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Prätoria

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Über Prätoria

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    Zu viel...
    Aber am liebsten 40k Imps.
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    Warhammer 40.000
    Blood Bowl
    Herr der Ringe
    Raumflotte Gothic

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  1. >>Hier hätten wir wohl auch unseren Pilot!<<, rief Richardson und riss Petrov damit aus seinen Gedanken. In einer Ecke des Raumes saß ein Mensch auf einem Stuhl. Wobei sitzen wohl eine unpassende Beschreibung war. Der Mann wurde lediglich durch Fesseln gehalten und wäre wohl sonst längst auf den Boden gefallen. Der Soldat trug die Uniform eines uticanischen Piloten, war übersät mit Blut, offensichtlich schwer verletzt und nicht ansprechbar. >>Wundert mich das es noch kein Alarm hier gab. Offenbar haben sie schon bemerkt, das es ein Leck gibt.<<, sagte Ivan und kniete sich vor den Piloten um ihn genauer zu betrachten. >>Die Blutflecken auf dem Boden hier sind noch ganz frisch. Vermutlich haben die ihn gerade erst gefunden. Die beiden Jungs da drüben waren wohl die Wachposten vor der Tür. Als unser Freund hier in den Gang getorkelt kam, haben sie ihn erst mal umgehauen und für eine kleine Befragung hier festgebunden.<<, überlegte Richardson laut. >>Dann hätten sie doch aber sicher schon über Funk eine Meldung gemacht und den Alarm ausgelöst!<<, fügte Calvin bei. >>Oder...<<, begann nun auch Petrov sich einzumischen >>...der Alarm ist schon Aktiviert! Nicht jeder Alarm hallt Sirenenartig durch die Gänge.<<. Alle schauten sich schweigend an. >>Wir sollten hier ganz schnell wieder verschwinden!<<, stimmten schließlich alle mit ein. Ivan und Calvin begannen die Fesseln des Piloten zu lösen, als sich plötzlich die Tür des Labors öffnete. Die Uticaner versteiften sich schlagartig und blieben stehen. Es betrat ein weiterer Wissenschaftler den Raum. Der Mann vor ihnen war in ein Datapad vertieft und schien sie gar nicht bemerkt zu haben. Erst als er vor ihnen stand schaute er auf und erschrak ganz offensichtlich. >>Was? Wer sind sie? Was machen sie hier?!<<, fragte er verunsichert und trat zwei Schritte zurück. Ivan trat sofort einen Schritt vor. >>Wir sind Trupp Beta drei und inspizieren die ...die... die Klimaanlage!<<, Antwortete er sofort. Es klatschte laut, als sich Richardson die Hand gegen die Stirn schlug und den Kopf schüttelte. Petrov stellte sich gedanklich gerade vor wie er Ivan würgte und Calvin starrte ihn einfach nur Fassungslos an. Der Laborant sah noch verunsicherter aus als vorher und ihm war anzumerken, das er wusste das etwas nicht stimmte. >>Ach so ...ja dann, ich muss da lang.<<, sagte er zögerlich und drehte sich um. >>Oh man!<<, stöhnte Richardson auf, schubste Ivan und Petrov zur Seite und ging schnellen Schrittes auf den Wissenschaftler zu. Dieser geriet offenbar in Panik und wollte losrennen, doch der Legionär war schneller. Er packte ihn am Nacken und warf ihn zurück. Der Mann fiel auf den Boden und schrie auf. >>Nein, bitte! Ich kann...<<, fing er an zu stottern, doch Richardson lies ihn gar nicht ausreden. Er zog Blitzschnell sein Messer und rammte es dem Mann durch den Unterkiefer in den Schädel. Sein Opfer erschlaffte sofort und gab keinen Ton mehr von sich. Petrov stand wie versteinert da. Er wusste zwar um die Notwendigkeit unentdeckt zu bleiben, aber Richardson†™s brachiale Art erschütterte ihn dennoch. >>Bringen sie eigentlich jeden um, der vor ihnen steht?!<<, brachte Calvin entsetzt hervor. >>Wenn er eine Gefahr für mich darstellt, ja!<<, antwortete dieser und wischte sein Messer an dem Kittel des Laboranten ab. >>Das sind Uticaner!<<. >>Im Moment sind es für mich Feinde! Die Rothelme da draußen sind vermutlich auch Uticaner, aber die wollen uns auch tot sehen. Denen hier drinnen kann ich genauso wenig trauen!<<. Petrov wollte gerade etwas sagen, als Richardson sich direkt vor ihn stellte. >>Fangen sie gar nicht erst an. Glauben sie mir, wir müssen hier raus und zwar flott!<<, sagte er knapp und lief weiter. Dann blieb er stehen drehte sich um und fügte noch hinzu >>Sir!<<. Ivan beugte sich zu Petrov herüber und sagte leise. >>Kommt mir das nur so vor, oder dreht der völlig ab, seit dem wir hier drinnen sind?<<. >>Mir kommt er auch etwas merkwürdig vor, aber er hat nicht ganz unrecht. Auch wenn mir seine Methoden nicht ganz angenehm sind. Sehen wir erst mal zu, das wir hier rauskommen. Danach kümmere ich mich darum, hier drinnen können wir jetzt keinen Streit gebrauchen.<<, erwiderte Petrov und ging ebenfalls weiter. Im vorbeigehen schaute er noch einmal auf den toten Laboranten und betete innerlich für ihn. Ivan und Calvin trugen den Piloten, während Petrov und Richardson mit den Waffen im Anschlag vorangingen. Schmerzend langsam bewegte sich der Trupp den Gang zurück, über den sie gekommen waren. Als sie vor der Gabelung standen, lugte Richardson vorsichtig um die Ecke und schreckte sofort wieder zurück. >>Schlechte Nachrichten.<<, sagte er lediglich. Petrov stöhnte entnervt auf und fragte >>Wie viele?<<. >>Etwa sechs bis acht Mann. Aber dafür ist die Tür da drüben jetzt offen!<<, antwortete Richardson und nickte in den zweiten Gang. >>Ich schätze wir haben keine Wahl. An denen kommen wir nicht vorbei und hier bleiben können wir auch nicht. Also gut, wenn uns keiner sieht wechseln wir die Seite.<<, sagte Petrov und winkte die beiden anderen Legionäre mit dem Piloten zu sich. >>Richardson, sagen sie bescheid.<< Der Soldat benutzte nun sein Gewehr, um damit um die Ecke zu sehen. Einen Moment blieb er regungslos stehen. >>Jetzt! Los los!<<, sagte er schließlich und sofort liefen alle auf die andere Seite, in den zweiten Gang hinein. Dort blieben sie gar nicht erst stehen, sondern liefen sofort weiter auf die nun offene Stahltür zu. >>Ich hoffe sie wissen was sie tun, Sir.<<, presste Calvin zwischen den Lippen hindurch, da ihm das tragen des verletzten offenbar nicht sehr leicht fiel. >>Das hoffe ich auch Leute. Das hoffe ich auch...<<.
  2. In der Hoffnung dauerhaft ins alte Tempo zurückzukommen, hier der nächste... -------------------------------------------------------- Die Gruppe bewegte sich langsam und so leise wie möglich weiter den Gang entlang. An der Gabelung schaute Petrov vorsichtig in beide Flure herein. Der Linke endete in einer weiteren massiven Stahltür. Der zweite verlief einige Meter geradeaus und enthielt mehrere Türen und Fenster auf beiden Seiten. Am Ende des Ganges befand sich eine milchige Glastür. Petrov nickte kurz in den rechten Gang hinein und die Uticaner setzten sich wieder in Bewegung. Die Waffen immer noch im Anschlag untersuchten sie vorsichtig jedes Fenster. Dahinter befanden sich Büros und kleine Labore. An einigen Tafeln standen komplexe Mathematische Formeln auf anderen Skizzen, die Petrov teilweise aus dem Chemie- und Physikunterricht kannte. Etwas verwirrend fand er jedoch eine Skizze eines Todeslegionärs, die zwischen all dem hing. Die Räume waren Menschenleer, sahen jedoch keinesfalls verlassen aus. Die Lichter waren an, Computer und einige Messgeräte liefen und auf einem Tisch stand sogar ein noch qualmender Kaffee. >>Kann irgendwer was mit dem ganzen Kram anfangen?<<, fragte Petrov, während sie weiterhin Fenster für Fenster untersuchten. Ivan und Calvin schüttelten nur den Kopf. Richardson blieb stehen, als er die Skizze des Todeslegionärs sah. >>Ich glaube wir...<<, begann er langsam zu reden, als ob er in Erinnerungen schwelge. >>Nein, nichts! Keine Ahnung!<<, brach er dann abrupt ab und lief weiter. Die vier Soldaten nährten sich der großen Glastür, die scheinbar durch einen Augenscanner geschützt war. An der Tür befanden keinerlei Türgriffe, oder andere Vorrichtungen um sie zu öffnen. Als Petrov gegen die Scheibe drückte, merkte er gleich das sich diese Tür nicht auf diese Weise öffnen lies. >>Tja...<<, sagte Ivan, als er vor dem Augenscanner stand. >>Geht wohl nur damit. Und ich fürchte wir haben nicht den richtigen Blickwinkel dafür! Ha ha ha...<<, begann er halbherzig zu lachen, hörte jedoch abrupt mit einem räuspern auf, als keiner der anderen lachte. >>Ich schätze hier geht's auch nicht weiter. Lasst uns noch mal da hinten nachschauen.<<, sagte Petrov und wollte sich gerade umdrehen, als sich die Glastür vor ihm fast lautlos öffnete. Vor ihm standen nun zwei schwarz gekleidet und gepanzerte Legionäre. Die beiden machten zwar für einen Sekundenbruchteil einen verdutzten Eindruck, zogen jedoch blitzschnell ihre Waffen. Petrov gelang es gerade noch so dem ersten das Gewehr zur Seite zu treten, bevor er abdrücken konnte. Der zweite legte gerade an, als ihm ein Messer in die Kehle flog und er gurgelnd zusammenbrach. Petrov wollte keinen Alarm mit einem Schuss riskieren und ging deshalb mit dem Kolben seines Gewehrs auf seinen Gegenüber los. Dieser parierte den Schlag fast mühelos mit dem Arm und Schlug den Uticaner mit der Flachen Hand auf die Stirn. Der wuchtige Schlag verletzte Petrov zwar nicht, brachte ihn aber kurz aus dem Gleichgewicht. Mehr brauchte der schwarz gepanzerte Soldat nicht um ihn mit einem schnellen Tritt auf den Boden zu werfen. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit hob er das Gewehr wieder an und zielte auf den am Boden liegenden Uticaner. Nicht weniger schnell wurde ihm das Gewehr jedoch erneut aus der Hand geschlagen. Richardson stand nun über Petrov und schlug mit den bloßen Fäusten auf seinen Gegner ein. Dieser konterte jedoch ebenso und die beiden ließen Schlag auf Schlag folgen. Die Schläge erfolgten so schnell, das Petrov mühe hatte ihnen richtig zu folgen. Das ganze erinnerte ihn eher an einen Wettkampf im Profikampfsport. Da er aber nicht nur zusehen wollte, zog er das Kampfmesser, welches an seinem Bein befestig war und stach seinem Gegner damit zwischen Oberschenkel und Unterleib. Mit einem Schrei kippte dieser seitlich weg. Richardson gab ihm gar nicht erst die Gelegenheit zu Fallen. Kaum war die Deckung weg, griff er den Kopf seines Gegenübers und brach ihm mit einer schnellen Seitwärtsbewegung und einem ekligem knacken das Genick. Jetzt erst fiel der tote Körper um. Als Petrov aufstehen wollte, bemerkte er eine weitere Person in dem Raum vor sich. Es handelte sich um einen mit weißen Kittel gekleideten Mann. Offenbar ein Arzt oder Wissenschaftler. Dieser rannte sehr überstürzt durch den Raum. Richardson griff sich das Messer, welches noch in der Lunge des toten Soldaten steckte, und warf es mit einer knappen Handbewegung nach dem Mann. Es traf ihn genau in den Kopf und warf ihn sofort um. >>Hey! Das war ein Zivilist!<<, rief Petrov. Sein Kamerad neben ihm drehte sich zu ihm um und erwiderte lediglich >>Wäre ihnen der Alarm lieber gewesen?<<. Dann betrat er langsam den Raum. >>Zuerst würde ich gerne Wissen, warum die sofort angegriffen haben. Die haben ja nicht mal überlegt uns zu fragen wer wir sind!<<, erwiderte Petrov und richtete sich auf. Ivan und Calvin standen immer noch staunend im Gang und hatten scheinbar noch gar nicht richtig verstanden, was gerade geschehen war. Auch Petrov brauchte einen Moment um das Geschehene zu verarbeiten. Dann betrat er auch den Raum. Es handelte sich offenbar um ein großes Labor. Überall standen Reagenzgläser, Computer, Chemiebedarf, Flaschen mit farbigen Flüssigkeiten und vieles mehr. Am meisten Aufsehen erregten jedoch ein paar große Tanks auf der anderen Seite des Labors. Sie waren etwa zwei Meter hoch und maßen etwa einen im Durchmesser. Außerdem waren sie je mit einer leicht grünlichen Flüssigkeit gefüllt und einem Menschen! Petrov ging näher heran um sich das genau anzusehen. In den Tanks schwammen tatsächlich Menschen. Schätzungsweise in seinem Alter, vollkommen nackt und mit einer Art Sauerstoffmaske auf dem Gesicht. Bildschirme am Tank zeigten Puls, Blutdruck und andere Körperfunktionen. >>Was bei Imperator ist das hier!?<< fragte er ziellos in den Raum, während er die Tanks abschritt und begutachtete. >>Hey Leute! Schaut euch das mal an! Das glaub ich ja nicht, Zwillinge!<<, rief Ivan zu ihnen herüber. Petrov ging zu ihm herüber und betrachtete die beiden toten Soldaten auf dem Boden, vor denen Ivan gerade stand. Die beiden Männer hatten keine Helme auf, aber Petrov war sich anhand der Uniformen trotzdem sicher, das es sich um Todeslegionäre handelte. Die beiden Gesichter sahen wirklich komplett identisch aus. Jeder hätte das Spiegelbild des anderen sein können. >>Das ist aber ein sehr seltsamer Zufall wenn ich mich fragt.<<, sagte Petrov. >>Moment...!<<, begann er erneut und lief zurück zu den Tanks. Auch hier fand er die selben Gesichter wieder. Insgesamt sechs Stück. >>Nein. Das ist kein Zufall! Das ist ...nein, das kann nicht sein! Das ist verboten! Die können doch nicht...<<. >>Doch, können sie.<<, unterbrach in Richardson, der auf einmal neben ihm stand. Ivan kam nun ebenfalls zu ihnen gelaufen. >>Glaubt ihr etwa das sind Klone?! Dürfen wir das? KÖNNEN wir das überhaupt?!<<, fragte er ungläubig. >>Das es geht, sehen wir wohl. Ob das erlaubt ist....<<, sagte Richardson und lies den Rest des Satzes ins leere gehen. >>Wir befinden uns hier also in einer unterirdischen Klonanlage?!<<, sagte nun auch Calvin, der nun ebenfalls vor den Tanks stand. >>Das könnte erklären, warum die schwarzen Jungs hier so ein Großaufgebot herschicken. Und warum die beiden uns sofort angreifen wollten.<<, sagte Petrov. >>Geheimhaltung! Keine Zeugen gleich keine Infos, die dem Imperium in die Hände fallen könnten. Die schießen vermutlich auf alles, was nicht in diese Anlage gehört.<< fügte Richardson bei, während er durch das Labor wanderte. >>Wo wir schon bei unglaublichen Dingen sind ...wo hast du denn Nahkampf und Messerwerfen gelernt?<<, fragte Ivan und lief seinem Kameraden nach. >>In der Ausbildung.<< >>Wieso haben wir denn so was nicht gelernt?! Petrov, hast du das gelernt? Pavel, kannst du das auch? Das ging ja bamm, bamm, bamm! Du musst mir....<<, plapperte Ivan freudig vor sich her und lief Richardson hinterher. Petrov hörte gar nicht mehr zu. Er überlegte. Er war sich sicher dieses Gesicht schon einmal vorher gesehen zu haben. Aber wo? Woher kannte er dieses Gesicht...
  3. So, ich mach mal was ganz unerwartetes, etwas völlig verrücktes! Ich schreibe weiter...! Zumindest schonmal ein kleinen teil, quasi als Zeichen des guten Willens. Ich versuche wieder einigermaßen regelmäßig zu schreiben. Also nicht im Abstand von einigen Monaten. _______________________________ >>Springt in die Krater! In Deckung, los! <<, schrie Petrov in sein Helmkomm. Als er gerade zum Sprung ansetzen wollte um in den nächsten Krater zu springen, traf ihn ein harter Schlag seitlich am Kopf und warf ihn zur Seite. Dadurch fiel er in einen anderen Krater, rollte den Rand herunter und überschlug sich dabei ein paar mal, bevor er hart auf dem Kraterboden aufschlug. Stöhnend rollte er sich langsam auf den Rücken und schaute in den Himmel. >>Status<<, sagte er leise stöhnend ins Helmkomm, während er überprüfte ob er noch alle Körperteile bewegen konnte. >>Hab einen Streifschuss an der Schulter, nix schlimmes.<<, antwortete Ivan. >>Ich bin Ok, aber das Funkgerät hat einen Treffer abbekommen. Ich weiss nicht, ob es noch funktioniert.<< meldete Calvin. >>Ich glaube ich habe nichts abbekommen. Bin ich froh, das ich den Flammenwerfer gegen den Granatwerfer getauscht habe!<<, erwiderte Richardson. Petrov stand auf und kletterte den Kraterrand bis kurz vor den Rand hoch, um dann vorsichtig drüber zu schauen. Am Rand des Platzes konnte er zahlreiche ausgebrannte Häuser sehen, in denen sich das MG-Nest verstecken konnte. Die Waffe konnte er aber nicht sehen. Ein Blick auf den qualmenden Flieger sagte ihm, das sie nur noch ein paar Meter vor sich hatten. >>Ok Leute. Wir sind kurz vor unserem Ziel. Ich würde sagen, wir werfen ein paar Rauchgranaten und rennen weiter. Richardson!<< >>Verstanden.<< antwortete dieser lediglich und lud zwei Rauchgranaten in den Werfer. Ein paar Sekunden später ertönte ein leises ploppen, gefolgt von einem langem zischen. Langsam breitete sich um den Trupp herum Nebel aus. >>Also gut. Auf Infrarot umschalten. Alle bereit? LOS!<< rief Petrov, sprang auf und rannte weiter auf die Ruine zu. Um ihn herum sprangen auch die anderen Soldaten des Trupps aus ihren Löchern und rannten weiter auf die Ruine zu. Die Gruppe war nur ein paar Meter gelaufen, als ihnen erneut Kugeln um die Ohren flogen. >>Verdammt! Die sehen uns immer noch! Die können durch den Nebel durchschauen.<< rief Calvin. >>Weiterlaufen. Weiterlaufen!<< schrie Petrov und legte noch einmal einen Gang zu. Der rettende Krater kam schnell näher und die letzten paar Schritte sprang Petrov regelrecht in die Deckung. Im Krater verlor er fast das Gleichgewicht und konnte sich nur gerade so auf den Beinen halten. Fast zeitgleich sprang auch der Rest des Trupps in den Krater. >>Gott verdammt! Ich lebe!<<, schrie Ivan während er sich schwer keuchend mit den Händen auf den Oberschenkeln stützte. Auch die anderen setzten sich oder gingen in die Knie und suchten nach möglichen Wunden. Calvin stöhnte auf und ließ sein Gewehr fallen. >>Mich hat's erwischt!<<. Petrov drehte sich sofort zu ihm um und sah, das der rechte Arm des Funkers blutete. Die graue Uniform färbte sich langsam rot. >>Lassen sie mal sehen.<< sagte Richardson und untersuchte vorsichtig den Arm. Calvin biss die Zähne zusammen und konnte scheinbar nur schwer ein schreien unterdrücken. >>Durchschuss durch den Unterarm. Können sie die Hand noch bewegen?<<, fragte er seinen Kamerad, ohne den Blick von dem Arm zu wenden. >>Nein verdammt! Mir wurde eben der Arm halb weggesprengt!<< zischte der Funker zurück. >>Ach, stellen sie sich nicht so an. Ein bisschen Despray drauf, Verband drum und bei nächster Gelegenheit zum Sanni.<<. Petrov nickte erleichtert >>Wir können von Glück reden, das nicht mehr passiert ist. Das MG war wohl recht weit entfernt und die Streuung zu groß, um richtig zu treffen.<< >>Ausserdem hat die Panzerung einige Treffer abgehalten.<< merkte Richardson an, während er über ein kleines Einschlagsloch in seiner Schulterpanzerung strich. >>Ok, Richardson kümmern sie sich um Calvin. Wir schauen uns derweil mal den Flieger an.<< sagte Petrov, nickte Ivan zu und lief mit ihm zu dem Wrack. Jetzt konnte er sich auch zum ersten mal die Ruine genauer ansehen. Sie standen definitiv in einem Gebäude, oder besser in dem, was davon übrig war. Sie befanden sich wohl im ehemaligen Keller. Alles war mit Erde und Schutt bedeckt. Vereinzelt stachen Rohre, Leitungen und Stahlträger aus dem Geröll heraus. Ein paar Meter über ihnen, am Kraterrand Begann das Mauerwerk, was einmal die Wände waren. Davon waren aber auch nur noch vereinzelte Stücke übrig. Nicht mal mehr ein ganzes Stockwerk war noch zu sehen. Der Flieger, ein Thunderbolt, lag ganz unten in der Kratermitte. Hinter ihm eine große Schleifspur, die direkt durch ein Loch in der Wand führte. Scheinbar war der Flieger weiter vorne aufgeschlagen und den Rest bis in den Krater gerutscht. Der Rumpf des Thunderbolts war völlig demoliert und zerquetscht. Der Linke Flügel war weg und der rechte regelrecht zerfetzt. Der Rumpf wies mehrere Einschusslöcher auf und das verkohlte Heck qualmte noch. >>Der Flieger ist hinne.<< stellte Ivan kategorisch fest. Petrov nickte nur. >>Ja, aber wo ist der Pilot?<< fragte er leise. Das Cockpit war geöffnet, aber der Pilotensitz war noch drinnen. Der Schleudersitz wurde also nicht ausgelöst. Aber von dem Piloten gab es keine Spur. >>Vielleicht ist er einfach so rausgesprungen?<< begann Ivan zu rätseln. >>Bei wahrscheinlich ein paar hundert kmh? Glaub ich kaum. Ausserdem hätte er dann wohl keinen Notruf mehr mit dem Flieger abgesetzt.<<, erwiderte Petrov, während er um das Wrack herumlief. Als er an der Schnauze des Fliegers angekommen war, währe er beinahe in ein Loch gefallen und konnte sich erst im letzten Augenblick am Wrack festhalten. >>Was ist denn das?!<<, rief er und versuchte das Gleichgewicht wieder zu bekommen. Ivan eilte zu ihm herüber und sah nun ebenfalls das Loch. Es war genau die Mitte des Kraters und sah aus wie eine durchbrochene Mauer. Aus dem innerem schien gedämpftes Licht. Petrov bückte sich und sah genauer hin. Die durchbrochene Wand wies eine Dicke von etwa einem halben Meter auf und schien äußerst massiv gebaut zu sein. Das Loch war gerade groß genug, damit ein Mensch durchpasste. >>Nach dem Keller sieht mir das nicht aus.<< hauchte Ivan, als ob er Angst hätte das ihn jemand hören könnte. Petrov schaute sich noch einmal um und mutmaßte schliesslich >>Wir müssten hier eigentlich bereits unter dem Keller sein. Knapp einen Meter darunter, wenn ich mich nicht vollkommen irre.<<. >>Nach der Kanalisation sieht mir das aber auch nicht aus.<< sagte Ivan und versuchte den Kopf in das Loch zu stecken. Petrov winkte derweil die beiden andern Teammitglieder zu sich, die auch sofort angelaufen kamen. Calvin nun mit einem Verband um den Arm und das Gewehr geschultert. Ausserdem hatte er das Funkgerät abgelegt. >>Was ist mit dem Funk?<< fragte ihn Petrov, als er näher kam. >>Hat einen Treffer abbekommen und macht's nicht mehr!<< erwiderte dieser kurz. >>Auch das noch! Also gut, wir schauen uns mal dieses Loch hier an. Keine Ahnung was das ist, aber eventuell ist unser Pilot dort unten. Ivan und ich gehen rein. Ihr beide deckt uns den Rücken.<< befahl Petrov knapp und begann sich durch das Loch zu quetschen. Ivan hielt ihn an den Armen fest und lies ihn langsam herunter, bis er ihn ganz losließ und Ivan noch einen knappen Meter fiel. Auf dem Boden angekommen, zog er sofort das Gewehr und schwenkte es hin und her. >>Alles sauber. Kommt runter.<< sagte er in sein Helmkomm, während er sich die Umgebung genauer ansah. Er stand mitten in einem Flur. Einen weißen Flur, mit ebenfalls weißem Fliesenboden. An den Wänden befanden sich einige Farbige Waagrechte Streifen, die Petrov als Wegweiser erkannte. Die Lampe über ihm flackerte und wurde scheinbar durch den Durchbruch in der Decke beschädigt. Einige Meter in die eine Richtung befand sich eine Massive Stahltür und in die andere Richtung gabelte sich der Weg. Ivan war mittlerweile auch angekommen und schaute sich um. >>Das ist ganz sicher nicht die Kanalisation! Das Teil hier sieht ordentlicher aus als unsere Kasernengebäude! Was ist das?<< staunte dieser. >>Ich habe keine Ahnung. Aber wenn ich raten müsste und mir die Dicke und bauweise der Decke anschaue, würde ich auf eine Art Bunker tippen. Scheinbar hat es nur ein Orbitalschlag gerade so geschafft ein winziges Loch reinzusprengen und das obwohl das Teil hier gar nicht mal so tief unter der Erde liegt.<< erwiderte Petrov und kniete sich hin, als ihm ein Blutfleck auf dem Boden auffiel. Als er den Gang entlang schaute, sah er noch mehr Blutflecken. >>Scheint so, als ob unser Pilot eine Spur hinterlassen hat! Ok Leute, kommt alle runter. Wir schauen uns das mal an. Waffen bereithalten! Ich habe keine Ahnung was das hier ist und ich fürchte, wir dürften auch gar nicht hier sein. Seid also auf alles gefasst!<<.
  4. Ich seh schon, die Geschichte lässt sich nicht mehr einfach so ''totschweigen''... Na ja, hatte jetzt noch eine Prüfung hinter mich gebracht und nun sollte es (eigentlich) möglich sein mal wieder weiter zu schreiben. Ich tue mein bestes!
  5. Moin. Ja,die Karnevalszeit ist vorbei. Allerdings ist es mit meiner Zeit net viel besser geworden. Ich versuche wirklich weiter zu schreiben und ich schreib auch immer noch ab und zu ein paar weitere kleine Teile, will jetzt aber net anfangen hier immer nur einzelne Sätze reinzusetzen. Will also erst einmal wieder ein paar Seiten Sammeln und dann hier weiter machen. Sorry,momentan ist bei mir aber leider net mehr drinn. Ich kann nur sagen das ich auf jeden Fall weiterschreiben werde,aber wann will ich lieber net mehr ansagen (da ich es vermutlich wieder nicht ganz einhalten könnte). Ich hoffe also auch,das es bald weiter geht.
  6. Dabei ging es letzendlich eigentllich nur darum, wie weit man so etwas glauben schenken darf. Man sollte ganz einfach nicht alles, was man liest oder sieht sofort als ''einzig wahre'' Geschichte sehen. Damit will niemand sagen,das man dem Tagebuch was du schreibst nicht glauben sollte. Wenn man versucht heute die Geschichte von damals zu erlernen, bzw. zu begreifen, dann kann man sich nun mal fast nur noch auf Aufzeichnungen verlassen (man selber war ja nie dort und die Augenzeugen sind bereits sehr wenige geworden. Und es werden nun mal nicht mehr). Aber man sollte auch nicht sofort alles glauben, was man aus damaligen berichten liest oder sieht. Man muss sich also zum einen die ''richtigen'' Quellen suchen und man muss aber vor allem die Quellen richtig deuten. Und dieses Tagebuch ist genau so eine Quelle dafür wie Fotos, Frontberichte, Filmaufnahmen, Augenzeugen... Deswegen kam diese Disskusion auf. Zumindest habe ich das so aufgefasst. Berichtigt mich,wenn ich falsch liege. Gut,ich versuche das,was ich meinte etwas anders zu formulieren. Ein möglichst simples bsp: Wenn du in einem Bericht >lesen< würdest, das Auf dem Dach des Reichstages eine Sowjetflagge gehisst wurde, dann kannst du dich im Prinzip nur darauf verlassen, das es stimmt. Wenn du aber auf einer originalen Videoaufnahme >siehst< wie diese Flagge gehisst wird, dann weiss man, das es passiert ist. Oder es gibt ein recht bekanntes Bild, von einem ausgebranntem Panther, der direkt vor dem Kölner Dom steht. Aufgrund des Fotos weiss man das der dort gestanden hat. Würde es nur in irgendeinem Bericht stehen, dann könnte man nur davon ausgehen, das es so war. Verständlich auf was ich hinaus wollte?^^
  7. Ich bezog mich damit auch eher auf Filmaufnahmen,nicht auf einzelne Fotos. In einem statischem Foto kann man auch vieles falsch deuten,klar. Deswegen meinte ich auch eher wirkliche Filmaufnahmen. Denn wie du ja schon sagtest, die Eindrücke von Personen sind persönliche Eindrücke und können von der Sichtweise der jeweiligen Personen beeinflusst sein. Bei einer Film/Videoaufnahme hingegen hat man die Möglichkeit das ganze eher etwas...neutraler zu sehen, bzw. hat man einen besseren Überblick. So etwas kann zwar nicht alle Sinneseindrücke, wie z.b. Gerüche (ausser auf dem video laufen alle Personen blau-grün an und halten sich Nase und Mund zu.Dann kann man zumindest davon ausgehen,das es...ich weiss nicht ob man das so sagen darf...ett riescht!...)einfangen, aber durchaus Laute,Oberflächenstruktur und auch das Empfinden der Leute. Auch wenn vielleicht nicht so gut wie die Persönliche Beschreibung der Leute selbst. Wenn du z.b. einen Bericht eines Soldaten liest,der schrieb: ''Habe heute drei Panzer mit nur zwei Panzerfäusten geknackt!'', dann würde man vermutlich eher denken ''ja,iss recht. Geh nach Hause!'' Wenn du nun aber ein Original Video siehst, auf dem derjenige das wirklich macht (wie auch immer er es anstellt), dann glaubt man dem doch gleich mehr,oder? Natürlich muss man alles (Berichte,Tagebücher,Filme/Videos,Fotos,Bilder...) richtig deuten. Aber auf Videos hat man zumindest die Möglichkeit, das gesehene selbst zu deuten. Für die Stimmungen der Leute und deren Empfinden sind natürlich die Berichte der betroffenden die beste Quelle,keine Frage. Vielleicht liegt es aber auch wirklich nur an der visuellen Macht, die Bilder und Videos ausstrahlen. Man vertraut oftmals eben lieber auf das was man selber sieht, als auf die Beschreibungen anderer vertrauen zu ''müssen''. Ich spiele auch Flames of War (Achtung! Ein Häretisches-nicht GW-TT Spiel!). Und meiner Meinung ist die allerbeste Vorlage für eine historische Armeeaufstellung eine Luftaufnahme eines Aufklärers, der z.b. gerade eine Panzerformation beim Angriff filmt. Denn da kann man sich dann eigentlich sehr sicher sein, das die genau so eingesetzt wurde. Ein persönlicher Bericht einer Person, die ''nur'' mittendrinn mitgefahren ist, halte ich in diesem Falle nicht für so gut. Denn dafür fehlt der einen Person einfach der Überblick. So weit meine Sichtweise der Quellenkunde.
  8. Das ist natürlich richtig. Jedoch finde ich, das solche persönlichen Eindrücke von Leuten, die das wirklich erlebt haben auf jeden Fall sehr wichtig sind. Vielleicht geben die nicht immer so gut und genau wieder, was sich genau an der Front an sich abgespielt hat, aber sie geben auf jeden Fall sehr gut wieder, wie es den Menschen dort erging. Und das kann niemand so gut wiedergeben,wie die betroffenen selbst. Die beste Quelle sind natürlich originale Kameraufnahmen. Aber Frontberichte, sind da immer so eine Sache. Wenn man z.b. den Berichten der Allierten Panzerbesatzungen getraut hätte, dann hätten diese im Krieg mehr deutsche Tigerpanzer zerstört, als überhaupt gebaut wurden. Das lag im übrigen daran, das der Tiger bei den Allierten einen gefürchteten Ruf hatte und die Ammis&Tommys oft bei jedem deutschem Panzer in Panik gerieten, weil man bei vielen Panzern immer ''sicher'' war das es ein Tiger sei. Meistens waren es allerdings Panzer IV, die mit ihren Seitenschürzen dem Tiger durchaus ähnlich sahen. Und wenn sie den geknackt hatten, wurde natürlich sofort (vermutlich laut jubelnd!) ein Tigerabschuss verzeichnet. Die meisten Allierten haben jedoch nie einen wirklichen Tiger zu sehen bekommen... Immer wieder ein schönes bsp. das man auch auf ''offizielle'' Berichte und Angaben nicht immer vollstens vertrauen sollte. Von der damaligen Propaganda mal ganz abgesehen. Schließlich stand Deutschland ja 1945 noch kurz davor, den ''Endsieg zu erringen... Im übrigen, schön das du weiterschreibst und schön das deine Großmutter diese Einstellung besaß. Denn ich denke so etwas ist wirklich wichtig. Wenn ich manchmal mitbekomme, was ''unsere'' heutige Jugend teilweise für eine Geschichtskenntniss besitzt, läufts mir ja kalt den Rücken runter... (es gibt WIRKLICH Leute, die nicht mal wissen wer Hitler ist...)
  9. Also obwohl ich das ganze sehr Intressant finde, da ich mich generell sehr für den 2. Weltkrieg intressiere und mich viel damit beschäftige, aber so ganz unrecht hat Drukhi nicht. Schließlich ist das ganze kein Wehrmachtsbericht oder eine Aufzeichnung eines Frontreporters, sondern ein persönliches Tagebuch einer Person. Andererseits gibt es natürlich historische Eindrücke in die damalige Zeit und die Personen, die damals lebten. Und gerade viele Jugendliche von heute haben kaum bis überhaupt keine Ahnung aus diesem Abschnitt unschöner, aber sehr wichtiger deutscher Geschichte. Das ist ganz offensichtlich kein Stück ''NPD-Dummschwätzerei'' und auch nicht so ein ''Ammi-Propaganda-Reportagenmist'', der teilweise im Fernsehen läuft. Von Filmen wie ''Der Soldat James Ryan'' will ich garnet reden. Der ist so historisch korrekt, wie fliegende Frösche...(Man merkt eben, das er in der USA gedreht wurde) Dieses Buch gibt zumindest mal einen Blick darauf, was wirklich passiert ist und kann wichtige Einblicke in die damalige Zeit liefern. Was deine Großmutter dazu sagen würde weiss ich nicht, da ich sie nicht kenne. Das sie es dir vererbt hat, heisst ja nicht umbedingt das es sonst keiner lesen soll/darf. Schließlich vererbt man persönliche Sachen generell eher an Verwandte und nich an die ''Öffentlichlichkeit''. Du solltest dir zumindest überlegen, ob es wohl in ihrem Intresse lege, wenn man es öffentlich zum lesen frei gibt. Und das es in einem "Fantasy/SciFi-Kriegsspiele-Forum'' steht, finde ich sogar garnet mal so verkehrt. Denn gerade hier (und im Warhammer Umfeld allgemein) können Jugendlich ganz schnell einen falschen Eindruck vom Krieg bekommen, da man glaube ich nur in den seltesten Fällen die Grausamkeit des ganzen in die Geschichten bekommt. Also intressant finde ich es auf jeden Fall, aber überlege dir nochmal was wohl deine Großmutter davon halten würde. So viel Respekt sollte man für die Leuten haben. Ich persönlich z.b. würde wollen, das so etwas von mir veröffentlicht wird, damit die Leute erfahren was Sache war und man zu keiner Zeit vergisst, was Krieg bedeutet(deswegen versuche ich z.b. in meinen Geschichten so gut wie möglich auch die ''unschönen'' Eindrücke zu vermitteln.Was mir vermutlich auch nur halbwegs gelingt.). Das heisst aber natürlich nicht, das jeder Mensch so denkt. So genug gebabbelt. Ich hab mich wahrscheinlich schon wieder drei mal wiederholt und viel mist geredet... Also wie gesagt, denke nochmal drüber nach. Aber ich würde mich freuen, wenn du weiterschreibst.
  10. Doch,doch... sobald ich wieder Zeit habe. Ja, sorry die übliche Ausrede. Aber momentan ist Karneval und da ich in nem Drumcorps spiele, heisst das Hochsaison für mich. Aber es wird auf jeden Fall weitergehen.
  11. So, nun kommt noch schnell der definitiv letzte Teil für dieses Jahr. Ich schreib erst wieder nächstes Jahr weiter! ------------------------------------------------ Bei Anbruch der Dunkelheit machte sich Petrov mit seinem Trupp auf den Weg. Die Nacht hüllte die gesamte Stadt in ein seltsamen Schein. Der Himmel glühte geradezu rötlich und obwohl keinerlei Lampen schienen, war alles in einem schwachen rötlichem Licht getaucht. Hier und da brannten noch Gebäude oder es lagen brennende Wracks herum, welche die Gegend um sie herum mit einem hellem flackern bedeckte. In der Ferne waren die Geräusche von Kämpfen zu hören. Das donnern von Artillerie, Salven von Maschinengewehren und Motorengeräusche. Der Kommandotrupp arbeitete sich gerade durch eine kleine Seitengasse vorwärts. Mann für Mann arbeiteten sie sich von Deckung zu Deckung vorwärts. Immer die Fenster und andere Strassen beobachtend. Von dem roten Schein nahmen die Soldaten kaum etwas war. Für sie war alles in das Grün der Nachtsichtgeräte getaucht. >>Warum konnte Ford eigentlich dort bleiben und ich muss mit? Ich bin doch nicht mal Infanterist!<<, beschwerte sich Ivan leise, während sie gerade im Sprint eine grössere Strasse überquerten. >>Weil er Sani ist und den Leuten dort helfen kann. Hätte ich dich dort gelassen, wären in etwa zwei Stunden alle Vorräte weg gewesen!<<, erwiderte Petrov genervt. Ohne eine Reaktion darauf schwieg Ivan für einen Moment, bevor er erneut die Stille brach. >>Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, das man ständig überall Geräusche von Gefechten hört, wir aber so gut wie nie etwas sehen? Wo sind die denn alle? Es müssten doch tausende von Soldaten in der Stadt sein!<<. Ivan hatte den Satz kaum ausgesprochen, als Richardson zu ihm kam, ihn am Kragen packte und direkt vor sein Gesicht zog. >>Halt die Klappe! Als du das letzte mal so was losgelassen hast, hatten wir gleich darauf einen ganzen Trupp Dosenköpfe am Hals! Und ich hab keine Lust, das wir gleich zwischen zwei Fronten im Kreuzfeuer stehen!<<, zischte er den Panzerfahrer an, bevor dieser noch etwas erwidern konnte, hob Petrov die Faust und ging in die hocke. >>Haltet die Klappe.<<, flüsterte er ins Komm. >>Was denn? Sind wir schon im Kreuzfeuer?<<, fragte Ivan überrascht. >>Nein, aber ich glaube da vorne ist der Flieger. Seht ihr? In dem Gebäude dort. Zumindest liegen dort ein paar Trümmerteile herum, die von einem Thunderbolt stammen könnten. Und aus dem Haus kommt eine Rauchsäule.<<, erwiderte Petrov und begann im Zoom die Landschaft abzusuchen. Der Platz vor ihnen schien nicht immer solch einer gewesen zu sein. Ein Gebiet von der Größe zweier Fußballfelder war durch und durch übersät mit Kratern. Das war nicht das Werk von normaler Artillerie, soviel war sicher. Petrov glaubte teilweise noch die Grundmauern von Gebäuden zu sehen. Scheinbar war dieser Platz früher bedeckt mit Häusern. Von diesen war nun allerdings so gut wie nichts mehr übrig. Nur noch vereinzelt standen einige Mauern herum. >>Was hat denn hier gewütet? Das waren ganz sicher keine Basilisken!<<, hauchte Ivan so leise, als ob er fürchte gehört zu werden. >>Orbitalschlag. Vermutlich Lanzenbatterien.<<, sagte Richardson völlig unbeeindruckt, als er sich zu den anderen an die Mauer kauerte, hinter der sie sich nun versteckten. >>Ach!<<, spottete Ivan, ohne dabei in seine Richtung zu sehen. >>Ja, im Gegensatz zu dir hab ich so was nämlich schon öfters gesehen. Seht euch die Krater an. Die sind teilweise mehrere Meter tief. So etwas schafft nur sehr schwere Artillerie oder eben ein Orbitalschlag. Scheinbar stand hier mal ein ganzer Wohnblock. Und normale Artillerie bläst so etwas nicht so extrem weg. Da wären mehr Überreste da.<<, klärte Richardson sie auf. >>Also schön.<< begann Petrov ruhig. >>Mal ganz davon abgesehen, was das verursacht hat ... wie kommen wir zu dem Haus? Oder zu dem, was davon übrig ist. Das Ding liegt ziemlich genau in der Mitte. Die Krater geben zwar teilweise Deckung, aber trotzdem sind wir auf relativ offenem Gelände. Ein ideales Ziel für Scharfschützen.<< >>Tja, ich schätze uns bleibt nur der eine Weg. Zumindest sehe ich sonst keine Möglichkeit.<<, meldete sich nun auch Calvin zu Wort, in dessen Stimme alles andere als Begeisterung mitschwang. Für einen Moment schwiegen alle und es herrschte fast totenstille. Lediglich das donnern von Explosionen lag in der Luft. Jedoch hatte man sich mittlerweile so daran gewöhnt, das es schon fast ein übliches Hintergrundgeräusch war. >>Also gut. Im Sprint da durch. Wir nutzen die kleinen Krater als Deckung. Denkt dran, nicht gerade aus laufen. So viel unregelmäßige Bewegungen wie möglich und auf keinen Fall stehenbleiben!<<, brach Petrov die Stille und begann noch einmal seine Ausrüstung zu überprüfen. >>Warum müssen eigentlich wir so eine Scheisse machen?!<<, beschwerte sich Ivan. >>Weil sonst keiner da ist! Und jetzt halt die Klappe und nimm die Beine in die Hand! Los gehts!<< Der kleine Trupp verteilte sich und dann begannen alle so schnell sie konnten, über das Feld zu rennen. Immer wieder zur Seite ausbrechend, durch einen Krater laufend, oder über kleinere Hindernisse drüber springend. Als sie fast die Hälfte geschafft hatten, erklang Ivan's schnaufende Stimme im Komm. >>Ha! Seht ihr, da ist keiner. Sonst hätten die schon längst auf uns geschossen!<<. Er hatte den Satz nicht ganz beendet, als Petrov plötzlich seltsame pfeifende Geräusche hörte. Zuerst dachte er, es wäre eine undichte Stelle im Helm, bis ihm die Leuchtspurgeschosse auffielen, welche um sie herum flogen. >>MG von der rechten Seite! Wir stehen unter Beschuss!<<, rief Calvin ins Komm. >>Ich bring ihn um! Ich brech ihm jeden Knochen! Halt diesen Panzerfahrer fest!<<, rief gleich darauf ein wütender Richardson. Petrov staunte nicht schlecht, als Ivan ihn plötzlich einholte und sogar an ihm vorbei zog. So schnell hatte er ihn noch nie rennen sehen. --------------------------------------------- Also dann bis nächstes Jahr und guten Rutsch!
  12. Die drei Soldaten eilten die Treppe herunter, die in einen recht engen, dunklen Gang mündete. Auf beiden Seiten des Ganges waren Türen, die in kleinere Räume führten. Manche waren ein mit Geröll zugeschüttet, oder halb zusammengefallen. Am Ende des Ganges stand ein Legionär, der sie zu sich winkte. An diesem Punkt konnte Man noch nicht im geringsten erkennen, das hier jemand war. Alles war dunkel und man musste die Nachtsicht einschalten um überhaupt etwas zu sehen. Am Ende angekommen wies der Legionär sie in einen weiteren Gang, der allerdings nur ein paar Meter lang war und an dessen Ende ein schwaches Licht leuchtete. Als sie näher kamen, erkannte Ford, das es sich um Laken handelte, mit denen der Eingang abgehängt war. Vermutlich um das Licht abzudämmen. Richardson wartete dort auf sie und schob die Laken beiseite. Die Legionäre mussten sich kurz die Hände vor die Augen halten, als das Licht den Gang flutete und deren Nachtsicht sie fast blendete. Ivan wartete nicht lange, rannte rein und Ford konnte ihn noch rufen hören. >>Wo gibts hier was zu essen!?<< Kopfschüttelnd betraten dann auch Calvin und Ford den Raum und befanden sich anschließend in einer Art Lazarett. Es handelte sich scheinbar um einen alten und sehr großen Weinkeller. Die ehemaligen Regale wurden auseinandergenommen und zu Gestellen und Betten umgebaut. Überall saßen und lagen verwundete. An den Wänden hingen teilweise noch Lampen, stellenweise wurden diese aber sogar durch Fackeln, oder sogar kleine Scheinwerfer ersetzt. Sanitäter gingen durch die Reihen, verteilten Verpflegung, sahen sich Wunden an und kümmerten sich um die Legionäre. Weiter hinten konnte Ford einen abgedeckten Bereich sehen, der vermutlich als behelfsmäßiger OP diente. Ein Sanitäter kam zu ihnen gerannt und sah sich Corfai an. >> Was ist mit ihm?<<, fragte er Ford, während er begann mit einer Lampe in Corfai's Augen zu leuchten und dessen Puls fühlte. >>Stichwunde in der Magengegend durch ein Bajonett.<< antwortete Ford, während sie den Zenturio weiter in Richtung eines Tisches trugen, der offenbar fürs verarzten umgerüstet war. Dort angekommen setzten sie den verwundeten vorsichtig ab und sofort begannen zwei weitere Sanitäter, ihm den Verband und die Uniform zu entfernen. >>Wir kümmern uns um ihn. Ruhen sie sich etwas aus. Dort hinten gibt es etwas zu essen und zu trinken<<, sagte einer der Soldaten zu Ford und wandte sich dann wieder Corfai zu. Ford nickte nur und schaute noch einen Moment zu, bevor er sich schließlich abwandte und den Helm auszog. Erst jetzt wurde ihm der leicht faulige Geruch bewusst. Es roch nach Arznei, abgestandener Luft, Schweiss und sogar ein wenig nach verbranntem Fleisch. Nicht gerade angenehm, aber zumindest schien es hier unten einigermaßen sicher zu sein. Petrov sprach derweil mit dem Kommandant des Lazaretts. Ein Zenturio der, wie die meisten hier unten, seinen Helm angezogen hatte. Petrov vermutete das die Leute hier die Helme wegen des Geruchs anzogen. Und womöglich auch falls einmal der Strom und somit die Lampen ausfallen würden. Der Aufdruck auf der Brustpanzerung wies ihn als F. Shukov aus. >>... sie können gerne so lange bleiben, wie sie wollen. Wir sind froh für jeden der eine Waffe halten kann. Sollte man uns hier unten entdecken, wird ziemlich unangenehm.<<, beendete Shukov seine Begrüßung. >>Danke, Sir! Aber eigentlich sind wir auf dem Weg zum Sammelplatz. Man sollte versuchen die ganzen verwundeten hier abholen zu lassen.<<, setzte Petrov die Unterhaltung fort. Der Zenturio nickte zustimmend und bat ihn mit einer Geste ihm zu folgen, während er begann durch das Lazarett zu laufen. >>Ja, wir haben auch bereits versucht einen Transport anzufordern. Aber dafür benötigen wir gleich einen ganzen Zug an Sani-Chimären. Hier liegen Soldaten, die sich nicht einmal mehr aus eigener Kraft bewegen können. Und manche, die vermutlich nicht einmal die nächste Nacht überleben. Uns wurde zwar zugesichert das ein Transport kommen würde, aber niemand konnte uns sagen WANN er kommen wird. Das könnte jeden Moment sein, aber auch erst in drei Tagen!<<, sagte Shukov leise. >>Im Moment können wir hier nur ausharren und hoffen<<, fügte er dann noch hinzu. Währenddessen liefen die beiden an dem Tisch vorbei, auf dem Corfai lag. Petrov versuchte einen Blick auf ihn zu werfen, aber die sicht wurde von den Sanitätern versperrt, welche sich immer noch um ihn kümmerten. >>Ihr Vorgesetzter?<< fragte Shukov, als er Petrovs Blicke sah. >>Ja. Unser Zenturio. Es hat ihn beim Kampf gegen ... die eigenen Leute erwischt.<<, erwiderte Petrov traurig. Plötzlich blieb Shukov stehen und schwieg einen Moment. >>Ich habe davon gehört. Die Rothelme, so nennt man sie bereits. Glauben sie es sind wirklich Verräter?<<. Petrov schüttelte den Kopf und antwortete >>Nein. Ich ... ich glaube ... na ja, eigentlich weiss ich garnicht recht was ich glaube, aber ich bin mir sicher, das es keine Verräter sind. Ich habe einen Abschiedsbrief von einem gelesen und der war definitiv von jemandem geschrieben, der für sein Volk kämpfte. Ausserdem hatte mir einer Verräter entgegengerufen, bevor er auf mich losging. Und das in einem Ton, wie es ein wahrer Uticaner zu einem Chaosanhänger rufen würde!<<. >>Ich hoffe sie haben recht. Mein kleiner Bruder diente in einer der Legionen, welche nun in der Stadt scheinbar Amok laufen. Seit sie die Stadt betreten hatten, ging jeder Funkkontakt zu ihnen verloren.<<, sagte Shukov, der die Trauer in seiner Stimme nicht ganz unterdrücken konnte. Petrov war sich nicht sicher, was er antworten sollte und war froh, das der Zenturio das Gespräch fortsetzte. >>Nun ja, ruhen sie und ihr Trupp sich erst einmal aus. Ich hätte dann noch einen Auftrag für sie. Eine Rettungsmission.<<. Petrov wurde hellhörig und hakte nach >>Eine Rettungsmission? Dann sollten wir lieber nicht lange warten!<<. Shukov lachte leise und wandte sich dem Legionär zu. >>Ihr Eifer gefällt mir. Sind sie sicher, das sie sich nicht erst einmal etwas ausruhen wollen?<<, entgegnete er ihm. >>Geben sie uns etwas Verpflegung und wenn möglich Munition, das reicht uns. Wir haben schon zu viele Leute verloren!<< Shukov sagte einen Moment nichts und sah Petrov nur an. Schließlich nickte er und sagte >>Also gut Soldat. Melden sie sich dort hinten für die Munition. Davon haben wir hier momentan mehr als genug. An der Verpflegung machen sich ihre Leute ja schon zu schaffen.<<, sagte er, während er auf die andere Seite des Raumes sah, wo sich Ivan gerade daran machte im Eiltempo eine Konservendose zu leeren. Unter seinem Helm lief Petrov etwas beschämt rot an. Mal wieder war dieses Helmvisier unbezahlbar! >>Ich lasse ihnen den Standort des Notrufes bringen. Es handelt sich wohl um den Piloten eines abgestürzten Fliegers.<<, setzte der Zenturio fort. >>Danke, Sir! Wir machen uns sofort auf den Weg!<<, bestätigte Petrov eilig und salutierte. Shukov erwiderte den Salut und lief dann weiter in Richtung einer Reihe von Schreibtischen, Funkgeräten und Unteroffizieren. Scheinbar ein kleiner Kommandoposten. Petrov lief in Richtung Ivan. Er war sich sicher, er würde sich am meisten über den neuen Einsatz freuen...
  13. So, nach viel zu langer Zeit werde ich hier mal wieder weitermachen. Etwas später, als ich eigentlich geplant hatte. Hoffe der ein oder andere wird es noch (bzw. wieder) lesen und ich mühe mich konstant weiter zu schreiben. Nun aber genug geschwafelt, weiter gehts: ------------------------------------------- Das Zielvisier konnte seinen Gegner nicht einmal in voller grösse erfassen. Eine Maschine, so hoch wie ein Haus. Übersäht mit ketzerischen Symbolen, Stacheln und verstümmelten menschlichen Überresten. Auf seinen zwei Beinen Stampfte der Warhound Titan auf seine Beute zu und erfasste sein nächstes Ziel. >>Feuer erwidern! Sofort das Feuer erwidern!!!<<, schrie Dunson ins Komm. >>Ziel erfasst...Feuer!<<, erwiderte der Richtschütze und im selben Augenblick erwachte das Geschütz brüllend zum Leben. Das ganze Fahrzeug wurde durchgeschüttelt und für einen kurzen Moment musste Dunson das Auge von dem Visier nehmen. Mit einem Klirren fiel derweil die leere Patrone aus dem Rohr und der Autolader schob sofort das nächste Geschoss nach. Als der Kommandeur wieder auf sein Ziel blickte, sah er gerade noch das schwache leuchten des Schutzfeldes, welches den Titanen umgab. Dunson wusste, das sie vielleicht den Schild überladen konnten, aber bevor sie der Maschine auch nur ansatzweise richtigen Schaden zugefügt hätten, währe die ganze Kolonne vernichtet. Ein Höllenhund-Flammenpanzer versuchte durch eine Seitenstrasse aus dem Feuerbereich zu entkommen. Der Warhound, dessen Waffen sich gerade aufluden, hatte allerdings nicht die Absicht ihn entkommen zu lassen. Mit einigen schnellen Schritten sprintete die Kriegsmaschine regelrecht auf den Höllenhund zu. Bei jedem Schritt wurden die Besatzungen der Panzer heftig durchgeschüttelt. Kaum bei dem Flammenpanzer angekommen, setzte der Titan einen Fuss auf den Panzer und drückte ihn zu Boden. Sofort drehten dessen Ketten durch und begannen sogar sich ein wenig in den Asphalt zu graben. Doch der Panzer bewegte sich keinen Meter mehr vorwärts. Das Bild erinnerte Dunson eher daran, wie ein Mensch eine Kakerlake zertreten würde! Als der Warhound sein Gewicht auf das Bein verlagerte, drückte sich der Höllenhund langsam und knirschend zusammen. Wie eine leere Dose, auf die man drauf trat. Der Motor bockte noch zweimal auf und verstummte dann schließlich ganz, als der Panzer sich immer mehr zusammendrückte. Dunson ließ sich wieder in seinen Sitz fallen und öffnete erneut die Kommverbindung. >>Fahrer, sofort vorwärts fahren!<< Dieser drehte sich in seinem Sitz zu ihm um entgegnete lautstark >>Vorwärts!? Haben sie mal aus dem Fenster geschaut was da ist? Sie wollen...<< >>Sofort!<< unterbrach Dunson ihn und ging wieder sein Visier an. Mit einem leisen grummeln, das im Motorenlärm unterging, setzte der Fahrer den Panzer in Bewegung und fuhr dem Titanen entgegen. >>Durch die Beine durchfahren! Vollgas! Geschütz nach hinten und auf maximale Höhe ausrichten!<<, rief er weitere Befehle. >>Geschütz wird ausgerichtet. Geschoss geladen. Feuerbereit!<<, rief ihm der Richtschütze zu. Als der Höllenhund schließlich nur noch einen knappen Meter hoch war, ließ der Titan von ihm ab und wandte sich wieder dem Rest zu. Dunsons Leman Russ erreichte ihn gerade noch rechtzeitig, um nicht in dessen Sichtfeld zu gelangen. Ein lauter werdendes Pfeifen und ein darauffolgendes Zischen einer Entladung kündete von einem weiterem Schuss des Titanen. Und die darauffolgende Explosion von einem Treffer. Durch den Ausguck konnte Dunson sehen, das sie sich nun direkt unter dem Titanen befanden. Immer noch schlugen Geschosse gegen das Schild, welches nun immer heller aufleuchtete. >>Hoffen wir, das die das Schild rechtzeitig wegbekommen<<, flüsterte er vor sich her. Entweder hatte der Titan gar keine Kenntnis von ihnen genommen, oder sie einfach ignoriert. Er richtete seine volle Aufmerksamkeit weiterhin auf die Gruppe vor ihm. >>Wir sind hinter ihm! .....verdammte Scheisse.<< rief der Fahrer durch das Fahrzeug und sofort machte der Kommandant sich daran, das Geschütz auf eines der Gelenke zu richten, welches den Rumpf mit den Beinen verband. >>Achtung, bereithalten!<< rief er und starrte den Titanen weiter an. Immer wieder blitzten die Schilde auf, bis sie schließlich einmal blendend weiss aufflammten und dann ganz erloschen. >>Das ist es! FEUER!<< Wieder brüllte das Geschütz auf und explodierte quasi sofort an seinem, nur einige Meter entferntem Ziel. Metallteile und Trümmer flogen in alle Richtungen und der Titan knickte fast zeitgleich leicht zur Seite weg. Mit aller Kraft versuchte er das Gleichgewicht zu halten, doch jede kleine Bewegung riss das Gelenk des Beines weiter auseinander. Die Maschine begann wie ein betrunkener hin und her zu schwanken. Wuterfüllt dröhnten die Sirenen des Titanen auf und ließen die ganze Umgebung vibrieren. Langsam neigte er sich daraufhin nach vorne. Mit lautem Jubelschreien öffnete Dunson die Turmluke und lehnte sich aus dem Panzer. Nun sah er den Titanen das erste mal in wirklich voller Größe. Selbst jetzt, wo er besiegt war, wirkte er immer noch furchteinflößend und gewaltig. >>Na, was machst du jetzt du riesiger Haufen ketzerisches Metall?! <<, schrie er dem Titanen entgegen. Gerade als dieser drohte nach vorne umzufallen, entluden sich dessen beiden Waffen ein letztes mal auf die Fahrzeuge vor ihm. Durch den Rückstoss wurde der anfängliche Fall sofort gestoppt und der Titan begann nun nach hinten zu kippen. Innerhalb eines Sekundenbruchteils entfloh jegliche Freude aus Dunson's Gesicht und wurde durch überraschte Bestürzung ersetzt. >>Oh...<<, entwich es ihm, als sich ein großer Schatten über ihn und seinen Panzer legte. Mit einem ohrenbetäubendem Schlag und einem alles erschütterndem Rumpeln begrub der fallende Titan den Panzer unter sich. *** Währenddessen rannte Petrov und sein Kommandotrupp weiter durch die zerstörte Stadt. Petrov war unglaublich froh darüber, das sich das, was auch immer das heulen von sich gegeben hatte, verstummt war. Warum war ihm egal, Hauptsache er sah es nicht aus der Nähe. Der Trupp ging gerade durch einen weiteren großen Raum der, wie die meisten, völlig ausgebrannt war. Nur verbrannte und verkohlte Überreste zeugten von der ehemaligen Einrichtung. Als sie sich einem Kellereingang nährten, hob Richardson die Faust und deutete damit allen, sofort stehen zu bleiben. Augenblicklich rührte sich niemand mehr vom Fleck und keiner gab einen Ton von sich. Einen kurzen Moment herrschte Stille und gerade als Petrov nachfragen wollte, tippte sich Richardson gegen das Ohr und deutete dann die Treppe in den Keller runter. Das Zeichen, das er Geräusche von unten hörte. Petrov schlich so leise er konnte zu dem Flammer auf und konnte nun ebenfalls Geräusche hören. >>Von uns?<< flüsterte er ins Komm. Doch Richardson zuckte nur mit den Schultern. >>Wir sehen mal nach, der Rest bleibt hier und verhält sich ruhig!<<, sagte Petrov ins Komm und stieg dann zusammen mit Richardson die Treppe herab. Ivan begann derweil seine Ausrüstung nach etwas essbarem zu durchsuchen. >>Was machen sie denn da?<<, fragte ihn daraufhin Ford, der gerade zusammen mit Calvin den verwundeten Corfai absetzte. >>Ich hab Hunger!<< erwiderte der Panzerfahrer entnervt. >>Wie können sie in diesem Moment nur ans Essen denken?!<< >>Ich denke ja nicht daran. Mein Magen aber dafür umso mehr!<< >>Warten sie doch wenigstens, bis wir in einer sicheren Position sind. Hier könnte jeden Moment die Hölle ausbrechen!<< >>In meinem Magen ist bereits die Hölle ausgebrochen!<<, zischte Ivan ihn mittlerweile an. Ford erhob sich und wollte gerade wieder etwas sagen, als sich plötzlich Petrov, lautstark im Komm meldete und die beiden Soldaten erschrocken zusammenzuckten. >>Hey Leute, kommt sofort hier runter! Wir haben ne kleine Sammelstelle gefunden!<< >>Na also.<< begann Ivan >>Da gibt es bestimmt was zu essen!<< und marschierte sofort in Richtung Treppe. Ford sah ihm kopfschüttelnd hinterher und begann zusammen mit Calvin wieder den verletzten Zenturio anzuheben. >>Hoffentlich werd ich den Typ nie verarzten müssen!<< flüsterte Ford vor sich her, während die beiden in Richtung Treppe gingen. ------------------------------------------- Eine Frage: blickt man da eigentlich durch, wenn ich immer mal zwischendrinne die Szene wechsle? Also wie hier z.b. zwischen dem Kampf der Panzer gegen den Titanen und dann wieder zurück zu Petrov und seinem Trupp. Das hab ich ja des öfteren drinne, weil ich versduche auf die Weise die Hauptgeschichte fortzuführen und gleichzeitig ein wenig zu zeigen, was sonst noch so hier und da passiert. Dafür sind zwischendrinnen immer diese - *** - gedacht. Die zeigen quasi einen Szenenwechsel an. Aber ist das auch für euch erkenntlich, oder verwirrt das als mal? Ach ja, ich musste nun Godzilla durch einen Titanen ersetzen, da Godzilla bereits erraten wurde. Das wäre dann jetzt net mehr gut angekommen! ^^ Im übrigen noch nachträglich frohes Fest!
  14. Moin, wie sieht es aus wann gehts mal wieder weiter auf Utica?^^

  15. 1. Ich versuche ma die Geschwindigkeit zu halten, aber versprechen kann ichs net. 2. Wie? Iss das so offensichtlich was da kommt?! Jetzt müsste ich nur um das zu wiederlegen etwas vollkommen unerwartetes bringen! 3. Abwarten. Die werden beizeiten noch etwas mehr in den Vordergrund gerückt. Man muss aber auch dazu sagen, das sie gegen einen SM Predator und einen Trupp Iron Warriors gekämpft haben. Hätten se die glei über haufen geschossen, dann würde es nun wieder heissen: ''Die Space Marines sind ja viel zu schwach und zu blöd!'' Aber die bekomme auch noch ihre Sternstunde. Jeder darf mal.... ^^
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