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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Projekt 1901] - OOC (Fluff-Sammlung)


Crusader
26.10.2008, 18:12
Hier landet alles, was ihr so im Laufe der Zeit an Hintergrund ausarbeitet. Das kann so ziemlich alles sein... von Zusammenfassungen der bisherigen Geschichte bis zur die Beschreibung einzelner Monarchen, Politiker, Agenten, Intriganten, Generäle, Einheiten, Provinzen, Religionen... eben alles, was es über das Volk so zu sagen gibt, was aber nicht in den Nationen-Thread gehört.

Kalender
Jeder Monat hat immer 30 Tage. Wochentage bleiben wie gewohnt. Die Monate sind:

Frühling
März
April
Sommer
Mai
Juni
September
Herbst
Oktober
November
Winter
Dezember
Januar
Februar

Crusader
26.10.2008, 18:13
Republik Vorania

Der Nationalrat
Da nach der hart erkämpften Unabhängigkeit von Beriiska kein voranisches Adelsgeschlecht mehr übrig war, das fähig war, die Zügel des Landes in die Hand zu nehmen, wagten die fünf mächtigsten Männer des Landes ein riskantes Experiment: sie gründeten eine Regierung die nur aus Bürgerlichen bestand, und von nun an die Geschicke des Landes lenken sollte. Zunächst bestand ihre einzige Legitimation allein darin, dass Niemand allzu laut Einspruch gegen ihre Machtergreifung erhob; mittlerweile hat sich ihr Einfluss in der Bevölkerung aber verfestigt und sie bilden die offizielle, allgemein anerkannte Regierung.
Der Rat bildet die oberste Legislativ- und Exekutivgewalt der Republik Vorania. Seine Zusammensetzung unterliegt nur dem Rat selbst; Niemand anders kann Mitglieder entlassen oder berufen. Solange ein Ministerium unbesetzt ist, wird es von den übrigen Ministern gemeinschaftlich geleitet, bis man sich auf einen neuen Kandidaten einigen kann.

Weitere Institutionen

Die Ministerien
Ministerium für Krieg (Andrei Cochinescu)
Ministerium für Inneres (Iosif Inculet)
Ministerium für Landwirtschaft (Nicolae Lacatus)
Ministerium für Handel und Wirtschaft (Sergiu Valean)
Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Serban Wicek)
Ministerium des Äußeren (Titu Ascanu)
Ministerium für Entwicklung und Infrastruktur (Denis Ciobanul)

Der Nationale Nachrichtendienst (NND)

Der Militärische Aufklärungs- und Abwehrdienst (MAAD)

Die Kazarchyna
Die Kazarchyna sind eine paramilitärische Sondereinheit zur Beobachtung, Kontrolle und Bekämpfung paranormaler Wesenheiten und Phänomene. Sie unterstehen dem Innenministerium.


Nationalratsminister

Minister für Krieg: Andrei Cochinescu (Ende 973 - heute)
Beschreibung: Cochinescu war ein Untergebener, Schüler und enger Vertrauter des verstorbenen Ministers Koralescu; als dieser noch während des Zweiten Unabhängigkeitskrieges ermordet wurde, war Cochinescu der Einzige, der fähig war, die voranischen Streitkräfte weiter zu koordinieren und zum Sieg zu führen... und so wählte der Rest des Rates ihn in seine Position. Obwohl Cochinescu noch relativ jung ist, fehlt es ihm nicht an Abgebrühtheit und Durchsetzungsvermögen im Rat. Seine Wahl hat im Rat den progressiven Kräften die Mehrheit gebracht und die Konservativen in die Minderheit gedrängt.
Erscheinung: Wie auch sein Vorgänger und Lehrmeister Koralescu trägt Cochinescu üblicherweise seine Militäruniform, einerseits aus Gründen des Pragmatismus und der Bequemlichkeit, andererseits als Demonstration seiner Macht als Oberbefehlshaber der Armee.

Minister für Krieg: Volodya Koralescu (? - Ende 973)
Beschreibung: Koralescu ist ein altgedienter Offizier des Unabhängigkeitskrieges. Ein hartgesottener Soldat und Militarist wie er im Buche steht. Obwohl er sich gerne mit den anderen Ratsmitgliedern (insbesondere Inculet und Hanescu) anlegt und die Beriisken so sehr hasst, dass er am liebsten jeden einzelnen mit seinem Säbel aufschlitzen würde, ist er eines der wenigen Ratsmitglieder, denen wirklich etwas am voranischen Volk liegt.
Koralescu wurde im Zweiten Unabhängigkeitskrieg von einem vampirischen Agenten noch ungeklärter Herkunft ermordet.
Erscheinung: Zur äußerst unsubtilen Demonstration seiner Macht erscheint er zu sämtlichen Ratssitzungen in seiner Offiziersuniform. Er verlor sein linkes Auge im Unabhängigkeitskrieg und trägt eine Augenklappe darüber... wenn er Jemanden wirklich entsetzen will, erfindet er irgendwelche medizinischen Gründe um die Klappe abzunehmen und entblößt dann seine leere, entstellte Augenhöhle.

Minister für Inneres: Iosif Inculet (? - heute)
Beschreibung: Obwohl er sich als Mann des Volkes feiern lässt, ist er ein knallharter Geschäftsman der die Interessen des Geldadels gnadenlos durchsetzt. Ihm gehört ein knappes Zehntel der Ländereien in Balcae und er verdient sich an den hohen Pachten eine goldene Nase. Im Rat geht es ich auch vor allem um seinen eigenen Vorteil; geht es um Angelegenheiten die ihm weder Vor- noch Nachteile bringen, gibt er sich so dermaßen gleichgültig, dass er Lacatus damit regelmäßig auf die Palme bringt.
Erscheinung: Inculet legt Wert darauf, dass Andere sehen, dass er es weit gebracht hat. Er trägt gerne modische Kleidung - frisch aus den Schneidereien Averóns importiert - in hellen, leuchtenden Farben, bevorzugt rot.

Minister für Landwirtschaft: Nicolae Lacatus (? - heute)
Beschreibung: Lacatus ist ein echter Mann des Volkes. Im Unabhängigkeitskrieg opferte er alles, was er hatte (immerhin mehrere Gehöfte und eine der größten Viehherden des Landes) um die voranischen Truppen zu versorgen. Er diente dann den Rest des Krieges unter Koralescu, für den er die Organisation des Nachschubs übernahm. Obwohl die beiden sich kennen, ist ihr Verhältnis zwiespältig. Lacatus hält Koralescu für das einzig andere wirklich integere Mitglied des Rates, aber dessen Streitlust mit den anderen Ratsmitgliedern und sein radikale Ansichten führen nur selten zu einer Einigkeit unter den beiden.
Erscheinung: Lacatus ist das jüngste Ratsmitglied, und - wie Inculet das so gerne ausdrückt - hat noch nicht wirklich begriffen, was sich für einen Staatsmann geziemt. Seine Ausdrucksweise ist etwas bürgerlich-einfach und auch seine Garderobe ist nicht unbedingt der letzte Schrei. Ihn selbst stört das weniger.

Minister für Handel und Wirtschaft: Sergiu Valean (Ende 974 - heute)
Beschreibung: Valean arbeitet schon lange im Ministerium, und wurde schließlich gegen den Willen des früheren Ministers Hanescu vom Nationalrat als dessen Stellvertreter eingesetzt. Valean ist ein ruhiger, kompetenter aber auch recht stiller Mensch. Von Politik hat er nicht viel Ahnung, daher kam die Berufung in den Nationalrat eher unerwartet für ihn, er bemüht sich jedoch, nichts von seiner mangelnden Erfahrung durchblicken zu lassen und schnell zu lernen.
Erscheinung: -

Minister für Handel und Wirtschaft: Fürst George Hanescu (? - Anfang 972)
Beschreibung: Hanescu gehört zu einer alten Adelsfamilie, die unter der beriiskischen Herrschaft zwar vieles verlor, aber erst im Unabhängigkeitskrieg in den Ruin getrieben wurde, als voranische Partisanen die Reichtümer seiner Familie plünderten. Für diese Geschehnisse greift er auch gerne Koralescu an, der zwar als Angehöriger der offiziellen voranischen Armee gar nichts mit den Plünderungen zu tun hatte, aber für ihn eben den sinnlosenm, gewaltsamen Widerstand repräsentiert, der Hanescu in den Ruin getrieben hat. Inzwischen hat er sich zumindest finanziell wieder gefangen und betreibt eine Im- und Exportfirma, für deren Erfolg er seine Amtsprivilegien freimütig mißbraucht. Als einziges Mitglied adeligen Geblütes kommt er sich innerhalb des Rates auch regelmäßig als Fremdkörper vor... oder eher wie ein König unter Bauern. Wenn es nach ihm ginge, könnten die Beriisken ruhig zurückkommen, wenn dadurch sein Titel wieder an Bedeutung gewänne.
Hanescu wurde zu Beginn des Zweiten Unabhängigkeitskrieges von Koralescu als Verräter getötet.
Erscheinung: Hanescu kleidet sich mit unübersehbaren Hinweisen seiner adeligen Herkunft, um sein adeliges Blut angemessen zu repräsentieren. Und so trägt er gerne viel Schmuck und edlen Tand... etwas, das Inculet des Öfteren zu bösartigen Sprüchen über verarmten Adel treibt.

Minister für Wissenschaft und Kultur: Serban Wicek (? - heute)
Beschreibung: Als der Unabhängigkeitskrieg begann, genoss Wicek gerade das Leben eines reichen Bürgersöhnchens und Studenten an der Universität Altenburg. Erst der Aufruf seines Vaters zwang ihn in die Heimat, wo er sich dem Militär anschließen musste. Er war an einigen der weniger erfolgreichen Gefechte beteiligt und wurde schließlich durch einen Granatsplitter so schwer am Knie verletzt, dass er vom Kriegsdienst ausgeschlossen wurde. Koralescu lässt des Öfteren durchblicken, dass er ihn für einen verweichlichten, arroganten Schwächling hält, aber immerhin verachtet er ihn weit weniger als Inculet und Hanescu, die nie im Krieg gedient haben. Wicek selbst bildet sich viel auf seine exzellente halmarksche Ausbildung ein, und ist der Meinung, das einzige wirklich intelligente und kompetente Mitglied des Rates zu sein... und zuweilen hat er auch das Bedürfnis, diese Meinung laut kundzutun.
Erscheinung: Trotz oder gerade wegen seiner überheblichen Einstellung verachtet Wicek pompöses Auftreten und hüllt sich selbst nur ein einfache Kleider, denen eines Hochschul-Gelehrten nicht unähnlich. Dazu trägt er eine dünne Brille und natürlich seinen Gehstock, den er aufgrund seiner Knieverletzung braucht.


Weitere Personen

Minister des Äußeren: Titu Ascanu (? - heute)
Beschreibung: Ascanu entstammt eigentlich einer Familie erfolgreicher Kaufleute, die allerdings während des ersten Unabhängigkeitskrieges von den Beriisken überwiegend ausgelöscht wurde. Er selbst meldete sich daraufhin zur Armee; er funkte, übersetzte und diente auch als Verbindungsoffizier; nach dem Krieg zog er sich in die Politik zurück.
Erscheinung: -

Minister für Transport, Bau und Infrastruktur: Denis Ciobanul (? - heute)
Beschreibung: Ciobanul ist ein junger, enthusiastischer Ingenieur, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, um sich bei der Gründung des neuen Ministeriums eine hohe Position zu sichern. Mehr Techniker denn Manager oder Politiker, vertieft er sich zuweilen in seine aktuellen Lieblingsprojekte und vergisst dabei manchmal das Gesamtbild.
Erscheinung: -

Leiter des Nationalen Nachrichtendienstes (NND): Anton Voraencu (? - heute)
Beschreibung: Voraencu ist ein junger Karrierist, der sich durch Selbstvermarktung und eine gehörige Portion Skrupellosigkeit seine Position an der Spitze des NND erarbeitet hat. Er zeigt mehrere Anzeichen eines typischen Soziopathen, unter Anderem eine hohe Intelligenz und völliges Versagen in zwischenmenschlichen Situationen. Trotz alledem ist er in seinem Tätigkeitsfeld sehr fähig, auch wenn seine Pläne und Analysen oft jegliches Verständnis für menschliches Leben und Gefühle missen.
Erscheinung: Voraencu ist eigentlich nur in seiner Geheimdienstuniform zu sehen, was unter seinen Untergebenen zu dem (nur im Flüsterton erzählten) Witz geführt hat, er sei damit verwachsen. Er ist eine hochgewachsener, aber blasser, dürrer und hohlwangiger Mann, dessen Haar gerade einmal lang genug ist, um unordentlich auszusehen.

Leiter der Kazarchyna: Oberst Tudor Ascuro



Timeline
Anfang 972 - Ende 973 - Zweiter Unabhängigkeitskrieg

Crusader
26.10.2008, 18:13
Reich von Wonkean

General Hwang
Nachdem die Kanshu die Hauptstadt erobert und den kKaiserpalast erstürmt hatten, blieb der General verschwunden. Mit einiger seiner loyalen Gefolgsleute, mehreren Truhen Gold und Edelsteinen aus dem Staatsschatz und einigen Booten hat er die Insel verlassen, und nur die Götter wissen wohin...

Salanthas
26.10.2008, 18:15
Königreich Kian-Phao - Geschichte und Hintergrund

http://www.tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=62428&stc=1&d=1225041390

Zeitrechnung Kian-Phaos
von Arndt McDoughal, 19. April 968 in "Looking at countries far away - science magazine"

Auf Grund seiner uralten und von den Einwohnern ausserordentlich hoch geschätzten, geheimnisumwitterten Gründungsgeschichte beginnt die Zeitrechnung Kian-Phaos über 4000 Jahre vor derer unserer westlichen, zivilisierten Welt. Die Rechnung beginnt im ersten Jahre nach der Gründung des "Kian-Phao", des Reiches der Phao durch den Namensgeber dieses Volkes.
Die Zeitrechnung wird durch die äusserst farben- und formenfrohe Götter- und Mythenwelt der Phao dominiert, in welcher sich mehrere Tausend Natur- und Tiergottheiten wiederfinden.

Das "Gestirn", in dem wir uns befinden wird von den Priestern aus den Konstellationen der Sternenbilder und Planeten bestimmt, welche sie durch ihre körperlichen wie geistigen Augen erfassen. Ein neues Gestirn kann theoretisch jederzeit beginnen und dauert von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahrhunderten. Das Gestirn schlägt sein Zeichen über die unter ihm Geborenen und Sterbenden und spricht seinen Segen und Fluch aus. Das im Moment vorherrschende Gestirn, das Gestirn der Gazelle, prophezeit, so sagen es die Priester, Umbruch und Wandel voraus und kündige ein neues Zeitalter an, ebenso wie die Gazelle schlafend im Gras liegen und in plötzlich, einem Sekundenbruchteil aufspringen und los stürmen kann.

Ein neues Jahr beginnt in Kian-Phao, ebenso wie in vielen Kulturen, mit dem Beginn eines neuen Frühlings. Dabei gibt es ein für den Ungeschulten undurchschaubares Muster zur Widerkehr der einzelnen Tiere, in deren Zeichen das Jahr steht. Die Fledermaus tauchte etwa schon einige hundert Male in der Zeitrechnung Kian-Phaos auf, während der Löwe nur ein einziges Mal vorkam: Im Gründungsjahr des Reiches. Im Zeichen des Bäres etwa standen im 23. Jahrhundert drei Jahre in Folge, in den letzten zweitausend Jahren jedoch tauchte es kein einziges Mal auf.
Ob die Priester ihr ersonnenes Muster selbst durchschauen bleibt fraglich, fest steht jedoch dass ihr und der Glaube aller Phao stark in dieses Muster ist.

Gamma310
26.10.2008, 18:16
Allgemein

Das Bakharische Reich ist weniger ein zusammenhängendes Reich als mehr ein Verbund der Stämme die zwischen Bulmonod und Bajachanghai beheimatet sind. Sie sind ein sehr stolzes und traditionsbewusstes Volk, das eine sehr lange Geschichte vorweisen kann.
Ihre Religion der Tigurismus ist stark im Volk verwurzelt.
Für sie steckt in allem und jeden der göttliche Hauch von Tigur und egal ob im Sattel oder auf dem Schlachtfeld sie huldigen ihm zu jeder Zeit und mit jeder Handlung.
Noch vor wenigen Jahren arbeitete jeder Nomadenstamm für sich alleine und es gab nur sehr wenige und kleine Städte. Doch durch das erstärken von Urajaan im Süden und von der Kunde der alten Welt und der dortigen technologischen Wunder, wurde der Wunsch laute sich zum Schutz gegen aussen zu vereinen. Zu diesem Zweck versammelten sich die Führer der dreizehn Steppenstämme und wählten den obersten Führer den Kha'an.
Setsan, Herrscher der Kabtaut wurde zum Kha'an gewählt und bezog Halongor, die grösste Stadt des neuen Reiches als neue Hauptstadt.
Obwohl sie nun eine Nation waren agierte immer noch jeder Stamm für sich und nur die wenigsten wohnten in den Städten. Auch durfte ihre Einigung nicht überbewertet werden.
Der Kha'an würde nur solange auf dem Thron sitzen, wie es ihm gelang keine Schwäche zu zeigen.
Sobald sich auch nur ein Fürst überlegen fühlte, würde er nach der Macht greifen.
Der Alltag der Bakharen im Süden ist gezeichnet von ihrer Arbeit als Hirten und Pferdezüchter. In Urajaan sind sie gefürchtet als brutale und gnadenlose Plünderer, die sich keine Chance auf einen Raubzug entgehen lassen. Seit Jahrhunderten fielen sie immer wieder über kleinere Dörfer und vereinzelte Gehöfte her und plünderten und brandschatzten was das Zeug hielt. Durch ihr Nomadendasein konnten ihnen die Urajaanischen Strafaktionen auch nicht viel anhaben. Verschärft wurde die Situation noch durch Grenzstreitigkeiten. Beide Völker beanspruchten das Grenzgebiet für sich. Doch durch die jahrhundertelangen Kämpfe war es unmöglich eine klare Grenze zu ziehen. In beiden Ländern hatten sich Angehörige der anderen Kultur niedergelassen und die Bakharischen Nomaden weideten ihre Pferde auf Urajaanischen und Bakharischen Boden. So herrschte zwischen den beiden Nationen zwar kein Krieg, doch die Scharmützel gehörten für beide Seiten zum täglichen Leben


Geschichte

Gründung der Stämme

Im Jahre 198 begannen sich aus den unzähligen Stämmen die im Gebiet von der Küste von Bulmond bis zur Ebene von Bajachanghai erste grössere Stämme zu bilden. Doch zwischen den Stämmen herrschte immer wieder Krieg. Um Handelswaren, Weidegründe sogar um Frauen wurde gekämpft.
Kein Jahr verging ohne einen grösseren oder kleinere Krieg. Auch Überfälle auf die Nachbaren waren an der Tagesordnung. Das Volk der Bakharen existierte noch nicht wirklich. Doch gaben ihre Nachbaren den berittenen Stämmen aus Plünderern einen Übernamen. Bakharen, was in der Sprache dieser Stämme Räuber bedeutete.
Ein Jüngling galt bei ihnen erst als Mann, wenn es ihm gelang einem Feind etwas zu rauben.
Kaum ein Stamm hatte bestand und ein paar Monate nach der Gründung eines Stammes konnte er schon vernichtet sein. Es war eine Zeit der Unsicherheiten die für 300 Jahre anhielt

Die Entstehung der 12. grossen Stämme

Nach 300 Jahren andauernden Krieges waren alle Stämme sehr verunsichert. Man wusste nie was der nächste Tag bringen würde. Der Wunsch nach Einigkeit begann sich zu entwickeln. Nun starteten die Stämme richtige Eroberungsfeldzüge. Eine Zeit der Schlachten und Kriege begann. Ein Stamm eroberte Gebiete oder wurde erobert. Im Jahr 603 hatten sich 12 grosse Stämme entwickelt und beinahe alle kleinere Stämme waren verschwunden. Sogar schon die ersten Siedlungen waren entstanden. Doch ihr Leben als Nomaden behielten die meisten Leute bei. 3 Stämme stachen unter den 12 grossen Hervor:
-Die Kingiuiesen waren ein Stamm der bekannt war für seien Bogenschützen. Kein anderer Stamm konnte es mit ihrer Treffsicherheit aufnehmen. Die Qualität und Reichweite ihrer Waffen waren unerreicht und sie waren gefürchtet für ihre verheerenden Pfeilsalven.
Beheimatet waren sie an der Küste von Bulmond. Ihre Blütezeit war von 615 bis 713 als sie das grösste Gebiet besassen welches beinahe die Hälfte des heutigen Bakhars umfasste.
- Die Tarasken waren ein Stamm dessen Blütezeit von 730 bis 805 reichte. Ihre Stärken waren ihre Reitkünste die bis heute unerreicht sind. Im Nahkampf brillierten sie durch den Einsatz ihrer Lanzen und der Kunst des Schwertkampfes.
-Die Koroten waren bekannt für ihre ausgeklügelten Taktiken und ihre Gnadenlosigkeit. In ihrer Blütezeit von 834 bis 901 eroberten sie die heutigen Gebiete Dunbataar und Bajachanghai.

Die Einigung

Im Jahre 907 begann der Stamm der Tarasken mit den sogenannten Einigungskriegen. Ihr Stammesfürst Sanjan träumte von einem geeinten Volk der Bakharen. Mit einer Reihe von Feldzügen gelang es ihm die Hälfte der Stämme auf seien Seite zu ziehen. Doch erst seinem Sohn Setsan gelang es alle Stämme zu einen. Das Bakharische Reich entstand.


Kultur


Religion

Ihre Religion der Tigurismus basiert auf ein einfaches Prinzip: Tigur ist der Erschaffer der Welt und ein Wink ihres Gottes kann alles zerstören. Aus der Sicht der Bakharen wohnt in jedem Geschöpf und aller Materie ein Teil ihres Gottes Tigur. Nur der Mensch alleine, wird ohne diesen Geist geboren. Er kann ihn jedoch durch wahren Glauben und Gebete erlangen.
Diejenige, welche dieses Ziel erreichen werden als "die Gesegneten" bezeichnet und sie sind die Schamanen und Tempeldiener Tigurs.
Ein jeder von Ihnen kann Magie wirken zum Wohle seines Volkes. Jeder Bakhare strebt danach diesen Status zu erreichen und ihrem Gott mit allem was sie besitzen zu dienen. Dieser Fanatismus reicht teilweise soweit, das sie bereit sind ihr Leben für ihren Glauben zu opfern.
Die Ungläubigen sollen durch zur Schaustellung der Macht Tigurs bekehrt werden auf das ihr Glauben triumphieren würde. Das heilige Zeichen und Wappentier Tigurs ist ein weisser Hengst. Jeder Fürst der Bakharen, der etwas auf sich hält reitet eine weissen Hengst. Eine Ausnahme ist Korasak der Fürst der Koroten. Er selber reitet einen schwarzen Hengst und preist diesen selber als wahre Verkörperung ihres Gottes an, sehr zum Missfallen der der Priesterkaste.
Da die Pferde heilige Tiere sind, wäre es für jeden Bakharen ein Frevel ein Pferd zu töten und so werden diese im Kampf besonders gut geschützt. Sie erschlagen wen möglich nur den Reiter und versuchen auf jeden Fall dem Pferd kein Haar zu krümmen.


Regierungsform

An oberster Stelle im Bakharischen Reich steht der allmächtige Kha'an. Seine Macht wird nur von dem ihres Gottes überstiegen. Er hat die absolute Macht im Staat, sein Wort ist Gesetz und mit einem Befehl stürzen sich führ ihn Tausende von Kriegern in den Kampf. Dem Kha'an stehen zahlreiche Berater zur Seite, die ihm bei der Erfüllung seiner Aufgaben helfen sollen. Darunter fällt auch der oberste Feldherr, der gleichzeitig oberster Diplomat ist (Die Kombination dieser Ämter sagt sehr viel darüber aus was die Bakharen von Diplomatie halten.....).
Der Kha'an wird von den zwölf (später elf) Stammesfürsten gewählt, die in der Rangfolge gleich unter dem Kha'an stehen. Der Kha'ananwärter muss nicht unbedingt ein Stammesfürst sein, aber bisher war noch kein Anderer so dumm sich zur Wahl stellen und die Fürsten herauszufordern. Auch das Abtreten des Kha'ans war bisher nie natürlich gewesen. Bis auf Setsan wurden alle ermordet und sein Mörder wurde als Kha'an gewählt.
Die Wahl des Kha'ans funktioniert nach dem Prinzip der Stimmenmehrheit. Sollte jeder Kandidat gleich viel Stimmen erhalten, wird der Sieger mittel Zweikampf ermittelt.

Sie Stammesfürsten selber haben Jekesen als Untergebene, die die Führer der wenigen Städte, der Dörfer und der Nomadensippen sind. Sowohl Stammesfürsten als auch Jekesen vererben ihr Amt dem ältesten Sohn. Da Frauen nicht erbberechtigt sind, darf ein sohnloser Würdenträger seinen Titel an jedes Mitglied seiner Stammes vererben( z.B.Setsan -> Kirjan).


Sprache

Bakharisch ist eine wilde Mischung aus vielen verschiedenen Dialekten und Sprachen die sich über einen längeren Zeitraum vermischt haben und daraus eine neue Sprache entstand. Jeder Stamm hat seine eigene Sprache, die stark bis geringfügig vom so genanten Bakharisch abweicht. Dies führt allgemein zu vielen Verständigungsprobleme, vor allem mit den kleineren Stämmen wie den Mongolen und den Haraten die ihren reinen Dialekt bis zur Gegenwart beinah unverfälscht beibehalten haben. Die drei grössten Stämme sprechen beinahe reines Bakharisch, da sie in ihrer Blütezeit grosse Gebiete beherrschten und ihre Sprache sich mit der, der eroberten Stämme vermischte. Eine geringfügige Ausnahme bilden die Koroten, die zwar im Alltag Bakharisch sprechen, aber Korotisch dient ihnen bis heute als Kampfsprache.
Die Bakharische Sprache ist eine sehr rauhe und kehlige Sprache, die sich kaum verallgemeinern lässt. Selbst schon von Dorf zu Dorf kann sich die Aussprache und die Wortbedeutung stark unterscheiden. Es gar als Aussenstehender zu erlernen ist eine enorme, beinahe unmögliche Aufgabe. Fremdländer werden meist milde belächelt, wenn sie sich unbeholfen mit der Grammatik abmühen und Stammesdialekte wild durcheinander plappern.
Die Sprache zeichnet sich aus durch eine Vielzahl von langgezogenen Vokalen und kurzen, harten Konsonanten(Besonders oft "K").
Hier ein Beispiel für die Vielfalt:

Das Wort Pferd wird hier in einigen Dialekten näher beleuchtet.

Standard Bakharisch-> Kooshtal [Kouschthall]
Taraskisch-Bakharisch-> Kurshtal [Kuurschtal]
Korotisch-Bakharisch-> Korstak [Kourstalk]

Die Logik hinter der Sprache erkennen wohl nur die Bakharen, die schon damit aufwachsen. Dies erfuhren die Dhouénen am eigenen Leib in der kurzen Lebzeit des Khanats Bakhar. Dhouénisch, eine eher melodische Sprache, erwies sich für die Bakharen als beinahe unaussprechbar. Im Gegenzug verzweifelten die Dhouénen an der unglaublichen Vielfalt der Bakharischen Sprache.
Diese Begebenheit machte die Kommunikation unglaublich schwer und führte zu mehreren Witzen über Dhouén im Volk.
Beispiel:
Was ist der Unterschied zwischen einem Dhouénen und einem kastrierten Widder?
->Es gikt kaum welche, beide sprechen die selbe Sprache, haben nur Stroh im Kopf udn nichts zwischen den Beinen!

Die Grammatik selber ist eine Wissenschaft für sich. Ein Satz beginnt immer mit einem Subjekt und einer Personalform. Alle folgenden Wörter werden nach einer bestimmten Wertigkeit, die aus der Silbenanzahl berechnet werden kann angeordnet. Wobei das meistsilbige Wort den Schluss des Satzes bildet. Eine Ausnahme ist der Fragesatz, der immer mit dem Wort [Chestak] endet.



Personen

Kha'an Setsan

Setsan der Göttliche und 12. Fürst der Tarasken

Obwohl er die 60 schon vor langer Zeit überschritten hat, strotzt er auch heute noch vor Kraft. Er ist der erste Bakharische Stammesführer der sein Volk vereinen konnte und er regiert die Stämme mit eiserner Faust. Doch auch er merkt, das sich sein Leben langsam dem Ende zuneigt. Er hasst die Männer aus der Alten Welt mehr als alles Andere udn würde alles tun um ihnen zu Schaden. Obwohl er es versucht hatte blieb ihm das Glück verwehrt einen Erben zu zeugen. Und so scheint es als würde das Bakharische Reich schon kurz nach seiner Errichtung schon bald wieder im Chaos versinken.
Er hast die Männer aus der Alten Welt mehr als alles Andere und würde alles tun um ihnen zu Schaden.

Starb am 20. November in der 2ten Schlacht um Dunbataar als Held des Bakharischen Volkes


Kirjan Tijaruu

13. Fürst der Tarasken

Er ist der oberste Feldherr des Reiches, der Khauntat. Aufgewachsen ist er in der Steppe, doch beweist er einen Sinn für Technik und Taktik. Obwohl er erst 27(970) Jahre alt ist, gehört er schon zu den besten und geachtetsten Kriegern des Landes. Wohl kaum ein Fürst, kann sich rühmen ihn bezwingen zu können.
Mit 22jahren hatte er es schon geschafft zum Führer der Goldenen Horde, der Leibgarde des heutigen Kha'ans zu werden.
Er ist auch bekannt für seine Tugendhaftigkeit und Grosszügigkeit. Wegen seiner einfachen Art, vergöttert ihn das Volk als Helden.

Wurde vom Stammesfürst Borokton am 1. September 972 enthauptet.


Borokton Hasjiik

16. Fürst der Kinguisen 3ter Kha'an

Er hat sich 972 durch die Ermordung Kirjans zum Kh'an aufgeschwungen und gilt als boshafter und grausamer Mann. Seine Haltung gegenüber Dhouén ist sehr zweifelhaft und auch innerhalb der Armee verfügt er nur über einen begrenzten Rückhalt.

Wurde nur ein paar Monate nach seinem Amtsantritt ermordet.


Trajan Karatas

34. Fürst der Kinguesen 4ter Kha'an

Er kam 972 an die Macht nach dem er Borokton aus dem Weg geräumt hatte. Unter seiner Herrschaft wurden alte Gesetze von Kha'an Kirjan wieder eingeführt und der Krieg mit Kanshu beendet. Mit der Zeit driftete er in den Irrsinn und seien Handlungen wurden immer verrückter. Er verspielte alles Vertauen des Volkes und musste seien Herrschaft mit der Militärpolizei aufrechterhalten.

Wurde von Iratak auf übliche Weise abgesetzt.


General Guillaume Richelieu

Er ist ein Dhouénischer General der als Militärminister ins Khanat Bakhar geschickt wurde. Er sollte die Bakharische Armee modernisieren. Den Mut der Bakharischen Reiter hatte er in der Schlacht um Dunbataar zu schätzen gelernt. Er ist einer der wenigen Überlebenden des Gemetzels. Er sollte er den schwer angeschlagenen Staat wieder auf Kurs führen. Sein erstes Ziel war es die indirekt rebellierenden Stammesfürsten zu unterwerfen. Im Bakharischen Volk verfügte er nur über wenig Gönner und er hatte es sehr schwer seine Arbeit zu erfüllen.

Wurde nach dem Machtwechsel aus dem Land gewiesen.


Iratak Basaht

35. Fürst der Kinguiesen und 5ter Kha'an

Nach dem versagen von Trajan erhoffte sich das Volk von ihm eine bessere Zukunft. Seine ersten Ziele waren der Ausbau der Industrie und die Modernisierung des Staates. Er war zwar sehr traditionsbewusst und versuchte die Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden. Doch das Volk wollte dies nicht. Sie sehnten sich nach Sicherheit und nicht nach einer Ungewissen Zukunft. Der provozierte Krieg gegen Kanshu liess ihn den letzten Rückhalt im Volk verlieren.

Nach der Niederlage gegen Kanshu und dem Kniefall vor dem Tenno nah er sich das Leben. Sein Leichnam wurde von Korasak geschändet.


Korasak Kortak

34. Fürst der Koroten und 6ter Kha'an

Er wurde im Jahre 952 als erster von 12 Söhnen des Kokatar 33. Fürst der Koroten geboren. Sein Vater war einer der Ersten der Setsan bei der Einigung des Reiches unterstützte. Als Trajan das Reich übernahm reagierte auf die Änderungen mit dem Rückzug aus der Politik. Er übergab sein Amt seinem Ältesten Sohn. Korasak wurde als Verfechter aller Neuerungen bekannt. Er setzte sich für die Traditionen seines Volkes ein. Eines seiner Probleme war nur, das er seit Geburt über ganz schwarze Augen verfügte und geistig sehr labil war. Er war Allen von Anfang an sehr unheimlich und keiner vertraute ihm. Trotzdem setzte er sich mit Gnadenlosigkeit und Grausamkeit für seine Ideale ein. Als sich ihm die Gelegenheit bot, liess er den aus seiner Sicht für die Niederlage Verantwortlichen Kha'an jagen. Als er ihn aufgespürt hatte, war er bereit tot, aber er liess es sich nicht nehmen den Leichnam zu schänden und den Stamm zu vernichten.
Sein Stamm verwendet den Werwolf als Zeichen und er selber kleidet sich in eine dicke Lederrüstung mit Eisenbeschlägen und ein grosses Werwolfsfell. Das Fell hatte er selber auf einer Auslandsreise erlegt, als er für Studienzwecke vom damaligen Kha'an nach Europa geschickt worden war.

Timeline

969

13. Januar: Setsan der 12. Fürst der Tarasken wird zum Kha'an gewählt.


970

3 April: Bakhar schliesst ein Bündnis mit dem Mogulreich Urajaan.
18. April: Die Fernost-Koalition erklärt dem Bakharsichen Reich und Urajaan den Krieg. Das Königreich Allarein bricht den Vertrag mit Bakhar.
29. Juni: Eine Streitmacht der Fernost-Koalition landet an der Küste von Dunbataar.
2. November: Beide Armeen treffen sich und nach einem furchtbaren Gemetzel bleibt das Gebiet umkämpft. Die Fernost-Koalition gräbt sich ein.
6. November: Halongar wird von der Südfallischen Luftflotte bombardiert und mehr als 300'000 Bakharen verlieren ihr Leben.
14. Novemeber: Die Dhouénische Flotte bombardiert Modchaar und beinahe 200'000 Bakharen sterben.
19. November: Eine Armee aus Kian-Pha greift Bajachanghai an.
20. November: Eine Armee aus Freiwilligen und der Leibgarde des Kha'ans greift die Befestigungen der Fernost-Koalition an. Nach einem langen Gefecht werden die Invasoren vernichtend geschlagen. Der Kha'an Setsan stirbt als Held in der Schlacht, ihm wird der Beiname "der Göttliche" verliehen.
21. November: Nach dem bekannt werden der Niederlage der Westländer zieht sich Kian-Phao zurück.
23. November: Mit der Fernost-Koalition wird ein Friedenvertrag unterzeichnet. Die Bakharen haben den Mut der Dhouénischen Soldaten zu würdigen gelernt und betrachten sie als würdige Gegner.

971

4. Januar: Die Stammesfürsten kommen zu keiner Einigung bei der Kha'an Wahl. Der Seiger soll mittels Duell erkoren werden.
20. Januar: Kirjan gewinnt das Duell und tötet seinen Wiedersacher. Er wird zum 2. Kha'an ausgerufen.
30. Januar: Der Kha'an verhandelt mit dem Mogul von Urajaan. Ein Bote Kanshus wird brutal hingerichtet.
3. Oktober: Kanshu greift die Hauptstadt Halongar an. Die Bevölkerung wird jedoch zuvor evakuiert.


972

16. Januar: Die Hauptsadt wird erobert und zugleich werden andere Städte des Bakharischen Reiches bombardiert.
3. Februar: Dhouén bildet eine Pufferzone zwischen Bakharen und Kanshuesen damit keine weiteren feindlichen Handlungen erfolgen. Gleichzeitig beginnen Wohltätigkeitsorganisationen damit der Not leidenden Bevölkerung des ehemaligen Feindes zu helfen.
8. Feburar: Ein weiteres Mal greift Kian-Phao an.
13. Juni: Die Provinz Dunbataar wird an Dhouén verkauft.
18. Juni: Eine Armee aus Urajaan zieht los um die Bakharen zu unterstützen.
1. September: Der Kha'an Kirjan wird ermordet und sein Mörder Borokton ruft sich zum 3. Kha'an aus. Von Dhouén werden Gewehre und Berater gekauft und 2 Regimenter mit modernster Ausrüstung werden ausgehoben.


973

8. Januar: Die Verhandlungen mit Kanshu sind gescheitert und der Krieg wird weitergeführt.
12. Februar: Das Bakharische Reich gibt auf und muss Teile seiner Provinzen an Kanshu abgeben. Im Gegenzug wird ein unbefristeter NAP vereinbart.
3. Mai: Die Schlacht um Bajachanghai geht verloren und die Bakharische Armee muss sich zurückziehen
14. Mai: Die Armee Urajaans kann gegen Kian-Phao nicht gewinnen und beide Armeen verschanzen sich. Ein Grabenkrieg beginnt.
3. Juni: Borokton wird ermordet und Trajan besteigt als 4. Kha'an den Thron.
10. Juni: Dasa Bakharische Reich wird zum Protektorat Dhouéns. Das Khanat Bakhar entsteht.
17. Juni: Der General Karatak bildet die Armee der Rechtschaffenen und schwört dem Bakharischen Volk die Treue.Gleichzeitig wird Guillaume Richelieu ein Dhouénischer General zum Militärminister des Khanats ernannt. Er beginnt mit der Modernisierung der Armee
1. September: Der Kha'an befiehlt im Irrsinn einen Angriff auf Kian-Phao.
16. September: Der Angriff wird vernichtend zurückgeschlagen. Das Vertrauen des Volkes in ihren Herrscher sinkt. Das Khanat muss sich bereit erklären mit Kian-Phao zu verhandeln.
1. November: Das Khanat entsendet einen Diplomaten zur Friedenskonferenz in Duma. Gleichzeitig erlässt Kha'an Trajan Gesetzte die seine Position stärken sollen.


974

17. Januar: Da sich die Lage im Inland immer mehr zuspitzt werden weitere Gesetze erlassen, die das Volk aber nur noch mehr gegen ihren Herrscher aufbringen.
2. April: Kian-Phao und das Khanat unterzeichnen einen Vertrag der den Frieden zwischen beiden Nationen wieder herstellt. Durch den Vertrag wächst das Khanat um eine Provinz. Doch selbst dies kann das erboste Volk kaum besänftigen.
11. Oktober: Das Khanat sichert zu an der Asienkonferenz in Urajaan teilzunehmen.
3. November: Eine geheime Verschwörung gegen den Kha'an wird ins Leben gerufen. Die Verschwörer beginnen mit den Rebellen zu verhandeln.


975

3. Januar: In der sogenannten Kalten Revolution wird der Kha'an von Fürst Ikarat wie sein Vorgänger des Amtes enthoben und das Kahant wird aufgelöst. An seine Stelle tritt das freie Bakharische Reich. Alle Dhouénesen werden ausgeliefert und mit Dhouén wird ein NAP ausgehandelt. Die Kha'anwahl beginnt.
12. Januar: Iratak der der Fürst der Kinguesen wird zum Kha'an gewählt und wird zum Hoffnungsträger des Volkes.


976

17. Januar: Die Republik Ironcliff erläutert die Bauweise der Repetiergewehre im Austausch für Gold
23. März: Das Karstak J-12 geht in Serie und die gesamte Bakharische Armee wird mit einer einheitlichen Uniform ausgestattet.


977

3. Januar: Zum ersten Mal wird das Fest des Kashigas abgehalten um an die Opfer und
Leiden des Bakharischen Volkes zu erinnern.
17. Januar: Das Reich erhält von der Republik Ironcliff das Wissen zur Herstellung von Repetiergewehren.
23. März: Unter der Aufsicht des Kha'ans wird eine grosse Übung zur Feier der Umstrukturierung der Armee durchgeführt. Ausserdem wird das Karstak J-12 als Dienstwaffe des Militärs eingeführt.
3. April: Einige Irreguläre machen sich auf in den besetzten Gebieten auf Sklavenjagd zu gehen.
1. August: Die Sklavenjäger werden zurückberufen, verlieren aber ihre Beute und Teile geraten in Kriegsgefangenschaft. Offiziel wird behauptet es seien Räuber oder Bürger des Reiches gewesen die ihre Familienmitglieder besuchen wollten.


978

3. Januar: Von der Regierung wird ein grosses Volksfest durchgeführt.
17. Januar: Im Reich wird Stimmung gegen Kanshu gemacht.
19. April: Es wird mit Urajaan und Ironcliff ein Übungspakt abgeschlossen. Er sieht vor in allen drei Ländern eine Gefechtsübung abzuhalten.
20. Juli: Ein Schamane versucht mit einem Ritual ein Erdbeben hervorzurufen das Kanshu schädigen soll, es misslingt jedoch und Kanshu bemerkt die Bemühungen.
4. September: Kanshu beginnt seine Grossoffensive gegen das Reich. Im westlichen Teil des Landes wird heftig gekämpft und Ömorchan wird erobert.


979

1. Januar: Der Krieg tobt noch immer. Und das Reich kann noch immer nicht die Überhand erlangen. Es zeichnet scih ab das weder Urajaan noch Ironcliff helfen werden und verbittert macht sich der Kha'an bereit die letzte Schlacht schlagen zu müssen.
1. Dezember: Nach mehr als einem Jahr Krieg signalisiert der Kha'an Gesprächsbereitschaft. Kanshu gibt seine Bedingungen kund und die Diskussionen mit den Beratern beginnen.


980

4. Januar: Bakhar gibt einen Gegenvorschlag ab und hofft auf Gnade.
15. Februar: Der Frieden mit Kanshu beginnt. Das Volk der Bakharen muss nun eine grosse Menge an Reparationen erbringen.
3. März: Kha'an Iratak kniet vor dem Tenno und erfüllt seinen Teil des Vertrages.
4. Juni: Iratak nimmt sich das Leben, aber Korask gibt an er habe den Verräter erschlagen. Das Reich ist nun ohne Führer.
28. November: Korasak wird zum Kha'an des Bakharischen Volkes gewählt. Er beginnt mit einer radikalen Umstrukturierung.
1. Dezember: Ein Teil des Militärs wird aufgelöst.


981

1. Januar: Korasak wird in Halongar öffentlich gekrönt.
15. Januar: Man beginnt mit dem Bau an den Deportationslagern.
6. Februar: Horsak der neue Fürst der Kinguisen flüchtet und versucht das Tal der Fürsten zu erreichen.
9. Februar: Korasak stellt Horsak mit seiner Leibgarde und tötet ihn.
3. März: Das Kinguisengesetz tritt in Kraft, wonach jeder Kinguise mit einem Brandmal gekennzeichnet werden muss.
15. März: Das zweite Rassengesetz tritt in Kraft.
1. Juni: Die Leibgarde des Kha'ans beginnt mit den ersten wenigen Deportationen in die Lager.
14. September: Die Grossflächigen Deportationen beginnen und ein Teil der Reparationen werden geleistet.

Orkfaeller
26.10.2008, 18:19
Wichtige Charactäre:

Kaiser Leopold
Kaiser Leopold ist der amtierende Herrscher Südfalls, aus der Linie der Falkner die seit der Loslösung von Halmark den Thron besetzt.
Leopold ist ein bereits in die Jahre gekommener Mann, der jedoch nicht weniger entschlossen regiert als am Tag seiner Kröhnung.
Als Kind genoss er eine strenge, militärische Ausbildung die bis heute stark sein Wesen geprägt hat.
In seinen Augen ist es die Aufgabe des Kaisers dem Volk zu dienen, nicht andersherum, so bezeichnet er sich selbst als "ersten Diener des Staates".

Friedrich von Falkner

Minister Karl von Plotzhof

Kapitän Erwin Steiger

General von Sturmfeld



http://www.tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=71218&stc=1&d=1235864839

Dronko
26.10.2008, 18:52
Die Geschichte Jhuunlands - Eine Abhandlung von Prof. Dr. Thomas Bergen, Universität Arvall (3. Auflage, 974)

Kapitel 1: Vorgeschichte

Die Geschichte Jhuunlands ist eine Geschichte der Natur. Rauhes Wetter prägte rauhe Menschen, eine harsche Natur führte zu harschem Benehmen und eine gnadenlose Umwelt schuf erbarmungslose Menschen.
Zwar war Nahrungsmangel auf den Inseln, die wir heutzutage Jhuunland nennen nur selten ein Thema - dank der ertragreichen Fischgründe - doch mangelte es dafür an vielen anderen Dingen. Landwirtschaft war kaum möglich und das Land war generell karg und öde. Jedes einzelne Korn musste dem Land abgetrotzt werden, jedes Schaf musste behutsam aufgepäppelt werden, jedes Pferd, jede Kuh, jedes Huhn bedeutet Reichtum und Wohlstand. Harte Arbeit prägte die Gesellschaft Jhuunlands und mehr als einmal kam es zu Kriegen zwischen den einzelnen Tungsten. Bedauerlicherweise wissen wir von dieser Frühzeit des Landes nur sehr wenig, waren die Menschen doch mit anderen Dingen als ihrer Geschichte beschäftigt.
Und so verwundert es nicht, dass unsere Vorfahren schon bald ihren Blick gen Horizont wandten. Um wieviel angenehmer ist doch selbst der Winter in Dhouén oder Norwal, verglichen mit den Herbststürmen die alljährlich über Skastra fegen. Langboote wurden gebaut, um den Kriegern der Tungsten die Überfahrt zu ermöglichen, gen Festland. Man war wild entschlossen, die Reichtümer, die den Bewohnern dort quasi in den Schoss fielen, für sich in Anspruch zu nehmen und gen Heimat zu verbringen. Schon bald war der Anblick eines jhuunländischen Langbootes ein Zeichen für die Küstenbewohner, gen Inland zu fliehen. Dörfer brannten nieder, Burgen wurden gestürmt und jeglicher Widerstand wurde hinweggefegt. Schwer beladen stachen die tapferen Krieger schließlich am Ende eines Sommers wieder in See, gen Heimat, wo sie von den Ältesten der Tungsten erwartet wurden. Jeder Sack Korn, jedes Schmuckstück war ein Zeichen für den Wohlstand der jeweiligen Tungste und mehr als einmal kämpfte Tungste gegen Tungste um ein besonders begehrtes Beutestück. Besonders begehrt jedoch waren Waffen. Nur die wenigsten Tungsten hatten Zugang zu Eisen und so war jedes Schwert und jede Axt unersetzlich, ermöglichte sie es doch, im nächsten Sommer noch mehr Beute zu machen.
Noch heute besitzt die Tungste, die die meisten Waffen für die königliche Armee stellt, daher die meisten Stimmen im Rat der Tungsten.

Doch diese Zeit, die wir rückblickend wohl als Hochzeit der Tungsten und der jhuunländischen Inseln bezeichen können, währte nicht ewig.

Kapitel 2: Der Niedergang Jhuunlands

Immer größere Stattsgebilde entstanden, Herzogtümer, Grafschaften und Städtebünde. Anfangs war dies angesichts der Streitereien, die diese Kleinstaaten untereinander plagten kein Problem, waren die jhuunländischen Beutezüge doch nur kleine Ärgernisse, die nur einige wenige Adlige direkt betrafen. Doch mit der Zeit schritt auch die Technik voran. Gestützt auf ein Reservoir von Menschen und Ressourcen entwickelten sich auf dem Kontinent immer neue Waffen und Technologien. Die Beutezüge wurden riskanter und oftmals kehrten die Krieger nicht zurück. Immer größere Armeen durchstreiften das Festland und auch die Staaten wuchsen. Immer stärker und organisierter wurde der Widerstand und es war nur eine Frage der Zeit, bis die erste Expedition gen Jhuunland in See stach.

Noch heute ist unklar, von wo diese Expedition startete oder wer sie anführte. Vermutungen reichen von dem Gebiet Norwals bis hin zum Sultanat Tharays, wahrscheinlich wird diese Frage jedoch nie gelöst werden. Gesichert ist jedoch, dass große Teile Jhuunlands bei den Kämpfen verwüstet wurden und die Fähigkeit der Tungsten, weitere Raubzüge zu starten extrem gemindert wurde. Erst der Winter vertrieb die Invasoren und ließ ein verwüstetes und gespaltenes Land zurück, dessen Bewohner sich nun gegeneinander wandten, da ihnen die grundlegendsten Mittel zum Wirtschaften und Leben fehlten.

Kriege zwischen den Tungsten waren an der Tagesordnung und endeten oftmals mit der Auslöschung, Assimilierung oder Versklavung der unterlegenen Seite. Kultur und Wissenschaft, die sich zu dieser Zeit über den gesamten Kontinent ausbreiteten, fanden nie ihren Weg nach Jhuunland, das nun, in sich gekehrt und abgelegen, quasi von der Bildfläche der kontinentalen Herrscher verschwunden war. Außer einigen wenigen Missionaren und Händlern, die es durch Zufall oder auf der Suche nach halb-mystischen Schätzen auf die Inseln verschlug, gab es keinen Kontakt mit dem Kontinent. Tatsächlich gab es nicht einmal Kontakt zwischen den Inseln, die vom Meer abgeschnitten waren und von denen, die nicht auf ihnen wohnten, nur im Kriegsfalle besucht wurden. Das Leben, ja der gesamte Kosmos eines Jhuunländers wurde in dieser Zeit von seiner Tungste dominiert. Die Zugehörigkeit zur einen oder anderen Tungste definierte ihn und diente quasi als Großfamilie bzw. Familienersatz - ein Konzept, das wir auch heute noch stellenweise beobachten können, beispielsweise bei der traditionellen Einteilung Jhuunlands in Tungsten oder auch in der Funktion der sozialen Sicherungssysteme, die sich primär an der Tungsten-Zugehörigkeit orientieren.

Die einzelnen Schlachten, Kriege und Streitigkeiten, die nun folgten, sind zu zahlreich als dass sie detailliert aufgeführt werden könnten. Wichtig ist letztlich nur das Ergebnis: Über Jahrhunderte lagen die Tungsten im Krieg. Fortschritt jeglicher Art wurde gehemmt, das Land geriet in eine Stagnation. Während der Kontinent erblühte, ja sogar die Völker Asiens teilweise hochkomplexe Staatsgebilde schufen, verfiel Jhuunland. Relevant war nur die eigene Tungste, ihr Wohlergehen bestimmte die Handlungen der Jhuunländer, ihre Ausbreitung begrenzte den Horizont.

Dies endete erst mit dem Aufstieg der Störensen-Tungste.

Kapitel 3: Aufstieg der Störensens und Schaffung der Monarchie

Im Laufe der Zeit bildeten sich mehrere große Tungsten heraus, die größte unter ihnen die Störensen-Tungste. Quasi alle drei Inseln Jhuunlands wurden zu dieser Zeit von einer Groß-Tungste kontrolliert, die oftmals diverse kleinere Tungsten unter sich vereinte und regierte. Die Störensen-Tungste war unter diesen dreien (Störensen, Peddersen, Trongsten) zwar nicht die größte, kontrollierte aber das größte Gebiet und hatte somit Zugriff auf mehr Ressourcen als ihre Konkurrenten. Angesichts ihrer Lage waren sie es zudem, die am ehesten Kontakt zu kontinentalen Händlern hatten und diesen auch extensiv nutzten. Anfangs nur auf den Kauf von Waffen fixiert, erlaubten ihre Anführer schon kurz darauf auch die Einwanderung fremder Missionare, die entscheidend zur Bildung der Störensens beitrugen. Ein Nebeneffekt dieser Entscheidung war dabei natürlich auch der zunehmende Einfluß des christlichen Glaubens, der schon bald den althergebrahcten Ahnenglauben ablöste. Zusammen mit diesen beiden Neuerungen kam auch das Konzept der Monarchie zu den Tungsten. Zwar unterschied es sich äußerlich nur bedingt von dem Prinzip das bislang verfolgt wurde und einen unumstrittenen Tungsten-Anführer (normalerweise der Älteste) sah, doch waren die kleinen Unterschiede häufig entscheidend.

Letzten Endes gelang es den Störensens mithilfe ihrer liberalen Einwanderungspolitik, ihrem technologischen Fortschritt und ihrem in Jhuunland einzigartigem Bildungssystem, ihre Konkurrenten zu besiegen und somit die Kontrolle über ganz Jhuunland zu erringen (der genaue Ablauf ist - wie so häufig - zu umfangreich um hier betrachtet zu werden; vgl. Hanson, Jeper: Aufstieg der Monarchie. Ende der Tungsten, Arvall 968). Anstatt jedoch die Störensen-Tungste als einzig herrschende Tungste einzusetzen, entschied man sich für ein Modell, das die Mitwirkung der unterlegenen Tungsten vorsah. Angelehnt an einige der kontinentalen Parlamente, aber ohne eine direkte Wahl der Mitglieder, würde der Rat der Tungsten als Beratungsorgan für den König agieren und im Falle der Vakanz des Thrones einen neuen König auswählen.
Natürlich war der Rat der Tungsten keinen Versammlung Gleichberechtigter, sondern wurde deutlich von den Störensens dominiert, doch immerhin erlaubte er es, den übrigen Tungsten auch weiterhin in der Politik zu partizipieren.

Eine weitere Besonderheit lag in der Form der Monarchie, die sich bildete. Zwar gab es einen König, der zudem noch mit weitreichenden, beinahe absoluten Befugnissen ausgestattet wurde, doch bildete sich kein Adel im klassischen Sinne. Stattdessen bildeten die Tungsten und ihre jeweiligen Führungsschichten eine Elite, auf die der König zumeist zurückgreifen konnte, um Minister und Staatsräte auszuwählen.

Und eine weitere, vielleicht die größte, Besonderheit liegt in der Person des Monarchen selbst. Besorgt, dass ein Geschlecht die Führung auf Dauer übernehmen könnte und Jhuunland so in den Untergang führen könnte, wie es bei einigen der größten Tungsten geschehen war, erging folgender Beschluß: Der König Jhuunlands werde gewählt vom Rat der Tungsten. Sein Nachfolger werde ebenfalls vom Rat gewählt, ganz gleich ob es einen Erben gäbe oder nicht. So wurde effektiv eine Wahlmonarchie geschaffen, die seitdem Bestand hatte. In der Realität bedeutet dies zumeist die Herrschaft einer Familie über längere Zeit, die nur dann beendet wurde, wenn ein besonders inkompetenter Erbe in Sicht war, den zu wählen der Rat sich weigerte.

Kapitel 4: Das Zeitalter der Monarchen

Jahrzehntelang funktionierte das System. Könige kamen und gingen, aber die Monarchie und mit ihre der Rat der Tungsten udn das ganze Königreich Jhuunland bestand. Nie bildete sich jedoch etwas, das man als echten Adel bezeichnen konnte. Zwar gab es eine elitäre Schicht, die sich auf den Führern der Tungsten bildete, doch wechselten auch diese immer wieder und wurden zumeist von ihren jeweiligen Untertanen gewählt oder profilierten sich aufgrund ihrer Verdienste, nicht ihrer Abstammung.

Doch es gab auch Probleme: Immer wieder gerieten König und Tungsten aneinander. Die Ältesten fürchteten um ihre Macht, die Monarchen fürchteten um ihre Handlungsfähigkeit. Die Interessen der Tungsten und der Monarchie auszubalancieren war ein ständiger Kampf der Tradition gegen die Notwendigkeit. Doch trotz aller Schwierigkeiten gelang auch dies. Zwar war die Lösung sicherlich nicht perfekt, doch gelang es, alle Parteien zufriedenzustellen: Um die Kontrolle des Monarchen sicherzustellen wurde der Rat der Tungsten mit einem Veto-Recht für alle innenpolitischen Belange ausgestattet. Zudem wurde das Heer zweigeteilt: Der weitaus größere Teil würde dem König direkt unterstellt sein. Diese Gruppe aus regulären Truppen bildete die Königliche Armee und legte ihren Treueid auf das Königreich Jhuunland ab, nicht jedoch auf den Monarchen selbst. Ein kleinerer Teil, hauptsächlich aus Milizen und bewaffneten Bürgern bestehend, führte die Tradition der Krieger-Tungsten fort und unterstand nur ihrem Ältesten. Anfangs hoffte man, auf diese Weise ein Gegengewicht zur Königlichen Armee zu bilden und jeden Versuch des Despotismus so unterbrechen zu können, später erkannte man allerdings angesichts der rapiden Modernisierung, die Jhuunland noch immer erfasste, dass dies wohl kaum möglich sein würde - Traditionsbewußtsein und Verharren in alten Strukturen führte jedoch zur Beinbehaltung der Ordnung bis in die heutige Zeit (obgleich nur wenige Tungsten noch Truppen ausbilden oder ausrüsten).

Was die Außenpolitik anging, so verhielt man sich auch weiterhin neutral: Was auf dem Kontinent vorging war nur von geringem Interesse, was in Übersee liegen mochte, war noch unwichtiger. Einzig der Handel erlebte einen gewissen Aufschwung, Handelschiffe waren nun ein recht häufiger Anblick in den Häfen Jhuunlands und verbanden die Inseln mit dem Festland, sogrten dafür, dass man nicht vom Fortschreiten der Technik abgeschnitten blieb, wie es früher der Fall gewesen war, und gaben einem die Gewissheit, dass man jederzeit mit der Außenwelt in Verbindung treten konnte, so man es denn wollte.

Und so betrat das Königreich Jhuunland das Jahr 970: Eine abgeschiedene, ländliche Nation am Rande der Welt, mit all den Eigenheiten und Traditionen, die ein Volk ausmachten, das jahrhundertelang vor allem mit sich selbst beschäftigt war. Keinesfalls ein rückständiges Land, aber beileibe kein moderner Staat.

Zeitleiste

-folgt-

NOZI
27.10.2008, 13:21
Republic of Ironcliff

Jerono
27.10.2008, 15:38
Göttliches Reich von Norwal

Regierung

Kardinal John Beafort:
Kardinal und Unumschränkter Herrscher Norwals

John Beafort entstammt einem alten jedoch verarmten Rittergeschlecht das ihren Familiensitz in der Abgeschiedenheit Pastwoods hat. Als vierter Sohn, seines Vaters mit dessen zweiter Frau, wurde er schon früh in die Obhut der Kirche übergeben. Mit elf Jahren trat er in das Kloster der Heiligen Brüder vom Orden Jesu ein. Beafort erwies sich als begabter und wissenshungriger Schüler und empfing im Alter von 19 Jahren die Priesterweihe. Er wurde Priester in einer kleinen Gemeinde nahe Kingsport und führte einige Jahre ein unauffälliges Leben.
Seine Machtgier und Geltungssucht wurden geweckt als ein anderer Bewerber ihm bei der Wahl zum Diözesenprälaten vorgezogen wurde, obwohl Beafort der bessere Kandidat gewesen wäre. Seid diesem Tag bemühte er sich alles in seiner Macht stehende zu tun um seinen Einfluss zu vergrößern.
So war es für ihn ein Segen das der Beichtvater des einflussreichen Lord of Summersad gestorben war. Er bat seinen Bischoff diesen Posten einzunehmen und erhielt die Erlaubniss. Er verbrachte vier Jahre als Beichtvater und Berater des Duke of Summersad, bis Bischoff Klemenz starb. Durch seine einflussreichen Freunde und Gönner wurde er im Alter von 31 Jahren zum Bischoff von Summersad geweiht. Zwei Jahre später zum Erz-Bischoff von Vertfall und mit 35 wurde er an den Päpstlichen Hof gerufen. Dort wurde er nach fünf weiteren Jahren zum Kardinal geweiht. Er kehrte an den Norwalschen Hof zurück und begann dort ein Netz aus Informanten aufzubauen und seine Position zu stärken in dem er ein Gebilde aus Gefallen, Bestechung und Erpressung aufbaute. Kennet Roth, wurde auf den Kardinal aufmerksam und erkannte seine zahlreichen Talente. Er ernannte ihn zum Berater des Kabinetts, ohne zu wissen das er sich damit selbst die Natter an die Brust gelegt hatte. Es dauerte kein Jahr da wandte sich der Kardinal gegen seinen ehemaligen Gönner und vertrieb ihn nach zwei weiteren Jahren vom Hof.

Lord Bischoff Rodfort
Außenminister

Sir. Arthur Blonde
Geheimdienstminister

Lordgeneral Robert Frost
Highcommander of the Army, Kriegsminister

Julien Crab
Innenminister

William Blake Earl of Hollowshire
Ohne direktes Amt

wird noch editiert.

Deluxe Cheataa
27.10.2008, 16:51
Mogulreich Urajaan

Es ist das Land der Wälder und Berge, nur ab und zu findet man große Städte die einer richtigen Stadt am nächsten kommen. Darin befinden sich meist 2 Städte die äußere Stadt, die der normalen Bürger, Handwerker und Arbeiter und die innere Stadt, hier wohnt der Adel und die Beamten des Staates. Überall finden sich Tempel, meist sind es Tempel der Naturgötter sie werden von Schamanen geleitet die nur zu ihren Messen aus dem Wald und der wirklichen Tempel ihrer Götter kommen. Man findet aber auch Tempel des Hauptgottes Erimedor vor. Ein Großteil der Bevölkerung verehrt Ihn als Schutzpatron des Landes. Aber durch die vielen Untergrötter bilden sich viele Unterkulte, obwohl dies nicht so sehr angesehen sind von dem Adel. Für sie ist Erimedor der einzige wirkliche Gott und als die anderen Götter sind nur Aspekte seiner Göttlichkeit.
Außerhalb der Städte findet man nomadische Stämme die nur in Zeiten der Not und Gefahr mit den Städten in Kontakt treten. Sie bilden auch die äußere Verteidigungslinie gegen Außen.
Durch den vielen Wald und die Gebirge gibt es keine festen Grenzen und die Stämme der Urajanner wandern an den Grenzen ihres Reiches entlang und es kann passieren das sie für kurze Zeit von ihren Wegen abweichen um heilige Orte zu besuchen. Doch die Grenzen überschreiten sie dabei nur selten und wenn nur für eine Nacht.
Nur langsam kann sich die Industrie in diesem Land durchsetzen, denn der Glauben an Magie ist weit verbreitet und Industrie wird teilweise als Widerspruch der Magie bezeichnet. Dadurch hat sich das Land in 2 Lager gespalten einmal die Anhänger der Magie und die Leute die in der Technik die Zukunft sehen. In manchen Teilen kam es schon zu Unruhen. Wie sich dieses Land entwickelt steht nicht fest, denn es wird durch innere Unruhen und die Gefahren von Außen unter Druck gesetzt. Doch der neue Mogul Dios Duratan wird einen Weg finden sein Land zu neuer Blüte zu führen.
Denn er ist der Auserwählte unseres Gottes und wird mit seinen Visionen und seinen brilianten Verstand führen.
Der Rat unter Ihm kann Ideen äußern aber er hat immer das letzte Wort und entscheidet am Ende.

Fratzni
29.10.2008, 16:28
Das Sultanat Tharay


Viele Jahre lang regierte Sultan Ozgur Ocak I über das Land Tharay. Dabei nahm er nicht viel Rücksicht auf das Volk und versuchte die Schatzkammer des Kaiserreichs zu erweitern. Dies gelang ihm auch mit der Kontaktierung der Westmächte.
Doch während sich die Schätze des Sultans häuften, wurde das Volk Ärmer und Ärmer, während er an reich gedeckten Tafeln speiste mussten sie hungern. So ist es nicht verwunderlich das es bald zu ersten Unruhen kam. Dies Gipfelte in das Massaker von Carakkale, wo hunderte von Menschen erschossen wurden als sie an den Toren des riesigen Palastes um Nahrung bettelten. Keine zwei Tage später lag der Sultan erstochen in seinem Bett und das obwohl sein Zimmer nicht hätte besser bewacht sein können...
Nun tritt sein Sohn an die Macht, und er hat ganz andere Ziele...


Der Sultan – Machmet Ocak der Zweite
Meist trägt der Sultan einfache, weiße Gewänder um seinen Reichtum nicht zur Schau zu stellen. Seit seiner Geburt hatte der Sultan nie ein einziges Haar am Leib, warum weiß niemand so genau, daher lies er sich seinen kahlen Kopf tätowieren. Was jene mystische Zeichen zu bedeuten haben, können höchstens die ältesten der Tharayaner sagen.


Engster Freund – Mohammed Al'Kaesh
Mohammed trägt meist eine einfache, feste Hose und dazu passende, praktische Stiefel. Seinen muskulösen, Narben übersäten Oberkörper trägt er frei. Auf seinen Rücken ist das Zeichen des Sultans tätowiert, ein Totenkopf auf einer brennenden Sonne. Der einzige der das Gesicht Mohammeds zu sehen bekam war der Sultan selbst, denn seinen Vollhelm legt er niemals ab, auch wenn manche sich fragen warum er dieses altmodische Ding überhaupt noch trägt...


Der Herold – Mustafa Akba
Wenn der Sultan an einem nicht gespart hat, dann bestimmt an den Gewändern seines persönlichen Herolds. Feinste Seide geziert mit Goldbrokat, das ist es was Mustafa trägt. Natürlich in den Farben des Sultanats gehalten, Orange und Weiß. Auch hier ist das Zeichen des Sultans zu finden, wieder auf dem Rücken. Doch das war auch schon das prächtige an diesem Mann.
Das Gesicht unter einer goldenen Maske versteckt, erkennt niemand welch unter welch schrecklicher Krankheit er leidet. Fluch der Wüste nennen es die Tharayaner, oder wie die Westländer es nennen würden, Lepra. Aber vielleicht ist es gerade diese Maske gepaart mit dem schrecklichen Schicksal, dass diesen Mensch so unglaublich Charismatischen wirken lässt...


Der Großadmiral - Murat Ibrim
Mit seiner immensen Körpergröße von mehr als 2m und der dazu passenden Statur ist dieser Mann der richtige um Tharays Flotte zu repräsentieren. Über einer einfachen weißen Hose und einem ebenso einfachen weißen Hemd, trägt der Großadmiral als Zeichen seiner Stellung einen Orangen Mantel, auf dessen Rücken das Zeichen des Sultans prangt.
Er ist sehr ruhig und nachdenklich und hasst es unter Menschen zu sein. Wenn er es jedoch ist, sitzt immer eine Dienerin der Sonne, oder für die Westmänner, eine Gottesanbeterin auf seiner Schulter.
Warum weiß wohl nur der Sultan...


Der Botschafter – Achmet Üzgür
Auch hier hat der Sultan nicht an Kosten gespart. Mindestens ebenso prächtig wie die Kleidung seines Heroldes ist auch die Kleidung des Botschafters. Und auch hier ist das Zeichen des Sultans groß auf dem Rücken zu sehen...

Kharaidon
29.10.2008, 17:10
Kaiserreich Halmark


Das Kaiserpalais
Kaiser Friedrich I. von Halmark (konservativ)
Der Kaiser ist der absolute Herrscher des Reiches. Obgleich theoretisch Oberbefehlshaber nahezu aller Ressorts, ist Friedrich I. ein besonnener Herrscher, der seinen Ministern vertraut. Sie alle sind Koryphäen auf ihren Gebieten, erfahren und allzeit bereit, ihre Arbeit gewissenhaft zu erledigen.
Hat man es auf den ersten Blick auch mit einem selbstverliebt-konservativen Herrscher zu tun, so zählt im Kaiserreich die Stimme der Ministerien ebensoviel. Wenn nicht noch mehr.

und sein pers. Assistent, Wendelin Hirsch (konservativ-reaktionär)
Wendelin Hirsch ist der große Vermittler - Chef des Kaiserlichen Vorzimmers, sein Privatsekretär, Pressesprecher der Krone und persönlicher Vertrauter des Kaisers. Er koordiniert wichtige Sitzungen, Treffen und ist bevollmächtigt, den Kaiser als Mitglied seines allerengsten Stabes diplomatisch zu vertreten. Hirsch stammt aus unadeligem Hause, ist jedoch eher den Großgrundbesitzern und Monarchisten als liberalen Bildungsbürgern zugetan. Er verfolgt eine reaktionäre Linie, die den Kaiser mehr Unabhängigkeit von den Ministerien lehren soll - bestimmt auch, um seine eigene Position zu festigen; denn Macht liebt er über alles.

Das Auswärtige Amt
Minister Reinhard Graf von Dornstein (konservativ-reaktionär)
»Der Graf«, seit 6 Jahren Reichsaußenminister und zuvor Chefdiplomat des Auswärtigen Dienstes, ehemaliger Botschafter in Südfall, Allarien Dhouén, kennt die europäische Außenpolitik wie seine Westentasche. Er bespielt die Klaviatur der Modernen Diplomatie virtuos, aber oft mit Biss. Seine flammenden Reden sind legendär, ebenso ein Missmut gegenüber bürgerlichen Amibitionen, die Ministerien zu unterwandern. Dennoch versteht er sich vortrefflich mit Max Schmidt, dem Reichshandelsminister und Duzfreund. Beide teilen dieselbe Leidenschaft - Bridge, dazu eine gute Zigarre und ein Glas rauchigen Whiskey.

und sein Vertrauter, Kpt. Ludwig Hassdenteufel, gleichzeitig Beisitzender des Admiralstabs der Kaiserl. Marine (konservativ-militaristisch)
»Der Kapitän« ist der zweite Mann im Auswärtigen Amt, gleichzeitig Beisitzender des Admiralsstabes und Chef vom Dienst a.D. des Bereichs Aufklärung im Marine-Hauptamt. Seit einem tragischen Zwischenfall auf hoher See linksseitig von Splittern gezeichnet, verdeckt er seine Wangennarbe unter einer wallenden, strohblonden Mähne - was ihn nicht unerheblich von den anderen Marineoffizieren abhebt, die für gewöhnlich mit feschen Schnurrbärten und kahlgeschorenem Haupthaar glänzen.
Hassdenteufel, der garnicht so religiös daherkommt, wie sein Name glauben macht, ist ein Militarist, ein gestandener Konservativer und Vertreter der Monarchisten. Mit dem Grafen verbindet ihn das gemeinsame Interesse am Reisen und eine alte Freundschaft, die schon zu Kadettenzeiten legendär war. Er war kurzzeitig Botschafter Halmarks im Ausland, wurde jedoch binnen kurzer Zeit zurück beordert, um seinen Sinn für logische Organisation im zum Chaos neigendem Amt fruchten zu lassen.

Das Reichsministerium des Inneren
Minister Generaloberst a.D. Luthor von Schleicher (konservativ-militaristisch)(verstorben)
Luthor von Schleicher ist ein weißhaariges Stück Geschichte. Als einziger Minister und hochrangiger Politiker hat er den Kurfürsten und Kaiser Siegmund II. noch persönlich gekannt, der Halmark durch die blutige Zeit des Zerbrechens des Halanischen Bundes führte. Entsprechend gespannt ist sein Verhältnis zu Rouenburg und Südfall, doch in seinem Ressort, nämlich dem Inneren des Kaiserreiches, kommt das nicht so sehr zum tragen. Der Generaloberst a.D. genießt im ganzen Reiche hohes Ansehen und gilt neben dem Generallisimus von Bülow als hochdekorierter Kriegsheld, den das Volk liebt und zu dem es emporschaut.

und sein Adjutant Otto Preußler (konservativ-bürgerlich)

Das Reichskriegsministerium
Minister Generallisimus Innozenz von Bülow (erzkonservativ-militaristisch)

Das Reichshandelsministerium
Minister Max Schmidt (konservativ-liberal-bürgerlich)

Das Reichshandelsministerium
Minister Oberst H. von Gram (ultrakonservativ-militaristisch)

General Erich Graf zu Lohengrin-Rädecker, Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Luftwaffe (militaristisch)

http://www.khara.de/Eisengrad-Karte.jpg

Darkbenedettos
29.10.2008, 17:20
Kaiserreich Dhouén

http://www.tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=62382&d=1225019584

La Hymne Impériale
Die Nationalhymne des Empires du soleil:

La (http://www.youtube.com/watch?v=gj6FZN0R-Dc)victoire en chantant
Nous ouvre la barrière
La liberté guide nos pas
Et du Nord au midi
La trompette guerrière
A sonné l'heure des combats.
Tremblez ennemis de la Dhouén,
Rois ivres de sang et d'orgueil.
Le peuple souverain s'avance :
Tyrans descendez au cercueil.

La Empire nous appelle,
Sachons vaincre ou sachons périr;
Un Dhouénais doit vivre pour elle,
Pour elle un Dhouénais doit mourir.
Un Dhouénais doit vivre pour elle,
Pour elle un Dhouénais doit mourir.


Dramatica Personalis
Leute aus dem Empire...

Die kaiserliche Familie

L'Empereur Louis Lucien II.
Geboren am 11. März 945
Louis Lucien ist der gegenwärtige Empereur des Empires du soleil und folgte seinem Vater, nach dessen Ableben 773 auf den Sonnenthron. Als Kind in den stürmischen Zeiten der Revolutionskriege geboren, verbrachte Er seine Kindheit in der verhältnismäßigen Sicherheit verschiedener Festungen – während sein Vater seine Kriege focht. Während dieser Zeit wurde Lucien in den wichtigsten Fächern und Sprachen unterrichtet und konnte sich so wichtiges Wissen aneignen. Als Jugendlicher flackerte seine Begeisterung für das Militär auf, welches ihn nicht mehr loslassen sollte. Er genoss eine hervorragende Ausbildung an Dhouéns besten Militärakademien und wurde Leutnant in der Armee seines Vaters. Zu den Zeiten der inneren Kriege focht Lucien an der Seite seines Regiments, erlangte Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld, während er die Karriereleiter eines Berufsoffiziers empor stieg. Der Traum eines Posten im dhouénischen Generalstabes endete jedoch, als sein Vater sich zum Empereur des neuen Kaiserreichs krönte und er damit zum Kronprinz wurde. Enttäuscht zog sich Louis aus dem Militärleben zurück und genoss die weltlichen Freuden eines Lebens als Kronprinz einer der mächtigsten Nationen der Welt. 966 erfolgte die Hochzeit mit der 5 Jahre jüngeren Prinzessin Sophie – die den Bund zwischen dem Kaisertum Südfall und dem dhouénischen Kaiserreich besiegelte. Auch wenn er nach Außen hin sich glücklich schätze, so blieb die eher lieblose Ehe Jahre lang kinderlos – ehe 972 der erste Sohn geboren wurde. Tatsächlich liebte Louis seine Frau nicht wirklich und man sagte ihm zahlreiche Affären nach, die ihn in Ungunsten seines Vaters stellten. Dieses Verhältnis sollte sich erst ändern, als Louis während einer Rückreise aus Schwarzburg entführt wurde und nur durch die Zusammenarbeit des halanischen und dhouénischen Geheimdienstes gerettet werden konnte. Durch diese enorme körperliche und seelische Belastung starb der alte Empereur jedoch und es war an Louis in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Seit seiner Amtseinführung 973 hat sich vieles verändert im Empire und es würde noch zu manch anderen Veränderungen kommen, soviel war sicher. Und dann war da noch das kleine Geheimnis des Empereurs ...
Erscheinungsbild: Der junge Monarch bevorzugt die neusten Trends aus Averón und kleidet sich in legere und teure Seidenanzüge. Oft sieht man ihn jedoch auch in der Uniform eines dhouénischen Marschalls, was seine Zugehörigkeit zum Militär symbolisieren soll.


L'Impératrice Sophie Lucien I.
Geboren am 16. Februar 950
Sophie Lucien ist die gegenwärtige Impératrice des Empires du soleil. Sie entstammte dem Geschlecht der Falkner, jener Familie welche seit vielen Jahren den südfallschen Kaiserthron inne hat und gilt als eine modebewusste, strenge – sowie vor allem arrogante Herrscherin. Die Jahre am dhouénischen Thron haben die einst lebenslustige Frau verbittert und Sie zu einer Pessimistin werden lassen. Ihre Ehe wurde für einen politischen Pakt arrangiert und nicht aus Liebe geschlossen – zwar hegte Sie anfangs Zuneigung für den Fünf Jahre älteren Louis, jedoch verflossen diese Gefühle schnell – als Sie merkte dass der Empereur jeden Rock im Kaiserpalais bestieg. Trotz der Kälte dieser Ehe, ist aus ihr der dhouénische Thronfolger Leopold entstanden – welcher jedoch sehr zu Ihrem Leidwesen von Ihr fern gehalten wurde und auf der kaiserlichen Winterresidenz von Privatlehrern auf seine große Aufgabe als Kronrpinz des Empires du soleil vorbereitet wird. Trost findet die Impératrice im Adel, mit dem sie ausgelassene Feste feiert und sich an Ihrem Reichtum erfreuen kann. Man sagt ihr Alkoholabhängigkeit, Opiumsucht und zahlreiche Affären mit jungen Adeligen nach – sehr zum Ärger des Empereurs...
Erscheinungsbild: Die Impératrice trägt für gewöhnlich die teuersten, edelsten und schönsten Produkte der Averónschen Schneidereien. Ein üppiges Seiden-Dekolleté und der Diamantenschmuck gehören ebenso zum Dress der Impératrice, wie edle Hermelinfelle aus Jhuunland oder Berrijska.

Kronprinz Leopold Lucien III.
Geboren am 7. Januar 972
Der Sohn des Empereurs...



Princesse Anné Lucien
Geboren am 22. Oktober 975
Tochter des Empereurs ... Halbvampir



Prince Gilles Lucien
Geboren am 30. November 978
Zweiter Sohn des Empereurs ... Halbvampir



Princesse Charlotte Lucien – die Schwester des Empereurs
Geboren am 9. Juni 951
Die Schwester des Empereurs...



Princesse Viola Lucien – die zweite Schwester des Empereurs
Geboren am 27. Mai 959
Weitere Schwester des Empereurs



Das Kabinett

Nicolas Bréton – Außenminister des Empires du soleil
Geboren am 24. August 922
Nicolas de Bréton ist der gegenwärtige Außenminister des dhouénischen Reiches. Der gebürtige Adlige entstammt einer traditionsreichen Familie des dhouénischen Landadels und ist ein bekennender Anhänger der Restauration und der Konservative. Er gilt als geschickter Verhandlungsführer und zeigte sein Talent für außenpolitische Tätigkeiten während seiner jahrelangen Tätigkeit als dhouénischer Botschafter in Eisengrad. Die dortige Tätigkeit hat seine Spuren hinterlassen, so spricht der Außenminister meisterlich Halanisch und zieht einfache Kleidung den aufwendigen Seidenkostümen seiner Kollegen vor. Monsieur Breton gilt vorallem als Mann der seine wahren Absichten meisterlich verstecken kann, präzise und geschickt formuliert und es sprichwörtlich weiß – sowohl Feinden als auch Freunden Zucker um den Mund zu schmieren.
Erscheinungsbild: Der Außenminister pflegt meist teure Anzüge aus Averón oder Schwarzburg zu tragen – üblicherweise in Schwarz. Charakterisierend sind sein Monokel, welches er bei praktisch jeder Angelegenheit zu tragen pflegt und der halanische Zylinder, die in Kombination ein aristokratisch-bürgerlich-liberales Bild erzeugen.


Victor Dénain – Kriegsminister des Empires du soleil
Geboren am 9. Januar 924
Victor Dénain gilt als einer der größten Generäle der inneren Kriege und kämpfte unter dem alten Empereur für dessen Traum eines dhouénischen Kaiserreichs. Dénain erlitt während einer Schlacht eine schwere Knieverletzung, als Er als gebürtiger Kavallerist einen Angriff an vorderster Spitze anführte. Aufgrund dieser Verletzung schied Dénain aus dem aktiven Dienst aus und übernahm logistische Aufgaben im Oberkommando – wo seine bemerkenswerte Fähigkeiten für die Logistik entdeckt wurden. 973 wurde Dénain schließlich, unter der Regierung des neuen Empereurs, Kriegsminister. Victor Dénain gilt unpolitisch – steht jedoch blind hinter der Armee und ist stetig darum bemüht, dies unterschwellig zum Ausdruck zu bringen.
Erscheinungsbild: Dénain trägt meist eine Uniform eines dhouénischen Generals der Kavallerie und für gewöhnlich seine erhaltenden Orden offen zur Schau. Ebenfalls zu seinem Auftreten gehört der Paradesäbel, den er aus Solidarität zu seinen alten Kameraden bei sich trägt.


Admiral Jean d'Ambroi – Marineminister des Empires du soleil
Geboren am 22. September 917
Jean d'Ambroi ist der Marineminister des Kaiserreichs und zeitgleich Oberbefehlshaber der dhouénischen Marine. Der alte Seebär gilt als erfahrener Seemann und ist ein Verfechter des Kolonialismus, der in seinen Augen eine starke Flotte voraussetzt, die zudem ein Objekt des Prestiges darstellt. Dies bringt ihn des öfteren in Konflikt mit Dénain der ein starkes Heer einer starken Flotte voraussetzt und der Überzeugung ist, dass dhouénische Gewehre ein besseres Statussymbol wären.
Erscheinungsbild: Der Admiral pflegt einen langen dunkelblauen Mantel zu tragen, den er so – so zumindest laut eigener Aussage – schon seit seinem Leutnantsexamen getragen hatte. Der abgetragene Mantel wird meist durch zahlreiche Orden und Statussymbole der Marine verschönert, die das Gesamtbild des Admirals positiv erscheinen lassen.


Alfons Grénoble – Innenminister des Empires du soleil
Geboren am 12. Juni 930
Alfons Grénoble ist der Innenminister des Kaiserreichs und einer der wenigen eher liberaleren Politiker im Kabinett des Empereurs. Grénoble, der der bürgerlichen Mitte entstammt kämpft seit Jahren um mehr Demokratie im Reich – lediglich seine Beliebtheit und sein exzellente Politik im Umgang mit Sozialisten und Arbeitern hat er es noch zu verdanken sein Amt inne zu haben. Obwohl er ein Anhänger der Mittelschicht ist, bekennt er sich auch für die Rechte des einfachen Arbeiters, was in gewissermaßen zu einem politischen Phänomen – macht und schon des öfteren zu Spannungen mit Lubrén geführt hat.
Erscheinungsbild: Der Innenminister ist ein Modebewusster Mann und trägt meist teure Anzüge aus den Schneidereien Averóns, als Zeichen der Solidarität zu den Arbeitern trägt er jedoch keinerlei anderen teuren Requisiten – wie sie bei Anhängern der intellektuellen Elite üblich sind.


Henri Lubrén – Finanz und Wirtschaftsminister des Empires du soleil
Geboren am 1. Februar 941
Henri Lubren ist einer der größten Unternehmer Dhouéns und gilt als selbsternannter Meister der Münze. Er hat ein regelrechtes Talent dafür die leeren Staatskassen mit reichlich Geldern zu füllen und hat stets Ideen für neue Steuern, die meist auf Kosten der einfachen Arbeiter gehen. Er setzt sich für die Rechte der Unternehmer ein und fordert mehr politische Mitbestimmung der Kapitalisten, verwehrt jedoch einfachen Arbeitern jegliches Recht auf derartige Privilegien.
Erscheinungsbild: Henri trägt seinen Reichtum offen zur Schau und trägt meist edle Seidenkleider, wie sie vom dhouénischen Adel getragen werden. Kennzeichnend sind vor allem sein Spazierstock mit dem Elfenbeingriff und sein Federhut – der angeblich von einer Phönixfeder verziert ist.

Dangoon
29.10.2008, 20:47
Großfürstentum Barrtok (seit 977, bis dahin Königreich Barrtok)


Großfürst Álmos:
- oberstes Regierungsoberhaupt
- stammt aus einer Familie mit langer (Herrscher-)Tradition
- ruhig, gelassen, ausgeglichen, aufmerksam, nachdenklich
- groß, stattlich gebaut


Die Berater des Großfürsten:
Sie fungieren ähnlich wie Minister. Sie sind die führenden Instanzen im jeweiligen Bereich. Sie berichten dem Großfürsten von ihren Amtshandlungen, Neuigkeiten sowie Fortschritten und beraten, wie der Name es schon sagt, ihn auf ihrem Gebiet. Kleinere Entscheidungen können sie selber treffen, doch bei größeren Entscheidungen, muss der Großfürst erst zustimmen.
Der Großfürst ernennt sie, wobei bei einem Amtswechsel, die anderen Berater der Ernennung des neuen Beraters zustimmen müssen und das mit einer einfachen Mehrheit. Sind die Berater gegen den vom Großfürsten ausgewählten Kandidaten, können entweder sie oder der Großfürst einen weiteren Kandidaten in's Rennen schicken.
Die Berater bleiben solange im Amt, bis sie sterben oder bis der Großfürst es für nötig hält, sie zu ersetzen.


Berater für Diplomatie: Ernö Kanitz (seit 977)
- Nachfolger Ferenc Polgárs (vorher dessen Unterstellter)
- stammt aus einer Händlerfamilie
- starke Verbindung zu Vorania (Wurzeln der Familie liegen dort)

Ferenc Polgár (bis 977)
- stammt aus ärmlichen Verhältnissen
- freundlich, geschickter Redner
- nah am Volk
--> trat zurück, weil er dem Großfürsten nicht vertraute und glaubte, dieser würde nicht mehr dem Volk sondern nur sich selbst dienen

Berater für Forschung: Kálmán Wekerle
- oberster Leiter der Forschung
- studierte an großen Universitäten (auch in Halmark)
- unsicher, nervös
- hager, lichtes Graues Haar, Brille

Beraterin für Inneres und Soziales: nicht besetzt

Kinga Kéthly (976 bis 977)
- Tochter eines ranghohen barrtok'schen Generals
- eine der wenigen studierten Frauen in Barrtok
- wurde eingesetzt, um den weibl. Teil der Bevölkerung für die Monarchie zu werben und sollte sich um Probleme des Volkes kümmern
--> trat zurück weil sie das Spiel des Großfürsten durchschaute und sich von den anderen Beratern nicht ernst genommen fühlte

Behüter des Großfürsten: János Corvinus
- oberster Spion + Leibwache des Großfürsten
- Behüter werden stets Mitglieder der Corvinus-Familie (Vater: László Corvinus)
- hält sich im Hintergrund

Handelsberater: Lothar Kovacz
- Organisationstalent
- studierte mehrere Sprachwissenschaften
- eigenes unkonventionelles Ordnungssystem
- lässt sich ungern reinreden

Kolonialisierungsberater: Viktor Kemény (seit 974)
- mit der Gründung des Koloniats Südfall-Barrtok vom Großfürsten in's Amt gesetzt
- ehemals Kapitän bei der Marine
- groß, bullig
- gesellig, freundlich


Militärischer Berater: Ignatius Fata (seit 978)
- Nachfolger Jozséf Kadárs
- ehemals aufstrebender Offizier
- ungestüm, ungeduldig, leichtsinnig in seinen Entscheidungen

Jozséf Kadár (bis 977)
- stammt aus Militärsfamilie (Vater: General Mihály Kadár)
- großer Stratege, bereitete entscheidende Schläge gegen Beriiska vor
- ungeduldig, aufbrausend, selbstsicher
--> trat zurück, weil er mit der neuen Ministerin für Inneres und Soziales nicht zusammenarbeiten wollte und dem Großfürsten Verrat an den Barrtok'schen Prinzipien vorwarf.

Oberster Psioniker: Grigori Rasputin
- Direktor der Psioniker-Verbindung
- mehrere akademische Auszeichnungen
- floh aus Beriiska
- wortkarg, bescheiden
- Glatze, hoch gewachsen

Wirtschaftsberater: István Galántai
- ehemaliger Firmenleiter
- Familienfreund des Großfürsten
- eiskalter, alles durchkalkulierender Geschäftsmann


Zur Flagge:
Mit der Unabhängigkeit von Beriiska brauchte das neue vereinigte Land auch eine neue Flagge. Sie sollte das Land repräsentieren, das Volk vereinen und eine neue Zeit einläuten.
Die Dreiteilung der Flagge steht für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Staates.
Braun steht für die Wurzeln und die Herkunft der Barrtokianer, aber auch für die Erfahrungen die man machen musste. Es verweist auf die einstige Stärke Barrtoks und die harten, verzichtreichen Tage, die man unter der Herrschaft Beriiskas ertragen musste.
Grün ist die Gegenwart: Hoffnung; Hoffnung auf einen Neuanfang und auf Wachstum. Nun nachdem man sein Joch abgeworfen hat und sich die Freiheit erkämpft hat, gilt es hart zu arbeiten und alles daran zu setzen, Barrtok zu alter Stärke zu führen.
Weiß stellt die Zukunft dar, ein noch leeres Blatt. Niemand weiß, was kommen wird, alles scheint möglich, doch leicht wird es sicherlich nicht.
Die Sonne im Zentrum der Flagge steht für Barrtok selbst. Ein Reich, das in seiner Historie oftmals untergegangen ist, aber stets aus eigener Kraft wieder erstrahlte. Das Rot in der Mitte der Sonne ist die Farbe des Blutes, dass die Barrtoken für ihre Freiheit vergossen haben.

Dark Angel
02.11.2008, 19:54
Bedeutende Persönlichkeiten:

Tenno Mejii:

Der Tenno ist mit seinen 43 Jahren noch recht jung und steht vor dem großen Problem dafür zu sorgen, das ssein Land nicht zwischen Tradition und Moderne aufgerieben wird. Er hat sowohl pro-westliche Berater, als auch solche, die den Westen ablehnen. Im Bürgerkrieg entschied er sich schließlich zum Kampf gegen die rebellierenden Samurai.

Hideyoshi Takagawa:
Kommandeur des immer siegreichen Heeres und pro-westlich orientiert. Er ist einer der Berater des Tennos und steht im Rat für den Einfluss des Westens. Er war es, der die Modernieisrung des Heeres vorantrieb. Mit seinen 56 Jahren ist er schon relativ alt. Die breite Narbe, die sich durch sein Gesicht zieht erhilet er während der Setsuma-Rebellion, als sich der Setsuma-Klan gegen die Neuerungen im kaiserreich stellte.

Takeda Shingen:
Als Verteidiger der südlichen Provinzen und Lehnsherr der Söhne des Drachen ist der Herr des Klans Takeda ein Samurai alter Schule. Er sieht den westlichen Einfluss als ein Übel, dass nicht weiter um sich greifen darf. Seine Familie sieht auf eine Kriegertradition zurück, die schon mehr als 1200 Jahre zurückdatiert werden kann. Er ist im Rat die Stimme der Samurai und nicht selten gerät der mittlerweile 62 Jahre alte Mann mit Hideyoshi Takagawa aneinander, den er oft des Verrats an der Kultur des Kaiserreiches bezichtigt.

Verstorben in der letzten großen Schlacht des Bürgerkrieges: Verehrt als Kriegsheld und respektiert selbst von seinen Feinden.


Eine Welt im Wandel...

Das Kaiserreich ist eine Welt im Umbruch. Neben den alten kriegsreitern, den Samurai-Kriegerfürsten und mächtigen Shinto-priestern deren Beschwörungen riesige Gottheiten in die materielle Welt bringen können um Kanshu zu schützen und seine Feinde zu zerschmettern sieht man immer mehr Truppen ausgerüstet nach westlichem Vorbild mit Repetiergewehr und Handgranaten. Westlich orientierte Einwohner des Kaiserreiches streiten mit den Konservativen um die Macht und den Einfluss im Land.

Die Samurai sind unzufrieden, da sie die Kultur des Kaiserreiches und seine Geschichte gefährdet sehen und natürlich ihre persönliche Macht...

Der Bürgerkrieg:

Mr.Orange
26.12.2008, 11:50
Heiliges Beriiskisches Reich
Vorwort: An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass es sich bei "dem Heiligen Beriiskischen Reich" um eine Fraktion in einem Spiel handelt. Die Fraktion und ihre Charaktere tun, sagen und denken Dinge, die Ich ,der Spieler, in der Realität niemals gut heißen, befürworten oder fördern würde. Innerhalb des Spiels getroffene Aussagen oder beschriebene Handlungen sollen keinesfalls als Ausdruck meiner Meinung gesehen werden!
Alle Personen in diesem Spiel sind fiktiv, Übereinstimmungen rein zufällig und nicht beabsichtigt.

http://tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=67854&d=1232306068

Zur Flagge
Nach Beendigung des Bürgerkriegs und der wiederaufgebauten Monarchie benötige das Reich eine neue Flagge, welche die Stärke und Größe des neuen Beriiskas symbolisiert. Es handelt sich um eine stark veränderte Form der Flagge des 1. Zarenreiches. Das Banner ist in 2 Farben geteilt. Das Rot steht für den Teil Beriiskas der durch das Blut jedes Beriisken strömt. Das Gold für den Reichtum und die Macht Beriiskas und des Zaren. In der Mitte befindet sich das Familien Wappen der Familie Ramanova, der 2 Köpfige Adler, welcher Beriiska von allen Seiten bewacht und verteidigt. Ebenfalls wird der doppelköpfige Adler als Zeichen für die Herrschaft des Zaren under der Beriiskisch-Orthodoxen kirche gedeutet.

Die Personen

Zar Peter der Zweite
- Letzter Überlebende in der Linie der Ramanova.
- 25 Jahre alt, mittelgroß, Schwarzes Haar, Kinnbart,ledig
- Studierte in Schwartzburg (Südfall)
- Technologie begeistert
- Offen,Tollerant und Menschenfreundlich

Hochkanzler: Wassili Pokrovskij
- Oberster General und 2.Mann im Staat
- Held
- Alt, Halbglatze ( sonst weißes Haar), Brille, mittelgroß, dicklich
- Verlor seinen Sohn während dem 2. Voraniakrieg
- kennt Peter schon seit der Kindheit des Zaren
- Der Zar stellt für ihn einen Sohnersatz dar
- genialer Taktiker und Zarentreu
- Ruhig, geduldig, freundlich

Minister für Militär: Wassili Pokrovskij
Siehe Artikel Hochkanzler

Minister für Landwirtschaft: Daniil Schukow


Minister für Wirtschaft: Andrej Kowaljow
- Junger aufstrebender Unternehmer
- Klein, braune kurze Haare, Spitzbart, dünn
- Hassfreundschaft mit Daniil Schukow
- Studierte sowohl in Averon als auch in Bremeschew
- Hochrangiges Mitglied der Datscha-Iniative
- Ruhig, eiskalt, geht für sein Ziel über Leichen
- Flüchtete während der Revolution ins Ausland und spekulierte erfolgreich an der Eisengrader Börse

Minister für Kultur: Kirill Morosow

Minister für Infrastruktur: Anton Wolkow

Minister für Auslandspolitik: Boris Senken

Minister für Innenpolitk: Arkadi Rjabow

Minister für Nationale Sicherheit: Leontij Sidorow

Minister für Forschung und Technick: Nikolay Teslav
-Teslav wurde als viertes von fünf Kindern in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremeschew geboren. Sein Vater war Arzt. Durch seinen Onkel konnte er das Gymnasium in Bremeschew und die dortige Technische Universität besuchen.
- Politisch unangergiert und desinteressiert.
-Durch seine herrvoragenden Arbeitsergebnisse blieb ihm die Starfe für die Mitgliedschaft in der Volksunionsregierung erspart.

Der Patriarch der Beriiskisch-Orthodoxen Kirche: Roman Kusmin
- Älterer Herr, groß, weiße Haare, langer Bart
- ruhige und leise Stimme
- Waisenjunge aus Bremeschew
- unerschütterlicher Glaube an Gott und den Zaren


Der "Halane": Martin Brendner
- Jung, mittlerer Größe, schlank, schwarzes kurzes Haar
- Hallane der seiner Heimat (Halmark) den Rücken zugewannt hat und fürs Zarenreich abreitet
- Zarentreu
- Topagent der A.P.O.U.V.
- Kettenraucher, Spieler und starker Trinker
- Leutnant der Beriiskischen Armee ( Heiliges Heer)
- trägt meistens eine Leutnantsuniform. Darüber einen alten braunen Ledermantel und eine (experimentelle) Gasmaske.
- Äußerst erfahren was Monster und paranormale Wesen angeht
- Revolverheld
- Freundlich, höflich, immer einen Witz auf Lager, aber im Kampf Eiskalt.
- Affäre mit einer dhouenischen Vampirin.

Das Phantom: Wladislaw Voskresenskiy

-Sohn eines voranischen Kaufmanns und der Tochter eines berriskischen Großgrundbesitzers, geboren an der Grenze zu Balcae.
-Musste das Zaristische Berriska, aufgrund seiner politischen Überzeugungen und Ideen verlassen. Er ging nach Rouenburg ins Exil und traf dort auf
Gleichgesinnte.
-Im Herbst des Jahres 973 kehrt er mit seinen Gefolgsleuten nach Berriska zurück, er selbst hält sich vorerst im Hintergrund und sammelt Einfluss innerhalb der aufgebrachten Bevölkerung.
-Der Einfall der Voranen ist das Zeichen für ihn zur Revolution. Mit dem Militär an seiner Seite setzt er sich an die Spitze Berriskas.
-Er wird als sympatish, offen , kultiviert und geschickter Redner beschrieben
-Nach seiner Flucht aus Bremeschew wird er mit allen mitteln vom beriiskischem Geheimdienst gesucht.


Organisationen

Das Heilige Beriikische Reich
Das Heilige Beriiskische Reich ist ein osteuropäischer Vielvölkerstaat. In ihm sind die Welgorod-Beriisk, die Tscharenya-Beriisk, die Kosak, die Jastekia und die Dvořák ( früher gehörten die Voranen und Barttokesen ebenfalls dazu) vereinigt. Das Heilige Beriiskische Reich enstandt aus dem Brügerkrieg und löste sowohl das alte beriiskische Zarenreich als auch die während des Bürgerkriegs entstandene Volksunion ab. Das Heilige Bersiikische Reich wird vom Zaren absolutistisch regiert und stellt den größten Staat Osteuropas dar.

Der Hof des Zaren
Der Hof des Zaren ist die Bühne auf der die beriiskische Politik gemacht wird. Der Zar stellt einen fähigen und starken Herscher dar, welcher seine Entscheidungen alleine trifft. Und so kämpfen am Hof viele verschiedene Gruppen um die Gunst ihres Monarchen. Von den Industriellen der Datscha-Iniative, dem Klerus, dem Militär bis hin zum Adel sind sämmtliche Gruppen vertreten.
http://tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=72527&stc=1&d=1237470845

Die Ramanova-Dynastie

Beriikischer Geheimdienst

Die Beriiskisch-Orthodxe Kirche
Die Beriiskisch-Orthodxe Kirche stellt ein wichtiges Standbein des Zarenreich da. Der hohe Klerus besitzt viel Geld und Einfluss. Sie ist streng hierarchisch organisiert. Mit dem Patriach und dem Kardinalsrat an der Spitze und den einfachen Priestern und Mönchen am Ende der Kette. Sie sind sowohl für die Entscheidungen in wichtigen Glaubensfragen als auch für die Ausrichtung des Zarenkults verantwortlich, welcher Seperat und in einer Art Symbiose mit der Beriiskischen Kirche exestiert. Andere Aufgaben der Kirche sind die Zarensalbung, das Aufrechterhalten des Glaubens und der Moral sowie verschiedene andere Tätigkeiten.


Datscha-Iniative
Die Datscha-Iniative ist ein Zusammenschluss der größten nicht staatlichen Industrieunternehmen Beriiskas. Sie wurde von den Unternehmern gegründet um die Intressen der Wirtschaft besser am Zarenhof zuvertreten. In der Iniative befinden sich vorallem Vertreter der Schwer-,Energie-, Argrar-, Textil- und Transportmittelindustrie. Ebenfalls mit großem Einfluss ist der Bergabbau vertreten. Kurioser Weise ist der Zar selbst, auf Grund der zahlreichen Betriebe der Familie Ramanova, ebenfalls Mitglied der Vereinigung. Auf dem unteren Foto sieht man die Spitze der Iniative:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Folksparteivilnius1926.gif

Die Ramonova-Stiftung
Ein Zusammenschluss der wichtigsten Wissenschaftler und Abenteurer Beriiskas, benannt nach ihrem Gründer Peter Ramanowa. Der Zar gründete diese Stiftung um die Wissenschaftler zu vereinigen damit Sie ihr Wissen zum Wohle der Nation einsetzen. Die Stiftung verfügt dadurch das sie an den Staat gekoppelt ist über enorme Geldmittel und umfasst viele Teilbereiche
(Geographie, Chemie, Biologie, Medizin und so weiter).



Das Heilige Heer
Das heilige Heer stellt die Armee des Heiligen Beriiskischen Reiches dar. Da im beriiskischen Reich die Wehrpflicht gilt wird das Heer ständig mit neuen Rekruten versorgt und kann in Krisenzeiten jeden Beriisken zu den Waffen rufen. Das Einzugsalter ist 17 jahre ( in Krisen 16).
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Battle_of_moscow11.jpg

Wird weiter ausgebaut.


A.P.O.U.V. ( Abteilung für Paranormale und Okkulte Untersuchung und Verteidigung)
DIe A.P.O.U.V. ist eine strenggeheime Unterorganisation des Beriiskischen Geheimdienst und bilden die Stillen Wächter des Beriiskischen Reiches.
Die Abteilung wurde im November 974 auf persönlicher Order Peters des Zweiten gegründet.
Sie unterstehen dem Zaren, werden jedoch von einem eigens dafür gebildten Direktorart geleitet. Der Dienst beschäftigt neben zivilem Personal (Ärtzte, Froscher,Pschylologen und andere) auch Agententeams und paramilitärische Trupps, welche mit der neusten Berriskischen Technologie ausgerüstet sind. Da die Mitglieder auf der gesammten Welt verdeckt gegen die Ungeheuer und Monstorsitäten in dne Schatten kämpfen bekommen sie bei ihrem Beitritt eine neue Identiät und einen Code Namen. In den Geheimdienstkreisen als legende bekannt ist der sogenannte "Halane" , Topagent und Aushenge Schild der A.P.O.U.V.


Die Kosaken
Die Kosaken bilden eine eigene halbautonome Einheit in dem 2.Zarenreich. Die Reiterstämme sind in 4 Großfamilien aufgeteilt und haben vom Zaren ein eigenes Terretorium im Reich erhalten. Die Dörfer in den Kosakengebieten müssen den Reitern Verpflegung, Rekruten und einen Lagerplatz währen des kalten Beriiskischen Winters bieten. Diese Aufgabe wird von den Dörfern gerne bewerkstelligt da die genügsamen Nomaden als Helden und fleischgewordener Wille des Zaren von der gemeinen Bevölkerung Verehrt werden. Im Gegenzug sind die Kosaken dazu verpflichtet Beriiska, sein Volk und den Zaren mit jedem Atemzug zubeschützen (Sowohl im In-als im Ausland). Dieser Schwur wurde zwischen dem Zaren und den 4 Oberhäuptern mit Blut besiegelt. Die Kosaken verehren den Zaren als einen Heiligen und sind treue Anhänger des Monarchen. Aus diesem Grund und Ihrer Wildheit im Kampf bieldet eine Einheit Kosaken die Leibgarde des Zaren.

In der Schlacht bevorzugen sie den Nahkampf oder Feuergefechte auf kurze Distanz. Aus diesem Grund sind die Reiter sowohl mit Pistolen und Schrotflinten als auch mit Langen Säbeln, Äxten und Messern asugerüstet. Zudem passen sie ihre Panzerung dem bevorstehenden Einsatz an. So kann es sein das man in einem Gefecht einem leichtgepanzerten und im nächsten Gefecht einem in einer eisernen Rüstung geschützten Reiter begegnet. Wie der Rest der Beriiskischen Armee sidn sowohl Waffen, Munition und Panzerung von einem Bischof der Kirche gesegnet. In Letzter Zeit kann man neben den Reiterverbänden auch Infanterie regimenter der Kosaken sehen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/01/Cossackswwi.jpg



Geschichtliche Ereignisse
Gründung des Beriiskischen Imperiums

Unabhänigkeitskrieg und Zerfall des Imperiums

Geburt des 1. Zarenreichs

2.voranischer Unabhänigkeitskrieg
[
B]Der Bürgerkrieg[/B]

Kathedralenschwur und Gründung des 2. Zarenreiches.

Die Südpol-Expedition
auch unter dem Namen "Tobol-Wanderung" bekannt, war der Versuch als 1.Mensch am südlischsten Punkt des Planeten zu sein. Am Morgen des XX.XX.XXX starte Nikolay Tobol, im Auftrag der Zar Peter- Stiftung für Forschung und Wissenschaft, und 30 Männer samt Schlitten ihre Expedetion. Der Kontakt zu den Männenrn brach im Laufe der nächsten 2 Wochen ab. Nach 2 Monaten hielt man die Expedition für gescheitert und schickte zeitgleich 2 andere 30 Mannteams los. Nach einer Dauer von 8 Monaten kam Nikolay Tobol mit 13 seiner Männer zurück. Er hatte den Südpol als Erster ereicht. Das SChicksal der anderen beiden Trupps ist untershciedlich, wurde Mannschaft A von Tobols Männern bei der Rückfahrt erfroren aufgefunden , fehlt von Mannschaft B bis heute jede Spur.


Leben im Zarenreich

Die Beriiskische Nationalhymne : Bosche, Zarja chrani! ( 1 Strophe)

Beriiskisch:
Bosche, Zarja chrani!
Silny, derschawny,
Zarstwui na slawu nam,
slawu nam!

Zarstwui na strach wragam,
Zar prawoslawny.
Bosche, Zarja
Zarja chrani!

Audioversion ( Gesungen von einem Kosakenchor): Klick mich! (http://www.youtube.com/watch?v=VC52cUP2PVo)

Übersetzung:
Gott, schütze den Zaren,
Den Starken, den Mächtigen,
Er herrsche uns zum Ruhme,
Er herrsche zum Schrecken der Feinde,

Der rechtgläubige Herrscher.
Gott, schütze den Zaren, den Zaren,
Schütze den Zaren!

Die Oberschicht
Die Oberschicht besteht vorallem aus dem Adel, dem hohem Klerus und den Offizieren, allerdings kamen in der neueren Zeit hohe bürgerliche Beamte und Industrieller hinzu. Diese Schicht wird durch viele Privilegien (z.B. niedirge Steuern) seitens des Zarens gestützt, im Gegenzug schworen sie ihrem Monarchen die Treue. Durch ihrer großen Macht bilden sie eine verhältnismäßig kleine Gruppe.

Die Mittelschicht
Die Unterschicht

Die Dvořák
Die Dvořák sind eine Minderheit innerhalb des neuen Zarenreiches. Es handelt sich um eine Zigeunervolk welches innerhalb des Reiches umherzeiht. Sie werden meist gemieden, dar die abgerläubischen Beriisken das erscheinen einer Dvořák-Gruppe als ein unheil volles Zeichen sehen. Andre Wiederum fürchten sich wegen den nicht ganz unwahren Gerüchten von Überfällen der Dvořák. Diese werden jedoch von nur einer geringen Zahl der umherzeihenden Familien begangen. Die Meisten verdienen ihr Geld durch das Aufführen von Tänzen und Akrobatischen Einlagen oder Tagesarbeit.Die Dvořák sind fanatische Zarenanhänger, da der Zar sie während des Bürgerkiregs vor der ihnen feindlich gesonnen Volksunion beschützt hat und ihnen Rechte zugesprochen hat. Viele Beriisken fürchten sich vor den berühmten Flüchen und "Hexereien" der Dvořák. Die Dvořák gehören offiziel zur Beriikisch- Orthodexen Kirche, jedoch sidn sie in Wahrheit einer sehr viel älteren Religion. Die Heiligenbildnisse stellen nur einen Ersatz dar, durch dne sie ihre Religion in dem andersgläubigen Land ausleben können ohne Verfolgt zu werden. Aus diesem Grund, der generellen Unbeliebtheit und Angst gab es schon viele gewaltsame Aktionen gegen das fahrende Volk.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/38/Smyrne_Group_of_Gypsy.jpg
Patriotenclubs
Viele Beriisken sind Mitglieder sogenannter "Vaterlandsclubs" oder "Patriotenlogen". Zwar stellen die meisten dieser Gruppierungen einfache Kneipenclubs und Dorfvereine dar, doch gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl dieser Gruppierungen die ihren titel ernst nehmen. Vorallem in den Städten bestehen diese Vereinigungen aus fanatischen und nationalgesinnten Beriisken und Anhängern des Zarenkults. Zwar kam es schon mehrmals zu Auseinandersetzungen mit der Polizei wegen Straftaten gegen Ausländern, doch werden diese verbände vom Staat unterstüzt und geschützt.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Bund_Odessa_1905.jpg


Rolle der Frau
Es gibt nur eine Gruppe von Berufen die eine Frau in der beriiskischen Arbeitswelt ausführen kann/darf, und diese Gruppe ist sehr überschaubar. Die meisten Tätigekeiten ( wie Zb. Sortierkraft in einer Fabrik, Sekretärin oder Zimmermädchen) werden zudem auch sehr schlecht bezahlt. Berufliche und Soziale Aufstiegsmöglichkeiten sind Selten und oft schwer zu erreichen. Da die meisten Universitäten Frauen nicht für ein Studium zulassen. Aus diesen Gründen ist ein Großteil der beriiskischen Frauen als Hausfrau in der Familie tätig. Jedoch auch im Familienleben hat der Mann das letzte Wort.

Der Zarengruß
Der Zarengruß ist eine spezielle Begrüßungsformel die sich während des Bürgerkriegs einbügerte. Bei der Begrüßung presst man seine zur Faust geballten Hand an sein Brust (Herzgegend) und spricht "Der Zar schützt". Der Gruß wird von jedem Beriisken verstanden und stellt im Zarenreich eine beliebte Begrüßung da. Auf den behörden udn auich im Militär ist er ein Pflichtgruß. Im Militär wird jedoch auch der AUsspruch "Für Beriiska" verwendet.


Die beriiskische Küche
Die beriiskische Küche exestiert in iherer heutigen From schon Jahrunderte udn hat sich nur leicht verändert. Durch die Größe Beriiskas hat sich eine reichaltige und variantenreiche Küche entwickelt, welche jedoch durch viele gemeinsamkeiten zusammen gehalten wird. So wird sehr viel Fleisch ( Ring, Huhn,Schwein, Esel und Pferd) und Fisch verwendet. An Gemüse werden eher in Beriiska beheimate Sorten ( Beete, Gurken, Kohl, Rüben, etc.) verbraucht. Die Gerichte werden meist als deftig und sättigend empfunden.
Die Beriiskische Küche ist reich an Suppen.
Ebenfalls hat sich eine Vielzahl Süßspeisen (Kuchen,Pudding,Torten,Teilchen und Keckse) entwickelt, welche ihre Süße meist aus Honig oder Rübenzucker beziehen.

Religiösität und Aberglaube

Beriiskische Musik

Beriiskische Mode

Beriiskisches Schulsystem

Klischees:
Kaiserreich Dhouén:
Kaisertum Südfall :
Khanat Bakhar
Kaiserreich Kanshu
Königreich Jhuunland
Reich der Götter Kian-Phao
Sultanat Tharay: "Unehrbarer Haufen und Mörder der Söhne Berriskas."
Mogulreich Urajaan
Kaiserreich Halmark:"
Königreich Barrtok :" Verräterpack, nur durch den Schutz Südfalls exestieren" sie noch "
Königreich Norwal : "
Herzogtum Rouenburg
Republik Vorania
Dukkha
Königreich Allarien
Reich von Tenetlan
Reich der Yancotu
Reich der Nawika
Reich der Cachu
Reich der Mahar
Reich der Ayoona


BAUSTELLE. BITTE WARTEN

Megamind
11.01.2009, 19:14
Das Volk der Nawika (noch in Arbeit)

Chroniken der Nawika-
verfasst von

Geschätzter Leser, in dieser Abhandlung berichten wir von den Fernen
Landen, die als Fernsüd bekannt sind, von den Abenteuern und Beschwerlichkeiten,
die unsere tapferen Mannen in den Kolonien erdulden mussten.

Doch vornehmlich beschäftigt sich dieses Werk mit dem Volk der Nawika, einst nicht
mehr, als eine Ansammlung von Wilden, keinen Deut besser als die anderen Primitiven,
die das Land jenseits des Meeres bevölkern.

Mein geschätzter Freund und Studienkollege weißt auf eine Besonderheit in der Physiologie
der Nawika hin, die ihre den anderen Stämmen überlegene Intelligenz erklärt, die ihnen die
Möglichkeit erschlossen hat, sich dem Protektorat zu öffnen und den Fortschritt anzunehmen.

Dem geneigten Leser sei die Lektüre dieses Almanachs angeraten, da er mannigfaltige Informationen
über dieses ____ Volk und viele weitere erstaunliche Erkenntnisse darüber hinaus enthält.

Zwar wird unser Werk einen kurzen Einblick in Erscheinung und Wesen der Nawika enthalten,
doch können und wollen wir

Kapitel 1- Von der Entstehung der Nawika

Wenig ist bekannt wie die Nawika zu dem Stammesbund wurden, den die Pioniere des Protektorats
antrafen. Viele Facetten der Geschichte der Nawika sind im Laufe der Zeit vergessen und verklärt
worden, da sich die Weitergabe der Geschichte in der Vorzeit der Nawika auf mündliche Überlieferung
beschränkte und zudem von Legendenbildung und Mythologischer Verklärung verzerrt wurde.

Doch zu diesen amüsanten Aberglauben vermag mein geschätzter Koautor _____ im entsprechenden
Abschnitt dieses Werkes zu berichten.

Zu den belegten Tatsachen jedoch gehört, dass die Nawika nicht immer einen zusammengehöriger Stamm,
wie der, den die Siedler antrafen, bildeten. Vielmehr bevölkerten für zahlreiche Jahre eine Vielzahl
von Stämmen die Steppen, die nun das Kernland der Nawika bilden.

Wer diese Stämme einte ist nicht zweifelsfrei belegbar- manche Überlieferungen sprechen davon,
dass Nampeyo die Stämme unter seiner Herrschaft zu einem Bund zusammenschweißte, andere hingegen
sprechen davon, dass der "Vater des Himmels" eine mythologische Figur der Nawika, über die _____
sicher mehr zu berichten weiß, die Stämme in seiner unermesslichen Weisheit einte.

Die Gründe hingegen sind schnell gefunden und leicht nachvollziehbar. Die Übergriffe der
Tenetleken und Yancotu, für nähere Informationen zu diesen und anderen Stämmen sei auf
das entsprechende Kapitel verwiesen, waren für die verstreuten und zerstrittenen Stämme
eine bald untragbare Belastung.

Wer auch immer die Macht über die Stämme ergriff und sie unter seine Herrschaft stellte,
er hat vermutlich die Existenz der Nawika gesichert, auch wenn sie diese Feststellung
nicht gerne hören, da es sie tief in ihren Stolz verletzt, auch nur den Gedanken an die Auslöschung
ihres Volkes zu äußern.

Kapitel 2- Von den Landen der Nawika

Um die Nawika zu verstehen, muss man zunächst über das Land berichten, in dem sie leben, denn
in der Zeit vor der Ankunft der Pioniere, prägte das Land ihren Lebenswandel.


Kapitel 3- von der Erscheinung der Nawika

Wenn wir von den Nawika sprechen, so muss sich der geneigte Leser einen hochgewachsenen,
nach unseren Maßstäben hageren Menschen mit scharf geschnittenen Gesichtszügen vor Augen führen.
Vermutlich ist diese körperliche Verfassung dem traditionellen Leben in den Steppen geschuldet,
dem die meisten Nawika vor der Ankunft der tapferen Kolonisten nachgingen.

Die Haut der Nawika ist von rötlicher Färbung, die an gebrannten Ton gemahnt, dies ist zum einem
ebenfalls auf das Leben in der Steppe und die dadurch bedingte ständige Sonneneinwirkung zurückzuführen,
zum anderen führt _____ dafür erbliche Anlagen an, hier sei wieder auf diese Abhandlung verwiesen.

An dieser Stelle sei lediglich noch angemerkt, dass sich die körperliche Erscheinung seit dem Einzug
der Zivilisation teils merklich gewandelt hat. So weisen jene Nawika, die die Annehmlichkeit der Stadt
den Entbehrungen der Steppe vorgezogen haben, nicht länger die kantigen Gesichtszüge an, die für dieses
Volk charakteristisch sind.

Doch auch wenn ihre Gesichter weicher und den unseren ähnlicher werden, so wird doch ihre Hautfarbe
ihre Herkunft jederzeit verraten. Manch ein Nawika hat die unter Dhouénischen Adligen geläufige Praxis
angenommen, sich das Gesicht zu pudern, um sich den Kolonialherren anzugleichen.

Doch zu den Veränderungen des Verhalten und dem Einfluss des Protektorats auf das Volk der Nawika werde ich
zu geeigneter Stelle zu sprechen kommen.

Kapitel 4- vom Wesen der Nawika



Kapitel X- Chronologie eines Wandels- von der Landung der Pioniere bis zum heutigen Tage

974

Dieses Jahr war es, das die Zukunft der Nawika bestimmen sollte, in diesen Jahr sollte sich ihr
Schicksal offenbahren. In diesem Jahr landeten die gloreichen Entdecker des Protektorats um den
Nawika den Weg in ein besseres Morgen zu weisen.

Das bedeutenste Ereignis dieses Jahres war mit Sicherheit die Landung des Protektorats.
Unter der Führung Friedrich _Falkner_ errichteten die wagemutigen Pioniere ein provisorisches
Lager, welches im Verlauf der Jahre zu einer beachtlichen Siedlung anwachsen sollte.

Zunächst begegneten die Nawika der Delegation reserviert, trotz der großzügigen Geschenke,
die die Siedler den Nawika machten. Vermutlich irritierte das rasche Vorgehen der Siedler
bei der Errichtung der Siedlung, was wohl durch den Glauben der Nawika zurückzuführen ist.

In aller Kürze sei erwähnt, dass die Nawika in jedem Ding, jedem Lebewesen einen Geist vermuten-
und besonders die Geister der hastig gefällten Bäume sahen die Priester gefährdet. Doch
mehr zum Geisterglauben, ist im entsprechenden Kapitel zu finden.

Begrüßt wurden die ersten Siedler von Humwita, einer tragischen Gestalt in der Gesellschaft der
Nawika, der an anderer Stelle ein entsprechender Passus gewidmet ist.

Erwähnenswert sind an dieser Stelle auch die Arbeiten Edwin Spechts, eines geachteten Geologen.
Seine Beobachtungen über Sedimente, Erze und Minerialien der neuen Welt sind beachtlich und
jedem ernsthaften Studenten der Geologie nahezulegen, insbesondere seine Abhandlungen über
Nitrate gelten bis heute als Referenzwerke auf diesem Gebiet.

Die Abreise Falkners eröffnete Oberst Brenner die Ehre, als Vertreter Südfalls in Fernsüd
zu agieren, was ihn zu der Bedeutung verhalf, die er in der Gesellschaft der Nawika noch
einnehmen sollte.

Eines seiner Zitate sei an dieser Stelle angeführt, da es die anwesenden Nawika stark beeinflusst
hat und sie vermutlich in ihrer Entscheidung, sich dem Protektorat zu öffnen, bestärkte:

"Waffen wie diese werden euren Stamm zum stärksten im ganzen Land machen. Wir überlassen
euch eine Kiste und werden eure Kriegern lehren sie zu benutzen.
Seht es als Vorgeschmack auf das, was wir euch noch bieten werden."

Besonders Eyota, der sich später zum Herrscher über das Volk der Nawika aufschwingen sollte,
und zu diesem Zeitpunkt als Oberbefehlshaber der Truppen der Nawika fungierte, zeigte sich
von der Macht der Waffen und der Präsenz Brenners beeindruckt. Beobachtern zufolge wurde
an diesem Tag der Grundstein für die enge Bindung zwischen Schüler und Lehrmeister gelegt,
die die Entwicklung der Nawika noch Jahre später maßgeblich beeinflussen sollte, auch wenn es
zu diesem Zeitpunkt keinem der beiden bewusst war.

Doch nicht alle Nawika besaßen die Weisheit, in diesem Jahr regte sich der erste Widerstand
in den Reihen der Priester, die später zu deren abscheulichen Verrat führen sollte. Auch
diese Begebenheit ist überliefert, da die Nawika stolz auf die Tatsache sind, und nicht
müde werden davon zu berichten, wie ihr König den Verrat erkannte, der in den Zweiflern
aufkeimte und diese vor den Augen aller hinrichten ließ.

Eine unrühmliche Begebenheit, die der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt werden sollte,
war die Aufnahme der Yancotu unter den Schutz des Protektorats. Das diese Wilden die Ehre, die
ihnen zuteil wurde wenig Später mit Blut vergelten sollten, konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch
niemand ahnen.








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Personen der Nawika:


Priesterkönig Nampeyo - Sohn des Himmels
- Spirituelles und politisches Oberhaupt der Nawika
- Ihm untersteht der Rat der Priester
- Nur er kann direkt mit dem Vater des Himmels, dem obersten aller Geister kommunizieren

Oberster Priester Kawangwa - Sohn des Lichts
- Vorsitzender des Rates der Priester
- Teilt sich das Amt mit Abeytu

Oberste Priesterin Abeytu - Tochter der Dunkelheit
- Vorsitzende des Rates der Priester
- Teilt sich das Amt mit Kawangwa

Gesandter Chosovi - Sohn der Vögel
- Priester
- Botschafter, hat durch den Kontakt mit den ersten Entdeckern deren Sprache gelernt
- meist in sein zeremonielles Federgewand gehüllt

Eyota - Bringer des Donners
- Sohn Nampeyos
- Kein Priester
- Oberbefehlshaber der Streitkräfte

Humitwa - Tochter der Früchte
- Tochter Nampeyos
- Priesterin
- verantwortlich für das Wohlergehen des Volkes
- verantwortlich für die Ernte, die Bebauung der Felder und ähnliches
- äußerst beliebt beim Volk


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Glauben der Nawika:

Der Glaube der Nawika ist das Fundament ihrer Gesellschaft, er bestimmt nahezu jeden Aspekt ihres sozialen und politischen Lebens.

In dieser Lehre ist eine strenge Hierachie der Geister verankert, die sich auch in der Nawikaschen Gesellschaft wiederspiegelt- nahezu jeder Aspekt der Natur und ihres Lebens ist von einem Geisterpaar abgedeckt.

An oberster Stelle steht der Vater des Himmels, denn der Himmel ist es, der alles andere Umschließt- zu Anbeginn der Zeit lebte er unter den Menschen und zunächst war dieses Zusammenleben harmonisch und für alle Beteiligten zufriedenstellend.

So fand der Vater des Himmels, der erste aller Geister, seine Gemahlin unter den Menschen und erhob sie auf einen Stand, der dem seinem gleichkam und von diesem Tage an war sie die Mutter des Himmels. Allerdings löste diese Geste der Liebe in den Menschen Gefühle aus, die das harmonische Leben auf ewig unmöglich machen sollten.

Was den Vater des Himmels am meisten erschütterte, war die Reaktion der Verwandten seiner Frau- denn diese waren nicht von Freude und Stolz erfüllt, wie er es erwartet hätte, sondern begannen Forderungen an ihn und seine Gattin zu stellen.

Betrübt über die Gier und den Neid der Menschen, zog sich der Vater des Himmels in sein Schloss am Firmament zurück und nahm seine Frau mit sich. Verbittert und enttäuscht wollte er den Kontakt zu den Menschen auf Ewig abbrechen, doch seine Angetraute weinte bitterlich und flehte ihn an, den Menschen eine zweite Gelegenheit zu gewähren, sich zu beweisen.

Wiederwillig sagte er ihr diesen Gefallen zu. Nachdem die Menschen Jahrelang auf sich gestellt waren, sandten der Vater des Himmels und die Mutter des Himmels ihre ersten Söhne und Töchter zu den Menschen herab.

Dies waren der Vater und die Mutter des Lichts und der Vater und die Mutter der Finsternis. Sie teilten sich die Herrschaft über die Welt und die Menschen.

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Nach dem Glauben der Nawika wohnt bei jedem Lebewesen, bei jedem Ding ein Geist. Dieser Geist begleitet seinen Schutzbefohlenen auf der Reise durch die materielle Welt.

Dieser Geist ist nicht untrennbar mit der körperlichen Existenz verbunden.
Verärgert etwa der Mensch seinen Geist, so wird sich dieser von ihm lösen und der Mensch ist von nun an auf sich gestellt. Oder wird ein Baum ohne die Notwendigen Rituale gefällt, so wird der Geist das Holz verlassen und alles, was aus dem Holz entsteht wird nicht unter dem Schutz des Geistes stehen.

Wird ein Feuer hastig entzündet, ohne die Geister um Erlaubnis zu fragen, wird ein Haus errichtet, ohne das der Grund gesegnet wird, so wird es nur auf der materiellen Ebene entstehen und keine Entsprechung in der Geisterwelt besitzen.

Verlässt ein Geist seinen Begleiter, sei es, weil er erzürnt wurde, oder weil der Begleiter nicht mehr existiert- so kehrt er zu seinem Vater und seiner Mutter zurück. Der Geist eines erloschenen Lagerfeuers etwa kehrt zu Vater und Mutter des Feuers zurück.



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Gesellschaftsstruktur der Nawika:

Das Volk der Nawika entstand vor vielen Jahren, als durch blutige Kriege mehrere kleine Stämme geeint wurden.

Unter der Herrschaft des Priesterkönigs der über den Rat der Priester gebietet, die wiederum zahlreiche Diener haben, die die Treue und den Glauben, sowie das einhalten der Gebote im Volk peinlichst genau beaufsichtigen und jegliche Abweichung hart bestrafen, fügte sich der erzwungene Bund schnell zu einer festen Gemeinschaft zusammen- vereint durch den Glauben und die allgegenwärtige Angst vor den Vollstreckern des Priesterkönigs und dem Zorn der Geister.

Der Rat der Priester:

Über die Einhaltung der Riten wachen die bereits erwähnten Priester- Für jeden Aspekt, für den ein Geist existiert, existiert auch ein Priesterpaar- jeweils ein Mann und eine Frau die dann den Namen "Sohn" beziehungsweise "Tochter" des jeweiligen Geisterpaares annehmen, welches mit "Vater" und "Mutter", gefolgt von dem von ihnen behüteten Aspekt, bezeichnet wird.

Die Priesterschaft ist wie die Gesellschaft im Geisterreich und das gesamte Volk der Nawika in eine strenge Hierachie gegliedert. So steht etwa der Geist eines Felsens über dem eines Steines, dieser Wiederrum steht über dem des Sandes. Diese Rangfolge spiegelt sich auch in der Priesterkaste wieder.

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Chroniken:




Buchhaltung:
+ 6GE Grundeinkommen
- 5GE für Ritualmagie
- 1IW in Tontya durch Überfälle der Yancotu
- 1GE an die räuberischen Plünderer der Yancotu verloren

Demographisches:
+2(,5) PE Grundeinkommen
-1PE durch Sklavenjäger der Tenetlan

Truppenbewegungen:
1 Elite Kavallerie - Held Napachohee von Tontya nach Ayaqa verlegt
1 Kavallerie von Tontya nach Ayaqa verlegt
1 Magier von Tontya nach Owaqa verlegt
1 Krieger (Leibwache des Magiers) nach Owaqa verlegt

Bauvorhaben:


Militärisches:
Tapfere Söhne Ruhmreicher Väter griffen in Ayqua zu den Waffen ihrer Ahnen (Krieger ausgebildet)
Zahlreiche (eine Einheit) Krieger sind im Kampf gegen die Yancotu gefallen
Die Ehrenhaften Reiter der Nawika fielen dem ehrlosen Hinterhalt der Yancotu zum Opfer (eine Einheit Kavallerie)
Mutig bis zum letzten Atemzug hielten die Krieger die Festung gegen die blutrünstigen Tenetlan und fielen dennoch (1 Einheit Krieger)

Übernatürliches:
Ritualmagie in Owaqa - Wut des Sumpfes
Ritualmagie in Kanovi (bezahlt vom Protektorat)- Zorn des Waldes

Politisches:






Buchhaltung:

+ 4GE Einkommen
- 3 GE für Schützen
- 7 GE Als Opfer für Ritualmagie
- Pferde diese Runde unbenutzbar- Opfer für Ritualmagie
- 4GE für die Herstellung einer magischen Waffe - Artefaktherstellung
- 2GE für die Ausbildung von Kriegern in Ayaqa

Demographisches:

+ 1(,75)PE Grundeinkommen
- 2 PE für Schützen
- 2PE Als Opfer für Ritualmagie
- 2PE um die dezimierte Kavallerie wieder aufzufüllen
- 2PE für die Ausbildung von Kriegern in Ayaqa

Truppenbewegungen:

Schützen in Owaga ausgebildet
Schützen nach Tontya bewegt
Kavallerie von Owaga nach Tontva bewegt
Kavallerie von Ayaqa nach Tontya bewegt
Krieger aus der Gefangenschaft der Kanshu zurückerhalten und nach Kanovi bewegt
Krieger aus Owaqa nach Tontya bewegt
Krieger aus Chuwuta nach Tontya bewegt

Bauvorhaben:

Diplomatisches:
Kriegserklärung an die Yancotu

Militärisches:
Angriff auf Matotay
Verlust von einer Einheit Elite-Krieger
Verlust von einer Einheit Kavallerie
Eine Einheit Kavallerie steigt in den Elite-Status
Ein Held wird geboren: Napachohee (Kavallerie)

Übernatürliches:
Beschwörung von Sumpfwesen zum Angriff auf Matotay

Politisches:
Änderung der Doktrin in Kriegsbeute



WIRD NOCH ERWEITERT

Sigon
11.01.2009, 19:22
Tenetlan


Religion:
Sie ist eine polytheistische Religion die sich im wesentlichen auf 7 Götter beschränken lässt. Natürlich gibt es mehr aber diese 7 sind der Hauptpantheon.

Wenn ein Krieger stirbt kehrt er ins Totenreich ein wo Ihn der Totengott zusammen mit seiner Gemahlin empfängt. Der Krieger dient ihm dort solange bis der Gottkönig wieder seine Dienste in Anspruch nimmt und ihn als lebenden Toten wieder in das Reich der Sterblichen ruft. Wenn ein Priester geht verflucht ihn der Gott Quentolathydill ihn dazu ewig als Wächter über das geheiligte Land zu Wachen und niemals das "Paradies" zu betreten.


Hotedakondopeth-Gott der Sonne und des Krieges
Oberster Priester: Dapetolopet
Hotedakondopeth ist der am meist verehrte Gott, ihm wird in der Schlacht gehuldigt und man opfert ihm um Schlachtenglück herbei zurufen. Er ist auch der Bringer der Sonne und entscheidet so jeden Tag ob die Menschen weiter unter Ihr wandeln dürfen. Der große Tempel des Hotedakondopeth ist zugleich auch der Palast des Gottkönig, denn dieser stammt direkt von Ihm ab. Jeder Tempel besteht aus Gold, denn Hotedakondopeth akzeptiert kein anderes Material, denn nichts kommt der Sonne in Erscheinung und Glanz näher. Seine Priester sind die geistlichen Anführer unter der Priesterkaste und dem obersten Priester obliegt es den neuen Gottkönig zu finden, wenn der derzeitige seine Zeit beendet hat.


Faqutalefatileph - Gott des Regens und Donners
Oberster Priester: Jatubalatip
Faqutalefatileph befiehlt über Regen und Donner, bei schweren Stürmen fleht man Ihn um Gnade an, denn damit zeigt er das er verärgert ist. Deshalb bezeichnet man Ihn auch als einen der gierigen Götter, denn er verlangt mehr Opfer als jeder andere. Seine Tempel sind meist auf Hügeln oder im Zentrum einer Lichtung gebaut, denn dort trifft der Regen direkt das Dach des Tempels, damit zeigt Faqutalefatileph seine Zufriedenheit. Trifft jedoch ein Blitz eine dieser schlanken, Turmhohen Gebäude dann bringt er seinen Zorn zum Ausdruck und verlangt nach einem besonders herausragendem Opfer. Man sagt das wenn alle Tempel im selben Sturm von Blitzen zerstört werden Faqutalefatileph herabsteigt und großes Leid über die Sterblichen bringt.


Quentolathydill - Gott der Erde
Oberster Priester: Hidedopetp
Quentolathydill ist der Gebieter über alle Steine und die Erde. Er war es der den Sterblichen die Macht über die Elemente lehrte im Austausch für das Blut der Gottkönige, so musste jeder König sich am Ende seiner Regentschaftszeit dem großen Quentolathydill opfern. Doch dieser Schwur wurde gebrochen, so verfluchte Quentolathydill alle Magier dazu auf ewig Wächter seines Landes zu sein wenn diese aus dem Leben schieden. Meist taucht aus dem Nichts eine Statue oder eine Felsformation auf, manchmal erheben sich aber auch neue Hügel an stellen die vorher Flach waren.
Quentolathydill gilt als Beschützer des Landes und man sagt solange es Ihn gäbe würde das Land der Gläubigen nie in die Hände der Ungläubigen fallen. Seine Tempel ähneln großen Steinblöcken und scheinen sogar aus einem einzigen zu bestehen. Wenn Quentolathydill zornig ist bebt die Erde selbst was Häuser einstürzen lässt und Bäume entwurzelt.


Arpotetilan - Gott des Waldes und Lebens
Oberster Priester: Quetopzek
Arpotetilan ist der friedlichste Gott und Beschützer der Wälder. Wer sein Reich betritt opfert meistens ihm zu Ehren vorher eine Hand voll Samen um Ihn gnädig zu stimmen. Seine Tempel bestehen aus Holz und seine Priester haben ein großes Wissen über die Heilpflanzen des undurchdringlichen Dschungels. Wenn Arpotetilan erzürnt ist streckt er meist die Sterblichen mit Krankheiten nieder. Hin und wieder wenn er voller Zorn und Wut ist, sagt man, kommt es vor das die Bäume selbst um sich schlagen und Eindringlinge beseitigen.


Hiztékapotetal - Gott des Windes und Himmels
Oberster Priester: Hitaritek
Hiztékapotetal wird meist als gefiederte Schlange dargestellt und ist der Herrscher des Himmels. Seine Soldaten sind die Vögel und sein Heim die Wolken. Seine Tempel sind selten und meist nichts weiter als einfache Steinbauten, denn Ihm liegt nicht viel an dem Leben auf dem Boden.Er ist den Menschen neidig, denn Sie haben Arme und Hände mit denen Sie Formen können, deswegen verbannt er Sie aus seinem Reich, so das es ihnen nicht möglich ist zu fliegen. Sollte dennoch ein Mensch den Himmel betreten so wird sein Göttlicher Zorn ihn treffen und auf ewig Quälen. Außerdem ist er der Schutzpatron der Adlerkrieger.


Azutepetele - Gott der Meere und des Wassers
Oberster Priester: Totaqueletep
Wann immer ein Sterblicher zur See fährt oder in einem schwimmt fleht er erst Azutepetele an ihn zu verschonen, denn er ist gierig und schon viele sind im Meer versunken. Meistens erhört er die Anrufungen der Menschen, doch wenn er erzürnt wird schickt er riesige Flutwellen um die Sterblichen zu Strafen. Seine Tempel liegen meist an einem Fluss oder an der Küste und bestehen gänzlich aus Holz.


Hektaporetile - Gott des Totenreichs
Oberster Priester: Japurtahep
Hektaporetile ist zusammen mit seiner Gemahlin der Herrscher über das Totenreich. Jeder Krieger der stirbt dient ihm in seiner Armee solange bis der Gottkönig den Gefallenen zurück ruft oder Hektaporetile ihn seinen Jaguaren vorwirft.
Hektaporetile ist der Schutzpatron der Jaguarkrieger und ihm wird meist das Herz eines solchen als Opfer dar gebracht. Seine Tempel sind die Kasernen der Jaguarkrieger und seine Priester sind meist große Krieger denn nichts stimmt den Totenherrscher freudiger als Seelen die er in seine Armee rekrutieren kann.


Opfer:


Opfergaben können von einfachen Lebensmitteln über Tiere bis hin zu Menschen reichen. Hierbei gilt das Blut immer mehr zählt als normale Opfergaben wie Brot oder Früchte. Je höher der Sterbliche in der Hierarchie seines Landes steht desto begehrter ist sein Herz und sein Blut. Die Götter ziehen jedoch das Blut von Ungläubigen vor, denn deren Seelen werden so ein Teil Ihrer Armee mit der Sie am Tag des Untergangs in die Welt der Sterblichen marschieren werden. In Zeiten größter Not kam es vor das sich der Gottkönig selbst opferte um sein Land zu schützen. Die Götter begehren nichts mehr als das Herz des Königs, denn derjenige der es in Besitz bringt wählt den nächsten Gottkönig aus. In den vergangenen Jahrhunderten blieb dieser Sieg immer bei Hotedakondopeth, doch irgendwann wird er unvorsichtig sein und ein anderer Gott wird an seine Stelle treten. Die Götter sind wählerisch und hin und wieder ignorieren Sie auch dar gebrachte Opfergaben was meist zu Ungunsten der Sterblichen endet..


Armee:


Es gibt ein stehendes Herr aus Kriegern die das Land verteidigen und Beutezüge unternehmen um Sklaven und Wertgegenstände zu erbeuten. Diese sind meistens mit Speeren und Schilden bewaffnet und haben Blasrohre dabei mit dem Sie bis auf 20 Meter treffen. Pfeil und Bogen wird meistens von Regimentern verwendet die eine eigene Ausbildung erhalten haben. Diese Einheiten sind Spezialisten darin sich im Wald zurecht zu finden und Hinterhalte zu legen, sie sind auch exzellente Spurenleser. Sollte ein Krieger mehrere Schlachten überleben wird er entweder in die Adler- oder Jaguarkrieger aufgenommen. Die Jaguarkrieger sind die Leibwache des Gottkönig, man sagt das jeder von Ihnen von Hektaporetile gesegnet sei und sein Dienst seinem Herren gegenüber niemals endet. Jaguarkrieger sind Meister im Umgang mit Speer und Schild und Sie kennen keine Furcht, auch nicht vor dem Tod, denn sie wissen was sie erwartet. Sie werden Ihrem Herren bis zum letzten Mann verteidigen und ihn wenn nötig bis in das Totenreich folgen.


Die Adlerkrieger hingegen sind fabelhafte Bogenschützen und eine der wenigen Einheiten die das Reiten beherrscht. Pferde sind nicht üblich denn im dichten Dschungel sind diese Tiere eher eine Last als ein Hilfsmittel, dennoch kommt es vor dass man auf diese angewiesen ist.


Die Priester:


Gleich unter dem Gottkönig steht der Rat der Sieben, eine Zusammenkunft der Sieben Hohepriester einer jeden Gottheit. Sie sind hoch angesehen Personen und ein jeder von Ihnen beherrscht die Künste der Magie wie kein Zweiter. Die Jaguarkrieger ist ebenfalls für Ihre Sicherheit verantwortlich, auch wenn der Schutz des Gottkönig weit über der Sicherheit des Rates steht.


Priester stehen über dem gewöhnlichem Volk und den Kriegern, denn sie sind die Stimme der Götter. Einen Priester zu töten hat schwere Folgen, meistens enden diese im Tod auf dem Opferaltar. Nur der Gottkönig hat die Macht einen Priester zu töten ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.


Die Gesellschaft:

Die Menschen des Landes verdingen sich ihren Unterhalt mit dem vereinzelten Anbau von diversen Getreidearten und Sammeln von Früchten und Wurzeln. Ein Großteil der Nahrungsnachfrage wird allerdings mit dem Jagen gestillt, auch Fischfang ist an den Küsten weit verbreitet. Das halten von Hühnern und anderem Gefieder als Nahrungsquelle wird zwar von den meisten genutzt, doch von den wenigsten gut geheißen denn es ist eine Beleidigung gegenüber Hiztékapotetal, weswegen meist auch die Hälfte der Tiere in seinem Namen geopfert werden. Die meisten Männer sind Mitglieder einer Einheit und verbringen mindestens einmal täglich ihre Zeit in der Kaserne um zu trainieren oder sich mit ihren Brüdern auszutauschen.


Ein wichtiges Element der Gesellschaft sind die Sklaven, denn diese verrichten die niederen Arbeiten, dazu zählen der Abbau von Erzen und Steinen (meist Obsidian und Gold), das bauen von Gebäuden, fällen von Bäumen (denn ein Gläubiger könnte nie dem Reich von Arpotetilan zu Leibe rücken!) und am wichtigsten, als Opfer auf dem Altar der Götter zu enden. Sklaven haben kein sehr schönes und langes Leben, die die zu schwach zum Arbeiten sind werden sobald sie in Hotkapetilat ankommen geopfert, der Rest wird meist in die Minen getrieben und durch die Peitschen der Aufseher motiviert möglichst hart zu arbeiten. Nach einem kargen Abendmahl dürfen sich die Gefangenen dann in einer Steinhöhle ausruhen solange bis im Morgengraun der Wärter sie wieder zur Arbeit antreibt. Die wenigsten halten dies länger als zwei Monate durch.


Religion spielt eine wichtige Rolle im Leben der Sterblichen. Es gibt über zwei Dutzend Regeln die er am Tag einzuhalten hat um die Götter nicht zu erzürnen. Als Opfer auf dem Altar zu enden ist für einen Gläubigen eine der größten Ehren die ihm zu Teil werden kann. Seine Familie wird ihn in dieser Zeit mit allem umsorgen was er braucht und jeder Bewohner des Landes wird ihm Platz machen, denn er ist zu großem Auserkoren und darf sich dem Gottkönig auf bis zu 10 Schritt nähern was meist zu einem kurzen Gespräch mit dem König führt. Der große Gottkönig empfängt so gut wie nie einfache Bürger, wenn diese Sorgen und Ängste haben tragen sie dies meist dem Dorf oder Stadtältesten zu der es dann vorbringt. Sollte er dennoch einmal einen Sterblichen empfangen gibt es über einhundert strikte Regeln die dieser einzuhalten hat denn wer will schon einem Gott gegenüber unhöflich oder gar Barsch handeln.


Händler und der Wert des Geldes:


Die ersten Europäer die den Bewohnern des heiligen Landes begegneten taten diese als Wilde ab die an ihre heidnischen Götter glaubten und behandelten sie wie Dreck. Als sie jedoch sahen wie viel Gold in diesem Land vorhanden war versuchten Sie mit billigem Plunder den „Wilden“ das Ihre ab zu kaufen. Doch die Bewohner kannten den Wert des Goldes, denn für Sie war es auch nicht weniger wert, nur in anderen Maßstäben. So hatte man bald eine Abneigung gegen die Hochnäsigen Europäer, doch gaukelten einige ihnen anderes vor um an wertvolleres zu kommen. Diverse Rauchpulver und Glasfiguren gelangten so in Umlauf und wurden für viel Gold gehandelt. Doch die Europäer entdeckten noch etwas, Tabak und andere Gewürze. So kam das Gold wieder zurück in das Land, dafür verließen einige Tonnen edelster Gewürze die Küsten des Landes.


Die Märkte der Dörfer und Städte werden aber nicht von Gold kontrolliert sondern man tauscht was man benötigt. So ist es durchaus üblich mehrere Käfige mit Hühnern mit zu führen oder aber auch einen Speer gegen einen Hammer zu tauschen.


Hotkapetilat – die goldene Stadt:


Hotkapetilat ist die Hauptstadt des Landes, gleich alt wie die Erde auf der Sie gebaut wurde hat Sie Jahrhunderte überstanden und Sie wird auch noch Jahrhunderte stehen. In einem riesigen Tal gelegen und Umrundet von dichtesten Urwald möchte man nicht glauben das hier, am Ende der Welt, eine solche Metropole liegt. Ein einzelner Weg schlängelt sich durch den Wald, je näher er an die Stadt kommt desto breiter wird er, kurz vor der Stadt ist er über 4 Meter breit und gepflastert. Kein Mauerwerk schützt die Stadt, denn noch nie gelang es einem Gegner bis in die Stadt zu gelangen. Die Straßen in der Stadt sind allesamt gepflastert, die Hauptstraße führt bis genau vor den Palast des Gottkönigs, davor reihen sich die großen Tempel der anderen sechs Gottheiten, jeweils drei zur Linken und drei zur Rechten und vor jedem Wacht eine Statue der jeweiligen Gottheit. Die letzten Pflastersteine vor dem Palast bestehen aus Gold, sowie der Palast selber. Stufenweise aufgebaut befindet sich an der Spitze, zu der eine lange Treppe führt, der Thronraum des Gottkönig. Die Stadt selber besteht aus Steinbauten in denen bis zu drei Familien leben. Entlang der Hauptstraße und anderer größerer Straßen reihen sich diverse Handwerker und Händler. Hier kommen die Bewohner des Landes zusammen um wichtige Werkzeuge oder Schmuck zu erstehen.
Im Zentrum, nahe des Palastes befinden sich mehrere Kasernen in denen Rund um die Uhr Soldaten stationiert sind die für Ordnung sorgen. Nur selten müssen diese Krieger wirklich Handgreiflich werden, denn niemand kommt nach Hotkapetilat um einen Streit anzuzetteln. Armenviertel gibt es in der Stadt nicht denn der Gottkönig geht mit allen Mitteln dagegen vor Gesindel aus der Stadt fern zu halten.

Praying Mantis
12.01.2009, 12:07
Aus den Erzählungen Matmundis, Schriftgelehrter Quetztacls


Auf Wunsch des großen Gottkönigs Hettepuke selbst, berichte ich nun über unser Volk und die fünf großen Städte.
Vor mehr als fünfhundert Jahren hatte der Gottkönig Tehenpuin die Vision fünf große Städte zu errichten, die dem Lauf der Zeit widerstehen sollten. Als Bollwerk gegen die Feinde der Cachu wurden sie nach Jahren harter Arbeit endlich fertiggestellt. So prächtig war ihr Erscheinungsbild, das es sogar ein Gott nicht wagte über sie alle zu herrschen. So setzte er vier Herrscher ein, um über die Städte zu wachen. Er lies sie mächtige Eide schwören, nie sollte eine dieser Städte fallen. Und bis heute war dem auch so, kein Feind hatte bis jetzt einen Fuß in eine der Städte gesetzt, kein Pfeil war jemals über die goldenen Mauern geflogen. Tehenpauin widmete jede Stadt einem der Charakteristika unseres großen Reiches, in der weisen Voraussicht nicht den Zorn Crais zu erwecken. Denn nie sollten die heiligen Orte, auf denen sie errichtet waren, in Vergessenheit geraten...


Acclo Mito, Stadt des Mondes und Sitz der neun Mummienkönige von Cachu
Dies ist der heiligste Ort unseres Reiches. Vor Jahrtausenden erfuhren hier unsere Vorfahren von der wahren Bestimmung unseres Volkes. Von der Spitze des großen Mondturms aus, regiert der große Hettepuke über das ganze Land.
So prächtig ist der Turm, das sogar der Mond nicht wegsehen kann. Bereits wenn der Mond aufgeht, taucht der silberne Turm die gesamte Stadt in glänzendes Licht, und nicht zu selten hat sich jemand in der Schönheit dieser Stadt verloren...


Aypu, Stadt des Sandes und Sitz des Sandfürsten Moritame
Umgeben von Sand und Staub, scheint diese Stadt nichts besonderes zu sein, doch was die großen Sandherrscher aus ihr gemacht haben, ist wahrlich gewaltig. Denn die Pracht dieser Stadt liegt nicht über dem Sand, sondern darunter. Kilometerlange Gänge, verziert mit Silber und Granit, durchziehen das darunterliegende Erdreich. Riesige Hallen beweisen die Macht der Sandherrscher, welche nur der des Gottkönigs nachsteht...


Yahu Catu, Stadt der tausend Spiegel, Sitz des Seelenpriester Leputem
Das wohl bemerkenswerteste an dieser Stadt ist zugleich auch das Unscheinbarste. Im Zentrum der Stadt steht ein großer, grob rechteckiger Steinklotz, den manche Menschen wohl nicht einmal als Gebäude erkennen würden. Doch im inneren ist es von solcher Schönheit, das es sein Äußeres Lügen straft. Dies, so lies ich mir einst von dem großen Leputem erklären, hat einen tieferen Hintergrund, denn wie der Mensch, so ist auch dieses Gebäude beschaffen. Mag ein Mann von Außen auch noch so unscheinbar sein, so ist er im inneren vielleicht um so edler.
Darum ist dies der Tempel der tausend Spiegel, und das Tor zur Seele.
Die Seelenpriester sind von solch unglaublicher Weisheit, das selbst die restlichen Fürsten sie befragen, sollten diese einmal nicht weiter wissen.


Iccosci, Stadt des klagenden Waldes, Sitz des Klagefürsten Quetopocle
Iccosci repräsentiert wie keine andere Stadt unseres Volkes, das Land der Cachu. Umgeben vom undurchdringlichen Dschungel, ist der Übergang zwischen Stadt und Wald nur schwer zu Erkennen. Ich kann diese Stadt getrost als das Bollwerk unseres Uralten Waldes bezeichnen, denn nirgendwo sonst wird Baum und Blatt, Tier und Insekt so verehrt wie hier. Die größte Schändung wäre das betreten des Sitzes von Quetopocle. Ein jedes Tier und eine jede Pflanze unseres Reiches wurde im ewigen Garten aus Gold erschaffen, und so stehen sie bereits seit Jahrhunderten dort.
Doch die Krieger des Waldfürsten wissen wie kein Zweiter, sich im Wald zu bewegen, und sie werden eher sterben, als das ein Ungläubiger seinen Fuß in unsere Wälder setzt.


Layta Opoqui, Stadt der Plagen, Sitz des Plagenbringers Hoztacle
Wenn es etwas gibt, das unsere Feinde abschreckt, sie langsam ausdünnt und ihnen die wahre Grausamkeit dieses Landes näher bringt, denn sind es die wilden Tiere und giftigen Insekten unserer Wälder. Auch sie sind ein Teil dieser Welt und auch ihnen dachte Tehenpuin eine Stadt an. Umgeben von Sümpfen und Wäldern ist Layta Opoqui die am schwersten zu erreichende Stadt.
Die großen Fürsten die über diese Land herrschen, tun dies meist nicht all zu lange. Denn auch sie sind nicht Immun gegen das Gift der Tiere, und manch eine ausgesprochene Plage kostet mehr als nur Blut...

In Arbeit

Apocrita
13.01.2009, 07:45
Sie Inseln der Mahar sind sehr bergig aber zumeist mit Dschungel bedeckt. Der Höchste Berg ist der Korepara, der nach dem Gott der Erde benannt ist und auch als dessen Sitz gilt.
Viele Höhlen bohren sich tief ins Gebirge und einige davon bergen Süßwasserquellen. Kurz vor der Küste hört der dichte Urwald allerdings ab und das Land fällt in steilen Klippen zum Meer hin ab. An den wenigen flachen Steinstränden haben sich Fischer und Perlentaucher angesiedelt.
Der Hauptteil der Mahar lebt allerdings in verstreuten Urwlaldsiedlungen zwischen denen es kein ausgebautes Wegnetz gibt. Diese kleinen Siedlungen bestehen aus Lehmhütten und manchmal auch Wohnhöhlen. Die Menschen die dort leben sind Jäger und Krieger, die kaum Ackerbau oder Viezucht betreiben.
Mitten im Dschungel, am Fuß des Korepara befindet sich die steinerne Tempelstadt der Mahar. Hier erscheint das Leben etwas zivilisierter als im Dschungel. Die meißten Adligen, Priester und ein großteil der Krieger lebt hier. Die Steingebäude kommen völlig ohne Rundungen aus, Fenster existieren als schmale, hohe Schlitze in den Wänden, Türen sind rechteckige Aussparungen, die bei Bedarf mit Bastmatten verschlossen werden. Die meißten Gebäude haben nur wenige Räume im Erdgeschoss. Die Ausnahme ist der Palast des Para, der ein zweistöckiges, weitläufiges Gebäude ist.
Außerdem verfügt die Stadt über eine gewaltige Tempelanlage: Kleine Tempel für die vier Götter sowie ein großer Haupttempel in form einer riesigen Steinpyramide, Häuser für die Tempeldiener und Priester und in einer Höhle die Unterkunft des Orakel. Das orakel besteht aus einigen Mädchen mit Seherfähigkeiten, die ihre Unterkunft nie verlassen dürfen und nur zur Hohepriesterin Kontakt haben. Diese Orakelmädchen sind neben hochgestellten Persönlichkeiten die wertvollsten Opfer, die man den Göttern übergeben könnte.

Die vier Götter der Mahar sind:
Te Kuina - die Göttin des Wassers, sie kontrolliert Quellen, Meere und Regen und ist außerdem die Herrscherin über alles was Lebt.
Te Waipara - der Gott des Feuers, er kontrolliert nicht nur das physische Feuer, sondern auch alle Emotionen, er kann einem Menschen mehr Kraft verleien als alle anderen Götter und wird daher von den Kriegern angebetet
Te Korepana - der Gott der Erde, er Wohnt im Korepana und ist der behütende Gott, außerdem gab er den Menschen Bodenschätze und Reichtümer
Te Nuitai - die Göttin der Luft, sie, die allgegenwärtige Göttin, weiß alles was ist, was war und was noch sein wird, Seher und Magier beten sie an

Da der Gott und Geisterglaube tief in den Mahar verwurzelt ist sind die Priester der Mahar sehr hoch angesehen. Die meisten von ihnen verfügen über magische Fähigkeiten oder stellen ihre Willesn- und Lebenskraft den anderen Magiern zur Verfügung. In Opferritualen versuchen die Priester die Götter positiv zu stimmen oder sie zu bewegen ihnen gute Geister zu senden. Hier kann von Edelsteinen über Nahrung bis hin zu Menschenleben alles erdenkliche genmutzt werden...allerdings benötigt man für große Zeremonien auch große Opfer.
Obwohl es als Ehre gilt, seinen Leben an die Götter zu verschenken hofft jede Familie, dass es nicht die eigenen Verwandten trifft, wenn die Priester durch die Dörfer streifen um neue Opfer zu sammeln.
Neben den Tempeldienern aus der Hauptstadt leben noch viele Magier/Priester im Wald verstreut. Jedes Dorf hat einen Magier, der vor allem als Heiler tätig ist. Und abseits der Gesellschaft leben Voodoo-Priester, die böse Geister vertreiben aber auch Flüche aussprechen können.


Die Gesellschaft der Mahar gleidert sich in ein Kastensystem:
Adelskaste: Erwählte der Götter-Munui Te
Priesterkaste: Schüler der Götter-Surui Te
Kriegerkaste: Krieger der Götter- Hanui Te
gemneinses Volk: Kinder der Götter - Nui Te
Sklaven: Erenui (Hierzu zählen auch die Bewohner der Fischerdörfer, die alle verschiedenen Adligen unterstellt sind.)

Machtgefüge:
Oberster Herrscher:
Titel-"Para" = oberster der Adelskaste (derzeit Para Tamaka nu Waipendi)

Oberste Priesterin:
Titel-"Sura" = Oberste der Magierkaste, befragt und bewertet das Orakel (derzeit Sura Lai nua Waipendi - Schwester des Para)

Oberster Kriegsherr:
Titel-"Para Han" = Militärischer Führer (derzeit Onowai nu Toau)

Regenten der anderen Provinzen:
Maharui - Para Tamaka nu Waipendi
Takona - Hanuo nu Kawenarui
Nuanaui - Oriwai nu Toau (Bruder des Kriegsherren)
Wainako - Suin nu Varanao


höhere Krieger, Priester, andere Adlige
Volk
Sklaven

Dave
22.01.2009, 20:14
Königreich Allarien

http://www.tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=67551&d=1231982751

Offizieller Name: Vereinigtes Königreich Allarien
Staatsform: absolute Erbmonarchie, instabil
Staatsoberhaupt: König Ricardo Eduardo di Lamoria III. von Allarien
Amtssprachen: Allarisch; regional auch Dhouénáis, Halanisch
Hauptstadt: Bieradi
Währung: allarisches Pfund
Nationalhymne: Il Canto degli Allariani (http://de.youtube.com/watch?v=0qYk9Jt6MeA&feature=related)
Nationalfeiertag: 3. Juli ("Tag der allarischen Einheit")

Das Land
Das Vereinigte Königreich setzt sich aus den vier alten Herrschaftsgebieten zusammen, die König Vittore Emmanuell IX. in den Unionskriegen (962 bis 965) unter der Zentralherschaft Bieradis einte und die bis heute als politische, wirtschaftliche und militärische Verwaltungseinheiten bestehen: Dem Fürstentum Calliena, dem Großherzogtum Alligari, dem Herzogtum Vellania und der Markgrafschaft Sero.

Das Fürstentum Calliena war seit jeher das mächtigste Reich Allariens, das durch seine wirtschaftliche und militärische Führungsposition, den niedrigen Bevölkerungszahlen zum Trotz, auch die Dynastien des Reichsgründers Vittore Emmanuell und des jetzigen Königs, die di Lamoria, hervorbrachte. Heute dominieren die Schwerindustrie und der Bergbau den allarischen Binnemarkt und die Metropole Bieradi ist das politische und wirtschaftliche Herz des Landes: Die Reichsadministration und der gesamte Finanzmarkt, inklusive der Hauptbörse, haben ihren Sitz in Bieradi.
Das Großherzogtum Alligari ist der historische Rivale Callienas und bildet das traditionelle Gegengewicht zur callianischen Dominanz. Die Position Alligaris ist seit den Unionskriegen jedoch geschwächt: Um die militärische Macht des Großherzogtums zu brechen, versicherte sich Vittore Emmanuell der Unterstützung des Kaisertums Südfall, das für seine Dienste mit Gebietsabtritten nördlich des Pi entlohnt wurde. Die Streitigkeiten über den Grenzverlauf haben seither das Verhältnis zwischen Alligari und Calliena belastet, finden in der derzeitigen realpoltischen Lage jedoch nur über Umwege in die allarische Außenpolitik.
Das Herzogtum Vellania hingegen ist die bevölkerungsreichste Provinz Allariens, in ökonomischer Hinsicht jedoch keine Konkurrenz zum Fürstentum Calliena. Vellania ist eine ländliche Region, die auch als "Kornkammer Allariens" bezeichnet wird. Hauptexportartikel sind Agrarprodukte, die die ariden Provinzen des Landes ernähren, aber auch das Ausland mit den vielgerühmten allarischen Weinen und Weizen versorgen. Die Großindustriellen in Bieradi mögen die "vellianischen Bauern" zwar belächeln, aber zähneknirschend müssen auch sie anerkennen, dass die Devisen aus dem Agrarexport einen wichtigen Beitrag zum Staatsetat darstellen.
Die Markgrafschaft Sero wird völlig von der Seefahrt dominiert. Von hier aus beherrschten in früheren Zeiten die seroesischen Handelscompagnien den gesamten Südhandel Europas und von hier aus starteten die ersten Expeditionen nach Fernost und Fernsüd. Durch seine strategische Lage als Vorposten Allariens, weckte die Markgrafschaft schon immer die Begehrlichkeiten der Feinde Allariens, deshalb wurden die Festungsanlagen unter dem vorigen König, Emmanuell V., ausgebaut und die Seroesen gelten als die fähigsten und erfahrensten Seefahrer Allariens. Doch auch die stärksten Festungen sind hilflos, wenn sie nicht ausreichend bemannt sind, wie der jüngste Angriff des Sultanats bewiesen hat.

ParadiseBird
18.02.2009, 14:45
Herzogtum Rouenburg
http://www.tabletopwelt.de/forum/attachment.php?attachmentid=67375&d=1231766167

Dramatis personae

Herzog Sigmund II. von Rouenburg (* 17. Februar 912)
Der alte Fürst Rouenburgs, Herrscher des Landes. Sohn von Herzog Maximilian IV. von Rouenburg (* 23. November 873; † 8. Juli 961). Fähig, aber erzkonservativ in seiner politschen Haltung, was deutlich wird in seiner absoluten Ablehnung der neuen sozialistischen Führung Beriiskas und der traditionellen rouenburger Neutralität im Dreieck Dhouén-Halmark-Allarien. Jede Annäherung an eine der Großmächte würde zur Verstimmung der jeweils anderen führen und eine zu feste Bindung an Allarien würde womöglich beide Großmächte gegen Rouenburg aufbringen. Sigmund II. hat es bis dato aber meisterhaft verstanden, trotz der Gründung des Halanischen Kaiserreiches und der Stabilisierung des Kaiserreiches Dhouén die Unabhängigkeit Rouenburgs zu wahren.

Die Kritik aus Ministerialratskreisen an seinem Neffen hat er bislang immer zurück gewiesen, aber auch er beginnt sich allmählich Sorgen um sein Vermächtnis als Herzog in einer jahrhundertealten Linie zu machen.

Graf Willhelm von Flusser (* 29. Mai 950)
Der Neffe des Herzogs und künftiger Thronfolger. Bei weiten Teilen des Volkes, besonders der weiblichen Bevölkerung, sehr beliebt aufgrund seines Rufs als Lebemann von Welt, seines umwerfend guten Aussehens und seiner pro-dhouénischen Haltung. In herzöglichen Kreisen aus ebendiesen Gründen mit Argwohn betrachtet. Mehrere Ministerialräte haben dem Herzog ihre Bedenken über Graf Willhelms Tauglichkeit als Thronfolger, besonders im Hinblick auf die unbedingte Neutralität der rouenburger Politik, geäußert. von Flusser würde Rouenburg lieber an der Sonne sehen, wenn nötig als Teil der Grande Nation, als in Unabhängigkeit und Unbedeutendheit ein nationales Dasein zu fristen.

Graf Willhelm bereiste von 966 bis 968 die Neue Welt. Stationen auf seiner Reise waren Kanshu, Urajaan und Kian-Pho, von der er sich sichtlich beeindruckt zeigte. Dies bekräftigte ihn nur noch, mit typisch westlicher Arroganz, in seinem Sendungsbewusstsein und der Thronprinz gehört zu den lautstärksten Unterstützern europäischer Kolonialpolitik in Asien.

Albrecht Kanter (* 30. Dezember 905)
Obwohl er nur ein ehemaliger Oberst im VI. Herzöglichen Füsilier-Regiment ist, ist er nicht nur der wichtigste und treueste Berater der herzoglichen Familie, sondern zieht auch viele unsichtbare Fäden im Hintergrund, die die Integrität des Landes zusammenhalten. Seine Vertrauensposition, die noch auf die Militärzeit als Untergebener des amtierenden Herzogs zurück geht, versetzt ihn in die einzigartige Lage kein Mitglied des Ministerialrates zu sein und dennoch vom Herzog persönlich mit der Mehrzahl aller wichtigen Erlässe beauftragt zu werden. Dies führte zu mehreren Protesten aus Ministerkreisen, doch solange Sigmund II. auf dem Thron sitzt ist Kanters Position sakrosankt.

Politische Kultur des Herzogtums

Auch wenn das rouenburger Volk nominell keinen Einfluss auf die politischen Geschicke des Herzogutms nehmen kann, sollte man nicht dem Fehlschluss unterliegen und die von Rouenburg auf eine Stufe mit den sprichwörtlichen beriiskischen Despoten stellen. Vielmehr ist die außerordentliche Machtposition des Herzogs Ausdruck für das über Jahrhunderte teuer erkaufte Vertrauen, dass sich die herzögliche Linie erkaufen musste. Bisher wurde das Vertrauen der Bürger auch nicht enttäuscht, in letzter Zeit mehrt sich jedoch der Unmut im Land.

Die "Konservativen", denen die traditionelle Neutralität des Herzogtums wichtigstes Anliegen ist und der herzöglichen Linie eigentlich als treu gelten, sehen die Thronfolge und den wachsenden Einfluss des Ministerialrates mit Argwohn. Die sogenannten "Progressiven" fordern eine stärkere Anbindung an Dhouén bzw. Halmark, vermischt mit lautstark geäußerten Forderungen Rouenburg zu neuer nationaler Blüte zu führen und Kritik an der als feige und athritisch verlachten Außenpolitik des Herzogs, die angeblich schon die gescheiterten Handeslabkommen mit Allarien und Südfall zu verantworten hat.
Diese großen politischen Strömungen verlegen ihre eigenen Zeitungen und Kampfblätter, namentlich die "Rouenburger Nachrichten" (konservativ), "Der Kurier" (progressiv-dhouénisch) und "Rouenburg Vaterland" (progressiv-halanisch).