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Boro

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  1. Immer abwechselnd die Mini nehmen für die gerade passende Farben auf dem wet palette sind.
  2. Jetzt wo ich fertig bin denke ich, dass ich vielleicht doch Hörner und Schwanz hätte dazu modellieren sollen.
  3. Super Idee mit den Magneten. Die Mini ist vom KS für die neue Fraktion von Moonstone. sollte im Verlauf des Jahres regulär im Shop erhältlich werden.
  4. Das erste Quartal des Jahres ist um. Ich bin gut auf dem Weg mein Ziel zu erreichen mehr als 100 Minis zu bemalen. 40 Habe ich bisher geschafft. Auch bei jeder Malchallange war ich bisher dabei. Wichtiger ist aber dass in der Familie alle gesund und munter sind. Hoffentlich bleibt das so. Das wünsche ich auch euch allen und weiter viel Spass am Hobby.
  5. „Anya, Zeit zum schlafen.“ „Ich bin aber nicht müde.“ „Es ist spät. Ab ins Bett!“ „Nein! Ich bin nicht müde!“ „Jetzt aber sofort, kleine Dame!“ Anya beginnt Sachen rumzuschmeissen und zu toben. „Nein! Nein! Nein!“ „Spinnst du! Was ist bloss in dich gefahren?“ „Ich bin nicht müde!“
  6. Ich sehe schon, da hätte ich mehr WIP Bilder und notitzen machen sollen. Im groben kann ich es erklären. Ich habe jeweils drei Farbtöne für Bluse Mojave White, Iroko und Gobi Brown mit Iroko von Scale Color) und Haut (Light Flesh, Basic Flesh und Mischung aus Indian und African Shadow von Scale Color) benutzt. Die Bluse wurde im Mittelton (Iroko) bemalt vobei ich sowohl die Falten als auch die Stellen wo die Haut durchscheinen sollte erst mal weg liess. Für die transparenten Stellen wurden die Farben für Bluse und Haut in verschiedenen Mengen zusammengemischt. Mit einem Gemisch vom Mittelton der Bluse (Iroko) und dem Mittelton der Haut (Basic Flesh mit einer Spur Indian Shadow) die Schatten an der Unterseite der durchscheinenden Brust und für die Oberseite dann ein Gemisch von hellerem Blusenfarbton (Majave White und Ikoro) mit dem helleren Hautton (Light Flesh). Während für die hervorstehenden Falten nur das reine Highlight für den Stoff (Mojave White) und für die Umrisse der Brust nur den dunkelste Schatten für den Stoffton (Gobi Brown mit Iroko) zur Verwendung kam. Am Ende habe ich die Übergänge mit dem Mittelton der Bluse (Iroko von Scale Color) und an den Transparenten Stellen zusätzlich sparsam mit Schattenton für die Haut (Basic Flesh mit Indian Shadow) lasiert. Hier noch die WIP Bilder die ich von der Mini habe, vielleicht hilfts: Ich weiss nicht ob das jetzt so verständlich war. Det Prozess war sehr intuitiv und ich habe mich nicht genau an ein Schema gehalten. Es war ein Experiment. Zur Vorbereitung hatte ich noch einen ganz guten Artikel gelesen mit einer strukturierteren Vorgehensweise und erklärenden Bildern. Nur hatte ich schon fast alles wieder vergessen als ich zu malen Begann und dann liess ich einfach meine Kreativität fliessen. Ich habe den Artikel für euch aber nochmals herausgesucht. 😉 http://www.coolminiornot.com/articles/1128 Ich hoffe der hilft euch weiter. Vermutlich eher als meine bescheidenen Ausführungen. Inzwischen sind die nächsten Minis bei mir am Start. Hier ein WIP von einer davon:
  7. Sehr cool. Der desperate Mercenary ist eine so schicke Mini. Absolut ikonisch für Malifaux. Zu blöd, dass er im Spiel nichts kann. :—(
  8. Mir geht’s wie euch. Aber das ist doch auch eine gute Sache.
  9. Dabei wäre Mr. Nicht-Cash sicher einer meiner Favoriten gewesen.
  10. Ich habe mehr Mühe in Gesicht und Bluse gesteckt. Aber auch weil ich wollte, dass der Fokus mehr darauf liegt als auf dem Rock. Wenn dieser nun etwas gar lustlos wirkt ist das natürlich schade. Danke für den Hinweis. Ob man es mir glaubt oder nicht. Es ging hier tatsächlich darum die Technik auszuprobieren. Ich habe bisher noch nie versucht transparenten Stoff zu malen und wollte sehen ob ich es einigermassen hinkriege. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Auch wenn es das nicht unbedingt gebraucht hätte. Man sieht ich bin kein Experte. Ausserdem kenne ich die deutschen Bezeichnungen der Kartenreihen gar nicht, wollte aber auch keine englischen Wörter in der Geschichte haben. Gemeint war natürlich ein Straight Flush der besser ist als vier Gleiche. Das ersetze ich wohl am besten durch „Strasse der gleichen Farbe“. Oder gibt es da einen besseren deutschen Ausdruck? Ich bin eigentlich auch erst seit „The Dark Knight Rises“ ein Liebhaber des Bane Charakters geworden. Danke für den Hinweis auf die animierte Serie. Die kannte ich noch nicht. Werde sie mir aber sicher anschauen. Die Minis für das Brettspiel habe ich fast in ihren Grundfassung gelassen. Für das Spiel gibt es ja noch hunderte Minis zu bemalen... Ein paar Details habe ich aber noch herausgehoben und etwas mit den Muskeln gespielt.
  11. Mein Beitrag für die monatliche Malchallange: Tanz der Karten Gerun Monur spähte über den Rand seines Kartenblatts und verfolgte die wilden, doch ebenso geschmeidigen und rhythmischen Bewegungen der Tänzerin. Ihre langen dunklen Haare peitschten durch die Luft als sie den Kopf herum warf und ihr hübsches Angesicht immer wieder hinter Spielkarten verbarg, die sie wie Fächer in den Händen hielt und deren gleitende Bewegungen zur Musik den Tanz zusätzlich belebten, ohne dabei die harmonische Bewegung des restlichen Körpers zu stören. „Dein Einsatz, Alter“, riss ihn eine kratzende Stimme zurück ins Geschehen an seinen Spieltisch ,den die Tänzerin während ihrer Darbietung umkreiste, „Oder ist dir unser Spiel etwa nicht wichtig.“ Erio dieser junge Draufgänger mit seinem goldenen Schneidezahn gönnte es ihm wohl nicht, dass die junge Tänzerin ihm immer wieder zulächelte. „Der alte Narr schaut sich eben lieber nach heissen Weibern um“, warf Kordur ein. Der breite, Glatzkopf mit den dicken Muskeln die sich unter seinem dünnen Hemd abzeichneten grinste böse, was die Tätowierung in seinem Gesicht so sehr verzog, dass man nicht mehr erkennen konnte was sie eigentlich darstellen sollte. Auch wenn Gerun, ehrlich gesagt, auch ohne die Lachfalten im Gesicht des Mannes, nicht sicher sein konnte ob das Hautbild ein Vogel oder eine Schnecke war. Wohl eher ein Vogel. Der Mann hatte bisher viel Gold verloren und war wohl etwas missmutig gestimmt. „Lass ihn gaffen, Kor“, sagte Erio. „Ist wohl ein seltener Anblick für den Kauz.“ Gerun löste seinen Blick von der dunkelhaarigen Schönheit. Die Jungen mussten eben noch lernen, dass der Gewinn von Gold nicht alles im Leben war das zählte. Die Gunst einer hübschen Frau gehörte auch dazu. Verstohlen sah er zur vierten Person am Tisch, eine rothaarige Frau mit dem Namen Tirin die ihr Gesicht und ihre Mimik unter einem breitkrempigen Hut verborgen hielt. Sie hatte ihre weissen Handschuhe nicht abgelegt und das Weinglas welches vor ihr stand kaum angerührt. „Ich setze dreissig Goldmünzen“, verkündete Gerun in gewollt nüchternem Ton. Es war fahrlässig, fast sein ganzer Besitz. Doch der Anblick wie das Grinsen in Kordurs Gesicht erstarb war unbezahlbar. „Ich bin raus“, krächzte der grosse Mann. Tirin schüttelte den Kopf. Sie hatte den ganzen Abend ein bisschen etwas verloren und ein bisschen etwas gewonnen. Nie grosse Einsätze gemacht. Aber im Grossen und Ganzen hatte sie sich wohl die Übernachtung, die Reise und einen schönen Bonus zusammen gespart. Sie war zu klug um mitzugehen. Und tat es auch nicht. Erio kaute auf seiner Unterlippe. Während die Tänzerin weiter ihre Kreise zog. Gerun konnte nicht anders als ihr immer mal wieder einen Blick zu zu werfen und zurück zu lächeln. „Was solls“, entschied Erio. „Ich gehe mit“. Sein Gold reichte nicht ganz. Er verzichtete aber zum Glück darauf seinen Goldzahn anzubieten. Stattdessen fischte er einen goldenen Ring aus seiner Jacke. „Das sollte passen.“ Gerun nickte und legte seine Karten auf den Tisch. „Vier Damen.“ Kordurs Augen weiteten sich und wären ihm wohl beinahe aus dem Kopf gesprungen. Nochmals unbezahlbar. „Ich kann's nicht glauben“, entfuhr es Erio, „Du bist in der Tat ein Frauenheld, Alter.“ Gerun lächelte und streckte seine Hand nach dem Gold in der Mitte des Tisches aus. „Nicht so schnell“, unterbrach Erio ihn und legte seine Karten auf den Tisch. Vier Könige! Gerun war wie gelähmt als sein Gegenüber lachend das Gold einsackte. Auch Kordur grinste nun wieder. Was trieben diese Beiden hier? Gerun sprang auf und warf seinem Gegner die Spielkarten ins Gesicht. „Betrug!“, zischte er. Die Musik war verstummt. Die Tänzerin stand still. Doch Kordur hatte sich schneller bewegt, als man von einem Mann seiner Grösse erwartet hätte. „Ganz sachte alter Mann“, flüsterte er Gerun ins Ohr während er seine Pranken schon auf dessen Schultern ruhten. „Schliesslich soll sich niemand verletzen.“ Langsam liess sich Gerun zurück in den Stuhl sinken. Und sah sich seinem Peiniger gegenüber. „Trink dein Bier aus und schau dir noch etwas die Tänzerin an bevor du dich hinlegst und von einer schönen Schwarzhaarigen träumst“, riet ihm der Halunke und zeigte seinen Goldzahn als er breit grinste. „Gut gemacht, meine schöne Fabenna.“ Die Tänzerin nahm lächelnd den Geldbeutel in Empfang den Erio ihr anbot. „Männer schauen einer Frau eben nie auf die Hände“, spöttelte sie und begann das Gold zu zählen. „Ist das etwa die Hälfte deines Gewinns?“, empörte sich Fabenna, „Zehn Goldstücke! Dafür, dass ich dir im richtigen Moment die genau die Karte zugesteckt habe die du gebraucht hast?“ Erio blickte gelangweilt. „Das ist mehr als du mit deinen Tänzen in einem Monat verdienst“, erklärte er, „Ausserdem muss ich noch Kor bezahlen der mir den Alten vom Leib hielt. Schlechte Verlierer können gefährlich sein.“ Fabenna schnaubte. „Du bist ein Mistkerl Erio.“ „Ich weiss“, entgegnete er, „Und jetzt verschwinde!“ Gerun bedeckte seine Ladung mit einer Plane und setzte sich auf den Bock seines Wagens. Sein Maultier war ausgeruht, genährt und bereit für die Weiterreise. Als er losfahren wollte stand die Rothaarige mit ihrem breiten Hut vor seinem Gespann. „Wie habt ihr das wieder angestellt, Gerun Monur?“ Hatte er doch gedacht, dass mehr in ihr steckte als der Schein es behauptete. Gerun lächelte. „Am Ende tranken sie zu viel von dem was ihnen nicht gut tat.“ Eine schwarzhaarige Schönheit kam aus dem Gasthof und er half ihr neben sich auf den Kutschbock. „Und ich hatte natürlich Hilfe“, fügte Geron hinzu als er der Tänzerin neben sich einen prall gefüllten Geldbeutel übergab. Sie wog ihn scheinbar desinteressiert in der Hand. „Männer schauen einer Frau eben nie auf die“, sagte sie dann Schulterzuckend. „Möchtet ihr nicht nachzählen Fräulein?“,schlug Tirin vor. „Der alte Mann gilt als sehr gerissen.“ Stolz hob die Tänzerin ihr Kinn. „Hauptsache er nimmt mich mit in die nächste Stadt. Ich habe genug von diesem Drecksloch.“ „Nun gut“, entgegnete Tirin. „Ich will euch beiden nicht im Wege stehen. Der Bessere gewinnt.“ Sie zog ihren Hut und verbeugte sich. Als der Wagen vorbeizog schaute sie den vier Personen hinterher. Der alte Mann und die Tänzerin auf dem Kutschbock und den beiden eingepackten Leichen auf der Ladefläche. Sie schüttelte den Kopf und blickte mit einem wehmütigen Lächeln auf die zwei nun wertlosen Steckbriefe in ihrer Hand die so viel mehr Gold eingebracht hätten als am Vortag auf dem Spieltisch lag.
  12. Ich habe fertig: Tanz der Karten Gerun Monur spähte über den Rand seines Kartenblatts und verfolgte die wilden, doch ebenso geschmeidigen und rhythmischen Bewegungen der Tänzerin. Ihre langen dunklen Haare peitschten durch die Luft als sie den Kopf herum warf und ihr hübsches Angesicht immer wieder hinter Spielkarten verbarg, die sie wie Fächer in den Händen hielt und deren gleitende Bewegungen zur Musik den Tanz zusätzlich belebten, ohne dabei die harmonische Bewegung des restlichen Körpers zu stören. „Dein Einsatz, Alter“, riss ihn eine kratzende Stimme zurück ins Geschehen an seinen Spieltisch ,den die Tänzerin während ihrer Darbietung umkreiste, „Oder ist dir unser Spiel etwa nicht wichtig.“ Erio dieser junge Draufgänger mit seinem goldenen Schneidezahn gönnte es ihm wohl nicht, dass die junge Tänzerin ihm immer wieder zulächelte. „Der alte Narr schaut sich eben lieber nach heissen Weibern um“, warf Kordur ein. Der breite, Glatzkopf mit den dicken Muskeln die sich unter seinem dünnen Hemd abzeichneten grinste böse, was die Tätowierung in seinem Gesicht so sehr verzog, dass man nicht mehr erkennen konnte was sie eigentlich darstellen sollte. Auch wenn Gerun, ehrlich gesagt, auch ohne die Lachfalten im Gesicht des Mannes, nicht sicher sein konnte ob das Hautbild ein Vogel oder eine Schnecke war. Wohl eher ein Vogel. Der Mann hatte bisher viel Gold verloren und war wohl etwas missmutig gestimmt. „Lass ihn gaffen, Kor“, sagte Erio. „Ist wohl ein seltener Anblick für den Kauz.“ Gerun löste seinen Blick von der dunkelhaarigen Schönheit. Die Jungen mussten eben noch lernen, dass der Gewinn von Gold nicht alles im Leben war das zählte. Die Gunst einer hübschen Frau gehörte auch dazu. Verstohlen sah er zur vierten Person am Tisch, eine rothaarige Frau mit dem Namen Tirin die ihr Gesicht und ihre Mimik unter einem breitkrempigen Hut verborgen hielt. Sie hatte ihre weissen Handschuhe nicht abgelegt und das Weinglas welches vor ihr stand kaum angerührt. „Ich setze dreissig Goldmünzen“, verkündete Gerun in gewollt nüchternem Ton. Es war fahrlässig, fast sein ganzer Besitz. Doch der Anblick wie das Grinsen in Kordurs Gesicht erstarb war unbezahlbar. „Ich bin raus“, krächzte der grosse Mann. Tirin schüttelte den Kopf. Sie hatte den ganzen Abend ein bisschen etwas verloren und ein bisschen etwas gewonnen. Nie grosse Einsätze gemacht. Aber im Grossen und Ganzen hatte sie sich wohl die Übernachtung, die Reise und einen schönen Bonus zusammen gespart. Sie war zu klug um mitzugehen. Und tat es auch nicht. Erio kaute auf seiner Unterlippe. Während die Tänzerin weiter ihre Kreise zog. Gerun konnte nicht anders als ihr immer mal wieder einen Blick zu zu werfen und zurück zu lächeln. „Was solls“, entschied Erio. „Ich gehe mit“. Sein Gold reichte nicht ganz. Er verzichtete aber zum Glück darauf seinen Goldzahn anzubieten. Stattdessen fischte er einen goldenen Ring aus seiner Jacke. „Das sollte passen.“ Gerun nickte und legte seine Karten auf den Tisch. „Vier Damen.“ Kordurs Augen weiteten sich und wären ihm wohl beinahe aus dem Kopf gesprungen. Nochmals unbezahlbar. „Ich kann's nicht glauben“, entfuhr es Erio, „Du bist in der Tat ein Frauenheld, Alter.“ Gerun lächelte und streckte seine Hand nach dem Gold in der Mitte des Tisches aus. „Nicht so schnell“, unterbrach Erio ihn und legte seine Karten auf den Tisch. Vier Könige! Gerun war wie gelähmt als sein Gegenüber lachend das Gold einsackte. Auch Kordur grinste nun wieder. Was trieben diese Beiden hier? Gerun sprang auf und warf seinem Gegner die Spielkarten ins Gesicht. „Betrug!“, zischte er. Die Musik war verstummt. Die Tänzerin stand still. Doch Kordur hatte sich schneller bewegt, als man von einem Mann seiner Grösse erwartet hätte. „Ganz sachte alter Mann“, flüsterte er Gerun ins Ohr während er seine Pranken schon auf dessen Schultern ruhten. „Schliesslich soll sich niemand verletzen.“ Langsam liess sich Gerun zurück in den Stuhl sinken. Und sah sich seinem Peiniger gegenüber. „Trink dein Bier aus und schau dir noch etwas die Tänzerin an bevor du dich hinlegst und von einer schönen Schwarzhaarigen träumst“, riet ihm der Halunke und zeigte seinen Goldzahn als er breit grinste. „Gut gemacht, meine schöne Fabenna.“ Die Tänzerin nahm lächelnd den Geldbeutel in Empfang den Erio ihr anbot. „Männer schauen einer Frau eben nie auf die Hände“, spöttelte sie und begann das Gold zu zählen. „Ist das etwa die Hälfte deines Gewinns?“, empörte sich Fabenna, „Zehn Goldstücke! Dafür, dass ich dir im richtigen Moment die genau die Karte zugesteckt habe die du gebraucht hast?“ Erio blickte gelangweilt. „Das ist mehr als du mit deinen Tänzen in einem Monat verdienst“, erklärte er, „Ausserdem muss ich noch Kor bezahlen der mir den Alten vom Leib hielt. Schlechte Verlierer können gefährlich sein.“ Fabenna schnaubte. „Du bist ein Mistkerl Erio.“ „Ich weiss“, entgegnete er, „Und jetzt verschwinde!“ Gerun bedeckte seine Ladung mit einer Plane und setzte sich auf den Bock seines Wagens. Sein Maultier war ausgeruht, genährt und bereit für die Weiterreise. Als er losfahren wollte stand die Rothaarige mit ihrem breiten Hut vor seinem Gespann. „Wie habt ihr das wieder angestellt, Gerun Monur?“ Hatte er doch gedacht, dass mehr in ihr steckte als der Schein es behauptete. Gerun lächelte. „Am Ende tranken sie zu viel von dem was ihnen nicht gut tat.“ Eine schwarzhaarige Schönheit kam aus dem Gasthof und er half ihr neben sich auf den Kutschbock. „Und ich hatte natürlich Hilfe“, fügte Geron hinzu als er der Tänzerin neben sich einen prall gefüllten Geldbeutel übergab. Sie wog ihn scheinbar desinteressiert in der Hand. „Männer schauen einer Frau eben nie auf die“, sagte sie dann Schulterzuckend. „Möchtet ihr nicht nachzählen Fräulein?“,schlug Tirin vor. „Der alte Mann gilt als sehr gerissen.“ Stolz hob die Tänzerin ihr Kinn. „Hauptsache er nimmt mich mit in die nächste Stadt. Ich habe genug von diesem Drecksloch.“ „Nun gut“, entgegnete Tirin. „Ich will euch beiden nicht im Wege stehen. Der Bessere gewinnt.“ Sie zog ihren Hut und verbeugte sich. Als der Wagen vorbeizog schaute sie den vier Personen hinterher. Der alte Mann und die Tänzerin auf dem Kutschbock und den beiden eingepackten Leichen auf der Ladefläche. Sie schüttelte den Kopf und blickte mit einem wehmütigen Lächeln auf die zwei nun wertlosen Steckbriefe in ihrer Hand die so viel mehr Gold eingebracht hätten als am Vortag auf dem Spieltisch lag. Zum Schluss noch ein paar Tänzerinnen 😉
  13. Danke. Ja, klassisch sieht meistens gut aus. Und das Farbschema der Vorlage zu nehmen war vor allem schnell. Sonst hätte ich für die Wahl des Schemas noch länger gebraucht als für das bemalen der Minis. 😉 Ich habe gleich weiter mit Contrast-Farben gemalt. Bane und Bane für das Batman Brettspiel. WIP Für eine einzige Farbschicht sieht das schon ganz vernünftig aus.
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