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TabletopWelt
Sir Leon

Von der Gustav-Linie zur Gotenstellung

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Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Projekt im historischen Bereich zum Thema...

 

Jaja, ich weiß, hatten wir schon in meinem ziemlich totgelaufenen Kanada-Projekt. Warum also ein neues AP aufmachen? Ganz einfach! Das Thema ist zwar praktisch das gleiche, ich habe aber inzwischen einen ambitionierten (und hoffentlich etwas bemallustigeren) Mitstreiter gefunden, der mit mir die Pinsel kreuzen will, um eine FoW-Armee zu bemalen. Von den Regeln habe ich nachwievor keine Ahnung, aber das überlasse ich auch getrost dem jungen Mann, der sich hier noch vorstellen wird.

 

Zur Sache also...

 

Die Gustav-Linie

Die Gustav-Linie war eine Verteidigungsstellung der deutschen Streitkräfte etwa 100 km vor Rom. Die Stellung wurde - von einigen Verschiebungen mal abgesehen - von ca. September 1943 bis Mai 1944 gehalten. An ihr fanden verschiedene bekannte Schlachten statt. Als die Linie schließlich an mehreren Stellen durchbrochen wurde, zogen sich die Achsenmächte auf in die Gotenstellung zurück, etwa 200 km nördlich von Rom.

 

Die Streitkräfte

Mein Mitstreiter übernimmt 3. Panzer-Grenadier-Division der Wehrmacht. Damit kann er praktisch an jeder Front spielen, was kein schlechter Plan zu sein scheint.

 

Meine Wenigkeit bleibt seiner Linie treu und wird eie kanadische Panzertruppe bemalen. Vom Hintergrund her wird es sich um das "The King's Own Calgary Regiment" handeln, das an dieser Front im 1. kanadischen Korps zusammen mit der 8th Indian Infantry Division kämpfte. Sollte ich also irgendwie an indische Infanterie kommen, werde ich die da evtl. einstreuen. :)

 

Ich übergebe nun das Wort an mystery6, sobald ich mir einen Platzhalter gegönnt habe.

 

bearbeitet von Zavor
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1. Schritt - Wahl der Armee

fow_canada_hintergrund_02.jpg

Ich habe eigentlich ein gewisses angespanntes Verhältnis zu Battlefront und Flames of War. Würfel mit Hakenkreuzen und andere Produkte der Neuseeländer trafen weder meinen Humor noch mein Interesse. Da sich das aber immerhin etwas verbessert hat und mystery6 endlich mal einer ist, der sich in meinem näheren Umfeld für ein historisches Tabletop begeistern kann, stieg ich mit ein. Durch meine Vorerfahrungen war aber klar, dass ich auf keinen Fall eine Armee der Achsenmächte anschaffen will - allenfalls Finnen hätte ich noch genommen.

Das Problem bei den Alliierten ist aber ihr 0815-Charakter. Die sind alle irgendwie sehr gewöhnlich. US-Amerikaner kamen auf keinen Fall in Frage, weil ich sie als TT-Armee recht langweilig finde. Die UdSSR... naja, die Ostfront ist mir einfach zu heikel. Der 2. Weltkrieg war so schon schlimm genug, aber die Ostfront ist in meinen Augen das Symbol für die vollständige Abwesenheit von Menschlichkeit und Vernunft. Klar, es ist nur ein Spiel, aber damit hätte ich schon so meine Schwierigkeiten...

Blieben die jungs aus der zweiten Reihe. und davon gab es viele. Neuseeländer, Australier, Inder und eben Kanadier. Für letztere habe ich eine gewisse unbegründete Sympathie. Kommt vielleicht vom Eishockey... Im Grunde sind die Kanadier ja sowas wie die unbesungenen Helden der Alliierten. Sie waren bei ziemlich vielen Schlachten bei, wo es richtig häßlich wurde, hinterher sprach man aber meistens nicht mehr über sie.

Die Wahl fiel also auf diese Herren.

In Deutschland ist es nicht so einfach an Hintergrundmaterial über die kanadischen Streitkräfte des 2. Weltkriegs zu kommen, aber wenn man keine Scheu vor englischer Literatur hat, geht es weitgehend. ich informiere mich aber immer gerne über den konkreten Hintergrund einer Fraktion, bevor ich mich an die Miniaturenauswahl mache. Ich brauche etwas Klangvolles, das mich inspiriert und bei dem ich ein klares Bild vor Augen habe. Bei "Kanadische Streitkräfte in Italien" kommt eben nicht so viel 'rüber, wie bei "The King's Own Calgary Regiment".

Was die Miniaturen angeht... nun, die Kanadier haben britische Helme und Sherman-Panzer. beides finde ich optisch ansprechend, also sind sie auch vor diesem Hintergrund eine gute Wahl. ich weiß noch nicht, von woher ich meine Infanterie beziehen werde, aber erstmal brauche ich eh vor allem Panzer und da werde ich mich eifrig bei Plastic Soldier Company bedienen. Mit dem neuen Firefley-Bausatz kann ich sowohl den Sherman V als auch den Firefly bauen. 3 Sherman V und ein Firefly bilden ein kanadisches Platoon.

2. Schritt: Miniaturenwahl

3. Schritt: Bemalung

fow_canada_titelbild_hq.jpg

Die HQ-Auswahl einer kanadischen Panzerkompanie besteht aus 2-4 Panzern und angeschlossenen Spezialfahrzeugen für die Flugabwehr oder Geländegängigkeit. Eine Panzerkompanie der Kanadier wird in der Regel von einem Captain oder Major angeführt. Einen Namen für meinen Offizier habe ich noch nicht, weil mir das Militärmuseum von Calgary noch nicht geantwortet hat. Sollte das aber nichts ergeben, werde ich mal beim King's Own selbst nachfragen, Vielleicht können die mir da helfen. Bemalt wird bei mir alles mit Farben, die weitgehend schon da sind. Sehe FoW jetzt nicht als ein so wichtiges Projekt an, als dass ich dafür erstmal auf eine besondere Farbenlieferung warten möchte. Hier ist das erste Ergebnis:

fow_major_01.jpg

bearbeitet von Sir Leon

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Dann will ich mal vorstellen wie es zu diesem Projekt kam:

Die Idee zu einer FoW Armee kam mir vor ca. einem Jahr als ich mir spontan dachte: "Du hast grade echt Lust auf ein WW2 Tabletop". Bei meiner Suche nach einem System hab ich vor allem auf die Community geachtet und die von FoW schien mir sehr freundlich und groß zu sein. Also FoW.

Aber alleine anfangen ist doof, also wen kenne ich dann der eigentlich für jeden historischen Mist zu haben ist...

Gefragt. Er wäre dabei. Also große Pläne geschmiedet, Einkaufslisten geschrieben, Regelbuch gebüffelt, etc...

Und es kam wie es kommen musste: Es schlief ein...

Aber letzte Woche verspürte ich dann wieder diese Lust auf FoW. Gefragt ob er immer noch dabei wäre und dann kurz entschlossen ein paar Minis bestellt.

Als ich ihm dann davon erzählte machte er den Vorschlag ein Doppelprojekt daraus zu machen und schon schreibe ich diesen Text der gleich sowieso bei einem Browserabsturz draufgeht.

Aber was erwartet euch hier? Nun ja, ich nehme an so ziemlich das gleiche wie in jedem anderen Projekt: Verpixelte Bilder, Ausreden warum wir unsere Minis nicht anmalen, betrunkene Leute am Spieltisch und der ganze Rest der noch zum Hobby gehört. ;)

Aber genug des leeren Geredes. Im nächsten Post gibts die Einführung zu 3. Panzer-Grenadier-Division, wenn ich es schaffe vielleicht sogar mit Bildern.

Ich wünsche allen viel Spaß mit diesem Projekt!

bearbeitet von mystery6

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Da ich eher der "Spieler" bin achte ich nicht so auf den Hintergrund meiner Armeen wie mein kanadischer Partner also erwartet nicht zu viel Geschichte von mir. Dafür wirds wohl dank mir hier mehr Spielberichte geben als in seinen anderen Projekten.

Erstmal was geschichtliches:

Im Juli 1943 wurde die neu aufgestellte 3. Panzer-Grenadier-Division von Frankreich nach Italien verlegt. Im September nahm sie an der Entwaffnung des italienischen Heeres teil. Danach erfolgte der Einsatz einer verstärkten Kampfgruppe am US-amerikanischen Landungskopf in Salerno. Über

Die Division wurde Mitte August aus der Front herausgezogen und zur 1. Armee an die Westfront entsandt. Dort kam sie zwischen Marne und Mosel zu ihren ersten Einsätzen. Ab Mitte Oktober in den Kampfraum um Aachen verlegt, kämpfte sie in der Schlacht um Aachen. Ab 20. Dezember 1944 im Rahmen der Ardennenoffensive eingesetzt, kämpfte sie im Bereich der 6. SS-Panzerarmee um Bastogne. Nach dem Scheitern der Offensive erfolgte der Rückzug auf den Rhein südlich von Köln, ins Siegerland und den Raum um Iserlohn. Dort erfolgte am 16. April 1945 die Kapitulation.

Quelle:

Gespielt wird die Dritte als Panzergrenadierkompanie HG aus Dogs and Devils.

Der Hintergrund bleibt.

Diesen Post werde ich wohl immer wieder aktualisieren und vor allem mit Bildern der wachsenden und (hoffentlich) bunter werdenden Division füllen.

Bis da hin: So long, and thanks for all the fish.

Warum die 3. Panzer-Grenadier-Division?

Warum Deutsche?

Dass ich Deutsche spielen wollte war mir (warum auch immer) von Anfang an klar. Aber nichts spezielles, keine SS, keine Fallschirmjäger. Irgendeine No-Name Wehrmacht Einheit eben.

Warum Panzergrenadiere?

Eine Panzerkompanie wollte ich nicht, also blieb nur noch Infanterie und da klang motorisierte irgendwie lustiger als normale.

Warum die Dritte?

Nun ja... Ich bin einfach die deutschen Infanteriedivisionen der Reihe nach durchgegangen und hab mir die erste ausgesucht die mir halbweg gefiel :)

Heerschau

_thumb.jpg

Drei PzIII Ausf. M der 103. Panzerabteilung frisch vom Band. Jetzt muss ich mir nur noch Farben beschaffen...

_thumb.jpg _thumb.jpg

Und da waren sie auch schon fertig.

bearbeitet von mystery6

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Zum grundieren gibt es von Vallejo nen Spray in Dunkelgelb, dürfte für die Panzerchen und Halbketten ganz praktisch sein. Damit haste dann schon eine wichtige Farbe drauf ;)

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Eine Panzerkompanie der Kanadier wird in der Regel von einem Captain oder Major angeführt. Einen Namen für meinen Offizier habe ich noch nicht, weil mir das Militärmuseum von Calgary noch nicht geantwortet hat. Sollte das aber nichts ergeben, werde ich mal beim King's Own selbst nachfragen, Vielleicht können die mir da helfen.

Geh mal zu track-link.net , Untergruppe Research WWII

Das ist ein weltweites englischsprachiges real-name-Modellbauforum, in dem ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Umgang gepflegt wird. Die Chance ist groß, daß dort auch jemand weiß, wie der Offiziersbestand in dem Zeitraum war oder wenigstens, wo es steht. Ich habe da sogar mal einen step-by-step-Beitrag gefunden, wie die britische Garde ihre Stiefel auf Hochglanz poliert, und Erklärungen, welche Farbe der Sand an welchem Strand auf Tarawa hat :D

Gruß NogegoN

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So, über den Firefly habe ich noch ein paar interessante Sachen herausgefunden. Die Briten haben gerade zu Beginn der Entwicklung nicht nur den Rumpf des M4A4 für den Firefley verwendet, sondern wohl auch den Sherman I, den Sherman I Hybrid und den Sherman II. Also im Grunde alles, was gerade da war und sich nicht wehren konnte. :)

Daher werde ich wohl auch den ein oder anderen Firefly auch mit M4A1-Rumpf bauen. Interessanterweise gibt es keine Fotos die das belegen, wohl aber Textdokumente. Es ist auch möglich, dass die wenigen Fireflys, die mit M4A1-Rumpf ausgeliefert wurden, alle abgeschossen wurden und daher nicht mehr erhalten sind. Alles zusammengenommen habe ich hier 25 Shermans herumstehen. Das reicht schon fast für zwei Panzerkompanien und ich spiele ein wenig mit dem Gedanken, auch noch Pattons Armee in Frankreich aufzubauen. Eine Panzer-Kompanie kommt einem ja Dank PSC recht günstig.

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Moin,

hoffe das ihr diesmal länger durch haltet. Finde die Italien Listen alle recht schön gestaltet. Gerade wegen deinen beiden Lieblingseinheiten solltest du dir nochmal "Dogs and Devils" ansehen. Beide sind in der HG Grenadier Liste drin. Alleine die gemischten Deutschen Panzer III Platoons finde ich super. Zusammen mit den 6 möglichen Flak36 in ein paar Listen kann man schon böse Sachen zaubern. Für noch mehr Exotik kann man noch die Italienischen Sturmgeschütze mir rein nehmen.

MfG Christian

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Der Sherman ist ein Thema mit vielen Variationen. Ein Massenprodukt, das sowohl an einzelnen Teilen als auch als ganze Baureihen viele Evolutionen durchlaufen hat. Außerdem haben auch noch die Kanadier welche produziert, was noch mehr Vielfalt schafft. Von den Spezialfahrzeugen auf Shermanbasis mal ganz zu schweigen. DAS Standardwerk über den Sherman ist immer noch das Buch von Hunnicut. Falls man es mal ganz genau wissen will. Und die Sekundärliteratur ist Legion.

Mischst du wie in echt einen Firefly in einen Vierertrupp Shermans oder laufen die bei FoW extra?

Gruß NogegoN

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Naja, der kanadische Sherman heißt Ram und hat vor allem die komische Eigenschaft, im WW2 gar nicht eingesetzt worden zu sein.

Bei FoW sind es 4er-Platoons. 1 Firefly und 3 Sherman V, wobei ich auch hier wohl ein paar Sherman III und II drunter mischen werde. Auf dem Papier waren es wohl V'er, aber im Grunde wurde da ja immer alles an die Front geschickt, was Ketten unter den Rädern hatte.

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Sagst du :D

Sag Grizzly: http://en.wikipedia.org/wiki/Grizzly_I_cruiser

OK, 188 sind nicht die Menge, aber es gab sie, auch im Einsatz. Sogar der einzelne Skink (Sherman mit 4x 20 mm) hat es nach NW-Europa in den Einsatz geschafft. Er erfreute sich bei den Kanadiern einer gewissen Beliebtheit als "eiserner Besen", um Widerstandsnester auszuräuchern.

Was mich daran erinnert, meinen 1:35er Skink endlich mal fertig zu bauen und zu bemalen. Irgendwo müßte ich auch einen Satz CDP-Ketten rumzufliegen haben...

Mach mal weiter. Schön, daß du dich an die historische Mischung im Platonn hälst :ok:

Gruß NogegoN

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Mindestens der mittlere ist zu grün. Die Farbe heißt nicht umsonst "Sandgelb nach Muster", nicht "Sandgrün" ;). Google mal wegen Bildern restaurierter Panzer IV beim Panzermuseum Munster rein. Sonst sehr schick!

Gruß NogegoN

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Das Gelb sieht grün aus. Sollte es prinzipiell nicht. Bei dem mittleren Modell fällt es besonders auf.

Entweder hat das Bild einen Farbstich, oder die Farbwahl ist ungünstig. Hast du als Gelb das "amarillo piedra" genommen? Würde dann doch besser zu dem "carne" raten. Die Originalfarbe wurde aus Ocker(erde) gemacht, ohne Grünstich. Dieses Gelbgrün, das diverse Hersteller als "Panzergelb" anbieten (Tamiya z. B. auch), ist historisch völlig falsch, aber schwerer totzukriegen als Graf Dracula. Das Wehrmachtsgelb hat zwar keine RAL Nummer, aber ist eben "nach Muster" beim RAL hinterlegt und daher gut dokumentiert.

Das Gelb war der Grundanstrich und wurde von daher werkseitig und standartisiert aufgebracht. Bei Grün und Braun hat man Spielraum. Die haben zwar eine RAL-Nummer, aber durch die Umtarnung bei der Truppe (neben Anstrichen ab Werk) zeigten sie je nach Applikationsart verschiedene Farbschläge.

Natürlich gilt: Deine Panzer - deine Farbe. Gern auch Lila. Ich habe auch blaue Pferde in meiner Warhammerarmee :D Für originalnahe Bemalungen -falls das der Plan ist- siehe oben.

Gruß NogegoN

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Ach, so meinst du das. Ich dachte du meintest da wäre zu viel grün drauf.

Ich hab tatsächlich das "Amarillo Piedra" benutzt, wurde mir so empfohlen. Bei dem mittleren wird das wohl so stark auffallen weil ich da die zweite Gelbschicht noch eher gebürstet hab als bei den anderen.

Ich werde aber wohl bei dem gelb bleiben, alleine weil ich zu faul bin die drei nochmal umzupinseln. :P

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1. Schritt - Wahl der Armee

Ich habe eigentlich ein gewisses angespanntes Verhältnis zu Battlefront und Flames of War. Würfel mit Hakenkreuzen und andere Produkte der Neuseeländer trafen weder meinen Humor noch mein Interesse. [...]

Durch meine Vorerfahrungen war aber klar, dass ich auf keinen Fall eine Armee der Achsenmächte anschaffen will - allenfalls Finnen hätte ich noch genommen.

Witzig, mir geht es genauso wie Dir! Wenn da nicht diese wirklich schönen Tiger I Panzer wären...

Das Problem bei den Alliierten ist aber ihr 0815-Charakter. Die sind alle irgendwie sehr gewöhnlich.

Mmhh, den Eindruck habe ich jetzt gar nicht. Gerade im Commonwealth gibt es viele interessante Armeen.

Die UdSSR... naja, die Ostfront ist mir einfach zu heikel. Der 2. Weltkrieg war so schon schlimm genug, aber die Ostfront ist in meinen Augen das Symbol für die vollständige Abwesenheit von Menschlichkeit und Vernunft. Klar, es ist nur ein Spiel, aber damit hätte ich schon so meine Schwierigkeiten...

Als ich mich erstmals für FoW interessierte, waren die britischen Fallschirmjäger meine Wahl. Wer kennt nicht den Film "Die Brücke von Arnheim"? Nun gut, schnell mal das Buch gleichen Titels gelesen, um den Hintergrund kennen zu lernen. UNd siehe da: An Grausamkeit und Menschenverachtung steht diese Episode der Ostfront kaum nach.

Klar haben die britischen Paras heldenhaft gekämpft, aber die Schicksale der Zivilbevölkerung war beiden Kriegsparteien mal extrem schnurz!

Es gab einfach keinen sauberen Krieg! Den gibt es auch heute nicht.

Was Afrika und Italien allerdings interessant macht: Hier gab es keine Greueltaten seitens der Kriegsparteien, wie sie in anderen Schauplätzen zur Genüge vorkamen.

Blieben die jungs aus der zweiten Reihe. und davon gab es viele. Neuseeländer, Australier, Inder und eben Kanadier. Für letztere habe ich eine gewisse unbegründete Sympathie. Kommt vielleicht vom Eishockey... Im Grunde sind die Kanadier ja sowas wie die unbesungenen Helden der Alliierten. Sie waren bei ziemlich vielen Schlachten bei, wo es richtig häßlich wurde, hinterher sprach man aber meistens nicht mehr über sie.

Die Wahl fiel also auf diese Herren.

Auch ein Herz für undedogs? Ich finde ja persönlich die Inder sehr ansprechend.

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Laden auf 200. Und weg...

Wir haben einen Puls.

Eigentlich wollte ich ja meinen komischen kanadischen Kollegen (kurz kkK) hier erst mal was von seinen Jungs zeigen lassen, aber bevor der Thread völlig verreckt gibts halt was neues von mir.

In was für einer Geschwindigkeit es hier weiter geht lässt sich schwer vorraussagen aber ich hoffe (auch der Gesundheit meines kkK wegen) dass wir in den Herbstferien unseren ersten Spielbericht posten können.

Aber jetzt zu den wichtigen Dingen:

_thumb.jpg

Hier präsentieren sich in hübschem Tarnsilber mein Kompaniekommandeur, sein 2iC und zwei Panzergrenadierzüge.

Die müsen noch bepinselt werden was bei mir auch nur ca. 34-36 Jahre dauern wird, aber dann habt ihr immerhin was auf das ihr euch freuen könnt.

Bis da hin: So long, and thanks for all the fish. MfG Adrian

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Ah... ja... da stehen doch tatsächlich einige Panzer auf meinem Tisch rum. Ein guter Teil davon dummerweise in Gussrahmen... hmhm...

Na, dann mal ran... Wo hatte ich das Schweißgerät nur hingelegt.

Was deine Bemalzeit angeht, du weißt aber schon, dass der Krieg keine 6 Jahre gedauert hat, ne? Da werden deine ca. 30 Jahre zu spät sein, wenn sie fertig sind. :)

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