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Blackmane

Wie pflege ich meine Rüstung?

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Ich bin seit einer nicht allzu langen Zeit LARPer und werde bis zum nächsten CoM (2012, für 2011 bin ich zu jung) Ganzkörperplatte und -kette haben und da wollte ich fragen, wie man am besten sein Rüstzeug pflegt?

Danke schonmal im Vorraus.

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Am besten mit Ballistol einreiben! Kettenhemden "schmirgeln" sich durch das tragen quasi von selbst wieder ab, aber gerade bei Platte musst du ordentlich ölen.

Gruß

Andreas

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Ein paar wohl abgestimmte Rostflecken tun einer Darstellung allerdings auch keinen Abbruch, je nach Charakter.

Ein Söldner der auch bei Wind&Wetter unterwegs ist sieht mit nem Fleck oder zwei realistischer aus, wie ich finde.

Bei einem Strahlemann-Ritter ist das dann natürlich wieder was anderes.

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???

Ich hab hier den White Dwarf 40 rumfliegen, finde aber lediglich anmaltipps für Rüstung :/

Nebenbei dürfen auch Adlige Rüstung in nicht perfektem Zustand besitzen. Finde das macht einen reisenden Ritter auch authentischer, als einen PC-helden, der immer Blitzeblank und sauber ist.

Gruß Kernt

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Wobei mich die kettenhemden aus Edelstahl auch schon arg störren wenn ich sie sehe, da einfach total unrealistisch.

Realistisch wäre nunmal einölen und teilweise hat man das ganze auch noch mit flamme oder irgendwie geschwärzt, und auch da hat man noch Rost.

Hab auch schon gelesen, das man damals dann vor wichtigen Ereignissen wo alle gut dastehen wollten, Kettenhemden+ Sand in Fässser gepackt hat und dann stundenlang über den Hof gerollt, daduch wurde alles wieder blank

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Macht mein Bruder immer:

Kettenhemd durch Sandkiste ziehen, ja das hilft.

Wenn du es realisitsch haben willst, musst du wohl ca 600€ für ein vernietetes (das mit den dreieckigen Nieten, die eingelöstet werden) Flachrring Kettenhemd kaufen. Die sind saugeil...aber eben teuer.

Gruß Kernt

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Grade bei Rittern war es auch oft so, dass man keine Fässer sondern Säcke genommen hat und dann durften die Knappen damit "Ball" spielen.

Fazit: Saubere Rüstung + kaputte Knappen die ordentlich Muskeltraining gemacht haben.

Und bei einer Fantasy-Welt ist es denke ich schon in Ordnung wenn der Herr Ritter blitzt als würde ihm die Sonne aus dem Hintern scheinen. Aber das ist wohl auch Geschmackssache.

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Und riecht nach WD 40, nicht authentisch, 0 Stil und geht einfach garnicht.

Bei schwertern sind mir ja alle Chemikalien recht, aber ner Rüstung macht bisschen Rost nichts,

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So Leid es mir tut, aber bei nem Larp von "Authentizität" zu sprechen bringt mich schon etwas zum schmunzeln...

Klar, man sollte das zeug nicht so extrem draufpatschen, dass es stinkt wie blöd und die Rüstung gut auslüften lassen, aber der Rest? Was solls.

Muss mir auch noch für meinen neuen Helm was besorgen, hier hab ich nix zur Hand. Bis dahin rostet der sich halt etwas an. Kleine Rostspuren sind ja schöne Details. Ihr solltet mal meine Axt sehen, wie die Rost angesetzt hat....

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Und riecht nach WD 40, nicht authentisch, 0 Stil und geht einfach garnicht.

Bwahahahaha!

Sorry, ich kenne Leute die machen wirklich richtiges Reenactment. Und damit meine ich RICHTIGES Reenactment, nicht den Unfug den man auf Larp, Mittalaltermärkten oder den üblichen Möchtegern-"Reenactment"-Veranstaltungen sieht. Die machen sich ihre Klamotten auch aus historisch korrekten Stoffen, per Hand und mit historisch korrekten Stichen nach historisch korrekter Vorlage (auch wenn man es da bei englischer Darstellung aufgrund besserer Quellen deutlich einfach hat als bei deutscher, wo sich teilweise sogar die Historiker schwer tun). Und ihre Kettenhemden machen die ebenfalls selbst (kenne einen der hat 2 Jahre an seinem 6-in-1-Kettenhemd gearbeitet). Das hat dann Stil, alles andere ist sowieso nur halbgar.

Im Larp gilt einfach nur "es muss gut aussehen". Larp hat absolut nichts mit historisch korrekt zu tun. Und das WD40 riecht man überhaupt nicht mehr, wenn du mal ne halbe Stunde durch die Gegend gewetzt bist. Das hat gegen deinen Körpergeruch bei 25°+C Grad mit Gambi+Kette sowieso keine Chance.

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WD-40 würde ich nicht empfehlen.

Es sei denn man spielt einen Orks - da macht das eher was her.

Eher pflanzliche/tierische Fette nehmen und auf dem Metall einreiben.

Transportieren kann man das in Leinensäcken, welche mit Sand gefüllt sind - aber nur falls die Rüstungsteile bereits rosteten (und man keinen Rost mag).

Sonst würde ich den Sand eher weglassen - das Öl reicht dann schon.

(Man muss es auch nicht dick auftragen, aber großflächig!)

Sorry, ich kenne Leute die machen wirklich richtiges Reenactment. Und damit meine ich RICHTIGES Reenactment, nicht den Unfug den man auf Larp, Mittalaltermärkten oder den üblichen Möchtegern-"Reenactment"-Veranstaltungen sieht. Die machen sich ihre Klamotten auch aus historisch korrekten Stoffen, per Hand und mit historisch korrekten Stichen nach historisch korrekter Vorlage (auch wenn man es da bei englischer Darstellung aufgrund besserer Quellen deutlich einfach hat als bei deutscher, wo sich teilweise sogar die Historiker schwer tun).

Wobei nicht die englischen oder angloamerikanischen Quellen besser sind, sondern einfach nur anders.

Wenn ich Sachsen oder Bajuwaren darstellen möchte, würde ich mich eher auf archäologische Funde stützen und in erster Linie deutsche Texte.

Ich hatte mich eher auf Slawen gestützt (vor allem die Westslawen - insbesondere die Goplanen; später auch auf die Mähren, Tschechen, Magyaren (keine Slawen natürlich), die Preußen (Pruzzen), restliche Balten und Rus...wobei die RUS sowieso eine Angelegenheit für sich sind...alleine schon die Etymologie des Wortes ist nicht eindeutig zu klären.

Logischerweise versucht man sich dann eher auf slawische Texte zu stützen, weil diese einfach mehr hergeben hergeben (falls jemand sich eher für Slawen begeistern möchte).

Zudem ist man in der Archäologie insgesamt nicht sehr weit. Weiterhin denken die meisten Menschen, dass die doch damals sehr primitiv waren in ihrem Bau von Gebäuden oder oder sonstwas.

Doch es gibt immer wieder Arbeiten, wie fortschrittlich damals so manche Kultur eigentlich war.

(So lässt sich das Parthenon mit heutigen technischen Mitteln nicht wieder rekonstruieren...jedenfalls nicht in der gleichen Zeit wie damals...und man fragt sich wie die das nur in der damaligen Zeit alles hatten bewerkstelligen können...technische Raffinessen...unglaubliche Meisterleistungen...

Da kommt man schon in´s Staunen!)

Momentan gibt es in Wien beispielsweise eine Ausstellung im Naturhistorischen Museum, welche zusammen mit einer Arbeitsgruppe der Boku erstellt wurde. - Dabei ging es um Textilfunde im keltischen Salzbergwerk Hallstadt. Dabei sind durch den hohen Salzgehalt die Farben erstklassig erhalten geblieben und nicht ausgeblichen, wie viele sonstige Funde aus dieser und späterer Zeit! Und plötzlich erscheinen diese Zeiten nicht mehr grau und trist sondern farbenfroh!

(Dort lässt sich auch erfahren, dass man bei Weinflecken logischerweise kein Salz streuen sollte, da es eben nicht die Farbpigmente aufnimmt ;) )

...diese Ausstellung hatte natürlich den Sinn Möglichkeiten aufzuzeigen heutige Textilien auch massenhaft mit anderen Mitteln und "BIO" zu färben...

(..und und und...was es noch so alles zu erfahren gibt! :lach: )

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