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TabletopWelt
  • Ankündigungen

    • Raven17

      AoS auf der ETC   20.02.2019

      Jungs, Mädels, Diverse...   wer schon immer Bock hatte, D auf der ETC zu vertreten - DAS internationale Turnier überhaupt zu erleben und einfach mal etwas "über den Tellerrand" hinaus zu schauen; dem sei Sir Löwenherz´s Initiative dringend ans Herz gelegt!
    • Zaknitsch

      Die "Arcane Power"-Malchallenge März 2019   19.03.2019

      Hallo allerseits,   in diesem Monat geht es kräftig magisch zu. Denn das Motto lautet:   "Arcane Power"   Die konkrete Interpretation des Themas liegt bei euch. Es ist egal aus welchem Genre/Spielsystem die Miniatur stammt oder welchen Maßstab sie hat, Hauptsache sie spiegelt das jeweilige Motto irgendwie wider. Wer mehr als eine Mini bemalen möchte, kann dies gerne tun, allerdings wird aus Gründen der Übersichtlichkeit dann am Ende über die individuelle Gesamtleistung und nicht jede Einzelmini abgestimmt. Basegestaltung ist hierbei nicht verpflichtend, aber gerne gesehen. Ebenso steht es euch frei, ob ihr euren Beitrag mit einer ansprechenden Präsentation und einem Flufftext ergänzt (ist aber ebenso gerne gesehen!). Ihr könnt euch also austoben, wie es Zeit und Motivation zulassen.        
SiamTiger

Siamtigers Log-o-rama Part II

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Ja, das Thema Mitte Deutschland ist schwierig. Das Ruhrgebiet ist ein ungemeines Ballungszentrum, viele Clubs, viele Hobbyisten, viele (Ex-) GW Mitarbeiter. Das sorgt für eine entsprechende Tiefe im An- und Aufgebot, die sich schwer replizieren bzw. künstlich erzeugen lässt. Die Flohmärkte sind aber mehr und mehr im Kommen und es gibt auch schöne dezentrale Sachen, wie die Kramkiste aus dem Sweetwater.

 

Aber jetzt erst einmal der Jahresrückblick.

 

Ein weiteres Jahr ist vorbei auf dem Chaosbunker und mit 2019 steht auch das 10-Jährige Jubiläum des Blogs sowie mein 23. Jahr im Hobby an. Wir sind dem Konzept im zweisprachigen Inhalt, also die Artikel auf deutsch und englisch anzubieten, treu geblieben. Und ähnlich wie im letzten Jahr, war auch dieses ein ereignisreiches, sowohl im Bezug auf das Hobby als auch privat.

Chaosbunker Annual Review 2018

Auf die Hochzeit im letzten Jahr folgte in diesem Jahr dann eine kleine Tochter im Spätsommer und ein paar Monate Elternzeit. Das Thema habe ich nochmal separat in einem Spin-Off Blog Little Big Adventures beleuchtet und dort meine Erfahrungen als Vater ein wenig zusammengefasst.

Player3 in Baby Carrier Warhammer Fest Europe 2018

Die Zeit daheim und die Tatsache, dass einer der Gastautoren zu einem festen Mitschreiber geworden ist, hat an der Stelle natürlich stark dazu beigetragen, die Anzahl der Artikel hier zu erhöhen. An der Stelle noch einmal vielen Dank an Daniel für die tatkräftige Unterstützung und das Beisteuern zahlreicher bemalter Miniaturen auf dem Blog. Von den 140 Artikeln die es 2018 auf das Blog geschafft haben, waren knapp die Hälfte Reviews, 68 um genau zu sein. Das sind mehr Rezensionen als es letztes Jahr komplett an Beiträgen gab. Am Anfang des Jahres hatte ich mir mal als Ziel gesetzt auf Facebook bis zum Jahresende die 500 Likes zu knacken. Das haben wir schon recht früh geschafft und sind auch gut über das gesetzte Ziel hinaus mit 600+ Likes Stand Dezember 2018.

Da mir das Reisen und Besuchen von Cons, Messen und anderen Tabletopveranstaltungen am Herzen liegt, wurde das natürlich in diesem Jahr fortgeführt. Das Jahr hat da stark angefangen, mit unserem Unternehmen Seelöwe 2018, bei dem wir den Besuch zur Salute etwas ausgedehnt haben und einen Tag in Nottingham dran gehangen haben, so konnten wir dann noch einmal zur Warhammer World und auch die neuen Räumlichkeiten von Mantic Games sowie das neue HQ-Ladenlokal von Warlord Games besuchen.

Intro to Salute 2018 - Games Workshop Warhammer World Mantic Games Studio 2018 Warlord Games - HQ Store & Studio

South London Warlords - Salute 2018 Kildaire Paintworks South London Warlords - Salute 2018 Games Workshop - Warhammer World

Aber wir waren nicht nur im Vereinigten Königreich. Da gab es noch den Besuch des Warhammer Fest Europe (Der Games Day kommt wieder nach Deutschland), der erste Besuch beim Rhein Main Multiversum und natürlich auch der Herzog von Bayern. Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur Crisis geschafft und hatte dann als Ersatz kurzfristig die Spiel in Essen angesteuert. Das war kein adequater Ersatz und insgesamt auch eher eine durchwachsene Erfahrung, daher steht das für die kommenden Jahre definitiv nicht mehr auf dem Zettel. Die Crisis ist dafür aber ganz weit oben auf meiner 2019 Liste und so wie es aktuell ausschaut, werde ich es 2019 auch endlich einmal zur Tactica schaffen. Da freue ich mich schon sehr drauf!

Warhammer Fest Europe 2018 Warhammer Fest Europe 2018 Herzog von Bayern / Duke of Bavaria 2018 Herzog von Bayern / Duke of Bavaria 2018 6. Rhein Main Multiversum 6. Rhein Main Multiversum

Wie auch im letzten Jahr, entfiel etwa die Hälfte der Beiträge auf Reviews. Dabei haben wir hier die 200er Marke für Reviews auf Deutsch durchbrochen (und die 150er für die englischen). Immer noch ein solider Fokus aus den zweiten Weltkrieg / Bolt Action, aber die anderen Segmente sind am wachsen. Meine Favoriten unter den Reviews waren zum einen der neue Plastikbausatz des Marder III, die positive Überraschung mit Warhammer Underworlds Shadespire und die Killzone Geländesets für Kill Team, insbesondere der Sector Mechanicus.

Bolt Action - SdKfz 139 Marder III Games Workshop - Warhammer Underworlds Shadespire Warhammer 40.000 - Killzone Sector Mechanicus

Ich werde mir nicht vornehmen die 68 Reviews im nächsten Jahr nochmal zu toppen. Klar, wird es weiterhin Reviews geben, aber ich möchte den Fokus mehr auf die Artikel bzw. Projekte und deren Fertigstellung legen. Manche der Reviews sind recht zeitintensiv in der Vorbereitung und in der Zeit könnte man auch einiges bemalt bekommen. Daher werde ich die Verteilung noch einmal neu bewerten. Aber Dank Daniel gab es hier dieses Jahr auch deutlich mehr bemalte Miniaturen zu sehen, als nur meine Ersatz-Stug, den Königstiger in Wintertarn und ein paar halbbemalte Halblinge.

Bolt Action - Ersatz StuG III Bolt Action - Ersatz StuG III Bolt Action - King Tiger with Zimmerit Bolt Action - King Tiger with Zimmerit Blood Bowl Halflings

Was kann man also für das kommende Jahr erwarten? Los gehen wird es mit der Berichterstattung über meine Küchenaktivitäten der letzten Tage um da an den anderen Feiertagsgerichten der letzten Jahre anzuknüpfen. Wir haben Ospreys Black Ops angetestet und werden das in einem kurzen Spiel-/Erfahrungsbericht aufbereiten. Dieses Jahr wurden moderne Konflikte aufgegriffen und das wird auch noch ausgebaut / fortgeführt. Ich habe außerdem Blood Red Skies und weitere Fliegerthemen in Vorbereitung. Die Inq28 Reihe soll ausgebaut werden und ich versuche da auch in einem persönlichen P250 Oldhammer Projekt mit einem meiner ältesten Freunde einzusteigen, dazu aber mehr im Januar. Ich habe auch noch ein paar Photohintergründe für die Berichterstattung besorgt und die sollen natürlich eingesetzt werden.

Revell - Ju-88 A-4 Ju-87 Stuka vs Bf109 Inquisitor - 54 vs 28mm Scale

Scenic Backdrops Scenic Backdrops Scenic Backdrops

Was bleibt noch offen? Mit dem Jahreswechsel gibt es natürlich auch Wünsche und Pläne. Als Tabletopper gibt es da natürlich den üblichen Wunsch, etwas mehr zu machen, in der Regel mehr Malen und Spielen. Aber das wurde alles schon oben erwähnt. Also worauf freue ich mich 2019?

  • Agincourt Kavallerie von Perry Miniatures (bereits vorbestellt)
  • E-Serie / mehr Konzeptpanzer im 1:56  / 28mm Maßstab (hier hat mir ein kleines Vöglein schon etwas gezwitschert ;) )
  • Die Anzahl der unbemalten Modelle in meiner Sammlung zu reduzieren (entweder durch bemalen oder verkaufen)

Und dann habe ich meine Wünsche aus 2016 noch gefunden und da ist immer noch einiges aktuell:

  • Weniger sinnlose Neuheiten
  • Eine Stärkung und Konsolidierung des Tabletopmarktes
  • Mehr Miniaturen für die Zwischenkriegsperiode 1918-1930
  • Ein bedachteres Nutzen des Crowdfunding
  • Ein paar schicke Modern Combat Modelle (vielleicht von den Perrys oder Paul Hicks modelliert?!)

Ich würde mir auch gerne mehr Einheit in der Tabletopszene, insbesondere in Deutschland wünschen. Wir haben dieses Jahr zwei Großhändler verloren mit Fantasyladen und Fantasy Warehouse, was bedeutet das manche Produkte die von den beiden importiert und betreut wurden, nun schwerer erhältlich sind. Dann steht da noch die Unklarheit mit dem Brexit im Raum, was dadurch dass ein Großteil der Produkte aus dem Vereinigten Königreich kommen, sich auch auswirken wird. Die Details sind da aber noch ungewiss, es könnte aber z.B. auch die Shows wie die Crisis belasten.

Das ist es soweit für 2018. Ich möchte mich für die breiten und positiven Rückmeldungen bedanken, die wir dieses Jahr bekommen haben. Das motiviert nochmal die Schippe extra drauf zu legen. Wir freuen uns auf 2019, mit etwas mehr Hobbyfokus im Mix und besonders mehr bemalten Miniaturen.

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Willkommen in 2019, und wir starten direkt mit Essen ins neue Jahr! Eigentlich wollte ich das Ofenhühnchen in Salzlake vorstellen, dass ich für Weihnachten gemacht habe, aber da war ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden und muss da das Rezept nochmal überarbeiten, bevor ich das teile.

Wir hatten an Silvester ein befreundes Paar zu Gast, die selbst einen Säuglich haben. Daher galt es für das Essen etwas zu finden, was man über den ganzen Abend hinweg essen konnte, ohne dass es matschig oder überkocht wird, daher sind wir bei der Idee mit Tapas und dergleichen gelandet. Den Abend vor Silvester habe ich dann schon mal angefangen, die Guacamole vorzubereiten.

New Year's Eve Dinner - Guacamole New Year's Eve Dinner - Guacamole New Year's Eve Dinner - Guacamole

Recht einfache sache. Man braucht nur zwei reife Avocado, drei Knoblauchzehen, zwei kleine Tomaten. Der Knoblauch wird gepresst oder kleingehackt und die Tomaten kleingewürfelt. Die Avocado entsteinen und mit einer Gabel zerdrücken, anschließend mit Knoblauch und Tomate vermischen. Etwas Pfeffer und Salz nach Geschmack dabei. Ichh habe dann die neue Tupperware direkt zum Entsaften einer Limette verwendet. Der Limettensaft und ein paar Löffel Naturjoghurt werden dem Rest beigegeben und gut umgerührt. Jetzt für bis morgen zum Ziehen in den Kühlschrank. Man kann den Kern der Avocado in die Guacamole legen, dass soll vor dem Braun werden schützen. Guacamole passt zu verschiedenen Gerichten, nicht nur mexikanischem Essen.

Der Hauptgang waren Albondigas, spanische Fleischbällchen in Tomatensoße. Dazu ist die Basis 800g gehackte Tomaten, drei mittelgroße Zwiebeln (ich habe zwei Weiße und eine Rote der Würze wegen verwendet), etwas Knoblauch, Lorbeerblätter, Thymian und Chilischoten (abhängig vom eigenen Schärfebedürfnis).

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Alles würfeln, den Knoblauch kleiner als den Rest und mit etwas Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen. Nach zwei Minuten dann die Tomaten beigeben, Pfeffer und Salz, ein paar Lorbeerblätter und abhängig vom eigenen Geschmack etwas Zucker und einen Esslöffel Gemüsebrühe, und natürlich die Chilischoten. Ich empfehle hier Handschuhe, insbesondere wenn man mit schärferen Chilis arbeitet. Während des Kochen, da man seine Hände häufig(er) wäscht, ist die Haut beansprucht und schneller gereizt, das gilt insbesondere für die Schärfe der Chilis. Zu Weihnachten habe ich auch die schwarzen Hipster-Foodblogger, die gibt es dann in Zukunft auch zu sehen.

Das lässt man jetzt schön vor sich hin köcheln und etwas andicken auf niedriger Hitze.

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Als nächstes dann die Fleischbällchen. Es gibt unterschiedliche Arten wie man diese zubereiten kann, hier wird z.B. Ei und Paniermehl zum binden verwendet. Und da es sich hier um Albondigas und nicht einfach nur Fleischbällchen handelt, sind noch Pinienkerne und Knoblauch mit drin. Man kann auch Petersilie hinzufügen, wenn man möchte. Ich habe ein Pfund Rinderhack verwendet, man kann aber auch halb-halb Rind und Schwein verwenden. 20g Pinienkerne, ein Ei und 3-4 Knoblauchzehen dazu. Die Zutaten vermischen und darauf kleine, wallnuss-große Bällchen formen. Man könnte die Hackfleischbällchen direkt in der Soße garen, aber damit sie nicht die Form verlieren, empfehle ich ein kurzes Anbraten von allen Seiten in einer Pfanne und dann zum durchgaren in die Tomatensoße. Auf niedriger Flamme kann man das Gericht über mehrere Stunden warm halten.

New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas New Year's Eve Dinner - Albondigas

Ich habe außerdem noch ein paar knusprige Chicken Nuggets gemacht, ähnlich wie in meinem alten Rezept. Allerdings habe ich das Geflügel, welches vorher in Buttermilch eingelegt wurde, nicht in Mehl sondern Speise-/Maisstärke gewälzt. Anstelle der gequirlten Eier habe ich nur das Eiweiß mit Wasser gemischt. Die Panade waren wieder zerstoßene Tortilla-Chips. Die Nuggets kamen für 5 Minuten bei 180° in den Ofen, dann wenden und nochmal für 5 Minuten in den Ofen. Zum Schluss habe ich etwas Butter geschmolzen und mit dem Saft einer Limette und etwas Chilipulver vermischt. Das wurde über die Nuggets gegossen und nochmal 5 Minuten im Ofen gebacken. Man kann den letzten Schritt auch bis kurz vor dem Servieren herauszögern.

New Year's Eve Dinner - Chicken Nuggets New Year's Eve Dinner - Chicken Nuggets

Und als weitere Option habe ich ein paar Bratpaprika mit Frischkäse gefüllt und mit Schinken umwickelt. Etwas Öl darüber geben und dann für 10 Minuten bei 180° in den Ofen, die letzten 2 Minuten dann mit der Grillfunktion.

New Year's Eve Dinner - Peppers with Cream Cheese and Bacon New Year's Eve Dinner - Peppers with Cream Cheese and Bacon

Ich habe es leider versäumt Bilder des fertig angerichteten Tisch zu posten, aber die leeren Teller sprechen glaube ich für sich selbst. Die Tapas und das Fingerfood waren eine gute Entscheidung und konnten über den ganzen Abend hin gegessen werden. Es hat auch super geklappt, da wir zwischen drin nach den Kindern schauen konnten, ohne dass etwas kalt wurde. Passt also auch zum Spieleabend oder ähnlichen Veranstaltungen.

New Year's Eve Dinner 2018

Das ist der Startschuss für die Artikel in 2019! Morgen geht es dann wieder mit dem Hobby weiter.

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Letztes Jahr oder das Jahr davor habe ich die Fernsehversion vom 1981er Original Das Boot auf Amazon gesehen (das war damals noch in Prime inbegriffen). Die 6-teilige Fassung mit über 300 Minuten Laufzeit hatte aufbereitetes Video- und Tonmaterial. Im November und Dezember 2018 ist dann die gleichnamige Serien-Vorsetzung, mit 8 Folgen in der ersten Staffel auf Sky angelaufen. Es spielt 9 Monate nach dem Film und durch die fast 40 Jahre zwischen beiden Filmen, entsprechend auch mit anderen Schauspielern. Ich hatte damals die Gelegenheit die Kulisse und das U-Boot Innere in den Bavaria Studios in München zu sehen. Das war schon ziemlich beeindruckend anzusehen und transportierte die Enge des Schiffs sehr gut rüber.

Die Fortsetzung basiert ebenfalls auf den Büchern von Lothar-Günther Buchheim, aber nicht nur auf Das Boot von 1973 sondern auch auf das Folgewerk Die Festung, welches 1995 erschien. Die Handlung der Serie ist in zwei Erzählstränge geteilt, einmal an Land in La Rochelle und einen weiteren zur See bzw. im U-Boot, U-612. Ich habe die Zeit zwischen den Feiertagen genutzt und mir die Serie angeschaut. In der Besetzung finden sich ein paar bekannte Namen, die auch schon international vor der Kamera standen. Am bekannsteten dürfte sicherlich Tom Wlaschiha sein, den die meisten aus seiner Rolle in HBOs Game of Thrones als Jaqen H'Gar kennen. Er spielt Gestapo Kriminalrat Hagen Forster. Ein weiterer Schauspieler der auch außerhalb von Deutschland bekannt sein dürfte ist Rainer Bock, der als Fregattenkapitän Gluck mitspielt. Zuletzt konnte man Bock als Leiter der Ingenieure in der 4. Staffel von AMCs Better Call Saul sehen, aber er war auch in Homeland, SS-GB und Inglorious Basterds zusehen. Und den Zusehern des Öffentlich-Rechtlichen dürfte auch der Korvettenkapitän Wrangel bekannt vorkommen, dieser wird von Stefan Konarske gespielt und er war als Ermittler 5 Jahre für den Dortmunder Tatort im Einsatz.

Aber zur Serie. An sich gut produziert, aber nicht richtig griffig. Die erste Staffel kommt sehr glatt daher, man möchte der breiten Masse gefallen und nicht anecken. Das ist etwas schade, da auch die Rollen der Schauspieler, die an sich gute Arbeit leisten, nicht überzeugend sind. Es ist 1943, also entfernt von der Euphorie der frühen Kriegsjahre und die Offiziere in Frankreich verhalten sich wie im Ferienlager. Das Original war ein Anti-Kriegsfilm und zeigte dies auch mit den Anstrengungen auf dem Schiff. Aber diese Fortsetzung platziert eher sehr forcierte und konstruierte Moralfragen entlang der 8 Folgen. Wie oben erwähnt, fühlen sich einige Abschnitte der Geschichte nicht so richtig passend an und die Art wie es dargestellt wird, dient weniger darum die Geschichte zu erzählen als dem Publikum 2018 möglichst zu gefallen. Da wäre das albern konstruierte Liebesdreieick, der ganze Widerstands-Part nimmt sehr viel Zeit der Serie in Anspruch und die könnte eher dazu verwendet werden, um die Geschichte zur See weiterzuentwickeln. Dabei ist der Film so entfernt von der Dynamik oder dem Stil anderer Kriegsfilme, dass wenn nicht ab und an die Flagge der Kriegsmarine auftauchen würde, man fast vergessen könnte, dass es während des zweiten Weltkrieg spielt. Es fallen keine Heil Hitler zwischen Offizieren, Gestapo Kriminalrat Forster ist mehr damit beschäftigt, seinen Wohnsitz für nach den Krieg zu sichern als den Ermittlungen durch die Anschläge der Resistance nachzugehen usw. Dazu kommt, es ist eine deutsche Produktion und manche Szenen mit den nicht-deutschsprachigen Schauspielern wurden wohl auf englisch gedreht und dann komplett synchronisiert. Man merkt diese Unterbrechung, da es nicht so richtig rund ist. Auch werden dann in manchen Szenen Übersetzer eingesetzt und das ist auch nur so bedingt glaubwürdig. In anderen Filmen wie Casablance, Allied or Inglorious Basterds sprechen die Verbindungsoffiziere, Gestapo-Leute usw. 3 Sprachen und mehr und hier hat man in Frankreich Personal, welches nicht mit den Kollaborateuren sprechen kann? Nun, wie dem auch sei, es scheint genügend Leuten gefallen zu haben, es wurde nämlich schon eine zweite Staffel beauftragt.

Mit Babylon Berlin ist übrigens eine weitere Sky (Ko-)Produktion zur Zeit in der Mediathek kostenlos verfügbar.

Aber genug zum Film. Wir wissen alle wie das ist, man hat was gelesen/gesehen und überlegt dann, wir kriege ich das abgebildet im Tabletop. Ich habe selbst ein paar passende Miniaturen der Seestreitkräfte aus der Ära. In 28mm sind das die Kriegsmarine von Warlord Games, die von Paul Hicks modellierte U-Boot Besatzung von Empress und dann noch die Vor-/Zwischenkriegs Red Sailors / Rote Marine von Tsuba Miniatures (ebenfalls von Hicks modelliert).

Warlord Games - Kriegsmarine Empress Miniatures - U-Boot Crew Tsuba Miniatures - Red Sailors

Dann gibt es da noch die Grauen Wölfe von Artizan Design, zwei Blister (Grey Wolves I und Grey Wolves II) in ihrem Pulp WK2 Sortiment und eine Schiffs-/U-Boot Besatzung von Brigade Games. Es gibt sogar zwei U-Boote im 28mm Maßstab, eines von Empress aus Resin und Zinn und einen MDF Bausatz von Blotz.

Empress - U-Boat Empress - U-Boat Blotz - Submarine

Mir wurde vor ein paar Tagen auch auf Instagram das U-BOOT Brettspiel von Phalanx gezeigt, welches über Kickstarter finanziert wurde. Pegasus Spiele wird sich um die deutsche Übersetzung kümmern. Sieht ansprechend aus, sollte ich mir wohl mal anschauen.

Phalanx Games - Das U-Boot

Bisher hatte ich an Schiffs-Spielen nur mit Schiffe Versenken (dö-döm) und Ospreys "They come unseen" (habe ich auf der Spiel 2015 gesehen) zu tun.

Für Spiele auf den Schiffen selbst, da dürfte sich Black Ops ganz gut für Enteraktionen und dergleichen anbieten. Einen schicken Tisch zu dem Thema habe ich beim TerrainBuilder entdeckt, er hat den Tisch für die Tactica 2017 vorbereitet. TT Combat hat einen MDF Bausatz eines Cargoschiffs im Sortiment, Andere bauen z.B. auf Basis von Playmobil-Schiffen um. Abhängig davon, ob es zwingend 3D sein muss, kann man sicherlich im Rollenspielzubehör Bodenpläne von Schiffen ergattern. Recht günstig oder sogar umsonst, je nach dem wie lange man sucht.

TT Combat - Cargo Ship

Für wirkliche Schiffskämpfe ist 28mm einfach zu groß. Hier habe ich aber ein Auge auf Cruel Seas, und sobald hier die Grundbox landet, werde ich mich damit auch auseinandersetzen im 'Bunker.

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Nostalgie ist etwas, das einem häufig begegnet. Ob man sich z.B. für alte Spielekonsolen aus seiner Jugend oder die Autos mit denen man aufgewachsen ist begeistert (das Auto von euren Vätern, Onkeln, oder die Supersportwagen aus den Motorsportmagazinen). Und dieses Phänomen gibt es eben auch im Tabletop. Natürlich nicht nur bei Warhammer und seinen Nebensystemen, aber in diesem Fall ist Oldhammer wirklich ein Begriff.

Ähnlich wie Oldtimer oder andere "Vintage"-Sammelhobbies, ist die Auswahl recht breit. Manche Ziele oder Projekte sind einfacher realisierbar als andere. Zum Beispiel ist die Sammelleidenschaft meines Schwagers für klassische Nintendo Systeme mit den Originalspielen (und eben nicht auf retropie zu setzen) was ganz anderes, als ein Ferrari F-40 oder Lamborghini Countach der im Jugend-/Kinderzimmer als Poster an der Wand hing. Aber da mir z.B. der Platz und die Zeit fehlt, mir ein Projekt wie einen BMW E30 325i anzulachen oder die 100.000 EUR für einen echten Schwimmwagen, bleibe ich bei den Tabletopsystemen meiner Jugend. Ich hatte 2016 schon einmal über Oldhammer geschrieben, als Teil des damaligen Sweetwater / Tactica Wettbewerb.

BMW E30 325i Schwimmwagen Games Workshop Warhammer Store Darmstadt

Dabei ist der Begriff Oldhammer allerdings nicht ganz klar definiert. Abhängig davon, mit wem man über was spricht, z.B. Warhammer Fantasy Battles (WHFB) oder Rogue Trader (RT) / 40.000 (40k), sind die umfassten Zeitabschnitte etwas verschoben. Der harte Kern der Oldhammer Gruppe definiert Oldhammer als alles zwischen 1972 und 1992. Nach der Definition wäre nur Rogue Trader Oldhammer, und alles danach, also alle offiziellen Warhammer 40.000 Veröffentlichungen nicht abgedeckt. Manche der (späteren) Erscheinungen aus dem Zeitraum wird Midhammer genannt. Da aber manche der Modelle der Editionen der 90er Jahre, selbst erst in den frühen 90ern und teils 80ern stammen, wird Oldhammer auch teils als alles was vor 2000 erschienen ist, Ich würde mich auch der Definition anschließen, da man so von ca. 20 Jahren und älter spricht, ähnlich wie bei Old- und Youngtimern, bei denen die Definition auch 30 bzw. 20 Jahre und älter sind.

Bei alten Games Workshop Modellen ist die Frage des Preises klar abhängig davon, wonach man sucht. Eine klassische Space Marine Armee aufzubauen, ist deutlich einfacher und vergleichsweise günstig, da es früher schon viele Spieler gab und entsprechend viele Bestände noch da sind. Wobei hier natürlich auch innerhalb des Sammelgebiets Abstufungen zu machen sind, so ist ein Ordenspriester auf Bike was anderes als ein normaler Space Marine mit Bolter. Gleiches gilt natürlich auch für die anderen Systeme, da sind Waldelfen schon exotischer als bspw. Imperium. Und so verhält es sich auch bei den Nebensystemen, ein klassisches Blood Bowl Team ist weniger selten als eine Battlefleet Gothic Flotte (obgleich nicht wirklich ein Oldhammer System). Aber warum möchte ich jetzt Geld für Miniaturen ausgeben, die 20 Jahre und älter sind? Dann auch noch primär aus Zinn sind und es nur wenige Plastikbausätze gab, die in der Regel deutlich weniger Details haben, als die neueren Bausätze?

But Why Meme

Nun, mein erster Kontakt mit dem Hobby war 1995/96. Mein erstes Spiel war die 3. Edition von Blood Bowl, die ich damals zu Weihnachten erhielt. Es war ein in sich geschlossenes Set und günstiger als die anderen Systeme, damit auch weniger Risiko, da meine Eltern sich damals nicht sicher waren, ob ich da bei bleibe. Mein erster White Dwwarf die deutsche Ausgabe #11 (Aug/Sep' 96), und kein Vergleich zu den englischen Ausgaben. Aber ich war infiziert. Meine allererste Miniatur war ein Blood Angels Sergeant, den ich für 12 DM im Kölner Games Workshop gekauft und direkt im Laden bemalt habe. Die Modelle haben etwas ehrliches. Sie sind gut modelliert und daher dankbar zu bemalen, mit ihren überzeichneten Details und unverkennbaren Stil, der durch Namen wie Perry, Goodwin, Morisson und Co geprägt wurde. Auch das Artwork von Gibbons, Blanche und England spielen hier eine ganz große Rolle, ebenso wie der von McVey geprägte Stil der 'Eavy Metal Bemalung.

Warhammer 40,000 - 2. Edition White Dwarf #11 Germany Warhammer 40.000 - Blood Angels Sergeant

Meine erste richtige Armee waren Eldar in der 2. Edition von Warhammer 40.000. Die Edition wurde von 1993 bis 1998 angeboten (auf Deutsch erst 1994). Ich habe mir im Herbst 1997 von meinem eigenen Geld die Grundbox gekauft und war damals darauf auch sehr stolz. Warum hatte ich mich fü Eldar und keine der beiden Starterarmeen entschieden? Nun, zum einen spielte gefühlt jeder Space Marines und Orks als Massenarmee waren für einen gerade erst Teenager ein zu teures Projekt. Ich hatte mich daher für eine "Elitearmee" mit punktintensiven Einheiten entschieden, da ich dafür weniger Modelle brauchte und das zum einen günstiger aber auch schneller bemalt war. Die alten Blister der Aspektkrieger hatten in der Regel genügend Modelle um direkt regelkonform als Einheit aufgestellt zu werden. Die Einheiten waren 3 bis 7 Modelle groß und die Blister deckten üblicherweise 3 bis 5 Modelle ab. So hatte ich dann Schwarze Khaindar, Kriegsfalken, ein paar Gardisten, Jetbikes und eine Viper, und durch den 50 DM Gutschein den es als Boni für das White Dwarf Abo gab auch meinen ersten Panzer, einen Falcon. Damals ein sensationell neuer Plastikbausatz, mit geschwungenen Formen was ganz anderes als die Imperialen Panzer. Ich habe sogar noch ein Bild gefunden aus einem der Spiele die wir damals gespielt haben. Tja, das waren die Anfänge der digitalen Photographie, daher entsprechend dürftige Bildqualität.

Warhammer 40,000 - Eldar

Die 2. Edition von Warhammer 40.000 war auch kein Großschlachtensystem. Es war auf Trupp / Zugebene ausgelegt, mit etwa 20 bis 50 Modellen pro Seite und nur wenigen Fahrzeugen, wenn überhaupt. Das war auch etwas, was mich angesprochen hat, als vor ein paar Jahren Bolt Action erschienen ist. Es hatte diesen 2. Edi 40k Flair. Und das macht dann auch ein Retro Oldhammer Projekt deutlich zugängiger als z.B. Herohammer. Man braucht nämlich gar nicht so viele Modelle für eine "normale", spielbare Armee. Das was heute in den Getting Started Boxen verkauft wird, war früher schon mal eine ganze Armee.

Citadel Catalogue 1993 - 1500 Pts Armies Citadel Catalogue 1992 - 2000 Pts Armies

(Bilder aus den Citadel Katalogen von 1992 und 1993, Quelle SoLegends)

Es gab damals auch noch keine Armeeorganisationsbögen. Man hatte drei Kategorien aus denen man seine Armee zusammengestellt hat, Charaktere, Einheiten und Unterstützung. Abhängig von dem jeweiligen Codex konnten hier die Aufteilungen etwas variieren, aber normalerweise musste man mindestens 25% der Punkte in Einheiten stecken und maximal 50% in Charaktere oder Unterstützung. Man konnte seine Helden und Charaktere mit Ausrüstungsgegenständen ausstatten, es gab viele Karten in unterschiedlichen Größen auf dem Spieltisch und auch Missionskarten, die verdeckt gezogen wurden und nur dem jeweiligen Spieler bekannt waren. Es spielte sich recht anders als Rogue Trader, aber das war auch nochmal eine Zeit vor meiner. Ich weiß hier primär, dass es rollenspiellastiger war verglichen mit den neueren Editionen.

Mit Oldhammer anzufangen ist auch gar nicht so teuer oder schwierig. Abhängig davon, wie tief man einsteigen möchte, reicht einem erst einmal die Grundbox bzw. die drei Bücher und das Codex Armeelisten Heft. Wer selbst noch nicht die 2. Edition gespielt hat, aber Shadow War Armageddon, konnte sich schon einen recht guten Eindruck von den Regeln machen. Ich habe mir auch vor Jahren die Erweiterungen / Codices der 2. Edition gesichert. Verglichen mit den Büchern der 3. und 4. Edition ist hier der Hintergrund / Fluff noch deutlich ausführlicher. Die alten Codices sind in der Regel zwischen 8 bis 15 EUR erhältlich, wobei manche wie z.B. Tyraniden oder Adeptus Sororitas schon seltener sind. Und davon eine vollständige Weltenbrand Erweiterung zu haben, sprechen wir besser gar nicht.

Warhammer 40,000 - 2. Edition Warhammer 40,000 - 2. Edition Warhammer 40,000 - 2. Edition

Nächste Woche werde ich passend hier zu ein 2. Editions Projekt vorstellen, aber das mache ich nicht alleine, ich habe hier etwas Unterstützung von einem guten Freund, der selbst ein Rogue Trader / 2. Edition Projekt begonnen hat und wir werden uns dazu äußern, was uns hier vorschwebt. Ich hoffe euch hat der kurze Ausflug in die Vergangenheit gefallen und ihr kommt bald wieder.

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Basierend auf dem bereits erhältlichen Opel Blitz Bausatz (RM280026) hat Rubicon Models die Maultier-Variante veröffentlicht, bei der die hinteren Räder durch Ketten ersetzt wurden. Und wie auch schon bei anderen Bausätzen, wie z.B. der Sd.Kfz 25x Reihe, gibt es weitere Umbausets. Für den Blitz und Maultier ist das in diesem Fall die Aufbeute für den Einheitskoffer.

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Nach dem ersten Winter im Krieg gegen die Sowjetunion 1941 hatte die Heeresleitung realisiert, dass die LKW nicht für die wideren Umstände des Wetters und Geländes geeignet waren. Die Fahrzeuge blieben häufig im Schnee und Schlamm stecken. Eine Einheit der Waffen-SS montierte die Ketten des Bren Carrier unter einen LKW um den Umständen zu  begegnen. Nach dem der Mehrwert dieser Umbaute erkannt wurde, stellte 1942 die Werke bei Opel, Ford und Daimler sich darauf ein und nahmen die Variante in die Produktion auf. Abhängig davon bei wem der LKW Gleiskette 2t gebaut wurde, hatte der Sd.Kfz 3 die Bezeichnung 3a (bei Opel), 3b (bei Ford auf Basis des V3000 S) oder 3c (Daimler L4500). Diese Variante mit Gleiskette wurde Maultier genannt und es wurden auf Basis der Halbkette weitere Ausführungen, wie bspw. der Panzerwerfer 42 oder mit einer 2-cm Flak 38 gefertigt.

 

Da diese Fahrzeuge das Rückgrat der Logistik der deutschen Armee darstellten, wurden sie an allen Fronten während des Kriegs eingesetzt. Durch die späte Einführung ab 1942 bzw. 43 bedeutete dies im Falle des Maultiers aber primär Ost- und Westfront, und nur wenige die noch in Nordafrika zum Einsatz kamen.

Das Maultier wurde nicht in den gleichen Stückzahlen gefertigt wie der Blitz (schließlich begann die Produktion erst 5 Jahre später), aber schaffte es immer noch auf 20.000 Exemplare. In dieser Review geht es um den Sd.Kfz 3a des Maultier, also die Opel Variante.

Das Sd.Kfz 3a Maultier von Rubicon Models ist ein Bausatz aus 3 Gussrahmen im 28mm / 1:56 Maßstab, mit der Fahrerkabine als zusätzliches Einzelteil. Außerdem sind Wasserschiebebilder und eine mehrseitige Anleitung enthalten. Der Preis des Bausatz liegt bei 18 GBP, also genauso wie beim Opel Blitz. Wie bei allen Plastikbausätzen von Rubicon handelt es sich auch hier um ABS Kunststoff.

 

Spoiler

 

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer
Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Bei manchen Opel Blitz und Maultier wurde die Pritsche durch einen LC-Koffer bzw. geschlossenem Einheitsaufbau ersetzt, der für zahlreiche Rollen und Aufgaben im Feld genutzt wurde. Darunter z.B. als Funk- oder Befehlswagen, Sanitäter oder Instandsetzung. Dieses Umrüstset kann mit beiden Bausätzen, also Sd.Kfz 3a Maultier und Sd.Kfz 305 Blitz verwendet werden. Es beinhaltet einen zusätzlichen Gussrahmen und Anleitung. Der Preis liegt bei 10 GBP.

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer
Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Der hier gezeigte Bausatz wurde noch mit dem älteren, dunklerem ABS Kunststoff gegossen. Die Gussqualität ist stimmig und zeichnet die Details gut ab. Es gibt nur wenige Gussgrate. Die Gussgrate beider Bausätze enthalten zusätzliche optionale Teile, welche ein hohes Maß an Flexibilität bieten und so verschiedene Ausführungen und Varianten beim Zusammenbau ermöglichen. Das Maultier ist im Grunde der Blitz mit einem zusätzlichem dritten Gussrahmen, der das angepasste Chassis und die Gleiskette beinhaltet.

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Bitte achtet darauf, dass ihr die Anleitung im Vorfeld gründlich gelesen habt. Bei den Umrüstsets müsst ihr zwischen den Anleitungen hin und her springen. Das ist nicht immer optimal geregelt, wie z.B. beim SdKfz 250 / Greif, aber beim Einheitskoffer ist es recht simpel, da der Unterschied primär in der Ladefläche liegt.

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Rubicon Models benutzt ABS Kunststoff für ihre Bausätze. Daher solltet ihr dafür den passenden Kleber verwenden, ich benutze Tamiya Cement ABS. Alternativ könnt ihr auch Uhu Plast Special verwenden, je nach dem was bei euch erhältlich ist.

Rubicon Models - Jagdpanzer 38(t) Hetzer

Der Zusammenbau des Fahrzeugs ist recht simpel. Es gibt einen größeren Rahmen, daran kommen die Ketten und Vorderräder, vorne wird der Unterbau der Fahrerkabine ergänzt. Stellt sicher, dass ihr die richtige Kabine verwendet, da im Maultier beide beiliegen. Einmal für den Blitz und einmal für das Maultier mit den Abdeckungen für Ketten. Leider ist in der Anleitung im Schritt 3 auch das falsche Bauteil (Für den Blitz nicht Maultier) abgebildet, aber mit D10 korrekt beschrieben.

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Wenn ihr euch für den Einheitskoffer anstelle der regulären Pritsche entscheidet, könnt ihr diese hin und her tauschen. Optional magnetisieren, aber aufstecken genügt. Ihr habt dabei die Wahl zwischen der regulären Pritsche mit Rahmen, optionaler Verlängerung und natürlich in geschlossener Form mit Plane. Da der Opel Blitz bereits eine geschlossene Ladefläche mit Plane hat, habe ich mich hier für die Pritsche der mittleren Kriegsjahre entschieden. Beachtet, dass hier die Reihenfolge anders als in der Bauanleitung ist.

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Nun folgt der Einheitskoffer. Abhänging davon, ob ihr diesen auf einem Blitz oder Maultier montieren möchtet, müssen hier die Radkästen für die Hinterräder des Blitz herausgetrennt werden.

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Für das Dach gibt es optional die Möglichkeit ein Laufgangdach zu montieren, welches das Dach in der Mitte des Koffers auf Standhöhe erhöht. Das Laufgangdach ist in der Anleitung als Belüftungsaufbaute betitelt. Da ich dieses Maultier als Krankenkraftwagen einsetzen möchte, habe ich mich für das Laufgangdach entschieden.

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Nun die Seitenteile. Hier gibt es Vorlagen um die Fenster zuzuschneiden, z.B. aus Blisterfolie oder Plastikkarton, abhängig davon ob man diese später bemalen möchte oder nicht.

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Der Zusammenbau geht recht einfach und ohne Stress. Am Heck gibt es zwei unterschiedliche Türvarianten. Einmal die einzelne Tür in der Mitte und die Doppeltür, welche z.B. von den Krankenkraftwagen verwendet werden. Außerdem deckt der Bausatz zusätzliche Teile ab, so haben Funkwagen zusätzliche Antennen und die Krankenkraftwagen eine breite Treppe, welche das Beladen / Betreten des Koffers einfacher macht..

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Ich habe beide Ladeflächen gebaut, so dass man zwischen ihnen wechseln kann.

Rubicon Models - SdKFz 3a Maultier with Einheitskoffer

Zurück zum Fahrweg. Für das Umbauset des Einheitskoffer muss man ein anderes Bauteil für die Anhängerkupplung verbauen, damit es unter die Aufbaute passt. Ansonsten werden die Werkzeuge und der Kühlergrill an der Fahrerkabine verbaut, und ihr habt die Wahl zwischen den regulären und der Tarnbeleuchtung.

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Wie man sieht, kann man beide Aufbauten ohne großen Aufwand wechseln. Das klappt auch beim Blitz, aber nicht zwischen Blitz und Maultier, wegen der Radkästen.

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Der Vorteil des dritten Gussrahmens ist, dass da noch Platz für zusätzliche Teile ist. So erhält man einen Dachgepäckträger für das Dach der Fahrerkabine. Daher gab es hier anstelle der Schleppanzeige ein Ersatzrad und ein paar Kanister auf dem Dach.

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Ein kurzer Vergleich mit dem Warlord Maultier. Beide sind 28mm / 1:56 Maßstab und der Größenunterschied ist minimal, man kann generell beide Hersteller in Projekten mischen.

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Zum Abschluss noch der Sd.Kfz 3a mit Einheitskoffer und regulären Ladefläche.

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Fazit
Mir gefällt, dass man die bestehenden Bausätze verwendet und darauf aufbauend, weitere Varianten und Optionen anbietet. In diesem Fall hat man die bereits erhältlichen Blitz-Gussrahmen um einen dritten für das Maultier ergänzt und mit dem Einheitskoffer noch weiter aufgewertet. Für Spieler mag das nicht so wichtig sein, aber wem es mehr um das Bauen der Modelle geht bzw. um ein entsprechendes Thema bei der Armee, ist das eine gelungene Lösung um mehr Abwechslung und Vielfalt in den Fuhrpark zu bringen. Insbesondere für Transportern oder Unterstützungsfahrzeugen, bei denen man nicht mehrfach das exakt gleiche Fahrzeuge bauen und bemalen möchte.

Der Preis von 18 GBP für das Maultier ist absolut angemessen. Wenn man hier allerdings noch die 10 GBP für den Einheitskoffer drauf rechnet, ist es für einen Krankenwagen oder Funkfahrzeug recht teuer um ehrlich zu sein. Aber die 10 GBP bringen euch ein gut gemachtes Zubehörset und sind ihr Geld wert. Der Zusammenbau ging ohne Probleme von der Hand und die Passgenauigkeit hat gestimmt. Es gab keine verzogenen Teile und das Aufbereiten der Einzelteile / Entfernen der Gussgrate war mühelos. Wer seinen LKW noch weiter individualisieren möchte, der kann Teile aus dem German Stowage set verwenden, welches ebenfalls von Rubicon angeboten wird.

Dieses Maultier mit Einheitskoffer wird bei mir im Afrikakorps Einsatz finden und sich gut zwischen den Opel Blitz, Sd.Kfz Greif und Panzer III und IV von Rubicon Models einfügen, zusammen mit dem erbeuteten AEC Dorchester.

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Weiter mit dem nächsten Blitz/Maultier.

 

Zum Jahresende 2017 hat Warlord Games den Opel Blitz und Maultier als Kombi-Plastikbausatz für Bolt Action herausgebracht.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Dieser LKW-Typ bildete den Hauptbestandteil der Logistik der deutsche Armee. Im Opel Blitz und Maultier wurden Truppen, Versorgungsgüter und Nachschub an die Front gebracht. Der Opel Blitz ist dabei der bekannteste unter den Lastkraftwagen, andere Firmen wie Ford oder Daimler bauten ihre eigenen Varianten, in manchen Fällen wie z.B. dem DB 701 von Daimler sogar einfache Lizenznachbauten ohne die Opel Kennzeichen.

Der Opel Blitz hat es zwischen 1937 und 1944 auf etwa 70.000 Exemplare gebracht. Vom Maultier, welches deutlich später erst 1942/43 in die Produktion geschafft hat, wurden immerhin ca. 20.000 Einheiten gebaut. Den LKW wurden alle möglichen Aufgaben und Spezialisierungen zugewiesen, wie z.B. Krankenkraftwagen, Funkwagen, Waffenträger und sogar aufgerüstete Varianten.

Der Blitz wurde an allen Fronten eingesetzt, wobei das Maultier durch die späte Auslieferung primär dort zum Einsatz kam, wo er wegen Schnee und Matsch gebraucht wurde, wie bspw. der Ostfront oder den Ardennen.

Warlord Games bietet den Bausatz für 18 GBP an. Darin enthalten sind ein Opel Blitz bzw. Maultier im 28mm Maßstab, inklusive Passagieren, Wasserschiebebildern, Datenkarten, Markern und eine mehrseitige, farbige Bauanleitung. Besonders hervorheben sollte man an der Stelle, dass es sich um einen Warlord Games eigenen Plastikbausatz wie z.B. beim Marder III / Pz. 38t handelt und keinen Bausatz aus der Kooperation mit Italeri.

 

Spoiler

 

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Gussrahmen sind aus grauem Hartplastik und sind zwei für den LKW / die Halbkette und ein zusätzlicher für die Passagiere. Der Guss ist anständig und die Rahmen ordentlich gefüllt.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Wie man sieht sind dies die regulären Gussrahmen mit der trapezförmigen Umrandung. Die Gussrahmen enthalten unterschiedliche Pritschenaufbauten.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

In dieser Review werde ich zwei Bausätze parallel bauen, einen als Blitz und einen als Maultier. Beide beginnen mit den gleichen Teilen, dem Rahmen des Chassis. Die Fahrerkabine besteht aus mehreren Teilen und abhängig davon ob man einen Fahrer und Windschutzscheibe verbauen möchte, sollte man das abschließende Verkleben nach hinten schieben.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Der Fahrer ist optional und kommt mit zwei unterschiedlichen Köpfen, einmal mit Schiffchen und einmal mit Feldmütze. Die Scheiben sind nicht nur als Schnittmuster enthalten, sondern auch direkt mit passender Folie.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Blattfedenr für die Frontachse werden an das Chassis verbaut, danach die Frontreifen. Der Schritt ist identisch für Blitz und Maultier, aber beim nächsten Schritt fangen die Unterschiede an. Wieder Blattfedern beim Blitz, für die hintere Doppelbereifung, beim Maultier der Rahmen für die Gleisketten.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Pritsche hat zwei unterschiedliche Beplankungen, niedrigere mit Rahmen und hohe. Wer die Abdeckplane nutzen möchte, muss sich für die hohe Beplankung entscheiden.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Beplankung kann teilweise aufgeklappt verbaut werden, z.B. um Waren zu verladen oder etwas mehr Platz zu haben um bspw. ein 2cm Flak zu transportieren.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Unabhängig davon, welche Beplankung man wählt, kommen an die Unterseite der Pritsche Kisten und Kanister.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Im letzten Schritt vor den Passagieren noch die Bänke. Die Bänke sind optional, aber notwendig wenn die Besatzung drauf gesetzt werden soll. Man kann die Plane auch zusammengeklappt an der Front der Beplankung anbringen (auch nur an der hohen Variante). Außerdem gibt es für die Plane noch die Möglichkeit die Heckabdeckung geschlossen oder offen zu bauen.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Zu den Passagieren, diese sind in zwei Streifen á 5 aufgebaut, man könnte, sie aber auch trennen und dann etwas ausbreiten. Sie kommen mit einzelnen Köpfen, Armen und unterschiedlicher Bewaffnung.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Beine und Arme sollten wie in der Bauanleitung empfohlen verbaut werden, damit es passt. Köpfe und weitere Ausrüstung kann aber nach belieben gemischt werden.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Die Truppen auf den Bänken können weiter umbaut werden, z.B. mit Teilen der anderen deutschen Bausätze. Ich habe auch schon Umbauten von Soldaten gesehen, die ein Akkordeon spielen oder Flaschen herumreichen (dafür dann den Molotowcocktail aus dem russischen Gussrahmen verwendet).

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Zum Größenvergleich, ein Opel Blitz und Maultier von Warlord Games mit einem Rubicon Blitz in der Mitte.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Hier die Maultiere von Warlord und Rubicon Seite an Seite.

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Und neben dem GMC CCKW von Rubicon.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

 

 

Und natürlich, keine Review ohne abschließendes Bilderset. Das Opel Maultier mit geschlossener Plane und der Opel Blitz mit Sitzbänken.

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier Bolt Action - Opel Blitz / Maultier

Fazit
Das ist einer von Warlord Games eigenen Plastikbausätzen und die haben eine gewisse Einfachheit für sich - im positiven Sinne. Schnell gebaut und stabil genug zum Spielen. Mir gefällt auch, dass dies ein Kombibausatz ist, der einem die Option auf Maultier und Blitz gibt, sowie drei unterschiedlichen Pritschen. Sehr solide Auswahl. Und oben drein gibt es noch einen Gussrahmen mit 10 Mann Besatzung. Was sollte einem daran nicht gefallen?

Die Kosten sind die gleichen wie beim Rubicon Maultier und Blitz Bausatz, aber enthält darüber hinaus eben auch Profilkarten, Schadensmarker und Besatzung oben drauf. In der aktuellen Vertriebssituation sind die Warlord Games Bausätze auch einfacher zu beziehen, da das Vertriebsnetzwerk stärker aufgebaut ist, als das von Rubicon. Wer eher auf Modellbausätze steht, der ist vielleicht mit dem Rubicon Bausatz glücklicher, aber ansonsten ist es starke Konnkurrenz. Ich habe es zwar selbst nicht ausprobiert, aber ich vermute man könnte den Einheitskoffer von Rubicon auch auf diesen Bausatz draufsetzen mit etwas zurechtschneiden und Kleber. Ich habe den alten Resin Blitz gebaut und dieser Plastikbausatz ist eine so große Verbesserung gegenüber dem alten Bausatz. So problemlos zu bauen, hervorragende Passgenauigkeit. Ich bin mehr als zufrieden und hoffe darauf, dass wir in Zukunft noch weitere Fahrzeugbausätze direkt von Warlord Games erhalten.

Ich bin etwas überrascht, dass es den Blitz/Maultier nicht als Zug mit 3 Fahrzeugen für 50 GBP gibt, wie es bei anderen Panzern / Fahrzeugen der Fall ist. Oder dass es keine mobile Infanterie gibt, wo man zwei Grenadiergussrahmen und eine dieser Boxen erhält. Das "einzige" Bundle ist der motorised column deal.

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Ich habe eine Schwäche für limitierte, exklusive und Eventminiaturen. Über die Jahre habe ich ein paar Modelle angesammelt, von den Shows und Events die ich besucht habe. In manchen Fällen, wie z.B. der Salute, kann man Restbestände der älteren Eventminiaturen kaufen, sofern diese noch verfügbar sind und ich habe das oft genutzt um meine Sammlung zu vervollständigen.

Limited & Collectors Miniatures

Aktuell lagere ich die Sachen primär in diesen Sortierkästen und sie sind gefüllt mit Miniaturen von der Salute, Crisis, Games Days, Tactica und so weiter. Ich habe überlegt, wie ich die Sachen archiviere und hier aufbereite, vielleicht in der Form wie Collecting Citadel Miniatures oder SoLegends. Mit zusätzlichen Informationen vielleicht, sofern ich diese finde, wie z.B. wer sie modelliert hat oder was die Miniatur inspiriert hat.

Event Miniature - Crisis 2018 Event Miniature - Mini Art Con 2009 Event Miniature - Salute 2003
Limited Miniature - Space Marine Captain Event Miniature - Tactica Limited Miniature - Josef Bugman

Aber ich glaube der einfache Hintergrund ist ein wenig langweilig. Daher dachte ich an ein besonderes Template, in das ich die Bilder einfügen könnte und das auch noch weitere Informationen abdeckt. Daher hatte ich die Google Bildersuche angeschmissen und etwas herumgestöbert. Zu erst dachte ich an alte Sportkarten oder die alten Star Wars Blisterpackungen der klassischen Spielfiguren. So könnte ich die zusätzlichen Informationen auch abdecken, die dann entsprechend das Jahr, die Veranstaltung, Namen usw. abdecken würde. Und dann dachte ich an meine eigene Kindheit. Wer in Deutschland aufgewachsen ist, kennt höchstwahrscheinlich die Panini Sammelbilder der Fussballmannschaften. Mit den Sonderbildern alle 2 Jahre für WMs und EMs. Die Bilder gab es häufig auch in Hanuta oder Duplo, zahlreiche Kinderzimmer, -betten und -schreibtische wurden damit verziert.

Star Wars Blistercard Topps Baseball Card Mike Schmidt Panini Sticker Gerd Müller

Ich habe online sogar einen Generator gefunden, der diese Sammelbilder automatisch erzeugt, wenn man ein Bild hochlädt und entsprechende Informationen ergänzt.

Event Miniature - Salute 2003 Event Miniature - Crisis 2018

Ich müsste natürlich das Design noch entsprechend anpassen. Aber was meint ihr? Was wäre der bessere Ansatz? Irgendwelche Vorschläge oder Anmerkungen?

 

bearbeitet von SiamTiger

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Finde die Idee witzig... Frage ist, ob du alle Infos unterbekommst, die dir vorschweben oder ob es im Grunde nicht reicht, so wie die letzten beiden dargestellt sind.

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vor einer Stunde schrieb SiamTiger:

Ich habe den Vorschlag bekommen, das wie beim Quartett aufzubauen und fand die Idee ganz lustig. Muss ich mal drüber nachdenken.

 

Bin ich dafür! Kann man einfach mehr Daten unterbringen :ok:

 

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vor 15 Stunden schrieb SiamTiger:

Ich habe den Vorschlag bekommen, das wie beim Quartett aufzubauen und fand die Idee ganz lustig. Muss ich mal drüber nachdenken.

 

Coole Idee :ok:

Sag mal, hast du zufaellig Minis von Offensive Miniatures und kannst mir sagen ob die gut mit Empress zusammenpassen? 

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Games Workshop beginnt das neue Jahr mit einem Erweiterungsband für Adeptus Titanicus, Titandeath. Zusammen mit dem Buch gibt es nun die Möglichkeit, den Waffengussrahmen aus dem Warlord Titan Bausatz mit Plasmaannihilatoren und Energieklaue einzeln zu kaufen sowie einer neuen Version des Reaver Titan mit Meltageschütz und Kettenfaustdie wir heute auspacken und bauen werden.

Die Reviews zu den bereits erschienen Reaver Titan mit Gatlingblaster/Multilaser und Energiefaust, Warhound Scout Titans und beiden Warlord Titans findet ihr ebenfalls auf meinem Blog.

Adeptus Titanicus Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist Adeptus Titanicus Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist Adeptus Titanicus Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist

 

Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist  Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist Adeptus Titanicus - Reaver Battle Titan with Melta Cannon and Chainfist

 

Ihr kennt das Szenario, zig Bilder, viele Worte, viel zu lang für das Forum, daher der Link auf's Blog.

https://www.chaosbunker.de/de/2019/01/26/review-adeptus-titanicus-reaver-battle-titan-mit-melterkanone-und-kettenfaust/

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Nach dem ich Anfang Januar eine kurze Einführung zu Oldhammer geschrieben habe, möchte ich weiter bei der 2. Edition von Warhammer 40.000 bleiben und eine Armee besonders hervorheben - die Imperiale Armee.

Warhammer 40.000 - Codex Imperiale Armee 2. Edition

Wenn man an Warhammer denkt, insbesondere an 40.000, denkt man zwangsläufig an Space Marines. Aber das Imperium und seine Streitkräfte bestehen eben nicht nur aus Adeptus Astartes, sondern auch aus einfachen Menschen, die ihre Heimatwelten und das Heilige Terra verteidigen. Die Imperiale Armee gab es bereits zu Zeiten von Rogue Trader und war keine Erfindung der 2. Edition. Aber die Vielseitigkeit der Armee kam doch sehr deutlich mit der neuen Miniaturenreihe welche ab 1994 vorgestellt wurde.

In den 80ern und frühen 90ern war das Sortiment der Imperialen Armee zu Rogue Trader Zeiten nicht unbedingt klein. Es gab bereits die Meta-Humanoiden wie Ogryns und Halblingscharfschützen. Und die meisten Einheiten wie Rough Rider, Sentinel oder Kommissare gehörten ebenfalls bereits zum Fluff. Im Januar 1989 erschien sogar eine Plastikbox für die reguläre Infanterie. Aber es gab eben noch nicht die bunten, überzeichneten Regimenter, welche erst mit der 2. Edition vorgestellt wurden. Die Imperiale Armee war mehr oder weniger eine generische Massenarmee, angelehnt an die Archetypischen Sci-Fi Soldaten aus Filmen und Büchern seiner Zeit. Sie trugen alle gepolsterte Armaplastwesten mit Helm - das war's.

Rogue Trader - Imperial Guard Plastic Kit WD110 Rogue Trader - Imperial Guard WD110

Dann bekam 1994 die Imperiale Armee in der 2. Edition mit etwas mehr Farbe ins Spiel. Die Armee wurde aus mehreren Regimentern aufgestellt, einberufen von stärker ausgestalteten Planeten und Heimatwelten. Klare Designmerkmale und sehr gelungene Modelle - auch aus heutiger Sicht - von Michael (Cadianer, Catachaner, Tallarner & Mordianer), und Alan Perry (Valhallaner & Attilaner) prägten das breite Sortiment. Es gibt die Weiterentwicklung des alten Design der Imperialen Armee Soldaten, die Stosstruppen von Cadia, die am generischen (in diesem Zusammenhang nicht geringschätzend gemeint) Stil einer Sci-Fi Armee festhalten, welche Außerirdische auf Planeten über die gesamte Galaxie bekämpfen würden. Dann gibt es eine ganze Armee aus im Dschungel kämpfenden Rambos, den Catachanischen Dschungelkämpfern. Die sowjetisch-russisch angelehnten Eiskrieger von Valhalla in ihren schweren Mänteln. Die Eiserne Garde von Mordia, welche Uniformen ähnlich der Paradeuniformen der US Marines trägt. Die Wüstenkrieger von Tallarn, mit ihren Nomadengewändern und Anlehnung an Lawrence von Arabien. Und natürlich die Attileanischen Gardereiter im Stil der mongolischen Goldenen Horde. Wie man sieht, sehr abwechslungsreich und farbenfrohes Sortiment an Miniaturen.

Warhammer 40,000 - Imperial Guard 2nd Edition Warhammer 40,000 - Imperial Guard 2nd Edition

Eine weiteres recht imposantes Merkmal und selbst nach heutigen Maßstäben nicht selbstverständlich - die Boxen hatten 10 unterschiedliche Posen. In manchen Fällen konnte man dann noch weiter aufstocken über Blister, für noch mehr Abwechslung und wir sprechen da nicht bloß über Spezialwaffen oder Waffenteams, sondern reguläre Soldaten. All das natürlich bemalt in den kräftigen Farben der "Roten Periode" und dem Zeitalter der Baseränder in Goblin Green.

Aber die Imperiale Armee war eine recht anspruchsvolle Armee zur zweiten Edition. Man hatte die regulären Armeeorganisation etwas abgeändert. Man musste ganze Züge aufstellen, basierend aus einer Kommandoabteilung und dazu 1 bis 3 reguläre Infanterietrupps. Die ganzen Sonder- und Unterstützungseinheiten, wie Panzer oder Meta-Humanoide wurden dann als Ergänzung aufgestellt. Und wer sich ganz hart an die Regeln gehalten hat, durfte die Regimenter auch nicht mischen, da ein Zug nur aus einem Regiment stammen durfte. Wer also einen Trupp Tallarner aufstellen wollte mit seinen Cadianern, musste dafür entweder einen der wertvollen Zusätzliche Einheiten Slots opfern oder einen ganz neuen Zug mit Kommandoabteilung aufmachen. Aber dieses "Kleingedruckte" wurde häufig - zumindest in Hausregeln - ignoriert.

Warhammer 40,000 - Imperial Guard Cadian Shock Troops Warhammer 40,000 - Imperial Guard 2nd Edition

Bei den Panzern gab es zwei Chassis für alles was die Imperiale Armee einsetzt(e). So dienten Leman Russ Kampfpanzer und die Chimäre als Grundlage für die weiteren Varianten. Es gibt eine schwerere Version des Leman Russ, den Demolisher (und den exotischeren Exterminator, der aber vorerst nur den Space Wolves vorbehalten blieb). Die Chimäre diente dann als Teilespender für den Mörserpanzer Greif, den Artilleriepanzer Basilisk und den Flammenwerferpanzer Höllenhund.

Warhammer 40,000 - Imperial Guard vs Orks

Das alles hat eine breite Grundlage geschaffen, auf der man seine Imperiale Armee aufbauen konnte. Aber schließlich gibt es nicht nur reguläre Modelle, welche dann in einem Farbschema eurer Wahl bemalt werden kann, wie es bei jeder anderen Armee der Fall ist, sondern eben noch die Regimenter die sich deutlich unterscheiden. Dazu dann noch die unterschiedlichen Farb- und Tarnschemen, unterschiedliche Farhzeuge und Spezialeinheiten wie Ogryns, Halblinge und Gardereiter vergrößern die Abwechslung noch weiter. Natürlich dürfen ein paar besondere Charaktermodelle nicht fehlen und die Option auf Alliierte. Aber dazu in weiteren Beiträgen mehr.

Kurz um, genügend Gründe um Interesse an dieser Armee für ein Oldhammer Projekt zu haben. Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass die große Anzahl an Modellen in Kombination mit den höheren Kosten für die Zinnminiaturen, war das einfach nicht drin im Hobbybudget eines recht jungen Teenagers in den 90ern. Aber mit dem Bestand an Miniaturen, die ich mittlerweile aus der Zeit bereits habe, sollte es ein umsetzbares Retroprojekt werden. Ich muss da erst einmal Inventur machen, um zu sehen, was mir noch fehlt und auch die Rahmenbedingungen und Pläne des Projekts bald hier vorstellen.

Ich hoffe der Beitrag hat euch einen ersten Einblick gegeben, was die Imperiale Armee war, bevor die breite Masse an Plastikbausätzen Einzug gehalten hat, bevor man Baneblades entweder nur selbst bauen oder bei Forge World kaufen konnte, und warum es eine so interessante Armee zu sammeln war und ist. Also stellt euch auf etwas mehr Nostalgie ein in den kommenden Wochen und Monaten. Oh und das Beste ist, ich bin bei diesem Projekt nicht alleine!

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Danke für den kleinen Abriss. Ich habe erst neulich mal ein bisschen im Hintergrund der Space Marines geschmökert, um überhaupt erst mal den Fluff halbwegs auf die Kette zu kriegen. Jetzt versteh ich aber auch endlich die starken Unterschiede in der imperialen Armee. :) Habe mir hier auch einen kleinen Bestand an Imperialen mit Ogryns und Halblingen und ein paar Orlocks zusammengetragen, weil ich fand, dass sie ganz gut zueinander passen und weil ich die Modelle mag. Denke aber, dass ich das Projekt nicht weiter verfolgen werde: zu viele Baustellen. ;)

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Oh ja, 2. Edition Imperiale Armee, so hat es bei mir damals angefangen... :D


Die Boxen hatten uebrigens nur 8 einzigartige Posen, 2 Mann mit Gewehr waren doppelt (bei der Cadianer Bx bspw 1/5 und 2/7 von links).

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vor 15 Stunden schrieb Desaster:

Oh ja, 2. Edition Imperiale Armee, so hat es bei mir damals angefangen... :D


Die Boxen hatten uebrigens nur 8 einzigartige Posen, 2 Mann mit Gewehr waren doppelt (bei der Cadianer Bx bspw 1/5 und 2/7 von links).

Uh, Tatsache. Das ist mir so gar nicht aufgefallen. Mea culpa. Spricht aber für die Püppchen :D

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Heute stelle ich euch die Urbane Kriegsführung Erweiterung für die 8. Edition von Warhammer 40.000 vor. Games Workshop startet damit stark in 2019 mit einem neuen Kampagnenset für das Hauptsystem in der düsteren Zukunft des 41. Jahrtausend.

Warhammer 40.000 - Urban Conquest

Urbane Kriegsführung greift dabei das Stadtkampfthema der Vorgänger aus der 3. Edition Einsatzgebiete Stadtkampf und 4. Edition Städte in Flammen auf. Aber anders als die älteren Erweiterungen, gibt es dieses Mal eine Box in der nicht nur die Regeln sondern etwas Gelände und auch eine modulare Kampagnenkarte enthalten ist.
 

https://www.chaosbunker.de/de/2019/02/02/warhammer-40-000-urbane-kriegsfuehrung/

 

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Ein wenig unerwartet kam eine neue Killzone Anfang des Jahres heraus, Killzone Sector Fronteris. Bisher basierten alle Killzone Boxen auf bereits verfügbaren Geländesets, welche mit ordentlichem Preisvorteil neu gepackt wurden. Der Sector Fronteris setzt dabei auf das STK Ryza Schema zurück, welches zum ersten Mal 2017 mit der Realm of Battle Moon Base Klaisus vorgestellt und später auch mit den Ryza Pattern STC Ruins in einer kleineren Packung erhältlich wurde. Die Ruinen habe ich hier im Rahmen einer Review auch schon mal vorgestellt.

Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris

Was bedeutet STK Ryza Schema in diesem Zusammenhang? Ein STK ist ein Standard-Technologie-Konstrukt, und damit ein standartisierter Bauplan, mit dem die Construct Machines des Imperiums bestimmte Objekte fertigen konnte, die einheitlich und einfach mit den lokalen Ressourcen gefertigt wurden. Diese STK gibt es nicht nur für Gebäude wie das Ryza Schema, sondern auch für Fahrzeuge, wie z.B. das Rhino, oder Festungsanlagen und Generatoren.

Die Box ist zum regulären Preis von 65 EUR wie auch die anderen Killzone Geländeboxen erhältlich. Es ist etwas schwierig die Ersparnis hier zu errechnen, die anderen Boxen hatten in der Regel einen Inhalt von mindestens 110 EUR. Das galt für alle bis auf die Wall of Martyrs, bei der die Ersparnis deutlich geringer ausgefallen ist. Diese Box umfasst den großen Gebäudegussrahmen aus der Mondbasis zwei mal, aber keinen der kleineren Ryza Ruinen Gussrahmen (diese wurden passend den beiden Killteams Starns Jünger und Theta 7 beigelegt), dafür aber einen neu gestalteten Gussrahmen ebenfalls zwei mal. Dazu aber weiter unten mehr.

Aber um es noch mal hervorzuheben, das hier ist nicht nur eine Geländebox, sondern eine Umgebungserweiterung für Kill Team. Daher liegt zusätzlich zu den Gussrahmen noch ein doppelseitiges Spielbrett aus dickem Karton und zusätzliches Spielmaterial, wie eine Umgebungstabelle, 4 neue Szenarien und 12 neue Taktikkarten.

Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris
Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris

Spoiler

 

Es sind vier große Gussrahmen enthalten, zwei Designs je zwei mal. Der Kunststoff ist dabei in einem hellen Braun / Knochenton eingefärbt. Eines der Design stammt wie oben erwähnt aus der 2017er Realm of Battle Moon Base Klaisus, das zweite Layout, welches auf Dach/Bodenteile enthalten, ist eine Neuentwicklung. Die Gussqualität stimmt, es dauert allerdings etwas, bis man alle Gussverbindungen gesäubert hat. Das liegt aber an den Produktionsbedingungen. Um im Spritzguss die Mauerstücke in der Dicke vollständig abbilden zu können, müssen zusätzliche Einflusspunkte an das Bauteil gesetzt werden. Aber darüber hinaus sind die Gussgrate gering und einfach zu entfernen, da die Oberflächen an den Stellen eben und einfach erreichbar sind.

Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris
Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris

Die Gussrahmen geben euch die folgenden Mauerstücke jeweils doppelt. Der Zusammenbau erfolgt über eine simple Steckverbindung, wobei manche Mauern die Aussparung dafür oben und andere unten haben. Die Mauern kommen intakt oder beschädigt und können in Begrenzung an die Verbindungsstücke beliebig gemischt werden. Natürlich sind die Teile kompatibel mit den weiteren Ryza Schema Gussrahmen.

Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris Warhammer 40.000 - Killzone Sector Fronteris

Die Sector Fronteris Bauanleitung empfiehlt die Teile in 5 Gebäude bzw. Gebäuderuinen zu bauen. Wir fangen mit den ersten Beiden an, welche die mittelgroßn Wandstücke verwendet. Auf der Rückseite der Verpackung findet ihr alternative Bauvorschläge.

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Neu mit diesem Bausatz sind die Dachfliesen im neuen Gussrahmen. Hier gibt es ein großes Treppenförmiges Stück aus 6 Fliesen und drei unterschiedliche kleinere Fliesenbruckstücke. Da der Gussrahmen zwei Mal enthalten, stehen euch die Einzelteile aus Bild 1 und 2 doppelt zu Verfügung. So kann auch ein kompletter Boden wie in Bild 3 zusammengesetzt werden.

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Auf die beiden Mauerstücke kommen nun die Dachfliesen und Fensterfronten. Es gibt insgesamt 6 Fronten in der Box und sie können von beiden Seiten an die Mauern geklebt werden. Es ist nur etwas schade, dass diese nur in einem Design bei liegen (immer die gleiche Zahl und griechischer Buchstabe). Da die Oberkante der Mauern leicht angeschrägt ist, muss man beim Verkleben der Böden darauf achten, dass diese nicht absacken, während der Kleber anzieht.

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Ich war etwas irritiert über dieses Bauteil, da die Bauanleitung es vorsieht, dass die Fliesen an die Außenseite der Mauern verklebt werden. Man kann das natürlich beheben, wenn man das kurze Wandstücke dreht oder die Bodenplatten auf der anderen Seite anbringt.

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Die nächsten beiden, etwas größeren Mauerstücke. Auch hier wieder, einfach zusammengesteckt. Hier erhält aber nur eine der Ruinen die Dachfliesen.

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Das größte Geländestück der Sector Fronteris Killzone, ist ein intaktes Gebäude. Ich habe eine der Mauern um 180° gedreht, da ich nach Außen unterschiedliche Designs haben wollte. Das Gebäude ist geschlossen und erhält ein vollständiges Dach, in dem die beiden großen Bodenplatten aneinander geklebt werden. Es gibt etwas Spiel zwischen dem Dachrahmen und der Platte, weshalb ich das Dach so mittig wie möglich verklebt habe.

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Das Dach erhält außerdem noch eine Front, die etwas aussieht wie bei Westerngebäuden. Auch dieses Bauteil stammt aus dem neuen Gussrahmen und verwendet zwei identische Teile, welche mit dem L-förmigen Ausleger verbunden werden. Auch hier muss man etwas acht geben, da die Oberkante der Mauern leicht geneigt ist, dass man das Schild nicht schief anbringt.

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Es gibt zu dem noch ein paar Bits zum individualisieren der Gebäude. Lampen und weitere Fensterfronten. Die Lampe wird in der Bauanleitung gezeigt und soll die Verbindung zwischen den beiden Dachteilen abdecken. Leider passt das Teil nicht, da die Fliesen nicht quadratisch sondern rechteckig sind und so nur entlang der langen und nicht der kurzen Kanten verbaut werden können. Um das Teil wie in der Anleitung zu verbauen, muss man das ovale Führungsstück an der Unterseite abfeilen oder wegschneiden. Die zusätzlichen Fensterfronten habe ich an diesem Gebäude angebracht, da sie mir an einem intakten Gebäude am sinnigsten erschienen.

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Außerdem liegen der Box noch Munitionskisten bei. Dieses Mal mit dem Abzeichen der Inquisition auf dem Deckel. Die Kisten sind in der gleichen Größe wie die Armoured Container, Missionziele oder der Rogue Trader Box, und können gestapelt werden. Aber die Inquisitor-Kiste kann nur die oberste Seite und nichts darauf gestapelt werden, da das Abzeichen zu groß ist um andere Kisten darauf stapeln zu können.

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Wie auch schon bei den anderen Killzones, enthält dieses Set ein Spielbrett in der Größe 22” x 30” aus dickem Karton. Es ist auf beiden Seiten gestaltet und zeigt einmal das bekannte Design einer imperialen Stadt und auf der anderen Seite einen imperialen Außenposten. Die Stadtseite kann mit denen der anderen Killzone Bretter kombiniert und erweitert werden. Das ist besonders hilfreich für Stadtkämpfe wie Urbane Kriegsführung.

 

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Und so sieht das Spielbrett mit den Geländestücken aus. Kurze Anmerkung, das ist ein neues Design und nicht das der Moon Base Klaisus.

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Ein kleiner Größenvergleich, die Mauern sind stabil und hoch genug, um auch für größere Infanteriemodelle des Warhammer 40.000 Sortiment anständige Deckung zu bieten.

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Im beiliegnden Heft wird auch etwas zum Hintergrund der Ryza Schema Gebäude erzählt und ein Bild auf einer Doppelseite gezeigt, dass das Gelände aus der Sector Fronteris Killzone zeigt zusammen mit den Inhalten der beiden passenden Kill Teams (Genestealer Cult gegen Adeptus Mechanicus), die noch einmal die kleinen Ryza Schema Ruinen mitbringen. Wer mit den Kill Teams nichts anfangen kann, aber das Set passend ergänzen möchte, dem empfehle ich das STC Ryza Schema Ruinen Set.

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Fazit
Die Killzone Sektoren stellen eigentlich keine Frage - man erhält eine solide Menge Gelände zu einem sehr runden Preis. Wer diese dann noch über das unabhängige Händlernetzwerk ersteht, mit etwas Nachlass, kommt schnell auf 50% Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf. Die Wall of Martyrs war da eine kleine Enttäuschung, da sich dort die Ersparnis gerade mal auf 17 EUR belaufen hat, gegenüber den hervorragenden Ersparnissen der Geländesets Sector Mechanicus, Munitorum oder dem Death World Forest. Aber wie oben erwähnt, ist es etwas schwierig, den Preisvorteil dieser Box zu ermitteln, da es ein neuer Gussrahmen ist, der anders nicht erhältlich ist und der andere Gussrahmen nur über die Moon Base Klaisus erhältlich ist. Verglichen mit den anderen Sets sind die 4 Gussrahmen natürlich wenig, Munitorum usw. kommen da locker auf 8+. Wenn noch ein Set der kleinen Ryza Ruinengussrahmen enthalten wäre, wäre die Kauferfahrung vergleichbarer gewesen mit den anderen Boxen. Je nach dem wo ihr zum ersten Mal über das Set gelesen habt, z.B. auf Warhammer Community, wird es mit den Zusatzinhalten aus den Kill Teams gezeigt und könnte so evtl. den Eindruck erwecken, dass diese Geländeteile ebenfalls Teil des Sets wären.

Aber vielleicht ist das "Problem" hier auch, das Games Workshop die ersten Boxen einfach zu gut gemacht hat, mit zu großer Ersparnis und es jetzt schwer ist, das Level zu halten. Anfang des Jahres gab es für Farben und die Getting Started Boxen eine Preiserhöhung, daher war es evtl. eine Lösung den Inhalt entsprechend zu reduzieren, um den Preis der Killzone Boxen stabil zu halten. Dennoch, verglichen mit der Moon Base Klaisus, hat der Sector Fronteris das bessere Preisleistungsverhältnis und wer dann noch die Ryza Pattern Ruinen (bzw. wer auch die passenden Kill Teams besitzt), ist recht rund aufgestellt. Im Zweifel, eine zweite Sector Fronteris ist keine schlechte Investition und wenn man die alternative Bauweise mit den U bzw. C-Förmigen Ruinen wählt, kommt man noch einmal gutes Stück weiter. Das Set ist angemessen bepreist und deckt eine gute Menge Gelände ab. Der Zusammenbau geht auch einfach von der Hand und je nach dem wie man die Dachteile anbringt, kann man die Mauern auch modular halten, da man sie zum Zusammenbau nicht zusammenkleben muss. Daher ist das Set, auch unter Berücksichtigung der oben genannten Punkt, immer noch ein solides Produkt.

Mir gefällt das Design recht gut, das war auch schon vor zwei Jahren der Fall, als ich mir die Ruinen gekauft habe, da es gerade für Stadtkämpfe sehr gut passt. Man hat die Mauern, es bleibt aber sehr gut bespielbar verglichen mit den höheren Ruinen. Daher passt es auch gut nicht nur zu Warhammer 40.000 und natürlich Kill Team, sondern auch für andere Systeme wie Necromunda oder Inq28. Abhängig davon wie kreativ man damit werden möchte, können die Mauern auch eine günstigere Option sein um z.B. Zone Mortalis abzubilden, wenn einem das Budget für die Forge World Bausätze fehlen oder man Plastik gegenüber Resin bevorzugt.

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Danke für das Review :ok:

Die Killzone-Sets sind im Bezug auf Preis/Leistung wirklich toll aber leider geht mir da bald der Platz aus wenn die so weitermachen...

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Um die Oldhammer-Reihe fortzuführen, möchte ich ansprechen, wie man ein solches Projekt angehen kann. Wenn man es mit der Aufbereitung eines Oldtimers vergleicht, muss man sich zu erst für eine Fahrzeugmarke und entscheiden Modell, dann das Baujahr bzw. Modelltyp eingrenzen. Einen ähnlichen Ansatz empfehle ich für ein Oldhammer Retroprojekt.

Besonders für den Anfang macht es Sinn, etwase einzugrenzen und mit einem kleineren Kernprojekt zu beginnen und dies ggfls. später zu erweitern. Natürlich ist Oldhammer nicht beschränkt auf 40k, man kann es mit auch für Warhammer Fantasy, Rogue Trader, Blood Bowl und den anderen Games Workshop die vor 1992 bzw. 1998 erschienen sind umsetzen. Eines der Armeesets wäre z.B. eine gute Ausgangslage, da dies einen definierten und überschaubaren Rahmen an Modellen umfasst, der daher nicht so kostspielig ist (wobei das natürlich auch vom Projekt abhängt, Chaoszwerge sind da ein ganz anderes Paar Schuhe als Space Marines).

Ich habe mich z.B. für die Imperiale Armee der 2. Edition entschieden, und möchte von jedem Regiment bzw. jeder verfügbaren Auswahl eine Einheit aus der Periode aufstellen. Dazu setze ich auf den alten Codex als Leitfaden.

Warhammer 40,000 - 2nd Edition Oldhammer Warhammer 40,000 - 2nd Edition Oldhammer Warhammer 40,000 - Imperial Guard 2nd Edition

Aber wo fängt man da nun an? Bei Oldtimern gibt es zahlreiche Literatur und Bücher, welche den Restaurationsprozess bebildern, mit Anleitungen und Tipps, welche Fahrzeuge eine gute Grundlage bieten und worauf man achten sollte, bis man das richtige Fahrzeuge für die eigene Erfahrung, Fähigkeiten und Geldbeutel gefunden hat. Wir haben sowas bei Oldhammer oder den Retroprojekten nicht, daher versuche ich mal einen offenen Leitfaden mit ein paar allgemeinen Empfehlungen  zu formulieren, die hilfreich sind bzw. sein können, bei der Umsetzung der eigenen Projekte.

Da ich bereits einige Modelle aus der 2. Edition besitze, habe ich erst einmal Inventur gemacht um zu sehen, wo meine Sammlung noch Lücken aufweist und was mir überhaupt fehlt, um das von mir gesteckte Ziel umzusetzen. Ich habe da erst einmal die vorhandenen Modelle herausgekramt und nochmal sortiert, überprüft ob sie komplett sind oder Mängel aufweisen. Dann habe ich das mit den Katalogen abgeglichen, um zu sehen ob mir etwas elementares fehlt oder ich z.B. noch eine coole Pose übersehen habe, die ich gerne dabei hätte. Man kann versuchen sich einen der Citadel Annuals zu besorgen, da dort die hinteren Katalogseiten aus den White Dwarfs gesammelt sind, auf denen Modelle und Gussrahmen zu sehen waren. Da die Annuals nicht gerade günstig sind, ist Stuff of Legends und deren Sammlung digitalisierter Kataloge ein ungemein praktisches Hilfsmittel.

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Ich habe dann eine Liste gemacht, von den Sachen die mir noch fehlten und bin dann online stöbern gegangen, durch die Marktplätze und Foren, Bring & Buys und andere Gelegenheiten bei denen man diese alten Miniaturen kaufen kann. Das werde ich noch näher beleuchten, aber in einem eigenen Artikel. Sagen wir's so, ich war fleißig und für ein paar Wochen kam quasi jeden zweiten Tag der Briefträge rmit einem kleinen Päckchen oder wattierte Umschlag, in dem wieder ein Puzzlestück für das Projekt drin war.

Aber setzt euch einen finanziellen Rahmen, was das Projekt insgesamt kosten soll oder zumindest wieviel ihr pro Monat ausgeben wollt. Man ist schließlich nicht in Eile und die Jagd nach den Modellen ist Teil der Erfahrung und des Spaßes. Also übertreibt es nicht und verzettelt euch in dem, was ihr ausgebt.

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Manchmal hat man auch Glück und kriegt neue, unangetastete Modelle. Ohne Stress, dass man da noch Kleber oder Farbe entfernen muss. OVP, originalverpackt im Karteon oder Blister ist zwar selten, aber nicht unmöglich. Je nach dem was man sammeln möchte, macht es auch Sinn ein paar Ersatzteile und Zubehör zu sammeln, wie Decals, Banner oder Kleinteile. Insbesondere letztere sind praktisch, da bei älteren Modellen aus Plastik oder Fahrzeugen doch gerne mal das eine oder andere Teil fehlt. Da ist es von Vorteil, wenn man noch ein paar Bits und Ersatz hat.

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Wenn man nach alten Zinnminiaturen sucht, trifft man auf alle möglichen Zustände. Zinnfäule (Leadrot) ist kein großes Problem der Modelle der 90er. Aber die 90er boten unterschiedliche Zinnmischungen an, darunter auch ein helleres "White Metal" welches von Games Workshop / Citadel 1998 eingeführt wurde. Die Farbe des Zinns kann sich beim Entfärben oder abhängig von der verwendeten Grundierung verändern. Größter Vorteil von Zinnminiaturen, sie sind deutlich einfach zu entfärben als die Gegenstücke aus Plastik oder Resin. Wundert euch auch nicht, wenn ältere Modelle in White Metal gegossen sind, da Games Workshop einige ältere Modelle auch noch deutlich später über die Mail Order angeboten hat, darunter auch z.B. alte Realm of Chaos Champions. Achtet aber darauf, wenn ihr besonders seltene Modelle gebraucht angeboten bekommt, dass es sich auch um Nachgüsse handeln kann. Insbesondere bei unüblichen Mengen oder anderen Auffälligkeiten (doppelte Gussgrate) sollte man vorsichtig sein.

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Wenn man gebrauchte Modelle aufbereiten möchte, wird man passendes Werkzeug benötigen. Sammelt also ein paar alte (Zahn)bürsten, besorgt euch Behälter / Einmachgläser und den passenden Entfärber (abhängig von eurem Material). Und achtet dabei auch auf eure Sicherheit und Gesundheit. Nutzt also Handschuhe und Atemschutz wenn es notwendig ist, da manche der Flüssigkeiten eure Haut und Atemwege angreifen können.

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Da Entfärben ein langwieriger und sich wiederholender Prozess sein kann, sammelt was ihr entfärben wollt und arbeitet in Schwüngen. Stellt im Vorfeld sicher, dass alles was in die Flüssigkeit geht, auch dafür geeignet ist. Wenn ihr euch also für kräftigere Mittel entscheidet, prüft ob Plastik oder Green Stuff Teile verbaut sind, die den Prozess nicht unbeschädigt überleben werde. Lasst die Teile dann idealerweise über Nacht in den Behälter, und anschließend fleißiges Schrubben. Ich putze die Modelle anschließend immer im lauwarmen Seifenwasser um die Farbreste zu entfernen und lasse sie dann auf etwas Küchenpapier trocknen. Im dritten Bild sieht man ein paar Zinnmodelle, die alle die gleiche Behanldung erhalten haben und trotzdem sehr unterschiedliche Ergebnisse aufzeigen.

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Um es etwas zusammenzufassen. Stellt sicher dass ihr einen Fokus habt, was ihr sucht und was es euch wert ist. Sonst habt ihr zügig einfach nur einen Berg gebrauchter Modelle ohne Bezug. Die anderen Schritte, wie die Suche, das Säubern und Aufbereiten der Modelle, werde ich etwas detaillierter in eigenen Beiträgen abdecken. Es ist praktisch, wenn ihr entsprechendes Werkzeug habt, wie oben bereits erwähnt, außerdem ein paar Sortierkästen, um die Miniaturen des Projektes zu lagern. Bis dahin empfehle ich zur Anregung ein paar ältere Ausgaben des White Dwarfs oder Oldhammer Blogs wie z.B. Realm of Chaos 80s, Leadplague oder das Oldhammer board.

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Dankeschön... Ich finde die alten völlig überbelichteten Bilder immer wieder Klasse. Ist schon interessant, wie damals die Figuren präsentiert wurden und was man heute teilweise für einen Aufwand betreibt.

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