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Kreuzzug gegen die Bemalunlust


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Tag die Herrschaften!

Ich schau nur eben mal vorbei, um die meinem Hirn entweichende Luft in Bildern gebannt auf die Leserschaft loszulassen, in der Hoffnung ein paar gut gemeinte Ratschläge zu erhalten.

Durch einen glücklichen Umstand (die Ebay-Sendung lag in meinem Elternhaus im Schrank und meine Eltern hatten vergessen, jemals etwas für mich angenommen zu haben ;D) bin ich jetzt doch im Besitz der Kisleviten, die ich zu arabianischen Reitern umbauen werde. Lahpugg aus dem Forum hier war so nett, mir für kleines Geld zwei Löwen der Hochelfen zu überlassen. Jetzt probiere ich aus, sie zu beflügeln. Sie sollen nämlich entweder bei meinen Bretonen als zweite Einheit Pegasi oder in einer Imperiumsliste als Demigreifen zum Einsatz kommen. Jetzt habe ich zwei Fragen und bräuchte einen aussagekräftigen Mittelwert eurer Meinungen zur Flügelgröße.
 

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Ich habe von diesem Flügelpaar noch 2 weitere, was ein großer Vorteil ist, da Flügelpaare von GW ganz schön teuer sind. Mir kommen sie aber etwas klein vor. Die GW Flügel sind deutlich größer, haben dafür aber auch eine sehr statische Form und lassen sich aufgrund des Plastikmaterials nicht ordentlich biegen.

Was meint ihr? Sind die Flügel in Ordnung oder sieht das komisch aus? (Sie sind übrigens nur zur Prüfung angeklebt. Wenn ich mich entschieden habe, werden sie ordentlich dran modelliert.)

Eine zweite Frage hätte ich noch: Wie groß sind die Bases von monströser Kav.? Sind das 3x2 20er Bases? Oder 25er-Bases?

 

Vielen Dank für eingehende Rückmeldungen. Ich mache erst weiter mit den Burschen, wenn ich ein paar Meinungen beisammen habe.

bearbeitet von Kako K.
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Hmmm, also mir kommen sie auf den ersten Blick nicht zu klein vor.

Kann aber auch sein, dass ich mich gerade zu sehr auf ihre Position konzentriere; ich finde sie sitzen ein kleines bisschen zu weit vorne. Intuitiv würde ich sie ein bisschen mehr Richtung Rückenmitte verschieben. Vielleicht wirkt die Größe dann auch ganz anders, weil es "ausbalancierter" wirkt.

 

Und schwierig zu sagen welche Flügelproportionen besser aussehen würden, wenn man keinen Vergleich hat :/.

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Mach dem Löwen den albeRnen Bart ab...dann geht das. Wobei auch die Pose schäbig ist.

Die Proportionen lassen. Evtl den Ansatz der Flügel etwas mit Muskel aufbauen...aber ansonsten passt auch die Positionierung.

Ich nochmal...ich find die Flügel doof...nimm die 9,10€ pro paar in die Hand und Kauf die Pegasusflügel. Damit kommst du auch näher an den Markusloewen den wir alle so geil finden.;)

bearbeitet von DieHupe
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Ich würde auf jeden Fall größere Flügel nehmen - die hier sind viel zu klein und wirken so, als könnte sich die Kreatur damit niemals in die Lüfte erheben. Anatomisch ist die Position schon korrekt - weiter nach hinten schieben würde ich sie nicht, da die Flügel ja auch nichts anderes als Arme sind und somit nicht irgendwo mittig am Rückgrad angebracht sein sollten - Fantasy hin oder her. Wenn du das Plastik unter einer Lampe vorsichtig erhitzt, kannst Du es ganz gut biegen. Halte es aber nicht zulange oder zu nah an die Lampe, sonst gibt es häßliche Verformungen an der Oberfläche!

 

Monströse Kavallerie hat Bases in der Größe von 3x2 25er Bases.

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Jupp. So toll es wäre, mit vorhandenem Material arbeiten zu können, zumindest probieren solltest du Pegasusflügel. So viel kleiner als bretonische Rösser sind die Löwen glaube ich nicht, da dürften die Proportionen passen.

Nur... Zwei Löwen? Mindesteinheitsgröße 3, für Demis wie Pegasi, soweit ich weiß.

Und dieses "ich bau mir Imp-Proxies, falls das zusammengelegt wird" finde ich ja nachwievor hysterisch (und das hat nichts damit zu tun, dass ich als Tiermenschen- und Chaosspieler mit dem Glottkin-Buch wohl die einzig wünschenswerte kombinierte AL einer Chaoslegion aufbauen kann), aber wenn es zu kreativen Umbauten führt und dich bei der Stange hält, soll es mir recht sein.

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Danke für die vielen Tipps!

Ich kann ja momentan auch noch gar keine Imperiumsarmee spielen. Aber irgendwie habe ich Lust, das Wüstenthema weiter auszubauen. Da passen diese Figuren gut rein. Ich werde dann also einen Hochelfenstreitwagen kaufen und alles darin, außer den Löwen wieder verkaufen. Außerdem werde ich mir 3 Flügelpaare bestellen. Ihr macht mich arm! :haha:

Es stimmt schon. Mit den aktuellen Flügeln kommen diese Tiere nicht in die Luft. Hoffentlich sind die GW Flügel nicht zu groß ;)

Die Kav-Bases sind wirklich so groß? Das sind ja dann im Grunde Streitwagenbases minus ein Reiterbase am Ende quer, richtig? Also drei Reiterbases quer hintereinander geklebt? Ich weiß noch nicht, wie ich die Modelle mit diesen Riesenflügeln vernünftig nebeneinander bekomme. Das war schon bei den Pegasi ein absoluter Krampf :( Auf Flugstangen möchte ich sie nicht anbringen. Diese Einheit soll am Boden bleiben.

 

Edit: Ich glaube, ich probiere aber vorher erst einmal aus, einen Reiter auf dem Löwen zu platzieren. Wenn das nicht gut aussieht, kann ich mir das ganze Geld sparen :D Ich hätte ihn ja gerne vor den Flügeln. Aber das geht nicht. Dahinter sieht es dann aus wie bei den Pegasi. Bei den alten Zinnpegasi saß der Reiter vorne. Das hat mir besser gefallen. Da kam auch die Lanze nicht in die Quere.

bearbeitet von Kako K.
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Hi zusammen,

das Jahresende steht vor der Tür. Zeit sich endlich mal für die tolle Unterstützung bei euch allen zu bedanken! Ohne das stete Feedback wäre meine Motivation nicht ausreichend, um weiter zu machen! Vielen Dank an alle aktiven und stillen Mitleser!

Als kleines Dankeschön gibt es jetzt noch ein wenig Fleischbeschau, entsprechend dem Fernsehprogramm der ARD am Silvesterabend ;)

 

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Wie man hoffentlich erkennen kann, habe ich mal versucht, halbdurchsichtige Kleidung zu malen. So halbwegs hat es auch geklappt. Leider hat die Madamme ein dermaßen hässliches Gesicht, dass hier jeder Anflug von Erotik sofort im Keim erstickt wird ;D Ich habe sogar kurzzeitig überlegt, einen Elfenkopf drauf zu schrauben. Das wäre femininer gewesen ;D
Ich habe mich gegen Schminke entschieden, weil die Dame, wie ein Forenuser mal so schön formuliert hat, bei einem kleinen Fehler schnell wie eine Dragqueen aussieht. Deshalb nun der "natürliche Look".

Einen guten Rutsch an euch alle! Wir sehen uns im neuen Jahr!

 

Edit: Ich stelle gerade mit Erschrecken fest, dass die Brustwarzen durch irgendeinen mir unerklärlichen Schattenwurf handtellergroß sind ;D Tatsächlich lässt sich die richtige Größe wohl am besten auf dem letzten Bild erahnen.

 

Edit2: Hier schnell noch der Beweis ;D

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PS: Der Silberblick ist genetisch bedingt. Der gehört zum Fluff und kann nachträglich nicht geändert werden ;)

bearbeitet von Kako K.
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Hallo allerseits!

Zwei Wochen sind ins Land gegangen, seit ich das letzte mal etwas Fertiges gezeigt habe. Seit dem hat sich viel getan. Nicht auf meinem Schreibtisch, sondern in den Gerüchteboards des großen Internetzes. Gerüchte über das Einstellen ganzer Produktlinien machen die Runde.

Seit dem mache ich mir Gedanken darüber, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Meistens finde ich es schlecht und spamme meinen Unmut frech, frei und fröhlich heraus. Heute soll es mal anders sein. Mit meinem Projekt, einem "internationalen" Kreuzzug gegen den Untot in den Wüsten Khemris, liege ich irgendwo zwischen gut oder schlecht. Klar, der Gegner meines Heereszuges ist weg (HAHAHAHAHAHAHA!). Ich hätte nicht gedacht, dass eine Armee vor den Bretonen das Zeitliche segnet. ;) Dafür sind all die feinen Völkerschaften, die die große Umweltzerstörung des Chaos of Doom überlebt haben, nun in einem Schmelztiegel zu dem kondensiert, was mein AP ausmacht: Im Kern eine Menschenarmee, dazu ein paar Oger, Zwerge, Halblinge und Elfen. Soweit so gut. ( @ Devilz Zitat "Und dieses "ich bau mir Imp-Proxies, falls das zusammengelegt wird" finde ich ja nachwievor hysterisch" :D :D :ok: ).

Jetzt gab es für mich zwei Optionen: Entweder ich mache ein großes Feuer im Garten und verschmelze sämtlichen Bretonen zu einem übergroßen Chaosmutantenmodell, mit dem ich in der 9. Edition definitiv alles habe, was ich zum Spielen brauche (Chaos wird ja immer reichlich supportet), oder ich fange an, meine Armee in Richtung interdimensional Bubblemarines umzugestalten, um mir einen Copyrightvorsprung beim Patentamt zu erbasteln. Ich habe mich daher für Letzteres entschieden und deshalb präsentiere ich euch hier die erste Figur, die gleichsam als Amphibium zwischen den Editionen wandelt: Heute noch ein einfacher Halbling-Söldner-Zahlmeister (der schon in der 8. Edition eigentlich nicht spielbar ist :ok: ), morgen schon ein Spacemarine in Ausgehuniform (ja, die sind ohne ihre Rüstungen wirklich so klein). Genug der hohlen Worte! Mögen Taten folgen:


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Darüber hinaus gibt es noch ein Bild vom nächsten kleinen "Projekt", einen Zwergenschatzräuber (der auch heute noch keine Regeln hat ;). Aber schon morgen wird er als einzige Zwergenauswahl im neuen "Menschen-Armeebuch" seinen Einsatz finden. Der Rest der Zwerge wurde ja in einem Handstreich durch irgendeine findige Skavenbombe unter 1000 m Geröll zu Grabe getragen. (PS: Achtung Spoileralert!)

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Was denkt ihr zum Lichteffekt beim Zwerg? Wieviel Highlights sollte man an den Teilen, die im Schatten liegen, verwenden, damit der Beleuchtungseffekt nicht verloren geht? Der Zwerg ist noch WIP und ich wollte unbedingt mal eine Figur mit "im Dunkeln"-Effekt bemalen.

bearbeitet von Kako K.
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Der Space Marine ist wirklich klasse, endlich sieht man auch, was die Jungs so als Rationen bekommen :D
Sogar mit Staub auf dem Mantel!

 

Der Zwerg ist nicht schlecht, ja sogar super.
Meine Meinung dazu:
- Oben neben der Lampe bis ins weisse gehen.
- das Gesicht fände ich in einem "fleischigeren" Farbton besser. Licht zersört ja die Farben nicht, dort wo es hinfällt.
- Mehr Schatten unten: unterer Bartteil, schürze, Stiefeln. Irgendwie drängt das Licht die Schatten dort zu sehr zurück für meinen Geschmack.

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Hallo zusammen,

ich komme gerade von meinem ersten AoS-Spiel und dachte, ich teile mal ein paar Eindrücke mit euch. Ursprünglich wollte ich den Quatsch ja boykottieren, weil ich es immer noch nicht fassen kann, was GW mit dem Ende von Warhammer verbrochen hat. Ein Spielerfreund hatte aber große Lust auf ein Testspiel und so haben wir uns heute getroffen und eine Runde gezockt.

Zunächst einmal war es ein komisches Gefühl, auf sein "Spiel einfach, worauf du Lust hast" im Vorfeld adäquat zu reagieren. Ich habe mir die Warscrolls angeschaut und tatsächlich mitgenommen, was ich wollte. Er konnte das ganze dann einigermaßen fair gestalten, indem er einfach nach jeder Einheit, die ich auf den Tisch gestellt habe, eine weitere Einheit aus der Vitrine genommen hat. Es sei gesagt, dass das nicht ausrechnen müssen den Gelegenheitsspieler wie uns sehr unterstützt hat. Auch wenn ich vorher immer großen Spaß am Listentüfteln hatte und mir der große Mangel an Individualisierung meiner Modelle und Einheiten sehr negativ aufstößt, war das für den heutigen Anlass recht entspannt.

Die Armeeverteilung sah dann in etwa so aus:

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Auf Seiten der Chaoten: ca. 8 Furies, Dämonenprinz, 2x Zauberer, Khorneheld, Slaaneshheld, ca. 14 Chaoskrieger, 5 Chaosritter, Riese, ca. 20 Barbaren, 5 Seeker of Slaanesh

Bei den Bretonen: Louen Leoncoeur (den man spielen muss, wenn man einen normalen Lord auf Hippogreif spielen möchte...), Maid, 20 Bogenschützen, 12 Ritter des Königs, 6 Questritter, Trebuchet, 4 Pegasi, Armeestandarte, Paladin zu Fuß.

Die Armeen waren in etwa gleich groß, weshalb es keine Sudden Death-Bedingungen gab.

 

Ich werde keinen Spielbericht schreiben, möchte aber ein paar positive wie negative Eindrucke schildern:

Zunächst einmal kommen mir die neuen Bretonen deutlich stärker vor als sie es zuvor waren. Viele Einheiten haben Sonderregeln, die bei einem Angriff getriggert werden, was unglaublich Spaß gemacht hat und den Eindruck einer angreifenden Kavalleriearmee unterstützt hat. Beispielsweise erhöht sich der verursachte Schaden beim Angriff deutlich mehr als früher. Auch, dass die Rüstungen in dem Zug besser werden, in dem man angreift, macht Sinn. Stecken bleiben ist also nach wie vor möglich. Auf der anderen Seite kann man einen Angriff dank Musiker kaum noch verpatzen. Dann rauschen Ritter auch mal ohne Probleme durch einen Block Chaosritter durch.

Sehr viel Spaß haben auch die Questritter gemacht. Ehrlich gesagt habe ich sie in den letzten Jahren nicht ein einziges mal verwendet. Nun bekommen sie Boni gegen Monster und man kann nach Herzenslust Riesen und Dämonenprinzen jagen gehen. Das gleiche gilt auch für den Armeestandartenträger oder den König.

Am meisten habe ich über die Bogenschützen gestaunt. Einmal pro Spiel können sie einen Pfeilhagel verschießen. Dabei verdreifachen sie ihre verschossenen Pfeile, bei mehr als 20 Modellen vervierfachen sie diese sogar. Damit habe ich in der ersten Runde gleich die Barbaren weg genommen. 80 Schuss sind schon krank und fühlen sich unfair an. Das wurde auch nicht dadurch besser, dass ein Paladin (endlich zu Fuß spielbar, Hurra!) ihnen, warum auch immer +1 auf die Trefferwürfe gibt. Dank Feuerbecken dürfen sie dann noch 1 beim Verwunden wiederholen. Für eine Popeleinheit aus unqualifizierten Bauern etwas zu viel des Guten. Von den Palisaden, die den Gegner auch mal von einem Angriff abhalten, fange ich gar nicht erst an ;)

Die absolute Krönung (Achtung: Wortwitz) war dann der General auf Greif. Er teilt gut aus und ist im Grunde nicht kaputt zu bekommen. Daneben führten aber vor allem seine armeeweiten Sonderregeln dazu, dass sich das Spiel von Anfang an total unfair anfühlte. Wenn er auf dem Feld ist, muss keine Einheit Kampfschocktests durchführen, weshalb die unangenehme Bröselei am Ende der Runde komplett auf den Gegner beschränkt blieb. Außerdem konnte er am Anfang der Runde einen Befehl sprechen, der armeeweit allen Nobility-Einheiten, und das betraf ihn selbst sowie alle Ritter und Charaktermodelle (sowie deren Reittiere, da nicht anders beschrieben) +1 auf die Trefferwürfe hab.

So, wenn jetzt Ritter des Königs mit je zwei Attacken zuschlagen, weil sie bei mehr als 10 Modellen in der eigenen Einheit eine Attacke dazu bekommen, dabei auf 2+ treffen, dank Lanzen auf 3+ verwunden und dann pro Schaden 2 Lebenspunkte nehmen, dann ist das einfach affig. In der Runde als Angreifer haben sie dann noch einen 3+ Rettungswurf und können durch die Maid noch einen zweiten Rettungswurf auf 5+ bekommen.

Für mich hat das Spaß gemacht. Dagegen spielen hätte ich nicht wollen. Wenn wir uns jetzt nicht in freundschaftlicher Atmosphäre getroffen hätten, könnte man darüber nachdenken, diese Rittereinheit auf 30 Mann aufzublasen. Man sieht hieran recht gut, dass das Spiel nicht funktioniert, wenn man anfängt die Armeen auszumaxen. Entsprechend werde ich bei weiteren Spielen, sollten sie folgen, auch auf den König verzichten, weil er einfach unfair ist.

Auf Seiten des Chaos gab es jetzt nichts, was ich besonders unangenehm empfand, wobei mein Gegenüber auch schon zu Zeiten der 8. Edition recht harmlose Listen ohne den neuen Schnickschnack zusammen gebaut hat.
Einzig die Tatsache, dass jede Runde Dämonenprinzen aufs Feld beschworen werden und ich das in der Regel (dank mangelnder Reichweite) nicht bannen kann, fühlte sich sehr sehr merkwürdig an.

 

Fazit:

+ Das Ganze ging recht locker von der Hand und hat deutlich weniger Zeit in Anspruch genommen. Die Nahkämpfe gehen reibungsloser von statten, weil keine Werte miteinander in Beziehung gesetzt werden.

+ Durch die Vereinfachung der Scrolls kann man halbwegs abschätzen, worauf man bei Charaktermodellen trifft. Jedes hat gute Regeln, aber keines war so heftig, dass es im Alleingang die halbe Armee besiegt hatte, wie es früher beim Chaos der Fall war. Das kann man von besonderen Charaktermodellen aber wahrscheinlich nicht behaupten (siehe Louis)

+ Einheiten, die vorher Müll waren, könnten wieder das Licht der Welt erblicken, da die Regeln nun besser sind (dafür verschwinden wahrscheinlich andere)

+ Die Synergien, die einzelne Einheiten oder Modelle miteinander entwickeln, sind interessant beim Armeeaufbau und im Spiel. Das gab es vorher nicht.

+ Die ganze Umlenkerei, weil ein einzelnes Modell mit seinem Base ein ganzes Regiment behindert, ist endlich weg. Gleichzeitig fragt man sich beim Spielen aber die ganze Zeit, worin eigentlich der taktische Anspruch des Spiels besteht ;D

o Die Regeln sind reichlich unübersichtlich. Jede Einheit kann bei Bretonen das gleiche, es heißt aber anders. Bei den einen sind es Lanzen und Schwert XY, bei den anderen heißt es anders. Gleiches gilt für Schilde etc.Es ist eine unheimliche Blätterei, weil ich Grundregeln für Waffen oder Kriegsmaschinenen nicht mehr einmal in einem Buch lesen kann, sondern ich muss alle Warscrolls rumschleppen bzw. auswendig lernen, wenn ich nur halbwegs wissen möchte, was der Gegner kann. Nach etlichen Spielen gegen den gleichen Gegner kann das aber dann wenigstens taktische Tiefe bringen.

- Alles, was vorher Spaß gemacht hat und Tiefe erzeugt hat (Fluff, Vielfalt bei der Zauberei, Ausstatten von Charaktermodellen und Einheiten, das Einstellen auf den Gegner) fällt nun weg. Das Wissen darüber, dass die Armee nicht mehr supportet werden wird, dämpft den Spaß zusätzlich.

- Nahkämpfe laufen nun flüssiger ab, sind aber auch völlig willkürlich. Es ist egal, ob meine Ritter Chaoskrieger oder Barbaren verhauen. Sie treffen immer gleich und verwunden immer gleich. Die Rettungswürfe sind teilweise ein Witz (3+ war schön früher unanständig), da kaum modifizierbar.

- Das Bewegen der Einheiten ist eine Katastrophe. Ich habe der Einfachheit halber alles auf den alten Bases gelassen. Spätestens im Nahkampf schiebt man aber völlig genervt Modelle hin und her, um möglichst viele in den Nahkampf zu bekommen. Wir haben von den Bases aus gemessen. Wenn man jetzt aber wie es die Regeln verlangen vom Modell an sich ausgeht, wird es völlig unübersichtlich. Das Messen zwischen den Modellen auf einen halben Zoll genau hat bei GW nur der vorher ausprobiert, der das überteuerte Maßband erfunden hat. Mir graut es schon vor einem Spiel gegen Skaven oder Goblins.

- Insgesamt wirken die Regeln (Grundregeln und Warscrolls) so als wären sie nie richtig ausprobiert worden. Es ergeben sich im Spielverlauf ständig Fragen, auf die die Grundregeln keine Antwort gibt (z.B. darf jedes Modell einer Einheit Bogenschützen Trompeter, Trommler, Standartenträger und Reliquienträger gleichzeitig sein!?).

- Nach jeder Runde wird gewürfelt, wer in der nächsten Runde anfängt. Dadurch kann es dazu kommen, dass ein Spieler zwei mal direkt hintereinander dran ist. Dass es daduch zu elend fiesen, spielentscheidenden Situationen kommt, muss ich euch nicht erklären.

 

So, das soll meine Wall of Text sein. Da in absehbarer Zeit für Bretonen nichts Neues kommen wird, wird auch hier erst einmal nicht viel mehr passieren. Einzig die Questritter, die mir heute wirklich Spaß gemacht haben, werde ich vielleicht weiter bemalen. Mal sehen. Vielleicht kann mir auch jemand erklären, warum man statt ihnen Gralsritter benutzen soll, die in meinen Augen nicht mehr und nicht weniger können, dafür aber eine Sonderregel haben, die nur funktioniert, wenn ich vorher so einen albernen Quatsch rufe. Schön gemacht GW...!

Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, zu meinen Eindruck Stellung zu nehmen. Würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen waren, vor allem mit oder gegen Bretonen.
Go go go!

 

PS: Einziger Trost: Bretonische Ritter sehen nebeneinander viel cooler aus als zur Polonese aufgereiht wie in der vergangenen Edition :D

bearbeitet von Kako K.
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Hallo Kako - vielen Dank für Deinen Text. Irgendwie deckt er sich zum größten Teil mit dem, was wir im Münchner P3 empfanden (Hier ist mein Eindruck). Ich empfand das fehlende Balancing eigentlich als den größen Minuspunkt an W:AoS.

Leider kann ich zum Spiel mit oder gegen Bretonen nichts sagen.

 

Ansonsten freu ich mich auf die Questritter :) .

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Hey ho Pillemann-Joe.

Schön das Du zum Spielen gekommen bist. Ich hab ja auch schon testen können.

Also erstmal...Dein Grundeindruck ist schon richtig. Bretonen sind ein bissl besser als in der Vergangenheit. Das Trift allerdings auf viele "alte" Völker zu, die bei ihren Warscrolls gut wegkommen. Ein Schelm wer böses seitens GW denkt.

 

Mit Louen hast Du natürlich auch das ÜBERmodell der Bretonen eingepackt. Als ich seine Warscroll das erste mal las, war mir klar das man den nur spielen sollte, wenn der Gegner das Wünscht, oder man ne Themenarmee/-schlacht schlagen will.

 

 

Die Regeln sind reichlich unübersichtlich...Es ist eine unheimliche Blätterei

So ist es am Anfang doch immer. Nach nem paar Spielen sitzen die grundlegenden Dinge...wie bei WHFB auch, denke ich.

 

 

Alles, was vorher Spaß gemacht hat und Tiefe erzeugt hat (Fluff, Vielfalt bei der Zauberei, Ausstatten von Charaktermodellen und Einheiten, das Einstellen auf den Gegner) fällt nun weg.

Einer der Punkte, was mich am meisten demotiviert zur Zeit, ist der fehlende Fluff...vor allem zu meinen Nobility-Lieblingen. Aber ich bin guter Hoffnung das da in Zukunft abhilfe geschaffen wird. Hier bleibt zu hoffen, das die Spackos in Nuttingham das nicht verzocken. :action:

 

 

- Nahkämpfe laufen nun flüssiger ab, sind aber auch völlig willkürlich. Es ist egal, ob meine Ritter Chaoskrieger oder Barbaren verhauen. Sie treffen immer gleich und verwunden immer gleich. Die Rettungswürfe sind teilweise ein Witz (3+ war schön früher unanständig), da kaum modifizierbar.

Nun, ich persönlich finde es gut das es alles "starr" läuft. Es gibt ja auch Waffen/Gegner mit "Rend-x" Werten...und es gibt neben den Bufffähigkeiten von Chars, auch debuff-Fähigkeiten.

 

 

Das Bewegen der Einheiten ist eine Katastrophe.

Das sagen wir Fantasy-Patschen...ich glaub nen 40Kler lächelt da müde drüber. :ka:

 

 

Insgesamt wirken die Regeln (Grundregeln und Warscrolls) so als wären sie nie richtig ausprobiert worden. Es ergeben sich im Spielverlauf ständig Fragen, auf die die Grundregeln keine Antwort gibt (z.B. darf man im Nahkampf schießen und danach noch normal attackieren?)

Ich seh das zweigeteilt. Die Grundregeln sind ziemlich gut und in sich schlüssig. Bsp: Hast Du in den Grundregeln nen Verbot zum schiessen in NKs gesehen? Nein. Ergo kannst Du in NKs ballern. Als selbst im NK "gefangener", oder aber auch als "unbeteiligter" dritter.

Trenn Dich von dem was Du aus WHFB kennst, dann macht AoS auch mehr spass. ;)

Die Warscrolls der "alten" Völker hingegen wirken auch auf mich einfach nur so hingeklatscht. Einige Sachen, wie dieses Einheitenbeschwören, oder aber auch die Regeln von Louen sind einfach unnötig gut. Witzigerweise gibt solche krassen Regeln nicht für die Modelle die in der Grundbox waren...und auch alles was bisher für die Sigmarines geleakt ist, kommt da nicht ran. Ich denke also das mit dem Neuerscheinen diverser Völker das ganze etwas "vernünftiger" wird. Aber man wird es erst sehen müssen. Ich kann mich da auch irren. :skepsis:

 

 

Einzig die Questritter, die mir heute wirklich Spaß gemacht haben, werde ich vielleicht weiter bemalen. Mal sehen. Vielleicht kann mir auch jemand erklären, warum man statt ihnen Gralsritter benutzen soll, die in meinen Augen nicht mehr und nicht weniger können, dafür aber eine Sonderregel haben, die nur funktioniert, wenn ich vorher so einen albernen Quatsch rufe. Schön gemacht GW...!

Wie Du Dich vielleicht erinnerst, rufe ich ständig "Für die Herrin" wenn ich Bretonen spiele. Und was zu trinken hab ich auch immer an der Platte. Ergo, bei Gralis muss ich mich nicht umstellen.

Andersrum wird nen Schuh draus: Welcher ambitionierte Bretone, hatte denn seit nach der 6. Edition noch Questritter? :lach:

 

Alles in allem kann ich sagen, am meisten gefällt mir als Bretone an AoS das ich nichtmehr so vom HKB-Herzog abhängig bin um gewisse Dinge umzubringen. Der Herzog ist immer noch ne Sau...auch bei AoS...und der Paladin zu Fuss kann das Spiel vom HKB-Herzog weiterführen, wenn man will. Ausserdem find ich die Tatsache gut, das ich mit Bauernspam (die dann Reliquien tragen) qausi auf Maiden verzichten könnte, und trotzdem nicht auf Magieabwehr verzichten müsste.

In diesem Sinne:

Vive la couronne, et la Damsel...:sus:

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Wie Du Dich vielleicht erinnerst, rufe ich ständig "Für die Herrin" wenn ich Bretonen spiele. Und was zu trinken hab ich auch immer an der Platte. Ergo, bei Gralis muss ich mich nicht umstellen.

 

Mir ging das schon seit der Veröffentlichung der "Spaßregeln" durch den Kopf - als ich früher noch gelegentlich im GW gespielt habe, habe ich mit meinen Grünhäuten auch so bei jeder erdenklichen Gelegenheit WAAAGH! gerufen. Die wirkliche Neuerung an den Spaßregeln ist, dass mich der Ladenleiter jetzt nicht mehr dafür rausschmeissen kann :ok:

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Ich schnall das noch nicht ganz mit Standarte und Musiker. Ist das System What you see is what you get? Oder kann ich bei meinen 20 Bogenschützen einfach behaupten, die erste Reihe hat je eine Reliquie in der Hosentasche, die hintere Reihe hat bogenförmige Standarten, mit denen sie auf ihren Helmen trommeln können?

Wann legt man fest, wie viel man von was dabei hat?

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