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Ist in grob der Hälfte der Länder Europas erlaubt, und in der andren Hälfte verboten.

 

Ich meine, das für Frankreich zum Bogenjagen der deutsche Jagdschein und gewisse technische Vorraussetzungen die Ausrüstung betreffend gelten würden, aber da kann ich mich auch vertun. Bin aber eh nicht so sicher ob mans für ne gute Idee halten würde, jeden der n Bogen halten kann ohne jeden Plan auf Säuger loszulassen, wenn ich ehrlich bin.

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Sehe ich auch so.

Würde das auch nicht wollen, dass - nur weil der Bogen keinen Waffenschein benötigt - jeder Depp damit im Wald rumrennt und jagt.

 

Was ganz anderes ist es in dem Zusammenhang, ob das Jagen mit dem Bogen - in fähigen Händen! - nicht besser wäre, als mit Gewehr.

Meine, dass ich dazu auch schon Berichte gelesen habe. 

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Da passiert dann so n Mist:

Linky

 

N Typ schiesst aus was-weiss-ich-was für Gründen mit der Armbrust auf ein Reh, und schiebts dann auf seine 14jährige Tochter mim Bogen. 🤔

 

 

Generall könnts aber von Vorteil sein, wenn man vllt nen Bogen in der Stadt benutzt.Schweine aufm Friedhof und solche Sachen. Einfach weil die Geschosse nicht so weit in der Gegend rumfliegen. Und macht auch nich so n Krach.

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Ob Bogen oder Gewehr. Die Jagdethik bzw  deren Einhaltung ist ja das Endscheidende. Grundsätzlich spricht nichts gegen die Bogenjagd. Befähigung natürlich vorausgesetzt.

Spackos gibs bei den Gewehrjägern genug.

Die häufigste Todesart in deutschen Wäldern sind:  Bienen und Wespenstiche (Allergie) die zweithäufigste Jagdunfälle. Dh. Die ballern sich gegenseitig über den Haufen.

Ich wage sogar die Unterstellung das Bogenjäger Ethisch verantwortungsvoller mit der Natur und dem Tieren umgehen als "Gewehrjäger".

 

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vor 13 Stunden schrieb Regulus:

Ich wage sogar die Unterstellung das Bogenjäger Ethisch verantwortungsvoller mit der Natur und dem Tieren umgehen als "Gewehrjäger".

 

Klingt iwie frei erfunden. Das wären doch idR. sogar die genau gleichen Personengruppen. Von daher kann man das so sehr unterstellen, wie man das gatte Gegenteil unterstellen kann.

 

EDIT: Gut, is auch kein LARP Thema mehr. Zurück zum fröhlichen Bogensport.

bearbeitet von capt.nuss

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vor 3 Stunden schrieb capt.nuss:

Klingt iwie frei erfunden. Das wären doch idR. sogar die genau gleichen Personengruppen. Von daher kann man das so sehr unterstellen, wie man das gatte Gegenteil unterstellen kann.

Ja ich sage doch es ist eine Vermutung. Und nein es nicht die gleiche Personengruppe. Wer mit dem Bogenjagd hat ja eine andere Perspektive bzw geht den schwereren Weg.

Gibt auch gute Videos zum Thema. Wer sich für das Thema interessiert kann sich ja informieren.

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Mir ist das halt einfach n bisschen zu pauschal.

Gleiche Personengruppe meint erstmal "Leute mit Jagdschein". Und ob sich die Person nun für das ein oder andre entscheidet, macht sie ja nicht direkt mal besser oder schlechter.

 

Amerikanische native people oder Inuit meinetwegen jagen ja auch in aller Regel mit dem Gewehr, auch wenn Sies mim Bogen wohl noch könnten. Würde  man da nun unterstellen wollen, dass die weniger "Ethisch verantwortungsvoll[er] mit der Natur und dem Tieren umgehen", wie das so schön formuliert war? Fänd ich vermessen. 

 

Böswillig könnt ich ja auch unterstellen, dass jemand, der ausgerechnet mit einem Bogen jagen gehen mag, das nun tut weil er sich davon noch einen extra Nervenkitzel verspricht. Tu ich nich, is aber genauso logisch.

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Am 2.9.2019 um 13:32 schrieb Regulus:

Gibt auch gute Videos zum Thema. Wer sich für das Thema interessiert kann sich ja informieren.

 

2 Monate zu spät, aber sowas kann man nicht stehen lassen. 

 

Bögen sind zum Glück Sportgeräte. Ich schieße bald seit 5 Jahren und bin fast kein blutiger Anfänger mehr 😉

 

Bei meinen Reisen durch das Internet (YouTube) habe ganz ganz viele dumme Videos mit vermessenen Deppen gesehen die ihre Bögen nicht beherrschen und die Tiere nicht töten. So wird einer nach einem Schuss mit dem Compound von nem Bären auf nen Baum gejagt oder ein anderer hetzt einen angeschlossenen Elch (mit nem Blankbogen!!!) nen halben Tag ohne direkte Lizenz durch privates Gelände eines Landwirtes. Perfekte Gegenbeispiele zu "verantwortungsvoll". 

 

Wie kommt man auf solche Videos? Man klickt sich durch YouTube, auf der Suche nach Tipps zum Bogenschießen, ihr alle wisst wie das ist. Und dann kann man erstmal nicht mehr wegschauen.

 

Für mich ist Jagd mit dem Bogen aus 2 Gründen ein Problem:

1. Tötet man nicht sofort ist es heftige Tierquälerei. Und das Tier hat dann irgendwie ein langes Stück Metall/Kunststoff/Holz in sich stecken. 

2. wird sie legal muss man sich überlegen, ob man Bögen als Waffe einstuft. Und ich werde in meinem Leben keinen Waffenschein machen.

 

Ich verstehe den Sinn der Jagd, aber bitte mit zeitgemäßen Geräten. In der Steinzeit waren das Bögen, heute sind es halt Gewehre. 

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vor 13 Minuten schrieb Marbo aus Marburg:

Ich verstehe den Sinn der Jagd, aber bitte mit zeitgemäßen Geräten. In der Steinzeit waren das Bögen, heute sind es halt Gewehre. 

Habe schon gehört, dass man mit dem Bogen schonender jagen kann.

Das Problem sehe ich in der Ausbildung. Ein Bogen ist schwerer zu erlernen.

Das mag mit einer Armbrust anders sein. Ich würde mich auch nicht wundern, wenn es bei den Jägern auch unfähige Trottel gibt, das aber "unter der Decke" gehalten wird.

Ärtzte machen keine Fehler und ADAC-Autos haben kieine Pannen ... na, klar! ^^

 

Aber da wird man gegen die Jägerlobby nicht ankommen und ich sehe das wie Du ... ist mir recht ... keine schlafenden Rehe wecken. Sollen "die" Gewehre nehmen, solange ich weitgehend unbehelligt mit meinem Bogen rumlatschen kann.

bearbeitet von Drachenklinge

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Zm Thema Bogen und Jagen gibt es offensichtlich verschiedene Erfahrungen und Perspektiven.

Ist ja auch gut so.:)

 

Wer mal richtig Lust hat in toller Natur zu schießen sollte mal einen Tripp nach Südtirol machen. Bin total begeistert.

 unter "bogensport alpen" gibt es gute Infos.

 

 

bearbeitet von Regulus

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Am ‎04‎.‎11‎.‎2019 um 06:51 schrieb Drachenklinge:

Habe schon gehört, dass man mit dem Bogen schonender jagen kann.

 

Mir geht da einfach kein Licht auf, was "schonender" an der Stelle bedeuten soll.

Gut, es knallt nicht, das schont die Ohren.

Schonend fürs Tier kann doch nur heißen, so schnell und sicher zu töten, wie das zweckmäßig möglich ist. Das Verbot kam damals auch nur aus Tierschutzgründen.

 

Am ‎04‎.‎11‎.‎2019 um 06:51 schrieb Drachenklinge:

Das Problem sehe ich in der Ausbildung. Ein Bogen ist schwerer zu erlernen.

Das mag mit einer Armbrust anders sein.

 

Na ein Problem kann man wohl auch im Sinn sehen. Man hat deutlich weniger Reichweite, viel weniger Energie, trifft um Dimensionen schlechter. Steckschüsse im Bauch, Flanken, Rücken; so ein Tier kann damit stundenlang flüchten und tagelang hinsiechen bis es ne Infektion wegrafft. Selbst mit dem Gewehr kommt sowas vor, wenn auch einigermaßen selten, aber braucht man tatsächlich mehr davon?

Warum zur Hölle will man Tieren sowas blos antun? Ist das ne Egosache?

 

Nicht, dass man mich falsch versteht: wären Jagdgewehre nie erfunden worden, und Pfeil und Bolzen die besten Methoden die zur Verfügung stünden, dann gut, geht eben nicht anders. Oder auch schon angeklungene Situationen, in denen evtl. Querschläger eine unzumutbare Gefährdung Dritter darstellen (nehmen wir mal Schweine im Stadtpark) versteh ich völlig. Tatsächlich kann es rechtlich gesehen unter solchen Bedingungen auch Ausnahmegenehmigungen geben; ist in der Praxis eben selten der Fall.

 

Und Bogenschießen in der freien Natur? More power to you, was mich angeht.

 

Übrigens, nur um das nochmal klarzustellen: die Gesetzgebung verbietet nicht Bogenjagd per se.

Es ist lediglich explizit verboten, mit Pfeilen, Bolzen, Schrot, Posten oder gehacktem Blei auf Schalenwild oder auf Seehunde zu schießen.

Geflügel und Hasen bspw. fallen da im Grunde nicht drunter.

 

 

Am ‎04‎.‎11‎.‎2019 um 06:51 schrieb Drachenklinge:

Ich würde mich auch nicht wundern, wenn es bei den Jägern auch unfähige Trottel gibt, das aber "unter der Decke" gehalten wird.

 

 

Klar, die sind nicht fähiger oder unfähiger als der Rest der Welt auch.

Da ändert dann aber der Bogen auch nix dran. Wir reden ja hoffentlich nicht grade drüber, das Leute ohne Jagdschein aber mit Bogen anfangen sollen durch den Wald zu ziehen und auf irgendwas zu schießen was ihnen querkommt, oder?

 

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vor 2 Stunden schrieb capt.nuss:

Wir reden ja hoffentlich nicht grade drüber, das Leute ohne Jagdschein aber mit Bogen anfangen sollen durch den Wald zu ziehen und auf irgendwas zu schießen was ihnen querkommt, oder?

Klar. Das wäre super Quatsch.

 

Selbstredend müßten Jäger mit Bogen die gleiche angemessene Ausbildung erhalten.

Ich habe diese Sache allerings nur gehört, nicht selbst eine Untersuchung oder einen Bericht gelesen. Ich meine aber, es ging idT um das Geknalle. Denn in der Jagdzeit knallt es überall, auch wenn woanders ein Tier erschossen wird.

Das schafft schon zusätzlichen Stress. 

Ideal wäre der Vergleich mit /zu einem Schalldämpfer. Wenn das schon reicht, ist der Bogen wirklich Unsinn.

 

Erwähnt hatte ich es aber lediglich der Vollständigkeit halber.

 

Worauf sich das "Schonende" basiert weiß ich also nicht genau. Aber nur, weil ich es nicht weiß, heißt es nicht, dass das nicht sein kann.

 

vor 2 Stunden schrieb capt.nuss:

Und Bogenschießen in der freien Natur? More power to you, was mich angeht.

Das verstehe ich nicht ganz.

Es macht einfach mehr Spaß als in einer Halle oder meintest Du das?

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vor 56 Minuten schrieb Drachenklinge:

Klar. Das wäre super Quatsch.

 

Selbstredend müßten Jäger mit Bogen die gleiche angemessene Ausbildung erhalten.

Ich habe diese Sache allerings nur gehört, nicht selbst eine Untersuchung oder einen Bericht gelesen. Ich meine aber, es ging idT um das Geknalle. Denn in der Jagdzeit knallt es überall, auch wenn woanders ein Tier erschossen wird.

Das schafft schon zusätzlichen Stress. 

Ideal wäre der Vergleich mit /zu einem Schalldämpfer. Wenn das schon reicht, ist der Bogen wirklich Unsinn.

Ein Schalldämpfer ist schon echt leiser. Nicht ganz so wie das im Film rüberkommt, aber schon einfache Teile dämpfen rund 20 db, das sind grob 90% vom Schalldruck. Gute können auch mehr.

Mittlerweile erlauben auch die meisten Bundesländer den Erwerb zum Jagen, muss man aber eintragen lassen und zählt aus unerfindlichen Gründen wie ein Waffenteil. Also extra Erwerbserlaubnis, so als könnte man mit einfach dem Schalldämpfer irgendwas anstellen. 

Früher musste man dafür wenigstens Stadtjäger sein, oder Berufsjäger - alles andre wurde regelmässig abgelehnt, ohne dafür n Grund zu brauchen.

 

Da hat das Lärmschutzgesetz wirklich was gebracht.

 

 

vor 56 Minuten schrieb Drachenklinge:

Worauf sich das "Schonende" basiert weiß ich also nicht genau. Aber nur, weil ich es nicht weiß, heißt es nicht, dass das nicht sein kann.

 

Ich hab da irgendwie den Eindruck, dass da naturromantische Vorstellungen vorherrschen. Schuss, Herztreffer, Hirsch fällt um wie der Olifant unter Legolas. Bin da irgendwie skeptisch. Aber vllt liegt das auch an meinen Vorurteilen.

 

Was für einen Zielkreis würde denn ein guter Schütze brauchbar zuverlässig erreichen, sagen wir mal auf 50 oder 100 Meter? Ich hab da keine Vorstellung von abseits von Hollywood.

Tödlich ist so eine Jagdspitze ja sicherlich, wenn man sauber Herz oder Lunge trifft.

 

 

vor 56 Minuten schrieb Drachenklinge:

 

Das verstehe ich nicht ganz.

Es macht einfach mehr Spaß als in einer Halle oder meintest Du das?

 

Ja, kann mir das gut vorstellen dass das mehr Spass macht. Is auch gut so, bin ich sehr dafür, ob historisch oder modern oder wie man mag. Es liegt mir nix ferner als Leuten dumm in ihr Hobby & Leidenschaft reinzuquatschen.

Solang das Ziel nich unbedingt lebendig sein muss.

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Nicht mißverstehen, aber ich habe den Eindruck, dass Du denkst, das erschossene Tier wäre das einzige, das gestresst sein könnte.

Der Schuss knallt doch so laut, dass es jeder und jedes hört. Das meinte ich mit Stress. The dead are dead, natürlich! ...wenn man nicht grad Untote spielt. ;D

Und laute Geräusche lassen Rehe zusammenzucken.

Bei einem (gut gesetzten) Pfeil fällt das Viech mitten in der Herde um.

 

Du hast natürlich recht, dass Gewehre mehr Wumms haben und auch auf größere Entfernungen genauer sind, das steht außer Frage.

 

Wie gesagt, ob und inwiewwit das leise Bogenschiesen etwas ausmacht, kann ich nicht beurteilen und wollte ich auch nicht erschöpfend - oder überhaupt, was das betrifft - diskutieren. Ich hatte es lediglich angemerkt.

Und selbst wenn es super achonend wäre, bezweifle ich, dass das jemals durchgesetzt werden könnte.

Hinzukommt, dass das reine Bogenschiesen unterm Strich halt dennoch schwerer zu meistern ist, als "Feuerwaffen".

 

 

Reichweite

https://bogenblog.de/reichweite-bogen

 

Diese Angaben gelten aber allesamt fürs "Überhöhen" und damit ist es eher ballistisxh als irgendwas. Wie ein Steinwurf oder Katapult.

Von "echtem" Zielen würde ich da nicht mehr reden. 

Zielen beim Bogenschiesen - mal egal, ob mit Visir oder als Instinktschütze - hört mMn weitgehend da auf, wo der Pfeil die anfangs gerade Flugbahn verläßt.

Und das dürfte selbst bei starken Bögen weit unter 100m der Fall sein. Wie das mit hochmodernen Kompositbögen und/oder Armbrüsten ist, weiß ich nicht.

 

Ich wage also die Behauptung, dass man überhöhtes Schießen hauptsächlich im Krieg (Volley mit vielen Schützen) oder zum Spaß (einfach mal schauen, wie wwit man kommt ^^) nutzt.

Beim Jagen würde das aus meiner Sicht keiner machen. Ob Frühgeschichte oder sonstwas.

Nicht(!), dass man dabei nicht auch Treffen kann, aber eben bedeutend(!) schwieriger.

 

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Die Bogenjagd ist schonender, und verlangt ein großes können. Die Entfernung liegt bei ca 10-25m. Bei der Jagdbogenprüfung mußt du 9 schuss mit unterschiedlichen Winkeln auf ein Bierdeckelgroßes Ziel abgeben und natürlich treffen. Der Bogen brauch mind. 50Pfund zugewicht, der Pfeil darf nicht leichter als 30gramm sein. Jagdspitz ist natürlich Pflicht.

 

In Bayern war ich auf Jagdbogenturnieren (ist aber lange her) da kannst du lernen und erfahren wie es ist mit dem Bogen zu Jagen und auch viele Vorurteile gegen die Bogenjagd überwinden (wenn man den will)

 

Der Lärm ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Ein  Schafzüchter auf der Schwäb. Alb hat eine Sondergenehmigung zum Töten seinen Schafe mit dem Bogen. Weil es weniger Stress für die Tiere bedeutet.

 

Beim Gewehrtreffer stirbt das Tier durch den Schock beim Aufprall  (mein Nachtbar ist Biologe und Jäger, mit dem hab ich mich ausführlich unterhalten) Beim Pfeil durch Ersticken an  Blut.

Klingt grausam ist aber schmerzfrei. Hast du dich mal mit einem scharfen Messer (Bastelmesser) geschnitten? Das spürtst du nicht sofort.

 

Zu den von dir erwänten Indianern. Im Regenwald leben heute noch Menschen die nur von der Bogenjagd leben. In intakter Umwelt. Die Umwelt im Regenwald wird nicht von den Naturnahen Indianern zerzört, sondern von uns "Modernen Menschen". Ausrottung von Tieren, Artensterben liegt auch an der Überjagung durch Gewehrjäger.

 

Von unseren Fleischfabriken nicht zu reden mit viel Tierleid, Kükenschredern. ohne Betäubung Kastrieren usw. Das hat auf den ersten Blick nichts mit der Bogenjagd zu tun.

Aber sehr viel mit der Einstellung unserer Geselschaft im Umgang mit Tieren und Natur.

 

Ich kann im Übrigen auch endlos Geschichten über angeschossene Tiere durch Gewehrjäger finden.

 

Mmn. Ist ein Ehtischer Jäger der sich bewusst für den schwierigen Weg der Bogenjagd entscheidet. Naturnaher, und schonender in der Umwelt unterwegs. Er brauch viel Erfahrung, scharfe Sinne, verständniss für Tiere und ihr Verhalten usw.

 

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vor 2 Stunden schrieb Regulus:

 

Der Lärm ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Ein  Schafzüchter auf der Schwäb. Alb hat eine Sondergenehmigung zum Töten seinen Schafe mit dem Bogen. Weil es weniger Stress für die Tiere bedeutet.

 

Zuchtschafe werden generell nicht mit Gewehren getötet. In aller Regel nimmt man ein Bolzenschussgerät, einen Halsschnitt oder einen Bruststich. (EDIT: Also leise halt)

 

Obwohl mir das bei Schafherden durchaus gleich sein soll, da hat man ja nicht das Hauptproblem: auf knappe Entfernung ans Ziel ranzukommen.

 

 

Zitat

Beim Gewehrtreffer stirbt das Tier durch den Schock beim Aufprall  (mein Nachtbar ist Biologe und Jäger, mit dem hab ich mich ausführlich unterhalten)

 

Tiere sterben bei Gewehrtreffern, oder sagen wir Treffern durch Schusswaffen generell, entweder durch die direkte Gewebezerstörung (Herz, Lunge, Hirn, Rückenmark), oder aber durch absenken des Blutdrucks, der zu Bewusstlosigkeit und in Folge zum Tod führt.

Nicht anders, als Menschen auch. Und da hat man mehr Beispiele für, als man wohl je wollte, und Abertausende von Autopsien.

 

Der Gedanke vom hydrostatischen Schock kam nach WW2 auf, aber die Diskussion, ob und welchen Effekt das hat, und wie verlässlich der Effekt wiederum ist, dauert bis heute.

"If I had to pick one of these theories as gospel, I’d still go along with the Hydraulic Reaction of the Body Fluids plus the reactions on the Central Nervous System." (Colonel F. Chamberlin,  WWII Chirurg & 'Ballistikwundenforscher')

andererseits:

Colonel Martin Fackler, Vietnamkriegschirurg & ebenso  'Ballistikwundenforscher' "claimed that hydrostatic shock had been disproved and that the assertion that a pressure wave plays a role in injury or incapacitation is a myth." ( The shock wave myth Studie lässt sich googeln)

 

Das Marine Corps sieht den Effekt als wesentlich, das FBI wiederum nicht.

 

Die Liste kann man noch seitenlang fortsetzen.

 

 

Ich würde mir nicht anmaßen, da nun zu entscheiden ob oder ob nicht, das tut auch nix zur Sache:

Wenn er aber existiert, und wenn er die vordergründige Ursache für einen sofortigen Todeseintritt per ZNS ist, kurz: wenn du deinem Nachbarn Recht gibst, dann ist er (der Tod, nicht der Nachbar) sehr schnell & sicher, damit natürlich zu bevorzugen.

 

 

Zitat

Beim Pfeil durch Ersticken an  Blut.

 

Bei einem Lungentreffer tritt der Tod durch Ersticken & Blutverlust ein. Oder auch durch den Lungenkollaps wenn der Brustkorb hinreichend eröffnet ist. Meistens ist es praktisch gesehen alles drei.

Ob der von einem Pfeil, Bolzen oder Kugel verursacht ist, ist dabei unerheblich. Kann aber durchaus ein paar Minuten dauern.

Sofern man die Lunge sauber erwischt hat.

 

Zitat

Klingt grausam ist aber schmerzfrei. Hast du dich mal mit einem scharfen Messer (Bastelmesser) geschnitten? Das spürtst du nicht sofort.

 

Das hängt davon ab, wie schnell es geht.

Denn der Schmerz kommt, wie jeder Püppchenbastler weiss.

Die Frage ist, ob die ersten Sekunden reichen, um bewusstlos zu werden oder zu sterben, oder halt nicht.

 

Zitat

Zu den von dir erwänten Indianern. Im Regenwald leben heute noch Menschen die nur von der Bogenjagd leben. In intakter Umwelt. Die Umwelt im Regenwald wird nicht von den Naturnahen Indianern zerzört, sondern von uns "Modernen Menschen". Ausrottung von Tieren, Artensterben liegt auch an der Überjagung durch Gewehrjäger.

 

Die Stämme die du meinst, die im Grunde auf Steinzeitniveau leben, jagen mit Bögen, weil sie die selber bauen können, und keinen Zugang zu Gewehren haben. Sobald sie drankommen, benutzen sie die. Ich würde aber, zur Klarstellung nochmal, nicht irgendwelchen Eingeborenenstämmen ihre Traditionelle Jagdmethode verbieten wollen, oder auch nur drüber urteilen. Ich bezieh mich nur auf Deutschland. Das Indianer/Eskimo Beispiel habe ich bemüht, um deutlich zu machen, dass an der Stelle, an der jemand die Wahl hat zwischen Boden und Gewehr zum Jagen, sich eigentlich immer gleich entscheidet. Ohne dass man ihm dafür Moralität, Naturnähe, Verständnis oder sonstwas absprechen müsste, dürfte, oder sollte.

Wie die Zerstörung von Regenwald ins Thema passt, weiss ich nicht.

Ich sehe auch nicht, welche Arten in Deutschland durch die Überjagung mit Gewehren bedroht wären, eher im Gegenteil. Habitatverlust ist da wohl Grund Nummer 1.

 

Zitat

Ich kann im Übrigen auch endlos Geschichten über angeschossene Tiere durch Gewehrjäger finden.

 

 

Aber sicher. Aber wir sind uns offenbar einig, dass man das so knapp halten sollte, wie es eben möglich ist, und das ein Gewehr sehr viel leichter zu beherrschen ist.

 

 

 

Ein Argument PRO Bogenjagd, das allerdings noch nicht zur Sprache kam während mir die andren 'schonend' Punkte nicht wirklich einleuchten: Es schont das Fleisch. Viel weniger Splitter, Zerreißungen usw, man muss lange nicht so viel Schusskanal rausschneiden. Ökonomisch an der Front also ein Gewinn.

 

 

bearbeitet von capt.nuss

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Ich denke ein gutes Argument Contra Bogenjagd ist immer noch, dass der Bogen aktuell in Deutschland als Sportgerät zählt.

Wenn die Bogenjagd zugelassen wird, dann ist es damit vorbei. Im schlimmsten Fall müssen wir uns dann auch Regeln wie bei den Schusswaffen gefallen lassen. Munition und Waffe getrennt aufbewahren/transportieren, etc.

Das will denke ich keiner.

 

Ich bin ganz froh, dass ich meinen Bogen auch mal mit ins Büro nehmen kann, wenn ich nach Feierabend zum Händler des Vertrauens will. Mit einem als "Waffe" deklarierten Bogen würde ich das definitiv nicht machen.

Und ich musste schon ein wenig Aufklärungsarbeit bei den Kollegen leisten. Auch die irrige Annahme eines Kollegen 3D-Parcours wäre im Wald auf reale Tiere zu schießen hat mich echt aus den Socken gehauen. Mit einem Sportgerät und Bogenjagd ist in Deutschland verboten kriegt man da recht schnell Akzeptanz erzeugt.

 

 

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In Italien ist die Bogenjagd erlaubt. Da läuft der Bogen weiterhin als Sportgerät. Auch in den USA ist da so usw.

OK wir sind in deutschland, da könnte das sein das Bögen als waffe laufen. Die Gefahr sehe ich aber nicht, es gibt sehr viele Bogeschützen und die werden  sich wehren.

Bogenjagd wird bei uns nicht so schnell Legalisiert. Ist mir auch egal. Ich möchte ja nicht auf Tiere schiessen, ich möchte es nur können. Und dazu langt mir der 3D Parcour.:)

 

Manchmal errinnert das diskutieren über Bögen ans TTop. Historisch gegen Olympic, Blank gegen compound usw. Ist albern, jeder nutz das Gerät was ihm zusagt.

In Tirol hab ich HigTech Schützen in Tarnkleidung mit Visier, Stabis usw getroffen. Die hatten Spass damit. Ich kann mit sowas nichts anfangen. Da kann ich ja gleich ein Gewehr nehmen.

 

In deutschland wurden so zimlich alle Raubtiere und auch andere Tiere durchs Überjagen getötet. Wo ist der Bär, der Wolf, der Luchs ? Adler sind auch weg. Im Schwarzwald wir der Auerhahn aussterben der Feldhase  usw.

Und auch nicht jeder Jäger der die Wahl hat entscheidet sich fürs Gewehr. Manche nehmen den Bogen.

 

Ich schlage vor das wir diese Diskussion beenden. Gute Argumente Pro/Contra wurden gemacht.

Mich würden eure Erfahrungen zu Parcouren, wo sind schöne gestellte usw interessieren.

 

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Ja, lasst uns lieber konkret zum Bogenschießen labern, tote Viecher interessieren mich Null.

 

Ich hab mich zB noch gar nicht mit dem Pfeilbau beschäftigt, auch wenns relativ einfach sein soll. Aber einen halbwegs guten selbtsgebauten Bogen tät ich mir inzwischen schon im Alleingang zutrauen. Werkstatt und Zeug vorausgesetzt.

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Wie schon weiter oben geschrieben ist Pfeile bauen relativ simpel. Man kann natürlich auch eine Wissenschaft daraus machen, je nachdem welches Ergebnis man erzielen will.

Vielleicht kann ich dir da ja etwas weiter helfen.

 

Ich baue meine Pfeile eher für 3D-Parcours also robuste Geschosse, die sich nicht so leicht von Gebüsch oder Wind ablenken lassen und auch mal einen Streifer am Baum überstehen können.

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Am 2.12.2019 um 08:21 schrieb Severon:

Vielleicht kann ich dir da ja etwas weiter helfen.

bin sicher, dass es da unterschiedliche Methoden und Aufwände gibt. Und wenn quasi Steinzeitmenschen das ca 20k BC konnten ... kann das mit den heutigen Mitteln nicht schwer sein.

Bislang war ich einfach zu faul, mich damit zu beschäftigen oder auch nur irgendwas dazu anzuschaffen. ;D

 

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Auf jeden Fall gibt es die. Aber wenn man keine besonderen Ansprüche stellt und ein paar Werte zur Hand hat, lässt sich das benötigte Material relativ leicht besorgen.

Eigene Auszugslänge, Bogentyp und das Zuggewicht auf den Fingern. Mehr ist für einen funktionierenden Freizeitpfeil im Prinzip nicht nötig.

 

Was die Anschaffungen betrifft, wenn man über brauchbares Werkzeug verfügt, muss man eigentlich gar nichts anschaffen.

 

Eine Säge oder Trennscheibe zum Ablängen der Schäfte, wenn man das nicht schon vom Händler machen lässt.

Evtl. eine Zange für die Schraubspitzen.

Lack oder Öl für Holzschäfte

 

Beim Befiedern gibt es mehrere Möglichkeiten.

Ich habe mir ein Befiederungsgerät geholt. Die Teile kriegt man ab 20€ und es tut seinen Dienst.

Ich habe auch von Pfeilbauern gelesen, die nutzen beim Befiedern ein paar Stecknadeln und eine Hilfslinie auf dem Schaft.

Man kann sich aber auch selber eines bauen. Das habe ich auch probiert. Hat auch einigermaßen gut funktioniert, bis es mir kaputt gegangen ist.

 

Nocken für Holzpfeile gibt es mittlerweile auch in parallel, so dass man keinen Konus mehr schneiden muss.

Ansonsten helfen ein Messer oder Schaftanspitzer.

Gleiches gilt für Spitzen, die gibt es in konisch und parallel, zum schrauben oder Kleben.

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Am 3.12.2019 um 14:16 schrieb Severon:

Auf jeden Fall gibt es die. Aber wenn man keine besonderen Ansprüche stellt und ein paar Werte zur Hand hat, lässt sich das benötigte Material relativ leicht besorgen.

Eigene Auszugslänge, Bogentyp und das Zuggewicht auf den Fingern. Mehr ist für einen funktionierenden Freizeitpfeil im Prinzip nicht nötig.

 

Was die Anschaffungen betrifft, wenn man über brauchbares Werkzeug verfügt, muss man eigentlich gar nichts anschaffen.

 

Eine Säge oder Trennscheibe zum Ablängen der Schäfte, wenn man das nicht schon vom Händler machen lässt.

Evtl. eine Zange für die Schraubspitzen.

Lack oder Öl für Holzschäfte

 

Beim Befiedern gibt es mehrere Möglichkeiten.

Ich habe mir ein Befiederungsgerät geholt. Die Teile kriegt man ab 20€ und es tut seinen Dienst.

Ich habe auch von Pfeilbauern gelesen, die nutzen beim Befiedern ein paar Stecknadeln und eine Hilfslinie auf dem Schaft.

Man kann sich aber auch selber eines bauen. Das habe ich auch probiert. Hat auch einigermaßen gut funktioniert, bis es mir kaputt gegangen ist.

 

Nocken für Holzpfeile gibt es mittlerweile auch in parallel, so dass man keinen Konus mehr schneiden muss.

Ansonsten helfen ein Messer oder Schaftanspitzer.

Gleiches gilt für Spitzen, die gibt es in konisch und parallel, zum schrauben oder Kleben.

Wenn man das so liest kann man ja nebenher ins Kino, so simpel ist das.

Aber wie ich sagte ... derzeit bin ich einfach zu faul. ;D

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Du wirst lachen aber teilweise kann man das auch.

Ich teile den Pfeilbau immer in 2 Abschnitte.
Part 1 ist die Schäfte vorzubereiten. Also Cresting, Holzschäfte lackieren, Nocken und Spitzen anbringen.
Dafür nehme ich mir entweder einen Nachmittag Zeit oder mache das Abends beim Fernsehen.

 

Part 2, das Befiedern. Hier mache ich es tatsächlich so, dass ich Morgens vor der Arbeit die Leitfeder aufklebe, nach Feierabend die zweite Feder und vor dem schlafen gehen die dritte Feder. So hat jede mehrere Stunden Zeit ordentlich zu trocknen.

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