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TabletopWelt

Gerüchte zu Age of Sigmar (ehemals 9. Edition)


Empfohlene Beiträge

Also ich freu mich drauf, wenn man das hier noch sagen darf...

Gratis Regeln: Super, dann kann ich mir das kostenlos anschauen und ausprobieren.

Vorhandene Völker bleiben: Super, ich  muss  wirklich nichts investieren. 
 

Einfaches Grundsystem: Klasse, dann kann ich das auch meinem Sohn erklären und er kann mit steigender Miniaturenzahl da rein wachsen.

Bases egal: Na dann bleibt alles beim Alten und ich kann immernoch Warhammer in der 8. spielen.

System ist Mist: Siehe oben.

Ein weinendes Auge bleibt trotzdem. Nach jahrzehntelangen Kämpfen und Geschichten in der Welt von Warhammer ist der Abschied nicht so einfach. Aber es bleibt die Möglichkeit, etwas Neues zu erschaffen.

Ich werde den Brocken aufheben, den GW mir "hinwirft". Ob ich ihn auch schlucke, sehen wir dann nächste Woche.

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Ich konnte allen Edition von der 5. bis zur 8. etwas abgewinnen (das Geldargument habe ich nie einkalkuliert weil dann kauft man weniger über einen längeren Zeitraum) mir gefällt halt Rank and File

aber was da kommt ist einfach ----->  :banana:

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. Nur ein paar Einheiten/Modelle die einem wirklich gefallen.

Das wäre mit WFB auch gegangen. Es hätte bloß keinen Spaß gemacht. :D.  40K unbound wird ja auch mit dem Argument verkauft. Spielt bloß keiner, weil die Idee dahinter bescheuert ist. Ich würde mich da auch nicht zu sehr drauf freuen, dass kleine Spiele Spaß machen, weil GW immer noch die Figuren verkaufen will, besser noch mehr als vorher. Und am Ende legt die Spielerschaft eh wieder ein "Standardniveau" vor, das bei 150+ Puppen liegt. :D

bearbeitet von Bloodknight
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Ih seh das irgendwie sehr zwiegespalten. Um den Hintergrund ist es schade, aber ich bin bei Fantasy ewig raus, schmöckere ab und an in meinen alten Armeebüchern und meine alten DElfen-Armee und ihr klassischer Fluf lebt in meinen Erinnerungen weiter ;)

 

Chance vom neuen Spiel: Ich liebäuge seit langem mit einer kleinen Spaßarmee von Untoten, da ich ein paar aktuelle Modelle sehr mag (und zumindest für das was ich vor hab, ist der Fluff eher zweitrangig/Universrum ungebunden). Hätte ich sonst ggf. auf Mortheim zugeschnitten (Skirmisher kommt mir da entgegen) Ginge mit vielen anderen Systemen auch. Bei AoS finde ich aber zumindest kurzzeitig mehr Spieler schätze ich.

Problem an der Sache ist: Ich seh nicht wie GW da mit den vorhandenen Spielern Geld macht, die alle große Armeen haben und für so ein Skirmisch, selbst wenn sie es spielen wollen, eine bunte Auswahlt für alles haben. Nur auf Neueinsteiger können die nicht setzen wollen.

Wenn ich mir also jetzt 2-3 Boxen Untote hole könnten die dennoch bald unspielbar sein...das ist so ein Murks.

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Also ich freu mich drauf, wenn man das hier noch sagen darf...

Boah, dieses passiv-aggressive Rumgeheule geht mir so auf die Nerven. Muss das wirklich sein?

Und dabei kann ich dem Rest Deines Beitrags ohne jede Einschränkung zustimmen, ich bin also kein "Hater", der Dir Age of Sigmar madig machen will.

Edit: Sorry Mods, will eigentlich nicht rumflamen, aber dieses ewige Genörgel verdirbt mir echt den Spaß am Forum.

bearbeitet von Veritas
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Warum soll ich denn in ein Spiel einsteigen, was in spätestens 3 Jahren neue Regeln erhält und in spätesten 7 Jahren komplett über den Haufen geschmissen wird... was sich leider von mal zu mal auch nicht verbessert, sondern nur verändert?

 

Ist nicht mein Ding. Ich habe den Wechsel zum 7ten schon nicht verstanden, also verwundert nicht, wenn ich diesen Wechsel noch weniger verstehe, auch wenn es aus GW-Sicht einen Sinn ergibt.

 

Also Freunde, ich melde schon mal das Wort GWEXIT beim Markenamt an :D;)

 

Lieben Gruß

Ralf

 

ps. Ach und Khorne11, weil ich weiss das Du das ab und an für den Ego braucht: Es gibt tatsächlich Leute, die müssen ein Spiel nicht erst 10 mal spielen um Probleme in der Spielmechanik darin zu überblicken - Du gehört ja nun augenscheinlich nicht dazu :)

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Das wäre mit WFB auch gegangen. Es hätte bloß keinen Spaß gemacht. :D. 40K unbound wird ja auch mit dem Argument verkauft. Spielt bloß keiner, weil die Idee dahinter bescheuert ist. Ich würde mich da auch nicht zu sehr drauf freuen, dass kleine Spiele Spaß machen, weil GW immer noch die Figuren verkaufen will, besser noch mehr als vorher. Und am Ende legt die Spielerschaft eh wieder ein "Standardniveau" vor, das bei 150+ Puppen liegt. :D

Das kommt drauf an ob man wo und unter welchen Umständen man spielt, also quasi das eigene Meta. Zum Beispiel bekomme ich innerhalb meiner kleinen Welt absolut nichts mit vom als Weltuntergang gehandelten unbound spielen bei 40k bzw. Jeder darf mit jedem alliieren.

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Hab gerade mit dem GW-Storemanager in meiner Familie sprechen können. Bin seither etwas entspannter geworden. Ich lasse mal den ganzen Kram aus, der eh schon bekannt ist und beschränke mich auf das Wesentliche (und das ist schon einiges): 

 

- Alle Regeln auch zukünftig komplett gratis. Der WD wird voraussichtlich Battlescrolls zu neuen Einheiten enthalten, so dass man im Vorhinein sieht, was man kauft. Gleiches gilt auch für die Aktualisierung der Online-Datensätze. Grundsätzlich wird GW Regeln zwar "verkaufen", indem man die mit in die Boxen packt, aber es wird alles auch digital verfügbar sein. Man bemüht sich darüber hinaus Regeln sogar vor Release der Einheitenboxen zu veröffentlichen, teilweise auch zusätzlich im WD. 

Status 2. Juli: Deckt sich bislang mit nachkommenden Gerüchten.

 

- WD-Gratisminiatur: Soll vorerst ne einzigartige Sache bleiben, es wird also nicht zu jedem Release ne Gratismini geben. Die Figur soll vor allem "haptisch" mit der neuen Fraktion vertraut machen und gilt als Statement, bzw. Understatement des neuen Systems: Der entsprechende WD wird nämlich ebenfalls die vier Regelseiten enthalten. Es klingt zwar etwas kurios und (natürlich marketingtechnisch übertrieben) aber der Kauf dieses WD ist quasi der Kauf eines vollständigen Spielsystems. Du kannst die Figur zusammenbauen (snapfit), sie auf ein Base setzen und Warhammer AoS spielen. Punkt. Man geht davon aus, dass sich der WD besser verkauft, als alle des letzten Jahres zusammen; demnach erscheint er in erhöhter Auflage.

Status 2. Juli: Deckt sich bislang mit nachfolgenden Gerüchten. Folgegerüchte besagen auch, dass der WD an einigen Stellen bereits vor Erscheinen durch Vorbestellung ausverkauft ist.

 

- Hintergrund um "mehrere Welten" konnte er bestätigen. Man orientiert sich tatsächlich grob an germanischer Mythologie, alles in allem spielen konkurrierende Pantheons eine Rolle. Er sprach von so einer Art Netz der Tausend Tore wie bei den 40k Eldarn, intern habe sich bei einigen der Mitarbeiter der Begriff "Stargatehammer" eingeschliffen. Es bleibt weitestgehend in Spielerhand, wie diese "shattered worlds" aussehen. Eine Welt ist auch weniger als "Planet" zu sehen, sondern eher als Einflusssphäre, die aus mehreren Versatzstücken bestehen kann. So ist es beispielsweise für die Spieler möglich, dass man Bretonia einfach als "Weltenscherbe" bespielt. Er verglich das mit dem Königreich Hyrule aus Legend of Zelda. Mit anderen Worten: Die Leute können mit ihren Modellen weiterhin den alten Hintergrund bespielen, der Fluff ist ab sofort komplett flexibel.

Status 2. Juli: Ist durch WD-Leaks mittlerweile bestätigt. Das "Stargate" wird es sogar als Geländestück geben.

 

- AoS wird ausdrücklich kein Skirmisher, es sind gewaltige Schlachten möglich, die vergleichsweise flott von der Hand gehen. Initiative spielt eine sehr große Rolle; diese wird teilweise auch von der Truppenauswahl und Anzahl beeinflusst. Kleinere Armeen sollen hier flexibler und schneller sein und Vorteile erhalten, sofern bestimmte Truppenteile involviert sind. 
Edit: Vor einigen Tagen kursierten Gerüchte bei Bell of lost souls, wonach AoS definitiv kein Massensystem werde. Das ist wohl nicht richtig. Richtig ist, dass sich AoS problemlos skalieren lässt und auch als Skirmisher spielbar sei. 

Status 2. Juli: Ist durch Boxcover, Folgegerüchte und WD-Leaks mittlerweile bestätigt.

 

- Einheitentypen: Es kommt zu größeren Synergieeffekten, je nachdem welche Einheiten man einpackt. Grundsätzlich wäre es möglich alle Modelle die man hat miteinander einzusetzen, allerdings hat man dann einen furchtbar chaotischen Haufen, der einfach nicht zusammenpasst. Entschließt man sich jedoch für Ein-Volk-Armeeaufstellungen (also beispielsweise Hochelfen only) profitieren die Einheiten davon; müssen aber zeitgleich auf mitunter kompensierende Hilfstruppen verzichten. Der Hauptteil der Regeln wird tatsächlich auf diesen Battlescrolls vermerkt sein, die - so sagte er weiter - übrigens auch designtechnisch ne Wucht sein sollen. 

Insgesamt kann er Entwarnung geben, dass das Spiel zu "leicht" werde. Die angesprochenen Synergien ermöglichen wahnsinnig viele "Builds", wie man sie beispielsweise aus MMOs kennt. Einige Effekte würden sogar nur auftreten, wenn es zwischen bestimmten Einheitentypen zu Synergien kommt. Hier sprach er auch kurz das Magiesystem an, das völlig individualisiert an das Modell und bei "Zuständen", die auf freundliche und feindliche Modelle zu tragen kommen wird. 

Status 2. Juli: Teilweise bestätigt: Es sollen zwar Armeemischungen möglich sein, diese beziehen sich aber wohl auf 4 Fraktionen. Battlescrollsdesign mittlerweile geleakt. Modellabhängiges Magiesystem mittlerweile bestätigt. 

 

- Bases: Sind irrelevant geworden, allerdings spielt bei einigen Truppentypen die Formation eine größere Rolle. So profitieren einige Einheiten (er sprach hier von Speerträgern) von Defensivboni, wenn sie von vielen freundlichen Einheiten umgeben sind und eng zusammenstehen. Es wird also möglich sein weiterhin Regimentsblöcke bzw. Einheiten in "fester Formation" zu stellen und sogar Boni dafür zu erhalten. Gliederbonus und Attacken von Hinten oder von der Seite sind allerdings Geschichte.

Status 2. Juli: Folgegerüchte decken sich hiermit. Irrelevante Bases mittlerweile durch Leaks bestätigt.

 

- Balancing: Okay, hier war ich natürlich besonders neugierig. Zunächst mal: Keine Punkte sind bestätigt.* Allerdings gäbe es bestimmte Slots, die besetzt werden müssen, sowie bestimmte Boni und Malusse für Über- und Unterzahl und die taktischen Optionen variieren je nach Einheitenauswahl. Die Befürchtung, man könne einfach mal so Nagash und Archaon gegen 2 bretonische Questritter aufstellen ist komplett abwegig. Zudem würden nach und nach Szenarioideen veröffentlicht. GW stellt grundsätzlich die Spielgrundlage und die Miniaturen; die Spieler dürfen sich daraus ihr "individuelles Spielerlebnis" maßschneidern. Hinzukommt, dass Gelände und Positionierung eine große Rolle spielen werden, er sprach auch von Sonderregeln durch Geländestücke. Die früheren Kerneinheiten, Eliteeinheiten usw. agieren untereinander weitestgehend auf Augenhöhe. Krasse Modelle wie Nagash sind also eher Bestandteil von besonderen Szenarios oder riesigen Schlachten. Wer also eine Box Hochelfenspeerträger gegen eine Box Imperiale Staatstruppen antreten lässt wird keine großen Schwierigkeiten haben. Zusätzlich acht Silberhelme auf der einen und acht Reichsritter auf der anderen, ebenfalls kein Problem. Eliteeinheiten sind ebenfalls auf Augenhöhe und verfügen über Zusatzregeln. Phönixgarde versus Bihandkämpfer? Ausgeglichen! Menschenmagier vs. Elfenmagier? Ausgeglichen.
Wenn sich der Elfenspieler nun aber entscheidet ne Box Schwarzorks hinzuzunehmen und der Menschenspieler stattdessen ne weitere Box Staatstruppen nimmt, sind die Schwarzorks nun zwar stärker, aber der Menschenspieler bekommt nen Synergievorteil. Es kommt auch darauf an, wie man die eigenen Truppen positioniert, buffed und ausrüstet; bzw. untereinander aufeinander abstimmt. Modelle müssen nicht mehr truppweise zusammenstehen (auch wenn sie davon Vorteile erhalten), sondern können auch frei positioniert werden. Man rechnet hier mit unglaublich vielen Möglichkeiten, um die Tabletopszene kreativ zu beleben, auch im Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Builds and Tactics. Unter der Hand erhofft man sich, dass bestimmte Builds ausprobiert und geplaytested werden, was wiederum induziert, dass die bastelwütigen Kreativen weitere Minis kaufen werden. Durch die Veröffentlichung immer neuer Einheiten und Modelle wird jegliche Statik aus dem Hobby genommen und alles unterliegt einem ständigen Fluss. Zukünftige Editionen wären kein Thema mehr, man könne AoS als "liquides System" immer nach belieben erweitern, wie ein Sammelkartenspiel. Darauf angesprochen, ob es nicht zu einer Rüstungsspirale käme, konnte er mich beruhigen: Es würde zwar Sondereditionen geben, mit limitierten Modellreihen, dazu zählten aber auch jetzt bereits erhältliche aber irgendwann auslaufende Modelle, die dann später natürlich besonders selten seien. Er nannte in diesem Zusammenhang tatsächlich auch Chaoszwerge (!) GW wird mindestens eine Battlescroll für eine "Kerneinheit" anbieten. Es kostet sie nichts und schadet ihnen nicht. Der Sammeltrieb der Spieler wird insgesamt voll ausgeschöpft. Es gewinnt eben nicht derjenige, der die neuesten Modelle kauft und bespielt, sondern derjenige, der es am Besten versteht seine Truppenteile synergetisch zu verknüpfen. Eine eingespielte, perfekt abgestimmte Truppe wird also zunächst im Vorteil gegenüber neuen Einheiten sein, die erst durch Playtesting ihre Rolle in einer bestehenden Armee finden müssen. Ich weiß, dass mein Verwandter daheim die Schränke voll mit alten Armeen hat und er freut sich bereits jetzt mit diesen stundenlang an Armeelisten rumzudoktern, wie er meinte.   

*Edit: Um es noch mal genauer zu sagen. Die Punkte im klassischen Sinne sind Geschichte. Es soll aber durchaus Möglichkeiten des Balancings geben, im Sinne von Slots und "Belohnungen" und "Bestrafungen" für bestimmte Builds und Synergien. Ist mir nochmal ganz wichtig zu sagen. Wie die genau aussehen, dazu konnte ich nichts erfahren. Das alles ist im Augenblick noch etwas diffus. Es wird sich aufklären, wenn die Regeln und die Battlescrolls draußen sind. 

Status 2. Juli: Alles soweit bestätigt. Ebenso, dass nicht nur aktuelle Minis Battlescrolls bekommen, sondern tatsächlich ALLE Miniaturen, laut eines WD-Leaks. Mein Kontakt konnte hier aber beispielsweise für die Chaoszwerge nur eine einzige Scroll bestätigen. Womöglich kommt noch mehr. 

 

- Stormcast Eternals: Sind ganz ausdrücklich keine Imperialen und auch keine Menschen im eigentlichen Sinne mehr, sondern eine völlig neue Armee. Diese Diener des Sigmar reisen zwischen den "Scherben" und Welten wie eine "mobile Einsatztruppe". (Hier fiel erneut der Stargate-Vergleich) Sie sind quasi unsterblich (nicht im spielerischen Sinne), aber wenn sie "sterben" kehren sie als Geister in Sigmars Realm zurück und werden wieder geboren. Man kann von einer Art Todesengeln sprechen. Als ich den Begriff "Sigmarines" entgegnete, musste er lachen. 

Status 2. Juli: Alles durch Leaks bestätigt. Mittlerweile sind auch die "Stargates" (Portale) aufgetaucht. Es wird mehrere Orden geben, wie bei den Space Marines. Sigmarines ist nicht zuweit hergeholt. ;)

 

- Der Release beginnt mit den Sigmarines und Chaos, bald darauf sollen die Skaven ODER Elfen folgen, das sei noch nicht ganz klar, da man darüber nachdenke die mehr oder weniger zeitgleich zu releasen. Auch werden bestehende Einheiten umgeboxt. Als ich höhnisch anmerkte, dass man dann wohl statt 16 Modelle nur noch 10 zum gleichen Preis verkaufen wird meinte er, dass das nicht geplant sei. In erster Linie, weil es in den meisten Fällen zu aufwendig sei bzw. die Gussrahmen das gar nicht ermöglichen. Der Inhalt wird bei Bedarf aus den alten Boxen in die neuen gepackt, die Bases werden ausgetauscht und die Battlescroll kommt rein. Fertig. Ich solle ihn aber hier nicht genau festnageln, zur Zeit sei einiges im Fluss.

Status 2. Juli: Hier gibt es noch nichts neues. Dass Skaven kommen sollen, deckt sich aber mit Folgegerüchten.

 

- Das Konzept von AoS ist ganz klar auf "leicht zu lernen, schwer zu meistern" ausgelegt. GW sieht sich als Bereitsteller von Miniaturen und klaren, eindeutigen und unmissverständlichen Regeln, die binnen einer Stunde verstanden und erlernt werden können. Alles was darüber hinausgeht liegt in Spielerhänden. So, wie die Spieler sich von jeher ihren ganz individuellen Spieltisch zusammensetzen und mittels Geländestücken niemals die selbe Schlacht zweimal spielen, so sollen sie auch in puncto Miniaturenwahl absolute individuelle Freiheit genießen. 

Status 2. Juli: Jop, das ist mittlerweile auch geleakt. 

 

- Vielleicht noch seine persönliche Einschätzung, die mich interessierte und hier nicht vorenthalten möchte: Warhammer war quasi tot. Es gab nur zwei Möglichkeiten. Die Fantasysparte komplett einzustampfen, oder etwas komplett neues zu erschaffen, ohne die bestehenden Miniaturen zu entwerten. AoS war somit nicht etwa die Notbremse; denn man kann nichts kaputt schlagen, was bereits kaputt ist. Es wurde den Mitarbeitern ganz klar gesagt: Ohne Endtimes und AoS wäre man zur Einstellung der Sparte gezwungen gewesen. Seiner persönlichen Meinung nach, habe der Erfolg von X-Wing hier einen nicht unerheblichen Einfluss gehabt. Leichte, übersichtliche Regeln und dennoch komplex, durch individuelle Einheitenregeln. 
Er hatte persönlich große Angst, dass seine Armeen nix mehr wert sind. Nach den ersten Enthüllungen war er entgeistert. Aber mittlerweile ist er nicht nur beruhigt, sondern sogar vorsichtig begeistert. Es braucht keine Updates oder zukünftigen Editionen mehr; das ganze Hobby ist im Fluss. Zukünftige Releases werden sich nur noch um stimmungsvolle Szenarien, rund um Geländestücke und neue Modelle drehen. Also ähnlich wie Endtimes. Regeltechnisch ist das aber jetzt der Standard, der die nächsten Jahre unverändert bleibt. Laut Aussagen der Verantwortlichen (siehe nächster Punkt) sogar für immer. Außerdem empfiehlt er wirklich die Battlescrolls abzuwarten und vorher keine Panik zu schieben. Die sollen nämlich tatsächlich das Salz in der Suppe sein und etwas, worauf man sich freuen kann. Gerade auch mit alten Armeen. 

 

- Er konnte definitiv bestätigen, dass man aus den letzten Jahren gelernt habe und es keine neunte Edition mehr geben wird. Auf Kommentare wie "Sag niemals nie..." haben die Verantwortlichen mit extremen und teilweise sogar zornigem Nachdruck reagiert: "Warhammer Fantasy Battles ist Geschichte. Punkt."

bearbeitet von Thorus84
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Gibt es dazu irgendwelche Quellen? Ich befürchte, dass ist eher ein Gerücht, basierend auf Wunschdenken.

Das Gerücht kommt immerhin von harry bei warseer.

Zitat:

Quote Originally Posted by Harry

Oh .. this is just the tip of a very large pile of … I mean iceburg. There is a a lot of stuff backed up ready for release. Did you mean weeks or months?

I would expect to see nothing but more Humans and Chaos stuff for a couple of months along with a bunch of terrain (so folks can build †˜new look†™ tables) and then the Skaven stuff to hit.

Comment of mine: I have been told it†™ll be weeks rather than months of new †œWHF† releases. And early August will see the †œbig Warhammer version†; this AoS is some kind of a game on its own †“ specifics should leak as soon as the GW store managers had their meeting on coming Monday.

Hier die Quelle von BOLS

http://www.belloflostsouls.net/2015/06/new-leaks-age-of-sigmar-release.html

bearbeitet von Ragnar72
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@Thorus84

Vielen Dank dafür!

Das hört sich für mich in der Tat angenehm beruhigend an.

Wenn das Ein Familienmitglied ist das bei GW arbeitet gebe ich da erst mal einen gewissen Vertrauensbonus auf die Aussagen.

 

Edit:

Wenn es Synergien gibt die mich dazu bringen Einheiten eines Volkes zu spielen mir aber die Freiheiten lassen andere Sachen zu probieren find ich's toll.

 

Alles wird gut :D

bearbeitet von Ratz
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Das Gerücht kommt immerhin von harry bei warseer.

 

Comment of mine: I have been told it†™ll be weeks rather than months of new †œWHF† releases. And early August will see the †œbig Warhammer version†; this AoS is some kind of a game on its own †“ specifics should leak as soon as the GW store managers had their meeting on coming Monday.

Hier die Quelle von BOLS

http://www.belloflostsouls.net/2015/06/new-leaks-age-of-sigmar-release.htmlZitat:

Quote Originally Posted by Harry

Oh .. this is just the tip of a very large pile of … I mean iceburg. There is a a lot of stuff backed up ready for release. Did you mean weeks or months?

I would expect to see nothing but more Humans and Chaos stuff for a couple of months along with a bunch of terrain (so folks can build †˜new look†™ tables) and then the Skaven stuff to hit.

 

 

Da muss man jetzt kurz aufpassen.

 

Von Harry:

 

 

Zitat:

Quote Originally Posted by Harry

Oh .. this is just the tip of a very large pile of … I mean iceburg. There is a a lot of stuff backed up ready for release. Did you mean weeks or months?

I would expect to see nothing but more Humans and Chaos stuff for a couple of months along with a bunch of terrain (so folks can build †˜new look†™ tables) and then the Skaven stuff to hit.

 

Dann als Kommentar dazu von Darnok:

Comment of mine: I have been told it†™ll be weeks rather than months of new †œWHF† releases. And early August will see the †œbig Warhammer version†; this AoS is some kind of a game on its own †“ specifics should leak as soon as the GW store managers had their meeting on coming Monday.

 

 

Nicht, dass der Eindruck entsteht, all das käme von Harry :)

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Mein erster und auch einziger Post zum Thema..

Das Problem ist für mich ein ganz einfaches:

GW hat jedwedes Vertrauen zerstört. Warum sollte ich hier investieren, meine gemachten Erfahrungen mit GW:

Mortheim angefangen, ca. 100€ investiert -> nach 1 Jahr eingestampft

alle 4-5 Jahre das System durchgestylt, nicht verbessert sondern viel mehr neu entwickelt -> keine Beständigkeit (auch innerhalb der Editionen mit den Armeebüchern)

Ringkrieg angefangen, 900€ investiert -> nach 3 1/2 Jahren eingestampft

mit 40K angefangen, 6. Edition RB gekauft und defacto auswendig gelernt -> nach 22 Monaten ersetzt, Regeln im Detail verändert so dass man wieder bei (fast) null anfängt (hab ich nicht mehr gemacht, wer sagt denn das ich in 22 Monaten wieder neu kaufen und lesen darf?)

 

Und jetzt sagt man mir, nach 15 Jahren im Hobby, das GW dieses System "AoS" nicht mehr ändern wird? Sind die Jeck? Das sagen die, einzig um das Vertrauen der Kunden wieder zurück zu erhalten - mehr nicht! Meins ist leider dahin und da werden auch kostenlose regeln nix mehr ändern können. Zu oft wurde ich enttäuscht, mit Änderungen die man nicht mit machen wollte oder konnte. Ist das Vetrauen einmal weg, kann man das kaum wieder gut machen - wobei ich sehr oft die Änderungen mitgemacht habe, obgleich ich die Zeit und das Geld eigentlich nicht aufbringen wollte. Irgendwo war die Liebe noch da, und man hat daran geglaubt. Mit diesem Schlussstrich, hat GW die Beziehung zu mir endgültig zerstört.

 

Edit: Werde meine Ringkrieg Truppe weiter ausbauen und in der 8. Edition verbleiben (ausreichend Miniaturen sind auf jeden Fall vorhanden).

bearbeitet von Jashugan
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- Vielleicht noch seine persönliche Einschätzung, die mich interessierte und hier nicht vorenthalten möchte: Warhammer war quasi tot. Es gab nur zwei Möglichkeiten. Die Fantasysparte komplett einzustampfen, oder etwas komplett neues zu erschaffen, ohne die bestehenden Miniaturen zu entwerten. AoS war somit nicht etwa die Notbremse; denn man kann nichts kaputt schlagen, was bereits kaputt ist. Es wurde den Mitarbeitern ganz klar gesagt: Ohne Endtimes und AoS wäre man zur Einstellung der Sparte gezwungen gewesen. Seiner persönlichen Meinung nach, habe der Erfolg von X-Wing hier einen nicht unerheblichen Einfluss gehabt. Leichte, übersichtliche Regeln und dennoch komplex, durch individuelle Einheitenregeln. 

 

Genau hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Ein System wie Xwing (das ein durchaus nicht schlechtes Spiels ist) belästigt den Spieler aber nicht dadurch das er Figuren noch zusammenbasteln, gestalten und anmalen muss - alles kommt aus der Box und zu einem Preis bei dem man ruhig mal sagen -  jetzt habe ich ein halbes Jahr damit gespielt jetzt kann das Ding ruhig verschwinden. So ein lebendiges "Ex und Hopp" System - wie z.B. Magic erlaubt das halt da ausser Geld vom spieler nichts investiert wird.

 

- Er konnte definitiv bestätigen, dass man aus den letzten Jahren gelernt habe und es keine neunte Edition mehr geben wird. Auf Kommentare wie "Sag niemals nie..." haben die Verantwortlichen mit extremen und teilweise sogar zornigem Nachdruck reagiert: "Warhammer Fantasy Battles ist Geschichte. Punkt."

 

Das ist sicher Propaganda - für GW´s Ansprüche hat Fantasy zu wenig Gewinne abgeworfen - mit etwas das weniger als 50% GP abwirft beschäftigt sich halt ein Apple Clown nicht. Mit einer anderen Firmenstruktur/Gewinnerwartung könnte man sicher auch mit den bisherigen Gewinnen von WFB arbeiten - wie macht das bloss Mantic das sich nur 1/10 der Umsätze des "TOTEN WHFB" hatte. Meine Behauptung ist : Abwarten was kommt, ob AOS funktioniert = Fragezeichen, wenn nicht was macht GW dann nur noch 40k verkaufen ? 

 

 

bearbeitet von Klingsoer
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Die ersten Detailinfos zu AoS sind nen Schlag in mein konservatives Warhammer Herz. Für so ne Umstellung bin ich vielleicht nach fast 20 Jahren Fantasy doch schon zu eingefahren. Gewünscht hätte ich mir eine Überarbeitung der 8. Edition mit dem Fokus auf mehr Kavallerie und weniger monströse Infantrie.

Mfg Knispel

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Vielleicht wird es ja gar nicht schlecht.

Fakt ist aber, das GW damit zugibt, nicht ist Lage zu sein, ein vernünftiges und ausgelichenes Fantasy System zu entwickeln. Auch genannt: ein Offenbarungseid.

Just my 2 pence

bearbeitet von Walker Boh
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Das ist sicher Propaganda - für GW´s Ansprüche hat Fantasy zu wenig Gewinne abgeworfen - mit etwas das weniger als 50% GP abwirft beschäftigt sich halt ein Apple Clown nicht. Mit einer anderen Firmenstruktur/Gewinnerwartung könnte man sicher auch mit den bisherigen Gewinnen von WFB arbeiten - wie macht das bloss Mantic das sich nur 1/10 der Umsätze des "TOTEN WHFB" hatte. Meine Behauptung ist : Abwarten was kommt, ob AOS funktioniert = Fragezeichen, wenn nicht was macht GW dann nur noch 40k verkaufen ? 

 

Na klar ist das Propaganda. ;) Ist immer noch GW. 

 

Mein erster und auch einziger Post zum Thema..

Das Problem ist für mich ein ganz einfaches:

GW hat jedwedes Vertrauen zerstört. Warum sollte ich hier investieren, meine gemachten Erfahrungen mit GW:

Mortheim angefangen, ca. 100€ investiert -> nach 1 Jahr eingestampft

alle 4-5 Jahre das System durchgestylt, nicht verbessert sondern viel mehr neu entwickelt -> keine Beständigkeit (auch innerhalb der Editionen mit den Armeebüchern)

Ringkrieg angefangen, 900€ investiert -> nach 3 1/2 Jahren eingestampft

mit 40K angefangen, 6. Edition RB gekauft und defacto auswendig gelernt -> nach 22 Monaten ersetzt, Regeln im Detail verändert so dass man wieder bei (fast) null anfängt (hab ich nicht mehr gemacht, wer sagt denn das ich in 22 Monaten wieder neu kaufen und lesen darf?)

 

Und jetzt sagt man mir, nach 15 Jahren im Hobby, das GW dieses System "AoS" nicht mehr ändern wird? Sind die Jeck? Das sagen die, einzig um das Vertrauen der Kunden wieder zurück zu erhalten - mehr nicht! Meins ist leider dahin und da werden auch kostenlose regeln nix mehr ändern können. Zu oft wurde ich enttäuscht, mit Änderungen die man nicht mit machen wollte oder konnte. Ist das Vetrauen einmal weg, kann man das kaum wieder gut machen - wobei ich sehr oft die Änderungen mitgemacht habe, obgleich ich die Zeit und das Geld eigentlich nicht aufbringen wollte. Irgendwo war die Liebe noch da, und man hat daran geglaubt. Mit diesem Schlussstrich, hat GW die Beziehung zu mir endgültig zerstört.

 

Edit: Werde meine Ringkrieg Truppe weiter ausbauen und in der 8. Edition verbleiben (ausreichend Miniaturen sind auf jeden Fall vorhanden).

 

Ich kann nachvollziehen, was du sagen willst. Und ich verstehe es auch. Was ich aber nicht verstehe: Warum lässt du dir von einem Miniaturenhersteller sagen, was du spielen sollst? Ich nehme nur mal dein erstes Beispiel. Ich habe 1999 Mortheim gekauft. Und ich habe es letzten Monat zuletzt gespielt. Ich spiele das Game seit nunmehr 15 Jahren. In den ganzen Jahren hat GW nicht ein einziges Mal versucht in mein Spielzimmer einzubrechen und mir meine Figürchen und das Regelwerk zu klauen. Gleiches gilt für Battlefleet Gothic, Warhammer 40k 2nd Edition und Warhammer 6. Edition. Wieso sollte ich den ganzen Quatsch mitmachen? Ich spiele seit 1996 Tabletops von GW. Und wenn mir etwas gefällt und Spaß macht, spiele ich es weiterhin. Wenn nicht, dann nicht. Und in jeder größeren Stadt finden sich Veteranen, die einen glasigen Blick bekommen, wenn man ihnen "von früher" erzählt. Ich hatte - egal wo ich gelebt habe - in den letzten Jahren niemals ein Problem Spieler für "alte" Systeme zu finden. Im Gegenteil. Ich finde kaum Leute, die die neuen spielen wollen. ;) 

Meiner Meinung nach sollte man aus dem Hamsterrad aussteigen und das spielen, was einem am Besten gefällt. Und das ist  - in meinem Fall - ganz bestimmt nicht Warhammer 8. Edition. Gleichwohl sollte man sich dem Neuen gegenüber auch nicht pauschal sperren. Ob mir AoS gefällt? Weiß ich noch nicht. Muss ich erst alles zu gelesen haben und die Sache mal ein zwei mal gespielt haben. Ob es mir gefällt, dass GW mich einlädt das ganze kostenlos auszuprobieren, ohne dass ich auch nur ein Modell kaufen muss, ein Regelwerk oder sonstwas? Aber hallo! Und wie mir das gefällt! Schlimmstenfalls finde ich es grottig und ich spiele weiterhin WFB 6. Edition oder Mortheim. Oder Freebooters Fate. Oder Gothic. Oder, oder, oder. 

Vermutlich bin ich auch deshalb entspannter als manch anderer hier. Ich finde seit 15 Jahren Mitspieler für ein 1999 veröffentlichtes und 2000 eingestelltes System namens Mortheim. Wieso sollte ich mir über ein im Jahr 2015 eingestelltes System Sorgen machen; vor allem wenn AoS womöglich wieder massenhaft neue Spieler anlockt, die unser Hobby insgesamt auffrischen? Also, ich freue mich drauf.

PS: Eine Sache noch, die ich ebenfalls gut finde am neuen AoS. Bei WFB war es immer so, dass eine neue Armee veröffentlicht wurde und alles stöhnte und meckerte, dass nun alles wieder über den Haufen geschmissen werde und man sich drauf einstellen müsse usw. usf. 

Das ist nun ENDLICH vorbei. ENDLICH hat man ein ABGESCHLOSSENES System, zu dem (mindestens in absehbarer Zeit) NICHTS neues mehr erscheint. Eine Wohltat. Die 8. Edition wird über Jahre hinweg Planungssicherheit garantieren. Da wird sich NICHTS mehr ändern. Ist das nicht einfach nur großartig? Ich meine das ganz ironiefrei. Das ist für mich der Grund, warum ich "tote Systeme" so gerne spiele. Durch keine noch so tollwütige Releasepolitik wird mir eine solche Edition kaputt gemacht. Sie ist offen für Hausregeln und gescheites Balancing, ohne dass ständig ein Miniaturenhersteller dazwischenfunkt. 

bearbeitet von Thorus84
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Vielleicht sind die Reaktionen ja auch so unterschiedlich, weil einige hier sehr viel Herzblut in ihre bestehenden Armeen gesteckt haben.

Andere kaufen sich einfach das zusammen, was sich gut und erfolgreich spielt. Da fehlt bei vielen die persönliche Bindung zu den in langen Stunden bemalten Figuren. Ich kenne etliche Spieler, die kein Problem damit haben, ihre halbherzig rot bemalte Kornarmee (Achtung: exemplarisch!) gegen eine goldene Hammertruppe auszutauschen.

Ich bin wirklich sehr gespannt was kommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, um es mit den Worten von Nico Semsrott zu sagen, aber sie stirbt! ;)

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Wenn man sich die Fotografierten Regelstellen anschaut scheint es tatsächlich nur um die Modellzahl zu gehen. Gewonnen hat der der prozentual weniger seiner Anfangsmodelle verloren hat (wow, dem Kunden das Rechnen zumuten? - und das meine ich nicht mal im Scherz, ohne Taschenrechner dürften das viele nicht schaffen - und manche selbst mit nicht). Diese Sudden Death Gewinnmöglichkeiten bekommt man wenn der Gegner 33% mehr Modelle besitzt als man selbst. (3 Blutdämonen vs 4 Gobbos anyone?).

 

Es ist eigentlich unvorstellbar das es das gewesen sein soll. Da kann man nur noch hoffen das manche Modelle als mehrere zählen aber das wäre auch nichts anderes als ein schlecht skalierbares Punktesystem. Gerade Einsteiger brauchen doch etwas an das sie sich halten können beim Truppen zusammenstellen, und selber sehr junge Spieler werden nicht dauerhaft einfach alle Figuren auf das Feld klatschen ohne das irgendeine Ausgewogenheit herrscht.

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Wenn man sich die Fotografierten Regelstellen anschaut scheint es tatsächlich nur um die Modellzahl zu gehen. Gewonnen hat der der prozentual weniger seiner Anfangsmodelle verloren hat (wow, dem Kunden das Rechnen zumuten? - und das meine ich nicht mal im Scherz, ohne Taschenrechner dürften das viele nicht schaffen - und manche selbst mit nicht). Diese Sudden Death Gewinnmöglichkeiten bekommt man wenn der Gegner 33% mehr Modelle besitzt als man selbst. (3 Blutdämonen vs 4 Gobbos anyone?).

 

Es ist eigentlich unvorstellbar das es das gewesen sein soll. Da kann man nur noch hoffen das manche Modelle als mehrere zählen aber das wäre auch nichts anderes als ein schlecht skalierbares Punktesystem. Gerade Einsteiger brauchen doch etwas an das sie sich halten können beim Truppen zusammenstellen, und selber sehr junge Spieler werden nicht dauerhaft einfach alle Figuren auf das Feld klatschen ohne das irgendeine Ausgewogenheit herrscht.

Ich frage mal ganz naiv: Wie spielst du Tabletops? Und wie die anderen Mitlesenden? Verstehe ich das richtig, dass du einfach nur zwei punktgleiche Armeen aufeinanderprallen lässt und schaust, wer als letztes steht? Ist ernstgemeint, die Frage. Ich spiele seit Jahren (nächstes Jahr sind es 20, dann kann ich "Jahrzehnten" sagen) grundsätzlich nur storybasierte Szenarien. Mein Mitspieler und ich überlegen uns: "Was könnte diese Streitmacht jetzt bewogen haben, hier, an diesem Ort zu sein. Und wieso trifft sie auf eine andere Streitmacht? Und wer hat etwas von dieser Schlacht? Und was steht womöglich auf dem Spiel?" Da bin ich einfach viel zu sehr Storyteller, um einfach zwei Heerhaufen aufeinander zu hetzen.

Ich fühle mich sehr an einen WD-Artikel zur Spätzeit der 2nd Edition von 40k erinnert. Dort beklagte sich der Chefentwickler, dass man sein Spiel nicht verstünde. Die Spieler würden einfach ihre Armeen aufeinander hetzen, ohne das Geschehen in einen situativen Kontext zu setzen. Und bereits damals fragte ich mich: Was meint der verwirrte Onkel? 

Mittlerweile weiß ich, dass die Turnier- und Wettkampforientierung aus Tabletopschlachten eine Art "Sport" gemacht hat. Zwei gleichstarke Armeen treten gegeneinander an. In einem Spiel, dass durch Würfel sehr stark vom Faktor Glück beeinflusst ist. Ich hingegen - und meine Spielgruppe - wir wollen Geschichten erleben. Auch die Militärhistorie zeigt, dass NIEMALS in einem Konflikt zwei gleich starke Heere aufeinander treffen. Im Gegenteil. Wie groß ist der Heldensang, wenn es ein paar Spartiaten mit der größten Armee der Antike aufnehmen? Wie genial waren Cesars Feldzüge? Wie schaffte es Napoleon immer wieder aus einer unterlegenen Position den Spieß ganz gehörig umzudrehen? Wie schaffte es ein General Lee, mit unzureichenden Mitteln einer gut geölten Militärmaschinerie so lange erfolgreich Widerstand zu leisten? Wie schaffte es ein Washington, einen haushoch überlegenen Gegner aus dem Land zu werfen? Das Genie eines Generals zeigt sich doch nicht, wenn es auf dem Schlachtfeld "fair" und balanciert zugeht. Das wahre taktische Können offenbart sich doch durch Ungleichheit. DAS ist der Stoff, aus dem Legenden sind. Ich erinnere mich an frühere Szenarien aus dem White Dwarf. Die Schlacht von Elfincourt. Zahlenlos völlig unterlegene Waldelfenbogenschützen, gegen ein überlegenes, auf sie zu reitendes Ritterheer. Oder die Schlacht von Glazers Creek: Prätorianer der Imperialen Armee gegen Welle um Welle anrückender Space Orks. Da gab es teilweise No Win Szenarien, wo im Vorfeld fest stand, wer verliert. Es ging nur darum, WIE man verliert und wie lange man das Unvermeidliche hinauszögern kann. Das ist doch episch, gewaltig und großartig. 

Das sind die Gründe, warum ich Tabletop spiele. ;) Und nicht um zwei gleichstarke Haufen, bestehend aus dreißig, vierzeig, fünzig Mann starken Regimentern über ein flaches Spielbrett zu schieben und mit dreiunddrölfzig Würfeln zu bestimmen, ob ich heute mal gewinne, oder nicht. 

Wenn AoS diesen kompetitiven Gedanken wieder zurückdrängen könnte und das Spiel wieder zu einem Spiel, und nicht zu einem Wettstreit wird. Ein Spiel, aus dem Geschichten gestrickt werden können und Anekdoten erzählt werden können. Ja, dann glaube ich ist man wieder auf dem richtigen Weg. Zumindest ist es der Grund, wieso ich TT spiele. Nicht um zu gewinnen, sondern um Freude an etwas zu empfinden, was meine Freunde und ich erschaffen haben. Indem wir unsere Truppen aufwendig und liebevoll bemalt und gestaltet haben; ebenso das Spielfeld und obendrein einen stimmigen Grund gefunden haben, warum die Figuren auf dem Schlachtfeld tun, was sie tun. 

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Also vielleicht hast du das Szenario "Offene Feldschlacht" im Regelbuch noch nicht gesehen. Aber wir haben das hier am liebsten gespielt:

1. Weil es uns als Wenigspieler nicht langweilig wurde.

2. Weil viele Szenarien völlig unausgeglichen sind, wenn man die falsche Armee spielt: Turm bsetzen mit Bretonen? Na klar! ;)

 

Ich habe die Hoffnung, dass mit dem neuen System solche Sachen tatsächlich ausgewogener sind. Ich möchte auch keine Szenarien spielen, bei denen von vornherein klar ist, dass man nicht gewinnen kann.

bearbeitet von Kako K.
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Ich frage mal ganz naiv: Wie spielst du Tabletops? Und wie die anderen Mitlesenden? Verstehe ich das richtig, dass du einfach nur zwei punktgleiche Armeen aufeinanderprallen lässt und schaust, wer als letztes steht? Ist ernstgemeint, die Frage. Ich spiele seit Jahren (nächstes Jahr sind es 20, dann kann ich "Jahrzehnten" sagen) grundsätzlich nur storybasierte Szenarien. Mein Mitspieler und ich überlegen uns: "Was könnte diese Streitmacht jetzt bewogen haben, hier, an diesem Ort zu sein. Und wieso trifft sie auf eine andere Streitmacht? Und wer hat etwas von dieser Schlacht? Und was steht womöglich auf dem Spiel?" Da bin ich einfach viel zu sehr Storyteller, um einfach zwei Heerhaufen aufeinander zu hetzen.

Ich fühle mich sehr an einen WD-Artikel zur Spätzeit der 2nd Edition von 40k erinnert. Dort beklagte sich der Chefentwickler, dass man sein Spiel nicht verstünde. Die Spieler würden einfach ihre Armeen aufeinander hetzen, ohne das Geschehen in einen situativen Kontext zu setzen. Und bereits damals fragte ich mich: Was meint der verwirrte Onkel? 

 

Das mag zwar ganz cool sein, aber ich behaupte mal, dass der Großteil tatsächlich Warhammer einfach gegeneinander spielt ohne sich etwas groß dazu zu überlegen. Ich hoffe GW, lässt dieses System auch ohne Szenarien und der Zudichtungsgabe der Kundschaft spielbar sein!

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