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TabletopWelt

El Carancho

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  1. El Carancho

    Frostgrave

    Ich kenne mich auf dem Figurenmarkt leider so gar nicht aus, aber ich orientiere mich immer an der Bewaffnung. Also alles, was mit Handwaffe + Kurzwaffe bewaffnet ist und zumindest ein wenig Rüstung trägt, aber nicht schwer gerüstet ist, kann als Treasure Hunter durchgehen. Bisher habe ich die meisten Figuren für Frostgrave aus einem großen Pool aus verschiedenen Bits gebastelt oder irgendwelche Figuren, die cool aussahen, auf Ebay oder Messen, gekauft. Und hier noch ein Fun Fact: Bisher hatten die Treasure Hunter bei uns immer als "Erkennungsmerkmal" oder "Thema" eine Lichtquelle bei sich, also eine Fackel, Laterne,...
  2. @Barbarus Bei dir habe ich schon verstanden, wie du das gemeint hast, ich kenn dich ja aber ich wollte die Thematik noch ein wenig ausbreiten, um für alle Leser ein größeres Bild zu zeichnen. Die Orgelkanone der Zwerge finde ich sowohl unfassbar cool als auch sehr stimmig bemalt. Zwergen-Ballerburg!
  3. Gut gemeint, aber: " Überfälle auf Dörfer, Plünderungen, das Inbrandstecken von Feldern..." all dies ist auch Teil von Schlachten - ebenso wie "Aufklärung, Sabotage, Überfällen, Raub, Demoralisierung, Täuschung". Es existiert leider ein sehr stark romantisiertes Bild von vergangener Kriegführung. Die Vorstellung, die durchschnittliche Schlacht wäre ein ehrlicher, einmaliger und von allen Seiten übereinstimmend festgelegter Schlagabtausch gewesen, der bestimmten Regeln, vielleicht sogar einer Art "Ehrenkodex", folgte, an die man sich im Allgemeinen gehalten hat, ist leider leider Unfug. Tatsächlich kann man davon ausgehen, das extrem wenige "Schlachten" nach dem Muster "Zusammentreffen-voreinander Aufbauen-einmaliger Schlagabtausch-Sieger steht fest-Ende der Geschichte" ab. Einige Schlachten haben nicht einmal technisch gesehen Sieger - oder aber beide Seiten sind irgendwie Sieger, weil keiner so richtig verloren hat - oder sich beide als Sieger darstellen. (Mal abgesehen davon, dass es in einem Krieg nur Verlierer geben kann.) Die meisten militärischen Auseinandersetzungen sind in ihrem Ausgang nicht so entscheidend, dass sie zu einer klaren Entscheidung führen, geschweige denn die Konflikte, in die sie eingebettet sind, beenden. Meistens überdenkt man danach gegebenenfalls seine Strategie und/oder tritt zu neuen Verhandlungen zusammen. Die gesamte Thematik ist einfach viel zu komplex, um sie mittels eines Brettspiels o.Ä. auch nur annähernd gesamt darstellen zu können. Es beginnt schon damit, dass eigentlich gar nicht klar einzuordnen ist, was eigentlich genau als Schlacht klassifiziert werden kann. Als die Franken im Laufe der Schlacht das Lager der Mauren bei Tours plünderten, kann man dies, obwohl es ein Teil dieses Schlagabtausches ist, vom Rest abtrennen, indem man ein theoretisches Raster darüberlegt? Nein, kann man nicht. (Es sei denn natürlich, mein Ergebnis soll nur ein theoretisches Raster sein, das mit auseinandergeschnittenen Schnipseln gefüllt ist.) Die Übergänge sind zu jeder Zeit fließend. Einige militärische Auseinandersetzungen, die wir als Schlachten bezeichnen, zogen (und auch heute noch ziehen) sich über immense Zeiträume hin. Viele konterkarieren das "klassiche" Bild einer Schlacht, also zweier Parteien, die aufeinanderprallen und miteinander ringen, bis die eine Seite die Überhand gewinnt und die andere in die Flucht schlägt oder zur Aufgabe zwingt (oder komplett niedermetzelt). Schon immer hat es Personen gegeben, die sich ehrenhafter gegenüber anderen verhalten, und andere Personen, die sich unsäglich verhalten. Darin haben sich die Menschen seit vielen tausend Jahren nicht ein Stück verändert. Es gibt aber keine Tendenz, früher hätte es mehr oder weniger gegeben. Es gibt nicht einmal eine Art kontinuierliche Steigerung innerhalb der Kriegführung, die sich im Laufe der Geschichte nachweisen lassen würde. Jeder Krieg und jede kriegerische Handlung muss - wie alles andere auch - in ihren Kontext gesetzt werden. Die Art und Weise, wie die griechischen Stadtstaaten gegeneinander Krieg geführt haben, unterscheidet sich in einigen Punkten drastisch von der der Römer - was die Griechen bzw. zunächst die Makedonen auf schmerzliche und erschreckende Weise lernen mussten. "Germanische" Kriegsführung war um Christi Geburt herum anders als 300, 500 oder 700 Jahre später. Ebenso sind Vernichtungskriege keine Erfindung der Moderne. Manchmal führt auch ein Herrscherwechsel oder eine Veränderung eines Herrschers dazu, dass es innerhalb eines Zeitabschnitts und innerhalb des gleichen Krieg führenden Korpus' zu radikalen Änderungen bezüglich der Kriegsführung kommt. Auch die Größe von Armeen variierte sehr stark - bestes Beispiel sind die meisten mittelalterlichen Heere, die verglichen mit manchen antiken Armeen oft lächerlich winzig wirken. Wir können oft weder für ein bestimmtes Volk, noch einen bestimmten Kontinent, ein bestimmtes Zeitalter, ja manchmal nicht einmal für einen Herrschaftszeitraum oder Führungsstab zu einem pauschalen Urteil über die Art der Kriegsführung kommen, weil auch diese von all den sie umgebenden Faktoren beeinflusst wird. Die Menschen waren von Anfang an sehr erfinderisch, wenn es daran ging, sich gegen andere ihrer Art durchzusetzen, und sie haben dabei immer versucht, von ihren Vorgängern zu lernen und das Gelernte möglichst noch zu verbessern. Wenn ich mir eine Schlacht auf den Tisch hole, dann habe ich einen Teil Krieg auf dem Tisch, Punkt. Da gibt es nichts dran schönzureden. Das träfe erst dann nicht mehr zu, wenn ich ein Fußballspiel oder eine Leichtathletikmeisterschaft als Tabletopspiel spiele. Tatsächlich hat das, was wir bei einem klassischen, durchschnittlichen Tabletopspiel auf dem Tisch fabrizieren, ungefähr so viel mit der Realität zu tun wie der Großteil von Donald Trumps Aussagen über dieselbe. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt, denn genau da treffen wir mit dem Barbie zusammen: Wir müssen uns bewusst sein, dass unser Hobby nichts anderes ist als eine romantisierte und (im Idealfall) fair ausbalancierte Spiel-Version eines Aspektes der realen Welt ist. Wir machen keinen Krieg - wir spielen ein Spiel oder betreiben einen Sport, der die kriegerische Auseinandersetzung zum Thema hat. Ein Regelsystem wird mit diesem Inhalt gefüllt und es wird auf verschiedene Weisen und mit verschiedenen Interpretationen versucht, diesen Inhalt abzubilden - aber nicht ZU SEIN. Und ich gehe mal davon aus, dass auch jedem Spieler hier bewusst ist, dass das vor ihm auf der Platte effektiv nichts Geschichte oder Realismus zu tun hat. Das stellt uns natürlich vor die Verantwortung, nicht einer Verharmlosung der tatsächlichen Realität, die dahintersteckt, den Weg zu bereiten. Gleichzeitig dürften und müssten wir uns jedoch gegen eine pauschale Verurteilung unseres Hobbys wehren. Es bleibt schließlich bei dem, was hier bereits herausgestellt wurde: jeder ist für sich selbst verpflichtet, sich mit der Materie auseinanderzusetzen und herauszufinden, was für ihn/sie geht. Ziehe ich meine Linie so, dass ich gar kein historisches Tabletop mache? Klar, warum nicht. Verzichte ich auf jüngere Settings als Antike? Okay! Mache ich alles bis zum Schießpulver? Sicher. (Wobei das Mittelalter damit technisch gesehen auch raus ist. Und China schon früher.) Will ich keine modernen Kriege oder auch nur einfach den 2. Weltkrieg nicht auf dem Tisch haben? Meine Entscheidung! Darf ich anderen vorschreiben, wo sie für sich die Grenze ziehen wollen? Nein. Jeder sollte sich nur bewusst sein, dass es - wie für alles andere auch - Grenzen gibt. Grenzen, über die man reden und die man definieren muss. Sonst kann das Ganze in unschöne Situationen ausarten oder sogar moralisch fragwürdig werden. Und das will eigentlich keiner, denn nebenbei leidet dadurch auch das Hobby selbst, und dafür sind wir ja eigentlich hier, weil es uns darum geht. ALSO WOLLEN WIR JETZT MEHR BILDER VON TABLETOP-FIGUREN SEHEN!!! Cheerio and thanks for reading El Carancho
  4. Vielen Dank für den Hinweis, ich habe das mal zum allgemeinen Besseren editiert.
  5. Achtung, der folgende Beitrag erhält große Mengen an Werbung in eigener Sache! An alle aktiven und/oder interessierten Frostgraver! Ich habe meinen (ersten) eigenen Projekt-Thread gestartet, und zwar als Solo-Quasi-Fortsetzung des Pinselbattles. Wer Interesse hat, findet den direkten Link genau hier. Ich würde mich über Beiträge freuen, ebenso, wenn ich durch das Einstellen der Fotos meiner Figuren dem einen oder anderen vielleicht auch etwas Inspiration geben kann. Werbung in eigener Sache out! So long El C
  6. Bei Blood Bowl kann ich leider nicht mitmischen, ich wollte aber mal ein anderes Thema aufmachen, wenn ich darf: Gäbe es vielleicht ein paar Interessenten an einer Age-of-the-Wolf-Kampagne? Ich bin äußerst gespannt darauf, dieses Kampagnensystem "bei der Arbeit" zu beobachten und zu erleben (und außerdem: brauchen wir nicht alle ein bisschen mehr Saga in unserem Leben? )
  7. Ich möchte mich auch noch kurz der These zur Reflektion anschließen. Als höchst reflektierender Mensch, der in erster Linie von ebenso höchst reflektierenden Menschen umgeben ist (oder sich umgibt?), gerät mir das beizeiten als vollkommen selbstverständlich unter die Räder. Dabei ist es wichtig, das immer wieder herauszustellen! Also vielen Dank dafür und für die äußerst gute und sachliche Diskussion darüber! Entspricht so gar nicht meinem Internet-Klischee!
  8. Wirft natürlich die Frage auf, ob die dann pikiert sind und sofort die Warband verlassen
  9. Ich glaube, dass es relativ müßig ist, das evaluieren zu wollen. Daran ist bereits der Historikerstreit gescheitert. Jeder Krieg fordert in erster Linie zivile Opfer, IMMER. Das war auch schon in der Antike so, und auch schon da gab es Generäle, über die man sich wegen mangelnder Nähe zum eigentlichen Kriegsgeschehen beschwert hat. Und das erste Opfer ist immer die Wahrheit. Und Sieger gibt es ebenfalls in keinem Krieg. Was den 2. Weltkrieg betrifft, sind wir als Deutsche natürlich besonders sensibilisiert. Zu Recht. Weil er uns direkt betrifft und weil die schiere Art und Weise dieses Krieges und die damit verbundene industrialisierte Art und Weise, Menschen zu töten, schlichtweg unerreicht sind. Und da spielt es überhaupt keine Rolle, dass es sich dabei weder um den Krieg mit den meisten Opfern, noch den Genozid mit den meisten Opfern handelt. Für mich ist der folgende Satz von Wrong_da_DONG entscheidend: Das ist für mich der Punkt.
  10. Tja, das wurde bei uns bisher immer so gespielt, dass man das auch auf eigene Figuren machen kann, weil es eben sehr attraktiv sein kann, jemanden aus der eigenen Bande ein gutes Stück nach vorne zu pushen. Ich habe noch nie so genau darüber nachgedacht, aber du hast schon irgendwie Recht pockels: Es ist (egal, ob Schaden oder nicht) streng genommen eine Attacke auf eigene Figuren und das ist eigentlich nicht möglich. Das würde dann wenigstens einem der bei uns überbenutzten unheimlich starken Sprüche etwas von seiner Power nehmen. Aber eine genaue Klarstellung dazu gibt es meines Wissens nach nicht. Aber! Push löst keine Schussattacke aus! Es handelt sich um einen normalen (Nahkampf-)Angriff, das heißt, der Zauberer muss das Ziel bloß sehen können und den Spruch erfolgreich sprechen, schon bekommt das Ziel eine +10 Nahkampfattacke ab, gegen die es sich verteidigen muss. Keine Deckungsboni etc.!
  11. El Carancho

    Frostgrave

    Da hast du wohl Recht, danke für den Hinweis!
  12. Da bist du nicht der erste, der sich die Muschelchen abguckt! Siehe hier im Schatzmarker-Thread! (Die Muscheln sind tatsächlich vom Salanthas; habe ihm damals beim Ausräumen seines alten Tabletop-Kellers neben einem Haufen Bits auch ein paar dieser Muscheln abgezogen.)
  13. Mir fiel soeben auf, dass ich anscheinend nie ein Bild mit allen Schatzmarkern nachgeliefert habe... bis jetzt! Mittlerweile existiert eins hier in dem von mir neu eröffneten Frostgrave-Projekt-Thread, Schleichischleichischleichwerbung in eigener Sache!
  14. El Carancho

    Frostgrave

    Eine interessante Frage. 1. Invisibility verbietet, dass die Figur Ziel von Angriffen oder Zaubersprüchen wird (ausgenommen Bereichseffekte, in denen sie sich befindet). 2. Beauty zwingt alle Nicht-Kreaturen, wenn sie einen Angriff auf den Spellcaster ausführen wollen, zunächst einen Will-Roll zu bestehen. In den Errata vom 21.11.2015 (meines Wissens nach die aktuelle Version) steht allerdings folgendes zu diesem Zauberspruch: "Beauty – Warhounds are immune to this spell. A Will roll is required to attempt any action which would have an immediate potential negative impact on a target with a Beauty spell. This includes anything that would cause and attack roll against the target, or immediate damage, or any reduction of the Beauty’s stats or fighting ability. Thus you cannot Curse the Beauty, nor cast any spell which would potential cause damage with the in the radius of effect such as Grenade or Elemental Ball unless you pass a Will roll." (Frostgrave Errata & FAQ, S. 3) Das bedeutet, dass "Beauty" den bei "Invisibility" fehlenden Schutz vor Bereichsangriffen gewährt. Ich stoße hier allerdings auf ein Problem: in den Errata wollte man vermutlich klarstellen, dass "Beauty" nicht nur vor einfachen Angriffen, sondern auch vor Zauberangriffen und jeglichen Debuffs wie "Curse" etc. schützt. Dabei ist man bei der Formulierung allerdings so weit gegangen, dass sie technisch gesehen sogar Sprüche wie "Call Storm" oder "Draining Word" verbietet, sobald ein entsprechender Spellcaster (im 1. Fall einer, der mit Bogen oder Armbrust ausgerüstet ist und im 2. Fall einer, der den durch das "Draining Word" erschwerten Zauberspruch beherrscht, was höchst wahrscheinlich ist) den Zauberspruch "Beauty" auf sich aktiv hat. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass zumindest für die Sprüche, die sozusagen "global" wirken, aber technisch gesehen auch zu den "Area-of-Effect"-Sprüchen zählen, dies nicht so gedacht war. Schließlich wird der fragliche Spellcaster ja weder direkt noch als Kollateralschaden einer Elementarexplosion anvisiert. Man könnte außerdem fragen: Wie kann denn die schöne Gestalt des Zauberers jemanden davon abhalten, einen "Elemental Ball" auf die Figur daneben zu wirken, wenn der Zauberer gleichzeitig unsichtbar ist? Fühlt sich seltsam an und mag unlogisch erscheinen, ist aber so. Beide Effekte wirken gleichzeitig, also ist der Zauberer mit "Beauty" und "Invisibility" vor allen Angriffen geschützt - bis er selbst angreift, zaubert, etc. Dann endet seine Unsichtbarkeit, er kann also von Kreaturen & Warhounds wieder angegriffen werden. Alle anderen Figuren müssen nun zunächst einen Will-Roll bestehen, um ihre Angriffe durchführen zu können. Über die Sache mit den "globalen" Sprüchen müsste man vorher reden. Ich würde es so handhaben, indem ich zwischen Area-of-Effect-Sprüchen und ähnlichen (wie "Elemental Ball" oder "Grenade" u.a., die offiziell Line-of-Sight-Sprüche sind, aber sowas wie einen Bereichsangriff haben) unterscheide, die lokal begrenzt sind, und denen, die "global" wirken. Meine Unterteilung sähe also wie folgt aus: Lokal (und durch Beauty eingeschränkt): Destructive Sphere (Elementalist) Elemental Ball (Elementalist) Scatter Shot (Elementalist) Grenade (Enchanter) Plague of Insects (Summoner) (aber NUR, wenn sich die Figur mit aktivem "Beauty"-Spruch in dem Moment, wo der Spruch gesprochen wird, in dem fraglichen 1"-Radius befindet!) Planar Tear Banish (wird relevant, wenn ein Spellcaster "Possessed" auf sich liegen hat und dadurch als Dämon zählt. Wirkt er auch noch "Beauty" auf sich, so hat er einen besseren Schutz vor "Banish", da erst der gegnerische Spellcaster seinen Will Roll bestehen muss und anschließend er selbst noch den Bannspruch mit seinem Willenskraftwert abzuwehren versuchen darf.) Global (und durch Beauty nicht eingeschränkt): Call Storm (Elementalist) Draining Word (Sigilist) "Fog", "Mud" und "Wall" würde ich nicht als durch "Beauty" eingeschränkt sehen, da sie weder einen Angriff, noch Schaden, noch eine Wertereduzierung nach sich ziehen. (Nein, für jeden gelaufenen Zoll 2" bezahlen zu müssen ist zwar mühselig, aber keine Wertereduzierung! Ebenso wenig ist eine Beeinträchtigung der Sichtlinie eine Wertereduzierung.) Ebenso schützt "Beauty" nicht vor: "Reveal Invisible" (kein Angriff, kein Schaden, keine Wertereduzierung) und "Plague of Insects", wenn diese bereits besteht. Das heißt, läuft der Zauberer, auf den "Beauty" wirkt, direkt neben eine Figur, die bereits von der Insektenwolke umgeben ist, erleidet er temporär den Malus -4 Fight & -4 Shoot. Was mir da noch einfällt: ein Streitpunkt wäre, ob "Transpose" auch durch "Beauty" eingeschränkt würde. Natürlich würde der entsprechende Spieler immer sagen, dass eine von ihm ungewollte Relokalisierung seiner Figur immer einen "negative impact" darstellt, wie in den Errata formuliert. Jedoch gilt dies für ihn und sein Spiel, nicht aber für die Figur. Meine Handhabung sähe so aus: Versuche ich, eine gegnerische Figur, auf der "Beauty" liegt, einfach nur mit einer anderen Figur zu tauschen, zwingt mich "Beauty" nicht grundsätzlich zu einem Will Roll. Würde die gegnerische Figur jedoch dadurch sofort einen Angriff, Schaden oder eine Wertereduzierung erleiden, also z.B. in einem Säurebecken landen, in dem vorher die andere Figur stand, oder in einer Art Debuff-Aura, dann muss ich vorher den Will-Roll ablegen. Was mir außerdem einfällt: "Beauty" schützt einen nicht vor einer "Explosive Rune"! Es schützt nämlich nur direkt vor Aktionen, die einen "negative impact" auf den Spellcaster haben. Da die Rune automatisch ausgelöst wird (also keine Aktion ist) und auch keinen Will Roll ablegen kann, fliege ich trotzdem in die Luft, egal wie schön ich aussehe. Bei "Invisibility" sieht das schon etwas schwieriger aus: Man könnte zum einen argumentieren, dass das Ziel unsichtbar ist und nicht Ziel von Angriffen oder Zaubersprüchen sein kann. Also kann die Rune keinen Angriff auf die unsichtbare Figur auslösen. Andererseits schützt "Invisibility" ausdrücklich nicht vor Bereichseffekten, also auch nicht vor der Explosion der magischen Rune. Auch wenn das Ziel nicht von sterblichen Augen gesehen werden kann, die magische Rune löst trotzdem durch die Annäherung aus und dann findet die Explosion statt und ich fliege trotzdem in die Luft, weil ich im fraglichen Bereich stehe. Ich tendiere stark zur letzteren Lösung, weil sie meines Empfindens nach eher dem entspricht, was man sich bei der Formulierung des Unsichtbarkeitsspruchs gedacht zu haben scheint. Ich hoffe, ich habe nicht mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet wenn doch, nicht schlimm, weiter fragen! Cheerio El C P.S.: Das entscheidende bei dem Erratum zu "Beauty" die Formulierung: "This includes anything that would cause and attack roll against the target, or immediate damage, or any reduction of the Beauty’s stats or fighting ability." Und zwar aus dem Grund, weil sie das präzisiert, was mit der schwammigen Aussage im Satz vorher gemeint ist. Ansonsten könnte man mit "Beauty" beinahe alles wegargumentieren. P.P.S.: "MIND CONTROL [...] This spell only affects soldiers and creatures." (Frostgrave Grundregelwerk, S. 86) "Mind Control – Can be cast on any figure except spellcasters and creatures that are specifically immune." (Frostgrave Errata & FAQ, S.4) Punkt.
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