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Ciolek hat grad' die Primavera gewonnen. Schon krass wie manchmal so Karrieren verlaufen. Erst U23-Weltmeister, dann bei den Profis nicht so richtig ins Rollen gekommen (bzw. von den Erwartungen als "Next Zabel" erdrückt), schon so gut wie abgeschrieben und jetzt dreht der noch mal bei 'nem südafrikanischen ProConti Team richtig auf.

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Nabend Jungs,

Nach fast 5 Jahren ohne Fahrrad (Hier bitte Buh rufen), wollte ich mir mal ein neues besorgen, von der Art her würde ich ein Treckingrad am ehesten Favorisieren. Also mal kurz ins Internet geschaut und ratlos vor dem Rechner sitzend:D hab ich gedacht die netten Jungs hier können mir sicher weiter helfen!

Wichtige Daten:

meine Größe: 190cm

geplantes Einsatzgebiet: Überland und Stadt, auch mal Feldwege!

Gangschaltung: irgendwas zwischen 10 und 25

möglichst Wartungsarm!

Preis: um die 400Euro

Worauf sollte ich also achten? Gibt es irgendwelche Standards oder andere Dinge?

Vielleicht erbarmt sich hier mal ein Profi mir zu helfen...

Danke im vorraus!

Rahakanji

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Also grundlegende Dinge, auf die ich achten achten wuerde:

-grosse Raeder. Mit Mountainbikeraedern machst du dir in der Stadt nur das Leben schwer. Ich benutze mittlerweile nurnoch 700x38c, das heisst die haben einen Durchmesser von 700mm und eine Breite von 38mm. Das ist so eine Standardgroesse fuer Stadtraeder. Achte auch auf die Ventile: In Deutschland werden ueberwiegend Dunlop, Auto (auch Schrader genannt) und Franzoesische Ventile (auch Presta genannt) benutzt.

Autoventile sind meiner Meinung nach die geschicktesten in der Stadt, weil du da auch mal bei der Tankstelle Pressluft schnorren kannst. Es gibt allerdings auch adapter zum Aufschrauben fuer die anderen Ventile (Kostenpunkt 1-2 Euro).

-Es gibt ausserdem unterschiedliche Rahmengroessen. Du kannst ja mal danach googlen, wie das so berechnet wird. Oder du gehst einfach zu einem Fahrradladen und laesst dich beraten und fahr ein paar Fahrraeder zur Probe.

-Schutzbleche! Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr ein trockener Hintern zu einem guten Fahrgefuehl beitraegt ;)

-Bei der Beleuchtung sind Nabendynamos sehr angenehm, wenn du wirklich was Wartungsarmes willst. Standlicht ist bei vielen neueren Raedern auch ueblich. Das hat den Vorteil, dass dein Licht nicht ausgeht, wenn du an der Kreuzung haeltst, und du nicht vom naechsten Autofahrer umgefahren wirst. Eine fest montierte Beleuchtung wird auch eher weniger geklaut. Wenn du batteriebetriebene Lampen hast (die uebrigens in Deutschland ohnehin nur fuer Rennraeder zugelassen sind, wenn ich mich nicht irre) und die mal am Fahrrad vergisst, kanns sein, dass die weg sind, wenn du zurueckkommst.

-Federgabel und evtl. eine gefederte Sattelstuetze foerdern den Komfort und schonen die Felgen, koennen aber teuer werden.

-Gepaecktraeger, damit du auch mal was mitnehmen kannst. Eine Satteltasche ist viel angenehmer als ein Rucksack.

-Bei der Gangschaltung wird es wohl auf eine Kettenschaltung hinauslaufen, weil du dir eine gute Nabenschaltung nicht wirst leisten koennen und wollen

-Bei den Bremsen bin ich auch kein Experte. Ich bin eben ein Freund der guten alten Felgenbremse. Die haben ausserdem den Vorteil, dass die praktisch kein Werkzeug zur Wartung benoetigen. Bremskloetze wechseln ist total einfach und du findest dazu auch Anleitungen auf Youtube etc. Mit Scheibenbremsen habe ich keine Erfahrung. Ich selbst habe hydraulische Felgenbremsen. Lass bloss die Finger von Sowas! Da kosten die Bremskloetze naemlich ein Schweinegeld.

Noch ein wichtiger Tipp: Falls du in einer Stadt wohnst, wo viele Fahrraeder geklaut werden, besorge dir zwei gute Schloesser und schliesse IMMER beide Raeder an den Rahmen und ein festes Objekt (Zaun, Baum, Laterne). Das beide Raeder abgeschlossen werden ist besonders wichtig, wenn du Schnellspanner hast (also einen Hebel statt einer Mutter), weil man dir sonst das Rad in 5 Sekunden geklaut hat.

Besorge dir zwei Schloesser verschiedener Machart, wie beispielsweise ein D-Schloss und eine Kette. Kabelschloesser kannst du gleich vergessen. Die taugen hoechstens um den Sattel an den Rahmen zu schliessen. Das alles gilt wie gesagt, wenn bei dir viel geklaut wird. Wenn du irgendwo auf dem Land wohnst, dann reicht wahrscheinlich auch ein einzelnes Schloss. Ich persoenlich hab Schloesser im Wert von 100 Euro am Rad. Das heisst aber auch nur, dass ein potentieller Dieb eine Minute statt 10 Sekunden braucht, wenn er das geeignete Werkzeug dabei hat. In einigen Staedten rennen die ja mit Saegen und Bolzenschneidern rum.

Wenn du in einer Stadt ohne Radwege lebst: Leg dir eine Warnweste zu.

Hoffe, ich konnte helfen.

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Hallo zusammen,

ich hoffe mal ihr reißt mir nicht ähnlich den Kopf ab, wie in einschlägigen MTB-Foren. Ich möchte seit langer Zeit wieder mit dem MTB radeln anfangen und stehe vor der Kaufentscheidung des Rades.

Budget: Max. 450-500,- (mehr ist leider nicht drin)

Terrain: Mittelgebirge, kaum Asphalt, durchgehend Wald- u. Bergwege.

Zur Zeit habe ich zwischen diesen beiden hier geschwankt:

http://shop.zeg.sporrer-technik.de/online-shop/produktdetails-2-241-id1107268/fahrrad-Sporrer-Technik-eK-Zwiesel/Fahrraeder-MTB-Mountainbike/Bulls-MTB-Sharptail-Disc-26-Zoll-24-Gang-Shimano-Altus-24-Gang-Schaltwerk-Rahmenhoehe-51-cm-guenstig.html?detail=specs

bzw.

http://www.fahrrad.de/fahrraeder/29er/serious-ridge-trail-29/333206.html

Mir ist schon klar, dass alles unter 1000€ für ein neues MTB nicht so der Hit ist, aber wenn man vom Budget eingeschränkt ist, möchte man dennoch noch etwas halbwegs passables bekommen. Nur als Laie bin ich etwas mit den Fachtermini überfordert, bzw. erschließt sich mir nicht, wieso ich genau so gute Schaltungen benötige wie jemand, der 4x die Woche im Bikepark rumdüst.

Über Hilfe aller Art (auch evtl. andere interessante MTBs dieser Preisklasse) würde ich mich freuen!

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Das habe ich bei den Kleinanzeigen bei Ebay schon probiert...da sind die Teile entweder uralt (14 - 18 Gangschaltungen) oder aber trotzdem bei 800,- und mehr...

Ich komm an einem der beiden Radl wohl nicht drumrum, dann vermutlich aber mit Scheibenbremse und dafür keine 29" Reifen...

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