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Nakago

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Über Nakago

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  • Geburtstag 10.05.1969

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  • Armee Imps, Söldner, Vamps, Brets, Stumpis, Woodis,
  • Spielsysteme Warhammer 40.000
  1. WH40k

    Vielen herzlichen Dank für dein liebes Feedback. Hier auf Fanfiction.de findest du meine neusten Projekte: http://fanfiktion.de/u/Nakago
  2. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Audacia" Brücke Zeit: 2 008 787.M41 Die Feuer sind gelöscht, die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Ich habe die Knochenschinder herbeordert und einen ihrer Torpedos in unsere Ladeluke bringen lassen. Die Thuleaner haben den Nihilus darauf montiert und die Waffe ist scharf. Die "Audacia" bringt sich in Position. Einen Torpedo aus einer Ladeluke abzufeuern wäre im Raumkampf absoluter Schwachsinn. Aber wir zielen ja auf einen Mond. Der weicht weder aus, noch schießt er zurück. Wir werden von Stryxis auf allen Frequenzen angefunkt. Der Tenor ist immer der Gleiche. Sie fordern, dass wir sofort ihr System verlassen und ihren Gott in Ruhe lassen. Sie drohen, sie flehen und sie versuchen zu bestechen. Ihr Gewinsel ist jämmerlich. Auf maximale Reichweite beginne ich einen mehrstündigen Feuersturm auf den Mond mit den Makrokanonen zu entfesseln. Breitseite auf Breitseite zerstöre ich alle Strukturen auf der Oberfläche. Mir ist klar, dass ich damit den Yu´vath nicht töten kann. Aber ich will keine Waffensystem dort haben, die mein Torpedo abfangen könnten. Schließlich lasse ich das Feuer einstellen und boote den Torpedo aus. Ein Guncutter zieht ihn heraus und bringt den Torpedo mit dem Nihilus in Position. Dann bringt sich der selbstmörderische Maschinengeist des Torpedos auf Kurs und beschleunigt langsam aber stetig seinem Ziel entgegen. Auf dem Holoschirm schaue ich zu, wie der Marschflugkörper aufschlägt und es passiert... nichts Sichtbares. Aber ich bekomme von Lady Helmchen bald Bescheid, dass nichts mehr auf dem Mond lebt. So geht er hin, der letzte der Yu´vath, vollkommen unspektakulär. Gerade habe ich eine Spezies ausgelöscht. Wir haben den ultimativen Endsieg errungen. Lady Anagai ist zersplittert, die Yu´vath vernichtet und die "Ignes et Amnestia" zerstört. Aber die Trauer über Josephina, Bruder Obskurus und Leutnant Renard Exton überschatten meine Freude über diesen Sieg. Es ist vorbei! Endlich vorbei! Tief atme ich mehrmals aus und ein. Versuche zu begreifen, was das nun bedeutet. Ich habe das Schicksal geschlagen. Einen der gefährlichsten Xenos vernichtet und damit seine Rasse ausgelöscht. Aber ich wünschte trotzdem, ich wäre Lady Anagai nie begegnet. Letztendlich hatte ich nie eine Wahl. Wäre ich damals in der Klause ihren Ruf nicht gefolgt, sie hätte mich auf andere Weise behelligt. So wie sie das mit jedem Kapitän der "Audacia" seit Jahrhunderten gemacht hat. Ein Spielstein in einem Spiel und ich habe gerade den Spieler erledigt. Ich hoffe, dass ihre Fragmente von all jenen ausgelöscht worden sind, die sie seit Jahrtausenden gequält hat. Sie hat ja nicht nur Wesen dieser Ebene versklavt, sondern auch einige des Warps. Und ich hoffe, dass sie auf diese Gelegenheit gelauert haben und diesen Moment der absoluten Schwäche genutzt haben, um es diesem Dämon heim zu zahlen. Oder vielleicht hat sich auch der Imperator nun ihrer angenommen. Wer weiß das schon. Lady Marati gratuliert mir als erste. Ich kann stolz auf mich sein. Ja, das kann ich. Mehrere gewaltige Bedrohungen für die Menschheit, für die Weite habe ich ausgelöscht, aber der Preis war zu hoch für meinen Geschmack. Der Warpsturm um uns bricht zusammen und tausende von Systemen sind nun wieder frei zugänglich. Die Eldar setzt zu einem ihrer Schiffe über, der Vorhang über dieses Stück ist gefallen. Wir scheiden in Freundschaft und gegenseitigem Respekt. Ich habe viel gelernt und betrachte dieses Xenos als mein Freund. Es gibt gute Xenos, das weiß ich jetzt nun! Das erste System, das ich anschließend entdecke, nenne ich Josephina. So wird später auch meine zweite Tochter heißen. Carmina hat überlebt, auch wenn sie ziemlich durch den Wind ist. Es wäre klüger gewesen, für dieses Gefecht alles überflüssige Personal zu Hause zu lassen. Aber wirklich sicher ist es nirgendwo. Wie auch immer, hinterher ist man ja immer schlauer. Zu Ehren von Bruder Obskurus benenne ich die ehemalige "Leerenstürmer" in "Bruder Obskurus letzter Triumph" um, die Besatzung nennt das Schiff aber bald nur noch "Bolt". Im Kessel erschaffe ich mir ein zweites Reich und werde der mächtigste Mann der Weite. Meine geliebte Frau, ja aus unserer Zweckehe wird eine große Liebe, schenkt mir sieben Kinder, vier Söhne und drei Töchter. In den nächsten Jahren kolonisiere ich über hundert Welten. Allen meinen Gefolgsleuten und Vassalen überlasse ich schließlich ein System, auf dem sie Gouverneure meines Reiches sein dürfen. Aber der Krieg lässt mich nicht los und ich kämpfe in vielen. Ich rotte den Klan der Saynays aus. Lösche die Flotte des Gesichtslosen Fürsten und die des Engelstöters aus. Aber tötet man den einen Kriegsherrn des Chaos, kommt ein neuer, mit neuen Schiffen, neuen Männern, neuen abscheulichen Taten. Mit der Zeit habe ich mich auch mit Calligos gut verstanden. Wir haben unsere Interessensphären aufgeteilt und auch viele gemeinsame Projekte angestoßen. Die Orks von den Hunert Hunert Zähnen haben wir ordentlich verprügelt. Aber wirklich vertreiben konnten wir sie leider auch nicht. Ein stetiger Strom neuer Siedler dringt seit vielen Jahren auf meinen Schiffen in die Weite, denn diese Menschen wissen, dass ich sie niemals als Sklaven verkaufen würde. Sie müssen viele Jahre in meinen Diensten arbeiten, um den Transfer zu bezahlen, aber hier in der Weite erwartet diese tapferen Menschen ein lebenswertes Leben. Dies waren die Abenteuer von Flavion Conari. Befreier von Maleziel. Verteidiger von Damaris. Träger des Blauen Sterns. Vollstrecker der Kirche. Auslöscher der Techhäresie auf Illusk. Zerstörer von Frevel. Dämonentöter. Vernichter des letzten Yu´vath. Freund der Eldar. Lordkapitän der "Audacia". Ehemann, Vater und Begründer einer Dynastie. Gespielt am 04.10.2014 Spielleiter: Stefan SC: Flavion Conari Freihändler Althea Puppila Meisterin der Leere Bruder Obskurus Astropath Fidilius Techpriester EP: 2000 Besiegte Feinde: Lady Anagai ca. 6 Horrors "Ignes et Amnestia" 2 Peitschendämonen 3 Dämonische Fleischbällchen 1 gefallene Inquisitorin 1 Hutzelmännchen 12 Flammenmännchen unbekannte Anzahl an Schwertdämonen Der letzte der Yu´vath Beute: Das Raumgebiet um Kessel 400 Verkäufe Kopfgeld für die "Ignes et Amnestia" 1 Säule der Inquisition 1 Archäotech Raketenwerfer 1 Archäotech Laserpistole 1 Energieschwert 1 Stab der Anagai 1 Amulett der Anagai Verluste: Bruder Obskurus Konkubine Josephina Der arme Leutnant Renard Exton Tausende Namenloser Crewmitglieder Gedanke des Tages
  3. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Audacia" Brücke Zeit: 2 008 786.M41 "Ja! Zeit für dich zu sterben, Miststück!", rufe ich und Himmelssturm lässt meinen Worten Taten folgen. Immerhin drei Projektile treffen und der Zorn ist mit mir! Ein guter Anfang! Althea hat leider nicht so viel Glück, auch wenn sie gut trifft, kann nur eines ihrer Geschosse das Kraftfeld überwinden und hinterlässt keine Wunde. Anagai beschwört ein Höllenfeuer auf den unteren Teil der Brücke! Crewmitglieder erleiden dort einen schrecklichen Tod! Lady Marati befindet sich in ihrer Eldarkleidung auf der Brücke und wirft aus sicherer Entfernung kleine leuchtende Sternchen auf die Dämonin. Ob die wirklich Schaden machen, kann ich nicht erkennen. Aber ich weiß diese Geste der Hilfe durchaus zu schätzen. "Räumt die Brücke! Schafft die restlichen Flagellanten her!", befehle ich mit ruhiger Stimme in diesem Inferno. Äußerlich bin ich ruhig, aber innerlich tobt in mir die Hölle. Erst jetzt wird mir klar, wie sehr ich meine Konkubine eigentlich geliebt habe. Techpriester Fidilius hat auch kein Glück dabei, das Kraftfeld zu überwinden. Nun denn. Bruder Obskurus versucht sich mit einem psionischen Duell zu messen, unterliegt aber leider. Lady Anagai versucht unheilige Hexerei gegen mich einzusetzen, aber in den Strahl wirft sich mein tapferer Brückenoffizier Leutnant Renard Exton der schon einen Arm für mich geopfert hat. Jetzt opfert er Körper und Seele für mich. Thronverdammt! Der arme Kerl verwandelt sich in eine Chaosbestie, um die sich Althea mit ihrem Hammer kümmert. Meinem Sturmbolter gelingt es nur einmal eine Lücke zu finden und reiße eine weitere Wunde. Fidilius verfehlt komplett. Auch Bruder Obskurus kann nichts ausrichten. Sie zupft an Schicksalsfäden und würgt mir damit einiges rein. Alte Wunden reißen wieder auf und ich bin ziemlich schwer angeschlagen. Mein Sturmbolter wütet weiter, aber wieder kommt nur ein Projektil durch. Nicht gut! Dafür hat Fidilius mit seinem Plasmawerfer größeres Glück. Todesmutig stürmt Bruder Obskurus mit seiner PSI Waffe mit Lady Anagai in den Nahkampf, aber seine Attacke prallt wirkungslos ab. Blaue Horrors greifen uns aus dem Feuer heraus an, aber die erste Welle wird von Althea und mir zerschmettert. Der Dämon versucht den lästigen Psioniker im Nahkampf zu töten, scheitert aber an der harten Panzerung von Bruder Obskurus. Unser Schneemännchen besteht aus Eisstahl. Seine Gegenattacke verpufft dabei ebenso. Ich schieße weiter und von den nächsten drei Salven kommen ganze zwei Projektile durch. Momentan spielt Lady Anagai lieber mit Bruder Obskurus, da sie seine PSI Waffe fürchtet. Weitere Horrors greifen an, die aber Meisterin Puppila abgewehrt werden. Fidilius stürmt todesmutig ebenfalls in den Nahkampf, kann mit seinem Stab aber nicht wirklich was ausrichten. Lady Anagai beschwört eine Feuerlohe, welche Bruder Obskurus oberflächlich ankratzt und Fidilius beinahe tötet. Allerdings beginnt Bruder Obskurus nun zu schmelzen. Nicht gut! Lady Anagai hat genug davon, mit meinen Lakaien zu spielen, teleportiert und ploppt direkt vor mir auf. Ihr Schnabel rast auf mich zu, aber ich kann ihn gerade so mit meiner Klinge abwehren. Puh! Dahinter steckt eine wahnsinnige Kraft. Riposte geht leider fehl. Dafür trifft sie mich mit ihrem großen Stab nur einmal. Ich pariere ihre langsame Attacke und gebe ihr mit Donnerwetter gleich noch einen auf den Weg. Nur wenige haben einen Nahkampf mit mir bisher lange überlebt. Und zwei weitere Attacken finden ihren Weg zu ihrem Körper. Der Imperator ist mit den Seinen! Der Hass und die Trauer in meinem Herzen geben mir die Kraft, mich dieser Abscheulichkeit ohne Furcht zu stellen! Meisterin Puppila schlägt nun ebenfalls mit ihrem Energiehammer wuchtig auf diese Ding ein. Bruder Obskurus gesellt sich zu uns und nur Fidilius hält sich schwer angeschlagen und reparaturbedürftig etwas im Hintergrund und schießt mit seinem mannigfaltigen Waffenarsenal auf diesen verdammten Dämon! Der Großteil der Brücke ist nun endlich evakuiert und eine weitere Wachmannschaft unter Wachtmeister Loredo greift ein. Sie beginnen auf das Ding zu schießen. Lady Anagai gibt den Wachen den Befehl, das Feuer auf uns zu eröffnen und unter dem Bann der unheiligen Hexerei tun sie das auch. Wieder mal schramme ich knapp am Tod vorbei. Thronverdammt! Ich lande zwei weitere Treffer und schwäche die Kreatur so, dass Bruder Obskurus endlich mit seiner PSI-Waffe trifft. Er kommt durch und schafft sich zu fokussieren. Das ist zu viel für Lady Anagai und der Dämon zerspringt in tausend blaue Scherben. Nun wird ihr Bewusstsein in den Chor gezogen. "Ich kann sie nicht aufhalten!", ruft Bruder Obskurus mit letzter Kraft. Wir rennen alle zum Thron und ich entsperre die Klappe, welche den Sprengkopf für den Chor enthält. "Vergib mir!", meine ich zu dem Astropathen und drücke den Knopf, drehe ihn um ein Viertel im Uhrzeigersinn und dann komplett nach unten. Kurz zuvor beginnt Bruder Obskurus von innen heraus blau zu leuchten, dann zerspringt er wie zuvor der Dämon. Das dürfte auch Lady Anagai nicht überleben, ihr Bewusstsein in vierhundert Teile zu spalten und dann gesprengt zu werden. Wir haben gesiegt, aber der Sieg war teuer erkauft.
  4. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Ignes et Amnestia" Mitteldeck Zeit: 2 008 786.M41 Ich hoffe mal, dass diese Sprengung reichen wird, die Struktur der "Ignes et Amnestia" zu zerstören. Während wir noch durch die Gänge hasten, lasse ich schon mal den Nihilus zurück ins Sturmboot schaffen. Mir ist schleierhaft, wie diese Waffe Lady Anagai töten soll. Wir könnten zwar jetzt noch zur Brücke stürmen, aber ich schätze mal, sie ist ein richtiger Dämon und gar nicht an Bord dieses Schiffes. Vielleicht ist die "Ignes et Amnestia" nur ein riesiger Köder, um den Nihilus zu verschwenden. Offensichtlich will sie ja nicht, dass der Yu´vath getötet wird. Mit dieser Waffe schaffen wir das wirklich. Keine Überreste, keine Probleme! Wir erreichen das Sturmboot und der Countdown läuft ab. Die Explosion erschüttert das schwere Schiff. Die Triebwerke der "Audacia" laufen auf Volllast. Es gibt einen Ruck und die "Ignes et Amnestia" zerbricht einfach in zwei Teile. Wir lösen uns von dem sterbenden Schiff und trieben in einer Wolke aus Trümmern. Althea startet unsere Triebwerke und bringt uns raus. Die "Audacia" hat sich derweil aus dem Griff der Tentakel gelöst. Nun greifen uns wieder kleine Rochen an. Die Munitionsvorräte unserer schweren Waffen haben schon rapide abgenommen, aber wir klemmen uns hinter die Kontrollen und geben dem Dämonenpack eins auf dem Weg. Die "Audacia" eröffnet nun das Feuer auf das erste Bruchstück des zerstörten Dämonenschiffes. Derweil bringt uns Althea heil zurück an Bord meines Schiffes. Endlich wieder daheim, auch wenn ihre Landung ziemlich ruppig verläuft. Aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Sofort eile ich hoch zur Brücke und leite das Feuer auf das andere Bruchstück. Salve aus Salve fährt in die Trümmer und sprengt sie in immer kleinere Stücke bis nur eine riesige Masse auseinandertreibender Trümmerstücke übrig geblieben ist. Eine kleine Flotte von acht Eldarschiffen hat inzwischen die restlichen Stryxiskarawanen nieder gekämpft. Auch einen Großteil der Rochen. Machenko von der Fregatte "Hohes Risiko" meldet, sie hätte im Trümmerfeld einen Mond gefunden, auf dem es deutliche Strukturen der Bebauung gibt. Sofort weise ich sie an, großen Abstand zu diesem Objekt zu halten, da diese wohl das Versteck des letzten Yu´vath ist. Endlich haben wir ihn gefunden. Die Zeit der Entscheidung ist gekommen. In dem Moment ertönt ein Sicherheitsalarm vor der Brücke. Wir werden angegriffen! Thronverdammt! Ich dachte, der Astropathische Chor hätte die Dämonen unter Kontrolle? Gefechtslärm ist von der vor der Brücke befindlichen Sicherheitsstation zu hören, der aber nach wenigen Augenblicken verstummt. Dann wird das Sicherheitsschott aus den Angeln gerissen. Offensichtlich hat Lady Anagai die Bühne betreten und sie scheint stinkesauer zu sein. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber es ist Josephina, welche die Brücke betritt. Noch während ich mit meinem Schock kämpfe, ertönt ihre Stimme. "Conari! Ihr habt mich wirklich wütend gemacht! Wirklich wütend! Seit Jahrhunderten war ich nicht mehr gezwungen, diese stinkende und schmutzige reale Ebene zu betreten. Ich habe Euch alles gegeben, um diese Mission zu erfüllen! Ihr seid ein verdammter Narr, zu glauben, sich gegen mich stellen zu können!" "Du fiese Bestie! Du gemeines hinterlistiges Miststück! Vierhundert aktive Psioniker an Bord dieses Schiffes und Ihr wählt ausgerechnet meine Konkubine?", frage ich aufgebracht. "Als Strafe für Euren Ungehorsam!" Dafür wird diese Höllenschlampe büßen! "Was wollt Ihr wirklich mit dem Yu´vath anstellen. Ihn von mir vernichten zu lassen, war nie Euer wahrer Plan!" "Da habt Ihr Recht! Die "Audacia" wird seinen weltlichen Körper zerstören und sein Bewusstsein hier fangen. Ihr habt keine Ahnung, wie mächtig diese Kreatur erst werden wird, wenn ich sie gezähmt und zu meinem Werkzeug gemacht habe. Mit ihm werde ich die Galaxis mit Wandel überziehen. Es wird so herrlich werden! Aber genug Zeit mit Reden verschwendet! Zeit zu sterben, Conari!" Mit diesen Worten zerreißt es meine Konkubine und heraus tritt ein riesiges geflügeltes Wesen, was an einen Vogel mit einem großen Schnabel erinnert. Thronverdammt!
  5. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Ignes et Amnestia" Konfessorium Zeit: 2 008 786.M41 Vor einer geschändeten Statue des Imperators kniet eine Frau in Servorüstung mit den Insignien der Inquisition. Man braucht kein Genie zu sein um diese Person als Inquisitorin Mikea Urati zu identifizieren, Lordkapitän der "Ignes et Amnestia", eine der treibenden Kräfte hinter dem Angevin Kreuzzug und zu Lebzeiten voreilig selig gesprochen. Definitiv zum Erzfeind übergelaufen. Und es scheint sich dabei nicht um Lady Anagai zu handeln. Irgendwie fühle ich, dass dies nicht ein und dieselbe Person ist. "Inquisitorin Mikea Urati nehme ich an?", frage ich sie. "Sieh an, Conari. Ihr habt es also bis hier her geschafft." "Lordkapitän Conari! Soviel Zeit sollte immer sein! Warum habt Ihr die Seiten gewechselt? Warum habt Ihr das Licht des Imperators verlassen?" "Weil ich gesehen habe, wie ein Wesen so unglaublich mächtig ist, dass es innerhalb eines Liedschlages mit nur einem einzigen Gedanken Millionen auslöschen kann. Wie können wir Menschen da behaupten, die Galaxis gehöre uns? Das Wesen, das Ihr Lady Anagai nennt, hat mir die Augen geöffnet über die Galaxis, wie sie wirklich ist. Wie unbedeutend wir Menschen sind. Es ist alles so sinnlos, was wir tun." Gut, ich muss einen Befehl formulieren, um mit einem Lanzenschlag Millionen von Leben umzubringen. Aber deswegen sind wir Menschen nicht unbedeutend. Die gute Frau hat wahrlich einen Dachschaden. "Euer Glaube ist so schwach? Wie konntet Ihr dann je Inquisitorin werden?", frage ich sie und als Antwort greift sie an. Aus ihrem Rücken wachsen sechs spinnenbeinartige Extremitäten, mit denen sie angreifen oder parieren kann. Holla! Meisterin Puppila schießt und die Inquisitorin schwebt schon beinahe trotz ihrer schweren Servorüstung an der Garbe vorbei. Aber dann bin ich dran, durch mein Schwert fließt der Zorn des Imperators! Zwei kräftige Hiebe bringen sie zum Bluten, während ihr kraftvoller Schlag an meiner Parade abgleitet. Fidilius schießt zuerst auf sie und trifft sie sogar einmal. Bruder Obskurus versucht sie zu schwächen, was ihm auch hin und wieder gelingt. Nach dem fulminanten Beginn wird die Sache recht zäh. Die meisten Attacken werden von ihren Spinnenbeinen abgewehrt. Und die wenigen, die daran vorbei kommen, scheitern an ihrem guten Kraftfeld. Thronverdammt! Allerdings ergeht es ihr auch nicht besser. Ihre Schläge prallen an meinen Paraden ab, auch wenn es mir selten gelingt, eine Riposte ins Ziel zu bringen, damit sie wiederum parieren muss. Schließlich hört sie auf mit ihren Spinnenbeinen zu parieren und greift mit ihnen an. Diesem Schlaghagel kann ich nichts entgegen setzen und werde schwer verwundet. Bruder Obskurus heilt mich zwar sofort, aber nicht wirklich gut und die verdammte Inquisitorin setzt vehement nach. Ich bekomme jetzt zwar jede dritte Attacke durch, aber sie setzt mich immer stärker unter Druck. Sie trifft ein weiteres Mal hart und ich taumle zurück, sie setzt nach und gerade so kann ich parieren. Dann testet sie mein Schutzfeld, was leider versagt und verwundet mich zum Glück nur oberflächlich. Die Heilung von Bruder Obskurus ist nur Kosmetik. Angeschlagen löse ich mich aus dem Nahkampf, nachdem ich meine Rachegelüste überwunden habe. Das ist eine dieser seltenen Augenblicke, wo ich mich aus meinen Nahkampf aus eigenem Willen löse, lösen muss. Ihre Art mit den sechs zusätzlichen Gliedmaßen zu kämpfen ist etwas, was ich nicht kontern kann. Ich hebe Himmelssturm und lasse ihn für mich sprechen. Seine Worte sind explosiv und scharf. Sie ist schwer verwundet, genauso wie ich. Voller Hass greift sie mich an. Im letzten Moment weiche ich aus, mache einen schnellen Ausfallschritt und spieße sie seitlich auf. "Noch keiner meiner Gegner hat mich so gefordert!", zolle ich ihr Respekt. Sie mag gefallen sein, verdammt im Angesicht des Imperators, aber sie war mir überlegen und ich bin ehrlich genug, das auch zugeben zu können. Trotzdem habe ich sie nun doch besiegt. "Das nützt Euch gar nichts!", meint sie voller Hass und stirbt. Und schwupps, ist sie im Chor zu einem weiteren Problem geworden, was mächtig für Ärger sorgt. Thronverdammt! Bruder Obskurus hat jetzt eine dritte Fraktion, die für Aufruhr sorgt, da sie nicht einfach in den Pool der Dämonen flutscht, wie das andere Kroppzeug bis jetzt. Aber der Astropath bekommt das irgendwie hin, dass er auch diesmal die Kontrolle darüber behält. Fidilius legt die nächste Melterbombe und wir machen, dass wir von hier wegkommen. Ich nehme als Beweis die Rosette, das säulenförmige Symbol der Inquisition von der Inquisitorin mit. Immerhin war auf sie und das Schiff ein Vermögen als Kopfgeld ausgesetzt. Meisterin Puppila schnappt sich ihren Säbel, Bruder Obskurus ihre Archäotech Laserpistole. Ich hätte gerne ihren gesamten Körper samt Rüstung mitgenommen, aber so bleibt es halt beim Kopf, den ich auch noch mitnehmen lasse. Nichts wie weg hier!
  6. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Ignes et Amnestia" Maschinendeck Zeit: 2 008 786.M41 Derweil liefert sich Bruder Obskurus mit dem Gnom ein psionisches Duell. Sie werfen sich gegenseitig finsterste Hexerei an den Kopf, die an in den meisten Fällen nichts Offensichtliches bewirkt. Ich bin von einer Horde dieser Flammenmännchen umringt und schlage auf sie ein oder pariere einige ihrer Angriffe. Aber selbst meinem hochwertigen Schutzfeld gelingt es nicht, mich vollständig zu schützen und ich ziehe mir einige schmerzhafte Verletzungen zu. Aber Schlag für Schlag schwäche ich sie, bis sie anfangen, zusammen zu brechen. Schließlich steht keiner mehr von ihnen und ich strecke den verdammten Gnom mit Blitzgewitter nieder, nachdem ich ihn erreicht habe. Und damit ist Karkos Leser der Flammen, Geschichte und fällt in zwei Hälften geteilt in sich zusammen. Nun ja, leider nicht ganz, denn er hängt jetzt im Chor fest und sorgt kurzzeitig für Randale, bis er von Bruder Obskurus und dem Rest des Chores unter Kontrolle gebracht werden kann. So langsam füllt sich das Reservoir des Chores zu einem Punkt, wo ein Überschwappen möglich ist. Wir ziehen weiter in Richtung des Munitorum des ehemaligen Inquisitionsschiffes. Schließlich explodieren die Triebwerke durch Überlastung, aber der "Audacia" gelingt es wieder nicht, sich aus der Umklammerung zu lösen. Thronverdammt! Dafür werden wir ganz schön durchgeschüttelt und einiges in unserem unmittelbaren Umfeld geht zu Bruch. Bruder Obskurus heilt uns und es geht weiter. Wir kommen zu einem Gang, an dem an den Wänden Bilder hängen. Sie zeigen immer das Ende einer Auseinandersetzung. Hier sind die Ergebnisse der Questen ausgehängt, die Lady Anagais Spieler im Laufe der Jahrhunderte ausgetragen haben. Ich sehe Wrath Umbold, wie er vom Halbling ermordet wurde. Ich sehe mich über ein Meer aus Schlangen hervorragen. Und ich sehe ein Bild, wie ich einer Frau in Servorüstung unterliege, die eindeutig die Insignien der Inquisition trägt. Das sieht nicht gut aus. Aber davon lass ich mich nicht demoralisieren. Ich bin Flavion Conari und nichts in dieser Galaxis oder aus dem Imperatorverdammten Warp vermag mich aufzuhalten! Wir erreichen das Munitorum und werden von zwei Wesen erwartet, die nur aus Waffen zu bestehen scheinen. Ein großer Haufen von gefährlichen Schusswaffen, deren Läufe bedrohlich in unsere Richtung weisen. Bruder Obskurus erledigt diese fast im Alleingang. Gut gemacht! Wir können vier uralte Hochenergielaser und einen uralten Raketenwerfer mit Munitionszuführung bergen. Das hat sich ja schon gelohnt. Techpriester Fidilius verkabelt ein paar der seit anderthalb Jahrtausenden hier herumstehenden Geschosse und setzt einen Zeitzünder. Ich gleiche den Countdown mal wieder mit der "Audacia" ab. Bis jetzt konnten alle Angriffe abgewehrt werden und die Besatzung ist noch guter Dinge. Jedenfalls die, welche noch nicht wahnsinnig geworden sind. Nicht gut! Wir gewinnen Abstand und dann geht ein gewaltiger Rumms durch das Schiff. Würden wir nicht schon auf dem Boden liegen, uns hätte es von den Beinen gefegt. Die "Audacia" gibt Schub und hätte es beinahe geschafft. Aber leider geht auch der dritte Versuch in die Hose. Thronverdammt! Jetzt sind nur noch zwei Punkte übrig. Die sehr weit und sicherlich gut verteidigte Brücke oder das Konfesorium, wo ein Bild meinen Tod verheißt. Beides wird hart werden, aber das Konfesorium liegt näher. Und ich habe keine Angst vor einer Prophezeiung. Ich bin meines eigenen Glückes Schmiedes! Wir kommen nun fast unbehelligt voran, als wollte der Feind, dass wir diese Richtung einschlagen. Nun, sie wissen so oder so, dass wir genau dorthin wollen oder müssen. Hier kommen wir in Bereiche, wo die Statuen imperialer Heiliger unberührt sind. Als würden sie immer noch eine heilige Aura ausstrahlen. Das ist seltsam in einer solch bizarren, vom Chaos korrumpierten Umgebung. Wir kommen an acht Gestellen aus Adamantium vorbei, an denen je ein Inquisitor in Servorüstung gefesselt ist. Obwohl, verschmolzen wäre der richtige Ausdruck. Münder und Augen sind ihnen zugenäht worden. Irgendeine unheilige Kraft hält sie wohl schon seit anderthalb Jahrtausenden in diesen Zustand. Eine schreckliche Art zu scheitern. Das mag mir als mahnendes Beispiel dienen. Mit dem notwendigen Hass im Herzen betrete ich die entweihte Kapelle im Herzen des Konfesoriums.
  7. WH40k

    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Ignes et Amnestia" Arbeiterquartiere Bestrafungszentrum Zeit: 2 008 786.M41 Das gibt Rache! Ich erwidere seine Attacken und meine Klinge wird zweimal von einem unheiligen Schutzfeld aufgehalten. Fidilius prügelt mit seinem Schockstab auf eine von diesen Kreaturen ein und verwundet es. Die Viecher versuchen uns weiter anzugreifen, scheitern aber kläglich. Bruder Obskurus versucht etwas, was aber keinen Effekt hier hat. Meisterin Puppila klopft eines der Fleischbällchen mit ihrem Energiehammer zu Schnitzel. Das Peitschending greift mich an, aber diesmal bin ich gewarnt. Ich weiche dem Hieb aus und meine Riposte tötet es. Ha, die Rache ist mein! Als nächstes schneide ich das anhängliche Chaosding in Scheiben. Der Kampf kippt nun schnell zu unseren Gunsten. Nach und nach kämpfen wir das letzte der Fleischbällchen nieder und Bruder Obskurus überrascht uns, in dem er den letzten Inquisitionsschergen mit seinem Psistab erschlägt. Wir sichern den Bereich und Techpriester Fidilius legt die Melterladung. Ich hoffe mal, dass diese Ladung ausreicht, diesen Schwachpunkt strukturell so schwer zu beschädigen, dass sich die "Audacia" lösen kann. Ich lasse den Zeitzünder aktivieren und gleiche den Countdown mit der "Audacia" ab. Die ist derweil unter massivem Druck, da an mehreren Stellen Dämonen ins Schiff fluten. Meine Truppen halten aber stand. Ein sehr bedenklicher Nebeneffekt des Chores ist, jeder hier ausgelöschter Dämon wird anschließend in den Chor gesogen. Bruder Obskurus hat alle Hände voll zu tun, diesen negativen Einfluss zu neutralisieren. Je mehr Kropszeug wir hier töten, desto schwieriger wird es werden. Und hier gibt es verdammt viele Dämonen. Die Bombe detoniert. Eine deutliche Erschütterung läuft durch das Schiff. Aber der Schaden hält sich in Grenzen und der Ausbruchsversuch der "Audacia" scheitert schon, bevor er überhaupt anläuft. Wir müssen wohl noch weitere Stellen sprengen. Der nächste Punkt befindet sich im Maschinenraum. Inzwischen haben wir die Hälfte der uns begleitenden Arcoflagellanten eingebüßt. Einige sind vernichtet, andere stürmen einfach aus unserem Befehlsradius hinaus. Schließlich kämpfen wir uns erfolgreich zu dem Maschinenraum durch. Hier steht alles in Flammen. Aber das ist kein normales Feuer, sondern die Flammen haben die Farben eines Regenbogens. In der Mitte des Raumes steht ein Thron aus, ja genau, Flammen! Darauf thront ein Gnom, dessen Kopf aus einem riesigen Auge besteht. An seinem Hals ist ein kleiner Mund, mit dem er sprechen kann. Das Kerlchen trägt den Namen Karkos, Leser der Flammen und ist der Steuermann dieses Schiffes. Lady Anagai hat er schon lange nicht mehr gesehen. Sie scheint wohl doch kein Teil dieses Schiffes zu sein. Das ist nicht gut, den Nihilus zu zünden bringt also gar nichts. Da er so redselig ist, frage ich ihn etwas aus, da er auch noch ein Eingeweihter ist. "Die "Audacia" diente nie dazu, den letzten der Yu´vath zu vernichten! Die Kammer des Chores ist sein Gefängnis, nicht mehr und auch nicht weniger", erklärt er uns und die Zeit des Redens ist vorbei. Er beschwört ein Dutzend Flammenwesen, die wie Menschen aus Flammen aussehen. Ein durchaus bizarrer Anblick. Ich hebe Himmelssturm zu hoch und verfehle den kleinen Gnom auf dem Flammenthron. Meisterin Puppila haut eines der Flammenmännchen mit einem Schlag um. Aber der steht noch ein paar Sekunden etwas kleiner wieder auf. Alle Männchen sind etwas kleiner geworden, wahrscheinlich hängen sie irgendwie zusammen. Die Flammenmännchen gehen in die Offensive und ein Schlaghagel prasselt auf uns ein. Gut! Sollen sie mich nur im Nahkampf binden, werden schon sehen, was sie davon haben! Während wir uns mit den Flammenwesen prügeln, bricht Techpriester Fidilius zu einer Steuerkonsole durch und erweckt den Maschinengeist des Antriebes. Brummelnd erwacht die Maschine aus einem Jahrhunderte währenden Schlaf, da dieses Schiff durch dunkle Hexerei und nicht durch gesegnete Maschinen des Maschinengottes angetrieben wurde.
  8. WH40k

    Das Ende naht! Kapitel 64 Bittere Verluste! Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich Sturmboot Außenbereich der "Ignes et Amnestia" Zeit: 2 008 786.M41 Die Sturmtore öffnen sich und die Arcoflagellanten werden von der Kette gelassen. Eine Gruppe Schwertdämonen stellt sich in den Weg und wird innerhalb Sekunden zerfetzt. Eine weitere Welle arbeitet sich durch Wände und Decken. Ich eröffnete das Feuer mit Himmelssturm und zerfetze zwei Stück. Geht einfach, wenn man die richtige Waffe hat. Vor zweieinhalb Jahren waren sie kaum tot zu bekommen, heute mähe ich sie mit links nieder. Bruder Obskurus wirkt ausnahmsweise mal was wirklich Sinnvolles und zeigt, dass er gelernt hat, Dämonen zu verbannen. Er räumt das Feld vor uns und greift sogar die umliegende Struktur des Dämonenschiffes an. Wir sind in ehemaligen Arbeiterquartieren gelandet. Bettgestelle, die bis zur Decke reichen, dominieren den Raum. Aber Arbeiter gibt es hier schon lange nicht mehr. Ich positioniere die Arcoflagellanten so gut es geht an den Ausgängen und im Raum verteilt, da immer wieder Schwertdämonen durch Boden oder Decke sickern. Fidilius fährt die Bombe an Bord des Schiffes. In dem Moment gibt es einen gewaltigen Rumms. Die "Ignes et Amnestia" hat sich zur "Audacia" bewegt und hält diese nun mit ihren schleimigen Tentakeln umschlungen. Ich nehme mal nicht an, dass dies zeigen soll, dass der Dämon was zum Knuddeln braucht. Thronverdammt! Der Aufprall fegt uns von den Beinen und die Bombe vom Fahrzeug. Zum Glück geht sie nicht hoch. Auf alle Fälle ist der Plan gescheitert und wir können die Bombe nicht zünden, solange die "Audacia" mit der "Ignes et Amnestia" sich im Ringkampf befindet. Nun ist guter Rat teuer. Eine technische Analyse von Zathor Rak rät uns, mindestens vier der von Sebastian Winterscale benannten Punkte zu sprengen, um die Struktur der "Ignes et Amnestia" so nachhaltig zu beschädigen, dass sie auseinander bricht. Nun gut. Wir haben zwei Melterladungen dabei und hoffen im Munitorium des Schiffes weitere Sprengmittel zu finden. Als erstes bewegen wir uns tiefer in die Arbeiterquartiere, welche der erste Punkt wäre. Magister Militaris Ares und Lady Helmchen bleiben mit dreißig Arcoflagellanten zurück, um die inzwischen auf den Wagen zurückgewuchtete Bombe zu verteidigen. Mit den anderen Flagellanten bewegen wir uns in Richtung der Mitte des Schiffes. Die Gänge und Böden sind mit organischen Material überzogen. Tentakel peitschen scheinbar unkontrolliert, bis sie von der Schneide von Blitzgewitter zerschnitten werden. Reißzahnbewehrte Mäuler schnappen geifernd nach uns und nerven mit Lügen, die perfide mit Wahrheit gewürzt sind. Augen starren hasserfüllt, bis ich sie aussteche. Schwertdämonen kommen uns entgegen, nur um zu lernen, dass sie mir nicht gewachsen sind. Ich bin die Vernichtung des Bösen und meine Taten heiligen mich. Imps schießen immer wieder auf uns zu, aber "Himmelssturm" pflückt sie aus dem Flug. Und die wenigen die nah herankommen, werden von "Blitzgewitter" gerichtet. Der Pfad der Rechtschaffenheit ist mit den Überresten der Verdammnis gepflastert. Schließlich kommen wir zum Bestrafungszentrum des Inquisitionsschiffes. Das ist nicht für Ketzer, sondern für Arbeiter, die ihre Norm nicht erfüllen. Ein Ort des Grauens, auch ohne dämonischen Einfluss. Der kommt natürlich noch dazu. Von der Decke hängen Käfige, in denen jammernde Gestalten kauern, hocken und stehen. Und ja, das alles gleichzeitig, denn sie haben Dutzende von Armen und Beinen. Ekelerregende Kreaturen, die herzzerreißend mich anflehen, sie zu befreien. "Himmelssturm" setzt ihrem Jammern ein Ende. Schließlich stehen wir vor einem Engpass, der komplett aus organischen Material besteht. Arme ragen aus den Wänden und grapschen mit ihren Händen. Ein paar Feuerstöße später ist der Durchgang frei. Wir rücken vor und kommen in einen Art Gerichtssaal. Hier erwarten uns zwei berobte Gestalten, deren Gesichter von Kapuzen verborgen sind. Statt Arme haben sie Peitschen und sie treiben drei gar schreckliche Fleischbälle, die aus Unzähligen miteinander verwachsenen Armen und Beinen zu bestehen scheinen, auf uns zu. Ich hebe "Himmelssturm" und entfessele einen Feuersturm auf den linken Inquisitionsknecht. Vier Löcher werden in seine Kutte gerissen, aber er steckt die Treffer weg. Fidilius gibt Nachschlag, aber das Ding steht immer noch. Die Kugeln greifen uns an. Ich pariere die kraftvollen Attacken und setze gekonnt einen Gegentreffer. Bruder Obskurus schwächt die Kreaturen. Meisterin Puppila versucht den Fleischball vor ihr zu treffen, aber ihre Bemühungen verpuffen leider an der unheiligen Aura dieser Kreaturen. Einer der Peitscher schlägt nach mir und durchdringt mein Schutzfeld. Autsch! Das hat jetzt wehgetan!
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    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Audacia" Brücke Zeit: 2 008 786.M41 Wir nehmen unsere Suche wieder auf. Das System ist riesig und unser Zeitfenster nicht unendlich. Die Schäden waren bisher vernachlässigbar, die Verluste halten sich dank des Hospitals in Grenzen. Um Zeit zu sparen, gehe ich ein Risiko ein und teile meine Flotte auf. Die "Audacia" operiert alleine, der Rest in den bisherigen Gruppen. Mehrere Stunden stochern wir buchstäblich im Dunkeln herum, dann brechen die Stryxis hervor. Wir haben die Ehre, den ersten Verband aus drei Karawanen aufzuscheuchen. Wir werden sofort beharkt und unsere Schilde brechen zusammen. Dem Chor gelingt es einige Salven aufzufangen, aber trotzdem erleiden wir einige Treffer. Einer ist besonders schwer, aber die meisten Verwundeten können gerettet werden. Wir kreuzen mehrmals hin und her und schießen eine der Karawanen recht schnell zu einer Kette aus brennenden Wracks. Die zweite Karawane, das Schleppschiff ist eine ehemalige Imperiale Fregatte, ist da schon zäher und scheint um unsere Geschosse herum zu tanzen. (Trotz Wiederholungswürfe verfehlt). Thronverdammt! Wir schenken uns nichts und teilen Salve um Salve aus. Dank des Chors kommt nur wenig durch, dann zermalmen wir die Karawane regelrecht, als unsere Strahlen präzise im Ziel liegen und die Schiffe regelrecht aufschlitzen. Da war es nur noch einer. Die restlichen Verbände sind in schwere Kämpfe verstrickt. Die "Perfekte Flamme" hat eine besonders große Karawane abbekommen, die von einem riesigen Transporter geschleppt wird, der mit Markokanonenbatterien regelrecht überladen ist. Da haben die Stryxis sich wohl von Orks inspirieren lassen. Trotzdem ist diese Karawane nicht der Feuerkraft der "Perfekten Flamme" gewachsen. Gerade als wir der "Perfekten Flamme" zu Hilfe eilen wollen, bricht die "Ignes et Amnestia" aus dem Warpsturm heraus. Lady Anagai macht Ernst. Mich wundert, dass sie jetzt schon angreift und nicht wartet, bis ich den letzten Yu´vath getötet habe. Ich kann diesen Schachzug nicht nachvollziehen. Aber da ich die Motive und Hintergrund von Lady Anagai nicht wirklich kenne, ist das nicht weiter verwunderlich. Der Schwere Kreuzer ist kaum mehr als solches zu erkennen. Es ist nunmehr eher ein gigantisches Warprauptier, da Muskelgewebe und Haut einen Großteil der Hülle überzogen haben. Gigantische Tentakel zieht es hinter sich her. Begleitet wird die Unnatürlichkeit von drei riesigen rochenartigen Dingern. Sie ähneln riesigen Rochen. Wahrscheinlich sind das Dämonen oder so was in der Art. Sofort eröffne ich persönlich das Feuer auf einen der Rochen, treffe, aber die Laserstrahlen werden einfach absorbiert. Aber dafür schneidet die Lanze umso tiefer. Blutend greif es uns mit blauen Blitzen an. Die können wiederum nicht die Schutzschilde der "Audacia" durchdringen. Der zweite greift uns ebenfalls an, kommt aber auch nicht durch. Der dritte Rochen greift die Stryxis Karawane an. Eine Welle obskurer psionischer Phänomene greift uns an, aber der Chor verhindert das Schlimmste, trotzdem kommt es zu einigen unschönen Szenen. Uns gelingt es die Rochen zusammen zu schießen und wir drehen uns in Position, ein Enterboot abschießen zu können. Ich lasse alles vorbereiten und fülle den Stauraum des Schiffes mit unseren Arcoflaggelanten. Nun geht es um alles. Die "Ignes et Amnestia" hat inzwischen die dritte Karawane vernichtet und schwenkt nun auf uns ein. Dummerweise brechen zwei weitere Rochen aus einem Warpsturm heraus. Offensichtlich kann diese verdammte Schlampe diese Dinger nach Belieben rufen. Nun gut, dann muss es eben so gehen. Mit meiner Führungscrew verlasse ich die Brücke, nachdem ich Kyrr eingeschärft habe, auf was er zu achten hat. Ich klemme mich hinter einen Waffenstand auf dem Sturmboot und wir fliegen los. Nicht nur riesige Rochen versuchen uns zu blockieren, sondern auch jede Menge Kleinvieh. Sie sehen aus wie kleine Ausgaben von diesen Dingern. Mit den Maschinenkanonen bereite ich ihnen einen heißen Empfang. Die wilden Ausweichmanöver von Meisterin Puppila erleichtern nicht gerade das Zielen. Wir fliegen durch einen Hagel von Dämonen und markieren unseren Weg mit ihren zerfetzten Kadavern. Oder besser gesagt, würden wir, wenn die sich nicht nach einer gewissen Zeit einfach auflösen würden. Vor uns ragt bald die riesige "Ignes et Amnestia" auf. Dieses Schiff ist vollkommen verloren. Bei einer Reinigung würde nichts von diesem Schiff übrig bleiben. Die Korruption hat wirklich alle Teile des Schiffes deformiert. Es ist eigentlich kaum mehr als ein Raumschiff aus menschlicher Fertigung zu erkennen. Würde ich noch so etwas wie Furcht empfinden können, ich würde wohl schreiend zusammen brechen. Aber ich bin jenseits der Furcht. Mit Hilfe der uns von Sebastian Winterscale zur Verfügung gestellten Pläne finde ich einen Schwachpunkt in der Hülle, damals war da jedenfalls einer, in dem Lady Helmchen das Sturmboot hineinrammt. Zuerst geht es durch eine fleischartige Masse, dann durch die hier etwas dünnere Panzerung und schließlich sind wir durch. Wir überleben den Einschlag, eilen nach unten und die Sturmtore öffnen sich. Mal sehen, was uns erwartet. Möge der Gottimperator mit uns sein, denn wir tun sein Werk! Gespielt am 20.09.2014 Spielleiter: Stefan SC: Flavion Conari Freihändler Althea Puppila Meisterin der Leere Solun Ares Magister Militaris Bruder Obskurus Astropath Yuri Navigatorin Fidilius Techpriester EP: 450 Besiegte Feinde: Hunderttausende von Rag´gol 10 Zerstörer 2 Leichte Kreuzer 2 Stryxis Karawanenschiffe Beute: Gedanke des Tages
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    Position: Kessel Yu´vath System Äußerer Bereich "Audacia" Untere Bereiche Zeit: 2 007 786.M41 Ich sammele meine Truppen und werfe sofort die erste Angriffswelle in den schon schwer beschädigten Zerstörer zurück. Anstatt dass sie uns entern, bin ich nun auf ihrem Schiff und errichte einen Perimeter, von dem aus ich alle Gegenangriffe der doch recht zähen Raggol zurückwerfe. Derweil werden Sprengsätze angebracht. Ich lasse evakuierten, versiegle die Eintrittspunkte und sprenge den Raggol Zerstörer ab. Sein Wrack treibt sofort in einen Warpsturm und wird davon zerrissen. Das zweite unbeschädigte Schiff, das wortwörtlich an uns hängt, bereitet schon größere Probleme. Deren Sturmspitzen konnten in einige Bereiche meiner "Audacia" vordringen. Während die Raumschlacht tobt, erobere ich Sektor um Sektor zurück und pflastere meinen Weg mit den Leichen der Raggol. Fünf Männer sind nötig, um dafür zu sorgen, dass mir die Munition nicht ausgeht, während ich meinen Marsch mit leeren Hülsen aus Himmelssturm und den Kadavern meiner Feinde markiere. Ab und zu halte ich Inne und informiere mich über den Verlauf der Schlacht und gebe taktische Befehle. Unsere Schlachtlinie hält und der erste Verband wird relativ problemlos von uns niedergekämpft, aber der zweite Verband gelang es unser Ende zu überflügeln und die "Perfekte Flamme" ist gerade geentert worden. Ich lasse die "Audacia" zur "Perfekten Flamme" zurückfallen, während der letzte feindliche Leichte Kreuzer im Kreuzfeuer meiner Zerstörer, Fregatten und der "Sagitarius" vergeht. Nun setze ich zum finalen Gegenangriff an, um die Feinde zurück zu ihrem Schiff zu werfen. Wir kommen gut voran und die wenigen Raggol, denen es gelingt, durch den Strom meiner Massereaktiver Geschosse aus Himmelssturms Läufen zu mir zu gelangen, machen Bekanntschaft mit Blitzgewitter. Auf einmal steht eine schwarz verschleierte Frau in einem bauschigen Gewand vor mir. Lady Anagai! "Conari! Ich habe Euch alles gegeben, was Ihr braucht! Schafft sofort dieses Ding von Eurem Schiff oder Ihr werdet sehen, was passiert, wenn man mich wütend macht!", keift sie mich an. Bevor ich ihr eine Erwiderung geben kann, ist sie auch wieder weg. Niemand hat sonst etwas von diesem Gespräch mitbekommen, was auch gut ist. Wie erklärt man so etwas? Wie auch immer, offensichtlich scheint der Nihilus eine Gefahr für sie zu sein. Sieht so aus, dass ich mich heute wohl zweier Feinde der Menschheit entledigen werde. Das ist gut, da ich so keine Zeit verschwenden muss, sie und ihr verdammtes Schiff, die "Ignes et Amnestia" im Schlund zu suchen. Mit vollem Elan werfe ich nun die Raggol von meinem Schiff und treibe sie zurück zu ihres. Ich lasse Sprengsätze anbringen, die Eintrittspunkte versiegeln und sprenge sie ab. Das Manöver gelingt und die "Audacia" zerschießt den fast mannschaftslosen Zerstörer. Die Strahlungswerte haben durch die atomar betriebenen Raggolschiffe drastische Bereiche erreicht. Die betroffenen Mannschaftsmitglieder und Bereiche lasse ich sofort reinigen. Auch ich nehme eine Dusche und ziehe neue Kleidung an. Zurück auf die Brücke ist nur noch die "Perfekte Flamme" unter Druck. Der Rest der Raggol ist inzwischen vernichtet. Sehr gut! Wir rammen den Leichten Kreuzer, der sich in die Hülle der "Perfekten Flamme" gebohrt hat und setzen einen Entlastungsangriff. Es dauert mehrere Stunden, bis der Feind auf dem Schweren Kreuzer nieder gekämpft ist. Ich bin an der Spitze meiner Truppen zu finden und säubere die unteren Bereiche des Schiffes meiner Frau von dem Xenosunrat, nachdem ich mir einen Weg durch den feindlichen leichten Kreuzer gebahnt habe. Anastasia war zum Glück nie Gefahr, da sie von hinten führt, während ich meist an den Spitzen meiner Truppen zu finden bin. Trotzdem bin ich froh, sie wohlbehalten und gesund auf der Brücke anzutreffen. Inzwischen ist der Unrat zusammengekehrt und die feindlichen Schiffe abgesprengt. Die Raggol sind nun endgültig besiegt. Ich setze nach einem Gespräch mit meiner Frau wieder auf die "Audacia" über und leite dort alles notwendige, um die volle Kampfkraft wiederherzustellen. Ich sage meinem engsten Gefolge Bescheid, dass Lady Anagai in diesem System ist und wir auf der Hut sein müssen. Wahrscheinlich müssen wir den Nihilus bald einsetzen. Ich lasse alles schon mal vorbereiten. Soll sie nur kommen, hier findet sie nur ihren Tod!
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    Position: Findlingswelten Frevelsystem Äußerer Bereich "Audacia" Brücke Zeit: 2 003 786.M41 Ein neues Jahr hat begonnen. Ich hoffe mal, es wird nicht mein letztes sein. Meine Flotte hat sich versammelt. Ein Schwerer Kreuzer, zwei Leichte Kreuzer, zwei Fregatten und fünf Zerstörer. Also zehn Schiffe. Das wird reichen müssen, uns durch die Raggol Kampfschiffe und die Stryxis Karawanenschiffen zu bringen. Leicht wird es nicht werden. Aber das wussten wir ja. Das Frevelsystem ist fast leer. Zwei Zerstörer sind mit Plündern beschäftigt. Das sind einfach nur Schmeißfliegen, welche das Schlachtfeld von allem Brauchbaren säubern. Ich lade zu einer Strategiebesprechung an Bord der "Audacia" und erkläre meinen Plan. Ist eigentlich simpel, wir aktivieren das Tor, fliegen hindurch und kämpfen uns dann durch die feindliche Flotte. Die Raggol machen mir mehr Sorgen als die Stryxis. Diese verdammten Reaver sind tödliche Nahkämpfer und wenn sie erst mal an Bord eines Schiffes sind, wird es schwer, sie wieder raus zu drängen. Also ist es wichtig, sie auf Distanz zu halten und aus der Ferne zu zerstören. Solche Gefechte liegen den Raggol nicht und sie werden alles tun, um in den Nahkampf zu kommen. Sobald wir die beiden feindlichen Kampfverbände, ich gehe nicht davon aus, dass diese beiden so unterschiedlichen Völker gemeinsam in einem Verband sich uns stellen werden, nieder gekämpft sind, wird sich die "Audacia", und wirklich nur die "Audacia", sich dem Yu´vath annehmen. Wir sind durch den Chor recht gut gegen den Yu´vath geschützt, alle anderen nicht. Der Plan ist natürlich sehr grob, aber wir haben keine Möglichkeit, das feindliche Gebiet aufzuklären. Zusammengefasst: Wir fliegen durch das Portal, kämpfen die Verbände der Raggol und Stryxis nieder und die "Audacia" erledigt den Yu´vath. Simpel, aber hoffentlich effektiv. Ich halte eine flammende Motivationsrede und hoffe, dass der Rest der Flotte mitziehen wird. Nach der Besprechung vereinige ich mich ein letztes Mal mit meiner Frau. Anschließend bleibt so noch etwas bei mir und ich weihe sie soweit wie für ihr Seelenheil unbedenklich in die Hintergründe von diesem ganzen Schlamassel ein. Mit etwas Glück werde ich diesen Wahnsinn überstehen und kann mich dann endlich um die Auslöschung der Saynays im Speziellen und dem Chaos in der Weite im Allgemeinen widmen. Und natürlich der Annihilation der Orks. Die Koronusweite gehört den Menschen! Zwölf Stunden nach der Besprechung beginnt unsere Flotte mit dem Einflug in das System. Niemand stellt sich uns in den Weg. Schließlich nach unbehelligter Passage steht meine Flotte vor dem Tor. Der Schlüssel wird aktiviert und das Portal öffnet sich uns. Mal sehen, was uns dahinter erwartet. Die "Audacia" übernimmt die Führung und Meisterin Puppila lotst uns durch das Labyrinth, was uns dahinter erwartet. Dazu deaktiviert sie ihre Augen und fliegt "blind" durch die Illusionen, die uns anderen alle täuschen. Wir sind nicht allein in dem Labyrinth durch den Warp. Riesige Dinger in Form von absurd großen Kraken, eventuell Dämonen oder einfach nur gigantische Warpraubtiere lauern hier. In Schleichfahrt kriechen wir an ihnen vorbei, ohne dass eines von ihnen uns behelligt. Wir überlegen kurz, vielleicht kurzen Prozess mit einem zu machen, das uns gefährlich nahe kommt, vertrauen aber dann doch lieber auf die Altheas Fähigkeiten, uns daran vorbei zu mogeln. Was schließlich auch gelingt. Einen halben Tag fliegen wir durch das Labyrinth und kommen schließlich in einem von Warpstürmen umgebenen System an. Es hat nur eine pulsierende Sonne und keine Planeten. Dafür Milliarden von Gesteinsbrocken, die teilweise die Größe eines Mondes haben. Ich lasse die Flotte leicht versetzt aufreihen. Die "Audacia" wird von der "Rammbock", "Altheas Grazie" und der "Soluns Treffsicherheit" begleitet. Die "Sagitarius" bildet mit der "Knochenschinder" und der "Hohes Risiko" einen Kampfverband. Der Verband ist die "Perfekte Flamme" und ihre beiden Begleitschiffe. Die "Audacia" hält weiterhin die Spitze, die "Sagitarius" bildet das Zentrum und die "Perfekte Flamme" das Ende der Kampflinie. So rücken wir das schlimmste erwartend in das scheinbar leere System vor. Unsere Sensoren versuchen den Feind zu orten, was aber nicht so richtig gelingt. Der Pulsarstern streut viele Fehlermeldungen und die Asteroiden sind auch nicht gerade eine Erleichterung. Dazu flirren besonders am Rand hin und wieder Ausläufer des Warpsturmes in den Realraum hinein. Doch da! Zwei Verbände kommen loser Formation auf uns zu geprescht. Es handelt sich um je einen leichten Raggol Kreuzer, der von je fünf Zerstörern begleitet wird. Der Feind kommt quasi aus dem Nichts und ein Kollisionsalarm heult durch das Schiff. Die "Audacia" wird sofort von zwei Zerstörern gerammt, wobei wir eines der beiden Schiffe vorher noch schwer beschädigen. Enteralarme gellen und ich verlasse die Brücke, um mich den Raggol zu stellen. Werden schon bald sehen, dass es keine gute Idee ist, sich mit mir im Nahkampf messen zu wollen.
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    Position: Winterscales Reich Libarium System Libarium Zeit: 2 974 785.M41 Die letzten vier Wochen waren sehr arbeitsintensiv. Zuerst habe ich auf Karmesin-Trost die Früchte meines Erfolges veredelt und neue Ausrüstung für meine Truppen geordert und zum größten Teil auch gleich erhalten. Meine Truppen sind nun mit den besten Waffen und hochwertigsten Ausrüstung gesegnet, die man in der Weite für Throne kaufen kann. Die meisten imperialen Regimenter dürften äußerst neidisch sein. Auf Karo König habe ich die nun inzwischen fertig gestellten Arcoflaggelanten übernommen. Auch habe ich die Fortschritte für Flavionpolis besichtigt und es wurde der Planung von Anastasias Hafen begonnen. Weitere Siedler und Material sind unterwegs. Mit etwas Glück und dem Wohlwollen des Imperators wird hier eines Tages ein weiterer Planet des Imperiums entstehen. Auf Karo Ass habe ich nun den Chor auf volle Stärke bringen lassen. Mir ist nicht wohl dabei, aber lässt sich nicht ändern. Die letzten Schlachten stehen uns bevor. Es geht zuerst gegen den letzten Yu´vath und dann gegen Lady Anagai. Beides wird hart werden. Deswegen lasse ich meine Flotte um Frevel zusammenziehen. Die leichten Kreuzer "Audacia" und "Sagitarius", die Zerstörer "Altheas Grazie", "Soluns Treffsicherheit" und die "Rammbock". Ebenso die beiden Fregatten meiner Vasallen, die "Knochenschinder" und die "Hohes Risiko". Dazu noch den schweren Kreuzer meiner Frau, die "Perfekte Flamme", begleitet von zwei Zerstörern. Ich hoffe das reicht, um mit den Raggol und den Stryxis fertig zu werden. Denn wir werden keine zweite Chance bekommen. Die Zeit läuft ab. Noch haben wir ein bequemes Zeitfenster, aber nicht genug um einen zweiten Anlauf zu starten, falls es beim ersten Mal nicht klappt. Das erste Treffen mit Calligos Winterscale seit Aufbruch verläuft harmonisch. Er quetscht mich natürlich aus, woher ich die Kartenteile habe. Bei einigen erzähle ich die reine Wahrheit, wie die von meinem Onkel und die von Maleziel, bei den anderen mische ich Episoden aus anderen Abenteuern mit hinein. Niemand muss wissen, dass die Eldar um den Sturmjäger herum das eine Stück in der Schlangenwiege geborgen haben oder dass ich ein Stück einfach so hier auf Libarium überreicht bekommen habe. Oder dass ein Stück auf Chordas Grab herum gelegen hat und ich es aus den Klauen eines Dämons gerissen habe. Jedenfalls im übertragenen Sinn. Meine Berichte werden aufgezeichnet und auch meine Leute werden dazu befragt. Danach beginnen die Feierlichkeiten zur Beisetzung von Sebastian Winterscale. Ein großer Held der Weite ist heimgekehrt und mein Name wird inzwischen direkt nach dem seinen genannt. Ich bin neben Calligos Winterscale wohl der bekannteste lebende Freihändler der Weite geworden. Die Liste meiner Taten und Ehrentitel ist schon einen ganzen Absatz lang. Vom rechtlosen Unab zum berühmten Lordkapitän innerhalb von weniger als drei Jahren. Ein gutes Gefühl. Aber meine größte Heldentat, die Vernichtung des Yu´vath und die Auslöschung von Lady Anagai werden nur wenige jemals erfahren und das was sie erzählen werden, wird ihnen keiner glauben. Die Feierlichkeiten, Gottesdienste und Gedenkveranstaltungen ziehen sich drei Tage lang hin. Zum Glück erscheint auch meine Frau bald und ich kann meinen ehelichen Pflichten nachkommen, um eben Nachkommen zu zeugen. Bis jetzt hat das immer noch nicht geklappt. Im Gefolge meiner Frau befindet sich eine Angehörige des Ordo Famula, welche die Blutreinheit der Adelsfamilien überwacht. Nach ihrer Aussage ist mit uns alles in Ordnung, aber gut Ding will eben Weile haben. Aber ich habe nicht mehr viel Zeit. Mein Tod liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Die Gewissheit, einen Erben zu haben, egal welchen Geschlechtes, würde mich äußerst beruhigen. Neben den Feierlichkeiten werden mir viele, meist äußerst obskure und risikoreiche Unternehmungen angeboten. Die meisten sind reiner Wahn oder Schwachsinn. Calligos hat vor, ein paar Welten von den Orks zurückzuerobern. Da habe ich schon eher Interesse. Hunert Hunert Tsäne ist nicht weit von der CCD, also der Conari Chorda Domäne, entfernt und alles was Orks schwächt, ist gut für mich.
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    Kapitel 63 Das Portal zur Hölle! Position: Barriere zwischen Koronusweite und Imperium System von Hilgarn Hilgarn Königreich Hilgarn Burg des Königs Zeit: 8 900 785.M41 Die Zeit, die es dauert, die wertvolle Ladung zu verladen, verbringen wir mit vergnüglichen Volksfesten. Der Nihilus ist offiziell tot oder besser gesagt an Bord der "Audacia" in Sicherheit. Den Sprengkopf aus den Katakomben zu schaffen war nicht einfach. Die Thuleaner sind der Meinung, dass man ihn so verkleinern könnte, dass man ihn mithilfe eines Sturmbootes auch so auf die verfluchte "Ignes et Amnestia" bringen kann. Die Sache mit dem Torpedo ist einfach zu unsicher. Ein Sturmboot ist natürlich auch nicht gerade sicher, aber mit Meisterin Puppila an Bord denke ich, dass wir überall hinkommen, wo es nur physikalisch möglich ist. Schließlich sind die Lagerräume der "Audacia" bis zum Rand mit Reichtümern gefüllt. Der Leichnam des berühmten Sebastian Winterscale ist mit allen Ehren an Bord meines Raumschiffes gebracht worden und liegt nun aufgebahrt in einer Kapelle. Ein großer Held wird nun heimkehren. Es ist Zeit aufzubrechen. Es gibt auf dem Landefeld noch eine Zeremonie zum Abschied und wir brechen endlich auf. Der Transfer ist während der ersten beiden Tage noch recht ruppig, dann kommen wir in ruhigere Fahrwasser. Dieses Mal können wir eine sichere Route nehmen und kommen recht gut durch den Warp. Es gibt nun keine Morde mehr und auch keine Amokläufe. Alles verläuft ziemlich ruhig. Zehn Tage sind wir unterwegs, bis wir Chordas Grab erreicht haben. Ich hatte die Hoffnung, hier Calligos Winterscale anzutreffen. Aber dem ist leider nicht so. Auf einer der Handelsstationen treffe ich mich mit Marvin Riverton. Der Marketender ist erst äußerst skeptisch, als ich ihm davon berichte, die sterblichen Überreste von Sebastian Winterscale geborgen zu haben. Bin wohl nicht der Erste, der so was behauptet. Aber ich bin der Erste, der wirklich den kompletten Sarg dabei hat. Tja, da ist der Riverton ziemlich sprachlos, als ich ihm den kompletten Sarg mit den berühmten Waffen zeige, die ich im Originalzustand belassen habe. Es werden Verträge über den "Finderlohn" aufgesetzt, ebenso über die gemeinsame Ausbeutung von Winterscales Vermächtnis, wie nun Hilgarn heißen wird. Die ganze Sache hat sich mal wieder gelohnt. Die feierliche Übergabe wird in knapp einem Monat auf Libarium in der Anwesenheit von Calligos Winterscale stattfinden. Aber bis dahin ist noch viel zu tun. Ich lasse Kurs auf Karmesin-Trost nehmen. Während des Transfers bittet mich Lady Helmchen in den Navigatorenturm. Ist es schon soweit, dass ich meine Untergebenen besuchen muss? Da Yuri eigentlich eine vernünftige Frau ist, wird sie schon einen guten Grund haben, warum ich sie besuchen muss und nicht sie mich. Etwas besorgt begebe ich mich zum Turm und werde von Theobald Kett empfangen. Der redet etwas zu lange für meinen Geschmack um den heißen Brei herum. Auf alle Fälle warnt er mich vor. Das lässt nichts Gutes erwarten. Und tatsächlich, der Warp hat Lady Helmchen angesprungen und verschlungen. Nun gut, dass ist vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Oder vielleicht auch nicht. Auf alle Fälle haben sich ihre Beine und ihr rechter Arm in Tentakel verwandelt. Die Navigatorin hat sich in den letzten Jahren immer stärker verwandelt und das nicht unbedingt zu ihrem optischen Vorteil. Aber das hier ist wirklich extrem und nicht mehr tolerierbar. Thronverdammt! Die Navigatorin hat sich einer Art Ritual unterzogen und hat dabei Lady Anagai getroffen. Die hat ihr eine Vision über den Aufstieg eines Yu´vath gezeigt, bevor sie versucht hat, Yuri zu töten. Offensichtlich wurde der gerade aufgestiegene Yu´vath von einigen im Warp lauernden Dämonen in Stücke gerissen und seine Seele verspeist. "Für die einen ein Gott, für die anderen eine Delikatesse!" Ich muss zugeben, ich werde nicht ganz schlau daraus. Dieses neue Wissen, falls es denn wahr ist, macht die ganze Sache noch mysteriöser. Was hat Lady Anagai davon, den Aufstieg des Yu´vath zu verhindern, wenn dieser sowieso nur als Nahrung für Dämonen dient? Wenigstens hat Lady Helmchen ihr Leben ihm Kampf gegen Lady Anagai behalten können, auch wenn der Preis ein vollkommen mutierter Körper ist. Ich lasse Fidilius eine Sänfte für sie bauen, damit sie ihren schrecklich mutierten Körper nicht der Öffentlichkeit preisgeben muss. Ich lasse auch meinen Genetor her bringen, der allerdings nur wenig machen kann. Letztendlich wird Yuri ein zusätzlicher mechanischer Arm implantiert, so dass sie ihre Waffen noch bedienen kann.
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    Position: Barriere zwischen Koronusweite und Imperium System von Hilgarn Hilgarn Königreich Hilgarn Versteck des Nihilus Zeit: 8 893 785.M41 Nur drei Schützen sind übrig, einer wird sofort von Altheas Bolter abgeschossen, ich erledige den zweiten mit Himmelssturm und Fidilius den letzten mit seinem Flammenwerfer. Ich rapple mich auf und klopfe den Staub von meiner Kleidung. Bruder Obskurus heilt meine Wunden halbwegs. Ein Eingang ist durch die Explosion verschüttet. Drei sind noch übrig. Einer scheint zu einer Aussichtsplattform nach oben zu führen. Da wir von dort nicht beschossen werden, ist dort oben auch niemand. Eine zweite geht in die Tiefe und ist mit hässlichen Ornamenten verziert. Der dritte führt in eine Kapelle, aus der es tiefer in den Berg geht. "Folgt mir!", befehle ich und gehe voraus. Bruder Obskurus und Fidilius spielen mobile Deckung und begeben sich vor mich. Die Kapelle ist mit imperialen Symbolen geschmückt. Allerdings sind einige etwas undeutlich. So was passiert, wenn eine Kopie von einer Kopie hergestellt wird. Irgendjemand schlampt immer. Der Gang dahinter macht einen oft benutzten Eindruck. Wir passieren zwei leere Schreibstuben. An einem Regal sind Bilanzbücher zu sehen. Der Gang macht eine Biegung und erwischen einen weiteren Mönch, der aus Möbeln eine primitive Barrikade baut. Den schnappe ich mir, bevor er stiften gehen kann. Der junge verängstigte Mann ist unbewaffnet, ungerüstet und trägt auch keine Sprengstoffweste. Wie es aussieht es er nur ein Schreiber. Eine Geisel ist besser als keine Geisel. Wir kommen an einem Raum vorbei, wo uns drei junge Frauen mit großen Augen anstarren. Wohl ein paar der Jungfern, die nun keine mehr sind. Dann kommen wir in einen größeren Raum. Hier sind drei weitere Bewaffnete und ein Priester, der hier das sagen hat. Die Waffen schweigen und wir reden. Nach etwas hin und her sogar dann endlich Klartext. Der Nihilus ist eine gefährliche Massenvernichtungswaffe, die von Sebastian Winterscale hier her gebracht wurde. Diese Waffe ist äußerst gefährlich und darf nicht in Falsche Hände gelangen. Da ist wohl im Laufe der Jahre wohl etwas an der Missionsbeschreibung verloren gegangen. Ich plaudere etwas aus dem Nähkästchen. Ich erzähle ihm einfach die Wahrheit, dass ich den Nihilus brauche, um die Macht zu töten, die Sebastian Winterscale bekämpft hat. Schließlich gelingt es mir den Priester soweit zu überzeugen, mir zu zeigen, was der Nihilus überhaupt ist. Er führt mich eine Treppe herunter zu einem massiven Schott. Er gibt einen Code in ein Tastenfeld ein und überzeugt den Maschinengeist von seinen lauteren Absichten. Das Sicherheitsschott öffnet sich und wir betreten ein Silo. Vor uns ragt der Sprengkopf eines Torpedos auf. Aha? Die Außenhülle ist aus Adamant, die Gravuren mit Gold, Silber und Elektrum ausgelegt. Die Symbole sind ineinander verschlungen und scheinen sich zu bewegen, wenn man lange genug drauf schaut. Die Ikonographie ist durchaus Imperial. Trotzdem habe ich so etwas noch nie gesehen. Der Priester erzählt, der Sprengkopf stammt aus der Zeit des Angevin Kreuzzuges und diente dazu, die mächtigsten der Yu´vath zu töten. Im Innern befinden sich drei Unberührbare im eingefrorenen Zustand. Dazu noch eine arkane Apparatur. Das ist wohl die Umschreibung dafür, dass auch er keine Ahnung hat, wie das genau funktioniert. Aber er weiß, wie sie wirkt. Innerhalb eines Radius werden Seelen dadurch vernichtet, dass sie explodieren. Trifft eine dieser ausgelöschten Seelen eine andere, so explodiert auch diese. Sprich, damit kann man ganze Kontinente auslöschen, bis die Explosionswelle ins Leere läuft. Ich wollte auch nicht, dass so eine Waffe in Falsche Hände gelangt. Sieht so aus, als wäre dieser Nihilius dazu bestimmt, um Lady Anagai zu töten. "Was wurde eigentlich aus Sebastian Winterscale?", frage ich bei der Gelegenheit. "Seine Gruft ist gleich hier nebenan!", überrascht mich der Priester. Natürlich besuchen wir das Grab des berühmtesten aller Helden. Er liegt in einem Stasisfeld aufgebahrt in einem Glasbehälter. Er sieht so aus, als wäre er früh gealtert. Er hatte wohl eine Auseinandersetzung mit Lady Anagai, die ihn schwer verletzt hat. Für die nächste Runde hat er sich dann besser vorbereitet und die notwendigen Dinge besorgt. Offensichtlich starb er vorher, bevor er den finalen Waffengang antreten konnte. Er teilte die notwendigen Komponenten unter seinen Gefolgsleuten auf. Er dachte, einer seiner Nachfahren würde ein weiterer Spieler werden. Wahrscheinlich hat Lady Anagai aus diesem Grund keinen mehr aus dieser Dynastie zu ihrem Spieler gemacht. Sebastian Winterscale selbst ist durchaus eine imposante Erscheinung. Groß gewachsen, breit gebaut und sicherlich kräftig. Ein wahrer Krieger, durch und durch. Sein Schwert hat eine recht dünne Klinge und einen Griff aus Elfenbein. Zahnstocher steht auf der Parierstange. Da muss ich lachen. Darum hat Sebastian Winterscale in den Romanen die ich von ihm gelesen habe, seine Feinde mit einem Zahnstocher aus Elfenbein töten können. Sein Schwert hieß so. Auch sein Sturmbolter befindet sich im Stasissarg. Es ist ein Modell, welches die Astartes verwenden. Es stammt angeblich aus den Anfangstagen des Imperiums. Die Waffe ist mit aufwendigen Aquila geschmückt und trägt den Namen Emporer Children. Ich bin sicher, dass Calligos für den Leichnam seines Vorfahren mitsamt dessen Waffen ein gewaltiges Vermögen auf den Tisch blättern wird. Jetzt muss ich mich nur noch mit den wahren Herren dieser Welt darüber einigen. Und ich bin sicher, ein über vier Kilometer langes Raumschiff mit einer Lanze an Bord ist ein äußerst stichhaltiges Argument. Gespielt am 06.09.2014 Spielleiter: Stefan SC: Flavion Conari Freihändler Althea Puppila Meisterin der Leere Solun Ares Magister Militaris Bruder Obskurus Astropath Fidilius Techpriester EP: 400 Besiegte Feinde: 7 Wachgardisten Beute: 1 Nihilus Sebastian Winterscale samt Ausrüstung 1 System voll mit Erzen und Mineralien Gedanke des Tages
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    Position: Barriere zwischen Koronusweite und Imperium System von Hilgarn Hilgarn Königreich Hilgarn Königsburg Zeit: 8 893 785.M41 Mit meinem Leman Russ Kampfpanzer fahren wir in das Gebirge. Diesen habe ich vor den Toren der Stadt anlanden lassen und muss noch ein Abschiedsritual über mich ergehen lassen. Wohl wie jeder Recke, der je ausgezogen ist, um den Nihilus zu erschlagen. Mit Blumenkränzen geschmückt brechen wir schließlich zu unserer Queste auf. Da wären eigentlich Pferde passender gewesen, aber Meisterin Puppila überzeugt mich, dass ein Leman Russ Kampfpanzer einfach mehr her macht. Ich stehe an der offenen Kommandantenluke und genieße den Fahrtwind. Die Landschaft ist hier durchaus schön und die Umwelt noch nicht durch Gifte und Schäden ruiniert. Eine schöne Welt. Hier und da geht ein kleinerer Meteor nieder. Das hier ist alltäglich und die normalen Bewohner werfen kaum mehr als ein Blick nach oben, wenn ein kleiner Komet donnernd hernieder fährt. So wie es aussieht, werden größere Brocken einfach vor dem Eintritt von den Kampfsatelliten in kleinere Stücke zusammen geschossen, die dann zum größten Teil einfach verglühen und nur das geschmolzene Mineral fällt dann zu Boden. Die Einschlagspunkte werden dem Orakel gemeldet und Männer machen sich dann auf dem Weg, um den Rohstoff zu bergen. Eine äußerst einfache, aber sehr effiziente Methode um an wertvolle Mineralien zu kommen. Wir machen gut fahrt und der Weg zum Nihilus ist gut ausgebaut. Besser jedenfalls als nötig, um nur ein paar Recken oder eine einsame, sich aufopfernde Jungfrau den Weg zu erleichtern. Schließlich kommt der Zielpunkt in Sicht. Davor ist eine schmale steinerne Brücke, die etwas zu schmal für einen breiten Kampfpanzer ist. Da ein erheblicher Teil von Leman Russ Kampfpanzer durch einstürzende Brücken zerstört werden, die ihr hohes Gewicht nicht halten konnten, lasse ich halten. Das habe ich mir auf der Akademie durchaus gemerkt. In vielen Feldzügen gegen primitive Gegner geht der Großteil von Verlusten an Leman Russ Kampfpanzer auf die Kappe einstürzender Brücken. Hinter der Brücke sind künstliche Strukturen zu erkennen. Ein bearbeiteter Platz und vier sorgfältig in den Berg geschlagene Tunnelöffnungen. Reliefs sind in die Berghänge gehauen und zeigen Sebastian Winterscale in verschiedenen heldenhaften Situationen. Ein mit einer Mönchskutte bekleideter Wächter steht mit einem Hochenergielasergewehr in Vorhalte auf der Brücke. Ich bin nicht Sicher, was ich erwartet habe, aber das wohl eher nicht. Ich wuchte mich aus dem Panzer und mein Gefolge folgt mir. Nur der immer noch nicht vollständig genesene Magister Militaris Ares bleibt im Panzer zurück. Der Wächter erwartet mich ruhig auf dem letzten Drittel der Brücke. Er begrüßt mich mit vollem Namen und Titel. Er ist ein Wächter des Nihilus und verwehrt mir die Passage. Der Nihilus ist gefährlich und darf nicht in falsche Hände gelangen. Daraus schließe ich, dass der Nihilus kein lebendes Monster ist sondern ein Gegenstand, wahrscheinlich eine Waffe. Der Nihilus hat niemanden getötet, sondern die Wächter. Und die Jungfrauen sind nicht gefressen, sondern sind nun Dienerinnen am Tag und Betthäschen in der Nacht. So wie es aussieht, scheinen diese Mönche die wahren Herren dieser Welt zu sein. Er bietet mir an, wenn ich verschwinde, bekomme ich die Koordinaten für ein Speicher voller wertvoller Mineralien in rauen Mengen. Normalerweise wäre das verlockend und Fidilius meint in unserem Code, dass wir ja zuerst die Speicher plündern können und dann wieder kommen. Nun ja, dass ist nicht ganz mein Stil. Ich bin jemand, dem sein Wort wichtig ist. Also lehne ich ab und der Vorgesetzte von dem Mönch sprengt einfach die Brücke! Thronverdammt! Wir rennen zur sicheren Seiten und hätte Fidilius mich nicht noch angeschoben, ich würde nun dreißig Meter tiefer zerschmettert in der Schlucht liegen. Stürze sind eine verdammt schmerzhafte Angelegenheit habe ich inzwischen gelernt. (30+1W10 Schadenspunkte ohne Rüstung hat gute Chancen mich zu töten. Trotz zugekaufte Boni und Erfolg hätte ich die Probe nicht komplett geschafft, aber der Spieler von Fidilius hat mich gerade noch so packen und beschleunigen können.) Drüben angekommen, werden wir aus den gemauerten Öffnungen am Berg mit Hochenergielasergewehren unter Feuer genommen. Ich renne direkt in eine Öffnungen hinein, wo zwei Mönche auf uns schießen. Den linken strecke ich mit zwei kraftvollen Hieben nieder (Zweiter Hieb mit Zorn schlappe 41 Schadenspunkte) und sehe, dass er unter seiner Robe nicht nur eine Gardistenrüstung trägt, sondern auch eine Sprengstoffweste. Zum Glück haben die keine Totmannschaltung. Das gebe ich sofort weiter. Der andere erkennt die Zeichen der Zeit. Ich kann gerade so noch aus seinem Splitterradius springen, falle aber dann durch die Wucht auf den Rücken. Der Aufprall fährt mir durch Mark und Bein. Das tut weh! Autsch! Somit liege ich im offenen wie auf dem Präsentierteller. Und im Gegensatz zu Bruder Obskurus ist ein Hochenergielasergewehr für mich durchaus eine ernstzunehmende Waffe.