Jump to content
TabletopWelt

Der große Auto-Thread


josch

Empfohlene Beiträge

Am 23.12.2019 um 00:31 schrieb Barbarus:

Viel zu abgerundet, die Seiten ohne Kontur, extrem langweilig... und wieder ein zu großer Grill.

Soll der 2er nicht eigentlich ein Coupe sein? Warum hat der 4 Türen, das gehört sich nicht.

Die Riesennase vom 4er ist echt potthässlich.

 

Den Ferrari find ich schick, mich persönlich hat der Maserati Alfieri beim Reveal schwer aus den Socken gehauen.

 

Megamek-Kampagnen online spielen: www.mekwars.org
Jetzt einsteigen. Kostenlos, es gibt auch nichts zu kaufen, wir handeln nicht mit euren Daten.

 

Mein aktuelles Plog: Bad Moons

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wollt mal nen Gedanken loswerden... 

ist außer mir eigentlich schon wem hier aufgefallen, was für ein gigantisches soziales bzw. gesellschaftsökonomisches Problem Elektrofahrzeuge darstellen?

Unser Arbeitsleben und vieles in unserem Alltag ist aufs Auto ausgelegt. In manchen ländlichen Gegenden ist es unverzichtbar.
Es gibt eine gigantische Menge an Autos da draußen und die allermeisten davon sind keine Elektroautos.
Der Markt besteht also fast gänzlich aus Verbrennern und Elektro bildet eine Art Parallelmarkt.

Eine gesetzlich vorgeschriebene Umstellung auf den Elektroantrieb wäre der finanzielle Ruin für einen großen Teil der Bevölkerung.
Da es noch keinen nennenswerten Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge gibt und diese im Preis eh tendentiell höher liegen als die Verbrenner,
ist die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs für viele Menschen entweder unmöglich oder eine außerordentliche finanzielle Belastung.
Gleichzeitig kann es sein, dass jemand in einem schlecht bezahlten Job, der sich also kein teures Fahrzeug leisten kann, doch auf ein Fahrzeug angewiesen ist - entweder, um zu der Arbeitsstelle zu kommen oder vllt. sogar weil die Arbeit ein Auto erfordert.

Es wird so getan, als sei der private Gebrauch von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren DIE Umweltbelastung, dabei machen Autoabgase garnicht den größten Teil des CO2-Ausstoßes aus.
Wie zum Henker will man es also rechtfertigen dem Privatverbraucher diese Bürde aufzuerlegen und ihm eine Minderung des CO2-Ausstoßes aufzuzwingen, die - allein - nicht mal genügt, um irgendeinen Effekt zu haben, weil der Großteil des CO2-Ausstoßes von der Industrie kommt?

Es ist absolut lächerlich, diese global agierenden Firmen blasen 60+% vom CO2 in die Atmosphäre und die Privatperson soll mit dem eigenen Vermögen haften, indem sie dazu gezwungen wird, auf Elektro umzusteigen?

Wow, sollte das so kommen, wäre das eine der asozialsten politischen Entscheidungen aller Zeiten.
Die einzige sozial vertretbare Lösung wäre, dass die größten Umweltsünder unter den großen Firmen für die Umstellung aufs Elektrofahrzeug aufkommen.
Dass die beispielsweise dazu verpflichtet werden, für die Kosten einer komplett elektrischen Flotte von öffentlichen Verkehrsmitteln aufzukommen, deren Nutzung dann gratis ist.
Aber hey, wir wissen alle, dass das nicht passieren wird. Schöne Schei$$e.
 

  • Like 1

Fantasy-Setting für Saga:

A Fantastic Saga

Neuestes Volk: Die Satyroi

"It's certainly a far, far better experience than Age of Sigmar."

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke das die Elektro Mobilität noch ein Wunschdenken ist.

Alleine wenn man bedenkt auf welcher Art und Weise diese Rohstoffe für Batterien gefördert werden.

Es gibt nicht wenige Stimmen die sagen das diese Ressourcen so begrenzt sind das es gar nicht möglich sei 

Fahrzeuge Weltweit...oder auch nur Europaweit alle durch Elektro Autos zu ersetzen.

Zumindest nicht nach derzeitigem Stand der Energiespeicherung.

Vielmehr ginge man davon aus das die Miniaturisierung der Brennstoffzelle die dauerhafte Lösung sei. 

In einer Diskussionsrunde, weiß leider nicht mehr in welcher das war, wurde gesagt das zb. Deutschland

als Absatzmarkt völlig uninteressant wäre.

Was sich auch an dem eher "lustlosen" Ausbau der E-Infrastruktur erkennen ließe.

Der Grund warum auch die deutsche Automobilindustrie jetzt auf E-Fahrzeuge setzt wäre alleine der riesige Chinesische 

Markt, denn man ginge davon aus das es in naher Zukunft in China zu einem Verbot von Verbrennungsmotoren kommen wird.

Ähnlich wie bei den Zweirädern.

Und das dem dann weiter Asiatische Länder folgen würden.

In diesem Markt wollen die USA und natürlich Europäische Firmen sich dann mit E-Auto

ne goldene Nase verdienen und darauf bereite man sich vor.

Europa diene bis dahin nur als Teststrecke aber nicht als ernsthafter Absatzmarkt.

 

Ich lebe auch auf dem Land, und die einzigen E-Autos die ich hier hin und wieder sehe sind die Dinger von der Post.

Mein Lieblingspostbote erzählte mir neulich das sie zum Teil doch wieder lieber ihre Diesel nehmen...

grade im Winter streiken die Stromer gerne....

Und zwei oder drei Tesla Angeber gurken hier auch noch rum, bzw. stehen hier mehr vorm Bäcker und Metzger rum als das sie fahren.  

 

Was ich mir allerdings vorstellen kann das wir irgendwann eine Hubraum und ev.auch eine Leistungsbegrenzung haben werden.

Ein Verbot von Verbrennern sehe ich bei uns so schnell nicht.

Ich mein, 2020 hatten wir rund 58 Millionen zugelassene Fahrzeuge (PKW)...nur in Deutschland...tausch die mal alle gegen E aus...^^

Aber wer weiß das schon so genau...

 

vor einer Stunde schrieb Barbarus:

Es wird so getan, als sei der private Gebrauch von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren DIE Umweltbelastung, dabei machen Autoabgase gar nicht den größten Teil des CO2-Ausstoßes aus.
Wie zum Henker will man es also rechtfertigen dem Privatverbraucher diese Bürde aufzuerlegen und ihm eine Minderung des CO2-Ausstoßes aufzuzwingen, die - allein - nicht mal genügt, um irgendeinen Effekt zu haben, weil der Großteil des CO2-Ausstoßes von der Industrie kommt?

Es gibt doch Berechnungen die sagen selbst wenn Deutschland von heute auf morgen Klimaneutral wäre...hätte es Weltweit kaum einen Effekt.

Abgesehen davon müßten dann alle Länder Weltweit mitspielen..,und das wo wir nicht mal Einigungen innerhalb Europas hinkriegen...^^

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Bluebaer:

Es gibt doch Berechnungen die sagen selbst wenn Deutschland von heute auf morgen Klimaneutral wäre...hätte es Weltweit kaum einen Effekt.

Abgesehen davon müßten dann alle Länder Weltweit mitspielen..,und das wo wir nicht mal Einigungen innerhalb Europas hinkriegen...^^


Ja, es ging dabei auch nicht um Deutschland. Sondern es ging um den globalen CO2-Ausstoß.
Kraftfahrzeuge machen 14 bis 17% des globalen CO2-Ausstoßes aus.
Da weltweit natürlich noch viele superalte Gurken rumfahren, kannste dir denken, wie wenig Deutschland ausmacht, wo wir hier hauptsächlich mit jüngeren Fahrezugen unterwegs sind.

Selbst wenn alle auf dem Planeten von einem Tag auf den anderen alle Autos und LKWs stehen lassen würden, hätte das keinen nennenswerten Effekt fürs globale Klima. Is doch total panne.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Bluebaer:

Ich denke das die Elektro Mobilität noch ein Wunschdenken ist.

Alleine wenn man bedenkt auf welcher Art und Weise diese Rohstoffe für Batterien gefördert werden.

Es gibt nicht wenige Stimmen die sagen das diese Ressourcen so begrenzt sind das es gar nicht möglich sei 

Fahrzeuge Weltweit...oder auch nur Europaweit alle durch Elektro Autos zu ersetzen.



Das ist definitiv nicht möglich. Also rein rechnerisch. Es gibt nicht genug von den Rohstoffen, bzw. es wird nicht ansatzweise genug davon gefördert.

Man muss an der Stelle immer bedenken, dass Elon Musk der größte Blender aller Zeiten ist.
Wieviele Leute wissen schon, dass er Tesla garnicht gegründet hat? Dass er von den zwei Typen, die die Firma gegründet haben, hinzugezogen wurde, um sich um PR und Management zu kümmern und er die beiden dann hinausgedrängt hat?
Wieviele Leute wissen schon, dass Musk mit PayPal, womit er sein Vermögen gemacht hat, garnix am Hut hatte, sondern da quasi durch nen glücklichen Zufall reingerutscht ist?
Und wieviele wissen, dass er kein "self-made man" ist, sondern bereits mit dem goldenen Löffel im Mund in eine reiche Familie geboren wurde?

Ganz im Ernst, der Typ hat einfach nicht alle Tassen im Schrank.
Was nicht heißen soll, dass er nicht auch manchmal Recht habe.

Elektromobilität kann nicht die Zukunft sein, solang wir keine besseren Batterien haben.
Und auch nicht, solang der Strom für die Fahrzeuge nicht aus erneuerbaren Energien stammt.


 

Fantasy-Setting für Saga:

A Fantastic Saga

Neuestes Volk: Die Satyroi

"It's certainly a far, far better experience than Age of Sigmar."

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@Barbarus Die letzten beiden Sätze Deines Posts sind absolut richtig. Aber wer hätte vor 20 Jahren z.B. daran geglaubt, dass wir heute in der IT über Speicherkapazitäten im Terabytebereich verfügen und erneuerbare Energien 2020 in Deutschland über 50 % Anteil am Strommix haben ? Man sollte niemals den technischen Fortschritt unterschätzen. 

bearbeitet von Bretonii
  • Like 1

Heil der Herrin und ihrem Champion

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Und wer hätte vor 20 Jahren geglaubt, daß wir in Deutschland regelmäßig noch Geld drauflegen werden, um Strom loszuwerden, und doch für teuer Geld Strom einkaufen müssen?

 

BTW, Tesla macht seinen Gewinn über den Verkauf von CO2-Zertifikaten. Die erzeugen brutto keinen Wert, das ist ein reines ökosozialistisches Umverlagerungsmodell.

Gruß NogegoN

2+2=5 (für große Werte von 2) **** Titan of Ether
Bei deinem P500 wird min 1 NSA Computer drüber drehen. Aufbau einer neuen iranische Streitmacht, innerhalb von 6 Monaten auf Brigadestärke, mit deutschen know how. Dazu wird noch versucht vor US-Geheimdiensten zu vertuschen und ein eventueller Angriff auf die Türkei geplant.
Herz der Finsternis Cold War Commander

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wo wir bei kuriosen Fakten sind: Es sind heute mehr Trabant (38.000) zugelassen in Deutschland als Teslas (34.000). 

  • Like 1

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Beim Elektro Auto wird halt gerade stark Lobbyiert weil sich die Konzerne halt Alternativen brauchen damit das Auto bestehen bleibt.

VW liefert einen Skandal nach dem anderen ab, schafft es aber dabei das es so aussieht als wären anderen Schuld (rein die Bezeichnung Diesel-Skandal statt VW-Skandal lenkt schon stark ab) und braucht jetzt was anderes für die Trickkiste

 

Den Allgemein ist das Auto das Problem, da ist es ziemlich egal wie es angetrieben wird.

 

Aber reden wir mal was sinn machen würde:

Stadt: rein Elektrisch (kein Problem mit der Versorgung und Kleinfahrzeuge reichen und die sind auch Leistbar)

Pendler: Diesel-Hybrid

Land: Wasserstoff oder Diesel (Auto ist in erster Linie Nutzfahrzeug und Kleintransporter da zählt jedes kg, große Nutzfahrzeuge kommen mit der Brennstoffzelle besser weg zumal die großen Landwirte eh eigene Tankstellen haben und ne eigene H2 Anlage hinstellen wäre das kleinste Problem)

Transport: Wasserstoff (ob ein LKW jetzt 2 700 Liter Diesel Tanks hat und von Spezial-Tankstelle zu Spezial-Tankstelle fährt oder H2 Tanks macht keinen Unterschied)

 

die 2 großen Probleme sind aktuell Schiffe und Flieger

Bei Flieger sieht es die nächsten 20-30 Jahre schlecht aus für ne Alternative, aber es geht grad sehr stark in die Richtung deutlich weniger Treibstoff zu verbrauchen

Schiffe könnten mit Brennstoffzellen ohne weiteres fahren, nur ist die Infrastruktur hier ein Problem

Wobei die Forschung hier aktuell auch wieder Richtung Segelschiffe geht

 

 

Wirklich lustig für den Verbraucher wird das aber eh erst wenn die Feinstaubfahrverbote auch für E-Autos gelten werden, was bei entsprechender Menge an Fahrzeugen im allgemeinen unumgänglich ist

Das by Hybriden die Hersteller ebenso die Daten manipulieren wie bei Diesel kommt dann noch dazu (wird dann wohl statt einem VW-Skandal ein E-Auto Skandal sein) und die Verbraucher fühlen sich dann endgültig vor den Kopf gestoßen

 

Langfristig (also bis 2030) führt an autofreien Städten mit entsprechenden Ausbau der Öffis kein Weg vorbei, und zumindest ein paar Städte haben den Wink schon verstanden und prüfen entsprechende Möglichkeiten (zB Graz kursieren diverse Pläne von Seilbahnen angefangen bis zur U-Bahn).

  • Like 1

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

[Die Elfen von Gara'talath] [Die Werkstatt des Henkers 2021] [Kurzgeschichten] [Blog]

[The Game of Fantasy Battles is Kings of War] [Deadzone & Warpath]

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 40 Minuten schrieb Kodos der Henker:

Langfristig (also bis 2030) führt an autofreien Städten mit entsprechenden Ausbau der Öffis kein Weg vorbei, und zumindest ein paar Städte haben den Wink schon verstanden und prüfen entsprechende Möglichkeiten (zB Graz kursieren diverse Pläne von Seilbahnen angefangen bis zur U-Bahn).

Das Konzept Auto als Massenverkehrsmittel ist einfach überholt. Ganz wird es nicht verschwinden, aber es wird auf lange Sicht deutlich an Bedeutung verlieren.

1-2 Tonnen Material für Strecken von >5 km zu benutzen und damit 75 kg Mensch zu bewegen, damit das Ding danach dann 23 Stunden im Weg rum steht ist einfach ökonomisch unsinnig.

  • Like 1

Always look on the bright side of Life

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Solange die öffentlichen Verkehrsmittel nicht weiter ausgebaut werden und Homeoffice nicht weiterhin möglich bleibt (auch nach Corona), werden die Straßen auch weiterhin vollgestopft bleiben. Elektro bringt es nur aktuell, wenn man damit pendeln möchte. Hybride sind eine noch größere Umweltsünde. Wenn dann muss man Alternativen für die Batterien finden oder sie müssen besser recycelt werden. Wasserstoff müsste erst noch vorangetrieben werden, könnte sich aber auch nur für den Transport lohnen. Bin gespannt wo es hinführt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Stunde schrieb Winston:

Das Konzept Auto als Massenverkehrsmittel ist einfach überholt. Ganz wird es nicht verschwinden, aber es wird auf lange Sicht deutlich an Bedeutung verlieren.

1-2 Tonnen Material für Strecken von >5 km zu benutzen und damit 75 kg Mensch zu bewegen, damit das Ding danach dann 23 Stunden im Weg rum steht ist einfach ökonomisch unsinnig.

 

Dieses.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich sehe da allerdings derzeit keine Alternative für alles was sich außerhalb von Städten / Metropolregionen bewegt.

 

Mag aber auch an meiner Unkreativität liegen. :D

 

Apropos Auto:

 

Habe mir gerade einen Skoda Octavia Kombi 1.0 TSI von 2020 gekauft. Bin nicht großartig Auto-affin und wollte was mit Kofferraum und nicht mit nach hinten verlegtem Handschuhfach. Gesehen - gekauft - feddich. ;D

  • Like 3

Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt!

Once Upon a Time in the West - Dead Man's Hand Gruppenprojekt

Reaper´s Fantasy Skirmish-Tabletop - Warlord

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb Zaknitsch:

Ich sehe da allerdings derzeit keine Alternative für alles was sich außerhalb von Städten / Metropolregionen bewegt.

 

So isses...

Vor allem auf die Tatsache hinweisend das die Öffis bei uns nicht ausgebaut...sondern seit Jahren abgebaut werden.

Und nein, ein vollgestopfter Schulbus ist nicht die Alternative..

Allerdings ist mir das eh egal, da wo ich mit dem Auto nicht hin fahren kann...nun..da sieht man mich dann auch nie...^^

:ok:

  • Like 1
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Zitat

zB Graz kursieren diverse Pläne von Seilbahnen angefangen bis zur U-Bahn

Dergleichen wird hier in Berlin auch diskutiert. Ausserdem soll die Innenstadt (der Bereich des S-Bahnringes) bis 2030 weitgehend Autofrei werden.

Berlin hat ja heute schon ein extrem gut ausgebautes Netz an Öffis, es gibt allerdings noch einige Lücken die geschlossen werden sollen.

Es gibt auch für die verkehrschwachen Zeiten interessante Angebote wie z.B. den BerlKönig.

 

Technisch wird sich in den nächsten 10 Jahren sowohl bei Batterien als auch bei der Wasserstofftechnologie extrem viel tun. Da wird überall auf

der Welt kräftig geforscht.

 

Was das "platte Land" angeht, kann man sich verschiedenste Konzepte vorstellen. Hier würden mir z.B. Anrufsammeltaxis, kleinere Busse und sogenanntes Ride-pooling (zusammenwirken zwischen Bus und Taxi) einfallen. Natürlich auch mit Elektrofahrzeugen.

Heil der Herrin und ihrem Champion

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 4 Stunden schrieb Winston:

Das Konzept Auto als Massenverkehrsmittel ist einfach überholt. Ganz wird es nicht verschwinden, aber es wird auf lange Sicht deutlich an Bedeutung verlieren.

1-2 Tonnen Material für Strecken von >5 km zu benutzen und damit 75 kg Mensch zu bewegen, damit das Ding danach dann 23 Stunden im Weg rum steht ist einfach ökonomisch unsinnig.

 

Praktisch identisch formulierte Sätze les' ich seit 30 Jahren, wenigstens. "Es müsste eigentlich Stehzeug heissen, nicht Fahrzeug." fehlt noch.

Die Kfz Bestandszahlen kennen im Land, genau wie weltweit, nur eine Richtung.

 

 

 

vor 15 Minuten schrieb Bretonii:

Was das "platte Land" angeht, kann man sich verschiedenste Konzepte vorstellen. Hier würden mir z.B. Anrufsammeltaxis, kleinere Busse und sogenanntes Ride-pooling (zusammenwirken zwischen Bus und Taxi) einfallen. Natürlich auch mit Elektrofahrzeugen.

 

Hier braucht halt keiner Konzepte. Wir nehmen einfach das Auto. Parkplatz is hier kein Problem, Stau gibts auch nicht, und das erste, was das aufs Land ziehende Stadtgrünenpäärchen hier hat, sind zwei Karren, Minimum.

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@capt.nuss  Das Auto nimmst Du nicht mehr, wenn der Sprit 5 € pro Liter kostet. 
Das Grundproblem der Klimaveränderung durch Transport liegt an den zu geringen 

Transportkosten. Solange ich für kleines Geld in der Gegend rumfliegen kann oder Obst 

und Gemüse rund um die Welt geflogen werden ändert sich nix. Das Gleiche gilt für 

den privaten Autoverkehr, solange der Sprit vergleichsweise billig ist wird sich nix ändern. 

bearbeitet von Bretonii
  • Like 1

Heil der Herrin und ihrem Champion

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das ist etwas zu kurz gedacht, weil dort wo es nicht anders geht hilft es auch nichts wenn der Sprit 10€ kostet

 

Was ja mit ein Problem ist, jemand der einen SUV mit 20L/100km fährt um in der Stadt von der Wohnung zum Supermarkt um die Ecke zu kommen, den stören die 5€ pro Liste auch nicht.

Der Pendler der nicht anders kann hat ein Problem, zieht dann als Konsequenz in die Stadt und kauft dort ein entsprechendes Auto weil jetzt kann man es sich ja leisten

 

Lösung wäre halt das dort wo es einfache Alternativen gibt, die Menschen dazu zu bringen diese auch zu nutzen.

Übers irgendwelche Maßnahmen am Land braucht man nicht reden bevor Autofreie Städte nicht umgesetzt worden sind

  • Like 1

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

[Die Elfen von Gara'talath] [Die Werkstatt des Henkers 2021] [Kurzgeschichten] [Blog]

[The Game of Fantasy Battles is Kings of War] [Deadzone & Warpath]

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Da fährt man halt mit nem andren Sprit, oder Batterien. Das Auto wird jedenfalls nich so schnell verschwinden, ganz im Gegenteil.

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 24 Minuten schrieb capt.nuss:

Praktisch identisch formulierte Sätze les' ich seit 30 Jahren,

Niemand hat behauptet, dass diese Erkenntnis neu ist. Es ist ganz offensichtlich und durch die gestiegenen Autozahlen in den letzten 30 Jahren ist es immer offensichtlicher geworden.

  • Like 1

Always look on the bright side of Life

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Zaknitsch:

Habe mir gerade einen Skoda Octavia Kombi 1.0 TSI von 2020 gekauft. Bin nicht großartig Auto-affin und wollte was mit Kofferraum und nicht mit nach hinten verlegtem Handschuhfach. Gesehen - gekauft - feddich. ;D


Da warst du entscheidungsfreudiger als ich. Aber ich neige ja doch eher zur autoaffinen Seite.

Ich hatte hier im Thread ja 2019 erwähnt, dass ich mir ne Spaßkarre neben unserer Gebrauchskarre zulegen wollte, und als ob 2020 noch nicht scheiße genug gewesen wäre, beschloss jene Gebrauchskarre dann den Geist aufzugeben.
Also nicht komplett, aber die Reparaturkosten wären mehr gewesen, als man für das Ding noch bekommen kann. Insofern "Totalschaden".
(So viel zur Mercedes-Qualität... höhö, dass ich nicht lache. Elf Jahre alt und alle fünf Wochen geht was kaputt)

Ich hab dann ein paar Monate recherchiert und bin am Ende beim Seat Leon Kombi gelandet. Und zwar dem Cupra mit 300 PS und Allrad. Ich saß schon beim Händler und hatte den Stift in der Hand als sich ein Bauchgefühl meldete und sagte "Moment! Schlaf noch mal drüber!"
Zuhause angekommen hab ich dann noch mal ganz spezifisch nach Problemen mit dem 300 PS Cupra gegoogelt. Und fand dann leider auch einige.
Anscheinend verbaut Seat bei allen Motorisierungen das gleiche Getriebe und zig Leute mit dem Cupra beklagen sich online über Getriebeschäden.
Die Kraft ist wohl zu viel für das Ding. Nur zählt son Getriebe ja als Verschleißteil und entsprechend bleibt man selbst auf den Kosten sitzen, wenns kaputt geht. Welche wirklich ziemlich hoch sind. (Mit Einbau 3.000 Euro oder sowas?)
Also da hatte ich mal so garkeine Lust drauf und hab mich für den stärksten Nicht-Cupra-Benziner entschieden, den mit 180 PS.
Ich muss sagen, dass ich damit mehr als zufrieden bin. Hab den auf gerader, trockener Straße mit 7.1 Sekunden per GPS gemessen und das ist schneller als Werksangabe. Und fühlt sich flink genug an.
Der verbraucht auch weniger als die Werksangabe, solang ich den ganz normal fahre. Ich bin bei sagenhaften 4,4 Litern! 

Sollte ich irgendwann doch noch mal das Bedürfnis für mehr Leistung haben, werd ich mir ne Spaßkarre wie geplant zulegen, aber erst mal reicht das eine Auto jetzt. 

 

  • Like 1

Fantasy-Setting für Saga:

A Fantastic Saga

Neuestes Volk: Die Satyroi

"It's certainly a far, far better experience than Age of Sigmar."

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

vor 5 Stunden schrieb Winston:

Das Konzept Auto als Massenverkehrsmittel ist einfach überholt. Ganz wird es nicht verschwinden, aber es wird auf lange Sicht deutlich an Bedeutung verlieren.

1-2 Tonnen Material für Strecken von >5 km zu benutzen und damit 75 kg Mensch zu bewegen, damit das Ding danach dann 23 Stunden im Weg rum steht ist einfach ökonomisch unsinnig.

 

Ich lebe auf dem Land und solange nicht wirklich der gleiche Stand an offentlichem Nahverkehr wie in in größeren Städten erreicht ist, gibt es keine Alternative.

Man kann hier in einigne Orten ja noch nicht aml lebensmittle kaufen, soll man das alles Online bestellen? Frag mal die ältere Generation, die oft noch nicht mal einen Computer benutzen kann / will.

 

Mein persönliches Beispiel:

Wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahren will muss ich erstmal 45 Minuten mit dem Auto zum nächsten Bahnhof (Bus rechne ich nicht mal mit, das dauert noch länger).

Zur Arbeit fahre ich 35 Minuten mit dem Auto.

Jetzt finde den Fehler in Bezug auf den ÖPNV.

 

Das nächste ist der ÖPNV braucht Busfahrer, wo sollen die herkommen, da alles nur noch studieren will / soll fehlen da auch die Leute.

 

Ich habe mir notgedrungen im Januar ein neues Auto kaufen müssen, da mein armer, alter Dacia Duster nach 9 Jahren und 315000 km mich im Stich gelassen hat (Ersatzteile waren teurer als der Restwert des Autos, daher war die Reperatur unwirtschaftlich).

 

Als Pendler der 90% + nur Autobahn fährt, kann ich sagen, dass für diese Art des Fahrens ein Hybrid absoluter Schwachsinn in der Anschaffung sind.

Auf lange Strecken fährt man eh mit dem Verbrenner und muss 250-300 kg zusätzlich mitschleppen, die den Verbrauch erhöhen.

Sprich man fährt  ein normales Auto und hat 5-6 Zement im Kofferraum, was das für den Spritverbrauch bedeutet sollte jedem klar sein.

 

Hybrid lohnt sich nur, wenn man viele Kurzstrecken fährt, die Batterie billig laden kann und vielleicht 2-3 im Monat eine längere Fahrt macht, ansonsten bezahlt man mehr wie die Sache wert ist und tut nichts für die Umwelt.

 

Fun Fact:

Das Gesetz zur steuerlichen Vergünstigung für Hybridfahrzeuge hat nichts gebracht. Die Leute mit so einem Dienstwagen haben eine Tankkarte, die werden den Strom nicht laden. Die Autos tauchen jetzt auf dem Gebrauchtmarkt auf. Das Ladekabel liegt oft noch orginal verpackt im Kofferraum.

 

Hier mal ein interessanter Reisebericht vom letzten Sommer. Mit E-Auto durch Frankreich:

https://efahrer.chip.de/news/familie-faehrt-im-e-auto-nach-frankreich-ladechaos-macht-ihren-urlaub-zur-hoelle_102873

 

vor einer Stunde schrieb Bretonii:

@capt.nuss  Das Auto nimmst Du nicht mehr, wenn der Sprit 5 € pro Liter kostet. 
Das Grundproblem der Klimaveränderung durch Transport liegt an den zu geringen 

Transportkosten. Solange ich für kleines Geld in der Gegend rumfliegen kann oder Obst 

und Gemüse rund um die Welt geflogen werden ändert sich nix. Das Gleiche gilt für 

den privaten Autoverkehr, solange der Sprit vergleichsweise billig ist wird sich nix ändern. 

 

Sicher will auch jeder sein Elternhaus verkaufen und zu seiner Arbeitsstelle in die Stadt ziehen.

 

 

Wenn man beim Auto Sprit sparen will gibts nur eins, kein zu großer Motor und Automatikgetriebe, die sparen bis zu 20% und mehr im Vergleich zur Handschaltung.

Nur liegt ein modernes Automatikgetriebe, wie das 8-Gang, dass man im Audi A6 oder bei BMW findet bei 8000€ pro Stück.

  • Like 1

Der, der einen Arm verliert kann weiterkämpfen,

der , der den Kopf verliert nicht.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb Bung:

Ich lebe auf dem Land und solange nicht wirklich der gleiche Stand an offentlichem Nahverkehr wie in in größeren Städten erreicht ist, gibt es keine Alternative.

Vollkommen richtig, deshalb wird das Auto auf absehbare Zeit nicht komplett aus dem Straßenverkehr verschwinden, wie ich gesagt habe.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Auto (vor allem als Privatvergnügen nur für eine Person) ein ineffektives, Platz, Energie und Ressourcen verschwendendes Verkehrsmittel ist.

Im Einzelfall ist es gut, in der Masse unsinnig.

  • Like 1

Always look on the bright side of Life

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wir planen zur Zeit einen Umzug ins Kassler Umland, da dort die Immobilienpreise noch nicht ins unendliche hoch gehen und die Öffentlichen ganz gut ins Umland integriert sind. Ich hoffe ja auch, dass wir postcorona weiterhin öfters im Homeoffice arbeiten können, da dieses ganze Gependel dann unnötig bzw. seltener wird. Wir haben aktuell nur ein Auto und wir würden auch gerne dabei bleiben. Nur wenn der neue Job es nicht anders gestattet, dann nochmal ein Zweitwagen. In dem Falle dann vermutlich einen kleinen Elektroflitzer, da der nur für Kurzstrecken da wäre.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 55 Minuten schrieb Barbarus:

Sollte ich irgendwann doch noch mal das Bedürfnis für mehr Leistung haben, werd ich mir ne Spaßkarre wie geplant zulegen, aber erst mal reicht das eine Auto jetzt. 

 

Ja, das mit dem Altherrenbeschleuniger habe ich auch noch nicht gänzlich abgelegt.

Ich hatte ja seinerzeit beim Kia auch überlegt...nehme ich den Turbo, wenn schon son kleiner Motor,.....oder reicht der kleine Benziner.

Im nachhinein war der kleine tatsächlich die richtige Wahl....denn ich habe in gut zweieinhalb Jahren

noch keine 10.000 Km auf der Uhr....da hätte sich der Turbo längst kaputt gestanden.

Daher wird es bei mir sicher auch kein E-Auto geben...wofür auch.

Noch weniger fahren geht ja kaum noch...und 5€ pro Liter...würden mich zwar ärgern..aber nicht aufhalten.

Denn das was ein vernünftiges E-Auto kostet..also mit reichlich Platz und so, dafür kann ich den Rest meines Lebens

auch 5€ pro Liter bezahlen...^^

Im Grunde war das mein erster Fahrzeug kauf bei dem die Vernunft die Entscheidung traf.

Noch vor wenigen Jahren wäre mir die Frage, kleiner Vierzylinder oder großer V12, gar nicht in den Sinn gekommen. 

Die Devise war ganz klar maximum Power, maximum Zylinder und Hubraum für die Kohle...Unterhaltskosten egal...

Nun...man wird älter..tatsächlich auch ruhiger und mit der Rente die Kohle auch deutlich weniger.

Unterhaltskosten werden relevant, und der Drang einen auf "dicke Hose" machen zu wollen läßt auch irgendwie nach. 

 

Aber lustig wars, als 1-3 Monate nachdem wir das neue Auto hatten, in der Nachbarschafft überall auch neue Autos 

auftauchten...natürlich purer Zufall.

Von wegen das Auto als Statussymbol hätte ausgedient....:ok:

Allerdings läßt sich die letzten Jahre, zumindest bei uns, sehr schön beobachten das die überwiegende Mehrheit

von neuen Autos kleine Dinger sind.

Also untermotorisierter Schrott, wie ich früher gerne dazu sagte, und war auch immer der Meinung das die Verkäufer

die in der Lage waren den Kunden so einen Mist für teuer Geld anzudrehen Orden verdient hätten... 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.