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TabletopWelt

Specialist Games, wie geht es weiter?


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Ach, darauf haben verschiedene Leute GW schon hingewiesen. Aber ein solcher Schritt ist eine Frage der Unternehmenskultur: ob man mit dem kurzfristigen Gewinn zufrieden ist oder strategisch in die Zukunft denkt. Da die Shareholder anscheinend mit den tagesaktuellen Umsätzen und Gewinnmargen zufrieden sind, wird sich da wohl nichts ändern.

Die anderen Tabletopfirmen scheinen das Grundproblem ihrer eigenen Geschäftsmodelle auch erfolgreich zu verdrängen:

Die gewinnen keine Neukunden für den Tabletopmarkt, die jagen sich nur gegenseitig Kunden bzw. deren Hobbybudgets ab. Die leben praktisch nur von den Leuten, die GW fürs Tabletop rekrutiert hat und die von GW dann nach einiger Zeit ganz oder teilweise abspringen. Solange es GW gut geht, geht es ihnen auch gut. Aber wenn GW niest, bekommen sie einen Schnupfen. Ziemlich schlechtes Geschäftsmodell. Wenn die anderen Firmen der Branche auf längere Sicht am Markt bestehen wollen, müssen sie selber Kunden gewinnen - neue Kunden, von außerhalb der Tabletopnische. Sprich für die Breite potentieller Kundschaft sichtbar und anfaßbar werden. Der Weg in den allgemeinen Spielwarenhandel mit All-in-a-Box Spielen wäre dafür hervorragend geeignet. Mantic bringt jetzt so einen Bloodbowl-Ableger heraus, iirc - damit sollten sie anfangen. In der Box kann ja dann ein Einleger mit ihrem Webshop, anderen Bezugsquellen und ihrer weiteren Produktpalette sein.

Gruß NogegoN

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Crowdfunding für eine feindliche Übernahme wäre sowas von rechtlich komplex, dass es nie möglich wäre ;).

Es würde reichen, wenn irgendwelche Promis eben TT als hobby hätten und da mal etwas Geld investieren.

Ein paar Beispiele gibt es ja , Ted Turner (CNN besitzer) hat diverse US Bürgerkriesfilme finanziert, und Vin Diesel, als DnD und Videogamesfan, hat auch afaik ein Videospiel/animationsfilm Unternehmen gegründet.

Es müssten einfach mal ein paar "Nerd Millionäre" den Leuten die zu ihnen hielten, als sie noch arm waren, etwas zurückgeben.

-Und selbst wenn man 1000 gleichdenkende (unwahrscheinlich) User dazu bringen würde, 10 000€ zu investieren in GW Aktien, müsste man dann immer noch deren "Meinung" irgendwie bündeln.

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Zu der breiten Fächerung von GW.

Also mMn spricht alles was GW in den letzten Jahren macht dafür, dass sie gar nicht diesen vollen "mainstream" machen/sein wollen. Alles soll immer schöner, "besser", edler, exklusiver werden. GW will der Ferrari unter den Tabletops(Anbieter) sein. Und da würde eine Verbreitung im Spielwarenhandel, wie damls mit MB zusammen einfach nicht mehr passen denke ich.

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Wäre heute uch kein Tabletoper, wenn ich mal nicht "Starcraft" von MB gekauft hätte. Ohne Angebote im Spielzeuggeschäft wird sich auch meiner Meinung nach kaum etwas an der Nischengröße ändern: der Neuzugang wird durch Ausstiege und Veralterung wieder ausgeglichen.

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Da die Shareholder anscheinend mit den tagesaktuellen Umsätzen und Gewinnmargen zufrieden sind, wird sich da wohl nichts ändern.

Soweit ich weiß, also ohne Gewähr, sind die größten Anteilseigner bei GW der Chef und seine Frau. Und soweit man weiß, sind beide keine sonderlichen "Fans" von TT bzw. sind ihre Kunden für sie bestenfalls Nerds. Und beide setzten ihre Gewinne dann auch wohl nicht direkt bei GW ein, sondern investieren in vollkommen andere Branchen (Immobilien).

Oder einfacher gesagt, wenn Frau Chef eine neue Louis-Vuitton Handtasche haben will, steigen bei GW die Preise.

Und jetzt mal ganz böse, das beste was GW passieren könnte wäre eine überraschendes Bremsanlagen Problem bei Jaguar. Gott verhüte natürlich.

P.S. Obwohl, falls sich jemand dabei verletzten sollte, dann würden die Krankenhauskosten wohl auch nicht niedriger sein als der Preis einer Handtasche.

bearbeitet von Asuryan der Große
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Soweit ich weiß, also ohne Gewähr, sind die größten Anteilseigner bei GW der Chef und seine Frau...

Da bist Du einer Falschinformation aufgesessen. Und in dem Zusammenhang, auch Scientology ist kein Großaktionär bei GW (nur um die nächste urbane Legende die bestimmt gleich kommt schon im Vorfeld zu dementieren :) ).

Lieben Gruß

Ralf

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Die ganzen Spezialistensysteme bringen einfach zu wenig Absatz, weil man nur wenige Modelle braucht und niemand sich heutzutage mehr Zinntruppen zulegen will. Mortheim und Co sind in einer Zeit entstanden, wo es hauptsächlich Zinnmodelle gab und GW wusste, dass sie den Leuten was geben müssen, wo sie wenig Modelle nutzen können, um den Verkauf anzukurbeln....

Das ist so eine Annahme, die einfach nicht zutrifft. Sonst könnte man ja bei Warhammer fragen, ob es genug Absatz macht, wenn alle nur 500-Punkte-Spiele machen.

Nehmen wir mal Necromunda und seine Erweiterung. Wenn du die wirklich richtig aussspielen willst, bist du aber mal gemütlich mit 400 Figuren dabei - und glaub nicht, dass es diese Leute nicht gibt. Und dann stellt sich noch die Frage, wieso denn jemand nur eine Gang spielen sollte? Also, ich habe 11 und mir fehlen 5. Macht so über den Daumen gepeilt 200 Modelle. Dazu kommen in meinem Falle noch ca. 50 Modelle für das Unterwelt-Bestiarium. Da fehlen mir dann grob geschätzt etwa 300-350 Modelle, um es voll auszuschöpfen.

Bei Mortheim ist das nicht ganz so krass, dafür gibt es aber deutlich mehr Banden die man spielen kann und die deutlich differenzierter sind, als bei Necromunda.

Noch seltsamer finde ich aber deine Vorstellung, dass keiner mehr Zinnfiguren haben will. Wie viele Spielsysteme gibt es denn auf dem Markt, die ausschließlich auf Zinn setzen? Ja, richtig, die überwiegende Mehrheit. Nur weil GW nur noch Modelle aus Plastik und Gummi herstellt, muss das ja nicht gut ankommen. Wer ernsthaft ein GW-Hauptsystem heute spielen und sammeln will, kommt halt um den Mist nicht herum, aber ich würde wetten, dass die Mehrheit der Spieler lieber wieder Zinnfiguren hätten.

Was Schlacht der 5 Heere angeht: definitiv nicht zu diesem Film. GW darf ja rein rechtlich gar nix machen, was noch nicht im Film gezeigte Dinge beinhaltet...Da bo5a erst im Dritten zu sehen sein wird....neee

Guten Morgen. Das Spiel gibt es schon seit ettlichen Jahren...

Mit den Skirmishsystemen von GW verhielt es sich doch wie mit Cannabis. Es war für viele auch eine Einstiegsdroge in das TT-Hobby, ehe man dann zu den harten Sachen (500€) Armeen umgesattelt ist.

Ich schließe mich hier eher denen an, die sagen, dass es durchaus vielschitig war. Es hielt auch viele altgediente Spieler bei der Stange. Ich habe für WHFB die 6. und 7. Edition übersprungen, für 40k nur die 2. und 5. gespielt und dazwischen vor allem die entsprechenden Skirmisher und BFG bzw. BB gespielt. Gerade für Mortheim kaufst du aber kontinuierlich ganz normale WHFB-Modelle und -Boxen. Was du daraus machst, ist denen ja vollkommen latte.

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@Sir Leon: Hier hätte ich gleich mehr als ein Danke setzen müssen!!

Erst im Sommer habe ich mit Mortheim angefangen, und ich bin heuer sicher schon 700,- bis 800,- los geworden. Und bei Necromunda waren es bestimmt auch 300,-

Bei mir hätte GW Käuferpotential, und ich wäre SICHER nicht der einzige!!!

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Ich vermute mal das GW die Specialist Games so schleifen lässt ist zu einem guten Teil auch der Resourcenbindung anzulasten. Seit HdR im Portfolio ist fällt da ein ganzes Stück mehr Arbeit an, und wenn man sich den Markt mal so anschaut muß GW aktuell wohl ganz schön was tun um gute Modellierer und Spieldesigner halten zu können (sprich die sind richtig teuer geworden was zur Folge hat das man eben nicht mehr beschäftigt als man unbedingt braucht).

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Wäre heute uch kein Tabletoper, wenn ich mal nicht "Starcraft" von MB gekauft hätte. Ohne Angebote im Spielzeuggeschäft wird sich auch meiner Meinung nach kaum etwas an der Nischengröße ändern: der Neuzugang wird durch Ausstiege und Veralterung wieder ausgeglichen.

Ich hab auch nicht verstanden warum man Space Hulk nur in limitierter Edition produziert hat anstatt es z.B. in Lizenz von MB produzieren und verteiben zu lassen. Damit könnte man auch ein viel größeres Publikum erreichen und neue Spieler "anwerben".

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