Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zu Erfurts Wirkung für Computerspiele
In der letzten Zeit gab es einige Berichte in Zeitungen und Zeitschriften die man als lustig bezeichnen könnte wenn nicht die Doppelmoral unsrer Gesellschaft und vor allem die traurigen Ereignisse –die Anstoß dieser Berichte waren- in unsren Gedanken wären. Man sieht es häufig: Berichte die in einem Gebiet in dem man sich auskennt geschrieben werden, erscheinen erstaunlich schlecht. Dies ist soweit klar und verständlich, denn Reporter müssen über mehrere Gebiete hinweg schreiben und oft haben sie nur eine Ansprechperson die sich in besagtem Gebiet mehr oder minder gut auskennt. Was im Falle der Computerspiele geschieht ist empörend und stellt ein Armutszeugnis für unsere Presse aus. Man fragt sich wieso die Presse so etwas tut? Warum die Gesellschaft so etwas tut? Meiner Meinung spielt eine Sache eine große Rolle, ich werde sie hier nun skizzieren.
Eine schlimme Tat ereignete sich. Von einem Menschen begangen, und kein Novum. Man stellt sich die Frage: „Wieso? Warum konnte so etwas geschehen?“. Die Antwort: „Weil das ein Mensch war“, ist nicht zu hören, denn wir fürchten uns davor, wir wollen diese Antwort nicht hören. Die erste Allgemeine Erklärung in solch einem Fall ist meist das, dass soziale Umfeld nicht gut war. War es das hier nicht? Ich kann es nicht beurteilen aber das die Presse hier wenig darüber schrieb läst darauf schließen das dies nicht der Fall sein kann.
Weswegen dann? Greifen wir in die politische Trickkiste. Folgender Grundsatz gilt: Je öfter man etwas aus verschiedenen anerkannten Quellen hört, desto wahrer ist es. Die Debatte Gewalt in Filmen ist sehr gefährlich da selbst ältere Menschen (am Rande bemerkt: Wähler) Gewalt im Fernsehen sehen. Gewalt beginnt in diversen Vorabendkrimis auf verschiedenen Sendern, auch den Rechtlich-Öffentlichen. Was aber tun besagte ältere Mitmenschen nicht? Spezielle Musik hören (damit ist sogenannte Gewaltverherrlichende Musik gemeint, wahrscheinlich alles was mehr als zwei Riffs hat) und eben Computer spielen. Also sagen wir diesen Leuten doch einfach (denn sie wollen ja eine Erklärung und haben berechtigterweise Angst) das die Spiele, die besagter Mörder hatte, daran Schuld sind. Das ist ein Akt des Wahnsinns und der Selbstverleugnung. Menschen sind gewalttätig. Damit haben Spiele nichts zu tun. Dies besagen übrigens auch ernsthafte Wissenschaftler. Dies ist an sich schon schlimm genug, doch nun wird das ganze auf dümmste polemischste Art von Politikern im Wahlkampf benutzt. Ich meine damit insbesondere Herrn Beckstein, der hier von Counter-Strike als „Killerspiel“ redet. Seine Englischkenntnisse scheinen zu wünschen übrig zu lassen. Nein dieser Mann hat nicht nur die Frechheit, die erbärmliche Frechheit, die Menschheit auf Computerspieler zu reduzieren, nein, er macht mit solch einem schlimmen Ereignis Werbung für seine Partei. "in skandalöser Weise untätig geblieben" sei die Bundesregierung, denn Bayern habe sogar schon 92 versucht solche Videospiele (!) zu verbieten. Die Regierung von unsrem derzeitigen Bundesinnenminister ist korrekt, er weist solche „schamloses und unanständiges“ Verhalten zurück und legte sogar Stoiber nahe Beckstein aus seinem Wahlkampfteam zu entlassen. Herr Beckstein geht aber weiter.
"Es herrscht jetzt die breite Überzeugung, dass solche Videos mit-ursächlich sind für die Explosion von Gewalt bei Jungendlichen ... Dadurch wird ihre Hemmschwelle massiv herabgesetzt."
Aha. Man baut bei solchen Spielen eher Gewalt ab. Mir bekannte Personen beginnen in wütendem zustand „solche Spiele“ zu spielen und nach kurzer Zeit hören sie auf, entspannt und friedfertig. Die Hemmschwelle herunter gesetzt?! Wer sich das von unsrem Land mitgetragene Verhalten der U.S.A. gegenüber Afghanistans an sieht, sieht was Hemmschwellen herab setzt. Herr Beckstein meint auch das CS das Zielen beibringt,
aha, ich habe einen Offizier der Spezialdivision und einige Jäger gefragt die dies als „Blödsinn“ bezeichnen, man lernt bei Moorhuhn mehr über schießen als bei „Killerspielen“!
Wo der junge Mann das gelernt hat? In seinen beiden Schießvereinen, die aber sollten nicht geschlossen werden meint Herr Beckstein:
"Ich halte es für falsch, nun solche Schützenvereine zu verbieten. Seriöse Vereine kanalisieren das Bedürfnis Jugendlicher nach dem Umgang mit einer Waffe und filtern Ungeeignete eher heraus."
Der Täter
Die presse
Die realität
[mehr folgt]
Hi
Wenn das stimmen würde dann müßte ja jeder der am PC Ego- shooter, Kriegsspiele usw. Spielt ja eine Blutrünstige Zeitbombe sein, die jeden Moment hoch gehen könnte.
PS.: Diese Diskussion wird jedes mal in den Medien abgehalten wenn wieder so ein durchgeknallter sein "Schlachtfest" abhält.
mfg. Raptor
Der Täter
Erst einmal eine richtig Stellung, der Täter war im Besitz einer sogenannten Pump-gun, die er aber zugunsten eines Revolvers nicht verwendete. Hier drängt sich die Frage auf wieso sich einige über das Rechte eine solche Waffe zu haben aufregen, wieso erst jetzt? Jetzt wo sie nicht benutzt wurde. Es wäre interresandt zu wissen ob diese Waffe überhaupt funktionierte, denn es wurde ausdrücklich immer nur gesagt das er eine besitze! Des weiteren kann man nicht von einem Amoklauf reden, da dieser Mensch in diesem Fall planvoll vorgegangen war, das Ziel nicht töten als solches, sondern Ausschalten von Personen die einem speziellen Beruf hatten, war. Wenn jemand an Waffen interessiert ist und sogar in einem Schissverein ist und er einen Computer hat liegt es nahe das er ein möglichst realistisches Spiel spielen wird. Auch muss gesagt werden das die Angabe er würde ausgesehen haben wie ein Counterstrikealterego dumm ist. Denn ab gesehen davon das es keinen reinschwarzen Skin gibt, ist ein solches Aussehen von allen Spezialleinheiten, Terroristen und sonstigen Personen die nicht erkannt werden wollen aus Nachrichten und Filmen her den meisten Menschen bekannt. Er habe die Waffen nach Counter-Strike gewählt, es gibt keinen Revolver in diesem Spiel und die Pumpgun die es in dieser Half-Life Modifikation gibt hatte er nicht. Einige führen nun an das es nicht um Marken geht sondern um das „Waffengenre“, den „Waffentyp“. Dies ist damit zu vergleichen auf der Straße rum zu rennen und „ich bin ein dummes Würstchen“ zu brüllen. Counter-Strike verwendet alle (viele) Waffen die von Einheiten wie GSG9 und den SWAT Teams, den NAVY Seals und vielen anderen ebenfalls benutzt werden, das diese alle Waffengenres abdecken ist klar. Abgesehen von einer experimentellen Laserwaffe kann man keine Schusswaffe wählen, die ihn Counter-Strike vom Typ her nicht existiert. Projektilwaffen wie Armbrüste sind ausgenommen.
So was ist ein verdampt schweres Thema. Ich habe schon vor Jahren Wolfenstein, Doom und deren Nachfolger gespielt. Schon damal wurde behauptet, dass diese Spiele aggresiev machen oder einen zu eben diesne Taten verleiten.
Jetzt.. Jahre später bin ich ein normaler Familein Vater. Ich wende keine Gewalt an und habe auch nicht vor jemanden umzubringen.
Solche Aussagen vergeneralisieren einen Aspekt dieser Spiele, der so nicht zutriff.
Sicher, es gibt Leute, die "fern ab der realität" leben. Bei diesen Personen kann es passieren, dass sie die Szenen in den Spielen Nachspielen wollen oder aber den Unterschid zwischen Spiel und Realität verloren haben. Die ist möglich.
Aber der Grossteil der normalen PC Spieler ist in der Lage zu unterscheiden ob er vor einem Monitor sitzt, oder eine reale Waffe in der Hand hält.
Im Grunde ist jeder, der bei der Bundeswehr ist oder war ein Mörder. Er hat die Ausbildung bekommen, er hatte die Waffen in der Hand. Solche Leute, werden aber nicht als potentiele Mörder abgestempelt. Es sind nur Leute, die Sachen machen, die der grossteil der Leute nicht verstehen, weil sie es nicht kennen. Das sind im Moment nun mal ein Grossteil der Wähler. Bis in 8 oder 12 Jahren sieht es anderst aus. Dann sind diese Leute, die jetzt diese Spiele spielen die Wähler.
@all
Ja, ich kann euch allen eigentlich nur zustimmen. Ich spiele momentan 2 solcher Ego- Shooter und hab auch schon mal CS gespielt. So jetzt müsste ich ja eine tickende Zeitbombe sein die jeden moment ausrastet. Das bin ich aber definitiv nicht! Ich war auch noch nie an einer Schlägerei beteiligt, oder hatte jemals ne echte Waffe in der Hand. Ich finde das ja totalen blödsinn das mann einen teil der Schuld den Computerspielen vorwirft. Da lernt man doch wirklich nichts über echte Waffen. Gib mir eine MG und ich zeig dir das ich unfähig bin mit der Waffe gezielt zu schießen, oder sie auch nur Nachzuladen.
mfg
arandis
Hi
Das mit dem Nachladen und zielen dürfte die kleinste Hürde sein.
Das was bei einem normalen (Geistig Gesunden) Menschen größere Problem bereiten wird/sollte ist im Real lief auf Menschen zu Schießen.
Bei PC.-Spielen weis man das es sich um Virtuelles (Elektronisches) Leben Handelt das immer wieder kehrt. Aber im Real lief gibt’s bei Geistig gesunden Menschen eine "hemm schwelle" die dafür sorgt das man nicht zum wild um sich schießenden Irren wird.
mfg. Raptor
Schwarmtyrant
04.05.2002, 11:15
Der Chef von id-Software höchstpersönlich (verantwortlich für die ganze Doom Reihe, momentan arbeitet er an Doom 3) hat gesagt, dass wenn solche Spiele agressiv machen würden, dann würde sie keiner mehr spielen, ist auch logisch!
Denn wir wissen, sobald man Hass auf etwas bekommt schaltet der Verstand ab, aber wie will ich ohne zu denken durch zum Beispiel ein Labyrinth laufen? Die Agressivität kommt höchstens daher, dass ich schon zum x-ten Mal an einer Stelle gestorben bin, aber das hat eigentlich nichts mit dem Spiel selber zu tun, ich rege mich auch auf, wenn ich bei PacMan, Pong oder auch Solitaire nicht bis zumEnde schaffe, weil ich einen total dämlichen Fehler gemacht habe, in so einem Fall spiele ich Ego-Shooter, um meine Agression abzubauen, und es wirkt.
Bei Menschen, die Ego-Shooter spielen und so ein Attentat begehen war dieses Spiel nur der Auslöser, nicht der Grund. Früher waren es die Medien, Videos, aber mal ehrlich, wenn ich richtig viel Blut sehen will, dann schaue ich mir Hannibal an.
Zu Counterstrike:
Ich kann zwar ein bissche nachvollziehen, warum es indiziert werden soll, aber ich sehe es eigentlich nur als Sport. Es geht um Teamgeist, Reaktion und vor allem um Verstand. Nicht um niederschlachten, ermorden und zermetzeln!
Dark Angel
04.05.2002, 11:28
Also ich spiele auch CS und einige andere Egoshooter und ich sehe es als Sport der die Reaktionsfähigkeit,den Ehrgeiz und den Teamgeist fördert. Und noch dazu das Egoshooter angeblich dafür sorgen dass man besser mit normalen reellen Waffen zielen kann: Das ist Quatsch mit Soße! Ich bin seit einigen Jahren in einem Schützenverein und das Zielkreuz dass man bei CS hat kann man in keinster Weise mit der Kimme und Korn im der Realität vergleichen. Bei CS spürt man keinen Rückschlag, beim richtigen Schießen jedoch ist es möglich dass dir nach 10-20 Schüssen mit bestimmten Waffen die Schulter grün und taub ist.... Bei CS muss man das Gewicht der Waffe nicht halten, beim richtigen Schießen muss man es und die meisten Waffen sind echt schwer wenn man damit den ganzen Abend kontinuirlich schießt. Was schließen wir daraus? Die Leute brauchen einen Buhman dem sie die Schuld geben können die wahren Ursachen sind für sie nicht relevant.
Crotaphytus
04.05.2002, 15:41
Also erst mal muss ich sagen, dass ich ziemlich genau einer Meinung mit Asch bin. Aber noch ein paar neue Aspekte:
Warum schaut man nur bei solchen Gewalttaten nach den Computerspielen? Warum kommt keiner mal auf die Idee, bei einem Geisterfahrer zu suchen? Oder wenn einer einen dicken Unfall baut, weil er mit 100 durch eine Ortschaft gerast ist? Vielleicht könnte man bei denen ja auch feststellen, dass sie die ganze Zeit Rennspiele gespielt haben.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man Computerspiele nicht komplett verharmlosen darf. Einen gewissen Einfluss haben sie schon. Unterbewusst sinkt die Hemmschwelle, jemanden zu töten. Bei einem normalen Menschen zeigt sich das in der Realität nicht. Aber zusammen mit anderen Umständen kann das der fehlende Tropfen sein, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen bringt.
Noch ein Beispiel: Ich kenne einen Typen, der viel und oft Computer spielt. Und nur Ego-Shooter. An dem kann man sehr gut erkennen, dass Spiele auch einen schlechten Einfluss haben können. Der hat nämlich mal ne komplette Nacht durchgezockt. Am nächsten Morgen hat er sich eingebildet, dass er mit einem Stuhl durchs Haus rennen und alle erschlagen muss. Da ist das dann nicht mehr lustig.
overkill
04.05.2002, 20:27
Ich habe festgestellt das ich fast das gleiche Täterprofil wie der "Erfurter Mörder".Ich höre die gleiche Musik, ich bin in einem Schiessverein und spiele die gleichen Spiele. Ich bin aber trotzdem einer der friedlichsten Menschen die es gibt!
die medien suchen immer nach einem Opfer durch welches sie sich höhere Erträge erhoffen, so wurde zB sogar in der FAZ Counterstrike schlecht gemacht, in dem Bericht hieß es, das man darin Schulmädchen (??????), Passanten (???????) und Polizisten (??????) sogar von der GSG 9 (???????) töten kann. Ich habe noch keine dieser Figuren in Counterstrike gesehen, ihr etwa? Nur schade das so viele den Medien so stark vertrauen (siehe zB auch der BSE Skandal, wobei BSE schon immer da war und auch nicht wegzukriegen ist, zumindest nicht in absehbarer Zukunft. Und ich könnte wetten, das wenn mal zu niedrige Einnahmen sind wieder das Thema BSE aufgefrischt wird, wenn mal wieder solch ein Massaker geschieht werden wieder die Games schuld gemacht.....)
GSG9 Skin gibt es durchaus aber ich halte das für sekundär....
Die Menschen brauchen halt immer einen Sündenbock. Im 3.Reich waren es die Juden und beim Erfurter Unglück sind es halt bestimmte Musikgruppen, Computerspiele und Videos. Sicherlich tragen die 3 letzt genannten dazu bei das die Hemmschwelle ein bisschen sinkt, aber ich könnte trotzdem keinen Menschen hinrichten.
mfg
arandis
Crusader
07.05.2002, 15:06
Diese ganzen Argumentesind doch sowieso Mist!
Ich habe festgestellt, dass 99,98% der Täter zum Tatzeitpunkt Socken trugen... folglich sind alle Sockenträger potentielle Kiler...
Und wenn die CDU so weitermacht, dann wird es bei der nächsten Wahl eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung der Jugendlichen haben...
Dieser ganze Aktionismus kommt nach solchen Fällen immer auf.
Das liegt daran, dass bei solchen DInge gewisse Gesellschaftsprobleme sichtabr werden (mangelnde Erziehung der Eltern, verdrehtes Erzeihungsverständniss etc., was natürlich nicht zu generalisieren ist, aber meienr Erfahrung nach bei druchaus vielen Familien der Fall ist). Die rein logische Schlussfolgerung wäre eine Ursachenforschung, die aber unangenehm werden und Unliebsames zu Tage fördern könnte. Daher beschränkt sich diese "Ursachenforschung" zumeist auf irgendwelche Nebensächlichkeiten, die meist keine entsprechende (auch entsprechend gewichtige und finanzkräftige) Lobby haben und denen sich daher leicht der schwarze PEter zuschieben lässt. Nicht umsonst werden z.B. PC - Spiele wesentlich stärker angefeindet als Schützenvereine (Das soll nicht heissen, dass Schützenvereine eine Schulkd tragen, sondern soll nur verdeutlichen, dass da eine gewisse Lobby hintersteht). Das ist in den USA mehrfach so gewesen und ist auch bei uns so.
Pseudo - Journalisten und Politiker können diesen vordergründigen, vollkommen fehlgeleiteten Aktionismus natürlich bestens zu ihrem Vorteil nutzen, ohne dass es in der allgemeinen Entrüstung grossartig auffällt. Z.B. kam auf einem Sender ein Bericht über eine Reanactment Veranstaltung, bei der die Völkerschlacht von LEipzig nachgespielt wurde. Orignialkommentar des "Berichterstatters": "Hier stellen einige ewig Gestrige das große sterben der Völkerschlacht da".
Allein schon für den Begriff "ewig Gestrige" (geprägt durch den Neo-Nationalsozialismus!) hat der Reporter einen Tritt ins GEsicht und eine ANzeige wegen VErleumdung verdient. Desweitern wurden in der Hinsicht auch Reanactment mit CS und Erfurt in einem Satz genannt (vollkommener Schwachsinn).
Und was die BPjS angeht: Diese Institution war (im Bereich Videospiele) schon immer ein Witz, ist es noch und wird es wohl noch eine ganze Zeit bleiben. Da sitzen Menschen, die im BEreich Viedospiele absolute Laien sind, lassen sich maximal eine STunde ein Spiel vorführen udn geben danach eine rein subjektive BEwertung ab. Es gibt keine allgemingültigen Kriterien doer RIchtlinien, was dazu führt, dass sich die BPjS bei den BEgründungen zur Indizierung einzelner Spiele oft genug selbst widerspricht. Zudem werden Spiele (wie jetzt CS) Jahre nach dem Erscheinen geprüft, was in keinster Weise auch nur irgendeinen Effekt haben kann. Mal ganz davon abgesehen, dass sich sowieso kein Schwein um Indizierung stört, weil man so oder so auch immer an slebige herankommt, und zwar ohne irgendwelche Probleme, grossartige Kosten oder Aufwand.
Andererseits wird an der doch sehr sletsamen Klassifizierung der FSK kaum Kritik geübt (was da teilweise ab 16 freigegeben wird...Ich sage nur: Kapitalträchtige Lobby)
ich finde das liegt gar nicht an den spielen, im fernsehen kommt zum teil viel schlimmeres, was ich auch kacke fand, in den nachri´chten kam mal so ne szene aus nem film, wo gerade einer abgeknallt wurde, das hat dann voll zum thema in erfurt gepasst ! :notok:
Morbid Angel
08.05.2002, 16:07
Ich sage nur - Sündenböcke und fehlendes Verständnis. An Dingen, die in unserer Gesellschaft schieflaufen, sind immer andere Schuld - Sachen wie Videospiele, Musik (speziell Metal) etc... also Randgruppen. Wer käme schon auf die Idee, bei sich selbst nach Fehlern zu suchen? Unsere Politiker und Jugendschützer beweisen gerade, was für eine reaktionäre Bande sie sind - bravo! Vielleicht kann man von der älteren Generation nicht erwarten, daß sie die Interessen der jungen Leute versteht - aber ein differenzierteres Auseinandersetzen wäre schon wünschenswert. Ich jedenfalls habe mir just die englische GTA 3 Version für PC vorbestellt - mal sehen, ob ich der nächste Amokfahrer werde... so ein Schwachsinn.
Vlad Dracul
16.05.2002, 21:40
Also das ist wirklich Schwachsinn was die da labern, ok ich spiel kei CS aber ich spielte TOps (eigentlich das selbe nur der MOD für Unreal Tournament) nun es hat mir Spass gemacht so in Team und die Leute die man ja auch kennenlernt (viele von denen spielen ürigens auch Warhammer und wenn man sich dann irgendwie näher kennenlernt macht es Spass so mitm reden usw.) ausserdem hab ich nen Freund dadurch auch kenengelernt (sowie man es bei Warhamer ja auch macht) und wie schon mal gesagt ich habs manchmal auch gespielt um mich abzureagiern und so und ich bin auch kein Amokläufer der Leute abknallt oder Menschen aussaugt (Vampire: The Maskerade):D :D :D
Nunja da ich keine Lust mehr daran hab weil die neue Verison nicht geht :heul2: :heul2: und naja ich mach nun mehr Warhammer aber egal, ich sprech mal so als Verspätung noch mein Beileid an die Opfer aus (jaja kommt spät aber wurscht) und im mom. HASSE ICH nur die Medien weil se sogar auf Warhammer losgehn da kann ich wirklich ausrasten die spinnen doch wirklich :zoff: :zoff: :zoff: das kotzt mich regelrecht an "Blutverherrlichend" na klar wie spielen alle Hitler nach ........ da müssen se alles aufpassen, ne ne ne das ist wirklich *******e oda?!
Immer hin wurde trotz der Vorfälle CS NICHT indiziert. Es gibt noch andere Aspekte in dem Spiel, auf die mehr Wert gelegt wird (Kommunikation, Taktik etc).
Was ich auch nicht schlecht finde, obwohl ich kein CS spiele und auch kein Freund von Egoshootern mehr bin (bei Doom 2 und Quake habe ich aufgehört). Mein Lieblings "Egoshooter" war allerdings Descent oder High Octane ;-).
So, was man zu dem Thema Medien gegen Warhammer sagen kann ist nur, dass diese 3 Leute, die den Artikel gegen Warhammer geschrieben haben, einfach nicht informiert sind.
Sie haben sich ein Bild auf Grund eines anderen Zeitungsartikels gemacht. Das tut hier aber nichts zu Sache und sollte in den anderen Bereichen diskutiert werden (off-topic und .. siehe Signatur von mir).
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