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TabletopWelt

Buffybot

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  1. Dank euch für den Zuspruch Leider komme ich im Moment kaum zum malen, das neue Jahr beginnt gleich zeitlich recht vollgepackt. Naja, irgendwas ist ja immer Nichts desto trotz, ein weiteres Update, ich hoffe ich komme die Woche noch dazu etwas mehr malen zu können... Schritt 5, die stark runtergetuschte rote Rüstung jetzt mit einigen dünnen Lagen Khorne Red vorsichtig hochschichten. Dieser Schritt kann ein Weilchen dauern und zu den Vertiefungen hin muss man besonders vorsichtig malen, weil da die dunklen Ränder ja stehen bleiben sollen. Da die verdünnten Lagen Khorne Red immer zu einem gewissen Grad transparent sind, kann man so die Illusion von Tiefe erzeugen. Die entscheidende Grundlage für die folgenden Schritte, wo es dann darum gehen wird Akzente und Highlights auf die rote Rüstung zu malen.
  2. Schritt 3, mit Khorne Red in zwei dünnen lagen die Panzerung bemalen. Das gezielte Malen in die Vertiefungen mit den Metallrändern drum herum kann einen Moment dauern und erfordert ein gewisses Maß an Genauigkeit. Schritt 4, mit Nuln Oil zweimal kräftig Tuschen. Nach jedem Einzelschritt Tuschen bietet es sich an überzählige Tusche vorsichtig mit dem Pinsel wieder wegzunehmen, solange diese noch nicht angefangen hat zu trocknen.
  3. Dabei sein ist alles Und weiter geht's. Bei Hintergrund macht das Lesen des Romans "Der erste Ketzer" richtig viel Spaß. Interessant die Ereignisse hautnah mitzuerleben, wie die Word Bearers dem Chaos anheim gefallen sind 😈 Damit der erste Termi nicht so allein ist, habe ich mal einen zweiten zusammengeschraubt. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bei der Bemalung will ich jetzt einmal exemplarisch jeden einzelnen Schritt festhalten und damit am Ende dann einmal mein Bemal Tut detailliert überarbeiten. Schritt 1, mit Mechanicus Standard Grey in dünnen Lagen grundieren: Schritt 2, mit Leadbelcher in zwei dünnen Lagen alle Metallteile bemalen, wie Metallbeschläge z.B. :
  4. Unwahrscheinlich, das muss ich da wohl wie gewohnt über 40K Romane kompensieren. Die Leute mit denen ich mal vor vielen Jahren gespielt hatte, haben sich alle über die Jahre allgemein vom Tabletop abgewendet, aus div. Gründen. Überhaupt erstmal jemanden zum Spielen zu organisieren wird schon nicht ganz einfach werden, im Zweifelsfall werde ich sogar auf einen GW Laden ausweichen müssen...
  5. Ein (verspäteter) Jahresrückblick aka Geschwafel (sprich das wird der ein oder andere sicherlich nur all zu gerne überspringen wollen ) Der Umzug hier in die TTW hat sich für mich vollumfänglich gelohnt. Tolle Community, wo Minis bemalen und der Fluff dazu großgeschrieben wird. Man sehe nur die unzähligen Armeeaufbauten, mit all dem Herzblut das jeweils drin steckt, aus allen möglichen Systemen. Des weiteren habe ich mit diesen neuen Modellen an CSM so viel Spaß wie noch nie zuvor im Hobby. Da hat sich GW meiner bescheidenen Meinung nach selbst übertroffen und kommt damit den grimmigen Abbildungen auf div. Buchcovern so nah wie nie zuvor.😎 Ich habe zudem immer schon ein Herz für "die Bösen" gehabt. Necrons, Tyras und ganz klar die CSM. Die "Goodguys" konnten mich trotz einiger Anläufe nie lange bei der Stange halten. Angefangen vor ca. 10 Jahren mit schwarz grundierten Necrons mit Metallfarben trockengebrüstet (ja, echt übel, aber wahr 😛) bin ich heute recht zufrieden mit dem Bemal Niveau was ich mir über die Jahre hinweg (teils mühsam) aneignen konnte. Meine Lernkurve ist dabei i.d.R. immer recht flach verlaufen, also hat das alles natürlich extra lange gedauert. Lehrgeld immer das größt mögliche bezahlt, klar. 🙃 AoS Khorne Barbaren waren eigentlich der Prototypen Vorläufer für meine jetzigen Word Bearers. Von Warhammer TV habe ich mir einige Tricks und Kniffe abgeguckt und letzten Ende alles nach bestem Wissen und Gewissen ausprobiert und kombiniert was "rot bemalen" angeht, bis ich bei meinem finalen Farbschema angekommen war. Gefühlt kann ich damit gut leben. Der Hintergrund aka Fluff liegt mir dabei auch immer sehr am Herzen und ich genieße die Immersion der 40K Spielwelt, mit all den grimmigen und fiesen Abenteuern, wo genau so oft die Bösen wie die Guten gewinnen. Und so wirklich "Gute" scheint es eh kaum zu geben in 40K Unter dem Strich bin ich mit dem bisherigen Weg zufrieden und freue mich auf alles was noch vor mir liegt auf dieser phantastischen Hobby Reise. Und mit dem Worten meiner Word Bearers: "We are twice armed if we fight with faith." 😈
  6. Freut mich riesig das mein Chaos Knight bei euch so gut ankommt. Und jetzt zu etwas völlig anderem Die guten Vorsätze für das neue Jahr. 🤡 Ganz klar, jetzt gefechtsbereit mit dem Knight zusammen das erste Spiel wagen (habe seid Jahren nicht mehr gespielt). Bebilderten Spielbericht gibt es dann selbstverständlich auch. Hoffe das sich ein entsprechendes Spiel innerhalb der nächsten Wochen irgendwie organisieren lässt... Und dann natürlich weitere Truppen ausheben. Die beiden Boxen liegen dafür extra bei mir Zuhause, frisch von GW zugestellt. Die Marines waren DER Grund mit dem Armeeaufbau anzufangen, was sind das einfach für obergeniale Modelle geworden. Da freue ich mich bereits darauf meine 10 Marines auf stattliche 20 Stück hochzuziehen. Und die Terminatoren. Auch wenn ich Termis allgemein sehr cool finde (wie wohl die meisten) so bin ich kein Freund von diesen seltsamen Gartenzäunen als Trophäenstangen. Egal wie man so eine Mini dreht und wendet, sieht gefühlt immer seltsam aus, mit ungünstigen Hinterschneidungen. Also habe ich mal einen kleinen Umbau gewagt und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Am Ende sicherlich nur ein Detail, aber so habe ich mir das eher immer vorgestellt. Aus der Frontalen klar erkennbare Trophäen, mehr wie bei dem neuen Abaddon Modell.
  7. Tolle Besessene. Da freut sich doch gleich das Word Bearers Herz
  8. Einmal Bilder kommt sofort Alter, was bin ich froh das diese Odyssee nun endlich vorbei ist. Ab jetzt wieder Marine große Minis bemalen zu dürfen, das reinste Vergnügen 😄
  9. Zu Fantasy kann ich zwar nicht viel sagen, aber Aaron Dembski Bowden hat im Bereich 40K sehr eindrucksvoll mit seiner Night Lords Trilogie und Black Legion Reihe gezeigt, wie gut man Chaos Space Marines als Charaktere darstellen kann, die herrlich ambivalent und vielschichtig daherkommen. Dafür hat er aber auch echt ein Händchen. Ich schätze diesen Autor sehr. Welch Glück für mich das das neue Buch jetzt sogar eins von ihm ist "Der erste Ketzer". Eine Geschichte darüber wie die Word Bearers dazu wurden was sie heute sind. Habe bereits mit dem Lesen begonnen und ist bisher sehr vielversprechend Von diesem Fluff kriege ich einfach nie genug P.S. Nur fürs Protokoll, bei dem Chaos Knight mache ich z.Z. noch die letzten Pinselstriche und dann geht es an den Zusammenbau. Morgen werden reichlich Bilder vom fertigen Modell folgen. Das ich das noch erlebe … Zeitgefühl habe ich mittlerweile eh verloren was das Modell angeht. 🙃
  10. Tyras, da werden Erinnerungen an meine alte Schwarmflotte wach Wünsche dir viel Erfolg bei dem Farbschema.
  11. Kurze Buch Review: Dark Creed Autor Anthony Reynolds -ohne Spoiler- Dark Apostle Marduk wird diesmal in einen Machtkampf innerhalb unterschiedlicher Word Bearers Lager gezogen. Obendrauf gilt es zudem noch eine Imperiale Schlüsselwelt zu erobern. Charaktere bekommen leider weiterhin nur in Nuancen weitere Tiefe. Der Schwerpunkt liegt wie gewohnt auf der Action, die hier ihren gefühlt dramatischen Höhepunkt innerhalb der Buchreihe einnimmt. Ein kritischer Showdown jagt den Nächsten, wie zahlreiche Selbstmordkommandos. Die eigentliche Story ist dafür gegenüber den ersten beiden Bänden ungewohnt spannend ausgefallen, weil durch die internen Konflikte, welche sich meistens im Verborgenen abspielen, weiß man nie genau wie wer zu wem eigentlich nun genau steht. Hat fast schon ein bisschen Game of Thrones Niveau. Auch wenn im Mittelteil des Buches bisweilen der rote Faden zusammen mit einigen Hauptcharakteren etwas abhanden zu kommen droht, so ist der Start und das Ende des Buches doch stark gelungen. Gerade das hochdramatische Ende bleibt angenehm in Erinnerung und gibt dem Leser das Gefühl, das sich diese Trilogie irgendwie gelohnt haben muss, besonders wenn man den eher schwachen Start mit dem ersten Buch der Reihe noch vor Augen hat. Auch die ansonsten papierdünnen Charakterzeichnungen bekommen gerade am Ende nochmal einiges an benötigter Tinte spendiert, was einige der ambivalentesten Charakterkonstellationen endlich mal zu voller Geltung kommen lässt. Ja, als Leser fiebert man bei diesen Momenten regelrecht mit und verschlingt die rasant geschriebenen Seiten nur so. Für dieses Buch, wie jetzt auch für die abgeschlossene Trilogie, kann ich nun mit gutem Gewissen eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen. 8/10 Punkte was den sowohl stärksten Teil der Reihe darstellt und einen würdigen Abschluss liefert.
  12. Und nochmal ein schnelles WIP, das letzte vor der Fertigstellung innerhalb der nächsten 2-3 Tage. Auf der einen Seite ist mittlerweile vieles geschafft, auf der anderen Seite warten noch unzählige Details und Korrekturarbeiten. Yeah ? (Was bin ich froh wenn das Modell abgeharkt werden kann ) Den dritten WB Roman habe ich auch vor kurzem durchgelesen, morgen werde ich dazu mal eine passende Review verfassen, damit auch der Fluff nicht zu kurz kommt. ?
  13. Wie es sich für die bösartigen Word Bearers gehört Dank dir für dein Feedback Kleines Update von der Chaos Knight Front. Ziel ist es das Modell ganz klar noch dieses Jahr fertig zu stellen, sprich die nächsten Tage dann wohl... Über die Base hatte ich mir bereits immer schon Gedanken gemacht und ein wenig dran rumgetüftelt, denn irgendwo muss der Knight am Ende ja drauf stehen. Mittlerweile bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, der Todfeind zu seinen Füßen in den Dreck getreten, wie es sich gehört ?
  14. Toller Hobbybereich. Da kann man glatt neidisch werden
  15. Der Aufstieg Sicarus. Heimatwelt, wie ebenso Heiligtum der Word Bearers Verräter Legion und gleichzeitig Hölle für alle anderen. Unheil verheißend stehen die tausenden Meter hohen schwarzen Kathedralen über die gesamte Planetenoberfläche verteilt. Milliarden Sklavenleben wurden für ihren Erbau geopfert und Tausende weitere sterben jede Stunde in den gigantischen Sklavenlagern und Opferstätten. Niedere, geflügelte Dämonen kreisen lauernd in dem sich stetig verfärbenden Himmel, umzirkeln die finsteren Schlote der Verbrennungsschornsteine, die ohne Unterbrechung schmierige Asche ausspeien. Dabei stürzen die Dämonen immer wieder erbarmungslos auf ihre Opfer am Boden herab, um gierig frisches Fleisch reißen zu können. An einer Vielzahl von ausgewählten Plätzen sind extra dafür noch zuckende Opfer auf rostige Stacheln gerammt worden, als Schmaus für die hier gerne gesehenen Dämonen. Eine für Menschen unwirkliche Dämonenwelt, mehr Albtraum als Realität, tief im Innern des Auges des Schreckens, nahezu unerreichbar vom Griff des Imperiums. In sich ruhend, schneidet einer von unzählbar vielen neuen Aspiranten, die rituellen Runen in das Fleisch seiner Unterarme. Die Legion der Word Bearers hat in zahllosen Kriegen stetigen Bedarf an neuen Chaos Space Marines. Doch nur wer sich als würdig erweist, hat eine Chance als Bruder aufgenommen zu werden. Tal-Ko ist tief entschlossen, diesen letzten Test zu bestehen, während die handverlesene Ritualklinge in sein Fleisch schneidet, um die heiligen Worte des Lorgars darauf zu verewigen. Mögen sie ihm den Weg weisen, auf der Reise die noch vor ihm liegt. Alle erforderlichen Implantate sind dafür in seinem Körper bereits vor Wochen eingepflanzt worden und es gab bisher keine unglücklichen Abstoßungsreaktionen, wie bei anderen Aspiranten, die diese Ehre nie verdient hatten. Er hat mit seiner neuen übermenschlichen Physiologie auch das einmonatige rituelle Fasten hinter sich gebracht und wartet nun sichtlich ausgemergelt, auf sein Aspiranten Gewand. Schmutzige, in stinkende Lumpen gehüllte, bucklige Kreaturen humpeln in seine winzige Kabine. In ihren knorrigen Fingern halten sie aufgespannt ein zusammengenähtes, triefendes Gewand aus frischer Opferhaut. Ob extra wertvolle Sklaven dafür gehäutet worden sind oder speziell dafür gezüchtete Opfereinheiten, das vermag Tal-Ko nicht zu beurteilen. „Eines Tages werde ich den Unterschied erkennen können. Dann wenn sie mich Bruder nennen und ich Seite an Seite mit ihnen das Blut unserer Feinde vergieße“ denkt sich der junge Aspirant insgeheim, um sich selber Mut zu machen. Vor den Toren der finsteren Kathedralen Stadt. Eine unwirkliche Hitze umspielt seine Haut, wie auch die abgezogene Haut die er als Mantel trägt. Er kann keine Sonne am rot leuchtenden Himmel erkennen, dennoch schmerzen seine Augen durch das schneidende Gleißen, so unwirklich wie alles hier draußen. Dreckverkrustete Tränenspuren auf seinen Wangen. Mittlerweile sind seine Tränenkanäle allerdings ausgetrocknet. Doch Tal-Ko zweifelt nicht und er zögert auch nicht. Schritt für Schritt setzt er seinen langen Marsch fort, immer tiefer hinein in das Ödland, weit außerhalb der nächsten Kathedralen Stadt, hinein ins endlos erscheinende Nichts aus Staub. Es ist nur schwierig möglich Tage bestimmen zu können auf dieser verfluchten Welt, doch er meint mindestens schon eine Woche unterwegs zu sein, als er das erste Mal Rast macht, um am Eingang einer kleinen, halb verschütteten Höhle Unterschlupf und Schutz zu suchen. Da er keine Ahnung hat wie lange seine Reise noch andauern kann, ist es nur klug die eigenen Kraftreserven behutsam einzuteilen. Sein Primäres Herz steht nach nur wenigen Minuten still und das sekundäre Herz versorgt ihn mit einem Schlag pro Minute mit dem nötigsten Minimum. In etwa so ähnlich wie einige Tiere auf anderen Welten ihren Winterschlaf verbringen, um wertvolle Energie zu sparen. Dann fährt sein Körper ursprünglich wieder hoch, seine Sinne schärfen sich erneut, als ein Knirschen von Gestein hinter ihm Bewegung verrät. Ein unterbewusster Gedanke tief in ihm drin übersetzt das ganz von allein und vollautomatisch mit potentieller Gefahr. Seine Muskeln spannen sich an, bereit gegen alles und jeden loszuschlagen, als ein zerlumpter Mann und ein kleines Mädchen sich aus einer fast verschütten Nebenhöhle schälen, die seinem Blick vorab entgangen sein muss. Mit ihren schmutzigen, wie verängstigten Gesichtern betrachten sie ihn unsicher. „Bist du auch ein Sklave auf der dunklen Stadt, Fremder?“ fragt ihn der Mann, dabei klammert sich das kleine Mädchen ängstlich an sein zerrissenes Hemd. „Ja, auch ich bin ein Sklave von dort. Ihr habt hier Schutz gesucht?“ antwortet Tal-Ko überlegt. „So viel Schutz wie es in diesen gottlosen Landen für den Moment gibt. Komm Fremder, gebunden an dasselbe Schicksal teilen wir gerne das wenige mit dir was wir haben.“ Der Mann macht dabei einen sichtlich erleichterten Eindruck. Tal-Kos Miene verändert sich dagegen zu keinem Augenblick. „Ist das ein Test?“ fragt er sich insgeheim. „Mögen die dunklen Götter mir wohlgesonnen sein.“ In der kleinen Nebenhöhle sitzen später alle Drei um ein unstetig loderndes Feuer geschart. Über dem Feuer brät eine verkrüppelte, rattenartige Kreatur. Ein nahezu köstlicher Geruch für Tal-Ko, der seid über einem Monat keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Ätzender Speichelfluss setzt unterbewusst in seinem Mund ein. Selber ein wenig darüber verwundert, schluckt es den ätzenden Speichel wieder herunter, was zu einem gewissen Grad seine eigene Speiseröhre verätzt. Mit einem leicht verzogenen Gesicht versucht er dem Schmerz keine weitere Beachtung zu schenken. „Und was ist deine Geschichte Fremder?“ fragt ihn der Mann. Das kleine Mädchen beobachtet ihn dabei neugierig, nicht mehr so verunsichert wie noch vorhin. „Viel gibt es da nicht zu erzählen. Meine Mutter war eine namenlose Hure aus den Sklavenminen und als Kind habe ich in der Stadt der Halbgötter meine Arbeit verrichten müssen. Jetzt träume ich von einer verheißungsvolleren Zukunft.“ Für diese Worte muss Tal-Ko noch nicht einmal eine Lüge auftischen. Eine gewisse Zufriedenheit überkommt ihm dabei. Seine Gedanken schweifen leicht ab, prüfen die Möglichkeiten der sich bietenden neuen Situation. Vielleicht… „Da!“ schreit auf einmal das kleine Mädchen wie am Spieß auf und deutet panisch, mit den dünnen Ärmchen fuchtelnd, auf Tal-Kos freie Unterarme. Ein Teil seines getrockneten Hautmantels war unbemerkt abgebrochen und gibt nun freien Blick auf die Symbole des Chaos, die nun für jedermann sichtbar auf seinem Fleisch eingeritzt stehen. Die Augen des Mannes weiten sich. Stotternd „Du bist einer von ihnen, wie konntest du nur?“ Tal-Ko erhebt sich, seine Muskeln spannen sich an, seine Augen verengen sich. Es macht sich zum Sprung bereits. Der Mann greift gleichzeitig nach einem alten Holzknüppel der neben ihm am Feuer gelegen hat, das kleine Mädchen sucht Schutz hinter dem Mann. Herausfordernd verkündet Tal-Ko „Noch bin ich keiner von ihnen, aber ich gedenke das zu ändern. Und ihr könnt mir dabei sicherlich behilflich sein.“ Ein grausames Lächeln zeichnet sich dabei auf seinem Gesicht ab. Dann spuckt er neu gebildeten ätzenden Speichel dem Mann zielsicher ins Gesicht, welcher schreiend den Knüppel fallen lässt und sich die Hände vor die zischenden und dampfenden Augen Hält. Ein ekelhafter Gestank, von verbranntem Fleisch, macht sich in der kleinen Höhle breit. Die tanzenden Schatten der Drei werfen nun ein hektisch flackerndes Spiel der Bewegungen an die Wände der Höhle. Mit gnadenloser Schnelligkeit packt Tal-Ko den schreienden Mann, dessen nun komplett weißen Augen blinzeln blind umher. Mit einigen wenigen kontrollierten Griffen ist der Mann unter Kontrolle gebracht, dann bricht ihm Tal-Ko ohne weitere Umschweife krachend das Genick. Fast schon desinteressiert lässt er anschließend die leblose Hülle des Mannes aus seinem Griff zu Boden gleiten. Das kleine Mädchen fällt dahinter mit Tränen in den Augen zu Boden. Schluchzend hält sie ihre kleinen Hände vors Gesicht, so wie es kleine Kinder manchmal tun, wenn sie die Monster und Schrecken der Welt nicht sehen wollen. Tal-Ko hebt währenddessen den Knüppel des toten Mannes auf und beginnt ohne weitere Umschweife damit brutal, wie effizient auf das kleine Mädchen einzuschlagen. Kein Grund großartig Energie zu verschwenden. Mit einigen wenigen harten Schlägen geht der Kopf des kleinen Mädchens auseinander und blutige Gehirnmasse und Schädelsplitter verteilen sich um die Reste der Ruine, die noch vor kurzem das Gesicht des kleinen Mädchens gewesen ist. Ein kurzer Augenblick der Ruhe, dann knistert die Luft um Tal-Ko herum und eine androgyne Schönheit tritt in die Realität. Zu einem Teil Mann, zu einem Teil Frau und der letzte Teil Scheusal. Eine Dämonette des Slaanesh. Zuerst kostet die Dämonette gierig von dem vergossenen Blut von Tal-Kos Opfer. Ihre Finger umspielen dabei fast schon liebevoll die Reste des Gesichtes des toten kleinen Mädchens und versuchen dabei ungelenk eine Art neues Gesicht aus Blut hineinzumalen. Dann wendet sich die Dämonette Tal-Ko zu und schmiegt sich lasziv an ihn an, während eine ihrer Klauenhände auf der anderen Seite lustvoll in sein Fleisch schneidet. Zuerst kann Tal-Ko sich nicht bewegen, zu gefesselt ist er von diesem Schauspiel aus gleichzeitig Lust und Schmerz. Nur noch einen Moment länger sich diesem völlig neuen Rausch der Sinne hingeben. Nur noch einen kleinen Augenblick länger. Nicht viel fehlt mehr um sich ganz darin zu verlieren. Dann aber reißt er sich abrupt davon fort und schlägt der Dämonette wie aus dem Nichts kommend mit voller Wucht den Knüppel an ihren verzerrten Schädel. Noch als die Dämonette wütend fauchend zurückstrauchelt, setzte der junge Krieger nach. Den dunklen Göttern zu dienen ist eine Sache, sich leichtfertig an eine ihrer niederen Konkubinen zu verlieren eine andere. Nichts was Ruhm verheißt kann aus so etwas entstehen. Also bleibt nur noch Kampf. Der folgende Kampf ist kurz und erbarmungslos. An dessen Ende steht Tal-Ko schwer Luft ziehend, mit tiefen Schnittwunden am ganzen Körper, über der sich bereits auflösenden Leiche der Dämonette. Dann spürt er heißes Feuer in seinem Rücken urplötzlich auflodern. Aus dem gerade eben noch kleinen Feuer der Höhle, schlagen meterhohe Flammen und kräuseln sich knisternd an der Höhlendecke. Kurz darauf steigt eine in hunderte Schädel gewandete Dämonenkreatur mit langen, bronzenen Hörnern aus den wild um sich schlagenden Flammen empor. Eine lange, gezackte und leuchtende Klinge in der rechten Klauenhand. Die Haut hat den Farbton von geronnen Blut. Das Maul mit vielen spitzen Zähnen raubtierhaft geifernd. Tal-Ko macht sich erneut kampfbereit. Weiterhin entschlossen nicht zu versagen. Die dunklen Götter scheinen ihn heute ohne Unterlass prüfen zu wollen wie es scheint. Doch auf einmal wirft ihm der Schädelsammler des Khorne einen seiner vielen Schädel zu. Ein Schädel in der Form eines Dämonetten Kopfes. Mit zischenden, fast schon knurrenden Lauten „Wir werden deinen Weg weiterhin verfolgen Krieger. Geh jetzt.“ Dann verschwindet der Dämon wieder im Feuer, so schnell wie er erschienen ist. Die Berührung des Chaos instinktiv auf sich spürend, dreht der neu geborene Word Bearers Chaos Space Marine, mit dem ehemaligen Sklavennamen Tal-Ko, den zugeworfenen Schädel in seiner Hand. Dann zerdrückt er ihn mit einem machthungrigen Lächeln auf seinem Gesicht. Er lässt dabei die machtverheißende Wut des Khorne durch seinen Körper fließen und atmet am Ende Rauch aus. Sein Rückweg beginnt, mit erhobenem Haupte, zurück zu der dunklen Stadt, wo er als Sklave fortging und als Bruder zurückkehrt, bereit in seine neue blutrote Rüstung gewandet zu werden. Die Berührung des Chaos sein Eintritts Ticket in diese nun neue Welt, mit unendlich vielen Möglichkeiten, die noch vor ihm liegen.
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