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TabletopWelt

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Hallo,

hat hier schon irgendjemand mit dem recht neuen historischen tabletop Hail Caesar aus dem Hause Warlord erste Erfahrungen sammeln können? Alles was ich bisher weiss, ist, dass es Warmaster von GW recht ähnlich ist. Das Regelbuch gibt es bei meinem Miniaturendealer und ich habe überlegt, ob es lohnt, das mal zu kaufen...

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Habe das Regelwerk gerade hier rumliegen.

Sehr entspannt, setzt sicherlich gentlemanly behaviour voraus, denn die Regeln sind alles andere als wasserdicht. Müssen sie aber auch nicht sein, da man ja Szenarien spielen soll und keine Punkteschlachten vorgesehen sind. Punkteschlachten gehen zwar auch, aber ich denke nicht, dass das System da glänzen wird.

Was die Basierung angeht, so gibt es keine festen Regeln. Fast alles sollte funktionieren.

Mir persönlich ist dem Spiel der Warhammer-Einfluss noch zu stark anzusehen - falls man sowas mag, wird einen das natürlich dann eher freuen.

Sehr positiv ist aber, dass es hinten drin eine auf ca. 5 Seiten geraffte Regelübersicht gibt, die den Einstieg sehr erleichtern dürfte.

Was für Infos brauchst Du denn?

Falls es um eine Kaufempfehlung geht: Das Buch ist sicher ganz nett und wäre bei mir zur Zeit - ohne dass ich es gespielt habe - auf dem vierten Platz hinter 1) Impetus 2) Crusader 3) DBA.

Meine Empfehlung für Antike und Mittelalter wäre Impetus. Aber HC sieht auch gut aus.

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Hallo zusammen,

hat jemand von euch Erfahrung mit dem Spiel?

Wie ist es so?

Wie spielt es sich?

Wie ausgeglichen sind die Fraktionen?

Was macht das Spiel besonders?

So long

Woyzech

bearbeitet von Woyzech

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Sind die Fragen so blöd oder hat niemand Erfahrung mit Hail Caesar?

Da fallen mir noch weitere Fragen ein.

Wie viele Punkte werden im Schnitt gespielt?

Wie viele Minis brauche ich im Schnitt dazu?

So long

Woyzech

bearbeitet von Woyzech

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Ich fürchte, das dies hier für diese Fragen das falsche Forum ist. Hier wird eher SF oder Fantasy gespielt.

Für den historischen Bereich ist das Sweetwater Forum eher geeignet. Vielleicht kann dir da jemand weiter helfen.

Hail Ceasar kenne ich nicht, aber das damit eng verwandte Black Powder. Das Spiel wird im Prinzip nicht nach Punkten gespielt (obwohl es eine grobe Punktematrix gibt), sondern mit festgelegten Armeen in festgelegten Szenarien.

Die Anzahl der benötigten Miniaturen richtet sich natürlich nach der Größe des ausgewählten Szenarios.

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Ich habe alle Regelwerke zu Hause und baue gerade meine zweite Armee auf, gespielt habe ich es allerdings noch nicht.

Das System ist weniger auf Wettkampftauglichkeit und viel mehr auf Szenarien ausgelegt, weswegen die Punkte im Grundregelwerk gleich vollkommen eingespart wurden. Die Listen in den beiden Erweiterungen sind auch eher generisch, in Spielberichten (z.B. von Rick Priestley himself) wird häufiger davon abgewichen.

Damit ein Spiel optisch schon wirkt, braucht man schon einige Modelle. Ich würde sagen, die Untergrenze für infanterielastige Armeen liegt schon bei etwa 70 Modellen, damit es noch nach etwas aussieht. Meine frühimperialen Römer sind momentan bei etwa 170 Mann, meine im Aufbau befindliche Armee des jüdischen Aufstands (a.k.a. Volksfront von Judäa ;)) blickt zur Zeit auf etwa 150 bemalte Mannen.

Was zeichnet das Spiel nun aus? Für mich zuerst, dass es eben nicht nach Punkten ausgeglichene Schlachten sondern Szenarien in den Vordergrund rückt. Die Regeln sind gut verständlich und das Ganze wurde mit einer Prise Humor geschrieben. Apropos Prise, Hail Caesar ist das einzig mir bekannte Tabletopregelwerk in dem ein Kochrezept abgedruckt ist.

Was das Gameplay angeht, das System wurde mehrfach als Warmaster 2.0 bezeichnet, da die regeln Parallelen aufweisen.

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Die Fragen sind in der tat etwas seltsam und schwer zu beantworten.

Echt? Das sind die Fragen die ich mir immer stelle, wenn ich ein neues System suche. Weil auf den Rest, kann ich ja selbst Einfluss nehmen, aber die Spielbarkeit eines Systems muss passen, damit ich mich dafür oder dagegen entscheide.

Ich bin im historischen Tabletop ja noch ein Neuling, aber Hintergrundtreue ist meines Erachtens nichts, was ich von einem Hersteller erwarte, sondern, was ich mir dann selbst erarbeite in dem ich mich an das was die Geschichte vorgibt halte und nicht an das, was in den Regelbüchern abgedruckt ist.

Danke, das werde ich mir mal zu Gemüte führen.

Danke The_Real_Eversor, deine Ausführungen klingen sehr interessant.

So long

Woyzech

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Echt? Das sind die Fragen die ich mir immer stelle, wenn ich ein neues System suche

Zumindest die ersten beiden Fragen:

Wie ist es so?
und
Wie spielt es sich so?
sind sehr unpräzise, da wieß ich nicht genau wonach du fragst. Die Fragen musst du etwas spezifizieren.

Die Ausgeglichenheit der Fraktionen kann ich nicht beurteilen, einfach aus Mangel an Spielerfahrung, aber wie The_Real_Eversor schon schrieb, ist es ein Szenariospiel und bei solchen Spielen kommt es nicht auf Ausgeglichenheit an, es ist eben kein Turnierspiel und unsymmetrische Spiele werden gerade zu beabsichtigt.

Was die Figurenanzahl anbetrifft so ist sie beträchtlich und ich würde jedem empfehlen, das Spiel in 15mm zu spielen, wenn man nicht ein Spielkeller mit risiegen Spieltischen zu Hause stehen hat.

Wenn du ausführst, was für ein Spiel du suchst, oder was dir an einem Spiel gefällt/was du von einem Spiel erwartest, kann man leichter schauen, ob Heil Caesar deine Kriterien erfüllt.

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Puh, schwer zu beantworten. Man denkt immer, man wäre sich im Klaren darüber, was man will und wenn man es sieht, weiß man auch dass es das Richtige für einen ist, aber es in Worte fassen!? Schwer!

Zunächstmal bin ich ja noch neu im historischen Tabletop und habe bisher nur Erfahrung mit den GW-Produkten gemacht. Mir kommen die GW-Spiele im Vergleich zu Saga oder dem, was ich bisher über Bolt Action gelesen habe, sehr statisch und sperrig vor.

Also ein Spiel sollte leicht zu erlernen und stimmungsvoll sein. Ich mag es, wenn die Fraktionen sich stark unterscheiden und viele individuelle Eigenschaften haben. Aber dennoch sollte es ausgeglichen sein, damit jeder seine Chance auf den Sieg hat.

Somit werden die Spiele spannender und der Reiz wieder zu spielen ist entsprechend höher.

Mehr fällt mir dazu jetzt aus dem Stehgreif nicht ein.

So long

Woyzech

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Also ein Spiel sollte leicht zu erlernen und stimmungsvoll sein

Ds bietet HC in meinen Augen auf jeden Fall.

Ich mag es, wenn die Fraktionen sich stark unterscheiden

Das ist halt so eine Sache. Es sind halt alles Menschen, Bewaffnung und Rüstung sind ähnlich, unterscheide gibt es meist bei Formationen. Wenn ich jetzt das klassische HC Setting nehme: Römer vs. Barbaren ist das Masse gegen klasse, großer Schadensoutput gegen viel Stabilität. Die spielen sich schon unterschiedlich, ob dir das aber reicht, weiß ich nicht. Es gibt halt so krasse unterschiede wie bei Fantasy Spielen nicht, da dort ganz unterschiedliche Rassen gegeneinander antreten.

Aber dennoch sollte es ausgeglichen sein, damit jeder seine Chance auf den Sieg hat

Wie gesagt, es ist ein Szenariobasiertes Spiel, da werden kaum zwei gleich starke Armeen aufeinander treffen. Der Reiz hier liegt darin, ein historisches Szenario umzudrehen. Sprich, schaffen es z.B. die Römer unter deinem Kommando vielleicht doch aus dem Kessel der Varusschlacht zu entkommen?

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Ich stimme dem lameth größtenteils zu; den S7-General mit 1+RW und 5 Attacken sucht man beim historischen tt vergebens. Aber was die Spielweisen angeht, würd ich da doch sagen, dass es da - abhängig vom setting - gravierende Unterschiede geben kann. Unsere Kreuzfahrer und die Muslime z.B. sind auch alles Menschen und haben größtenteils identische Ausrüstungen. Trotzdem spielen sich die ja fundamental anders. Römer und Barbaren sind sich auch sehr unähnlich. Zu sagen "ist halt Masse gegen Klasse aber ansonsten nicht so verschieden" ist wie zu sagen, skaven und Hochelfen seien ja gar nicht so verschieden.

Klar, wenn man historische Massensysteme etwa in den Dark Ages spielt, da tut sich nicht viel. Bleibt man im gleichen Kulturkreis gibts meist keine großen Unterschiede (30jähriger Krieg, europäisches Mittelalter, etc.). Spannend wirds halt immer, wenn unterschiedliche Kulturen und damit unterschiedliche Kampfweisen aufeinandertreffen, da gibts aber hunderte Möglichkeiten.

Um zu Hail Caesar zurückzukommen: ich dachte, durch die Armeelisten-Bücher sei es schon möglich, gleichstarke Armeen aufzustellen und sich etwas von der Konzentration auf Szenarios zu lösen? Weiß da jemand genaueres?

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Ja, die Armeelistenbände ermöglichen auch das Spielen nach Punkten. Die Listen sind jedoch generischer Natur. Und wie ausgewogen die Berechnungsgrundlage ist, kann ich aufgrund fehlender Spielerfahrung nicht sagen. Auf jeden Fall ist die Berechnung transparent und mindestens im ersten Armeelistenbuch mit abgedruckt.

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Ich habe selbst schon mehrere Bestellungen aufgegeben und bei weiteren mitgemacht. Die Dauer ist unterschiedlich. Einmal hat es eine knappe Woche gedauert, ein anderes mal drei Wochen. Einmal waren es sieben Wochen, bis alles da war, da ein Buch nachgedruckt werden musste. Der Schnitt sind aber 2 bis 2,5 Wochen.

Leider gibt es hin und wieder Fehler. Bei meiner letzten Bestellung war eine Figur zerbrochen und ein Gussrahmen mit Köpfen fehlte. Die wurden jedoch problemlos nachgeschickt. Die Jungs sind da auch sehr sehr kulant.

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So, ich habe jetzt mal eine Bestellung rausgehauen. Ich habe das Regelbuch und das Armeelistenbuch für die antiken Armeen bestellt.

Annatar, wenn geliefert wurde, melde ich mich bei dir und wir können mal sehen, ob wir mal ein Probespielchen wagen können.

So long

Woyzech

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Juhu, gestern wurde das Regelbuch und Volume 1 der Armylists geliefert.

Bisher bin ich nur dazu gekommen ein wenig zu schmökern und habe noch nicht mit dem Studium der Regeln begonnen. Das Buch macht einen sehr guten Eindruck und die Aufmachung wirkt strukturiert und übersichtlich.

Vielleicht bekomme ich es hin, ein kleines Review der Regeln zu schreiben, auf jeden Fall werde ich versuchen Spielberichte der ersten Gehversuche zu verfassen udn sie euch zu präsentieren.

Was mir allerdings schon aufgefallen ist, wenn man in alten Warhammerdimensionen denkt, wird das ganze sehr Figurenintensiv und dadurch vielleicht nicht ganz billig.

Mal abwarten. Wenn ich das im Vorwort des Erweiterungsbandes richtig gelesen habe, sind die Listen auf Spiele um 300 - 600 Punkte ausgelegt, was aber auch schon reichen dürfte.

So long

Woyzech

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Was mir allerdings schon aufgefallen ist, wenn man in alten Warhammerdimensionen denkt, wird das ganze sehr Figurenintensiv und dadurch vielleicht nicht ganz billig.
Ja, das Spiel ist Figurenintensiv. Man bekommt allerdings für den Preis einer 3000-Punkte-WFB-Armee schon einmal zwei 300-Punkte-HC-Armeen - mit insgesamt mehr Minis.

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So, also ganz durch bin ich mit dem Buch noch nicht, zumal mein Englisch an manchen Stellen nicht immer ganz reicht und ich so nur langsam voran komme.

Im Großen und Ganzen finde ich die Regeln aber sehr ansprechend. Das Buch ist auch sehr schön aufgebaut und mit vielen hilfreichen Grafiken versehen.

Interessant finde ich, dass die Einheiten in Divisionen eingeteilt werden, die jeweils von einem Commander geführt wird. Der Commander erteilt Einheiten seiner Division oder der gesamten Division Befehle, deren Erfolg von einem Moraltest abhängt. Je nachdem wie gut man den Moralwurf absoviert, kann die entsprechende Einheit sich weiter bewegen.

Normalerweise hat eine Einheit einen Move (bspw. infanterie 6") pro Zug. Schneidet man bam Moralwurf aber besonders gut ab, kann man bis zu drei Moves bekommen. Moves die man zum Erfüllen ds Befehls nicht gebraucht verfallen. Misslingt der Moralwurf allerdings, darf der Commander in diesem Zug keine weiteren Befehle mehr erteilen. Es ist dann also entweder die nächste Division oder der Gegner am Zug. Normalerweise dürfen Einheiten nur Aktionen (Bewegen, Schießen, etc.) wenn sie einen entsprechnden Befehl vom Commander erhalten haben. Zu dieser Regel gibt es aber auch Ausnahmen, beispielsweise darf eine Einheit, die in einem gewissen Abstand zum Gegner ist einen so genannten Initiativemove machen und ohne Befehl in einen Nahkampf gehen. Dies muss allerdings angesagt werden bevor man den ersten Befehl erteilt.

Der Fernkampf läuft auch ein kleinwenig anders ab, als man es gewohnt ist. Es gibt Shortrange und Longrange Weapons. Short sind Wurfspeere und der gleichen und Bögen, Armbüste und Artillerie zählen als longrange Weapons. Getroffen wird in der Regel auf die 4+, es gibt aber Modifikatoren, die dies erschweren oder erleichetrn können. Wenn getroffen wurde, erfolgt ein Moralcheck, der einer Mischung aus Rüstungs- und Psychologiewurf gleichkommt. Also ein erfolgreicher Wurf bedeutet, dass die Einheit entweder den Treffer ohne Murren wegsteckt oder er an ihrer Rüstung abprallt.

Ist der Staminawert (in der Regel 6) einer Einheit erreicht muss sie Moraltests ablegen und gerät in Unordnung und kann nur eingeschränkt agieren oder flieht sogar.

Aktuell arbeite ich mich durch das Kapitel für den Nahkampf, was ich dort erwähnenswert finde ist, dass Einheiten sich gegenseitig unterstützen können. Einheiten die in Kontakt zu seinem Feind sind, gelten als kämpfend, Einheiten die mit einer kämpfenden, befreundeten Einheit in Basekontakt sind, aber mit keinem Feind sind Supporter. Was genau ein Supporter machen kann, weiß ich allerdings noch nicht, soweit bin ich noch nicht vorgedrungen.

Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, wenn dies gewünscht ist.

So long

Woyzech

bearbeitet von Woyzech

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Ich kann nicht ohne hist. Tabletop...Ich hab nämlich auch vor kurzem eine Bestellung in diesem Bereich losgetreten und der Kram müsste heute oder morgen bei mir ankommen. Ich freu mich schon :D

Da wuseln dann u.A. einige Römer rum, für die ich mir auch schon "ein Grundkonzept" ausgedacht habe (dieses Mal besser als mein Versuch "historische Schweden" zu basteln :stress::doh:).

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So, neues zum Nahkampf. Gemessen wird immer von der mittleren Figur im ersten Glied.

Wenn eben diese zentrale Figur in Basekontakt mit einer gegnerischen Einheit ist, gilt die Einheit als im Nahkampf. Wenn sich zwei Einheiten berühren, aber ihre "zentrale Figur" keinen Basekontakt herstellt, gilt die Berührung auch nicht als Nahkampf. Genauere Erklärungen dazu folgen noch, sobald ich das entsprechende Kapitel gelesen habe.

In der ersten Runde des Nahkampfes benutzen beide Einheiten eine Anzahl an Würfeln, gemäß ihres "Clash"-wertes. Getroffen wird immer auf die 4+, aber auch hier gibt es wieder Modifikatoren, die das Treffen erleichtern oder erschweren. Beispielsweise bekommt der Angreifer +1 auf seine Würfe und trifft somit bereits auf die 3+

Wenn eine befreundete Einheit mit einer kämpfenden Einheit Basekontakt herstellt und ihre "zentrale Figur" den Feind nicht berührt, gilt sie als Supporter. Supproter bekommen nie Boni auf ihren Wurf und nutzen eine Anzahl von Würfeln gemäß ihres "Short Range"-wertes. Eine Einheit kann von maximal drei Einheiten unterstützt werden, je eine in der Flanke und eine im Rücken.

Auch hier wird, wie im Fernkamf, für jeden Treffer ein Moral Save gemacht, der dem Rüstungswurf anderer System gleichkommt. Jeder nicht verhinderte Treffer ergibt einen "Punkt". Wer am Ende des Kampfes, wenn alle beteiligten ihre Attacken abgewickelt haben, die meisten "Punkte" hat, gewinnt den Nahkampf und es wird ein "Breaktest" fällig. Der Breaktest wird mit zwei W6 geworfen und die erlittenen Treffer werden von diesem Wert abgezogen. Das Ergebnis wird mit einer Tabelle vergichen und der Verlierer kann etweder fliehen, aufgerieben werden oder nur in Unordnung geraten. Je höher man also hier würfelt, desto besser. Gelingt der Breaktest oder endete der Kampf unentschieden, geht es in der nächsten Runde weiter. Nun wird mit dem Substained gekämpft, der aber in den meisten Fällen geich dem für Clash ist.

Es gibt noch viele Dinge, die ich beim ersten Lesen nicht ganz geschnallt habe. Zum Beispiel, jede Einheit hat einen Staminawert, erleidet eine Einheit mehr Treffer als sie Stamina hat, wird sie in den Zustand "shaken" versetzt und kann nur noch sehr eingeschränkt agieren. Aber erlittene Treffer werden auch irgendwann wieder "gelöscht", andere bleiben aber stehen. Wann was in Kraft tritt ist mir noch nicht ganz klar. Aber ich denke, wenn ich die unklaren Stellen nach dem ersten Gesamtüberblick nochmal lesen, wird sich vieles von alleine klären.

Jetzt habe ich noch ein Kapitel über die Commander und den General vor mir und es werden noch ein paar Feinheiten erklärt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

So long

Woyzech

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@Druchii86: Hast ne PM ;)

@Woyzech: Ich find das super, dass du das hier so zusammenfasst. Wie gesagt, mein Regelbuch ist unterwegs aber hier kann ich schon mal "vorlesen" (haha...Wortspiel...)

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