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Raven17

KINO KRITIKER [5] - aktuelle Filmkritiken & Rezensionen

764 Beiträge in diesem Thema

- und weiter geht's im 5ten Teil der beliebten Besprechungsreihe. Zuletzt waren sich wohl alle einig, dass Bay shice ist - sich aber trotzdem jeder Transformer IV ansieht. ;)

Stimme ich dir überall zu, nur nicht ganz (!) im ersten und letzten Satz. Man kann sicherlich darüber streiten, was "platte Charaktere" sind, aber Transformers hat sowohl platte (Laboeuf, Tucci, Wahlberg, Peltz), sehr platte ("Lucas", Fox), als auch extrem platte ("Deep Wang", "Sams Eltern") Charaktere. Richtig herausragend war da noch nie jemand, aber es gibt sie doch: die "platten Charaktere". Dass es noch platter geht, ist natürlich klar, aber nicht unbedingt Standard. Das ist aber höchstwahrscheinlich auch irgendwo Perspektive ... wer kann schon festlegen, ab wann ein Charakter wirklich entweder "semiplatt" oder doch "ziemlich platt" ist? Letztlich ist es auch die Beziehung der Charaktere untereinander ... die ist meistens "relativ ziemlich platt", meinen groben Empfindes nach.

Deswegen ist es mir auch, genauso wie dir, egal was mit den Menschen passiert. Da hast du absolut recht. Da versagt Bay seit vier Filmen absolut.

Ansonsten finde ich die Transformers an sich zwar auch "platt" (also noch das beste unter den "platts"), aber nicht unbedingt immer so "gleich". Ich brauchte zwar auch 2-3 Ansätze, um alle auseinanderzuhalten, aber Jazz, Ratchet und Ironhide stechen doch heraus ... gerade Iron Hide als Kampfmaschine und "Second in command". Im neuen Film sind zudem drei total unterschiedliche Autobots eingesetzt worden ... auch alle sehr kitschig, aber doch eine willkommende Abwechslung.

Wobei wir beide uns sicher darauf einigen können, dass die Transformers Filme eine derbe Enttäuschung sind.

Hm... ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Transformers Film mich enttäuschen könnte... Meine Erwartung an Michael Bay Filme ist nach dem beleidigenden Pearl Harbor so gering, dass das schlicht nicht möglich ist. Und Pearl Harbor ist rein filmisch gesehen vermutlich sogar besser als die Transformers sachen.

Kommt drauf an, was man unter filmisch versteht.

Auf jeden Fall ist Bay ein Zeugnis dafür, dass man mit wenig plot und platten bis extrem platten Charakteren trotzdem gut Geld verdienen kann im Filmgeschäft. Garnicht auszumalen, was wäre, wenn er sich mal um ein gutes Drehbuch und "Charaktere" mit "Tiefe" bemühen würde. Er müsste ja nicht einmal viel machen ... einfach nur gute Drehbuchautoren einstellen und machen lassen ... Sich mal ganz raushalten : /

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Transformers ist Spaß Kino wo Roboter aus unseren Kindertagen aufeinander eindreschen, das Militär ein paar Momente bekommt (und sinnvoller eingebunden ist als in diversen anderen Superheldenfilmen), ein paar witzige Charaktere mitmischen und die ein oder andere hübsche Frau rumrennt. Platte Charaktere interessieren da nur Wayne. Je platter desto besser sage ich. Ich freu mich schon den IV anzuschauen.

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Je platter desto besser sage ich. 

Jetzt übertreibst du.

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[Macho] Vor allem bei der "ein oder anderen hübschen Frau" stimmt die Aussage mal überhaupt nicht [/macho]

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The Amazing Spiderman 2 - Achtung: Spoiler.

 

In dem Film tut mir irgendwie jeder leid. Der, an dessen Geburtstag niemand denkt weil er niemanden hat außer seinem imaginären besten Freund der ihn auch noch im Stich lässt; Der, der seine große Liebe verliert und einem Freund seinen letzten Wunsch nicht erfüllen konnte; Die, die ihren Traum nur unter dem Opfer ihrer großen Liebe wird verwirklichen können und alles verliert; Die, die ihren Neffen unter schwersten Bedingungen und größten Opfern hat erziehen müssen, nachdem sie ihre große Liebe verlor; Der, der der ganzen Welt sein Heldentum hat verschweigen müssen und seine große Liebe hat sterben sehen; Der, der wie sein Vater langsam an einer schlimmen Krankheit krepiert und sein bester Freund ihm nicht helfen will ... der einzige, der in diesem Film da aneckt ist Rhino und der ist einfach echt Banane.

Ich tue mich sehr schwer damit, zu akzeptieren, dass auf der einen Seite soviel Tragik in diesem Film steckt und es scheinbar jedem echt dreckig geht (außer Rhino: Der sieht nur dreckig aus), während ständig irgendwo eine gewisse Comic-Crazyness mit seltsamer Musik, flotten One Linern, lässigster Coolness und verrücktem Humor das eigentliche Fundament des Kolorits dieses Films legt ... Davon abgesehen frage ich mich noch, wie wenig Spiderman ein Spidermanfilm vertragen kann. Wenn er mal aufkreuzt ist er eine ADHS Hupfdohle voller Energie, die er bei der ganzen Tragik an sich kaum glaubhaft versprühen kann ... Gegen Ende wird es da deutlich glaubwürdiger und dort lässt sich wohl auch der größte Pluspunkt an dem Film verorten: Unkonventionelle Handlungsstruktur mit interessanten und waghalsigen Brüchen. Und das sehr abrupt. Vielleicht bin ich da noch was von Transformers 4 vorgeschädigt, aber an dieser Stelle mochte ich die finiten Stellen ohne großen Versuch, da noch etwas draufzusetzen.

Insgesamt eine seltsam angenehme Mischung aus Seifenoper mit Superheldenchic. Dabei sehr unkonventionell und hoffentlich federführend für weitere Superheldenfilme. Irgendwo aber weniger ein über Spiderman, sondern ein Film über die Welt Spidermans.

bearbeitet von Zombie
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Transformers ist eine sehr inspirierende Filmserie. Sie inspiriert dazu,... (*snip* - das war etwas geschmacklos).

 

On a related note: Hier ist das grausamste Selbstexperiment, dass jemals dokumentiert wurde:

 

 

Ich finde es ja immer wieder putzig, wie die dämlichsten Filme und Publikumsverarschungen von den Verarschten selber rechtfertigt werden - am beliebtesten scheint wohl die ziemlich hilflos klingende Ausrede "Es ist halt ein Film zum Gehirn ausschalten....!", oder "Der Film ist toll, wenn man sein Gehirn ausschaltet...!" Da sieht man, was das Fernsehen und die mediale Dauergehirnwäsche inzwischen angerichtet hat. Der Anspruch vieler Kinogänger ist izwischen so tief, dass man eher auf Dinosaurierknochen stößt. Und ja, ich meine damit wirklich nur die schlimmsten der schlimmen, also das Kaliber Bay oder Boll, die wirklich so gar nichts zu bieten haben, aber trotzdem weiter Filme machen dürfen...

 

Deswegen überlege ich ernsthaft einen Service einzurichten, der das Kinoerlebnis verbessern soll - dauerhaft - und der selbst die Zelluloidausscheidungen eines Uwe Boll zu Meisterwerken macht: Lobotomisierung! Für nur 10 Euro pro Person. Neben der 3D-Brille gibts gratis dazu noch dass Sabberlätzchen und die Schnabeltasse.

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Wenn geneigte User/wannabe Kritiker sich Bay-Filme überhaupt noch ansehen...sry Jungs. Bei uns kostet Kino mittlerweile 13,- pp! Dazu verschwende ich 2 eher 3 Std von etwas das ich eh kaum habe: Freizeit.

Und dann stellt man sich hier hin, und "zerfetzt" einen Film im Ranicki-style, als hätte man es Grade von den Filmfestspielen in Cannes zurück aufs Sofa geschafft.

Wie konnte eurer Meinung nach ein Mel Brooks überhaupt mehr als einen Film machen?

Wie kann man sich nur Expendables ansehen...da kommen ja auch nur zweitklassige und alte Schauspieler zusammen, und um die herum explodiert alles. ;)

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@ Zweiundvierzig: Dann schau dir halt einen anspruchsvollen Film an, hindert dich ja keiner dran. Ich verstehe nicht wieso man immer allen anderen Bombast-Actionkino madig machen muss nur weil es einem selbst nicht gefällt. Vielleicht mal mit der Kino-Realität auseinandersetzen: Die Filme werden nicht gemacht weil sie immer wieder an den Kassen Floppen.

 

Das hat auch gar nichts mit Gehirn ausschalten zu tun, ich ärgere mich auch immer wieder über Logikfehler in solchen Filmen. Aber mei, da kann man drüber hinwegsehen - gibt schlimmeres. z.B. ein verbohrter Gegner auf einem Turnier wo ich mir denke: Hey, hättest du die 2,5 Stunden mal in Transformers investiert!

bearbeitet von Goltron
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Ich muss dazu sagen, dass mich die ersten zwei Transformers-Teile wirklich gut unterhalten haben und deswegen auch in meinem DVD-Regal gelandet sind. Den dritten hingegen fand ich so schrecklich, den würde ich defintiv zu den schlechtesten Filmen zählen, die ich je geguckt habe (neben z.B. The Cube oder 7 Zwerge). Weswegen ich mir Teil 4 auch höchstens dann geben werde, wenn er im TV kommt.
Also Action-Popcorn-Kino ist nicht immer gleich Action-Popcorn-Kino. Und wenn Michael Bay 10 Minuten Story, auf 3 Stunden Explosionen, Roboterkampf, schwulstiges Gelaber und ein bisschen Fleischschau ausbreitet, ist's halt einfach zu viel und wird langweilig bzw. in seinem Fall dann auch noch dämlich, wenn er einer überlegenen Alien-Roboter-Rasse total dämliche menschliche Züge verpasst.

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Wer es nicht schauen will, braucht es halt auch nicht. Der freie Markt ist da und er wird bedient. Selbst ich bin in Transformers 4 gegangen, obwohl ich schon 2 und 3 unausstehlich fand und bei 1 es gerade so noch als "joa, ok" abstempeln konnte. Es ist halt ein Erlebnis. Bei einer Achterbahnfahrt tut man dem Körper und dem Geist auch nicht sonderlich viel gutes und trotzdem fährt man damit. So läufts halt im Leben. Abends vor dem Einschlafen kann ich immernoch ein Buch lesen.

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Der Kritiker-Treff hat da ja noch die kleine Nebenfunktion, potentiellen Kinobesuchern die Chance zu geben, eine Verschwendung von Freizeit und Taschengeld zu vermeiden.

Oder ihnen zu helfen, unerwartet aufdtretende gute Filme nicht zu verpassen.

 

Gruß NogegoN

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Interessant...

 

Wenn man einen Film, der Blockbuster- und Bombast Qualitäten hat kritisiert, wird man als Kino-Snob oder sogar Kino-Ranicki hingestellt.

 

Wenn man einen Konzeptfilm (sowas wie Looper, Intime oder Inception zum Beispiel) kritisiert, wird man als Popcorn-Cineast verunglimpft.

 

Wenn man kritisiert, also tatsächlich seine Meinung über einen Film oder Aspekte eines Films begründet, heißt es dann reflexartig: 'Warum gehst Du überhaupt noch ins Kino?'

 

Dann kommt auch immer das: 'Dann gucke es Dir halt nicht an', oder: 'Es wird schon einen Grund haben, warum die Dinger keine Flops sind'. Es gibt in allen Genres und Leveln des Anspruch Filme, die ich mag, und solche, die mir nicht gefallen, und ich kann zu allen auch meine eigenen Begründungen liefern. Wer in mir damit einen Kino-Ranicki sieht - bitte schön, ich kann damit leben, sehe mich aber selber ganz und gar nicht so.

 

Das alles sind in meinen Augen wirklich armselige Strategien, die nur darauf abzielen, sich mit anderen Meinungen nicht auseinanderzusetzen zu müssen. Und man, das sind bloß Meinungen! Ich käme nie auf die Idee, jemanden, der zum Beispiel Transformers mag, nur deswegen für blöd oder irgendwas zu halten. Ich könnte ebenso fragen: Wenn man so lahmarschig und oberflächlich-flapsig auf andere Meinungen und deren Begründungen eingeht, warum schauen manche User denn dann überhaupt in diesen Thread? Und was besonders goldig ist: Die ach so alberne Bezeichnung als möchtegern/wannabe irgendwas, die Mutter aller Diskussionsvermeider. Ich wundere mich, warum niemand sagt: 'Mach doch einen besseren Film!'. DARE ME!

 

Ich kenne niemanden, der nur Popcorn- oder nur 'Konzept'filme mag (oder generell nur eine Sorte), warum also solche rhetorischen Mätzchen? Ich lese gerne, warum andere die Filme mögen, die ich nicht mag - nicht weil ich die dann zum Egoboost als Wannabekritiker bezeichnen will, sondern weil gelegentlich auch mal interessante andere Sichtweisen auf einen Film offenbart werden, die hin und wieder sogar dazu führten, dass ich einen Film nochmal schauen konnte und Dinge entdeckt habe, die meine Meinung zu einem Film verändert haben.

 

Und wer glaubt, dass man im Zeitalter von Internet und digitalen Medien GELD investieren muß, um einen vermutlich miesen Film zu sehen, der lebt hinterm Mond ;) . Das Einzige, dass man verliert, ist Zeit.

 

Und das bring mich zum letzten Punkt: Dass man einen der eigenen Meinung nach wirklich miesen Film zerfetzt, ist doch genau dem Geld- und oder Zeitverlust geschuldet, DUH.

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Wie wäre es, wenn man einfach unterschiedliche Geschmäcker akzeptiert?

Und andererseits, wenn jemand etwas angeschaut hat, was ihm im Nachhinein nicht gefallen hat, demjenigen "gestattet" eine negative Kritik zu verfassen, um eventuell Gleichgesinnten einen Reinfall zu ersparen?

bearbeitet von ZodiacAss
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So ich kam aus Transformers 4 Ära des Untergangs:

Die Menschen haben sich entschieden ohne die Transformers zu leben und ihrer Hilfe, anzunehmen so werden sie von den Menschen gejagd. Cade Yeager findet einen alten Truck und so entdeckt er Sachen an dem Truck, die eigentlich für den Krieg gemacht sind. Dann stellt sich heraus das es sich um den Anführer der Autobots handelt Optimus Prime, der in einen sehr schlechten Zugang ist warum er so stark beschädigt wird verrate ich nicht-

Mein Fazit: Für Fans der Serie und der Zeichentrickserie ein Muß für Leute des Kinogänger wo gute Filme mögen eher nein. Den der Film wirkt total Seelenlos tolle Effekte mega bombastik aber die Story ist einfach zu dünn und kommt in diesen Meer aus Effekten und Explosionen geht die unter. Ich gebe dem Film eine 4/10 ich denke das es auf der Dvd und Blu Ray nichts womit der Film nichts reißen wird.

Da würde ich eher dazu tendieren auf den August zu warten den da  kommt Lucy Planet der Affen 2 Expandles 3 die sich lohnen gesehen zu werden.

 

Wer viele Special Effects mag und Explosionen wo alles total Seelenlos ist der kann sich den Teil ruhig ansehen da  freue ich mich wie in meinen Satz oben erwöhnt auf die Filme mehr :)

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Man kann auch als extrem versierter Cineast die Behauptung anstellen, dass Transformers 4 halt ein Film ist, bei dem man sich nicht allzu sehr auf tiefe Charakterentwicklung und starken Plot einzustellen braucht. Das kann man auch ewig ausführen und amerikanische Kinogeschichte / Sozialgeschichte dafür heranziehen - klassisches Gut/Böse, wie es in einer dualistisch geprägten christlichen Zivilisation halt üblich ist und wo rein kognitiv die Überlappung bisher bekannter Muster auf neue, darauf gezielt aufbauende Muster, ein ziemlich oberflächliches Storygeflecht hervorbringt. Ein Film in dem sowohl Wirtschaftsbonzen, als auch Regierungsvertreter ihr Fett wegbekommen, weil der einfache Arbeiter beiden unterliegt und hier einmal seine Chance hat - Bluecollar olÍ©.

Einfach macht man es sich sicherlich nicht damit, sich 170 Minuten so sehr gegen Plot und Charaktertiefe zu stemmen und das später auch akzeptieren zu müssen. Mir fällt das jedes Mal schwer.

 

Ansonsten liest sich dein post arg aggressiv und auch sehr paranoid. Keine Ahnung was du gerade für eine Lebensphase durchmachst - wir leben in Zeiten in denen Menschen sich vielfältig ihre Meinung vorher aufbauen können und du hast hier von mehreren Quellen gehört, dass eine Schwäche bei Transformers nun einmal ist, dass man sich nicht auf Charaktertiefe, -entwicklung und starken Plot einzustellen braucht - quasi: Kopf aus, was das anbelangt. Das scheint dir offensichtlich nicht zu gefallen, also steht es dir frei, diesen Film zu meiden. Ich verstehe aber auch nicht wirklich wo dein eigentliches Problem ist, glaube ich.

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@ Zweiundvierzig: Dann lies doch deine Kritik oben noch mal - das klingt halt im Grunde nach: Transformers ist schei** und jeder der reingeht/was anderes denkt ist ein Depp.

 

Ich habe den Film auch gerade gesehen. Die Charaktere sind schon platt, der Hauptdarsteller ist jetzt nichtmehr der Freund sondern Vater des "Mädchens" das jünger geworden ist und irgendwie macht der ganze Film auf mich den Eindruck das man ein jüngeres und (vielleicht keine Überraschung) asiatisches Publikum ansprechen will. Dem "Freund" hätte man neben Mark Wahlberg etwas mehr Raum einräumen können. Das neue aussehen vom Optimus finde ich auch kacke, die zwei China Autobots auch aber meistens sieht man eh den dicken mit den Kanonen der es rausreißt. Genauso wie die neue "Inkarnation" des "verrückten Sektor 7 Agenten".

 

Die Story finde ich eigentlich nicht so dünn wie hier dargestellt. Wir haben auch etwas gesellschaftliche Kritik mit dem - dann doch sehr überzogenen - unkontrollierten Geheimdienst und das die Industrie nach China abwandert. Was es mit diesem neuen Roboterbösewicht zunächst auf sich hat ist unklar, genauso wie mit den neuen "Transformers". Das finde ich jetzt irgendwie gut als auch schlecht: Die Handlung ist nicht mehr ganz so eingeschränkt wie das grundsätzliche gute Roboter gegen böse Roboter, andererseits werden durch den neuen Hintergrundstrang die ursprünglichen Prota- als auch Antagonisten irgendwie entwertet (das sie zusätzlich Kiddymäßig neu aufstyled wurden trägt das übrige bei). War jetzt zwar in den anderen Teilen auch nicht der Oberbrüller immer wieder einen neuen Superbösewicht aus dem Hut zu zaubern aber irgendwie kams für mich trotzdem besser rüber als plötzlich was ganz neues zu bringen. Insgesamt ist der Film zu lang und das Ende ist etwas naja...der heroische Endkampf steckt da deutlich hinter den anderen Teilen zurück, er schafft es nicht die "Superheldengefühle" zu wecken. Vielleicht auch weil die Dinosaurier etwas albern sind und ein paar Renderszenen etwas Spielzeugmäßig wirken.

 

Davon abgesehen ist es halt Actionspektakel mit viel bumm bumm, netten Kampfszenen und ein paar coolen Sprüchen. Kranken tut es vielleicht daran das von allem etwas zu viel ist, so ähnlich wie im letzten Batman. Wer Transformers mag kann den hier auch anschauen obwohl ich ihn schwächer als die anderen drei finde. Wer sie vorher schon nicht mochte sollte sich den hier eher sparen.

bearbeitet von Goltron
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Erfahrungsgemäß sind die Transformers Filme besser, wenn man 90 Minuten zu spät kommt.

Ohne den ganzen Firlefanz mit den unkomischen Nebenrollen kann man sie beinahe ansehen.

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Ist wirklich lang her, dass ich eine Folge der Transformers-Zeichentrickserie gesehen habe. Und ich habe auch Transformers 4 nicht angeschaut.

Aber wenn ich mich recht erinnere, würde jede der Rezensionen hier (fehlende Story, fehlende Charaktertiefe, zu großer Fokus auf Action) irgendwie auch sehr sehr gut auf die Zeichentrickserie passen. Kann mich da auch nicht an einprägsame Charaktere und eine tolle Story erinnnern, dafür aber an ordentlich Action....

Müsste man nicht eigentlich sagen Bay hat alles richtig gemacht? Sonst wird sich doch immer beschwert, dass ein Film gar nicht wie das Original ist... In diesem Fall ist es anscheinend so...

bearbeitet von ZodiacAss
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Naja, ich habe nicht wirklich die Transformers Filme zitiert, sondern angesichts des durchaus lustigen (ich denke, selbst als Transformers-Fan kann man darüber schmunzeln) Vergleichs von RLM der 3 Filme im Video mich auf Transformers als Beispiel dafür bezogen, dass es irgendwie merkwürdig ist, wie solche Filme verteidigt werden. Ich habe auch nichts dagegen, wenn jemand solche Filme verteidigt. Auf der anderen Seite ärgert es mich aber schon irgendwie, da man selbst aus etwas wie den Transformers etwas halbwegs gescheites machen könnte, man sich aber mit diesen CopyPaste Franchise zufrieden gibt. Es ist auch irgendwie unfair, die Transformers Filme zu zerpflücken, weil es so einfach ist :D .

 

Ich bin ein Fan von Action im Kino, aber man muß ihr folgen können und sie muß irgendwie Sinn machen. Es kann ruhig auch etwas unrealistisch zugehen, hauptsache man kann dem, was auf der Leinwand geschieht folgen. Das Bedarf guter Leute hinter der Kamera. Mein Kritikpunkt bei Transformers hierbei ist, dass die Action zwar irgendwie spektakulär und over-the top ist (und letzteres kann sehr unterhaltsam sein, wenn richtig gemacht), aber bei Transformers weiß ich - und da bin ich nicht alleine - bald vor lauter Kamerafahrten, Explosionen und Zeug das passiert nicht mehr, was da eigentlich vor sich geht. Oder wie Rich Evans es im Video trefflich ausdrückte: Ich weiß nicht mehr, wo der eine Roboter aufhört und der andere anfängt. :D  Und die Action ist doch das, weswegen man überhaupt ins Kino geht?!? Da hat Bay ziemlich versagt - und ich verweise hier auch gerne wieder auf meine Meinung, dass die Möglichkeiten von CGI viele Regisseure zu Stammlern gemacht hat, was die Filmsprache angeht (Szenerie, Einstellungen, Blocking, Kamera und Schnitt).

 

Oh schau mal, jetzt ist das Pferd aber wirklich tot...

 

was Adaptionen angeht: Ich freue mich darüber, wenn man sich von Vorlagen entfernt, sofern dahinter eine gute Idee und Ausführung steht. Ich freue mich aber auch, wenn man es durch gute Entscheidungen schafft, das Flair und die Stimmung/den Ton ener Vorlage perfekt einzufangen (Dredd 3D, anyone?).

 

Genug jetzt davon. Ich klinke mich erst wieder bei der nächsten richtigen Filmbesprechung ein.

 

PAX

 

Edit bringt noch einen Nachschlag: Hier ist mal ein Beispiel für eine der in meinen Augen besten Actionzenen der vergangenen Dekade, die komplett ohne CGI auskommt und Kamera (POV und normal), Blocking, Schnitt und ein echtes Set mit echten Leuten nutzt. Hier kommt bei mir zumindestens das Blut mehr in Wallung als bei allem, was Transformers an Action zu bieten hat, oder das Knarrenballet von Matrix (würg!!!):

 

https://www.youtube.com/watch?v=inqyOWZ9wq0

bearbeitet von Zweiundvierzig
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@42: Schau mal...dein letzter Post, das ist Kritik...mit der kann man was anfangen! :)

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 das Knarrenballet von Matrix (würg!!!):

Der erste Whisky ist immer nur deswegen gut, weil er der erste ist.

Vor Matrix hat es diese Art von Szenen nicht gegeben. Deswegen ist der erste Matrix Teil auch so super. Seither wurden die Matrix Action-Szenen oft kopiert und dabei hin und wieder sogar verbessert. Wer mit den Kopien einsteigt wird Matrix nur noch als Würgeplörre wahrnehmen. Was schade ist. Ich mochte Matrix als ich den Film zum ersten Mal sah. Auch und wegen der Action-Szenen. Heute hat der Film bei mir einen Nostalgie-Bonus.

 

Das Gleiche bei Herr der Ringe. Ich kenne einen der kannte zwar viele Fantasy-Geschichten wusste aber nichts vom Herr der Ringe. Als er den ersten HdR-Kinofilm gesehen hat war seine Reaktion nur: "Gähn, ganz normale Fantasy Geschichte."

 

@Bay:

Ich habe neulich "Die Insel" (2005) gesehen. Fand den gut. War aber auch nicht viel explodiert.

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Und was hat man Herr der Ringe damals schon zerredet: zu weit von den Büchern weg, talentlose Hauptdarsteller.... ;)

 

Oh...und ich erinnere mich an eine James Bond-Kritik VOR  Casino Royale, als bekannt wurde das Daniel Craig kein Wagen mit Schaltgetriebe fahren kann. Denn Aston Martin gibts/gabs wohl nicht mit Automatik.

Und schwups...redet keine Sau mehr von.^^

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Und was hat man Herr der Ringe damals schon zerredet: zu weit von den Büchern weg, talentlose Hauptdarsteller.... ;)

 

Seit ich "Der Hobbit" gesehen hab finde ich ist "Herr der Ringe" ziemlich nah an den Büchern. :D

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