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Montka

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  1. Man muss ja nicht für alles Begeisterung zeigen. Das ist in Ordnung. Dennoch wage ich zu behaupten, dass einem das Universum von 40k wahnsinnig viel Spielraum für künstlerische Freiheit bieten. Da kann man mit der ein oder anderen Grenze leben. Ich kann/konnte das zumindest. Viele Sachen, die vor 20+ Jahren erdacht wurden und heute weiterhin laufen und die Kernmechanik beibehalten möchten, kommen einem aus heutiger Sicht plump und verbohrt vor.
  2. Den Vorschlag von untypischer, älterer und damit von der Norm abweichenden Architektur unterstütze ich. Allerdings nicht innerhalb einer imperialen Stadt. Das würde in meinen Augen nicht passen. In einigen Romanen wird beschrieben, dass das Imperium, wenn es einen Planeten erobert und wirtschaftlich erschließt, bestehende Infrastruktur und Landschaften komplett planiert und in bekanntem Stil neu errichtet. Völlig gleich was dort existiert oder wie lange es schon da steht. Wenn das Mechanikum alles interessante ausgeschlachtet hat, kommen die Planierraupen. Selbstverständlich wird es im Imperium unzählige Ort geben, in denen fremdartige Architektur zu finden ist. Und selbst auf bewohnten Planeten gibt es mit Sicherheit noch unbekannte und uralte Ruinen oder Gebäude. Aber direkt innerhalb einer intakten Stadt, fänd ich unpassend. Die von dir angesprochene visuelle Ödnis ist quasi Teil der imperialen Architektur. Man könnte vielleicht ein einzelnes, futuristisches Gebäude in die gängige Architektur einbinden. Als auffälligen optischen Höhepunkt der Platte. Das trifft auch ganz gut den Charakter von "wir wissen nicht mehr wie es funktioniert, aber wir versuchen es so lang wie möglich mit unseren Mitteln zu erhalten." Aber einen ganzen Stadtteil, fänd ich zu viel. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ganze Stadtteile unberührt von der imperialen Administration bleiben. Aber vereinzelt und ein wenig in bestehende Gebäude eingebunden... joa. Warum nicht?
  3. Das Bild ist ziemlich Stimmungsvoll. Gefällt mir besser als die quietschbunten Bilder, mit denen GW mittlerweile seine Miniaturen anpreist. Ich bin zwar immernoch gegen die hohen Bases, aber was solls. Die neuen Gebäudearten tun dem Gesamtbild ganz gut, da sie neue Formen in das Stadtbilld einbringen und dieses dadurch interessanter wird. Schick, schick. Aber hinten rechts ist noch viel zu viel Platz. An die Arbeit.
  4. Dein Sinn für Sarkasmus und Ironie färbt halt langsam ab. Ich wasche meine Hände in Unschuld und schließe mich deiner letzten Aussage an.
  5. Schwert, Schild - Schwert, Schild <-> Gewehr - Gewehr. Was soll die Haarspalterei?
  6. Naja du musst es mal so betrachten: Zwischen dem Amerikanischen Bürgerkrieg und dem 2. WK liegen gerade einmal rund 80 Jahre. Zwischen imperialen Römern und den Wikingerraubzügen liegen rund 800 Jahre. So abwegig wie der Vergleich auf den ersten Blick scheint, ist er garnicht. In diesem speziellen Fall hätte ich allerdings auch kein Problem damit, die älteren Römer im Spiel zu sehen. Wenn es allerdings zur Regel werden würde, kann ich den Ansatz von @Sir Leon sehr gut verstehen, denn auch ich muss zugeben, dass es halt definitiv nicht dasselbe ist wie historisch passende Armeen und insgesamt auch weniger Spielspaß bringen kann. Natürlich darf das jeder handhaben wie er möchte und es kommt auch stark darauf an wie wichtig einem selbst die Historizizät für da eigene Spielerlebnis ist, bzw. wie viel Wert man darauf legt. Aber ich kann definitiv beide Seiten verstehen.
  7. Diese Praxis finde ich auch zum kotzen. Das ging ja damals bei der Box "Schlacht um die Blutinsel" los. Bei den Reitern der Hochelfen hatte man auch ein Teil, das eine Mischung aus Pferdekopf, Arm des Reiters, ein Stück Bogen, ein Stück Rüstung etc. war. Das hat mich damals schon aufgeregt. Vermutlich noch etwas mehr als es das heute tun würde, denn damals war man ja noch Multipartboxen gewohnt.
  8. Bei AT ist es so, dass jemand, der die Initiative gewinnt alle seine Einheiten abhandelt und dann der Gegner dran ist, richtig? Und das wird jede Runde aufs neue ausgewürfelt? Das ist in der Tat heftig. Andere Spiele, die es ähnlich handhaben, besitzen meist eine zweite Mechanik die die Vorteile eines doppelten Initiativegewinns etwas dämpft, bzw nicht zu sehr ausufern lässt. Bei Frostgrave zB. werden bekanntlich nicht die gesamte Banden abgehandelt, sondern immer einzelne Teile dieser. (Magier u. Gefolgsleute, Lehrling und Gefolgsleute, etc.) Bei Bolt Action wird immer nur für eine Einheit gezogen und auch hier nicht für die ganze Armee am Stück. Der Gegner hat zwar einen Nachteil, kann aber in einen gewissen Rahmen darauf reagieren und muss nicht tatenlos zusehen, wie seine Einheiten von der Platte genommen werden. Wirkt auf mich irgendwie undurchdacht von GW. So nach dem Motto: "Hey, die Leute mögen es, wenn zufällig die Initiative ausgewürfelt wird, also übernehmen wir das auch." Dabei denken sie aber anscheinend nicht daran, wie heftig das werden kann. Das Grundpinzip ist ja in Ordnung und als solches interessant, aber man braucht eben weitere Mechaniken, die dafür sorgen, dass der Gewinner der Iniative nicht zu krass im Vorteil ist.
  9. Persönlich finde ich ja die Uniformen ein gutes Stückchen schicker. Die wirken noch so altbackener und verschnörkelter als die Uniformen in der Napoleonik. Die sind im Vergleich dazu schon recht modern. @Sir Leon Ich habe ein Auge auf die Minden Miniatures geworfen. Das könnte auch ein Grund dafür sein, warum ich bisher noch widerstehen konnte. Die sind zwar schick, aber auch sehr teuer und nur in Amerika zu bekommen, soweit ich weis. Da überlegt man lieber ein paar mal mehr.
  10. Klingt als hättest du zu sehr den Erzählungen der ersten, vorausgegangenen Plünderer Glauben geschenkt und wirst dein blaues Wunder erleben, wenn dein Gegenspieler zum Schlag ausholt. Kann ich gut nachvollziehen. Das fand ich am Anfang auch ziemlich verwirrend und musste alles doppelt und dreifach nachschlagen, bis ich es einigermaßen durchblickt und mir gemerkt habe. Aber gerade am Anfang finde ich es ganz praktisch, wenn man solche Verwechsler berichtigen kann. Dann prägt es sich garnicht erst falsch ein. Aber wie gesagt, sollte sowas auf Dauer zu kleinkariert wirken, nerven oder gar die Motivation drücken, dann einfach Bescheid geben. Das ist definitiv nicht mein Anliegen und nachtragend bin ich auch nicht.
  11. Schön zu sehen, dass es hier bald richtig loszugehen scheint. Ich bin auch sehr gespannt, wie du deine Angelsachsen farblich gestalten wirst und ob du wieder in die Richtung deiner ehemaligen Kapetinger gehen möchtest, oder dir ein gänzlich neues Konzept zu eigen machst. Dann legt mal ordentlich los. Ich hoffe du verzeihst mir, wenn ich dir nochmal mit kleinkarierter historischer Korrektheit auf die Nerven gehe @Dizzyfinger, aber ich glaube mit den Thengs verwechselst du etwas. Die Thegns/Thanes waren niedere Adelige und stellten quasi die Gefolgschaft des Königs oder der Athelinge, (der königlichen Sippe) dar. Das war keineswegs unfreie Landbevölkerung, sondern wie auch die Huskarle (welche hauptsächlich als Leibwächter eingesetzt wurden) Berufskrieger und damit der besser ausgerüstete Kern des Heeres. Du meinst in dem Zusammenhang wahrscheinlich das allgemeine Aufgebot oder auch den Fyrd, der sich aus der Landbevölkerung zusammenstellte, welche regelmäßig zum Kriegsdienst eingezogen wurde, richtig? Aber auch bei dieser Miliz handelte es sich um freie Bewohner der angelsächsischen Königreiche. Soweit ich weis werden diese häufig als Ceorls (dt.Kerle) bezeichnet. Selbstverständlich gab es bei dem Fyrd gehörige Unterschiede, was Waffen und Ausrüstung angeht. "The basis of Saxon organisation was the obligation of every freeman of 15-60 years to perform military service, constituting the Fyrd." Ian Heath "Armies of the Dark Age 600-1066" Die wirklich unfreie Bevölkerung wurde wohl nur in Zeiten großer Gefahr zur Landesverteidigung im "Great Fyrd" eingezogen. Das stelle ich mir wie eine Art allgemeine Mobilmachung vor, welche aber wohl nur relativ selten ausgerufen wurde. Das würde aber erklären warum auf dem Teppich von Bayeux auch Kämpfer abgebildet sind, welche keinerlei Rüstung oder Ausrüstung mit sich führen und einzig und allein mit Knüppeln oder Alltagswerkzeugen bewaffnet waren. Außer ich habe jetzt bei dir etwas missverstanden. Dann musst du mich bitte berichtigen. Aber wenn jemand etwas sagt, das ich eigentlich anders im Kopf habe, bin ich natürlich auch neugierig. Im "besten" Fall bin ich es, der etwas dazu lernt. Glücklicherweise hat solch eine Begriffserklärung keinen wirklichen Einfluss auf deine geplante Bemalung der Modelle, daher hoffe ich, dass du nicht zu sehr die Augen verdrehen musst.
  12. Dann müssen hier natürlich auch schnell mehr Bilder her, damit wir der Nominierung (noch) gerecht(er) werden. Ich habe meinen zweiten Punkt für diesen Monat fertig. Ein weiterer Ritterbruder. Eigentlich wollte ich auf mind. vier Punkte zum Abschluss des Projekts kommen. Das wird ganz schön knapp. Na mal sehen. Leider ist das Modell nicht ganz historisch korrekt für einen Deutschritter, denn selbstverständlich wurde über dem Lentner bzw. Platenpanzer (Ja, Platenpanzer. Nicht Plattenpanzer ) noch der typische Wappenrock mit dem Ordenskreuz getragen. Aber manchmal muss man sich leider an die Vorgaben der Modelle richten und Abstriche machen. Ich habe mir aber schon vorgenommen das Modell ein weiteres mal zu kaufen und dann den Helm zu wechseln und den fehlenden Wappenrock selbst zu modellieren. Naja, irgendwann einmal. Und falls sich jemand fragt, was denn diese ominöse, Platenpanzer genannte Konstruktion, an seinem Oberlörper ist: Dabei handelt es sich um eine Art Überwurf aus Leder, welcher an der Innenseite mit kleinen Eisenplättchen ("Platen") verstärkt wurde und sich zu Beginn des 15. Jhds zur häufigsten Torsorüstung entwickelte. (Ob nur innerhalb des Ordens oder im gesamten Reich oder gar Europa, weis ich leider nicht). Darunter wurde natürlich noch der Kettenpanzer und die normale Gewandung getragen. Und wie bereits erwähnt, kam über den Platenpanzer noch der Wappenrock des Ordens. Aus diesem Platenpanzer entwickelte sich dann der Lentner. Im Prinzip ist dieser dem Platenpanzer sehr ähnlich, allerdings ging dieser nun bis zu Hüfte und war damit länger. Zusätzlich war der Lentner kein einfacher Überwurf sondern ein regelrechter Wams, der eng und hüftbetont anlag und mit Hilfe von Schnüren oder Schnallen von einem Knappen am Rücken des Ritters zusammengezurrt wurde. Aber nun genug der trockenen Geschichtsstunde. Her mit den Bildern. Soweit erstmal von mir. Ihr seid dran.
  13. Die Schlacht von Hohenfriedberg war eine Schlacht des Zweiten Schlesischen Krieges in der 1745 die Preußische Armee unter Friedrich II. auf ein Heer von Sachsen und Österreichern traf. Das recht bekannte Bild der preußischen Grenadiergarde zeigt beispielsweise auch einen Ausschnitt von Hohenfriedberg. Was den Zeitraum um den 7jährigen Krieg angeht, ist das so mit die einzige lohnenswerte Möglichkeit meine beiden liebsten Fraktionen (Preußen und Sachsen) unter einen Hut zu bringen. Im dritten Anlauf der Preußen wurde die Sachsen ja bekanntlich bei Prina eingeschlossen. Keine schöne Grundlage für eine eigenständige Truppe. Daher die Verlegung ein paar Jahre in die Vergangenheit. Zumindest sind so meine langfristigen Pläne. Deine Bilder machen natürlich wieder ordentlich Eindruck. Vor allem mit Gelände und schöner Umgebung sehen Miniaturen doch gleich nochmal wesentlich besser aus.
  14. Die Preußen sehen wirklich wundervoll aus. Da werde ich doch schon fast wieder schwach und schiele meinem eigenen Projekt Hohenfriedberg entgegen. Aber noch bleibe ich standhaft. Bei Miniaturicum bin ich auch immer erstaunt wie schnell das meistens geht. Wenn man zügig etwas braucht, ist man dort eigentlich stets an der richtigen Adresse.
  15. Nicht nur du. Die sehen echt super aus. Vor allem die Hunde sind sehr schön, wenn auch etwas klein. Hatte immer gedacht die waren größer. Ich seh schon. Hier sind 5 oder 6 Leute die den historischen Bereich eigentlich mal wieder richtig zum beben hätten bringen können.
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