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Siamtigers Log-o-rama Part II

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ät Wash - theoretisch ja.

Aber Du kannst vorher dünn Mattlack aus der Dose drübersprühen. Das sollte einen transparenten Haftgrund ergeben auf dem das Wash und anderes Weathering greift.

bearbeitet von Jager

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onflikt '47 ist eine Kooperation von Warlord Games und Clockwork Goblin und basiert auf angepassten Regeln der ersten Edition von Bolt Action. Neben den allgemeinen Bolt Action Produkten welche in Konflikt '47 eingesetzt werden können, gibt es noch ein paar speziell für das Regelwerk entwickelte Produkte.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Wie viele der Nach-1946 Weltkriegsszenarions ergänzt auch Konflikt '47 Mech-artige Läufer zu den Kriegsmaschinen. Darunter den Mudskipper Jump Walker, einem der Alliierten mittelschweren Läufer. In der Klasse gibt es noch weitere Varianten, wie den M8 Grizzly, Kodiak und Bruin Läufer.

Der M2 Mudskipper dabei aber kein einfacher Läufer, sondern gehört zur Klasse der Sprungläufer, mit Sprungfedern und leichterem Chassis um Gewicht zu sparen, denn wie der Name es erahnen lässt, wird er mit den Sprungtruppen eingesetzt. Diese sind, ähnlich wie die Fallschirmspringer, Luftlandetruppen und nutzen ihre Sprungmodule um sich in weiten Schritten über das Schlachtfeld zu bewegen. Den M2 gibt es auch in anderer Bewaffnung als M2A1, hier werden die schweren Maschinengewehre durch Bazookas an den Armen ersetzt.

Der Mudskipper ist ein Bausatz aus Resin und Zinn und kostet  30 GBP. Die Regeln können im Konflikt '47 Grundregelwerk auf S. 158 gefunden werden. Im Bausatz sind auch die Bazookas für die M2A1 Variante des Mudskippers enthalten. Da es sich hier um einen Resinbausatz handelt, beachtet bitte die entsprechende Vorbereitung. Warlord Games hat dazu einen Beilegen produziert, der die notwendigen Schritte und Eigenarten von Resin dokumentiert.

Die Gussqualität ist überdurchschnittlich. Es gibt zwar keine Lufteinschlüsse, aber ein paar Gussgrate und -häutchen, und an manchen Stellen leider auch einen Versatz. Dafür aber keine verzogenen Teile.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Die meiste Arbeit bei der Vorbereitung des Bausatzes bestand darin, die Gussansätze abzuschneiden und zu feilen. Die Gussqualität ist dabei leider nicht ganz auf dem Niveau der neueren Bolt Action Fahrzeuge.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Der Zusammenbau beginnt mit den Federn an der Ferse der Beine und auch die Hüfte wird an den Torso des Läufers geklebt. Leider ist der Knöchel fixiert, weshalb man hier wenig Möglichkeiten für eine dynamische oder alternative Pose hat.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Durch das Kugelgelenk lässt sich der Winkel der Beine zueinander etwas variieren. Die Klebefläche ist zwar ausreichend groß, aber ich empfehle dennoch die Teile zu stiften um die Verbindung zu stärken.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Nun folgen die Maschinengewehre auf den Schultern und das Front-MG. Das Front-MG musste noch angepasst werden, damit es in den Sockel passt.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Ich habe mich bei den Armen für je eine der Waffenoptionen entschieden (nicht Regelkonform) um zu zeigen, wie die Varianten aussehen. Auch hier Arme verfügen über ein Kugelgelenk und ich empfehle diese auch zu stiften.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Zur Größe, der Mudskipper ist etwa so groß wie ein Ork Gargbot oder ein Dust Sino-Soviet Union KV47 Walker. Das zweite Bild zeigt den Vergleich neben einem Sherman und US Soldaten.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Zum Abschluss der zusammengebaute US Mudskipper Jump Walker aus unterschiedlichen Winkeln.

Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker Bolt Action Konflikt 47 - US Mudskipper Jump Walker

Fazit
Den Mudskipper zu bauen war recht problemfrei. Der Guss war auch in Ordnung, ich habe hier schon bessere Gussqualität von Warlord Games bekommen, allerdings auch deutlich schlechtere von anderen. Der Versatz an manchen Einzelteilen ist ärgerlich und ich hoffe, man kriegt das in den Griff. Insgesamt hätte der Bausatz auch etwas mehr Details vertragen können. Manche der Nieten sind zu groß und insgesamt fehlt etwas die Dynamik. Mir gefällt die Idee eines Spiels wie Konflikt '47, mit dem Weird War Charakter, aber andere Marken haben ein besseres, präsenteres Design. Zusammen mit den vergleichsweise hohen Preisen, ist das durch aus ein Problem.

Zum Preis, da Warlord Games die Marke Konflikt '47 nicht gehört, sondern "nur" für und mit Clockwork Goblin produziert wird, ist hier relativ früh in der Wertschöpfungskette eine weitere Firma die ihren Anteil haben möchte, was sich mit den Margen für Großhändler und Händler hinten raus deutlich bemerkbar macht. So ist der Jumpwalker mit 30 GBP deutlich teurer als die 24 GBP die Warlord Games sonst für ihre Panzer abverlangt. Aber immer noch günstige rals der Dust KV47 (45 EUR) und Westwind Tiger Mecha (40 GBP).

Um es zusammenzufassen, ein durchschnittlicher Bausatz, dem es ein bisschen am besonderen Etwas fehlt. Sofern ihr ihn aber mit etwas Preisnachlass erhaltet, ruhig zuschlagen.

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Ich habe die Organised Play / Organisiertes Spielen Boxen aus der ersten Saison zu Underworlds hier bereits vorgestellt und konnte für eine Vorstellung die neue 2019er Box bekommen, welche passend zu Nightvault erschienen ist. Die Boxen sind für Ladenlokale erhältlich zur Unterstützung ihrer Veranstaltungen und die Inhalte sollten als Preise für Vor-Ort-Events wie Turniere oder Ligen verwendet werden.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Daher noch einmal als Zusammenfassung, da beim letzten Mal die Frage wiederholt aufkam. Diese Boxen sind dazu gedacht von den Einzelhändlern mit Ladenlokal erstanden zu werden um damit Turniere und ähnliche Veranstaltungen mit Preisen auszustatten und nicht um an den Endkunden / Spieler verkauft werden. Denn die Inhalte der Organised Play sets sollen erspielt und nicht erkauft werden.

Dabei decken die Organised Play Sets nicht alles ab, was es zur neuen Saison von Nightvault aus der Warhammer Underworlds Serie gibt und gab. Leider ohne Bild, aber dafür eine kurze Auflistung, damit ihr wisst, was es noch so alles gibt. Die Vorbestellerboni waren eine Spielmatte, gefrostete Würfel und ein Würfelbeutel. Für (erfolgreiche) Teilnehmer der Grand Clash Events, den ganz großen Underworld-Turnieren, gibt es auch noch ein paar zusätzliche Spielmaterialien zu ergattern (ungefähr bis zum unteren Drittel herunter scrollen). Zum einen eine große Abweichungsschablone aus Acryl, Aktivierungsmarker aus Acryl, ein weiteres Würfelset, Promokarten mit anderem Artwork und eine große Grand Clash Trophäe (ähnlich der "Champion der gespiegelten Stadt" Trophäe aus Shadeglass, aber mindestens doppelt so groß).

Aber zurück zu den Sachen, die dem stationären Einzelhandel verfügbar sind. Dies sind die Inhalte der Organised Play 2019 Boxen;

Je ein Kartendeck der Kämpferkarten mit alternativem Artwork für die beiden Nightvault Kriegerscharen
9 Promo Karten mit alternativem Artwork
4 Aktivierungsmarker für jede der beiden Kriegerscharen aus dem Nightvault Starterset
9 Bewegungsmarker aus Acryl
eine Shadeglass Trophäe

Das Set enthält außerdem eine Empfehlung wie die Preise unter den Underworld-Spielern verteilt werden sollten. Diese werden gestaffelt verteilt nach den Platzierungen der Spieler.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Der präsenteste Teil dieser Sets sind die Kämpferkarten mit dem alternativen Artwork. Sie unterscheiden sich auf die Vorderseite durch einen andersfarbigen Hintergrund und durch ein anderes Artwork der Charaktere auf der angespornten Seite der Karte. Außerdem sind diese Sonderkarten mit einem kleinen P neben dem Icon versehen, welches ihre Zugehörigkeit zu dem jeweiligen Set / Releasewelle kennzeichnet. Die Karten aus dem Set decken die beiden Kriegerscharen aus dem Nightvault Starterset ab, Sturmvaters Fluchbrecher und die Dornen der Rosenköniging.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Es sind außerdem 9 unterschiedliche Promokarten enthalten, die ebenfalls anderes, alternatives Artwork abdecken. Die Karten stammen aus den Kriegerscharen Garreks Plünderer und Stahlherzens Champions (oder dem Abglanz des Ruhms Kartendeck) und dem Anführer Deck aus der Shadespire Staffel. Im Falle der Karten die aus dem Plünderer bzw. Champions Deck stammen (bzgl. Abglanz des Ruhms), dass es sich dabei um neue Karten handelt, um die Kriegerscharen in Nightvault einsetzen zu können und diese nicht Teil des ursprünglichen Shadespire Startersets waren.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Im Detail sind es die folgenden Karten: #39 Achtung!, #45 Spitzenprädator und #36 Große Arglist (alle aus dem Anführer Deck), #442 Spalte die Erde, #381 Totale Dominanz und #518 Nullstein-Wurfpfeile (alle aus Abglanz des Ruhms bzw. Stahlherzens Champions) und #400 Der Mittelpunkt, #527 Trank der Konstitution und 522 Nullstein-Schwert (alle aus Abglanz des Ruhms bzw. Garreks Plünderer)

Wie bei den Kämpferkarten, die Promokarten mit dem alternativen Artwork können am kleinen P neben dem Icon identifiziert werden.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Die Marker sind ebenfalls Teil der Preisunterstützung. Es gibt Aktivierungsmarker, passend im Design zu den beiden Starter Kriegerscharen. Außerdem wurden die Bewegungsmarker zu Acrylmarkern aufgewertet.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Der Hauptpreis dieser Boxen und nur einmal enthalten (die anderen Preise sind mehrfach enthalten um mehrere Plätze abzudecken), sind die Shadeglass Trophäen. In die Trophäe ist der Schriftzug "Champion der Gespiegelten Stadt 2019" eingraviert und sie sind etwa so groß wie ein Taschenbuch. Die Gewinner des Grand Clash Turniers erhält eine größere Trophäe in vergleichbarem Design.

Warhammer Underworlds Organised Play 2019 Warhammer Underworlds Organised Play 2019

Ich kann mein bisheriges Fazit nur bekräftigen. Mir gefällt das Games Workshop die Nebensysteme in einer so zugänglichen Art unterstützt. Und auch dass hier eine Lernkurve ist. Nach den eher gemischten Rückmeldungen zu Blood Bowl Blitzmania, ist das hier ein ladengetriebenes und lokales Belohnungssystem, das deutlich mehr Spieler erreichen kann und wird. Ich bin gespannt in wie weit diese Boxen auch für die Hauptsysteme erscheinen. Durch die kompetitive Art der Underworlds Reihe bietet sich das Spiel auch hervorragend für diese Art der Unterstützung an und vielleicht sehen wir mittelfristig auch etwas vergleichbares für Age of Sigmar. Für Warhammer 40.000 existiert mit den Kampagnenboxen für Kill Team bereits etwas ähnliches, was auch hier auf dem Blog vorgestellt wurde.

Wie oben bereits erwähnt, sind die vorgestellten Promomaterialien über Veranstaltungen und Turniere in den Ladenlokalen erhältlichen. Wenn ihr also selbst die Chance haben möchtet, diese zu gewinnen, meldet euch beim Händler eures Vertrauens. Sollten euch die Ladenlokale in eurer Nähe nicht bekannt sein, könnt ihr einen Blick in den Store finder werfen.

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Ich habe auf dem Blog mehrfach über meine Begeisterung für Inq28 geschrieben, nicht nur in den Artikeln, sondern teils auch in den Reviews und da der Begriff nicht jedem geläufig ist, möchte ich die Bedeutung und den Ursprung erläutern.

Inq28 ist kurz für Inquisitor 28, also Inquisitor im 28mm Maßstab. Inquisitor war ein Miniaturenspiel mit Rollenspielelementen, welches 2001 von der Games Workshop Tochter Specialist Games veröffentlicht wurde. Specialist Games war eine Ausgründung, die als "Regenschirm" die Nebensysteme von GW wie z.B. Blood Bowl, Necromunda oder Epic, unter sich vereinte. Inquisitor wurde allerdings im 54mm Maßstab veröffentlicht und stellte die einzelnen Charaktere sehr stark in den Vordergrund. Zu Inquisitor wurde ein Softcover Regelwerk veröffentlicht, welches häufig als Starterset mit zwei Miniaturen im 54mm Maßstab und einem Paar W8 Würfeln angeboten wurde. Um euch ein besseres Bild des Maßstabs zu geben, hier ein kleiner Vergleich von Artemis und einem imperialen Soldaten neben vergleichbaren Modellen im 28mm Maßstab. Der 28mm Artemis ist eine Umbaute von mir aus 2011, lange bevor ein offizielles Modell 2016 mit Death Watch Overkill erschienen ist.

Inquisitor Rulebook Inquisitor - 54 vs 28mm Scale Inquisitor - 54 vs 28mm Scale

Da sich Inquisitor nicht wirklich mit Punktwerten befasste und es sich empfahl einen Spielleiter einzusetzen, hat es sich stark auf das Rollenspiel und die erzählerische Komponente verlassen, und war daher eher nicht kompetitiv ausgelegt. Der 54mm Maßstab eröffnete natürlich neue Möglichkeiten, war aber auch gleichzeitig das größte Problem, da man fast komplett neues Gelände benötigte, was mit dem Maßstab auch funktioniert. Da das Regelwerk Unmengen an großartigen Zeichnungen und Illustrationen abdeckte und die meisten Spieler sowieso schon Warhammer-Spieler waren mit dem entsprechendem Fundus an Miniaturen, blieb man bei der Idee, aber setzte das Regelwerk im bereits erhältlichen 28mm Maßstab um. Daher also Inquisitor 28, oder kurz Inq28.

Und manche blieben auch nicht beim Inquisitor Regelwerk, sondern verwendeten die alten Necromunda Regeln oder andere, die sie als passend empfanden. Dabei ist es wichtig hervorzuheben, Inq28 ist nicht ein spezifisches Regelwerk, innerhalb der Szene werden unterschiedliche Regelwerke verwendet, abhängig von den Bedürfnissen und Vorlieben der jeweiligen Spielergruppe. Und Games Workshop, oder besser gesagt Fanatic Press und Specialist Games haben unzählige Seiten an Zusatzinhalten für die Nebensysteme herausgebracht, was für Spieler von Necromunda und Inquisitor ein sehr breiter Fundus für Ideen und Möglichkeiten darstellt(e). Damit gibt es die Optionen auf noch exotischere Charaktere und die eigene Kreativität an die Grenzen und darüber hinaus zu bewegen.

Necromunda Rulebooks Citadel Journal Fanatic Magazin

Da Inq28 insgesamt ein so breites Thema ist, kann man es unmöglich in nur einem Artikel zusammenfassen, weshalb das hier wirklich nur eine erste Vorstellung ist, auf die weitere Beiträge folgen werden, mit möglichen Regelwerken, Referenzen, Links zu Foren und Künstlern, welche die Inq28 Szene prägen.

Inquisitor Banden umfassen häufig etwa 3-5 Charaktere, das ist also selbst für ein Skirmish eine niedrige Anzahl an Modellen. In Inquisitor bauen sich diese Banden um einen Protagonisten herum auf. Wie der Name es schon preis gibt, häufig eben einen Inquisitor oder eine ähnlich präsente Person, die Andere dazu anregt ihm zu folgen. Dabei setzt sich das Gefolge aus allen möglichen Charakteren / Archetypen zusammen, die im Hintergrund des Warhammer 40.000 Universums gefunden werden können. Dabei ist der Fundus auch deutlich tiefer, als nur die Regelwerke und Codices, hier werden auch die Romane, Hörbücher und Citadel Journals usw. als Anregung herbeigezogen. Daher könnte sich eure kleine Inq28 Truppe um einen Inquisitor des Ordo Hereticus, Xenos oder Malleus versammeln. Der Puritaner oder Radikaler ist, wodurch sich die Wahl seiner Mittel und die Personen mit denen er sich um gibt, strikt an die Gesetze des Imperiums gehalten sind, oder denen zielorientiert jedes Mittel recht ist. Aber vielleicht ist eure Bande auch gar nicht um einen Inquisitor herum aufgebaut, sondern einen Rogue Trader mit seiner Besatzung, einem imperialen Agenten niedrigerem Rangs auf geheimer Mission, einem Demagogen der dunklen Götter, dem Leiter eines Kults oder irgendeinem imperialen Adeligen, der zu viel Geld hat.

Um euch ein paar Ideen für Inq28 Banden zu geben, habe ich meine recht umfangreiche Sammlung an Old- und Midhammer 40.000 Modellen genutzt und hier zwei Banden exemplarisch zusammengestellt.

Links haben wir einen aus einem Primaris Psyker umgebauten Inquisitor, der am Aussehen des älteren Eisenhorn angelehnt ist. Er wird von einem Necromunda Söldner begleitet, einem imperialen Agenten der Proben sammelt (das Modell stammt auf der alten 40k Grundbox Kampf um Macragge), einem Flagellanten und einem Metahumanoiden Ratling Scharfschützen.

Auf der rechten Seite dann einen Adeptus Mechanicus Helden mit Energieaxt aus Rogue Trader Zeiten, ebenfalls begleitet von einem Necromunda Söldner, einem alten Servitor und einem umgebauten Cadianer Karskin für etwas zusätzliche Feuerkraft.

Inq28 - Warband Inq28 - Warband

Man kann aber auch aus den kürzlich veröffentlichten Spielsets ein paar taugende Inq28 Banden aufstellen, wie z.B. aus Kill Team Rogue Trader. Elucia Vhane, mit zwei ihrer Voidmen, einem Hund und einer Todeskult Assassine.

Inq28 - Warband

Oder um mal etwas zu zeigen, was nicht "loyal" ist, hier Anhänger der Chaosgötter. Einer der Rogue Psykers aus Blackstone Fortress, mit einem Chaoskultisten, einem Traitor Guardsman, einem Poxwalker und einem mit Teilen der Ork Bosse umgebauten Blightking, der als meta-humanoider Pit Slave / Gladiator durchgeht.

Inq28 - Warband

Eine weitere Bande um ein Modell aus Blackstone Fortress, sind diese Abgesandten eines der Imperialen Navigatorenhäuser, den Navis Nobile. Mit einem Bullgryn und einem Imperialen Soldat als Leibwache.

Inq28 - Warband

Und diese Beispiele sind jetzt eher am "regulären" Ende des Spektrums, ohne den Blanche / Blanchitsu Stil, der häufig in Inq28 zu finden ist, anzuschneiden. Aber das ist ein Thema für einen weiteren Beitrag. Ich wollte euch hier nur eine erste Idee geben, was Inq28 ist, eine kleine Truppe mit eigener Motivation, die eine Geschichte zu erzählen hat und dabei den breiten Hintergrund des Grim-Dark als Leinwand hat. Stellt euch daher darauf ein, dass diese Reihe bald fortgesetzt wird, darunter auch mit den Vorstellungen der Communities und Webseiten, welche ein paar der interessantesten Projekte innerhalb des Inq28 Subgenres beheimaten.

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Vielen Dank für die Zusammenfassung zum Thema Inq28. :ok: Es ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsaspekte des Hobbys und ich warte gespannt auf weitere Artikel darüber. 

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Auch von mir ein Dankeschön an den Verfasser, klingt sehr spannend und interessant, wird auf alle Fälle weiterverfolgt. Das Thema geht komplett in meine Richtung, jetzt brauche ich noch ein paar Mitstreiter:D

 

Ps.: Das Inq.Buch steht seit Jahren im Regal, wird wiedermal Zeit zum Durchblättern.

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vor 2 Minuten schrieb Lexxman:

Auch von mir ein Dankeschön an den Verfasser, klingt sehr spannend und interessant, wird auf alle Fälle weiterverfolgt. Das Thema geht komplett in meine Richtung, jetzt brauche ich noch ein paar Mitstreiter:D

 

Ps.: Das Inq.Buch steht seit Jahren im Regal, wird wiedermal Zeit zum Durchblättern.

 

Du hast das legendäre Buch?! O.o 

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Mit der 2018er Neuauflage von Adeptus Titanicus hat Games Workshop die gleichnamige Reihe 30 Jahre nach dem ersten Erscheinen wiederbelebt.

Adeptus Titanicus - Boxes

Adeptus Titanicus deckt dabei die Schlachten zwischen den Titanenlegionen des 40.000-Universums ab. Das aber nicht im damaligen 25 bzw. späteren 28mm Maßstab, sondern im 6mm Maßstab (innerhalb der GW Systeme auch Epic-Scale genannt), bei dem eine Infanterieminiatur eben 6 statt 28mm groß ist. Aber das Set war damals schon im 30. Jahrtausend, also im großen Bruderkrieg (Horus Heresy) angelegt, bei dem nicht nur Space Marine gegen Space Marine kämpfte, sondern eben auch die Titanenlegionen gegen die Verräterlegionen.

Dazu gab es einige Metall- und sogar Plastikbausätze, der drei wohl bekanntesten Titanen, Warlord, Reaver und Warhound, mitsamt optionaler Zusatzteile.

Adeptus Titanicus - Warlord Titan Adeptus Titanicus - Warhound Titan Adeptus Titanicus - Reaver Titan

(Bilder von SoLegends Citadel Catalogue Index.)

Adeptus Titanicus wurde 1989 dann durch die erste Edition von Space Marine beerbt, welches die Gefechte von Imperialen Titanen auf epische Schlachten zwischen riesigen Kampfverbänden, inkl. Panzerzügen, erweiterte. Zwei Jahre später, 1991, kam dann die zweite Edition von Space Marine heraus, inkl. einer für sich selbst spielbaren Erweiterung, Titan Legions, welche sich wieder auf die Kämpfe zwischen den Titanen konzentrierte. 1997 (1998 in Deutschland) erschien dann mit Epic 40,000, die dritte Edition von Epic / Space Marine und damit auch der Lucius Pattern Warlord.

Epic 40,000 - Rulebooks German Epic 40,000 - Lucius Pattern Warlord Titan Epic 40,000 - Lucius Pattern Warlord Titan

Und lange bevor Forge World die ersten Titanen, angefangen mit dem Lucius Pattern Warhound nicht im 6mm sondern passend zu Warhammer im 28mm Maßstab angeboten hat, gab es da schon eine andere Firma Armorcast, die derartige Bausätze für die Hobbyisten angeboten hat. Die Bausätze waren damals schon eher schwer erhältlich und sind mittlerweile zu seltenen Sammlerstücken geworden. Dabei umfasste das Sortiment nicht nur imperiale Kriegsmaschinen sondern auch Monstrositäten anderer Völker, wie z.B. den Eldar oder Tyraniden.

Armourcast Warhound Titan Armourcast Reaver Titan

(Bilder von Rusty Magos Workshop.)

Es ist auch interessant zu sehen, wie sich das Design der Titanen über die drei Dekaden verändert hat. Und selbst bei den neuesten Modellen gibt es immer noch einige Verweise auf die alten Designs. Der Reaver ist dabei seinem Design wohl am treuesten geblieben, aber die frühe Zeichnung zum Warlord (drittes Bild), wurde auch in der neuen Mars Pattern wieder aufgegriffen. Die Bilder stammen aus dem Index Imperialis - Apocrypha artbook, welches 2016 zu Weihnachten herausgekommen ist und mittlerweile nur noch als ePub über Black Library erhältlich ist.

Index Imperialis Apocrypha Index Imperialis Apocrypha Index Imperialis Apocrypha

Wo steht man damit also, knapp 30 Jahre nach dem ersten Erscheinen von Adeptus Titanicus? Der Maßstab beim 2018er Set ist von 6mm auf 8mm verändert worden und die neuen Bausätze werden von Games Workshop auf dem höchsten Niveau was Plastik hergibt hergestellt. Aber ähnlich wie beim Inq28 Artikel, könnte man hier sagen, mir fehlt noch das Gelände im passenden Maßstab und es ist evtl. schwierig für ein "Nischensystem" die Spieler zusammenzukriegen. Ich gehe aber mit einem anderen Ansatz an das Thema. Ich war schon ein paar Mal in der Warhammer World, und ich habe dort auch die riesigen und sehr beeindruckenden Modelle der Titanen im 28mm Maßstab von Forge World gesehen. Aber die Preise von 800 EUR für einen Reaver oder 1.500 EUR für einen Warlord dürften die Meisten außerhalb des Hobbybudgets sein. Daher sehe ich die Neuauflage von Adeptus Titanicus als eine Gelegenheit selbst mal ein kleineres Modell dieser Figuren zu bauen, zu einem deutlich erschwinglicherem Preis. Ja, ganz günstig sind sie vielleicht nicht, aber es ist Weihnachten und ich betrachte das mal unter dem Schlagwort "Gönn' dir!". Aber da gehe ich noch mal etwas detaillierter in den kommenden Rezensionen des Warhound, Reaver und zwei unterschiedlich bewaffneten Warlords drauf ein.

Adeptus Titanicus - Warhound & Reaver

Was ich aber jetzt schon verraten kann, ich freue mich wirklich drauf die Modelle zu bauen und stöbere auch schon im Hintergrund zu den Titan Legions. Schaut also bald wieder rein und folgt mir auf Facebook oder Instagram für zusätzliche Inhalte.

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Oh, willkommen bei den kleinen. :D Wir haben hier ein tolles Bällebad und viel Auswahl an FItzelkram.

 

Ich verlier nochmal ein paar Worte zum Maßstab.

Es wurde im Vorfeld übrigends nie gesagt das der Maßstab auf 8mm wechselt. Sondern es wurde nur gesagt das ein Space Marine 8mm hoch ist (Was 6mm Truescale enstprechen würde). Daraus hat ich in der Community dann der "Fakt" entwickelt das es 8mm ist.

Warum sind dann die neuen Titanen so viel größer als die alten? Ganz einfach die alten Titanen waren ungefähr im Maßstab 1/500 und 1/700 (Imperator Titan) und damit niemals im selben Maßstab (1/300) wie die normalen Epic Minis. Auch innerhalb der Epic Range gibt es gigantische Unterschiede im Maßstab. Space Marine Scouts sind größer als normale Marines. Rhinos viel zu klein etc. 

Das die neuen Titanen tatsächlich Truescale 6mm sind kann man auch daran sehen das Fangebaute 6mm Titanen, die sich an die Forge World Größenangaben halten, fast genauso groß sind wie die nun Offiziellen.

 

Viel Skeptiker innerhalb der Community haben nun nach Anfänglichen gemecker doch zugeschlagen. nachdem sich raus gestellt hat es ist doch Truescale.

 

Da Titanen der uninteressanteste Teil des Epic Maßstabs für mich sind werde ich dennoch nicht zuschlagen.

 

 

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Ich habe den "Wechsel" von 6 auf 8mm als Maßnahme empfunden, sich von den ganzen Drittanbietern die mittlerweile über Mailinglisten und Co alles Mögliche an GW und FW Sachen im 6mm Maßstab anbieten abzusetzen. Das erschien mir logisch und ähnlich ist es ja bei Blood Bowl z.B. durch die Bases auch gemacht worden.

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Zur Spiel hat Freebooter Miniatures die zweite Edition ihres Piraten-Skirmishers Freebooters Fate veröffentlicht. Wer den Stand von Freebooter schon einmal besucht hat, der weiß, dass sich der Besuch lohnt. Das Team ist wie Piraten und Seeräuber gekleidet, es gibt Kleinigkeiten (Schoko-Goldmünzen und Haribos) und eben auch häufig Messeangebote.

 

Freebooter Miniatures - Spiel 2018 Freebooter Miniatures - Spiel 2018 Freebooter Miniatures - Spiel 2018

 

Da dies eine große Neuheit war, mit dem Editionswechsel der Grundbox, gab es natürlich schicke neue Spieltische, auf denen die neuen, kombinierten Regeln auch angetestet werden konnten. Die neue Edition fasst im Grundregelwerk einiges zusammen, was früher auf mehrere Bücher verteilt war.

 

Freebooter Miniatures - Spiel 2018

Freebooter Miniatures - Spiel 2018 Freebooter Miniatures - Spiel 2018 Freebooter Miniatures - Spiel 2018

 

Eines der Messeangebote war, dass man alle der alten Bücher für zusammen 30 EUR kaufen konnte. Da ich selbst schon einige der Bücher hatte, habe ich da erst einmal gepasst. Aber nach der Show festgestellt, dass das Angebot online weitergeführt wird und man den alten Bestand stark reduziert hat. Die alten Bücher sind für 4 bis 6 EUR erhältlich und ich habe ein paar Lücken in meiner Sammlung geschlossen.

 

Freebooters Fate Books

 

Für insgesamt knapp 20 EUR habe ich mir Tales of Longfall #2 bis #4 und die beiden dickeren Bücher Deep Jungle and Raging Rivers gegönnt und damit die erste Edition komplett im Regal stehen.

 

Freebooters Fate Books Freebooters Fate Books Freebooters Fate Books

 

Aber was will ich mit den alten Büchern? Zum einen sind sie sehr liebevoll gemacht, mit gelungenem Artwork und schließen die Lücken in der erzählten Geschichte. Außerdem, nicht schlimmes dabei ein paar alte Regelbücher zu besitzen. Ich habe mittlerweile eine recht breite Sammlung unterschiedlicher Regelwerke und Ergänzungen. Sehr nützlich als Referenz, als Inspiration und die Regeln werden ja nicht schlecht.

Das bringt mich zu einem anderen Punkt. Ihr kennt vielleicht schon die Bitbox, dem Tabletopflohmarkt im Ruhrgebiet. Der Nächste wird im Frühjahr stattfinden, aber vorher findet zwischen den Jahren erst einmal das Puppen Shop(p)en von Headblast am 30. Dezember statt. Das Ganze findet in Oberhausen, in direkter Nähe zum Einkaufszentrum Centro statt. Hier ist der Link zum Event auf Facebook - 1. Puppen Shop(p)en.

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Fangen wir mit den Titanen an. Die erste Review deckt das Duo der Warhound Scout Titanen ab, den kleinsten der imperialen Titanen.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Es gibt mehrere Schemata der Warhound Titanen, welche auf Fabrikwelten wie dem Mars oder dem mittlerweile zerstörten Gryphonne IV gefertigt werden. Der hier gezeigte Warhound gehört zum Mars Schema und ist je nach dem wie man zählt Mark III des Warhound. Zum ersten Mal wird das Mars Schema in 6-8mm angeboten. der Warhound hat eine 4-köpfige Besatzung (bestehend aus Princeps, Taktischer Moderatus, Waffen-Moderatus, Techpriester) und mehreren Servitoren und Servoschädeln.

Die Warhounds belegen die Rolle der Späher auf dem Schlachtfeld und werden häufig in Rudeln von zwei eingesetzt, als Speerspitze vor der eigentlichen Armee bzw. den anderen Titanen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 60 km/h und einer Höhe von nur 14 Metern (wir reden hier schließlich von Titanen, da ist etwas größer als ein 2 Familienhaus nicht so groß für eine wandelnde Festung), können sie ihren Feinden auflauern und Gebäude sowie Ruinen als Deckung verwenden.

Die Bewaffnung des Warhound besteht aus zwei der folgenden Waffensysteme, Turbolaser-Annihilator, Plasmageschütz, Inferno-Megakanone und Vulkan-Megabolter. Jedes System ist doppelt in diesem Bausatz enthalten. Bei einem Mars Schema Warhound, wie er in diesem Bausatz enthalten ist, ist die Standardbewaffnung der Vulkan-Megabolter und ein Plasmageschütz. Der Warhound verfügt nicht über die Option auf eine Titanennahkampfwaffe (zumindest nicht als STK Konfiguration).

Die Regeln für den Einsatz der Warhounds in Adeptus Titanicus können im Adeptus Titanicus Grundspiel gefunden werden.Games Workshop setzt den Preis für den Plastikbausatz mit 55 EUR für zwei Modelle an. Die Titanen sind auf drei mittlere Gussrahmen aus grauem Kunststoff verteilt. Die Dichte des Gussrahmens ist hoch und der Platz fast bis zum Maximum ausgenutzt. Die Gussqualität ist sehr hoch, mit vielen scharfgegossenen Details und nur wenigen Gussgraten. Es handelt sich hier nicht um einen Easy-to-Build oder Push-Fit Bausatz, sondern einem regulären Bausatz, für den Plastikkleber benötigt wird um die Modelle zusammenzukleben. Der Bausatz ist sehr umfangreich und deckt die komplette verfügbare Bewaffnung für den Warhound doppelt ab, so dass man einen vollständigen Waffensatz für jeden der beiden baubaren Warhound Titanen hat. Außerdem sind unterschiedliche Panzerplatten enthalten, welche die Insignien der loyalen und Verräterlegionen tragen. Gleiches gilt für die Decals, welche Abzeichen von 5 verschiedenen Häusern abdecken, darunter die loyalen Legionen Gryphonicus, Astorium und Atarus, und die Verräter der Häuser Fureans und Mortis. Außerdem sind in der Box noch eine mehrseitige Anleitung und zwei 80mm Rundbases enthalten.

Spoiler


Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Die Gussrahmen sind mit A, B und C gekennzeichnet und haben einen gespiegelten Afubau. Wie wir später sehen werden, decken die Gussrahmen zahlreiche Ersatzteile ab, welche entweder magnetisiert werden könnten (mit ein wenig Geschick) oder als Wracks beschädigter Titanen als Basegestaltung verwendet können. Euch fällt vielleicht uaf, dass die Verräterlegionen keine direkten Chaosabzeichen tragen. Da Adeptus Titanicus während des Bruderkriegs, der Horus Heresy, spielt, wird die Zugehörigkeit zu den Verrätern über das Auge des Horus deutlich gemacht und (noch) nicht über Chaossterne. Aber es sind auch Panzerplatten ohne Abzeichen enthalten, weshalb ihr hier mit Decals oder aufgemalten Symbolen arbeiten könnt.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Der Zusammenbau beginnt in der Mitte, mit dem Becken. Ich werde beide Warhounds parallel bauen. Wie man sieht, sind die Beine unterschiedlich, auch für Links und Rechts. Man kann diese tauschen, man muss hier nicht zwingend den Anforderungen der Bauanleitung folgen (Abseits der Zuteilung Rechts und Links). Die Position der Beide kann in Stufen verändert werden. Wer möchte kann hier die Auffassung an der Innenseite weggeschneiden und dann noch freier in der Positionierung sein, das ist aber nicht zwingend notwendig.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Es macht allerdings Sinn, diese Schritte zügig aufeinander folgen zu lassen, damit man die Position noch anpassen oder korrigieren kann, falls man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. Die Füsse der Warhounds sind aus einem Guss und kommen in zwei posen. Flach auf dem Boden und mit gehobener Ferse. Man könnte die Zehen auch mit einem Bastelmesser abtrennen und dann bspw. dem Untergrund oder der gestalteten Base anpassen (z.B. wie der Titan ein Fahrzeug zerstampft). Der untere Teil des Warhounds ist damit so gut wie fertig.

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Das Einzige was nun an den Warhound Beinen fehlt sind die Beinschienen und -platten. Es gibt zwei unterschiedliche Designs für die Beinplatten und drei unterschiedliche für die Beinschienen. Die Schienen kommen mit einem loyalen Design mit Aquila, einem Opus Titanica Design und einem freien Set. Das freie deckt Zacken ähnlich des Chaossterns ab

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Jetzt geht es an den Oberkörper. Hier ist der Kern für beide Varianten gleich und man muss den Oberkörper nicht zwingend auf die Beine kleben. Die Verbindung an der Hüfte ist um 360° drehbar und kann frei positioniert werden. Auf dem Rücken des Plasmareaktors sind zwei Deflektorschilde positioniert.

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Der Rückenschild ist in vier unterschiedlichen Designs enthalten, zwei für die Loyalisten und zwei für die Verräter. Die Schulterabdeckungen tragen zu dem zusätzlich die Ikonen der Verräter oder Loyalisten.

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Auch von den Köpfen gibt es zwei Mal zwei Designs. So kann man hier auch beide als Loyalisten oder Verräter bauen. Ich habe den Kopf mit den Stachelspitzen als Verräter identifiziert. Die Köpfe sind nach wie vor im Hundestil gehalten und bleiben damit am Hintergrund, der sich konsistent durch die verschiedenen Schemata und Dekaden zieht.

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Nun folgt die Bewaffnung. Von Links nach Rechts, Plasmageschütz, Vulkan-Megabolter, Inferno-Megakanone und Turbolaser-Annihilator. Jedes Waffensystem ist zwei Mal enthalten und kann entweder am rechten oder linken Arm montiert werden. Mit etwas Green Stuff könnte man recht einfach die Bewaffnung des Warhounds magnetisieren.

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Nun für den finalen Zusammenbau. Der Verräter Warhound wird als Jackal Unterklasse, mit Inferno-Megakanone und Vulkan-Megabolter, gebaut, da ich die Bewaffnung als passend für das Chaos empfinde. Die Bewaffnung und der Kopf sind über Kugelgelenke befestigt und so hat man etwas Freiheit in den Winkeln der Bauteile. Wer die Rohrleitung durch etwas Draht oder Gitarrensaite ersetzt, erhält noch mehr Dynamik.

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Beim loyalen Warhound habe ich mit der Mars Schema STC Bewaffnung des Plasmageschütz begonnen und den Megabolter durch den Turbolaser-Annihilator ersetzt (mir gefällt einfach das Design des Waffensystems).

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Und hier sind die beiden zusammengebauten Warhounds nebeneinander. Ich habe manche Baugruppen allerdings nur mit Blu-Tac befestigt, damit ich diese für die Grundierung und Bemalung wieder auseinandernehmen kann. Das kann ma so handhaben, aber im Grunde reicht es schon auf, die Hüfte nicht fest zu kleben, wodurch man zwei recht einfach handelbare Teile des Warhound hat, bei denen man mit dem Pinsel noch recht gut in die verschiedenen Ecken und Vertiefungen kommt.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Wie bereits oben erwähnt, all diese Teile bleiben übrig nach dem wir zwei (!) Warhounds gebaut haben. Ihr könntet die Teile z.B. zur Basegestaltung größerer Titanen verwenden oder die Bewaffnung magnetisieren.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Natürlich darf hier ein Größenvergleich nicht fehen. Im ersten Bild ein Vergleich neben einem Space Marine, einem Primaris Space Marine und einem Orkboy aus der alten Epic-40.000 Edition. Im zweiten Bild der Vergleich mit anderen Kriegsmaschinen, den Castellan Robots und einem schweren Khador Warjack aus Warmachine.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

 

 

Der Mars Schema Warhound Scout Titan ist auch als 28mm Resinbausatz für Warhammer 40.000 von Forge World erhältlich und die Preise beginnen bei 355 EUR. Es wurde auch mal eine Chaosvariante angeboten des Mars Schemas sowie das Lucius Schema des Warhound. Zum Vergleich, der Warhammer Warhound ist vier Mal so hoch wie der Adeptus Titanicus Bausatz. In der ungemein nützlichen Euro pro Zoll Ratio bedeutet das, dass der Adeptus Titanicus Warhound sein Forge World Gegenstück mit 11 EUR/Zoll (27,50 EUR für 2,5 Zoll) gegen 44 EUR/Zoll (463 EUR für 10,5 Zoll) schlägt.

Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Und beide Warhounds, Loyal und Verräter aus unterschiedlichen Winkeln.

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Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans Adeptus Titanicus - Warhound Scout Titans

Fazit
Das war eine sehr angenehme Review. Der Bausatz ist sehr passgenau und ich bin von der hohen Detaildichte immer noch begeistert. Da dies eben riesige Kriegsmaschinen im kleinen Maßstagb sind, ist die Dichte der Details eben höher als bei einem vergleichbar großem Warhammer-Bausatz. Umso unverständlicher ist es an der Stelle, warum man auf auf den Verpackungen dann die größeren und detailreicheren Forge World Modelle abbildet (und nicht das wirkliche Modell oder eine Illustration, so wird nur unnötig Ernüchterung auf Kundenseite provoziert). Die Anzahl an zusätzlichen Teilen und Varianten ist ein großes Plus bei diesem Bausatz. Mit allen Waffenoptionen und den unterschiedlichen Panzerplatten bleiben keine Wünsche offen und es fällt mir schwer zu sagen, was man hier besser machen könnte. Soweit mir aktuell bekannt, schlägt der Warhound damit auch die anderen Bausätze, was den Umfang an Optionen angeht. Aber dazu später mehr. Man hat bei den Posen auch eine solide Flexibilität und man könnte, wenn man sich etwas Hobbywerkzeug schnappt, darüber hinaus gehen. Aber hier bleibt man einsteigerfreundlich ohne dass es auf Kosten der Dynamik geht. Eine gute Balanz.

Bei einem Preis von 55 EUR für zwei Warhounds ist man vergleichbar wie die Castellan Robots unterwegs, aber hat ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als beispielsweise die Cybotbausätze. Und da Adeptus Titanicus kein Spiel mit dutzenden Modellen pro Seite ist, stufe ich die Warhounds auch als recht moderat bepreist ein.

Ich bin mir nicht sicher, wo Adeptus Titanicus in Zukunft positioniert sein wird. Ob es durch Forge World wie z.B. Necromunda oder Blood Bowl unterstützt wird und welche Art weiterer Erweiterungen geplant sind. Aber ich könnte mir vorstellen, wenn die Nachfrage und der Erfolg am Markt stimmt, dass wir hier auch entsprechende Umbau und Erweiterungssets sehen werden, ähnlich wie diese für andere Systeme und Maßstäbe angeboten wurden. Es wäre für Forge World recht einfach z.B. ein Set mit vom Chaos korrumpierten Panzerplatten und Bewaffnung herauszubringen um daraus einen Post-Bruderkrieg Chaos Warhound zu bauen, oder den Unterbau als Grundlage für einen Lucius Schema Warhound zu verwenden. Aber es hält euch auch nicht davon ab, mit etwas Green Stuff und / oder Plastikkarton, selbst an die Bausätze heranzugehen, falls ihr nicht warten wollt.

Abhängig von eurer Kreativität könnte man auch Teile der Armiger Knights oder den Adeptus Mechanicus Bausätzen nehmen um die Warhounds zu einer der zahlreichen Varianten der älteren Editionen umzubauen oder die Modelle als eine Unterklasse der Knights im Warhammer 40.000 Universum für eure Inq28 / Rogue Trader / Kill Team Banden zu verwenden.

In den kommenden Tagen werde ich auch noch den Reaver und Warlord Battle Titan abdecken.

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Der zweite Titanbausatz in der Adeptus Titanicus Reviewreihe ist der Reaver Battle Titan,

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Der Reaver zählt zu den mittelschweren Titanen und ist fast doppelt so groß wie ein Warhound aber immer noch deutlich schlanker und kleiner als Warlord. Wie auch schon der Warhound und Warlord, wurde der Reaver in unterschiedlichen Schemata gefertigt, aber primär in unterschiedlichen Marks des Mars Design. Dabei ist das Aussehen des Reavers noch recht durchgängig über die Jahrzehnte und man hat ihn primär moderner gemacht. Ein Lucius Schema Reaver wurde von Forge World für Epic 40.000 in den späten 90ern hergestellt, ist aber eher unbekannt. Am bekanntesten ist das Mars Schema des Reaver in seinen unterschiedlichen Modelljahren. Ein Reaver wird von einem Princeps befehligt und hat zu dem noch 2 bis 5 Moderati (Primus, Steuermann, Navigator, Sensorius, Oratorius) an Bord, sowie eine erweiterte Besatzung aus mehreren Servitoren und dergleichen. Der Reaver wurde schon lange in unterschiedlichen Designs als Miniatur angeboten und im Hintergrund wird es erwähnt, dass sein Design sogar noch älter als das des Warlords sein soll.

 

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Lucius Pattern

Als mittelschwerer Ttian werden Reaver häufig als Unterstützung regulärer Kampfverbände als Schock- oder Angriffseinheit eingesetzt und nutzen so ihre Flexibilität auf dem Schlachtfeld maximal aus. Neben seiner Größe profitiert ein Reaver auch von einer zusätzlichen Bewaffnung auf dem Rückenpanzer, welche häufig aus einem Raketenwerfer besteht. Der hier gezeigte Reaver ist klassifiziert als ein Mars Schema der späten Ära der großen Kreuzzüge.

Ein Reaver setzt zwei der folgenden Titanenwaffen in den Armen ein, Multilaserkanone, Gatlingblaster, Vulkangeschütz, Meltergeschütz und Titanen-Energiefaust, sowie zusätzlich auf dem Rückenpanzer eine der folgenden Titanenwaffen; Apokalypse-Raketenwerfer, Vortex-Rakete, Plasmageschütz, Turbolaser-Annihilator, Inferno-Megakanone oder Vulkan-Megabolter. Die häufigste Konfiguration, insbesondere beim Mars Schema ist der Apokalypse Raketenwerfer mit Multilaserkanone und Gatlingbalster. Diese Option deckt auch der hier gezeigte Bausatz ab, allerdings zusätzlich noch eine Titanen-Energiefaust. Für 2019 ist ein weiterer Reaver Gussrahmen angekündigt, der zu dem das Meltergeschütz und eine Kettenfaust abdeckt, sowie den Turbolaster-Annihilator für den Rückenpanzer.

Die Regeln für den Einsatz des Reaver Titans in Adeptus Titanicus können im Adeptus Titanicus Grundspiel gefunden werden.

Dieser 122-teilige Plastikbausatz wird von Games Workshop mit 45 EUR bepreist. Die Einzelteile des Reaver sind dabei über 3 mittlere Gussrahmen aus grauem Kunststoff verteilt. Die Gussrahmen sind dabei dicht bestückt mit wenig Leerraum. An der Gussqualität gibt es nichts auszusetzen, die ist hoch wie man es bei einem Games Workshop Modell erwartet. Die Details sind scharf gegossen und es gibt nur wenige Gussgrate. Ähnich wie beim Warhound handelt es sich hier um einen regulären Bausatz, der Plastikkleber für den Zusammenbau benötigt und nicht um ein Push-Fit oder Easy-to-Build Modell. Wie oben bereits erwähnt deckt dieser Bausatz des Reaver Titanen "nur" drei unterschiedliche Waffensysteme sowie den Raketenwerfer ab. Die Panzerung und das Rückenschild sind in unterschiedlichen Designs enthalten, darunter mit Abzeichen der Loyalen und Verräterlegionen.  Der Decalbogen deckt dabei 5 Häuser ab, darunter die loyalen Legionen Gryphonicus, Astorium und Atarus, und die Verräter der Häuser Fureans und Mortis. Es sind die gleichen Häuser wie beim Warhound Scout Titan, aber die Motive sind im Design und der Größe an die Oberflächen des Reaver angepasst. Dem Bausatz liegt zu dem eine mehrseitige Bauanleitung und eine 105mm Ovalbase bei.

 

Spoiler

 

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Die Gussrahmen sind mit A, B ud C gekennzeichnet und von der gleichen Größe wie die Warhound Gussrahmen. Auch hier setzt man primär auf gespiegelten Aufbau, das macht es einfacher die verschiedenen Einzelteile (und ihre Gegenstücke) beim Zusammenbau zu finden. Verglichen mit dem Warhound ist das Design loyaler und neutral, da die einzigen Abzeichen der Verräter das Auge des Horus auf den Schulterplatten ist. Die verbleibenden alternativen / "nicht"-loyalen Bauteile sind eher freigeblieben, ohne die Stacheln und Spitzen, die es beim Warhound gab. Wer sich einen Verräter Reaver bauen möchte, dem kann ich nur den Chaosreaver von Forge World als Inspiration ans Herz legen. Der fängt das Böse sehr passend ein.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

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Wie bei den meisten Panzern der Zusammenbau bei den Ketten beginnt, sind es bei den Läufern entsprechend die Beine und das Becken. Der große Reaver hat ein deutlich flexibleren Aufbau als die vorpositionierten Beine des Warhounds. Die Beine werden durch Kolben und Schienen positioniert, was eine flexible Bewegung ermöglicht und so auch recht dynamische Posen mit dem Bausatz abbilden lässt.

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Es macht hier Sinn die einzelnen Baugruppen erst einmal vorzubereiten und erst dann zusammen zu kleben, wenn man eine Vorstellung der fertigen Pose hat. Man kann dem Reaver auch eine gehende Pose geben bzw. dass er ein Bein anhebt oder nachzieht. Auch hier sind die Füße selbst einteilig, aber da kann man mit einem Bastelmesser entsprechend die Zehen abschneiden und neupositionieren.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Es anspruchsvoller sind die Linearantriebe um die Knöchel. Diese kommen in drei unterschiedlichen Größen und haben jeweils Panzerplatten darauf. Da die unteren Beine Vertiefungen / Führungen für die Kolben haben, ist man recht frei in der Positionierung, auch für die oben erwähnten gehenden Posen.

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Abhängig davon wie man an die Bemalung herangehen möchte, kann man die Panzerung jetzt anbringen oder bis zum Schluss warten und erst einmal alle metallischen Teile des Reavers bemalen. Der Kniepanzer ist entweder blank oder trägt das Opus Titanicus Abzeichen.

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Wie man sicherlich schon bemerkt hat, der Reaver ist recht groß gewachsen. Die Beine alleine sind schon bis zur Hüfte so hoch wie der Warhound bis zu den Schultern.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Jetzt folgt der Oberkörper des Reavers. Ähnlich wie beim Warhound ist dieser stark nach vorne gebeugt und gekrümmt, aber nochmal ein gutes Stück länger / größer.

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Die Waffenaufhängungen sind dabei wie Schultern T-förmig vom Körper verlaufend und auf dem Rücken des Plasmareaktors sieht man die vier Deflektorschilde. Der fehlende Teil des Rückenpanzers wird später angebracht, da hier erst noch die Energiezuführungen der Waffen am Körper verbaut werden.

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Es folgen daher erst einmal die Rücken- und Brustpanzerplatten. Es gibt hier für den Rücken eine stark detaillierte mit Schwert & Schild mitsamt Bannern und eine freie, für euer eigenes Design. Der Oberkörper ist nur aufgesteckt und mit etwas Blu-Tac gesichert, nicht verklebt. So kann ich beide Teile wieder von einander trennen, was die Bemalung deutlich vereinfachen wird.

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Nun noch der unverkennbare flache Kopf des Reavers. Das Kugelgelenk am Hals gibt ein paar Freiheiten beim Blickwinkel des Kopfs. Ansonsten gibt es hier keine Optionen. Der 2019 erscheinende Zusatzgussrahmen wird eine andere Kopfvariante abdecken, bei denen die "Maske" kleine Stoßzähne hat.

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Wir tasten uns jetzt an die Bewaffnung des Reavers heran, beginnend mit dem Apokalypse Raketenwerfer, welcher zwischen den Schultern oben auf dem Reaver montiert wird. Der Sockel kann dabei ein wenig den Neigungswinkel des Raketenwerfers anpassen. Abhängig vom Winkel muss hier der Raketenwerfer auch nicht verklebt werden, da er durch einfaches aufstecken hält und so drehbar / beweglich bleibt.

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Die Titanen-Energiefaust des Reavers kann in zwei Varianten gebaut werden, geöffnet oder geschlossen und abhängig von eurem Geschmack als linke oder rechte Hand. Ich habe mich für Links und geöffnet entschieden.

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Nun zu den beiden Fernkampftitanenwaffen, zum einen der Gatlingblaster mit sechs Läufen. Auch diese Waffe kann entweder für den linken oder rechten Arm gebaut werden.

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Die kompakte Multilaserkanone, ein Waffensystem welches auch auf dem Warlord Titan eingesetzt wird, ist die mächtigere, drei-läufige Variante des Turbolaser-Annihilator, welche auf dem Warhound zum Einsatz kommt.

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Auf den hinteren Seiten der Bauanleitung findet ihr noch ein paar alternative Posen und Ausrichtungen für die Waffen, für die ihr ein wenig die Teile modifizieren müsst oder die Waffenenergiezuführungen weglassen müsst. Diese könntet ihr aber einfach mit Draht oder Gitarrensaiten ersetzen.

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Ich habe mich für die Nahkampfwaffe am linken Arm und die Geschütze am rechten Arm entschieden. Man könnte einfach einen Magnet in die Kugelgelenke einlassen und so eine modulare Bewaffnung erzielen.

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Wie man oben sehen kann, führen die Energieleitungen der Bewaffnung an den hinteren Teil des Plasmareaktors und erst jetzt werden die fehlenden Panzerplatten am Heck des Oberkörpers verklebt. Hier kann eine kleine Lücke entstehen, diese lässt sich aber durch Liquid Green Stuff, Putty oder "Plastikschweißen" versiegeln.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Zum Schluss noch die Schulterplatten. Hier gibt es drei unterschiedliche Designs, das Auge des Horus, Opus Titanicus und ein leeres Paar.

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Ein kurzer Größenvergleich neben dem Warhound Scout Titan, sowie einem regulären und Primaris Space Marines, und ein alter Epic Ork Boy.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Wie der Warhound auch, ist der Reaver 28mm Resinbausatz für Warhammer 40.000 von Forge World erhältlich, beginnend bei 595 EUR. Vom Reaver gibt es außerdem noch eine Chaosvariante und hier bin ich wie gesagt sehr angetan vom finsteren Aussehen. Ein 28mm Reaver ist 4 mal so hoch wie das Adeptus Titanicus Gegenstück. Wir führen auch hier die neu erfundene Messleistung für Titanen fort, das Euro pro Zoll Verhältnis. Der Adeptus Titanicus Reaver schlägt hier sein Forge World Gegenstück klar mit 11,25 EUR/Zoll (45 EUR für 4 Zoll) gegenüber 52 EUR/Zoll (834 EUR für 16 Zoll). Interessant ist, dass die Preise des Reaver und Warhound so nah beinander liegen mit 11,25 und 11 EUR/Zoll im Adeptus Titanicus Maßstab, und das auch bei Forge World mit 52 zu 44 EUR/Zoll ähnlich aussieht.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

 

 

Und um die Rezension abzuschließen, der zusammengebaute Reaver Battle Titan mit den leeren Panzerplatten und dem Gatlingblaster.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Einmal mit den Schulterpanzern der Verräterlegionen.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Und ein loyaler Reaver Titan der einen Multilaser statt dem Gatlingblaster in die Schlacht führt.

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan

Fazit
Verglichen mit den Warhounds zahlt man 10 EUR weniger für die gleiche Menge an Plastik (Gussrahmen). Der Reaver ist ein gutes Stück höher und hat ein unverkennbares Design. Diese kleine Version des Forge World Titans fängt den Reaver gut ein und deckt auch die häufig genutzte Waffenkombination ab. Ja, es fehlen ein paar Optionen und auch ich bin gespannt auf den Zusatzgussrahmen / den alternativen Bausatz, aber es ist immer noch eine gute Box. Das einzige was man doch hätte verbessern können, wäre ein deutlicheres Gestalten der Verräter-Bauteile. Die Spitzen und Stacheln des Warhound Verräters waren eine subtile Designentscheidung die ich hier ein wenig vermisse. Auch die Energiefaust hätte die Klauenfinger abdecken können wie beim Warlord, um eine etwas "bösere" Nahkampfwaffe für die Verräter im Angebot zu haben.

Mit einem Preis von 45 EUR liegt der Bausatz in der Mitte des neueren Redemptor Cybot (55 EUR) und Ork Gargbot (39 EUR), passt also von der Größe her ins Games Workshop Preismodell.

Wie schon in der Review zu den Warhound Scout Titans angeschnitten, es gibt noch nicht all zu viele Informationen wohin die Reise für Adeptus Titanicus geht. Bisher ist nur bekannt, dass es die Waffengussrahmen für Reaver und Warlord auch einzeln geben soll. Es könnte auch sein, das Forge World bestimmte Optionen anbieten wird, oder auch Games Workshop direkt. Hier gäbt es z.B. die Chaos-Varianten oder alternative Schema / Baumuster und weitere Waffenoptionen. Wie oben mehrfach erwähnt gefällt mir der Chaosreaver sehr und das wäre recht einfach abbildbar in dem die Panzerplatten und der Kopf durch Resinteile ersetzt werden. Besonders für die Verräterlegionen ließen sich sicherlich Bauteile aus Bausätzen wie der Hellbrute oder Forgefiend verwenden, als Grundlage oder Umbau für die Post-Bruderkriegs Chaos Titanen.

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Den letzten Teil meiner Berichterstattung zu Adeptus Titanicus ist dieses Review "Double Feature" des Warlord Battle Titan, eine Variante mit Vulkangeschützen und eine mit Sonnenzorn Plasma-Annihilatoren und Arioch-Energieklaue.

Adeptus Titanicus - Warlord Battle Titan Adeptus Titanicus - Warlord Battle Titan

Der Warlord ist - aktuell - der Schwerste der für Adeptus Titanicus verfügbaren Kampftitanen und wird nur noch durch den sogar noch größeren Emperor Class Titan übertroffen. Obwohl der Reaver und Warhound deutlich kleiner sind und in der Produktion weniger Material verbrauchen, ist der Warlord Titan der am häufigsten gefertigte Kampftitan des Imperiums. Und sie bleiben über Jahrtausende im Dienst, manche sind so alt, dass sie bereits seit dem Großen Kreuzzeug oder sogar dem dunklen Zeitalter der Technologie im Einsatz sind. Es gibt unterschiedliche Schema und Baureihen des Warlord Titan, so hatten die ersten Warlords käferartige Rückenpanzer und das war auch von der ersten Edition bis in die späten 80er der Fall. Das war auch das Design des ersten Plastikmodells des Warlord Titans. Dem folgte eine etwas klobigere Interpretation, die nur für einen kurzen Zeitraum gegen Ende des Space Marine Spiels verfügbar war, da man bereits am Nachfolger Epic 40.000 gearbeitet hat. Das Design ist stark vom frühen Artwork inspiriert. In den späten 90ern folgte dann Mark 3, die Epic 40.000 Variante, die auch als Lucius Schema bekannt ist und als mehrteiliger Zinnbausatz angeboten wurde. Die neueste Interpretation ist das Mars Alpha Pattern und wird als 28mm Resinbausatz von Forge World sowie als 6/8mm Plastikbausatz von Games Workshop angeboten.

 

Und da der Artikel viiiiel zu lang ist und viiiiel zu Bilder lastig, der Link ins Blog; ihr kennt das Spiel ;)

 

https://www.chaosbunker.de/de/2018/12/17/adeptus-titanicus-warlord-battle-titan-2/

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Am 9.12.2018 um 18:21 schrieb SiamTiger:

Ich habe den "Wechsel" von 6 auf 8mm als Maßnahme empfunden, sich von den ganzen Drittanbietern die mittlerweile über Mailinglisten und Co alles Mögliche an GW und FW Sachen im 6mm Maßstab anbieten abzusetzen. Das erschien mir logisch und ähnlich ist es ja bei Blood Bowl z.B. durch die Bases auch gemacht worden.

 

Richtig. Aber der Maßstab wurde ja nicht auf 8mm hochgeschraubt, sondern auf 6mm. Zumindestens bis es eine Epic Neuauflage gibt oder GW endlich sagt was sie sich dabei gedacht haben, bleibt unklar was der aktuelle Maßstab exakt ist. Forumware true scale 6mm Titanen sind fast genauso groß wie die neuen offiziellen von GW. 

Aber wie in meinem Post erwähnt wurde auch nie gesagt das es 8mm ist. Zumindestens habe ich bis heute nichts dazu gefunden. Es wurde immer nur gesagt das ein Space Marine 8mm groß ist. (Das ist auch die Höhe von true scale Epic Marines. Auch bei Drittanbietern.)

 

Najut, mal gucken. Auch bei 6mm kehre ich GW endgültig den Rücken. Zugucken was passiert werde ich dennoch :D

 

Danke für die ganzen Reviews.

 

 

 

bearbeitet von DasBilligeAlien
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Weihnachten ist nah, die Feiertage haben begonnen und ich werde die zwei Wochen mit meiner Familie und meinem Hobby verbringen.

Ich habe ein kleines Weihnachtspräsent von Radaddel erhalten. Vielen Dank dafür, als zufriedener Kunde freut man sich über die Aufmerksamkeit zum Jahresende gleich nochmal. Ein paar Süßigkeiten waren drin, sowie ein kleiner Topf mit Modellbauschnee und ein Citadel Painting Handle. Die sind recht praktisch und kann man immer gebrauchen.

Radaddel Weihnachtspost

Ich bin dann noch die letzten Tage beim lokalen Merchandise-Händler CTU in Koblenz vorbeigeschneit. Er hat unter anderem Comics, TCG-Zubehör und und diverses Nerd & Geek Zubehör im Sortiment. Ich hatte dort schon die Hüllen für die Warhammer Underworld Karten gekauft und mit Nightvault und den noch kommenden Kriegerbanden macht es Sinn, sich eine anständige Lagerlösung zuzulegen. Ich habe mich vor Ort beraten lassen und mich dann für die Ultimate Guard Boxen entschieden sowie eine kleinere für das jeweils gerade aktive Deck. Oh und es gibt vor Ort auch diverse Import Getränke und Süßigkeiten. Leider ist die Verfügbarkeit von meinen Lieblingssodas etwas schwierig, weshalb ich mich für zwei Packungen Poptarts entschieden habe.

CTU Koblenz Warhammer Underworlds - Cards Warhammer Underworlds - Cards Deckguard

Ein nettes Paket gab es auch von Warlord Games. Eines deckt die Farmtiere ab. Dazu werden ich ein Unboxing / Review recht zeitnah im neuen Jahr machen. Und die zweite Lieferung enthielt den Char B1 Bis (dazu gab es auch schon die Review) zusammen mit der LeFH 10,5cm. Ich werde darauf den 10.5cm leFH 18/3 (Sf) auf Geschützwagen B2(f) umbauen und das entsprechend mit den einzelnen Schritten hier dokumentieren.

Warlord Games - Farm Animals Bolt Action - Char B1 & 10,5cm LeFH Bolt Action - 10,5cm LeFH

Ein großes Danke auch an Guy, dass er mir die Miniatur von der Crisis mitgebracht hat, da ich selbst nicht vor Ort sein konnte. Dieses Jahr ist die Eventminiatur Silvius Brabo, und eine Footsore / Gangs of Rome Mini, von der ich ausgehe, dass sie in der Goodie-Tüte drin lag. Danke nochmal und genieß die Feiertage!

Crisis 2018 - Limited Miniature

Jetzt wo die Titanen-Woche abgeschlossen ist und ich jetzt zwei Warlords, einen Reaver und zwei Warhounds habe, schaue ich mich nach passenden Farbschemen um und einem zweiten Reaver (das wird aber noch bis 2019 aufgeschoben, bis die andere Option verfügbar). Ich denke mit einem Grün und Bronze für den Loyalen und Knochenfarben mit Rot-Metallic dürfte für die Verräter gut passen. Dazu als Konstrastfarbe creme-weiß für Loyal und dunklem Grau / Schwarz beim Verräter. Wir werden sehen, vielleicht findet sich ja auch schon die Zeit, dass ich hier mit etwas Farbe herumspielen kann. Anfangen würde ich mit den Warhounds.

Adeptus Titanicus - Titan Group Adeptus Titanicus - Loyal Colour Mock up Adeptus Titanicus - Traitor Colour Mock up

Das sind von meiner Seite soweit die Weihnachtsvorbereitungen. Ich werde mich zwischen den Tagen nochmal mit Updates melden, darunter die Zubereitung des Weihnachtsessen (wie in den Jahren davor mit Beef Wellington und Pulled Turkey), einem Spielbericht und einer Zusammenfassung von 2018 (2017 gab es hier).

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Heute fand das erste Puppen Shop(p)en des Headblast Oberhausen e.V. in Oberhausen statt. Von 11 bis 14 Uhr wurde in den Vereinsräumen des Headblast in Nähe des CentrO gestöbert, getauscht und ver-/gekauft. Natürlich beginnt die Berichterstattung mit dem obligatorischen Parkplatzbild!

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Für mich war es eine denkbar entspannte Anreise. Quasi vor der Haustür auf die A3 und dann bis auf die letzten 12 km auf selbiger bleiben, kurz die A42 und dann kurz Rechts-Links-Rechts, zack ist man im Lipperfeld. Parkplätze gibt es direkt an den Räumlichkeiten oder eben entlang der Straße im Industriegebiet.

Der Event wurde im Vorfeld in diversen Foren und auf Facebook angekündigt. Dort gibt es auch die passende Gruppe Puppen Shop(p)en, in der u.a. die Anfahrt detailliert beschrieben wurde. Der Tabletop-Flohmarkt war für seine Prämiere gut besucht und das Aufgebot umfasste nicht nur Miniaturen in unterschiedlichen Maßstäben und aus verschiedenen Settings, die Organisatoren kümmerten sich auch mit Kaffee, belegten Brötchen und Kuchen um das leibliche Wohl.

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018
Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Der Termin zwischen den Jahren, ergänzt sich gut mit der Bitbox, welche traditionell im Frühjahr und Herbst stattfindet. Ich habe einige bekannte Gesichter getroffen, über's Hobby geschnackt und auch ein wenig erbeutet. Die Nähe zum Centro und die Tatsache, dass der Foodcourt (heißt hier "Oase") auch Sonntags offen hat, habe ich dann für einen ersten Besuch bei Five Guys genutzt, da sich das bei den Besuchen in Frankfurt und London nicht ergeben hat. Dabei stellt die relativ junge Fast Food Kette auch die richtigen Fragen, warum eigentlich kein Bacon im Milkshake. Der Burger ist vielleicht nicht der ansehnlichste, aber definitiv einer der saftigsten und leckersten Burger, die ich bisher gegessen habe.

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Aber zurück zum Flohmarkt und meiner Ausbeute. Ich habe die Facebook Gruppe genutzt, meine Gesuche im Vorfeld anzukündigen und konnte mich so mit Ausstellern und anderen Gästen im Vorfeld verabreden. Das hat die Ausbeute dann nochmal etwas optimiert. Das hier gab es dann im Detail:

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Ich habe bei Ralf von Fischkrieg die große Kiste durchwühlt und bin über 2 Ratling Scharfschützen aus der 2. Edition gestolpert. Die beiden Chaos Space Marines (Tzeentch und Khorne) hatte ich bei einem der anderen Besucher im Vorfeld erstanden und mir vor Ort dann übergeben lassen. Bei einem der Organisatoren, Christian, habe ich die Mini-Art-Con Miniatur von 2009 erbeutet und den großen Wurf habe ich dann bei Sven mit dem alten Forge World Chimärenturm, einem Greif und dem großen Los verschiedener Ork Miniaturen, primär aus der 2. Edition und davor.

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018 Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Mit Gregor habe ich einen größeren Tausch gemacht. Er hat von mir ein mittelgroßes Herr der Ringe Konvolut bekommen, ich von ihm diesen Fundus der Imperialen Armee.

Headblast Oberhausen - 1. Puppen Shop(p)en 2018

Dabei handelt es sich zum einen um eine ganz stattliche Grundlage an Gaunts Ghosts, dann 3./4. Edition Catachaner Scharfschützen und den alten 2. Editions Catachanern und zwei Cadianern. Was ich damit vor habe? Dazu im neuen Jahr mehr.

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Meine Suche war entsprechend fokussiert, aber es gab ein recht breites Angebot z.B. an Warmachine und Hordes, natürlich verschiedenste Warhammer Produkte, aber auch Flames of War, Gelände und Tabletopregelwerke und -bücher. Die Organisation lief flüssig, der Flohmarkt war gut besucht. Es stellt sich die Frage, wenn mehr Anbieter kommen bzw. noch mehr Besucher, ob die Räumlichkeiten ausreichen oder auf einen etwas größeren Veranstaltungsraum ausgewichen werden muss. Ich finde den Termin zum Jahreswechsel interessant, da er sich für mich gut realisieren lässt und bin gespannt auf das nächste Mal.

In diesem Sinne, bis morgen zum Jahresabschluss-Post. Schönen Sonntag noch.

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Ja, das Thema Mitte Deutschland ist schwierig. Das Ruhrgebiet ist ein ungemeines Ballungszentrum, viele Clubs, viele Hobbyisten, viele (Ex-) GW Mitarbeiter. Das sorgt für eine entsprechende Tiefe im An- und Aufgebot, die sich schwer replizieren bzw. künstlich erzeugen lässt. Die Flohmärkte sind aber mehr und mehr im Kommen und es gibt auch schöne dezentrale Sachen, wie die Kramkiste aus dem Sweetwater.

 

Aber jetzt erst einmal der Jahresrückblick.

 

Ein weiteres Jahr ist vorbei auf dem Chaosbunker und mit 2019 steht auch das 10-Jährige Jubiläum des Blogs sowie mein 23. Jahr im Hobby an. Wir sind dem Konzept im zweisprachigen Inhalt, also die Artikel auf deutsch und englisch anzubieten, treu geblieben. Und ähnlich wie im letzten Jahr, war auch dieses ein ereignisreiches, sowohl im Bezug auf das Hobby als auch privat.

Chaosbunker Annual Review 2018

Auf die Hochzeit im letzten Jahr folgte in diesem Jahr dann eine kleine Tochter im Spätsommer und ein paar Monate Elternzeit. Das Thema habe ich nochmal separat in einem Spin-Off Blog Little Big Adventures beleuchtet und dort meine Erfahrungen als Vater ein wenig zusammengefasst.

Player3 in Baby Carrier Warhammer Fest Europe 2018

Die Zeit daheim und die Tatsache, dass einer der Gastautoren zu einem festen Mitschreiber geworden ist, hat an der Stelle natürlich stark dazu beigetragen, die Anzahl der Artikel hier zu erhöhen. An der Stelle noch einmal vielen Dank an Daniel für die tatkräftige Unterstützung und das Beisteuern zahlreicher bemalter Miniaturen auf dem Blog. Von den 140 Artikeln die es 2018 auf das Blog geschafft haben, waren knapp die Hälfte Reviews, 68 um genau zu sein. Das sind mehr Rezensionen als es letztes Jahr komplett an Beiträgen gab. Am Anfang des Jahres hatte ich mir mal als Ziel gesetzt auf Facebook bis zum Jahresende die 500 Likes zu knacken. Das haben wir schon recht früh geschafft und sind auch gut über das gesetzte Ziel hinaus mit 600+ Likes Stand Dezember 2018.

Da mir das Reisen und Besuchen von Cons, Messen und anderen Tabletopveranstaltungen am Herzen liegt, wurde das natürlich in diesem Jahr fortgeführt. Das Jahr hat da stark angefangen, mit unserem Unternehmen Seelöwe 2018, bei dem wir den Besuch zur Salute etwas ausgedehnt haben und einen Tag in Nottingham dran gehangen haben, so konnten wir dann noch einmal zur Warhammer World und auch die neuen Räumlichkeiten von Mantic Games sowie das neue HQ-Ladenlokal von Warlord Games besuchen.

Intro to Salute 2018 - Games Workshop Warhammer World Mantic Games Studio 2018 Warlord Games - HQ Store & Studio

South London Warlords - Salute 2018 Kildaire Paintworks South London Warlords - Salute 2018 Games Workshop - Warhammer World

Aber wir waren nicht nur im Vereinigten Königreich. Da gab es noch den Besuch des Warhammer Fest Europe (Der Games Day kommt wieder nach Deutschland), der erste Besuch beim Rhein Main Multiversum und natürlich auch der Herzog von Bayern. Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur Crisis geschafft und hatte dann als Ersatz kurzfristig die Spiel in Essen angesteuert. Das war kein adequater Ersatz und insgesamt auch eher eine durchwachsene Erfahrung, daher steht das für die kommenden Jahre definitiv nicht mehr auf dem Zettel. Die Crisis ist dafür aber ganz weit oben auf meiner 2019 Liste und so wie es aktuell ausschaut, werde ich es 2019 auch endlich einmal zur Tactica schaffen. Da freue ich mich schon sehr drauf!

Warhammer Fest Europe 2018 Warhammer Fest Europe 2018 Herzog von Bayern / Duke of Bavaria 2018 Herzog von Bayern / Duke of Bavaria 2018 6. Rhein Main Multiversum 6. Rhein Main Multiversum

Wie auch im letzten Jahr, entfiel etwa die Hälfte der Beiträge auf Reviews. Dabei haben wir hier die 200er Marke für Reviews auf Deutsch durchbrochen (und die 150er für die englischen). Immer noch ein solider Fokus aus den zweiten Weltkrieg / Bolt Action, aber die anderen Segmente sind am wachsen. Meine Favoriten unter den Reviews waren zum einen der neue Plastikbausatz des Marder III, die positive Überraschung mit Warhammer Underworlds Shadespire und die Killzone Geländesets für Kill Team, insbesondere der Sector Mechanicus.

Bolt Action - SdKfz 139 Marder III Games Workshop - Warhammer Underworlds Shadespire Warhammer 40.000 - Killzone Sector Mechanicus

Ich werde mir nicht vornehmen die 68 Reviews im nächsten Jahr nochmal zu toppen. Klar, wird es weiterhin Reviews geben, aber ich möchte den Fokus mehr auf die Artikel bzw. Projekte und deren Fertigstellung legen. Manche der Reviews sind recht zeitintensiv in der Vorbereitung und in der Zeit könnte man auch einiges bemalt bekommen. Daher werde ich die Verteilung noch einmal neu bewerten. Aber Dank Daniel gab es hier dieses Jahr auch deutlich mehr bemalte Miniaturen zu sehen, als nur meine Ersatz-Stug, den Königstiger in Wintertarn und ein paar halbbemalte Halblinge.

Bolt Action - Ersatz StuG III Bolt Action - Ersatz StuG III Bolt Action - King Tiger with Zimmerit Bolt Action - King Tiger with Zimmerit Blood Bowl Halflings

Was kann man also für das kommende Jahr erwarten? Los gehen wird es mit der Berichterstattung über meine Küchenaktivitäten der letzten Tage um da an den anderen Feiertagsgerichten der letzten Jahre anzuknüpfen. Wir haben Ospreys Black Ops angetestet und werden das in einem kurzen Spiel-/Erfahrungsbericht aufbereiten. Dieses Jahr wurden moderne Konflikte aufgegriffen und das wird auch noch ausgebaut / fortgeführt. Ich habe außerdem Blood Red Skies und weitere Fliegerthemen in Vorbereitung. Die Inq28 Reihe soll ausgebaut werden und ich versuche da auch in einem persönlichen P250 Oldhammer Projekt mit einem meiner ältesten Freunde einzusteigen, dazu aber mehr im Januar. Ich habe auch noch ein paar Photohintergründe für die Berichterstattung besorgt und die sollen natürlich eingesetzt werden.

Revell - Ju-88 A-4 Ju-87 Stuka vs Bf109 Inquisitor - 54 vs 28mm Scale

Scenic Backdrops Scenic Backdrops Scenic Backdrops

Was bleibt noch offen? Mit dem Jahreswechsel gibt es natürlich auch Wünsche und Pläne. Als Tabletopper gibt es da natürlich den üblichen Wunsch, etwas mehr zu machen, in der Regel mehr Malen und Spielen. Aber das wurde alles schon oben erwähnt. Also worauf freue ich mich 2019?

  • Agincourt Kavallerie von Perry Miniatures (bereits vorbestellt)
  • E-Serie / mehr Konzeptpanzer im 1:56  / 28mm Maßstab (hier hat mir ein kleines Vöglein schon etwas gezwitschert ;) )
  • Die Anzahl der unbemalten Modelle in meiner Sammlung zu reduzieren (entweder durch bemalen oder verkaufen)

Und dann habe ich meine Wünsche aus 2016 noch gefunden und da ist immer noch einiges aktuell:

  • Weniger sinnlose Neuheiten
  • Eine Stärkung und Konsolidierung des Tabletopmarktes
  • Mehr Miniaturen für die Zwischenkriegsperiode 1918-1930
  • Ein bedachteres Nutzen des Crowdfunding
  • Ein paar schicke Modern Combat Modelle (vielleicht von den Perrys oder Paul Hicks modelliert?!)

Ich würde mir auch gerne mehr Einheit in der Tabletopszene, insbesondere in Deutschland wünschen. Wir haben dieses Jahr zwei Großhändler verloren mit Fantasyladen und Fantasy Warehouse, was bedeutet das manche Produkte die von den beiden importiert und betreut wurden, nun schwerer erhältlich sind. Dann steht da noch die Unklarheit mit dem Brexit im Raum, was dadurch dass ein Großteil der Produkte aus dem Vereinigten Königreich kommen, sich auch auswirken wird. Die Details sind da aber noch ungewiss, es könnte aber z.B. auch die Shows wie die Crisis belasten.

Das ist es soweit für 2018. Ich möchte mich für die breiten und positiven Rückmeldungen bedanken, die wir dieses Jahr bekommen haben. Das motiviert nochmal die Schippe extra drauf zu legen. Wir freuen uns auf 2019, mit etwas mehr Hobbyfokus im Mix und besonders mehr bemalten Miniaturen.

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Willkommen in 2019, und wir starten direkt mit Essen ins neue Jahr! Eigentlich wollte ich das Ofenhühnchen in Salzlake vorstellen, dass ich für Weihnachten gemacht habe, aber da war ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden und muss da das Rezept nochmal überarbeiten, bevor ich das teile.

Wir hatten an Silvester ein befreundes Paar zu Gast, die selbst einen Säuglich haben. Daher galt es für das Essen etwas zu finden, was man über den ganzen Abend hinweg essen konnte, ohne dass es matschig oder überkocht wird, daher sind wir bei der Idee mit Tapas und dergleichen gelandet. Den Abend vor Silvester habe ich dann schon mal angefangen, die Guacamole vorzubereiten.

New Year's Eve Dinner - Guacamole New Year's Eve Dinner - Guacamole New Year's Eve Dinner - Guacamole

Recht einfache sache. Man braucht nur zwei reife Avocado, drei Knoblauchzehen, zwei kleine Tomaten. Der Knoblauch wird gepresst oder kleingehackt und die Tomaten kleingewürfelt. Die Avocado entsteinen und mit einer Gabel zerdrücken, anschließend mit Knoblauch und Tomate vermischen. Etwas Pfeffer und Salz nach Geschmack dabei. Ichh habe dann die neue Tupperware direkt zum Entsaften einer Limette verwendet. Der Limettensaft und ein paar Löffel Naturjoghurt werden dem Rest beigegeben und gut umgerührt. Jetzt für bis morgen zum Ziehen in den Kühlschrank. Man kann den Kern der Avocado in die Guacamole legen, dass soll vor dem Braun werden schützen. Guacamole passt zu verschiedenen Gerichten, nicht nur mexikanischem Essen.

Der Hauptgang waren Albondigas, spanische Fleischbällchen in Tomatensoße. Dazu ist die Basis 800g gehackte Tomaten, drei mittelgroße Zwiebeln (ich habe zwei Weiße und eine Rote der Würze wegen verwendet), etwas Knoblauch, Lorbeerblätter, Thymian und Chilischoten (abhängig vom eigenen Schärfebedürfnis).

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Alles würfeln, den Knoblauch kleiner als den Rest und mit etwas Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen. Nach zwei Minuten dann die Tomaten beigeben, Pfeffer und Salz, ein paar Lorbeerblätter und abhängig vom eigenen Geschmack etwas Zucker und einen Esslöffel Gemüsebrühe, und natürlich die Chilischoten. Ich empfehle hier Handschuhe, insbesondere wenn man mit schärferen Chilis arbeitet. Während des Kochen, da man seine Hände häufig(er) wäscht, ist die Haut beansprucht und schneller gereizt, das gilt insbesondere für die Schärfe der Chilis. Zu Weihnachten habe ich auch die schwarzen Hipster-Foodblogger, die gibt es dann in Zukunft auch zu sehen.

Das lässt man jetzt schön vor sich hin köcheln und etwas andicken auf niedriger Hitze.

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Als nächstes dann die Fleischbällchen. Es gibt unterschiedliche Arten wie man diese zubereiten kann, hier wird z.B. Ei und Paniermehl zum binden verwendet. Und da es sich hier um Albondigas und nicht einfach nur Fleischbällchen handelt, sind noch Pinienkerne und Knoblauch mit drin. Man kann auch Petersilie hinzufügen, wenn man möchte. Ich habe ein Pfund Rinderhack verwendet, man kann aber auch halb-halb Rind und Schwein verwenden. 20g Pinienkerne, ein Ei und 3-4 Knoblauchzehen dazu. Die Zutaten vermischen und darauf kleine, wallnuss-große Bällchen formen. Man könnte die Hackfleischbällchen direkt in der Soße garen, aber damit sie nicht die Form verlieren, empfehle ich ein kurzes Anbraten von allen Seiten in einer Pfanne und dann zum durchgaren in die Tomatensoße. Auf niedriger Flamme kann man das Gericht über mehrere Stunden warm halten.

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Ich habe außerdem noch ein paar knusprige Chicken Nuggets gemacht, ähnlich wie in meinem alten Rezept. Allerdings habe ich das Geflügel, welches vorher in Buttermilch eingelegt wurde, nicht in Mehl sondern Speise-/Maisstärke gewälzt. Anstelle der gequirlten Eier habe ich nur das Eiweiß mit Wasser gemischt. Die Panade waren wieder zerstoßene Tortilla-Chips. Die Nuggets kamen für 5 Minuten bei 180° in den Ofen, dann wenden und nochmal für 5 Minuten in den Ofen. Zum Schluss habe ich etwas Butter geschmolzen und mit dem Saft einer Limette und etwas Chilipulver vermischt. Das wurde über die Nuggets gegossen und nochmal 5 Minuten im Ofen gebacken. Man kann den letzten Schritt auch bis kurz vor dem Servieren herauszögern.

New Year's Eve Dinner - Chicken Nuggets New Year's Eve Dinner - Chicken Nuggets

Und als weitere Option habe ich ein paar Bratpaprika mit Frischkäse gefüllt und mit Schinken umwickelt. Etwas Öl darüber geben und dann für 10 Minuten bei 180° in den Ofen, die letzten 2 Minuten dann mit der Grillfunktion.

New Year's Eve Dinner - Peppers with Cream Cheese and Bacon New Year's Eve Dinner - Peppers with Cream Cheese and Bacon

Ich habe es leider versäumt Bilder des fertig angerichteten Tisch zu posten, aber die leeren Teller sprechen glaube ich für sich selbst. Die Tapas und das Fingerfood waren eine gute Entscheidung und konnten über den ganzen Abend hin gegessen werden. Es hat auch super geklappt, da wir zwischen drin nach den Kindern schauen konnten, ohne dass etwas kalt wurde. Passt also auch zum Spieleabend oder ähnlichen Veranstaltungen.

New Year's Eve Dinner 2018

Das ist der Startschuss für die Artikel in 2019! Morgen geht es dann wieder mit dem Hobby weiter.

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Letztes Jahr oder das Jahr davor habe ich die Fernsehversion vom 1981er Original Das Boot auf Amazon gesehen (das war damals noch in Prime inbegriffen). Die 6-teilige Fassung mit über 300 Minuten Laufzeit hatte aufbereitetes Video- und Tonmaterial. Im November und Dezember 2018 ist dann die gleichnamige Serien-Vorsetzung, mit 8 Folgen in der ersten Staffel auf Sky angelaufen. Es spielt 9 Monate nach dem Film und durch die fast 40 Jahre zwischen beiden Filmen, entsprechend auch mit anderen Schauspielern. Ich hatte damals die Gelegenheit die Kulisse und das U-Boot Innere in den Bavaria Studios in München zu sehen. Das war schon ziemlich beeindruckend anzusehen und transportierte die Enge des Schiffs sehr gut rüber.

Die Fortsetzung basiert ebenfalls auf den Büchern von Lothar-Günther Buchheim, aber nicht nur auf Das Boot von 1973 sondern auch auf das Folgewerk Die Festung, welches 1995 erschien. Die Handlung der Serie ist in zwei Erzählstränge geteilt, einmal an Land in La Rochelle und einen weiteren zur See bzw. im U-Boot, U-612. Ich habe die Zeit zwischen den Feiertagen genutzt und mir die Serie angeschaut. In der Besetzung finden sich ein paar bekannte Namen, die auch schon international vor der Kamera standen. Am bekannsteten dürfte sicherlich Tom Wlaschiha sein, den die meisten aus seiner Rolle in HBOs Game of Thrones als Jaqen H'Gar kennen. Er spielt Gestapo Kriminalrat Hagen Forster. Ein weiterer Schauspieler der auch außerhalb von Deutschland bekannt sein dürfte ist Rainer Bock, der als Fregattenkapitän Gluck mitspielt. Zuletzt konnte man Bock als Leiter der Ingenieure in der 4. Staffel von AMCs Better Call Saul sehen, aber er war auch in Homeland, SS-GB und Inglorious Basterds zusehen. Und den Zusehern des Öffentlich-Rechtlichen dürfte auch der Korvettenkapitän Wrangel bekannt vorkommen, dieser wird von Stefan Konarske gespielt und er war als Ermittler 5 Jahre für den Dortmunder Tatort im Einsatz.

Aber zur Serie. An sich gut produziert, aber nicht richtig griffig. Die erste Staffel kommt sehr glatt daher, man möchte der breiten Masse gefallen und nicht anecken. Das ist etwas schade, da auch die Rollen der Schauspieler, die an sich gute Arbeit leisten, nicht überzeugend sind. Es ist 1943, also entfernt von der Euphorie der frühen Kriegsjahre und die Offiziere in Frankreich verhalten sich wie im Ferienlager. Das Original war ein Anti-Kriegsfilm und zeigte dies auch mit den Anstrengungen auf dem Schiff. Aber diese Fortsetzung platziert eher sehr forcierte und konstruierte Moralfragen entlang der 8 Folgen. Wie oben erwähnt, fühlen sich einige Abschnitte der Geschichte nicht so richtig passend an und die Art wie es dargestellt wird, dient weniger darum die Geschichte zu erzählen als dem Publikum 2018 möglichst zu gefallen. Da wäre das albern konstruierte Liebesdreieick, der ganze Widerstands-Part nimmt sehr viel Zeit der Serie in Anspruch und die könnte eher dazu verwendet werden, um die Geschichte zur See weiterzuentwickeln. Dabei ist der Film so entfernt von der Dynamik oder dem Stil anderer Kriegsfilme, dass wenn nicht ab und an die Flagge der Kriegsmarine auftauchen würde, man fast vergessen könnte, dass es während des zweiten Weltkrieg spielt. Es fallen keine Heil Hitler zwischen Offizieren, Gestapo Kriminalrat Forster ist mehr damit beschäftigt, seinen Wohnsitz für nach den Krieg zu sichern als den Ermittlungen durch die Anschläge der Resistance nachzugehen usw. Dazu kommt, es ist eine deutsche Produktion und manche Szenen mit den nicht-deutschsprachigen Schauspielern wurden wohl auf englisch gedreht und dann komplett synchronisiert. Man merkt diese Unterbrechung, da es nicht so richtig rund ist. Auch werden dann in manchen Szenen Übersetzer eingesetzt und das ist auch nur so bedingt glaubwürdig. In anderen Filmen wie Casablance, Allied or Inglorious Basterds sprechen die Verbindungsoffiziere, Gestapo-Leute usw. 3 Sprachen und mehr und hier hat man in Frankreich Personal, welches nicht mit den Kollaborateuren sprechen kann? Nun, wie dem auch sei, es scheint genügend Leuten gefallen zu haben, es wurde nämlich schon eine zweite Staffel beauftragt.

Mit Babylon Berlin ist übrigens eine weitere Sky (Ko-)Produktion zur Zeit in der Mediathek kostenlos verfügbar.

Aber genug zum Film. Wir wissen alle wie das ist, man hat was gelesen/gesehen und überlegt dann, wir kriege ich das abgebildet im Tabletop. Ich habe selbst ein paar passende Miniaturen der Seestreitkräfte aus der Ära. In 28mm sind das die Kriegsmarine von Warlord Games, die von Paul Hicks modellierte U-Boot Besatzung von Empress und dann noch die Vor-/Zwischenkriegs Red Sailors / Rote Marine von Tsuba Miniatures (ebenfalls von Hicks modelliert).

Warlord Games - Kriegsmarine Empress Miniatures - U-Boot Crew Tsuba Miniatures - Red Sailors

Dann gibt es da noch die Grauen Wölfe von Artizan Design, zwei Blister (Grey Wolves I und Grey Wolves II) in ihrem Pulp WK2 Sortiment und eine Schiffs-/U-Boot Besatzung von Brigade Games. Es gibt sogar zwei U-Boote im 28mm Maßstab, eines von Empress aus Resin und Zinn und einen MDF Bausatz von Blotz.

Empress - U-Boat Empress - U-Boat Blotz - Submarine

Mir wurde vor ein paar Tagen auch auf Instagram das U-BOOT Brettspiel von Phalanx gezeigt, welches über Kickstarter finanziert wurde. Pegasus Spiele wird sich um die deutsche Übersetzung kümmern. Sieht ansprechend aus, sollte ich mir wohl mal anschauen.

Phalanx Games - Das U-Boot

Bisher hatte ich an Schiffs-Spielen nur mit Schiffe Versenken (dö-döm) und Ospreys "They come unseen" (habe ich auf der Spiel 2015 gesehen) zu tun.

Für Spiele auf den Schiffen selbst, da dürfte sich Black Ops ganz gut für Enteraktionen und dergleichen anbieten. Einen schicken Tisch zu dem Thema habe ich beim TerrainBuilder entdeckt, er hat den Tisch für die Tactica 2017 vorbereitet. TT Combat hat einen MDF Bausatz eines Cargoschiffs im Sortiment, Andere bauen z.B. auf Basis von Playmobil-Schiffen um. Abhängig davon, ob es zwingend 3D sein muss, kann man sicherlich im Rollenspielzubehör Bodenpläne von Schiffen ergattern. Recht günstig oder sogar umsonst, je nach dem wie lange man sucht.

TT Combat - Cargo Ship

Für wirkliche Schiffskämpfe ist 28mm einfach zu groß. Hier habe ich aber ein Auge auf Cruel Seas, und sobald hier die Grundbox landet, werde ich mich damit auch auseinandersetzen im 'Bunker.

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Nostalgie ist etwas, das einem häufig begegnet. Ob man sich z.B. für alte Spielekonsolen aus seiner Jugend oder die Autos mit denen man aufgewachsen ist begeistert (das Auto von euren Vätern, Onkeln, oder die Supersportwagen aus den Motorsportmagazinen). Und dieses Phänomen gibt es eben auch im Tabletop. Natürlich nicht nur bei Warhammer und seinen Nebensystemen, aber in diesem Fall ist Oldhammer wirklich ein Begriff.

Ähnlich wie Oldtimer oder andere "Vintage"-Sammelhobbies, ist die Auswahl recht breit. Manche Ziele oder Projekte sind einfacher realisierbar als andere. Zum Beispiel ist die Sammelleidenschaft meines Schwagers für klassische Nintendo Systeme mit den Originalspielen (und eben nicht auf retropie zu setzen) was ganz anderes, als ein Ferrari F-40 oder Lamborghini Countach der im Jugend-/Kinderzimmer als Poster an der Wand hing. Aber da mir z.B. der Platz und die Zeit fehlt, mir ein Projekt wie einen BMW E30 325i anzulachen oder die 100.000 EUR für einen echten Schwimmwagen, bleibe ich bei den Tabletopsystemen meiner Jugend. Ich hatte 2016 schon einmal über Oldhammer geschrieben, als Teil des damaligen Sweetwater / Tactica Wettbewerb.

BMW E30 325i Schwimmwagen Games Workshop Warhammer Store Darmstadt

Dabei ist der Begriff Oldhammer allerdings nicht ganz klar definiert. Abhängig davon, mit wem man über was spricht, z.B. Warhammer Fantasy Battles (WHFB) oder Rogue Trader (RT) / 40.000 (40k), sind die umfassten Zeitabschnitte etwas verschoben. Der harte Kern der Oldhammer Gruppe definiert Oldhammer als alles zwischen 1972 und 1992. Nach der Definition wäre nur Rogue Trader Oldhammer, und alles danach, also alle offiziellen Warhammer 40.000 Veröffentlichungen nicht abgedeckt. Manche der (späteren) Erscheinungen aus dem Zeitraum wird Midhammer genannt. Da aber manche der Modelle der Editionen der 90er Jahre, selbst erst in den frühen 90ern und teils 80ern stammen, wird Oldhammer auch teils als alles was vor 2000 erschienen ist, Ich würde mich auch der Definition anschließen, da man so von ca. 20 Jahren und älter spricht, ähnlich wie bei Old- und Youngtimern, bei denen die Definition auch 30 bzw. 20 Jahre und älter sind.

Bei alten Games Workshop Modellen ist die Frage des Preises klar abhängig davon, wonach man sucht. Eine klassische Space Marine Armee aufzubauen, ist deutlich einfacher und vergleichsweise günstig, da es früher schon viele Spieler gab und entsprechend viele Bestände noch da sind. Wobei hier natürlich auch innerhalb des Sammelgebiets Abstufungen zu machen sind, so ist ein Ordenspriester auf Bike was anderes als ein normaler Space Marine mit Bolter. Gleiches gilt natürlich auch für die anderen Systeme, da sind Waldelfen schon exotischer als bspw. Imperium. Und so verhält es sich auch bei den Nebensystemen, ein klassisches Blood Bowl Team ist weniger selten als eine Battlefleet Gothic Flotte (obgleich nicht wirklich ein Oldhammer System). Aber warum möchte ich jetzt Geld für Miniaturen ausgeben, die 20 Jahre und älter sind? Dann auch noch primär aus Zinn sind und es nur wenige Plastikbausätze gab, die in der Regel deutlich weniger Details haben, als die neueren Bausätze?

But Why Meme

Nun, mein erster Kontakt mit dem Hobby war 1995/96. Mein erstes Spiel war die 3. Edition von Blood Bowl, die ich damals zu Weihnachten erhielt. Es war ein in sich geschlossenes Set und günstiger als die anderen Systeme, damit auch weniger Risiko, da meine Eltern sich damals nicht sicher waren, ob ich da bei bleibe. Mein erster White Dwwarf die deutsche Ausgabe #11 (Aug/Sep' 96), und kein Vergleich zu den englischen Ausgaben. Aber ich war infiziert. Meine allererste Miniatur war ein Blood Angels Sergeant, den ich für 12 DM im Kölner Games Workshop gekauft und direkt im Laden bemalt habe. Die Modelle haben etwas ehrliches. Sie sind gut modelliert und daher dankbar zu bemalen, mit ihren überzeichneten Details und unverkennbaren Stil, der durch Namen wie Perry, Goodwin, Morisson und Co geprägt wurde. Auch das Artwork von Gibbons, Blanche und England spielen hier eine ganz große Rolle, ebenso wie der von McVey geprägte Stil der 'Eavy Metal Bemalung.

Warhammer 40,000 - 2. Edition White Dwarf #11 Germany Warhammer 40.000 - Blood Angels Sergeant

Meine erste richtige Armee waren Eldar in der 2. Edition von Warhammer 40.000. Die Edition wurde von 1993 bis 1998 angeboten (auf Deutsch erst 1994). Ich habe mir im Herbst 1997 von meinem eigenen Geld die Grundbox gekauft und war damals darauf auch sehr stolz. Warum hatte ich mich fü Eldar und keine der beiden Starterarmeen entschieden? Nun, zum einen spielte gefühlt jeder Space Marines und Orks als Massenarmee waren für einen gerade erst Teenager ein zu teures Projekt. Ich hatte mich daher für eine "Elitearmee" mit punktintensiven Einheiten entschieden, da ich dafür weniger Modelle brauchte und das zum einen günstiger aber auch schneller bemalt war. Die alten Blister der Aspektkrieger hatten in der Regel genügend Modelle um direkt regelkonform als Einheit aufgestellt zu werden. Die Einheiten waren 3 bis 7 Modelle groß und die Blister deckten üblicherweise 3 bis 5 Modelle ab. So hatte ich dann Schwarze Khaindar, Kriegsfalken, ein paar Gardisten, Jetbikes und eine Viper, und durch den 50 DM Gutschein den es als Boni für das White Dwarf Abo gab auch meinen ersten Panzer, einen Falcon. Damals ein sensationell neuer Plastikbausatz, mit geschwungenen Formen was ganz anderes als die Imperialen Panzer. Ich habe sogar noch ein Bild gefunden aus einem der Spiele die wir damals gespielt haben. Tja, das waren die Anfänge der digitalen Photographie, daher entsprechend dürftige Bildqualität.

Warhammer 40,000 - Eldar

Die 2. Edition von Warhammer 40.000 war auch kein Großschlachtensystem. Es war auf Trupp / Zugebene ausgelegt, mit etwa 20 bis 50 Modellen pro Seite und nur wenigen Fahrzeugen, wenn überhaupt. Das war auch etwas, was mich angesprochen hat, als vor ein paar Jahren Bolt Action erschienen ist. Es hatte diesen 2. Edi 40k Flair. Und das macht dann auch ein Retro Oldhammer Projekt deutlich zugängiger als z.B. Herohammer. Man braucht nämlich gar nicht so viele Modelle für eine "normale", spielbare Armee. Das was heute in den Getting Started Boxen verkauft wird, war früher schon mal eine ganze Armee.

Citadel Catalogue 1993 - 1500 Pts Armies Citadel Catalogue 1992 - 2000 Pts Armies

(Bilder aus den Citadel Katalogen von 1992 und 1993, Quelle SoLegends)

Es gab damals auch noch keine Armeeorganisationsbögen. Man hatte drei Kategorien aus denen man seine Armee zusammengestellt hat, Charaktere, Einheiten und Unterstützung. Abhängig von dem jeweiligen Codex konnten hier die Aufteilungen etwas variieren, aber normalerweise musste man mindestens 25% der Punkte in Einheiten stecken und maximal 50% in Charaktere oder Unterstützung. Man konnte seine Helden und Charaktere mit Ausrüstungsgegenständen ausstatten, es gab viele Karten in unterschiedlichen Größen auf dem Spieltisch und auch Missionskarten, die verdeckt gezogen wurden und nur dem jeweiligen Spieler bekannt waren. Es spielte sich recht anders als Rogue Trader, aber das war auch nochmal eine Zeit vor meiner. Ich weiß hier primär, dass es rollenspiellastiger war verglichen mit den neueren Editionen.

Mit Oldhammer anzufangen ist auch gar nicht so teuer oder schwierig. Abhängig davon, wie tief man einsteigen möchte, reicht einem erst einmal die Grundbox bzw. die drei Bücher und das Codex Armeelisten Heft. Wer selbst noch nicht die 2. Edition gespielt hat, aber Shadow War Armageddon, konnte sich schon einen recht guten Eindruck von den Regeln machen. Ich habe mir auch vor Jahren die Erweiterungen / Codices der 2. Edition gesichert. Verglichen mit den Büchern der 3. und 4. Edition ist hier der Hintergrund / Fluff noch deutlich ausführlicher. Die alten Codices sind in der Regel zwischen 8 bis 15 EUR erhältlich, wobei manche wie z.B. Tyraniden oder Adeptus Sororitas schon seltener sind. Und davon eine vollständige Weltenbrand Erweiterung zu haben, sprechen wir besser gar nicht.

Warhammer 40,000 - 2. Edition Warhammer 40,000 - 2. Edition Warhammer 40,000 - 2. Edition

Nächste Woche werde ich passend hier zu ein 2. Editions Projekt vorstellen, aber das mache ich nicht alleine, ich habe hier etwas Unterstützung von einem guten Freund, der selbst ein Rogue Trader / 2. Edition Projekt begonnen hat und wir werden uns dazu äußern, was uns hier vorschwebt. Ich hoffe euch hat der kurze Ausflug in die Vergangenheit gefallen und ihr kommt bald wieder.

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