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TabletopWelt

Der große Auto-Thread


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Ein Problem ist ja nicht nur das die Modelle innerhalb eines Konzerns gleich sind sondern auch teilweise die unterschiednlichen Konzerne auf das selbe Grundkonstrukt zurückgreifen und dann nur mehr der Kühlergrill austetauscht wird.

Wobei mein Herz was das angeht eher bei den Vorkriegs und Zwischenkriegsmodellen ist.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/MHV_Steyr_30_S_1932_01.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3d/MHV_Steyr_530_1935.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/89/MHV_Steyr_200_1937_01-2.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/Steyr220Lim1939.jpg

Danach hört es mit den 70er auf:

http://www.fiatfan.de/images01/Bilder/granvue_bilder/steyr2000_ok.JPG

http://www.omac-steyr.at/texte/fahrzeug13.jpg

Wobei ich mit meinem nicht unzufrieden bin.

Zwar kein Top Design, aber immerhin alleinstehend

http://img.automobile.de/modellbilder/Fiat-Doblo-25921_1260960211114.jpg

- und ansonsten bin ich eigentlich ganz beim ´68 iger Camaro oder dem ´67 Impala .

Du siehst zuviel fern.....

;)

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Hatte der das baugleiche Auto vorher auch schon, oder erst seit deins weg is?  

- auch hier...    

Sind hier auch aufm Land... aber halt mit ner super Busanbindung nach Wiesbaden... und ich arbeite von zuhaus.  Von daher...  Gott. Ich muss da einfach noch n paar dutzend Nächte drüber schlafen ^

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Jo. Den Supernatural-Impala würd ich mir auch vor die Tür stellen. Der Plan für mein nächstes Auto ist aber ein aktueller Mustang, bevor das Europamodell kommt mit 2l-4-Zylinder-Turbo (haben die nen Knall? Wenn ich sehe, wie viel Super Plus der S2000 von meinem Schwiegervater mit seiner 2-Liter-Maschine säuft, kann ich auch nen 5-Liter-V8 mit Autogas fahren...). Außerdem will ich den Abzockeuropaaufpreis dafür gar nicht sehen. Die Amis haben es noch drauf, günstige große Autos zu bauen. Dass die Interieurs oft schwach sind...mir egal. In Europa wird in immer kleinere Autos immer mehr Protz und Prunk reingesteckt wodurch die dann gleich sauteuer werden, oder es gibt nur so was wie Dacia. Warum kann ich nicht nen großen Ford oder Opel mit wenig Ausstattung kaufen, wenn ich ein Auto mit Platz will? Warum müssen die immer voll Schnickschnack sein? (Ich habs nicht so mit elektrischen Gimmicks; größtenteils Unsinn, der nur zum Kaputtgehen drin ist. Ich hab schon dermaßen viele Fensterheber tauschen müssen bei meinen letzten Autos, dass ich mir die Kurbeln von meinem 190D wieder wünsche).

Die Steyrs da sind mir zu 50s vom Design her, ich kann den 50ern nichts abgewinnen. In Europa dröge, in den USA lächerlich überkandidelt.

bearbeitet von Bloodknight
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Jo. Den Supernatural-Impala würd ich mir auch vor die Tür stellen. Der Plan für mein nächstes Auto ist aber ein aktueller Mustang.

:ok: - aber ich bin da bei der Konkurenz zu Hause. ZL1 heißt DIE! Zauberformel für mich...

http://www.geigercars.de/chevrolet/camaro-zl1-us.html

@greenskin - Dann ist das ja gut für Dich. :ok:

Aber stell´ Dir dochmal vor, wie es ist, wenn Du jeden Tag ~1/3 Deiner gesamten Tageszeit im Auto verbringst. Dann reicht es eben nicht mehr, wenn Dich die Karre von A nach b bringt. Dir wird dann Dein zweites Zuhause...

MfG

bearbeitet von Raven17
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Diese schnellen Autos sind nichts mehr für mein reifer werdendes Herz. Ab 120 auf der Autobahn krieg ich nen Herzkasper. Ich hab mich doch letztens tatsächlich mit 70 auf der Landstraße (da ist 100) erwischt... :lach:

Auf der anderen Seite hab ich mit 70 an derselbsen Stelle eine dieser tiefer gelegten Rotzröhren überholt, als ja so unheimlich viel Schnee gelegen hat...

bearbeitet von Bodkin
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Also mir gefällt das ganze neue Design, das so ab Mitte der 90ern Einzug gehalten hat nicht. Dieses aggressive Rundgelutsche gefällt mir nicht. Ein Auto hat gefälligst Ecken zu haben. Wenn dabei ein bissl Rundung dabei ist, ok, solange es nicht extrem ins Auge sticht. Am besten gefallen mir momentan der Mercedes 190er, 123er Limo + Kombi, Audi 100 C2 u. 3, BMW E 30.

Nicht viel Rund, kein böser Blick, kein aggressives Styling... Einfach nur schön. Generell sind mir die sog. Youngtimer am liebsten. Die kann man auch noch im Alltag fahren, auch bei Wintersalz, wenn die Pflege halbwegs stimmt. Mit einem Oldtimer kann ich das nicht unbedingt mehr.

Rein vom Design her. Von anderen Dingen wie Zuverlässigkeit, Einfachheit und Übersicht will ich gar nicht reden.

Persönlich fahre ich einen 190D von 93. Gutes Auto, einzige objektive Kritikpunkte: Hinten kaum Platz, keine umlegbaren Sitze. Wobei es letzteres bei Mercedes abseits der Kombis eh nicht gab, von daher kein echter Punkt. Aber der Fonds könnte gerne ein, zwei Dezimeter länger sein.

Nächstes Auto, falls der Junge mal schlapp machen sollte (Glaube ich nicht, da er momentan schwach 170T km auf der Uhr hat) oder wegen anderen Dingen, wird ein 123er Limosine oder Kombi, ein 200D, möglichst aus den 80ern nach der ersten MOPF.

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Wobei es letzteres bei Mercedes abseits der Kombis eh nicht gab, von daher kein echter Punkt

Geht ja auch nicht, hinter den Sitzen ist ja der Tank.

Kombi, ein 200D, möglichst aus den 80ern nach der ersten MOPF.

Kann ich nicht empfehlen, du meinst den mit der 60-PS-Maschine? Den hatte ein Kumpel von mir, so was lahmes hab ich seitdem nicht mehr gesehen. Der lief grad mal 115 und hat dafür fast ne Minute gebraucht.

edit: ne, mein Kumpel hatte nen '78er, der hatte nur 55 PS, 60 gabs erst ab 1980 ^^.

Der 123er ist aber ein tolles Auto, wir hatten mal nen 230E Automatik in so nem tiefdunklen Blau mit diesen rotbraunen Sitzen. Ist leider damals der Steuerpolitik zum Opfer gefallen wegen Katlosigkeit. ;).

Der 124er mit der 72/75 PS-Maschine geht.

Persönlich fahre ich einen 190D von 93. Gutes Auto, einzige objektive Kritikpunkte: Hinten kaum Platz

Ich hatte mal nen 86er. Ist halt ein kleines Auto.

Mercedes W140 outen

Der W140 zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man schon zu der Zeit, als der noch aktuell war, nie einen gebraucht gefunden hat ohne vermackte Stoßstangen. Der passt einfach schlecht in eine Normgarage ^^.

bearbeitet von Bloodknight
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Geht ja auch nicht, hinter den Sitzen ist ja der Tank.

Weiß ich, deswegen ja auch kein echter Kritikpunkt.

Kann ich nicht empfehlen, du meinst den mit der 60-PS-Maschine? Den hatte ein Kumpel von mir, so was lahmes hab ich seitdem nicht mehr gesehen. Der lief grad mal 115 und hat dafür fast ne Minute gebraucht.

Ja klar meine ich den. Ob der lahm ist oder nicht, ist mir sehr egal. So der Sprinter ist meiner auch nicht, sonst hätte ich mir keinen 190D gekauft. Schön billig in der Steuer, bei uns zumindest.

Der 123er ist aber ein tolles Auto, wir hatten mal nen 230E Automatik in so nem tiefdunklen Blau mit diesen rotbraunen Sitzen. Ist leider damals der Steuerpolitik zum Opfer gefallen wegen Katlosigkeit. ;).

Ich weiß. Aber Benziner will ich aus Prinzip nicht, und Kat oder kein Kat, kratzt mich nicht. Es geht mir um ein Auto, welches zuverlässig ist und Platz hat. Und schön, zum Niederknien, vor allem der Kombi. Außerdem schluckt der Diesel alles, was irgendwie brennbar ist.

Der 124er mit der 72/75 PS-Maschine geht.

Auch ein schönes Auto, stimme ich zu. Aber der 123er ist halt einfach cooler und er gefällt mir besser. Die grundlegende Form, die 201, 123 und 140 haben, gefällt mir beim 201er am besten. Schön kompakt, so gefällt mir das am besten, die anderen wirken mir irgendwie zu aufgeblasen.

Ich hatte mal nen 86er. Ist halt ein kleines Auto.

Weiß ich. Und ja, kleines Auto. Aber eigentlich nur im Fonds, vorne geht es super.

Der W140 zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man schon zu der Zeit, als der noch aktuell war, nie einen gebraucht gefunden hat ohne vermackte Stoßstangen. Der passt einfach schlecht in eine Normgarage ^^.

Klar, aber ist halt auch ein Schlachtschiff. Und eine S-Klasse hat halt groß zu sein, liegt in der Natur der Sache. :D

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Okay, Jungs. Jetzt ist aber gut hier.

Warum kommen bei Designdiskussionen immer gleich die Typen aus dem Keller, die dann erst mal damit anfangen wie muschimäßig heutige Karren seien, und dass früher alles besser war, und echte Autos müssen kantig sein, fahrende Klötze, etc. etc. :lach:

Ich weiß, ich weiß, dann fühlt man sich besonders männlich, wenn man diese grobschlächtigen Brocken anführt, aber Jungs, ganz neutral, ganz sachlich: Das waren keine guten Designs.

Es waren Kästen, wie ihr schon richtig erkannt habt. Welche, die sich oftmals nur im Firmenlogo und Form und Größe der Scheinwerfer und Fensterscheiben unterschieden.

Über die gräßliche Wahl der Materialien in den 80ern und 90ern müssen wir garnicht erst reden. Was erwartet man da auch, von einer Zeit, in der Plastikteile im Innenraum als "modern" galten?

Lasst uns lieber über die Tücken heutigen Designs reden. Da wirds nämlich sehr interessant.

Zum Einen ist heute formentechnisch quasi ALLES möglich. Das wirft die Frage auf, ob man dann auch ALLES mal ausprobieren muss.

Kommen noch die Baukastenprinzipien der Hersteller hinzu. Es gibt ja auch Fälle, wo das ne tolle Sache ist. Immer dann wenn Hersteller es schaffen auf Basis ihres Baukastens ein neues Modell mit eigenständigem Design zu entwickeln, das aber letztlich trotzdem günstig auf den Markt gebracht werden kann, weil für das Auto nicht alles neu entwickelt werden musste.

Wir haben da also auch eine Bereicherung des Marktes.

Denn wenn man nicht immer wieder neue Entwicklungskosten hat, kann man anfangen die Nische in der Nische zu suchen. Mittlerweile haben wir so viele verschiedene Fahrzeugkonzepte, dass quasi für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Außerdem unterscheiden sich die Hersteller heute krasser voneinander als früher. Das liegt auch an den Entwicklungen in der Materialverarbeitung. In den 80ern und 90ern hattest du ja nur die Wahl zwischen kantigen und... kantigen Autos.

Wenn du solche Klötze nicht mochtest, konntest du nur auf Oldtimer zurückgreifen, die aus den Tagen stammten, in denen die Materialien und die Verfahren andere waren.

So, kommen wir aber mal zur größten Gefahr heutigen Automobildesigns:

Die Gefahr es zu übertreiben. Das kann auf Seite des Designers geschehen mit Entwürfen, die, einfach da heute alles möglich ist, viel zu weit gehen. Quasi "überzeichnete" Entwürfe.

( Jene mit wenigstens einem BISSCHEN Kunstverständnis kennen das Prinzip, diesen Punkt, an dem eine Zeichnung wunderschön ist und kaum setzt man einen weiteren Strich ist alles zunichte, weil zu viel.)

Und es gibt die Idioten im Hintergrund, diese Marktwirtschaftler, die immer auf neue Modelleditionen drängen.

Auch das verdirbt eine Menge.

Denn hat man wirklich einmal ein PERFEKTES Design auf den Markt gebracht, kann der Nachfolger maximal genausogut werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch höher, dass er schlechter wird.

Und genau das beobachten wir sehr oft im Moment. Die neuen Editionen vieler Autos sind designtechnische Rückschritte im Vergleich mit ihren Vorgängern.

Statt das Design einfach an ein paar winzigen Punkten aufzufrischen, zu komplettieren oder gar zu verbessern, sieht man sich gezwungen ein gänzlich "neu" wirkendes Auto auf den Markt zu bringen.

Dabei wird oft versucht an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen, indem man Designelemente davon nimmt und sie zumeist völlig verhunzt.

In den wenigsten Fällen gelingt es heute ein Nachfolgemodell mit erkennbarer Ähnlichkeit zum Vorgänger aber dennoch völlig neuartig zu gestalten, ohne dabei einen designtechnischen Fehler schlimmster Art zu begehen.

Es scheint als habe die Autoindustrie den Satz "never change a running system" noch nie vernommen.

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Welche, die sich oftmals nur im Firmenlogo und Form und Größe der Scheinwerfer und Fensterscheiben unterschieden.

Wat hast du denn an den Augen? Das ist doch genau jetzt auch der Fall. Ich hab letztens in ner Autozeitung nen Artikel gelesen, wo die einen Test gemacht haben und Kompaktwagen mit abgeklebten Markenschildern auf nen Platz gestellt und Leute raten gelassen haben. Ich sag nur so viel, die meisten konnten nen Focus nicht von ner B-Klasse unterscheiden. Der Benz ist mehrmals für nen Renault gehalten worden. Warum? Die sehen alle irgenwie gleich aus, gerade die Kompaktklasse. Das fängt ja schon damit an, dass das heute fast alles Hatchbacks sind, wo findet man noch ein hübsches Fließheck (go Skoda) oder Schockhorror, einen Kofferraum, also eine klassische Limousinenform bei nem kleineren Auto? Wo sind die kleinen Coupes? Wenn man von Eigenständigkeit sprechen will, muss man doch sagen, dass heute Nischen erfunden werden, die mit Autos gefüllt werden, die keiner wirklich gesucht hat. Ich warte ja noch auf den tiefergelegten Coupe-SUV-Shooting-Brake mit Klappdach... kommt bestimmt bald von Porsche, die sind sich ja auch für nichts mehr zu schade...(Panamera? Ernsthaft?).

Wenn ich mir dagegen einen Ford Sierra, einen 5er BMW aus den 80ern, einen 190er Mercedes (das war übrigens zu der Zeit, zusammen mit dem NSU RO-80, ein für deutsche Autos bahnbrechendes Design, man vergleiche das mal mit dem Scheiß, den VW und Audi in den 70ern produziert haben, der 190er wurde übrigens beim besten CW-Wert von Serienwagen erst in den 90ern vom Opel Calibra unterboten...ein Design von 1972, muss man sich mal reinziehen; selbst heute haben viele normale Autos schlechtere Luftwiderstandswerte), einen Peugeot 505 anschaue...die waren alle eigenständig.

Und ja, ein Auto muss nicht aussehen wie ein abgelutschtes Bonbon; das waren in den 90ern und frühen 2000ern die meisten Autos. Das darf auch Kanten haben.

Nur sieht heute das Design so aus, dass man auf das abgelutschte Bonbon Sicken draufknallt, wohl weil man jetzt auch ohne Handarbeit mit Hammer Knicke in runde Bleche machen kann. Schöner wirds dadurch nicht. So was wie die Überarbeitung vom CLS sieht einfach scheiße aus; der erste war wunderbar elegant (wenn ich auch immer noch nicht verstehe, was ein 4-türiges Coupe soll).

In den wenigsten Fällen gelingt es heute ein Nachfolgemodell mit erkennbarer Ähnlichkeit zum Vorgänger aber dennoch völlig neuartig zu gestalten

Ich finde übrigens, dass da die Amis massive Schwächen zeigen. Da hat der Name eines Autos teilweise überhaupt keinen Wert, das kann von einem Modell zum anderen vollkommen anders aussehen, man muss sich nur mal anschauen, was alles als Ford Taurus verkauft worden ist - oder auf dem deutschen Markt zB der Scorpio 1 und der Scorpio II (urrrrgh - das Auto, das die Oberklasse von Ford ermordet hat, alleine durch sein Design, nicht wie der Opel Omega, der ein mieses Auto war wie alle Opel zu der Zeit...).

Und ja, das hier ist für mich ein schönes Auto und ich bin froh, dass wir noch so einen in der Garage haben.

http://autos.mi9.com/1984-mercedes-benz-190e-wallpaper-4.html

Auch in Rauchsilber-Metallic (war mein 190D auch, der E meines Bruders sieht aus wie der auf dem Bild. Wir "sammeln" Youngtimer; haben im Moment auch noch nen wunderschönen Sierra XR4i da stehen, außerdem nen Magirus-LKW sowie ein paar Motorräder aus den frühen 80ern (n paar alte Hondas, mittlerweile fahr ich BMW) und, da mein Vater auf alte Traktoren steht, 5 restaurierte Traktoren aus den 60ern und 70ern; mein Fiat Coupe wird auch nächstes Jahr 20. Wenn ich mal irgendwo günstig nen Opel Senator oder gar nen Monza in gutem Zustand auftreiben könnte, würde ich den auch kaufen ;); bin letztens über einen Toyota Supra Turbo der 3. Generation gestolpert, aber den durfte ich nicht kaufen, zu teuer und zu anfällig zum Herrichten und fahren ;)). Wobei ich nen Arm dafür geben würde, einen 190er in schwarzmetallic mit weißen Blinkern, silbernen Sacco-Brettern, SL-Grill, cremefarbenen Ledersitzen und ordentlich Holz innen zu haben. Oder, um mal in eine andere Richtung zu gehen, einen Ford Capri der 2. Generation. Wunderbares Auto.

Der 190er ist für mich der schönste Benz neben dem SL der 70er Jahre und dem Coupe des 123ers.

bearbeitet von Bloodknight
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Ich sags dir ja nur ungern, aber du redest die ganze Zeit von deinem persönlichen Geschmack. Ich aber rede von Design.

Design lässt sich beurteilen, es gibt Kriterien. Nicht umsonst gibt es auch Preise, für die man als Designer nominiert werden kann.

Dass dir heutiges Design nicht gefällt, ist natürlich schade für dich, aber es ändert einfach nichts an der Tatsache, dass wir heute in Sachen Design sehr viel weiter sind als in den 90ern oder 80ern.

Und es bleibt dabei, die kantigen Designs der 90er und 80er ähnelten sich untereinander deutliche stärker als die heutigen Designs.

Damals hattest du Limousinen, Kombis, Geländewagen, Nutzfahrzeuge, Sportwagen, Kleinwagen.

Allesamt kantig. Um nicht zu sagen: Wie aus einem Block gefräst.

Zumeist glatte Flächen. Zumeist dieselben Materialien. Zumeist sogar ungefähr dieselben Proportionen.

Heute hast du auch Limousinen, Kombis, Geländewagen, Nutzfahrzeuge, Sportwagen und Kleinwagen, aber auch Hybride aus diesen Kategorien, weitere Farzeugklassen wie die Kompaktwagen, Kleinstwagen, die viertürigen Coupes, SUVs sind auch noch mal anders als Geländewagen... und überall findest du innerhalb der Klasse unterschiedlichste Designansätze. Es gibt gewisse Trends, wie das Hatchback, aber das ergibt sich einfach aus den Anforderungen der "Kompaktklasse", die eben kompakt sein soll, aber auch viel Raum bieten muss.

Das zu kritisieren ist ähnlich sinnig wie das Stufenheck an einer Limousine zu kritisieren. Es gehört halt dazu, es ist ne Limousine.

Wenn du damit besser zurechtkommst, also diese Autos besser voneinander unterscheiden kannst, als bei heutigen, dann liegt es nicht daran, dass diese alten Designs sich stärker voneinander unterschieden hätten, sondern einzig und allein daran, dass die heutige, expressive Formensprache dein Auge überfordert.

Ich würde ja vorschlagen, dass du deinen Blick in dieser Hinsicht einfach mal trainierst, aber ich kann mir schon gut denken, welche Antwort du geben würdest.

Insofern lass ich dir einfach deine Weltsicht und weise noch mal darauf hin, dass ich eine objektive Diskussion um HEUTIGES Design anregen wollte.

PS:

Die meisten Leute haben einfach kein geschultes Auge, bzw. keins, das den Anforderungen gerecht wird. Die meisten Menschen rennen ziemlich blind durch die Welt...

Gerade mir als Illustrator und Maler wird das oft bewusst. Die meisten Menschen haben eine derart stumpfe Wahrnehmung... das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Mir ist es ein Rätsel. Aber so ist es eben.

Und dementsprechend ist es von vornherein klar, dass die meisten Leute (vorallem in Deutschland) Autos nicht unterscheiden können, wenn sie die Markenembleme nicht sehen. Und je älter die Generation, desto schwieriger fällt es (deswegen ist Deutschland in dem Punkt so furchtbar, weils einfach so viele alte Menschen gibt)

PPS:

Der Porsche Panamera ist ein recht gewagtes und recht gelungenes Design. Sieht nach Porsche aus, ist aber ein ganz eigenes Ding geworden.

bearbeitet von Barbarus
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sondern einzig und allein daran, dass die heutige, expressive Formensprache dein Auge überfordert.

Ich glaube, ich brauche da ein Beispiel für, von ein paar, in deinen Augen "objektiv" toll designten, aktuellen Modellen für den Massenmarkt (Autos, die man als Normalverbraucher nicht kaufen kann, sind für so was sinnlos; klar ist ein Aston Martin ein wunderbares Auto (mit Ausnahme des Cygnus, was haben die sich dabei gedacht, auf einen Toyota iQ nen anderen Grill zu pappen?), aber für das Geld kauf ich - und vermutlich der Rest der Normalbevölkerung auch - lieber ne Eigentumswohnung).

Man muss aber natürlich auch sagen, dass Designer nicht oft ihre Wünsche durchkriegen - man sehe sich nur die tollen Studien für den neuen Scirocco an und was draus geworden ist (davon abgesehen bin ich fast umgefallen, als ich gesehen habe, dass man für den Quetschpolo 40.000 Euro ausgeben kann). Das hat beim Hyundai Veloster deutlich besser geklappt, der ist eigenständig und pfiffig (ich finde, dass Hyundai generell aktuell ein gutes Design hat, so was wie das Genesis-Coupe bleibt im Kopf); im Gegensatz zu zB dem Honda CR-Z, der eigentlich nur ein übergewichtiger CRX-Klon geworden ist (leider ohne die Fahreigenschaften).

Design lässt sich beurteilen, es gibt Kriterien. Nicht umsonst gibt es auch Preise, für die man als Designer nominiert werden kann.

Dass dir heutiges Design nicht gefällt, ist natürlich schade für dich, aber es ändert einfach nichts an der Tatsache, dass wir heute in Sachen Design sehr viel weiter sind als in den 90ern oder 80ern.

Naja, Design ist halt eine Frage des Zeitgeists, wirklich objektive Kriterien kann es dabei nicht geben, oder du landest bei einem Einheitsdesign; wir reden immerhin von Kunst, dementsprechend unterliegt das Ganze einem stetigen Wandel (man kann ja auch nicht sagen, dass naturalistische Malerei abstrakter Kunst überlegen wäre oder umgekehrt, trotzdem wollte in den 20er Jahren keiner impressionistische Bilder malen oder kaufen....du weißt, was ich meine)...

So wie du heute keinem mehr nen 50er-Jahre-Straßenkreuzer verkaufen kannst (so viel zu expressivem Design, ich habe den Eindruck, dass man, sofern es nicht den Bach runtergeht, in 10-20 Jahren wieder bei den Heckflossen landet ;)), hat in den 80ern der Massengeschmack nüchterne Autos verlangt; wenn jeden Tag der Atomkrieg dräut ist man halt nicht so verspielt drauf. Im Endeffekt zeigt das Ausgreifende heute, dass es den Menschen im Westen gut geht und in Asien Aufbruchsstimmung herrscht, man sehe sich nur mal an, was gerade aus China kommt. Die Japaner als Rezessionskönige werden leider immer langweiliger und trauen sich nichts.

Der Porsche Panamera ist ein recht gewagtes und recht gelungenes Design.

Ich finde, dass der ganz fürchterlich proportioniert ist. Die klassische Form und Linienführung eines 911ers lang zu ziehen funktioniert irgendwie nicht. Das Teil sieht aus eine eine Blase an einem Stock. Also ja, gewagt, aber gelungen? Aber wie schon gesagt, Porsche ist sich eh für nichts mehr zu schade. Wenn ich schon sehe, dass die bald einen Q5 umlabeln...badge engineering ist die Pest.

bearbeitet von Bloodknight
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Daß die Industrie heute dermaßen auf den cw-Wert pfeift, liegt simpelst daran, daß nicht mehr der reale Spritverbrauch (bei dem der Luftwiderstand mit zunehmender Geschwindigkeit bei gegebenem Fahrgestell die wichtigste Rolle spielt), sondern eine "politisch motivierte" Standardformel, bei der der Rollwiderstand bei geringem Tempo ein wesentliches Kriterium ist. Das war früher anders; da war der Luftwiderstand bei höherwertigen Fahrzeugen ein Marketingargument. Heutzutage geht dagegen auch ein Schuhkarton mit Bremsfallschirm als Spritsparmodell durch... :notok:

Gruß NogegoN

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Riiiise, Riiiise!

 

Da wir keinen neueren Autothread haben:

Ich hab mir noch nen Youngtimer gekauft. Die Arme stand ganz schmutzig beim Reifenhändler unterm Baum, angeblich mit Motorschaden. War zu haben für den Preis des neuen Satzes Reifen, den sie gekriegt hat, bevor sie schlapp gemacht hat. Also, wir das Auto gekauft, Motor aufgemacht (Umlenkrolle vom Zahnriemen zerbröselt. Heißt bei dem Motor normalerweise Exitus). Innen drin sah alles gut aus, drehte sich auch problemlos durch, neue Umlenkrolle gekauft für 15 Euro, alles eingestellt, angemacht, läuft. 

Der eigentliche Plan war gewesen, den 2-Liter aus meinem roten Coupe zu verpflanzen, da das leider verunfallt wurde, aber - wichtig wegen Ersatzteilsituation, da die Italiener und Franzosen bei so was irgendwie kein Traditionsbewusstsein haben - die gleiche Innenausstattung hat wie die silberne Dame hier.

Kriegt jetzt noch nen ordentlichen Zahnriemenwechsel, weil Fiat bei den Intervallen lügt (der soll 90tkm halten, aber alles über 60 ist erfahrungsgemäß Glückssache und ich weiß nicht, wie lang der drin ist, der jetzt drin ist. Für die Werkstätten ist es ja gut, wenn dauern die Maschinen verrecken, aber dem Kunden gegenüber finde ich das Übertreiben des Wechselintervalls um knapp 50% doch ziemlich frech...) und nächstes Jahr ein Saisonschild über den Sommer.

Drehzahlmesser muss noch getauscht werden, der ist kaputt, und die Mittelkonsole, die einer von den Vorbesitzern nicht nur angeschnitten, sondern auch noch schlecht rot lackiert hat (wozuuuuu?), wird noch gewechselt; da hab ich ja eine von, die passt. Schaltknopf auch, da ist so ein peinliches Tuningding drin statt des originalen Lederknaufs, aber den hab ich ja auch noch.

Wenigstens hat sie noch die Serienalus drauf und keine nachgebastelte Ruhrpott-Tuning-Spoilerscheiße von D&W oder so was dran.

 

 

Außerdem haben wir uns nen 4 Jahre alten Volvo C30 gekauft, der als Alltagsauto dienen wird. 1.6l Diesel mit Spargedöns...günstig im Unterhalt, dachten wir. 2000 Kilometer gefahren, Partikelfilter im Eimer, 1300 Tacken Reparatur, argh...

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bearbeitet von Bloodknight
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Außerdem haben wir uns nen 4 Jahre alten Volvo C30 gekauft, der als Alltagsauto dienen wird. 1.6l Diesel mit Spargedöns...günstig im Unterhalt, dachten wir. 2000 Kilometer gefahren, Partikelfilter im Eimer, 1300 Tacken Reparatur, argh...

 

Selber schuld, wer kauft sich denn so was? Moderne Autos sind doch einfach zum Verrecken und Entsorgen da.

 

Zum Übrigen: Gratuliere! Sowas kriegt man nicht alle Tage, aufpassen drauf!

 

Mein W201 läuft übrigens nach wie vor seine Kilometer und Jahre runter. Letzens ist der Auspuff zwischen Mittel- und Endschalldämpfer durchgefault gewesen. Relativer Höllenlärm. Tja, mit Draht an der Achse befestigt, heim und am Montag drauf ne Muffe drauf schweißen lassen, mal schaun, wie lang es hält.

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Zum Übrigen: Gratuliere! Sowas kriegt man nicht alle Tage, aufpassen drauf!

Nur noch Sommer und nicht mehr so viele Kilometer. Ich hab eins davon verloren, nicht noch eins; in Deutschland laufen davon aktuell unter 2000 Stück, Tendenz rapide fallend (siehe  Führerscheinneulinge + Tuningschrott...tieferlegen, Sportfahrwerk...und im Eimer). Ein tolles Auto, auch wenn das Coupe an sich schon mal zu haaresträubenden Elektrikfehlern neigt (Italiener halt, ein bisschen Leidensfähigkeit muss man da mitbringen) und auch in der Wartung nicht ohne ist, wenn man nichts selber machen kann. Aber wenn man die Teile fit hält und nicht an der Wartung geizt, machen sie auch Spaß. Und das Design find ich super. Das hat Chris Bangle besser gemacht als danach die BMWs ^^.

 

Und ja, moderne Autos sind durch das ganze Abgasgedöns ganz schön zickig geworden und teuer in der Wartung.

bearbeitet von Bloodknight
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Ne, den 1,8l 16v Sauger mit 131 PS. Den Turbo bin ich zwar mal gefahren (also beide, den 4-Zylinder mit 190 und den 5-Zylinder mit 220 PS), war auch geil, aber der reizt mich zum Besitzen nicht wirklich, weil der 4-Zylinder säuft wie ein Loch und der 5-Zylinder unglaublich teuer bzw. schwierig in der Wartung ist. Da muss zB zum Zahnriementausch und zum Kupplungswechsel der Motor raus (die Kupplungen halten nicht sehr lange); Fiat rechnet dafür 14 Stunden. Wir können das zwar selber machen ohne Arbeitskosten, aber Spaß sieht anders aus. Ich hab nur ein hübsches Schönwetterauto gesucht, heizen tue ich sowieso nicht. :)

bearbeitet von Bloodknight
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Ist aber wirklich ein schönes Teil. Ich bin in ja auch FIAT-Fan. Ich hatte mal einen 124 Spider Cabrio Baujahr 1974.

Das Teil war zu der Zeit als ich den Schein gemacht habe (1973) mein Traumauto und gut 20 Jahre später habe ich ihn mir dann geleistet.

Nachdem ich ihn dann 10 Jahre hatte hätte ich rund 10.000 D-Mark investieren müssen um ihn aufzumöbel, das war mir zu teuer

und ich habe ihn verkauft.

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Ja, früher hat Fiat schöne und auch technisch interessante Autos gebaut und in den 70ern waren die auch nicht schlechter als andere (die sind da ja alle gleich schnell vergammelt, egal ob Fiat, Ford, Opel...). Ein X 1/9 würde mich auch reizen, aber die sind mittlerweile ziemlich teuer geworden. Auch sehr schön ist das 130 Coupe, aber die findet man leider gar nicht mehr.

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buddel, buddel...

 

Kann das sein, daß kleine Coupes und andere sportliche Autos unterhalb des Premium-Segments ain Deutschland ausgestorben sind?

 

Ich will perspektivisch meinen Kleinwagen gegen ein etwas flotteres Modell austauschen und habe mal so durch diverse Herstellerseiten geklickt. Ich erinnere mich noch an mehr oder minder formschöne Coupes oder Fastbacks wie den Corrado, Calibra, MR-2, Peugeot Coupe, so einen kleinen Opel und wasnochalles. Weg, gibt es nicht mehr. Entweder Oberklasse (Porsche, TT, Mustang) oder verspoilerte Kleinwagen mit aufgepumpten Minimotoren. Ich bin schockiert. Also falls da jemand einen Tip hat...?

 

Nebenaspekt:

Heiliges Blechle, in den Prospekten steht ja nicht mal mehr sowas wie Motorleistung und Vmax drin! Bin da echt schockiert. Nur noch Co2 und Energieeffizienz. Wenn man technische Daten will, muß man endlos PDFs vom Hersteller runterladen, und selbst da sind Leistungsangeben öfter mal nichtexistent. Verdammt, in was für einer verkorksten Welt leben wir inzwischen? Der Nanny-State galoppiert!

 

Gruß NogegoN

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