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TabletopWelt
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      Die Rückkehr des Systemforums zu "Herr der Ringe"   13.07.2019

      Im Jahre 2016 hatte sich die damalige Zusammensetzung des Moderatorenkollegiums im Zuge von Umstrukturierungen dazu entschlossen, das Systemforum, das sich mit der Tabletop-Variante von Herr der Ringe beschäftigt, zu archivieren. Da das Spielsystem jedoch wieder mehr Beachtung seitens von Games Workshop erhält und die Begeisterung für das Spielsystem auch unter den hiesigen Hobbyisten ungebrochen ist (wie regelmäßige Anmeldungen zum P500/P250 sowie dem "Sommer-Projekt" zeigen), hat sich das Kollegium dazu entschieden, das Systemforum zu reaktivieren.

      Im Laufe des Abends werden - quasi zur "Einweihung" - ein paar Threads mit Neuigkeiten bespielt. Wir hoffen, dass auch Ihr Euch über die Rückkehr des Systemboards freut und auf einen Besuch vorbeikommt.

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Struck by Desaster

...Steht die Verbindung? Ist der Empfang gut? Test! Test!

 

Genossen! Bürger! Der Weltfrieden ist in Gefahr! Die imperialistischen Schergen haben heimtückisch unser Land angegriffen! Die Bevölkerung der verbündeten sozialistischen Nationen hat sich brüderlich an unsere Seite gestellt!

Vorwärts zur Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes!

Nieder mit den imperialistischen Okkupanten!

Sozialismus oder Tod!

ZUM ANGRIFF!

 

:ok:

 

So oder ähnlich hätte es aus den Lautsprechern geklungen, wenn aus dem Kalten Krieg ein heißer geworden wäre. Doch neben dem lange befürchteten, doch nicht eingetretenen einen großen Krieg gab es im Kalten Krieg genug lokale Zusammenstöße, in denen verschiedene Nationen ihre Konflikte in Feldzügen austrugen. Oftmals wurden die Gegner auch von den Großmächten in Ost und West unterstützt, um stellvertretend den globalen Konflikt auszutragen. Dann trafen in den entlegensten Winkeln der Welt deren Waffen und Doktrinen im scharfen Einsatz aufeinander...

 

Durch Desasters 500er Projekt bin ich auf Cold War Commander aufmerksam geworden. CWC bietet ein Regelwerk, daß das Nachspielen moderner Landgefechte (1946 bis zur Gegenwart) ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Führung größerer Einheiten auf Bataillions- oder Regimentsebene. Das Regelbuch listet die möglichen Einheitenauswahlen für eine große Anzahl lokaler, regionaler und globaler Konflikte auf, wobei man Zugriff auf alle zu der Zeit und an dem Schauplatz verfügbaren Waffensysteme bzw. Truppentypen bekommt, Luftunterstützung inclusive. Im Gegensatz zu den gängigen Skirmishsystemen ist dadurch das Spielgefühl recht strategisch. Zu weiteren Details verweise ich einfach mal auf Desasters Thread. Der hat damit schließlich angefangen. :D

 

...

 

Butter bei die Fische:

Das Regelbuch ist gestern angekommen. Das Original mit den Farbbildern ist oop, aber es gibt über Lulu ein Reprint als Book on demand. Trotz Weihnachtszeit gingen Druck (einfache Ausführung als Paperback) und Versand fix, gerade mal 2 Wochen. Das Regelwerk macht einen geordneten Eindruck und erklärt gleich zum Einstieg, was mit welchem Ausdruck gemeint ist. Kein Gezänk von wegen "Modell" versus "Einheit" und so. Da wird man als Warhammerspieler glatt neidisch. :D

 

Die ersten Minis sind auch da. Ziemlich viele sogar. 75 Panzer, 20 Geschütze, jede Menge Infanterie samt Spezialwaffen und auch noch 8 Flugzeuge. Das kam alles in 2 A5-großen luftgepolsterten Umschlägen an. Darin dann die Minis nach Typ in Blistern verpackt. Wer sich jetzt fragt, wie soooo viel Zeug ins sooo kleine Umschläge geht, dem sei gesagt:

 

Es sind 3 Milimeter Minis. 1/600 nominal. Das IST klein. Total niedliches Zeug von Oddzial Osmy, dabei voll detailliert. Man kann erkennen, was was ist, und sogar die einzelnen Modernisierungsvarianten der Panzertypen unterscheiden (wenn man sich damit auskennt). Die Fußtruppen haben sogar je nach Armee die richtigen Helme und Schußwaffen in der Hand. Allerdings könnte man an den Gesichtern noch ein paar Details verbessern. Die sehen alle gleich aus. ;)

 

Warum 3mm? Prinzipiell ist CWC frei skalierbar bis rauf zu 28mm. Gängig sind dabei 15mm (N Scale) und 6mm (1/300), aber man braucht dann auch entsprechend Platz dafür. Für 6mm wird so 1,50x1,20 Meter empfohlen, für 15mm dürfen es auch 2,40 Meter sein... Bei 3mm kann ich auf dem Schreib- oder Küchentisch spielen, ohne den Eßtisch mit Beschlag zu belegen. Wer Familie hat, weiß diesen Vorteil zu schätzen. :D

 

Darum also die Winzelminis. Bezogen habe ich sie von KRgames aus UK (kamen binne einer Woche) und Pico Armor aus den USA (die haben Samplepacks, brauchte 10 Tage). So, jetzt muß ich noch das Regelbuch studieren (sind so 140 Seiten) und die Minis anmalen. Bilder folgen. Dann geht das erste Probespiel los...

 

Immer einsatzbereit!

Gruß NogegoN

 

bearbeitet von Zavor
Anpassung der Threadtags

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Yeah! Ich freu mich schon drauf. Weniger wegen des Spielsystems als der Modelle zwar, aber das hier werde ich mit Spannung verfolgen.

Memo an mich selbst: 2mm-Projekt starten, größer wird ja langsam Mainstream.

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Mit Coldwar Commander hast du mein Lieblingsregelwerk für die Moderne gegriffen, in dem Sinne gehen beide Daumen hoch und ich bin gespannt auf die ersten Minis ;) .

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Jetzt bin ich gespannt! Und die Versuchung, nicht vorhandene Zeit (vom Geld ganz zu schweigen ;) ) etwas zu beginnen, ist auch wieder da.

EDIT:

Da ich mittlerweile einen Überblick über die 6mm Preise habe, würde mich interessieren was Du für die 3mm Streitkraft bezahlen durftest. Magst Du darüber Auskunft geben?

Und wenn ich Dich recht verstanden habe, dann halbierst Du denn 6mm Maßstab, oder? Gibt es denn da auch Gelände, sprich Gebäude?

bearbeitet von Isegrimm

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Fragen, Fragen, Fragen;

...und einer weiß die Antwort :D

Genau, ich halbiere den kompletten Maßstab. Man könnte mit den kleinen Minis auch die empfohlenen Base- und Entfernungsmaße nehmen und dann z. B. statt einer Einzelmini die volle Fahrzeugzahl eines Platoons auf einer Base versammeln. Aber wegen der Platzfrage halbiere ich für den Hausgebrauch den Spielmaßstab. Wird vielleicht ein bißchen fummelig, aber ist machbar, solange die Bases nicht zu klein werden. Von daher setze ich alles auf die halbe vom Regelwerk empfohlene Basegröße; ggf. etwas größer, wo es die Handhabbarkeit erfordert. Commander kommen auf 30er Rundbases, HQs auf 25er, die Spotter auf 20er und 15er. Panzer bekommen 15x25er Bases (da paßt ein M1 oder 2 T-55 drauf), Ari 20x25er (mit 2-3 Geschützen), Triple-A 20 im Quadrat (da fühlt sich die Schilka wohl). Habe grad die Infanteriegröße nicht im Kopf. Scouts und Trucks müßten dann auf 10x20 Bases, aber das wird zu fummelig. Also bekommen die auch Panzerbases. Weil der Kram so klein ist, halte ich hinten drauf noch Platz für ein Etikett mit der Typenangabe frei, damit auch der erkennungstechnische Laie sieht, was gemeint ist :)

Gelände und Gebäude gibt es tatsächlich. Oddzial Osmy hat verschiedene Bäume und kleine Ruinen im Programm. Pico Armor hat auch noch Gleise und eine Straßenbahn im Sortiment, dazu noch die Monopoly-Häuser, die recht passable Wohnblocks abgeben. Paperterrain bietet jeweils eine nord- und südrussische Siedlung, eine europäische, eine mediterrane und eine nordafrikanische an. Sind immer so 60 Häuser plus Kirche, Kloster oder Moschee.

Von Irregular Miniatures aus UK gibt es auch noch passende Einheiten und diverse Gebäude, die aber so aussehen, wie sie heißen, Kein Vergleich mit Ozzy8. Irregular nennt die übrigens "2mm", aber gibt 1:600 als Maßstab an...

Der Cadillac unter den Gebäuden kommt von Triton und einer Firma aus den USA. Triton hat eine 1/600er Coastal Forces Schifflinie, zu der auch Hafenzubehör gehört. Das sind Lagerschuppen, Krane, Öltanks, Mauern, Bunker und Schienenfahrzeuge in feinster Ausführung. Erhältlich z. B. über Skytrex in UK, unter der Schiffsrubrik gelistet. Den namen der US-Firma habe ich grad vergessen. Die stellen Schiffe für den US-Bürgerkrieg her und haben auch "riverside" Zubehör. Neben diversen Hafenforts gibt es verschiedene Wohnhäuser, die sogar Fenster(!) haben. U. a. auch 3- und 4stöckige Stadtgebäude, wie man sie auch in D antrifft.

Das sind die Sachen, die ich bisher entdeckt habe. Vermutlich lassen sich im 1/700er Modellbaubereich (Schiffsmaßstab) auch noch ein paar brauchbare Sachen finden. Ich werde erstmal ein paar Dorfhäuser selber bauen und dann mal sehen, ob ich noch kommerzielle Sachen brauche. Obwohl die US-Häuser sehr verlockend sind... Wald und anderes Grünzeug mache ich mir selber. Ich denke da an Magnetbases für die Baumgruppen und zdie ugeschnittene, grün bemalte Metallfolie als Untergrund, damit ich nach Bedarf Einheiten im Wald platzieren kann. Für Hügel nehme ich im Prinzip meine Warhammersachen.

Tja, zum Thema Preisgestaltung sage ich die Tage noch was, wenn ich Bilder von den Minis poste ;)

Gruß NogegoN

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Wow!

Erst Neradox mit 6mm und jetzt du mit 3mm :D

Und ich dachte schon mit meinen "gigantischen" 15mm wär ich hier der King..... Von wegen!!! ;)

Ich werd öfter mal reinschauen :)

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Schaun wir mal, was wir so haben:

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Da wäre das Regelbuch. A4, softcover, einfache Ausführung von Lulu Book on demand, über die Homepage von CWC zu ordern.

Knapp 23 Euro mit Versand. Die Firma sitzt in den USA, das Buch kam aber aus Frankreich, also zollfrei - und pünktlich.

144 Seiten, das Reprint hat s/w Bilder statt der Farbdrucke des Originals (ist oop), hinten drin sind alle Einheiten für X Konflikte aufgelistet. Wenn man das eine Buch hat, hat man alle Spielregeln beieinander. Plus gratis downloads von Errata, FAQs und neuen Einheitentypen von der Herstellerseite.

Die Blister von KRgames enthalten:

- 15 T-72 Panzer

- 15 BMP-1

- plus 15 Streifen Infanterie

- 15 BTR-70

- plus 15 Streifen Infanterie

- 15 BRDM-2 Spähwagen

- 12 BM-21 Raketenwerfer auf Ural plus 2 BTR-60 Führungspanzer

- 8 Su-25 Erdkampfflugzeuge

- 4 einzeln bestellte ZSU-23 Schilka

Mit Versandkosten 30 Euro. Preis pro Blister 2,55 Pfund. Schützenpanzer und Infanterie kamen zusammen als Sonderangebote und damit noch etwas billiger.

Wenn man bedenkt, daß man mit einem Fahrzeug immer einen kompletten Zug darstellt, hätten wir hier 5 Panzerkompanien, 10 mot.-Infantrie Kompanien, mehrere Späh- und HQ-Einheiten, massig Artillerie, die strukturmäßigen 2 Fla-Kompanien und Luftunterstützung. Außerdem kann man Artillerie auch außerhalb des Spielfeldes aufstellen und mittels Spotter einsetzen. Nach russischer Struktur wären das 5 Mot-Schützenbattalione samt Unterstüzungseinheiten, also ein verstärktes Schützenregiment. Ein schöner großer Haufen Stoß- und Feuerkraft :ok: Und das alles für gerade mal 30 Euro.

Ist natürlich ein bisschen viel für kleine Spiele. Wenn man den Haufen teilt, hat man aber 2 schöne Verbände für einen Konflikt zwischen 2 Ex-Sovietrepubliken (Moldavien 1990 oder Rußland-Georgien 2008 z. B.), ein paar Bürgerkriege auf dem Balkan oder einen innerarabischen Meinungsaustausch :naughty: Unterm Strich hätte ich auch die Raketenwerfer noch rauslassen können und hätte dann für 50 Euro 2 komplette spielfähige Armeen plus das Regelwerk. Nicht übel, oder? ;D

Daneben liegt unten links noch der Yom-Kippur Samplepack von Pico Armor für 10 Dollar, also 8,50 zum Tageskurs. Den hatte ich zuerst bestellt, bevor ich dann doch noch den Haufen Zinn von KRgames geordert habe. Das sind je 3 T-55er (immer nützlich, sogar noch 2050), 122-mm-Haubitzen, M-109er, Centurions (ein Nahost-Klassiker), BTR-50 (könnten auch HQs ausstatten), M-113er (der Blecheimer) und 3 Streifen Infanterie. im Prinzip alles Waffensysteme, die von den 50ern bis in die Gegenwart weltweit im Einsatz sind (na, der Centurion ist wohl nicht mehr ;)).

Klingt das lecker? :yeah:

More to come... :)

Gruß NogegoN

p.s. Die bunten Minis unter dem Buchtitel sind vlnr ein T-72, 2 T-55, eine ZSU-23 und ein BTR-60 Kommandoposten. - N.

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Pünktlich zum Fest der Liebe sind die ersten Präsente für Nachwuchsgeneräle fertig:

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Eine Panzerkompanie mit T-72 im ersten Zug und T-55 im 2. und 3. rollt an einer Schilka vorbei ins Gefecht.

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Die weiße Fläche wird später mit dem Einheitentyp beschriftet, damit man die Einheiten auch ohne Feldstecher auseinanderhalten kann. Die Panzer stehen auf insgesamt 2,5x1,5 Zentimeter großen Bases, die Flugabwehr auf 2,0x2,0 ZentimeterGrundfläche. Die Minis sind also alle ziemlich klein ;) Der weiße Streifen ist übrigens immer 6 mm hoch. Also ziemlich breit :D

Punktetechnisch wären das mit der Sowjetarmee 440 Punkte, mit der NVA 420 Punkte. Plusminus, je nachdem, welches Baujahr und ggf. Upgrade man nimmt.

Was fehlt, sind die 3 Einheiten Kerninfanterie (kennen wir das irgendwoher ;D) und die Kommandoebene. Ein HQ (kann man mehrere von haben) und ein Kommandoposten (jeder nur ein Kreuz, bitte nach links gehen) sind in Bau. Dafür werden die 2 BTR-Funkfahrzeuge verwendet, plus ein paar Raketenwerfer auf Ural mit Kofferaufbau umgerüstet. Ich habe nämlich beim Lesen festgestellt, daß Artillerie außerhalb des Spielfeldes bleibt. OK. Nur zur Sichtbarmachung kommt hier und da ein Modell auf die Einheitenkarte. Bleiben also reichlich Geschoßwerfer für Umbauten übrig...

Nahaufnahme:

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Die Minis sind reichlich detailliert. Man muß aber hier und da Angüsse wegfeilen. So richtig mit der Schlüsselfeile. Das Metall ist verdammt hart, so etwa wie die ganz alten GW-Zinnfiguren. Panzer eben :D Ist auch gut so, sind ja Spielmaterial. Man kann es es auch sägen und bohren, aber mit Vorsicht, sonst bricht das Werkzeug ab. Jedenfalls hat jetzt der eine Funkpanzerwagen eine schöne 10-Meter-Teleskopantenne auf dem Dach :ok:

An den Minis kann man sich jedenfalls bemaltechnisch nach Lust und Laune austoben. Von Grundierung+Dippen bis hin zur Hyperdetailbemalung ist alles drin:

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Ich habe meinen Panzern mal Infrarotscheinwerfer und Kanonenmündungen spendiert. Ist machbar, wenn man eine dressierte Ameise hat. Die "Zweiteilige Base" ist zweigeteilt, weil ich Magnetbases druntergezogen habe. Und das Streu ist gruselig grobkörnig :rotebacke

More to come!

Gruß NogegoN

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Schaut recht interessant aus. Ich habe mir die Minis in den Wb-Shops angesehen bei denen Du bestellt hast. Da fand ich die irgendwie etwas "knubbelig". Gerade die Marder der BW. Das immerbim Vergleich zu den GHQ 6mm Designs. Kannst Du das bestätigen oder korrigieren?

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Das täuscht. Meine Minis sind genau die von diesen Händlern bzw. Ozzy8 als Hersteller.

Schau mal hier die T-55 auf dem Promobild an, die haben ja anscheinend Rüssel als Kanonen: http://picoarmor.com/pages/product_details.php?pid=1627

Sind genau dieselben Modelle wie meine da oben. Fotos und Bemalung können schon ganz schön täuschen, oder? Knubbelig sind die jedenfalls nicht. IMHO stehen die in nichts den besten größeren 6mm Modellen nach, wenn man mal von ein paar spielzweck- bzw. materialbedingt etwas dickeren Teilen absieht (Kotflügel, Geschützrohre und so).

Die sind schon sehr schön detailliert. Die BTRs sind leider etwas zu klein ausgefallen. Die sollte man auf der Base nicht mit anderen Panzern mischen, und bei den BRDMs gibt es einen Versats an der Wannenseite, den man wegfeilen sollte. Sonst ist alles prima.

Ich hatte ja anfangs wegen eben der Promobilder auch drüber nachgedacht, die Kanonen gegen maßstäblichers Rundmaterial auszutauschen, aber als ich die Minis dann in der Hand hatte, war da kein Anlaß zu gegeben. Die T-55 Modelle messen gerade mal 15 Millimeter(!) vom Heck bis zur Kanonenmündung! Du siehst nicht nur alle Staukästen, Tanks und Luken, sondern hast auch noch alle Scheinwerfer dran, die Optiken usw. usf. Der Infrarotscheinwerfer da auf dem Bug ist nur einen halben Millimeter groß :D

Die Qualität stimmt :ok: Der Preis sowieso :)

Gruß NogegoN

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Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte die Minis insgesamt, als ich von "knubbelig" schrieb. Nicht die Deinem im besonderen.

Hach, jetzt muß ich mich wohl entscheiden. 3mm oder 6mm im neuen Jahr!?

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Ich hatte schon verstanden, was du meinst :)

Auf alle Fälle solltest du überlegen, welche Epochen bzw. Armeen du spielen willst. In 3mm ist die Modellauswahl etwas kleiner. Nicht nur maßstäblich :D Also moderne Franzosen gibt es z. B. praktisch nicht, Russen, Amis und Briten dagegen im vollen Umfang. Artillerie ist dabei vernachlässigbar, weil die eh nicht auf dem Feld steht. Manches kann man bei den ganz kleinen Sachen auch proxen. Ich habe gerade polnische Kavallerie und Wehrmachtsmotorräder auf meinem Zettel vermerkt; um sie als moderne motorisierte Recon einzusetzen (die Reiterei dann für Patroillen in Afrika und Nahost).

Mußt du dir halt über deine Lieblingsarmeen klar werden und dann zuschlagen :D

Gruß NogegoN

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Naja, zum einen geistert der Koreakrieg in meinem Hirn umher, dann wären da diverse Konlikte in Afrika und dem nahen Osten, und zum anderen fiktive Konflikte des kalten Krieges, respektive auch Türkei und deren Nachbarstaaten (inkl. Syrien).

Du siehst eine recht große Spannbreite, bei denen man aber Franzosen nicht unbedingt benötigt. :)

bearbeitet von Isegrimm

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Ich auch :D

Ich schieb die so vor mir her ;), solange ich eh noch Fahrzeuge zu malen habe, bis ich mal einen guten Tag habe (mit klarer Sicht und ruhiger Hand). Ich bin grad noch etwas am rumprobieren, welches Wash am besten funktioniert. Braun ist Mist. Grün eigentlich nett, aber das trocknet gern mal grell auf. Bin grad bei Schwarz. Das scheint akzeptabel.

Gruß NogegoN

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Wieder ein sehr interessantes Projekt von dir - was bleibt mir anderes übrig als ein ABO :)

Hoffe du kommst gut voran, damit der fleissige Leser auch ein paar Bilder zum gucken hat :D

Gruß

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Kleines Update: Das erste Hauptquartier ist fertig.

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vlnr: HQ, Späheinheit (BRDM), Transporter (BTR-70).

Das HQ besteht modellmäßig aus einem BTR-60 Führungsfahrzeug (R-145BM Tschaika, aka Möve) und einem BRDM-2. Eigentlich ist eine R-145 für ein Bataillion eine Nummer zu groß, da diese Fahrzeuge für die Verbindung vom Regiment zur Division vorgesehen waren (und das Modell genaugenomen sogar ein R-118M3, die für die Kommunikation Division-Armeestab bestimmt waren), aber who cares? Außerdem wurden die Teile auch für selbständige Batallione und Abteilungen ausgegeben, also von daher paßt es wieder.

Die Aufklärer tragen den russischen Dreifarbtarn der 80er Jahre mit hellgrauen und schwarzen Flecken (der so ähnlich auch von der NVA übernommen wurde). Im Prinzip ist das Tarnmuster noch heute anzutreffen, da Einsatzfahrzeuge in der Regel zu Lebzeiten nicht mehr umgespritzt wurden. Die russischen Aufklärer haben auch ein Faible für improvisierte, an das Einsatzgebiet angepaßte Bemalungen. Das Ergebnis ist nicht immer ästhetisch :naughty:, aber zweckmäßig. Bunte Farbflecke aller Art, "Strichmännchen" und "Kinderkrakel" sind umfänglich fotografisch belegt :ok:

Die BTR-70 sind "von der Stange".

So langsam habe ich den Bogen mit der Basegestaltung raus. Ich werde die jetzt alle heller beflocken, damit man die Minis überhaupt erkennt. Die Minis selber sind prinzipiell schon sehr hell bemalt, um den Maßstabseffekt auszugleichen (aka: kleine Modelle wirken bei gleicher Farbe immer dunkler als größere; müssen also aufgehellt werden).

Gruppenbild mit Hauptquartier:

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2x T-55, 1x T-72, ZSU-23-4, HQ, BRDM-2, BTR-70 hübsch beieinander. Je nach Einsatzland ohne Upgrades um die 600 Punkte.

Die Platte ist eine Warhammer-Regimentsbase von 10x10 cm Stellfläche :D

...

Taktischer Plan:

Die Infanterie ist mit 4 Zügen gebased. Dazu ein Zug Maljutka PALR ("suitcase-Sagger"). Die Kommandozentrale ist in Bau, daneben zwei Züge BM-21 Raketenwerfer. Und dann habe ich beim Oberkommando noch einiges an Verstärkungen geordert...

Stay tuned!

Gruß NogegoN

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Chic! Sehr chic!

Ich freue mich auf mehr und vor allen Dingen auch auf den in den nächste Wochen eintreffenden Spielbericht gegen den schlimmsten Gegner von allen - Dich selbst! ;):D

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Die von den glorreichen sozialistischen Brudernationen versprochene internationalistische Hilfe ist eingetroffen! Mit Hilfe der unüberwindlichen sozialistischen Gemeinschaft werden wir die imperialistischen Invasoren und ihre Handlanger und Agenten bald überwältigt werden!

Vorwärts in siegreiche Jahr 2012! Sozialismus oder Tod!

:D

Jetzt müßt ihr euch die Ansprache nur noch mit Honeckers näselndem Singsang vorgetragen vorstellen ;D

Geheimes Zusatzprotokoll:

Die ruhmreiche Sowjetarmee hat Berater und Stabsoffiziere entsand, die uns bei der Ausbildung und Führung unsere Truppen maßgeblich unterstützen werden. Zu diesem Zweck wurde ein geheimer Kommandostab auf unserem Staatsgebiet eingerichtet:

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Luftbild (Achtung: Geheime Verschlußsache):

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Das ist der Kommandopunkt, den jede Armee einmal haben muß (und nur einmal haben darf). Der Commander, der neben dem höchsten Moralwert (Russen: 9) noch einige spezielle Komandooptionen gegenüber den HQs mitbringt. Außerdem stellt er eine gewisse Luftabwehrkapazität dar, die recht nützlich ist. Wenn der Kommandant ausgeschaltet wird (ws man natürlich vermeiden sollte), kommt er im nächsten Spielzug wieder; allerdings mit um einen Punkt vermindertem Moralwert.

Diese Modelle bekommt ihr nicht zu kaufen (außer ihr bestecht mich :D): Das sind Umbauten. Der Funkpanzer (siehe oben beim HQ) hat eine ausgefahrene Teleskopantenne bekommen. Der ausfaltbare Stabskoffer ist ein Eigenbau auf einem Ural-Fahrgestell (war ursprünglich ein BM-21 Raketenwerfer, dem ich die Werferrohre abgesägt habe).

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Gruß NogegoN

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falling on my head like a salvo launch :D

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BM-21 Grad 122 Millimeter Salvenwerfer. Ergibt einen hübsch häßlichen Splitterhagel in einem Zielgebiet nach Wahl. Standardunterstützungswaffe, bewährt in vielen Konflikten.

Man beachte die aufgemalten Scheinwerfer an der Fahrzeugfront. Hint: Die Base ist vorn 20 Millimeter breit :D

In Arbeit ist das:

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Das sind zwei BRDM-2, ein BTR-70, ein T-72 und ein T-55 sowie 5 BMP-1 in der hinteren Reihe. Vorn 4 Streifen Infanterie und die Panzerabwehr-Unterstützung mit Maljutkas.

Darüber fliegt ein Su-25, das bewährte Erdkampfflugzeug sowjetischer Produktion. Für den Unterstützungseinsatz direkt auf dem Gefechtsfeld war (und ist) in Anbetracht der Vielzahl vorhandener Luftabwehrmittel Überlebensfähigkeit die oberste Priorität; noch vor Präzision. Dementsprechend wurde alles eingebaut, was die Überlebenschancen verbessert. Der Pilot sitzt in einer geschweißten Titanwanne (hat die amerikanische A-10 auch, aber genietet, weil die Amis Titan nicht schweißen können ;)). Die Tanks sind neben der üblichen Selbstabdichtung ausgeschäumt, so daß sich keine explosiven Gemische bilden können. Alle wichtigen Systeme sind redundant ausgelegt, wobei die Resevekapazitäten räumlich so weit wie möglich getrennt eingebaut wurden. Die Treibwerke (2, sicher ist sicher) sind durch einen Tank und Panzerplatten voneinander getrennt, damit bei Treffern auf der einer Seite (z. B. mit einer wärmegelenkten Luftzielrakete) das andere Triebwerk nicht beeinträchtigt wird. Die Ruder werden weder hydraulisch noch über Zugseile wie bei anderen Flugzeugen betätigt, sondern mit Stoßstangen. Stoßstangen, die 40 mm dick sind und aus Titan bestehen, womit sie selbst direkte Treffer großkalibriger MGs oder Maschinenkanonen überstehen. Dazu kommt eine große Anzahl von Infrarot- und Radarstörkörpern. Unter anderem. Gängige Bewaffnung sind Kassetten mit ungelenkten 57-mm-Raketen, die als Salve abgefeuert werden (die Raketen durchschlagen übrigens 300 mm Panzerstahl), 240-mm-Rakten in Einzelaufhängung, Bomben verschiedener Art (auch Thermobarische) und eine 30-mm-Zwillingskanone. Lenkwaffenfähigkeit ist dank eines Laserbeleuchters/E-Messers im Bug vorhanden, dito entsprechende Lenkraketen, wird aber nur in speziellen Fällen genutzt. Die meisten Ziele auf dem Gefechtsfeld lassen sich effektiv mit den vorhandenen ungelenkten Waffen bekämpfen, wie die Erfahrungen aus Afghanistan, Tschetschenien und anderswo auf der Welt zeigen.

Die Georgier produzieren die Su-25 übrigens auch, da das Stammwerk in Tiblissi ist. Die Russen haben beim Zerfall der GUS eine eigene Fertigungslinie aufgemacht und konzentrieren sich auf die Überholung und Modernisierung der vorhandenen Bestände. Aktuelles Modell ist die Su-25SM, die u. a. ein erhebliches verbssertes Navigations- und Zielsystem besitzt und damit einfache Eisenbomben mit der Präzision von Lenkwaffen einsetzen kann - aus einer Vielzahl von Flugmanövern heraus.

Da mir die friemelige Malerei momentan aber etwas auf die Nerven geht, wird jetzt nur das fertiggestellt:

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Das sind dann so 800-900 Punkte, auch ohne spektakuläre Upgrades wie PALR für die T-55 und T-72 oder "Spetznatz" für die Infanterie. Danach gehen die Truppen erstmal auf den Übungsplatz und die Schießbahn, um sich mit dem Gefechtsablauf vertraut zu machen.

Stay tuned!

Gruß NogegoN

p.s. @Gulsnik

Das Kommando steht auf einer 30 mm Rundbase. HQ auf 25 mm. Die Su-25 auf 25 mm im Quadrat, die Artillerie auf 20x25 mm, AAA auf 20x20 mm. Alles andere hat 15x25 mm Bases.

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:lach:

Sorry, mehr fällt mir dazu nicht ein. Wieder super bemalt, auch wenn mir das Streu nicht gefallen mag, aber auf der Größe ist ja schwer was anderes machbar.

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Das Streu stört mich auch. Das ist buntes Sägemehl, imho. Ziemlicher Mist.

Ich habe gestern auf einer Modellbahnausstellung ein paar Tüten ganz feines Flockstreu von Noch und Woodland Scenics aus der Grabbelkiste gezogen, so für nen Euro die Tüte. Ich habe aber noch nicht rausgekriegt, wie ich das effektiv auf die Basen geleimt bekommen. Einfach draufkrümeln wie bei dem "Sägemehl" klappt leider nicht :notok: Ich muß da wohl mal die Modellbahnliteratur und ein paar Homepages zu rate ziehen.

Gruß NogegoN

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