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Ich würde sagen, man sieht, dass du dir viel Mühe gegeben hast, "Showcase" zu bemalen, und viel Arbeit in Details wie die Basegestaltung zu stecken. Trotzdem hätte ich vom ersten Gesamteindruck her die Figur nicht in die Showcase-Ecke einsortiert, sondern eher als "normale" Qualität angesehen. Nichtsdestotrotz finde ich es nicht verwerflich, dass du sie hier präsentierst, ich persönlich finde, auch "ich will die nächste Stufe erreichen"-Minis sind hier grundsätzlich richtig.

Ich versuche mal, zusammenzufassen, woran es für mich als auch-nur-knapp-an-der-Grenze-Maler liegt, vielleicht können ja auch noch die großen Alten hier einen fortgeschritteneren Tipp geben. :)

Für mich hat "Showcase-Malerei" immer zwei Aspekte: Einen technischen Aspekt und einen künstlerischen Aspekt, ich betrachte die beiden mal getrennt.
Technisch gutes Malen bedeuten für mich Dinge wie saubere Ausführung, weiche Verläufe, konsequent gesetzte Lichtpunkte und scharf konturierte Abgrenzungen und Freehands. Hier ist deine Figur ok, es ist aber auch noch Luft nach oben: Die Übergänge am Lendenschurz sind nicht schlecht und auch im Gesicht hast du einige schöne weiche Übergänge, die Farben sind recht präzise und sauber aufgebracht, aber an eingen Stellen wie den Zähnen, dem Armreif und vor allem den Pflanzen sieht man auch noch Unsauberkeiten, und bestimmte Stellen wie der Axtgriff sehen aus, als wären sie einfach trockengebürstet. Auch sauberes Blacklining und knackiger ausgerarbeitete Highlights hätten die Figur gut getan.

Der künstlerische Aspekt ist schwieriger zu bewerten, weil auch viel Geschmackssache mitspielt, ich versuche aber trotzdem mal meinen Eindruck zu formulieren, weil ich hier noch deutlich mehr Verbesserungspotential sehe.

Punkt eins wäre für mich die Farbwahl: Bei einer guten Figur sind die Farben gezielt ausgewählt, weil sie harmonisieren oder sich voneinander abheben, und um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Das finde ich bei deiner Figur nicht so gut gelungen, viele Farben stehen für sich alleine, wirken wie ungemischt aus dem Topf genommen, und nicht aufeinander abgestimmt. Die Haut ist knallgrün, die Bemalung knallrot, der Stoff knallblau, dazu noch braun und Rosa, das wirkt schon sehr unruhig und als hättest du einfach immer den Topf mit der Standardfarbe genommen. Außerdem scheint es umgekehrt so, als hätten unterschiedliche Teile die gleiche Farbe und Textur, was man meiner Ansicht nach auch eher vermeiden sollte: Gesichtsfarbe, Stoff und Blitze auf der Axt sind eigentlich total unterschiedliche Materialien, haben aber mehr oder weniger die gleiche Farbe, ebenso wie Haut und Farnblätter.
Ein weiterer Punkt, den ich thematisch zur Farbwahl rechnen würde, ist die Helligkeit: Hell-Dunkel ist auch ein wertvoller Kontrast, der einer Figur Tiefe gibt und hilft, Bereiche voneinander abzugrenzen. Bei deiner Figur ist aber leider fast alles "mittel": Der Stein ist mittelgrau, das Holz, Leder und Seil mittelbraun, Haut und Bemalung ein mittleres, kräftiges Grün und Rot. Selbst die Zähne, die ja normalerweise einen natürlichen Lichtpunkt bilden, sind bei dir nur leicht hellgrau akzentuiert.

 

Punkt zwei wäre ein Unterpunkt bei der Farbwahl, nämlich Varianz beim Schattieren: Viele hochklassige Maler bauen sehr viel subtile Schattierungen in unterschiedlichen Farbtönen in ihre Figuren ein, was gerade bei natürlichen Materialien sehr interessant und realistisch wirkt. Das hast du bei der Haut auch angefangen, indem du dort in Braun schattiert hast, das wirkt, wenn man genau hinguckt, auch sehr gut! Auch das Haarbüschel hat eine gewisse Varianz im Farbton, die mir gut gefällt. Der Effekt ist aber eher sparsam eingesetzt, und bei den meisten anderen Oberflächen (gerade den natürlichen!) fehlt er eigentlich völlig. Das Axtblatt ist total neutralgrau, der Holzstiel, der Ledergurt und die Zähne, haben eigentlich fast gar keine Varianz im Farbton. Gut hingegen ist die Erde auf der Base, die wirkt durch die Farbvarianten lebendig und echt!

 

Punkt drei wären Licht und Schatten. Man hört ja viel den Begriff "Zenitales Licht", und eine klare Beleuchtungssituation ist für mich für Showcase-Malen geradezu ein Muss, leider aber auch eine schwierige Sache, mit der ich selber immer noch ringe. Bei deiner Figur sieht man da leichte Ansätze bei der Haut (die ich generell für den besten Part der Miniatur halte), aber für meinen Geschmack viel zurückhaltend, und vor allem sieht man es bei fast allen anderen Teilen nicht. Die Axt ist geradezu ein Paradebeispiel: Unterseite, Oberseite, Kanten, Flächen, alles hat den gleichen Grund-Helligkeitston. Bei der Kriegsbemalung hast du auch noch ein anderes Problem: Erstens finde ich die Grundfarbe zu grell, und zweitens ist sowohl die rote Bemalung fast gar nicht schattiert und akzentuiert, und macht damit auch die 3D-Wirkung der Haut zunichte. Auch hier wirkt das Blau wieder als Gegenbeispiel, dort sind als einziges die Akzente sehr hell und gehen fast bis ins Weiße, was grundsätzlich nicht schlecht aussieht, aber im Gesamtbild verwirrt weil die restliche Figur keine so klaren Akzente hat - und nebenbei den Blick auf die kontrastreichste Stelle der Figur zieht, den Hintern! ;)

Das wäre für mich der Hauptverbesserungspunkt: Viel mehr Licht und Schatten herausarbeiten, klare Schatten und Akzente setzen, versuchen, die Figur als ganzes zu schattieren und nicht nur jede Beule und Kante einzeln.

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@Kernspalt Hab jetzt schon mehrfach versucht eine Antwort zu formulieren, die deinem Post gerecht wird. Du hast dir viel Zeit genommen und dich viel intensiver mit der Figur befasst, als ich es von irgendjemandem hier im Forum je erwartet hätte. Ein simples "Danke für dein Feedback" hätte es als Antwort also aus meiner Sicht nicht getan, immer wieder habe ich ein bisschen was geschrieben bzw. an dem vorherigem weiter geschrieben, war aber nie zufrieden. Jetzt ist deine Analyse aber schon über 2 Wochen her und du denkst dir wahrscheinlich so ein "A... da geb ich mir solche Mühe und dann kommt nichts mehr.", also habe ich mich heute aufgerafft und mal meine Gedanken zusammengeschrieben.

 

Die Punkte zur Technik kann ich alle nachvollziehen. Tatsächlich bremse ich mich bei Highlights immer ein bisschen aus, aus Angst zu extrem zu werden,  habe mir jetzt notiert da nicht mehr so "schüchtern" zu sein. 

 

Bei den künstlerischen Punkten finde ich vieles sehr gut getroffen von dir. Ich nehme zwar fast keine der Farben direkt ungemischt aus der Flasche (außer bei der Kriegsbemalung) aber die richtige Farbwahl ist einer der Punkte, der mir aktuell am schwierigsten fällt. Da hilft wahrscheinlich nur Übung und "bewusstes" Betrachten der Minis von anderen, die das gut können. Oder hast du (oder jemand anderes) ein paar gute Tipps? Einen Farbkreis habe ich eigentlich fast immer zur Hand nur reicht der alleine nicht aus.

 

Ich fange grundsätzlich immer mit einer entsättigten Grundfarbe an, mische sie mit der Farbe, in der ich die atmosphärische Grundstimmung mache und arbeite mich dann ins Helle bzw. Dunkle (aber wahrscheinlich zu subtil bzw. nicht weit genug). Das knallrote der Kriegsbemalung habe ich mit Krakeliermedium gemischt, da ich den Effekt getrockneten, rissigen Lehms haben wollte, das hat leider nicht so geklappt. Das Rot ist auch die einzige Farbe, die ich nicht schattiert oder aufgehellt habe, so wollte ich eigentlich einen Kontrast zum Rest der Figur schaffen und die Kriegsbemalung mehr hervorheben. Aber wie du schreibst mache ich damit ja eher den 3D-Effekt der Haut kaputt und jetzt wo du mich darauf aufmerksam gemacht hast, sehe ich es auch. Dass du die anderen Farben trotzdem als knallig empfindest sagt mir, dass ich auch bei ihnen zu zurückhaltend mit dem entsättigen bin und ruhig noch mehr geht.

 

Deine weiteren Punkte treffen den Nagel auch auf den Kopf und ich werde auf jeden Fall daran arbeiten, vieles auf das du mich aufmerksam gemacht hast wäre mir nie aufgefallen bzw. hätte ich als "paßt" bewertet. Also, nochmal herzlichen Dank für dein Feedback, es hat mir wirklich sehr geholfen. :ok::ok::ok:

bearbeitet von Calico Jack
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Schön, dass du so eine ausführliche Antwort schreibst, das motiviert! :-)

Was Tipps für Farbauswahl und ähnliches angeht, so kann ich nur empfehlen, nicht nur Miniaturen anzugucken, sondern auch und vor allem mal andere Dinge: Fantasy-Artworks, Fotos, solche Dinge, da kann man sehr viel über Beleuchtung, Farbwahl und Texturen lernen.

Ich versuche auch häufig, mich bei Miniaturen auf eine oder zwei Grundfarben und Variationen davon zu beschränken, aber meine Figuren sind auch tendenziell etwas dunkel und farbarm. Bei dem Ork hätte ich mir z.B. vorstellen können, die ganze Figur in eher warmen, erdigen Farben im Gelb- und Orangebereich zu halten: Die Haut eher oliv, aufgehellt ins Ocker und schattiert mit braun, die Pflanzen leicht bräunlich, die Augen ein leuchtendes Bernsteingelb, die Axtklinge in warmen Grau- und Sandtönen, vielleicht mit rostbraunen Blutflecken, den Lendenschurz beige, die Zunge Rostrot, den Haarbusch schwarz mit bräunlichen Akzenten. Hier kann man dann gerade bei organischen Materialien auch ein bisschen mit Lasuren und Schattierungen spielen, und einige Stellen leicht mit Blau, Grün oder Violett abzutönen, ohne gleich komplette Farbflächen aufzubauen. Wenn man so einen harmonischen Gesamteindruck hat, könnte man dann als Kontrast eine zweite Farbe gezielt einsetzen: Leuchtende blaue Runen, graublaue Kriegsbemalung, kleine blaue Blümchen auf der Base...

 

Die Idee mit dem Krakeliermedium finde ich gut, eine Körperbemalung z.B. mit rotem Ocker wäre eine coole Sache gewesen! Allerdings finde ich, gerade bei so einem natürlichen Material wie Lehm stört das intensive Knallrot, da wäre ein rostbrauner Ton realistischer gewesen. Außerdem glänzt die rote Farbe sehr, auch Mattlack würde vermutlich helfen.

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Wrongeye:

 

Ich hoffe er gefällt, farblich würde mich vorallem eure Meinung interessieren. Nicht komplett ausgebessert aber ich hab mir Mühe gegeben.

 

Viel Freude beim malen.

 

 

MfG David

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@Calico Jack : Ich habe Malworkshops bei Jarhead und Stephan Rath gemacht und male seitdem " unbunt", d.h. Ich mische in Farben ( meist nicht bei Brauntönen) etwas grau hinein. Dafür nehme ich Valejo neutral Grey. Sieht viel besser aus, als mit knalligen Farben zu malen, warum weiss ich auch nicht genau. Aber das war ein Tip, der mich richtig vorangebracht hat.

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vor 1 Stunde schrieb scarface:

@Calico Jack : Ich habe Malworkshops bei Jarhead und Stephan Rath gemacht und male seitdem " unbunt", d.h. Ich mische in Farben ( meist nicht bei Brauntönen) etwas grau hinein. Dafür nehme ich Valejo neutral Grey. Sieht viel besser aus, als mit knalligen Farben zu malen, warum weiss ich auch nicht genau. Aber das war ein Tip, der mich richtig vorangebracht hat.

 

MMn sieht es besser aus, weil es realistischer und natürlicher aussieht. In der Natur kommen die Grundfarben eher selten vor. Die meisten Farben in der Farbpalette sind bunt, also gesättigt, daher macht es nur Sinn sie zu entsättigen um realistischere Ergebnisse zu erzielen. Natürlich hat es noch weitere Vorteile, z.B. das man besser Foki setzen kann, indem man dann dort buntere Farben verwendet.

 

 

MfG David

bearbeitet von Wildjack

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@Wildjack: So, hat ein bisschen gedauert, aber jetzt will ich doch noch mal was schreiben!

Alles in allem gefällt mir die Figur sehr gut, das Modell ist super, und die Bemalung ist auch auf sehr hohem Niveau. Besonders gut gefallen mir die subtilen Farbschattierungen im Stab und Mantel, die vielen kleinen Details wie das Flaschenetikett, und der allgemein trotz der vielen Farben durch die Entsättigung harmonische Farbeindruck, und auch die Umsetzung ist sehr sauber, ich glaube, das würde ich nicht ohne weiteres so hinbekommen. :-).

Als Hauptkritikpunkt würde ich sehen, dass der Figur meiner Ansicht nach noch ein bisschen Kontrast fehlt, gerade die Hauptbereiche Stab, Haut und Mantel und auch der Vogel haben eine etwas blasse und pastellige Farbgebung. Andere Bereiche wie Flasche, Metall und Taschenuhr sind da durchaus gut mit knackigen Schatten und Akzenten, aber an anderen Stellen wie z.B. den tiefen Schatten im Kragen, den Füßen oder dem Übergang zwischen Haut und Stab könnte man meiner Ansicht nach noch mehr ins Dunkle gehen. Der Hut funktioniert eigentlich gut als kontrastreicher Fokuspunkt, im Gesicht und an der Schnauze hingegen könnten sowohl Schatten als auch Highlights noch extremer sein.

Bei der Haut des Krokos mag ich die Farbvariationen von Pastellgrün bis hin zu Braunviolett sehr gerne, das wirkt natürlich und lebendig. Ein bisschen schade finde ich, dass du die natürlichen Farbvariationen von Krokodilen nicht noch ein bisschen mehr aufgegriffen hast, gerade, weil ich da die Möglichkeit gesehen hätte, andere Farbtöne der Miniatur nochmal aufzugreifen: Schilfgrün von der Flasche im Rückenbereich, die Beige- und Ockertöne von Boden und Stab im Bauchbereich, und das neutrale Schwarz des Hutes bei den typischen Flecken und Streifen. Auch würden glaube ich ein paar kräftigere Akzente an den Spitzen der Schuppen helfen, das ganze noch rauher und dreidimensionaler wirken zu lassen.

 

Beim Rot am Auge bin ich noch etwas hin- und hergerissen: Einerseits bietet das Rot einen schönen Fokuspunkt, andererseits finde ich in dem Bereich die vielen Farben am Hut zusammen mit dem nochmal anderen Gelb und Rot am Auge etwas unharmonisch. Vor allem kann ich nicht so richtig klar einordnen, was das eigentlich ist: Eine Wunde? OSL? Im ersteren Fall würde ich das glaube ich entsättigter, bräunlicher und dunkler machen, in letzterem auf den Hut ausdehnen. Vor allem aber: Mehr klare Schatten am Augenlid, sowohl auf dieser als auch auf der anderen Seite!

 

Am Mantel, Stab und an der Basegestaltung gibt es von mir nichts zu meckern, die gefallen mir richtig gut!

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So, ich bin auch mal wieder dabei, ich präsentiere das Ergebnis eines Projekts, das mir schon länger im Kopf herumspukte, das jetzt aber endlich Gestalt angenommen hat. Mal wieder ein Fall von "Wer erkennt die Vorlage"? ;)


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Herausforderung war das ganze deswegen auch primär, was Figurenauswahl und Umbaukünste angeht, in das Ergebnis sind jetzt auch ziemlich wild Modelle zusammengemischt worden. Über Feedback zur Bemalung bin ich ebenfalls wieder dankbar, deswegen habe ich ihn (oder genauer gesagt sie) auch in die Showcase-Galerie gestellt.

Um dafür ein paar Rahmenbedingungen zu nennen, das ganze ist einigermaßen zügig bemalt, ich tippe mal so auf 3-4 Stunden. Ausprobiert und weitergeführt habe ich vor allem folgende Techniken: Ich experimentiere weiterhin mit einem "lebendigen" Grau mit vielen Braunanteilen, und bin mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden, obwohl das ganze noch etwas kräftiger getönt sein dürfte. Ebenfalls das zweite Mal ausprobiert habe ich, das Leder zu tupfen, auch damit bin ich eigentlich ganz zufrieden, wobei ich glaube ich auch hier noch etwas mutiger hätte sein können. Dritter Punkt war das OSL, das erste Mal in Grün, gefällt mir eigentlich auch ganz gut, wobei ich über Feedback dankbar wäre. Vielleicht etwas flächiger, oder an weiter entfernten Stellen etwas dezenter?
Woran es immer noch ein bisschen hapert, ist meiner Ansicht nach, wirklich akkurate, saubere Highlights und Übergänge zu malen, vielleicht bin ich dafür auch einfach ein bisschen zu ungeduldig, ich matsche lieber mit Lasuren und Getüpfel rum, aber Ideen/Meinungen sind da sehr willkommen.
Zweiter Punkt, der mir noch schwerfällt, ist eine richtig kräftige zenitale Lichtsituation, was meint ihr, sollte ich da einfach noch kräftig heller werden? Generell sind mir meine Figuren auch immer tendenziell etwas zu dunkel, was sich aber auch irgendwie häufig durchs Thema ergibt. :)

Alles in allem bin ich aber mit der Figur sehr happy, weil sie am Ende eines langen Prozesses von "das müsste man eigentlich mal machen" bis hin zu fertigen Umsetzung steht. Jetzt überlege ich natürlich, ob ich den Rest der Vorlage nicht doch auch nochmal umsetze, zumindest meine Favoriten...
Ursprünglich wollte ich sie irgendwann mal in Mortheim als Nekromanten einsetzen, bis dahin wird sie glaube ich in meinem Blood-Bowl-Team als Coach Urlaub machen - Das Farbschema passt auf jeden Fall!

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Hey, ich glaube um wirklich fundiertes Feedback kann ich leider nicht geben, aber ich finde der OSL Effekt wirkt noch nicht ganz optimal. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Punkte, die du schon genannt hast hier mit reinspielen. Weiter entfernte Flächen sollten wohl etwas dezenter sein, wobei es natürlich auch auf das Material ankommt. Die Reflexion an der Gürtelflasche finde ich recht gut so "hart". Beim Stoff könnte ich mir vorstellen, dass es flächiger besser wirkt. Das Grau mit den Braunanteilen finde ich sehr schick, beim Leder erkenne ich aber leider nicht so recht, was da getupft ist ;-)

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Am 6.3.2017 um 23:15 schrieb Kernspalt:

So, ich bin auch mal wieder dabei, ich präsentiere das Ergebnis eines Projekts, das mir schon länger im Kopf herumspukte, das jetzt aber endlich Gestalt angenommen hat. Mal wieder ein Fall von "Wer erkennt die Vorlage"? ;)


...

 

Sieht stark nach Darkest Dungeon aus.

Wenns das sein soll, dann ziemlich gut getroffen!

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Genau, das soll der Plague Doctor sein! Ich bin einfach ein großer Fan von deren Artwork und Charakterdesign.

 

250px-Plague_Doctor.png?version=e0de1524

 

Den wollte ich immer als Figur haben, habe aber festgestellt, dass das erstaunlich schwierig ist, weil es gar nicht so viele passende Modelle und vor allem kaum fertige Schnabelmasken gibt. :-) Deswegen besteht der jetzt auch aus Einzelteilen von 5 völlig unterschiedlichen Bausätzen, und der Schnabel ist selbstgeschnitzt aus einem alten Skavenspeer.

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Sodala, ich hab mich das erste Mal in meinem Leben an eine Büste gewagt.

Corpus delicti war Major Tom von Forged Monkey. Die Büste fand ich immer sehr interessant wegen dem Glasvisier und dem mehrschichtigen Aufbau. 

Modelliert ist das Modell nicht unbedingt realistisch aber ich mag den Comicstil. Gussqualität ist nahezu perfekt, die Teile passen hervorragend zusammen und die Bemalung hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hab mich beim Farbschema bewusst an das Original gehalten. Einmal um meine Ergebnisse besser vergleichen zu können, zum Zweiten weil ich mich auf die Technik konzentrieren wollte ohne künstlerische Experimente beachten zu müssen.

 

Sicherlich gibt's noch tausend Sachen zu verbessern, aber fürs erste Mal in so einem großen Maßstab bin ich relativ zufrieden.

Lasst mal hören was ihr dazu meint.

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Ist halt schon gut geworden der Dude.;)

 

Was mir noch so einfällt wären Lasuren in der Haut, die ist mir insgesamt etwas zu eintönig. Und die Freehands könnten etwas feiner sein.

 

Das weiß aber und auch insgesamt finde ich sehr sauber, schick schick.:)

 

 

MfG David

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Am 5.6.2017 um 19:16 schrieb Tony Stark:

 Niemand was zu meckern? Schade...

 

Zu meckern definitv nichts. ;)

Doch... moment... er hat nen Fussel am Kinn (vorletztes Foto) ;P

So, nun aber Ernst.
Ich finde, die Büste ist dir wirklich gelungen und mir als Betrachter fällt im Augenblick nichts auf, was man anders oder besser hätte machen sollen.
Einem erfahrenerem Maler mag das natürlich anders gehen.
Was ich wirklich gut finde, ist, dass du in diesem Fall ausreichend hoch auflösende Fotos gewählt hast, um als neugieriger Maler auch einen Blick auf die "Pinselführung" werfen zu können. Normalerweise geht man ja eher nicht so nah ran oder bräuchte schon fast eine Lupe.
Trotzdem habe ich noch nichts auszusetzen.

OK, ... da ist noch die Sache mit dem Fussel. ;P

 

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Hallo in die Galerie,

ich lasse auch seit langem mal wieder einen Paintjob hier. Ein kleiner 32mm Wikinger von Hasslefree mit dem Namen "Bjornolf", mich hat er dann doch zu sehr an eine bekannte TV-Serie erinnert und daher hab ich mich an Brusthaar und Tattoos an dem Schauspieler orientierert. Hoffe er gefällt:

 

rollo01.thumb.jpg.d69d156d65270c04e7fd072d49baef29.jpgrollo02.thumb.jpg.05169de8cfac7289b8b1ff89581cce6a.jpgrollo03.thumb.jpg.264b0ca1f3b22b68686396dfd195d986.jpgrollo05.thumb.jpg.d29ce7d1f951be5eebf2901b287494be.jpgrollo11.thumb.jpg.abb8a79634770d5f778820786eb79f26.jpgrollo04.thumb.jpg.5c9d40b95e6c4a3122427d027b9e269c.jpg

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Ich habe es zwar schon an anderer Stelle gepostet, aber an sich gehört es hierher. Ich habe mich mal an ein (für mich) etwas größeres Displaybase heran gewagt. Bisher habe ich so gut wie gar nicht für die Vitrine gemalt, hatte mir aber vorgenommen dieses Jahr mindestens ein Modell für die Vitrine zu bemalen. Ich mag den Stil der Sororitas und nachdem ich zufällig an das Modell von Superior Sister Amalia Novena gekommen bin, habe ich beschlossen diese in meiner Vitrine zu verewigen. Ich könnte jetzt schon ein paar Sachen zu dem Display sagen, aber mich würden zunächst eure Meinungen interessieren. :)

 

Sororitas.thumb.png.64c0f32b7d08c1050ee2ff5da775b958.png

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