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  • Ankündigungen

    • Raven17

      TTW - Fantasy Footballliga   26.06.2017

      Moin,   nach unserem erfolgreichen Probelauf letzte Saison hier nun die offizielle Ankündigung und Einladung für / zu unserer TTW - Fantasy Footballliga für die kommende American - Footballsaison. Meldungen, Fragen und sonst alles dann im entsprechenden Themenbereich -   http://www.tabletopwelt.de/index.php?/topic/53478-american-football-treff/     Herzlich Willkommen!  
    • Zavor

      König Fußball - weitere Mitspieler gesucht   15.08.2017

      Nicht nur die neue Saison im American Football steht an, sondern auch die nächste Saison der Fußball-Bundesliga. Und wie stets ist auch unser Forum mit dabei, die Spielzeit mit zwei gemeinsamen Events zu begleiten:   - Schon seit 13 (!) Jahren existiert die Tabletopwelt-Liga innerhalb des Managerspiels, das seitens des Fachmagazins kicker angeboten wird. Wir spielen dort die so genannte Interactive-Variante und würden uns sehr über weitere Teilnehmer freuen, um das Liga-Feeling aufrecht zu erhalten. Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne bei mir per PN melden, sodass wir die weiteren Schritte besprechen können.   - Seit sieben Jahren besteht ferner die Tippgemeinschaft zur Bundesliga, die sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit erfreut und natürlich auch dieses Jahr wieder an den Start geht. Wenn Ihr also ebenfalls daran teilnehmen möchtet, findet Euch im entsprechenden Thread ein und tippt, was das Zeug hält.

Barbarus

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  1. Naja, die Entscheidung ist natürlich immer noch eine Entscheidung, aber zu der Situation, innerhalb derer die Entscheidung getroffen wird, ist ja aus dem von mir genannten "Zufall" erwachsen. Die Situation ist: der Chef hat gute Laune. Und nur deshalb, kommt ihm überhaupt der Gedanke jemandem ne Gehaltserhöhung zu spendieren. Bezogen auf denjenigen, der die Gehaltserhöhung erhält, ist das dann ein unerwartetes (und "unverdientes") "Glück". @Eldanesh Nur, dass die und halt auch zufällig bedingt sind... Suchst du dir die Talente aus, mit denen du geboren wirst? Nein. Und woraus ergibt sich, welche Fähigkeiten du im Lauf der Zeit erlernen kannst? Aus den angeborenen Talenten, auf die du keinen Einfluss hast, und aus der finanziellen und sozialen Situation deiner Eltern, auf die du ebenfalls keinen Einfluss hast. Das heißt... die Ausgangsposition ist schon direkt reiner Zufall... womit hast du dann am Ende deine "Erfolge" verdient? Du wurdest intelligent geboren. Nice. Das "kann" ja jeder. Man braucht nur Glück. Du wurdest reich geboren? Nice. Das "kann" auch jeder. Braucht wieder nur Glück. Deine Eltern sind intelligent und konnten dir viel beibringen? Das kann auch jeder, muss nur Glück haben. Deine Eltern sind nette Menschen, die dich immer gefördert haben? ... Dein soziales Umfeld ist intellektuell stimulierend? ... Die Lehrer an deiner Schule sind extrem gut? ... Die Liste geht weiter und weiter und weiter und weiter....
  2. Okay, eigentlich wollt ich ja jetzt euch zitieren und dann mich, um zu zeigen, dass ich all die Sachen, die ihr ansprecht schon vorher in diesem Thread angesprochen und/oder geklärt habe, aber die Zitierfunktion will nicht mitmachen. Irgendwie kann ich nicht aus anderen Tabs Zitate hierher kopieren und wenn ich hier im Thread im Textfeld immer mehr Zitate ansammle und dann die Seiten im Thread wechsle, schafft der es nicht immer den Inhalt des Textfelds zu rekonstruieren und dann ist alles weg... aaaalso........... würd ich einfach drum bitten, noch mal nachzulesen. Und ich versuch aber jetzt die wichtigsten Sachen direkt zu nennen: @Zaknitsch Nein. Auf der vorigen Seite schrieb ich, dass mit "Zufall" alles außerhalb bewusster Entscheidungen gemeint ist. Wenn ich die Entscheidung treffe, dir aufs Maul zu hauen, war das offensichtlich kein Zufall @dunkelgelfuegel Dass Leute die Sache mit dem Zufall und ihrem Erfolg missverstehen können, hatte ich schon angesprochen. Und gesagt, dass das Mut und eine Menge Selbstreflektion benötigt, diese Tatsache zu akzeptieren. Mir ist natürlich klar, was Leute WOLLEN. Die Realität stimmt ja aber nur selten mit unseren Wünschen überein. Natürlich wollen wir alle glauben, dass wir voll die Checker sind, die alles Gute in ihrem Leben verdienen und das haben, weil wir so toll sind... aber sobald man es genauer untersucht, stellt man halt fest, dass das so nicht stimmt. Es mag sein, dass man es ohne die eigenen Anstrengungen nicht geschafft hätte, dorthin zu kommen, wo man gerade ist, aber man wird feststellen, dass die Anstrengungen ALLEIN nie gereicht hätten, und dass erst hier und da etwas "Glück" kommen musste, damit man weiterkam. Und auf Glück kann man sich nichts einbilden. Und wenns ohne Glück nicht geklappt hätte, dann lautet der Schluss eben: es war nicht dein Verdienst. Als Beispiel funktioniert auch eine Teamleistung. Du bist Teil einer Fußballmannschaft. Deine Mannschaft gewinnt mit 1:0. Ohne dich hätte die Mannschaft nicht gewonnen. Aber ohne den Spieler, der das Tor geschossen hat, erst recht nicht. Und dieser Torschütze, das ist das "Glück". Ohne Glück wärs maximal ein Unentschieden geworden. So, und was hielte man davon, wenn jetzt dieser eine Spieler, der zwar wichtig war, aber nicht das Tor geschossen hat, rumliefe und sich brüstete: "Ha! Der Sieg geht auf mein Konto! Wir haben gewonnen, weil ich so gut bin!" Das ist, was die Menschen tun, wenn sie ihre Erfolge feiern. aber die Erkenntnis, dass "Erfolge" als solche nicht existieren, entbindet niemanden von Verantwortung. Auch das hatte ich schon geschrieben. Diese Erkenntnis erzeugt eher Verantwortung, weil man realisiert, dass alle im gleichen Boot sitzen. Keiner ist wirklich "besser" oder "schlechter" im Sinne unserer Leistungsgesellschaft. Diese Ebene der Bewertung ist Illusion, sie existiert garnicht. Somit ist auch das Messen in Geld völliger Unsinn. Und was bleibt dann noch? Welches Kriterium bleibt, um zu messen? Es bleibt die Moral. Wir können uns nur daran messen, wie wir miteinander umgehen. Ob wir "besser" oder "schlechter" miteinander umgehen. Ob ich ein "guter Mensch" bin, entscheidet sich über meinen Umgang mit anderen Menschen. Nicht über meinen "Erfolg". Und ich sehe nicht, wie das in irgendeiner Art abwertend sein soll. Ich sehe nicht, wie das, ausgerechnet das, eine Grundlage für Rassismus bilden soll. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir Menschen nicht mehr nach Kriterien der Leistung beurteilen, fällt jede Basis für Rassismus weg. Weil man nicht mehr sagen kann, die eine Gruppe sei "besser" als die andere.
  3. Geil. Aber es wird Zeit für Untote.
  4. Okay, pass auf. Dann machen wir es so: Drei Männer. Alle haben an der, was weiß ich, sagen wir BWL an der Kölner Uni studiert. Haben gleich gut abgeschnitten. Sind gleich alt. Ungefähr gleich groß. Ungefähr gleich attraktiv. Und jetzt arbeiten die in derselben Firma. Haben denselben Job, denselben Aufgabenbereich. Mann 1) ist der Kerl aus meinem Beispiel. Er kriegt die Gehaltserhöhung. Wird unter ähnlichen Umständen später noch mal befördert. Mann 2) macht einfach nur seinen Job. Es ändert sich nichts. Irgendwann geht er in Rente. Mann 3) wird mit 50 Jahren entlassen, als die Firma Stellen abbauen muss, danach findet er keine Arbeit mehr, wird depressiv, seine Frau kommt damit nicht klar, verlässt ihn, die Kinder nimmt sie mit. Er fängt an zu trinken, landet in der Gosse und stirbt dort irgendwann. Frage: Hat Mann 1) den Erfolg verdient? Frage: Hat Mann 3) den Misserfolg verdient? @Raven17 Natürlich hab ichs verstanden. Und dass die Sonne aufgeht, ist Zufall. Oder gibt es irgendeinen "Grund" dafür, dass dieser Stern an genau dieser Stelle zu finden ist, und dass unser Planet im richtigen Abstand um den Stern kreist, dass es gleichmäßige Tag-Nacht-Rhythmen gibt, die ein lebensfreundliches Klima auf der Planetenoberfläche erlauben, sodass Leben entstehen und irgendwann ein Typ danach fragen kann, ob es Zufall ist, dass er die Sonne aufgehen sieht? Alles außerhalb des Rahmens einer bewussten Entscheidung ist "Zufall". Natürlich existiert "Zufall" als solcher nicht. Vielleicht höchstens auf der Quantenebene. Oder wir verstehen das System dort noch nicht. Natürlich könnte man argumentieren, dass nichts im Universum zufällig passiert, weil es in einer kausalen Kette vom Urknall bis zum Ende der Zeit steht. Das ist aber nicht das, was der Mensch allgemein unter "Zufall" versteht. (und man könnte argumentieren, dass der Urknall ein Zufall war und somit doch alles aus nem Zufall heraus entstanden ist...blablabla...)
  5. Kausaler Zusammenhang besteht, aber es ist doch noch Zufall. Zum Einen bleibt es effektiv für den Betroffenen ein Zufall: es liegt außerhalb seiner Macht. Zum Anderen bleibt es auch im großen Ganzen ein Zufall: es hätte jederzeit anders kommen können. Beispiel bei der Gehaltserhöhung... wenn dem jungen Mann, der der Frau des Chefs ein Kompliment gemacht hat, an dem Morgen des Tages etwas passiert wäre, hätte er das Kompliment nie machen und die Kette nicht in Gang setzen können. Oder wenn sein Auto nicht angesprungen wäre, was auch immer. Da besteht zwar ein zeitlich-kausaler Zusammenhang innerhalb der Kette, aber es ist doch eine aus dem Zufall geborene Aneinanderreihung.
  6. Niemand hat gejammert. Vor allem ich würde niemals jammern. Ich hab verflucht gute "Karten" auf der Hand. Ich weiß aber, dass es den meisten Menschen nicht so geht. Aber weil ich weiß, dass ich einfach viel Glück hatte, bild ich mir auf meine Erfolge nichts ein und schaue nicht auf andere Menschen herab. Wenn ich mir das durchlese, was ihr hier so schreibt, scheint es für euch geradezu ein Bedürfnis zu sein, auf andere Menschen herabschauen zu können. Das find ich extrem traurig und ist mir sehr fremd. PS: Deine Analogie mit dem TT-Spiel funktioniert, aber du scheinst dir da auch viel einzubilden. In Spielen zum Beispiel, in denen es Befehlswürfe gibt, man also erst mal das richtige Wurfergebnis braucht, um anschließend Entscheidungen treffen zu dürfen, wird sehr deutlich wie das bei uns im Leben funktioniert. ERST muss die richtige Situation kommen, DANN kannst du sie nutzen. Das ist auch der Grund, weshalb ich solche Spiele nicht mehr spiele. Warmaster zum Beispiel. Davon war ich früher mal sehr begeistert. Bis der Tag kam, an dem ein Gegenspieler alle seine Befehlswürfe in einem kompletten Spiel vergeigt hat. Das war ein 2 vs 2 Spiel. Und wurde dann zu einem 2 vs 1. Weil der Orkspieler auf der anderen Seite nicht einen einzigen Wurf geschafft hatte, stand seine Armee das komplette Spiel über. Er konnte NICHTS tun. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber durchaus möglich. Und wenn man bedenkt wie oft man im echten Leben an einem einzelnen Tag Zufällen ausgesetzt ist, die über Leben und Tod, Erfolg und Misserfolg entscheiden können... dann wird Einem ganz anders. Du fährst zur Arbeit, bumm, Autounfall, tot. Wärst du eine Minute früher losgefahren, wär das nicht passiert. Und du bist nur eine Minute später losgefahren, weil du den Autoschlüssel nicht gefunden hast. Und der Autoschlüssel lag nicht dort, wo er sonst liegt, weil am Tag zuvor deine Frau mit dem Auto gefahren ist. Und sie konnte nur deshalb nicht mit ihrem Auto fahren, weil daran etwas kaputt war. Und das war nur kaputt, weil der Mechaniker beim letzten Werkstattbesuch etwas übersehen hat. Und das hat er nur übersehen, weil er in Gedanken bei seiner Frau war, mit der er Streit hatte. Und sie hatten Streit, weil ... etc. etc. etc. Oder dein persönlicher Erfolg! Du hältst im Konferenzraum einen Vortrag. So wie immer. Er ist nicht besser oder schlechter als sonst. Dein Chef gibt dir aber hinterher ne Gehaltserhöhung. Weil er so gute Laune hat. Und die hat er, weil er am Abend zuvor das erste Mal seit Jahren von seiner Frau nen Blowjob bekam. Und die tat das, weil sie so gute Laune hatte. Und die hatte sie, weil ihr zuvor an dem Tag ein junger Mann ein Kompliment über ihr Aussehen gemacht hat. Dann hast du mehr Gehalt bekommen, nicht weil dein Vortrag so toll war oder du irgendwas besonderes geleistet hättest, sondern weil IRGENDJEMAND der Frau deines Chefs ein Kompliment gemacht hat. Ich mein... mal im Ernst... wenn man einfach nur mal richtig hinschaut, dann ist unser Leben von vorn bis hinten durch diese Zufälle geprägt. Und wie wir uns darin bewegen, hat zwar Auswirkungen, aber die Zufälle kontrollieren wir nicht. Und sie können, ganz locker, jeden noch so guten Plan zerstören. Jederzeit. Wer sich was auf seine Erfolge einbildet, hat einfach nur nicht verstanden, wie die Welt funktioniert.
  7. Ja, also stimmt ihr mir wohl zu. Das ist doch genau der Zufall, von dem ich spreche. Dein Ich und deine Möglichkeiten ergeben sich aus deiner Situation, und welche Situation das ist, ist Zufall. Entsprechend werd ich den Teufel tun und jemanden, der in der jeweiligen Situation "ungenügend" ist, dafür verteufeln. Zumal ihr da ja auch den Punkt einbringt, dass derjenige in anderen Situationen sehr nützliche Fähigkeiten haben mag. Letztlich bleibt für mich wieder mal nur die Feststellung, dass unser System menschenunwürdig ist. Es sollte nicht so sein, wie es ist. Jeder Mensch sollte respektiert werden und jedem Menschen sollte ein würdiges Leben gewährleistet werden. Denn wie gesagt, Erfolge und auch Niederlagen bauen zu nem großen Teil auf Zufällen auf. Es gibt also garkeine logische Rechtfertigung für irgendeinen Unterschied im Wohlstand der Menschen.
  8. Und ich würd das anders sehen... mit der Erkenntnis, dass alles mehr oder minder zufällig ist, wird man bescheiden. Und das kreiert nicht Opfer, sondern Gleichwertige, die alle im selben Boot sitzen. Und genau daraus ergibt sich auch eine Verantwortung: fair zu allen zu sein. Naja. Siehe oben. Wir sind uns wohl einig, dass Zufall existiert. Und wohl auch darin, dass weiße Menschen gewisse Vorteile genießen. Daraus ergibt sich dann eigentlich schon was ich gesagt habe. Ein Maori hätte mit ner Steppe aber ungefähr genau so viel Erfahrung wie der Bildungsbürger Bedenke, dass Neuseeland sehr grün ist Ich weiß aber grad nicht wirklich, worauf du damit hinaus willst... Jo. Aber damit klarzukommen fordert halt denselben Grad an Selbstreflektion und Mut zur Wahrheit wie auch zu akzeptieren, dass die eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und der Erfolg zu einem großen Teil aus Zufällen herrühren und zu e großen Teil nicht eigenes Tun sind. Klar, ich hab mich schon dabei ertappt. Es ist ja auch ne anerkannte Tatsache, dass wir biologisch so gepolt sind. Menschen reagieren halt negativ auf Fremdes. Ergibt ja auch Sinn, ist ja ne potentielle Gefahr. Aber man muss sich dem Instinkt halt bewusst entgegenstellen. Und irgendwann überschreitet man eine Schwelle und ab da ist das alles nicht mehr "fremd" und wirkt nicht mehr bedrohlich. Jo. Ich bin da eigentlich auch tendentiell zuversichtlich. Ja, kenn ich. Hab vorn paar Jahren mal ne richtig gute Doku zu dem Thema gesehen. Weiß leider nimmer wie die hieß. Gibt auch nen guten Film, der sich mit dem Thema befasst. Aber von dem weiß ich auch nich mehr wie der hieß. Nur dass der männliche Hauptcharakter von irgendwem gespielt wurde, der sehr bekannt ist Ich weiß nicht, was du von mir erwartest. Was soll ich dazu sagen, außer, dass es total scheiße ist? Ja, genau deswegen. Was soll ich dazu sagen? Ich hab auch nie behauptet, dass irgendwer für irgendwas "büßen" muss, das seine Vorfahren gemacht haben. Irgendwie scheint ihr hier immer meine Beiträge zu lesen und euch dann einfach irgendnen Inhalt in euren Köpfen zurechtzumachen, von dem ihr glaubt, dass er zu dem Bild passt, das ihr von mir habt. Ich bin ja auch der Meinung, dass es keine kollektive Schuld im Bewusstsein der Deutschen wegen des dritten Reichs geben muss. Es kann doch kein Sohn, Enkel oder Urenkel für die Taten seines Vorfahren verantwortlich sein. Nach der Logik müsste man die Kinder desjenigen bestrafen, der betrunken mit dem Auto fährt. Oder die Kinder eines Mörders einsperren. Wir sind alle Individuen und nicht verantwortlich für die Taten unserer Vorfahren. Und auch weil ich das so sehe, find ich rechte Positionen dumm. Die Verbindung, die da immer zwischen Vorfahren, den familiären Wurzeln, und dem eigenen Ich gezogen wird, ist einfach absurd. Das muss das jeweilige Land regeln... der Einzelne kann ja auch garnicht wissen, ob er die letzte Schneeflocke ist... Naja, auf jeden Fall braucht es ein ordentliches Screening für jeden, der Asyl will. Für die Aufgabe sollte es auch viele qualifizierte Menschen anheuern. In Deutschland läuft es doch eigtl. ganz gut. Man ist definitiv rigoros bei der Sichtung der Fälle. Zwei Drittel der Leute, die hier ankommen, kriegen doch gar kein Asyl. Das hatten wir ja oben schon. Es macht bescheiden. Und ich würd sagen, es impft Einem neuen Respekt und neues Verständnis für die Bedürfnisse und Situationen Anderer ein. Damit kann man doch arbeiten und das als Basis für die eigenen Bemühungen im Umgang mit Menschen hernehmen. Leider Nein, nicht jetzt spontan zumindest. Ich habs vor Jahren mal gelesen, aber das war halt nicht online, sondern auf diesem alten Zeug, ich glaub man nennt es Papier Ja, das sympathische Gegenstück zum Dunning-Kruger-Effect Also ich war übelst angepisst, als ich von der Grundschule aufs Gymnasium mit nem Notendurchschnitt von "nur" 1,3 wechselte. Ich hatte die 1,0 angepeilt aber der dumme Sportunterricht hatte mir nen Strich durch die Rechnung gemacht! Hab da jetzt nix parat. Aber in asiatischen Ländern sind weiße Menschen doch extrem hoch angesehen. In China und einigen umliegenden Staaten gibts auch sone ganze Industrie, die darauf ausgelegt ist, die wenigen weißen Zuwanderer mit ihrer "Weißheit" zu nutzen. Dort werden weiße Zuwanderer oft und gern als vermeintliche Geschäftspartner ausgegeben, auch wenn sie mit der Firma nichts zu tun haben. Diese Praxis hat sogar nen eigenen Namen... Und Weiße kriegen dort auch immer Angebote Produkte zu bewerben, weil man davon ausgeht, dass Leute das Produkt mehr haben wollen, wenns ihnen ein Weißer präsentiert. So, und jetzt is Schluss ....ich bin so müde, dass ich kaum noch nen zusammenhängenden Satz hinbekomme. Bett ist angesagt!
  9. GEIL!!! Ich hab das Video in guter Quali gefunden! Gott, die Ischen sind so heiß! Das war total super als das Video rauskam... da müsst ich 12 oder 13 gewesen sein und bis dahin hatten mich Frauen nie interessiert... und dann läuft dieses Video und auf einmal tut sich was in der Hose Hahahaha Ich hatte wohl zuvor einfach nie Weiber nach meinem Geschmack gesehen! Aber diese heißen Ischen mit schwarzem Haar in schwarzer Kluft.... und am Besten noch mit blauen Augen... BÄMM! Genau mein Ding! Und ist bis heute so Mit blonden oder roten Haaren muss mir keine kommen. Dunkles Braun geht. Aber am besten is immer noch schwarz. Blaue oder grüne Augen sind ein Muss. Und große Tatas sind ein großes Plus.
  10. Sorry, aber da muss ich dich noch mal korrigieren. Niemand drescht aufs Privileg des weißen Mannes ein. Also ich auf jeden Fall nicht. Mir gehts um die Benachteiligung der Anderen. Dem weißen Mann mach ich keinen Vorwurf. Ich sag nur, dass er vieles der Tatsache verdankt, ein weißer Mann zu sein und das ist ihm oft nicht bewusst. Man muss die ganze Geschichte schon differenziert angehen... dein Argument mit dem Studium zum Beispiel. Mag sein, dass man in der Uni nur eine Zahl ist, aber da muss man erst mal hinkommen. Und du kannst das gern online nachprüfen, aber erwiesenermaßen wird ausländischen Eltern auch bei guter oder sehr gut Leistung der Kinder öfter vom Grundschullehrer am Ende der 4. Klasse die Hauptschule oder Realschule als das Gymnasium empfohlen. Jetzt willst du sicher sagen: "Ja, aber das entscheiden ja die Eltern" Mag sein. Aber der Schaden ist an der Stelle schon angerichtet. Die Zweifel, die die Eltern evtl. dadurch am Kind haben oder das Kind an sich. Wenn du von Leuten oft genug gesagt bekommst, dass du dumm bist, wirst du es irgendwann glauben. Oft genug hab ich Leute getroffen, die alles andere als dumm waren, aber glaubten sie seien dumm, weil sie zur Hauptschule gingen. Da hatten sie also den Schluss gezogen: wenn ich auf dieser Schule mit lauter Idioten bin, muss ich wohl auch dumm sein. Auch die gesellschaftliche Stellung der Hauptschule ist für die Kinder vernichtend. Die glauben doch nicht an sich und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten, wenn die Gesellschaft immer darauf pocht wie schlecht die Schüler an Hauptschulen seien. Wenn dir also am Ende der 4. Klasse der Lehrer sagt, du solltest im Anschluss zur Hauptschule, ist das für viele Kinder wie ein offen ausgesprochenes "Du bist dumm" Wenn du dann doch aufs Gymnasium gehst, ist die Chance hoch, dass Lehrer mit Vorurteilen, selbst wenn sie sich dieser garnicht bewusst sind, dich schlechter bewerten als sie dich bewerten würden, wenn du "weiß" wärst... Es sind all diese Sachen, die zusammenkommen, und die du einfach nicht von der Hand weisen kannst. All das passiert. Täglich. Und es hat negative Folgen für die Betroffenen. Und genau diese Nachteile haben "Deutsche" hier nicht. Also: Fleiß hin oder her, der "Weiße" wird effektiv bevorteilt, wenn die Anderen effektiv benachteiligt werden. Geh du doch mal in ein Land, in dem es kaum Weiße gibt und wo man Vorurteile gegen Weiße pflegt und dann komm zurück und erzähl uns wie weit dich dein Fleiß gebracht hat. (und ich war jetzt schon in Versuchung "arischer Fleiß" zu schreiben, weils bei dir immer so klingt als glaubtest du weiße Menschen seien von Natur aus fleißiger und deshalb hätten sie ja alles verdient was sie haben....)
  11. SAGA

    Mensch, Mensch, Sisyphus! Das ist doch noch keine Erbsenzählerei, das ist nur das Befolgen der Spielregeln. Saga ist herrlich genau. Insofern sind diese Dinge beim Schreiben der Regeln schon in Buchels Kopf gewesen. Das ist schon so gewollt. Und ich versteh auch nicht wirklich, wie du es anders handhaben willst... wer entscheidet denn dann wann eine Einheit in Reichweite oder nicht mehr in Reichweite ist? Und natürlich ist eine 50mm lange Base keine 2 Zoll lang. Uuuund ich kenn genug Saga-Spieler, die ihre Kavallerie im richtigen Moment drehen, um genau solche Aktionen durchführen zu können. Und das is voll okay, denn es ist regelkonform.
  12. Da ist was Wahres dran, allerdings kann man das "Asylproblem" auch als "kein Problem" verstehen. Ich persönlich tue das zwar nicht, aber man kann. Wenn man nämlich einfach davon ausgeht, dass jeder Mensch ein gleiches Recht auf ein gutes Leben hat, dann muss man alle Asylsuchenden natürlich einfach willkommenheißen. Im Kern find ich das ja auch (moralisch) richtig. Nur machbar ist es halt nicht. Und wenn deshalb in dem jeweiligen Land alles zusammenbricht, hatte am Ende keiner was davon, auch nicht die Asylsuchenden. Dass die Politik immer seltener praktisch denkt, ist extrem frustrierend und beängstigend. Hat aber viel damit zu tun, welche Leute in der Politik sind und welche gewählt werden: Wie man an Merkels Erfolg sieht, wählen die Menschen zu oft Politiker, die Politiker sein wollen. Politiker, die Macht wollen oder finanziellen Erfolg, Status, sprich: immer nur an sich selbst denken. Gleichzeitig sind es genau diese Politiker, die von den Lobbyisten mit gewaltigen Mitteln gefördert werden, weil diese Politiker, ohne Prinzipien, ohne echte Ziele, die immer nur auf ihren Vorteil aus sind, beeinflussbar und in vielen Fällen auch käuflich sind. Das ist für mich auch der Hauptgrund, weshalb ich die CDU als extrem gefährlich betrachte. Für die deutsche Politik, auf lange Sicht. Denn nur die FDP ist nocht stärker von Lobbyisten unterwandert. Wenn die Wählerschaft klug wäre, würde sie die CDU nicht mehr wählen. Blöderweise ist die Wählerschaft nicht klug.
  13. Es ist ja auch nicht so, @Thannock, als wären die Anstrengungen deiner oder meiner Vorfahren keines Respekts würdig, aber es ist einfach nur eine Tatsache des Lebens, dass man über die meisten Dinge keine Gewalt hat. Du hast da ja schon Sachen genannt... lebenslange Krankheiten, Enteignung, Krebs... alles Sachen, für die niemand irgendwas kann, und ohne die die Leben dieser Leute sicher angenehmer und erfolgreicher verlaufen wären. Und immer noch bleibt dabei der Aspekt, dass man deiner Familie gegenüber nicht skeptisch auftrat, weil sie ne andere Hautfarbe hatte. Optisch wird dein britischer Großvater hier wohl kaum aufgefallen sein. Jetzt stell dir aber mal vor, es wären Menschen darunter gewesen, also in deiner Familie, die schwarz waren. Meinst du man hätte denen dieselben Arbeitsstellen gegeben? Denen denselben Respekt und dasselbe Vertrauen entgegengebracht? Es gibt nun mal viele rassistische Leute. Und auch genug in einflussreichen Positionen. Es ist schon sehr, sehr wahrscheinlich, dass deine Vorfahren weniger oder sogar keine Erfolge hätten verbuchen können, wenn sie mit ner anderen Hautfarbe geboren worden wären. Anderes Beispiel: Letztes Jahr stand ich in nem Supermarkt an der Kasse in der Schlange. Ein kleines Kind hinter mir ist über irgendwas frustriert und fängt an zu schreien. Die Mutter versucht das Kind zu beruhigen. Zwei alte Frauen vor mir krächzen dann in Richtung der Mutter und der Tochter: "Was ist das denn für ein Verhalten? Ihr kommt aus nem fremden Land und dann könnt ihr euch hier nicht mal benehmen! Das Balg sollte still sein!" Denn die Mutter und Tochter waren nicht weiß. Darauf hab ich den alten, rassistischen Schrullen natürlich erst mal die Meinung gegeigt. Und sie gefragt, ob sie mir den gleichen Kram an den Kopf werfen würden, wenn ich an der Stelle des Kindes gewesen wäre. "Warum denn?" fragten die tatsächlich! Nach dem Motto: Du bist doch einer von uns, warum sollten wir dich so schlecht behandeln wie die? Und dann hab ich denen erklärt, dass ich vielleicht blond bin und (sehr) weiße Haut hab, aber dass meine Familie nicht aus Deutschland kommt. Es ist doch absolut offensichtlich, dass hierzulande Menschen mit dunkler Hautfarbe tendentiell schlechter behandelt werden als weiße! In allen Lebenslagen trifft man hier auf Nazis bzw. Rassisten. Und natürlich wirkt sich das dann auf die Erfolgschancen der Menschen aus, gegen die sich das richtet. Und keiner von denen kann IRGENDWAS dafür.
  14. Weiße Männer sind keine Subkultur. Rassistische, weiße Männer aber schon. Sie teilen Denkmuster, eine KULTUR, die nicht der Norm entspricht, deswegen SUB-KULTUR. Dass man das überhaupt erklären muss..... Und ich hab schon mal irgendwo gesagt, dass jede Art von Erfolg mehr mit Zufall zu tun hat, als mit allem anderen. Zum Beispiel könntest du bei all den fleißigen, weißen Männern, die sich den Arsch aufreißen, argumentieren, dass sie höchstwahrscheinlich nicht denselben Erfolg mit ihrer Mühe hätten, wenn sie was anderes als weiß und Männer wären. Genauso kannst du argumentieren, dass Frauen oder Leute mit anderer Hautfarbe, nur deshalb nicht erfolgreich sind, weil sie benachteiligt werden, obwohl sie sich auch den Arsch aufreißen. Beide Situationen entstehen komplett aus nem Zufall heraus: Wie du geboren wirst. Das sucht sich keiner aus. Trump selbst ist ein gutes Beispiel, wäre der nicht reich geboren worden, wäre er heut nicht reich. Er bildet sich aber was drauf ein. Völlig zu Unrecht. Es gab übrigens irgendwo ne lustige Berechnung... hätte Trump sein Erbe einfach nur auf der Bank liegen lassen und Zinsen kassiert, wär sein Vermögen heute größer als nach seinem zwischenzeitlichen "erfolgreichen" Wirtschaften.
  15. Noch ein kleines Stück weiter in die Richtung und ihr seid bei den Verschwörungstheoretikern gelandet... @DeusExMachina diese Sicht auf die Ereignisse ist völlig abstrus. Es geht nicht darum, dass es sich um weiße Männer handelt, es geht darum, dass Trump und seine Regierung immer nur dann alles scharf verurteilen, wenn es von jemand anderem begangen wird. Die Leute fordern Fairness. Die Leute fordern, dass das Kind beim Namen genannt wird. Dass Amerika ein Problem mit einer Subkultur rassistischer, weißer Männer hat. @Thannock Pahahahahaha! Junge! Ähm. Weißt du überhaupt was du da sagst? Du sagst, dass die anderen Bevölkerungsteile froh über bzw. dankbar für ihre Benachteiligung sein sollen! Es haben doch nur deshalb hauptsächlich weiße Männer die Brotverdiener-Jobs, weil unsere Gesellschaften noch immer Frauen benachteiligen und noch immer in bestimmten Aspekten rassistisch sind! Ach, du meine Fresse..................... wie kommst du nur auf sowas?! Denkst du wirklich nicht nach, bevor du irgendwas schreibst?