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Halberdier

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Über Halberdier

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  1. Schon klar. Ich kann die Leier echt nicht mehr hören. Den neuen Bundesländern wurde die Wirtschaft mit der Abrissbirne zertrümmert und zum Schrottpreis verramscht. Leih- und Zeitarbeit immer mehr im Kommen. "Einzelfälle". Gammelrenten. Weitere Dinge hab ich schon aufgeführt. Und ich würd Geld drauf wetten dass unsere nächste Regierung die Steuern "leider" anheben werden muss. Und jeder der da da ein Problem damit hat ist halt dumm. Vermitteln wir ihnen einfach dass sie sich nicht beschwerden dürfen, weil halt. Diese herablassende Art steht mir bis zum Kragen. Abgesehen davon, dass so was öffentlich als "Aktivisten" bezeichnet wird, diese "Linken" plündern Geschäfte und zünden willkürlich Autos an. Sauberer "Widerstand". Die haben in Fernost ein wirklich massives Problem mit Drogen. Da ist das hierzulande ein Witz dagegen. Duterte etwa hat sich nicht an die Macht geputscht. Schulz war für mich von Anfang an unglaubwürdig und ist Fahne im Wind. Jetzt hab ich die Bestätigung. Das Geld ist nicht weg, es hat nur wer anders. Wenn ich das richtig verstehe und du auf die Bankenrettung anspielst. Stichwort Korruption mal wieder. Genau. Dieser Pöbel. Sollen die doch mal Schmitthuber-Fraumanns "Die Sekretierung von Verbalakustik ohne kognitive Konsistenz" lesen, dann werden sie aus ihrer kleingeistigen Welt exaltiert. Diese mittlerweile fast überall herrschende Arroganz jeden der abgehobene und von Fremdwörtern durchtränkte Verbalselbstbeweihräucherung nicht vollständig versteht als dumm zu bezeichnen... ich sag lieber mal nichts. Hoffe der mit einem Versuch von Sarkasmus angehauchte erste Satz hat gereicht. Ich hab ja tatsächlich mal geglaubt, dass ich in einem Staat lebe, in dem ich erstens für eine Interessensvertretung stimme welche die Bevölkerung abbildet und zweitens dass man als Wähler auch dementsprechend ehrlich unterrichtet wird. Ich habe mich wohl geirrt. BER, Bankenrettung, Rednerhonorare. Aber danke für den Hinweis, hab ich noch nicht gekannt. Glaser war aber auch langjähriges CDU-Mitglied, da hats in der breiten Öffentlichkeit keinen interessiert. Zahlenmäßige Bundestagsbesetzung zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Mehr sag ich dazu nicht. Ich stehe Jedem seinen Glauben zu, solange er Andere damit in Ruhe lässt. Und ich hatte in der Kindheit einen Königreichsaal ums Eck und so genug Erfahrung mit penetranten Missionaren. Das ist aber ein ganz anderes Kaliber als irgendwelche Fanatiker die Kinder zu Anschlägen anstiften. Wo ist da Sexismus? Weil die Kritisierte eine Frau ist?
  2. Hab tatsächlich schon mal drüber nachgedacht nen Jagdschein zu machen. Da ich aber an meiner jetztigen Wohnstätte keinen Jagdhund halten kann beschränkt sich mein Beutegreifen erstmal darauf Jäger mit dem Kauf von Wildfleisch zu unterstützen. Und so doof das jetzt klingt, ohne Hund werde ich nicht jagen gehen. Da hab ich zu viel Material drüber gesehen wie unentbehrlich da Hunde sind. Abgesehen davon verstehe ich den Sinn der Frage nicht. Jagdkritisch gemeint? Da halte ich einfache Ökologie entgegen. Knapp 200 Jahre (Ausrottung der letzten Wölfe) reichen bei weitem für die Evolution nicht aus um in viel, viel älteren Ökosystemen den Faktor Beutegreifer auszugleichen. Das kann möglicherweise auf kleineren Inseln funktionieren (Dodos, Zwergelefanten, Riesenschildkröten und so weiter), aber auch da weiß niemand genau wie das abgelaufen ist, und schon gar nicht ist das auf kontinentale Verhältnisse übertragbar.
  3. Abgesehen davon dass die heutigen Kulturwälder Resultat von Raubbau im 18./19. Jahrhundert sind. Da musste massiv wiederaufgeforstet werden (damals mit schneller wachsenden, robusteren Nadelbäumen) um Bodenerosion vorzubeugen. Beispiel vom erfolgreichen Übergang zu einer nachhaltigen Nutzung hin, auch wenn man die Folgen heute noch merkt. Solange die Artenvielfalt erhalten bleibt ist in der Natur auch nichts irreparabel... siehe, ähem, ausgerechnet Tschernobyl.
  4. Das ist schon klar, das war doch das was ich gemeint habe. Populationsregulierung durch Jagd ist in Ökosystemen denen die großen Raubtiere entnommen wurden einfach notwendig. Grade was nahrungstechnische Opportunisten wie Wildschweine betrifft. Mir kommen nur diese 70% extrem hoch vor, und was die afrikanische Schweinepest betrifft gibt es nach wie vor zu wenige Informationen bezüglich wie sie verbreitet wird und wie man das eindämmen kann. Gestörtes Gleichgewicht der Natur, so einfach ist das. Gibt da ja diese interessante Geschichte von den wiederangesiedelten Wölfen in Yellowstone, welche sich positiv auf die Artenvielfalt dort ausgewirkt haben. Nur, das ist nicht so einfach wie es klingen mag. Nochmal, ich meinte dass die Wiedereinführung dieser Raubtiere nicht so einfach vonstatten geht wie man sich das wünschen mag. Ich kenne Berichte aus Indien, wo Leoparden mittlerweile in den Großstädten heimisch werden. Das kann man halt nur bedingt auf hierzulande und ursprünglich heimische Raubtiere übertragen. Leoparden sind ausgezeichnete Kletterer und kommen somit in bebauten Gebieten klar. Außerdem haben sie dort in Form von verwilderten Haustieren eine ergiebige Nahrungsquelle. Kulturfolger nennt sich das soweit ich weiß. Was hierzulande betrifft, es ist eine Tatsache dass ein Raubtier etwa anstelle eines wehrhaften Schwarzkittels ein nicht so wehrhaftes Schaf als Beute bevorzugen wird. Und, hier der Bogenschlag zum Absatz oben, wir sind hier nicht in den Vereinigten Staaten oder der russischen Föderation die nur einen Bruchteil unserer Bevölkerungsdichte haben und wo sich Mensch und beispielsweise Wolf mal eben aus dem Weg gehen können. Grob gesagt, wenn die Wiedereinführung von Raubtieren das hiesige Ökosystem wieder ins Gleichgewicht bringt dann bin ich voll dabei. Da fehlen allerdings die Konzepte wie man es fertig bringt dass die Raubtiere statt an Haustiere an die Wildschweine gehen. Lösungsmöglichkeiten gibt es. In Osteuropa wo Wölfe und Bären nie ausgerottet wurden klappts ja auch. Da stört mich hauptsächlich diese naive Einstellung dass man nur ein paar Wölfe im Wald auszusetzen braucht und alles wird gut.
  5. Das gibt es doch hierzulande längst auch...
  6. Meine Kritik zielt vor Allem auf die Scheinheiligkeit die da dahintersteckt. Einerseits wird einem jede Wehrhaftigkeit abgesprochen, was bis zu einem gewissen Grade ja auch Sinn macht weil es oft genug so ist dass wenn man emotional bedarft ist in der rationalen Denke eingeschränkt ist. Andererseits werden solche Missstände wie etwa solche Waffenarsenale zugelassen, weil Grenzen ja doof sind (aus ideologischen oder gewinnoptimierenden Gründen sei mal dahingestellt). Dass ich diesem Staate gegenüber kritisch bin habe ich schon mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber nicht weil das irgendwo in einem verstaubten Buch steht, sondern weil hier in der Politik Doppelmoral, Unehrlichkeit und an religiösen Wahn erinnernde Ideologie vorherrschen. Mein Eindruck ist, dass da alles was irgendwie sinnvoll ist zwischen Gewinnoptimierung und Ideologie zerrieben wird.
  7. Das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist dass der Staat ganz offensichtlich seine Pflichten grob vernachlässigt. Weitere Beispiele wurden schon diskutiert.
  8. Wenn ich mich recht entsinne ist das Bild vor 1-2 Jahren mal rumkursiert. Und mein Punkt ist auch nicht ob das Islamisten, Mafiosi oder sonstwer angelegt hat, sondern dass es möglich ist verdeckt ein Kriegsarsenal anzulegen während es Ottonormalbürger verboten ist ohne einen Papierkrieg eine Pistole zu besitzen. Ernsthaft, was soll denn das? Wenn da irgendwelche Rentner auf nicht mehr gültige Gesetzestexte berufen ("Reichsbürger"), dann rückt das SEK an. Und so ein Kriegsarsenal (jawoll, sogar ein Laie wie ich erkennt da Mörsergranaten) wird nicht das Einzige sein.
  9. Merken so Leute wie du eigentlich noch irgendwas? Anstatt mal zu gucken wo so ein Arsenal herkommt wird nur noch versucht zu relativieren.
  10. Schon klar, deswegen gab es ja auch nen Daumen. Sollte das Ganze nur ergänzen, bzw. einfließen lassen, dass die Ansiedlung von Raubtieren in dicht besiedelte Gebiete nicht ganz so einfach ist wie man das sich gelegentlich vorstellt.
  11. Generelle Zustimmung. Das Problem ist aber dass unserem Ökosystem die großen Beutegreifer fehlen und deswegen Jagd zur Populationskontrolle zwingend notwendig ist. Da gehts nicht nur um Schäden auf Feldern, sondern etwa auch um Kleintiere denen etwa zu viele Rehe die Hecken wegfressen in denen sie leben. Die Wiederansiedlung der Raubtiere ist natürlich auch immer ein Ansatz, das muss aber mit Vorsicht genossen werden. Bei knapp 220 Einwohnern auf dem Quadratkilometer sind Konflikte vorprogrammiert, siehe der gute Bruno.
  12. Immer auch die Gegenseite ernsthaft anhören. Das Problem ist, dass Hausschweine was ganz anderes als Wildschweine sind. Vor allem wesentlich "weicher" was speziell Krankheiten angeht. Und an den Hausschweinen hängen Existenzen, nicht nur die der Bauern, sondern auch ein paar mehr. Würde sagen, die Forderung danach 70% des Schwarzwildbestandes zu töten ist ähnlich wenig sinnvoll wie das auf die leichte Schulter zu nehmen.
  13. Und so sehr ich mich mit der kapitalistischen Fraktion in vielen Dingen überwerfe, hier haben sie mal absolut recht. Für was drücke ich denn meine Steuern ab? Kaputte Straßen, marodes Bildungssystem, Straßenkriminalitiät und Geldbeschaffungsmaßnahmen für Banken? Ganz ehrlich, dieser (DIESER, nicht generell) Staat verspielt grade eben jede Legitimation. Und das ist extremst gefährlich, da das langsam aber sicher das Vertrauen in staatliche Strukturen welche meines Erachtens bitter notwendig sind wegfaulen lassen. Wer an dieser Notwendigkeit Zweifel hat dem halte ich entgegen, dass beispielsweise ohne Umweltgesetzgebung die größeren Flüsse immer noch Industriekloaken wären, ohne Arbeitsgesetzgebung jedliche Art von Arbeitnehmern Freiwild für Gewinnoptimierer wären oder ganz einfach was ohne Verkehrsregeln auf den Straßen loswäre. Legitimation in dem Sinne davon, dass ich auf bestimmte Dinge verzichte und sie gegen Geldzahlungen dem Staat überlasse. Wird das einseitig aufgekündigt ohne dass ich meinerseits eine Handhabe habe und weiter blechen darf, dann ist das in der Tat eine Art Raub. Und genau das sehe ich ein wenig anders. Eine Gesetzgebung ist vermutlich so alt wie die Menschheit, und beruht ganz einfach darauf, dass man sich irgendwo mit Anderen arrangieren muss die etwas anders als man selbst denken. Man kann sich endlos darüber streiten wo genau man nun die Grenze zieht. Meine persönliche Meinung ist, dass es ganz einfach ganz grundlegende Dinge wie etwa Infrastruktur, Bildung, Verteidigung oder Justiz gibt welche auf Gewinnoptimierung getrimmt schlichtweg kontraproduktiv sind. Und hier kommt der Staat ins Spiel. Ich sehe Staat als grundlegende Einigung auf gewisse Spielregeln. Das heutige Problem ist meines Erachtens ehr da, dass die Teilnahme am Staat für den Bürger nicht mehr da ist. Und da fängt mir keiner mit dem Kreuzchen im September oder unserer "freien Presse" an.
  14. Quelle. Echt jetzt? Dann beantrage ich hiermit statt den Regierungsabgeordneten Pappfigürchen hinzusetzen. Spart Kosten und macht das Selbe.