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Die Wikinger kommen nach Köln


Empfohlene Beiträge

Das Wikingerschff gehört dem Woyzech und ist aus dem Aquaristikhandel ;D

So siehts aus. Wer hätte je geglaubt, dass eines dieser kitschigen Aquaristik Dekoteile jemals einen sinnvollen Zweck erfüllen könnte! ;)

Gestern wurde ein weiterer Trupp berittene Krieger für die Waliser der Pinselfee geliefert und ich nehme an, dass sie sich damit bald mal befassen wird, außerdem warten wir noch auf einen Trupp reitender Hearthgard für sie.

Ich werde mich, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, jetzt erstmal mit den Japanern befassen, dann wohl meine Dänen um einen weiteren Trupp Krieger und einen Trupp Bauern erweitern und danach werden die Pinselfee und ich

uns mal an ein paar Germanen/Kelten setzen.

Außerdem reift in mir der Wunsch eine kleine Warband arabischer Krieger aufzubauen, was aber aktuell auf der Todo-List ganz weit unten steht.

Heute werde ich erstmal versuchen einen weiteren Spieler für unsere Spielgruppe zu gewinnen. Wenn das hinhaut und der gute Jarizleif auch mal die Zeit findet sich mit seinen Minis zu beschäftigen wären wir beeindruckende acht Spieler, da ließe sich doch was draus machen, vielleicht können wir dann ja auch mal eine schöne Kampagne starten? Was meinst du Annatar?

Danke für den Spielbericht
Kein Thema, bald machen wir mal ein schönes Spiel von dem dann ausführlicher berichtet wird.

Vergessen hast Du nur, dass das Spiel 6:3 endete, weil mein Warlord im letzten Zug der Wikinger noch plattgemacht wurde (nachdem der disorganizer mir die drei verbliebenen warriors die als Blitzableiter gedacht waren mit Loki vom Tisch gestellt hat ). Und dass es nicht die normannischen Bauern, sondern die Armbrustschützen waren, an denen in der ersten Runde meine Reiter trotz massiver zahlenmäßiger Würfelüberlegenheit einfach zerschellt sind

Ach ja, Disorganizer hat dir ja nochmal fies einen mitgegeben gegen Ende. Hat er gut gemacht! ;) Stimmt, die Armbrustschützen hatten den Reiterne den ersten Schlag verpasst, aber bist du dann mit dem Rest nicht auch nochmal in die Bauern geritten und hast obwohl du dich gut prepariert glaubest einen vor den Latz bekommen?

Aber insgesamt hast Du Recht: das Spiel war die große Stunde der Bauern. Egal wer wann wo mit wieviel rechnerischer Überlegenheit levies angegriffen hat, ist blutig gescheitert...

Damit hätte ja nun auch wirklich niemand rechnen können...

Ich habe übrigens einige bittere Lektionen für die Franken gelernt (aber die schreibe ich später für ein Fachpublikum mal im SAGA-Bereich auf) und werde die nächstes mal deutlich defensiver spielen...

Auf Erkenntnisse aus Spielen bin ich immer sehr gespannt, ich betrachte mich mal als Fachpublikum und erwarte deine Ausführungen mit großer Spannung

So long

Woyzech

bearbeitet von Woyzech
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Hallo zusammen!

germanen01fgyw6.jpg

Das sind die Germanen, die ich gestern auf die Schnelle noch zusammengebaut habe, damit ich am 17.02. etwas habe, womit ich Annatars Römer aufhalten kann.

Auf dem Bild ist links ein Trupp Levies zu sehen, in der Mitte ein berittener Warlord und rechts seht ihr drei Trupps Warriors. Gespielt werden die Herren nach den Regeln für die Angelsachsen. Ich bin sehr gespannt.

Der aufmerksame Betrachter wird festgestellt haben, dass die Jungs alles samt auf eckigen Bases stehen, obwohl alles andere hier doch auf runden Bases steht. Das hat den Grund, dass Annatar und ich auch mal andere Systeme damit testen wollen. Unter anderem War and Conquest oder Hail Caesar. Aber das steht auf meiner Prioritätenliste noch relativ weit unten.

Vielleicht schaffe ich es noch die Jungs zu grundieren und mit der Bemalung zu beginnen.

Sollte es soweit kommen, werde ich euch natürlich Bilder präsentieren.

Die Pinselfee wird wohl bald mit einem weiteren Trupp berittener Krieger der Waliser beginnen, denn die habe ich heute neben einigem anderen grundiert. Sie erwartet noch die Lieferung einer weiteren berittenen Hearthguard,

also auch dort ist Bewegung drin. Die anderen halten sich leider bisher ziemlich raus, daher bekommt ihr nur unseren Figuren zu sehen. Aber ich habe die Hoffnung, dass sich das bald mal ändert!

So long

Woyzech

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Der Odaclan hatte gestern ein überraschendes Zusammentreffen mit den Walisern.

Fragt mich nicht, wie es dazu gekommen ist, denn es liegt nicht nur eine weite räumliche Strecke sondern auch das eine oder andere Jahrhundert zwischen diesen beiden Truppen.

Die Pinselfee und ich haben den Tag gestern sinnvoll genutzt und uns mal wieder orgendtlich auf die Mappe gegeben. Wir spielten vier Punkte und entschieden uns gegen ein Szenario, es gab also mal wieder sieben Züge voll auf die Kauleiste!

Die Pinselfee spielte ihr Waliser in der üblichen Zusammensetzung, also

berittener Warlord, berittene Hearthguard, berittene Warrior, Warrior zu Fuß und Levies.

Ich führte folgende Truppe des Odaclans ins Feld:

berittener Warlord, berittene Hearthguard mit Bögen, zwei mal Warrior mit Bögen und Levies. Der Odaclan wird nach den Regeln für dir Byzantiner aus der Wargames Illustrated gespielt.

Da die Waliser genausowenig Interesse daran haben in den Nahkampf zu kommen wie meine Truppen, waren viele meiner BB-Fähigkeiten überflüssig und ich konnte mich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich den Beschuss.

Gleich zubeginn musste ich schmerzhaft feststellen, dass vier berittene Hearthguard mit Bögen sehr zerbrechlich sind. Da alle Truppen die mit Bögen ausgerüstet sind -1 auf die Rüstung bekommen und Reiterei im Fernkampf noch mal -1 auf die Rüstung bekommt waren die Hearthguards dem Echo der berittenen Krieger nicht gewachsen.

Aber die Kombination zweier Einheiten Warriors mit Bögen hinter einem lebendigen Schutzschild aus Levies mit Wurfspeeren hat sich sehr gut gemacht und die Waliser auf Abstand gehalten.

"Leider" hat sich die Pinselfee sehr clever verhalten und ich recht mies gewürfelt, so dass ich keine ihrer Einheiten mit dem gebündelten Beschuss ganz auslöschen konnte und zum Ende des Spiels noch ein eizelner Fußkrieger und ein Hearthguard durch das Gelände tobten und ich meine Formation aufbrechen musste und meine Bauern mehrfach bewiesen, dass sie eben nur Bauern sind und an einem einzelnen Krieger versagten. Auf den letzten Pfiff konnte ich den Krieger dann doch noch erledigen, aber Pinselfees Warlord nutze die aufgebrochene Formaion aus und nahm mir noch einen kompletten Trupp Krieger raus. Zugegeben, er hatte Hilfe von den walisischen Bauern, die deutlich zuverlässiger und gefährlicher waren als die japanischen Ikko Ikki mit ihren minderwertigen Waffen.

Das Spiel endete wieder mit einem knappen Sieg für mich, aber das auch nur, weil meine Ikko Ikki den letzten Krieger dann doch noch bekamen und das wirklich passgenau. Sie erwürfelten drei Treffer wovon die Pinselfee zwei wegsaven konnte... Puh!

Nach der ersten Runde und dem frühzeitigen Ableben meiner Hearthguard dachte ich tatsächlich, dass es ein kurzes und vernichtendes Spiel für mich würde. Grücklicherweise konnte ich das Spiel nochmal ausgleichen.

Die Pinselfee ist ja noch recht frisch im Hobby, dafür wird sie aber von Spiel zu Spiel gefährlicher und wenn sie sich so schnell weiterentwickelt, wird ihr erster vernichtender Sieg gegen mich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ihr Problem sind teilweise noch die Regeln, die Planung und die Taktiken die sie sich so überlegt sind schon recht vielversprechend.

Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass die Japaner/Byzantiner sich sehr angenehm spielen, in meiner Aufstellung aber eher eine defensive Fraktion sind, die den Gegner herankommen lässt um ihn dann mit konzentriertem Beschuss anzugehen. Das kann man sicher auch anders spielen. Auch für die Pinselfee war es deutlisch angenehmer gegen sie zu spielen, als gegen die Dänen, die, so wie ich sie spiele, lediglich darauf aus sind das Spiel des Gegners zu zerstören und somit mindestens das Unentscheiden zu halten.

So long

Woyzech

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:) Hallo Zusammen,

ja , das Spiel hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Zumal ich ja im dritten Zug ja schon einen tollen Erfolg hatte und es da sehr gut für mich ausgesehen hat.

Die anderen Züge fand ich sehr ausgeglichen und ich fand es gut , das ich ein verdammtes Würfelglück hatte , denn sonst wäre mein einsamer Krieger wohl was früher gestorben.

Das Problem ist halt , das ich manchmal noch Fehler beim legen der Würfel mache , aber das wird auch immer besser und es macht mir nichts aus zu verlieren , solange man Spaß beim Spielen hat. ;D

Und es ist einfach schön zu sehen , wie sich die bemalten Figuren über das Spielfeld bewegen.

Bis bald und allen gutes Würfelglück

Die Pinselfee

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Hallo zusammen,

gestern haben wir uns mal wieder, in geselliger Runde, getroffen um gepflegt Saga zu spielen. Später wird es sogar einen bebilderten Spielbericht geben, aber dazu muss ich erstmal die Bilder sichten und den Spielhergang zusammenfassen.

Wir, das waren die Pinselfee, der gute Annatar, Disorganizer, Halderth und ich.

Zuerst spielten Annatar und ich gegeneinander. Es spielten seine Römer (nach Schotten) gegen meine Germanen (nach Angelsachsen) sechs Runden feine Klopperei. Zuerst lief es ganz gut für mich, als ich direkt im ersten Zug mit einem zwölfer Trupp Krieger die berittenen Auxiliare niederstreckte. Leider überschätzte ich im weiteren Verlauf meine Bauern und unterschätze, was die Schotten an zusätzlichen Attack-Dice aufbringen können. Und so kam es, wie es kommen musste und die Römer konnten, zwar knapp, die germanischen Horden zurückschlagen.

Konsequenz daraus war, dass ich die Bauern gegen echte Krieger tauschen werde und erst auf mindestens sechs Punkten mit Bauern spielen werde, wenn überhaupt.

Als Reaktion auf diese Niederlange forderte ich Annatar zu einem Rückspiel auf sechs Punkten heraus. Mal sehen, wann und wie wir das hinbekommen.

Anschließend spielten Halderth mit seinen Normannen und Disorganizer mit meinen wikingischen Leihmädels ein Spielchen. Dazu schreibe ich jetzt nichts weiter, denn diese Partie wird durch den angekündigten Spielbericht erzählt.

Zum Schluss und angeheißt durch das eine oder andere Bierchen, dass ich im Verlaufe des Nachmittages genossen hatte wollte ich meine Japaner nochmal ausführen und ein Spieler, der nicht genannt werden möchte, erklärte sich bereit mit geproxten Iren zu spielen. Wir einigten uns auf das Szenario Clash of Warlords. Ziel ist es dort, wie der Name nahe legt, den generischen Warlord zu töten. Der mysteriöse unbekannte machte bei der Aufstellung einen entscheidenden Fehler und stelle seinen Warlord vollkommen ungeschützt meiner berittenen Hearthguard gegenüber. Meine Hearthguard ist mit Bögen bewaffnet und somit eine große Bedrohung für einen einsamen Warlord. Das unvermeidbare trat ein und ich hatte den ersten Zug. Schob meine Hearthguard vor, dank Basileus sogar noch ein zweites mal, ohne Feddichmarker zu kassieren und aktivierte ein drittes Mal und die Reiter legten auf den Warlord an. Sie schossen und trafen zwei mal! Nun wurde es spannend, die Würfel für die beiden Treffer wurden einzeln geworfen, um die Spannung zu steigern. Es fiel eine zwei! Erste Verwundung, jetzt noch eine Verwundung durchbringen und das Spiel wäre frühzeitig vorbei! Der Würfel fiel und ... eine zwei! BÄÄM! Nach dem ersten Zug gleich vorbei! Sieg für die Japaner!

Dieses Spiel wird in die Annalen unserer Sagarunde, als das kürzeste Spiel aller Zeiten eingehen.

Das soll es vorerst gewesen sein. Ich melde mich wieder, wenn ich den Spielbereicht verfasst habe. Bis dahin würde ich mich über den einen oder anderen Kommentar freuen.

So long

der Chronist

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Zuerst lief es ganz gut für mich, als ich direkt im ersten Zug mit einem zwölfer Trupp Krieger die berittenen Auxiliare niederstreckte. Leider überschätzte ich im weiteren Verlauf meine Bauern und unterschätze, was die Schotten an zusätzlichen Attack-Dice aufbringen können. Und so kam es, wie es kommen musste und die Römer konnten, zwar knapp, die germanischen Horden zurückschlagen.

Kleine Korrektur: es handelte sich um berittene Elite. Eigentlich in einer Schottenliste komplett überflüssig, aber ich hatte sie halt bemalt :lach: Die werden nächstes mal auf jeden Fall gegen hearthguard (= Legionäre) zu Fuß ausgetauscht.

A propos Legionäre zu Fuß: keinen Kommentar deinerseits zu meinem Selbstmordattentäter? :naughty: *

Zum Schluss und angeheißt durch das eine oder andere Bierchen, dass ich im Verlaufe des Nachmittages genossen hatte wollte ich meine Japaner nochmal ausführen und ein Spieler, der nicht genannt werden möchte, erklärte sich bereit mit geproxten Iren zu spielen.

Danke Dir, dass mein Name in diesem Zusammenhang nicht erwähnt wurde ;D **

*

mein letzter überlebender Legionär hat in einem wagemutigen Angriff, aufgepumpt mit attack- und defense dice (zumindest soweit, wie man eine einzelne Figur aufpumpen KANN), den germanischen warlord in die Luft gesprengt, ist allerdings selbst in diesem Kampf gefallen. Letztlich ist das mit der Grund, warum sich der knappe Sieg für mich mehr wie eine Niederlage anfühlte: alle römischen Bürger (bis auf der Warlord) sind an diesem Tage gefallen; überlebt haben nur Auxiliare ohne römisches Bürgerrecht (= meine warriors)...

**

Niemand soll denken, ICH hätte so unüberlegt aufgestellt. Aber direkt NACH der Aufstellung meinte besagter anonymer Spieler, dass er eigentlich doch keine Lust zu spielen hätte und ich doch die Iren übernehmen solle. Und so kam es, dass ich im Moment der Niederlage auf der irischen Trainerbank saß, freilich ohne irgendwas mit der Aufstellung und der daraus resultierenden Niederlage zu tun gehabt zu haben oder überhaupt IRGENDETWAS getan zu haben... So ungefähr muss sich Prinz Max von Baden gefühlt haben, als man ihn im Oktober 1918 zum Reichskanzler ernannte, nur damit er als quasi erste und einzige Amtshandlung die Kapitulation verkünden durfte...

:lach: )

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The Clash of Warlords

Ein Saga Spielbericht

Beteiligte Fraktionen:

Halderth mit seinen Normannen

Disorganizer mit den Wikingermädels

Es lag ein schöner Morgen auf dem kleinen Gehöft und das Wetter versprach trocken zu bleiben. Sam der junge Kuhhirte hatte die Kühe bereits in ihren Pferch getrieben und machte es sich vor seiner einfachen Behausung gemütlich um ein wenig zu schnitzen,

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als von Süden her Hufgetrappel zu vernehmen war und ein normannischer Verband aufmarschierte. Sam bekam es mit der Angst zu tun, denn er hatte bereits viel von den Schandtaten der Normannen gehört, die über das Meer gekommen waren um England zu schröpfen. Als ob dies noch nicht genug Pech gewesen wäre, kam eine Horde Wikinger von Norden auf die weite Fläche marschiert. Was Sam allerdings etwas irritierte, es handelte sich dabei um ausschließlich weibliche Krieger und einige von ihnen waren sehr leicht bekleidet.

Nun hatten sich beide Kriegsherren gesehen und schnell wurde beiderseits die Kampfbereitschaft hergestellt. Die Normannen bildeten eine kompakte Formation, und brachten ihre Fernkämpfer flankiert von den erfahrenen Rittern in Stellung.

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Während die Wikingerinnen eine breit gefächerte Aufstellung einnahmen um den Gegner dazu zu zwingen, den Beschuss aufzuteilen.

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Nun bereiteten die Normannen sich vor, der Kriegsherr brüllte einige Befehle

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und die Bogenschützen zogen sich einige Fußbreit zurück.

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Was die Wikingerinnen als Zeichen sahen um sich in Bewegung zu setzen. Auf breiter Front stürmten sie vor, um möglichst bald den Kampf Frau gegen Mann suchen zu können.

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Einige der Wikingerinnen suchten vorerst hinter dem kleinen Wäldchen vor dem feindlichen Beschuss Schutz.

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Die Normannen legten an und ließen einen Sturm an Pfeilen auf die Feinde niedergehen und eine der Wikingerinnen blieb tödlich verletzt liegen.

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Aber unbeirrt rannten die Wikingerinnen weiter vor. Lediglich die Kämpferinnen, die im Wald Schutz gesucht hatten, blieben ein wenig zurück.

Nun kam auch Bewegung in die Truppen der Normannen und die Ritter wichen, angetrieben durch ihren Kriegsherren, ein wenig nach rechts aus, um sich eine bessere Angriffsposition zu erarbeiten. Wieder legten die normannischen Bogenschützen auf die feindlichen Kriegerinnen an und trafen vier der wilden Frauen.

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Die Armbrustschützen der Normannen legten ebenfalls an, konnten ihre Waffen aber nicht abfeuern, da sie offensichtlich von der holden Weiblichkeit der Feinde zu abgelenkt waren.

Einige der Wikingerinnen hatte offensichtlich, ob der Verluste, der Mut kurzzeitig verlassen, denn sie ließen sich einige Meter zurückfallen, der Rest stürmte aber unbeirrt vor.

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Angetrieben durch die Pilze die sie kurz vor dem Kampf gegessen hatten stürmten einige der Wikingerinnen, die besonders wild aussahen und landläufig als Berserker bezeichnet werden, blind vor Wut weiter vor, strandeten allerdings kurz vor den normannischen Rittern,

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was die Pferde mit nervösem Schnauben und tänzeln quittierten.

Aber ein beherzter Ruf des normannischen Kriegsherren veranlasste die Bogenschützen dazu, auf die Berserker anzulegen und alle in einem Hagel von Pfeilen zu töten.

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Endlich hatten die ersten Kriegerinnen den Feind erreicht und schlugen in die Armbrustschützen ein, was sechs der normannischen Krieger das Leben kostete. Eine der Wikingerinnen wurde im Kampfgetümmel zu Boden gerissen und erschlagen, doch dies änderte nichts daran, dass die verbliebenen normannischen Armbrustschützen zurückweichen mussten.

Ermutigt durch den Sieg ihrer Kameradinnen stürmten nun auch die Kämpferinnen, die bisher im Wald außer Sicht geblieben waren vorwärts.

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Nachdem der Kriegsherr der Normannen einige Befehle gebrüllt hatte und die Schlachtordnung wieder hergestellt war, schossen die Armbrust- und die Bogenschützen auf die Kriegerinnen, die sich eben noch im Nahkampf befunden hatten und töten fünf von ihnen. Die verbliebenen beiden Kriegerinnen wurden von den normannischen Edelleuten die als Flankenschutz der Armbrustschützen angestellt waren angegangen und erschlagen. Rechts galoppierten die normannischen Ritter vor und gaben so den Blick der wikingischen Anführerin auf den normannischen Kontrahenten frei.

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Dies sah sie als Gelegenheit, den feindlichen Anführer zu erschlagen und so doch noch einen Sieg erringen zu können. Sie stürmte vor um mit ihm den Zweikampf zu suchen, der Normanns gab seinem Schimmel die Hofe und mit einem sauberen Hieb trennte er den Kopf der Gegnerin von den Schultern.

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Die verbliebenen Wikingerinnen suchten, nach dem Tod ihrer Fürstin, ihr Heil in der Flucht und einige von ihnen wurden von den normannischen Pfeilen und Bolzen durchbohrt, wenn nicht noch schlimmeres!

Das Spiel endete nach der fünften Runde mit dem Tod des Warlords der Wikinger, womit die Siegbedingungen für das Szenario „Clash of Warlords†œ erfüllt war und die Siegpunkte durch getötete Einheiten keine Rolle mehr spielten.

Leider sind nicht alle Bilder sehr gut geworden und teilweise etwas überbelichtet, aber ich denke man kann dem Schlachtverlauf ganz gut folgen.

Über Feedback würde ich mich sehr freuen. Wie sollen zukünftige Spielberichte verfasst werden? Eher so, wie hier, erzählerisch, oder mit Angabe des Zuges und mehr Erläuterungen zu den Regeln und dem, was auf den Battleboards passiert?

So long

Der Chronist

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Wie sollen zukünftige Spielberichte verfasst werden? Eher so, wie hier, erzählerisch, oder mit Angabe des Zuges und mehr Erläuterungen zu den Regeln und dem, was auf den Battleboards passiert?

Eher erzählerisch, das liest sich einfach besser, unterhaltsamer.

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Danke für den unterhaltsamen Spielbericht! :)

Ich glaube auch, für diesen Bereich hier, wo man eher mit Schaufensterbummlern rechnen muss, die von den SAGA-Regeln wenig bis keine Ahnung haben, ist die Erzählform interessanter. Du kannst den nächsten Spielbericht ja mal unter größerer Einbeziehung der battleboards und Regeln schreiben und dann schauen wir mal, was das Publikum dazu sagt.

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Der nächste Termin steht nun, leider liegt er doch noch etwas weiter in der Zukunft, als mir lieb ist, aber das reale Leben fordert seinen Tribut!

Nächster Spieltag ist der 13.04. und ich hoffe wieder lustiges, schönes und vor allem kurzweiliges berichten zu können.

So long

der Chronist

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Ach, wir kriegen bestimmt vorher noch ein oder zwei Treffen unter der Woche und in kleinerem Rahmen hin, meinst Du nicht? Ich schau mal, was sich nächste Woche machen lässt...

Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder malen, der P500-Block ist schon über die Hälfte rum und ich hab noch nix abgeliefert...

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Hallo zusammen,

im Sagaforum habe ich es ja bereits erwähnt. Die Dänen sind auf Dauer nicht so ganz die Fraktion, die mich glücklich macht. Grund dafür ist, dass die Dänen auf Dauer sehr einseitig sind.

Tipps und eigene Überlegungen haben mich dahin geführt, dass ich etwas berittenes suche. In der engeren Wahl waren letztendliche Byzantiner oder Bretonen. Die Byzantiner decke ich mit meinen Japanern ja bereits ab, aber sie passen halt nicht so recht ins Setting und werden wohl, wenn ich das P500 überstehe, die meiste Zeit im Schrank stehen.

Also bleiben wohl nur die Bretonen übrig und ich plane sie als reine Reitertruppe, also komplett ohne Bauern, aufzustellen. In welchem Verhältnis ich aber Warrior und Hearthguard mische, weiß ich noch nicht.

Ich hatte schon darüber nachgedacht, vielleicht eine reine Hearthguardtruppe aufzustellen. Vorteil ist, ich bekomme meine Truppen IMMER aktiviert und die Einheiten sind bestmöglich geschützt. Allerdings tut dann jeder Verlust doppelt weh, weil man eben massiv in Unterzahl ist.

Mal sehen, ob ich es schaffe bis zum nächsten Großereignis im April zumindest die Minis zusammen zu haben um mal die ersten Tests durchführen zu können. Da sich meine Truppen dann wohl eh nur von der Schildform unterscheiden werden (Kiteschilde für Hearthguard und Rundschilde für Warrior) werde ich erstmal recht flexibel testen können, bevor ich die Schilde anbringe.

So long

Woyzech

P.S. Die Dänen werden aber weiterhin ein gutes Zuhause bei mir haben, so kann ich mal variieren und wenn man sie nur gelegentlich einsetzt, sind sie bestimmt auch nicht mehr so langweilig. ;)

bearbeitet von Woyzech
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Reine Reitertruppe wäre mir zu einseitig und ist auch nicht in der Lage Häuser zu besetzen.

Ich würde zumindest 1 Einheit Krieger zu Fuss mitnehmen. Differenzierung Krieger/Heathguard mit Rund/Kite-Schild gefällt mir gut (hat dazu auch noch den Vorteil,daß man sich Speer/Schild Krieger von anderen Fraktionen ausleihen kann ;) )

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Am Freitag haben der Woyzech und ich unser erstes 6-Punkte Spiel gemacht. Ich habe Fotos gemacht, die aufgrund der dem gegebenen Anlass entsprechenden, schummrigen Beleuchtung ziemlich pixelig geworden sind.

Ich schreibe den Bericht dann mal weniger erzählerisch und dafür näher am Spiel als der letzte Bericht vom Woyzech. Dann können die Leser sagen, was von beiden ihnen besser gefällt und wie wir das in Zukunft machen sollen.

Gespielt wurden Woyzechs neue Bretonen (ein Misch aus Walisern und Conquest-Normannen) gegen meine Franken. Nach der Aufstellung sah das Ganze so aus (man sollte noch dazu erwähnen, dass wir uns aufgrund des vielen Geländes und der vielen Reiter dazu entschlossen, die Zäune des Bauernhofes bei Bewegungen und Kämpfen einfach zu ignorieren):

attachment.php?attachmentid=200920&stc=1&d=1363611045

links Bretonen, rechts Franken, jeweils von oben nach unten:

Bretonen:

-4 mounted hearthguard (1 Punkt)

-8 mounted warriors (1 Punkt)

-Warlord (free)

-6 mounted hearthguards (1,5 Punkte)

-6 mounted hearthguards (1,5 Punkte)

-8 mounted warriors (1 Punkt)

Insgesamt hatte der Woyzech da eine ganz unangenehme Armee aus dem Hut gezaubert. Alles beritten und damit schnell, was in Kombination mit der Stärke der Bretonen - alles hat Fernkampf, die ganze Armee ist darauf ausgelegt, den Gegner auszutanzen und Nahkämpfe wo immer zu meiden - ein nerviges Spiel erwarten ließ. Dazu hatte er noch 4 der 6 Punkte in berittene Elite investiert; ein Spaziergang würde das sicher nicht...

Franken:

-8 warriors (1 Punkt)

-12 levies (1 Punkt)

-Warlord (free)

-6 mounted hearthguards (1,5 Punkte)

-6 hearthguards (1,5 Punkte)

-8 warriors, armed with bows (1 Punkt)

Meine Armee war in mehrfacher Hinsicht experimentell: erstmal war das ja erst mein zweites Spiel mit Franken und da die nicht leicht handzuhaben sind, war da noch einige Übung nötig. Zweitens habe ich bis zu diesem Spiel immer komplett ohne Fernkampf gespielt, während ich in diesem Spiel sogar zwei Fernkampftruppen mitnahm. Krieger mit Bögen (von denen ich mir auf dem Papier nicht viel versprach, aber die ich mal testen wollte), sowie levies mit Wurfspeeren. Mein Plan sah vor, mit den Fernkämpfern möglichst viel Schaden zu machen und dann mit den beiden berittenen Eliteeinheiten die geschwächten Gegnerregimenter zu überrollen.

Wir entschieden uns gegen ein Szenario und spielten das klassische "6 Runden auf die Mütze und dann Siegpunkte zählen".

Ich bekam den Anfangswurf und nutzte Exploitation (4 extra Saga dice, dafür in meiner Runde nur activations und keine Nah- oder Fernkämpfe), um mit den Wxtrawürfeln meine levies und meine Bogenschützen vorzuziehen. Den Rest meiner Truppe hielt ich noch zurück und benutzte die restlichen Saga dice um meinen battle pool zu füllen und mich auf den Ansturm der Bretonen vorzubereiten.

Der Bretone wirderum nutzte seine Würfel fast komplett zum vorwärtsbewegen. Somit sah Runde 1 nichts aufregendes und zu Beginn von Runde 2 sah die Situation so aus:

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In Runde 2 aktivierte ich meine levies und unterstützt von ein aar zusätzlich generierten attack dice warfen sie mit ihren Wurfspeeren 2 berittene Krieger raus. Anschließend aktivierte ich sie mit Oppression (meine Lieblingsfähigkeit; soviele Einheiten kostenlos und ohne Fatigue zu generieren aktivieren, wie man Würfel im battle pool hat) noch ein weiteres mal und warf wieder auf die Krieger, woraufhin wieder zwei Krieger fielen. Damit war die Einheit schonmal halbiert! Den Rest meiner Würfel nutzte ich für defensive Aktionen, um den unvermeidlichen Gegenschlag gegen die levies abmildern zu können.

Die Bretonen ließen sich nicht lumpen und zogen einen engen Ring um die levies. Wie es sich für Bretonen gehört, mieden sie dabei den Nahkampf und bearbeiteten die levies mit Wurfspeeren; sowohl von den verbliebenen Kriegern als auch von den hearthguards ganz außen und dem Warlord. Trotzdem schafften sie es nur, zwei levies rauszuwerfen. Puh!

Der Tisch zu Beginn von Runde 3:

attachment.php?attachmentid=200922&stc=1&d=1363611045

Zu Beginn meines Zuges aktivierten die Bretonen eine ihrer nervigsten Fähigkeiten: in der Runde des Gegners dürfen die Bretonen damit alle berittenen Einheiten auf einmal aktivieren! Diese Bewegung darf sie nicht innerhalb von 6" (die Reichweite von Wurfspeeren) an einen Gegner heranbringen; das ist also nicht zum angreifen geeignet, aber sehr gut zum weglaufen... Die Bretonen nutzten diese Fähigkeit, um unten auf dem Hügel vorzustürmen, in der Mitte leicht näher zu kommen, sowie die oben wankende Stellung in Richtung Mitte zu ziehen.

Ich aktivierte wieder meine levies und setzte den dezimierten Kriegern nach, die ich auch auslöschen konnte. Dann wollte ich mit den Bogenschützen unten ebenfalls angreifen, zog sie auf den Hügel - und übersah ein entscheidendes Detail: im Gegensatz zu Wurfspeer-Fernkämpfern brauchen Bögen eine Extra-Aktivierung um zu schießen :mauer:

Tja, damit hatte ich die Bogenschützen auf dem Präsentierteller ausgebreitet... Ich entschloss mich, fortan nie mehr Bogenschützen mitzunehmen, sondern bei den levies mit Wurfspeeren zu bleiben.

In der Runde der Bretonen hatte der Woyzech offensichtlich die Nase voll von den nervigen levies und pumpte fast alle seine Würfel in deren Vernichtung: wie die apokalyptischen Reiter brachen der Warlord und 6 hearthguards über die armen Bauern herein und vernichteten sie bis auf den letzten Mann. Der bretonische Warlord sollte sich den Beinamen "Bauernschlächter" an diesem Tage redlich verdient haben... Zusätzlich griffen die Bretonen die Bogenschützen auf dem Hügel an und töteten alle bis auf einen.

Zu Beginn von Runde 4 habe ich leider vergessen, ein Bild zu machen, deshalb direkt weiter im Text. Ich entschloss mich, diese Runde mal ein wenig aus der Reserve zu kommen und auf Angriffsmodus zu schalten. Der Battle Pool war gut gefüllt, auch sonst waren die Würfel ganz günstig und somit gab ich der schweren Reiterei in der Mitte den Angriffsbefehl. Die angemalten Reiter zogen dank Warlord-Aktivierung Richtung Wald und anschließend dank Oppression-Aktivierung günstig in die Flanke der oberen 6 bretonischen Elitereiter; ebenjene, die vorher meine Bauern ausgelöscht hatten. Während alle 6 Reiter von mir kämpfen durften, konnten nur 4 bretonische Reiter zurückschlagen. Der Kampf brachte 3 gefallene bretonische, sowie einen gefallenen fränkischer Reiter. Die verbliebenen drei Bretonen zogen sich zu ihrem Warlord zurück.

Auf der unteren Flanke kam es ganz ähnlich; mit einer regulären Aktivierung zogen meine silbernen Reiter in Richtung Mitte, um anschließend mit der Oppression-Aktivierung jenen Kriegern in die Seite zu fallen, die soeben meine Bogenschützen auseinandergenommen hatten. Als der Staub auf dem Schlachtfeld sich wieder legte, lagen 2 fränkische und 6 bretonische Reiter reglos in ihrem Blut. Die überlebenden zwei Reiter flohen was das Zeug hielt wieder in die Richtung, aus der sie gekommen waren.

An der Stelle fiel mir dann auf, dass ich vorhin vergessen hatte, ein Bild zu machen. Hier also das Bild von der Mitte der 4. Runde:

attachment.php?attachmentid=200910&stc=1&d=1363604851

In der bretonischen Runde unterbrachen die Reiter auf dem Hügel ihre wilde Flucht, drehten um und erlegten den letzten Bogenschützen mit ihren Wurfspeeren. In der Mitte sammelte der Warlord die drei verbliebenen Reiter in seiner Nähe ein und griff mit ihnen zusammen meine bemalten Reiter an. Dem Wüten des Warlordes konnten meine Reiter nicht standhalten und 3 von 5 fielen. Im Gegenzug schaffte es es nicht, auch nur einen bretonischen Reiter mitzunehmen.

Zu Beginn von Runde 5 habe ich dann wieder kein Foto gemacht, erst am Ende dieser Runde wieder.

Zu Beginn meiner Runde aktivierten die Bretonen wieder ihre Nerv-Fähigkeit und aktivierten alle berittenen Einheiten. Die Krieger unten auf dem Hügel zogen sich zurück, der Warlord und seine 3 Gefährten zogen Richtung untere Flanke, offenbar um die nun frei über den Hügel kommenden silbernen Reiter abfangen zu können. Die noch unverwundete 6er Einheit bretonischer Reiter überquerte die Mittellinie und war offenbar willens, sich im bretonischen Zug gefährlich nah an meinen Warlord anzuschleichen...

Ich aktivierte meine silbernen Reiter und setzte den fliehenden Kriegern nach, die ich mit der zweiten Aktivierung durch Oppression auch erreichte und auslöschte. Ansonsten nutzte ich den Rest meiner in dieser Runde nicht sehr glücklich gefallenen Würfel, um mich auf den bretonischen Angriff vorzubereiten.

Die Bretonen eröffneten ihre Runde mit einer Aktivierung ihrer 6er-Einheit... und an diesem Punkt beging ich den spielentscheidenden Fehler: ich wurde gierig!

Ich hatte für den Fall, dass die Bretonen sich dem Warlord nähern, extra einen Würfel auf Planification, der fränkischen Abhau-Ability. Man darf eine gegnerische Bewegung unterbrechen und sofort eine eigene Einheit aktivieren. War also gedacht (und wäre auch perfekt gewesen), um mit meinem eigenen Warlord vor den 6 gefährlich nahe kommenden Reitern abzuhauen. Stattdessen wurde mir plötzlich gewahr, dass meine silbernen Reiter sehr nah am gegnerischen Warlord standen. Ich entschloss mich also, beim Angriff auf meinen Warlord auf meine defensiven abilities zu vertrauen und mit der Zusatzaktivierung stattdessen SEINEN Warlord mit meinen silbernen Reitern anzugreifen, der Bretone hatte nämlich KEINE defensiven abilities für diese Runde mehr aktiviert!

Tja, es kam wie es kommen musste: meine Reiter prallten wirkungslos am bretonischen Warlord ab, im Gegenzug verlor ich meinen Warlord an die Bretonen. :doh:

Zu Beginn der letzten und 6. Runde sah das Spiel dann düster für die Franken aus:

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Ich lag in der letzten Runde aufgrund der fatalen 5. Runde nun 2 Punkte hinten und hatte mit dem verbliebenen Rest kaum noch Möglichkeiten, diesen Rückstand einzuholen. Ich entschloss mich, wenigstens noch den Versuch einer Gegenwehr zu unternehmen und schickte meine Krieger am oberen Rand - die bisher nicht viel gemacht hatten - in den Nahkampf mit den 4 bretonischen Elitereitern. Auch dieser Angriff prallte mehr oder weniger wirkungslos ab, in der bretonischen Runde wurden die Krieger dann von den bretonischen Reitern ausgelöscht, genauso wie mein letzter silberner Reiter, der noch vom bretonischen Warlord und seinen Kumpanen eingeholt wurde.

Spielende: ein deutliches 7:3 für die Bretonen

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Meine wichtigsten Fazits aus diesem Spiel sind, dass levies besser sind als ihr Ruf, warriors mit Bogen nutzloser Mist sind und man seinen Warlord nicht einem riskanten Manöver aussetzen sollte, weil sein Verlust einfach viel zu schmerzhaft ist.

Was der Woyzech für Fazits gezogen hat, sagt er uns besser selbst; ich vermute aber, mindestens eine seiner Lehren hat was mit der Basegröße bei Kavallerie zu tun... ;)

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bearbeitet von Annatar
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Erstmal vielen Dank für den schön zu lesenden und gut nachvollziehbaren Spielbericht. Für jemanden wie mich, der zum einen Live dabei war und zum anderen die Regeln von Saga kennt, war das durchaus eine gute Möglichkeit, dass Spiel nochmal Revue passieren zu lassen.

Du hast vollkommen recht, mein Fazit beschäftigt sich zum einen mit den Basegrößen berittener Einheiten, denn die Leihwaliser der Pinselfee hatten, wie man sehen kann, die großen runden Bases, was viele Nachteile mit sich brachte. Die typischen Kavalleriepases

meiner eignenen Truppen oder die hübschen Ovalbases, deiner Franken, sind da wesentlich praktischer und werden wohl auch bei den Walisern Einzug halten.

Zu den Bretonen ansich, kann ich nur sagen, dass sie mir viel Freude gemacht haben und das hat nichts mit dem Ergebnis des Spiels zu tun, sondern mit der Spielweise, die sie verkörpern. Die Fähigkeit "in all directions" die du als Nerv-Fähigkeit bezeichnet hast, gibt einem viel Sicherheit und man hat viele Möglichkeiten seine Truppen in Position oder Sicherheit zu bringen. Auch der Schaden, den die spitzen Stöcke anrichten ist durchaus befriedigend.

Ich denke mit den Bretonen werde ich viel Freude haben und meine Armeezusammenstellung erschien mir auch als praktisch und schlagkräftig.

Weiterhin stimme ich mit dir überein, was die Levies angeht, wobei ich glaube, dass Levies mit Bögen noch besser sind als die mit den Wurfspeeren, da sie sich nicht auf gefährliche 6" an den Gegner heranwagen müssen, um ihn bewerfen/beschießen zu können. Aber Krieger mit Bögen sind nur dann sinnvoll, wenn man, wie der Normanne, Fähigkeiten hat, die sie untersützen, ansonsten sind sie Kriegern, abgesehen von der leichteren Aktivierung in jeder relevanten Eigenschaft unterlegen. Es sind weniger Lebenspunkte und weniger Schuss. Sie haben die gleiche miese Rüstung und können daher die vier fehlenden Lebenspunkte nicht sinnvoll ausgleichen. Okay, Krieger bringen einen Würfel mit, aber das ist bei 6 Punkten eher unwichtig, wenn man es mit den Bauern nicht übertreibt, startet man eh mit 6 Würfeln.

Mittlerweile sind die Bretonen grundiert und die ersten vier Pferde mit den ersten Farbschichten versehen. Es gibt also bald etwas zu sehen und ich werde mir in Kürze noch einen weiteren Pack der schönen Conquest Normannen bestellen, um auch selbständig auf 6 Punkte zu kommen.

Es bleibt mir zum Schluss nur noch zu sagen, dass ich hoffe, dass es am Karfreitag bei dir klappt, Halderth hat schon zugesagt und brennt darauf seine Normannen ins Feld zu führen. Vielleicht kannst du ja Disorganizer noch anspitzen, dass er seine keltischen Iren auch mitbringt und sie mal antestet.

So long

Woyzech

P.S. Was sagt denn die werte Leserschaft, welche Form der Berichtserstattung findet ihr besser?

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Ich schreibe den Bericht dann mal weniger erzählerisch und dafür näher am Spiel als der letzte Bericht vom Woyzech. Dann können die Leser sagen, was von beiden ihnen besser gefällt und wie wir das in Zukunft machen sollen.

Mir gefällt beides. Wichtig sind mir Bilder - finde es immer spannend andere Tische und Gelände zu sehen.

Finde es auch schön, wenn Armeekomposition,spielerische Entscheidungen komentiert/erklärt werden.

Danke!

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Erstmal vielen Dank für den schönen Bericht, da bekomme ich fast schon Lust auch ein Ründchen Saga zu spielen :ok: .

@ Kritik`

Farbe+Figuren=:ok:

Silber+Grau=:verbot:

@ Bericht

Vom Prinzip her würde ich Florians Version bervorzugen, die erzählerische Variante lässt den Kern der Sache (TT Spiel und nicht bebilderte Novelle) etwas zu sehr in den Hintergrund tretten.

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Erstmal vielen Dank für den schönen Bericht, da bekomme ich fast schon Lust auch ein Ründchen Saga zu spielen :ok: .

Niemand wird dich davon abhalten, dich diesem tollen Spiel zu widmen :ok:

@ Kritik`

Farbe+Figuren=:ok:

Silber+Grau=:verbot:

Jajaja, ich tu ja schon, was ich kann. Würdest Du hin und wieder in mein P500 schauen, wüsstest Du um meine langsamen aber stetigen Fortschritte ;)

Vom Prinzip her würde ich Florians Version bervorzugen, die erzählerische Variante lässt den Kern der Sache (TT Spiel und nicht bebilderte Novelle) etwas zu sehr in den Hintergrund tretten.

Wir könnten ja beim nächsten Mal ein Misch ausprobieren: eine erzählerische Variante, mit spieltechnischen Details in Spoilern versteckt.

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