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Barbarus

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  1. SAGA

    Jo, die find ich auch geil. Der Rest is mir auch zu übertrieben... oder sagen wir mal "zu komisch proportioniert"... Aber größentechnisch is das kein Problem. Die könnte man schon nehmen...
  2. Ohja, die sind echt gut!
  3. SAGA

    Zauberer kannst du, wie Warlords, auf Bases von 25mm bis 40mm stellen, wenn beritten auch 50mm. (Ich stelle meine Zauberer immer auf 30mm-Bases...) Und die Banshee sollte auf ner 40mm-Base stehen, bißchen größer geht auch, nur kleiner wär doof.
  4. Japp. Bodkin versteht mich. Es war genau so gemeint. Ich interessiere mich für das Gesamtbild aber nicht für die Details der Problemlösung. Und das macht schon irgendwie nen guten Teamleiter aus. Dass er das Gesamtbild im Auge behält und einzelne Leute mit einzelnen Problemen betreut. Ich war ein paar mal in so einer Situation und Vertrauen in die Fähigkeiten der "Untergebenen" zu haben, scheint mir schon irgendwie der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Deswegen seh ichs auch so, dass man als "Chef" nicht alles so gut wie die Anderen oder gar besser können muss... Man muss einfach nur gut darin sein, die Leute zu ihren jeweiligen Höchstleistungen zu bringen. Das ist in meinen Augen wichtig. Das tut man, indem man den Leuten in ihrem jeweiligen Feld genug Freiräume lässt, ihnen Verantwortung zumutet und so zeigt, dass man Vertrauen in ihre Fertigkeiten hat. Nichts motiviert mich beispielsweise so sehr wie das Wissen, dass jemand Vertrauen in meine Fertigkeiten setzt. Und das verstärkt sich noch, wenn es sich bei diesem Jemand um jemanden handelt, den ich mag und respektiere. Genau dieses Gefühl würde ich in meinen Angestellten wecken wollen, wenn ich irgendwo Chef wäre. Und ich glaube auch, dass das genau das Gefühl ist, das Menschen im politischen Diskurs bräuchten, wenn es darum ginge, die Gesellschaft neu zu gestalten. Dass man Respekt vor ihrer Meinung und Fähigkeiten hat und ihnen deshalb diese Verantwortung zutraut. In dem Moment neigen Menschen nämlich auch dazu, nicht mehr bloß an sich selbst zu denken.
  5. Mach mal. Wie gesagt, die sind auch durchaus amüsant. Und ich würde sagen, dass sie ein ziemlicher Augenöffner sind. Es gibt einfach so viel, das bei uns tagtäglich falsch läuft und uns dennoch nicht auffällt... oft ist man einfach zu nah dran oder zu sehr daran gewöhnt. Naja. Ich will das halt nicht wieder von vorn aufreißen. Wir hatten das halt schon mal. Etliche Experimente, vor allem mit Kindern, haben gezeigt, dass unsere Natur, wenn sowas denn überhaupt existiert, eher als "altruistisch" zu bezeichnen ist. Kinder haben den Drang, Dinge mit anderen Menschen zu teilen. Natürlich nicht immer, aber meistens. Wenn man sie um etwas bittet, wird Einem das in 99 von 100 Fällen von einem Kind gegeben. Und wenn man einem Kind jemanden vorsetzt, der offensichtlich traurig ist, versucht das Kind diese Person aufzuheitern. Bietet körperliche Nähe an, Spielzeug, Essen... was auch immer grad verfügbar ist. Das alles gilt natürlich nicht für jene paar Prozent der Kinder, die Psychopathen oder autistisch sind. Erstere kümmern andere Menschen tatsächlich nicht und letztere erkennen einfach meistens die Not des Anderen nicht. Das Ganze deckt sich ja auch mit den psychischen Krankheiten der Moderne. Das Phänomen der sogenannten "Bullshit-Jobs" scheint zu nem großen Teil für den starken Anstieg der Depressionen verantwortlich zu sein. Weil Menschen einfach ein angeborenes Bedürfnis nach Anerkennung anderer Menschen haben. Und Geld, als abstrakter Gegenwert, genügt den meisten einfach nicht. Der Konkurrenzdruck der modernen Arbeitsgesellschaft scheint der direkte Grund für die Zunahme an Fällen von BurnOut-Syndromen und psychosomatischen Stresserkrankungen zu sein. Fettleibigkeit ergibt sich in den meisten Fällen daraus, dass unsere Biologie nicht für den modernen Konsum und sein Nahrungsangebot ausgelegt ist, und aus mangelnder sozialer Stabilität (Menschen in stabilen sozialen Beziehungen werden seltener fettleibig als solche, die "allein" sind oder sich so fühlen)... Es ist einfach sehr, sehr offensichtlich, dass wir nicht für diese Art von Leben gemacht sind. Und wenn man diese Faktoren jetzt einfach mal wegnähme, durch eine andere Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur dann könnte man diesen Problemen besser begegnen, sie eventuell sogar fast komplett beseitigen. Angenommen wir täten das mit einer sozialistischen Gesellschaft, in der jeder versorgt wird und bekommt was er zum Leben braucht, sich also nicht länger um sein Auskommen und das seiner Familie sorgen muss.... was dann? Da kommen hier ja die Gegenstimmen, die behaupten, dass Menschen dann nicht mehr arbeiten würden. Dem stelle ich folgende zwei Punkte entgegen: 1. Wie ist es dann zu erklären, dass die Menschheit überhaupt so weit gekommen ist, wie sie gekommen ist? Das liegt einfach daran, dass Ideen nicht aus dem Bereich des Göttlichen, sondern der echten Welt stammen - wie Marx es formulierte. Der Idealismus, also die Welt nach Ideen zu gestalten, ist eine Richtung der Beeinflussung der Gesellschaft. Aber anders herum passiert es eben auch: die Welt stellt uns vor Herausforderungen und wir suchen nach Lösungen. Das wird auch immer so bleiben, ganz egal wie wir uns wirtschaftlich organisieren. Wie gesagt, sonst wären wir jetzt nicht hier, schließlich gab es eine Zeit vor dem Kapitalismus und auch da bewies der Mensch seine Kreativität, seinen Erfindungsreichtum und seinen Mut zur Erneuerung. 2. Wieso gibt es "Workaholics", wie diese Frau, die sich vor einigen Tagen in Japan zu Tode gearbeitet hat, und Menschen, die ehrenamtlich arbeiten? Wieso sind von 1.100 Feuerwachen in Deutschland 1.000 mit Freiwilligen besetzt? Deutschland hat quasi keine Berufsfeuerwehr. Und es funktioniert. Wenn man also die "Natur des Menschen" als Argument heranziehen möchte, dann spricht diese FÜR den Sozialismus und nicht dagegen. Hierarchien und Kooperation sind ja durchaus vereinbar. Es ist doch sogar so, dass Schimpansen, wenn sie sich bekriegen, "Einheiten" mit Anführern bilden, auf deren Kommandos die Mitglieder der Einheit reagieren. Das ist halt Koordination und ohne Koordination keine Kooperation. Man darf auch davon ausgehen, dass bei zwei Schimpansengruppen, die sich bekriegen und gleich groß sind, jene den "Krieg" gewinnt, die die bessere Kooperation aufweisen kann. Natürlich greifen hier Kooperation und Konkurrenz ineinander. Aber man darf auch davon ausgehen, dass die Schimpansen sich wohl anders verhalten würden, wenn sie über menschlichen Intellekt verfügten. Sie mögen ja intelligent sein, aber unsere Weitsicht haben sie nicht. Sie sind nicht in der Lage die optimale Strategie für ihre Gruppe auf Jahrzehnte oder längere Zeit zu überschauen und ganz besonders nicht die optimale Strategie für ihre Spezies. Hier kann man ansetzen und die momentan Tendenzen einiger Gruppen und Regionen der Menschheit zur Autonomie bzw. Isolation erwähnen, die eine ganz besondere Form des Schwachsinns darstellen. Durch die gewachsene Verbundenheit aller Regionen der Erde gibt es nicht länger klare Trennlinien zwischen den Wirtschaften der einzelnen Staaten. Erfolge und Fehler in einer Region haben nun grundsätzlich Auswirkungen auf viele oder alle anderen Regionen. Das heißt, dass mittlerweile die "Politik nach außen" die neue "Politik nach innen" darstellt, da die Geschehnisse in anderen Regionen direkten Einfluss auf die eigene Region haben. Die Politik muss globaler werden um globalen Problemen begegnen zu können. Während Firmen global agieren können, befinden sich Staaten momentan noch in einer regional beschränkten Lage, in der ihre Einflussnahme stark (wortwörtlich) begrenzt ist. So kommt es, dass Firmen weiter an Einfluss gewinnen können, während der einzelne Staat immer mehr Einfluss einbüßt. So erklären sich immer schlechtere Arbeitsbedingungen in vielen Regionen, da die Einflussnahme großer Firmen auf die Länder mittlerweile politikbestimmend ist. Die einzigen Gegenmaßnahmen, die dagegen helfen, sind: das Bilden größerer Staaten, also der Zusammenschluss von Staaten um einen Super-Staat zu schaffen, dessen Einfluss wieder die der Firmen übertrifft, und/oder eine deutlich stärkere internationale Zusammenarbeit von Staaten im Sinne einer koordinierten und gemeinschaftlich regulierten Wirtschaft. Isolation und Autonomie kleinerer Regionen sind also das genaue Gegenteil von dem was benötigt wird, wenn die Menschen ihre Situation verbessern wollen. Leider sind viele Menschen nicht in der Lage diese Zusammenhänge zu erkennen. Das trifft es schon echt gut. Ich bin der Typ, der jeden Tag 10.000 Ideen hat, aber als Einzelperson halt nur eine oder ein paar davon umsetzen kann. Oft wünsch ich mir, ich hätte einfach ein Team von Leuten, die ich mit den Ideen betrauen kann. Und es ist definitiv so, dass mich Details der Problemlösung nicht interessieren. Dafür gibts einfach zu viele Probleme und vor allem zu viele interessante Ideen zur Lösung derselben. Ich will mich nie lange mit einer Idee aufhalten, weil die nächste spannende Idee ja schon hinter der nächsten Ecke wartet. Das Austüfteln der genauen Umsetzung überlasse ich gerne anderen Leuten. Als Teamleiter wäre ich also wohl zu gebrauchen, aber nicht als Einer im Team, der an der Umsetzung arbeitet. "Sagte er und schaute sich den Off-Topic-Bereich des Forums an." Manchmal sind Lösungen aber auch einfach einfach. Dann muss man sich trauen in diese Richtung weiterzugehen. Kein Problem. Mir kommts vor, als fühltest du dich öfters von meinen Aussagen angegriffen. Solltest du nicht. Sind nicht als Angriffe gemeint. Schön wärs, aber das landet ja nun immer alles in ner "Stiftung" mit Sitz in der Schweiz...... Wir stehen halt momentan vor folgendem Problem: Augenblicklich siehts noch nicht besonders schlimm aus, aber das dürfte sich in den nächsten Jahrzehnten drastisch ändern. Da könnten wir vor unserem Untergang als Spezies stehen. Das müsste man halt JETZT verhindern. Nur scheint das ja nicht zu passieren, weil die Leute zu deppert sind und diesen Tritt in den Hintern brauchen, den du als Leidensdruck bezeichnest. Meine Befürchtung ist, dass wir dann in ein paar Jahrzehnten vor den Trümmern stehen. Und dass ich dann sagen kann "Ich habs euch ja gesagt" wird dann auch kein Trost sein. 1. Wie gesagt, Umsetzung = nicht mein Ding. 2. Aus Respekt vor den Anderen sollte so eine Umsetzung dann gemeinschaftlich erfolgen. Wenn ich da jetzt konkrete Sachen rausposaunen würde, käme ich mir wie ein Möchtegerndiktator vor. Deswegen müsst mans halt auch von Anfang an als Projekt aufziehen, bei dem alle das Gefühl haben, mitzuwirken. Sonst gehts nicht. Und natürlich ist das viel Verantwortung. Und niemand sagt, dass man da nicht erst mal ein paar Jahrzehnte "trial & error" hätte... aber das Potential ist einfach so groß, dass man das tun sollte.
  6. Definitiv die Bücher von Michael J. Sandel. Da könnten viele der Leute hier was lernen. Ist doch das Problem euer Confirmation Bias. Ihr sucht und findet natürlich Beispiele dafür, dass Kapitalismus funktioniert. (oder zumindest siehts in den Beispielen danach aus) Während ihr eigentlich nach den Anzeichen suchen solltet, dass Sozialismus auch funktionieren kann oder Kapitalismus doch nicht funktioniert. Sandels Bücher sind jedenfalls eine amüsant geschriebene Analyse unserer Gesellschaft(sverhältnisse), die aufzeigen, wieviel eigentlich falsch läuft und dass in vielen Fällen der Kapitalismus direkt oder indirekt für das Problem verantwortlich ist. Bei mir ist es ja übrigens anders herum. Ich lebe in einer kapitalistischen Gesellschaft und bin Antikapitalist. Ich werde sozusagen ständig bombardiert, sowohl mit den Fällen, in denen Kapitalismus funktioniert, als auch solchen, wo er es eben nicht tut! Ich muss garnicht nach diesen Fällen suchen, sie fallen mir ständig ins Auge, weil sie einfach Teil des Alltags sind. Das Beispiel unseres hiesigen Immobilienmarktes sei da noch mal erwähnt. Wer hier meint, wirklich ein Realist zu sein, sollte den Kapitalismus mal aktiv hinterfragen und Beispiele für sein Versagen suchen. Wenn er der Prüfung standhält, könnt ihr euch dann ja sicher sein. Aber ich bezweifle, dass hier jemals Einer den Kapitalismus solchen Tests unterzogen hat. Ihr wollt, dass er funktioniert. Und entsprechend haltet ihr die Augen nach Bestätigung dafür auf. Und ich werde hier als Träumer bezeichnet, oder als realitäts- oder weltfremd. Das Gegenteil ist doch der Fall. Während ich mich jeden Tag aktiv mit Vor- und Nachteilen des Kapitalismus auseinandersetzen muss, weil ich dem System kritisch gegenüberstehe aber gleichzeitig darin leben muss, lauft ihr doch einfach nur träumend durch die Welt und bemerkt die Funktionsweise des Kapitalismus nur, wenn sie euch positiv auffällt... Absurder Unfug. Was haben meine Ansichten zur Gesellschaft mit der Biologie zu tun? Evolution ist und bleibt Evolution. Außerdem ist es nicht so, dass es dort keine Kooperation gäbe. Im Gegenteil. Guck dir unsere Mitochondrien an. All die symbiotischen Beziehungen, die zwischen verschiedenen Arten existieren. Oder all die Spezies, die Gesellschaften bilden. Neben Bakterien sind soziale Tiere die erfolgreichsten auf dem Planeten. Das könnte man sogar so auslegen, dass dort Kooperation die Konkurrenz übertrumpft. Meine Erfahrung mit Teamarbeit? Ganz ehrlich: ich bin kein guter Teamplayer. Ich hasse es mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten. Das heißt aber eben nicht, dass ich die Notwendigkeit der Zusammenarbeit nicht erkennen könnte. *seufz* Vielleicht bin ich hier wirklich der Einzige, der nicht ständig von sich auf Andere schließt und in der Lage ist, neben seiner eigenen auch noch andere Perspektiven einzunehmen. :/ Tjoa. Wenn du dafür bist, dass Menschen aus ihren Fehlern lernen, dann solltest du nach dem letzten Finanz-Crash ja eigentlich auch für eine Abschaffung oder starke Regulierung des Kapitalismus sein, oder? Oder? Oder? Ähm. Hä? Es ging um Menschen mit dem passenden Abschluss für den Beruf. Das sollte dir klar gewesen sein. Nicht in meinem Fall, insofern lass ich den (unsinnigen) Rest deiner Aussage weg. Es ist ein Fakt, dass ältere Männer die sind, die tendentiell die größten Vermögen haben. Das ist einfach ein Umstand, der sich aus der Geschichte der letzten 100 Jahre ergibt. Und da die Politik von damals bis jetzt sie reich machte und andere Menschen verhungern ließ, würd ich schon sagen, dass das eine schlechte Politik ist. Und wenn diese Männer egoistisch sind, wovon wir jetzt mal ausgehen, denn werden sie diese Politik fördern wollen. Ja, wie ich schon in nem anderen Post sagte: alles hat seine Vor- und Nachteile. Wir wollen aber das finden, was für unsere Gesellschaft am Besten funktioniert. Das schaffen wir halt nicht, wenn wir nie was anders machen und nichts Neues versuchen. Und es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon längst Kooperation. Aber man sollte sie halt mal weiter steigern und schauen wie weit uns das nützt. *gähn* *doppel-gähn*
  7. Nur dass das genau so schnell umschlägt und zur Schwäche wird, weil verschiedene Bedürfnisse verschieden schnell befriedigt werden und sich die jeweiligen Disziplinen gegenseitig Ressourcen klauen können. Sagen wir du hast Bedürfnis A und Bedürfnis B, die essentiell sind. Es handelt sich um zwei gleichermaßen wichtige aber unterschiedliche Bedürfnisse, die in irgendeinem Aspekt dieselbe Ressource fordern. (man kann da jetzt alles mögliche reinsetzen... sei es Gold, seltene Erden... was auch immer) Die Industrie rings um Bedürfnis A hat schneller das Bedürfnis befriedigt, als die Industrie um Bedürfnis B. Entsprechend wächst Industrie A jetzt gewaltig und beginnt immer größere Mengen von dem angesprochenen Rohstoff einzukaufen. Für Anwendungen, Produkte bzw. Leistungen, die nicht länger nur das Grundbedürfnis A decken, sondern darüber hinausgehen, man also schon als Luxus bezeichnen kann. Währenddessen wird die Industrie rund um Bedürfnis B nun durch die Verknappung des benötigten Rohstoffs verlangsamt oder sogar gänzlich daran gehindert, das Bedürfnis B zu befriedigen. Deshalb bleibe ich dabei: Konkurrenz unterliegt Kooperation. In diesem Beispiel könnte man mit einer koordinierten Verteilung der benötigten Rohstoffe dafür sorgen, dass beide Bedürfnisse befriedigt werden können. Die Industrie um Bedürfnis A würde vielleicht nicht diesen "Luxus-Level" erreichen, aber immerhin wären beide und nicht nur eines der Bedürfnisse gedeckt. Halte ich für ein Märchen. Wenn ich mir beispielsweise den Design- und Mediensektor angucke. Da wird für beinah jede Stelle Erfahrung von 7+ Jahren vorrausgesetzt. Wo sollen die Leute denn die Erfahrung herbekommen, wenn jeder diese Erfahrung fordert? Und weshalb sehen sich die Firmen gezwungen das so zu handhaben? Weil die Konkurrenz so groß ist, dass sie es sich nicht leisten können, jemanden einzustellen, den sie anlernen müssen. Am Ende steht man dann in vielen Branchen da: etliche Firmen suchen Arbeitskräfte und finden keine, weil ihre Ansprüche zu hoch sind, und etliche, eigentlich sehr gut ausgebildete (Studienabschluss) junge Menschen suchen Arbeit und kriegen keine. Nur, dass diese "Finanzierer" zum größten Teil alte Männer sind, und sie entsprechend eine Politik von gestern fördern. Jetzt wird es ja richtig albern! Wir, die kapitalistischen Staaten, sind doch diejenigen, die ein System aufrechterhalten, dass jene ärmeren Länder davon abhält, auf Umweltschutz zu achten, weil sie sonst nicht konkurrieren könnten. Und letztlich schadet das auch wieder uns, denn deren Umweltverschmutzung hat für uns ja die gleichen negativen Auswirkungen. Wir schießen uns da wieder mal mit dem Kapitalismus ins eigene Knie. Also plädierst du jetzt für was genau? Dass Häuser wieder unsicherer und umweltschädlicher werden müssen? O_o Hast du da gerade etwa wie ich geklungen? Ist es an dem Punkt denn wirklich noch so schwer zu verstehen, dass Konkurrenz grundsätzliche Probleme mit sich bringt? Wollte man jetzt aus einem dieser Länder einen sozialistischen Staat machen, stünde man halt immer noch vor dem Problem, dass der Staat sich in einer Konkurrenzsituation mit anderen Staaten befindet. Globaler Sozialismus ist und bleibt der einzige Weg die Menschheit auf koordiniertem Wege, ohne dramatische Aufs und Abs und daraus resultierenden Konflikten, auf eine gemeinsame Entwicklungsstufe anzuheben. Und ich würd jetzt sagen: ohne die Konkurrenzsituation zwischen den Industrienationen hätte es Verdun nicht gegeben. Wir sind aber leider für die miese Situation in den ärmeren Ländern mitverantwortlich, vielleicht sogar hauptsächlich verantwortlich, weil wir uns an ihnen bereichern und/oder ein System aufrechterhalten, in dem die Länder benachteiligt sind.
  8. Bestell mir mal einen mit! Edit: mach zwei draus.
  9. SAGA

    Ich hab grad eben noch gegen Nocturnelves gespielt, die hauptsächlich zu Fuß unterwegs waren. Gab nur 1x8 berittene Hearthguard, sonst alles zu Fuß. Mit Beschuss macht man da halt nix falsch... Shooting Contraptions und Hunters aufstellen... geht immer.
  10. SAGA

    Das is ja jetzt keine Frage, die auf AFS bezogen is.... aber ich antworte trotzdem mal: Es kommt drauf an, wie weit die letzten drei Mann vom Gegner entfernt sind. Also die Reihe, die links und rechts je einen Futzi auf ner hellen Base hat. Wenn die mehr als 2 Zoll vom Gegner entfernt sind, kämpfen sie nicht mit.
  11. SAGA

    Yääääs! Mistär Fux is korräkt! Edit: Der Regelfuchs!
  12. Ach, Süßer. Es ging doch nur darum aufzuzeigen, dass man keine strikte Erwartungshaltung gegenüber den Gesprächspartnern in solch einer Diskussion haben sollte. Man könnte positiv oder negativ überrascht werden. Ehrlich gesagt war es eine Mischung aus Unlust, mangelnder Zeit und dem Gefühl, dass mir wohl in der Vergangenheit nicht richtig zugehört wurde, weil ich denke, dass ich einige der Fragen längst beantwortet hatte. Dann waren da noch Punkte, die ich einfach als unnötig empfand und solche, die, durch meine Antworten, diese Diskussion in eine Richtung führen könnten, die ich reichlich unsinnig fände. Weshalb ich dir darauf irgendwann noch mal per PN antworten wollte, wenn ich nen ruhigen Moment habe und das in Ruhe formulieren kann. Nur, dass das ja nie passieren wird. Geld zieht Geld an. Die Länder, die die Kohle haben, halten die Macht in Händen und das wird so bleiben. Wenn vom Tisch des reichen Mannes ab und zu ein Bissen Essen auf den Boden fällt, von dem du dich ernährst, hat das wohl wenig mit "sich am Wohlstand des reichen Mannes bedienen" zu tun. Besonders dann, wenn der reiche Mann hin und wieder absichtlich was fallen lässt, um gut darzustehen oder dich nicht verhungern zu lassen, damit du weiter seine Drecksarbeit erledigen kannst. Puh. Ehrlich jetzt? Das Geile ist, und für mich ists komplett unverständlich, dass ihr diese Dinge immer hinstellt, als seien das Lösungen auf konkrete Gleichungen. Die Wirtschaft in Land X läuft so, also folgt daraus Z. Nur ist es ja nie, nie, nie so simpel. Jedes Land, jede Region kommt mit ner Geschichte daher. Wenn ihr ankommt, und ein Land als Argument für eure Zwecke verwenden wollt, finde ich dort natürlich einen Ansatzpunkt, um das zu widerlegen oder in Frage zu stellen. Genau so wäre es anders herum. Täte ich das, hättet ihr immer die Möglichkeit in der Geschichte des Landes etwas zu finden, das mir widerspricht. Genau deshalb verwende ich sowas nicht als Argument. Weil es nicht als solches taugt. Kein Land ist losgelöst von seiner Geschichte, oder von der Wirtschaft seiner Nachbarländer; seiner geographischen Lage, Rohstoffvorkommen etc. Wir werden bei jedem Land irgendwas finden können, das (anscheinend offensichtlich) für oder gegen den Kapitalismus/Sozialismus spricht. Also wenn wir "Konkurrenz" auf die gleiche Art definieren, dann muss ich da widersprechen. Ich bin nicht der Meinung, dass es einen Gewinner und einen Verlierer für eine effektive Problemlösung braucht. Wie ich schon sagte, ich bin, im Gegenteil, davon überzeugt, dass das hinderlich ist. Wenn zwei Gruppen am selben Problem arbeiten, warum sollten sie gegeneinander arbeiten? Welchen Nutzen hat es, dass es am Ende einen "Sieger" und "Verlierer" gibt? Das kann doch keinen Einfluss auf ihre Ergebnisse bzw. Lösungen haben. Stattdessen sollten zwei Gruppen am selben Problem arbeiten, sich zwischendurch austauschen und einander mitteilen, was sie probieren, probiert haben etc. und so einander inspirieren, und am Ende schaut man, welche Lösung funktioniert, falls nicht sogar beide funktionieren, und alle Gruppen übernehmen die Lösung. Ich seh einfach keinerlei Bedarf für die Formulierung einer Konkurrenzsituation wenn man eh am gleichen Problem arbeitet. Alle wollen eine Lösung. Und wir als Menschheit arbeiten alle am gleichen "Problem", nämlich: wie leben wir besser und länger (als Menschheit)? Einfach nur verschiedene Ansätze zu probieren, bezeichne ich jedenfalls nicht als "Konkurrenz"... Wenn wir beide ein Problem auf verschiedene Arten lösen wollten, dann würde halt jeder seinen Ansatz versuchen und am Ende kämen wir zu dem Ergebnis, dass entweder einer der beiden, keiner der beiden oder alle beide funktionieren. Diese Ergebnisse zu teilen und den Fortschritt zu teilen, bezeichne ich als Kooperation. Und ich weiß wirklich nicht, warum es erforderlich sein sollte, dass derjenige, dessen Ansatz sich als nicht funktionierend herrausstellt, irgendwie darunter leiden sollen müsste... Kurz gesagt: Wir können alle gewinnen, niemand muss verlieren. Da weiß ich jetzt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Das ist schon ziemlich tragisch. Ja, Eldanesh postet viel wenn der Tag lang ist, aber die meiste Zeit ist sein Kram nicht haltbar oder direkt widerlegbar und falsch. Wenn das genügt, um den Eindruck zu erwecken, dass man "überzeugend" ist, dann seh ich für die Menschheit schwarz.
  13. SAGA

    JP, die geile Sau, sieht ja lustigerweise wie ein Freund von mir aus, der auch voll der Autonarr ist. Die beiden sehen sich im Gesicht extrem ähnlich, haben die EXAKT gleiche Mimik UND Gestik, die Stimmen sind sehr ähnlich, die Intonationen sind ähnlich... Es ist sooo lustig! Allerdings is mein Kumpel weiß wien Toastbrot und steht auf Oldtimer. Der Kumpel ist übrigens hier im Forum unterwegs und ihr kennt ihn alle @El Carancho !!! Das Ruhrgebiet hat definitiv seine positiven Seiten. Diese direkte Art miteinander umzugehen, gehört dazu. Ich merke wie mir das hier im Süden einen gewaltigen Vorteil verschafft. Die Leute sinds nicht gewohnt und öffnen mir Tür und Tor, wenn ich so ankomme Ist schon witzig! Außerdem benutze ich den Dialekt immer und quasi ausschließlich in diesen Situationen und im Umgang mit meinen Freunden. Ansonsten sprech ich reines Hochdeutsch.