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SERIEN-KRITIKER


�satrͺ

Empfohlene Beiträge

Mal kurz das Thema wechseln und einen Hinweis geben.

Auf ORF III liefen kürzlich überarbeitete Dokus von Hugo Portisch, den Österreichern bekannt als der Geschichtslehrer der Nation.

Falls jemand Interesse hat, die Neuauflage der Doku-Serie "Österreich I" gibt es auf Youtube zum ansehen:

http://www.youtube.com/playlist?list=PL8rpzQ6ljW2AZeyAT1OFDe5qungGDVVZd

Diese beschreibt die Geschichte der ersten Republik, vom Tod Kaiser Franz Josephs 1916 bis zur Reichskristallnacht 1938.

Für Auswärtige interessant vor allem die Folge 1, welche das Ende des ersten Weltkrieges beschreiben und Folge 8 das noch friedliche Großdeutsche Reich.

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

[Die Elfen von Gara'talath] [Die Werkstatt des Henkers 2021] [Kurzgeschichten] [Blog]

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Mal wieder drei Serien ausprobiert:

Grimm

Völliger Humbug, aber irgendwie unterhaltsam.

Ein mäßig sympathischer Cop ist der Nachfahre der Gebrüder Grimm und kann daher die Monster erkennen, die sich als Mensch getarnt in der Gesellschaft aufhalten. Seine Bestimmung ist es, die zu jagen und die Menschheit zu beschützen und so weiter....

Das einzig positive ist, dass sie klassische Märchen wie "Rotkäppchen" oder "wer hat von meinem Tellerchen gegessen" teilweise ganz nett neu interpretieren... von der Idee her... aber die Ausführung ist schon arg 08/15 und schludrig... 4/10.

Arrow

Comicheldentyp, der reicher Schnösel war und dann auf einer einsamen Insel strandete. Jetzt kommt er wieder, kann kämpfen und Bogenschießen wie Sau.

Die Charaktere sind arg dumm, es passiert zu viel zwischenmenschliches, ansonsten find ichs aber ganz nett. 5/10.

666 Park Avenue

In einem Hotel hockt der Teufel (oder so), gespielt von den Glatzkopf aus Lost, und alle, die da einziehen, verfallen ihm irgendwie und lassen sich ihre Wünsche erfüllen, was meist - so ist das ja bei Faust und co. - völlig nach hinten losgeht.

Billige Horroreffekte, schlechte Schauspielerei, aber ich mag so "Teufel verführt ergeizige Typen"-Stories, daher gebe ich 6/10.

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Hat jemand gestern das Walking Dead Finale gesehen?

Nach wie vor ultrakonservativ, dafür aber herrlich unkonventionell und Comic- untreu (In diesem Falle für mich ein Pluspunkt; aber nicht, weil ich die comics nicht mag!).

Locker durch die Hose atmen.

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Hat jemand gestern das Walking Dead Finale gesehen?

Nach wie vor ultrakonservativ, dafür aber herrlich unkonventionell und Comic- untreu (In diesem Falle für mich ein Pluspunkt; aber nicht, weil ich die comics nicht mag!).

Ich kenne die Comics nicht, deswegen bemerke ich auch keine Abweichungen. Das Finale und der Angriff waren aber gut umgesetzt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass es den Rahmen einer Doppelfolge bekommt, ein paar Vorgänge kamen mir persönlich etwas zu kurz.

Carl ist auf jeden Fall an einem bedenklichen Punkt in seiner Entwicklung angelangt und bei Rick bin ich gespannt, ob er nachwievor von seiner Frau heimgesucht wird.

Ich finds schade, dass Andrea tot ist, am Anfang der Staffel war ich von ihrem Charakter angenervt, aber am Ende hätt ich mir doch gewünscht, dass sie überlebt.

Mal sehen, wie es mit Tyreese und Sasha weitergeht. Könnte mir gut vorstellen, dass sie sich der Gruppe anschließen, weiß aber nicht, ob Rick das zulassen wird.

Projekt: Mordheim - Abenteuer im Stirwood Forest


Dream as you'll live forever; live as you'll die tomorrow.
-James Dean

 

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Carl finde ich schon recht langweilig als Charakter, auch wenn da doch mehr Potenzial drin stecken müsste. Was mich sehr verwundert hat waren folgende Elemente der Comics:

Tyresse schlägt sich schon vor dem Gefängnis mit einem echt sympathischen Allen zu Rick durch und wird dessen rechte Hand nach Shanes Ableben. Daryl und T-Dogg sind quasi Ersatz (gewesen) für den comic Tyreese.

Andrea ist (ACHTUNG COMIC SPOILER !!!)

in den Comics immer noch am leben und mittlerweile so etwas wie ein extra tödlicher Daryl aufgrund ihrer krassen Scharfschützenkenntnisse. Deswegen finde ich ihr Ableben umso trauriger, da ich sie immer als gewisse Konstante im Team wahrgenommen hatte (anders als z.B. Carol (die mittlerweile letzte Frau der Atlanta Gruppe vom Anfang) oder T-Dogg. Selbst Glenn nervt mich mittlerweile an ...).

Schade finde ich den mangelnden Einbau von Morgan, dessen Rolle doch noch sehr viel zur Entwicklung der Gruppe hätte beitragen können ...

Auf jeden Fall wird die folgende Entwicklung total anders werden als in den Comics. Dort endet diese Schlacht im Gefängnis total anders und sehr viel bitterer.

Locker durch die Hose atmen.

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Wollte auch mal eben zwei relativ neue Serien Ansprechen - die vielleicht nicht jedermans Sache sind da Anime (und als solches nur mit Untertiteln verfügbar) aber ansonsten auf alle Fälle sehenswert:

Zum einen ist das der vor kurzen abgeschlossene Anime Psycho-Pass http://www.eliteanimes.com/details/7477/Psycho-pass.html:

Der mAn vor allem mit starkem Charakterdesign punktet und wo insbesondere die Rollenverteilung (Gut <-> Böse) auf interessante weise aufgebrochen wird:

Der Anatgonist (Makishima Shōgo) ist an und für sich nicht nur ein (aus meiner Sicht) recht sympathischer Zeitgenosse den man sich an sich als Gesprächspartner oder gar Mentor wünscht, jemand auf dessen Urteil man wert legen , dem man gefallen wollte und zudem gut begründet ein faschistoides System bekämpft, andererseits aber kein "verkappter guter" sondern ein Menschenverachtender Terrorist (nur seine Rechtfertigung nicht in "Gott will es", "Ausländer/Sozialisten sind Unrein und verderben die Nationalseele" o.ä. besteht, sondern intelligent und für den Zuschauer nach vollziehbar sind.

Die Hauptprotagonistin (Tsunemori Akane): Wiederum ist ebenfalls ein eine äußerst sympathische Person die nur auf den erst Blick etwas Naive/"Gutmenschlich" wirkt tatsächlich aber über eine sehr klare Auffassungsgabe und Rationale Denkstruckturen verfügt - auch wenn sie mir teilweise zu positivistisch ist (bzw. zu bereitwillig bestehende Missstände toleriert), ist sie dennoch ein Charakter mit dem man zeit verbringen wollte (Wegen ihres Gehirns und nicht aufgrund ihrer - nicht Vorhandenen - Titten, was männlichen Serienkonsumenten ja schnell mal unterstellt wird)

Auch die anderen Charaktere sind aus meiner Sicht für eine vergleichsweise Kurze Serie (22 Folgen a 20 min) sehr schön ausgearbeitet (deutlich besser als bei vielen westlichen Serien sowieso)...

Zum anderen die vor knapp einem Monat angelaufene Serie im Fantasygenre: http://www.anime-stream24.tv/2013/04/attack-on-titan-1-ger-sub.html

Hier ist (bis jetzt) die spannende Erzählweise, einer an sich eher Klischeehaften Hintergrundsgeschichte (dumme übermächtige Kreaturen aus Unbekannt versuchen die Menschheit Aufzufressen), was als solches schon mal bemerkenswert ist (viele Serien schaffen es deutlich Komplexere Geschichten deutlich langweiliger zu erzählen) das eine, zum anderen finde ich aber auch insbesondere den Zeichenstiel absolut genial - dieser ist dabei nicht ein mal durchweg Hoch detailliert, sondern arbeitet vielmehr sehr geschickt mit teilweise hochdetaillierten und teilweise sehr einfach gehaltenen Elementen die ein aus meiner Sicht ein Gesamtbild schaffen was ich so von anderen Animes nicht gewohnt bin - bis jetzt sind erst vier folgen Raus, aber die sind, wie man es wohl in der Jugendsprache nennt "Hammer" ohne das es an einer Komplexen zugrundeliegenden Story lege, sondern am handwerklichen Geschick der Zeichner und des Autors...

„Das Ziel des Lebens ist es, sich Befriedigung zu verschaffen, ohne verhaftet zu werden.†œ
†•B.F. Skinner

 

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ja, aber aktuell nicht auf dem Schirm.

Gibt grad andere Sachen die mein Interesse haben.

SG Atlantis (zum 2. mal)

Grimm

Es war einmal

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

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[The Game of Fantasy Battles is Kings of War] [Deadzone & Warpath]

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@Arrow:

Von dieser Serie bin ich schwer enttäuscht. Der Protagonist hat viel durchgemacht und muß ernst und weise gucken. Sieht aber immer nur total gekünstelt aus. Sein Leibwächter (der Ex-Seal oder was auch immer) war schon nach 5 Minuten interessanter.

Die Superheld-Klamotten sehen ganz gut aus und die Bogenkampfszenen sind ganz nett, wenn ich, der ich selber bogenschieße, hin und wieder mal ein Auge zudrücke. Naja... manchmal muß ich auch weggucken...

Was mir aber fehlt:

Falling Skies

Außerirdische haben die Erde erobert und einige wenige Menschen sind im Widerstand. kinder und Jugendlichen wird irgendein Symbiont an die Wirbelsäure verpflanzt, sodaß sie ferngesteuerte Arbeitssklaven werden. In Boston ist nun eine Gruppe (200 Mann mit Zivilisten), die versuchen sich durchzuschlagen.

Die Serie strotzt wahrscheinlich vor Logiklöchern, aber Gott sei Dank fallen mir die nie (!) auf. Ich find die Serie unheimlich spannend und außerdem mag ich den Protagonisten -> Carter aus "Emergency Room". Keine Ahnung, wie der Schauspieler heißt. Ich vergesse auch immer den Namen, wenn ich mal nachgesehen habe.

Lediglich der mittlere Sohn ist nervig.

Diesen Herbst hätte eigentlich die 3.Staffel laufen sollen. Aber irgendwie muß ich die verpaßt haben.

"BODOK mit K!" *mit Sand bewerf* "BODOK mit K!" *mit Sand bewerf* "BODOK!" *mit Sand bewerf*...

 

"KRETE mit K!" *mit Sand bewerf* "KRETE mit K!" *mit Sand bewerf* "KRETE mit K!" *mit Sand bewerf*...

 

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Drei Wörter:

The Walking Dead.

Fans anwesend?

:ok:

Eine absolute Hammerserie.Bei Zombiefilmen garantiert ein großes Budget ja fast schon Unterhaltung, darüber geht TWD aber noch hinaus und bietet auch noch eine recht gute Story.Für Zombiefans ein Must-see.

Besonders gut finde ich auch die Entwicklungen der neuen Staffel.Bringt mal wieder frischen Wind rein ;)

"I don´t believe in anything, I´m just here for the violence."

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?

Habe die letzten paar Folgen TWD noch nicht geguckt, also bitte keine Spoiler, aber die aktuelle Staffel finde ich so unfassbar langweilig. Und die davor eigentlich auch schon.

Der Anfang war absolut super, aber seit ~20 Folgen vermisse ich mal irgendeine Weiterentwicklung, entweder in Richtung Verschwörungstheorie (Zombies wurden von Menschen geschaffen, die die Population der Erde auf ein Minimum senken wollen um dann blabla), oder eine Entwicklung der Zombies selbst (Z.B. Zeitraffer-Evolutionen o.ä.)

Aber wie es jetzt ist... Eine Zombieserie in der Zombies zum ungefährlich-langweiligen Landschaftsdetail verkommen kann ich nix abgewinnen, und dieses Mensch-gegen-Mensch-Thema ist nun auch durchgekaut.

"Captain Vain schwenkte den Rotwein in seinem Glas, während er vom Kommandozimmer des Sternenkreuzers Parassar IV ins weite All blickte. Wie so oft am heutigen Tage schweifte sein Blick wieder auf die Befehle, die er in der letzten Nacht von ganz oben erhalten hatte. Und auch dieses Mal lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken, als er sie bestimmt zum hundertsten Male las..."

 

Aus: Meinem Tyraniden-Armeeprojekt (Ganten, Gelände & Geschichten)

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Och joa ... Ich werde unten jetzt einfach nicht richtig spoilern. Dass die Serie generell Tote verbucht und an Spannungsbögen knüpft dürfte klar sein. Wer umkommt oder was passiert steht unten jedenfalls nicht.

An sich finde ich das schon richtig, dass die Serie etwas an der Spannung abgebaut hat, aber so ist es ja nun einmal mit der Entwicklung einer Serie. Großartig das "Neue" entdecken kommt dann irgendwann kurz.

Die neue Staffel hat jedenfalls ein Novum drin, einen wie ich finde passenden Blutzoll und ein Halbfinalstaffel, das durchaus einem Finale würdig gewesen wäre. Die zweite Hälfte der Staffel im Februar soll auch wieder mehr Fokus auf die Walker, und die Gefahr die durch sie ausgeht, legen.

Die Entwicklung der Charaktere um Carol, Daryl, Merle, Hershel, Shane und auch Rick finde ich jedoch sehr interessant. Einzig Andrea und T-Dogg finde ich insgesamt sehr schwach in ihrer Entwicklung. Michonne ist auch so ein Stagnationscharakter ... irgendwo das coole Comic Badass, aber irgendwo bleibt sie es auch schlichtweg.

Locker durch die Hose atmen.

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The Blacklist

Die Plakate hängen gerade überall rum, da dachte ich, ich schau mal in die erste Staffel rein, bin etwa zur Hälfte durch...

Der Typ von Boston Leagal spielt einen voll gefährlich-genialen Exgeheimdienstler mit Connections nach Überallhin und gottähnlichem Wissen über wirklich alles und jeden, der allerlei Schurkereien mit so gut wie allen Seiten (Diktaturen, Kartellen, Wirtschaftkriminellen, Topkillern, Terroristen und so weiter) trieb.

Und eben dieser "Most Wanted", der Staatsfeind Nummer eins, marschiert auf einmal ins FBI-Hauptquartier und stellt sich.

Er bietet eine Art Kuhhandel an: Er will irgendwann irgendwie Immunität, dafür liefert er ihnen "Verbrecher, von denen sie gar nicht wussten, dass sie überhaupt existieren". Von denen hat er eine Blacklist (=Serientitel) gemacht. Oder so.

Es versammelt sich ein Team von Mega-Geheimagenten, allen voran eine billige Kopie von Jessica Alba, um seine spärlich ausgesähten Hinweise auszuwerten und in jeder Folge einen neuen "gefährlichsten Mann der Welt" und "Teufel in Menschengestalt" und "skrupellosesten aller Massenmörder" zu jagen.

Zum erfolgreichen Gelingen muss der Saulus-Paulus natürlich immer wieder alle möglichen Strippen aus seiner kriminellen "Vergangenheit" ziehen, und so ganz weiß man nicht, was für ein Spiel er überhaupt spielt und ob da nicht doch was ganz perfides dahinter steckt. Bestimmt. Vielleicht erfährt man das, wenn/falls die weitere Staffeln machen dürfen...

Eine klassische Mischung aus fortlaufenden, langsam gestreuten Enthüllungen (so Beziehungskram und staffelweite Geheimnislüftereien) und Eine-Folge-Plots (im Wesentlichen das Abarbeiten der "Blacklist").

Gewürzt ist das mit jeder Menge Geballer, Explosionen und sonstiger "Geheimdienstarbeit" (Beschatten, Verfolgen, Spuren lesen, Autojagd, Nahkampf, Cocktails trinken, Hinweise auf verblichenen Fotos finden, sich in dunklen Hinterzimmern treffen, die Vorgesetzten hinhalten, schmutzige Atombomben in letzter Sekunde entschärfen, Foltern, russische Akzente nachmachen, Wanzen anbringen... Die lassen echt nix aus).

Eigentlich ist die Serie ziemlich Banane, meine Freundin schaut mich immer an, als wäre ich geistig zurückgeblieben, wenn ich das anmache.

Aber ich mags total.

Die Mischung aus Cliffhanger-Enthüllungen und schnellen, simplen Aufgaben für die Darsteller, dass einem alles mit der Holzhammermethode erklärt wird, dass man jedes mal einen süßen kleinen blöden halbstündigen FBI/CIA/NSA-Thriller angucken darf... Ich finds gut.

Ein bisschen wie "Alias", aber (noch?) nicht so verworren wie dort, mit den ganzen Doppel-Dreifachagenten und so weiter (ich habs da nach ner kurzen Pause nicht mehr gerafft, wer jetzt gut ist und wer böse usw), und es ist mehr Äktschn drin.

Wertung: Kopf sagt 4/10, Bauch sagt 6/10.

bearbeitet von Bismarck
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Boardwalk Empire!

Wer Steve Buscemi schon immer mal beim vögeln sehen wollte, darf hier getrost reinschalten. Eine, manchmal schon haarscharf an der Satire vorbeischrammende, Serie über Prohibition und Gangstertum durch Nucky Thompson - einem republikanischen Abgeordneten, der durch den Alkohol die dicke Kohle scheffelt. Sehr interessant aufbereitet, u.a. von Mark Wahlberg produziert und der Pilot von Scorcese gesponsort - dessen Handschrift man innerhalb der Serie aber auch deutlich wahrnehmen kann: Machogehabe, Chauvinismus, Religion (insb. Katholizismus) und IREN!

Locker durch die Hose atmen.

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The Blacklist

Hab bisher die Folgen gesehen, die RTL gesendet hat.

Und ich muss sagen, Bismarck hat absolut recht. Klischee von vorne bis hinten, aber irgendwie sehr amüsant. Für einen Dienstag Abend anspruchslos genug um gut zu unterhalten.

Ich mag es, nicht zuletzt wegen James Spader, der seine Rolle mit ordentlich Selbstironie spielt. Großartig!:ok:

 

 

Wenn eine Frau sich die Lippen nachzieht, so ist das, wie wenn ein Soldat sein Maschinengewehr putzt.

(Bop Hope, amerikanischer Komiker, 1903-2003)

 

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Was haltet ihr denn von Hannibal?

Es geht (natürlich!) um Hannibal Lecter - spielt aber zeitlich VOR Schweigen der Lämmer (Buch: Roter Drache).

Ich persönlich finde Mads Mikkelsen als Lecter sehr interessant. Anzug statt Zwangsjacke ist dabei die Devise.

Dabei können aber sowohl der Schauspieler selbst als auch der große Name der Figur genug Spannung aufbauen, da man sich stehts fragt, wann er denn anfängt per Mord in den Mittelpunkt der Serie zu rücken.

In den ersten Folgen ist Hannibal allerdings nur ein Nebencharakter (und auch "nur" als Psychiater anwesend), dennoch hängt seine Präsenz wie ein Damokles-Schwert über der Szene, zumindest für diejenigen, die Hannibal als Kannibalen kennen (und wer tut das nicht? ^^)

Hauptcharakter ist ein psychisch nicht ganz einwandfreier Profiler des FBI, der außerordentlich empathisch ist.

Die Gewaltdarstellungen und die Serie an sich wirken ab und an nahezu surreal, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Morde sich natürlich stark von "Tatort-Morden" unterscheiden, aber schaut einfach selbst ;)

Team Young Blood: 40k-Turnierblog

"Man muss als Grey Knight-Spieler kein Sadist sein- aber es hilft!"

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True Detective

http://www.zeit.de/kultur/film/2014-01/true-detective-hbo-serie

Gerade in die erste Folge reingeschaut, sieht sehr vielversprechend aus. :)

Die ersten 4 Folgen liegen hinter mir ...und es ist verdammt gut.

Die Perspektivwechsel, die Dialoge, die Geschichte an sich, die Darstellung der Zeit damals - Nach den 80ern, vor Clinton und dem Netz- und dann erst die Charaktere! Beide werden klasse von Harrelson und Mcconaughey ausgefüllt und der Bruch, den beide Charaktere in sich tragen, wird super in den Dialogen und dem Kontrast der beiden Zeitpunkte der Handung dargestellt.

Hinzu kommt eine Handlung, die irgendwo in Richtung Katz-und Maus-Spiel mit einem Hannibal-Lecter tendiert und wunderbar den morbiden Charme des amerikanischen Hinterlandes unterstreichen ....

Super!

Bislang 9/10

....ist doch sinnfrei

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Kann ich genauso unterschreiben, die Serie ist der Hammer!

@marneus-KARLgar

Hannibal find ich im Nachhinein nur so halb gut.

Die ganzen Serienkiller, die zwischendurch auftauchen, dienen einzig und alleine der Befriedigung des Zuschauers (diese Lust am Ekligen, Perversen und Abartigen, die auch Serien wie CSI:Miami etc am Leben hält), tragen aber wenig bis nichts bei und die "Fälle" werden auf geradezu lächerlich einfache Weise gelöst.

Die sich langsam entwickelnde Haupthandlung um Hannibal und den Polizisten fand ich recht gut gemacht. Darstellerische Leistung auch top, die Visionen (dieses Eintauchen in den Killer) des Hauptdarstellers sind krass, und das langsame Abdriften in den Wahnsinn ebenso...

Insgesamt überdurchschnittlich, aber mir gingen diese zig Serienkiller auf die Eier. Vor allem weil die reine Anzahl der Killer nicht nur völlig absurd ist, sondern auch Hannibal selbst "abwertet".

---

@Zombie

Da biste aber spät dran. ;)

Geile Serie, auf jeden Fall!

Liegt bei mir auf Platz 1, noch vor Game of Thrones...

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Insgesamt überdurchschnittlich, aber mir gingen diese zig Serienkiller auf die Eier. Vor allem weil die reine Anzahl der Killer nicht nur völlig absurd ist, sondern auch Hannibal selbst "abwertet".

Naja es ist ja doch ein gewisser Zeitraum aber ja, es sind zu viele Serienmörder. Dennoch soll es 35-60 aktive in den USA geben zur Zeit, also nicht allzuweit hergeholt... Das sind ja auch nur Schätzungen, die Dunkelziffer liegt bestimmt höher.

Absurd wirds mMn bei Criminal Minds, auch wenn ich die Serie ab und zu gerne schaue.

COCAINE COWBOY

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Dennoch soll es 35-60 aktive in den USA geben zur Zeit, also nicht allzuweit hergeholt... Das sind ja auch nur Schätzungen, die Dunkelziffer liegt bestimmt höher.

...und die arbeiten alle in einer Stadt und inszenieren ihre Morde auf möglichst ästhetische Art und Weise? ;)

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Ich mag mich täuschen, aber ich denke, dass die an der gesamten Ostküste gearbeitet haben... zumidnest an einem großen Teil.

Aber ich sehe dein Problem und mir stößt das ja ebenso sauer auf. Bringt halt Unterhaltungswert. Dennoch mag ich die Serie sehr gerne vor allem wegen den tollen Darstellern und der stimmigen Chemie zwischen Lecter und Graham.

COCAINE COWBOY

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So, zwei Serien, die ich mir - uA- in der letzten Zeit angesehen habe...

zuerst:

Banshee

http://www.imdb.com/title/tt2017109/?ref_=nv_sr_1

Ein Exknacki, der nach einer langen abgesessenen Strafe aufbricht seine Ex und seine Beute zu finden. Gejagt wird er immer noch von den bösen Buben, die er damals verladen hat ....und auf der Flucht findet er sich plötzlich in einem Provinz-Nest wieder, das von Indianern, Amish und RedNecks bewohnt wird....und landet dort unverhofft in einer unvorhergesehen Rolle [hust].

Soweit so bekannt.

Was aber wirklich sehenswert ist, ist die Tiefe, die viele der Charaktere bekommen, das Schmutzige, was immer knapp unter der Oberfläche durchschimmert, die Vorurteile und Klischees und nicht zuletzt die Kompromisslosigkeit vieler Szenen!

Eindeutig sehenswert! Die erste Staffel werde ich schnellsmöglich auf Dvd besorgen!

Ich denke, dass die Wertung auf IMDB ein wenig besser sein könnte...demnach:

8,5/10

Die 2. Serie, die ich begonnen habe ist:

Almost Human

http://www.imdb.com/title/tt2654580/?ref_=nv_sr_1

Ein gelungener MashUp von Bladerunner, I Robot, Robocop und Minority Report.

Klingt wild und nicht innovativ? Ist es aber, denn Anteile von Lethal Weapon lassen sich auch finden. Die Story ist nicht so ausgefeilt wie anderen Serien, die derart hoch gewertet werden ..aber die Charaktere und Besetzung und auch die Optik der Serie sind einfach klasse und wirklich sehenswert!

8/10

nächster Halt:

Hemlock Grove

....ist doch sinnfrei

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Almost Human

Der Pilot ist richtig, richtig gut. Das Niveau der Effekte ist großartig, die SciFi Elemente sind cool, und die Handlung ist ebenfalls erstaunlich fesselnd. Außerdem mag ich Karl Urban.

Die paar Folgen danach, die ich bisher gesehen habe, fand ich aber nicht wirklich interessant. Sie kommen wenig bis gar nicht auf die Rahmenhandlung zurück, stattdessen gibt es in jeder Folge einen abgeschlossenen Kriminalfall, und diese reichen von fies abgekupfert und tausendmal gesehen bis klischeehaft albern...

Schade, ich hätte die Serie sehr sehr gerne gemocht, weil sie eine Menge cooler Ideen enthält, und echte Liebe zum Detail.

Aber ich kann einfach keine Serie mehr anschauen, die keine fortlaufende Handlung und wenig bis keine Charakterentwicklung hat.

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