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Arkon Hassel

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    Adeptus Mechanicus, Tiermenschen, Angelsachsen
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    Warhammer 40.000
    Mortheim

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Erfahrener Benutzer (3/6)

  1. Das unterste Bild hat die Energie eines Dreijährigen, der dir mitteilen möchte, dass er sich vor einigen Minuten in die Hose gemacht hat.
  2. @Kurl Veranek sehr schöner Angron. Die Palette wirkt beinahe, als hättest Du ein klassisches Gemälde im Sinn gehabt. Das verleiht der Miniatur sehr viel Charakter. Taucht Angron dann in Deinem Sammelprojekt auf? Nach meinen Sororitas und Veteranen habe ich mich dem Gruppenzwang ergeben und einen, entschuldigt den Wortwitz, Ausflug in das nächste System von Games Workshop gewagt. Genau genommen stand Aeornautica Imperialis auf dem Plan. Spannender Luftkampf geht immer, sodass ich eskalierend einen relativ großen Einkauf tätigte. Ich präsentiere hier die erste Trainingsstaffel der glorreichen Strigif-Luftlandetruppen. Hintergrund zu dieser ehrbaren Flotte gibt es im Spoiler. Das Farbschema hat mich vor einige Schwierigkeiten gestellt. In der ersten Iteration versuchte ich mich an einem geschlängelten Tarnmuster analog zu den Medusas aus dem alten Computerspiel "Crimson Skies", welches allerdings völlig für die Tonne war. Auf derart kleinen Figuren gehen Kontraste erschreckend schnell verloren. Also wanderte alles nach einigen Arbeitsstunden in das Entfärbe-Bad und ich startete den zweiten Versuch. Das Malheur inspirierte mich jedoch zum nächsten Hintergrund-Schnipsel. Jetzt stehen zwei weitere Valkyries, zwei Marauder Destroyer und drei Lightning-Jäger auf dem Tisch. Meine Frage an Euch - alles im Schema der Trainingsstaffel bemalen oder die Flieger, die für den Kampf in großer Höhe gedacht sind (Marauder und Lightnings) in einem alternativen, sehr hellen Blaugrau halten? Hintergrundtechnisch würde es Sinn ergeben, allerdings fürchte ich um die Kohärenz im Gesamtbild.
  3. Scheint eine ordentliche Mischung aus Modellen verschiedener Altersgruppen zu werden, oder? Glaubst Du, das lässt sich insgesamt kohärent gestalten? Wie viele Punkte sind das grob?
  4. @Aun Jan Kauyon@Tjouneaze@Rashar@Karns danke für Eure Kommentare und die Vorschläge! @pfuetzi schöner Charakter mit einem ganz eigenen Flair. Gefällt mir gut und ist ein wirklich sehr individuelles Stück. Ein wenig schade, dass man die Drucklinien noch unter dem Farbauftrag erahnen kann. Ansonsten tolle Idee. @Deadly Dub Du hast einen sehr gefälligen Stil! Mir imponieren die farblichen Kontraste und das erfrischend andere Farbschema der Kaltfiguren. Bei den Söldnern hätte hier und da vielleicht noch ein abschließendes Edge-Highlighting das Ergebnis noch weiter abgerundet. @Fabio93 wilkommen zurück aus der Pause. Was Du hier präsentierst, kann schon einmal überzeugen. Als nächste Schritte der Verbesserung würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Farben noch deutlich mehr zu verdünnen, stellenweise etwas sauberer abzugrenzen und beim Highlighten Zwischenstufen einzufügen. Das Grau der Bases beißt sich außerdem ein wenig mit dem Goldgelb der Figuren. Am Ende kommt es aber auch sehr darauf an, was Dein persönliches Ziel ist und wie weit Du in das malerische Pedantentum abrutschen willst. Für den Spieltisch wären die Modelle jetzt schon klasse. Mein Kill-Team-Projekt der Töchter des Imperators konnte ich heute abschließen. Zehn Schwestern des regulären Trupps und fünf Repentia sollten einen sehr soliden Grundstock für die anstehende Kampagne bilden. Je nach den nächsten Releases für das System könnte ich mir aber vielleicht noch ein weiteres Charaktermodell oder ein paar besondere Ergänzungen vorstellen. An den Repentia hatte ich viel Freude. Schöne, dynamische Miniaturen, die den Fluff gut auf das Spielfeld transportieren. Einzig die einzelnen Perlen der Gebetsketten wurden zu einer leichten Geduldsprobe. Den Hintergrund der Truppe habe ich für Interessierte als Spoiler verpackt.
  5. @Atreju schöne Dinosaurier, die Du uns hier zeigst. Ich mag Deinen Mut zu kräftigen, schillernden Farben. Dadurch erzeugst Du eine schöne Atmosphäre. Hier und da hätte man an den äußersten Kanten noch ein paar Edge-Highlights setzen können, um die Figuren noch etwas stärker zu definieren. Aber insgesamt sehr nach meinem Geschmack. @JensIch guter Einsatz einer sehr erdigen Palette, die das Wesen des barbarischen Orks meiner Meinung nach sehr gut einfängt. Kann wenig bemängeln. @Karns der zweite Schwung Drohnen gefällt mir noch einmal besser als die erste Charge. Hauptsächlich deshalb, weil ein paar farbige Akzente gut als Blickfänger taugen. Dadurch erhalten die Miniaturen viel mehr Charakter. Gern mehr davon. @Impeesa stark, was Du hier präsentierst. Ideal, um anderen Leuten das Wesen des Spielsystems näher zu bringen. Gefällt mir sehr gut! @Tjouneaze sehr immersiv! Wie gut passen die Blood-Rage-Figuren zu den Sachen von Gripping Beast? Ich komme nicht so recht aus dem Kill-Team-Fieber heraus. Es fühlt sich sehr belohnend an, in relativ überschaubarer Zeit eine spielfertige Truppe zusammenzustellen und diese dann im schlanken Regelkorsett in einen gefährlichen Einsatz nach dem nächsten zu werfen. Als Ergänzung zu meinen Veteranen habe ich mir daher eine Einheit des Adeptus Sororitas vom Orden der Heiligen Rose gebastelt. Das Projekt war, diesmal vor allem aufgrund des gewählten Farbschemas, sehr herausfordernd. Aber ich freue mich über das finale Ergebnis. Bleibt nur noch die erste Feuertaufe im Rahmen unserer frischen Kampagne. Außerdem benötige ich ein paar klangvolle Namen. Außer der zurückhaltenden Schwester Bernadetta (schwerer Bolter) hat bisher nur die Flammenwerfer-Frau Ira Ovis einen Namem. Für Vorschläge bin ich also offen und dankbar.
  6. @Karns sehr atmosphärisches Farbschema und schöne Verwitterungseffekte. Ich hätte die Bases für einen besseren Kontrast eventuell noch ein bisschen heller gestaltet, aber insgesamt sind die Miniaturen echt gelungen. @Deadly Dub vor allem die weit aufgerissenen Augen verleihen dem Nachtmahr sehr starken Ausdruck. Echt schick. Der Oger ist für den Versuch eines Speedpaintings wirklich gut geworden. Kann man so direkt auf den Spieltisch stellen. @Erkwin schöne Arbeit. Mir gefällt die sehr reduzierte Palette, die dem Modell sehr den "Kitsch-Faktor" des Serviervorschlags seitens des 'Eavy Metal Teams nimmt. Weil die Veteranen des Astra Militarum nicht so wirklich in mein SAGA-Projekt passen, will ich sie hier präsentieren. Insgesamt bin ich sehr glücklich mit dem Endergebnis, auch wenn sich der Prozess streckenweise ziemlich gezogen hat. Gefühlt sind die neueren Miniaturen von Games Workshop brutal mit unzähligen Details überkrustet, was ein sehr zweischneidiges Schwert sein kann. Jetzt müssen sich die tapferen Saboteure unter Leutnant "Panzerfaust" Gruber nur noch im neuen Kill Team beweisen.
  7. Vielen Dank an alle, die teilgenommen und gevotet haben. Aber vor allem auch danke für die Diskussionsbeiträge unter dem Wettbewerbs-Thema. Und Gratulation an Blackbutcher zum verdienten ersten Platz! Mal sehen, was die nächsten Challenges bringen.
  8. Danke Euch beiden! Und auch den restlichen Leuten, die "Gefällt mir" gedrückt haben. Vor allem nach so einem umfangreichen Beitrag freuen wir als Spielergruppe uns natürlich immens über Rückkopplung. Zalantars Kommentar zum Spiel ist jetzt auch eingefügt, gleichzeitig aber auch hier direkt zu lesen: "Sverrir war unzufrieden. Viel zu viele seiner Männer starben für den kleinen Haufen an Gold und Silber. Und diese verrückten Iren, sie haben sich hinter seinen tapferen Kriegern versteckt und ihnen die Blutarbeit überlassen. Was soll man von Bauern auch verlangen und erwarten. Gut; die Wurfspeere haben einen hohen und wichtigen Zoll gefordert, aber dass die Anführer der Iren sich nicht trauten die Hände schmutzig zu machen, kostete eventuell einen Teil des Goldes. Diese Verbündeten musste er im Auge behalten. Auch wenn es ihn wurmen würde, er sollte dies mit seinen Geschwistern besprechen und die weitere Zukunft planen. Seine Krieger dürsteten weiter nach Gold. Nun noch ein paar Worte so, ich finde Arkon hat das Szenario super gestaltet und es ging erstaunlich eng aus, auch wenn ich dies im Spiel so gar nicht immer wahrgenommen habe. Die Iren und Wikinger hatten einen Plan, der leider nicht ganz aufgegangen ist. Vielleicht hätten wir es irgendwie noch schaffen können, dass der Schatz auf der rechten Flanke nicht das Spielfeld verlässt. Es war eine wirklich herausfordernde Partie, aber ich sehe das wie Arkon. Es hat einfach wirklich viel Spaß gemacht und ich muss auch bestätigen, dass ich definitiv selten oder noch nie so platt war nach einem Spiel. Das war das Szenario aber auch definitiv wert."
  9. Manchmal muss man den Frieden erkaufen. So verwundert es nicht, dass der an zahlreichen Fronten kämpfende Ealdorman Beorhtric bereitwillig große Mengen Silber zur Verfügung stellte, um sich wenigstens vorübergehend eine Erleichterung der Situation durch wackelige Bündnisse zu verschaffen. Die schwierige Wahl fiel dabei auf den gerissenen Jarl Sigvald den Frommen, welcher nach einer Reihe blutiger Auseinandersetzungen mit den Männern Beorhtrics ebenfalls wenig Interesse daran zu haben schien, den Konflikt fortzuführen. Darüber hinaus ließen sich die Ländereien im unruhigen Merzien deutlich leichter plündern als Wessex. Ein Wagenzug voller Wertgegenstände wurde daher unter dem persönlichen Schutz des Ealdorman entsandt, um dem künftigen dänischen Partner Tribut zu zollen. Es gelang Sigvald noch, den angelsächsischen Tross Nahe der Ländereien des Jarls in Empfang zu nehmen, als die Hörner voraus geschickter Späher bereits von einem drohenden Angriff kündeten. Scheinbar hatte es die Runde gemacht, welche Reichtümer sich gerade als verheißungsvolle Beute präsentierten. Denn gegenüber der Streitmacht aus Sachsen und Dänen formierte sich ein abenteuerlich gemischtes, aber nicht weniger furchterregendes Heer aus Iren und Wikingern. Unter ihnen waren Aidan ui Ruadri, ein ambitionierter Sohn adliger irischer Abstammung, der sich raubend wie kämpfend einen Namen unter den Clans machen wollte und Sverrir Eriksson, der jähzornige Kriegsherr, welcher es schon einmal beinahe vermocht hatte, einen der Beorhtrics zu töten - und der nun zurückkehrte, um das angefangene Werk zu vollenden. Der Ausgang dieser Schlacht lag in den Händen der Schicksalsweberinnen. Noch wusste niemand, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Am Donnerstag, oder passender "Donarstag", haben wir uns zu einer großen Mehrspielerpartie mit vier Teilnehmern getroffen. Es standen 6 Punkte Iren und Wikinger gegen gleich große Heere aus Angelsachsen und Anglodänen. Beim gewählten Szenario handelte es sich um "Waffenbrüder" aus dem Buch der Schlachten mit einigen Änderungen, um das Spiel ein Stück spannender zu gestalten. Beispielsweise spielten wir mit dem Missionszielmarker-System aus "Plündern und Brandschatzen", wiesen den Markern mehr Bedeutung in Form von erhöhten Siegpunkten zu und einigten uns auf sechs feste Runden als Spieldauer. Außerdem gab es für jeden Spieler einen geheimen Nebenauftrag, den er erst nach dessen Erfüllung enthüllen durfte, um die Immersion ein Stück weit zu erhöhen. Die gesammelten Nebenziele in Form kleiner Schriftrollen. Ohne das Vorgeplänkel weiter auszudehnen, überlasse ich das Wort unserem Iren, der freundlicherweise den Bericht zu diesem aufregenden Spiel geschrieben hat. "Ich will euch erzählen von der großen Schlacht am Dorf Laangsthal, in der die christlichen Heerscharen vom Dänen Sigvald, der überall ob seiner Frömmigkeit gepriesen wurde, und des Ealdorman der Sachsen Beorthric ihr Hab und Gut gegen die plündernden Horden des Wikingers Sverrir Eriksson und des Iren Aidan ui Raidri wandte. Und wenn ihr denkt, dass die Iren doch auch schon unseren Herren erkannt haben, so sollte euch doch klar sein, dass kein Christenmann seinen Bruder im Glauben angreifen würde und deswegen klar ist, dass diese Iren Heiden sind. Die Schlacht fand wie eingangs geschrieben um Laangsthal statt durch das die Straße von Ost nach West verlief, auf der die Tribute von Beothric and Sigvald zogen. Von Norden erschienen gerade noch rechtzeitig die christlichen Heere, um die von Süden einfallenden Halunken zu empfangen. Auf der westlichen Seite des Dorfes führte Ealdorman Beothric persönlich einen Trupp seiner Krieger und eine Schar Bauern an, die noch durch einige dänische Krieger und bretonische Reiter im Dienste Sigvalds verstärkt wurden. Ihnen standen nur Bogenschützen von Sverrir und mit Wurfspeeren bewaffnete irische Bauern und eine Meute Wolfshunde unter dem Kommando des Curaidh Brian des Starken entgegen. Auf der östlichen Seite des Dorfes waren der Groß beider Heere versammelt: Die westliche Flanke bildeten dänische Krieger unter dem persönlichen Kommando von Sigvald, ein Trupp Bogenschütze, den Beothric von Sigvald angeheuert hatte, dann sächsische Bauern und Krieger und am östlichen Rand die Veteranen Sigvalds mit ihren gewaltigen Dänenäxten. Ihnen gegenüber standen vom westlichen Ende her irische Schleuderer, dann die Masse der Wikinger mit zwei Trupps Kriegern, den gefürchteten Berserken und Sverrir mit seiner Leibgarde selbst. Am östlichen Rand wurde die Front abgeschlossen von irischen Kriegern und Wurfspeere schwingende Bauern angeführt von Aidan und seinem Leibwächter Ceric, die durch einen weiteren Trupp Wikingerkrieger unterstützt wurden. 1: Beide Heere bewegten sich auf einander zu, wobei der westliche Flügel der Heiden sich vor Angst etwas zurückhielt. Beothric befahl seinen Bauern vorzueilen und die Silberschätze im Osten und Westen in Obhut zu nehmen, was diese natürlich pflichtgetreu taten. 2: Nun kam es zu den ersten Scharmützeln: Ein Trupp Wikingerkrieger griff die östlichen sächsischen Bauern an, die aber den Schatz ihres Herrn eisern verteidigten und die Krieger vertrieben (1/1 Tote). Als dann aber anschließend die Iren erst ihre Wurfspeere auf diese tapferen Bauern regnen ließen (2 Tote) und dann ihre Krieger sie angriffen, mussten sie sich schließlich zurückziehen (4/0 Tote) und den Schatz dem Feind überlassen. Der Schatz in der Mitte des Dorfs fiel dann auch noch den irischen Schleuderern in die Hände. Dies entfachte ein brennendes Feuer in den Herzen der tapferen Christen und sie schlugen zurück: Die dänischen Krieger stürmten durch das Getreidefeld des Dorfs und vertrieben unter starken Verlusten (6/4 Tote) die zahlenmäßig überlegenen Iren vom mittleren Schatz. Und im Westen ritten die Bretonen an den Feind heran, warfen ihre Speere auf die Bogenschützen und erschlugen weitere mit ihren Klingen (6/1 Tote). Die sächsischen Krieger im Osten attackierten die irischen Krieger, die sich des Schatz bemächtigt hatten, löschten sie in ihrem heiligen Zorn aus und sicherten den Schatz erneut. 3: Die feigen Iren ließen einen vernichtenden Speerregen auf die Bretonen (3 Tote) im Westen, dänischen Veteranen (3 Tote) im Osten und Krieger im Dorfzentrum (3 Tote) nieder, bevor der Ire Brian den letzten verbliebenen Verteidiger des Schatz im Dorf im Nahkampf ermordete. Die zuvor abgewiesenen Wikingerkrieger rächten sich an den verbleibenden sächsischen Bauern und vertrieben diese weiter (1/0 Tote). Während dessen griffen die benachbarten Wikingerkrieger laut nach Valhalla schreiend die sächsischen Krieger am östlichen Schatz an und massakrierten diese fast komplett (11/2 Tote). Die angelsächsischen Krieger im Osten wurden von ihrem Ealdorman in einem beeindruckenden Eilmarsch ins Dorfzentrum geschickt, wo sie den Iren Brian mit seinem gerade eroberten Schatz überraschten. Allerdings waren die Anstrengungen des Marschs so massiv, dass dieser sie abweisen konnte (0/0 Tote, aber Brian erschöpft). Brians Todesstoß übernahmen anschließend die Pfeile der Bogenschützen, wodurch der Schatz frei im Dorfzentrum herum lag. Die dänischen Veteranen schwenkten nun von der östlichen Flanke ein und töteten alle Wikingerkrieger, die den östlichen Schatz erobert hatten (3/0 Tote). Es war die Zeit gekommen, in der Sigvald der Fromme persönlich in die Schlacht eingriff: Er attackierte die Wikingerkrieger, die sich zuvor an den sächsischen Bauern vergangen hatte, und vertrieb diese, wobei er allerdings schwer angeschlagen auf dem Schlachtfeld verblieb (5/0 Tote, Sigvald erschöpft). 4. Die wilden Wikinger-Berserker griffen die sächsischen Krieger im Dorfzentrum an und töteten dabei den Großteil von Ihnen, bevor sie sich selbst auf den Waffen der verbliebenen aufspießten (9/4 Tote). Der Ire Aidan nutzte die Erschöpfung des Heroen Sigvald schamlos aus, um ihn niederzustrecken, und floh anschließend hinter die eigenen Linien zurück. Ein weiterer Speerhagel auf die dänischen Veteranen mit ihrem Schatz erfolgte (1 Toter). Die dänischen Veteranen zeigten ihre Disziplin, indem sie nicht den Provokationen der Iren nachgaben, sondern ihren Auftrag das Silber zu sichern nachgingen und sich nach Norden zurück zogen. Dafür stürmten im Osten die bislang in Reserve gehaltenen dänischen Krieger auf die Leibwache Sverrir zu und löschten diese komplett aus (4/4 Tote). Beothric gab seinem Pferd die Sporen und trieb die Bogenschützen der Wikinger im Westen vor sich her (3/0 Tote). 5. Weitere irische Wurfspeere ließen die Anzahl der sich zurückziehenden dänischen Veteranen (1 Toter) auf drei schrumpfen. Die Meute Wolfshunde zerfleischte die verbliebenen sächsischen Krieger im Dorf (3/0 Tote), bevor die irischen Bauern im Osten feige aus dem Hinterhalt mit ihren Wurfspeeren den Heroen Beothric vom Pferd rissen. Im Osten griffen die Wikingerkrieger die dänischen Krieger an, die diese aber zurückwiesen (0/0 Tote). Daraufhin nahm dies Sverrir persönlich in die Hand und tötete alle bis auf einen, der fliehen konnte (3/0 Tote). Die Bogenschützen der Sachsen rächten die Krieger, in dem sie zunächst zwei verbliebenen Wikingerkrieger und danach sechs der wütenden Hunde erschossen. Die dänischen Veteranen erreichten im Osten mit ihrem Schatz bereits fast das rettende Hinterland, während im Westen die sächsischen Bauern die Schlacht über unbehindert den Schatz in Sicherheit bringen konnten. 6. Sverrir erschlägt den vor ihm geflohenen letzten dänischen Krieger. In einem letzten Versuch die zwei sich mit dem Schatz zurückziehenden dänischen Veteranen zu stoppen, versuchen die Iren alles die vier verbliebenen sächsischen Bauern auszuschalten, um freie Bahn auf die Veteranen zu bekommen. Aber die Sachsen halten sich derart tapfer, dass an einer Verfolgung nicht mehr zu denken war, nachdem die Bahn schließlich frei war. Im Osten töteten die irischen Bauern den letzten bretonischen Reiter. Die Bogenschützen der Sachsen erschossen die letzten Wolfshunde. Und schließlich brachten die sächsischen Bauern und die letzten dänischen Veteranen ihre Schätze in Sicherheit." Überlebende der Schlacht: Angelsachsen: 12 Bogenschützen im Feld des Dorfs, 12 Bauern im Westen, die einen Schatz in Sicherheit gebracht haben Dänen: 8 Krieger im Westen, 2 Veteranen im Osten, die einen Schatz in Sicherheit gebracht haben Wikinger: 3 Bogenschützen im Westen, Sverrir und 8 Krieger im Osten Iren: 12 Bauern im Osten, 6 Bauern im Dorf, die einen Schatz bei sich haben, Aidan, Cudaith Ceric und 12 Bauern im Osten Siegespunkte: Angelsachsen/Dänen: 38 Punkte durch getötete Gegner + 24 Punkte für zwei in Sicherheit gebrachte Schätze + 4 Punkte für Privatmission der Dänen (12+ Modelle in einer Runde töten) = 66 Punkte Wikinger/Iren: 51 Punkte durch getötete Gegner + 6 Punkte für einen Schatz (nicht in Sicherheit gebracht) + 5 Punkte für Privatmission der Iren (Kriegsherr schaltet einen gegnerischen Kriegsherrn im Nahkampf aus) = 62 Punkte "Aidan saß am Feuer im irischen Lager und starrte in die Flammen. Er hörte Ceric prahlen wieviele Feinde und wie wenige Ire den Tod in dieser Schlacht gefunden hatten. Ceric hatte schon recht damit. Auch wenn der Hauptgrund hierfür war, dass Aidan die schwersten Kämpfe und das Zahlen des größten Blutzolls seinen Verbündeten überlasse hatte. Solche Verbündete konnte man immer gebrauchen, die mit Freuden nach Valhalla gingen. Und tote Verbündete bedeute weniger Hände, die ihren Teil an der Beute verlangten. Aber leider konnte die erfolgreiche Schlacht nicht überdecken, dass sie mit ihrem Ziel gescheitert waren: Nur ein Bruchteil des Silberschatz hatten sie stehlen können. Da waren die Angeln einfach konsequenter gewesen in ihrer Schlachtführung, das musste Aidan neidvoll anerkennen. Er hätte nicht so vorsichtig sein sollen und aggressiver auf die Schatzkisten marschieren sollen. Oder noch besser: Seine Verbündeten dazubringen sollen, dies zu tun." - Sicht der Iren auf den zurückliegenden Tag "Nun sitze ich in meiner Halle mit meinem Silber... und die Wut und Rachsucht sind mein Begleiter. Viele Männer habe ich verloren. Und mein Auge wurde mir von diesem irischen basdard genommen. Ich habe einen Plan. Mein Beichtvater heißt es nicht gut, aber zur seiner Verteidigung - er hat auch keine Ahnung von Rache und Krieg. Mit dem Silber schicke ich Boten nach Heitabu. Dort lebt mein Erstgeborener Olaf der Riese. Er hat noch den alten Glauben. Er wird eine Flotte aufstellen und mit dieser werden wir den Iren den Weg zu ihren Göttern zeigen. Ihre Flüsse werden sich rot färben von ihrem Blut." - Sigvald der Fromme "Mit etwas weniger Pathos als meine Vorredner möchte ich ebenfalls ein paar Worte zur Partie verlieren. Diese große Mehrspielerrunde war für uns alle eine neue Erfahrung und ich bin sehr erleichtert, dass das Szenario und die Änderungen am Ende so gut funktioniert haben. Selten bin ich nach einem Spiel körperlich so erschöpft gewesen, aber diese Erschöpfung sehe ich als etwas Gutes. Die Schlacht war für uns alle überaus fordernd. Hier und da gab es einige extreme Würfe, die sich allerdings in der Zusammenschau gut ausgeglichen haben. Berserker, die sich ihren Platz an der Seite der Walküren durch Auslöschung eines Trupps redlich verdienen, erschreckend akkurate Salven irischer Wurfgeschosse, ein verwegener Bauer, der trotz zahlloser Attacken einfach nicht sterben will und seinen Verbündeten die Flucht ermöglicht. Alles dabei. Natürlich inklusive taktischer Fehlentscheidungen meinerseits. Das Opfer des Kriegsherren war beispielsweise unnötig, die Iren haben viel zu ungestraft handeln können und noch einiges weiteres. Aber daraus lernt man. Ich hoffe nur, dass der seit seinem Sturz vom Pferd im Kampf verschollene Ealdorman Beorhtric bald wieder auftaucht. Denn es ist fraglich, ob die Anglodänen weiterhin den Frieden halten, wenn der ursprüngliche Vertragspartner nicht mehr auffindbar oder, im schlimmsten Fall, sogar tot ist." - Arkon "Sverrir war unzufrieden. Viel zu viele seiner Männer starben für den kleinen Haufen an Gold und Silber. Und diese verrückten Iren, sie haben sich hinter seinen tapferen Kriegern versteckt und ihnen die Blutarbeit überlassen. Was soll man von Bauern auch verlangen und erwarten. Gut; die Wurfspeere haben einen hohen und wichtigen Zoll gefordert, aber dass die Anführer der Iren sich nicht trauten die Hände schmutzig zu machen, kostete eventuell einen Teil des Goldes. Diese Verbündeten musste er im Auge behalten. Auch wenn es ihn wurmen würde, er sollte dies mit seinen Geschwistern besprechen und die weitere Zukunft planen. Seine Krieger dürsten weiter nach Gold. Nun noch ein paar Worte so, ich finde Arkon hat das Szenario super gestaltet und es ging erstaunlich eng aus, auch wenn ich dies im Spiel so gar nicht immer wahrgenommen habe. Die Iren und Wikinger hatten einen Plan, der leider nicht ganz aufgegangen ist. Vielleicht hätten wir es irgendwie noch schaffen können, dass der Schatz auf der rechten Flanke nicht das Spielfeld verlässt. Es war eine wirklich herausfordernde Partie, aber ich sehe das wie Arkon. Es hat einfach wirklich viel Spaß gemacht und ich muss auch bestätigen, dass ich definitiv selten oder noch nie so platt war nach einem Spiel. Das war das Szenario aber auch definitiv wert." -Zalantar
  10. Nenn das Modell bitte unbedingt “Agatha“.
  11. Damit @Zalantar und meine anderen Mitspieler in der nächsten Schlacht ordentlich Beute machen können, habe ich mich ein wenig ins Zeug gelegt, um den Wagenzug präsentabel zu bekommen. Außerdem schenkte mir der Ire noch ein paar Fässer und Kisten, die als Missionszielmarker etwas leichter bespielbar - weil kleiner - sind. Um die Stücke mit unserer Saga zu verknüpfen, fügte ich ein paar Details in Form von Schwertern und Münzhaufen hinzu. Letztere sind ganz simpel in dünne Scheiben geschnittene Speere auf Hügelchen aus Milliput. Das ging nicht nur schnell, sondern erzeugte auch einen überzeugenden Effekt. Die fertigen Marker. Für die investierte Zeit bin ich sehr zufrieden. Und der nun zum Plündern bereite Wagenzug. Letztlich habe ich für die wenigen Figuren grob so viel Zeit gebraucht wie sonst für einen regulären Trupp, was vor allem daran lag, dass ich mich immer wieder in den Kleinigkeiten verlor. Die Bauern mag ich nach wie vor sehr gern für deren Ausstrahlung. “Ihr seid unser König? Also ich hab' Euch nicht gewählt.“ “Mich hat mal ein Pferd getreten.“ “Wayne Rooney ist der beste Spieler überhaupt.“ Ich hoffe, Euch gefallen die präsentierten Sachen. In den nächsten Tagen mache ich ein wenig Pause vom Malen. In der folgenden Woche steht dann etwas ziemliches Großes an. Und danach schaue ich einmal, womit es weiter gehen wird. Übersteht die restliche Woche gut!
  12. Ähnlich wie Dir mit Stark Trek ging es mir mit dem X-Wing-Tabletop, das so ein bisschen der geistige Nachfolger des erstgenannten Spiels war. Wir hatten in der Gruppe lange eine Menge Spaß damit, bis sich vor allem durch FFG nach und nach der Power Creep einstellte. Mit X-Wing-2.0 hatte dann irgendwie keiner mehr Lust auf das System. Ansonsten sind Deine Erfahrungen in Köln natürlich ärgerlich. Abseits vom Solospiel ist unser Hobby wohl sehr viel sozialer als manch einer denken mag. Der Wagenzug hat seine ersten Farben bekommen, um möglichst noch vor dem nächsten großen Spiel fertig zu werden. Die Ponies sind im Moment noch sehr... rot, aber das sollte sich nach einer großzügigen Schicht Tusche geben. Die Gruppe Bauern rechts habe ich ein bisschen ins Herz geschlossen. Sie wirken weniger wie Flüchtlinge oder verängstigte Händler, sondern eher wie eine Bande Hooligans, die ihre englische Lieblingsmannschaft zum nächsten Auswärtsspiel begleitet. Kurzum: in Alfreds Wessex erobert das Missionsziel Dich.
  13. Mit so einer Gemeinschaft könnte man mich jagen. Tut mir leid, dass Du solche Erfahrungen machen musstest. Kommst Du denn überhaupt zum entspannten Spielen oder ist das tatsächlich eine große Hürde? In Leipzig wärst Du sicher gern gesehen. Dieses Wochenende ist bei mir nicht besonders viel passiert. Am Freitag bestellte ich noch fix den Wagenzug von Gripping Beast, dann ging es erst einmal in den Kurzurlaub nach Bad Düben. Was ursprünglich nach einer Menge Erholung und Pärchenzeit aussah, wusste schließlich auch auf der historischen Seite zu begeistern. Offenbar war die Region um das Städtchen im Dunklen Zeitalter ein Siedlungsgebiet der Slawen, genauer gesagt des Stammes der Siusli, die vor vielen hundert Jahren das umliegende Land bestellt haben. Heute Nachmittag empfing mich bei der Heimkehr direkt die Lieferung vom Freitag, die meine Nachbarn freundlicherweise entgegen genommen hatten. Natürlich konnte ich nicht an mich halten und begann sofort mit dem Basteln. Ein sehr kompakter Blister mit beträchtlichem Eigengewicht. Die Gussqualität war nicht überragend, aber die einzelnen Teile ließen sich gut verarbeiten. Durch den Detailreichtum erzählt die Figurengruppe wortlos eine persönliche Geschichte, welche hoffentlich zur Immersion unserer Spiele beiträgt. Nach dem Entgraten, Feilen, Waschen(!) und Kleben war dies das vorläufige Endergebnis. Morgen kommt die Spachtelmasse zum Einsatz, im Anschluss folgen Streu sowie Grundierung. Ich freue mich bereits auf dieses Bemalprojekt, weil es anders als viele der letzten Baustellen ist.
  14. Vielen Dank! Ja, das ist der Plan. Ich habe WHU vor einiger Zeit in der ersten Season ausprobiert und eigentlich auch Gefallen daran gefunden. Aufgrund eines Mangels an Mitspielern wurden meine bemalten Banden dann jedoch wieder abgetreten. Und kürzlich stellten wir im Nerd-Freundeskreis fest, dass ja doch irgendwie jeder mindestens einmal eine Bande gekauft hat, sodass wir uns nun als größere Gruppe daran wagen wollen. Wenn ich Deinem Faden folge, scheint das System ganz gut Laune zu bringen, oder?
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