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TabletopWelt

Specialist Games, wie geht es weiter?


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Specialist Games sind tot, und zwar grundsolide.

Das Einzige, was GW in diese Richtung jemals noch machen wird, sind einzelne limited Edition Alles-in-einer-Box Spiele Í¡ la Dreadfleet oder Space Hulk. Blood Bowl (mit zwei Teams) ist somit auch denkbar, Epic, Warmaster oder BFG werden wir mit ziemlicher Sicherheit nie wieder sehen. Sogar eine Neuauflage von Heroquest (oder Warhammer Quest) ist da wahrscheinlicher...

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bearbeitet von JimmyGrill
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Naja son "One Shot" kann GW mit Epic auch ganz einfach machen, is sone Box im Dark Vengeace Format kann auch 4 Armeen (SM & Imps, Eldar, Orks & Chaos) beeinhalten inklusive Gebäude ect. 4 Kleine Armeen uns wems zuwenig is der kauft sich ne zweite Box oder erweitert das mit dem bisherigen Epic kram.

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Vielleicht ist es ja Wunschdenken aber ich bin mir unsicher, worauf diese Annahme fußt.

SH war schon vorher seit 2 Editionen ein Brettspiel, und Dreadfleet ist nicht mal eine Neuauflage von Man†™O†™War.

Epic, Gothic etc. sind ausgewachsene Systeme und glühen im Kleinen vor sich hin. Sie haben mehr oder weniger fertige Miniaturenpaletten und Regeln, die größtenteils weiterverwendet werden könnten. GW kann da mit nicht zu großem Aufwand etwas wiederbeleben, jederzeit.

Demnächst steht eben nun Hobbit an, als einer der „drei Standbeine†œ von Priorität. Wir sehen vielleicht schon HdR-Warmaster-Äquivalent, ob da Interesse von Seiten GW besteht †“ das System soll ja auch nicht schlecht sein.

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Die ganzen Spezialistensysteme bringen einfach zu wenig Absatz, weil man nur wenige Modelle braucht und niemand sich heutzutage mehr Zinntruppen zulegen will. Mortheim und Co sind in einer Zeit entstanden, wo es hauptsächlich Zinnmodelle gab und GW wusste, dass sie den Leuten was geben müssen, wo sie wenig Modelle nutzen können, um den Verkauf anzukurbeln....

Blood Bowl geht auch in die Richtung(weil umgebaute Plastikteams ja nie der Plan waren...da bekommt man ein ganzes Team aus einer Box, für den Umsatz ziemlich mau)

Was Schlacht der 5 Heere angeht: definitiv nicht zu diesem Film. GW darf ja rein rechtlich gar nix machen, was noch nicht im Film gezeigte Dinge beinhaltet...Da bo5a erst im Dritten zu sehen sein wird....neee

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Also vorweg, ich habe eigentlich das Gefühl das sich GW eher einen Bärendienst damit erwiesen hat die ganzen Nebensysteme so versumpfen zu lassen. Grade dadurch konnten ja erst die ganzen anderen Systeme die man heute so kennt wachsen, da sie ja mehr oder weniger in eine Sparte geschlagen haben in der GW nicht mehr präsent ist.

Die ganzen Spezialistensysteme bringen einfach zu wenig Absatz, weil man nur wenige Modelle braucht und niemand sich heutzutage mehr Zinntruppen zulegen will.

Und daher halte ich diese Aussage für zumindest seltsam, den die meisten Systeme die besonders in die Skirmisher Sparte gerückt sind, haben doch Zinnminiaturen. Infinity, MERCS und in seinen Anfängen auch Warmachine.

Dazu kommen dann noch Systeme die andere Arten von TT abdecken die früher auch von GW bedient wurden z.B. Dystopian Wars, Uncharted Seas und seit neusten auch Dropzone Commander.

Ich wage mal ganz verwegen zu behaupten das viele dieser sehr populären Systeme weniger Erfolg gehabt hätten wenn GW seine Nebensysteme besser gepflegt hätte

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Also vorweg, ich habe eigentlich das Gefühl das sich GW eher einen Bärendienst damit erwiesen hat die ganzen Nebensysteme so versumpfen zu lassen. Grade dadurch konnten ja erst die ganzen anderen Systeme die man heute so kennt wachsen, da sie ja mehr oder weniger in eine Sparte geschlagen haben in der GW nicht mehr präsent ist.

Und daher halte ich diese Aussage für zumindest seltsam, den die meisten Systeme die besonders in die Skirmisher Sparte gerückt sind, haben doch Zinnminiaturen. Infinity, MERCS und in seinen Anfängen auch Warmachine.

Dazu kommen dann noch Systeme die andere Arten von TT abdecken die früher auch von GW bedient wurden z.B. Dystopian Wars, Uncharted Seas und seit neusten auch Dropzone Commander.

Ich wage mal ganz verwegen zu behaupten das viele dieser sehr populären Systeme weniger Erfolg gehabt hätten wenn GW seine Nebensysteme besser gepflegt hätte

*sign*

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Und daher halte ich diese Aussage für zumindest seltsam, den die meisten Systeme die besonders in die Skirmisher Sparte gerückt sind, haben doch Zinnminiaturen. Infinity, MERCS und in seinen Anfängen auch Warmachine.

Dazu kommen dann noch Systeme die andere Arten von TT abdecken die früher auch von GW bedient wurden z.B. Dystopian Wars, Uncharted Seas und seit neusten auch Dropzone Commander.

Ich wage mal ganz verwegen zu behaupten das viele dieser sehr populären Systeme weniger Erfolg gehabt hätten wenn GW seine Nebensysteme besser gepflegt hätte

Und im Fall von Epic 40.000 war es wirklich dumm das System so schnell fallen zu lassen. Das Spiel war einfach nur cool, und der geringe Absatz lag hauptsächlich daran, daß sie im Vergleich zum Vorgänger zu große Vereinfachungen vorgenommen wurden. Hätte man damals eine Neuauflage in der Frequenz mit der man heute WHFB und WH40K neuauflegt nachgeworfen, hätte das System richtig groß werden können.

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BB hat das Problem, dass dort die Minis alle vollkommen out-of-date sind. Das ist bei „Epic Armageddon†œ ja nicht der Fall.

:eek: Dir ist aber schon klar, dass ein guter Teil der Modelle noch aus einer Zeit stammt, als es noch nicht einmal ein Rogue Trader gegeben hat? Die große Masse stammt dann aus der Epic 40,000 Ära, also 1997-99. Direkt für E:A hat es so gut wie gar keine neuen Modelle gegeben. Und nur wenige Armeen haben überhaupt eine Neuauflage mit E:A bekommen und kommen im Moment mit einer WIP-Armeeliste und alten Modellen/Umbauten aus.

Und gerade die "aus jeder Rasse ein Titan" Idee hätte mit dem System Epic ja herzlichst wenig zu tun... klar, eine Rückkehr zu Adeptus Mechanicus/Space Marine, aber kein Epic.

Ich wage mal ganz verwegen zu behaupten das viele dieser sehr populären Systeme weniger Erfolg gehabt hätten wenn GW seine Nebensysteme besser gepflegt hätte

Zu 100%! Aber dazu hat der politische Wille gefehlt. Schon Andy Chambers hat nach seinem Weggang bei GW gesagt, Epic als Spielsystem hätte das Potential zu einem echten Seller, wenn GW es zumindest eine andere Firma machen ließe... gilt wohl für alle Specialist Games.

Man hätte es wie bei Forgeworld machen müssen, und Fanatic/Specialist Games komplett aus GW ausgliedern, mit eigenen Entwicklern, Minis, Budget, etc.

Aber diese halbherzige "ich zeige im WD alle paar Monate mal ein paar Bilder und mach sonst nix" Herangehensweise hat nur die ganzen schönen Systeme an die Wand gefahren.

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Also der Grund warum Epic 40K so im Vergleich zum Vorgänger geloost hat war folgender:

Beim alten Space Marine gab es sehr billige Armeebücher zum einen: Orks und Squats in einem, Space Marine und Imps im anderen und dann Eldar und Chaos in der 3. Box. Irgendwann kamen dann noch Tyraniden raus, aber das war zu einer Zeit als es fast schon tot war.

Zusätzlich wurde das Spiel durch das Erscheinen der Titan Legions unspielbar bzw. einseitig. Einerseits durch komische Einheiten wie diese Knights und zum anderen mit dem Titan-Überfluss. Z.B Imperator Class Titan (also wer den Schmarrn erfunden hat) und Titan Battlegroups (kaufe 2 und kriege den 3 umsonst). Durch diese Konzentration auf Titans wurden die restlichen Einheiten nur noch zu "ferner liefen" (im warsten Sinne des Wortes, Transportfahrzeuge waren Todesfallen) und speziell eine (=meine) Armee - Squats - wurde durch das Fehlen von Titans und äquivalenten Gegenmaßnahmen unspielbar:

Ich sage nur Warp-Missile mit Fire Control-Center, auf die 2+ ist der Squat Super heavy Colossus oder Cyclops tot (die beiden Panzer waren die Antwort auf Titans mit denen gg einzelne Titans was gerockt werden konnte aber gg 3 - 4 nicht mehr...).

Weiterhin war das Grundsystem sehr billig in der Anschaffung, die Boxen mit diversesten Einheiten + Bikes + Command-Stands und 6-12 Blister (z.B. Grundspiel: Warlock Titan + 1000 Rhinos und Landraiders, 3 Boxen Imperial Guard (alles drin von Bikes über Rough Riders und diversen Infateristen), 3 Blister Basiliks 1 Blister Bombards (Artillery Company) 3 Blister Stormhammers und 4 Blisters Predators) und man hatte eine Armee. Das einzigste womit GW da wohl Geld verdient hat waren die Infanteriebases da immer grundsätzlich zu wenig in den Boxen waren und nachbestellt werden mussten.

Der nächste Fehler war mit der Neuauflage zum einen die Vereinfachung, wie schon weiter oben gesagt, PLUS der für mich wichtigste Punkt, die Änderung der Base Größen von 5 im Quadrat zu 5 in einer Linie. DAS geht mal gar nicht, Leute zwingen ganze Armeen von den Bases zu brechen und anders wieder hinzukleben, wobei sowieso immer zuwenig Bases im Umlauf waren...

Klar haben da viele gesagt ohne mich: Weiterhin war die neue Armeeorganisation von Epic 40K umständlich ohne gleichen, im Vergleich zum bisherigen Epic (kaufe eine Company Karte, kriegst du eine Special-Karte und 5 Support Karten, die Punkte und Zusammensetzung der einzelnen Regimentern der Karten waren stets fest vorgegeben....)

Das waren zumindest meine Gründe warum meine Squats damals verscheuert wurden. Schade eigentlich, war mit Abstand das beste GW-Spiel...

Eine Neuauflage wäre massiv wünschenswert.

bearbeitet von Elkantar
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Mortheim, Epic, Bloodbowl, Heroquest, ... alles egal. Der eine mag das lieber, der nächste was anderes.

Gut finde ich, dass GW mit Space Hulk und Dreadfleet den Sinn für Nebenspiele wieder entdeckt hat. Da GW offensichtlich zu dem Schluss gekommen ist, dass die Unterstützung von Nebensystemen nicht rentabel ist, finde ich es gut, dass sie wenigstens zwischendurch immer mal eine Box rausbringen. Für mich ist das keine Alternative zu den bekannten Nebensystemen, sondern eine dritte Sparte. Quasi Brettspiele ohne Brett. :ok:

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Mit den Skirmishsystemen von GW verhielt es sich doch wie mit Cannabis. Es war für viele auch eine Einstiegsdroge in das TT-Hobby, ehe man dann zu den harten Sachen (500€) Armeen umgesattelt ist.

Hmm, nun ja. Also ich habe grade wegen dem alten/neuen Epic angefangen, ich fand das einfach zu toll. Als Kind habe ich Micro Machines gesammelt und natürlich 1/72 Revell Soldaten, als etwas größeres Kind hat mich da Epic sehr angesprochen das war damals WD 15 oder 16 glaube ich. :D

Und davon abgesehen würde ich noch anmerken das damals auch bei 40k oder Fantasy keine Armee 1000,- DM verschlungen hat. Nichtmal Imperiale Armee oder Orks. Aber vielleicht verklärt der Nebel der Erinnerung die alte Zeit bei mir.

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@ Jimmy:

Schau mal in den Onlineshop. Würdest du denn viele Modelle aus Epic als out of date bezeichnen?

Rhinos tragen das aktuelle Design, es gibt um die 3 Editionen des Predators und die Infanteristen sind zwar alles Klone aber sehen im Einzelnen auch noch voll OK, sogar zeitgemäß aus für den Maßstab. Was zu EA also nicht neu aufgelegt wurde, hat zu großen Teilen auch einfach keine Neuauflage gebraucht. Und bei FW müsste GW auch nur kurz pfeifen, damit die Epic-Gußformen aus dem Schrank geholt werden (statt bloß der Aeronautica-Dinger).

Die Dinger von Blood Bowl hingegen (im Maßstab der Hauptsysteme!) passen höchstens in ein Museum, aber ganz tief nach unten, wenn man nicht gänzlich Nostalgie-geblendet ist.

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Selber fand ich es schade, dass die (natürlich erscheinende) verknüpfung zwischen einigen Nebesystemen und den großen Hauptsystemen nur sehr zögerlich bis gar nicht geklappt hat.

Positiv-Beispiel Necromunda

Hier kann man einfach jeden Preis durch 10 teilen, und man bekommt den damals gültigen Figurenpreis in 40K.

So kann man Syteme verknüpfen und in den Synergien mehr Minis verkaufen, da die Produkte sich gegenseitig hochpuschen, indem Spieler des Hauptspiels auch das Nebensystem anfangen, während es viel wahrscheinlicher wird, dass Spieler des Nebensystems ins Hauptsystem "reinschnuppern" und dort reinwachsen.

Gerade der WD wäre ine GEILE Plattform, um über verlinkte Spielberichte diese Verknüpfungen zu fördern:

Ich spinne mal ein Bespiel:

Man'O'War: DE-Flotte erzwingt sich den Zugang zu der Küste Ulthuans; Je mehr DE-Schiffe verloren gehen, desto weniger Invasionstruppen stehen bereit.

WHFB: In einem Invasionsszenario strömen DE an der Küste Ulthuans; Je länger die HE durchhalten, desto mehr Vorteile gewinnen sie in der Entscheidungsschlacht.

Mortheim: HE-Patroullie muss DE-Patroullie am Durchbruch hindern, um Aufmarsch der HE-Armee geheim zu halten. Gelingt das, mehr Vorteile für HE in Endschlacht.

WHFB oder Warmaster: Entscheidungsschlacht

Fortführung je nach Sieger offen ...

Und jetzt stellt euch noch die Einbindung von Mighty Empires dazu... Unendliche Weiten!

Dieser Ansatz lag etlichen älteren Nebensystemen zwar im Ansatz zugrunde, aber es blieb stets bei einem meist sehr schwachen Ansatz.

Meines Erachtens ein trauriges Marketing-Versäumis, denn eigentlich kostet das nur Brain, sprich überschaubare Personalkosten. Die Miniaturen, Hintergründe und Regeln der Nebensysteme wären ja schon da. Und eine Truppe aus 1-2 RPG-erfahrene Hobbiisten die systemübergreifend arbeiten dürfen wären da mehr als genug.

Kein Konkurrent kann so etwas auch nur annähernd bedienen. Von ganzen Völkerschlachten bis runter zum kleinsten Scharmützel oder Turnier.

bearbeitet von Leolyn
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[offtopic]

[...]

Gerade der WD wäre ine GEILE Plattform, um über verlinkte Spielberichte diese Verknüpfungen zu fördern:

Ich spinne mal ein Bespiel

Man'O'War: DE-Flotte erzwingt sich den Zugang zu der Küste Ulthuans; Je mehr DE-Schiffe verloren gehen, desto weniger Invasionstruppen stehen bereit.

WHFB: In einem Invasionsszenario strömen DE an der Küste Ulthuans; Je länger die HE durchhalten, desto mehr Vorteile gewinnen sie in der Entscheidungsschlacht.

Mortheim: HE-Patroullie muss DE-Patroullie am Durchbruch hindern, um Aufmarsch der HE-Armee geheim zu halten. Gelingt das, mehr Vorteile für HE in Endschlacht.

WHFB oder Warmaster: Entscheidungsschlacht

Fortführung je nach Sieger offen ...

Und jetzt stellt euch noch die Einbindung von Mighty Empires dazu... Unendliche Weiten!

[...]

Das gibt es sogar schon als Turnier:

http://www.eurogt.org/

[/offtopic]

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GW beraubt sich selber eines funktionierenden Marketinginstrumentes zugunsten kurzfristiger Bilanzvorteile. Die ganzen Specialist Games sind/waren ein funktionierendes Angebot für alle Kunden, denen komplette Armeen zu teuer oder zu aufwendig waren, für Tabletopeinsteiger, für Tabletoprückkehrer und für jeden, dem die aktuelle Auflage seines GW-Spielsystems nicht gefiel und der auf die nächste Edition wartete und erfüllten noch eine Menge anderer Bedürfnisse. Diese ganze Kundschaft geht jetzt zu den Konkurrenten und deren "kleinen" Spielsystemen; und ob sie je zu GW und deren Hauptsystemen zurückkehrt, ist fraglich...

Gruß NogegoN

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Diese ganze Kundschaft geht jetzt zu den Konkurrenten und deren "kleinen" Spielsystemen; und ob sie je zu GW und deren Hauptsystemen zurückkehrt, ist fraglich...

Rückkehrer gibt es erfahrungsgemäß zwar immer wieder (die Hauptspiele sind schon SEHR attraktiv), aber du triffst den Nagel auf dem Kopf. Die Spezialistensysteme wären ein Grund im Kontakt zu bleiben, den WD vielleicht mal durchzublättern, und auch hin und wieder ein neues Buch zu kaufen, einige Minis, Gebäudesets, Sammlerminiaturen.

Und einmal aufgebaut, brauchen diese Systeme nur noch gelegentlich großeren Aufwand, z. B. für eine eventuelle Umstellung auf neue Materialien wie Finecast. Sonst laufen sie mit kleinem Team weiter.

ich glaube aber auch, dass GW absichtlich den "kleinen" Markt ihren Konkurenten überlässt. Sie sollten sich aber ein Beispiel an IKEA nehmen. Die verkaufen alles, von Wohnschrank bis zur Gabel. Sind sich auf für Kleinkram nicht zu schade, hauptsache der kunde kommt zu Ihnen in den laden. Denn dann kauft er auch was. Und über deren Erfolg brauche ich nicht zu sprechen, die meisten von uns haben eine Freundin ...:bking:

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Die Frage ist, was wäre, wenn GW die Nebensysteme weiterbetreut hätte.

Ich kenne viele die kürzlich Panik hatten als es Gerüchte gab, das GW Mortheim wieder auflegen würde und dabei mehr Fehler reinbaut als sie an Unschönheiten beseitigen würden.

Man erlebt ja immer wieder die Diskussionen bei einer neuen Warhammer Edition. Hier haben Mortheim und vermutlich auch die anderen Systeme einen guten Stand erreicht, in dem es beliebte Hausregel-Varianten gibt, mit denen sich eine breite Basis anfreunden kann.

Werbung für die Spiele wäre zwar schön, aber GW würde sich genötigt fühlen dort mehr als nur Werbung und ggf. schöne Figuren rauszubringen, sondern würde neue Editionen bauen, Regeln permanent ändern, um andere Modelle interessanter zu machen etc.

Ich finde die Fan getriebenen Spielgruppen besser.

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Ja, aber Editionen brauchen sie gar nicht zu tun.

Mortheim, Necromunda, Man'O'war, Raumflotte, Epic, Warmaster, Warhammer Quest, es sind genau das: Nebensysteme.

Die brauchen keine Editionen alle 4 Jahre, da würde sich der Aufwand nicht auszahlen.

Meines Erachtens bringen Sie GW genau die Vorteile und Synergien, die NogegoN und ich aufzählen, und das ganz ohne den üblichen Einsatz Sie bringen wahrscheinlich nur einen kleinen Gewinn, aber zusammengenommen bestimmt einen. Aber die Vorteile allein würden für mich schon eine Betreeung gerechtfertigen.

Und was braucht die Betreuung?

Ein kleines Team, max. 3 Personen, die z.B. alle Nebensysteme gleichzeitig betreuuen. Etwas Malarbeit, Produktion, Lagen und Versandkapazität (was zum Großteil "eh da"-Kosten sind)

Dieses Team könnte die Verknüpfungsstellen pflegen (Banden-/Flotten-/Armeelisten), neue Regeln im WD für die Minis bringen, die eh neu für 40K und WHFB kommen, Szenarien schreiben, Spielberichte zocken und dem WD zur Verfügung stellen, hin und wieder ein Erweiterungswerk rausbringen.

DAS würden die Spielergruppen lieben, und GWs angeschlagenen Ruf der Kundenunfreundlichkeit würde es auch SEHR gut entgegenwirken.

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Bleib locker! Space Hulk war doch eine gelungene Wiederauflage, ganz ohne Verschlimmbesserungen ;)

...

GW vergibt sich mit der Einstellung der Specialist Games übrigens noch mehr als nur ein funktionales Instrument zur Kundenbindung. Mit den Specialist Games könnten sie nämlich recht unaufwendig Umsätze generieren, die denen ihrer großen Hauptsysteme nicht nachstehen müssen. Das Besondere an den SG gegenüber den Voll-Tabletops ist, daß sie als All-in-one Box daherkommen, wo alles für das Spiel komplett drin ist. Space Hulk, Dread Fleet. Oder sich gut zu Komplettspielen mit der Option auf ein paar Erweiterungsboxen zusammenstellen ließen. Bloodbowl, Mortheim, etc. Nachdem GWs Hauptsysteme ja in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen komplett aus dem Spielwarenhandel geflogen sind, könnte GW mit Komplettspielen wieder in der Breite im Spielzeugmarkt Fuß fassen. Space Hulk und Co könnten dann einträchtig neben den anderen Spielen von Parker, MB, Heidelberger usw. in Spielwarenläden, Kaufhäusern, Supermärkten etc. stehen. Damit würde GW zusätzlichen Umsatz in der Breite bekommen, ohne in eigene Stores investieren zu müssen. Sie würden für ihre eigenen Stores und Hauptsysteme neue Kunden gewinnen und nebenher auch den gesamten Tabletopmarkt beleben. Übrigens wäre die Streuung des Verkaufes in die Breite auch eine Option für zumindest die größeren der kleinen Wettbewerber GWs. Denn die leben im Prinzip nur von den Kunden, die von GW abgesprungen sind und gewinnen mangels öffentlicher Präsenz praktisch keine Neukunden für das Tabletophobby...

Gruß NogegoN

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Interessante Ansicht. Bin wahrscheinlich schon so lange in diesem Nischenmarkt dabei, dass ich mir den gar nicht in der Breite vorstellen kann.

Aber du hast schon recht, deine Vision wäre tatsächlich eine interessante Zukunft.

Mit der richtigen Pricing-Politik. SG könnten tatsächlich auch billiger angeboten werden, denn ihre Entwicklungskosten sind schon bezahlt und aus den Bilanzen verschwunden. Mortheim für 50,-.

DAS hätte mächtigen Potential, ein Verkaufsschlager zu sein und Kunden zu fangen. *träum*

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Da ich das alte Space Hulk nicht kenne und das neue durchaus gut ist, kannst du recht haben.

Deine Idee mit der Breite wäre auch spannend. Wenn man an dem System nichts ändert, sondern nur colles Zubehör(Minis, Gelände) oder halt solche Basisboxen für den Massenmarkt baut, wäre es sogar richtig spannend.

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Ich kenne viele die kürzlich Panik hatten als es Gerüchte gab, das GW Mortheim wieder auflegen würde und dabei mehr Fehler reinbaut als sie an Unschönheiten beseitigen würden.

Man erlebt ja immer wieder die Diskussionen bei einer neuen Warhammer Edition. Hier haben Mortheim und vermutlich auch die anderen Systeme einen guten Stand erreicht, in dem es beliebte Hausregel-Varianten gibt, mit denen sich eine breite Basis anfreunden kann.

Das Problem hier ist ganz ein anderes.

GW bringt eben neue Editionen heraus und keine verbesserten Editionen.

Während alle anderen Hersteller ihre Regelwerke Updaten und Fehler beheben, bringt GW einfach jedes mal komplett neue heraus.

Dann braucht es eben seine Zeit bis sich im neuen System die großen Fehler herauskristallisieren und alles einschläft.

Gleichzeitig aber wird an einem alten Aufbau festgehalten und man hat Zusatzbücher die über die Editionen hinweg gültig sind.

Damit natürlich auch eine inkompatibilität der einzelnen Teile vom Spiel welche kleine Fehler noch größer macht.

Eben nix halbes und nix ganzes, entweder jedes mal ein komplett neues System, oder jedes mal ein verbessertes System.

Und genau darum haben viele Angst um die SG Regeln.

Weil dann nicht verbessert werden würde, sondern einfach komplett neue Regeln kommen die nicht besser sind sondern nur anders und teilweise eben schlechter.

Man wünscht sich eben eine Sache wie bei Blood Bowl für alle SG, nur halt mit offiziellem Support von GW was Figuren usw angeht.

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Bleibt ja nur zu hoffen das

a) der Geschäftsführer mal einen auf UndercoverBoss macht und vll von der Basis auf das ein oder andere hingewiesen wird.

b) der Geschäftsführer deutsch lesen kann und hier mal durchstolpert und sich zu herzen nimmt.

c) Jemand der hier liest und die Ideen für gut empfindet erfolgreich als neuer Geschäftsführer bei GW bewirbt.

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