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TabletopWelt

Der große Auto-Thread


josch

Empfohlene Beiträge

vor 55 Minuten schrieb Barbarus:

Sollte ich irgendwann doch noch mal das Bedürfnis für mehr Leistung haben, werd ich mir ne Spaßkarre wie geplant zulegen, aber erst mal reicht das eine Auto jetzt. 

 

Ja, das mit dem Altherrenbeschleuniger habe ich auch noch nicht gänzlich abgelegt.

Ich hatte ja seinerzeit beim Kia auch überlegt...nehme ich den Turbo, wenn schon son kleiner Motor,.....oder reicht der kleine Benziner.

Im nachhinein war der kleine tatsächlich die richtige Wahl....denn ich habe in gut zweieinhalb Jahren

noch keine 10.000 Km auf der Uhr....da hätte sich der Turbo längst kaputt gestanden.

Daher wird es bei mir sicher auch kein E-Auto geben...wofür auch.

Noch weniger fahren geht ja kaum noch...und 5€ pro Liter...würden mich zwar ärgern..aber nicht aufhalten.

Denn das was ein vernünftiges E-Auto kostet..also mit reichlich Platz und so, dafür kann ich den Rest meines Lebens

auch 5€ pro Liter bezahlen...^^

Im Grunde war das mein erster Fahrzeug kauf bei dem die Vernunft die Entscheidung traf.

Noch vor wenigen Jahren wäre mir die Frage, kleiner Vierzylinder oder großer V12, gar nicht in den Sinn gekommen. 

Die Devise war ganz klar maximum Power, maximum Zylinder und Hubraum für die Kohle...Unterhaltskosten egal...

Nun...man wird älter..tatsächlich auch ruhiger und mit der Rente die Kohle auch deutlich weniger.

Unterhaltskosten werden relevant, und der Drang einen auf "dicke Hose" machen zu wollen läßt auch irgendwie nach. 

 

Aber lustig wars, als 1-3 Monate nachdem wir das neue Auto hatten, in der Nachbarschafft überall auch neue Autos 

auftauchten...natürlich purer Zufall.

Von wegen das Auto als Statussymbol hätte ausgedient....:ok:

Allerdings läßt sich die letzten Jahre, zumindest bei uns, sehr schön beobachten das die überwiegende Mehrheit

von neuen Autos kleine Dinger sind.

Also untermotorisierter Schrott, wie ich früher gerne dazu sagte, und war auch immer der Meinung das die Verkäufer

die in der Lage waren den Kunden so einen Mist für teuer Geld anzudrehen Orden verdient hätten... 

 

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vor 28 Minuten schrieb Winston:

Vollkommen richtig, deshalb wird das Auto auf absehbare Zeit nicht komplett aus dem Straßenverkehr verschwinden, wie ich gesagt habe.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Auto (vor allem als Privatvergnügen nur für eine Person) ein ineffektives, Platz, Energie und Ressourcen verschwendendes Verkehrsmittel ist.

Im Einzelfall ist es gut, in der Masse unsinnig.

 

Welche Alternative soll denn kommen?

Die Bahn wird wohl kaum neue Gleise legen, vor allem nicht auf Strecken, die man früher still gelegt hat, sofern es keinen politischen Zwang gibt.

Busse werden das Problem auch nicht lösen, wenn man nicht bereit ist zu akzeptieren, dass dann zig Busse mitten in der Nacht leer fahren, was eben mehr noch mehr Ressourcen verschwenden wird als PKW. 

Es gibt genug Jobs, vor allem in der Produktion, die kann man eben nicht von zu hause machen.

Weniger Autos in den Städten ist ja ganz nett, aber rund 60% der Menschen in Deutschland leben auf dem Land und sind schlicht und einfach oft auf das Auto angewiesen, da hilft auch kein grüner Kreuzzug, den man in manchen Städten sieht.

Dazu kommt dass höher Spritpreise und Steuern schlicht einem Haufen Normalversdiener ein Tritt in die Eier sind und eben kaum die BMW X Serien Fahrer treffen.

 

 

 

  • Like 2

Der, der einen Arm verliert kann weiterkämpfen,

der , der den Kopf verliert nicht.

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Wenns um Spritkosten geht, vergesst mir blos nicht Gasautos. Man kriegt n ordentliches Auto, Sprit kost die Hälfte, tanken dauert bischen länger als bei Super. 

Mit ner kleinen Kiste kommen die Treibstoffkosten auf 3 oder 4 Euro auf 100km., das amortisiert sich zackig.

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

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Kommt eigentlich nur auf den Tank an. Meiner war in der Reserveradmulde, völlig ohne Einfluss auf den Kofferraum.

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

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Es gäbe durchaus Alternativen zum Auto auf dem Land.
In der Stadt ja sowieso.

Im Augenblick gibt es quasi ein Wettrennen zwischen verschiedenen Firmen, wer da der Erste ist, der die entsprechende Flottenlösung vorweisen kann.

Die Idee ist bei allen dieselbe:
Man hat eine Flotte von selbstfahrenden elektrischen Fahrzeugen, in die je nach Modell bzw. Firma, 2 bis 8 Leute reinpassen, die auf Abruf bereitstehen und zu Einem kommen, wenn man sie per App zu sich ruft.
Damit kann man dann überall hinfahren.

Klingt erst mal super. Mein großes Problem damit ist der damit verbundene Datenfluss. Natürlich wollen diese Firmen ihre Fahrzeuge nicht mit Bargeld beschweren. Und natürlich wollen sie auch nicht den Mehraufwand das Bargeld aus den Fahrzeugen zu holen.
Das hieße, dass die Bezahlung allein über die jeweilige App liefe, die die Leute auf ihrem Smartphone installieren. Und an dem Punkt krieg ich das Kotzen, weil dann nämlich mehrere Daten an einer Stelle, der jeweiligen Firma, zusammenlaufen:
Dein Name, deine Adresse, deine Kontodaten und dein Bewegungsprofil. Die wissen dann wer du bist und wo du verkehrst, wann du wo warst.

Und da kann man seinen dicken Arsch drauf verwetten, dass diese Firmen in ihren teuren Maschinen Kameras installieren, weil... Sicherheit, blablabla, Vandalismus, blablabla.
Der ganze Schrott, den Politiker und Firmen seit 20 Jahren vorschieben, wenn sie uns weiter Richtung Überwachungsstaat drücken wollen.

Ich mein, man stelle sich das mal vor: Niemand hat noch ein privates Fahrzeug. Es gibt nur solche Flotten. Man zahlt auch nicht mehr mit Bargeld.
Alles läuft über irgendwelche Apps. 
Das ist einfach der totale Horror. Du könntest nirgends mehr hinkommen, ohne, dass es theoretisch jemand weiß.

Und die Frage, die man sich immer bei jeder Technologie stellen muss: Was passiert damit, wenn der nächste Hitler an der Macht ist?
Öhm, ja. Also, wenn wieder ein Fascho-Staat käme, dann hätte diesmal die verfolgte Gruppe wirklich garkeine Chance zu entkommen.
Läuft der Zahlungsverkehr nur noch digital, kann Hitler 2.0 den Menschen theoretisch mit einem Knopfdruck alle finanziellen Mittel nehmen.
Und sollte der Personenverkehr nur noch über die beschriebenen selbstfahrenden Flotten laufen, kann auch Keiner mehr vor Hitler 2.0 fliehen.

An der Stelle schaue ich aufs Auto und sehe eben nicht eine depperte, ineffiziente, viel zu schwere, überholte Blechkiste, sondern ein Instrument der Bewegungsfreiheit.

Fantasy-Setting für Saga:

A Fantastic Saga

Neuestes Volk: Die Satyroi

"It's certainly a far, far better experience than Age of Sigmar."

 

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vor 12 Stunden schrieb Bung:

Die Bahn wird wohl kaum neue Gleise legen, vor allem nicht auf Strecken, die man früher still gelegt hat,

 

Das passiert bereits. Ist aber nur ein Punkt.

Es wird keine Universallösung für jede Verkehrssituation geben. Das war ja gerade der Ansatz mit dem Auto als "Lösung" für alles. Das hat nicht funktioniert.

Natürlich wird nicht jede 300 Seelen Gemeinde eine ICE Trasse gelegt bekommen und für manche wird der Weg eben etwas unbequemer, aber die Standardstrecke, welche mit dem Auto zur Zeit zurück gelegt wird ist eben unter 5 km und dabei wird gerade mal 1,4 Mensch bewegt.

Wie gesagt, das Auto wird nicht verschwinden (völlig egal wie es angetrieben wird), aber gerade das Auto als exklusives Vehikel für einen einzelnen wird sich nicht halten lasen.

  • Like 1

Always look on the bright side of Life

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vor 4 Stunden schrieb Barbarus:

Die Idee ist bei allen dieselbe:
Man hat eine Flotte von selbstfahrenden elektrischen Fahrzeugen, in die je nach Modell bzw. Firma, 2 bis 8 Leute reinpassen, die auf Abruf bereitstehen und zu Einem kommen, wenn man sie per App zu sich ruft.
Damit kann man dann überall hinfahren.

 

Ein E-Taxi für jeden? Also steht mein Auto nicht bei mir, sondern einfach woanders? :D:P

 

Oder darf ich das erst bestellen, wenn 2-8 Personen das für eine gemeinsame Tour buchen? Das klingt weder gut - noch wie ne Alternative zum Individual Auto. Das gleiche Prinzip könnte man ja quasi jetzt schon einleiten, in dem man Taxisysteme ausbaut / fördert / in eben diese Richtung arbeiten lässt.

 

Oder ich habe das Konzept nicht verstanden.

  • Like 1

Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt!

Once Upon a Time in the West - Dead Man's Hand Gruppenprojekt

Reaper´s Fantasy Skirmish-Tabletop - Warlord

 

 

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vor 11 Stunden schrieb capt.nuss:

Wenns um Spritkosten geht, vergesst mir blos nicht Gasautos. Man kriegt n ordentliches Auto, Sprit kost die Hälfte, tanken dauert bischen länger als bei Super. 

Mit ner kleinen Kiste kommen die Treibstoffkosten auf 3 oder 4 Euro auf 100km., das amortisiert sich zackig.

 

Dann hast du immer noch das Problem, dass es in manchen Gegenden eben immer noch nicht genug Gastankstellen gibt.

Sind bei mir rund 20 km Umweg zwischen Arbeit und Wohnort. Also bei mir lohtn sich die Anschaffung gerechnet auf die Lebensdauer nicht.

Da ist ein sparsamer Diesel immer noch günstiger (ich fahre rund 700+ km in der Woche).

 

vor 4 Stunden schrieb Barbarus:

Es gäbe durchaus Alternativen zum Auto auf dem Land.
In der Stadt ja sowieso.

Im Augenblick gibt es quasi ein Wettrennen zwischen verschiedenen Firmen, wer da der Erste ist, der die entsprechende Flottenlösung vorweisen kann.

Die Idee ist bei allen dieselbe:
Man hat eine Flotte von selbstfahrenden elektrischen Fahrzeugen, in die je nach Modell bzw. Firma, 2 bis 8 Leute reinpassen, die auf Abruf bereitstehen und zu Einem kommen, wenn man sie per App zu sich ruft.
Damit kann man dann überall hinfahren.

 

Die Idee wird sich in den nächsten 30 Jahren nicht durchsetzen.

Selbstfahrende Autos sind in meiner Firma ein großes Ding, aber technisch funktionieren die noch nicht. Stichwort Sensorerkennung und anderes.

2tens es gibt ein paar Forschungen dazu, sofern nicht mindestens 50% oder mehr Autos autonom fahren wird sich das Verkehrschaos in den Städten eher verschlimmern als verbessern, da die Autos eher konservativ programmiert sind.

3tens, das wichtigste Problem. Wer übernimmt die Haftung sollte ein Unfall passieren. Der Punkt ist absolut nicht geklärt sollte ein Auto autonom fahren und mit autonom Fahren meine ich auch autonom und nicht, die jetzige Regelung, dass der Fahrer immer bereit sein muss einzugreifen.

 Meine persönliche Meinung ist, dass ein 100% autonomes fahren in den nächsten 30 Jahren nicht passieren wird. Einfach weil niemand bereit ist die Haftung zu übernehmen, sollte was passieren.

vor 46 Minuten schrieb Winston:

 

Das passiert bereits. Ist aber nur ein Punkt.

Es wird keine Universallösung für jede Verkehrssituation geben. Das war ja gerade der Ansatz mit dem Auto als "Lösung" für alles. Das hat nicht funktioniert.

Natürlich wird nicht jede 300 Seelen Gemeinde eine ICE Trasse gelegt bekommen und für manche wird der Weg eben etwas unbequemer, aber die Standardstrecke, welche mit dem Auto zur Zeit zurück gelegt wird ist eben unter 5 km und dabei wird gerade mal 1,4 Mensch bewegt.

Wie gesagt, das Auto wird nicht verschwinden (völlig egal wie es angetrieben wird), aber gerade das Auto als exklusives Vehikel für einen einzelnen wird sich nicht halten lasen.

 

Dann schau mal welche Strecken gebaut werden, die dienen nur noch zur Verbindung von Metropolregionen. das Bahhnnetz der 50er / 60 er Jahre welche auch kleinere Gemeinden verbunden hat gibt es nicht mehr und wird auch nicht wiederkommen.

Solange er keine flächendeckende, günstige Lösung gibt, das jeder innerhalb von 45 Minuten in einem Umkreis von 100 km um seinen Wohnort alles erreichen kann, wird der Individualverkehr mittels Auto nicht verschwinden. 

Was du behauptest mag vielleicht für größere Städte und Regionen gelten, schließt aber schlicht 60% vom Rest Deutschlands aus. 

Also welche Lösung schwebt dir vor eben ohne zumindest jedes 3te Dorf it der Bahn zu verbinden oder eben zig tausende leere Buse fahren zu lassen? 

Denn es muss eben möglich sein auch im letzten Kaff Deutschlands entsprechend überall hinzukommen und es gibt immer noch genug Dörfer, wo der ÖPNV schlicht nur aus 2 Schulbussen besteht, einer Morgens und einer Mittags.

 

Das Auto ist und wird auch auf längere Sicht flächendeckend die einzige Alternative für viele Menschen bleiben sofern sich nicht massiv was ändert.

 

Ich bin ehrlich, ich würde mich gerne in den ÖPNV setzen anstelle vom Auto, nur wie gesagt solange ich länger zum Bahnhof als zur Arbeit fahren muss ist das einfach Schwachsinn.

Der, der einen Arm verliert kann weiterkämpfen,

der , der den Kopf verliert nicht.

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vor 6 Stunden schrieb Zaknitsch:

 

Ein E-Taxi für jeden? Also steht mein Auto nicht bei mir, sondern einfach woanders? :D:P

 

Oder darf ich das erst bestellen, wenn 2-8 Personen das für eine gemeinsame Tour buchen? Das klingt weder gut - noch wie ne Alternative zum Individual Auto. Das gleiche Prinzip könnte man ja quasi jetzt schon einleiten, in dem man Taxisysteme ausbaut / fördert / in eben diese Richtung arbeiten lässt.

 

Oder ich habe das Konzept nicht verstanden.



Naja, es wäre wohl so, dass du ein Fahrzeug anforderst und das nächste Fahrzeug in deiner Nähe mit nem freien Platz zu dir kommt. Aber das ist bei einigen Entwicklern auch anders.
Es gibt auch welche, die das nach dem Taxi-Prinzip machen wollen, sodass man sich das gesamte Fahrzeug mieten kann, auch wenn man allein ist.
Du hast Recht, dass man was ganz ähnliches jetzt schon haben könnte. Und das wär auch gut so. Die Öffis sollten eigentlich seit jeher gratis sein. Das wär etwas, das den Lebensstandard vieler Menschen drastisch anheben könnte und gleichzeitig würde es die Zahl der Autokäufe drücken und die Straßen entlasten.
 

 

@Bung
An dem Punkt werden vermutlich Vericherungen einspringen, die hoffen, sich damit ne goldene Nase zu verdienen. Nach dem Motto: Wenn die Dinger so sicher sind, können wir damit ja nur Geld machen!
Die Hersteller würden ihre Flotten versichern, und im Fall der Fälle käme das Geld nicht aus ihrer Tasche, sondern von der Versicherung.
Das ist jetzt, wohlgemerkt, bei einem Szenario, in dem niemand als Einzelperson ein selbstfahrendes Auto besitzt. Ich wüsst auch nicht, wie das mit der Haftung da jemals laufen sollte.


 

bearbeitet von Barbarus

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vor 5 Stunden schrieb Bung:

Sind bei mir rund 20 km Umweg zwischen Arbeit und Wohnort.

 

Oha, bei uns hats das Zeug an jeder Ecke. Jede größere Tankstelle auf jeden Fall, und diverse Rumpelbuden (tatschlich n Schrottplatz, ne Werkstatt, und n Metallbauer) für so 60 cent auf n Liter. 

Naja, ohne Tanke machts keinen Sinn, das ist schon klar.

 

Aber bei ner Fahrstrecke von 700km in der Woche rechnet sich Gas echt schnell. Ich hab 300irgendwastausend km auf Gas runter, früher als ich noch Strecke machen musste, und die Spritersparnis hat schlicht und einfach beinahe die nächste Karre bezahlt, sozusagen.

Zum Glück ist es die Spezialität der Bundesregierung, Menschen zu inspirieren und Leidenschaft für gemeinsame Werte und Ideale zu wecken.

- Jan Böhmermann

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vor 43 Minuten schrieb Barbarus:


Naja, es wäre wohl so, dass du ein Fahrzeug anforderst und das nächste Fahrzeug in deiner Nähe mit nem freien Platz zu dir kommt. Aber das ist bei einigen Entwicklern auch anders.
Es gibt auch welche, die das nach dem Taxi-Prinzip machen wollen, sodass man sich das gesamte Fahrzeug mieten kann, auch wenn man allein ist.
Du hast Recht, dass man was ganz ähnliches jetzt schon haben könnte. Und das wär auch gut so.
 

 

Gibt es schon. Heißt Uber.

 

Gruß NogegoN

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2+2=5 (für große Werte von 2) **** Titan of Ether
Bei deinem P500 wird min 1 NSA Computer drüber drehen. Aufbau einer neuen iranische Streitmacht, innerhalb von 6 Monaten auf Brigadestärke, mit deutschen know how. Dazu wird noch versucht vor US-Geheimdiensten zu vertuschen und ein eventueller Angriff auf die Türkei geplant.
Herz der Finsternis Cold War Commander

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vor 3 Stunden schrieb Barbarus:

 

@Bung
An dem Punkt werden vermutlich Vericherungen einspringen, die hoffen, sich damit ne goldene Nase zu verdienen. Nach dem Motto: Wenn die Dinger so sicher sind, können wir damit ja nur Geld machen!
Die Hersteller würden ihre Flotten versichern, und im Fall der Fälle käme das Geld nicht aus ihrer Tasche, sondern von der Versicherung.
Das ist jetzt, wohlgemerkt, bei einem Szenario, in dem niemand als Einzelperson ein selbstfahrendes Auto besitzt. Ich wüsst auch nicht, wie das mit der Haftung da jemals laufen sollte.
 

 

Ich kann dir sagen, sowas wird bei mir in der Firma recht heiß diskutiert.

 

Aber du scheinst idealistischer zu sein als ich, frei nach The Incredibles: Versicherungen helfen nur ihren Leuten und das sind ihre Aktionäre.

 

Die Haftungsdiskussion ist eben noch vollkommen ungeklärt, wenn ein autonom fahrendes Auto einen Unfall baut.

ist es derjenige auf dem Fahrersitz, der das autonome Fahren gestartet hat, der Hersteller, einer der Zulieferer, der Programmierer, etc.? und wessen Versicherung muss einspringen? Da gibt es noch keine Rechtssicherheit, da niemand für Schaden aufkommen will und bis sich das ändert wird es im konservativen Deutschland locker noch mehrere Jahrzehnte dauern.

Ist vielleicht etwas zynisch, aber ich werde wohl autonomes Fahren vor meiner Rente nicht mehr erleben.

 

Zudem gibt es noch einige andere rechtliche Unklarheiten, die dazu noch geklärt werden müssen. 

 

Außerdem wenn ich mir die technische Entwicklung anschaue, wird es da noch einiges an Jahren dauern.

 

 

vor 3 Stunden schrieb capt.nuss:

 

Oha, bei uns hats das Zeug an jeder Ecke. Jede größere Tankstelle auf jeden Fall, und diverse Rumpelbuden (tatschlich n Schrottplatz, ne Werkstatt, und n Metallbauer) für so 60 cent auf n Liter. 

Naja, ohne Tanke machts keinen Sinn, das ist schon klar.

 

Aber bei ner Fahrstrecke von 700km in der Woche rechnet sich Gas echt schnell. Ich hab 300irgendwastausend km auf Gas runter, früher als ich noch Strecke machen musste, und die Spritersparnis hat schlicht und einfach beinahe die nächste Karre bezahlt, sozusagen.

 

Joa, sowas hängt echt vom Wohnort ab, aber hier lohnt es sich für viele Tanken einfach nicht, da man recht schnell in Luxemburg ist.  

Der, der einen Arm verliert kann weiterkämpfen,

der , der den Kopf verliert nicht.

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vor einer Stunde schrieb Bung:

Joa, sowas hängt echt vom Wohnort ab, aber hier lohnt es sich für viele Tanken einfach nicht, da man recht schnell in Luxemburg ist.  


Also wohnst du in Rheinland-Pfalz?

Ich hatte auch mal bei einem meiner Autos ne Gasanlage von Prins drin und mir das Netz an potentiellen Tankstellen angesehen - NRW war prall gefüllt mit den Dingern, hab ja auch in NRW gewohnt.
Hier in Hessen, wo ich jetzt wohne, siehts damit ein bißchen schlechter aus. Gibt im Radius von 10 Kilometer um unser Haus "nur" zehn Tankstellen mit LPG.
Bei allen meinen Wohnorten in NRW waren es mindestens doppelt so viele. Aber trotzdem ginge das jetzt immer noch.

Wenn die Gasanlagen mittlerweile besser sind, würde ich die definitiv weiterempfehlen. Meine war halt alt, die wurde 2005 eingebaut. Die hat doch hin und wieder Ärger gemacht.

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@Barbarus

Nicht ganz Rheinland-Pfalz.

Ich kenne den ein oder anderen mit Gasanlage nur haben die auch ne passende Tanke auf ihrem Arbeitsweg.

 

Für mich selber hat sich ein einfacher, moderner Diesel noch am meisten gerechnet. 

Wie das in 4-5 Jahren aussieht, wenn Ersatz fällig ist wird sich zeigen.

 

Aber Elektro / Hybrid wird es wohl eher noch nicht. Dafür fehlt es für meinen Bedarf noch an der Technik außerdem wird das noch ewig mit den Ladesäulen dauern.

Ich hab da wenig Vertrauen, dass da viel passieren wird.

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Für nen Hybrid, und damit mein ich jetzt den Plug-In, der sich rein elektrisch fahren lässt, braucht es das richtige Fahrprofil.

Für denjenigen, der fast nur in engem Umkreis um den Wohnsitz unterwegs ist und bei sich zuhaus laden kann, aber eben hin und wieder mal ne lange Fahrt machen muss, ist das System das Richtige.
Wenn man sich da nen Gebrauchten zulegt, kanns ja sogar sein, dass man da beim Kaufpreis keinen großen Unterschied zu den Verbrennern hat und dann lohnt sich das wirklich.

Bei mir standen zum Beispiel erst auch der BMW 2er Hybrid und der Audi A3 e-tron auf der Liste. Leider stellte sich dann heraus, dass ich die doch nicht an der Steckdose an unserer Hauswand im Hof laden könnte, weil die Leitung alt ist und der Maximalbelastung über ein paar Stunden evtl. nicht standhielte.
Insofern lohnte es sich nicht, weil dann die Kosten für die Erneuerung der Leitung angefallen wären, und rechne ich das mit dem (leichten) Mehrpreis für den Hybrid gegenüber dem Verbrenner zusammen, entspricht das mehreren Jahren Spritkosten.
Ich fahr einfach nicht so viel, ich hab das erwähnte Fahrprofil - ich bin 95% der Zeit nur in der Umgebung unterwegs.


Edit:
Achja, entgegen landläufiger Meinung ist das Gewicht bei den Hybriden übrigens kein großes Problem. Man sieht ja bei den Elektroautos, die sehr schwer sind, dass das nicht dramatisch ist.
Das Gewicht ist nur beim Anfahren ein Problem, sobald die Masse in Bewegung ist, ist das eh alles egal. Und wenn man dann noch Bremsenergierückgewinnung betreibt, kommt man eben zu nem positiven Ergebnis durch die sonstigen Einsparungen, die der Antrieb bietet.
 

bearbeitet von Barbarus

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vor 20 Minuten schrieb Barbarus:



Edit:
Achja, entgegen landläufiger Meinung ist das Gewicht bei den Hybriden übrigens kein großes Problem. Man sieht ja bei den Elektroautos, die sehr schwer sind, dass das nicht dramatisch ist.
Das Gewicht ist nur beim Anfahren ein Problem, sobald die Masse in Bewegung ist, ist das eh alles egal. Und wenn man dann noch Bremsenergierückgewinnung betreibt, kommt man eben zu nem positiven Ergebnis durch die sonstigen Einsparungen, die der Antrieb bietet.
 

 

 

Bisher echt interessante Diskussionen, danke dafür. 

 

Aber das hier, nunja. Einstein hat Dir schon aufs Heft geschrieben, dass diese Aussage ins Leere zielt. 

Stichwort E=mc2 //

 

Dazu kommt allgemein betrachtet der wesentlich höhere Reifen-, Bremsenabrieb (Hallo Feinstaub!) - sowie der höhere Verschleiß auch und insbesondere an Verbindungsstellen etc. pp. 

 

Sry, wenn es nicht passt, einfach ignorieren - konnte das nur nicht so stehen lassen. 

 

Achso zum Thema - bei mir wirds kein Elektro geben. Verbrenner und Handschaltung, solange es irgendwie geht. Und wenn es ein Trabi ist. :)

Und dann ggf direkt Wasserstoff. 

 

 

BG

 

 

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Aus Wartungstechnischen Gründen wurde das Licht am Ende des Tunnels vorrübergehend ausgeschaltet, wir danken für Ihr Verständnis.

 

*****Champion des Imperators

"Primus inter pares" - Hoher Rat zu Terra

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vor 58 Minuten schrieb Barbarus:

Achja, entgegen landläufiger Meinung ist das Gewicht bei den Hybriden übrigens kein großes Problem. Man sieht ja bei den Elektroautos, die sehr schwer sind, dass das nicht dramatisch ist.

kommt auf den Hybriden an, ein ordentlicher Plug In Hybrid ist ein E-Auto mit kleinerem Akku + Verbrenner, das Mehrgewicht merkt man sehr wohl beim Verbrauch

klar, ein Verbrenner mit 4 Leuten + Gepäck oder Hybrid mit 1 Person kommt auf selbe

 

Und ja, bei E-Autos ist es durchaus dramatisch, vor allem bei der Brennstoffzelle wird immer gerne als Argument angeführt das es sich wegen dem höheren Gewicht nicht rentiert diese bei PKWs zu verwenden, jedoch ist das zusätzliche Gewicht bei einem Akku Auto doppelt so hoch bei entsprechender Reichweite. 

 

vor einer Stunde schrieb Barbarus:

Für nen Hybrid, und damit mein ich jetzt den Plug-In, der sich rein elektrisch fahren lässt, braucht es das richtige Fahrprofil.

Wennst ein ordentliches Fahrprofil hast brauchst keinen PHEV, und da bei den meisten Hybriden ein relativ schlechter Verbrenner verbaut ist bist du meist mit einem reinen Verbrenner (wenn du die Reichweite benötigst) besser dran.

 

zB A3 e-tron, voller Akku heißt auf den ersten 100km 2,7 Liter Verbrauch, geht man auf die Autobahn mit 140, verbraucht der Motor 10 liter auf 100 km und preislich kommt der mit Sprit+Strom und der A3 Diesel aufs gleiche

Sobald man die Reichweite nutzt (also mehr als alle 100km den Akku auflädt) oder mehr als die Hälfte der gefahrenen Kilometer auf der Autobahn bist, ist der Diesel die bessere Wahl (auch was den CO2 Ausstoß angeht)

 

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

[Die Elfen von Gara'talath] [Die Werkstatt des Henkers 2021] [Kurzgeschichten] [Blog]

[The Game of Fantasy Battles is Kings of War] [Deadzone & Warpath]

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vor 3 Stunden schrieb Raven17:

 

Aber das hier, nunja. Einstein hat Dir schon aufs Heft geschrieben, dass diese Aussage ins Leere zielt. 

Stichwort E=mc2 //


Ich hab ja nicht behauptet, dass keine Energie verloren geht. Natürlich tut sie das. Aber der springende Punkt ist, dass man einen Teil der zusätzlichen Energie, die benötigt wird, um die größere Masse in Bewegung zu versetzen, beim Bremsen zurückgewinnt.
Die Abnutzung der Bremsen ist deshalb nach meinem Wissensstand bei den Hybriden auch geringer als bei herkömmlichen Verbrennern - weil die eigentliche Bremse oft garnicht erst zum Einsatz kommt, sondern stattdessen nur die Anlage zur Rekuperation.
Hatte dazu beim A3 e-tron einiges an Infomaterial gelesen, und da hieß es, dass die Bremsanlage viel weniger belastet würde.

Der Abrieb an Reifen sollte mit höherem Gewicht größer werden, ja. Aber ich hab keine Ahnung, ob das in einer Größenordnung passiert, die man am Ende wirklich bemerkt :ka:

 

 

vor 2 Stunden schrieb Kodos der Henker:

zB A3 e-tron, voller Akku heißt auf den ersten 100km 2,7 Liter Verbrauch, geht man auf die Autobahn mit 140, verbraucht der Motor 10 liter auf 100 km und preislich kommt der mit Sprit+Strom und der A3 Diesel aufs gleiche

Sobald man die Reichweite nutzt (also mehr als alle 100km den Akku auflädt) oder mehr als die Hälfte der gefahrenen Kilometer auf der Autobahn bist, ist der Diesel die bessere Wahl (auch was den CO2 Ausstoß angeht)

 



Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Ich war mit dem A3 e-tron auch auf der Autobahn unterwegs und es schien als kriege man die Batterie nie wirklich leer, weil man immer irgendwo bremsen muss und die Rekuperation Einem da jedes Mal recht viel zurückgibt. Soll heißen: der E-Motor hat auch auf der Autobahn über ne lange Strecke unterstützend gewirkt, die Batterie wurde nicht leer, und der Durchschnittsverbrauch war nicht wirklich hoch, selbst wenn ich teilweise 150+ km/h gefahren bin.
Zugegeben, das war nur die eine Fahrt, die ich damit gemacht hab, aber Ähnliches hab ich von Bekannten gehört, die das Ding besitzen.

Mir scheint das System nicht allzu dumm. Vorallem beim A3 nicht, weil die Rekuperation da nen richtig guten Dienst zu machen scheint. Auch wenn man bergab "rollt", lädt der die Batterie. 
Preislich gehen die Dinger gebraucht ja auch voll klar. Für 15.000€ kriegste nen guten vom Händler...


 

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Alles fahrender Sondermüll;)

Ich habe einen 15 Jahre alten Clio. Mein Schrauber sagt der Pakt noch lässig 8 Jahre. Verbrauch bei meiner devensiven Fahrweisse ca 5-6 Liter.

Gebraucht für 3500€

Ich vermisse meine alten Käfer:alt:

Fun Fahrzeug ist ne Sporster 883 Iron, Wunderschöner Langhuber. Verbraucht auch so um die 5 Liter.

 

Der Ökozied geht auch und mit E-Fahrzeugen tragisch weiter.

Es ist eine Ilusion Probleme die durch Technik enstanden sind durch Technik zu lösen.

Charles Eisenstein Philosoph.

 

Nur im Tod, endet die Pflicht!

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vor 3 Stunden schrieb Regulus:

Es ist eine Ilusion Probleme die durch Technik enstanden sind durch Technik zu lösen.


Da bin ich ganz bei dir.
Meiner Meinung nach sind wir schon falsch abgebogen, als wir sesshaft wurden und anfingen Landwirtschaft zu betreiben. Ab dem Punkt gings nur noch bergab.
Der ganze Unsinn mit der Ungleichheit, dem Kampf um Ressourcen, Macht, Land... ist alles nur eine Weiterführung dieser allerersten Ungleichheit, als ein paar Leute einen Strich Land als "ihren" verstanden. Wenn Einer damit anfängt, muss der Andere sich auch seinen Strich Land suchen, und wenns da irgendwann nix mehr zu fressen gibt, weil der überflutet wurde oder Dürre herrscht, dann kommt er zurück und will dem Ersten den Kopf einschlagen....

Was deinen Clio angeht: Bewundernswert. Und unerwartet. Meine Mutter hatte mal einen, das Teil war der reinste Schrott. Sie hatte davor nen sehr alten Opel Astra. Das Ding wollte ewig laufen... aber dann ist ihr da jemand knallhart reingefahren, Totalschaden.
 

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