Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [WH40K Imperiale Armee] 356th Super-Heavy Armoured Company (von Desaster)
Desaster
12.09.2008, 14:16
Danke für all die Gensungswünsche!
Das gute an Infekten der Atemwege ist ja, dass sie einen nur bedingt von sinnvollen Dinge abhalten (also eigentlich nur vom Durchschlafen…). Deshalb hab ich in den letzten Tagen auch ein bißchen was geschafft. Erstmal hat Bun Bun ein Schlammbad genommen:
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Ich stimme zu: Es sieht nochmal um Längen besser aus :ok:
Und das Nose Art hat es auch gut überstanden.
http://farm4.static.flickr.com/3094/2850014459_619e5f899c.jpg?v=0
Und auch bei der Deathmachine gibt es deutliche Fortschritte zu verkünden. Erstmal ist er fertig gebaut:
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Rumpf:
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Turm:
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Und soweit zusammengesetzt:
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Desaster
12.09.2008, 14:24
Ncht mehr als 20 Grafiken pro Post? Naja, dann halt so weiter:
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Glücklicherweise ist es ja auch im Krankheitsfall erlaubt, notwendige Besorgungen zu machen :D
http://farm4.static.flickr.com/3164/2850845524_9a21112ee3.jpg?v=0
Und so wurde die Deathmachine recht schnell gelb:
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Macht einfarbig gleich viel mehr her, was?
Dafür überraschte das Miststück mich beim Abtarnen dann damit:
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*gna*
War aber schnell repariert, trotzdem sollte soetwas eigentlich nicht passieren…
Es folgte die übliche Knet-Kur
http://farm4.static.flickr.com/3168/2850845726_da867157b4.jpg?v=0
Und jetzt ist er grün ;)
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Da die Knete allerdings beim Trocknen in der Sonne etwas die Fassung verlor, muss der Kleine jetzt erstmal abkühlen:
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Der weitere Plan ist recht simpel: Heute schaff ich auf jeden Fall noch die Tarnung und hoffentlich auch die Ketten, alle restlichen Details mach ich entweder Sonntag (falls ich Montag wieder arbeite) oder Montag, falls ich weiterhin krankgeschrieben bin. Also alles unter Kontrolle, bis Montag 23:59 habt ihr Bilder vom fertigen Tank.
Für Fluff hatte ich in den letzten Tagen leider keine Zeit, da ich auch noch eine Diplomarbeit Korrektur lese… Aber ich bleibe dran, versprochen! ;)
Niggelas
12.09.2008, 14:25
Wow
Toll sieht der kommando BB aus auch mit dem "offenem" Motor hinten.
Und Bun-Bun sieht halt wie gesacht besser aus
Glückwunsch zu allem bisher erreichtem :)
auch farbig macht der Tank jetzt doch schon viel mehr her muß ich sagen. Auch der mittige Turm...:ok:
Wieviel devlan Mud benutzt so so pro Panzer?
KeinPlan2
12.09.2008, 14:39
Sehr schön! Mehr posts!
Muss auch sagen, dass er einfarbig wirklich besser aussieht.
Aber sag mal: auf dem vorletzten Bunbunbild sieht die Waffe schief aus. Ich mein auf den Fotos sahen ja die Ketten schon oft schief aus, von daher vermute ich mal, dass das gerade ist.
Mfg
Grathkar
12.09.2008, 14:45
Glückwunsch, auch von mir, Bun Bun rockt jetzt richtig(ich hasse es wen jemand DAS ROCKT sagt, aber hier passt es):).
Deathmachine scheint auch super zu werden, da bin ich auf den letzten Block gespannt.
Ach so, gute Besserung:).
CompanyOfTheFallen
12.09.2008, 14:46
JETZT bin ich mit BunBun zufrieden :)
Desaster
12.09.2008, 14:54
Ach ja, hab ich vorhin vergessen:
Danke an Liktor für´s Zumachen und an Berock für´s Aufmachen des Threads :ok:
Und an Zergling für "Relais-Spielen" ;)
@ Niggelas:
Naja, die Motorklappen werd e ich wohl zukleben, zum Einen kann man sie bei neutraler Turmausrichtung nicht öffnen, zum anderen brauch ich den Motor dann nicht bemalen ;)
@ X-tre@m:
Danke!
Ungefähr 3/4 einer Dose Wash ist es dann schon pro Panzer.
@ KeinPlan2:
Richtig so, unter 1100 schreiben wir hier keine Geschichte ;)
Und Bun Buns Waffe ist noch genauso wie vorher, es sei den der Wash hat das Resin aufgeweicht, so dass er jetzt weich wird :eek: ;)
@ Grathkar:
Danke :ok:
@ CotF:
Das bedeutet mir viel ;)
Darkover
12.09.2008, 14:55
Dito, das ist echt super geworden!
Und Deathmachine macht jetzt echt was her, ich bin auf das Endergebnis mit dem Raketenwerfer gespannt (man kann nie genug Feuerkraft haben!).
Sieht richtig genial aus, auf das der Panzer fertig wird....
Bun Bun sieht jetzt auch richtig gut und gebraucht aus ^^
KeinPlan2
12.09.2008, 15:01
So, 1010, nur noch 90. :ok:
Wär blöd, wenn die GW Washes das Resin wegätzen. Glaub ich aber nicht. ;)
Mfg
EDIT: 89. :D
Desaster
12.09.2008, 15:01
Danke, danke.
Ich geh jetzt erstmal wieder offline, aber am Wochenende bin ich bei meinen Eltern und hab einen Internet-Anschluß zur Verfügung. Ich denke mal, morgen gibt´s wieder was fluffiges.
Ah das sieht doch gut aus. :ok:
Nochmal von meiner Warte aus gute Besserung.
Und ich kann mich meinen Vorrednern auch nur anschließen wen es um Bun Bun's Dreckbad geht. :D
Ich freu mich schon auf den nächsten Fluff.
Darkover
12.09.2008, 16:15
Danke, danke.
Ich denke mal, morgen gibt´s wieder was fluffiges.
:popcorn: :)
Zergling
12.09.2008, 16:32
Ja, ja.. Da wird man als Sprachrohr missbraucht und dann verpasst man selber den 1000. Post und die ersten Glückwünsche, weil man noch im Labor rumgammelt.:notok:
Aber immerhin gibt's viele Fotos!!
Und endlich macht die Deathmachine richtig was her. Und dass, obwohl sie noch lange nicht fertig ist.
Mich hat nur zunächst die Farbe irritiert. Auf diesen Fotos sieht das Gelb so dunkel aus. Aber auf dem Gruppenfoto (wie geil wird das wohl aussehen? *freu*) werden sie wohl zusammen passen.
Deathlord
12.09.2008, 18:48
Es geht weiter:yeah:
Bun-Bun sieht nochmal ne ganze ecke geiler aus und auf die Deathmachine freu ich mich auch schon^^
Danke, danke.
Ich denke mal, morgen gibt´s wieder was fluffiges.
Hurra meine gebte wurden erhört^^:yeah:
Gruß Todesherr:tod:
PS. Von mir auch nochmal Gute besserung
kein_peil
12.09.2008, 20:42
Sehr geil find ich ja wie das Plasmageschütz auf einmal leuchtet, jetzt wo der Panzer dunkler geworden ist. :D
Sieht dann bestimmt ziemlich beeindruckend aus, diese drei Baneblades zusammen.
Ich freu mich schon aufs Gruppenfoto und den neuen Fluff. ^^
Bun-Bun sieht schon Viieeeeeeeeeeeel Besser aus^^
und FLuff *sabber* wann wird es endlich morgen?:heul2:
Kodos der Henker
12.09.2008, 21:50
Ja, da kann ich mich nur anschliesen.
Das Wash macht schon einiges aus, und das Plasma wirckt gleich noch ein bisschen heißer.
KeinPlan2
13.09.2008, 12:02
Los komm, heute ist morgen. :D
Naja, dann halt morgen, muss gleich weg. :(
btw: Das ist mein 100. Beitrag in diesem Thread, betet mich an (naja, macht mir gerade irgendwie Angst ;)).
Mfg
CompanyOfTheFallen
13.09.2008, 12:12
Woow, 10% der gesamtbeiträge und wohl 20-30% der Fremdposts gehen an dich Oo
fratis nox
13.09.2008, 12:13
Leutes ihr schreibt teilweise sinnlosen spamm hier rein!!!!
Ok Deathmaschine is genial !!!
BunBun finde ich mit matsch noch besser
Nur Fist wrapped in Blood finde ich vom name sowie vom Erscheinungs Bild nicht so gut (wie die anderen ;) )
Fluff fehlt mir noch die zusammen führung der drei is ja immerhin ein Regiment
Desaster
13.09.2008, 20:33
Das Forum ist gegen mich, aus irgendeinem Grund darf man nur 100.000 Zeichen pro Post haben. Deshalb muss ich den Fluff jetzt an dieser Stelle weiterposten:
Kapitel 10
Sanchez bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte, als er die Fist wieder in Bewegung setzte, Obwohl er beide Steuerknüppel nach hinten zog, schlingerte der Hellhammer und brach bedrohlich nach rechts aus, so dass er wieder stoppen musste.
„Was tust du? Bring uns hier raus!“, herrschte ihn MacKenzie an.
Sanchez korrigiert die Ausrichtung des Panzers und versuchte es erneut. Wieder begann die Fist stark nach rechts zu ziehen, und er musste die Leistung der linken Seite drosseln, um nicht wieder vom Kurs abzukommen.
“Die rechte Kette läuft nicht richtig! Es geht nicht anders!“
Im Schritttempo setzte er den Hellhammer wieder in Bewegung und versuchte das Wedeln des Hecks so gut wie möglich auszugleichen.
Die Masse der Orks begann um den Panzer zu fluten und Hendricks und seine Männer hatten alle Mühe, nicht erschossen zu werden und gleichzeitig die Grünhäute daran zu hindern, an die verwundbaren Stellen des Hellhammers zu gelangen. Seine Schrotflinte war leer geschossen und er hatte sie nur noch neben sich liegen, weil ein paar Kilo Metall im Nahkampf gegen einen Ork ein überzeugenderes Argument ist als die 30 Zentimeter Stahl seines Kampfmessers waren. Jetzt hielt er in jeder Hand eine Hochenergie-Laserpistole und versuchte, Doppeltreffer in Orkschädel zu landen. Was sich allerdings als schwierig erwies, wenn man auf dem Rumpf eines Panzers stand, der wie ein wilder Grox bockte. Und auch das kreischende Geräusch von Metall auf Metall beunruhigte ihn etwas.
Er feuerte nochmals seine Waffen ab, doch das Schlingern des Panzers ließ ihn sein Ziel verfehlen. Dann aktivierte er sein Funkgerät.
„Breaker 1-9, Breaker 1-9, Status.“
„Eyeball 63, was wollen sie hören? Die rechte Kette ist beschädigt, wir haben kaum noch Munition und ein riesiges Loch in der Flanke. Ach ja, und da sind ein paare hundert Orks, die gerne unsere Köpfe auf Trophäenstangen spießen würden…“
„Breaker 1-9, etwa 300 Meter hinter uns ist ein weiterer Platz. Wenn wir es auf die andere Seite schaffen, kommen wir hier raus. Haben sie das verstanden? Bringen sie uns über diesen Platz!“
„Eyeball 63, verstanden. Ich hoffe, sie wissen, was sie tun...“
„Positiv, Breaker 1-9. Sehen sie zu, dass wir es zum anderen Ende dieses Platzes schaffen.“
Olenas Chandra kauerte hinter dem Räumschild und lud seine Schrotflinte. Der schwere Flammer in der Seitenkuppel neben ihm stotterte und spuckte nur noch kurze Stöße brennenden Promethiums wie Feuerbälle in die Masse der Orks, ein mehr als deutliches Zeichen dafür, dass die Brennstoffvorräte der Waffe nahezu erschöpft waren. Lediglich die Strahlen kohärenten Lichts aus der Laserkanone in dem kleinen Turm darüber verhinderte, dass die Grünhäute den Panzer in Massen umzingelten, doch einzelnen Kriegern gelang es immer wieder, die Waffe zu unterlaufen. Er und Mengas versuchte, diese Orks zu erledigen, doch ab einem bestimmten Punkt hätten sie sich seitlich aus ihrer Deckung lehnen müssen, was angesichts des mörderischen Sperrfeuers an Selbstmord gegrenzt hätte.
Plötzlich fiel ein Schatten auf Chandra und als er aufblickte, sah er einen Ork auf dem Räumschild stehen. Mit beiden Händen die Grünhaut die gigantischste Axt, die Chandra je gesehen hat, und in einem Sekundenbruchteil würde ihn deren Klinge vermutlich in zwei Teile spalten. Er versuchte die Schrotflinte hochzureißen, doch ihm war klar, dass er es nicht rechtzeitig schaffen würde.
In dem Moment, in dem die Axt hätte falle müssen, brach der Panzer heftig zur Seite aus und der Ork verlor das Gleichgewicht. Er musste eine Hand von der Axt nehmen, um einen Sturz zu vermeiden, und eine Sekunde später fegte ihn eine kurze Salve der schweren Bolter im Rumpf des Hellhammers vom Schild. Chandra atmete tief durch, dann konzentrierte er sich wieder auf das Gefecht, dass um ihn tobte.
Sanchez rang mit den Kontrollen, um sein Gefährt Meter um Meter in Schlangenlinien näher ihr neues Ziel zu bringen. Er fuhr seit Jahren superschwere Panzer, und er wusste, wenn ein Schaden wirklich schlimm war. Und diesmal war es schlimm. Jedes Mal, wenn er die rechte Kette belastete, um den Panzer wieder auszurichten, hörte er den Protest verbogenen Metalls und spürte die Vibrationen durch die Steuerung. Der Platz könnte statt 200 Metern auch 200 Meilen entfernt sein, weder für den Panzer noch für einen seiner Insassen würde es einen Unterschied machen. Es war unmöglich, dass sie es schafften. Vor seinem geistigen Auge konnte er sehen, wie das Triebrad sich unter Belastung immer weiter verbog, und wie dadurch die Kette immer näher an den Punkt kam, an dem sie von den Führungsrädern springen würde. Dann spürte er, wie der Widerstand mit einem Mal verschwand und er bekam eine Gänsehaut.
Das war´s. Ende der Ballonfahrt.
„Die Kette ist abgesprungen. In maximal zehn Metern ist Endstation!“
Kapitel 11
Der Hellhammer kam abrupt zum Stehen, und niemand hatte auch nur die geringste Hoffungen, dass er sich wieder in Bewegung setzte.
MacKenzie war in einem Zustand der Resignation angelangt. Sie hatten es versucht, und sie würden es einfach weiter versuchen. Tot ist tot, aber einfach sitzen bleiben und auf das Ende warten erschien ihr schlichtweg falsch.
Knapp 200 Meter bis zur angeblichen Rettung.
Der Umstand, dass sie nicht daran glaubte, bedeutete nicht, dass es unmöglich war.
Wenn sie es versuchten, schaffte es vielleicht, vielleicht einer von ihnen, oder sogar mehrere, wenn sie mehr Glück als Verstand hatten.
Wenn sie hier blieben, würden sie mit Sicherheit alle sterben.
Also los.
„Okay, Jungs, wir sind noch nicht zu Hause. Schnappt euch eure Karabiner, wir steigen aus. Wright, Verbindung zum Oberkommando.“
Sie verdrängte das Gefühl des Versagens, das versuchte sich in ihr festzusetzen.
Du kannst dir später noch Vorwürfe machen. Willst du deine letzten paar Minuten mit Rumheulen verbringen?
„Steht. Du bist drauf.“
„Hol die Stoppelhopser rein, Wright.
Oberkommando, hier Breaker 1-9. Wir sind schwer angeschlagen, immobil und leer geschossen. Benötigen dringend Feuerunterstützung.“
„Hier Oberkommando. Bestätige ihren Status. Freigabe für Feuerunterstützung. Stelle sie durch.“
Hendricks machte sich keine Illusionen darüber, was ihr letzter Halt bedeutete. Wenn er ein wenig den Hals verdrehte, konnte er die Kette sehen, die neben dem Panzer lag. Ein Geräusch auf dem Turm ließ ihn herumfahren, und zu seinem Erstaunen schwang die Luke auf und die Stimme eines Mannes erklang:
„Eyeball 63, wenn sie nicht SOFORT hier rein kommen, können sie ihren Arsch einen Abschiedskuss geben. LOS!“
Klare Ansage.
„Chandra! Mengas! Hoch hier!“
Die beiden Männer kletterten über den Rumpf, während Hendricks und Genuas versuchten, so etwas wie Deckungsfeuer zu geben. Schüsse prasselten auf den Panzer ein, Mengas riss die Arme in die Luft, als er getroffen wurde. Die Art, wie sein Körper erschlaffte und vom Panzer rutschte sagte Hendricks, dass sein Kamerad tot war. Chandra hechtete an ihnen vorbei und verschwand durch die Luke.
„ Jetzt du, Genuas. LOS!“
Genuas drehte sich um, und im selben Moment explodierte sein Oberkörper in einem Schauer aus Blut und Fleischfetzen. Hendricks starrte für eine Sekunde auf den Körper, als dieser zusammenbrach, dann sprang er auf und kletterte in das Innere des Turms.
Einen Moment erklang nur Statik, dann meldete sich eine neue Stimme
„Thunder-7, erbitte Feuerauftrag.“
“Thunder-7, hier Breaker 1-9. Pingen sie mein Signal. Drei Schuss ihrer Batterie, wanderndes Feuer, luftzündend Flächeneffekt, Terminus-Schema, auf meine Position.“
„Breaker 1-9, bestätige Terminus-Schema auf ihre Position. Funkboje angepingt. Unterwegs. Einschlag in 7 Sekunden.“
MacKenzie schaltete auf Interkom.
„Ankommendes Feuer. Weg von den Luken. Volle Deckung!“
Kurz darauf fielen die ersten Artilleriegeschosse aus dem Himmel. Die Granaten detonierten in einer Höhe von etwa zwanzig Metern und die Schrapnell-Schauer klangen als ob jemand den Panzer mit einigen Tonnen Pflastersteinen bewarf.
MacKenzie wartete die drei Wellen von Einschlägen ab, dann entriegelte sie die Notausstieg-Luken des Panzers. Ein dutzend Klappen schwang auf, und die Besatzung und Soldaten verließen den Stahlkoloss so schnell sie konnten. Jenson und Salomon hatten es am einfachsten und sicherten bereits den Ausstieg der restliche imperialen Soldaten, bevor sie ebenfalls in Richtung ihres Zieles sprinteten.
Die Artilleriesalve hatte ein Blutbad unter den Orks angerichtet und mehr als zweihundert von ihnen getötet. Doch Orks hatten zwei Eigenschaften, die sie weitestgehend immun gegen den entmutigen psychologischen Effekt machte, den indirekter Beschuss auf intelligentere Gegner hatte: Wenn sich eine große Zahl Orks in Bewegung setzte, bleibt sie ein Bewegung.
Und wenn sich Orks einem mutmaßlich überlegenen Gegner gegenüber sahen, stürmten sie umso schneller auf ihn zu. So kam es, dass die Geschosse, die Thunder-7 abgefeuert hatte, zwar die vorderen Ränge der Horde in Hackfleisch verwandelten, doch die Grünhäute, die sie in den Rauch und über die mit verstümmelten Leichenteilen übersäte Strasse sprinteten.
200 Meter. 30 Sekunden. Du musst nur eine halbe Minute lang nicht erschossen werden. 30 Sekunden. Nein, nur noch 25. Du schaffst es. Du kannst den Platz schon vor dir sehen. Einfach weiter laufen. 20 Sekunden. Du hast die halbe Strecke hinter dir. Nicht mehr weit. Nur noch über den Platz. 15 Sekunden. Weiterlaufen, so schnell du –
Sanchez duckte sich zur Seite, als eine lange Salve aus Leuchtspurgeschossen an ihm vorbei zuckte und den vor ihm laufenden Zul beinahe in zwei Hälften schnitt. Zul ging hart zu Boden und blieb liegen, während sein Blut sich auf dem Boden ausbreitete, als hätte jemand einen Eimer ausgekippt.
Er stolperte und stürzte auf die Knie. Ein scharfer Schmerz durchzuckte ihn, doch er zwang sich so schnell er konnte wieder auf die Beine. Ein schneller Blick über die Schulter zeigte ihm eine kurze Impression von Orks, die über den Rumpf der Fist wrapped in blood kletterten und Sprengsätze in die Luken warfen, während unzählige weitere durch die Strasse hinter ihnen her waren.
Dann erreichte er das Ende der Strasse und war auf dem Platz. Er änderte seinen Kurs leicht zur Seite, um die Gefahr zu verringern, von einem Schuss getroffen zu werden, denn noch immer spritzte rund um ihn Querschläger von den Wänden und dem Straßenbelag. Mit einem Stoßgebet an den Imperator versuchte er, noch schneller zu laufen.
In gut getarnten Stellungen am anderen Ende des Platzes hatte man die Situation bereits erfasst und reagierte darauf. Servomotoren erwachten zurrend zum Leben und richteten Waffen auf die neuen Ziele aus, die gerade auftauchten.
Noch zu früh.
Mehr und mehr Ziele kamen in Reichweite. Die vordersten näherten sich unaufhaltsam der imaginären Linie, deren Überschreiten der Kommandant als Feuerbefehl ansah.
Dann war der erste Ork auf der Linie, und er trat die Pedale durch.
Vier großkalibrige Maschinenkanonen, ursprünglich konstruiert um gegnerische Flugzeuge zu bekämpfen, eröffneten das Feuer. Jedes zwanzigste Geschoß war Leuchtspurmunition, doch in den vier roten Linien war keine Unterbrechung zu erkennen. Sie tasteten in die Reihen der Grünhäute und wo sie einen Körper berührten, wurde dieser in Stücke gerissen.
Eine Sekunde später erschienen vier weitere Linien, als auch der zweite Hydra-Flakpanzer das Feuer eröffnete.
Zusammen töteten sie ein Dutzend Orks in jeder Sekunde, doch obwohl der Platz eine einzige Todeszone war, drängte die Horde immer weiter auf sie ein. In typischer Ork-Mentalität versuchten sie, an die Panzer heranzukommen, und je mehr ihrer Krieger sie verloren, desto verbissener versuchten sie, über den Platz vorzurücken.
Eine halbe Minute später setzte ein massiver Artilleriebeschuss auf den Teil der Horde ein, der sich noch immer rund um Wegpunkt Sigma-73 drängten.
Zehn Minuten später rückten mobile Infanterieeinheiten in das Gebiet vor und räucherten vereinzelte Widerstandsnester aus.
Der superschwere Hellhammer Fist wrapped in blood befand sich für 12 Minuten und 37 Sekunden in der Hand der Orks. Bevor die Dunkelheit anbrach, wurde er von einigen Atlas Bergefahrzeugen zurück in die imperiale Basis geschleppt.
MacKenzie und Hendricks saßen nebeneinander an die Reste einer Mauer gelehnt und beobachteten die Chimären und Leman Russ Kampfpanzer, die an ihnen vorbeirollten, um sich den Aufräumaktionen anzuschließen.
Wright und Jenson hatten während ihrer Flucht Treffer abbekommen, doch beide würden es überstehen. Im Gegensatz zu Zul, Salomon und Chandra.
„So, Breaker 1-9, wie ist dein Name?“
„MacKenzie. Leutnant MacKenzie, 356th Cadia, Emperor´s own.“
Sie drehte den Kopf zu Hendricks und lächelte. Dann streckte sie ihre Hand aus.
„Ann-Julia.“
Er ergriff ihre Hand und erwiderte ihr Lächeln.
„Ivanos. Oder auch Leutnant Hendricks, 37. jardinische leichte Brigade, Recon-Company, wenn dir das lieber ist.“
„So, Ivanos, meinst du wir finden eine Kanne Kaffee, bevor Bruder Quercus mich vierteilt?“
Intermedium (Gegenwart)
Seine Schritte hallten dumpf in dem Korridor des Raumschiffes, während er sich dem Labor näherte. Seine Roben raschelten leise, als er seinen Arm hob, um die Handfläche gegen den biometrischen Sensor zu pressen, der bestimmte, ob er Einlass finden würde oder nicht.
Als ob es eine Tür gäbe, die sich mir nicht öffnen würde. Inveniam viam aut faciam. Entweder finde ich einen Weg oder ich schaffe einen.
Der Sensor piepte zufrieden du das Schott öffnete sich mit dem leisen Zischen entweichenden Überdruckes. Dahinter erstreckte sich unter dem harten Licht der Neonbeleuchtung ein Raum, der wie ein Bastard aus Klinik und Elektronikwerkstatt anmutete. Zwei ebenfalls in lange Roben gekleidete Personen arbeiteten gerade an einer der Werkbänke. Eine von ihnen blickte auf, und ein dünner Mechadendrit löste sich von einem Anschluss an der Werkbank. Die Gestalt richtete sich zu ihrer vollen Größe von zwei Meter dreißig auf und schritt auf den Besucher zu. Irgendetwas an ihren Bewegungen erschien nicht menschlich, als ob ihre Gelenke an den falschen Stellen angebracht wären oder sich in Ebenen bewegten, die für einen Menschen eigentlich nicht möglich sein sollten.
Vor dem Besucher blieb die Gestalt stehen und verneigte sich, bevor sie ihn mit einer Stimme voll elektronischer Verzerrung ansprach.
„Herr, möge der Segen des Omnissiah mit euch sein. Was ist euer Begehr?“
„Werter Freund, erleuchte mich mit den Daten eurer Mühen.“
„Gerne, Herr. Wir machen zufrieden stellende Fortschritte. Die Implementation ist zu 57% abgeschlossen. Alle Funktionen des Prototypens sind innerhalb der vorhergesagten Parameter. Das Feedback der neuralen Komponente ist bei diesem Objekt um eine Faktor 3 stärker und von einem um 37 Einheiten geringeren psycho-memoralen Rauschen begleitet. Es ist geradezu perfekt für unsere Zwecke.“
„Das freut mich, werter Freund. Die Kooperation mit dir verläuft zu meiner absoluten Zufriedenheit. Es scheint, als hätte der Imperator Gnade mit dir und erlaube dir einen Weg, deine schrecklichen Sünden zu mildern.“
„Ja, Herr. Das beruhigt meine kognitiven Prozesse. Ich hatte Zweifel, ob sein Werk wirklich durch meine Hand geschehen kann, doch jetzt sehe ich, dass sein Licht mir das Agieren im Dunkel des Unwissens gestattet.“
Der Besucher nickte.
Nur der Erfolg unserer Arbeit kann uns von den Sünden reinwaschen, die wir in Seinem Namen begehen, du Narr.
Teil III – Deathmachine (8 Monate nach Bun-Bun)
Kapitel 1
Als ob man ein Bild des Meeres betrachtet
Fähnrich Mallear wischte sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn und ließ seinen Blick über die Wüste schweifen. Er setzte seine Kappe wieder auf und überprüfte die Formation des Konvois auf seinem Aupex. Siebzehn schwere Raupenfahrzeuge, jedes beladen mit mehreren Tonnen aufbereiteten Erz, krochen über die Piste, deren Verlauf man stellenweise nur erahnen konnte. Es war noch früher Vormittag, und sie waren die ganze Nacht hindurch gefahren. Bald würden die Zwillingssonnen hoch über dem Horizont stehen, dann mussten sie ihre Fahrt unterbrechen und die Unterstände aufbauen, um sich vor der harten Strahlung zu schützen. Sie würden wieder neun Stunden lang versuchen zu schlafen, während um sie herum das Flirren der Hitze den Sirengesang sich bewegender Luft anstimmen würde, für den dieser Teil des Kontinents bekannt war.
Mallear sehnte sich nach der feuchten Schwere der Luft im Kapena-Delta, seiner Heimat, wo der reiche Regenwald rund um das Dorf voller Leben war. Oder wenigstens nach einem der großen Hives, wo die Luft chemisch gereinigt und temperiert wurde, und wo man nicht binnen Minuten jede Pore seiner Haut mit feinem Staub verstopft hatte, der zusammen mit Schweiß eine geradezu betonähnliche Konsistenz annahm.
Nein, dachte er, momentan ist es doch besser hier zu sein als in den Hives, und ich hoffe, dass wir schnell wieder einen Konvoi zurück zu den Minen begleiten können, statt als Sicherheitsposten auf den Präsentierteller sitzen zu müssen.
Noch vor einigen Wochen wäre es nicht nötig gewesen, den Erzkonvois eine bewaffnete Eskort der PDF mitzugeben, doch dann waren mehrere verloren gegangen. Nun ja, was heisst verloren gegangen, sie waren angegriffen und zerstört worden, und es fiel nicht schwer, einen Zusammenhang mit den Unruhen in den Hives zu sehen. Ohne das Erz würden bald die Metallhütten still stehen, danach andere Fabriken, und am Ende mussten die Arbeiter zu Hause bleiben. Der Unmut würde steigen, und die Unruhe wachsen. Der Ausfall einiger Transporte hatte bereits in einigen Hives die Nahrungsreserven stark dezimiert. Aber die Administration hatte Einheiten der imperialen Armee angefordert, um die PDF zu unterstützen. Es wurde sogar schon von Agenten der Inquisition gemunkelt, die in den Städten die Rädelsführer der Aufständischen jagten.
Nicht lange danach hatten sie halten müssen, weil das Auspex meldete, dass die Höchstgrenze der Strahlungsbelastung erreicht sei. Die Fahrer und der Teil der Eskorte, der keinen Wachdienst hatte, nahm Medikamente, um einen regenerativen Schlaf trotz der Hitze und des Gesangs der sich bewegenden Luftmassen zu induzieren. Ein paar kleinere Reparaturen wurden durchgeführt und Staubfilter gewechselt, und sobald sich das Zwillingsgsestirn wieder dem Horizont näherte, saßen die Soldaten und Fahrer wieder auf und setzten ihren Treck durch die Wüste fort.
Sie waren etwa zwei Stunden unterwegs, als das Führungsfahrzeug Anzeichen für einen beginnenden Staubsturm vor ihnen meldete.
„Rot eins, hier Rot Führer. Wie ist denn der Scan des Sturms, Charlie?“
„Hier Rot eins. Sieht nicht so schlimm aus. Ich denke, wir können erstmal weiterfahren. Das Zentrum leigt etwa 8 Klicks nördlich der Piste, also dürfte er hier niht über Kategorie 3 hinausgehen.“
„Okay, Charlie, aber drosselt die Geschwindigkeit und behaltet den Scanner im Auge. Wenn es schlimmer wird, halten wir an.“
„Alles klar, Fähnrich, aber wenn wir noch langsamer machen, fahren wir rückwärts…“
„Rot Führer, aus.“
Der Staubsturm senkte die Sichtweite auf wenige Meter herab, und die Trucks und Raupenfahrzeuge krochen im Schritttempo mit geringem Abstand durch den Sand. Mallear konsultierte sein Auspex, doch die Myriaden aneinander reibender Staubpartikel erfüllten die Luft mit elektrostatischer Spannung und die Interferenzen überlagerten das Bild immer wieder mit Rauschen. Selbst der Funk wurde unzuverlässig, und die Nachrichten des Führungsfahrzeugen konnten häufig erst nach mehrmaligem Senden entziffert werden.
Ein gedämpftes Poltern liess Mallear aufschauen. Im Rückspiegel konnte er hinter dem LKW einen orangenen Schein ausmachen. Dann krachte etwas neben ihnen in den Sand
„Anhalten! Stop!“, rief er über den Funk, aber der Befehl benötigte einige Sekunden, um von Fahrzeug zu Fahrzeug weitergegeben zu werden, so dass sich ihre Formation auseinanderzog.
Fähnrich Mallear zog sein Halstuch über Mund und Nase und setzte seine Schutzbrille auf. Dann öffnete die Tür des Fahrerhauses und lehnte sich hinaus. Der Wind jaulte und zerrte an seinen Ärmeln.
Neben der Piste lag ein brennender LKW-Reifen.
Erschüttert schwang sich Mallear zurück in die Kabine und riss sich Brille und Tuch vom Gesicht, um sein Headset wieder aufzusetzen.
„Alle Einheiten, alle Einheiten, hier Rot Führer. Defensivformation einnehmen! Wiederhole: Defensivformation einnehmen!“
Dann drehte er sich zu seinen Soldaten auf der Ladefläche um:
„Ich will sofort ein Feuerteam da draussen, dass nachsieht, wa mit Rot sechs passiert ist. Bewegung!“
Oberleutnant Tremptor zog seinen Interceptor-Abfangjäger in eine weite Kurve, um dem Verlauf der Piste zu folgen. Er und sein Geschwader suchten nach einem vermissten Erzkonvoi. Der Kontakt war vor etwa sechs Stunden aufgrund eines Staubsturmes abgebrochen, was nicht ungewöhnlich ist, aber als sich dieser gekegt hatte, war es noch immer nicht möglich, den Konvoi zu erreichen. Natürlich konnte das auf so etwas simpeles wie ein beschädigtes Langstrecken-Kom zurückzuführen sein, doch das strategische Oberkommando war etwas nervös, also hatte man ihn und seine Jungs losgeschickt, um die verlorenen Schäfchen einzusammeln.
Als eine schwarze Rauchsäule am Horizont auftauchte, scheinen jedoch ihree schlimmsten Befürchtungen wahr zu werden.
Innerhalb weniger Minuten hatte er den Ursprung erreicht.
„Flugkontrolle Sabura, hier Falke 1. Wir haben den Konvoi gefunden. Anscheinend wurden sie angegriffen, Fahrzeuge in Defensivformation. Schäden deuten auf schwere Kämpfe hin. Kein Anzeichen von Überlebenden. Seltsam, ich kann aber auch keine Leichen sehen… Video-Uplink in drei, zwei, eins: Uplink steht.“
Kapitel 2
Aspergus III Alpha. Wann ist die Menschheit so träge geworden, dass sie sich so wenig Gedanken um den Namen ihrer Heimat macht?, dachte Hauptmann Kruger, während ihn ein Express-Antigravlift durch die zentrale Röhre des Hives schoss.
Der Ort, an dem ich geboren wurde, heißt Eldenquell. Warum? Weil es dort eine Quelle gibt, die von einem Explorator namens Elden entdeckt wurde. Simpel. Eine kleine Geschichte, aber vorallem eine Geschichte. Die Geschichte dieses Ortes haben seine Bewohner längst vergessen. Sie sind so sehr mit dem Jetzt beschäftigt, dass sie kaum an die Zukunft denken können, geschweige denn an die Vergangenheit. Das ist der Weg des Imperiums. In nomine Imperatoris.
Die Türen des Liftes öffneten sich, ohne dass Kruger eine Veränderung gespürt hätte, und dass obwohl er wusste, dass sein Körper gerade eine Verzögerung von mehreren hundert Kilometern pro Stunde erfahren hatte.
Hinter ihm fielen zwei paar Stiefel in perfekten Gleichschritt mit ihm und er betrat einen Raum, der größer war als die meisten Fahrzeughangare, in denen sie für gewöhnlich die Wartung ihrer Panzer erledigten. Die Einrichtung war vollständig in weiß und schwarz gehalten, jedoch vielfältig in Mustern und Materialien. Trotzdem stachen die Farben der Gewänder und Uniformen aus dem Monochrome wie Fremdkörper.
Er ignorierte den beeindruckenden Ausblick aus rund vier Kilometer Höhe über den Hive und die umgebende Steppe, der einige der anderen Anwesenden völlig in seinen Bann zu schlagen schien. Stattdessen musterte und kategorisierte er die Männer und Frauen, die sich in kleinen Gruppen im Raum verteilten. Die meisten waren Offiziere der imperialen Armee und der Aspergus III-PDF, und er zählte in einem schnellen Zensus nicht weniger als drei Generäle. Dazu einige hohe Tiere der Flotte, sowohl der Aspergus-Systemflotte als auch des Konvois, der die Eingreiftruppe hierher gebracht hatte, sowie einige Repräsentanten des Adeptus Mechanicus, des Departmento Munitorium und sogar zwei Vertreter der Ekklesiarchie, von denen einer van Fender sein musste, der Kardinal der Kapelle zum heiligen Sebastian Thor, die das spirituelle Herz des Planetens darstellte.
Entzückend, die einzigen anderen Hauptmänner hier servieren Kaffee und Amasec, während das Abzeichen auf meiner Uniform allein dafür sorgen wird, dass niemand mit mir reden wird. Sie könnten mir die Befehle auch zuschicken.
Kruger verabscheute diese sinnlosen „Strategiesitzungen“, in denen sich nur Lamettaträger für Pläne feiern ließen, die ihre Untergebenen für sie erstellt hatten, weil sie selbst sich nicht mehr daran erinnerten, wie man einen Krieg gewann, falls sie es jemals gewusst hatten.
Er besorgte sich und seinen Adjutanten etwas zu trinken, bevor er sie in einen der weniger bevölkerten Bereiche des Raumes führte.
Einige Minuten später bat ein Mann in der Hausuniform der Jasus, ihres Zeichens Herren von Hive Alpha und gleichzeitig Vorsitzende des planetaren Verwaltungsrates, die versammelten Würdenträger in einen angrenzenden Konferenzsaal. Livrierte Diener sortierten die Gäste auseinander und Kruger fand sich mit seinen Leuten wie er erwartet hatte in einer der hinteren Reihen wieder.
Wiederum vergingen mehrere Minuten, bis sich die allgemeine Unruhe etwas gelegt hatte und auch die älteren Semester unter den Anwesenden ihre Plätze erreicht hatten. Wenig später öffnete sich eine bronzebeschlagene Flügeltür in der Stirnwand, und Casper Fridolf Jasus XVI. betrat den Raum, gefolgt von einem vollen Trupp Hausgarde in ihren scharlachroten Plattenrüstungen und geschwungenen Helmen mit Halbvisier. Begleitet wurde er vom Ersten General Gerald Rocco, Kommandant der Hausgarde und amtierender Oberbefehlshaber der PDF. Kruger ging die Daten aus seinem Prä-Kampagnen-Briefing über den Mann durch: Noch nie an einer planetenweiten Kampagne beteiligt. Größter militärischer Erfolg: Niederschlagung der Rebellion einiger hundert Hydroponik-Bauern, die ihr eigenes Handelskartell gründen wollten, sowie eine Schlacht gegen Eldar-Piraten, in der er ein Bein und sein linkes Auge verlor. Die Schlacht endete offiziell mit einem imperialen Sieg, ob die geschätzten 2300 Zivilisten das ebenfalls so sahen, die von den Eldar auf ihrem geordneten Rückzug verschleppt wurden, war zweifelhaft.
„Meine hochgeschätzten Gäste“, begann Jasus, „In einer schweren Zeit konnte Aspergus III immer auf die schnelle Hilfe des Imperiums vertrauen. Auch heute, in dieser Zeit der Unruhe und des zivilen Ungehorsams, wurden unsere Rufe umgehend beantwortet, und wir freuen uns, die Soldaten der Eingreiftruppe 23-A-7 hier begrüßen zu können, allen voran der tapfere General…“
Kruger schaltete ab, denn nun würde eine nicht enden wollende Reihe von Huldigungen erfolgen, in der die 356th Cadia kaum einen Platz finden würde. Stattdessen rief er auf seinem Data-Pad die Wartungs- und Bereitschaftsberichte seiner Kompanie ab.
Vor sechs Monaten, nach einer harten und kräftezehrenden Kampagne gegen die Soldaten des Erzfeindes auf irgendeinem imperatorverlassenen Dreckball, sollte die 356th eigentlich in die Etappe geschickt werden, für Erholung und Training. Doch nachdem sie den siebenwöchigen Warp-Transit nach Badderan hinter sich gebracht hatte, erwarteten sie dort sofort Befehle, die sie der Eingreiftruppe 23-A-7 überstellten. Welche natürlich am anderen Ende des Sektors postiert war. Also hatten sie ihre Panzer lediglich von einem Schiff auf das nächsten umgeladen, um weitere zwölf Wochen in den lausigen Quartieren eines imperialen Truppentransporters zu verbringen. Die Moral war danach verständlicherweise am Boden, und als der Empfang der freien Kompanie durch die Eingreiftruppe doch eher kühl ausfiel, um es mal vorsichtig auszudrücken, war es zu einigen unschönen Episoden gekommen, nach denen einige der Offiziere der anderen Regimenter nach Blut schrien. Irgendjemand hatte dann seinen Verstand wiedergefunden, so dass die Sache mit einigen Disziplinierungen und internen Sanktionen geregelt wurde, aber die Clique „traditionsbewusster“ Offiziere, die die Eingreiftruppe führte, hatte ab sofort einen gemeinsamen Feind. Und sie fanden teilweise äusserst originelle Wege, den Soldaten des 356th das Leben schwer zu machen.
Jasus hatte seine Litanei mittlerweile beendet und übergab Rocco das Wort, der mit großer Gestik an das Rednerpult trat. Kruger gab ihm eine Chance und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den Vortrag.
„Verehrte Kollegen und Repräsentanten der imperialen Autorität, ich werde ihnen nun einen kurzen Überblick über die Lage geben. Vor etwa vier Monaten begann eine Terrorkampagne subversiver Kräfte gegen die natürliche Vormachtsstellung des Imperiums auf Aspergus III. Nachdem es zunächst zur gezielten Ermordung von Entscheidungsträgern kam, richtete sich das Augenmerk des häretischen Abschaums bald auf die Predigt von Hass und Gewalt unter den niederen Schichten der Bevölkerung. Aufstände und Unruhen brachen in vielen der Hives und größeren Siedlungen aus, die jedoch immer dank der vollen Härte der lokalen Gesetzeshüter und in einigen Fällen unter Mithilfe des Adeptus Arbites binnen kürzester Zeit niedergeschlagen werden konnten.“
Ah ja…, dachte Kruger, dann sind die Berichte über die Aufstände, die von „anhaltender Gewalt“ und von „durch Aufständige kontrollierten Ebenen des Hives“ sowie „hohen Verlusten unter Polizeikräften und PDF“ sprechen wohl fehlerhaft…
Rocco räusperte sich und nahm einen Schluck Wasser, bevor er fortfuhr.
„In den letzten Wochen kam es jedoch zu Überfällen auf Transportkonvois zwischen den Produktionsorten und weiterführenden Betrieben. Es begann vor 34 Tagen mit einem Angriff auf einen Konvoi von Hydroponik-Komplex Zeta nach Aspergus III Hive Gamma. Danach wurden fast täglich Transporte überfallen und zerstört.“
Auf einer Leinwand hinter dem Ersten General flackerten Bilder von ausgebrannten Trucks und Kühltransportern.
„Da aufgrund der Verknappung von Rohstoffen und Nahrungsmitteln die fortlaufende Aktivität der Produktion gefährdet ist, was im Zuge zu einer wachsenden Unruhe der Bevölkerung führen und somit die Situation auf Aspergus III verschärfen könnte, hat sich der planetare Verwaltungsrat dazu durchgerungen, das Imperium um Unterstützung zu bitten. Dies wurde mit der Entsendung der Eingreiftruppe 23-A-7 beantwortet.“
Die Projektion auf der Leinwand zeigte nun in Endlosschleife eine kurze Sequenz von im Kreis stehender brennender Fahrzeuge, aufgenommen anscheinend aus einem Flugzeug.
„Wie sie den taktischen Analysen unserer Experten entnehmen können, die meine Adjutanten gerade an sie verteilen, gehen wir von blitzartigen Überfällen aus. Die feindlichen Kämpfer verbargen sich in der Wüste, um dann mit Hilfe von Feldgeschützen, improvisierter Sprengfallen und schwerer Waffen die Konvois aufzuhalten und zu vernichten.“
Kruger erhob sich, was den Ersten General verdutzt innehalten ließ.
„Ja, bitte?“, fragte er, offenbar erbost über die Unterbrechung.
„Bei allem Respekt, Erster General, aber ich habe als Panzermann die Auswirkungen von Geschützfeuer von beiden Enden her zur Genüge kennen gelernt. Und ich sage ihnen, dass dieser Konvoi nicht durch Feldgeschütze und ein paar Zentner Sprengstoff zerstört wurde. Natürlich könnten die herrschenden Witterungsbedingungen die Spuren des Transportes schweren Geräts verwischt haben, aber ich sage ihnen, dass nicht einmal der direkte Beschuss durch meinen Baneblade in der Lage wäre, einen dieser massiven Transporter so wie diesen dort umzuwerfen. Was auch immer ihren Konvoi so zugerichtet hat, es waren nicht ein paar Fabrikarbeiter mit Gewehren.“
Der Erste General blickte äusserst konsterniert.
„Und sie sind, wenn ich bitten darf?“
„Hauptmann Kruger, 356th Cadia. Und offensichtlich der Einzige hier im Raum, der sich keine Sorgen um seine weitere Karriere machen muss.“
Kapitel 3
Der Himmel über Aspergus III war hell, heller als jeder andere, den Kruger je gesehen hatte. Hier, nahe des galaktischen Zentrums, waren die Sterne dichter, und sie schimmerten zwischen den kosmischen Nebeln wie Juwelen. Deathmachine kroch in der Mitte der Kolonne durch den Sand, so langsam, dass Kruger hätte vom Rumpf springen und neben dem Panzer herlaufen können. Stattdessen lag er neben der Kommandantenkuppel auf dem Turm, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, und starrte in den ungewohnten Himmel. Fünf Tage waren vergangen, seitdem er an der Strategiesitzung in den oberen Ebenen von Hive Alpha teilgenommen hatte. Seine rüde Unterbrechung des Ersten Generals hatte erwartungsgemäß einen Eklat bedeutet, doch Kruger war es egal. Wer einmal Kommandant des 356. war, verlor diesen Posten nur durch den Tod. Und die standrechtliche Exekution eines Hauptmannes ordnete man nicht aufgrund politischer Nichtigkeiten an.
Der Erste General hatte geschäumt vor Wut, und nur eine blitzschnelle Reaktion von Casper Jasus hatte eine Eskalation verhindert. Der planetare Regent sprang auf die Bühne, dankte Kruger für die Erläuterung und kündigte eine Revision der Analyse an. Daraufhin schlug er vor, direkt mit der Diskussion von Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation zu beginnen. Kruger hatte diesen Teil der Diskussion schweigend verfolgt, da er den Katalog bereits kannte. Eindämmung. Kontrolle. Einschüchterung. Demonstration von Stärke. Am geselligen Teil des Abends hatte Kruger nicht mehr teilgenommen.
Am nächsten Morgen, bei der allgemeinen Befehlsausgabe, stellte sich heraus, dass die Panzer des 356. Geleitschutz fahren sollten. Offenbar hatte der Erste General beschlossen, dass Kruger als selbsternannter „Fachmann“ wohl dafür prädestiniert sei. Tief in seinem Inneren war es dem Hauptmann jedoch keineswegs Unrecht, denn er hasste die Vorstellung, mit seinem Baneblade gegen bewaffnete Zivilisten vorzugehen. Deathmachine war konstruiert, um andere Kriegsmaschinen zu jagen, um Panzerformationen aufzubrechen und um schwerste Befestigungen aufzubrechen. Er war der Wille des Imperators, seine Faust und sein Schild, und mit ihm Aufständige nieder zu walzen, war nicht nur Verschwendung, sondern eine Beleidigung.
Also waren sie aufgebrochen, um einen Konvoi mit Hydroponik-Rohprotein zur Aufbereitung nach Hive Alpha zu schaffen. Ihre Reise bis zu dem landwirtschaftlichen Produktionskollektiv hatte zwei Tage gedauert, da die autonomen Umweltsysteme des Baneblades es gestatteten, die sengende Mittagshitze zu ignorieren. Doch die schweren Transporter verfügten nicht über solche Systeme, und konnten auch nicht mit der Marschgeschwindigkeit der Deathmachine mithalten. Also mussten sie ihre Reise wohl oder übel auf die Stunden zwischen Dämmerung und Morgengrauen beschränken, und dass auch nur, falls nicht dringende Reparaturen an Transportern oder Kühlaggregaten durchzuführen waren.
Der Zug PDF-Truppen, die ebenfalls den Konvoi begleiteten, begrüßten die Anwesenheit einer so monströsen Kampfmaschine wie dem Baneblade, jedoch waren sie schlecht ausgebildet und hatten keinerlei Kampferfahrung. Und sie hielten sich von ihm und seiner Crew fern.
Sein Kopfhörer knackte, dann erklang die Stimme seines Fahrers.
„Hey, Boss, wie ist es da draußen? Ist es nicht ein wenig, hm, verantwortungslos, dort draußen rumzuhängen. Ich mein, wenn der Feind zuschlägt wäre es vermutlich nicht so ideal dort draußen auf dem Turm rumzuturnen. Zumal ich irgendwie denke, dass wir der größte Fisch in diesem kleinen Fass sind.“
Kruger stützte sich auf seine Ellenbogen auf.
„Ach, Jimey, lass das mal meine Sorge sein. Und wenn du nicht so ein furchtbarer Banause wärest, könntest du vielleicht auch etwas Angenehmes an diesem ganzen Trip finden. Außerdem wäre es nicht sooo furchtbar unangenehm, sich im Fall eines Angriffes schnell und schmerzlos aus der Verantwortung zu ziehen.“
„Ja, sicher, das könnte dir so gefallen… Vorallem weil ich dann das Kommando übernehmen müsste…“
Eine neue Stimme, tief und sonor, mischte sich in das Gespräch ein. Lumer, der Richtschütze der Hauptwaffe.
„Also, Jimey, vielleicht bist du ja dienstälter als ich, aber ich hab hier immerhin einen Ladeschützen, der meine Position definitiv unterstützen würde.“
So leicht ließ sich Jimey allerdings nicht entmutigen.
„Keine Sorge, dafür hab ich den Mechaniker auf meiner Seite!“
„Ja, aber du vergisst die Jungs vom Demo-Geschütz!“
Kruger kicherte.
„Ach so, also falls ich hier draußen abtrete, was bedeutet, dass irgendwas gerade furchtbar schief geht, werdet ihr da drinnen erstmal ausdikutieren, wer ab sofort das Sagen hat. Das klingt nach einem so unglaublich guten Plan, dass ich jetzt wieder reinkomme. Aber gut zu wissen, dass jeder Versuch einer Meuterei gegen mich daran scheitern wird, dass ihr euch schon vorher alle gegenseitig umgebracht habt.“
Kapitel 4
Es war die fünfte Nacht nach ihrem Aufbruch, als Transporter 6 keine zwei Stunden nach Sonnenuntergang sein Getriebe verlor. Der Koloss kam schlingernd zum Stehen, und nach einer kurzen Funkkonferenz mit dem Fahrer und dem Fähnrich des PDF-Zuges stand fest, dass eine Reparatur unausweichlich war. Die anderen Transporter formierten sich in einem Verteidigungsring um ihren waidwunden Kollegen und die ungepanzerten Trucks der PDF, dann erklommen sichtbar nervöse Soldaten ihre Flanken und gingen auf den Dächern in Position. Schnell errichteten sie Stellungen aus vorgefertigten, etwa einem Meter hohen Splitterschutzwänden und wuchteten ihre schweren Waffen herauf. Am Boden erteilte der Fähnrich Befehle und schickte Feuerteams auf Patrouille in die Dunkelheit.
Deathmachine blieb innerhalb des Ringes, und Kruger dirigierte über Funk die Transporter so, dass zwischen ihnen genügend Platz blieb, um eine Reaktion auf einen Angriff aus beliebiger Richtung zu ermöglichen.
Kruger lümmelte in seinem Kommandosessel und starrte durch das Nachtsichtgerät des Turmes in die Nacht. Die Hektik, die auf den unplanmäßigen Halt folgte, hatte sich gelegt, und er fragte sich, wie sich die Soldaten dort oben auf den Transportern wohl fühlten. Er wusste, dass sie missgelaunt und erschöpft waren von dem ungewohnten Rhythmus aus Ruhe am Tag und Aktivität in der Nacht. Und dass sie schlecht ausgebildet waren und mehr als genug Schauergeschichten über die Angriffe auf die Konvois gehört hatten. Vermutlich waren ihre Nerven zum Zerreißen gespannt.
Hoffentlich dreht keiner durch, dachte er, während er an einem der harten Kekse seines Verpflegungspaketes lutschte.
Unter ihm rumpelte es auf der kurzen Leiter, die in den Turm führte, und Sekunden später erschien der Kopf seines Funker unter ihm.
„Na, Darnell, was gibt es denn, dass du mir nicht über´s Interkom erzählen willst?“
Das runde Gesicht des Mannes verfinsterte sich für einen flüchtigen Moment.
“Tja, Boss, also, die Nacht in der sie bei der Strategiesitzung waren, da hatten wir ja Freigang bis Zapfenstreich. Naja, und um eine lange Geschichte kurz zu machen, da haben wir, also ich und Lumer und ein paar andere aus der Kompanie, also wir waren in so einer, naja, Bar, also jetzt nichts Schlimmes, nur ein paar Bierchen, sie wissen schon. Auf jeden Fall saßen wir da so rum, und sehen uns die Mädchen an, da kommen wir mit den Typen am Nebentisch ins Gespräch. Stellt sich heraus, dass das Operatoren aus dem C3-Netz sind. Naja, und am Ende des Abends haben wir uns sehr gut verstanden, sie wissen schon.“
Ja, Kruger wusste schon. Wenn man eine Kompanie wie die 356. befehligte, wusste man allerlei Dinge. Zum Beispiel, dass einige der Soldaten aus alter Gewohnheit gerne Geschäfte machten. Der Imperator weiß, was da wie den Besitzer gewechselt hatte.
„Okay, um jetzt aber mal zum Punkt zu kommen, die Typen sind also von C3. Und einen Tag später erzählen sich alle in der Kompanie die Wahnsinnsgeschichte, wie sie den Obermuckel der PDF zusammengepfiffen haben. Da dachte ich mir, es wäre vielleicht nicht schlecht, besagtes Video mal anzusehen. Ich schick also eine kleine Nachricht an meinen neuen Freund bei C3, und er schickt mir das Data-File. Und da hier draußen ungefähr gar nichts los ist, außer das uns irgendwer aus Hive Alpha alle fünf Minuten fragt, ob wir noch da sind, hab ich es mir mal angesehen. Und ich denke, dass sie es bestimmt auch mal sehen wollen.“
Keine Minute später drängten sich die beiden Männer in dem engen Funkraum des Panzers, und Kruger starrte auf den kleinen Bildschirm.
„Zunächst einmal ist interessant, dass er uns das ganzen File geschickt hat, ich weiß nicht, ob absichtlich oder nicht, zumindest ist auch nicht das File, dass sie gesehen haben, sondern der Originalmitschnitt von der Bordkamera, also nicht der Video-Uplink. Deshalb ist es auch viel länger, fast drei Stunden. Ich hab aber mal die interessanten Teile rauskopiert. Erstmal das hier, müsste so ziemlich das gewesen sein, w as man ihnen gezeigt hat, aber ich glaube die Audiospur kennen sie noch nicht.“
Die Lautsprecher erwachten krächzend zum Leben, dann drang, überlagert von Statik, schwach die Stimme des Pilotens zu ihnen durch:
„…Schäden deuten auf schwere Kämpfe hin. Kein Anzeichen von Überlebenden. Seltsam, ich kann aber auch keine Leichen sehen… Video-Uplink in drei, zwei, eins…“
„Seltsam, nicht wahr? Ich meine, warum nehmen die Rebellen die Leichen mit? Klar, Uniformen und Waffen zu stehlen ist ja vernünftig, finde ich, aber, also die Leichen mitnehmen, das kam mir schon irgendwie seltsam vor. Und es stimmt auch völlig, auf den Bildern ist nirgendwo auch nur ein Fetzen Fleisch zu sehen. „Als hätte sie der Sand verschluckt“, hab ich noch so bei mir gedacht. Und dann hab ich es nochmal alles angeschaut, und dabei ist mir das hier aufgefallen.“
Darnell rief ein weiteres File auf, diesmal dem Zeit-Code in der rechten unteren Ecke nach etwas früher. Der Blick der Bordkamera kippte, als der Flieger eine enge Kurve flog und sich auf eine Rauchfahne am Horizont ausrichtete. Sekunden später kam der Kreis brennender Wracks in Sicht, und Darnell stoppte das Bild.
„Und, haben sie es gesehen? Ist nicht leicht zu erkennen, aber wenn man genau hinsieht, kann man es dann doch ganz gut erkennen, finde ich. Warten sie, ich zeig es ihnen nochmal, achten sie auf den linken Bildrand!“
Die Sequenz wiederholte sich, und alles was Kruger erkannte, war ein kurzes Flimmern, eine Bildstörung.
„Und, haben sie es gesehen? Wie gesagt, ist nicht so einfach zu erkennen, aber dieses Flackern da, das haben sie doch gesehen, nicht?“
Kruger war verwirrt.
„Ja, und, Darnell? Eine Bildstörung, wie man wahrscheinlich noch hundert andere in dem File finden kann, oder entgeht mir da was?“
„Aber ja, Sir. Sehen sie, wenn ich die Sequenz deutlich langsamer abspiele“, Darnell startete das File ein drittes Mal, „dann können sie erkennen, dass es sich nicht um eine Bildstörung handelt. Sehen sie, dort, an dieser Stelle, das ist eine Störung, ein Aussetzer im Bildaufbau, der sich in Richtung des Bildaufbaues, wie sie sicher wissen standardmäßig von oben nach unten, fortsetzt. Aber das dort, das ist eine Störung, die sich im rechten Winkel zum Bildaufbau bewegt. Ich hab ein bißchen daran rumgespielt und das Bild durch den Cogitator gejagt. Und sehen sie sich an, was dabei rauskam.“
Darnell rief ein weiteres File auf, diesmal eine Abfolge aus drei Standbildern. Deutlich zu erkennen war eine Art Welle, die durch den Sand lief.
„Verdammt, Darnell, weißt du was du da gefunden hast? Was auch immer da draußen ist, es bewegt sich unter dem Sand!“
Kapitel 5
Der Konvoi konnte seinen Weg noch in derselben Nacht fortsetzen, und sie erreichten Aspergus III Hive Alpha fünf Tage später ohne weitere besondere Vorkommnisse. Kruger hatte versucht, über Funk eine Verbindung zu General Fork von der 36. mordianischen Eisernen Garde zu bekommen, dem Oberbefehlshaber von Eingreiftruppe 23-A-7. Doch immer wieder ließen seine Adjutanten ausrichten, dass der General beschäftigt oder schlicht ungewillt sei, mit dem Hauptmann zu sprechen. Er hatte Darnell eine Datei mit seiner Analyse des Bandes erstellen lassen, scheute sich aber, diese an C3 zu schicken, da ihn der Besitz dieser vertraulichen Informationen in Schwierigkeiten bringen konnte. Also wartete er ab und versuchte weiter sein Glück beim General.
Die letzten beiden Tage ihres Marsches führten durch die Steppen um den Hive, und alle waren froh, die Wüste hinter sich zu lassen. Die gewaltige Silhouette des Hives war am Horizont erschienen, und die letzten paar Dutzend Kilometer führten durch Industriezonen, deren Gebäude sich immer höher über ihnen erstreckten und immer weiter verzahnten, bis sie schließlich in einen Tunnel übergingen. Sie lieferten die Transporter ab und folgten dann dem Leitsystem zu ihrer Bereitstellungszone. Die Crew freute sich, den Trip unbeschadet überstanden zu haben, nur Darnell und Kruger wirkten ungewöhnlich bedrückt.
Sie hatten gerade die Filter der Luftaufbereitungsanlage gewechselt, als Darnell das Wort an seinen Kommandanten richtete.
„Boss, haben sie es schon gehört? Ein Konvoi aus dem Westen wurde in der Wüste angegriffen und vernichtet! Was machen wir jetzt? Glauben sie, das war dieses Ding? Ich meine, naja, irgendwem müssen wir es doch sagen, oder? Aber bekommen wir dann Ärger wegen dem File? Ich meine, dass dürften wir ja quasi gar nicht haben, denke ich…“
Kruger wuchtete den verbrauchten Filter auf einen Trolley und wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn.
„Hör mal zu, Darnell: Du brauchst dir gar keine Sorgen zu machen. Du hast alles richtig gemacht, deinen Vorgesetzten informiert und bist das Problem damit los. Das große Glück des einfachen Soldatens. Ich hingegen werde jetzt duschen, meine Dienstuniform anziehen und mir dann die Füße wund laufen, bis mir hoffentlich jemand zuhört.“
Eine halbe Stunde später stand Kruger in seiner sauberen, gestärkten Uniform vor den Türen zum Allerheiligsten, der strategischen Koordinationszentrale von Hive Alpha. Er starrte seit Minuten die blanke, metallverstärkte Wand an und hatte schon lange aufgegeben, die Nieten an den Leisten zu zählen. Irgend so ein Stabsgefreiter, der aussah wie zwölf und ´n Keks, hatte das Anliegen des Hauptmannes aufgenommen, und versprochen, das er sehen werde, was er tun könne.
Weitere scheinbar endlose Minuten später öffnete sich der Durchgang zur eigentlichen Sicherheitsschleuse erneut, und der Junge kam zurück, mit ernster Miene und forschen Schritt.
„Hauptmann Kruger, ich soll ihnen folgende Botschaft überbringen: Das Oberkommando der Streitkräfte hat momentan keine Kapazität, um sich mit ihrem Anliegen zu befassen. Sollte sich dieser Umstand ändern, werden sie gegebenenfalls vom Oberkommando darüber in Kenntnis gesetzt. Weitere Anfragen von ihrer Seite sind nicht nötig.“
Eiskalt abgeblitzt. War fast zu erwarten.
Kruger dankte dem Jungen, erwiderte dessen schmissigen Salut und machte auf dem Absatz kehrt.
Immerhin hat er mir den Datenkristall nicht vor die Füße geworfen. Vielleicht schaut der Junge ihn sich sogar mal an, wenn schon sonst niemand…
Sein Weg zurück zum Quartier der Kompanie führte Kruger durch einen der unzähligen Geschäftsdistrikte des Hives, und mit einer dampfenden Tasse Kaffee und einem Stück Gebäck in den Händen sah seine Welt schon wieder etwas angenehmer aus. Er sog den würzigen Geruch des Getränkes ein und spürte, wie er sich ein wenig entspannte. Das Kuchenstück war ebenso exquisit, und er schlenderte fast schon vergnügt auf die Straßensperre an der nächsten Kreuzung zu. Die imperiale Doktrin sah vor, an allen Durchfahrtswegen mit einem bestimmten Verkehrsaufkommen statische Kontrollen einzurichten, zusammen mit mobilen Patrouillen und Reaktionsteams an neuralgischen Punkten. Er beobachtete die Soldaten bei den Kontrollen der Fahrzeugschlange, hauptsächlich die öffentlich zugänglichen Wagen des Hive-Verkehrs, die über das Leitsystem gesteuert Bürger von A nach B brachten, aber auch einige der größeren, kommerziellen Frachtschlitten und Trucks. Die Mannschaften waren eine Mischung aus ventanischer schwerer Infanterie, beeindruckende Gestalten mit ihren Köperpanzern und kurzen, jedoch dreiläufigen Laserkarabinern, und lokaler PDF.
Kruger erreichte den Checkpoint und steckte sich seinen Kuchen in den Mund, um mit der rechten Hand nach seinem Militärausweis zu fischen. Der einheimische Soldat kontrollierte das Dokument kurz mit Hilfe eines tragbaren Scanners, während der Ventaner seine Waffe auf Krugers Kopf richtete. Der Helm mit seinem verspiegelten Visier nahm ihm die Sicht auf die Augen des Soldatens, doch dessen gesamte Körpersprache versprach einen schnellen Tod, sollte Kruger etwas tun, was dem Mann nicht gefiel. Der Scanner piepte, und der PDFler nickte zufrieden. Er reichte Kruger seinen Ausweis und salutierte, während er Ventaner in Hab-acht-Stellung schnellte. Kruger erwiderte den Gruß und schlenderte durch die Absperrung.
Er sah nicht, wie hinter ihm ein Kastenwagen auf den Checkpoint zurollte.
Nicht, wie der Mann hinter dem Steuer ordnungsgemäß auf die Aufforderung der Soldaten hin die Arme hob.
Nicht, wie das Kontrollteam das Fahrzeug einkreiste und eine junge Frau in PDF-Uniform auf die Trittstufe des Führerhauses stieg, um nach den Papieren des Fahrers zu fragen.
Nicht den kurzen Moment des Schockes, als sie die Metallplatten in den Handflächen des Fahrers sah und die Drähte, die in seinen Ärmeln verschwanden.
Er sah nicht, wie der Mann lächelte und die Hände zusammenschlug.
Der Kontakt der beiden Metallplatten schloss den Zündkreis und ein kurzer Stromimpuls jagte durch die Drähte. Er erreichte innerhalb eines Herzschlages den Zünder der Primärladung hinter dem Sitz des Fahrers.
Den Bruchteil einer Sekunde später detonierten zwölf Zentner mit Promethium vermengter Kunstdünger auf der Ladefläche des Transporters. Sie hatten Schrotteile, Schrauben und Glassscherben zwischen die Fässer gehäuft. Der Sturm aus Schrapnell zerschredderte die Soldaten und blies getragen von der Druckwelle den gesamten Kontrollposten auseinander.
Kapitel 6
„Okay, Sir, das wird jetzt etwas wehtun.“
Der Sanitäter schickte sich an, die tiefe Wunde in Krugers linken Unterarm zu nähen. Er saß in einer umgebauten Chimäre des Sanitätskorps der Eingreiftruppe, und der junge Mann mit der Nadel und dem müden Blick trug die Abzeichen des 24. Kado auf seinem Ärmel. Kruger blickte zur Seite und versuchte, das Ziehen an seinem lokal betäubten Fleisch zu ignorieren. Das Fahrzeug stank geradezu nach Desinfektionsmitteln und Blut, darunter mischte sich der Geruch nach brennenden Promethium, der an seinen Kleidern haftete. Der Boden war übersät mit aufgerissenen sterilen Verpackungen und Plastiksäcken voll blutiger Verbrauchsmaterialien. Überall standen Metallschalen mit benutzten chirurgischen Gerät, Klemmen, Skalpelle, Scheren.
Die Explosion hatte ihn zu Boden geschleudert, doch er war schon weit genug entfernt, um nicht in Stücke gerissen zu werden. Einige Metallstücke hatten ihn erwischt und der unerwartete Zusammenprall mit einer Straßenlaterne bescherte ihm ein beeindruckendes Hämatom an der Schulter.
Er hatte verdammt viel Glück gehabt.
Als er sich aufrappelte und zurückblickte, sah er nur ein Meer aus Flammen und Trümmern, wo eben noch die imperiale Straßensperre gewesen war. Die wenigen Soldaten und Zivilisten, die näher am Ort des Anschlages überlebt hatten, waren grausam zugerichtet. Obwohl Kruger Veteran vieler Kampagnen war, würde ihn das Grauen der folgenden Minuten ein Leben lang verfolgen.
Nach einiger Zeit, er kämpfte gerade um das Leben eines Zivilisten, der zu schnell zu viel Blut durch die Stümpfe seiner Arme verlor, wurde er sanft, aber bestimmt weggezogen. Die ersten Reaktionsteams waren eingetroffen, hatten den Schauplatz des Anschlages abgeriegelt und ihre Sanitäter übernahmen die Behandlung der Verletzten. Mehr und mehr Soldaten und zivile Retter trafen am Ort des Geschehens ein, und jemand führte Kruger zu einem Verletztensammelplatz. Er wurde als „gelb“ eingestuft, zu behandeln, aber nicht kritisch. Sie gaben ihm eine sterile Auflage, um die blutende Wunde abzudecken, und sagten ihm, er sollte warten. Während der Aufruhr in das koordinierte Chaos einer Bergungsoperation abglitt, saß Kruger neben den Toten des Anschlages und vergrub sein Gesicht in den Händen.
Der junge Soldat verband gerade die frisch vernähte Wunde, als sich die Türen des Fahrzeugs öffneten. Ein Mann in einer dunkelblauen Uniform kam herein und forderte den Kadoner auf, die Chimäre zu verlassen, sobald er seine Arbeit beendet habe. Kruger sah dem Fremden auf den ersten Blick an, dass dieser ein kampfgestählter Veteran war. Die wettergegerbte Haut und die kaum wahrnehmbaren Narben unzähliger Kratzer und Verletzungen sprachen Bände. Der Sanitäter stieg hinaus auf die Strasse und schloss die Türen.
Als sich der Neuankömmling zu Kruger umdrehte, konnte dieser die Abzeichen auf der Kleidung des Mannes erkennen. Eine gepanzerte Faust vor zwei gekreuzten Blitzen.
Spectre. Na super, jetzt kann ich noch Frage-und-Antwort mit der Anti-Terror-Abteilung des Adeptus Arbites spielen…
„Hauptmann Kruger, von der 356. superschweren cadianischen Panzerkompanie, korrekt?“
Kruger nickte nur.
„Ihre Einheit hat die Aufgabe, die Transportkonvois auf ihrem Weg zu den Hives zu schützen, korrekt?“
Wieder nickte Kruger.
Was hat denn das mit der Untersuchung dieses Anschlages zu tun?
„Sehen sie, ich habe überhaupt nichts mitbekommen. Ich hatte die Sperre bereits passiert und war schon ein gutes Stück weg, als die Bombe hochging. Vermutlich kann ich ihnen gar nicht weiterhelfen.“
Der Fremde sah ihn unbeeindruckt an, und der starre Blick aus seinen stahlgrauen Augen begann Kruger nervös zu machen.
„Hauptmann Kruger, was denken sie ist der Grund, dass sie die Konvois nicht effektiv schützen können? Seit sie diese Aufgabe übernommen haben, wurden drei Transporte angegriffen und zerstört.“
Die Richtung, die das Gespräch einschlug, verwirrte Kruger zunehmend. Er hatte das Gefühl, dass ihm etwas Entscheidendes entging, doch die Schmerzmittel machten seinen Kopf leicht und das Denken schwer.
„Entschuldigung, aber ich verstehe nicht, was das mit dieser Sache hier zu tun hat…“
„Beantworten sie die Frage, Hauptmann: Warum können sie die Transporte nicht schützen?“
Kruger schüttelte den Kopf und zwang sich, sich zu konzentrieren.
„Jeden Tag sind durchschnittlich zwölf Konvois unterwegs. Meine Kompanie umfasst vier Fahrzeuge. Wir können also maximal vier Konvois schützen. Keiner der angegriffenen Konvois wurde von einem meiner Panzer begleitet. Es ist also nicht unser Fehler.“
Der Mann in der Spectre-Uniform nickte, scheinbar zufrieden.
„Wie ich sehe, haben sie das Problem erfasst. Es gibt zu viele potenzielle Ziele, und jedes lohnt für den Feind.“
Der Mann machte eine kurze Pause, als wolle er die Spannung erhöhen.
„Wir haben die Analyse ihres Funkers gesehen. Sehr beeindruckend, und ein wichtiges Puzzelstück für uns.“
Und du willst von Spectre sein? Für´n Arsch…
Kruger spürte, wie Angst sein Rückgrat empor kroch.
“Wer sind sie?”
“Sie können Eli zu mir sagen.“
„Und was wollen sie von mir, Eli?“
„Wir wissen, dass sie versucht haben, ihr Wissen ihren Vorgesetzten mitzuteilen, und wir haben beobachtet, auf welche Schwierigkeiten sie dabei stießen. Wir haben die Analyse ihrer Daten fortgeführt, und wir haben eine Lösung entwickelt. Sie werden uns dabei helfen.“
Nicht: Wir möchten sie um ihre Hilfe bitten. Sie werden uns dabei helfen. Scheiße, was immer die vorhaben: Wir sind am Arsch…
Schicksalsergeben ließ er seinen Kopf an die Wand hinter ihm sinken.
„Dann lass mal hören, Eli.“
Kapitel 7
Jannek mochte seine Arbeit. Es war gute Arbeit, auch wenn einige der Meinung waren, dass Abwasser-Management nicht sehr prestigeträchtig wäre. Wahrscheinlich hatten sie eine falsche Vorstellung davon, was er tagtäglich tat. Vielleicht dachten sie, er würde durch die Tausende von Kilometern Röhren kriechen, die die Makropole durchzogen. Doch nichts könnte ferner liegen, Jannek saß in einem wohltemperierten, hellen Kontrollraum und sorgte dafür, dass die Milliarden Liter Abwasser in den richtigen Reservoiren landeten, zu den richtigen Aufbereitungsanlagen geleitet wurden und schließlich der Bevölkerung wieder zur Verfügung standen. Vielleicht war den Leuten unangenehm, dass jemand einzig die Aufgabe hatte, sich um das zu kümmern, was sie jeden Morgen in ihrer Toilette herunterspülten. Jannek war es egal, er hatte ein geregeltes Einkommen und er hatte eine Familie, eine große Familie, die sich um ihn kümmerte.
Jannek war glücklich.
Er hatte nie geahnt, welche Möglichkeiten jemand in seiner Position hatte. Tausende Kilometer Röhrensystem bedeuteten hunderttausende Ventile.
Unzählige Möglichkeiten.
Es hatte dezente Manipulationen gegeben. Seit Tagen hatte er in jeder Schicht Ventilstellungen verändert. Nur wenige, unauffällig, so dass es keinem seiner Kollegen auffallen würde. Er hatte die Vorgaben der Wartungscrews geringfügig verändert. Er hatte Geduld gehabt. Und heute würde der Tag sein, an dem er die Früchte seiner Arbeit ernten würde.
Und es würde eine reiche Ernte sein.
Er gab einen letzten Befehl in seine Konsole ein. Die Konsequenz konnte er nicht direkt wahrnehmen, dafür war sein Kontrollraum zu weit entfernt. Doch er wusste, was geschah. Das Wissen ließ ihn lächeln. Er stand auf, blickte sich ein letztes Mal um, und verließ mitten während der Schicht seinen Arbeitsplatz zum letzten Mal.
Mehrere Kilometer entfernt empfing eine Cogiator-Einheit Janneks letzten Befehl. Die Maschine verifizierte die Autorisation, und führte den Befehl dann aus. Gigantische Flutschleusen öffneten sich. Es war nahezu Mitternacht, als sechs Millionen Liter Abwasser durch ein Labyrinth aus Leitungen schossen, die über eine Vielzahl von Routen alle dasselbe Ziel erreichten: Die Lagerräume, die die ventanischen Regimenter als Kaserne nutzten.
Binnen Minuten füllte sich der ganze Sektor meterhoch mit der stinkenden Brühe. Dutzende Männer ertranken und ein Großteil der Ausrüstung war bis auf weiteres unbrauchbar. Wer der Sturzflut entkam, war durchtränkt mit verseuchten privaten und industriellen Abwasser. Die Gefahr des Ausbruches schwerer Seuchen war nicht kalkulierbar. Das Oberkommando sah keinen anderen Weg, als ein komplettes Regimenter unter Quarantäne zu stellen.
Die roten Klippen waren atemberaubend. Kruger hatte gehört, dass sie eines der beliebtesten Urlaubsziele auf Aspergus III waren, aber hatte nicht mit einem solchen Naturschauspiel gerechnet. Er stand auf einer Aussichtsplattform und beobachtete, wie das tief azurblaue Wasser des Ozeans gegen die rostroten Klippen schlug, in die Höhe schoß und einen Schleier aus feinsten Tröpfen in die Luft hängte, der das Licht der untergehenden Zwillingssonnen brach.
Wunderschön
Für einen Moment spürte er ein Gefühl, dass er schon lang vermisste.
Frieden.
Eli hatte ihm an dem Tag in der Sanitäts-Chimäre eine Autorisation gezeigt, die weit über Spectre hinausging, und Kruger hatte begriffen, was auf den Spiel stand. Mehr als nur das Schicksal eines Hives, oder einer Welt.
Weit mehr.
Der Plan, den Eli ihm unterbreitete, war simpel. Er würde höchstwahrscheinlich gelingen. Kruger fragte sich nur, welchen Preis er fordern würde.
Einen Tag später hatte das 356. exakt die Befehle erhalten, die Eli ihm vorhergesagt hatte. Deathmachine hatte sich wieder auf den Marsch gemacht, und diesmal führte er sie weit in den Osten, bis zur Küste. Hier waren die gigantischen Bohrplattformen und Raffinerien, und ihr Auftrag besagte, dass sie einen Konvoi aus Promethium-Tankern zurück nach Hive Alpha bringen sollten. Ihr Abmarsch war für diese Nacht angesetzt, und Kruger riss seinen Blick von dem betörenden Spektakel vor ihm, um sein Chronometer zu überprüfen. Er würde bald aufbrechen müssen, wenn er sich nicht für die Verzögerung der Abfahrt verantworten wollte. Mit einem tiefen Seufzer wandte er sich ab, setzte seine Offiziersmütze auf und ging mit schnellen Schritten zurück zu dem Hover-Car, dass er von der Fahrbereitschaft der Raffinerie requiriert hatte, um die Industrielandschaften zu verlassen und diesen wunderbaren Ort der Ruhe zu besuchen.
Mit jedem Kilometer der Rückfahrt versank Kruger weiter in Melancholie.
Ein imperialer Soldat kämpfte, bis er starb. Es gab keinen Frieden zwischen den Sternen, nur eine Unendlichkeit von Kampf und Grausamkeit, immer ein weiterer Gegner zu besiegen, immer ein neuer Gegner zu schlagen. Einige Regimenter hatten das Glück, sich auf einem eroberten Planeten niederlassen zu dürfen, die Armee hinter sich zu lassen und vielleicht einen Weg zu finden, all das zu vergessen, was zuvor ihre Existenz ausmachte. Die Männer des 356. würden niemals eine solche Chance erhalten. Jeder einzelne von ihnen würde im Dienste der Imperators sterben. Aber im Gegensatz zu ihnen konnte er niemanden dafür verdammen. Es war seine freie Entscheidung gewesen, diesen Posten anzunehmen.
Er erreichte die Raffinerie im letzten Tageslicht, und nachdem er sein Fahrzeug zurückgegeben hatte, wartete der Konvoi bereits abmarschbereit auf ihn. Zwei Männer standen neben einem grobschlächtigen allradgetriebenen Geländewagen in Farben der PDF, der Fähnrich des Infanteriekontingents und ein Mann in der Uniform eines Hauptfeldwebels der planetaren Streitkräfte. Es war Eli. Kruger blickte ihm direkt in die Augen, doch nicht einmal das geringste Flackern verriet, dass der andere Mann ihn erkannte. Der Fähnrich stellte sich selbst und dann die beiden Offiziere einander vor, dann bestiegen sie ihre Fahrzeuge, und der Konvoi begann seinen sechstägigen Treck.
Kapitel 8
Die Amero war ein Orbitallifter, kaum mehr als eine dicke Metallhülle, an der Triebwerke angebracht waren. Ihr Zweck war einzig und allein, die auf Aspergus III produzierten Güter zu den Umladestationen in der nahen Umlaufbahn zu bringen, wo sie auf die großen Transporter und Kriegsschiffe der imperialen Navy transferiert wurden. Yonkers entfernte die letzten Flaggen von Triebwerk sechs. Er gehörte zur Bodencrew und war damit betraut, die Technik der Orbitallifter vor ihren Trips zu überprüfen und freizugeben. Jetzt ging er unter dem Rumpf entlang Richtung Cockpit, um auf dem Weg die Dichtungen der Frachtluke zu überprüfen. Dies war traditionell der letzte Punkt auf der Checkliste vor dem Lift-off. Einen Moment blieb er unter der perfekt verriegelten Luke stehen.
„Amero, hier Bodencrew 7-2. Die Dichtung eurer Frachtluke sieht seltsam aus, macht nochmal auf.“
Routine. Sein Job erforderte es häufig, dass die Besatzungen in ihren Cockpits ein paar Knöpfe drückten, Triebwerke für Schubtests startete oder eine unter Umständen nicht korrekt geschlossene Luke nochmals öffnete. Eine kleine Warnleuchte begann über seinem Kopf zu blinken, dann entwich etwas Luft aus dem Frachtraum, in dem ein geringer Überdruck herrschte. Die Hydraulik senkte die massive Metallplatte etwa einen halben Meter, dann sagte Yonkers der Crew, sie solle wieder verriegeln. Er hatte seine Aufgabe erledigt, und niemand würde je erfahren, was in diesen wenigen Sekunden in den Frachtraum eingedrungen war. Yonkers überprüfte das Siegel der Luke, nahm seine allerletzte Flagge und ging unter der Nase des Lifters nach vorne, wo er dem Piloten die 32 Flaggen hochhielt und mit einem „Daumen hoch“-Zeichen signalisierte, dass sein Vogel flugbereit war.
Yonkers hatte die Frachtliste gesehen. Er war nicht dumm. Nachdem er den Mannschaftsraum der Bodencrew erreicht hatte, sagte er seinen Kollegen, dass er jetzt seine Pause nehmen würde. Er schlenderte hinaus, durchquerte das Frachtterminal und stieg in einen Transitschweber zum Hive.
Die Amero hob genau nach Flugplan ab. Sie würde nur kurz unterwegs sein, ein kleiner Sprung aus der Atmosphäre, die Fracht umladen lassen und vor dem Morgengrauen zurück sein.
Als er den Unterschied in der Vibration des Schiffes registrierte, der ihm mitteilte, dass sie vom Boden abgehoben hatten, kam Aktivität in den blinden Passagier in ihrem Frachtraum. Er verließ sein Versteck zwischen den Frachtcontainern und tötete den Lademeister in einem kurzen, brutalen Angriff, der dessen Leiche wie eine gebrochene Puppe gegen die Wand des Cockpits schmetterte. Dann bahnte er sich seinen Weg durch das Sicherheitsschott zwischen Frachtraum und Cockpit. Die beiden Piloten und der Ingenieur, festgeschnallt in ihren Liegen, waren keine Herausforderung für den Attentäter. Sie waren tot, bevor auch nur einer sich bewusst wurde, was vor sich ging.
Die Instruktionen, die in sein Gehirn eingebrannt waren, ließen ihn an dem verstümmelten Körper des Pilotens vorbei zur Steuereinheit greifen.
Die Amero hatte Munition geladen, genauer gesagt 20.000 Standard-Hochenergiezellen für Plasmawerfer und Melter, sowie 8.000 Fusionsenergiezellen für die schweren Laserkanonen der imperialen Armee.
Jetzt bohrte sie sich mit der Nase vorran in den Plastbeton des Landefeldes, keine zweihundert Meter von dem enormen Antennenwald der Orbitalkontrolle. Während der eigentliche Kontrollraum unbeschadet blieb, geschützt von dicken gepanzerten Wänden und mehreren dutzend Metern Erdreich, ebnete die Explosion der Amero und ihrer Ladung oberirdische Antennen, Lagerhäuser und Frachtterminals ein. In diesem Augenblick wurde die Welt Aspergus III halbblind, halbtaub und halbstumm.
Hunderte Kilometer entfernt bereitete sich der Konvoi um Deathmachine auf die Unterbrechung ihrer Reise während der Sonnenstunden vor. Sie kamen gut vorran und waren bislang von Attacken und technischen Defekten verschont geblieben.
Welch Ironie wäre es, ausgerechnet jetzt angegriffen zu werden…
Kruger stand in seiner Kommandantenkuppel und betrachtete das schwache Leuchten am Horizont, wo in einiger Zeit das unbarmherzige Zwillingsgestirn aufgehen würde. Die Wüste sang ein leises, kaum wahrnehmbares Lied, und er versuchte, sich im Hier und Jetzt dieses Augenblickes zu verankern, um nicht an die nächste Nacht zu denken.
Dann kam der Befehl zum Halten, und der Konvoi postierte sich in seiner üblichen Verteidigungsformation. Nachdem sie ihre Position in der Mitte des Kreises eingenommen hatten, befahl der Hauptmann seine Männer nach draussen, um vor Sonnenaufgang ein paar Sportübungen zu absolvieren. Johlend kletterte die Crew aus ihren Luken, sichtlich erfreut darüber, sich ein wenig die Beine vertreten zu können. Jimey und Lumer rauften sich um einen Football, während Kruger an ihnen vorbei das Kommandozelt ansteuerte. Er gönnte seinen Jungs den Spaß, denn in weniger als einer Stunde würden sie wieder versuchen, die hohe Kunst des Panzermannes zu meistern: In einem Sitz, der kaum besser war als ein Holzschemel, zu schlafen. Kruger erwiderte den Gruß des Wachsoldatens vor dem Zelt, dann trat er ein, um seinen Tagesbericht abzugeben.
Der Rest des Tages verlief störungsfrei. Kruger kehrte nach der Besprechung zu seinem Baneblade zurück, aß eine Ration und machte dann ein Nickerchen in seinem verhätnismässig komfortablen Kommandantensessel.
Als sich die beiden Sonnen des Aspergus-Systems wieder gen Horizont senkten, ließ er seine Crew wecken. Über das Interkom weihte er sie in den Plan ein, der in dieser Nacht umgesetzt werden sollte. Er sagte ihnen nicht, wer diesen Plan wirklich geschmiedet hatte, sondern wälzte die Verantwortung auf das Oberkommando ab. Die erste Reaktion war Unglauben, doch der Ernst in Krugers Stimme ließ jeden Gedanken an einen Scherz verfliegen. Dann kamen Einwände, Kritik und Beschwerden, doch Kruger schmetterte alles ab. Nach ein paar Augenblicken, als sie die Neuigkeiten verarbeitet hatten, fingen sie an Fragen zu den Details zu stellen und begannen ihre eigene Rolle in der Umsetzung zu definieren.
Egal, was man von der 356. verlangte, sie würden ihr Bestes tun, das Ziel zu erreichen.
In der strategischen Koordinationszentrale bemerkte man in dieser Nacht schnell, dass etwas nicht stimmte. Es waren nur sieben Transportkonvois unterwegs, und zwei von ihnen hatten bereits gemeldet, dass sie in dieser Nacht wegen Defekten nicht marschieren würden. Das war nicht ungewöhnlich, im Schnitt musste einer von drei Konvois eine Zwangspause wegen Schäden einlegen. Als jedoch innerhalb einer halben Stunde nach dem veranschlagten Aufbruch aus dem Nachtlager zwei weitere Konvois zu einem Halt gezwungen waren, rief der Wachhabende seinen Vorgesetzten aus der Bereitschaft. Noch während die Fahrer des Administratums von den kleinen technischen Problemen berichteten, die ihre Weiterfahrt verhinderten, meldete ein weiterer Fähnrich, dass einer seiner Fahrer seinen Transporter in einen Graben manövriert hätte, und dass sie ihn erst freischleppen müssten. Als der Offizier aus dem neben der Zentrale liegenden Ruheraum trat, kam gerade Naricht vom sechsten Konvoi, dass mehrere Fahrer unter Symptomen litten, die auf eine Lebensmittelvergiftung schließen ließen. Und auch der siebte Konvoi, begleitet von Deathmachine, war noch nicht auf seinem Weg.
In der Wüste übergab Eli dem Fähnrich der PDF einen versiegelten Umschlag. Der junge Mann starrte einen Moment ungläubig auf das Siegel, dann verschwand er im Kommandozelt und scheuchte den Funker und seinen Adjutanten vor die Tür. Drei Minuten später kam er wieder herraus, ein wenig bleich um die Nase und deutlich verängstigt. Er salutierte vor Eli, welcher nickte und den Gruß erwiderte. Dann ließ der Fähnrich seine Männer aufsitzen, doch die LKWs fuhren nicht an ihre Position in der Fahrzeugreîhe. Stattdessen lösten sich einer der Tanker und der superschwere Baneblade aus der Verteidgungsformation und rumpelten auf die Piste Richtung Hive Alpha.
Eli salutierte Hauptmann Kruger, der alleine im Führerhaus des riesigen Promethiumtransporters saß und gefolgt von seinem Panzer in die Nacht hinausfuhr.
Kapitel 9
Kruger starrte auf die Strasse vor ihm. Elis Plan war simpel: Wenn sie aufgrund der Anzahl der Konvois nicht alle schützen konnten, dann mussten sie die Zahl der Ziele reduzieren, um den unbekannten Gegner dorthin zu locken, wo sie ihn haben wollten. Die Analyse hatte ergeben, dass alle Attacken sich bewegende Konvois trafen. Zusammen mit den Beobachtungen, die Darnell gemacht hatte, war man sich nun sicher, dass der Feind die Vibrationen der tonnenschweren Fahrzeuge durch den Boden wahrnehmen konnte, um die Transporter aufzuspüren. Also brachten sie alle Konvois zum Stehen. Eli hatte ihn eingeweiht, dass sie sich statt an die Befehlshaber einfach direkt an die Fahrer des Departmento Munitorium gewandt hatten. Die Autorisation seines Vorgesetzten, oder in vielen Fällen auch nur die Aussicht, die Gefahr der Hinterhalte loszuwerden, hatte ausgereicht, um diese davon zu überzeugen, eine Nacht lang nicht zu fahren.
Seine Crew hatte zunächst darauf bestanden, auszulosen, wer den Köder fahren würde. Doch Kruger hatte nichts davon hören wollen. Er wollte das von keinem seiner Männer verlangen, also beschloss er, dass es seine Pflicht war. Er sagte seinen Leuten, dass jede ihrer Positionen für das Funktionieren des Baneblades im Gefecht unerlässlich war, während er ihnen nur sagte, wo sie hinfahren oder auf was sie feuern sollten. Also hatte er das nominelle Kommando über Deathmachine an Lumer abgegeben.
Die Piste lag im künstlichen Falschfarben-Bild des kombinierten Restlicht/Infrarot-Visors vor ihm, ein auf Meilen ein gerades Band durch den Sand, verlassen und leer. Er brauchte demnach nicht viel auf die Strasse achten und konnte sich mehr auf die Beobachtung der Umgebung konzentrieren. Immerhin durfte er sich nicht von dem unbekannten Angreifern überraschen lassen, denn er saß auf ein paar zehntausend Litern leichtentflammbaren und explosionsgefährdeten Promethiums.
Fünfhundert Meter hinter ihm rumpelte Deathmachine über die Piste und er stand über das Funkgerät des Transporters mit seiner Crew in Verbindung. Doch seit ihrer Abfahrt hatte Stille geherrscht.
In der strategischen Koordinationszentrale beugte sich der soeben geweckte Hauptfeldwebel Gavin über die Konsole des Wachhabenden.
„Also, was ist los?“, fragte er, während ein Fähnrich ihm einen dampfenden Becher mit Kaffee reichte.
„Sir, wir haben Probleme mit allen, ja: allen, Konvois. Jeder von ihnen meldet, dass er aus dem Einen oder Anderen Grund nicht marschieren kann. Hauptsächlich technische Defekte, nichts dramatisches, aber im Moment stehen sie alle.“
„Tun sie das? Was ist mit diesen beiden Signalen dort?“
„Das weiß ich nicht. Es sind die Funkbojen von Transporter 7-3 und dem den Konvoi begleitenden Baneblade der 356. superschweren cadianischen Panzerkompanie. Wir haben den Kommandanten der begleitenden PDF-Truppen kontaktiert, der uns mitteilte, dass alle seine Fahrzeuge in Verteidigungsformation gegangen seien und keines fehle.“
„Da stinkt doch was. Und zwar ganz gewaltig!. Schicken sie sofort einen Aufklärer da raus, ich will wissen, was da los ist!“
„Jawohl, Sir!“
Einige Kilometer entfernt wurde Oberleutnant Tremptor unsanft aus seinem Nickerchen im Bereitschaftsraum des Flugfeldes Sabura gerissen. Die Sirene sorgte dafür, dass er schlagartig hellwach war und zu seinem Interceptor auf der Startposition des Rollfeldes sprintete. Die Bodencrew riss gerade die letzten Flaggen aus den Waffenhalterungen, als er die Strickleiter zum Cockpit erklomm. Er setzte seinen Helm auf und hieb auf den Schalter, der die Kanzel über seinem Kopf schloss. Kaum stand die Leitung zur Flugkontrolle, als auch schon die taktischen Daten über sein Display liefen, während er die kurze Checkliste vor dem Alarmstart durchging. Dann bekam er grünes Licht, und keine zwei Minuten, nachdem der Wachhabende in der strategischen Koordinationszentrale den Befehl übermittelt hatte, war Falke 1 in der Luft und jagte in Richtung Wüste davon.
Deathmachine und der Köder rollten durch den Sand, Kilometer um Kilometer geradeaus, während die Männer angestrengt in die Nacht hinaus starrten, um auf gar keinen Fall das erste Anzeichen für einen Angriff zu verpassen. Die Wüste war unbewegt, und Kruger fragte sich, wie schnell er ermüden und auf die optischen Trugbilder hereinfallen würde, die jeder Soldat kannte, der schon einmal eine Nacht unter widrigen Bedingungen durchwacht hatte. Man sah Bewegungen, wo keine waren, oder man war am Ende so auf das Bild vor einem fixiert, dass man Veränderungen völlig ausblendete. Und immer wieder spielte er in seinem Kopf durch, was er tun musste, sobald der Angriff begann. Und mit jedem Durchlauf viel ihm ein weiterer Punkt ein, an dem alles den Bach runter gehen konnte. Falls es überhaupt einen Angriff gab.
Wie wahrscheinlich war das schon? Die Wüste war riesig, und es hatte nie zwei Angriffe in einer Nacht gegeben, also warum sollte der Feind sich ausgerechnet hier rumtreiben?
Wie schnell konnte er sich bewegen?
Was war Elis Plan, wenn heute Nacht gar nichts passierte?
Würden sie es einfach nochmal probieren? Unwahrscheinlich, denn wie sollten sie es schaffen, jede Nacht alle Konvois stehen zu lassen?
War ihre Aufgabe nicht dafür zu sorgen, dass wieder Rohstoffe sicher in die Makropolen kamen?
Noch während Kruger darüber sinnierte, bemerkte er eine Bewegung weit links in seinem Gesichtsfeld. Kaum wahrnehmbar durchlief dort eine Welle den Boden, und Kruger bekam eine Gänsehaut.
Geliebter Gott-Imperator, vergib Deinem Diener seine Sünden, und bedenke, ich bin nur ein Mensch.
“Kontakt, Kontakt! vierhundert Meter, halb zehn, schnell näher kommend!”
Noch bevor Lumer antworten konnte, durchlief ein gewaltiger Schlag Deathmachine, der den Panzer schwer in die Aufhängung drückte. Mit dem Kreischen gequälten Metalls wurde der Baneblade herumgewirbelt, dann kam er abrupt zum Stehen. Er fluchte, als er sich den Kopf an der Kammer des Hauptgeschützes anschlug. Ein weiterer Schlag traf den Panzer, und die Decke wurde von einer unvorstellbaren Kraft nach Innen gedrückt. Teile der Kompositpanzerung splitterten und flogen durch den Turm, dann drang eine gigantische, sensenförmige Klaue durch den Verbundstoff und riss den Kommandantensitz mit sich nach draußen. Schockiert blickte Lumer durch die Bresche in der Panzerung, und auf den kleinen Ausschnitt eines gewaltigen Körpers.
„Turm drehen, zwei Uhr! Feind voraus, Waffen frei! Feuer! FEUER!“
Ruckartig drehte sich der Turm in die angesagt Position, und Lumer trat die beiden Pedale durch, mittels derer das Hauptgeschütz ausgelöst wurde. In der Kammer befand sich eine Silberkugel, speziell konstruiert, um Panzerung zu durchschlagen. Der Schnellschuss war schlecht gezielt, und Lumer sah den Penetrator von einer massiven Panzerplatte an der Schulter der Kreatur abprallen und als Querschläger in die Nacht hinaus taumeln. Lumer drehte sich halb nach links und brüllte über seine Schulter den Ladeschützen an.
“Smittey! Kanister! SOFORT!“
Der Ladeschütze wählte ein anderes Munitionslager an, und die Ladeautomatik rammte ein neues Geschoß in die Kammer. Lumer bekam einen Sekundenbruchteil später ein grünes Licht, und nachdem er sein Ziel kurz korrigiert hatte, rammte er wieder beide Füße in die Pedale.
Als Kruger das Brüllen des Baneblade-Geschützes hörte, meinte er, sein Herz bliebe stehen. Sein Blick war wie gebannt auf die Welle im Boden gerichtet, aber kein Geschoß traf sie.
Scheiße. Auf was schiessen die?.
Sein Bewusstsein schnappte zurück in die Gegenwart und er drehte sich dem Rückspiegeln zu. In einiger Entfernung stand sein Panzer, jedoch schien er gedreht zu haben.
Dann sah er das Monster, das gegen Deathmachine kämpfte, und es fühlte sich an, als würde sich ein Eisblock in seinen Eingeweiden manifestieren.
Du bist so tot.
Die Welle erreichte den Promethium-Tanker, und mit dem Donnern sich bewegender Sandmassen wurde das riesige Fahrzeug wie ein Spielzeug umgeworfen.
Kapitel 10
Hunderte Kilometer entfernt ahnte niemand in der strategischen Koordinationszentrale etwas von dem dramatischen Gefecht, dass sich in der Wüste entfaltete.
„Wachhabender, wie lange noch, bis der Aufklärer in Reichweite ist?“, blaffte Hauptfeldwebel Gavin, der seine Hände auf die Seiten der Konsole stützte und den Hauptschirm anstarrte.
„Sieben Minuten, Sir!“
Verdammt, wer weiß, was da draußen vor sich geht.
„Sir, Station drei! Wir haben hier ein Problem!“
Sowohl der Wachhabende als auch der Gavin wandten sich der neuen Stimme zu.
Fast synchron forderten sie einen Bericht.
„Wir haben Kontakt zu Patrouille 23-B verloren. Die letzte Nachricht lässt auf Kampfhandlungen schließen.“
„Schicken sie einen Suchtrupp los, der die Situation klärt. Wir haben hier größere Probleme als einen weiteren Hinterhalt der Rebellen!“
Der Soldat sprach ins ein Head-Set und der Hauptfeldwebel richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die beiden streunenden Funkbojen, die nun einige Dutzend Kilometer abseits des restlichen Konvois zu einem Halt gekommen waren.
Das Kanistergeschoß war speziell konstruiert, um Verbände gepanzerter Infanterie zu bekämpfen. Statt einer massiven Granate enthielt es einen Treibkäfig mit drei Dutzend etwa Tennisball-großer Submunitionskörper, die beim Aufprall detonierten. Sobald das Geschoß den Lauf des Hauptgeschützes verließ, zerfiel der Treibkäfig und die Submunition wurde scharf.
Die Explosionen blühten in einem Kreis von etwa vier Meter Durchmesser im Körper der Kreatur auf, und Lumer konnte einen ersten echten Blick auf ihren Angreifer werfen. Das Ding war bestimmt über dreißig Meter lang, hatte einen schlangenartigen Körper, der sich zum Kopf hin stark verdickte, und eine Vielzahl Arme mit Sensenklauen. Die obersten vier sahen aus, als könnten sie einen Leman Russ aufspießen und auseinander reißen. Die ganze Kreatur war mit enormen Chitinplatten bedeckt, und ihr Kopf saß tief zwischen dem obersten Klauenpaar. Kleine Augen leuchteten im Feuer der Detonationen, und das Maul des Biestes war umgeben von unzähligen Tentakeln, die sich wie Würmer umeinander wanden.
Die Submunition hatte große Brocken Fleisch und Chitin aus dem Körper gesprengt, und mit einem nervenzerfetzend hohen Kreischen wich die Kreatur zurück.
Geistesgegenwärtig ließ Jimey den Panzer rotieren, und das Demolishergeschütz schleuderte eine Granate in das Biest. Doch die Distanz war zu gering und die Flugzeit reichte nicht aus, um die massive Granate scharf zu machen, so dass sie das Biest zwar traf, aber nicht detonierte. Mit einem wütenden Brüllen warf sich die Kreatur nach vorne, und nur Jimey schneller Rückzug ließ die meterlangen Klauen den Rumpf des Baneblades verfehlen.
Der Tanker kippte auf die Beifahrerseite, und Kruger konnte für einen Sekundenbruchteil den Sandboden auf sich zurasen sehen. Dann hing er in den Gurten, während draußen ein Schauer aus Sand und Steinen niederprasselte. Durch die gesplitterte Windschutzscheibe erhaschte er einen Blick auf einen meterdicken Schlangenkörper, der sich um das Fahrzeug bewegte. Dann tauchte aus dem Staub plötzlich der Kopf der Kreatur auf und schlug gegen das Fahrerhaus. Seelenlose Augen starrten ihn an, dann versuchten die Fresstentakel durch das Glas der Seitenscheibe nach ihm zu greifen. Panisch löste er die Gurte und ließ sich durch das Führerhaus zu Boden gleiten. Über ihm drückten die Auswüchse rund um das Maul des Monsters die Scheibe ein, und einen Moment später riss es die Tür aus der Halterung und schleuderte sie in den Sand. Kruger zog seine Seitwaffe, eine kurzläufige halbautomatische Pistole, eher in einer Geste der Verzweiflung. Er feuerte zwei Schüsse auf den Kopf der Kreatur, doch diese schien die Einschläge nicht einmal zu spüren. Kruger saß in der Falle, und konnte nur darauf warten, dass das Monster ihn aus seinem Loch zog.
Im Turm der Deathmachine bekam Lumer wieder grünes Licht, und feuerte einen weiteren Schuss in das Körperzentrum der Bestie. Wieder leuchtete ein Kreis aus Detonationen auf, und diesmal konnte man im Kreischen der Kreatur deutlich Schmerz erkennen. Sie war angeschlagen, doch noch lange nicht erledigt, und sollte sie nochmals so einen Satz nach vorne machen, könnte sie Deathmachines Waffen unterlaufen. Lumer sah eine Doppellinie aus Leuchtspurgeschossen die Distanz zwischen den Kontrahenten überbrücken, als Darnell mit den schweren Boltern im Rumpf das Feuer eröffnete, doch er bezweifelte, dass das die Kreatur auch nur ablenken könnte.
„Jimey, volle Kraft zurück! Demo-Geschütz, Feuer sobald die Flugzeit ausreicht! Smittey, Silberkugel!“
Kruger blickte sich panisch um. Er saß definitiv in der Falle, und das Monster würde jeden Moment seinen Kopf in das Führerhaus zwängen, um ihn zu fressen. Da fiel sein Blick auf die schmale Luke in der Rückwand des Transporters. Dahinter befand sich eine kleine Schlafzelle, in der der Fahrer für gewöhnlich die Ruhezeit verbrachte.
Scheiße, ich kann es dir Mistvieh wenigstens schwer machen!
Das Monster draußen ließ ein Kreischen nahe dem Ultraschallbereich erklingen, bevor es mit seinen Klauen zuschlug. Die gigantischen Sensen schlugen durch das dünne Metall des Transporters und riss die gesamte Front ab. Ein Schauer aus Sicherheitsglas ging auf ihn nieder, und Kruger stemmte sich in die Höhe, als das Biest seine Klauen wieder hob. Er schlug die Luke auf und hechtete hindruch, doch schaffte er es nicht ganz hindurch. Irgendwas hielt ihn fest. Er blickte an sich herab und sah den Tentakel, der sich um seinen Stiefel schlang.
Noch vier Minuten, bis Falke 1 das Zielgebiet erreichen würde. Gavin trommelte ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch, während er versuchte, den kleinen Punkt, der den Interceptor darstellte, durch pure Willenskraft schneller in Richtung der beiden Funkbojen in der Wüste zu zwingen.
„Sir, Station Drei! Wir haben wieder ein Problem! Ich lege es auf ihren Kopfhörer.“
Verärgert über die Ablenkung aktivierte er sein Head-Set, und nach einem Moment Rauschen drangen Stimmen an sein Ohr:
>> Beim Imperator, was war das?<<
>> Es hat Karlos! Schnell, helft ihm doch!<<
>> ZURÜCK! ZURÜCK!<<
>> Granaten! VERDAMMT, GRANATEN!<<
>> SIE KOMMEN! ZURÜCK! ZURÜCK!<<
Er nahm die Kopfhörer ab.
„Woher kommt das?“
Noch bevor er eine Antwort erhielt, hallten neue Rufe durch die Zentrale.
„Station Sechs! Wir haben Kontakt zu Kontrollpunkt Delta-7-6 verloren!“
„Station Neunzehn! Patrouille 68-C meldet Verluste! Feind unbekannt. Kontakt zu Patrouillen 65-C und 69-C verloren!“
„Station Zwölf! Kontakt zu Kontrollpunkt Sigma-21-1 bis Sigma-23-7 verloren!“
Hauptfeldwebel Gavin wurde bleich.
Verdammt, das ist der nächste Zug der Rebellen. Ausgerechnet in meiner Schicht…
„Beim Imperator! Hive Alpha auf den Hauptschirm, Konvois auf den Nebenschirm. Volle taktische Analyse! Eindämmungsteams aktivieren! Gefechtsbereitschaft für alle Truppen, Aktionsplan Gamma-9-9. Und benachrichtigt SOFORT den Ersten General und General Fork! Los, los, LOS!“
Kapitel 11
Der Baneblade sprang geradezu zurück und schleuderte Sandfontänen hoch in die Luft. Vor ihnen schlug das Biest in Agonie mit seinen Klauen durch die Luft, dann donnerte das Demolishergeschütz ein weiteres Mal. Die Granate war tief gezielt und traf das Monster knapp unter dem Ansatz des letzten Armpaares. Schrapnell hagelte auf die Hülle des Panzer, doch als der Rauch sich verzog, konnte Lumer erkennen, dass das Geschoß den gesamten Unterleib der Kreatur zerfetzt hatte. Der Oberkörper war zu Boden gekippt und schlug trotz der schweren Verwundung noch immer mit seinen monströsen Klauen nach Deathmachine.
„Jimey, halt!“
Lumer visierte den Kopf des Biestes an und trat die Pedale durch.
Die Silberkugel verteilte das Denkzentrum der Kreatur über den Wüstensand und machte ihrem Todeskampf ein abruptes Ende.
Voller Entsetzen sah Kruger, wie sich feine Rauchfäden bildeten, als die Biosäure begann das Leder seines Stiefels zu zerfressen. Er nahm die Pistole in die Linke und feuerte auf die Tentakel, während er mit der rechten Hand an den Schnürsenkeln nestelte. Der Zug an seinem Fuß war enorm, und als er spürte, dass das Monster begann ihn aus der Luke zu ziehen, musste er sich mit der Rechten dagegenstemmen. Er entleerte sein ganzes Magazin in die sich windende Masse und das darunter klaffende Maul voller dolchartiger Zähne, dann rutschte der Stiefel plötzlich von seinem Fuß und Kruger katapultierte seinen Körper in die Schlafzelle. Die Tentakel folgten ihm tastend durch die Luke, und er kletterte durch die Tür über seinem Kopf in die Nasszelle des Transporters. Draußen drückte die Bestie ihren Körper gegen den Tanker, und das ganze Gefährt schwankte ächzend, als sie versuchte ihren Kopf weiter in das Führerhaus zu zwängen. Kruger zog die Beine an und verriegelte die Tür.
Wenn er es durch das kleine Fenster der Nasszelle schaffte, hatte er vielleicht eine winzige Chance.
Jimey hatte Deathmachine wieder gewendet und die Crew starrte voller Faszination auf die monströse Kreatur, die sich um den Promethiumtanker in einigen hundert Metern Entfernung wand.
„Beim Imperator, was ist das?“, entfuhr es Jimey.
Lumer schwenkte den Turm auf das Biest.
„Das klären wir später. Gib mir Infrarot. Sieht jemand den Hauptmann?“
„Negativ. Keine Wärmesignatur außer dem… Ding… da.“
„Smittey, HEAT. Jimey, wie lange geben wir dem Hauptmann, um da raus zu kommen.“
„Ich weiß nicht, Lumer. Ich weiß nicht, ob wir noch so ein Ding im Nahkampf schaffen.“
„Zwanzig Sekunden?“
„Klingt fair…“
Falke 1 war nun in Sichtweite der Funkbojen. Es war stockdunkel, also aktivierte er das Bodenfolge-Radar und die Infrarot-Kamera des Interceptors, jedoch konnte er auf diese Entfernung nur eine recht große Signatur an der Position der Bojen ausmachen. Nach dem Angriff auf die Orbitalkontrolle konnte Oberleutnant Tremptor keinen direkten Uplink mehr zur strategischen Kontrollzentrale legen, also bereitete er einen niedrigen Überflug vor, um dann einen mündlichen Bericht abzugeben.
Hauptmann Kruger versuchte seinen Körper durch das Fenster zu zwängen. Für einen Moment dachte er, er stecke fest, und kalte Panik stieg in ihm auf. Er wuchtete seine Schulter nach vorne und spürte, wie der Gelenkkopf aus der Pfanne glitt. Beinahe hätte er aufgeschrieen, doch er biss die Zähne zusammen und zog sich mit seinem unverletzten Arm aus dem Transporter. Der Leib des Monsters wand sich noch immer um den Tanker, und es schien in blinder Wut zu versuchen, an seine Beute in der Schlafzelle zu kommen. Kruger umklammerte den Unterarm seines ausgekugelten Armes und presste ihn fest an den Körper. Dann sprintete er zum Heck des Tankers und sprang acht Meter in die Tiefe.
Lumer sah die winzige Wärmsignatur auftauchen und springen. Zunächst schien sie neben dem Promethiumtanker liegen zu bleiben, doch dann rappelte sie sich auf und rannte mit unsicheren Schritten von ihm weg. Das Monster zog seinen Kopf aus dem Führerhaus, zuckte zu Kruger herum und hob die Klauen.
Heiliger Imperator, bitte lass ihn weit genug weg sein…
Dann schloß er die Augen und trat er die Pedale durch.
„Hauptfeldwebel Gavin, General Fork befindet sich momentan auf seinem Flagschiff im Orbit. Wir bauen eine Holo-Verbindung zu ihm auf.“
Na toll, hier geht grade alles den Bach runter, und die Befehlshaber sind nicht erreichbar. Verdammt!
Gavin betrachtete den Hauptschirm. Die Abbildung zeigte ein Schema der Makropole, und nachdem sie alle Zwischenfälle der letzten Minuten eingetragen hatten, zeichnete sich ein schockierendes Bild. Sie hatten Kontakt zu allen imperialen Kräften in nicht weniger als 22 Sektoren verloren, und auch alle Erkundungstrupps, die sie in dieses Gebiet geschickt hatten, waren verschwunden. Aber noch schlimmer war der Umstand, dass sich dieses rote Geschwür auf dem Bildschirm weiter ausbreitete. Er hatte die Eindämmungsteams genutzt, um einen Kordon um die umstrittenen Sektoren zu legen, doch dieser war bereits an mindestens zwei Stellen durchbrochen, nur Minuten nach dem ersten Alarm!
„Sir, Falke 1 überfliegt jetzt die Position der Funkbojen!“
Das HEAT-Geschoss überbrückte die rund dreihundertfünfzig Meter bis zum Ziel in weniger als einer Sekunde. Der Abstandszünder traf auf die Hülle des Tankers und die hochexplosive Hohlladung im Inneren detonierte. Ihre Aufgabe war es, eine Metallhülse aus einer speziellen Kupfer/Wolfram-Legierung zu komprimieren und aufzuheizen, die daraufhin in einem semi-flüssigen Zustand mit mehr als 10.000 Metern pro Sekunde als sogenannter Jet aus dem Geschoß trat. Der mehrere tausend Grad heiße Strahl schlug problemlos durch die relativ dünne Dreifachwand des Tanks. Er trat sogar auf der anderen Seite wieder aus und durchschlug die zentimeterdicken Chitinplatten der Kreatur, was diese tödlich verwundete.
Spektakulärer war jedoch die Entzündung des im Tank gelagerten Promethiums.
Kapitel 12
Der Erste General Rocco erreichte die strategische Koordinationszentrale etwa zehn Minuten, nachdem Falke 1 die Explosion von Transporter 7-3 berichtet hatte. Hauptfeldwebel Gavin war noch nie so froh gewesen, den arroganten Oberbefehlshaber der PDF zu sehen. Er gab das Kommando ab und erstattete einen ausführlichen Bericht über die Lage des Hives. Die Zahl verlorener Sektoren hatte sich auf 34 erhöht, und der Gegner schien einfach durch jeden Posten hindurch zu stürmen, der in seinem Weg lag. Wenn es in dieser Geschwindigkeit weiter ging, würden sie innerhalb von weniger als 10 Stunden die Kontrolle über den gesamten Hive verlieren. Schon jetzt kam erschwerend hinzu, dass es sich nicht mehr nur um einen Hot Spot handelte, sondern dass sich auch weit entfernte Sektoren wie Metastasen rot färbten.
Die Reaktion des Ersten Generals war die Aktivierung des Generalarms und die Mobilisierung sämtlicher Truppen, Maßnahmen, die von General Fork unterstützt wurden.
Lumer stand vor Deathmachines Turm und betrachtete das Meer aus brennenden Treibstoff, dass sich in der Wüste gebildet hatte. Er hatte einen Weg durch das Innere des Panzers wählen müssen, als sie bemerkten, dass sich die Schützenluke des Turmes nicht öffnen ließ. Und die Kommandantenluke war schlicht nicht mehr da. Obwohl sie nicht wussten, ob Kruger noch lebte und ob sie überhaupt eine Chance hatten, noch identifizierbare Teile von ihm zu finden, hatte Darnell den Rest des Konvois angefunkt, damit Sanitäter zu ihrer Position geschickt wurden, und ein MedEvac-Team alarmiert. Jetzt rollten sie langsam auf die Position zu, an der er die winzige Wärmesignatur zuletzt gesehen hatte. Sie konnten nicht schneller vorrücken als in gesteigerter Schrittgeschwindigkeit, denn auf der rechten Seite waren mehrere Stangen der Kettenaufhängung gebrochen. Bei einem höheren Tempo würde Deathmachine definitiv seine Kette abwerfen. Zudem hatte die Explosion einen Teil der Sensoren überlastet und der gewaltige Energie-Output des Feuers machte einen Großteil der anderen unbrauchbar.
Jimey hatte seine Fahrerluke geöffnet und fuhr nach Sicht, da sie nicht riskieren wollten, einen verletzten und eventuell halb im Sand vergrabenen Kruger zu überrollen.
Soldat Maku hörte die Sirenen heulen und sprang von seinem Stuhl auf. Das war der Generalalarm, es ging los! Er blickte zu Erad hinüber, mit dem er seine Schicht an der Sicherheitsschleuse zur strategischen Koordinationszentrale teilte.
„Du weißt, was das heißt, nicht wahr?“
„Ja, Bruder.“
Dann nahmen sie die Schlüssel ab, die an Ketten um ihren Hals hingen und führten sie in die Schlösser an ihren Konsolen.
„Auf drei. Eins. Zwei. Drei!“
Dann drehten sie beide ihre Schlüssel. Eine weitere Warnsirene erklang, und ein orangenes Licht begann über dem Eingang zu blinken, als sich das tonnenschwere Panzerschott aus der Decke senkte, um die Zentrale hermetisch abzuriegeln. Gemäß Protokoll würde ein Zug PDF-Truppen auf der anderen Seite Position beziehen, und nur eine Person mit Magenta-Autorisation konnte die Tore von außen wieder öffnen.
Er blickte Erad in die Augen.
„Zwölf Minuten. Zeit läuft.“
Sie sahen Kruger erst, als er sich ein paar Metern vor ihnen aufsetzte. Sein Körper war bedeckt von einer dünnen Schicht Sand, die nach der Explosion herabgeregnet war, und er schüttelte den Kopf, um sich von den Körnern in Mund und Ohren zu befreien. Seien uniform qualmte an einigen Stellen, wo ihn offenbar Spritzer brennenden Promethiums getroffen hatten, und seine Haut war rußverschmiert.
Lumer sprang vom Rumpf, noch bevor Deathmachine zum Stillstand kam. Er rannte zu seinem Kommandanten, der gerade hustend auf die Beine kam und stützte ihn.
„Mann, Kruger, da haben sie uns aber einen Schrecken eingejagt…“
„WAS? ICH VERSTEH DICH NICHT! SCHEISSE, ICH GLAUBE, ICH BIN TAUB!“
Gemeinsam gingen sie zum Baneblade, bei dem schon Darnell mit der Erste Hilfe-Tasche auf sie wartete.
Auf die Sekunde zwölf Minuten nach dem Auslösen des Generalalarms traten Erad und Maku wieder an ihre Konsolen. Zwölf Minuten war die Zeit, die sie für dass Erreichen der Zentrale und das Ausschalten des Wachzuges veranschlagt hatten. Diesmal musste sie niemand einzählen, damit sie absolut synchron die Schlüssel drehten. Sie spürten die Nähe ihres Stammvaters selbst durch die gewaltigen Schotts, die sich jetzt langsam wieder hoben. Vielleicht würde jemand in der Zentrale den Verstoß gegen die Vorschriften bemerken.
Doch es war bereits zu spät.
Die ersten Brüder wahren Blutes schossen unter der tonnenschweren Panzerplatte hindurch, gebückte Kreaturen, deutlich größer und muskulöser als ein Mensch. Das obere ihrer beiden Armpaare trug dreifingrige Hände, während das untere in fast halbmeter lange Klauen wie Kurzschwerter endete. Sie stürmten mit unmenschlicher Geschwindigkeit durch die Schleuse, gefolgt von einigen Hybriden. Ein normaler Menschen würde sie für entstellte Mutanten halten, mit verkrümmten Rückgrat, missgebildeten Gesichtern und zusätzlichen, asymmetrischen Gliedmaßen, doch für Maku und Erad waren sie Brüder
Dann betrat der Stammvater den Raum, größer, stärker und schöner selbst als die Brüder wahren Blutes. Seine pure Präsenz versetzte Erad und Maku in rasende Verzückung und sie nahmen die entsetzlichen Schreie und vereinzelten Schüsse aus der Zentrale gar nicht wahr. Stattdessen griffen sie nach ihren Gewehren und folgten dem Stammvater durch die Schleuse.
Die Brüder wahren Blutes hatten niemanden am Leben gelassen. Gebrochene Körper lagen verstreut am Boden oder hingen über ihren Konsolen, und der Boden und die Wände waren mit dem satten Rot frisch vergossenen Blutes bedeckt.
Der Stammvater trat in die Mitte des Raumes und hob seine Arme in die Höhe. Sein psionischer Ruf durchdrang den Warp und sendete einen Sirenengesang in die Weite des Alls.
Alles für die Familie.
Alles für den Schwarm.
Intermedium
Er spürte den Schrei des Symbiarchen durch den Äther hallen. Er spürte, wie er das Leben des astropathischen Chors in den obersten Ebenen der Makropole auslöschte, indem er ihre Seelen mit sich in den Warp riss.
So früh. So viel früher, als ich es erwartet habe. Ihn zu unterschätzen war ein schwerer Fehler, doch keiner, der nicht korrigiert werden kann.
Er begann sich zu rüsten und die notwendigen Rituale vor dem Kampf gegen den Xenos zu durchlaufen.
Einige Minuten später klopfte es an seiner Tür, und Leutnant Grayson betrat den Raum.
„Meister, sie haben ihren nächsten Zug gemacht. Die strategische Koordinationszentrale ist zerstört. Der Erste General wird vermisst. Der Astropathen-Chor ist ausgelöscht. Überall im Hive fallen Symbionten und Hybriden zu hunderten über unsere Truppe her.“
Er drehte sich um und sah seinem treuen Gefolgsmann in die Augen.
„Ich weiß, Grayson. Es ist früher geschehen als angenommen. Aber nicht so früh, dass wir sie nicht noch aufhalten könnten.“
Er machte eine Pause.
„Hast du von Eli gehört?“
„Ja, Meister. Sie hatten Erfolg. Die Panzerbesatzung hat zwei Kreaturen getötet, die Eli als außergewöhnlich große Exemplare des Trygon-Subtypus beschreibt. Er hat Gewebeproben von einem der Organismen, der zweite wurde eingeäschert.“
Es ist höchst ungewöhnlich, dass der Schwarm so große Kreaturen als Kundschafter einsetzt. Wie viele Liktoren jagen dann erst in dieser Makropole? Oder in den Dschungeln?
„Gut, Grayson. Ich habe bereits mit meinen Vorgesetzten Rücksprache gehalten, und es wird eine Armeegruppe nach Aspergus III entsandt werden.“
Aber werden sie noch rechtzeitig eintreffen? Schon jetzt kann ich spüren, wie der Schatten im Warp sich rührt, und er ist nicht fern.
„Grayson, die nächsten Stunden sind kritisch. Ich brauche die Truppen in fünf Minuten einsatzbereit. Was macht der Kriegerbund?“
„Sie durchlaufen die Riten vor der Schlacht, Meister. Sie werden zur Verfügung stehen.“
„Gut. Jetzt geh, Grayson. Und setze General Fork über meine Anwesenheit in Kenntnis. Sag ihm, ich werde ihn treffen, sobald die aktuelle Krise überwunden ist.“
„Ja, Meister.“
Als der Leutnant den Raum verlassen hatte, legte er die weißen Roben mit den aus feinsten Gold- und Adamantiumfäden gestickten Abzeichen an und streifte die Energieklauen über die gepanzerten Handschuhe seiner Servorüstung.
Dann kniete Inquisitor Helman nieder und betete zum Imperator um Führung und Erfolg bei der Vollstreckung Seines Willens.
Desaster
13.09.2008, 20:37
@ KeinPlan2:
Wenn hier jemand angebetet wird, dann ich! :evil:
Und ich glaub, ich mach am Ende mal eine schöne Nutzerstatistik ;)
Ausserdem ist noch heute, also mal nicht hetzen hier...:nono1:
Deathlord
13.09.2008, 20:47
Da braucht wohl bald jemand einen neuen Job. Obwohl eigentlich nicht, wofür gibts Kommisare:tod:
Typisch imperiale Generäle^^
Keine Ahnug haben aber groß Rumprollen, am ende müssens doch wieder die armen Infanteristen machen^^
Nachdem du um deinen 4ten Block noch ein Geheimniss machst, habe ich mal nochwas für dich gefunden:
http://z11.invisionfree.com/Work_In_Progress/index.php?showtopic=9567&st=0
Sowas wäre doch noch nett und würde gut passen! :)
Desaster
13.09.2008, 21:00
Ne, ein Leviathan wäre mir dann doch zu viel des Guten ;). Aber auch mein Plan wird euch kaum enttäuschen *geheimnisvolllächel*
So, Freundin und Familie rufen, morgen geht´s weiter.
CompanyOfTheFallen
13.09.2008, 22:24
Woow, du wirst immer besser was Fluff angeht.
Hammer Fluff, wie immer ;)
Warum baust du nicht mal einen Planeten im Masstab 1:1 als Spielplatte für 1000 Baneblade Regimenter...Auch im Masstab 1:1 xD
in diesem WIP Forum scheint es Leute zu geben, wenn die Milliardäre wären würden sie sich wahrscheinlich einen ECHTEN Baneblade bauen...
Gut dass Bill Gates Kein Warhammer 40K spielt :D
So, und jetzt bin ich gespannt was noch alles von dir kommt :ok:
Desaster
14.09.2008, 09:49
Uh, ja, morgens mit dem BB zur Arbeit. Oder zum Finanzamt, die Steuererklärung abgeben :D
Und auf der Autobahn immer schön mit 20 Sachen auf der linken Spur, und wehe einer hupt... :evil:
So, heute nachmittag geht es in den Endspurt, zu machen sind noch Tarnung, Linsen und Wash, wobei ich denke, dass ich den Wash morgen früh mache.
Viel Erfolg dabei.
Der Fluff wird echt immer genialer.
Der sollte echt ins Storyboard überführt werden.
Asuryan der Große
14.09.2008, 15:06
Wie währe es den mit sowas hier? :)
http://media.shozu.com/cache/portal/media/213fb0/117441132
Zergling
14.09.2008, 19:15
Yeah, netter Fluff...:yeah:
Und die Spannung steigt! Wir wollen die Deathmachine in Grün sehen!
Desaster
14.09.2008, 19:20
So, mehr Fluff (siehe Post 1023)
Und SOTA-Bilder:
http://farm4.static.flickr.com/3223/2855959861_592598d029.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3188/2856792390_2eb84a91e5.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3126/2856792448_173a15c3f9.jpg?v=0
Mir ist heute aufgefallen, dass ich vielleicht auch noch den Schrein des Maschinengottes machen sollte ;)
Also to do für heute abend:
- Tarnung überarbeiten
- Linsen malen
- Schrein malen
Morgen früh washe ich ihn, und fertig ist ;)
@ Slasch:
Naja, ob der im Storyboard soviel Beachtung findet? Hab den Eindruck, dort ist eher weniger los.
@ Asuryan der Große:
Ist das ein Schildgenerator? Cool!
Vorallem die Verwendung der Bulldozerschaufel gefällt mir.
@ Zergling:
Ts, grün war er doch Freitag schon... :nono2:
;)
KeinPlan2
14.09.2008, 19:22
Der Fluff ist genial, mag das wenn die "Kleinen" mehr Ahnung haben, aufmüpfig werden und den "Großen" am besten hinterher noch den Ar*** retten. :D
Achja: *Desasteranbet*
Mfg
EDIT: Juhu, ein Bild! ;)
Asuryan der Große
14.09.2008, 19:23
@Desaster
Es ist vorallem ein FW Prototyp vom GD.
Desaster
14.09.2008, 19:26
FW bringt das Ding da raus? Oh Gott, warum nur? Ich meine, ich kann mir doch nicht ständig superschwere Panzer kaufen... :heul2:
Deathlord
14.09.2008, 19:49
Ohmann der Fluff ist so genial. Aber kann es sein das alle deine Baneblade Besatzungen nen leichten knacks im Kecks haben?^^
Desaster
14.09.2008, 19:50
Öh... Ja!
@ Slasch:
Naja, ob der im Storyboard soviel Beachtung findet? Hab den Eindruck, dort ist eher weniger los.
Mein ja auch nach Abschluss des P500 ^^
Desaster ich will ein Buch von dir. ^^ ;D Auch wenn es nur ein eBook ist
Zergling
14.09.2008, 20:38
@ Zergling:
Ts, grün war er doch Freitag schon... :nono2:
;)
Oh, äh.. Ich meinte gemustert. Na klar, ich wusste doch, dass er schon grün ist... Ist ja nicht so, dass ich irgendwie unaufmerksam wär, oder so...;)
Und vielen Dank für den Fluff! Genau so, wie ich ihn am liebsten hab!
(Ich gönn mir gleich noch ein Kapitel Chaos Kompanie, die sind auch so herrlich bescheuert..;D)
Desaster
15.09.2008, 10:19
Juchhu, deutlich vor der Zeit fertig :D
So,hier erstmal ein ganzes Rudel Bilder der Deathmachine:
http://farm4.static.flickr.com/3296/2858404285_06c5405ee4.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3100/2859233514_a37f069f00.jpg?v=0
http://farm3.static.flickr.com/2401/2859233546_d53794fd95.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3083/2859233580_403f565dfc.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3225/2858404487_d2205f3f39.jpg?v=0
http://farm3.static.flickr.com/2295/2859233670_9f7c3c9afd.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3126/2858404543_f59c6a0820.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3150/2858404579_3f422c8c15.jpg?v=0
Und das Trio infernale in trauer Dreisamkeit:
http://farm4.static.flickr.com/3009/2859233832_7c4fda6ae2.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3114/2859233860_950c4aa345.jpg?v=0
Großes Bild auf Seite 1.
Fluff kommt in den nächsten 36 Stunden ;)
@ Mods: Bitte lasst hier morgen auch noch auf, ich möchte noch ein bißchen Fluff nachreichen. Ich weiß ja nicht, wie fix ihr hier aufräumen wollt ;)
Kodos der Henker
15.09.2008, 10:28
:yeah:
Sieht wircklich gelungen aus.
Den Maschineteil finde ich mit dem Blau jetzt nicht so spannend, aber trotzdem gut.
Und das Gruppenbild ist ja mal geil.
Desaster
15.09.2008, 10:31
Danke!
Ich mach heute abend mal noch ein paar Bilder in Groß und mit Minis als Größenvergleich, ich glaube, das ist nochmal eine Ecke imposanter ;)
Am Maschinenschrein fällt mir grade auf, dass das Zahnrad eigentlich rot sein sollte, hab ich wohl vergessen :gnae:. Aber offiziell fertig ist er trotzdem.
fratis nox
15.09.2008, 10:53
Mir fehlt die Nose Art bei Deathmaschine
Desaster
15.09.2008, 11:00
Verdammt, ich hatte so gehofft, dass es keiner merkt... ;)
Also auch hier, der Panzer ist ohne fertig, geplant ist es aber noch. Ich hatte nur weder gestern abend noch heute morgen eine ausreichend ruhige Hand dafür.
Allein das Gruppenbild sieht genial aus.
Aber das Blau wirkt irgendwie so einfach gegenüber dem Rest des Panzers.
Und wo sind die Raketet und die Kommandoausstattung ?
Desaster
15.09.2008, 12:05
In Arbeit.
Gott, ihr seid aber auch echt verwöhnt, was? ;)
Je nachdem, wie der Tag weiter läuft, hab ich noch Zeit für den ganzen Krimskrams und stell ihn morgen rein.
Kodos der Henker
15.09.2008, 12:07
Gott, ihr seid aber auch echt verwöhnt, was?
Ja sind wir.
Aber sei froh, dadurch wirst du gezwungen immer besser zu werden ;)
Darkover
15.09.2008, 12:18
Ich bin leider auch ziemlich verwöhnt und muss deshalb sagen, dass die Deathmachine zwar ein cooler Panzer ist, aber im Vergleich zu den beiden anderen Monstern ist er ein wenig unspektakulär.
Mit den Erweiterungen mag das besser rüberkommen, aber gerade die Seiten sind mir zu schmucklos so ganz ohne Kuppeln und irgendwelchen Schnickschnack (Luken, Verzierungen, Feuerschächte,...).
Und hinten am Schrein würde ich noch einmal mit Badab Black rübergehen, oder auf irgendeine andere Art ein Blacklining machen, im Moment wirken die Übergänge zur Hülle teilweise etwas unsauber.
Jetzt aber genug genörgelt: Tolles Gruppenbild und eine enorm testosterongeschwängerte Atmosphäre. :D
PS: Mach für Deinen Fluff doch mal einen Thread im Geschichtenbereich auf. Da kannst Du Dir dann ein dutzend Posts sichern und wir haben wieder alles auf einen Blick. Und bei Deiner coolen Schreibe bist Du da ohnehin richtig aufgehoben.
Desaster
15.09.2008, 12:22
Blacklining ist kein schlechter Plan, werde ich ausprobieren.
Was Verzierungen etc. angeht: Es war ja genau mein Plan, dass er nicht so "gothisch-überladen" wirkt, sondern schön geschmeidig ;)
Und jedesmal wenn ich ihn sehe denke ich, dass er mich total an einen Tiger I erinnert, und das mag ich :ok:
Dem "Schmucklosen" kann man sicher durch ein Nose-Art und Markierungen abhelfen, aber wie gesagt, sollte j auch pünktlich fertig werden.
WIR WOLLEN EIN GRÖSSERES GRUPPENBILD!!!!!11
Schaut gut aus der neue, aber wo is die Sat-Schüssel?
Freue mich schon auf morgen, wenn ich in aller ruhe den ganzen neuen Fluff lesen kann.
Übrigens hast du es geschafft, in mein vom Urlaub schon Strapaziertes Konto, ein weiteres 90€ Loch zu hauen :grummel:
Desaster
15.09.2008, 12:27
Oh, gut, dann schick ich dir gleich mal meine Kontodaten!
Halt, Moment, ich glaube, du willst dir nur einen eigenen BB kaufen :(
Sat-Schüssel und Extras wie gesagt nicht mehr heute. Sorry, muss auch irgendwann mal arbeiten. Schade dass das P500 nicht eine Woche länger geht, ab morgen ist mein Cheffe den Rest der Woche auf Tagung, da hätte ich mehr Zeit :D
KeinPlan2
15.09.2008, 13:58
Weißt du, ich mag ihn.
Bis auf den Schrein, die Upgrades und das fehlende Noseart ist er doch wirklich perfekt. Selbst ohne das alles ist er ja schon genial.
Habe aber noch einen neuen Punkt: Ich finde den Suchscheinwerfer etwas zu dunkel, wenn er an wäre, käm das mMn besser.
Und das Trio infernale in trauer Dreisamkeit:
Trauer? Aber nur für den Gegner. ;D
Mfg
Zahariel
15.09.2008, 14:49
Schöne Arbeit die Du da abgeliefert hast. Sieht wirklich gut aus der neue Panzer. Auch das trio infernale wirklich hübsch! Nur das Bild ist etwas zu KLEIN!!:heul2:
Bitte WTF ist das hier bitte!?
http://media.shozu.com/cache/portal/media/213fb0/117441132
Ich hab ja schon viele Geile/Verrückte sachen auf
http://z11.invisionfree.com/Work_In_Progress/index.php?act=SC&c=2
gesehn, aber das... LOL:yeah: Ziehmlich Verrückt!
Ich hab mal eine off topic Frage? Wann endet das Projekt 500? Bzw. wann gibts das nächste? Weiß das wer von euch aktiveren Leuten?
mfg Zahariel
Niggelas
15.09.2008, 15:00
sieht gut aus nu öhm irgendwie
*schnellmerk* Deathmashine hat gar kein nose-art! kommt da noch was?
und was ist mit Sat-schüssel oder Allesganzschnelltotmachkillerraketen?
Desaster
15.09.2008, 16:06
Erstmal das größere Gruppenbild:
http://www.tabletopwelt.de/forum/gallery/files/1/9/4/4/2/trio_gro.jpg
@ KeinPlan2:
"t"
Der Scheinwerfer ist halt aus ;)
Ich mag diese Sourcelighting-Scheinwerfer nicht besonders, sieht IMO nicht überzeugend aus. Ausserdem ist es mir zu viel Arbeit :D
@ Zahariel:
Ich würde es für einen AdMech-Baneblade halten, mit Energieschildgenerator oder so. Angeblich hat es FW auf dem GD UK vorgestellt.
Das P500 endet mehr oder weniger heute (wenn man 3 Blöcke macht). Ob es ein neues gibt, hängt davon ab, wieviele Leute Bock drauf haben. Ich denek aber nicht, dass dieses Jahr nochmal eines startet.
@ Niggelas:
Siehe oben. Kommt hoffentlich alles in den nächsten Tagen ;)
KeinPlan2
15.09.2008, 16:11
Aber wenn du die Scheinwerfer so wie Bunbuns Plasmawumme machst?
Und zum Thema Blöcke: Entweder hab ich was überlesen oder du hast da noch einen Katon zuhause (oder im Laden) rumstehen in dem sich was großes befindet. Außerdem hast du gesagt, dass du zuhause einen Schuhkarton hast. ;D
Mfg
Desaster
15.09.2008, 16:53
Ja, es geht auch definitiv weiter, nur möchte ich mich eigentlich nicht mehr mit der 6-Wochen-Frist plagen. Es wäre halt doof, jetzt mit einem vierten Block zu starten und dann wegen der Promotionsarbeit etc. nicht vollenden zu können. Da ist, denke ich, ein normales Armeeprojekt besser.
Aber ich hab mich da noch nicht endgültig entschieden...
KeinPlan2
15.09.2008, 16:56
Naja, ist auch ok, solange du weiterhin Fluff schreibst. ;)
Aber du hast da schon recht, ist natürlich angenehmer wenn man so viel Zeit hat wie man braucht.
Mfg
CompanyOfTheFallen
15.09.2008, 17:00
Um so mehr Ehre für mich :P
Grathkar
15.09.2008, 17:26
Erstmal:yeah: Glückwunsch:yeah: zum fertigen Monster ( du machst doch noch die Details, Bitte ).
Deine Storys gefallen mir wirklich gut, besonders die letzten beiden Kapitel sind dir gut gelungen. Du hast es mit zwei kurzen Kapitel geschafft, das ich mich die Figur des Kommandanten gefangen hat und ich wirklich wissen will wie es weiter geht. Schade das du aus deiner Story, keine längere Geschichte machst.
Vielleicht solltest du alles zu einer kleinen Kurzgeschichte zusammenfügen, um zu schauen ob dir auch ein größerer Bogen gelingt.
Ich habe zwar keine Ahnung von den Regeln einer Geschichte, aber ich lese viel und deine kleinen Storyschnipsel gefallen mir teilweise besser als das was ich von professionelle Schreiberlingen so lese.
Besonders in den letzten beiden Kapiteln, zeigst du echt Potenzial. Nebenbei bemerkt , muss es ja nicht immer das GW Universum sein. Vielleicht bekommst du mit deinem Talent, erstmal eine Kurzgeschichte bei einem Verlag unter. Wenn dir das schreiben Spaß macht , wieso nicht versuchen ob man damit etwas erfolgreicher sein kann, ein Versuch währe es allemal wert.
Glückwunsch.... Du bist durch (ohne weitere Verletzungen)! Die Storys sind wirklich richtig gut... Grathkar hat eigentlich alles dazu gesagt... also :ok:
Gruß Ralf
Desaster
15.09.2008, 17:33
Das geht runter wie Butter :)
Zum Schreiben hab ich glaube ich schon alles gesagt: Gerne, falls ich mal die Zeit dazu habe. Im Moment machen mir diese "Story-Schnipsel" auf jeden Fall auch sehr viel Spaß, und ich versuche, szenenhaft eine Stimmung rüberzubringen, deren Lücken der Leser dann selber ausfüllt. Und von euren Reaktionen her habe ich das Gefühl, dass mir das auch ganz gut gelingt.
Und keine Sorge sowohl die 2-3 fehlenden Kapitel zur Fist wie auch die restliche Geschichte zur Deathmachine (und ich hoffe auch das große Finale) werden den einen oder anderen Weg zu euch finden, versprochen ;)
So, und damit ihr alle zufrieden seid, gehe ich jetzt nach Hause und werde auf die eine oder andere Art kreativ. Leider nur bis 19 Uhr, denn mein bester Kumpel hat heute seine Doktorarbeit abgegeben, und das kann/soll/muss gefeiert werden :yeah:
Glückwunsch von mir, schaut sehr gut aus. ;)
Zergling
15.09.2008, 18:01
Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Projekt 500!:)
Wahnsinn, dass du das so geschafft hast..
Ich wünschte ich würde mal so viel Zeit für meine Käfer finden..
Das Gruppenbild ist ja schon mal sehr überzeugend! Gegen die drei will ICH nicht antreten müssen.
Und mit den kleinen Extras und einem Nose Art steht die Deathmachine sicher nicht mehr hinter den anderen zurück. Sie ist ja so geworden, wie sie sein sollte. Stromlinienförmig ohne störenden Schnörkel.
Und auf weiteren Fluff warte ich natürlich auch noch gespannt!
fratis nox
15.09.2008, 21:02
Verdammt, ich hatte so gehofft, dass es keiner merkt... ;)
Also auch hier, der Panzer ist ohne fertig, geplant ist es aber noch. Ich hatte nur weder gestern abend noch heute morgen eine ausreichend ruhige Hand dafür.
*g* dafür verfolge ich diene fortschritte zu oft hab ja schon bei deinem letzten projekt 500 immer mitgeguckt
finde es schade das du hier abbrechen musst wohl die gründe es wirklich gerechtfertigen und deswegen wünsche ich dir viel erfolg und
"SOLDAT ich erwarte sie im Neue Armeeprojekte Thread und das SOFORT
HABEN SIE DAS VERSTANDEN " *beste imitation eines Drill Offizers*
Herzlichen Glückwunsch, sieht sehr sehr schick aus. ;)
CompanyOfTheFallen
15.09.2008, 21:15
@ Zero: warum 2 beinahe identische Posts im Abstand von 3 Stunden?
Dieses Projekt ist mal soo richtig fies. bei mir stehen inzwischen schon fast 1k Imps auffen Tisch und sobald die fertig sind kommt der Baneblade... harHarHar
Jetzt sag mal an was du als 4. Block geplant hattest?
Kastellan Johann
16.09.2008, 08:43
Auch von mir natürlich die Gratulation!
Solch fette Kisten im Schrank, bzw. im Armeekoffer zu haben ist natürlich schon beruhigend. ;) Auch mit der "Karo"-Tarnung bin ich jetzt im Frieden - oder habe mich daran gewöhnt. Sooo schlecht sieht es dann doch nicht aus. ;)
Glückwunsch an den Kommandant des Superschweren 356. Cadia!
Desaster
16.09.2008, 08:47
Vielen Dank für die vielen Glückwünsche ;)
Und da ich sonst keinen Frieden finden kann, hab ich heute morgen ein Nose Art gepinselt. Bin mal gespannt, wie es bei euch ankommt ;)
http://www.tabletopwelt.de/forum/gallery/files/1/9/4/4/2/deathmachine_nose.jpg
Und am Schrein hab ich nebenbei auch nochmal ein bißchen rumgepinselt.
http://www.tabletopwelt.de/forum/gallery/files/1/9/4/4/2/schrein_neu.jpg
Ich hab noch mehr Pics, aber ich muss mir erstmal unauffällig einen zweiten FlickR-Account erschleichen, der alte ist voll...
Zurüstsätze müssen noch bemalt werden, da gibt es demnächst ein paar Bilder zu.
@ Nashman:
Neee, entweder ihr seht es hier oder im neuen Armeeprojekt, aber dei Überraschung lass ich mir nicht nehmen ;)
Kodos der Henker
16.09.2008, 08:52
Beim Rot am Schrein hast du geschlampt. :verbot:
Der Hai gefällt mir aber irgendwie.
Ist der schon fertig oder kommt dan noch was?
Wenn nichts mehr kommt sollte da unbedingt noch ne 2. Fabre bei den Linien dazu.
Desaster
16.09.2008, 09:08
Beim Rot am Schrein hast du geschlampt. :verbot:
ARGH! :eek: Okay, das wird noch korrigiert. Hab ich nichtmal auf dem Photo wahrgenommen :heul2:
Der Hai gefällt mir aber irgendwie.
Ist der schon fertig oder kommt dan noch was?
Wenn nichts mehr kommt sollte da unbedingt noch ne 2. Fabre bei den Linien dazu.
Ob er fertig ist oder nicht,weiß ich noch nicht. Ich finde ihn eigentlich ganz gut so, problematisch ist, dass du ihn auf einen halben Meter Entfernung kaum noch erkennst wegen der unterbrochenen Linien...
Hab überlegt, ob ich den Körper noch grau ausfülle, bin mri da aber nicht so ganz sicher.
Kodos der Henker
16.09.2008, 09:14
Also ich würde ihn schon noch ausfüllen.
Zwar mit einem Abstand zu den weisen Linien aber machen würde ich es.
Hab überlegt, ob ich den Körper noch grau ausfülle, bin mri da aber nicht so ganz sicher.
Sehr nett und erstmal Glückwunsch zur geschafften Etappe.
Würde ihn auch ausfüllen, da er durch die Panzerung schon sehr zerhackt wirkt.
Desaster
16.09.2008, 12:37
Okay, dann probier ich das mal, wie es ausgefüllt aussieht. Zur Not übermal ich es halt wieder, hab festgestellt, das Knarloc Green sehr gut zum Ausbessern von Army Green passt ;)
Auf Seite 69 ist auch neuer Fluff.
KeinPlan2
16.09.2008, 13:02
Noseart ist schön, sehe es aber so wie Kodos, mit Rand ausmalen. Die Schrift passt auch gut zum Baneblade (ERA und so).
um eine Reaktion auf einen Angriff aus beliebiger zu ermöglichen.
+Richtung.
Sonst einfach nur herrlich. Sag mal, hast du vor ein paar Wochen zufällig den Film "Im Land der Raketenwürmer" gesehen? ;D
Wuhu, die Teile haben ein Auto im Sand versenkt, aber was du da machst....ist ein bisschen was anderes.
Noch eine Frage: Wie groß sind die Transporter, die der BB beschützen soll im Vergleich zum BB?
Mfg
Zahariel
16.09.2008, 13:16
Erstmal Glückwunsch zum vollendeten Projekt:yeah:!! Das noseart sieht auch recht schick aus... nur etwas zu zart! Solltest es mal noch ausmaln!
Achja danke für die info zwegs Projekt 500.
Desaster
16.09.2008, 13:28
@ KeinPlan2:
Nö, hab ich nicht, obwohl der Film extremst cool ist (wenn man nebenbei trinkt ;) )
Die Transporter sind ungefähr doppelt so lang und breit wie ein BB, und etwa 8 Meter hoch, würde ich sagen.
Text ist korrigiert, dass kommt davon, wenn man noch direkt vor dem Posten Formulierungen ändert.
Post 1023, keine Seitenzahlen bitte, da sucht man ja ewig... Sagmal wolltest du nicht noch Fotos mit den Panzern zusammen mit den Imps machen?
Sorry für doppelpost, aber irgendwie hab ich den ersten Post nicht gesehn. Auch als ich Aktualiesiert habe und das Thema nochma neu geöffnet habe.
Dann dachte ich mir, dass ich den Post gar nicht erst abgeschickt hätte und hab einfach noch einen gepostet.
Nochma Sorry. ;)
KeinPlan2
16.09.2008, 14:30
Und wolltest du nicht eine Crew bauen? *hoff*
@Raketenwürmer: Ich hab dabei nichts getrunken, aber gebastelt habe ich, dann ist der Film auch...ertragbar. Die Spezialeffekte sind echt der Wahnsinn, bersonders der Wurm der am Ende aussieht wie ein aufgeplatzter Kürbis...herrlich. :D
Bei der größe der Transporter müssen das ziemlich große "Raketenwürmer" sein (oder was anderes) oder es hat extrem lange gedauert. ;)
Mfg
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Vollendung deines "kleinen" Trios. Jetzt wollen wir aber wirklich noch die Crew sehen^^
...evilgod
Desaster
16.09.2008, 14:42
@ Nashman:
Am einfachsten ist es wohl, wenn ich euch direkt den Link poste, was :bking:
@ Zero56:
Hier wurden schon schlimmere Ding egtan, also keine Sorge ;)
@ KeinPlan2 und evilgod:
Also Crew steht erstmal seeeehr weit unten auf der Liste, da ich dank der Arbeit einiger anderer Bastler und meiner eigenen Fantasie so viele Ideen im Kopf rumschwirren habe, dass ich dazu schlicht keine Lust verspüre. Tut mir leid euch enttäuschen zu müssen :(
Die Crew spielt doch schon Blood Bowl ^^
Wieder mal ein herrlich zu lesender Fluff
Zergling
16.09.2008, 15:57
Cooler Fluff! Wirklich...:)
Ich weiß, du denkst jetzt wieder:
"aber ich schreibe doch nur irgendwelchen Kram zusammen und denke, dass das nun wirklich das schwächste Kapitel ist, und ihr klatscht trotzdem Applaus", aber ich finde es einfach nur gut.
Da würde ich sogar schon lieber deine Geschichten weiterlesen als den guten alten Asprin. Der ist im Gegensatz zu dir oftmals recht durchschaubar..
Desaster
16.09.2008, 18:13
So ist es ;)
Und wo wir grad dabei sind:
Who will survive, and what will be left of them? (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023)
Niggelas
16.09.2008, 18:34
Ja gefällt mir der HAi als nose-Art.
Damit ist das Trio ja einsatzfähig.
Ich fasse zusammen: Killerhase, Herz und Hai = Superschwere Panzerkompanie! Was auch sonst. naja wenn man sie nebenbei vergleicht sucht man doch irgnedwie eine tiefere Bedeutung, ich mien Killerhase Herz Hai.... da muss doch noch irgendein philosophischer Hintergrund sein, schlieslich hast du dir was dabei gedacht, oder DEsaster?
KeinPlan2
16.09.2008, 19:03
Denke das sind eher Einzelkonzepte, die aber sehr genial sind.
Storyteil auch wieder toll, bei dem Teil ahnte man ja nach dem ersten dieser "Er sah nicht.."-Sätze schon was unheilvolles.
Mfg
Deathmachine ist der Hammer. Allein schon wegen dem Bild auf der ersten Seite. :ok:
Und der Fluff ist genial.
Wen du mal irgendwann nicht weisst was du machen sollst, schreib Bücher. ;) Ich kauf sie bestimmt und bin da wohl nicht der einzige.
Was ist eigentlich aus dem Plan geworden die Crews mal als Modelle zu bauen?
Niggelas
16.09.2008, 20:08
Sorry, hier steht dassselbe wie eben drin äh stand hatte irgendwie nich kaualisiert.. sry
(kann gelöscht werden)
Wieder ein equisites Stück Fluff das meine Abend versüßt hat.
Du hast echt Talent für solche Sachen !
Desaster
17.09.2008, 10:07
Danke, danke!
@ KeinPlan2:
Da versteck ich extra wieder einen Editier-Fehler im Text, und du findest ihn nicht :nono1: Du wirst unaufmerksam ;) Aber jetzt ist er berichtigt, Zergling hat ihn mir gleich gestern abend noch unter die Nase gerieben.
@ Niggelas:
Der philosophische Hintergrund steckt in den Hommagen, die diese Dinge darstellen. Wollen sie mehr erfahren?
Bun Bun = hier (http://www.sluggy.com/daily.php?date=980326) und hier (http://www.amazon.de/Invasion-01-Aufmarsch-John-Ringo/dp/3453875397/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1221638076&sr=8-5)
Fist wrapped in blood = hier (http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/Fist-Wrapped-In-Blood-lyrics-Silverstein/5A33EFEBEF1C7C6E48257062003C649C)
Deathmachine = hier (http://us.imdb.com/title/tt0109575/)
Ansonsten gibt es PIP-Bilder der Zurüstsätze.
Zunächst Hochleistungsfunk:
http://farm4.static.flickr.com/3084/2865110376_fcdf9967f8.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3130/2865110410_0aab9b53ea.jpg?v=0
Dann Hunter/Killer-Missiles:
http://farm4.static.flickr.com/3244/2864278977_3966393276.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3123/2865110448_baf0687314.jpg?v=0
Und zu guter Letzt das Kommando-Upgrade:
http://farm4.static.flickr.com/3028/2864279045_c59d5e231c.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3295/2864279071_ec3962d6a8.jpg?v=0
Udn dann hab ich noch euren Rat beherzigt udn den Hai ein bißchen farblich gestaltet:
http://farm3.static.flickr.com/2098/2865110352_0238f6bc87.jpg?v=0
Kodos der Henker
17.09.2008, 10:16
Der Hai sieht so auf alle Fälle besser aus.
Das Kommandoupgrade past auch soweit und die Antenne ebenfalls.
Nur die Raketen kommen mir etwas seltsam vor, aber das kann auch am Weis der Sprengköpfe liegen.
Das Noseart sieht erheblich besser aus.
Bin mal auf das Endergebniss der aufsätze gespannt.
Ich kann mich Slasch nur anschließen.
Nur frage ich mich was Bun Bun mit dem Buch von John Ringo zu tun hat. Oder ist mir da ein riesiger Panzer entgangen beim lesen?
Desaster
17.09.2008, 10:48
In Teil 2 und 3 kommt She-Va 9 vor, ein riesiges, mobiles Plasmageschütz, dass auch Bun Bun als Nose Art hat.
Nette Idee den Stacheldraht als Zündkabel zu verwenden. Mein Vavorit is aber immernoch die Sat-Schüßel :ok:
Bei der Noseart würde ich die Schrift noch deutlicher machen. Im mom geht die etwas unter.
Evtl mit schwarzen Linien verstärken?
Desaster
17.09.2008, 11:13
Ne, wenn dann hell, also mit weiß. Vielleicht in einer Art "White-lining?"
Ansonsten: !1100! *Sie haben ihr Ziel erreicht" :yeah:
Thannock
17.09.2008, 11:52
Nein, mal die Linien lieber mit Schwarz nach, es geht ja darum den Kontrast zu verstärken, damit sowohl Weiß als auch grau besser heraussticht...
Mh dann hab ich das Nose-Art überlesen.
Sind die She-Va nicht die riesigen Anti-Lander-Geschütze?
Jaha.. eigendlich sind die She-vas ja als stationäre Anti-Lander Station gedacht, allerdings kam man nicht hinterher die "Gebäude" Drumherum zu bauen, also wurden sie mobil eingesetzt, aber sind deswegen so sdchlecht gepanzert.
Habe aus diesem Herrlichen Werk ja das Penetratorgeschoss für meine Demiurg geklaut!^^
Btw.: Desaster, wenn schon, denn schon! Ein paar Tau XV-8 genommen und die GKA's dazugebaut! Ein paar Baneblades, einige GKA und einige Sensenmänner... Das wäre es doch! ;D
Desaster
17.09.2008, 14:06
@ Thannock:
Ne, ich fürchte, schwarze Linien helfen auf dem gewashten Army Green nicht viel... Aber ich probier mal ein wenig rum.
@ craddoc:
Hey, eine GKA-Themenarmee wäre cool, aber irgendwie müsste man da Servos und Terminatorrüstungen reinbringen, vielleicht nach DJ-Liste?
Naja, aber nicht für mich in nächster Zeit, hab genug andere Ideen wie gesagt :)
KeinPlan2
17.09.2008, 14:56
@ KeinPlan2:
Da versteck ich extra wieder einen Editier-Fehler im Text, und du findest ihn nicht Du wirst unaufmerksam Aber jetzt ist er berichtigt, Zergling hat ihn mir gleich gestern abend noch unter die Nase gerieben.
Tut mir leid...kann sogar sein, dass ich nur vergessen habe ihn dir mitzuteilen...:D
Noseart ist wesentlich besser, sonst hab ich nichts mehr zu sagen außer: Yihaa, über 1100 Posts. :ok:
Mfg
Zergling
17.09.2008, 16:17
Tut mir leid...kann sogar sein, dass ich nur vergessen habe ihn dir mitzuteilen...:D
Ja, ja.. Ich wollte eigentlich die gefundenen Fehler posten (und wieder rumpöbeln, wie ich es immer tue ;)), aber Desaster meinte ich solle es dir überlassen. Du hättest deinen Spaß dabei und er wüsste, dass du aufmerksam mitliest..;D
Der Hai sieht wirklich besser aus. Und an der Sat-Schüssel hast du noch mehr Kryoröhrchen-Deckel verbaut, hm? Sieht aber echt gut aus. Respekt!
Desaster
17.09.2008, 16:32
Naja, Deckel brauch ich einen pro Tank, und Gewinde baruchte ich grad wesentlich mehr, also hab ich die überzähligen Deckel einer sinnvollen Verwendung zugeführt ;)
...der Hai wirkt gut, richtig gut sogar.
Auch die Ugrades sind klasse, wobei die Farbe derRaketen etwas unpassend wirkt. eventuell wegen der Kombi aus Rot/Weis...eventuell wäre ne Metallfarbe mit nur bunten Kopf besser gewesen. Abe mal schauen wie es im Endeffekt ausschaut.
Weiter so *Daumenhoch*
Posleen... als Orks oder Tyraniden, was davon besser passt... keine Ahnung
GKAs... als Space Marines, what else?
Wäre die Krönung, wenn du wirklich noch die Besatzung zu jedem Panzer bastelst :D
Desaster
18.09.2008, 09:46
Der nächste, der "Crew" oder "Besatzung" sagt, fliegt raus! ;)
Nein, die stehen wie gesagt gaaaaanz unten auf der Liste. Stattdessen werde ich später erstmal Fluff posten (sorry, muss noch was ändern und werde die nächsten Stunden mit Arbeiten beschäftigt sein), und heute noch die Ankündigung machen, wann und wie es weitergehen wird mit dem 356.
Und da ich ja nur äusserst ungern Doppelposts mache *miteinemganzenZaunwink*
@ wemse:
Naja, ich wollte einen kleinen Farbtupfer, die roten Teile werden noch schwarz gewasht, ich hoffe, die sehen dann etwas dezenter aus. Im Moment spiele ich mit dem Gedanken, noch Abstandszünder an die Raketen zu bauen, mal sehen, ob ich ein passendes Bit finde.
@ womb:
Jo, GKA am besten als Grey Knights, oder? Dann könnte man über die DJ-Liste auch noch ]I[-Gardisten als reguläre Army reinnehmen.
Und Posleen als Niden, reine Horde, Krieger als Gottkönige... Ach, das wär was... Aber nicht für mich, das wäre mir zu viel Arbeit ;)
Oder Necrons als Posleen? Dann könnte man Monos als Lander einsetzen :D
Was ist ein GKA ?
Desaster, verweiß doch einfach drauf, das das Wort was nicht gesagt werden darf, schon lange Existiert, halt nur in der Freizeitvariante ;)
Desaster
18.09.2008, 10:01
Ja, nur für dich:
"They who shall not be named" spielen grade Bloodbowl und sind deshalb verhindert ;)
Ein GKA ist ein "gepanzerter Kampfanzug", so eine Art Hyper-Rüstung, die in John Ringos Romanen das nonplusultra der Infanteriewaffentechnik darstellen, komplett mit eigenem Fusionsreaktor und Antimaterie-getriebenen relativistischen Gewehren. Haben uns die Ausserirdischen geschenkt, damit wir barbarischen Menschen gegen ihre Feinde kämpfen :D
@Desaster: Wäre doch ne Idee, bau doch im nächsten P500 einen "Posleen" Armee auf ;D
KeinPlan2
18.09.2008, 14:06
Oh man weißt du was ich dir immer schon sagen wollte: Die Crews der Panzer sind mir richtig ans Herz gewachsen. ;D
Du hättest deinen Spaß dabei und er wüsste, dass du aufmerksam mitliest..
Ja, aber diesmal war ich so abgelenkt...schließlich musste ich ihn ja noch fragen ob er die Besatzung noch baut.
So...da ich ja jetzt ein wenig rumgestänkert habe werde ich wohl vor die Tür gesetzt...Lebt wohl. ;)
Nein, wenn Desaster mich lässt werde ich auch hier bleiben. :D
Mfg
Desaster
18.09.2008, 14:29
Na gut, aber nur wiel du es bist ;)
So, Kapitel 6 ist online: Klick mich für neuen Fluff (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023)
Bilder gibt es heute nicht mehr, ich war gestern abend nicht mehr in der Lage, einen Pinsel in die Hand zu nehmen :(
So, jetzt erledige ich ein paar Sachen und später am Tag gibt es dann noch die Verkündung des "Evil Masterplan of Doom" :evil:
KeinPlan2
18.09.2008, 14:48
Juhu, genial, vor King of Queens noch ein Fluffteil und dann auch noch so ein verwirrender...einfach toll. :ok:
Sind wieder irgendwelche Fehler drin? Hab jetzt nicht drauf geachtet.
"Evil Masterplan of Doom"? Klasse, bin dabei. ;)
Mfg
hmm schade, hatte schon die Crew vorm Panzer blutige Kämpfe um den Komandosessel austragen sehen... Aber mal gespannt welche Orga hinter dem Eli steckt.
Die Blutraben
18.09.2008, 14:55
Nett...nur ein Kritikpunkt...wann immer sich die Kommandoebene stur stellt...rede mit deinem oder einem Kommissar...denen ist es schnurzenpiep egal welche Egogeschichten einen General davon abhalten sich nicht um ein Problem zu kümmern. Zur Not zwingt er ihn mit vorgehaltener Waffe das File zu lesen.
Nur so am Rande, sonst mal wieder sehr gut! :ok:
Desaster
18.09.2008, 17:27
Naja, das 356. hat keine Kommissare, und ob ein Kommissar der mordianischen Eisernen Garde lieber einem Hauptmann einer zweifelhaften cadianischen Kompanie zuhört als einfach die Linie des Generals zu unterstützen?
Seit Gaunt´s Ghosts wissen wir doch, dass es genug "dumme" Kommissare gibt :).
Desaster
18.09.2008, 17:32
So, die versprochene Ankündigung zur Zukunft des 356. Cadia
Erstmal die schlechte Nachricht:
Es wird keinen 4. Block im Rahmen dieses P500 geben.
Die Gründe sind recht schnell erklärt und hoffentlich nachvollziehbar: Zum Einen werde ich bis Ende Oktober kaum die Zeit haben, einen weiteren Block fertig zu stellen. Nicht nur wird die Laborzeit für meine letzten Arbeiten für die Promotion langsam knapp, in der Zeit liegen auch eine Tagung und ein Trip zur "Spiel 2008" nach Essen, und das wäre mir schlicht zu anstrengend und ungewiss. Hilft ja keinem, wenn ich am Ende des Blockes gefrustet mit einem halbfertigen Tank hier sitze…
Zum Anderen hat ein kurzer Kassensturz ergeben, dass ich mir momentan auch gar keinen weiteren Block leisten kann. Alles in allem müsste ich 150 Euro auftreiben, um auf diesem Niveau weiter zu machen, und die sind nächsten Monat einfach nicht drin.
Wie geht es also weiter?
Zunächst einmal wird das Projekt hier abgeschlossen, will heißen, ich mache die Anbausätze fertig und schreibe den Fluff bis zum Ende von Deathmachine (also auch die fehlenden Kapitel zur Fist). Ich hoffe, damit bis Sonntag fertig zu sein, dann wird hier dicht gemacht.
Danach werde ich mir eine kleine Pause gönnen und dann ein eigenes Armeeprojekt für meine superschwere Panzerkompanie starten! Ich werde das P500 in das neue Projekt intergrieren, und ihr könnt beruhigt sein, auch die Storyline wird weitergehen. Sie wird sogar umfangreicher werden als ich ursprünglich geplant habe (irgendwie entwickelt dieses Projekt ein beeindruckendes Eigenleben ;) ), und der nächste Teil wird vorallem von Dingen handeln, für die ich mit wenig Materialaufwand Miniaturen bauen kann (klingt spannend, nicht? :nachdenk:). Ausserdem ist in Kapitel 6 von Deathmachine ein Hinweis darauf, dass anscheinend noch was fehlt ;). Und es gibt ja auch noch das geheimnisvolle Projekt Junker, das auf seine Realisierung wartet.
Also ändert sich nicht viel, ausser dem Threadtitel, den ihr anklicken müsst, und dass ich nicht mehr auf Teufel komm raus am frühen Morgen oder spät in der Nacht an Panzern rumpinseln muss :ok:.
Also ein Gewinn für alle Beteiligten :yeah:
Grathkar
18.09.2008, 17:47
Mehr Story finde ich bei dir immer gut, das Projekt weiterzuführen ist auch eine gute Nachricht und eine neue Richtung macht es bestimmt nicht uninteressanter. Und Studium und Promotion ist schließlich wichtig, schlaue Entscheidung:ok:, wenn ich bemerken darf.
Wenn du nicht unbedingt auf GW angewiesen sein willst, würden sich tatsächlich die ein- oder andere Revellsache anbieten. Das wäre eine billigere Alternative!
KeinPlan2
18.09.2008, 18:44
Muss mich Grathkar anschliessen, schlaue Entscheidung.
Ok, also was bekommen wir:
Mehr und umfangreichere Story - Sehr gut.
Kleinere Projekte mit wenig Materialaufwand - Klingt gut.
Sachen die ich vergesse aufzuzählen - warscheinlich gut. :ok:
Oh Projekt Junker...hatte ich schon fast vergessen.
Ich hoffe, damit bis Sonntag fertig zu sein, dann wird hier dicht gemacht.
Wenn das Sonntag fertig wird, dann bitte ich die Mods nicht all zu früh dicht zu machen, bin Sonntag nicht den ganzen Tag da und ich geb doch so gerne Senf ab. ;D
Mfg
Viel Erfolg bei der Promotion
Und irgendwann muss ich mal gegen diesen Verband antreten, aber für 40k hab ich leider warlich kein Geld
Finde ich auch eine gutw Entscheidung, so kannst du den neuen Panzer in Ruhe und ganz und gar nach deinen Willen gestalten.
Zergling
18.09.2008, 18:56
Juhu!:yeah: Mehr Fluff und die Aussicht, dass dieses Projekt so schnell nicht endet! Was will man mehr?
Die Blutraben
18.09.2008, 19:25
Das eigentliche Ziel 1000 Posts zu schaffen ist ja eh erreicht, da kann man sich doch jetzt nur noch auf das Armeeprojekt freuen. :ok:
Da hat Desaster recht ein Eigenleben hat das hier entwickelt...wow
Naja das kein 4ter Block kommt ist shcon ok, man soll ja aufhören wenn es am schönsten ist ;D auch wenn ich für diese Aussage hier wohl gesteinigt werde :D
Hui auf zu Spiel...gibbet shcon so nen thread wer da alles aus dem Forum herkommt?
Ach ja...wann kommt die Apo schlacht mit deinen Babys? Natürlich bebildert versteht sich, wer sich verwöhnte Mitleser anschafft muß diese auch unterhalten.
Desaster
19.09.2008, 09:55
@ all:
Danke ;)
@ X-tre@m:
Ich glaub, im Offtopic gibt es wirklich eine Thread für die Spiel-Besucher. Ich werde bei Pegasus am Stand supporten, bzw. SR 4.01 in der RPG-Area.
Zergling
19.09.2008, 12:51
Offtopic: Bin auch auf der Spiel! :yeah:Mal sehen wie das wird dort zu arbeiten.... Aber immerhin hab ich da schon mehr Routine als Desaster :zunge:
KeinPlan2
19.09.2008, 17:16
Hey, ich wohne in Essen, vllt. komm ich hin. Dann kann ich "den Schöpfer" kennenlernen. ;D
Mfg
Desaster
20.09.2008, 14:28
Grmpf...
Toll, ich hab den Log-In zu meinem zweiten FlickR-Account vergessen, falls ich doch noch wieder dahinter komme, gibt es heute noch Bilder. Jetzt muss ich aber erstmal was anderes erledigen...
Und btw: Nur weil hier bald fertig ist, braucht ihr euch nicht mit Posts zurückhalten ;)
Desaster
20.09.2008, 16:48
So, ich hatte ja Größenvergleichsbilder angekündigt. Hab zwar grad fast einen Nervenzusammenbruch dabei bekommen, einen neuen FlickR-Account zu erschleichen, aber jetzt läuft´s.
Gruppenbild mit Sentinels und Russen der 67th Cadia
http://farm4.static.flickr.com/3232/2872831844_2e58277511.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3259/2872831910_c9f0986216.jpg?v=0
Russe in Vergleich zur Fist wrapped in blood
http://farm4.static.flickr.com/3012/2872001481_b733eb4860.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3012/2872831992_62b6db0a05.jpg?v=0
Gardistentrupp des 67th posiert vor der geballten Macht der superschweren Panzerkompanie
http://farm4.static.flickr.com/3165/2872001563_8d12f7fbb6.jpg?v=0
Und schließlich die Stabsabteilung des 67th zusammen mit Deathmachine auf Manöver:
http://farm4.static.flickr.com/3002/2872832072_6289c205e2.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3061/2872001641_9f56d12e9a.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3034/2872001707_28a21bba25.jpg?v=0
Ansonsten hapert es grade daran, dass ich mein Devlan Mud nicht mehr finde...:(
Asuryan der Große
20.09.2008, 16:54
Echt Geil. :D
Hast du dich auf eine Leiter gestellt?
Und gibt es Arsenal 2070 auf der Spiel?
Desaster
20.09.2008, 17:01
Nein / ja.
:D
CompanyOfTheFallen
20.09.2008, 17:02
Arsenal 2070?
Bei alle den Bildern: wie schauts eigentlich mit den "Nebenprojekten" aus? Ich erinnere da den Bergeruss, die Pionierchimäre und den Centaur.
Desaster
20.09.2008, 17:28
@ CotF:
Das ist der Waffenband für Shadowrun 4.01
@ Dronko:
Die gibt es alle noch, allerdings ahb ich nicht viel an ihnen gemacht. Der Cebtaur ist als nächstes dran, wenn das Wetter nochmal gut genug zum Sprühen wird.
Ansonsten werden die auch Teil des neuen Armeeprojektes werden.
Juhuuu, geile Bilder, ich will die Live sehen, ich glaube wir müssen doch Blood Bowl bei dir spielen ;)
Dann bin ich mal richtig auf das Armeeprojekt gespannt :popcorn:
Lordgeneral Fanatic
20.09.2008, 20:47
Schönes Gruppenbild. Ich war was das Farbschema an geht skeptisch aber mitlerweile bin ich restlos überzeugt.
Hast du zwischen zeitlich eigentlich mal nen Apo Spiel mit den dreien gemacht?
Desaster
21.09.2008, 11:45
@ Slasch:
Du kannst gerne mal vorbeikommen und sie bewundern, hast es ja nicht weit ;) Ich brauch nur 2-3 Tage Vorwarnung, um meine Wohnung aufzuräumen :D
@ Lordgeneral Fanatic:
Ne, Apo ist hier nicht so angesagt. Vielleicht fahr ich mal zu einer Apo-Schlacht zum nächsten GW, aber da muss ich mir erstmal eine gute Transportmöglichkeit für die Jungs ausdenken.
@ all:
So, Update zu Upgrades :)
Ich weiß leider nicht so recht, warum die Bilder eher mies sind, sorry dafür...
Kommando-Upgrade:
http://farm4.static.flickr.com/3141/2874338443_a10d4dda3d.jpg?v=0
HL-Funk-Upgrade
http://farm4.static.flickr.com/3049/2875166352_c8263b6c4f.jpg?v=0
Und das HK-Missile-Upgrade braucht noch ein bißchen Aufmerksamkeit...
http://farm4.static.flickr.com/3118/2875166400_308a0aa73f.jpg?v=0 http://farm4.static.flickr.com/3010/2875166436_ace57744d7.jpg?v=0
Und natürlich das Ganze mit einem Panzer drunter:
http://farm4.static.flickr.com/3051/2875166446_acdd81a567.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3022/2875166500_b7c6063078.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3146/2874338621_639b718434.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3122/2874338681_92e065839b.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3075/2875166606_6d75fd3509.jpg?v=0
http://farm4.static.flickr.com/3204/2874338751_328a6c765b.jpg?v=0
Bitte die lose Luke ignorieren...
Ok bei den Raketen mußte noch nacharbeiten haste selber gesagt. Die Sat-Schüssel, wirkst schon fast zu überproportioniert während die Funkausrüstung eher mickrig aussieht. Bei letzterer hätte ich eine Antenne im Bogen gespannt, bei heutigen Panzern.
Die gebogene Antenne fände ich dann doch etwas zu modern an dem Panzer, aber irgendwie wirkt das Kommupgrade total unterdimensioniert gegenüber dem Rest.
Die Satschüssel ist ok, aber etwas dunkel, wobei, die wollen doch auch nur guten Fernsehempfang im Panzer ;). Also je größer die Schüssel, um so besser ^^,
Ich würde vielleicht noch ein Zwischenaufsatzmachen, an dem du dann ein paar weiter ANtennen anbringst und die Upgrades oben auf setzt. Musst nix verändern, nur was neu machen.
Desaster
21.09.2008, 12:19
Mir ist aber grad aufgefallen, dass BBs gar keinen Hochleistungsfunk bekommen können :/
Also ist das vermutlich der Aufsatz, der immer dann dran kommt, wenn man nichts anderes darstellen will ;)
Über den Zwischenaufsatz denk ich mal nach, könnet praktisch sein.
Ansonsten wollte ich das Komm-Upgrade nicht so groß machen, damit ich es auch für Leman Russ & Co einsetzen kann.
So, btw, Fluff wird heute nicht fertig, aber vielleicht schaff ich es gleich noch nebenbei ein bichen was zu schreiben.
CompanyOfTheFallen
21.09.2008, 12:55
Deine Signatur verstehe ich nicht ganz...
Desaster
21.09.2008, 13:48
Öh, guck dir "Tropic Thunder" im Kino an, dann ist es deutlich einfacher :D
bevor der Thread hier zu macht schreib ich auch noch schließlich hab ich auch alles mit gelessen nun ersmal Gratulation zu den Riesen.Und viel Glück beim zukünftigen Armeeprojekt werd ich natürlich auch mitverfolgen.
mfg vinmx
KeinPlan2
21.09.2008, 20:19
So, ich bin wieder da!
Wie? Kein Fluff? Naja egal, gibt ja Bilder. ;)
Sehr schön was du das so machst, mir ist gerade nochmal diese doch starke Ähnlichkeit von Deathmachine zu seinem Vorbild aufgefallen.
Die Upgrades sehen auch gut aus.
Btw: Wo steht, dass BBs keinen Hochleistungsfunk bekommen können? Ich finds nicht. :D
Mfg
Desaster
23.09.2008, 09:02
Ich hatte in den letzten Tagen einen kleinen Rückfall und bin deshlab froh, wenn ich es schaffe mich durch meinen Arbeitstag zu schleppen. Deshalb leider keine Updates. Mal sehen, wann es besser wird...
Ist schon unangenehm wenn man die Wahl hat zwischen arbeiten, obwohl man krank ist, oder die ganze Woche schmeissen, weil man einen Tag zu Hause bleibt (ist leider im Moment wirklich so, wenn ich nicht 4 Tage am Stück arbeite, kann ich alles in die Tonne kloppen und von vorne anfangen... :( ).
Ach ja, Thread bleibt deswegen netterweise bis auf weiteres offen.
@ KeinPlan2:
Im APO-Buch ist aufgeführt, welche Ausrüstung ein BB bekommen kann, und da stehen nur die HK-Missiles, Stubber und Stormbolter.
Der Stormblade hingegen (wie alle FW-superschweren) darf Improved Comms bekommen. Naja, klingt komisch, ist aber so.
Kastellan Johann
24.09.2008, 13:20
Dann mal gute Besserung. Mach dich nicht wegen eines blöden Jobs kaputt (gut, anders ist es, wenn du selbstständig sein solltest, dann schrottest du dich wenigstens deinetwegen)
Übrigens noch meine Gratulation, falls ich das nicht schon geschrieben haben sollte.
Desaster
26.09.2008, 13:25
Danke.
Damit es überhaupt mal weiter geht, Kapitel 7.
http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023
Leider kürzer als gewünscht, aber ich muss mich jetzt sputen um pünktlich bei meiner Freundin zu sein.
Ansonsten allen ein angenehmes Wochenende, ich versuche, kreativ zu werden ;)
KeinPlan2
26.09.2008, 14:06
Ein sehr sehr unschöner Tod im Abwasser zu ertrinken...aber das ist mal "kreativ".
Wieder mal gut zu lesen und wiedermal das Verlangen nach mehr. :D
Mfg
Desaster
26.09.2008, 19:44
Danke, ich hab halt zuviel Spass daran, mir Gedanken über so was zu machen :ok:
Vielleicht sagen mir deshalb manchmal Leute, dass sie Angst vor mir haben :nachdenk:
So, und Schlag auf Schlag geht´s weiter:
http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023
Die Blutraben
26.09.2008, 20:55
Nett. :)
Du baust hier sehr professionell Spannung auf wer als Masterbrain hinter all diesen Anschlägen steckt und was mit den Konvois passieren wird.
Das mit dem Abwasser ist wirklich mal fies...würde fast gerne mal ne Schlacht gegen dich schlagen um zu sehen ob Du da auch so kreative Gedanken hast. :)
Deathlord
26.09.2008, 21:51
...würde fast gerne mal ne Schlacht gegen dich schlagen um zu sehen ob Du da auch so kreative Gedanken hast. :)
Wer muss schon in einer Schlacht kreativ denken wenn er 3 Baneblades unter seinem Befehl hat:bking:
Und könnten wir uns darauf einigen das alles was mit der Story zu tun hat gespoilert wird?
Naricht vom sechsten Konvoi
Heißt das nicht Nachricht ?
Sehr schön zu lesen, ich will mehr.
KeinPlan2
27.09.2008, 08:24
Heißt das nicht Nachricht ?
Man, diesmal hab ichs wieder bemerkt. :D
Muss Blutraben zustimmen mit der Spannung, also schreib weiter ichwill wissen was die vorhaben, auch wenn ich was mit Geräuschen ahne.
Und könnten wir uns darauf einigen das alles was mit der Story zu tun hat gespoilert wird?
Wie wärs so: Wenn du von Desaster liest, dass er Story gepostet hat liest du nicht weiter sondern liest erstmal das neue Kapitel und danch die Kommentare dazu. ;)
Mfg
Desaster
27.09.2008, 10:53
@ Slasch:
Da schreib ich dir extra einen Football in den Fluff und du suchst wieder nur nach Fehlern ;)
@ Spoilern:
Hm, also falls jemand ernshaft spekulieren möchte, was die Hintergründe auf Aspergus III sind, wäre es nett, dass mit den Spoiler-Tags zu versehen.
@ Schlacht:
Ich stimme zu, mit drei "pie-plates" braucht man sich über Taktik doch keine Gedanken mehr machen ;)
Den hab ich beim Lesen bemerkt und der ist mir einfach tierisch ins Auge gesprungen ^^
Danke für den Football ^^ ;D
Desaster
29.09.2008, 09:10
So, ich hatte gestern so eine Art Schreibkrampf und jetzt ist die Story zu Deathmachine fertig. Ich poste die Kapitel im Laufe des Tages, sobald ich sie nochmal gegengelesen habe.
Für den Anfang Kapitel 9 (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023).
Die Blutraben
29.09.2008, 09:18
menschliche Rebellen, riesige Monster...langsam tippe ich auf Tyraniden...Genstealerkult mit dicker Unterstützung. :)
Desaster
29.09.2008, 09:22
Psst: Bitte spoilern!
Die Blutraben
29.09.2008, 09:37
pfft...nur weil ich zu gut bin... ;)
Desaster
29.09.2008, 09:52
Das kommentiere ich mal nicht weiter :D
Aber bald wissen wir mehr.
Naja, ich weiß es jetzt schon, aber ihr noch nicht :yeah:
Und um euch langam zu erleuchten: Kapitel 10 (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023)
Die Blutraben
29.09.2008, 10:59
Ich hatte recht. :)
Aber vielleicht steckt ja noch was größeres dahinter, man kann ja nie wissen.
KeinPlan2
29.09.2008, 11:02
Oh ja das wird lustig.
Ich weiß auch schon was Kruger retten wird (oder auch nicht). ;)
Wieder sehr gelungen jetzt nur nicht nachlassen.
Mfg
Thannock
29.09.2008, 11:22
Oh man, mir werden die Geschichten langsam zu verwirrend, mir haben die ersten ganz ehrlich besser gefallen, kann auch am Thema liegen...
Desaster
29.09.2008, 11:54
Hihi, und um die allgemeine Konfusion noch zu steigern:
Kapitel 11 (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023)
KeinPlan2
29.09.2008, 12:02
und trat er die Pedal durch.
+e
Ich bin wieder da. ;)
Achso und: Yihaa, ich wusste doch, dass das Prometheum zu was gut ist. :D
Mfg
Die Blutraben
29.09.2008, 12:36
Oh man, mir werden die Geschichten langsam zu verwirrend, mir haben die ersten ganz ehrlich besser gefallen, kann auch am Thema liegen...
Das meinst Du nicht ernst, oder? :)
Die Geschichte ist klar struktuierert, wenn man sich ein bisschen in 40K auskennt weiß man inzwischen einigermaßen wer hier sein Unwesen treibt, und so radikal springt Desaster nun auch nicht durch die Erzählebenen. :ok:
Desaster
29.09.2008, 13:14
So, und der Rest:
Kapitel 12 + Abspann (?) (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3116320&postcount=1023)
Wohl eher der Anfang einer großartigen Story
Thannock
29.09.2008, 13:14
Hm, ich weiß auch nicht woran es liegt, klar ist mir klar das es nur um Tyraniden gehen kann, aber irgendwie empfinde ich die letzten Teile persönlich schwieriger zu lesen als die zu den Panzern davor.
Ich lese eigentlich sehr viel und gerne, aber manche Erzählstile liegen mir irgendwie nicht genauso wie manche Themengebiete...
Ich finds einfach nur geil...sorry für so ein blödes Wort, aber was anderes fällt mir da nicht ein :)
Wehe dir wenn du aufhörst zu schreiben Desaster! ;) Jetzt will ich auch wissen wer gewinnt^^
Desaster
29.09.2008, 14:07
Es ist Krieg, da gibt es nur Verlierer :evil:
Schön, dass es euch weitestgehend gefällt.
Ich denke, dass ich den Rest zur Fist auch zeitnah fertig kriege, hoffentlich werden das nicht auch 3 Kapitel mehr als geplant (ist schon lustig, wenn ich mir jetzt die Notizen zu den einzelnen Storyteilen angucke udn mit dem vergleiche, was daraus geworden ist ;) )
KeinPlan2
29.09.2008, 14:26
und nur eine Person mit Magenta-Autorisation konnte die Tore von außen wieder zu öffnen.
Na was fällt uns da auf?
Sonst wieder makellos, aber das kann es dann noch nicht gewesen sein oder? Mit so vielen offenen Fragen kannst du uns nicht einfach so stehen lassen. ;)
Mfg
Desaster
29.09.2008, 15:02
Ach, wenn die Grammatik-Überprüfung von Word doch nur so zuverlässig wäre wie meine treue Leserschaft ;)
Ich korrigier es gleich mal.
Und natürlich lass ich euch nicht so hängen, seht es als Anreiz, meinem neuen Projekt entgegen zu fiebern.
Um ein klein wenig zu spoilern (keine Angst, ist nichts Schlimmes):
Die Story auf Aspergus III ist, im Gegensatz zu den anderen Episoden, nicht mit dem Intermedium abgeschlossen. "Deathmachine" ist sozusagen die Einleitung zu einer neuen Serie von Geschichten, und am Ende werde ich alle Beteiligten zusammenführen. Der Plan steht schon, also muss ich mich nur noch erbarmen, ihn auch umzusetzen. Drohungen sind zwecklos, aber Bargeld könnte meine Entscheidung beeinflussen :D
CompanyOfTheFallen
29.09.2008, 15:59
Wird "russverschmiert" mit ss geschrieben? Neue Rechtschreibung? :P
Die Story wird immer besser. Willst du ein Tutorial verfassen? ;)
Thannock
29.09.2008, 16:09
russverschmiert ist einjeder der schonmal mit Leman Russ gekuschelt hat...:D
CompanyOfTheFallen
29.09.2008, 16:13
Hab ich mir auch gedacht^^
Ich bin echt auf den weiteren Geschichten gespannt, das wird ja immer besser.
Thannock
29.09.2008, 16:52
Ja, die Rechtschreibung wird hier immer besser...
Desaster
29.09.2008, 17:33
Ein Story-Schreib-Tutorial?
Dazu kann ich nur immer wieder sagen:
"Schreibt nur Geschichten, die ihr selber auch lesen wollen würdet."
ÄUSSERST WICHTIGER NACHTRAG:
Mein erstes Spin-off (http://www.tabletopwelt.de/forum/showpost.php?p=3136026&postcount=109):yeah::yeah::yeah:
KeinPlan2
29.09.2008, 17:47
"Schreibt nur Geschichten, die ihr selber auch lesen wollen würdet."
Hey, das hast du aus dem Storyboard geklaut. ;)
Oder du hast es auch da schon geschrieben....
Ansonsten kann ich zu Desaster noch hinzufügen: Schreibt einfach was, wenn ich mir meine Story vom Anfang bis zum Ende durchlese (was ich gestern noch getan habe) dann erkenne ich, als eigentlich recht selbstkritischer Mensch, Verbesserungen, klar ist es nich perfekt, aber es wird.
Von daher ist es vllt. ganz gut zwar alles zu überarbeiten, aber eine unbearbeitete Version zu behalten um seine Fortschritte zu beobachten. Das hatte uns unser Kunst-Sozialwissenschaften Lehrer auch gesagt (wir haben so ein "Buch" gehabt in dem die Zeichnungen alle drin waren), am Anfang sollten wir irgendein Motiv zeichnen, am Ende der zwei Schuljahre habe ich das gleiche Motiv noch einmal gezeichnet. Als ich die beiden Bilder verglich fand ich den Unterschied schon erheblich.
Was ich damit also letztendlich sagen will ist: Wenn man nichts an vorherigen Sachen nachkorrigiert und die "frühen Werke" (klingt so hochgegriffen) mit denen von heute vergleicht wird man eine deutliche Verbessrung feststellen.
Damit will ich aber nicht sagen, dass ihr nicht nachkorrigieren sollt, aber behaltet eine unbearbeitete Version.
Mfg
Zergling
29.09.2008, 20:04
Uuuuh! Danke, danke! :yeah:
Slasch bekommt einen Football, ich hingegen eine ganze Armee Krabbelviecher! ;D
Ich find's super! Schreib weiter über Niden und irgendwie cthuloide Bruderschaften und ich bin dein größter Fan! (Nicht dass ich das nicht vorher schon gewesen wäre...;))
Übrigens ist das auch wieder Motivation für mich mein Armeeprojekt voranzubringen. Wenn diese blöde Prüfung nicht wär, hätte ich jetzt den Pinsel schon in der Hand.
Die Blutraben
29.09.2008, 21:30
Hey, wenn das hier so weitergeht mit den Anspielungen will ich aber auch noch nen Auftritt!:D
CompanyOfTheFallen
29.09.2008, 22:10
Ich auch, ich auch :O
Jetzt will ich noch nen Oger oder wenigstens nen Ogyren ^^
Der Abschluss von Deathmachines Story ist klasse. :ok:
Ich freu mich jetzt schon auf die nächsten Storys von dir. Und ich würd mich auch freuen wen ich drin bin ;D
Und ich hab gestern über Bun-Bun in Ringos Roman gelesen, und jetzt weiss ich, wieso deine Crew so durchgeknallt ist. :D
Weiter so.
Dein Fluff wird immer besser :D
Ich schlage vor, wenn du mit allem fertig bist packst du alles zusammen in eine PDF und stellst es irgwo zum Dload rein, liest sich echt genausogut wie ein Roman der "Gaunt´s Ghosts" Reihe!
Oder du versuchst es bei der BL zu verscherbeln :D
KeinPlan2
01.10.2008, 20:53
Oder du versuchst es bei der BL zu verscherbeln
Ich glaub das Thema haben wir echt schon dreimal durchgekaut....
Mfg
Desaster
02.10.2008, 09:55
So, erstmal ein ganz dickes "Danke!" an alle!
PDF ist eine sehr gute Idee :ok:
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das danach auf eine einfache Art und Weise zum Downlod zur Verfügung stellen kann? Bin computertechnisch eine ziemliche Null ;)
Ansonsten hoffe ich, über den Feiertag und das Wochenende fertig zu werden mit dem restlichen Fluff, also stay tuned!
Einfach an einen deiner Beiträge anhängen. Das Forum spuckt dann einen Link aus.
CompanyOfTheFallen
02.10.2008, 12:10
Aber eine PDF kann schnell sehr groß werden - zumindest wenn ein paar Bilder drin sind. Aber ins Forum anzuhängen ist sicherlich noch am einfachsten.
Desaster
02.10.2008, 12:25
Okay, ich schau mal, was die PDf-Factory ausspuckt ;)
CompanyOfTheFallen
02.10.2008, 12:41
PDF-Factory? Mein Open Office kann das von haus an ;)
Ne mal im ernst: ich würde mich zwar eher über neuen Fluff freuen (den alten hab ich ja schon gelesen), aber eine PDF ist schon schick :)
Desaster
02.10.2008, 12:50
Ne, klar dass ich erst den Fluff fertig mache und dann ein feines kleines PDF erstelle, also keine Sorge, dass ich meine Prioritäten falsch setzen könnet ;)
Cosmo_naut
02.10.2008, 17:19
Sehr geiles Projekt dicken Respekt :)
Hast du kein Schreibprogramm wie Word oder Open Office Writer ?
Hier rauskopiert dort rein und bissi Formatieren wie jmd schon sagte Open Office bringt nen PDF drucker von Haus aus mit.
Währ sehr cool weil die Umbauten sind der Knaller und der Fluff ist einer der besten die ich jemals in einem Forum gelesen habe :ok:
KeinPlan2
02.10.2008, 18:30
Hast du kein Schreibprogramm wie Word oder Open Office Writer ?
Was meinst du wo er das geschrieben hat bevor er es postete?
Die Story als PDF Datei? Ich lads mir runter. :D
Mfg
Ich glaub das Thema haben wir echt schon dreimal durchgekaut....
Mfg
Öhm...Haben wir?
Also ich net :ok:
Auf die PDF freu ich mich riesig :D(Aber erst musst du gefälligst Deathmashine die pösen,pösen Tyraniden besiegen lassen:verbot:);D
Grathkar
03.10.2008, 01:14
Wieder tolle Geschichte:ok:, her mit der PDF.
Desaster
03.10.2008, 13:36
Uh, eigentlich hab ich gar nicht szu sagen, aber ich wollte den 1200. Post! ;D
Nochmal danke an alle treuen und neuen Leser!
@ B3RS3RK:
Das BL-Thema taucht hier alle 20 Seiten oder so auf, einfach mal ein bißchen blättern ;)
@ all:
Weiter geht es wohl erst Sonntag, bin heute und morgen mit Promotionsgeschreibsel und Bewerbungsunterlagen beschäftigt.
So long!
Kastellan Johann
03.10.2008, 15:44
...Promotionsgeschreibsel und Bewerbungsunterlagen beschäftigt.
Hey, du schreibst ja doch an BL? ;)
Zergling
04.10.2008, 18:16
Nee, an Steve Jackson! :megalol: (Sorry, musste sein... Auch wenn's ein Insider ist)
PDF? Her damit! Ich gebs ja zu: Ich hab mich bislang eher für die bunten Bildchen und die Umbauten interessiert, aber mit einer PDF der Story würd ich auch zur Leser-Fraktion überlaufen.
Zergling
04.10.2008, 21:20
:rotfl: Du weißt ja gar nicht, was du verpasst hast...
Das ist echt, als hättest du gesagt: "Ja, Nirvana war eine coole Band. Die Lieder habe ich mir zwar nicht angehört, weil man dafür ja die Anlage anmachen muss, aber die CD-Cover sind hübsch..."
Aber es ist ja nicht so schlimm. Du kannst ja noch aufholen..;D
JointVenture
05.10.2008, 12:47
Jop, hübsch gesammelte PDF wäre schön. Machen dat!
Desaster
05.10.2008, 14:09
So, ich hab heute den absoluten Durchhänger muss leider mal wieder vetrösten... Aber ich mag heute nichtmal wirklich sinnvolle udn notwendige Dinge tun, geschweige denn kreativen Fluff schreiben. Vielleicht heute abend, mal sehen.
@ Zergling:
Nein, DU bist doch nicht in Pöbellaune, wie komme ich nur immer auf solche abwegigen Ideen... ;)
Zergling
05.10.2008, 14:41
Ach, manno.. Nichts darf man hier....
Ich pöbel ja nicht mal! Ich stelle fest! ;)
@Dronko:
Entschuldigung, wollte dir nicht zu nahe treten...
Ach was, der Spruch war gut, der hätte von mir kommen können, wenn ichs denn gelesen hätte :D
Aber ich bin ja bereit Abbitte zu leisten, vor allem wenns denn ne PDF gibt. Wenn nicht, dann wirds eben ausgedruckt ;)
Desaster
14.10.2008, 09:07
Ich mal wieder.
Sorry, aber in der letzten Zeit geht gar nichts. Meine Arbeit läuft echt nur noch beschissen, ich kriege einen zentralen Datensatz meiner Promotion nicht zusammen und bekomme langsam Zeitnot :notok:
Da blieb leider weder Zeit noch Ruhe für das Hobby, und ich hab in den letzten Wochen grade mal einen halben Space Marine bemalt.
Auf der anderen Seite ist in diesen beiden Boxen ein guter Teil des nächsten Blockes
http://farm4.static.flickr.com/3038/2940295457_f94368a27b.jpg?v=0,
ich hab also noch nicht aufgegeben.
Und amazon.de hat mir netterweise endlich das von mri lang herbeigesehnte "Only in death" geschickt, und wenn mich irgendwas im moment zu Fluff motivieren kann, dann eine große Dosis Dan Abnett.
..mist ich erkenn die Aufschrifft nicht richtig. Los sag schon...was ist in den Boxen...ich muss wissen, was als nächstes bei dir noch dazu kommt.
Thannock
14.10.2008, 12:31
Ich kann glaube ich bei 400% Vergrößerung Stormtroopers und Stormtroopers mit Heavy Weapons erkennen... Keine Garantie... Die Bilder sind einfach zu schlecht :D
EDIT:
Ich berichtige mich, es sind Stormtroopers mit special Weapons :D
Also Gardisten mit Sturmwaffen, einmal diese Box für 15€
http://de.games-workshop.com/storefront/store.de?do=Individual&code=99110105230&orignav=10
Und diese für 20€:
http://de.games-workshop.com/storefront/store.de?do=Individual&code=99110105231&orignav=10
Tadaaaaaaaaaaaaaaa
Desaster
14.10.2008, 14:39
Guter Mann, scharfe Augen :ok:
Genau, jetzt geht es erstmal mit der heiligen Inquisition weiter :evil:
Liste folgt.
KeinPlan2
14.10.2008, 14:53
Wieso denn diese häßlichen Modelle? Wieso keine Kaskrin oder die nächstes Jahr erscheinenen Platikjungs?
Aber gut, selbst aus denen kann man was machen (siehe Kastellan Johann), wird schon. Irgendwie glaube ich, dass du das schon schaffst. :ok:
Mfg
Desaster
14.10.2008, 15:13
Ich mag die alten Gardisten sehr gerne (SWAT-Style, Baby!), und leider sieht man Kasrkin einfach zu häufig auf den Schlachtfeldern.
So, hier mal die Liste:
Großinquisitor Helman mit Energieklauenpaar, Digitalwaffen, Melterbomben, Psimatrix, schützenden Tinkturen und Psikraft Vernichtung
3 Akolythen mit Servorüstung, Nahkampfwaffe und Boltpistole
3 Krieger, Melter, 2 Granatwerfer
1 Weiser
Trupp Grayson
10 Inquisitionsgardisten
Veteran mit Kombi/Plasma
2 Plasmawerfer
Trupp Eli
5 Inquisitionsgardisten
Veteran mit E-Faust
2 Melter
Sind genau 500 Punkte. Ursprünglich wollte ich Grey Knights statt der Gardisten nehmen, aber mittlerweile ist Inquisitor Helman zum Ordo Xenos gewechselt ;)
Die Blutraben
14.10.2008, 15:22
Na dann hoffe ich Doch mal, dass Du den Datensatz bald erfolgreich zusammen bekommst. Das schaffst Du! :ok:
KeinPlan2
14.10.2008, 18:46
Ich mag die alten Gardisten sehr gerne (SWAT-Style, Baby!), und leider sieht man Kasrkin einfach zu häufig auf den Schlachtfeldern.
Naja, mir gefallen die Köpfe und Gewehre (also das, was man auf dem Schlachtfeld von oben so sieht ;)) halt nicht. Aber glaube, dass du da schon was vernünftiges draus machst. :ok:
Mfg
EDIT: Achso: Schön die Elemente aus der Story wiederzufinden, Eli, den Inquisitor mit den E-Klauen...
Desaster
14.10.2008, 19:39
Ja, die Gewehre... Einerseits gehören sie zum "klassischen" Look, andererseits sind sie ziemlich schrecklich ;)
Mal sehen, es gibt ja ein paar schöne Umbauten mit den Läufen der neuen Gewehre, vielleicht mach ich mir die Mühe. Aber Metall-Umbauten sind immer so aufwändig...
Persönlich finde ich die alten Gardisten wirklich schön. Die Gewehre sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie ist es doch auch nett, mal HE-Waffen zu sehen die nicht nur wie aufgepumpte Lasergewehre aussehen. Wirklich schlimm an den Dingern ist eigentlich nur der vordere Teil vom Lauf, der ist einfach blöd.
Uii...Gardisten...und dann noch Ordos Xenos. Das mag ich doch sehr.
Schön das du die einbaust - und die alten sehen einfach besser aus, eben weil es die alten sind.
Thannock
15.10.2008, 08:38
Also ich finde die Gewehre jetzt gar nicht mal schlecht nur die Köpfe sind so schlecht modelliert, das ganze sieht aus wie Kraut mit RÜben und nicht nach einem Waffensystem...
Desaster
15.10.2008, 10:07
Also ich finde grade die Köpfe sind eine schöne SF-Adaption der Anzüge, die bspw. der SAS oder SWATs tragen.
BTW: Ich bin bei "Only in Death" durch die ersten 100 Seiten, udn ich war fast ein bißchen erschrocken, wie stark ich mich in meinen eigenen Texten an Flow und Stil von Abnett orientiere :eek: Aber ich denke, es kann nicht völlig falsch sein, einen der Besten zu kopieren :ok:
Im Gegesatz zum rest hier bin ich wohl der einzige Fan der alten Gardisten :)
Ich finde die Figuren durch und durch stimmig. gerade dieser modulare Vollhelm ist mMn super! Auc hdie Gewehre gefallen, da ich nicht verstehe warum die Kasarkin noch Schläuche zum Tornister haben. Damit ist man in seiner Bewegung doch schon stark eingeschränkt. Da finde ich die Lösung hier besser.
Einizge HE Lasgewehr das mit Schläuchen gut aussieht ist das Uralt Plastik Gardistengewehr...
Grathkar
15.10.2008, 16:01
Ich schließe mich mal X-tre@m vorbehaltlos an. Ich mag die alten Gardisten auch lieber, haben einfach mehr Charakter.
Hi meld mich auch mal wieder, find die neuen besser weil die einfach viel moderner aussehen und allein die Gewehre sehen einfach viel geiler aus obwohl ich die alten natürlich
nicht einfach als Vergangenheit abstempeln würe hab nähmlich von beiden Trupps die
Alten sehen mehr nach denen aus die die dreckigen Jobs machen.
Frage: Ist dieses Inquisitions Zeug für ein neues P500 oder für dein geplanntes Armeeprojekt?ich hoff auf jedenfall auf goile Umbauten:D.mit den Sachen die bis jetzt geplannt sind da ist es halt ein bisschen schwer (Zinn-Umbauten:sauer:).
aber du packst des schon und Arbeitzeug mach dir mal nicht zu vie Stess.;)
2.ist das Only in Death Buch das auf Gereon?
MfG
vinmx
KeinPlan2
15.10.2008, 17:49
2.ist das Only in Death Buch das auf Gereon?
Es gibt zwar zwei Bücher die auf Gereon spielen, aber Only in Death spielt nach dem zweiten.
Naja, nochmal zu den Gardisten: Ich finde die Kaskrin vermutlich auch deshalb besser, weil sie die typischen Cadianischen Brustpanzer und Helme tragen, die fügen sich einfach besser ein. Ok ist halt Geschmackssache.
Mfg
Desaster
16.10.2008, 09:38
@ Grathkar:
Na, das du auf das alte Zeug stehst, wundert mich jetzt nicht so sehr :ok:
@ vinmX:
Zu 1: Ich habe beschlossen, meine ganze Armee storybasierend aufzubauen, weil mir das jetzige P500 so viel Spaß gemacht hat. Den Inqui-Block hatte ich schon lange geplant, als 500 Punkte Aliierte für meine IA. Und jetzt hat´s halt grad gut gepasst, den anzugehen. Also ist es sozusagen der Beginn meines Armeeprojektes.
Umbauten wird es vorallem beim Inqui samt Gefolge geben (vorallem die Akolythen, aber ich habe auch eine interessante Idee für den Weisen, allerdings noch keine Ahnung, wie ich die umsetze). Die rank&file-Gardisten bleiben wohl weitgehend wie sie sind, aber Eli und Grayson werde ich allein schon aufgrund ihrer Bewaffnung umbauen.
Zu 2: "Only in death" spielt, wie schon erwähnt, im Anschluß nach Gereon auf der Festungswelt Jago. Das Buch ist Hammer! Selbst für Abnett aussergewöhnlich gut. Ich kann das kaum aus der Hand legen, obwohl ich eigentlich Tag und Nacht arbeiten müsste. Heute morgen hätte ein kleines "sure as sure" am Ende des Kapitels fast dafür gesorgt, dass ich weiterlese statt zur Arbeit zu gehen :yeah:
Aber man sollte sich gut mit der Geschichte der Ghosts und den Charakteren aus den anderen Büchern auskennen, sonst hat man vermutlich nur halb so viel Spaß an dem Setting.
@ KeinPlan2:
Ja, als Gardisten sind Kasrkin cooler, klar. Aber ich möchte eigentlich nicht, dass meine ]I[-Gardisten mit Cadia assoziiert werden ;)
Lordgeneral Fanatic
16.10.2008, 10:10
Mhm, ich habe da immer bedenken das man Englisch nicht gut genug ist um das ganze komplett zu verstehen.. . Deshalb habe ich bisher immer auf die deutche übersetzung gewartet. Und die hängt ja immer so drei Bücher zurück.^^
Also ich finde die Kaserkin schöner. Das ganze Bild gefällt mir einfach besser als das der anderen Gardisten. Alleine die Köpfe von denen finde ich schrecklich.
Desaster
16.10.2008, 10:15
Schon mal drüber nachgedacht, Black Library-Bücher zu lesen, um dein Englisch zu verbessern? Ich hab mir während des Studiums angewöhnt, etwa 75% aller Bücher auf englisch zu lesen, weil ich sowieso mit viel englischer Fachliteratur konfrontiert werde. Und die BL-Stories sind jetzt ja auch nicht Shakespeare oder James Joyce ;)
Die Blutraben
16.10.2008, 12:54
Sure as Sure, Only in Death ist neben Necropolis und Straight Silver mein absoluter Favorit bei den GG-Büchern.
Bin echt mal auf Umbauten der Charaktermodelle gespannt.
Und mit ein bisschen Bastel und GS-Arbeit kann man die Läufe der Gardistengewehre durch Cadia oder sonstige Läufe austauschen was sie meines Erachtes doch einiges hübscher macht. Mit dieser dicken Stoffhülle sehen sie sonst immer aus als ob sie schief wären.
Desaster
16.10.2008, 13:03
Ja, ich glaube, ich hab 2-3 R&F-Gardisten über, an denen werde ich mal Farbschema und Umbauten ausprobieren.
KeinPlan2
16.10.2008, 18:24
@ KeinPlan2:
Ja, als Gardisten sind Kasrkin cooler, klar. Aber ich möchte eigentlich nicht, dass meine ]I[-Gardisten mit Cadia assoziiert werden
Ok, da entfällt mein Punkt natürlich und wen du die Lüafe der Gardisten vorne mit was anderem tauscht, dann wären dan nur noch die Köpfe, zudem man ja auch durch die Bemalung einiges rausreißen kann (hier möchte ich nochmal auf Kastellan Johanns Hexenjäger hinweisen, bei dem wirken die Modelle absolut genial).
"Sure as sure" hört sich echt besser an als "So sicher wie Sicher"...ach man, wo hast du das englische Buch bestellt? Amazon? Ich überleg mir nämlich gerade mal den nächsten Dan Abnett auf englisch zu holen, wegen dem von dir genannten Grund und der Tatsache, dass die Herren bei Heyne auch Eigennamen übersetzten - Ich sag nur Donnerkeile und Blitzstrahlen...:D
Mfg
Desaster
17.10.2008, 12:36
Jaja, und die berüchtigten Raumwölfe... Die Übersetzungen bei cBT waren oft schon hart an der Schmerzgrenze, aber bei WH40K tun sie weh.
Ich kaufe englische Bücher meist bei amazon.de, da ich festgestellt habe, dass BL-Bücher über reguläre Buchhandlungen schwer zu kriegen sind.
Die Blutraben
17.10.2008, 15:26
Und man muss für die englischen Bücher kein Porto zahlen, nicht zu verachten sowas. :)
KeinPlan2
17.10.2008, 16:11
Wie lange brauchen die dann so ungefähr mit der Lieferung?
Mfg und sorry für OT. ;)
Habs mir gestern bestellt, heute haben sies verschickt, ergo sollte es morgen da sein.
CompanyOfTheFallen
18.10.2008, 10:33
Mal kurz eine Frage zu Gaunts Ghosts:
http://www.amazon.de/The-Founding-Gaunts-Ghosts-Novels/dp/1844163695/ref=pd_bxgy_eb_img_b
Sind die ersten 3 Romane, und
http://www.amazon.de/Saint-Gaunts-Ghosts-Omnibus-Warhammer/dp/1844164799/ref=pd_bxgy_eb_img_b
sind die nächsten 4.
Richtig?
Desaster
18.10.2008, 11:03
Jawohl, ganz genau so.
Irgendwann nächstes Jahr kommt dann noch "The Lost" mit Traitor General, His Last Command und Armour of Contempt.
KeinPlan2
18.10.2008, 11:11
Laut Lexicanum schon, mmmh, die sind ja richtig günstig, dafür das da mehere Romane drin sind...find ich jetzt schon ein wenig...merkwürdig.
Mfg
Edit: Sag mal: ich hab doch jetzt nicht so lange dafür gebraucht einen Satz zu schreiben oder? :eyes:
.....die sind ja richtig günstig, dafür das da mehere Romane drin sind...find ich jetzt schon ein wenig...merkwürdig.
Da ich The Saint selber hab, kann ich dir sagen das das wirklich günstig ist und ich weiß noch den Ton der verkäuferin: Das ist aber ein riesen Taschenbuch ^^
Aber sind alle Bücher komplett drin, ich warte eigentlich nur auf The Lost und the founding werde ich mir auch mal zu legen.
CompanyOfTheFallen
18.10.2008, 16:21
Dann wird es mal Zeit, mir einen Amazon Account zuzulegen^^
Sonst: englsiche Bücher sind sowieso viel billiger, hab mir vor ewig langer Zeit auch ein 1000-Seiter der Dragonlance-Saga geholt, war auch nur 8 Euro, und das mit Porto.
Desaster
20.10.2008, 09:17
Good news everyone...
Meine praktischen Arbeiten im Labor wurden beendet, so dass ich jetzt deutlich freier in meiner Zeiteinteilung bin.
Und latent gewaltbereit, aber das ist nicht gerade hinderlich bei meinen Stories ;)
Yuhuuu, bald endlich wieder Fluff ^^
Das hört sich irgendwie so an, als ob du gezwungen wurdest sie aufzuhören...
Na dann nimm erstmal die Tyraniden gepflegt brutal auseinander ;)
Die Blutraben
20.10.2008, 09:59
Hört sich echt nicht nett an, hoffe Du kriegst deinen Titel trotzdem. :)
Desaster
20.10.2008, 10:06
Naja, Jungs, ihr wisst doch:
Keine Fragen, keine Lügen ;)
KeinPlan2
20.10.2008, 16:44
Und latent gewaltbereit...
Gute Grundlage um Tyraniden zu verprügeln, die sind schließlich auch immer gewaltbereit. :)
Mfg
Ps: Jaaaa, neuer Fluff. :D
CompanyOfTheFallen
20.10.2008, 16:49
Ich hasse Tyraniden, komm ich will sie tot sehen xD
Meiner Einer
20.10.2008, 21:06
...
Ps: Jaaaa, neuer Fluff. :D
Wo muss ich da Unterschreiben? ^^
Ich hasse Tyraniden, komm ich will sie tot sehen xD
Aber nicht zu schnell. Need viel Fluff ;D
Ansonsten:
Desaster ist schuld! So jetzt ist es raus...
Ich bekomm den Baneblade nicht mehr aus den Kopf und hab auch schon wieder viel zu viel Geld bei Amazon gelassen....
(John Ringo schreibt gar nicht mal so schlecht. Wenn auch zu viel Politik die besser für Äktschn hätte weichen können.)
Und ich war der Meinung ich lasse mich nicht so leicht zum Einkaufen verleiten :heul2:
Desaster
21.10.2008, 09:34
Muahaha! :evil:
Mir steht also im Notfall eine große Karriere im Telemarketing bevor, falls ich sonst keinen Job kriege, gut zu wissen ;)
Lordgeneral Fanatic
21.10.2008, 14:51
Schon mal drüber nachgedacht, Black Library-Bücher zu lesen, um dein Englisch zu verbessern? Ich hab mir während des Studiums angewöhnt, etwa 75% aller Bücher auf englisch zu lesen, weil ich sowieso mit viel englischer Fachliteratur konfrontiert werde. Und die BL-Stories sind jetzt ja auch nicht Shakespeare oder James Joyce
Okay, ist ein Argument.^^ Es gibt ja diese Buch über den Sabbatwelten Kreuzzug als ganzes, das hatte ich mir mal geholt aber das war stellenweise kaum zu verstehen.. . Deshalb bin ich da vorsichtig. Aber was soll´s. probieren geht über studieren.
Zergling
21.10.2008, 17:27
Was habt ihr alle gegen alles Leben auslöschende, alles verschlingende Krabbelviecher?
Das finde ich höchst unfair, dass ihr den Niden nur den Tod wünscht.
Als ob die... Nagut, sie würden nicht zögern euch zu fressen... ;D
Mal sehen wie gut sie bei Desaster wegkommen! ;)
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