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vor 13 Minuten schrieb Esmer:
  Inhalt unsichtbar machen

Während Jons Ernennung zum neuen König sind sowohl die Ritter des Vale anwesend - denen LF erzählt hat, Sansa wäre von den Boltons überfallen und gekidnappt worden - als auch die Nordmänner, denen gesagt wurde, dass Sansa von LF an die Boltons verkauft wurde. 

Dürfte eigentlich nicht lange dauern, bis jemand die Diskrepanz feststellt...hat LF darüber nachgedacht?

(Bessere Frage, haben die Autoren darüber nachgedacht? :D)

 

Ist das jetzt eine Mischung aus Show- und Buchwissen?

Ich kann mich in der Show nicht daran erinnern, dass das den Rittern des Vale so verkauft wurde.

 

@ViperX

Du darfst das natürlich gerne so sehen... aber in der Show ist das eigentlich kein plot hole.

Und wie es in den Büchern passieren wird... oder ob überhaupt... das steht auf einem anderen Blatt.

bearbeitet von Bismarck

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vor 6 Minuten schrieb Bismarck:

Ist das jetzt eine Mischung aus Show- und Buchwissen?

Ich kann mich in der Show nicht daran erinnern, dass das den Rittern des Vale so verkauft wurde.

 

@ViperX

Du darfst das natürlich gerne so sehen... aber in der Show ist das eigentlich kein plot hole.

Und wie es in den Büchern passieren wird... oder ob überhaupt... das steht auf einem anderen Blatt.

 

Siehe hier:

 

https://www.youtube.com/watch?v=xVLuOlCo5tc

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Da sich der Spannungsbogen jetzt bereits zum finalen Showdown zuspitzt, frage ich mich nur: womit um alles in der Welt wollen die noch 2 Staffeln füllen?! (selbst wenn es verkürzte sind)

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vor 1 Stunde schrieb Pandora:

Da sich der Spannungsbogen jetzt bereits zum finalen Showdown zuspitzt, frage ich mich nur: womit um alles in der Welt wollen die noch 2 Staffeln füllen?! (selbst wenn es verkürzte sind)

Ich würde sagen:

Dannys Kampagne und der Krieg gegen The Others?

Müsste genug Stoff hergeben.

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Was für nen geiles Finale.

War ja zwischendrin und vor allem Ende der letzten Staffel echt genervt.

Jetzt wieder total gehyped.

 

Geiles Ende.

Und diese gewisse kurze Szene die hier schon mehrfach genannt wurde fand ich ebenfalls große Klasse.

Einfach mal nebenbei, ohne viel Gewäsch.

 

Wann gehts denn eigentlich weiter?

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Zitat

 

Da sich der Spannungsbogen jetzt bereits zum finalen Showdown zuspitzt, frage ich mich nur: womit um alles in der Welt wollen die noch 2 Staffeln füllen?! (selbst wenn es verkürzte sind)

 

 

 

Mit demselben langweiligen, letztenendes ins Nichts führenden Unsinn wie in dieser 6ten Staffel, in der er sogar noch mehr als in den Staffeln zuvor deutlich wurde, dass Benioff und Weiss das Material von Martin ausgeht. SPOILER! Da handeln Charaktere plötzlich gegen alles, wofür sie vorher standen (Davos), da werden wichtige Charakterwendungen wieder rückgängig gemacht (Jamie), da wird ein vermeintlicher Plot durch filmisch fürchterlich einfallslose Szenen über Episoden hinweg geteast, um dann mittels Wildfire ins Nirgendwo zu führen (High Sparrow, Margery, und der langweilige, langweilige Gebetsraum, wo ellenlange Dialoge geführt wurden von Charakteren, die immer nur rumstehen oder rumsitzen - da kam das Star Wars Prequeltrauma wieder hoch). Andere ewig lange Storylines enden mit einem großen "Häh"? - so wie die von Arya, die ja versagt hat, No One zu werden, und es am Ende auch noch zugibt, um dann weiter ihrer handelsüblichen Billigwarenstoryline der Rache nachzugehen. Dem Publikum wird in Billigmanier eine sadistische Rache an Ramsay präsentiert, die an Grausamkeit aber Ramsays Taten gleichkommt (wer das cool findet, ist schlichtweg ein Idiot) und er hat noch nicht mal am Ende wenigstens einen kleinen Moment der Einsicht, die ihn von dem Cartoon, der Ramsay die ganze Zeit war, am Ende doch noch zu einem Menschen hätte machen können. Billiger und blöder geht Drehbuchschreiben nicht mehr!

 

Ach, vergesst's. Tolle visuelle Effekte, größtenteils tolle Schauspieler, aber das Geschreibsel hintendran ist inzwischen ein absoluter Witz und unerträglich formelhaft.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig

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Zwingt dich ja niemand den "Mist" anzugucken. 

Gibt bestimmt irgendwo auch in allen Belangen richtig gut gemachte Serien.

 

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@Zweiundvierzig: Ich gebe dir prinzipiell recht mit dem was du sagst. Ich hab das sehr ähnlich gesehen. Ist bei mir wie bei nem Unfall bei dem man nicht wegschauen kann. Ich hab es mir dennoch wegen dem wenigen angesehen das Martin auch im Buch so machen wird.

Spoiler

Martin sagte z.B. dass "Hodor" die Bedeutung bzw. Kurzform von "Hold the Door" auch im Buch ist, jedoch in anderem Kontext klar werden wird. 

Insgesamt waren 3 Dinge die im Buch noch passieren in der jetzigen Staffel Vorweg genommen worden.

1. Hodor = Hold the Door

2. Others wurden von den Children erschaffen

3. ?

 

Die Showrunner haben es mMn echt in den Boden gerannt. Eine extrem gute Schlachtszene war in der Staffel, aber das merzt für mich nicht die ganzen unlogischen Szenen, fehlende oder ins Gegenteil verkehrte Charaktermotivation (selbst wenn man nicht vom Buch her kommt), wahllos vergehende Zeit in verschiedenen Teilen von Westeros (Sam braucht ne Staffel um nach Old Town zu kommen, das Baby altert nicht, aber Yara und Theon fahren in zwei Folgen bis nach Essos, eine mehr als doppelt so weite Strecke, Varis braucht ein paar Folgen um nach Dorne zu kommen, ist aber in der selben Folge wieder in Mereen bzw auf dem Rückweg und was weiß ich noch wie viele andere Beispiele) und grottige, langweilige Szenen mit Dialogen zum wegrennen (z.B. Tratschszenen mit Tyrion, Greyworm und Missandei) aus. Dazu so viele ins leere gehende Plotlines. Wenn die nicht mehr wissen was mit den Charakteren machen, werden sie einfach schnell umgebracht (witzigerweise wurde nicht gezeigt dass Ghost in der Schlacht stirbt weil das CGI Budget schon verbraucht war... mal gespannt ob man den weißen Wolf noch mal sieht oder ob er sich einfach aufgelöst hat...).

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Die ganze Meckerei ist im Kern sehr unfair.

Man begebe sich in die Position von D&D: man kennt die eine Hälfte des Plots, aber das Ende nicht und muss sich jetzt quasi was aus den Fingern saugen, d.h. das Ende muss jetzt auf der Basis eines bereits vorgekauten Fundaments zusammengebastelt werden. Das ganze darf dann noch gestreamlined werden, damit es auch für den Casual-Zuschauer passt.

Dass sie unter diesen Gesichtspunkten dann eher auf Action bzw. hier und da auf generische Elemente zurückgreifen, finde ich daher nachvollziehbar. Zumal ich von einer Serie ganz was anderes erwarte, als von einem Buch: ich behaupte mal, niemand hier war jemals in einer Schlacht, in einer mittelalterlichen sowieso nicht. Also wird die Vorstellungskraft beim Lesen eines Buch natürlicherweise begrenzt sein.

Aber exakt das will ich SEHEN...nein ERLEBEN. und das wird hervorragend serviert. Insofern sehr gute Unterhaltung und plottechnisch nicht schwächer, als so manch andere Top-Produktion. 

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vor 47 Minuten schrieb OnkelFelix:

Die ganze Meckerei ist im Kern sehr unfair.

Man begebe sich in die Position von D&D: man kennt die eine Hälfte des Plots, aber das Ende nicht und muss sich jetzt quasi was aus den Fingern saugen, d.h. das Ende muss jetzt auf der Basis eines bereits vorgekauten Fundaments zusammengebastelt werden. Das ganze darf dann noch gestreamlined werden, damit es auch für den Casual-Zuschauer passt.

 

D&D haben selbst als sie noch die Bücher als Vorlage hatten sich nicht dran gehalten. Haben Charaktere völlig anders dargestellt (Stannis), ganze Charakterentwicklungen aufgebaut und dann weggeworfen (Jaime) und selbst erfundenes dazugedichtet (Locke jagt Bran im Auftrag der Boltons).

 

vor 51 Minuten schrieb OnkelFelix:

Dass sie unter diesen Gesichtspunkten dann eher auf Action bzw. hier und da auf generische Elemente zurückgreifen, finde ich daher nachvollziehbar. Zumal ich von einer Serie ganz was anderes erwarte, als von einem Buch: ich behaupte mal, niemand hier war jemals in einer Schlacht, in einer mittelalterlichen sowieso nicht. Also wird die Vorstellungskraft beim Lesen eines Buch natürlicherweise begrenzt sein.

Aber exakt das will ich SEHEN...nein ERLEBEN. und das wird hervorragend serviert. Insofern sehr gute Unterhaltung und plottechnisch nicht schwächer, als so manch andere Top-Produktion. 

 

Ich erwarte von einer Serie in so fern genauso viel wie von nem Buch als dass es eine in sich schlüssige Geschichte mit nachvollziehbarer Charaktermotivation sein soll. Etablierte Regeln wie Magie funktioniert oder warum ein Charakter so handelt wie er es tut sollten nicht wahllos und aus dem Wunsch heraus eine schockierende Szene zu schaffen über den Haufen geworfen werden. Ohne auf die Bücher einzugehen und nur mit Show kommt es dennoch zu extrem dummen und sinnlosen Szenen.

Davos, der zu Anfang Stannis so toll findet obwohl er ihm als Strafe die Fingerkuppen abschnitt folgt seinem König absolut treu und bedingungslos, aber misstraut Melisandre und hält ihre Magie für böse. Später versucht er Melisandre sogar umzubringen.

In der letzten und dieser Staffel kehrt Melisandre alleine zurück. Statt dass Davos fragt was mit Stannis und Shireen passiert ist, wird das erstmal nicht angesprochen. Waren ihm wohl nicht so wichtig die beiden. Dann geht er nach Jon Snows Tod zu Melisandre und fragt sie ob sie nicht Jon Snow mit ihrer Magie (die er in der Vergangenheit als Böse und Unnatürlich bezeichnete) wiederbeleben könne. Ich weiß nicht warum er Jon Snow so toll findet, er hat keinen Grund dazu, aber es geht gegen alles was an Motivation und Ansichten für diesen Charakter etabliert wurde. Dann gibt es die Szene mit Davos und Tormund wo sich beide im Gespräch darauf einigen wie dumm es war auf Könige zu vertrauen (Davos war für Stannis weil er Stannis als hart aber fair ansah und Stannis etwas auf seinen ehrlichen Rat gab und nicht auf seinen Geburtsstand - aber aus irgendeinem Grund war das jetzt dumm weil Stannis in einer Schlacht besiegt wurde?). Dennoch sieht man Davos dann stolz den nächsten König preisen der da im Norden ausgerufen wird. Die kriegen ihre Geschichte und Charaktermotivation nicht mal eine Staffel lang im klaren.

Und das ist nur ein Beispiel. Nichts davon hat mit dem fehlenden Buchplot zu tun, und war vom Plot her sehr viel schwächer als andere Produktionen.

Eine gute Schlachtszene macht solche Patzer mMn nicht wett.  

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Zitat

 D&D haben selbst als sie noch die Bücher als Vorlage hatten sich nicht dran gehalten. Haben Charaktere völlig anders dargestellt (Stannis), ganze Charakterentwicklungen aufgebaut und dann weggeworfen (Jaime) und selbst erfundenes dazugedichtet (Locke jagt Bran im Auftrag der Boltons).

 

 

Ja und? Hätte ich die Bücher gelesen, würde ich doch nicht noch einmal exakt dieselbe Geschichte wollen. Das ist absolut in Ordnung. Die Frage ist, ob sie im Kern das Wesen des Buches und die Message weiterführt. Darüber ließe sich vortrefflich streiten bzw. gäbe es da viel zu meckern. Aber das Locke Bran jagt ist mal sowas von unwichtig.

 

Das Ganze empfinde ich eher als Erbsenzählen. Eine Sache die mir richtig auf den Sack geht, sind zeitliche Inkonsistenzen. Man weiß nicht, wieviel Zeit in GoT vergeht, weil irgendwie jeder teleportiert und springt. Das kratzt ganz schön am Pacing. 

 

Zu Davos:

rationalisierst du auch die Menschen in deiner Umgebung so herunter? Wie viele Menschen gibt es allein im Alltag die Widersprüchliches machen? Wie viele sind mit selbst uneins? 

Aber direkt zu den Punkten:

1. Warum darf Davos keinen Groll gegen Magie haben, sinnvoll oder nicht? Rechtspopulisten funktionieren doch ganz genau so. 

2. Davos hat gefragt. Er ging wohl davon aus, dass man sie mit getötet hat. In der letzten Folge hat er es dann herausgefunden. Da ist kein Plotloch. 

3. Davos unterstützt Jon Snow, weil Stannis es auch getan hat und weil Davos von den Toten weiß. Außerdem hat er nichts mehr. Warum sich dann nicht einer höheren Aufgabe widmen? Absolut nachvollziehbar.

3. Davos hat sein Glauben verloren und glaubt jetzt doch wieder an Jon. Ich gebe zu, dass das irgendwie nicht so ganz ausgearbeitet wurde, aber unglaubwürdig ist das nicht.

 

Viel schlimmer als das hier empfinde ich die zeitliche Organisation. Es kratzt ganz schön am Pacing wenn sowohl Arya, als auch LF und Varys sich teleportieren können und man absolut keine Ahnung hat, wie viel Zeit vergangen ist. Das geht mir so richtig auf den Sack.

bearbeitet von OnkelFelix

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vor 1 Minute schrieb OnkelFelix:

Ja und? Hätte ich die Bücher gelesen, würde ich doch nicht noch einmal exakt dieselbe Geschichte wollen. Das ist absolut in Ordnung. Die Frage ist, ob sie im Kern das Wesen des Buches und die Message weiterführt. Darüber ließe sich vortrefflich streiten bzw. gäbe es da viel zu meckern. Aber das Locke Bran jagt ist mal sowas von unwichtig. 

 

Du scheinst das Konzept einer Adaption nicht so ganz verinnerlicht zu haben... Ich dachte es geht darum zu sehen, zu erleben was passiert und deiner Meinung im Buch nicht geht.

Wenn man sowas nicht will macht man keine Adaption sondern schreibt ne eigene Geschichte. Und ich gebe dir recht, dass Locke Bran jagt ist absolut unwichtig und hätte da nicht drin sein müssen. Das war der Punkt.

 

vor 5 Minuten schrieb OnkelFelix:

Zu Davos:

rationalisierst du auch die Menschen in deiner Umgebung so herunter? Wie viele Menschen gibt es allein im Alltag die Widersprüchliches machen? Wie viele sind mit selbst uneins?

 

Nein, aber das ist auch nicht das selbe. In einer Geschichte gibt es Dinge wie Spannungsbögen, Charaktermotivationen und Thema. In der Realität kriegt man manchmal Schnupfen. Das ist normal und niemand wundert sich. Wenn in einer Geschichte jemand Schnupfen bekommt ohne dass es einen Grund hat ist das seltsam. Es muss ja einen Sinn für die Handlung haben wenn man es schon extra aufschreibt oder zeigt. Wenn der Charakter vorher durch den Regen läuft und klatschnass ist oder er von jemandem angehustet wird, ist das ok - aber falls es einfach so kommt ohne dass man die Herkunft bestimmen kann ist das in einer Geschichte schlechter Schreibstil und einfach wahllos. Genauso ist es mit Charaktermotivation. Ein Charakter wird definiert und bleibt normalerweise dieser charakterisierung treu. Wenn er einen Handlungsbogen hat um sich zu ändern wird das thematisiert (Siehe American History X in dem sich ein Neo Nazi über den Film hinweg ändert) - man spricht von Charakterentwicklung. Davos hatte das in der Serie nicht und seine Widersprüche sind unlogisch und wahllos. In einer Geschichte ist das schlechter Schreibstil und es macht keinen Sinn.

 

vor 21 Minuten schrieb OnkelFelix:

Aber direkt zu den Punkten:

1. Warum darf Davos keinen Groll gegen Magie haben, sinnvoll oder nicht? Rechtspopulisten funktionieren doch ganz genau so. 

2. Davos hat gefragt. Er ging wohl davon aus, dass man sie mit getötet hat. In der letzten Folge hat er es dann herausgefunden. Da ist kein Plotloch. 

3. Davos unterstützt Jon Snow, weil Stannis es auch getan hat und weil Davos von den Toten weiß. Außerdem hat er nichts mehr. Warum sich dann nicht einer höheren Aufgabe widmen? Absolut nachvollziehbar.

3. Davos hat sein Glauben verloren und glaubt jetzt doch wieder an Jon. Ich gebe zu, dass das irgendwie nicht so ganz ausgearbeitet wurde, aber unglaubwürdig ist das nicht.

 

1. Darf er. Hat er auch. Und das ist seine grundlegende Charakterisierung. Der Mann hasst Magie und hält sie für böse. Deshalb will er darauf aufbauend die "Rote Hexe" sogar zum Wohle aller umbringen. das macht Sinn von seinem Standpunkt aus. Was keinen Sinn macht, ist, dass er später im Vertrauen zu dieser verhassten Person geht und sie fragt ob sie nicht mittels ihrer Magie einen Mann den er kaum kannte von den Toten auferstehen lassen könnte. Wie kommt er von "Magie böse, muss Hexe töten!" zu "Magie gut, ich frag die Hexe ob sie zaubert"?! Das ist keine Charakterentwicklung sondern wahlloser Unsinn. Davos hatte kein Schlüsselerlebnis ("Magie rettet mich/meinen Sohn etc"), kein klärendes Gespräch oder Erklärung die seine Sicht auf Magie ändert oder zumindest etwas abschwächt. Es ist nicht mal Feuer mit Feuer bekämpfen. Es macht schlichtweg keinen Sinn.

 

2. Ja, aber wie. Jon fragt nach Stannis, Davos nach Shireen. Melisandre gibt keine Antwort. Das war S5E10. Und dann fragt Davos nie mehr nach diesem Mädchen dass er nach eigener Aussage wie eine eigene Tochter geliebt hat. In S6E9 findet er den Holz Hirsch und in S6E10 konfrontiert er Melisandre. Er wollte nie was genaueres wissen? War nie misstrauisch? Das passt meiner Meinung nach irgendwie nicht zusammen. Es ist nicht direkt ein Plotloch aber geht gegen seine Charakterisierung. Sich 10 Folgen lang nicht mehr drum zu kümmern, es dann rauszufinden und zu sagen sie war wie eine Tochter für ihn? Nee, das passt nicht. In Film und Fernsehen gilt die goldene Regel "Show it, don't tell it."

 

3. Davos kann Jon folgen, aber warum er für ihn mit allem brechen sollte und sich zu dunkler Magie wendet (so sah er es nämlich) um ihn wiederzubeleben...  selbst wenner sowas für Stannis und Shireen erfragen würde wäre das mit seinem Charakter nur sehr schwer vereinbar, aber für Jon Snow?

 

Oder reden wir schon vom König? Wo Davos erst sagt "Es ist dumm auf Könige zu vertrauen" und dann auf einen König vertraut? Wo war der Zwischenschritt? Wurde nicht gezeigt. Ist wahllos und unglaubwürdig. Das Glauben verloren und wiedergewonnen - vor allem das wiedergewonnen - wurde, ist nicht gezeigt worden.

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Also, ich persönlich habe an der momentanen Staffel auch nicht mehr so viel Gefallen gefunden wie vorher.

Die Staffel war m.m.n. teilweise einfach nicht mehr so gut geschrieben. Spannungen wurden auf Kosten des Realismus/Logik usw. aufgebaut und abgebaut.

Also vom writing denke ich hätte da einiges mehr gehen können. Aber es ist halt trotzdem immernoch sehr gut. Die Serie bietet einfach vieles, was man so anders im Fernsehen nicht bekommt. z.B.tolle Kostüme, gute Schauspieler und eine coole Fantasywelt die lebendig dargestellt wird. Von daher freue ich mich bombe auf die neue Staffel, muss aber sagen, sie hätten es besser machen können.

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Um gleich mal was klarzustellen: Natürlich werde ich nicht gezwungen, eine Serie zu gucken. Aber soll das ein Argument sein? Wofür oder wogegen? Ich werde auch nicht gezwungen, eine Serie zu gucken, und die dann NICHT zu kritisieren. Na, fällt der Groschen langsam? "Dich zwingt doch niemand..." ist heisse, nichtssagende Luft, eine ebenso leere wie sinnlose Wortblase in jeder Diskussion. Das könnt ihr besser, da bin ich mir sicher. PAX! :)

 

Mir ist es ehrlich gesagt egal, wenn Benioff und Weiss Handlungen ändern, oder die Geschichte anders als in den Büchern weiterentwickeln. Die Handlungen der Charaktere haben in den Büchern eine Begründung in den Charakteren selbst, ihrer Entwicklung und ihren Erfahrungen im Rahmen der Geschichte. Und genau hier versagen Benioff und Weiss in der Show auf ganzer Linie. Sie präsentieren lieber Shock and Awe, und vermasseln dadurch das, was das Hauptziel eines Drehbuchschreibers sein sollte, nämlich das Publikum emotional zu berühren.

 

SPOILER

 

Zum Beispiel Arya: Sie ist eigentlich ein gebrochener Charakter, der Zeuge von soviel Gewalt wurde. Sie ist zu einem Monster geworden wie jene, die auf ihrer Liste stehen. Aber die Show schafft es nichtmal ansatzweise, dass emotional zu vermitteln. Ganz im Gegenteil: Arya ist ein Badass. Sie tötet The Waif, sie schleicht sich in das House of Black and White und sagt zu Jaquen gewissermaßen "Ätsch", und zieht dann zurück nach Westeros um zwei Söhne von Walder Frey zu töten, und dann Walder selbst. Und das alles wird filmisch als cool dargestellt - keine Szene, in der einer der Frey-Söhne sich wehrt, um sein Leben ringt oder um Gnade fleht oder anderweitig gezeigt wird, dass er ein Mensch ist. Es ist wie mit der 'Rache an Ramsay-Szene" - es bleibt cartoonisch und emotional flach.

 

Die Bücher von Martin sind voller Krieg und Gewalt, aber sie vermögen uns auf einer emotionalen Ebene zu vermitteln, wie entsetzlich das Ganze ist, und die Point-of-View-Erzählweise ist dafür natürlich das beste Werkzeug. All der Tod und die Zerstörung, wie jetzt zuletzt im Finale der 6ten Staffel, bleibt in der Show vollkommen unkommentiert. Cercei trauert nicht um Tommen, Sansa und Jon trauern nicht um Rickon, Lady Olenna Tyrell hat gerade ihre ganze Familie verloren, aber was solls, und Weiss selber hat gesagt dass die Szene, in der Ramsay von seinen eigenen Hunden gefressen wird, ein seltener Moment in der Show sein sollte, in dem ein anderer Charakter (Sansa) mal glücklich sein kann.

 

Ich wiederhole: Weiss selber hat gesagt dass die Szene, in der Ramsay von seinen eigenen Hunden gefressen wird, ein seltener Moment in der Show sein sollte, in dem ein anderer Charakter (Sansa) mal glücklich sein kann.

 

!?!

 

Dieser Satz direkt aus dem Munde eines der beiden Showrunner erklärt so vieles in der Show, für dass ich kein Verständnis, und schon gar keine Begeisterung aufbringen kann. Wenn das Tolle an der Show das world-building, die Ausstattung, Kostüme und visuellen Effekte sind, aber nicht die Drehbücher, dann nenne ich das Ganze substanzlos und unbefriedigend. Und angesichts der handwerklichen Leidenschaft, die in Ausstattung, Kostümen und visuellen Effekten deutlich wird, ist das doch schade.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig

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@42: gibt's denn noch Gründe, aus denen du GoT weiter guckst? Im Post oben lässt du ja kein gutes Haar mehr an der Serie. Ich an deiner Stelle hätte wahrscheinlich einfach aufgehört, zu gucken (habe ich zB bei House of Cards und Dexter so gemacht). Selber schaue ich die Serie auch nicht mehr mit so viel Enthusiasmus wie früher. Vor zwei Jahren habe ich noch meinen Hochzeitswalzer zur Titelmelodie getanzt, war mir nicht peinlich, heute vielleicht schon etwas. Der Hauptgrund, aus dem ich noch schaue ist einfach - ich fühle mich stellenweise gut unterhalten und vor Allem will ich einfach wissen, wie es zu Ende geht. :ok:

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Am 30.6.2016 um 14:42 schrieb OnkelFelix:

Viel schlimmer als das hier empfinde ich die zeitliche Organisation. Es kratzt ganz schön am Pacing wenn sowohl Arya, als auch LF und Varys sich teleportieren können und man absolut keine Ahnung hat, wie viel Zeit vergangen ist. Das geht mir so richtig auf den Sack.

Wäre es dir wirklich lieber, wenn da ein Text eingeblendet wäre mit "six months later"?

 

Als ich die finale Szene von Episode 10 gesehen habe, war mir auf den ersten Blick klar, dass das ein massiver Zeitsprung ist, auch ohne das Gesicht von Varys.

Das gleiche gilt für Arya, beide Szenen sind für mich sowas wie ein "Ausblick"... "Da geht es jetzt hin."

 

Ich fand es generell wirklich nicht schwer, mich daran zu gewöhnen, dass zwischen einzelnen Szenen unbestimmte Zeit vergeht, mal mehr, mal weniger.

Wir kriegen zu sehen, was sie für wichtig halten und uns zeigen wollen. Wann das passiert, ist doch völlig egal.

 

...und dass die verschiedenen Handlungsorte in keiner Weise chronologisch erzählt werden, im Sinne von:

"Dany Szene, Jon Snow Szene, Dany Szene, das heißt nicht, dass Jons Szene zeitlich zwischen den beiden Dany Szenen stattfindet."

Wenn sie über die gesamte Staffel zwei Jahre Sansa und eine Woche Cersei erzählen wollen... warum nicht?

 

So lange die einzelnen Stränge zeitlich konsistent sind, ist das nun wirklich keine allzu schwierige Erzählform.

 

@Zweiundvierzig

Ich find auch nicht alles geil, was die Serie macht.

Und ich sehe auch die zahlreichen Fehler, sowohl in der Charakterentwicklung wie auch in unsinnigen Plottwists.

 

Aber ich verstehe diesen leidenschaftlichen Ärger nicht.

Ist es nicht eigentlich egal, ob ein Davos eine unerklärte Kehrtwendung macht oder nicht?

Sooo wichtig ist der Typ nun auch nicht.

 

Sie müssen halt mit dem Material arbeiten, das sie haben, und manchmal ist "wir müssen eine mega interessante, spannende und überraschende, dabei aber auch in sich konsistente Geschichte erzählen" halt einfach nicht drin. Budgets, Screentime-Vereinbarungen, Fan Service, reales Alter der Darsteller und der ganze Schmu gehören halt auch dazu.

 

(Ich hab mir ein Youtube-Video angeschaut, in dem ein Typ 15 Minuten lang die Episode 9 zerreißt und leidenschaftlich debattiert, dass Sansa die Vale-Armee hätte nutzen müssen, um Ramsay Bolton in der Verhandlung vor der Schlacht dazu zu zwingen, Rickon herauszugeben. "Wir haben die größere Armee, also rück ihn raus... dann lassen wir dich vielleicht leben."

Mag alles stimmen. Ist mir aber völlig egal.

Rickon interessiert mich eh nicht, die meisten anderen Zuschauer vermutlich auch nicht, und wir hätten dann keine "Battle of the Bastards" gesehen.)

 

 

 

bearbeitet von Bismarck

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vor 11 Stunden schrieb Ankhalagon:

Wenn ich halbwegs Tatsachen sehen will, kuck ich Dokus. Keine Fantasyserie. Die soll unterhalten, nicht mehr und nicht weniger.

 

Und das rechtfertigt dann wenn die innere Logik keinen Sinn macht? Das ist ne faule Ausrede für schlechtes Schreiben. Macht keinen Sinn? Egal, ist ja keine Doku. Ich halte solche Fehler nicht für entschuldbar nur weil es keine Doku ist. Und man kann auch unterhalten werden indem man die ganze Zeit über schlechte Filme und Serien lästert (So hab ich die letzten beiden Hobbit Filme überlebt, sonst hätte ich mich geärgert Geld ausgegeben zu haben).

 

vor 11 Stunden schrieb Bismarck:

...und dass die verschiedenen Handlungsorte in keiner Weise chronologisch erzählt werden, im Sinne von:

"Dany Szene, Jon Snow Szene, Dany Szene, das heißt nicht, dass Jons Szene zeitlich zwischen den beiden Dany Szenen stattfindet."

Wenn sie über die gesamte Staffel zwei Jahre Sansa und eine Woche Cersei erzählen wollen... warum nicht?

 

So lange die einzelnen Stränge zeitlich konsistent sind, ist das nun wirklich keine allzu schwierige Erzählform.

 

Blöd ist dann nur, wenn die Handlungsstränge wieder zusammengeführt werden und plötzlich für einen Charakter ne Woche, für einen zwei Jahre und für zwei 6 Monate vergangen sind. Und genau das scheint ja hier zu passieren.

 

vor 11 Stunden schrieb Bismarck:

Aber ich verstehe diesen leidenschaftlichen Ärger nicht.

Ist es nicht eigentlich egal, ob ein Davos eine unerklärte Kehrtwendung macht oder nicht?

Sooo wichtig ist der Typ nun auch nicht.

 

War zwar nicht direkt an mich gerichtet, aber für mich perönlich ist es auch sehr störend. Gerade weil die Serie so viel Potential hatte und am Anfang sehr gut war ist es für mich so ärgerlich dass die Qualität so extrem abfiel. Verschenktes Potential ist für mich schlimmer als gar kein Potential.

Unerklärte Kehrtwendungen sind für mich immer ein Problem. Egal welcher Charakter das ist. Wenn in der letzten Harry Potter Adaption sich plötzlich aus dem nichts Hermine (eine der Hauptfiguren) als Doppelagentin für den dunklen Lord zu erkennen gegeben und Harry Potter verraten hätte, dann sagt man nicht "Ist ja nicht der Hauptcharakter, macht zwar gar keinen Sinn aber es soll ja unterhalten, nicht realistisch sein." . Das ist schlicht und ergreifend schlechter Schreibstil und nichts anderes. Es stört mich bei Davis, es stört mich bei Stannis es stört mich bei Jaime - kurz: es stört mich bei jedem Charakter in GoT der sowas macht. Einfach weil eine Geschichte in sich schlüssig sein sollte und nicht, nur weil es keine Doku ist mit jedem Unsinn durchkommen sollte und dann ne visuell gute Schlachtszene das ausbügeln soll.

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Nach dem kürzlich die letzten Folgen der 6ten Staffel auf RTL2 kamen kann ich den Unmut des ein oder anderen verstehen.

 

Nichts desto trotz freue ich mich auf die finale 7te Staffel. In der Regel schau ich die Folgen ja eh nicht nüchtern.

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Finale 7te Staffel? Da kommen noch 2 Staffeln^^ und die letzten beiden Folgen von Staffel 6 waren der Shit. Keine Ahnung warum es da Unmut gibt. Aber manch einer ist anscheind nie zufrieden...

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Zu ernst nehm ich es ja auch nicht und es gibt andere Serien wo mich der Plot deutlich mehr stört (z.B. The Walking Dead)

 

Letzlich ist es mir auch egal weviel Staffeln und Spinoffs und Prequels es noch geben wird. Solang man nicht krampfhaft versuch "mal was neues" zu machen wie bei Stargate mit Stargate Universe....

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