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      Die "Cuteness Overload"-Malchallenge Mai 2018   20.05.2018

      Die "Cuteness Overload"-Malchallenge Mai 2018     Noch bis zum 31.05.2018 könnt ihr eine total süße und knuffige Mini mit ins Rennen schicken!   Alles weitere findet ihr im entsprechenden Thread. Bisher ist es wirklich zum anbeissen dort.  
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Mensch Moderator Tabletoper

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Sir Löwenherz

Vor ca einem Jahr habe ich mich mit sehr viel Skepsis und durch Jimmy's Berichte und die Abstimmungsergebnisse zu einer Umfrage davon überzeugen lassen, T9A eine Chance zu geben. Ich habe dann als der glühendste AoS Anhänger Bayerns dann das erste T9A Turnier im tiefen Süden abgehalten.

 

Als dies ganz gut ankam, habe ich dann selber meine ersten T9A Spiele gemacht. Vieles war gut, vieles war interessant aber ich hatte auch sehr viel an T9A auszusetzen.

Damals war ich in Privatgesprächen und auch im Forum hier und auf der Homepage wohl einer der eifrigsten und agressivsten Kritiker.

 

Nach einer Zeit kam ich dann bei vielen zur Position, dass fast alles sinnvoll und gut für das Spiel aber halt leider absolut schädlich für das Volk, welches ich damals spielte (Kingdome of Equitaine) war.

 

Ich war trotzdem der Meinung, dass irgendetwas doch mit KoE gehen muss. Ich habe sehr, sehr, sehr viel Experimentiert. Ich habe immer und immer wieder auf die Fresse bekommen. Teils weil ich manches einfach komplett falsch angegangen habe, teilweise weil ich Sachen verwürfelt habe, teilweise weil der Gegner sich rausgewürfelt hat, teilweise weil andere Armeebücher gefühlt (nicht umbedingt wirklich) soviel besser waren als das von KoE  und teilweise auch wegen dem Kavallerieproblem auf mittlerem Spielniveau, teilweise auch wegen dem Deathstar-Meta und die meisten Spiele wohl, weil ich einfach schlecht gespielt habe.

 

Irgendwann als ich der Meinung war, bei KoE wirklich alles probiert zu haben und ziemlich durch war, da fragte ich nach dem Ende eines Turniers, welches ich wieder Mal verkackt hatte, was ich falsch mache.

 

Einer der anderen Spieler dort antwortete und gab mir den Tipp doch mal komplett anders an das Spiel ranzugehen und Überwiedgend oder nur Bauern zu spielen. Ich hatte damals eine sehr festgefahrenr Meinung dazu ob dies funktionieren kann oder nicht. Aber wenn sich ein ETC Spieler die Zeit nimmt, mir diesen Tipp zu geben, dann ist es nur recht und billig, wenn ich mir die Zeit nehme und den Tipp ausprobiere.

 

Und der Testlauf auf einem Turnier lief relativ erfolgreich. Somit bastelte ich weiter und experimentierte sogar mit Einheiten, bei denen mir jeder normale Mensch zustimmen würde, dass sie *piep* sind. Auch diese funktionierten erstaunlich gut in einer entsprechenden Liste.

 

Wenig überraschend, dass sich mit steigendem Erfolg und steigendem Spielspaß die Einstellung zum Projekt als Ganzes verbesserte.

 

Irgendwann (ich glaube noch in der Frustphase) entschied ich mich bei der Übersetzung der Armeebücher zu helfen. Paralell dazu setzte ich mich in vielen Diskussionen sehr kritisch mit dem Projekt auseinander. Gefühlt war dies eine Zeit, in der sich für mich als User einige der Positionsträger im T9A-Forum ziemlich daneben und die Moderatoren dort sehr einseitig verhielten.

 

In dieser Phase sammelte ich vieles an Wissen über den Aufbau und über diverse Funktionen. Im Laufe einer der aktiven und aggressiven Auseinandersetzungsthreads, versuchte damals ein Mod dort (Dreacorium, leider ging er Dezember letzten Jahres von uns, möge er in Frieden ruhen) hinter den Grund meines wütens zu kommen. Statt wild zurück zu beißen oder mich als Troll abzutun beantwortete er jede Meiner Kritiken und kritischen Anfragen geduldig. Dies und die Tatsache, dass sich damals anfing einiges in der Kommunikationsstruktur zu ändern (oder ich anfing sie besser zu verstehen) verbesserte meine Einstellung zum Projekt deutlich.

 

Dann wurde es einem User zu bunt, dass zwar immer wieder von Daten gesprochen wurde, die dies oder jenes zeigen würden, man diese Daten aber nicht zu sehen bekam. Er begann selbstständig Turnierplazierungen von Armeen zu sammeln und zu bewerten. Ich fand dies sehr interessant und unterstützte ihn bei seiner Datensammlung. Gerade die Ergebnisse bezüglich KoE waren für mich sehr überraschend. Bis dahin hatte in der KoE Gemeinde des T9A Forums der feste Glaube vorgeherscht, dass KoE schlecht wären und die 2 guten Plazierungen weltweit, die es gab halt statistische Ausreißer wären.

 

Nun, dies war wenigstens seinen Daten und seiner Analyse nach nicht so. Dies führt bei mir zu der Erkenntnis, das KoE anscheinend doch nicht *piep* waren, sondern ich sie nur einfach nicht spielen konnte. Fast sofort hörte ich mit dem Ranten auf und konzentrierte mich wieder auf "Listen-", "Meta-", "Statistikanalyse" und Theoriehammer. (In diese Zeit fiel auch meine Frage, was ich den falsch machen wüde.)

 

Im Nachhall der Armeeanalysen durch User wurden der Torunament Support und die Datenanalyse des T9A-Teams deutlich mehr promoted, mehr Helfer gesucht und da man langsam aber sicher genügend Daten sammelte um etwas auszusagen wurde auch der erste Report des Daten Analyseteams geplannt. Ich bewarb mich für den Tournament Support und wurde überraschenderweise genommen. 

 

Die nächste Zeit verbrachte ich damit, Turnierorgas anzuschreiben und Turnierergebnisse in die entsprechenden Formulare einzugeben und Turnierergebnisse aus T3 and anderswo abzuschreiben.

 

Dann wurde ein Team gesucht, welches ein Ausschreibungsverfahren für die jährlichen T9A Masters und für offizielle Turniere entwickeln sollte. Dies klang interessant und ich bewarb mich. In einem sehr arbeitsreichen Prozess, in dem ich viele der anderen Mitarbeiter zu schätzen lernte, entwarfen wir das Tournament Pack und bereiteten ein Scoring Sheet und ein Evaluation Sheet vor.

 

Dann kamen die Arbeiten dazu wegen 1.2 bzw. den individuellen Armeeanpassungen und Tests der User etwas zur Ruhe. Im Vorfeld des TGH MAsters erfuhr ich, dass das KoE Board nur noch einen Community Supporter hatte. Bei der Strukturanpassung zu 1.2 waren die Armeebuch Teams weggefallen und das ehemalige Armybook Comitee hatte sich anderen Aufgaben zu gewendet. 

 

Ich bewarb mich als KoE Community Support. Dies wurde relativ schnell jemand anders. (Jurid, der diese Rolle auch tatsächlich geduldiger und besser ausführt als ich dies für Koe hätte machen können.) Beim Panel auf dem TGH wurde dann die doch relativ niedrige Besetzung der Armee Community supporter noch einmal erwähnt. Kurzentschlossen habe ich mir dann Mr. Gobbo gekrallt und ich einfach gefragt, für welches Volk den am dringendsten Supporter gesucht wurden.

 

Letztendlich waren dies die Saurian Ancients. Also habe ich mein Bewerbungsgesuch umgeschrieben, von KoE auf Saurian Ancients. Dann kam erneut eine Neuorganisierung der Strukturen. Dabei habe ich mich wieder für den Tournament Support gemeldet und als Leiter beworben. Letztendlich wurde ich in ebiden Funktionen genommen. Was ich da jetzt alles in diesen Funktionen mache, dazu mehr nächste Woche.

 

Also, was hat 1 Jahr T9A bei mir verändert? Vom Skeptiker und Kritiker habe ich mich zum verstehen und verändern Woller hin entwickelt. Also ich mag AoS immer noch sehr, gerade mit dem Generals Handbook, aber ich mag T9A auch sehr und tue für beides, was ich kann um sie zu promoten und zu verbessern.

Sir Löwenherz

Ein neues Jahr und alte Vorsätze.  Auch dieses Jahr möchte ich versuchen jede Woche etwas Forums- bzw. Hobbyspezifisches zu Blogen.  Dabei werde ich mich hauptsächlich auf T9A und auf die TTW konzentrieren. Auch werde ich die deutsche T9A Facebook Seite wieder regelmäßiger aktualisieren. 

 

In meinem ersten Post werde ich einen tieferen Einblick in die Arbeit als Community Support für die Saurus Ancients geben. Da ich zur Verdeutlichung und für Beispiele auch auf dort von mir gepostete Beiträge verwenden werde,  kann es sein das größere Teile in Englisch verfasst sein werden. 

 

Nein es wird keine Spoiler oder behind the scene sondern nur auch im offenen T9A Forum verfügbare Infos geben. 

Sir Löwenherz

Mittlerweile ist ja der Hotfix erschienen. Auch wenn er noch nicht komplett ins deutsche Übersetzt wurde, und viele (auch ich) noch nicht alle Änderungen gesichtet haben, so kann man trotzdem schon das Fazit ziehen, dass der Hotfix erstaunlich wenige Änderungen beinhaltet. Häufig wurden gerade die FAQs eingebaut und 1-2 Miniänderungen durchgeführt.

 

Irgendwie schon enttäuschend oder? Können sich die nicht mehr anstrengen? Bekommen die im RT nichts mit? Es ist eine Frechheit, dass X, Y und Z von Volk W nicht auch in Reihegebracht wurde.

Naja, erstmal muss man mal betrachten was ein Hotfix überhaupt ist. Ein Hotfix ist ein Pflaster, dass eine gewisse, beschränkte Zeit halten soll, bis größere und gründlichere Änderungen oder halt der Krankenhausaufenthalt/Arztbesuch erfolgen können. Dazu kommt, dass auch die RT Arbeit nicht im luftleeren Raum stattfindet. Um bezüglich des Hotfixes mal etwas zu Leaken, für den Hotfix wurden eine Menge Daten gesammelt und auch eine Menge Input wurde berücksichtigt und es gab auch noch kurz vor Veröffentlichung einige Änderungen, die sich aus Feedback und sich veränderte Rahmenbedingungen ergaben. (Wie, keine schmutzigen Details oder große Einblicke? Nein, wer diese will, der muss sich schon so bei T9A engagieren, dass er selber Zugriff auf die entsprechenden internen Foren bekommt. Nur der Fakt am Rande, dass es durchaus üblich ist, dass Planungen einfach der Realität und oder den Erscheinungszeiten angepasst werden. )

 

--> Ja, die Hotfixe pflastern nur die gröbsten aus der Reihe tanzenden Dinge zu. Nein, sie wollen und können gerade mit Blick auf das ganz, ganz, ganz große November-Update (dessen Inhalt im September noch gar nicht steht weshalb das September Hotfix nicht umbedingt mit dem Novemberupdate funktionieren muss und eventuell dann noch mal geändert werden könnte)

 

 

Naja, halb so schlimm, dann werden einfach alle unsere Wünsche im November erfüllt. Halt, Stopp, jetz rede ich / äh, jetzt redet die Vernunft. Wenn man die vielen kleinen Ankündigungen und diversen Teasern im T9A-Forum anschaut, dann baut sich jetzt schon wieder eine riesige Erwartungshaltung auf. Aber, es sind nur noch 2 Monate bis dahin. Jede Verzögerung (zum Beispiel die erneute Änderung/Feinabstimmung des Hotfixes die tatsächlich erfolgte) und jedes Engagement des RT nimmt natürlich Zeit aus dem Zeitpool des RT.
==> Wenn etwas, was geleakt wurde nicht (zum geleakten) Zeitpunkt oder der geleakten Form kommt, dann nicht aus böser Absicht oder weil jemand böswillig gelogen hat, sondern einfach, weil die Zeit nicht gereicht hat oder etwas aus anderen Gründen nicht so geklappt hat wie geplannt. Die Regeln für ein so komplexes (oder kompliziertes) Spiel wie T9A zu schreiben, zu balancen und abzustimmen ist einfach sehr kompliziert.

---> Ankündigungen sind also Pläne und Willensbekundungen, die (leider) nicht immer so wie geplannt oder zum geplannten Zeitpunkt umgesetzt werden können.

 

Soll das RT deshalb keine großen Pläne und Ankündigungn mehr machen?

Ja, so wird man nicht enttäuscht, wenn eine Ankündigung wenigstens teilweise an der Realität scheitert bzw. sich ihre Umsetzung (schlimmstenfalls mehrmals) verschiebt.

Nein, weil wer Großes nicht mehr plant und auch nicht mehr verkündet, der wird Großes auch nicht mehr leisten. Außerdem können Deadlines Wunder wirken.

Sir Löwenherz

Vor langer, langer Zeit erfuhr man von Turnieren nur per Mund zu Mundpropaganda oder wen man an einem Plakat oder Forumspost dazu vorbei kam.

 

Dann kam T3 und man hatte die Möglichkeit sein Turnier der ganzen Welt anzubieten und jeder war glücklich. Wirklich jeder? Manche wollten ein Programm zur Turnierverwaltung und schon war/ wurde Göpp geboren.

 

Lange Jahre war und blieben T3 die einzigen Möglichkeiten sich über Turniere zu informieren und Göpp das einzige Programm um Turniere zu verwalten. Doch dem ist mittlerweile nicht mehr so. Auch wenn viele Gründe weiterhin für T3/Göpp sprechen (mehr im Artikel/ Blog über T3), so kann es sich lohnen auch einen Blick auf die anderen Lösungen zu werfen.

 

Mehr dazu und über die verschiedenen Seiten und Softwarelösungen zur Turnieranmeldung und -verwaltung demnächst hier und in meinem Blog.

Sir Löwenherz

Nein, ich meine nicht meine nicht vorhandenen Fortschritte beim Malen, beim Spielen oder die Situation des Forums. Ich beziehe mich auf The Ninth Age oder kurz T9A.

 

Seit über zwei Monaten ist die englische Version der 1.0er Regeln von T9A erschienen und noch mindestens 2 weitere Monate wird es dauern, bis sich wieder etwas an den Regeln oder Armeebüchern ändern wird. Davor hat T9A mit regelmäßigen Armeebuch- und Grundregelwerküberarbeitungen und neuen Releases immer wieder für Furore gesorgt. Jetzt also 4 Monate Entwicklungspause, in denen gar nichts passiert? Wird es in dieser Zeit nicht langweilig? Haben die den nichts zu tun? Sind die schon komplett fertig?

 

Die Antwort auf all diese Fragen lautet: „Nein!“

 

Gerade jetzt, wo nach außen hin kaum etwas passiert, ist meiner Meinung nach die spannendste Zeit überhaupt. Denn im Testlabor und im T9A Forum wird fleißig weiter an Motor, Chassis, Leistungsdaten und den Wartungstools gebastelt. Für viele wichtige Sachen, die vorher für sehr wichtige Dinge nach hinten geschoben wurden ist jetzt endlich Zeit. Und diese Zeit wird genutzt.

 

Es werden auf breiter Basis auch von wichtigen Mitgliedern Grundsatzfragen gestellt, wie die nach der Übermacht oder auch nicht von einzelnen Spielstielen  (Todessterne), dem Einfluss bestimmter Spielelemente (Übermacht der Kanonen – keine Monster wegen zu vielen Kanonen – zu viele Kanonen aus Angst vor Monstern).

 

Es kommen langsam massiv Daten herein. Es wird darum gerungen, welche statistischen Modelle für deren Interpretation verwendet werden sollen, was diese Aussagen können und wie viele Daten notwendig sind um signifikant zu sein. Auch werden verschiedene Wege der Datensammlung geprüft und die Frage gestellt, welche Daten brauchen wir eigentlich und wie können wir diese bekommen? Auch ist wohl in den nächsten Tagen ein Bericht des Datenanalyseteams zu erwarten.

 

Es werden die ETC Listen diskutiert. Teilweise werden daraus schon Folgerungen gezogen, welche Armeen wohl (für Teamturniere) zu stark oder zu schwach sind. Dadurch, dass es neben dem Bauchgefühl einzelner Spieler (man beachte wie falsch da auch ich beim Heulen über die Schwäche vom Königreich Equitaine lag) auch das Bauchgefühl und die Praxiserfahrung von 24 Teams aus guten bis extrem guten Spielern dazu kommt, wird die Heulspirale einzelnen Bereiche (KoE, HBE, DL, WDG) durchbrochen. Vorarbeiten für DL und WDG, welche beim Balancing in der letzten Version doch weiter unten gelandet sind als geplant (man erinnere sich daran, dass wenigstens WDGL da auch schon deutlich drüber lagen) beginnen bzw. deren Spieler werden mittlerweile ernst genommen (nicht auf dem Schlachtfeld, aber wenn sie sich über ihr Armeebuch beschweren).

 

Auch an einer Einstiegsversion wird fleißig gebastelt. Voraussichtlich in den nächsten 2 Wochen erscheint die deutsche Version der 1.0er. Das Team wird mit den Erfahrungen, die bis heute gemacht wurden umgebaut. Dazu begleiten viele User und viele Miniaturenschmieden T9A mit Blogs, Schlachtberichten, Youtube-Channels und neuen Produktlinien. Dazu wird an einer Live Berichterstattung der ETC gearbeitet. Es ist also weiterhin eine ganze Menge los und es bleibt spannend.

Sir Löwenherz

Wie hier zu lesen ist, ist auch dieses Jahr die TTW wieder auf der RPC. Letztes Mal haben wir hauptsächlich verschiedene Teile des Forums auf diversen Rechnern gezeigt und mit Usern, Altusern, Exusern, Nochnichtusern, Neuusern und Hoffentlichbaldusern gesprochen. Dazu haben wir Kekse gereicht und uns mit den Jungs von der 40K Fanworld und den Jungs und Mädels vom Fantasy Warehouse und denen von Magabotato verbrüdert. Nicht zu vergessen, wir sämtliche Internetaffinen Gruppen die etwas mit Tabletop zu tun hatten mit WLAN versorgt. Natürlich hat auch jeder von uns sein monatliches Hobbybudget massiv überlastet und groß eingekauft.

 

Dieses Mal gibt es bei uns: 

 

Demo Age of Sigmar (Sir Löwenherz), Demo Warlord (Jaensch, Zaknitsch, Frogstar, Kodiak), Demo Dystopian Wars (Mörserer), Gebäude basteln (Greenskin85) und Magabotato haben auch nen Tisch bei uns. Damit haben wir nicht nur bei den teilnehmenden Mods und den Aktionen aufgerüstet, nein es nutzen auch einzelne User unseren Stand zur Präsentation ihres Lieblingsspiels.

 

Und was macht SirLöwenherz?

Ich selber präsentiere AoS. Dazu werde ich ein Szenario und die dazugehörigen Streitmächte mitbringen. Zusätzlich werde ich wohl Nach Clash Comp und nach PPC Comp jeweils eine Liste für die mitgebrachten Armeen mitnehmen. 

 

Zusätzlich werde ich einige Hefter mit der deutschen Übersetzung von Clash COmp und PPC Comp mitbringen, so dass wer Geschmack an  diesen Community Projekten findet die Regeln gleich kostenlos mitnehmen kann. 

 

Als Vorbereitung habe ich schon eine Playmatte bestellt, Gelände aus meinem Fundus als Tournierorganisator raus gesucht und mich für die beiden Völker, die ich mitnehme entschieden.

Es werden Waldelfen und Ogerkönigreiche. Aber warum diese 2 Völker? Ganz einfach, es sind diejenigen bei denen ich über die schönsten bemalten Figuren verfüge. Für die Demo möchte ich, dass die Minis was hermachen und das ist bei diesen beiden Völkern (und den ursprünglichen Bemalern/ Vorbesitzern) einfach am stärksten der Fall. Kleiner Wermutstropfen, die Armeen sind noch auf Eckbasen.

 

Die genauen Listen kommen sobald ich sie gebaut habe als Kommentar.

Sir Löwenherz

Reiten, fliegen oder gehen. Mit diesen Worten ist die Grundsatzfrage für die Kingdome Spieler offensichtlich. Letztendlich gibt es (meist nicht gegen die Breite funktionierende) "reine Reiterbuilds", dann Varianten, die von fliegenden Helden bis zu einem echten flying Circle gehen und Infanterie gestützte Builds. Jeder dieser Builds hat so seine Vor- und Nachteile. Dann gibt es noch diverse Misch- bzw. Combined Arms Konzepte. 

 

Gefühlt haben fast alle diese Konzepte eines gemeinsam. Man versucht den Gegner irgendwie so an wichtigen Stellen zu fassen bzw. zu schwächen, dass man die durchaus starken Charaktere reinbringen kann, die dann die normalen Ritter / Bauern wieder rausboxen und den Gegner erschlagen oder totgrinden sollen. (Eine mögliche Ausnahme stellt für mich ein "reines Infanterie" Konzept dar, dass mithilfe der Tugend of humility 2 oder (nach nicht RT-Intention aber RAW korrekter Auslegung) mehrere Charaktere zu Moralankern und multiplen Armeestandartenträgern für die Bauern macht und langsam mit der Masse und den Charakteren den Gegner totgrindet. Bei sovielen Infanterieeinheiten dürften sich 2 Reliquen hinter oder zwischen den Einheiten wahrscheinlich lohnen.

 

Bisher habe ich selber überwiedend mit einer Kombination aus Hinterhaltsarmee und flying Circle light gespielt und dabei die Erfahrung gemacht, wie zerbrechlich aber auch messerscharf diese Art von MSU-Liste ist. 

Im folgenden werde ich versuchen zu beleuchten, was meinr Meinung nach die Problemstellen für die meisten, der oben genannten Konzepte sind, heißt, was die jeweiligen Spieler der Konzepte imho durch Konzeptmischung, Gegnstände, pairing oder Geländenutzung ausgleichen oder umgehen müssen um konstant Erfolg zu haben. (Bzw. was das RT, BB, AB C sich nochmal anschauen sollten, wobei ich es mir durchaus vorstellen kann, dass einzelne Probleme / Schwächen kein Kollateralschaden oder Fehler sonder eventuell sogar sinnvoll sind)

 

"Reine Reiterrei Konzepte"

Dies kranken teilweise an der Masse, an der Änderung der Messung bei Schwenks (übrigens eine wirklich sinnvolle Änderung, die leider auf die korrekte Bewegung in Lanzenformation negative Auswirkungen hat. Nein, keine Ironie sondern halt ein Fall von Kollateralschaden), am maximalen Gliederbonus (mit 15 Rittern + 3 Charakteren bekommt man halt nur 6 Glieder hin, von denen nur 3-4 am Kampf teilnehmen), an der eigenen langen Flanke, an Standhaftigkeit an Umlenkbarkeit und am zweite Nahkampfrundesyndrom. 
Mögliche Lösungen beinhalten Trebuchets, reinmischen von flying Heroes oder Pegasi oder selber zig Umlenker oder ... oder Gralsritter oder Questritter+Charakterbusse. Dabei holen sie sich halt oft wieder Probleme des flyining Cricles oder der flying Heroes ins Haus.

Flying Heroes / Flying Circle 

Diverse hoch getoolte Charaktere oder Pegasuseinheiten, die mit 2-3 Runden manövrieren Kombiangriffe Flanke Front aufbauen oder versuchen Gegner einzuzwicken oder im Fall von Flying Heroes einfach tot zuprügeln und zu stampfen. 
Dieses Konzept leidet häufig unter Kriegsmaschinen (Glücksspiel bzw. ein Grund so schnell wie Möglich in irgendwas rein zugehen statt die Flugbewegung Auszunutzen und/ und oder Metallmagie (kompensierbar). Dieses Konzept hat wenn es nicht ander Konzepte beimischt meist noch weniger, dafür gegen vieles sehr stabile und Hochmobile Einheiten/ Modelle. 

Mögliche Lösungen beinhalten Trebuchets, Geländenutzung, Zielüberlastung, 2x6 Pegasititter ohne Champ um die Chars lange am leben zu halten (reduziert wieder die Zahl der super Chars.) 

 

Hinterhalts-/ Flankkonzepte

Diese Listen bauen auf Questrittern, auf Knights Forlom und/ oder dem Green Knight auf. Und versuchen den Gegner einfach früh zu umzingeln, so dass er nicht die ZEit hat das Umlenkspiel zu spielen sondern entweder rusht und hofft der Umklammerung zu entkommen oder halt extrem defensiv spielt. Hier versucht der Kingdome Spieler Flanken und Öffnungen in der Gegnerischen Formation stark zu erzwingen. Diese Konzept krankt gegen Massenarmeen und Armeen, die flexibel ihren Schadensoutput auf einzelne Einheiten egal wo diese stehen verlagern können und natürlich krankt das Konzept an den Reserve würfeln für Knights Forlom und Green Knight und der Maximalgröße der Questritter (wer hat überhaupt 27 von denen daheim stehen?).

Mögliche Lösungen beinhalten Trebuchets, Pegasusritter, Charakterbomben, Magie, Infhorden, ... kranken aber alle (zurecht) an den Punktekosten und an solchen Dingen, wie den Reserve Würfen und sicherern Parkplätzen für Charaktere, ...

 

Infanterie/ Combined Arms Konzepte werde ich erst in Version 1.0 näher beleuchten, weil ich da wenn ich ehrlich bin einfach noch viel zuwenig Dinge genau einschätzen kann.

Sir Löwenherz

In diesem Blogartikel möchte ich einmal beleuchten, warum meiner Meinung nach beim Kingdome of Equitaine (auch von mir) soviel gewhined wird.

 

9th Age bietet viel, Taktik, neue Einheiten, neue Einheitenkombinationen und starke Gefühle. Als Bretonne ist man schon fast automatisch bei den starken Gefühlen dabei. Das Rules Team, das Balancing Boar und die Armeebuchteams leisten gute bis sehr gute Arbeit. Woran, liegt es also, dass wenigstens im T9A-Forum die Kingdome Spieler konstant am lautesten oder bestenfalls am 2. lautesten heulen? 

 

Das hat meiner Meinung nach mehrere Gründe:

 

a) Meiner Meinung nach der Hauptgrund: Sehr, sehr, wankelhafte in der Qualität sehr schwankende Kommunikation von T9A Verantwortlichen (inklusive der Arbeit der dortigen Mods) im Kingdome-Board. 

Obwohl sicher mindestens 80%+ der Kommunikation der Verantwortlichen und der dortigen Mods gut gemeint und als Hilfe gedacht ist, so sorgt halt der Fakt, dass sie nicht stark untereinander abgesprochen ist, dafür, dass teilweise Hoffnungen geweckt werden, die später leider (häufig auch aus gutem Grund) wieder jemand zerstören muss. Gerade bei KoE, bei dem im Gegensatz zu den meisten anderen Armeen die Räder einfach noch nicht so in einander greifen und viele Mechanismen sich noch selber ausbremsen ist ein Blick auf die Gesamtheit der Möglichkeiten und systematische Arbeit sehr wichtig. Dieser entsteht (bzw. wird erst anerkannt), bei längerer Beschäftigung bzw. mehrere Aspekte beleuchtende Posts. (Bsp.: Die Wahrnehmung eines Mitschreibers des EoS Buches wandelte sich durch längere Beteiligung im Thread imho mittlerweile bei den meisten KoE-Spielern von sehr negativ zu konstruktiv) Kurze phasenweise Kommunikation mit stark wechselnden Ansprechpartnern erzeugte leider bei vielen KoE-Spielern das (meiner Meinung nach falsche Gefühl) nicht ernst genommen zu werden.

Moderation ist immer zweischneidig, nimmt man zu viel raus ist es nicht gut, nimmt man zuwenig raus, ist es nicht gut. Gefühlt wird für mich (mittlerweile ein Anhänger einer eher strengen Moderation) im T9A zu wenig moderiert.
Erst wiederholte sich stark im Graubereich befindende oder eine rote Linie überschreitende Dinge werden moderiert. Dies führt dazu, dass bei lustigem Armeeboardhopping teilweise ziemlich ausgeteilt und Benzin in diverse Feuer gegossen werden kann, bevor man einen auf den Deckel bekommt. Finden die Linienüberschreitungen aber im selben Armeeboard statt, so bekommt der Täter deutlich schneller eine drüber. Daraus folgt teilweise ein (wenn ich versuche objektiv zu sein falscher) Eindruck der Zweiklassenmoderation. Es ist unbestritten, dass wiederholte Anfeindungen von RT, BB und Armeebuchteam besonders, wenn sie von den selben Leuten kommt unterbunden gehört. Die Angriffe gegen RT, BB und Armeebuchteam gehen überwiegend von den durch Kurzzeitbesuchern gepushten Residents des Kingdome Bereichs aus und sorgen so für eine sich teilweise stark hochpuschende Stimmung dort. 

==> Meiner Meinung nach würde die Fokusierung der Kommunikation im Kingdome Board auf 2-3 Personen als Sprachrohr / echte Ansprechpartner (ist teilweise schon passiert) deutlich helfen die Zufriedenheit der KoE Spieler zu erhöhen. 
===> Auch wenn es ein ehrenhaftes Ziel ist einzelne erst beim Xten Verstoß zu maßregeln, sorgt dies für Eskalation und dafür, dass wenn der Xte Verstoß in einem anderen Bereich passiert, der Täter eventuell ungerüffelt davon kommt und an mehreren Orten Stunk macht, während der Resident für den gleichen Stunk zurecht eine eingeschenkt bekommt. Deshalb finde ich, dass ein niedrig schwelligeres Eingreifen im KoE Bereih des T9A Boards da einiges runterkochen könnte.

 

b) ein Hin und her bei Regelungen

Gefühlt wird bei KoE zuviel probiert, fallen gelassen und dann eine neue Sache probiert, statt das versucht wird eine Regelung solange zu verbessern, bis sie passt. (Bsp.: Aufpralltreffer von Kavallerie --> Stampfen durch Kavallerie --> hat nicht funktioniert, also weg damit.) Jede der beiden (durchaus in der KoE Community kritisch gesehenen) Regeln hätte repariert werden können. Statt eine von beiden Regelungen zu nehmen und sie zu verbessern wurde festgestellt, das Feedback / die Auswirkung ist negativ also weg damit. Dadurch ging letztendlich Entwicklungszeit verloren und der Eindruck der Planlosigkeit entstand

 

c) eine Kavallerie Armee in eine Edition, die Hauptsächlich zum Ziel hat Infanterieblöcke zu promoten ist einfach schwer einzupassen. (Das muss bei aller Kritik auch einmal zugegeben werden). 

 

==> KoE ist nicht (ganz) so schlecht, wie es cheint und es gibt auch einige Ansätze für starke Listen und funktionierende Konzepte, aber die KoE Spieler sind einfach die frustiertesten. 


Im Laufe der Woche hoffe ich dazu zukommen, meine Überlegungen zu verschiedenen Armeekonzepte für Kingdome zu fixieren, erfolgreiche internationale Listen vorzustellen und eventuell einen Ausblick auf meine Planungen für die UB Liga, den KFC und den TGH Cup zu geben, sowie einen Spielbericht einzupassen. (Nein, genaue Listen werde ich nicht verraten)

Sir Löwenherz

Mittlerweile gibt es 9th Age ja schon eine ganze Weile. Ich selber habe 2 Turniere dazu veranstaltet und werde im April wohl 2 dazu selber spielen. Es gibt mit Version 99.2 (oder ist es schon 99.3?) eine Version, die schon ziemlich nah an der Version für das diesjährige ETC dran ist.

Aber wie ist 9th Age jetzt eigentlich? Ist es der neuste Hit oder ist es der neuste Hype, über den in 3 Jahren eh niemand mehr spricht? Die Antwort ist so einfach wie unbefriedigend:

Es ist keines von beidem und doch beides. Es hat sich noch nicht entschieden, was es sein wird. Als Momentaufnahme, ist es das System mit dem wohl größten Zulauf, den größten Erwartungen der Spieler, den größten Entwicklungschancen, den größten Chancen sich als Kompromiss durchzusetzen und zugleich das überschätzteste Fansystem überhaupt.

Was meine ich damit? der wohl größte Zulauf ist wohl am klarsten und einfachsten durch die steigenden Anmeldezahlen auf www.the-9th-age.com und steigender Forenaktivität weltweit und dem zunehmenden Ruf nach 9th Age Unterforen in verschiedenen deutschen und internationalen Foren, zu beweisen.

Die größten Erwartungen der Spieler, liest man sich die Werbeversprechen und die Hoffnungen der Spieler durch, so wird klar, alles andere als die perfekte Symbiose aller Wünsche wird irgendjemand enttäuschen und alle Wünsche sind nur schwer gleichzeitig zu erfüllen. Teilweise wird die Unmöglichkeit dies (schon jetzt) zu tun auch von verantwortlichen, wie Tiny zugegeben, was ich nur fair und transparent finde.

Die größten Entwicklungschancen, nun ja, sind wir ehrlich, letztendlich wurde es mit jeder Version des Regelbuches und jeder Version der Armeebücher besser. Ja, besonders auch mit der 99.1, die umbedingt notwendig war schon alleine um 2 Lücken beim Kingdom of Equitaine zu stopfen. Ist die hohe Schlagzahl mit der neue Versionen kamen und Fehler korrigiert werden noch ein Problem für Orgas und Listenkontrollen, so ist sie ein Segen für das Spiel selber.

Auch wenn einige, so wie Borgio 9th Age schon jetzt im Gegensatz zu mir als für besser als die 8. Edition (mit jedem Beschränkungssystem) halten, so hat 9th Age noch sehr viel Verbesserungspotenzial, welches es stets mit jeder Version nutzt. Gerade das Feedback der ETC selber dürfte da einiges bringen. Ich erwarte mir da zwischen 1.0 und 2.0 einen weit größeren Sprung nach vorne als zwischen KoW1.0 und KoW2.0 und wir alle wissen, dass KoW1.0 turniertechnisch in Deutschland (fast) tot war und KoW2.0 sich dafür sehr, sehr gut entwickelt.

Die größten Chancen sich als Kompromiss durchzusetzen hat 9th Age meiner Meinung nach, deshalb weil es einmal prominente Fürsprecher mit Schlachtberichten hat, weil es zunehmende Teilnehmerzahlen auf Turnieren hat, weil es mit dem ETC-Team eine Institution / Gruppe aus angesehenen und erfahrenen Spielern hat, die es versuchen voran zubringen, ... weil es meiner Meinung nach in der Gesamtsumme doch die meisten Wünsche, der meisten Leute bedient und wandlungsfähig wie es ist auch noch die Chance hat bzw. das Versprechen macht auf die noch fehlenden Wünsche einzugehen.

Das überschätzteste Fansystem überhaupt? Lest euch die Wünsche und Erwartungen durch und schaut auf die Zeit, die es 9th Age schon gibt. In dieser kurzen Zeit ist es einfach unmöglich alle Hoffnungen und Erwartungen schon jetzt ganz zu erfüllen, aber wandlungsfähig und sich (sehr schnell sehr gut) entwickelnd hat 9th Age durchaus die große Chance in absehbarer Zukunft das zu werden, was es für viele schon ist:

†‹†‹†‹†‹†‹†‹†‹Das für die meisten Fantasy-Spieler beste TT der Welt. (Wobei dazu kritische Stimmen nicht mit dem Verweis, dass alles schon perfekter ist als es jemals war nicht mundtot gemacht werden sondern angehört, bewertet, umgesetzt/verworfen werden sollten, den wer aufgehört hat besser werden zu wollen hat aufgehört gut zu sein.)

Sir Löwenherz

Allgemeines Fazit Clash Comp Einheiten Bewertung:

Durch die Einführung von 0,75 kostenden Einheiten bewegt sich Clash Comp darauf zu noch mal detaillierter und treffschärfer zu werden. Trotzdem stellt sich die Frage, ob 2 mal die selbe Scroll als eine Einheit oder nicht doch 2 mal die selbe Scroll als 2 Einheiten effektiver sind. Für mich hat es den Anschein, als ob das doppelte Kommando und die erhöhte Flexibilität von 2 Einheiten gut dadurch ausgeglichen wird, dass 1 Einheit deutlich länger Ziele halten kann bzw. das einigen Einheiten durch eine höhere Größe ja Boni bekommen.

Problematischer ist es an sich, dass es einfach unterschiedlich effektive Ausrüstungsoptionen gibt, die noch nicht in die Einheitenkosten einbezogen sind. Wobei sich halt die Frage stellt, ob die Effektivitätsunterschiede 0,25 Punkte über oder unterschreiten. Wenn sie 0,25 unterschreiten, dann sind sie nicht schön aber wohl auf derselben Unschärfe wie es häufig echte Punkte sind. Wobei man nie weis, eventuell wird ja irgendwann der ganze Bereich von 0,1; 0,2; 0,3; 0,4; 0,5; 0,6; 0,7; 0,8; und 0,9 verwendet.

Trotz allem sehe ich das Berwertungssystem von Clash Comp als hin- und ausreichend für faire Spiele wenn das entsprechende Missionssystem dazu verwendet wird.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Hier kommt jetzt eine Bewertung der Formationen:

Die Anhilatioon Brotherhood ist für mich eine nette Spielerei. Ja, man kann damit Gelände das der Gegner besetzt zerstören, aber mit dem selben Aufwand zerstöre ich den Gegner locker. Damit ist diese Formation für mich keine 1,5 sondern eher 0,5 höchstens, wenn sehr viel gefährliches Gelände auf dem Tisch ist 0,75 Punkte wert.

Devestation Brotherhood hier kann ich mir nur sehr wenige Gegner vorstellen, die nicht entweder durch totkloppen der Paladine oder durch nach dem kloppen aller Paladine tot sein, die tödlichen Wunden dieser Formation sehr sicher umgehen. Der Bravery Debuff alleine oder zusammen mit anderen Debuff-Effekten kann durchaus etwas bringen. Der Movement Debuff kann verwendet werden. Da aber alle Boni und Mali sehr situational sind würde ich da dann doch auch wieder 0,5 bis 0.75 Punkte veranschlagen.

Die Exemplar Chamber sprengt den bei einem regulären 20 Punktespiel aufstellbaren Rahmen. Der Lightning Strike (Teleport) und die Martial Bounds rechtfertigen durchaus etwas mehr als 2,0 Punkte also so ca. 3,0. Wobei wir halt schon lange über die 20 Standardpunkte hinaus sind.

Die Hammerstrike Force portet mir Retributors durch die Hilfe von Prosecutors genau dahin, wo ich sie haben will und zwar auch näher als 9" zum Gegner. Ja, das ermöglicht mir einer der Knights auch, aber da sind die Prosecutors stärker, stabiler und mobiler. Gekauft. Auch sind die Retributors in der Runde in der sie runterkommen stärker. 1,5 Punkte vielleicht sogar 2,0 sind da durchaus angemessen. In dieser Formation schieben sich die Retributors an die Spitze der Paladine.

Die Harbinger Chamber sprengt den 20 Punkte Rahmen und ist eine entsprechende Spielgröße durchaus mit der Exemplar Chamber vergleichbar. Ist also ebenfalls gefühlt 1,0-1,5 Punkte zu billig.

Die Heroes of the Host Bravery Boost, tödliche Wunden und ein erzwungener Rückzug? Klingt alles cool aber so teuer und so situational, dass man bei der Erfüllung dieser Bedingungen normalerweise den Gegner eh zu Brei schlägt. Sehe ich mit 1,5 als fair bepreist an.

Die Lords of the Storm Bravery Boost, tödliche Wunden und ein erzwungener Rückzug? Klingt alles cool aber so teuer und so situational, dass man bei der Erfüllung dieser Bedingungen normalerweise den Gegner eh zu Brei schlägt. Sehe ich mit 1,5 als fair bepreist an.

Die Skyborne Slayers sehe ich als eine der Formationen an, die ich bei größeren Spielen verwenden werde. Die Einheiten hätte ich wohl eh dabei und die Pllazierfähigkeit ist einfach super. Keine Battleshocktest ist auch geil :) Schätze ich als besser als die 1,5 Punkte ein.

The Host Azyric teleportiert ne Menge Truppen. Bei über 20 Punkten sicher die Punkte Wert, wenn man keiner anderen Formation den Vorzug gibt.

Die Thunderstrike Brotherhood bringt mal wieder den Teleport und erhöht den Bravery. Ist 1,5 oder die geforderten 2,0 Punkte wert.

Die Thunderguard Brotherhood verbigt nette Synergieeffekte und erlaubt es einem mit den Liberators die Judicators gut abzuschirmen. Ist seine 1,5 Punkte wert.

Der Vanguard Wing verstärkt einerseits die Liberators und gibt ihnen einen zielgerichteten Teleport mit. Die Punkte passen.

Die Wardens of the Realmgate halte ich für zu stark bzw. zu billig. (Wobei es halt davon abhängt, wie gut man den Lord Castellant schützen kann)

Die Warrior Chamber sprengt weit die Punkteskala und wäre mir dann 2,0 bis 3,0 Punkte wert.

==> Hammerstrike, Vanguard und Thunderguard sowie die Skyborne Slayers sind die Formationen to go.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Schauen wir uns die Einheiten an:

Glyph Hounds, werden zusammen mit einem Lord Castellant relativ günstig zu vielen Attacken sind also vor allem dann eine Option, wenn er dabei ist. mit 0,5 Punkten sind sie schon grob richtig bepreist. Mehr wäre :( weniger für 2 oder genausoviel für 3 wäre auch :(. Man kann man mit ihnen 0,5 Punkte Löcher füllen. Auch kann man sich mit ihnen gut/ günstig gegen Beschwörrungsarmeen und Teleporter abschirmen. (Wenn man die Punkte für Schützen noch dazuübrig hat)

Judicators, guter weitreichender Beschuss. Mit Bögen sehe ich sie gegenüber Liberators stets richtig gepreist, weil sie neben dem Gelände halten noch Schaden machen. Die Armbrüste sind auch nicht schlecht, bringen es aber wohl eher erst auch höheren Punkten, da sie einfach von Kombinationen bzw. den Gegner festhaltenden Einheiten leben.

Liberators, wenn man Punktesystemen glaubt, dann sind die mit den Schilde (Starterbox) die effektivsten. Es muss aber auf jedem Fall eine 2HW rein. Marker und Gelände halten die Liberators super. Den einen oder anderen Gegner können sie auch festhalten. Weil sie nur entweder oder eine der 3 Aufgaben erfüllen ist ihr niedrigerer Preis als die Judicators gerechtfertigt.

Decimators eine Massen Vernichtungswaffe vor dem Herren. Sind meiner Meinung nach die besten Paladine überhaupt. Wären wohl eher 2,5-3 Punkte Wert.

Protectors Schutz vor Beschuss, hohe Waffenreichweite und somit die Möglichkeit aus der 2. Reihe sich in Kämpfe einzumischen und konstant viele Attacken setzen diese Einheit für mich auf Rang Nummer 2 bei den Paladinen. Auch sie sind eher 2,5 als 2 Punkte wert.

Retributors In den meisten Fällen in denen die Retributors glänzen schlagen sich die anderen Stormcasts auch so halbwegs entweder über tödliche Wunden, besseres Treffen, ihre Attackenzahl, ... im Notfall lassen sie sich einfach durch jeden anderen Paladin ersetzen. Aber auch sie wären eher 2.5 Punkte wert.

Prosecutors sehr schnell und schießend. Was will man mehr? Mehr Lebenspunkte. Damit sind sie gegenüber Liberators und Judiators fair bepreist. Gegen Paladine sind fehlen ihnen irgendwie die LP kommt einfach darauf an wie viel LP sie zum halten brauchen.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Wochenende :)

Also schauen wir uns mal Clash Comp in den Versionen 1.3 und 1.4 für die Stormcasts an.

Clash Comp Stormcasts

Zu der Bewertung muss man sagen, dass Einheiten nicht Einzelmodelle das Spiel gewinnen und das ein Spiel über 5 Runden geht.

Hier schaue ich mir als erstes die Helden an: Celistal Prime, Knight-Azyros,-Heraldor,-Venator-,Vexilator, Lord Celestant, Lord Celestant on Dracoth, Lord Calestant, Lord Relictor. Als Bezugspunkt nehme ich die Liberators.

Der Celistal Prime ist einfach das Schwergewicht. 4 Einheiten Liberators ist er locker wert. In Runde 3 Runter und gleich mit 88,89% Wahrscheinlichkeit eine gute Einheit vom Gegner rausnehmen und dann in Runde 4 und 5 noch eine und dazu Runde 3, 4 und 5 tödliche Wunden verteilen. Der ist bei 20 gespielten Punkten in der Relation zum Rest einfach zu billig. Bei 6 gespielten Punkten (AoS-Spieletag) finde ich ihn aber zu riskant, da um richtig gut zu sein er hat erst Runde 3 kommen muss und die Gefahr besteht, dass bis dahin die 1 oder die 2 neben ihm noch nehmbaren Einheiten schon weg sind, bzw. er ohne Support in einer Masseneinheit hängen bleibt. (Außerdem wäre das kein schönes Spiel.)

==> Celital Prime zu billig ab ca. 12 gespielten Punkten würde ich ihn einfach als da Män sehen.

Knight Azyros: Nette Beschuss Buff-Fähigkeit und die Möglichkeit, Teleports genau ins Ziel zubringen. Dazu schnell und halt so das Standard Stormcast Helden-Profil. Der Schadensverteiler ist auch nett. Gewinnt durch die Kombination mit vielen Teleportationen bzw. Celistal Realms Sachen weil er die einfach pusht. In einer Armee mit nur wenigen Teleports sehe ich ihn als knapp vergleichbar mit den Referenz Liberators, in einer auf ihn ausgerichteten Armee (welche ihn sicherheitshalber wohl 2 mal hat wen möglich) sehe ich ihn als von den Punkten her stärker als die Referenz Liberators aber auch 5 von ihnen würde ich nie dem Celistal Prime vorziehen.

Knight-Heraldor: Ein kleiner Boost, und eine tödliche Schadensfähigkeit mit 15"+ Reichweite eignet sich um Angrifftrupps zu supporten und dabei zu helfen Geländestücke frei zuräumen. Sehe ich als genau zur Referenzeinheit passend. Auch bei wenigen Punkten passt hier das Preisleistungsverhältnis.

Knight Venator: solider Beschuss und eine one use "Assassinen" Fähigkeit machen ihn auf jeder Punktegröße vergleichbar mit der Referenzeinheit.

Kight Vexilior: Der Power Teleporter. Der kann meiner Meinung nach ruhig 2 Punkte Wert sein. (halt mit dem Pendant of the Stormbreaker) Wenn möglich nimmt man den mehrmals.

Lord Castellant: Nützlicher Support für Einheiten, die etwas halten müssen. Passt grob so ist aber halt schlechter als der erste Lord Celestant.

Lord Celestant: Total unterschätzt. Was der mit seiner Blase und den tödlichen Wunden alles machen kann ... Meiner Meinung nach der ideal Kandidat für den Generalsposten. Könnte ruhig auch wegen seines Nahkampfpotentials 1,5 oder gar 2 Kosten. Wenn es nach Spielstärke/Kosten geht, für mich als General gesetzt!

Lord Celestant auf Dracoth: Wegen der Generalsfähigkeiten würde ich ihn vielleicht als 1,5 oder 2 Punkte zählen aber zwei von ihm sind definitiv nocht mehr wert als ein Celistal Prime. Momentan ist üfr mich der Lord Celistal zu Fuß deutlich stärker und billiger.

Lord Relictor nützlich passt. Haut aber nicht um. Ist eventuell bei kleineren Spielen relativ gesehen nützlicher. Wäre meine einzige alternative zum Lord Celestant bei 6 Punkten.

==> Celistal Prime, Lord Celestant, Knight Vexillor, Lord Relictor und Lord Castellant sind die Gewinner in diesem Bereich. Die dick gedruckten sind alle universal stark und meiner Meinung nach auch bei Einheiten gewinnen das Spiel etwas zubillig.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Vergleich: Mshrak's Missionssystem und Clash Comp's Missiossystem

Beide verbessern und verändern meiner Meinung nach die Spielerfahrung. Mshrak's Missionssystem würde ich mit den Eternal War Missionen bei 40K vergleichen. Es wird am Ende abgerechnet und Zug 1 und 2 (notfalls noch Zug 3) dienen fast nur der Vorbereitung dafür rechtzeitig in der richtigen Stellung zu sein. Damit balanciert Mshrak Output Armeen gegen andere Armeen aus, dadurch, dass diese nur eine gewisse Zeit haben den Gegner so fertig zumachen, dass sie selber die Ziele besetzen können. Monster, KM und Helden haben deutlich weniger Einfluß als bei Clash Comp, da sie nur 2 Runden Zeit haben alles vorzubereiten und in Runde 3 schon die Truppen auf die Marker müssen um das Spiel nicht zu verlieren. Ohne Testspiele stelle ich es mir so vor, dass sich einige wenige hoch mobile Elemente umschleichen und versuchen aneinander vorbei auf gegnerische Marker zu kommen, während die Einheiten auf den eigenen Markern möglichst stehen bleiben und Support liefern.

Clash Comp würde ich mit einer Kombination aus Eternal War mit Missionskarten bei 40 K vergleichen. Man kann in jedem Zug Vorarbeit für den entscheidenden 4. Zug für die Primäre Siegbedingung leisten, man kann aber auch jede Runde schon Punkte bei der sekundären Siegesbedingung machen. Letztendlich muss man sich hier stark entscheiden, wo man wann welche Bedingungen erfüllen will. Dadurch, dass es sicher 4 Runden gibt, und das durchaus Siegesbedingungen existieren, die nicht mit Missionszielen zu tun haben, können hier Charaktere und Monster mehr Einfluss nehmen, werden aber dadurch, dass man ohne Truppen die primären Siegesbedingungen nicht erfüllen kann gebalanced.

Ich persönlich glaube, dass Clash Comp noch mehr taktische Tiefe und Möglichkeiten als Mshrak's Missionssystem bietet, aber das es die Gefahr läuft, Einsteiger mit der Vielfalt an Möglichkeiten erstmal zu überfordern.

==> Beide Systeme machen sicher Spaß und erlauben taktieren. Bei Mshrak's Missionssystem sehe ich Monster und KM und Helden als Support oder abfangende Bodyguards, während die normalen Truppen die Hauptarbeit leisten, bei Clash Comp sehe ich es so, dass die normalen Truppen die primär Mission gewinnen und die Einzelmodelle die sekundär Mission. Damit ist hier die Armeekomposition deutlich komplizierter.

Fazit: Beides ist gut spielbar, casual würde ich Mshraks Missionssystem empfehlen, der (noch nicht vorhandenen) AoS-Turniergemeinde würde ich Clash Comps Missionssystem empfehlen. (Wobei ich schon wieder am überlegen bin, ob ich nicht für die diesjährigen Turniere bei den Missionen auf Mshrak umsteige, da sie sicher der angepeilten Besucher Klientel meiner Veranstaltungen besser entsprechen.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Primäre Siegesbedingungen:

Bei Clash Comp geht es bei den primären Siegesbedingungen auch wieder um Missionsziele. In 2 Szenarien stellt man die Missionsziele selber auf, in 3en ist ihre Platzierung festgelegt. Bei einem Szenario liegen die Ziele in der Spielfeldmitte.

==> Schnelle Einheiten um ein Missionziel auch gegen Ende noch zu umkämpfen/ sich zuholen sind wichtig. 1-2 Einheiten die schießen und somit neben Missionsziele zu halten noch etwas zum Spiel beitragen sind hilfreich. Um Ziele freizuräumen bzw. in der Mitte liegende Ziele zu holen sind natürlich auch Brechereinheiten notwendig.

Da wieder Charaktere, KM und Monster keine Ziele halten können sind diese für mich eher als Support bzw. Leibwächter oder Brecher verwendbar. Das Spiel werden aber die Truppen bzw. das Überleben der Truppen die Missionsziele halten wenigstens bei den primären Siegesbedingungen entscheiden.

Schauen wir uns doch mal die sekundären Missionsziele an:

1. Attentat: Ein vom Gegner gewähltes Charaktermodell oder Monster töten. (Hier bittet sich mobiler Beschuß = Prosecutors mobiler Nahkampf oder Dinge, die sehr flexible tödliche Wunden verteilen (KM oder Celistal Prime, ...) an.

2. Vernichtung: Eine vom Gegner gewählte Einheit vernichten. (Hier bittet sich mobiler Beschuß = Prosecutors mobiler Nahkampf oder Dinge, die sehr flexible tödliche Wunden verteilen (KM oder Celistal Prime, ...) an.

3. Eroberung: Die große Ausnahme von der Regel, das Charaktere und Monster nichts halten können. Hier bieten sich stabile mobile Einheiten/Monster/Charakter an.

4. Massaker: Schaden, Schaden, Schaden. Beschuß oder tödliche Wunden oder schneller Nahkampf. Hier punkten KM, Monster und Helden, bunkern dafür aber eventuell schlechter Poolpunkte.

5. Mondstein: Wälder halten. Wieder eine Mission für mobile Einheiten die am Ende rein gehen oder stabile Schützen, die es sich dort bequem machen.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Bei Clash Comp werden folgende Missionen gespielt:

Szenario 1: Teile und Herrsche

6 Zielobjekte werden wie auf der Karte unter aufgestellt. Am Ende des Spieles müssen Zielobjekte gehalten werden.

Szenario 2: Verweigerte Flanke

Das Spielfeld wird horizontal geteilt wie bei der obersten linken Karte. Der Spieler, der den Würfelwurf gewinnt, der wählt die Seite auf der er aufstellt und stellt als erstes auf. 3 Zielobjekte werden wie bei der Karte unten aufgestellt. Am Anfang der 3. Runde wird ein Zielobjekt verschwinden. Werft einen W6. Auf 1-3 verschwindet das linke und bei 4-6 das rechte Zielobjekt. Am Ende des Spieles müssen Zielobjekte gehalten werden.

Szenario 3: Die Herrschaft an sich reißen

Am Ende des Spieles müssen Geländestück gehalten werden.

Szenario 4: Gleichgewicht der Macht

4 Zielobjekte werden wie auf der Karte unten aufgestellt. Für gehaltene Zielobjekte erhält jeder Spieler am Ende des jeweiligen Spielzuges einen Punkt. Der Spieler, der am Spielende, die meisten Punkte hat, erreicht die primäre Siegesbedingung. Wenn beide Spieler gleichviele Punkte haben, dann hat keiner die primäre Siegesbedingung erreicht.

Szenario 5: Erobert die Mitte

Ein Zielobjekt wird in der genauen Mitte des Spielfeldes platziert. Direkt nach der Seitenwahl muss jeder Spieler (beginnend mit dem Gewinner eines Würfelwurfs) ein Zielobjekt aufstellen. Die Zielobjekte müssen voneinander und vom Spielfeldrand 12†œ Abstand halten. Am Ende des Spieles müssen Zielobjekte gehalten werden.

Spiel 1: Teile und Herrsche Spiel 2: Verweigerte Flanke Spiel 4: Gleichgewicht der Macht

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Sekundäre Siegbedingungen:

Es gibt 5 sekundäre Siegbedingungen und sie gelten in jedem Spiel.

1. Gezielte Tötung: Wie bei der Sofort-Siegesbedingung. Sollte kein passendes Modell vorhanden sein, dann muss der General getötet werden.

2. Ausschalten: Wie bei der Sofort-Siegesbedingung. Sollte keine passende Einheit vorhanden sein, so kann die größte vorhandene Einheit gewählt werden.

3. Gebiet halten: Wie bei der Sofort-Siegesbedingung. Jede Einheit / jedes Modell kann dies tun.

4. Massaker: Töte mehr Poolauswahlen des Gegners als er von dir tötet.

5. Mondstein: Halte am Ende des Spieles mehr Wälder als es dein Gegner tut.Spielauswertung:

Bei jedem Spiel werden 20 Turnierpunkte auf beide Spieler verteilt. Diese Punkte können durch das erzielen von primären und Sekundären Siegesbedingungen erzielt werden. Nach dem Spiel erhält jeder Spieler 10 Punkte. Wer die primären Siegesbedingungen erfüllt hat erhält 5 Punkte dazu, sein Gegner verliert diese. Wer eine sekundäre Siegesbedingung erfüllt hat erhält pro Bedingung 1 Punkt, den sein Gegner gleichzeitig verliert.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Als erstes schaue ich mir das Missions System von Mshrak bzw.die Modifikation davon für Bremen an:

AUFSTELLUNG und ABLAUF:

NACHDEM die Spielfeldhälften beider Gegner ermittelt und BEVOR die Armeen aufgestellt werden, gehen beide Spieler wie folgt vor:

- Es werden insg. 4 Missionsmarker abwechselnd aufgestellt. Es beginnt der Spieler, der seine Spielfeldseite nach dem AoS-Regelwerk auswählen durfte.

- Der jeweils erste Missionsmarker wird in der eigenen Aufstellungszone (12†œ vom gegnerischen Territorium entfernt) aufgestellt; der andere Missionsmarker im gegnerischen Territorium. Alle aufgestellten Marker müssen dabei einen Abstand von mind. 12†œ untereinander aufweisen und mind. 6†œ vom Rand.

- Nach der Platzierung wird das Spiel nach den üblichen Regeln und/oder Sonderregeln fortgesetzt.

- Beide Spieler prüfen jeweils am Ende der Spielrunde in Spielzug 3 und 4, ob sie ihre Siegbedingungen erreicht haben. Für einen Sieg müssen mindestens 2 Siegbedingungen und insgesamt eine Siegbedingung mehr als der Gegner erfüllt sein.

Ein knapper Sieg ist dann erfüllt, wenn ein Spieler nur eine Siegbedingung mehr als der Gegner hat.

Ein grosser Sieg ist dann erfüllt, wenn ein Spieler mind. zwei Siegbedingungen mehr als der Gegner hat.

SIEGBEDINGUNGEN

- Vorstoß!

Diese Siegbedingung ist erreicht, wenn ein Spieler den Missionsmarker eingenommen hat, den sein Gegner in seiner Aufstellungszone als Erstes aufgestellt hat.

- Haltet die Stellung!

Diese Siegbedingung ist erreicht, wenn ein Spieler alle beiden Missionsmarker in seinem Territorium kontrolliert.

(Den eigenen und den des Gegners)

- Erobern und halten!

Diese Siegbedingung ist erreicht, wenn ein Spieler mindestens 1 Missionsmarker im gegnerischen Territorium kontrolliert.

- Brecht ihren Stolz!

Dieses Ziel ist erreicht, wenn die gegnerische Einheit mit den meisten Wunden zerstört wurde. Sind in einer Armeeaufstellung mehrere Einheiten mit der gleichen Wundenanzahl vertreten, wird das Ziel bereits bei Zerstörung von nur einer dieser Einheiten erreicht.

Missionsmarker halten:

A: Ein Spieler hat insgesamt Modelle mit zusammen 5 oder mehr Wunden innerhalb von 3†œ zu einen Marker stehen . Dabei können diese Modelle aus verschiedenen Einheiten stammen, solange man die benötigte Wundenanzahl im Markerbereich erhält. Es gelten dabei die tatsächlichen Wunden, die die Modelle zum Zeitpunkt der Überprüfung der Siegbedingungen gerade besitzen. Sobald sich auch nur ein einziges gegnerisches Modell in diesem 3†œ-Bereich aufhält, gilt der Marker als umkämpft und NICHT als gehalten.

B: Heroes, Warmachines oder Monster können niemals Marker halten und werden für den benötigten Wundenwert ignoriert (allerdings können sie trotzdem einen Marker umkämpfen!).

SPIELENDE und SIEGER

Konnten beide Spieler zum Ende des vierten Zugs keine Entscheidung über die Siegbedingungen herbeiführen, so werfen sie jeweils einen W6. Werfen beide Spieler die gleiche Zahl, geht das Spiel eine Runde weiter und es wird wieder nach Siegbedingungen entschieden. Werfen beide Spieler unterschiedliche Zahlen, endet das Spiel mit dem Ergebnis Unentschieden.

Beide Spieler zählen dann, wie viele Wunden an Schaden sie beim Gegner verursacht haben.

Letztendlich drehen sich 2 der Missionen darum, Marker zu kontrollieren bzw. zu verhindern, dass dies der Gegner tut. Fluffmässig stelle ich es mir Capture the Flag bzw. verzweifeltes Verteidige der eigenen Linien während man versucht die Kommandostellung oder eine wichtige Position der Gegners auszuschalten/ einzunehmen.

Für diese Missionen sind verschiedene Einheiten wichtig. Es gillt quasi zu halten und zu holen.

Halten: Es sind möglichst stabile Einheiten, die die eigenen Ziele zuverlässlich besetzt halten notwendig. Eventuell auch Einheiten mit Fernkampfwaffen, die so halten und trotzdem noch mitspielen. (Fazit: Liberators mit Schild oder Judicators mit ?) (Ich stell mir vor, wie sich Liberatoren in Deckung mit ihren Schilden verschanzen um dem Gegner den Zugriff auf eben diese Deckung zu verweigern oder wie Judicatoren einen Feuerhagel nach dem anderen von einer erhöhten Position aus auf den Gegner abschießen.)

Holen: Möglichst viel Schaden machende Einheiten (Paladine), die auch gut einen Konter absorbieren können (?) oder hoch mobil sind (Prosecuter) oder Transportoption ( Formationsfähigkeiten bzw. Knight mit der richtigen Standarte.) (Ich stelle mir vor, wie ein Einsatztrupp direkt vor dem Gegner meteorartik einschlägt und diesen sofort angreift.

Dann gibt es noch die Mission, bei der man die Einheit mit dem höchsten Lebenspunkten vom Gegner vernichtet. Hier braucht man mobile Hardhitter oder Beschuss/ Magie bzw. Sachen, die tödliche Wunden verteilen.

Bei 2 von 3 Missionen liegt das fast alleinige Augenmerk auf Truppen, da nur diese Marker halten können. Deshalb haben Helden, Monster und Kriegsmaschinen nur einen Wert, für Mission 3 oder zum verweigern von Missionszielen oder um diese freizuschaufeln. Diese Schwächung der sonst stärksten Modelle finde ich gut.

Da das Spiel in Runde 3 oder Runde 4 schon vorbei sein kann, sinkt auch der Wert von Einheiten, die erst relativ spät am Spiel teilnehmen. (=ein Celistal Prime nimmt sinnvollerweise wohl mit relativ wenigen Aufladungen am Spiel teil.)

==> stabile, mobile Truppen mit Fernkampf nicht Einzelmodelle vor the Win. (Einzelmodelle können zwar unterstützen bzw. die Arbeit machen, die Punkte machen aber die Einheiten.)

Eigentlich schreit dies nach einer kleinen Ebay-Aufstockung meiner 15 Prosecutors, aber erstens ist die Auswertung noch lange nicht fertig und zweitens wäre so eine Armee langweilig und drittens habe ich ihre Punktekosten noch nicht mit dem was sie für mich leisten sollen im Vergleich zu den alternativen betrachtet.

==> Schon um SKA zu beherzigen wird es keine rein fliegende Armee.

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Ich habe es leider nicht geschafft alle 7 Tage einen Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen :(

Dafür habe ich in der Zeit meine WHFB Sammlung endlich "komplett" (halt ohne Bits) in Armeetranspost- und Aufbewahrungssystemen untergebracht. Dazu habe ich einen AoS Spieletag im Traumwerk in Regensburg am 06.02 in die Welt gerufen.

Natürlich war auch wieder die Gier schneller als der Bastler. Ich habe mir 1 Land Raider Redeemer/Crusader, 2 Razorbacks, 4 Landspeeder, 3 Bikes, 1 AoS Startbox, 2x5 Paladine (Decimators und Co) und 3 Prosecutors an geschafft. Jetzt muss ich nur noch zum basteln kommen oder noch wichtiger zum Spielen :)

Sir Löwenherz

Ich plane mit meinen Armeen auf dem AoS-Spieltag in Regensburg, auf dem Turnier im Bremen und dann im März wieder in Regensburg aufzuschlagen. (Jay, 2 AoS Turniere in einem Monat).

- Regensburg benutzt Clash Comp in der Version 1.3. Wahrscheinlich wird vor dem Turnier im Februar noch Clash Comp 1.4 erscheinen, dies wird aber bis auf die Hinzufügung der Fireslayer sehr wahrscheinlich keine Anwendung finden.

(Es wir gemunkelt, dass man bei Clash Comp 1.4 innerhalb der Allianzen mischen kann und das will ich meinen Fantasyumsteigern und den Neuspielern noch nicht zumuten.)

- Bremen benutzt SDK.

Damit muss ich mich in 2 verschiedene Systeme reinfuchsen. Wie dies geschieht, wie die Missionssysteme und Beschränkungen meine Armee beeinflussen und wie ich bei beidem Abschneide, das könnt ihr hier und/oder im AoS-Bereich verfolgen. (Ich werde mindestens 2 Mal die Woche etwas dazu posten.)

Source: Der Weg der Ordnung von Regensburg nach Bremen und wieder zurück

Sir Löwenherz

Heute habe ich die Übersetzung von Clash Comp 1.3 abgeschlossen, die Endkorrektur gemacht und die Bilder eingebaut. Nachdem heute auch das Okay des ursprünglichen Autors Viruk ankam, habe ich das ganze hier (und auch auf in den anderen deutschen Foren) online gestellt. Wobei ich den Support und das Sammeln von Übersetzungsfehlern natürlich über die TTW laufen lasse.

Was habe ich sonst noch für meine Vorsätze getan? Ich habe bei Oger, Echsen und Space Wolves meine Bit- und noch zu Bemalenkisten aussortiert. Morgen kommen die Ergebnisse in die Armeetransportsysteme.

Mehr habe ich dann heute doch nicht geschafft. Da ich die Zeugnisse für meine Jungs doch schon etwas eher als gedacht fertig haben muss, wird es leider bis Ende Januar ab heute nur noch einen Post pro Woche geben :(

Aber ich mache hier weiter.

Sir Löwenherz

Wo ich das gerade schreibe, bin ich endlich mit der Übersetzung von Clash Comp fertig. Morgen werde ich noch mal einen Korrekturdurchgang machen und die Grafiken einbauen. Dann brauche ich noch kurz Rückmeldung vom englischen Macher von Clash Comp und dann gibt es das meist auf AoS-Turnieren verwendete Beschränkungssystem endlich auch auf deutsch.

Da das Übersetzen doch Spaß gemacht hat, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen (halt wenn mir das Zeugnisschreiben und die Schule Zeit lassen) mich mal mit dem 9th Age Übersetzerteam für Deutschland kurzschließen und schauen ob ich da hilfreich sein kann.

Heute kommen bei mir noch 2 Figuren auf den Basteltisch. Es sind einmal der Kight Vexillor und der Knight Heraldor. Danach werde ich wohl noch mal meinen letzen Ebaykauf von Space Wolf Infantrie sortieren und in meine ohnehin schon große Sammlung einbauen.

Sir Löwenherz

Heute habe ich leider nur grob 1/4 Seite von Clash Comp übersetzt. Auch habe ich mich im 9th Age Forum dann doch mal angemeldet. Wenn ich mit Clash Comp durch bin, werde ich sehr wahrscheinlich das Übersetzerteam für die deutschen Armeebücher / das deutsche Regelbuch unterstützen. Wobei, vielleicht gibt es ja einige, die da helfen können und wollen?

Dafür habe ich 4 Turniere auf T3 angemeldet (WHFB/Combat 8.1, 9th Age, Fluffhammer und AoS). Davon werde ich zwar wahrscheinlich die beiden Februarturniere wegen einer Terminkollision mit einem anderen Veranstalter verschieben, aber ich bin trotzdem stolz darauf turnierorganisationsmäßig endlich wieder in die Spur gekommen zu sein.

An der Bastelfront habe ich heute 3 Todesgeier für meine Gruftkönige zusammen gebaut.

Da war es für heute dann schon.

Sir Löwenherz

Heute habe ich mein Bastelpensum für diese Woche geschafft. Ich habe einen Predator für meine Space Wolves zusammengebaut. Dabei habe ich sowohl die Seitenkapseln als auch das Rumpfgeschütz austauschbar gehalten. Momentan neige ich dazu ihn in der Predator Anhilator Version zu spielen.

Sir Löwenherz

Heute habe ich die interne Liste der Bereiche und die jeweils zugeordneten Moderatoren mit der aktuellen Struktur abgeglichen und aktualisiert.

Apropos, wer immer mal Wissen wollte, welcher Moderator für seinen Bereich zuständig ist der findet dies am einfachsten dadurch heraus, dass er in einen Thread geht und ganz nach unten blättert. Dort findet ihr dann auf der rechten Seite: Dieses Forum wird moderiert von XYZ . Natürlich steht dort nicht XYZ sondern der Name des Bereichsmoderators/ die Namen der Bereichsmoderatoren.

Natürlich leiten auch die Nichtbereichsmoderatoren Anliegen gerne an denjenigen der Hilfe bieten kann weiter. Je nach Art der benötigten Hilfe kann dies durchaus auch ein Supermoderator oder ein Admin sein.

Um das AoS-Board zu unterstützen haben ich die 2. von 5 Seiten von Clash Comp übersetzt und mit der 3. angefangen. Die Regensburger Regeln und Age of Combat werde ich momentan wohl nicht mehr wie angekündigt fortführen. Mit der Azyr Komposition, mit SDK und mit Clash Komp sowie den Augsburger Beschränkungen gibt es da einfach genügen nationale und internationale Auswahl, die mit mehr Manpower unterstützt und ständig überarbeitet werden, als ich es alleine schaffen kann.

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