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Wassermann

アニメファンの会議 - Anime fan no kaigi - (Wassermanns und Darius' Animetreff) 2

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@Wasserman,

also in der Version von Titan die ich schaue, fliegen munter Körperteile und genug Blut um meine Wohnung zentimeterdick damit zu streichen.

Oder wo schaust du?

Gibt doch nur eine Version soviel ich weis?

Ist ja nicht so, das es schon die FSK6 Rtl2 um 15:20 ausgestrahlt Version davon gibt (die wohl nicht viel zeigen könnte, da geht ne Folge dann wohl 10 minuten ;) )

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@Wasserman,

also in der Version von Titan die ich schaue, fliegen munter Körperteile und genug Blut um meine Wohnung zentimeterdick damit zu streichen.

Ja, Blut. Deswegen ja 16. Für Pokito fressen die Riesen ja auch nicht die Menschen, sondern entführen sie wohl nur... :D

Die 18er-Version wird es leider nur auf BluRay geben. :(

@ Kuanor: Langsam, ja, dafür aber eben auch sehr sehr groß^^ Und machen wir uns nichts vor, egal, was jeder sagt: Auf die Größe kommt es an. ;D

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also mir ist es blutig genug, und auch wenn ich den manga nur am Anfang gelesen habe, erschien der mir nicht arg blutiger.

Woher willstdu wissen das ne 18er Bluray rauskommt?

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Mushibugyou habe ich auch schon ne weile mitverfolgt (bin bei Folge 6 oder 7) und finde die serie weder ganz schlecht noch werde ich damit so richtig warm - liegt zum teil an den Charaktern (wirklich sympatisch ist hier irgendwie nur Nagatomimaru), aber ansich ist er insgesamt irgendwie ein bisschen zu "Blatt" ohne dabei wirklich Witzig zu sein - mal schauen ob es besser wird...

Bei Shingeki no Kyojin ist die Erzählweise z.Z. wirklich etwas "träge" allerdings haben sie jetzt mit Levi einen Charakter eingeführt den man einfach mögen muss - bin auf alle Fälle gespannt.

Hoffe der link zu Souleater hat funktioniert - mit Dub würde ich mir auch kein Anime antun wollen...

Weis jetzt nicht obs im Älteren Tread schon besprochen wurde (ich hatte sie schonmal erwähnt aber nicht wirklich ausgeführt) zwei etwas ältere gute Anime sind zum einen:

[c] the money of soul and possibility control: Problem des Animes ist, dass er zu viel Inhalt in viel zu wenige folgen stopfen will, weshalb die vernünftige Erzählgeschwindigkeit zu Anfang plötzlich stark angezogen wird und seiner Anlage nicht mehr hinterher kommt - aber dennoch auf jeden Fall sehenswert (der Zeichenstiel ist ein wenig gewöhnungsbedürftig) und ein Anime der hätte wirklich groß werden können, wenn man ihm die doppelte Folgenzahl eingeräumt hätte.

Story ist recht simpel: Im Grunde geht es um Börsenspekulationen, Hedgfonding etc. welches hier durch Kämpfe zwischen sogenannten Assets die im Grunde die Personifikation der Unternehmen der Spieler darstellen in einer Paralelwelt namens "Financial District" ausgetragen. Für gewonnen Spiele gibt es Geld was in der "echten Welt" normal verwendet werden kann und dadurch dort den Markt überschwemmt.

Der Einsatz der Spieler ist dabei die eigene Zukunft bzw. Gegenwart im wahrsten sinne de Wortes (was oft zum Selbstmord führt) die Spieler sind dabei aber Gezwungen regelmäßig zu spielen...

Das ständig in die Wirtschaft eingeführte Spekulationsgeld baut dabei aber eine riesige Finanzielle Blase auf die irgendwann platzt, das Ergebnis ist ein Crash der für das entsprechende Land die gleichen Konsequenzen hat wie die Niederlage für die einzelnen Spieler - und die Japanische Blase hat ihre maximale Ausdehnung erreicht...

Deadman Wonderland: Eins vornweg das ist ein Anime mit unbefriedigend offenen Ende (der Manga wird weitergeführt der Anime anscheint nicht) ist nen Shounen mit einer eher einfach gehaltenen Story: Der Protagonist ist Schüler und einziger überlebender eines größeren Massakers an seiner Klasse, was ihm Angehängt wird wofür er die Todesstrafe erhält.

Dazu kommt er in ein Spetzielles Gefängnis was gleichzeitig ein Vergnügungspark ist wo die Gefangenen zur Unterhaltung des Publikums und damit der Finanzierung des Gefängnisses gegeneinander Antreten müssen - die Sieger bekommen Creditpoints, wofür sie sich verschiedene Sachen (inklusive Haftverkürzung) kaufen können, u.a. ein Bongong welches für die Todeskandidaten überlebenswichtig ist, da sie ständig ein langsam wirkendes Gift über ihr Halsband Iniziert bekommen, welches sie umbringt wenn sie nicht täglich eins diese Bongongs essen.

Der Protagonist ist aber nicht nur der einzige überlebende des Massakers, sondern dabei wurde ihm auch ein sogenannter "Sündenzweig eingepflanzt" welcher ihn befähigt "Blutmagie" einzusetzen und ihn damit zu einem sogenannten Deadman macht.

Davon gibt es einige mit unterschiedlichen Fähigkeiten und sie werden in einem Geheimkomplex unter dem Gefängnis erforscht und müssen dort in inoffiziellen Turnieren gegeneinander Kämpfen...

Wie gesagt ist die Story also recht einfach gestrickt, das Anime aber recht Stimmungsvoll - hier mal ein Link zum Opening (das hätte ich durchaus gern weiter geschaut):

Ps: Bin Gerade auf noch ein Anime Gestoßen, welches sich als Leckerbissen entpuppen könnte: Mirai Nikki TV

Ich war durch das starke Opening darauf aufmerksam geworden (

) allerdings fing es etwas zu ruhig an wird dann aber schnell besser - tatsächlich scheint es hier einen Haufen hochinteressanter Gehirne zu geben.

Die Story ist auch wieder recht simpel: Der Protagonist reagiert auf seine Umwelt leicht ängstlich Vermeidend führt aber zwanghaft Handytagebuch zu allem was in seiner Umgebung abläuft und hat einen Fantasiefreund namens Deus Ex Machina, der der Gott über zeit und Raum ist.

Dieser wiederum verändert das Handytagebuch so, dass es plötzlich die Zukunft vorhersagt (die Einträge die der Proband zukünftig schreiben wird werden auf ihm bereits angezeigt).

Das ganze hat aber ein paar Haken - der erste ist, dass sein Leben nun an sein Tagebuch gebunden ist (wird dass Handy beschädigt geht er selbst drauf) der andere ist, dass Deus Ex Machina, zwar in seine Fantasy lebt; aber nicht ausschließlich in Seiner...

...so hat er 11 anderen Tagebuch-Fetischisten vergleichbare Tagebücher vermacht und das auch nicht ganz uneigennützig denn nun hält er ein großes Survival-Game ab, bei dem der letzte überlebende Tagebuchbesitzer ihn als Gott von Raum und Zeit beerben darf.

Jedes der Tagebücher hat dabei besondere Fähigkeiten und schwächen abhängig davon was derjenige vorher darin festzuhalten pflegte (das Tagebuch des Protagonisten beschreibt z.B. was in seiner direkten Umwelt abläuft ist aber nicht Selbst-reflektierend usw.) - mit wie gesagt interessanten Denkstruckturen bei den Mitspielern klingt das doch nach einem interessanten Spiel (ich weis was als nächstes Geschehen wird und kann dadurch die Zukunft direkt beeinflussen, aber ich auch weis das du weist, das ich weis... usw.)

bearbeitet von Darius Dunkelmond

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Bei Shingeki no Kyojin ist die Erzählweise z.Z. wirklich etwas "träge" allerdings haben sie jetzt mit Levi einen Charakter eingeführt den man einfach mögen muss
Auf alle Fälle! Rivaille ist einfach jemand, der... ja, einfach stimmig ist. Im Manga hab ich ihn anfangs falsch eingeschätzt (was häufig passiert und wohl irgendwo auch der Fantasie geschuldet ist; in einer Szene dachte ich mir, gleich springt er rein und es kommt zum BDSM-Rape :D - ich will da nicht großartig spoilern, aber wenn die Szene kommt, wirst du schon wissen, was ich gemeint habe ;)), aber je weiter es ging, desto klarer wurde das Bild von ihm.

Auf der einen Seite hat Rivaille natürlich "Angst" vor Eren als Titan, aber gleichzeitig auch, kA wie ich es beschreiben soll, irgendwo fast schon väterliches Vertrauen in ihn. Wobei Vater da wohl das falsche Wort ist, das geht deutlich darüber hinaus. Aber ich will da auch nicht zuviel schreiben.

Hoffe der link zu Souleater hat funktioniert - mit Dub würde ich mir auch kein Anime antun wollen...
Jau danke. Und Dubs sind gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie haben Vor- und Nachteile. Wobei vieles auch Pokito geschuldet ist. :D

Das Beste ist da ja immer noch Naruto, während es "kinderfreundlich" synchronisiert wurde (und so das letztliche Aufeinandertreffen zwischen Sasuke und Itachi überhaupt keinen Sinn mehr ergibt), sind zumindest die Stimmen dem Alter angemessen. Ein 12-jähriger Sasuke klingt im Deutschen zumindest nicht wie ein 45-jähriger Säufer. ;)

Zumal ich bei Originalen auch häufig ein Problem habe. Bestes Beispiel ist 07-Ghost (der wirklich gut ist, da werd ich später was dazu schreiben), bei dem ich beim Hauptcharakter die ganze Zeit das Gefühl hatte, Wolfram von Bielefeld aus Kyo Kara Maoh! würde da sein. Oder Robert Hayden aus Ueki no Housoku. Markante Stimmen haben halt leider oft das Problem der Wiedererkennung.

Genauso bei Shingeki no Kyojin, dazu muss ich sagen, Yuuki Kaji gehört zu meinen absoluten Lieblingssprechern (viele Animes hab ich mir nur angeschaut, weil er darin spricht), aber Herrgott, es ist echt nicht leicht, da ständig zu differenzieren.

Auf der anderen Seite natürlich das gleiche auf Deutsch. Konrad Bösherz ist ja durch Yu-Gi-Oh! auch irgendwie gekennzeichnet. Aber da hatte ich zumindest das Gefühl, dass er versucht, mit jeder Rolle auch seine Art anzupassen. Bei den Japanern ist das häufig einfach nicht der Fall. Auf der anderen Seite ist Japanisch eine melodischere Sprache als Deutsch.

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Also, drei Animes oben erwähnt, stellen wir die drei mal kurz vor:

Ueki no Housoku

Ueki ist ein ganz normaler japanischer Schüler. Mit der besonderen Fähigkeit, aus Müll Bäume wachsen zu lassen. (Pause für Lacher) Was sich trashig anhört, ist überraschend durchdacht. Der Hintergrund:

Fangen wir im Anfang an. Denn im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Wenn jetzt jemand Angst hat, dass das hier eine Bibelstunde wird: Keine Sorge. Denn Gott will seinen Posten nicht länger durchführen. Also wählt er 100 Gottkandidaten aus, die seinen Posten übernehmen können. Um zu entscheiden, wer von diesen Kandidaten dann tatsächlich der nächste Gott werden wird, müssen diese in einem Turnier antreten. Allerdings nicht eigenständig, nein, sie müssen eine Person auf der Menschenwelt finden und dieser eine Fähigkeit geben. Mit dieser Fähigkeit nehmen sie automatisch am Turnier teil. Doch wer ausscheidet, in einem Kampf also bewusstlos wird oder stirbt, scheidet aus und verliert seine Fähigkeit. Derjenige Kandidat, dessen Teilnehmer gewinnt, wird der nächste Gott. Der Teilnehmer an sich erhält ein leeres Talent, eine beliebige Fähigkeit, die selbstverständlich nicht nur etwas gutes sein muss (aber auch etwas absurdes sein kann, wie eine tolle große eigene heiße Quelle zu finden)...

Allerdings müssen sie da einige Regeln beachten. Wird ein Unbeteiligter mit einer Fähigkeit angegriffen, verliert der Anwender eines seiner Talente. Hat eine Person kein einziges Talent mehr übrig, verschwindet diese. Die Fähigkeiten selbst reichen dabei von, wie oben bereits erwähnt, Bäume aus Müll wachsen zu lassen, über Wasser in den Mund nehmen und Feuer spucken sowie aus seinem eigenen Schatten Lehmmänner oder Roboter entstehen zu lassen, aus Tomaten Lava fließen zu lassen, bis hin zu Seifenblasen, die ein Gewicht drastisch reduzieren oder erhöhen können, wenn sie etwas umschließen (und viele viele mehr).

Aber Ueki will die Baumfähigkeit haben, weil er nach seiner Gerechtigkeit lebt, und etwas für seine Menschen in der Umgebung und die Umwelt tun muss. Deswegen nimmt er auch am Turnier teil, um das leere Talent vor den Bösen zu beschützen.

Der ganze Anime ist... ja, merkwürdig? Ich habe ihn komplett angeschaut, sind ein bisschen über 50 Folgen, und er ist auch durchaus lustig, wobei ich mir teilweise nicht sicher war, ob das beabsichtigt war oder nicht, weil die Absurdität teilweise immer weiter gesteigert wird. Gut, dass Gott ein Säufer ist, der mit Nutten rummacht, das habe sogar ich als gläubiger Christ schon immer gedacht. Dass jemand in fast jeder Situation die falsche Entscheidung trifft, ja, solche Menschen kenne ich auch. Dass Ueki gegen Himmelswesen selbst antreten muss, die nicht nur eine besondere Fähigkeit, sondern auch besondere Waffen haben, nun gut, ja, das war zu erwarten. Dass sich eine kleine gelbe Armschiene in ein riesiges gelbes Monster verwandelt mit 10 Augen und einem Trainingsmagen, in welchem Himmelswesen ihre Fähigkeiten verbessern können - hey, geschenkt! Und an dieser Stelle höre ich lieber auf, denn wir sind noch nicht mal bei Episode 20 angekommen...

Kyo Kara Maoh!

Yuri ist ein ganz normaler japanischer Schüler... Moment, den Satz kenne ich irgendwoher... der von Rüpeln das Klo heruntergespült, und in einer fremden Welt in der nur Deutsch gesprochen wird (allerdings kein "richtiges" Deutsch, also nicht so peinlich verstümmelt wie bei NGE, sondern eine Fantasiesprache, die Deutsch sein soll), landet. Dort soll er der nächste Dämonenkönig werden.

... ich habe so leicht das Gefühl, dass ich hier immer nur Animes vorstelle, die eine total abstruse Handlung haben, kommt das noch jemandem so vor? ... wie auch immer...

Der Anime selbst ist als Shounen-Ai klassifiziert, was allerdings nicht wirklich zutrifft. Gut, in Folge 2 kommt es zu einer Verlobung zwischen Yuri und den im vorherigen Post erwähnten Wolfram von Bielefeld (diese beiden adoptieren später auch ein Kind, und sind dann Papa und Papa), und es hegen mehrere Kerle Gefühle für Yuri, diese gehen aber weit über ein sexuelles Verlangen hinaus, und auch sonst gibt es keine Knutschereien, sexuelle Handlungen, etc. (im Gegenteil, Yuri will eig. gar nicht mit einem Mann verlobt sein - aber welcher Dämonenkönig löst schon eine Verlobung auf?), höchstens ab und zu mal ein paar Schwärmereien vom ohnehin sehr sehr merkwürdigen Günter.

Der Hintergrund ist auch schnell erzählt, parallel zu unserer Welt, existiert eine weitere, mittelalterliche Welt. Gegründet vom Begründer (sehr einfallsreich, ich weiß), der anschließend über diese Welt herrschen wollte, existierten Menschen und Dämonen nebeneinander (was auch zu Mischlingen führte - und selbstverständlich auch Rassismus). Doch der Begründer wollte diese Welt wieder vernichten, und so war es am ersten Dämonenkönig, dem Einzigartigen, den Begründer zu vernichten. Doch dieser war zu mächtig, um ihn völlig zu zerstören, und so wurde er in 4 Truhen gesperrt, und 4 Vertraute des Einzigartigen wurden zu Schlüsseln dieser Truhen (hier unterscheiden sich dann letztlich auch die Romane und der Anime).

Nun nicht mehr der Willkür ausgesetzt, fingen Menschen und Dämonen wieder an, sich zu bekämpfen, was zu einem Brauch führte, dass jeder, der 16 Jahre alt wird, sich entscheiden muss, wo er leben will.

Kommen wir also wieder zurück zu Yuri, der gerade das erste Mal durchs Klo gespült wurde (und wie er feststellen muss, ist der Wassertransportweg die einzige Möglichkeit, die Welten zu wechseln). Als Dämonenkönig will er alles anders machen. Er will keine Kriege mehr sehen, sondern nur noch die Menschen und Dämonen friedlich nebeneinander existieren sehen. Aber welcher Mensch würde schon einem menschlichen Dämonenkönig glauben? Und so erlebt er Tag für Tag Intrigen, Entführungen, Kämpfe, und muss diese als König miterleben - und teilweise auch selbst entscheiden. Ohne genau zu wissen, welche Vergangenheit jeder einzelne seiner Untergebenen in sich trägt.

Wie schon erwähnt, der Anime wird als SA klassifiziert, aber es gibt so ziemlich gar keine romantischen Momente (außer in einer OVA). Daneben bietet er aber gute Kampfszenen, Magieanwendungen, beeindruckende Effekte. Und man hat immer das Gefühl, dass ein bisschen Sozialkritik mitschwingt. Dennoch ist auch der Comedyfaktor sehr groß, auch geschuldet durch Yuris Unwissen über diese Welt.

07-Ghost

Du bist tot und erscheinst vor Gott. Dieser sagt dir, dass du ihm drei Wünsche nennen kannst, die er dir im nächsten Leben erfüllen wird. Doch sobald sich alle drei Wünsche erfüllt haben, wirst du wieder sterben. Du wirst dich nicht daran erinnern, was du dir gewünscht hast, und du wirst dich auch nicht an dein vorheriges Leben erinnern. Was wirst du dir wünschen?

Bevor ich tief Luft hole, und den Anime beschreibe, kurz die Infos. 25 Episoden. Alternative Zukunft. Manchen Menschen ist es möglich, "Magie" einzusetzen, genannt Zaiphon. Dabei müssen sowohl Worte, Bewegung, als auch Gefühle vermittelt werden. Der Handlungsort ist größtenteils eine Kirche, tatsächlich kommt aber nur kaum etwas spirituelles vor. Man sieht halt Nonnen und Bischöfe und wie Messen vorbereitet werden, aber: Gott tritt nicht in Erscheinung. Zumindest nicht der "gute" Gott, denn der Gott des Todes, "Verloren" wird aufgrund einer früheren Gegebenheit immer wieder auf der Erde wiedergeboren.

Um den Körper bzw. die Seele Verlorens zu fangen, unterdrücken, und schließlich zu töten, existieren die Seven Ghosts: Zehel (lässt sich auch als "Sichel" lesen. was dann mehr Sinn ergibt)), Fest, Profe (gemeint ist Profet), Relikt, Vertrag, Ea (könnte Ära, Eher, Ehe... was weiß ich sein) und Landkarte. Nach Verlorens Hinrichtung wurden diese aus einzelnen Fragmenten Verlorens geschaffen.

-ein paar hundert Jahre später-

Das Königreich von Raggs wird vom Barsburger Imperium in einem gigantischen Krieg vollständig vernichtet, woraufhin das Barsburger Imperium die komplette Kontrolle über die Bezirke hat - abgesehen von den Gotteshäusern, die immer noch nur dem Papst unterstehen.

Und das führt uns zu unserem Protagonisten, Teito Klein (was sehr sehr lustig ist, denn wirklich groß ist der Pimpf nun eher nicht ;)). Aus dem Krieg gegen Raggs von dort als Kampfsklave mitgenommen und auf die Militärakademie im 1. Bezirk geschickt, steht er vor seiner Abschlussprüfung, kann sich jedoch aus nichts aus seiner Vergangenheit erinnern. Nachdem er die Prüfung bestanden hat, trifft er auf dem Gang einen der Prüfer, Ayanami, und er erinnert sich an Fetzen aus seiner Vergangenheit, dass dieser Mann es war, der seinen Vater in Raggs getötet hat. Voller Wut greift er ihn daraufhin an - und wird verhaftet. Doch mit Hilfe seines besten Freunds, bzw. seines einzigen Freunds, Mikage - niemand sonst wollte mit dem ehemaligen Sklaven befreundet sein, bricht er aus, und flieht, während Mikage vor Ort bleibt und ebenfalls gefangen genommen wird.

Mit einem von Mikage bereitgestellten Hawkzile, sowas wie ein fliegendes Motorrad, entkommt Teito und fliegt damit so weit er kann, verfolgt vom Militär - bis er völlig erschöpft abstürzt, und von einem großen Mann mit weißem Umhang aufgefangen wird.

Diese Person ist niemand anderes als Bischof Frau von der Barsburger Kirche im 7. Bezirk.

Zusammen mit den Bischofs Castor und Labrador kämpft Frau gegen das Böse, besessene Seelen, etc. - und die drei kommen Teito sehr suspekt vor, bis er auf ihr Geheimnis stößt:

Bischof Labrador hat ein fast schon romantisches Verhältnis zu seinen Blumen;

Bischof Castor stellt Puppen her, die eine unmenschliche Schnelligkeit, Widerstandsfähigkeit und Ausdauer haben;

und Bischof Frau interessiert sich meistens nur für das, was schon in seinem Namen steckt: für Frauen. In Bibliotheksbüchern versteckt er heimlich seine pornographischen Hefte, einen spirituellen Anhänger hat er in ein Feuerzeug verwandelt, und er trinkt gerne mal einen über den Durst.

Doch wirklich glücklich ist Teito erst, als Mikage es auch schafft, zu entkommen und in die Kirche zu flüchten. Doch wie konnte er entkommen? Und schafft Teito es wirklich, die Bischofsprüfung, zu der er sich angemeldet hat, zu bestehen? Und letztlich kann Teito auch niemandem davon erzählen, welches Geheimnis er in sich bewahrt - obwohl es die drei Bischöfe schon längst herausgefunden haben, aber Teito sich nicht daran erinnern kann, dass sie dabei waren. Und was haben die Erzengel Raffael und Michael mit der ganzen Geschichte zu tun?

Leider endet der Anime nach dem ersten Teil der Geschichte, hält sich dafür aber ziemlich an den Manga.

Die Geschichte an sich wirkt weder aufgesetzt, noch zu komplex, ist manchmal bitterlich traurig, spannend, lustig, und man kann sich tatsächlich gut reinversetzen. Die Kämpfe sind zwar teilweise ein bisschen monoton, weil doch eher kurz, dafür ist die Entwicklung zwischen den Charakteren und ihre Beziehung zueinander sehr interessant zu verfolgen. Gerade die zwischen Teito und Frau, der eine ein perverser Bischof, der andere ein nerviges Kind, die aufgrund eines Fehlers mit einem Halsband ständig in der Nähe des anderen bleiben müssen, da sonst Teitos Hals explodieren wird, mitgeteilt von dem wie immer überaus charmant lächelnden Labrador:

98al51.jpg

Das will natürlich keiner von beiden, und Teito wird am Ende auch Fraus Schüler, weil sie dann doch besser miteinander umgehen können.

Alles in allem eine fantastische, durchaus auch immer wieder lustige Geschichte.

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... ich habe so leicht das Gefühl, dass ich hier immer nur Animes vorstelle, die eine total abstruse Handlung haben, kommt das noch jemandem so vor? ... wie auch immer...

Ich bin dazu geneigt, dir in diesem Punkt zuzustimmen;). Aber genau diese Abstrusität findet man in westlichen Sachen normalerweise nicht.

Das ist wohl einer der Hauptgründe, warum ich Animes wie Cowboy Bebop, Bokurano oder auch Mushishi mag^^. Jedenfalls Danke für die Zusammenfassungen :).

Auf der anderen Seite gibt es aber auch wirklich sehr realistische Animes - allen voran Planetes. Das ist das realistischste Science Fiction Werk, das ich kenne und nur zu empfehlen :).

@ Dubs:

Deutsche Stimmen gehen mir fast immer gegen den Strich (einzige Ausnahmen: Ghost in the Shell und Record of Lodoss War), aber sehr viele englische Dubs sind doch sehr gut gelungen. So sind z.B. die englischen Dubs von vielen (allen?) Sunrise.inc Produktionen imho sehr gut - die wurden afaik in einem kanadischen Studio synchronisiert, das wirklich sehr gute Arbeit leistet. Auch das Problem der markanten Stimmen ist da imho kaum vorhanden. So ist mir z.B. erst beim zweiten Ansehen von Gundam 00 aufgefallen, dass der Synchronsprecher des amerikanischen Präsidenten auch Sechs aus Gundam Wing synchronisiert hat - und der war immerhin ein Hauptcharakter.

Aber auch andere Serien, z.B. Kenichi the Mightiest Desciple, Last Exile, Planetes, Rurouni Kenshin oder Cowboy Bebop haben gute englische Dubs.

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... ich habe so leicht das Gefühl, dass ich hier immer nur Animes vorstelle, die eine total abstruse Handlung haben, kommt das noch jemandem so vor? ... wie auch immer...

Das ist ja aber erst mal eher positiv - ich hingegen habe das Gefühl das diene Serienvorstellungen teileise deutlich besser klingen als die Serien selbst sind:

07-Ghost habe ich schon vor ner weile geschaut und fand ihn ehrlich gesagt eher bla - ich weis auch nicht wirklich woran es liegt (wer ist eigentlich der Author) - irgendwie hat er was von nem (Vorsicht das klingt jetzt sexistisch, aber ich weis nicht wie ich es besser beschreiben soll) Frauenroman - sprich die männlichen Charaktere gingen mir igrendwie alle auf die Nerven (ich habe normalerweise weder ein Problem mit "Weicheeiern" noch mit Shōnen Ai, aber das ist es hier beides nicht - die Männlichen Charakter sind hier vielmehr ganz harte... ...Mädchen, die als Männer ausgegeben werden ohne dabei Transgedner, Homosexuell oder irgendwas zu sein - das hat nichts witzig/spritziges sondern wirkt einfach so, als wären weiblichen Rollen männlich besetzt worden.

K.a. ob ich mir da jetzt was einbilde, allerdings bin ich jemand der ein besonderes Augenmerk auf die Charakterausgestaltung legt (ist mir im Grunde wichtiger als die Story) und die fühlt sich hier ein bisschen an wie es ein schlechter Syncronsprecher täte (wenn der Vergleich verständlich ist) das gleiche hatte ich auch schon (wenn in deutlich weniger Ausgeprägter Form) bei Guardian of the Spirit und der ist ansonsten ziemlich gut, wenn auch für etwas jüngeres Publikum...

Ach ja, wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, das mein Problem da vielleicht an den weiblichen Authoren lege - meine Lieblingsshadowrunromane sind die von Maike Hallmann und wenn jetzt nicht jemand meint, dass die in Wirklichkeit ein Mann sei, betrachte ich damit zumindest diesen Ansatz als widerlegt...

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K.a. ob ich mir da jetzt was einbilde, allerdings bin ich jemand der ein besonderes Augenmerk auf die Charakterausgestaltung legt (ist mir im Grunde wichtiger als die Story)
... und die fand ich hier sehr gelungen. Du hast recht, sie ist nicht "männlich", sondern realistisch (aber da hatten wir ja bei Psycho-Pass schon das Problem, wo du dem armen Mann nicht einmal zugestehen konntest, unter PTBS zu leiden ;)). Nehmen wir doch einfach mal Teito.

Vor kurzem noch ein Versprechen gegeben, dass sie zusammen auf dem Schlachtfeld sterben werden und sich niemals im Stich lassen werden. Dann hat der beste Freund mehr als nur eine simple Straftat begangen um ihn zu befreien. Und zum Schluss unter dem Vorwand, er wäre eine Geisel gewesen, mit dem Wissen, dass jemand die toten Wachen entdecken würden, zurückgelassen und dem Militär ausgeliefert.

Dann kommt Mikage zur Kirche, und Teito bemerkt nicht einmal die kleinsten Veränderungen in seinem Verhalten. Er wird von Ayanami benutzt, und stirbt vor seinen Augen, und wieder kommen Teito Zweifel. Natürlich will er Rache nehmen. Dazu kommt alleine, dass er es nicht kann.

Dann lebt er mit dem Wissen, dass sein Vater für ihn gestorben ist. Etc. blabla, er sagt es ja selbst, jeder, der für ihn da war, musste früher oder später sterben. Deswegen hatte er auch solche Angst, erneute Bindungen zu finden.

Das gleiche gilt für die "männlichen" Charaktere der Kirche, denn, das wird im Anime nicht so recht deutlich:

Die Ghosts leben nicht und können auch nicht in den Himmel kommen. Wenn sie sterben, sind sie einfach nur tot. Jeder einzelne von denen lebt mit dieser Last, natürlich, um die Welt zu beschützen, aber eben auch mit dem Wissen, dass sie bisher, seit 1000 Jahre, alle gescheitert sind.

Denn die Ghosts erinnern sich alle an ihre früheren Leben. Und da kommt es immer wieder zu kämpfen. Dazu kommt, das wurde auch nur kurz in einer Folge angedeutet, als Teito und Hakuren in Fraus Zimmer geschlafen haben, wird im Manga aber auch deutlicher, dass Verlorens Sense, die Zehel nun im Besitz hat, ständig nach Teitos Seele giert und sie verschlingen will. Und das, obwohl Frau auf Teito aufpassen soll.

Wie gesagt, die Charaktere sind keine Machos, aber das würde eben auch gar nicht in ihre Rollen passen, da jeder einzelne mit seiner Last zu leben hat.

bearbeitet von Wassermann

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Das meine ich nicht - bei Psychopass fand ich Kougamie als Persönlichkeit "schwierig", nicht aber an sich unpassend (goumennasai wenn das falsch rüber gekommen ist), hier geht es mir aber um was anderes was nichts mit der Handlung bzw. dem Motiv zu tun hat - da gibt es zwar auch Unstimmigkeiten, die vielleicht im Manga erklärt werden (Klein wirkt in seinem verhalten nicht wie ein ehemaliger Kampfsklave, er muss da ja noch relativ Jung gewesen sein, womit deutlichere Spuren jener Zeit in seiner Persönlichkeit vorhanden sein sollten, aber das ist hier nicht mal ganz so ausgeprägt wie in diversen anderen Serien die ich deswegen gleich wieder ausgemacht habe, wo es nach dem Motto läuft "ich bin 16, kämpfe seit 20 Jahren in in den blutigsten Kriegen rund um die Welt - natürlich immer auf Entscheidender Position - und bin deshalb super cool, ansonsten aber ein ganz normaler Oberschüler"... ...ich verabscheue derartig "Helden") , und teilweise sind sie auch richtiggehend störend aber ich kann auch nicht wirklich den Finger drauf legen kann...

...ich hatte den Anime eher durch Zufall angefangen und wusste nicht um was es geht, in welche Kategorie er gehört usw. und meine erste Einschätzung war spontan: Yaoi!

Auch wenn es das doch nicht war, bin ich diesen Eindruck nie wirklich losgeworden, hinzu kam dann einiges anderes, was ich nicht genau benennen kann mir aber auch bei anderen Animes auf die Nerven geht - ich glaube sogar in besonderen Maße bei welchen wo die "Kirche" die Position der positive Machtfraktion einnimmt, obwohl ich mir keiner besonderen Antipathie gegen die Kirche bewusst bin...

...tatsächlich habe ich es als Gegenteil von realistisch empfunden sondern zum einen wie gesagt unpassend und zum anderen "idealisiert" - realistisch fand ich es hingegen z.B. bei Psychopass (auch wenn mich das Ergebnis manchmal genervt hat), oder um einen Klassiker zu nennen in NGE (vor allem in der zweiten Hälfte) und auch in Attack the Titan (mag abwegig klingen, aber bis jetzt finde ich durchaus das die Charakter dort großteils ziemlich realistisch agieren), bei 07-Ghosts fand ich es hochgradig unrealistisch, ja die Charakter teilweise sogar richtig gehend platt - aber prinzipiell kann ich es wie gesagt nicht so richtig benennen; schlussendlich muss sich wohl jeder selbst ein Bild machen, ich zumindest fand ihn halt Bla, aber da gibt es noch so ein paar Kandidaten auf die andere absolut stehen, ich aber die Begeisterung auch nicht nachvollziehen kann (Katekyo Hitman Reborn!, Ao no Exorcist, Busou Renkin (ok der Schmetterlingskerl hat was) usw.) - Herrgott es gibt Leute die es sogar gut zu finden scheinen, das bei Naruto seit 2 Monaten nur noch Filler kommen; die ich mir nicht mal mehr anschaue - umgekehrt gibt es Leute die aus meiner Sicht gute Animes wie Ergo Proxie langweilig finden - ja es soll Menschen geben die das absolut geniale Ende von NGE "voll doof" finden - Meinungen scheinen also wirklich auseinander zu gehen...

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(Klein wirkt in seinem verhalten nicht wie ein ehemaliger Kampfsklave, er muss da ja noch relativ Jung gewesen sein, womit deutlichere Spuren jener Zeit in seiner Persönlichkeit vorhanden sein sollten...)
Hu? Wieso nicht? Das waren die ersten Erinnerungen, die er tatsächlich hatte. Zu kämpfen. Und zwar um jeden Preis. Und schließlich kam er zum Militär, wurde dort einem harten Drill unterworfen, und hat immer wieder eingebläut bekommen, dass nur der Sieg entscheident ist. Und das seit 8 Jahren. Insofern... keine Ahnung, was du für eine Vorstellung von den Kampfsklaven dort hast, aber vielen Gladiatoren in Rom ging es auch relativ gut. Die waren kein weinerliches Nervenbündel, weil sie zum Kämpfen gezwungen wurden.

Und dann findet er durch Zufall heraus, dass das Militär schuld ist an seiner jetzigen Situation, seinen Vater ermordet hat... und der Gedanke macht ihn wütend. kA, wo das unverständlich sein soll...^^

...ich hatte den Anime eher durch Zufall angefangen und wusste nicht um was es geht, in welche Kategorie er gehört usw. und meine erste Einschätzung war spontan: Yaoi!
Du hast nie gedient, hab ich recht? ;)
ich glaube sogar in besonderen Maße bei welchen wo die "Kirche" die Position der positive Machtfraktion einnimmt, obwohl ich mir keiner besonderen Antipathie gegen die Kirche bewusst bin...
Hu? Das mag jetzt irgendwo was grundsätzliches sein, aber ist die Kirche bzw. Gott nicht grundsätzlich DAS Gute und Positive?^^ Mag sein, dass ich im Religionsunterricht bei der Stelle mit Gott vs. Teufel nicht genau aufgepasst habe, aber... :D
bei 07-Ghosts fand ich es hochgradig unrealistisch, ja die Charakter teilweise sogar richtig gehend platt
Du findest es also unrealistisch, wenn Personen, die Schicksalsschläge erleiden, Zweifel an sich selbst haben? Im ernst, was findest du an ihnen denn platt? Das muss ja auf irgendwas basieren. Was fandest du unverständlich, unrealistisch, unausgearbeitet, wie hättest du jeweils reagiert, wenn der Typ, der deinen Vater ermordet hat, vor deinen Augen noch jemanden umbringt? (Oder vielleicht ist es auch einfach nur so, dass dir Versprechen, die du gibst, gar nichts bedeuten? Manche nehmen sowas ziemlich ernst... weswegen es wohl auch Versprechen heißt ;D)

Und Ao no Exorcist war doch gar nicht so schlecht. Zumindest bis Folge 16, als die Handlung vom Manga abweicht. Aber das passiert irgendwie immer, wenn dann eine eigene Story erzählt wird. Bestes Beispiel ist da immer noch FMA, als wir uns irgendwann bei den Nazis wiederfinden. O.o

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Das was du Beschreibst, habe ich in dem Anime eben nicht so erlebt - es ist jetzt zwar schon ein paar Jahre her als ich den Gesehen habe, aber echte Selbstzweifel waren zumindest nicht derart gut ausgearbeitet, dass sie mir in Erinnerung geblieben währen...

Was ich (insbesondere einem sehr jungen) Kampfsklaven erwarte, wäre z.B. eine ähnlich Persönlichkeit wie sie Gara zu Anfang hatte, allerdings nicht so unrealistisch leicht aufzubrechen; oder die von Jack aus Masseffekt - wenn ich das richtig in Erinnerung habe, rennt er hingegen rum wie Amumu und macht auf "willst du meine männliche Busenfreundin sein - für immer?"

Das mit der Kirche verstehe ich selbst nicht so ganz - ich habe an sich kein grundsätzliches Problem mit der Kirche, dennoch folgen die meisten Anime damit einem Aufbau der mich stört, das Problem ist dabei teilweise nicht mal die Kirche selbst, sondern die Gut/Böse Anordnung und das Theozentrische Weltbild sowie vielleicht was anderes, von dem mir nur bewusst ist das es mich stört...

Sicher gibt es auch irgendwo bessere Animes mit einer positiv besetzten Kirche, aber ich bin bis jetzt halt nicht darauf gestoßen irgendwie war dort der Storyaufbau für einen Seinen nicht komplex genug und für einen Shounen die Handlung nicht schräg genug.

Ao no Exorcist ist zugegebenermaßen insbesondere zum Ende hin völlig abgesoffen, aber auch schon vorher ist es zu sehr auf die äußeren Kämpfe fixiert - ihm fehlt einerseits der Witz wegen denen man sich einen reinen Shounen anschaut, aber es mangelt auch an wirklich guten Szenen und Charakterausarbeitung - ich meine, ich bin jemand der Shounen die nicht auf starke Comedy und Skurrilität setzen grundsätzlich vorwirft keine Seinen zu sein, aber Full Metall Alchemist ist z.B. auch ein Shounen und dennoch richtig gut - hätte ich nun die Wahl zwischen AnE und FmA und dürfte zwei Serien wählen, würde ich vermutlich zweimal FmA nehmen da AnE da nicht ansatzweise ran kommt - auch andere Shounenserien wie Farytail u.ä. schaue ich ja durchaus, aber dort sind die Charakter deutlich besser ausgearbeitet - selbst Schwachsinn wie Hataraku Maou-sama würde ich noch vorziehen, da die zumindest Ashiya nen echten Sympathieträger besitzen (auch wenn sie die Heldin und den Dämonenkönig selbst von mir aus auch aus der Serie streichen könnten) AnE hat nicht mal vernünftige Exzentriker wenn ich mich richtig erinnere - womit die frage bleibt in wie fern die Serie gar nicht mal schlecht ist - alles was sie trotz des Mangels kein Seinen zu sein aufwerten könnte, fehlt einfach oder ist zumindest nicht ausreichend ausgearbeitet...

bearbeitet von Darius Dunkelmond

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Das was du Beschreibst, habe ich in dem Anime eben nicht so erlebt
Dann solltest du ihn dir vielleicht nochmal anschauen. Vorgestern das dritte Mal geschaut, und doch, ich bleibe dabei. ;)
Was ich (insbesondere einem sehr jungen) Kampfsklaven erwarte, wäre z.B. eine ähnlich Persönlichkeit wie sie Gara zu Anfang hatte
Oh Gott, ein Naruto-Beispiel... wie soll ich darauf reagieren? :D Du musst bedenken, dieser Typ hatte gar keine Erinnerungen. Wirklich gar nichts. Man hat ihm eingetrichtert, was er macht bzw. gemacht hat

, weil Vertrag all seine Erinnerungen versiegelt hat

. Ohne Moral bzw. Gewissen ist er seiner Tätigkeit nachgegangen, bis er schließlich auf die Militärakademie gekommen ist, wo er gemerkt hat, dass er anders behandelt wurde, als andere. Aber das war ihm größtenteils ja auch egal. Bis er eben jemanden traf, der sich wirklich für ihn interessierte (mal abgesehen von Mikages Yakisoba-Fetisch... ernsthaft, das ist doch ekelig..).

Die Voraussetzungen, dass Gaara also Tod der Mutter + Verrat des Vaters miterlebt, existieren bei Teito einfach nicht.

und das Theozentrische Weltbild sowie vielleicht was anderes, von dem mir nur bewusst ist das es mich stört...
Naja, gut, da kann man letztlich nichts ändern. Aber die Kirche an sich hat ja nun auch nichts großartig damit zu tun. Ich meine, mal ehrlich, nenne mir 3 Bischöfe, die so handeln wie Frau...Vor allem Ep. 9, falls du dich nicht mehr dran erinnern kannst, hier:
ernsthaft? Unmännlich? Dass Teito von einer Frau gesprochen wird, mag dir vielleicht gegen den Strich gehen, aber alle anderen stehen doch zu ihren Taten.

Gerade und wenn Frau zum Tode verurteilt wird

alles was sie trotz des Mangels kein Seinen zu sein aufwerten könnte, fehlt einfach oder ist zumindest nicht ausreichend ausgearbeitet...
Ich glaube du hast das Konzept des Shounen generell missverstanden. Es soll lediglich eine männliche Identifikationsfigur liefern. Das war der ursprüngliche Gedanke. Und warum glaubst du wird es in einem Jump und nicht einem Seinen-Journal veröffentlicht? ;) Es müssen keine abstrusen Konstellationen erfolgen, und genauso wenig wie bei 07-Ghost liegen hier irgendwelche Shounen-Ais oder Yaois zugrunde. Sondern einfach nur Freundschaften, gepaart mit einem Helden, der in sich selbst wächst. Fertig. Muss man nicht mögen, kann man aber durchaus. (was das schwachsinnige Ende nicht entschuldigt).

€: Nebenbei: Wieso bist du auf Yaoi gekommen? Nur weil Teito und Mikage eine starke Beziehung zueinander haben? Ich wette, die beiden haben sich noch nie geküsst. Es gäbe auch keinerlei Anhaltspunkte dafür, sonst hätten sie es doch bei ihrem Versprechen wieder getan... ;)

Auf der anderen Seite interessiert mich: Was sind deine Anforderungen an einen Shounen? Also wie interpretierst du das Genre - abseits der gängigen Regeln?

bearbeitet von Wassermann

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Ich könnte jetzt sicher verschieden Erklärungsansätze erarbeiten, das Problem ist, dass sie alle keiner echten Falsifikation standhielt, weil sich jeweils Ausnahmen finden lassen - so ist es wohl eben nicht das Vorhandensein bestimmter Elemente welches mich stört, als vielmehr das fehlen Anderer.

Bei 7-Ghost ging ich tatsächlich davon aus, das es Yaoi sei, was nicht nur am Zeichenstiel liegt sondern eben auch an der Erzählweise (ja die Art wie die Charaktere Freundschaftlich zueinander stehen trägt auch dazu bei, genauso wie andere Elemente (Mikages Seele), uvm.) und ich empfinde die Darstellung der Psyche der Protagonisten tatsächlich unrealistisch; mag aber daran liegen dass ich die Geschichte halt komplett anders erzählt hätte - aus einem ehemaligen Kinderkampfsklaven (wobei ich davon ausging, dass er sich an die Zeit als Kampfsklave durchaus erinnern kann) wäre bei mir vermutlich eine männliche Variante von Subjekt Zero aus Masseffekt raus gekommen o.ä. auf alle Fälle hätte er eine Beziehungsstörung verpasst bekommen, die ihm die Art an Beziehungen die Klein führt erst mal von vornherein schwer möglich gemacht hätten usw.

Grundsätzlich ist es halt nicht ganz einfach zu sagen warum etwas nicht nach dem eigenen Geschmack ist und etwas anderes schon (bei Büchern ist der Roman Kassandra, nach den ersten Seiten wieder ins Regal gewandert, während ich Vertigo (ebenfalls von einer Frau und aus Sicht einer Frau geschrieben) verschlungen habe und ich kann weder genau benenn warum ich Vertigo so gut fand und noch weniger, warum mir Kassandra so überhaupt nicht zusagt...

Tatsächlich gibt es einige Serien die viele ganz toll finden, die ich aber abgebrochen habe weil sie mir nicht spannend genug ausfielen (Black Lagoon ist wahnsinnig beliebt - und ich habe es dennoch nach einem halben Dutzend Folgen abgebrochen, weil ich irgendwie keinen Zugang zu den Charakter fand und hier fand ich den Anime nicht an sich schlecht).

Bei AnE z.B. kann ich (außer das vermukste Ende) nicht sagen warum mir das nicht zusagt - oder halt eher warum es mir zusagen sollte, die Story ist nicht wirklich spannend erzählt (FMA2 z.B. ist bei den Shounen ein Gegenbeispiel, welches das sehr gut macht), echte Comedy ist es nicht und die Charakter sagen mir überhaupt nicht zu - du sagst "es soll lediglich eine Männliche Identifikationsfigur liefern"; ich frage mich wo die sich versteckt hält, denn die angebotenen sind nicht interessant genug, als dass man sich mit ihnen identifizieren wollen würde - wie gesagt ist so was immer sehr schwer zu beschreiben wenn es halt das Fehlen bestimmter Elemente ist; im Grunde kann ich halt immer nur sagen gefällt mir gefällt mir nicht, Charakter sagt mir zu, ich kann mit Charakter nichts anfangen - und dazu müssen diese nicht mal übermäßig kreativ sein, aber sie sollten eine echte Persönlichkeit haben und das klingt komisch, aber die hatten die Teufelsbraten bei AmE mAn eben nicht im ausreichenden Maße...

Ps: vielleicht kommen wir aber an des Pudelskern von anderer Seite heran - wenn du so selbstverständlich auf die Identifikationsfigur verweist, die ich eben vermisse, würde mich interessieren was du unter Identifikation mit dem Charakter verstehst?

bearbeitet von Darius Dunkelmond

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Bei 7-Ghost ging ich tatsächlich davon aus, das es Yaoi sei, was nicht nur am Zeichenstiel liegt sondern eben auch an der Erzählweise (ja die Art wie die Charaktere Freundschaftlich zueinander stehen trägt auch dazu bei, genauso wie andere Elemente (Mikages Seele), uvm.)
Uhm, nur damit wir uns richtig verstehen:

Yaoi = 2 Typen vögeln rum.

Also die sexuelle Darstellung von männlich-homosexueller Liebe (das klassische Beispiel, von dem glaube ich auch jeder, der sich in der Anime-Szene rumtreibt, irgendwo schonmal zumindest gelesen hat, ist ja Sensitive Pornography).

Shounen-Ai = 2 Typen lieben sich.

Also die romantische Darstellung von männlich-homosexueller Liebe. Also sowas wie Loveless, Gravitation, wo zwar durchaus rumgeknutscht wird, aber eben kein Wert auf die sexuelle Ausgestaltung gelegt wird, und diese höchsten angedeutet, wenn nicht sogar nur erwähnt wird.

Und dann gibt es Animes wie 07-Ghost, Tactics, ja sogar D.Gray-man und Yu-Gi-Oh!, die in eine dritte Kategorie fallen: Bromance. "Bro before Hoe" und sowas. Gibt natürlich aber auch Menschen, die sowas mit BoysLove verwechseln. Aber wie sagte schon Siegmund Freud? Manchmal ist ein Messer einfach nur ein Messer. ;)

und ich empfinde die Darstellung der Psyche der Protagonisten tatsächlich unrealistisch; (...) auf alle Fälle hätte er eine Beziehungsstörung verpasst bekommen, die ihm die Art an Beziehungen die Klein führt erst mal von vornherein schwer möglich gemacht hätten usw.
Zunächst mal, diese Beziehungsstörung hatte er doch. Deswegen war er ja immer alleine. Aber, und das hast du eben fehlinterpretiert, Kampfsklaven sind eben furchtbar angesehen dort, fast schon Berühmtheiten. Es ist eine Ehre für jeden einzelnen von denen, allen zeigen zu können, was sie drauf haben. Keine Ahnung, ob du dem jetzt einen psychischen Knacks durch diese Zeit andichten willst, aber dazu gab es halt gar keinen Grund.

Sie waren vergleichbar mit... hm... Lustsklaven aus dem antiken Griechenland. Das war ein hochangesehener "Job" unter den Sklaven, sie haben alles bekommen, was sie wollten, und durften sogar mit ihrem Großgrundbesitzer Sex haben. Und bei 07-Ghost durften sie eben kämpfen.

Als er dann auf die Akademie kam, hat sich jeder von ihm distanziert, er wurde gemobbt, also hat er sich zurückgezogen, wurde aber nicht apathisch, weil er ja wusste, was er drauf hat, und er so gesehen auch als Sklave ein einzelnes Leben in sich gekehrt geführt hat, das war also nichts Neues für ihn.

Dann kam Mikage in sein Leben, und hat ihm erstmal gezeigt, wie man vernünftig isst - und nicht lediglich Pillen zu sich nimmt, die zwar alle wichtigen Nährstoffe haben, aber kein Vergnügen bereiten. Anfangs wollte Teito das auch gar nicht, aber, und das ist bei jedem Menschen so, wenn sich dir immer wieder jemand "aufdrängt", aber eben nicht auf eine direkt unangenehme Art und Weise, und du neue Erfahrungen machst, die dir sogar gefallen - das war die Szene in der Kantine, als er das erste Mal wirklich gegessen hat - gewöhnst du dich irgendwann an jemanden. Und das war das erste Mal, dass jemand wirklich für ihn da war. Der ihm später ja auch gezeigt hat, wie einfach es sein kann, zu lächeln. Von da an ist er immer für dich da, und du für ihn, und ihr macht alles zusammen, etc. blabla - und dann kommt der Typ an, der deinen Vater vor deinen Augen qualvoll ermordet hat, und benutzt deinen besten Freund gegen dich und tötet ihn vor deinen Augen. Die Frage "Wie reagierst du?" spare ich mich an dieser Stelle jetzt einfach mal, weil glaube ich 90% aller Menschen gleich reagieren würden. Nämlich genauso wie Teito. DANN hat er seine Bindungsstörung, die du ihm zuvor andichten wolltest, was auch gut passt. Das sieht man ja auch schön an Hakuren.

Du hast Recht damit, dass die Selbstzweifel nicht gut ausgearbeitet sind. Aber auch das hängt doch damit zusammen, dass kaum Zeit für Selbstzweifel bleibt, weil Teito einen Schicksalsschlag nach dem anderen erlebt.

1.) Sein Vater wurde von seinem Prüfer ermordet

2.) Er muss seinen besten/einzigen Freund im Stich lassen

3.) Er ist der Prinz von Raggs

(3.5) Er ist der Meister des Auges von Michael)

4.) Sein bester/einziger Freund ist endlich wieder bei ihm

5.) Der Mörder seines Vaters ermordet seinen besten Freund und vermutlich auch seine Familie

6.) Die Bischöfe, die sich um ihn gekümmert haben, sind in Wirklichkeit Ghosts

7.) Er erhält von Ayanami ein Schwurhalsband, das explodiert, wenn Frau sich zu weit entfernt

8.) Ein Kandidat der Bischofsprüfung sieht fast genauso aus wie Mikage

9.) Dieser Kandidat wird sein Mitbewohner

(9.5) Dieser Kandidat will Teito um jeden Preis beschützen und riskiert dafür sogar sein Leben)

10.) Frau wird zum Tode verurteilt

11.) Ein Weihbischof, der ehemalige Lehrer von Frau, ist in Wirklichkeit besessen und will Frau töten lassen

12.) Sein Vater war nicht sein Vater, sondern ein Mitglied exakt dieser Kirche und noch dazu auch einer der Ghosts

... etc. usw.

Die Liste würde sich auch noch länger fortsetzen lassen, aber worauf ich hinaus will, es blieb ja kaum Zeit, um Selbstzweifel zu zeigen. Denn wenn Teito eines definitiv wollte, dann, dass niemand seinetwegen leiden oder sterben muss (siehe die Prüfung in Folge 1, als er gegenüber dem Verbrecher Mitleid zeigt anstatt ihn wie befohlen zu töten).

Und da Teito ja auch nicht in Apathie verfällt, sondern lediglich Selbstzweifel hat, dabei aber auch keine weinerliche Heulsuse ist, besteht doch gar kein Grund, darauf ständig herumzureiten, sondern zu zeigen, zu sagen, und schon kommt das nächste Ereignis. Ein bisschen Kreativität und Intelligenz darf man vom Zuschauer auch abverlangen, denke ich, dass er solche logischen Schlüsse selber zieht.

vielleicht kommen wir aber an des Pudelskern von anderer Seite heran - wenn du so selbstverständlich auf die Identifikationsfigur verweist, die ich eben vermisse, würde mich interessieren was du unter Identifikation mit dem Charakter verstehst?
"Pudels Kern" bei einer Serie mit Mephisto, wie genial du doch bist. :D

Aber gerade AnE bietet doch mehrere Möglichkeiten zur Identifikation. Identifikation heißt ja nicht, dass man so ist, wie dieser Charakter (wer soll sich dann bitte mit irgendwem aus FMA identifizieren?^^), sondern dass der Charakter Züge zeigt, in denen man sich wiederspiegelt.

Und das können eben durchaus mehrere sein. Allein Rin Okumura, faul, unselbständig, schwänzt ständig die Schule, aber im Grunde doch hilfsbereit, opfert sich für andere auf, hat zwar keine Freunde, will aber wirklich welche haben, und gibt dafür sein bestes, nachdem er von seinem Schicksal erfahren hat.

Dann sein Zwillingsbruder, der klassische Strebertyp, kann alles, weiß alles, ist sich aber seiner Position und seines Status wohl bewusst. Hat außerdem ein Problem mit seinem Bruder, und kann ihm nicht verzeihen(, dass er im Grunde Schuld am Tod seines Vaters ist), und würde ihn ohne zu zögern töten, wenn er müsste.

Als nächstes ist da Suguro Ryuji, wurde in seiner Kindheit von jedem gemieden, weil er beim verfluchten Tempel geblieben ist. Hat also Abneigung erfahren, will aber trotzdem seinen Weg gehen, auch wenn er weiß, dass er schwer ist, aber bei ihm ist eben nicht der Weg das Ziel, sondern nur das Ziel das Ziel. Nachdem er herausfindet, wer Rin in Wirklichkeit ist, springt er dennoch über seinen Schatten, weil er, wie er selbst sagt, ihm ja wirklich vertrauen will, ist im Grunde also offen, aber braucht eben etwas, bevor er tiefere Bindungen eingehen kann, nachdem sein Vertrauen enttäuscht wurde. Ist also nicht gänzlich nachtragend. Hilft Rin vorher auch mit seinen Hausaufgaben. Ist vermutlich wohl auch ein kleines bisschen in Rin verknallt.

Dann die beiden Mädchen Izumo und Shiemi. Gerade letztere als krankes, weinerliches Mädchen weckt doch eher den Schutzgedanken bei Männern. Izumo hingegen ist der weibliche Gegenpart zu Bon, während es Shura für Rin ist. Und allein wegen Shuras ständig wackelnden übergroßen Brüst... nein, das sind ja schon richtige Melonen ist die Einteilung als Shounen schon okay.

Aber falls es dich beruhigt: Du bist nicht der einzige, der ein solches Problem hat. In letzter Zeit gingen die Shounen tatsächlich zu einer "verweiblichten" männlichen Figur über, sprich, dieser schlanke Körperbau, irgendwie auch nicht die männlichsten Gesichtszüge, teilweise übertriebene Chibi-Darstellungen... aber es kommt ja nicht immer auf das Aussehen einer Person an. Sonst würde sich ja auch keine Sau Accel World anschauen.

€: Noch besser, kA, kennst du Nabari no Ou? Da ist einer der Hauptcharaktere sogar ein Hermaphrodit, während der andere ein apathischer Typ mit sehr weiblichen Zügen ist - und das ganze ist ein Shounen, weil verfeindete Ninjaclans gegeneinander kämpfen, um die Welt zu kontrollieren. Ihr Zeuge! ;D

bearbeitet von Wassermann

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Könnt Ihr denn nicht wenigstens noch die normalen Namen der Serie dazuschreiben?

Bitte

Schreibe ich

Doragonbōru

Shin Seiki Evangerion,

Kōkaku Kidōtai

sengoku o-togi zōshi

Blickt es bis auf "Evangerion" =Evangelion =Neon genesis evangelion wohl keine Sau.

Wieso nicht einfach

Dragonball

Neon genesis evangelion oder NGE

Ghost in the shell

Inuyasha

schreiben, dann weis jeder was gemeint ist und vor allem kann man sich die Namen auch merken.

Selbst Ich der Animes mag, blickt auf dieser Seite wo Ihr euch Charaktere und Namen nur so um die Ohren haut einfach nicht mehr durch.

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Selbst Ich der Animes mag, blickt auf dieser Seite wo Ihr euch Charaktere und Namen nur so um die Ohren haut einfach nicht mehr durch.
Eigentlich muss man doch nur schauen, was zitiert wurde. Wenn man mittendrin einsteigt ist es klar, dass man nicht weiß um was es geht. Aber generell werden eigentlich nur 2 Serien hier diskutiert: 07-Ghost (im Original Sebun Gousuto, dieser Name wurde hier aber nie verwendet) sowie Ao no Exorcist (Originaltitel, der Anime lief unter Blue Exorcist, die Serie an sich ist aber auch unter Ao no Exorcist bekannt, hauptsächlich, weil Blue Exorcist einfach scheiße klingt xD). Dann kam noch Fullmetal Alchemist dazu, die Abkürzung FMA kann man auch bei anisearch eingeben, dann bekommt man das auch geliefert. Heißt im Original auch Hagane no Renkinjutsushi, und wurde hier von keinem verwendet.

Wäre also vielleicht ganz nett, wenn du dazuschreiben würdest, wo denn nicht der verständliche Titel verwendet wurde?

Ganz unten bei meinem letzten Post habe ich noch Nabari no Ou neu ins Spiel gebracht, der müsste wohl als "King of Nabari" in den USA gelaufen sein, aber generell nehme ich halt lieber den Namen der Sprache, die aus Deutschland aktuell verfügbar ist. Wenns nur ein GerSub ist, dann eben den japanischen Titel. Auch Shingeki no Kyojin, denn "Attack on Titan" ist einfach eine falsche Übersetzung davon (auch wenn sie offiziell ist), wenn, dann müsste es "Attack of Titans" heißen.

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Muss 07-Ghosts u.U. doch noch mal schauen; denn die Konstellation mit "hoch angesehenen Kampfsklaven" hatte ich so nicht im Kopf - vielmehr schwebte mir da etwas in der Art Untergrundarena vor wo die sehr jungen Sklaven (eventuell unter Drogen) gegeneinander antreten, worauf anschließend Privatsessions bzw. kurz Chome-Chome mit den Kämpfern ersteigert werden können - mag aber daran liegen dass ich zu dem Zeitpunkt schon (bzw. noch) von Yaoi ausging...

...wich ich darauf ursprünglich kam weis ich halt nicht mehr genau - ich wusste halt beim ersten mal schauen nichts über das Anime war aber schon nach der ersten (oder zweiten?) Folge zu der Einschätzung gelangt, das es wohl auf Yaoi hinauslaufen würde - lag sicher zum teil stark am Zeichenstiel - ich meine, an welches Genre denkst du unvoreingenommen bei so einem Bild:

0.jpg

oder auch bei Ayanami bzw. Klein selbst und eigentlich fast allen männlichen Charakteren - das ist ein Zeichenstiel der mEn z.B. in Shoujos Verwendung findet - ein Eindruck mit dem sich auch der Inhalt nicht wirklich biss (z.B. Schlachtenszene - wo Mikages Reaktion auch eher dafür geeignet scheint, dass sich junge Mädchen mit ihm identifizieren sollen) Problem war: Es gab hier kaum weibliche Identifikationsfigur dabei wurde ein sehr hoher wert darauf gelegt die enge Beziehung zwischen jungen Männern zu thematisieren -> die aus meiner Sicht naheliegende Schlussfolgerung war halt, dass es wohl auf Yaoi hinauslaufen müsse...

Bei Ao no Exorcist kommen sicher viele dinge zusammen die in unattraktiv machen, schlussendlich sehe ich das was du bei den Charaktern beschreibst zwar durchaus als Vorsatz gegeben aber nie wirklich ausgearbeitet - anders gesagt, in deiner Beschreibung erschöpfen sie sich auch schon fast - Rin kann zusätzlich noch kochen, das wars...

Hier kann man zu einem Nebencharakter in lediglich 2 Minuten (direkt nach dem Vorspann) mMn mehr Beziehung aufbauen als zu Rin in der gesamten Serie:

http://streamcloud.eu/rid38w7w0vgg/www.eliteanimes.com_Mirai_Nikki_-_05__x264_720p__44E2B9EA_.mp4.html

Du sagst es ginge um "einfach nur Freundschaften, gepaart mit einem Helden, der in sich selbst wächst." - Freundschaft ist nen Grundkonzept aus dem man was machen kann, aber für sich allein betrachtet doch relativ langweilig ist (es gibt gründe warum ich mir Animes mit der Hauptkategorie "School-Live" so gut wie nicht anschaue), und das der Charakter an sich selbst wächst, kommt eben irgendwie zu kurz bzw. wird von der Handlung selbst verdrängt. Und ja, u.U. habe ich den Anieme auch in Hinblick auf das Ende tatsächlich etwas stark Abgewertet, da die von dir angesprochene Izumo tatsächlich ein Charakter war der über dem Schnitt der anderen lag (aber viel zu kurz kam)...

bearbeitet von Darius Dunkelmond

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Für angrist: Der Abschnitt ist über 07-Ghost... ;)

vielmehr schwebte mir da etwas in der Art Untergrundarena vor wo die sehr jungen Sklaven (eventuell unter Drogen) gegeneinander antreten, worauf anschließend Privatsessions bzw. kurz Chome-Chome mit den Kämpfern ersteigert werden können
... O.o :D Entschuldigung, ich versuche ernsthaft darauf zu antworten, aber... ich will dir bei dieser Einstellung bestimmt nie nachts auf der Straße begegnen (vermutlich weil du mich dann entweder mit Drogen vollgepumpt in eine Untergrundarena schickst, oder mich als schwul abstempelst xD). Nein, also, Kampfsklaven sind dort so etwas wie die römischen Gladiatoren. Große "Arenen" (also nicht tatsächlich groß, sondern metallene Räume, die aber weit ausgestrahlt werden über... kA, TV wirds nicht sein, aber sowas in der Art halt.
ich meine, an welches Genre denkst du unvoreingenommen bei so einem Bild:

http://i.ytimg.com/vi/0PRI37Rkujk/0.jpg

Bishounen, ganz spontan. Ist halt nen hübsches Kerlchen. Wüsste nicht, wieso ich da automatisch gleich irgendwelche Neigungen assoziieren müsste. Und Johnny Depp ist doch auch nicht schwul, nur weil er etwas besser als der Durchschnitt aussieht.
Es gab hier kaum weibliche Identifikationsfigur dabei wurde ein sehr hoher wert darauf gelegt die enge Beziehung zwischen jungen Männern zu thematisieren -> die aus meiner Sicht naheliegende Schlussfolgerung war halt, dass es wohl auf Yaoi hinauslaufen müsse...
Naja, komm, wir haben hier 2 große Handlungspartner: Das chauvinistische Militär und die chauvinistische Kirche. Soll da jetzt jemand wie Shura mit ihren großen Möpsen - man verzeihe mir den Ausdruck - kommen, und den Laden aufmischen? Da sind halt Nonnen und eine... kA, "Meerjungfrau", die Razette eben, hab grad vergessen, was genau sie ist, die relativ nackt gezeigt wird. Dazu kommt, dass Frau heterosexuelle pornographische Magazine liest, und von Hakuren sogar welche überreicht bekommt. Ja, da werden halt Bindungen von Männern zueinander thematisiert, weil es sonst kaum was gibt, das man thematisieren könnte. Aber das ist eben nicht "Ich steck mein Ding in deinen Popo"-Thematik, sondern eher "Du bist für mich wie ein Sohn, weil du mich an mich selbst erinnerst" (Frau<->Teito) und "Ich werde mein Leben für dich hergeben, weil du mir wirklich viel bedeutest" (Teito<->Hakuren). Man kann jemanden auch "lieben", ohne dass es gleich sexuell gemeint ist. Meiner Ansicht nach kam aber relativ deutlich rüber, dass das nur platonisch gemeint ist.

Für angrist: Jetzt geht es um Ao no Exorcist (Blue Exorcist)

Rin kann zusätzlich noch kochen, das wars...
Ja, aber bis dahin bietet er doch schon die Identifikation: Er mag die Schule nicht. Bamm. Was glaubst du, wie viele Teenager es gibt, denen es genauso geht?

Und weiter: Ich wage sogar zu behaupten, dass er die perfekte Identifikationsfigur bietet, gerade im heutigen Zeitalter! Die Schule nervt, seien wir mal ehrlich, es gibt kaum jemanden, der nicht so denkt. Mit dem Internet (das ja irgendwie auch in Ao no Exorcist gegeben ist, zumindest im Manga läuft Yukio dreist mit einem iPad durch die Gänge) hat es sich heutzutage aber "erledigt", sich mühsam Freunde zu finden, denn im www gibt es immer irgendjemanden, der genauso denkt wie man selbst.

Das steht Rin aber nicht frei. Siehe sein Kommentar, wie schön der "Ausflug" (Prüfung) doch ist, er das aber früher immer verpasst hat; diesmal ist er mehr oder weniger dazu gezwungen worden, empfindet es aber trotzdem als entspannend.

Aber ansonsten ist er vorlaut, nervig, faul, und kann eben kochen, weil er das früher immer getan hat. Welche anderen Talente soll er denn sonst aufweisen, wenn er absolut nie etwas getan hat? Sogar Shura bemerkt das ja in ihrem kurzen Kampf mit ihm. Doch Rin hat eines, was ihn eben vom Faulsein befreit: Er hat Träume und Ambitionen, endlich, nachdem sein Vater von Satan besessen und er sich daraufhin umgebracht hat.

Und ja, u.U. habe ich den Anieme auch in Hinblick auf das Ende tatsächlich etwas stark Abgewertet
Was nicht schlimm ist, und ich selbst auch bereits bemängelt habe. Die Entwicklung von Rin passiert im Manga tatsächlich etwas arg schnell. Da gebe ich dir natürlich recht. Dennoch kann man das auch akzeptieren, wenn man nicht engstirnig ist. ;) Im Manga fahren die in die Heimat von Konekomaru, Shima und Bon, in der Rin trainiert seine Flammen zu kontrollieren (im Anime macht er es ja in der Akademie) es gibt Familienstreitigkeiten, Rin landet noch in der Friendzone von Shiemi, worüber sich Shima lustig macht vor allen anderen, Rin bekommt nen Wutanfall, seine Flammen brechen vor allen Mönchen aus, und Mephisto kommt an, um Rin zu verhaften, da der Vatikan aufgrund des Vorfalls, dass Rin seine Flammen gezeigt hat, zum Tode verurteilt hat und verhaftet ihn, doch dann taucht ein Dämon auf, der die ganze Stadt und Welt verunreinigen will ("The impure King"), und Rin, der es noch rechtzeitig geschafft hat, sie zu kontrollieren, rettet die Welt.

Das ist eine deutlich längere Handlungsweise, und vertieft auch die einzelnen Charaktere. Deswegen sage ich ja, dass der Anime auch nur bis Folge 16 gut ist.^^ Dennoch finde ich es vorschnell geurteilt, einfach nur zu sagen "Das wurde so gezeigt, deswegen ist das so und so - bei Hataraku Maou-sama vergehen in den ersten 10 Folgen ganze 365 Tage, so wie ich das mitbekommen habe. Das ist zwar ein "unsauberes" Stilmittel, aber völlig rechtens, da man eine Handlung ja auch in 13, 25, 52 Folgen unterbringen muss, je nachdem, wie viele Folgen die Staffel zugebilligt bekommen hat. Und wenn ich weiß, dass keine weiteren Folgen kommen, mal ehrlich, FMA (also nicht Brotherhood) war auch nur bis zum Aufeinandertreffen mit Dante gut und ging danach mehr oder weniger den Berg wieder steil runter. Da saugt sich halt irgendjemand was aus den Fingern, denn der Mangaka ist mit was wichtigerem beschäftigt, er soll ja den Manga fertigstellen.

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Bei 07-Ghosts war es halt ein erster Eindruck der sich schnell eingestellt und gehalten hat - und wo sicher auch eine Menge Kleinigkeiten rein spielen, bei denen ich nur vermuten kann das es dem Stiel des Authors geschuldet ist (was hat die noch gemacht?), aufgrund dessen ich es zuerst als Shoujo einordnete...

...das fehlen der weiblichen Identifikationsfigur ist aus der Geschichte selbst natürlich ableitbar, war für mich aber in sofern interessant als das ich dadurch die Einschätzung Shoujo wieder verwarf - die männlichen Charaktere sind in einer Form idealisiert worden, wie es in aller Regel aus der Motivation heraus zu geschehen scheint um ein gewisses weibliches Publikum anzusprechen nur wird diesem meist ein Mädchen als Bezugsperson gegenübergestellt um eine kitschig-romantische Beziehung mit ihm einzugehen...

...das Resultat war eben das ich aus dem Fehlen dieser Figur bei gleichzeitig Vorhandensein einer "Prinz auf weißen Ross"-Charakterdarstellung zu jenem Schluss beim Genre kamen, über den wir hier die ganze Zeit diskutieren...

Bei Rin wiederum sehe ich eben dieses Identifikationspotential nicht so sehr - die frage ist ja nicht nur "was", sondern vor allen auch "warum", dies wird zwar angerissen aber halt nicht in den Mittelpunkt gerückt - anders ausgedrückt, teilt er sogar einige meiner Persönlichkeitsmerkmale (so Koche ich z.B. ebenfalls ganz gern) und konnte mich mit ihm dennoch nicht identifizieren, weder auf der ebene: "Wie ich" noch auf der eben "omoshiroi" (interessant)...

bei Psychopass, hatte ich mit sowohl Akane als auch Makishima, zwei Personen mit denen ich mich ziemlich schnell identifizieren konnte und konnte auch mit den anderen Charakteren was anfangen (Kogami wirkte da wie gesagt provozierend, aber hatte dennoch mehr Charakter) - um fürs allgemeine Verständnis wieder einen Naruto-Vergleich zu bringen - auf Shikamaru treffen die für Rin genannten Charakteristika auch zum teil zu aber er ist eine brauchbare Identifikationsfigur und in Shingeki no Kyojin hat man sowohl mit Armin als auch Jean schon mal zwei zumindest brauchbare Identifikationsfiguren (eventuell auch Pixis, da will ich aber erst noch ein wenig sehen bevor ich es sagen kann) und Levi habe ich zwar wie gesagt erst einmal erlebt, aber er ist halt auch jemand den man auf Anhieb mag und eventuell zu derartigen wird (Eren nervt zwar ein wenig, ist aber dennoch ok)...

Oder um mal einen richtig tolle Identikationsfigur/Ideal aus einer Shounenserie Serie die ich selbst nicht so prickelnd fand zu präsentieren:

bearbeitet von Darius Dunkelmond

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Für angrist: 07-Ghost

(was hat die noch gemacht?)
Nichts, seit 2005 schreibt sie daran und bald kommt der 16. Band heraus. Ist eigentlich ne stolze Leistung, 100 Kapitel in 8 Jahren, das schaffen nicht viele.
...das Resultat war eben das ich aus dem Fehlen dieser Figur bei gleichzeitig Vorhandensein einer "Prinz auf weißen Ross"-Charakterdarstellung zu jenem Schluss beim Genre kamen, über den wir hier die ganze Zeit diskutieren...
Ja nur eine Frage dazu noch. Wenn du von Anfang an gedacht hast, es würde ins Yaoi-Genre abglitschen, und bei dieser Konstellation wäre es dann vermutlich ja nicht unbedingt mit einem romantischen Candlelight-Dinner geendet, man umarmt sich küssend, landet im Bett und schläft dann miteinander, sondern Teito flieht mit gefesselten Armen, stürzt ab, wird von einer Person, die fast doppelt so groß ist wie er gerettet, etc. doch eher auf BDSM hinauslaufen...

(Es geht auch das Gerücht einer 2. Staffel von 07-Ghost um, wenn die sich an den Manga hält, würde ich dir dringend davon abraten, diese weiterzuschauen, da sich der BL-Eindruck (Yaoi ist es sogesehen ja nicht), den du ohnehin schon hast, dann nur noch weiterverstärken würde, da sie dann einen Haussklaven retten, ein kleines Kind, und sich dann wie eine Familie darum kümmern; also 2 Väter, und das Kind sieht diese dann auch irgendwie als seine Eltern an, obwohl es zurück zu seiner Mutter will...)

Und trotzdem hast du dir das ohne zu zögern weiter angeschaut?^^ Ich meine - das soll jetzt keinesfalls eine Beleidigung sein, ich möchte dir nur meine Beobachtung weitergeben - in deinem Kopf gehen Dinge vor, wie sie bei einem Großteil der Menschen eben nicht vorgehen.

Relativ neutral formuliert. Etwas personenbezogener würde ich wohl sagen, dass du zumindest interessante Gedankengänge hast.^^

Für angrist: Shingeki no Kyojin ("Angreifende Riesen")
: Armin, Rivaille, Eren;
Naruto
: Shikamaru;
Ao no Exorcist
: Rin (das sind 5 Namen, für den kurzen Abschnitt kannst du sie dir auch merken
;)
)

Das sieht man ja auch schon bei deiner Sympathie für Armin, ehrlich, der Charakter ist wohl der, der mich momentan bei allen Animes, die ich schaue, am meisten nervt. Er ist, weil du ihn ja auch ins Spiel bringst, deutlich cleverer als Shikamaru (den ich im übrigen auch mag, der aber, anders als du es formulierst, ein komplett anderer Typ als Rin ist, während Ersterer faul ist, weil er es sich leisten kann, ist Rin einfach nur faul und dumm und will das ändern. Das sind völlig unterschiedliche Charakterzüge und Motivationen der Charaktere aus sich heraus), das aber auch weiß, ebenso weiß, dass seine Freunde für ihn alles tun, er diese aber nicht als solche sieht und immer rumheult, anstatt sich selbst mal ans Herz zu fassen, nein, dafür braucht es dann auch erst einen Schubs - dann aber geht seine Chatarakterentwicklung viel zu schnell.

Rivaille und Eren hingegen haben von Anfang an ihre eigenen Motivationen. Eren liest Bücher über die Außenwelt, und will die Titanen besiegen, damit die Menschheit nicht mehr wie Tiere lebt und er nach draußen gehen kann, um die Welt zu erkunden. Wenn man so will kann man ihm hier eine durchaus rein egoistische Handlungsweise unterstellen, die selbstverständlich allen zu Gute kommen würde, er hat auch keine Probleme, sich später Rivaille unterzuordnen, den ich zumindest aufgrund seiner Zwangsstörungen schon sympathisch finde.

Beide Charaktere fallen aber eben auch in die Bishounen-Kategorie (und ich fürchte, auch bei den beiden wirst du auf irgendwelche Gedanken kommen, wenn das wie im Manga gezeigt rüberkommt).

Du hast halt eine andere Herangehensweise, um dich identifizieren zu können. Das ist ja auch in Ordnung. Nur verstehe ich für mich teilweise auch nicht, wieso du für unterschiedliche Serien auch unterschiedliche Maßstäbe anlegst. Aber auch das ist letztlich ja nur deine Sache.^^

€: Irgendwie finde ich es momentan deutlich angenehmer, so verschiedene Serien auseinanderzupflücken, als sich einfach nur Animes an den Kopf zu werfen. Aber alle anderen sind natürlich herzlich dazu aufgerufen, auch etwas beizutragen. Gerade alle, die Shingeki (habe ich ja oben bereits erklärt^^) anschauen, welcher Charakter fasziniert, interessiert, stößt euch am meisten ab, und vor allem, wieso? Anime haben ja immer noch den Ruf von "Comics für Kinder", also lasst uns doch alle einfach mal unter die Oberfläche schauen. :)

bearbeitet von Wassermann

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Relativ neutral formuliert. Etwas personenbezogener würde ich wohl sagen, dass du zumindest interessante Gedankengänge hast.^^

Das ist nicht neutral formuliert - sondern Schmeichelei ^^

Leider muss ich dem aber dennoch widersprechen- im Grunde ist es recht einfach gestrickt:

Identifikationsfiguren ergeben sich nach meiner Einschätzung aus 2 Komponenten:

1. Wesenszüge und Denkinhalte mit denen man sich direkt Identifizieren kann - hier will man sich aber natürlich im gleichen Maße wie man sich mit bestimmten Charakterzügen identifiziert von anderen abgrenzen - deshalb ist es halt auch unzureichend wenn man einige Wesenszüge als "Identifikationsmasse" hingeklatscht bekommt ohne das die ordentlich ausgearbeitet werden:

Du meintest jugendliche könnten sich mit Rin (Träger, Schwänzt die Schule aber gutmütig usw.) gut identifizieren worauf ich einwarf dass das auf Shikamaru ja auch zutrifft (was in dieser undifferenzierten Form ja auch korrekt ist) und worauf du korrekt anmerktest: "ein komplett anderer Typ als Rin ist".

Des Pudels Kern ist hier mAn, dass es bei den Identifikationspersonen weniger auf bestimmte oberflächliche Verhaltensweisen ankommt, sondern aufgrund vergleichbarer Grundüberzeugungen die darin ihren Ausdruck finden - somit sind z.B. in Soul Eater Chrona ("ich weis nicht wie man damit Umgeht!") oder Kid ("wenn mein Ideal (hier Symmetrie) verletzt wird, passiert etwas unsagbar schreckliches - ich weis zwar nicht was genau aber ich muss es auf jeden Fall verhindern!"), in Shingeki no Kyojin Armin ("ich genüge nicht!"), in Fullmetal Alchemist Envy ("Wieso seht ihr alle auf mich herab!" - ok, die charakter entsprachen oft nicht wirklich der Namensgebenden Todsünde, waren aber vergleichsweise gut ausgearbeitet) in Mirai Nikki Yukiteru ("ich will nicht verletzt werden!"), oder in Psycho-Pass Akane ("ich muss das Gesetz beschützen!") oder Makishima ("Ich muss mein Ideal des Menschen Beschützen!") recht gute Identifikationsfiguren.

Bei Charakteren, die ich als "Platt" bezeichne haben zwar diverse Eigenschaften, aber die Grundüberzeugungen sind nicht gut ausgearbeitet oder ihr handeln passt nicht zu den Grundüberzeugungen die sie haben sollen...

2. Persönliche Ideale - also Figuren die dem entsprechen was man gut findet, wie man gerne wäre oder mit denen man befreundet sein will (da gabs tatsächlich eine recht gute stelle in AoE - nämlich die wo Rin Kon zum ersten mal sieht, entspricht das genau dieser Form der Identifikation); das können dann teilweise sogar Personen sein, mit denen man in der Realität absolut überfordert wäre, da man ihnen in keinster weise Gewachsen ist, bzw. sie halt dinge drauf haben die man bewundert aber selbst daran scheitert.

Solche Charaktere können da auch Wesenzüge haben, aufgrund derer man sich niemals in Form von Typ eins mit ihnen identifizieren könnte oder wollte (Die Denkprozesse der meisten One Piece-Charakter sind, sagen wir mal zu einfach gestrickt, als das sich jemand direkt mit ihnen identifizieren könnte - dennoch sind da immer wieder stellen dabei wo dennoch eine hohe Identifikation gegeben ist - z.B. die Stelle wo Franky seine "Brustwarzenleuchten" auspackt - das ist einer der Punkte wo man einfach nur BAZINGA! denkt) oder eben die Lesestunde mit Heile die ich oben verlinkt habe - das ist auf der einen seite derart Massiv daneben und auf der anderen nicht wirklich Vulgär BAZINGA! BAZINGA! BAZINGA! denkt, oder auch Zevran aus Dragon Age Origiens (ok, mal kein Anime) - wenn man den einmal aufgelesen hat, lässt man den doch nie wieder aus der Gruppe (Oghren natürlich auch nicht):

Zevran: Wisst Ihr, ich kenne Geschichten über Euren Zirkel der Magi, verehrte Wynne.

Wynne: Aha!

Zevran: In meinem Land gibt es natürlich auch einen Zirkel, aber womöglich ist hier ja alles anders. Ich war einmal ganz offiziell im Auftrag der Krähen im Zirkel vom Antiva und traf dort eine schöne Schülerin, die ganz versessen auf Erfahrungen mit der Außenwelt war...

Wynne: Bitte! Kommt endlich zum Punkt.

Zevran: Ich möchte nur wissen, ob die Templer die Magier hier ebenso gründlich bewachen wie in Antiva. In Antiva überwachen die Templer den Zirkel wie ein eifersüchtiger Ehemann die Keuschheit einer übermütigen Braut.

Wynne: Interessanter Vergleich. Ja, in Ferelden ist das genauso.

Zevran: Trifft es auch zu, dass die Magier sich bei Vollmond im obersten Stockwerk ihres Turmes versammeln und dann nackt unter dem Sternenhimmel Unkeuschheit begehen?

Wynne (entsetzt): Was? Nein! Beim Atem des Erbauers...

Zevran (enttäuscht): Oh! In Antiva ist das nämlich nicht so und ich hatte gehofft, in Ferelden würde es zutreffen. Schade.

Zevran: Wie kommt es eigentlich, dass wir noch nicht das Lager geteilt haben?

Morrigan: Eher würde ich Euch ein Messer in die Brust stechen, als mich von Euch anfassen zu lassen.

Zevran: Irgendwie macht das die Vorstellung nur noch reizvoller.

Oghren: So... Antiva. Wundervoller Ort. Voller... Antivaner.

Zevran: Oghren, wenn Ihr mit mir ins Bett wollt, müsst Ihr bloß fragen.

Oghren: Was? Zieht Eure Waffen und sagt das noch mal!

Zevran (lacht): Das war ein Scherz, mein übelriechender Freund. Ihr seid für mich nur wenig attraktiver als ein Pfuhl voll stinkendem Sumpfwasser.

Oghren (grummelt): Das hoffe ich.

Zevran: Ihr habt mein Wort.

Oghren: Blutige Antivaner...

Zevran (zu einer Wache): Wir sind die Gebrüder Broma aus Antiva, die berühmten Artisten.

Wache: Brüder? Ihr?

Zevran (völlig entrüstet): Unverschämtheit! Seht Ihr das nicht? Wir sind Zwillinge! Zwar keine eineinigen, aber dennoch!

Oghren: Ich bin der Gutaussehende.

Ist halt meine Einschätzung von Identifikationsfiguren...

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Das ist nicht neutral formuliert - sondern Schmeichelei ^^
Wenn du das als Schmeichelei aufgefasst hast tut es mir leid, denn es war nicht unbedingt im positiven Sinne gemeint. Wie gesagt. Ich hätte eher Angst, von dir auf den ersten Blick beurteilt zu werden, weil du den Eindruck machst, dein feststehendes Urteil nur schwer zu überdenken.^^ Was ja an sich völlig in Ordnung ist, nur, wie gesagt, ich will nie von dir beurteilt werden. xD

Für angrist: Ich zumindest beziehe mich in meiner Antwort nur auf Naruto
(Shikamaru)
und Ao no Exorcist
(Rin)

Du meintest jugendliche könnten sich mit Rin (Träger, Schwänzt die Schule aber gutmütig usw.) gut identifizieren worauf ich einwarf dass das auf Shikamaru ja auch zutrifft (was in dieser undifferenzierten Form ja auch korrekt ist) und worauf du korrekt anmerktest: "ein komplett anderer Typ als Rin ist".

Des Pudels Kern ist hier mAn, dass es bei den Identifikationspersonen weniger auf bestimmte oberflächliche Verhaltensweisen ankommt, sondern aufgrund vergleichbarer Grundüberzeugungen die darin ihren Ausdruck finden

Ganz genau! Darauf wollte ich ja hinaus. Aus welchem Grund ist denn Shikamaru faul, und aus welchem Grund ist Rin faul?

Shikamaru legt das für hochintelligente Kinder und Jugendliche völlig normale Verhalten an den Tag. Er ist faul, weil er unterfordert ist. Doch dann passiert etwas in seinem Leben. Der Mensch, der ihn wirklich erkannt hat (nicht im biblischen Sinne^^ wobei, da gabs diese eine Fanfiction... aber lassen wir das...) wurde vor seinen Augen ermordet. Und auf einmal macht Shikamaru nicht mehr nur das, was nötig ist (und selbst das nur mit Murren), sondern er bemerkt, dass er sich selbst durch Asuma verändert hat.

Rin auf der anderen Seite hat seit jeher auf seinen kleinen Zwillingsbruder aufgepasst, sich ständig vor ihn gestellt und ihn beschützt. Und dadurch hat er sich mit vielen Leuten angelegt, und mitbekommen, dass andere Menschen nichts wert wären (flapsig formuliert). Er ist also nicht faul, weil er nichts kann, sondern er kann nichts, weil er faul war, und er ist faul, weil ihm alles andere egal war bzw. wurde. Das ist ein hochinteressanter Charakterzug, der sich erst aus dem Schutz, den er seinem Bruder bieten wollte, entwickelt hat, den er aber jetzt, wo er Exorzist werden will, nicht einfach mir nichts dir nichts ablegen kann. Wer könnte das schon? Lernen muss man erstmal lernen.

Nebenbei: Sheldon, was machst du hier? Besorg dir dein eigenes WLAN. Und lass uns hier in Ruhe weiter über Comics reden... ;)

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Wenn du das als Schmeichelei aufgefasst hast tut es mir leid, denn es war nicht unbedingt im positiven Sinne gemeint. Wie gesagt. Ich hätte eher Angst, von dir auf den ersten Blick beurteilt zu werden, weil du den Eindruck machst, dein feststehendes Urteil nur schwer zu überdenken.^^ Was ja an sich völlig in Ordnung ist, nur, wie gesagt, ich will nie von dir beurteilt werden. xD

Oh, sag dass nicht - überdenken tue ich es sogar sehr oft (woraus dann tatsächlich eine bisweilen recht feststehende Meinung entsteht, jedoch hauptsächlich weil ich verschiedene Falsifikatoren bereits abgeklopft habe) und bei 07-Ghosts war ich nun mal von Yaoi ausgegangen - und auch wenn ich damit natürlich falsch lag, ist es nun mal einfach Fakt, dass ich diesen ersten Eindruck hatte (wie gesagt kannte und kenne ich den Stiels sonst großteils aus Animes für ein eher weibliches Publikum) und bins zumindest der Auffassung das ich dort zu meinem Fehler stehen und ihn erklären/rechtfertigen sollte, anstatt zu behaupten ich hätte nicht den Eindruck gehabt es sei Yaoi (wenn man eine entscheidung trifft, denke ich schon das man dazu stehen sollte - wenn sie richtig ist gut, wenn sie falsch ist, ist es an einem möglichst nachvollziehbar zu begründen wie es dazu kommen konnte - und das habe ich im fall von 07-Ghosts an sich versucht)...

Achja, und von mir bewertet zu werden stellst du dir schlimmer vor als es in Wirklichkeit ist - ich neige zwar ein wenig zur Pedanterie, aber solange du keine wirklich gehobene Position hast drehe ich dir meist auch dann noch keinen Strick aus deinen Fehlern, wenn dich andere schon längst Aufgeknüpft hätten (und jetzt sag nicht, du hättest keine Fehler... ...du kannst davon ausgehen das ich das Haar in der Suppe Finde - es raus fische und weiter Esse...

Ganz genau! Darauf wollte ich ja hinaus. Aus welchem Grund ist denn Shikamaru faul, und aus welchem Grund ist Rin faul?

Shikamaru legt das für hochintelligente Kinder und Jugendliche völlig normale Verhalten an den Tag. Er ist faul, weil er unterfordert ist. Doch dann passiert etwas in seinem Leben. Der Mensch, der ihn wirklich erkannt hat (nicht im biblischen Sinne^^ wobei, da gabs diese eine Fanfiction... aber lassen wir das...) wurde vor seinen Augen ermordet. Und auf einmal macht Shikamaru nicht mehr nur das, was nötig ist (und selbst das nur mit Murren), sondern er bemerkt, dass er sich selbst durch Asuma verändert hat.

Rin auf der anderen Seite hat seit jeher auf seinen kleinen Zwillingsbruder aufgepasst, sich ständig vor ihn gestellt und ihn beschützt. Und dadurch hat er sich mit vielen Leuten angelegt, und mitbekommen, dass andere Menschen nichts wert wären (flapsig formuliert). Er ist also nicht faul, weil er nichts kann, sondern er kann nichts, weil er faul war, und er ist faul, weil ihm alles andere egal war bzw. wurde. Das ist ein hochinteressanter Charakterzug, der sich erst aus dem Schutz, den er seinem Bruder bieten wollte, entwickelt hat, den er aber jetzt, wo er Exorzist werden will, nicht einfach mir nichts dir nichts ablegen kann. Wer könnte das schon? Lernen muss man erst mal lernen.

Aye, nur wird das halt nicht so ausgearbeitet, bzw. besteht halt die Frage warum ich dennoch einen wenig zugange zu ihm bekomme.

Eine aus meiner Sicht offensichtliche Regel lautet natürlich, dass der Author versuchen sollte dafür zu sorgen das der Charakter beim Zuschauer emotional verknüpft wird - ich sagte mal "eine gute Charakterdarstellung Mist sich über Zuschauer Tränenausschüttung des Zuschauers - sei es vor Lachen oder aus Mitgefühl" im Idealfall im Wechsel beides, ich hatte schon zwei Sachen verlinkt wo gezeigt wird, wie man dass in gerade mal 2 Minuten hinbekommt (Einmal hier:

und einmal hier http://streamcloud.eu/rid38w7w0vgg/www.eliteanimes.com_Mirai_Nikki_-_05__x264_720p__44E2B9EA_.mp4.html (nach dem Opening)) - was im übrigen auch einer der Gründe ist, weshalb ich eine andere Auslegung von Kampfsklave für naheliegender bzw. schlicht und ergreifend sinnvoller für die Charakterausarbeitung gehalten hätte.

Ich habe mir jetzt nochmal die Stelle an der Shiro stirbt in AnE angeschaut - die ist an sich gar nicht mal so schlecht gemacht (wahrscheinlich habe tatsächlich von der weiteren Entwicklung des Animes zu sehr Rückwirkend geurteilt wo zu viel vom von mir ungeliebten "School" -Setting mit rein spielte und der schlechte Schluss dem ganzen noch die Krone aufsetzt), aber man hätte hier nicht nur technisch mehr raus hohlen können, sondern auch die Gesamthandlung schreitet, anschließend zu schnell voran und beschäftigt sich im unbefriedigenden Maße mit dem eher langweiligen

Schulalltag - selbst in der Szene kommt Rin zu schnell wieder ins Handeln und in den nächsten folgen sowieso...

...ähnlich war es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe bei Klein in 07-Ghosts wo quasi 1-2 Folgen nach einem Ereignis was ich nicht Spoilern will. Die Konflicktbewältigung des Charakters verläuft hier einfach zu schnell...

Ach ich weis nicht ich habe beide Anime einfach in nicht so guter Erinnerung und es ist ziemlich schwer einen Finger darauf zu legen wo es klemmt.

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