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WarhammerCE

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  1. Ich sehe schon, ihr habt besonders große Hügel bei euch 😄 Eigentlich sollen Modelle Sichtlinien zu anderen Modellen blockieren, die sich auf demselben Niveau befinden, d.h. eigentlich sollte es in etwa so lauten: "- Ebenso können Modelle Sichtlinien zu Einheiten auf einem Hügel über zwischenliegende Modelle ziehen, [die sich nicht selbst auf einem Hügel befinden], selbst über Modelle in ihrer eigenen Einheit. Hierdurch können alle Modelle in einer Einheit auf eine Einheit auf einem Hügel schießen, falls sie in Reichweite sind und eine Sichtlinie haben. Einheiten auf einem Hügel dürfen aus einem zusätzlichen Glied schießen." Um ein großes Ziel auf einem Hügel zu verdecken, muss aber auch die Einheit dazwischen (und auf dem Hügel) ein großes Ziel sein. Generell soll verhindert werden, dass man sich mit einer Kriegsmaschine hinter einer Einheit verstecken und trotzdem noch ungehindert schießen kann. Das Problem mit den Wolfsreitern kann man aber auch so lösen, dass man diese so dicht vor der Kriegsmaschine positioniert, dass der Riesenadler keinen Platz zum Landen hat und somit nicht angreifen kann. Grüße Tobias
  2. Für Sicht werden nur Modelle berücksichtigt, die auch tatsächlich auf dem Spielfeld stehen.
  3. Das kannst du für jeden Fanatic separat entscheiden.
  4. Nein. Vor allem aus Gründen der Balance. Ja. Verhindert, dass man sich merken muss, welche Einheit den Test schon bestanden hat, und macht die Sonderregel (trotz dass sie abgeschwächt wurde) im Spiel relevant. Die Fluchklingen sind eine Waffenoption und keine Sonderregel der Einheit, d.h. man muss sich zu Beginn des Nahkampfs entscheiden, ob man mit den Fluchklingen kämpft oder mit einer anderen Waffenoption, die die Einheit mit sich führt.
  5. Chaoszwergenspieler sind rar gesät. In München kenne ich beispielsweise nur zwei Spieler mit einer CD Armee. Aber da sich deine Fragen im Wesentlichen darauf richten, wie man die unterschiedlichen Einheiten in einer Armee gut kombinieren und einsetzen kann, kannst du eigentlich auch Strategieartikel zu CD für andere Editionen studieren. In den meisten Editionen werden die Zwerge langsam und die Hobgoblins eher schwächlich sein. Apropos Hobgoblins: Wie immer wenn man auf bestimmte Teile einer Armeeliste verzichtet bzw. sich auf diese beschränkt, ist man weniger flexibel, als wenn man aus dem Vollen schöpft. Aber solche Themenlisten haben oft einen eigenen Spielstil mit eigenen Möglichkeiten. Mit einer "Khan" Liste zum Beispiel, die hauptsächlich aus Wolfsreitern besteht, hat man eine hoch mobile Armee, die dem Gegner aus dem Weg gehen und an anderer Stelle gezielt kombiniert angreifen kann. Das ist mit einer ausgewogenen Armee mit Zwergeninfanterie, wenn überhaupt, nur eingeschränkt möglich. Wenn ich andererseits einen CDKrieger Block als Amboss in der Armee habe, sind die Chancen gut, dass ich mit diesem die meisten Angriffe aufhalten und dann einen Gegenangriff starten kann, bei dem der CDKrieger Block wesentlich mit zum Kampfergebnis beiträgt. Habe ich dagegen eine Hobgoblin Block, dann sind die Chancen vergleichsweise gering, diesen wirkungsvoll als Amboss einsetzen zu können. Allerdings ist der Hobgoblin Block deutlich günstiger als der CD Block, wodurch man als Angriffsreaktion "Flucht!" wählen und im Gegenzug mit mehr Einheiten den Gegner angreifen kann, die man sich aus der Punktedifferenz leisten kann. Im Unterschied zum CD Block kann der geflohene Hobgoblin Block dann aber erstmal nicht zum Gegenangriff beitragen und somit benötigt man entsprechend schlagkräftigere Einheiten für den Konter. Ist natürlich das 1x1 von Warhammer und dir sicher schon bekannt. Das schöne an WCE ist doch, dass man über die taktischen Möglichkeiten der Grundregeln die Spielsituationen am Tisch zu seinen Gunsten wenden kann und dabei nicht so stark von der Spielstärke der tatsächlich ins Feld geführten Einheiten abhängig ist, wie dies teilweise bei anderen Systemen der Fall ist. Insgesamt empfehle ich immer erstmal mit einer ausgewogenen Armee zu starten, d.h. mit Amboss, Hammer, Magie, Beschuss, Unterstützung und einer Einheit, die man besonders mag. Probiere das doch mal aus und entwickele die Armee dann in die Richtung, die dir besonders gefällt oder für dich am besten funktioniert. Grüße Tobias
  6. Generell sind die Regeln sehr knapp und so präzise wie möglich formuliert. Es macht nämlich keinen Sinn, bei jeder Regel zu versuchen, alle möglichen Fragen gleich mit zu beantworten. Darüber wurde im WBS Forum auch schon mal diskutiert. Wenn es Fragen gibt, helfe ich aber gerne weiter. Dazu ist das Thema schließlich da! Am besten die Fragen so stellen, dass man dieses mit ja/nein oder a)/b)/c) beantworten kann und nicht „Erläutere mir mal bitte ausführlich, warum etwas so und so gemacht wurde, damit ich dir dann im nächsten Post verraten kann, was ich eigentlich dazu denke“. Das ist einfach effizienter.
  7. Ob ein tertiäres Upgrade wie die Pistolen für Champions nun 5p mehr oder weniger kostet oder eine fluffige Regel wie die stinkenden Elfen halte ich jedenfalls nicht für relevant genug, um über diese seitenweise zu diskutieren. Mir ist klar, dass du das anders siehst, sonst hätten wir ja nicht die bisherige Unterhaltung gehabt. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn jeder nach den Sachen fragt, die ihm wichtig sind. Und ich beantworte die Fragen auch gerne und zeitnah, wenn möglich, aber dann sollte eine kurze Antwort auch genügen, wenn das Thema nicht kritisch ist. Ich werfe niemanden vor, dass er die Regeln absichtlich missversteht, um einen Vorteil zu erhalten. Die besagte Regel ist tatsächlich sehr knapp formuliert und bietet daher Spielraum bei der Auslegung. Andererseits ist das auch eine fluffige Regel aus der 4. Edition und eher für Veteranen gedacht. Streng genommen müsste man die Regel unter WCE Designrichtlinien streichen, da sie gegen die Mehrheit der Listen keinen Effekt hat und dafür zu lange wäre, wenn man sie wasserfest formulieren wollte. Wie bei den Riesenregeln handelt es sich hier um einen Kompromiss. Aus meiner Sicht hilft hier nur eine vollständige Einheiten-Liste, die man dann auch immer aktuell halten müsste, oder Schlüsselwörter einzuführen, die die entsprechenden Einheiten als „Elfen“ ausweisen. Ein Hinweis wie „(dazu zählen keine Kreaturen, Waldgeister etc.)“, hilft hier aus meiner Sicht nicht wirklich weiter. Entweder man weiß was ein Elf bzw. gemeint ist, dann ist der Hinweis überflüssig. Oder man weiß es nicht, dann ist die Regel immer noch nicht klar, denn was ist eine „Kreatur“ oder zählen „elfische“ Waldgeister wie Wilde Reiter dazu oder nicht? Für die genannte Regel ist das auf jeden Fall den Aufwand und den Regeltext nicht wert. Der Hinweis „Elfenköpfe“ muss da reichen, um die Intention der Regel zu verstehen. Und wenn man sich bei einer Einheit nicht sicher ist, helfe ich da gerne weiter.
  8. @Moscha Danke! Für den Fall, ob das Modell als schwere Kavallerie zählt, reicht es, wenn das Modell in einer Phase bzw. gegen einen Angriffstyp einen RW von 2+ hat.
  9. RAW ist die Regel doch klar, oder nicht? Da Immunität gegen Angst reinzuinterpretieren, fehlt jeder Grundlage. Was meinst du mit „anderswo“? Im Sinne der Goblin Regeln gelten Wilde Reiter, Schwestern der Isha sowie Mengils Skalpjäger und Asarnil als Elfen, zusätzlich zu den anderen offensichtlichen. Ich bin immer dankbar für konstruktive Kritik. Schreib beim nächsten Mal doch direkt dazu, wie und warum du etwas RAW verstehst, dann kann ich das direkt überprüfen und mit dem RAI abgleichen. Ich unterhalte mich auch gerne über Warhammer im Allgemeinen und WCE im Speziellen, aber leider ist meine Freizeit aktuell sehr begrenzt. Daher würde es mir entgegenkommen, wenn sich die Fragen auf wirklich relevante Themen beschränken. Grüße Tobias
  10. Spielt die Regeln einfach so, wie sie geschrieben sind oder wie sie Sinn machen. In beiden Fällen solltet ihr zu der richtigen Lösung kommen, nämlich dass ein berittenes Modell dann als schwere Kavallerie zählt, wenn es im Spiel genügend Ausrüstung mitschleppt, um einen 2+ Rüstungswurf zu erhalten. D.h. unabhängig davon, ob es den Schild in der Hand hält oder ihn am Reittier festschnallt. Wird das Schild durch einen Effekt zerstört, dann schützt und behindert es den Träger entsprechend auch nicht mehr. Macht die Sachen doch nicht komplizierter als sie sind und genießt das Spiel!
  11. Baut doch die Armee, die euch von den Modellen, dem Spielstil und dem Hintergrund gefällt. Dann besteht auch keine Gefahr, dass sie durch ein zukünftiges Balance-Update "unspielbar" wird, weil eine Auswahl plötzlich 10p teurer ist. Spielt die Bogenschützen doch mit den Regeln für Gesindel, wenn euch die Hobgoblinvariante zu teuer ist. Ihr solltet einfach die Regeln so spielen, wie sie geschrieben sind, und nicht versuchen etwas da reinzudichten, was nicht drin steht. Die Regel lautet: "Stinkndä Elfnz: Alle Goblins haben Angst vor Elfen (jeder Art), wenn sie ihnen nicht mindestens 2:1 überlegen sind. Vergleiche die Anzahl von „Goblinköpfen“ mit den „Elfenköpfen“, nicht ES." Das bedeutet, die Elfen verursachen Angst bei den Goblins, wenn die Goblins nicht 2:1 in Überzahl sind. In keinem Fall werden die Goblins immun gegen Angst. Daher ignorieren sie auch keine Angst. Wenn ich mir die ganzen Themen ansehe, in denen du mit dem Hintergrund argumentierst, um Regeländerungen durchzusetzen, bin ich mir sicher, dass du zuverlässig ein Modell als Elf im Sinne der Regeln identifizieren kannst 😉
  12. "...und ist mit zwei gegnerischen Einheiten in BTB, die jeweils Angst verursachende Modelle mit einer gesamten ES von 10 beinhalten" Ja, genau. 2 x 10 = 20 ist gemeint. Könnte für Neueinsteiger ganz nützlich sein. Andererseits schreckt es vielleicht auch ab, weil es die Sache komplizierter aussehen lässt, als sie eigentlich ist. Wie diese Situationen abzuhandeln sind, ist in den meisten Fällen recht schnell ersichtlich. Für alle, die früher schon gespielt haben, ist die Änderung eigentlich nur, dass man gegen Angst-verursachende Gegner in Überzahl nicht mehr automatisch aufgerieben wird, sondern man "nur" den Aufriebstest-Modifikator verdoppelt. Grüße Tobias
  13. Aus Gründen der Balance (Stichwort "Attackendichte") und um die Einheit weiter von den anderen Kavallerieeinheiten der Vampirfürsten abzugrenzen, zählen Blutritter als vollwertige monströse Kavallerie mit allem was dazu gehört, also inklusive der größeren Bases. Die sehen auch nicht einsamer aus als die Demigreifenritter Wenn du sie lieber als Kavallerie spielen möchtest, setze sie doch nach den Regeln für Schwarze Ritter ein!?
  14. Ich hatte die Ritter eigentlich hauptsächlich wegen dem hohen Rüstungswurf (2+) als Beispiels genommen und nicht wegen irgendwelchen Gedankenspielen über Angriffe oder ähnliches. Selbstverständlich sind die von mir genannten Situationen mit dem Riesenadler oder der leichten Kavallerie situativ. Aber diese Beispiele zeigen, dass die Option der Einheit Flexibilität gibt, wodurch es mehrere Situationen gibt, in denen die Option sehr wertvoll ist. Ich könnte übrigens noch mehrere derartige Situationen aufzählen. Mal schauen, welche Gelegenheiten du während deiner Spiele entdeckst. Zusammengenommen sollten die Kosten für die Pistole daher diese Flexibilität angemessen berücksichtigen und somit deutlich mehr als die ca. 3-4p Kosten, die man durchschnittlich mit einem einzigen Schuss im Spiel verursacht, also den Koste, bei denen man nichts falsch machen kann, weil man die Punkte im Schnitt immer reinholt. Ein Tyrann auf Lammasu (warum kein Riesentaurus mit Atemattacke?) mit Pistole kostet 295p. 5p mehr oder weniger machen da den Pistolenschuss auch nicht wesentlich punkteeffizienter. Du kannst natürlich versuchen die Pistole für BF3 schlechtzureden, aber das ändert an den statistischen Werten nichts, z.B. die 25% einem Riesenadler einen LP Verlust zu verursachen. Aber ich glaube wir haben hier bereits genug Argumente ausgetauscht. Probiere doch die Pistolen mal aus und schau, welchen Einfluss sie tatsächlich auf das Spiel haben. So wie es scheint, seid ihr euch in eurer Spielegruppe auch einig, dass die Punktkosten nicht passen. Dann spielt sie doch für 5p, oder für 15p für die BF4 Helden! Auch hier scheine ich euch nicht von den aktuellen Punktkosten überzeugen zu können. Dann passt die Punkte doch einfach für eure Runde entsprechend an. An den offiziellen Punktkosten wird sich im laufenden Jahr sowieso nichts ändern. Aspekte, die ihr dabei noch berücksichtigen solltet: Hobgoblins mit Bögen haben keinen N-Faktor, somit bleiben die Punktkosten unabhängig ihrer Anzahl gleich. Hobgoblins mit Bögen sind sehr flexibel einsetzbar, vor allem auch als 5x4 Block mit vollem statischem Kampfergebnis. Gegen Monster und andere Einheiten mit hoher Stärke sind sie zudem ähnlich gut wie die doppelt so teuren Chaoszwerge, deren W4 und Rüstung durch die hohe Stärke des Gegners negiert wird. Gegen große Ziele und Einheiten auf Hügeln können zudem alle Modelle in der Einheit schießen. Spielt ihr nicht gerne mit Riesen? Da ist so eine Einheit der perfekte Konter. Durch die +6" Reichweite gegenüber den Kurzbögen kann man meistens einen Spielzug mehr schießen und ist häufiger in kurzer Reichweite, wodurch sich die durchschnittliche Anzahl der Treffer in den meisten Fällen um 50% (4+ statt 5+)oder 100% (5+ statt 6+) erhöht. So, jetzt aber genug Theoriehammer. Ich freue mich darauf, von euren praktischen Erfahrungen auf dem Schlachtfeld zu hören!
  15. 145p vs 28p sind nicht ewig weit auseinander? Dann sollten ein paar Punkte mehr oder weniger für die Pistolen in einer 2000p Armee für dich doch auch keinen Unterschied machen, oder?! 😄 Der Tyrann wird wohl auch in den seltensten Fällen alleine und zu Fuß auf dem Schlachtfeld rumspazieren. D.h. es kommen genauso nochmal Punkte für seine Einheit oder Reittier hinzu. Deshalb darf ja auch jeder gewöhnliche Chaoszwergenchampion eine Pistole haben, weil sie gerade nicht so selten sind. Was die Punktekosten aber bewirken, ist, dass nicht jeder Champion mit einer Pistole rumläuft, während sich die Charaktermodelle offensichtlich keine Leisten können, wie dies möglicherweise den Anschein hätte, wenn die Pistolen für Champions deutlich günstiger wären. Geht es jetzt darum, dass die Pistolen für Champions zu teuer sind oder lediglich darum, dass es keinen Punkteunterschied bei den Pistolen für Charaktere und Champions gibt? Wie ich bereits geschrieben habe, stell dir einfach vor, die Pistolen für Champion hätten einen Wert von 8p und die für Charaktermodelle einen Wert von 12p, wobei beide auf 10p gerundet werden. Was sollen die Pistolen für Champions aus deiner Sicht denn kosten? Ich verstehe nicht wie es da zu einer "Kostenexplosion" kommen sollte, selbst wenn die Pistolen jeweils 5p zu teuer wären. Bei drei Champions mit Pistolen wären das gerade mal 15p in einer 2000p Armee, also einen Elitezwerg mehr oder weniger in der Armee. Dann nimm sie doch einfach nicht! 😄 Ist doch vollkommen ok, sowohl vom taktischen Aspekt als auch aus Sicht des Hintergrunds. Bei anderen Armeen haben die Champions meistens auch keine Fernkampfwaffe, obwohl die Armee auf solche Waffen Zugriff hat. Offensichtlich siehst du einen besonderen spielerischen Wert in der Option, sonst würden wir die Diskussion nicht führen. Der Fluffspieler wird jedenfalls nicht wegen ein bisschen Punkteeffizienz auf eine Auswahl verzichten. Da sind wir offensichtlich komplett unterschiedlicher Ansicht. Hattest du nicht gerade oben geschrieben: "Gleich ausgerüstete, gleichfähige Dudes haben gleichviel zu kosten."? Wie passt das mit "Ork-Krieger könnten auch teurer werden." zusammen? Also doch nicht gleiche Kosten für "Gleich ausgerüstete, gleichfähige Dudes"? ...aus der Ork &Goblin Liste, nehme ich an? Dass ich für leichte Rüstung und MW6 nur 0.5p/Modell ansetze, entnimmt du wohl auch der Ork &Goblin Liste, oder? Auch hier gibt es einen Grund, warum die Punktekosten in der Ork &Goblin Liste so sind, wie sie sind, und man Milchmädchenrechnungen auch entsprechend als solche identifizieren sollte. Die Nachtgoblins haben nämlich die Option auf Fanatics, die unabhängig davon, ob man tatsächlich welche kauft oder nicht, einen maßgeblichen Einfluss darauf hat, wie der Gegner spielt. Die Goblins in der Ork &Goblin Liste sind vergleichsweise günstig, da man sie sonst im Vergleich zu den Nachtgoblins nicht spielen würde. Weder hat das Gesindel die Option auf Fanatics, noch gibt es zwei Goblineinheiten in der Chaoszwergenliste, die gegeneinander gebalanced werden müssten. Je 0,5p/Modell (+-0,2p) für leichte Rüstung, Bogenupgrade, +1KG und +1MW und damit insgesamt +2p/Modell sind aus meiner Sicht vertretbar. Wie schneiden denn die Hobgoblin Bogenschützen im Vergleich zu den Bogenschützeneinheiten anderer Armeen ab? Ich würde vermuten, dass sie da recht kompetitiv bepreist sind.
  16. Bei den Upgrades hatte ich mich aus unterschiedlichen Gründen entschieden, die Punktkosten erstmal in 5er-Schritten festzulegen. Gerade im unteren Bereich führt das natürlich dazu, dass die Granularität fehlt, um geringe Unterschiede in den Punktkosten abzubilden. Insgesamt geht es aber nur um ein paar Punkte hier und da und über die Armee betrachtet, gleicht es sich meistens ganz gut aus. Von daher hatte ich bisher auch nicht das Bedürfnis, etwas daran etwas zu ändern. Außerdem könnte man dann noch viel mehr diskutieren, ob beispielsweise eine Pistole nun 7 oder 8 Punkte wert ist. Wenn ich Optionen für unterschiedliche Auswahlen betrachte, wird auch immer die Auswahl selbst bei den Punktkosten berücksichtigt. Bei deinem Beispiel mit dem Tyrannen im Vergleich zum Champion kann man natürlich anbringen, dass er dank des höheren BF gegen die meisten Einheiten um 33% bis 50% besser trifft. Somit sollte sich dieser Unterschied in den Punkten widerspiegeln. Beispielsweise: Pistole für Champion 8p, Pistole für Tyrann 11p. In dem von mir gewählten Punktesystem in 5er-Schritten würden trotzdem beide 10p kosten. Es gibt aber auch noch andere wichtige Faktoren, die in der obigen Rechnung nicht berücksichtigt wurden. Beispielsweise kostet der Tyrann ein Vielfaches des Champions und ist zudem ein Modell, das man häufig gerne im Nahkampf einsetzt, um seine "Punkte reinzuholen" , ähm ich meine natürlich, sein Potential voll auszuschöpfen. Da ist jeder Spielzug, in dem er schießt, eine Runde in der er nicht kämpft (außer er S&S). Aus den gleichen Gründen ist die Atemwaffe bei einem Drachen vergleichsweise wenige Punkte wert, während dieselbe Atemwaffe bei einem Riesenadler deutlich mehr Punkte kosten würde. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man über die Punktekosten auch direkt die Attraktivität der entsprechenden Auswahl und damit die Zusammensetzung und den Charakter der Armee steuert, gerade wenn die Armee unter kompetitiven Gesichtspunkten zusammengestellt wird. Indem die Pistole (selbst) bei den Charaktermodelle punkteeffizienter ist als bei den Champions, wird man vermutlich häufiger eine Pistole bei einem Charaktermodell als bei einem Champion sehen, wenn 10p übrig sind. Wenn man bedenkt, dass Pistolen eher seltene/teure Ausrüstungsgegenstände in der Warhammerwelt sind, dann ist es stimmig, dass die Charaktermodelle auch die beste Ausrüstung haben. Das ist doch in Ordnung. Wie ich bereits geschrieben hatte, soll die Option auch eher zu teuer als zu billig sein, wenn es nur die zwei Möglichkeiten gibt. Widersprichst du dir hier nicht selbst? Einerseits ist die Pistole nicht effektiv und sollte daher so gut wie keine Punkte kosten, weil man die nur als Liebhaber in der Armee hat, wenn überhaupt. Andererseits sind die Schüsse der Pistolen recht wirkungsvoll und wenn man mehrere in der Armee hat, kann man damit interessante Sachen machen. Gerade vor diesem Hintergrund halte ich die Punktkosten von 10p gegenüber 5p für absolut gerechtfertigt. Auch hier gibt es weitere Aspekte, die berücksichtigt werden müssen und die zeigen, dass man Auswahlen unterschiedlicher Armeen nicht 1:1 gleichsetzen kann. Die Chaoszwergarmee ist im Grunde eine Zwergenarmee mit Magie, Kavallerie, Monstern und günstigen Einheiten, also im Prinzip eine Zwergenarmee++++. Damit Chaoszwergarmeen nicht einfach besser sind, müssen ihre Auswahlen und Punktkosten so auf die Möglichkeiten der Armee abgestimmt sein, dass sie im Vergleich zu anderen Armeen gebalanced sind. Eine Schwäche der Chaoszwergenarmee ist, dass sie außer Kriegsmaschinen kaum Beschuss mit mittlerer bis großer Reichweite, d.h. 24" und mehr, haben. Bögen (genauso wie die zuletzt hinzugefügten Armbrustschützen) fallen in diese Kategorie und sind daher etwas weniger punkteeffizient als bei anderen Armeen. Dennoch sehe ich die Hobgoblin Bogenschützen nicht als zu teuer an, gerade auch im Vergleich zu Bogenschützeneinheiten anderer Armeen. Für 2p pro Modell mehr im Vergleich zu dem Gesindel bekommt man Bögen (statt Kurzbögen), leichte Rüstung sowie +1KG und +1MW. Bei einem 3p Modell ist das dann trotzdem eine Menge und führt dazu, dass das Gesindel als die bessere Auswahl erscheint, wenn man die Einheit lediglich unter dem Fernkampfaspekt betrachtet. Die Vorteile in den anderen Bereichen, die die Hobgoblins zu einer ausgewogeneren Einheit machen, können aber nicht kostenlos sein. Die Lösung für das "Problem" wäre aus meiner Sicht, eher die Punktkosten der Gesindelbogenschützen um 10p zu erhöhen, als die Punktkosten der Hobgoblinbogenschützen zu senken. Was meins du? Danke für deinen ausführlichen Beitrag! Grüße Tobias
  17. Wenn du nicht einfach nur eine Vermutung in den Raum geworfen, sondern gleich deine Ansicht mit Argumenten untermauert hättest, hätten wir uns gleich unterhalten können. ... und dann Gefahr laufen, dass sie außer Angriffsreichweite sind, wenn die Zwerge einen Schritt zurück machen. Wieso 11%? Pistolen erleiden keinen Abzug für Bewegen und Schießen. An der Stelle muss du mir mal erklären, wieso das Konzept "Punkte reinholen" mehr als nur eine Milchmädchenrechnung ist. Außer meiner Sicht spielt das lediglich eine untergeordnete Rolle. Schließlich bekommt man (meistens) keine Punkte unmittelbar gutgeschrieben, wenn man ein Modell einer Einheit ausschaltet, noch erhält der Gegner nach dem Schuss Punkte für die Pistole. Auch löst sich die Pistole nicht in Luft auf. Der Einfluss auf das Kampfergebnis bei einem nachfolgenden Nahkampf ist da beispielsweise wesentlich entscheidender. Der Riesenadler muss ja nicht als Umlenker fungieren, sondern kann sich in Angriffsreichweite zu einer Kriegsmaschine positioniert haben. Und wenn der Adler dann bereits ein oder zwei Salven von einer Fernkampfeinheit mit einem LP überlebt hat, ist man froh, wenn man den letzten LP mit einer Pistole verursachen kann und nicht eine komplette Salve einer weiteren Einheit dafür opfern muss. Gleiches gilt, wenn man einen Paniktest bei einer Einheit erzwingen möchte. Was ist denn ein "symbolischer" Punktwert, der die Option nicht automatisch zu einem "no brainer" macht? Scheint so, als müssten Optionen aus deiner Sicht so günstig sein, dass man "keinen Fehler machen kann", wenn man sie nimmt. Das zeigt aus meiner Sicht eher, dass die Option dann zu günstig als fair bepreist ist. Betrachte die Option doch mal so. Entweder du nimmst die Einheit Zwerge (für 200+ Punkte) ohne Fernkampfoption oder mit Fernkampfoption für nicht mal 5% mehr an Punkten. Oder, zu welchen Punktkosten würdest du die Auswahl immer und zu welchen nie wählen? Aus meiner Sicht wäre die Pistole für ca. +3p ein no brainer und für ca. +15p ein no go. Den optimalen Wert könnte man irgendwo in der Mitte einordnen, also ungefähr bei 9p. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass die Option nicht essentiell für die Armee ist und eher eine Schwäche der Armee (Mobilität) ausgleicht, sind 10p durchaus angemessen. Dito. Bitte auch schön meine Fragen beantworten und nicht zu anderen Punkten ausweichen Ich werde nicht zu jeder Auswahl Stellung nehmen, warum die Punktekosten angemessen sind. Wenn aus deiner Sicht etwas nicht passt, dann erläutere bitte, wie du zu dieser Feststellung gekommen bist und wie man das vermeintliche Problem deiner Meinung nach beheben könnte. Bis dahin lautet meine Antwort: Die Punktkosten sind, so wie sie sind, genau richtig! Grüße Tobias
  18. Ist die Option denn nicht fair bepunktet? Da gehen die Ansichten offensichtlich auseinander. Ich sage, ja, eine Pistole ist in einer Einheit Chaoszwergenkrieger 10p wert. Für 10p bekommt man etwas Flexibilität, gerade in Spielzügen, in denen man sonst nichts mit der Einheit machen kann. Außerdem hat man mit der Pistole eine 17% Chance einen Ritter auszuschalten und dann nochmal eine 11% Chance einen Ritter beim Stehen&Schießen zu erschießen. Ferner kann der eine Schuss den Unterschied ausmachen, ob ein Riesenadler stirbt, der die Einheit umlenken will, oder eine Einheit leichter Kavallerie einen Paniktest machen muss, die den Zwergen im Weg steht. In den oben genannten Fällen, kann die Pistole ein Vielfaches ihrer Punkte wert sein, in anderen Fällen kommt sie nicht zum Einsatz und ist entsprechend wertlos. Daher sind 10p genau richtig! So und jetzt seid ihr dran! 😀
  19. Auf diese Weise kannst du die Ausrichtung der Einheit vor dem Betreten des Spielfelds bestimmen und somit kann die Einheit auch unter einem Winkel zwischen 0° und 90°, d.h. schräg und nicht senkrecht, auf das Spielfeld zurückkehren. Dadurch erhält der Spieler mehr Flexibilität beim Positionieren der Einheit.
  20. Du scheinst die Pistolen rein unter Effizienzaspekten zu betrachten und bist offensichtlich nicht die Zielgruppe der Option, die sich vornehmlich an Spieler richtet, die ein Modell mit Pistole haben und dieses entsprechend einsetzen wollen.
  21. Gesindel: Das ist ein Übersetzungsfehler. Das sollten Kurzbögen sein (siehe das englische LRB). Pistole: Was wäre denn ein angemessener Preis aus deiner Sicht?
  22. Sie bewegen sich auf das Spielfeld rein. Siehe auch LRB v1.07, Seite 13:
  23. Hallo sagaron, Willkommen bei WCE! Es ist korrekt, dass man zusammen mit Seuchenmönchen und Schattenläufern keine Waffenteams kaufen kann. Der Warpbohrer ist aber für die elitären Gossenläufer eine Option. Waffenteams erhalten jedoch den MW-Bonus und den Schutz vor Fernkampf von jeder Haupteinheit, d.h. unabhängig davon zu welcher Einheit sie dazu gekauft wurden. Daher ist es auch relevant, dass Seuchenmönche und Schattenläufer als Haupteinheit zählen, auch wenn diese (aktuell) keine Waffenteams dazukaufen können. Viel Spaß beim Warhammer Spielen in der Alten Welt! Grüße Tobias
  24. Die jährliche Überarbeitung des LRB ist abgeschlossen. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, WCE noch besser zu machen!Die aktuelle Version (1.07) und eine Liste der Änderungen findet ihr im ersten Post.Wenn ihr Fragen zu bestimmten Änderungen habt oder ihr Fehler entdeckt, dann meldet euch bitte hier im Thema.Wie immer freue ich mich über euer Feedback, eure Anregungen und vor allem eure Kritik!Viel Spaß beim Warhammer Spielen und frohe Feiertage!Tobias
  25. HIER bekommt man Spielfelder (Matten) in verschiedenen Designs oder kann sich ein eigenes erstellen, beispielsweise mit Hexfeldern in beliebiger Größe. Die (Mousepad) Matten sind bei uns im Verein sehr beliebt und soweit ich das beurteilen kann von hoher Qualität. Den Custom Mat Service habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
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