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Sir Leon

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Beiträge erstellt von Sir Leon

  1. Silver Bajonett nutzt mWn ganz offiziell die 2W10, würde mich also nicht wundern, wenn das irgendwann Mal in einer 3. Edition auch bei Frostgrave eingepflegt wird. Bei den Rangern finde ich das weit weniger wichtig. Da spiele ich gegen das Spiel und das denkt ja nicht mit, also sind da die Möglichkeiten Recht limitiert.

  2. Das kann man so pauschal ja auch nicht sagen. Wenn ein Regiment eigeninitiativ genug Leute zusammen bekam, dann durfte es diese auch rekrutieren. War neben dem eigentlich Job, also irgendwo an der Front feststecken oder tot in der Gegend herumliegen, schwierig zu machen.

    War das Regiment zu klein geworden, wurde es aufgelöst, soweit klar. Das bedeutet zwar, dass am Ende des Krieges immer noch grüne Regimenter in den Stammrollen der Union standen, aber damit war das Know how der anderen ja nicht verloren. Mal angenommen, du dienst im 1st Michigan, einem Regiment, das 1861 als 3-Jahres-Regiment ausgehoben wurde. Es hatte 1862 Verluste erlitten, du wurdest mit einigen anderen Burschen 1862 also angeworben, um die Lücken zu füllen. 1864 läuft die Dienstzeit des Regiments aus, aber du hast ja erst zwei Jahre gedient, also wirst du mit allen Soldaten, deren Dienstzeit nicht abgelaufen ist, zum 27th Michigan versetzt, das erst im Dezember 1862 ausgehoben wurde.

    Ein anderes Beispiel sind die Veteranenregimenter. Im Staat New York kamen vom 5th, 7th, 17th, 31st Infantry und der 1st und 2nd Cavalry nach der jeweiligen Auflösung genug Freiwillige zusammen, die sich neu einschrieben, wenn sie ihre Regimentsnummer behalten durften. So wurde aus dem 5th New York nach dessen Auflösung das 5th New York Veteran Regiment.

    • Like 4
  3. Also, wenn man mit so einfachen Antworten so viel Lob abgreifen kann, stell bitte mehr Fragen! :)

     

    Nachtrag: 1863 ließ Lee alle 6lbs der ANV zum Einschmelzen ausmustern, damit daraus Napoleons gegossen werden konnten. 1864 erobern die Nordstaaten die Kupferbergwerke in Tennessee, wodurch der Süden effektiv keine Bronzegeschütze mehr herstellen konnte. In Ermangelung an Optionen gießt man Napoleons aus Eisen. Die Sache war aber im wahrsten Sinne des Wortes ein Rohrkrepierer.

    • Like 5
  4. vor 12 Stunden schrieb D.J.:

    Damit komme ich zu eienr ganz speziellenFrage, ich an @Kodos der Henker @Sir Leon und alle richten möchte, die sich mit dem ACW auskennen.

    Bisher habe ich als Kanonen nur mittleres Kaliber eingeplant. Klar, es wird in der Kampagne nur Infanterie geben und somit auch nur Fußartillerie.

    Frage 1

    Jetzt frage ich mich aber, ob die Union ihre Übermacht an Kanonen einzig in diesem Kaliber ausgesielt hat, oder ob sie als Fußartillerie auch schwere Kaliber einsetzte?

    Frage 2

    Welche Seite hatte Haupitzen bzw. wurden die überhaupt eingesetzt?

    Frage 3

    Wie kann ich im Epic Maßstab mit den vorhandenen Kanonen bzw. dem Material eine Haubitze dieser Zeit darstellen bzw. bauen?

     

    Vorab vielen lieben Dank für eure Mühen :) 

     

    Zu 1:

    Die Union war im Bereich der Artillerie in allen Belangen überlegen - unabhängig vom Kaliber. Allerdings eben auch in der Logistik und Organisation. 1863 wurde die Artillerie dahingehend umorganisiert, dass im Felde nur noch 12lb M1857 Napoleons, 3-inch Ordnance Rifles und 10lb Parrott Rifles, sowie vereinzelt 20lb Parrott Rifles eingesetzt wurden. Alle anderen Kaliber wanderten in die Verwertung (6lb und andere veraltete Rohre) oder in die Festungs- und Belagerungsartillerie (alle schwereren Kaliber). 12lb und 24lb Haubitzen wurden vom Norden schon vorher im Feld nur selten genutzt, danach praktisch gar nicht mehr, weil sie eben viel zu schwer waren und nah am Feind stehen mussten. Während es die Napoleon auf gut 1500 Yards schaffte und die Rifles bald an die 2000 Yards Reichweite kratzten, schafften es die beiden Haubitzen nur auf gut 1000 Yards. In Kombination mit dem hohen Gewicht war das ein schwierige Angelegenheit. Einerseits musste man nah an den Feind, andererseits ließen sich die Geschütze aber nur mit Müh und Not noch abtransportieren, wenn der Feind anrückte. Außerdem war man bemüht, das Transportwesen ebenfalls zu optimieren und jede Protze der Feldartillerie brauchte 6 Pferde, die der Haubitzen aber acht bis zehn.

    Ich würde bei der Union im Falle einer generischen Armee nur 12lb Napoleon, 3" oder 10lb Rifles aufstellen. Alles andere waren Sonderfälle.

     

    Zu 2:

    Ja, wurden sie von beiden Seiten. Allerdings vornehmlich als normale Artillerie. Im Grunde konnte man auch die anderen leichten Geschütze fast wie Haubitzen abfeuern. Wie aber schon gesagt, war das im Osten nur noch ein Südstaatending und da auch nur, weil man sich schlicht nicht leisten konnte, auf irgendwas zu verzichten. Ab Mitte 1864 wurden reihenweise Artilleristen zur Infanterie geschickt, weil man keine Kanonen mehr hatte.

    Im Westen, aus Sicht des Nordens ein Nebenkriegsschauplatz, wurden die Unionstruppen allerdings viel schlechter versorgt. Dort waren neben den James Rifles auch lange Haubitzen und 6lb Kanonen im Einsatz.

     

    Zu 3:

    Den Lauf kürzen. Viel mehr würde ich da nicht machen. Die Kanonen bei Epic sind eh reine Fiktion. Gemeinsam hatten die Haubitzen, dass sie kürzer waren. An einem 28mm-Modell erkennt man schon kaum den Unterschied zwischen 12 und 24lb Haubitzen, da ist das eh egal. Ob bei den Napo-Geschützen noch was passendes bei ist, weiß ich nicht.

     

    Ich würde für generische Truppen so vorgehen:

    Haubitze: Lauf kürzen, Bronzenes Rohr

    Napoleon: Bronzenes Rohr

    Rifles (egal welche): schwarzes Rohr

     

    Bei den meisten Spielsystemen auf Brigadeebene wird oft nur noch zwischen Rifles, Glattlauf und Haubitze unterschieden. Ob das jetzt eine James Rifle, Phoenix Rifle oder Parrott Rifle war, interessiert am Ende des Tages den Historiker und den Finanzminister, für Wargamer und Feldkommandanten ist das unerheblich. Und die Soldaten wurden ehr nicht gefragt.

     

    • Like 7
  5. https://www.wargamevault.com/product/154102/Lord-of-the-Sea?filters=40104_0_40002_0

     

    Im Wesentlichen ging es ums Entern, wobei man sagen muss, dass viele Staaten das Schiff nur als Transportmittel zur eigentlichen Schlacht an Land sahen. Die byzantinische Flotte war recht bekannt und erfolgreich, aber auf große Distanzen (groß sei da relativ, wir reden von ein paar hundert Metern) kämpfte man wohl erst im Laufe des 14. Jahrhunderts mit dem Beginn der Schwarzpulverwaffen.

    • Like 1
  6. Ich hab da mal eine Frage... zu den Russen...

     

    Aber nich DIE Frage. ;D

     

    Also, ich beschmiere ja gerade auch eine Rote Armee-Einheit. Im Sinne von "auch", dass du auch eine hast. Ich schmiere, du malst. Auf jeden Fall wollte ich auch ein paar Frauen unterbringen. Ein Scharfschützenteam und eine Panzerkommandantin. Jetzt sehe ich bei dir auch normale Infanterie. Ich hatte gelesen (hab nur ein Buch genutzt, ist daher entsprechend ungeprüft), dass es Frauen bei der ganz normalen Infanterie nicht gab. Machst du das über die Rule of Cool oder ist meine Info einfach nicht richtig?

    • Like 2
  7. vor 13 Stunden schrieb Zalantar:

    Und es wurde eingekauft. Was zum lesen, noch mehr zum lesen (wieder zu lange bei @Sir Leon in den Threads rumgehangen, da hatte ich Lust auf Infos zum ACW), etwas Magic und auch einen 0,05er Acrylstift für Augen. Da bin ich gespannt, denn nach den Zwergen muss ich mal die Modelle für den GW anfangen.

     

    Gute Wahl. :)

    Kann ich dich auch noch zum Spielen verleiten? ;D

     

    vor 13 Stunden schrieb Zalantar:

    Und wir haben Quacksalber von Quedlinburg gespielt, man hat mich meine Tochter abgezockt. Bestellt keine Liebestränke bei mir, da geht zu oft der Kessel in die Luft.

     

     

    Haben wir auch, ich werde dabei in der Regel von meiner Frau versenkt. Der Kleine kann da ja noch nicht mitspielen. Der zockt mich dafür dann beim Memory ab.

    • Like 2
  8. Da muss man auch einfach schauen, woran das Herz hängt und was realistisch bespielt werden kann. Ich habe zu viel Zeug und habe mich da auch einigermaßen diszipliniert.

    Andererseits habe ich auch drei Projekte am laufen, die ich jetzt zum zweiten Mal angehe, weil ich sie bereits schonmal verkauft hatte.

    Es gibt ja so allgemeine Entrümpel-Tipps, wie etwa, dass man alles, was man drei Jahre nicht benutzt hat, weggeben sollte. Vielleicht kann auch sowas ein Richtwert sein.

    • Like 4
  9. IMG_20221112_124818.jpg.c25a96f791bf9ac6fb1d0523248638c7.jpg

     

    So, das war ein kleines Zwischenspiel, als nächstes kommt wieder ein Trupp dran. So ist der Sachstand:

     

    Fertig:

    2* 10 Schützen, inkl LMG und Gruppenführer mit SMG

    1* Sanitäter 

    1* 45mm AT Gun

    1* 76mm regimental gun

     

    Pflicht:

    1* 10 Schützen, inkl LMG und Gruppenführer mit SMG

    1* Offizier 

     

    Wunschliste:

    1* Sherman 

    1* Scharfschütze

    1* MMG Team

     

    Rest für irgendwann:

    1* T-34

    1* Bren Carrier

    2* Mörser

    1* 10 Schützen, inkl LMG und Gruppenführer mit SMG

    1* SMG-Trupp

    1* Kommissar

    • Like 4
  10. Gegen zivilen Ungehorsam habe ich nichts.

    Aber im Internet gibt es ja in anderen Blasen auch gerne Todeslisten und so Späße. Im Wargaming geht es doch sehr zivilisiert zu. Da wir ja eh meist  Meinungspodcasts machen, müssen wir mit Opposition rechnen und eigentlich erwarten wir die auch. Diskussion und Kontroversen sind Fortschrittsantriebe. Insofern passt das schon. Wenn wir immer alle einer Meinung wären, würde ich mich langweilen. 

    • Like 3
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