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TabletopWelt

Gerüchte zu Age of Sigmar (ehemals 9. Edition)


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Also mit den Battlescrolls kann ich mich ja noch abfinden. Klingt alles nett und vielleicht sogar spaßig. Aber ohne irgendeine verhältnismäßigkeit beim Aufstellen oder Armeekompositionsregel. sehe ich da einfach nur schwarz.

 

Warum sollte man als Sigmar Spieler Liberators aufstellen wenn ich stattdessen einfach Prosecutors aufstellen kann, die in allen belangen besser sind. Oder gar eine Armee aus Lord Celestanten.

Irgendetwas muss ganz einfach kommen. Die Hoffnung stirbt wohl zuletzt....

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Sehe in Age of Sigmar bisher deutlich mehr Potenzial zur Massentauglichkeit als in WHFB. Schneller, einfacher, wesentlich günstiger. Das waren Bausteine, mit denen Mage Knight seiner Zeit äußerst erfolgreich war.

 

Mit den Regeln zur Armeeaufstellung mache ich mir persönlich keine Sorgen. Da wird was kommen. Selbst wenn das erst einen Monat später ist und in einem nicht-kostenfreien Hardcover-Buch. Wichtig ist, dass die 4 Seiten Grundregeln nichts kosten, das lockt schon Spieler an. Und ich spreche hier nicht von eingefleischten Tabletop-Veteranen wie uns, sondern Leuten, die im Spielwaren-Geschäft vorm Regal stehen und sich überlegen, ob sie ein Event-Deck für Magic kaufen sollen oder lieber eine Box Chaoskrieger für Warhammer zum gleichen Preis. Ich denke, GW geht da den richtigen Schritt fürs Hobby und als Unternehmen. WHFB in der Form hatte und hätte auch in einer 6.-Editions-Form keine Zukunft gehabt.

Mir fallen da spontan 10 Kinder/Jugendliche ein, die bei uns im örtlichen Spiele-Laden Warhammer anfangen würden, denen das Spiel aber zu teuer ist und sie deshalb bei Sammelkartenspielen bleiben. Was die Tabletop-Szene braucht, ist ein günstiger Einstieg ins Hobby, den der weltweite, präsente Marktführer bietet. Genau das bietet Games Workshop mit Age of Sigmar an.

Schneller? beweg mal 100, 200 oder 300 modelle alle einzeln per hand. Ja klar man kann auch spiele damit spielen wo jeder 1 modell aufstellt und sich freuen das das "spiel" nach 5 min fertig ist. Aber ich dachte immer das es bei Tabletop darum geht schlachten zu spielen und keinen Boxkampf.

 

Ob es günstiger wird wird sich noch zeigen. Wenn da jeden monat ne box kommt die man haben sollte um weiterhin spass zu haben... 

 

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich überraschend das so viele leute hier GW loben weil sie die 4 DINA4 seiten regeln nicht für 60 Euro verkaufen wollen sondern die gratis anbieten. :) Mal ganz ehrlich.. wer kauft denn extra ein Regel heftchen das 4 seiten beinhaltet. Selbst Brettspiele haben umfangreichtere anleitungen und wisst ihr was? Die gibts zum Spiel dazu! Und sogar ein Spielbrett :)

bearbeitet von Shandor
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Schneller? beweg mal 100, 200 oder 300 modelle alle einzeln per hand. Ja klar man kann auch spiele damit spielen wo jeder 1 modell aufstellt und sich freuen das das "spiel" nach 5 min fertig ist. Aber ich dachte immer das es bei Tabletop darum geht schlachten zu spielen und keinen Boxkampf.

 

Ob es günstiger wird wird sich noch zeigen. Wenn da jeden monat ne box kommt die man haben sollte um weiterhin spass zu haben... 

Wer nicht viele Modelle bewegen will, der einigt sich halt auf kleinere Spiele. :)

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Sehe in Age of Sigmar bisher deutlich mehr Potenzial zur Massentauglichkeit als in WHFB. Schneller, einfacher, wesentlich günstiger. Das waren Bausteine, mit denen Mage Knight seiner Zeit äußerst erfolgreich war.

 

Und das sind Bausteine, die Dutzende andere Tabletops ebenfalls zu bieten haben.

 

 

Mir fallen da spontan 10 Kinder/Jugendliche ein, die bei uns im örtlichen Spiele-Laden Warhammer anfangen würden, denen das Spiel aber zu teuer ist und sie deshalb bei Sammelkartenspielen bleiben. Was die Tabletop-Szene braucht, ist ein günstiger Einstieg ins Hobby, den der weltweite, präsente Marktführer bietet. Genau das bietet Games Workshop mit Age of Sigmar an.

 

 

Warum muss der Einstieg ins Hobby vom (derzeitigen) Marktführer kommen? Warum kann es nicht ein anderes Spiel sein, das - zum Teil seit Jahren schon - einen günstigen Einstieg ins Hobby möglich macht? Was bietet Age of Sigmar, das die Konkurrenten nicht bieten?

Präsenz allein kann es nicht sein, denn wenn sich die Kinder/Jugendlichen in einem Laden tummeln, wo sie auch Sammelkartenspiele kriegen, dürften sie dort auch mit anderen Spielen in Kontakt kommen.

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Schneller? beweg mal 100, 200 oder 300 modelle alle einzeln per hand. Ja klar man kann auch spiele damit spielen wo jeder 1 modell aufstellt und sich freuen das das "spiel" nach 5 min fertig ist. Aber ich dachte immer das es bei Tabletop darum geht schlachten zu spielen und keinen Boxkampf.

Nun ja, man kann ja immer noch alles als Regiment aufstellen und Bewegen.

Erst wenn man beim Gegner für den Nahkampf ist bewegt man ein paar Modelle seitlich - sozusagen wie Umzingeln, um mehr Attacken zu haben. Fertig!

Sobald man wieder durch die Gegend läuft, kann man das ja ruhig in Reih und Glied auf dem Regimentsbase machen!

 

Kahless

bearbeitet von Kahless
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@Kahless: Du kennst doch sicher das entnervende Neuformieren großer Einheiten. Jetzt stell dir mal vor, du musst die bei jedem Nahkampf aufeinanderfummel und dann wieder zusammenbasteln. Ich weiß ja net. Aber anscheinend kommen schlechte Regeln gut an, wenn sie umsonst sind. :skepsis:  Je länger ich über diese im Einzelnen nachdenke, desto schlimmer wird das Fazit eigentlich.

Und wenn ich höre, dass ich für ein Spiel mit 10 Modellen auf einer Seite und 8 auf der anderen ne halbe Stunde brauche ... super! :ok:

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Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich überraschend das so viele leute hier GW loben weil sie die 4 DINA4 seiten regeln nicht für 60 Euro verkaufen wollen sondern die gratis anbieten. :) Mal ganz ehrlich.. wer kauft denn extra ein Regel heftchen das 4 seiten beinhaltet. Selbst Brettspiele haben umfangreichtere anleitungen und wisst ihr was? Die gibts zum Spiel dazu! Und sogar ein Spielbrett :)

Noch so als Addon dazu: Anfang der 6. Edition Brachte GW einen Flayer raus, nannte sich "Kriegerische Horden" und war komplett kostenlos, damit alle

Armeen nach den neuen Regeln spielbar waren. Dieser Flyer enthielt mehr Regeln und vermutlich durchdachtere als AoS bisher.

 

Und diese Argumentation von wegen: Schönes einfaches Regelsystem finde ich einfach zynisch, wenn man bedenkt (so eventuell unausgewogen es

auch sein mag) das die 8. Edition tausendmal durchdachter war und jetzt einfach so für Tod erklärt wird, weil sie mir dann son billig Regelwekr vorwerfen

können. Wo ist denn da die positive Entwicklung?

 

Und wenn ich einfache, schnelle, durchdachte, tolle Tabletops spielen möchte, bei den der Einstieg einfach und billig ist, spiele ich X-Wing, SAGA

und auch Bolt Action oder Infinity können da vermutlich mithalten ....

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Aber (außer vielleicht Saga auf Fantasy), gefallen mir bei keinem der von dir genannten Systemen die Modelle und das ist für mich immer noch der Hauptgrund, ein Tabletopspiel zu spielen!

Somit wäre das zumindest für mich keinerlei Alternative!

 

Kahless

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Warum sollte man als Sigmar Spieler Liberators aufstellen wenn ich stattdessen einfach Prosecutors aufstellen kann, die in allen belangen besser sind. Oder gar eine Armee aus Lord Celestanten.

Irgendetwas muss ganz einfach kommen. Die Hoffnung stirbt wohl zuletzt....

Ja, da muss was kommen. Ansonsten ist nämlich bei dem momentanen Armeeaufbausystem der Inhalt von 2 Grundboxen gleich viel wert wie der von einer Grundbox, wenn man die Helden aus der 2. weglässt. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Wenn einer 25 Sigmarines hat und der andere 50, dann gilt das als legitimes Spiel. Irrsinn, IMO. Ich denke, dass sie die Grundbox schon durchgetestet haben, die mag also Spaß machen. Aber wenn die am 4. Juli Warscrolls für alle Einheiten, die sie im Moment produzieren gleichzeitig raustun, kann mir keiner erzählen, dass das getestet wurde. Die Permutationen sind unendlich, schon allein, weil es in den Einheitne keine Limits gibt.

 

Als Newbie hat man jenseits der Grundbox überhaupt keinen Anhaltspunkt, was fair sein könnte. Ich glaube, da könnte zB das ETC-Team Jahre dran sitzen.

 

Da vorhin der Bezug auf Mage Knight kam, war das wirklich so ein Ding? Mir fällt jetzt keins von diesen Collectibles ein, das nicht gefloppt wäre nach relativ kurzer Zeit.

bearbeitet von Bloodknight
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@Balance der Box: Das stand ja wiederholt in den Gerüchten, dass die nicht gebalanced ist und die Ladenleute da nachhelfen sollen beim Testspielen.

Ach, ausbalancierte Grundboxen...  frag mal 40k Spieler, wie oft da Starterboxen ausbalanciert sind. ;)

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Zwei Anmerkungen:

 

- 100-200 Minis individuell bewegen 40K-Spieler heute schon ohne Probleme. Zumal in AoS die genaue Position einer Mini eher unwichtig ist.

 

- Wenn ich eine Grundbox habe und mein Gegner zwei, dann box ich ihm per Sudden Death seinen Lord-Relictor um und hab gewonnen :)

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Ich verstehe halt noch immer nicht, wieso bei diesem Spiel die Position einer Figur unwichtig sein sollte - und selbst wenn das kommt, dann ist das ja ne tolle Entwicklung von einem Spiel, das auf Bewegung basierte, zu AoS.

Ich denke einfach das wir zu alt geworden sind für den begriff "Spass" der heutigen zeit. 

Ich kenne das aus anderen bereichen. "Kurze Knackige instanzen" wurden im MMO sektor gefeiert. Was übersetzt bedeutet "Hirnlos in 5 min durchrennen und belohnt werden". 

Oder im Strategie spiel sektor. Wir haben das system enschlackt. Was so viel bedeutet wie "Man braucht nurnoch eine resource für alles statt 7 unterschiedliche."

 

Spiele die heute noch planung, strategie und denken erfordern sind wohl out. Schnell, simpel und billig muss es sein. 

 

PS: Wenn ich so darüber nachdenke wird AoS wohl doch ein voller erfolg. 

bearbeitet von Shandor
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Ich denke einfach das wir zu alt geworden sind für den begriff "Spass" der heutigen zeit.

Möglich. Als ich den ersten Questpfeil in einem Rollenspiel gesehen habe, habe ich noch gelacht. Dann habe ich gemerkt, dass das heute der Standard ist und die das ernst meinten. Hab letztens einen Artikel gelesen, in dem ein Professor mit Studenten diskutiert hat, die bei ihrer Kursaufgabe Fallout 1 flott aufgehört haben, weil sie immer an der Ratte in der Höhle verreckt sind - also ganz am Anfang. Kam nicht einer auf die Idee, die Anleitung zu lesen, oder das Konzept hinter Action Points zu verstehen. Ich finde RPGs neuer Art anspruchslos, spiele gerade FO: New Vegas. Ist lustig, aber nicht toll. :D

 

 

 

PS: Wenn ich so darüber nachdenke wird AoS wohl doch ein voller erfolg.

 

Bei Jugendlichen wird das nichts. Die kriegen sich bei dem System nur in die Haare, und für die wirklich nerdigen Kids hat es viel zu wenige Regeln (also wir haben im dem Alter noch RPGs wie Harnmaster "gespielt", viele Regeln waren halt cool. Die Anführungsstriche sind nicht umsonst da, spielen kann man das nicht nennen, da stehen die Regeln dem Spielen eher im Weg). 40K ist auch nicht umsonst so kompliziert.

Meiner Meinung nach besteht die Zielgruppe  von AOS aus Rollenspielern der frühen 80er und nicht Wargamern 2000+, die gewöhnt sind - außerhalb von obskuren oder alten Systemen, die kaum wer spielt - aus der Box was halbwegs abgestimmtes entnehmen zu können, mit dem man vernünftig spielen kann. Wie AOS ein Erfolg werden soll, kann ich mir nicht vorstellen, aber wenn sie das hinbekommen, bin ich der erste, der zugibt, dass er sich geirrt hat. Ich geb dem Ding trotzdem keine 5 Jahre.

bearbeitet von Bloodknight
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Schockierter als von AOS selbst bin ich von der fehlenden Selbstachtung der Leute, die sich diese offensichtliche Katastrophe zwanghaft schönreden wollen.

Also, mal im Ernst. Leute, das geht doch nimmer klar :schiel:  sehts doch einfach ein.

Das Spiel taugt nix, die Miniaturen taugen nix und die Namesgebung ist der Horror. Die Namen sind derart albern... und ich fürchte ja, dass auf dem deutschen Markt sogar auch alles unter diesen englischen Namen laufen wird! Die klingen als kämen sie aus nem Schwarzenegger-Action-Film von Anfang der 90er.

 

Also echt, das Lesen dieser Kommentare, aus denen der verzweifelte Versuch spricht, der Sache iiirgendwas Positives abzugewinnen, ist noch befremdlicher und unangenehmer als die Szenen in Game Of Thrones, in denen Theon gefoltert wird...

denn in der Manier dieser Kommentare hätte er auf die Behandlung mit "Ja, bitte! Noch mal!" und "Mehr!" antworten müssen um ähnlich verstörend zu sein.

bearbeitet von Barbarus
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Schockierter als von AOS selbst bin ich von der fehlenden Selbstachtung der Leute, die sich diese offensichtliche Katastrophe zwanghaft schönreden wollen.

Also, mal im Ernst. Leute, das geht doch nimmer klar :schiel:  sehts doch einfach ein.

Das Spiel taugt nix, die Miniaturen taugen nix und die Namesgebung ist der Horror. Die Namen sind derart albern... und ich fürchte ja, dass auf dem deutschen Markt sogar auch alles unter diesen englischen Namen laufen wird! Die klingen als kämen sie aus nem Schwarzenegger-Action-Film von Anfang der 90er.

 

Also echt, das Lesen dieser Kommentare, aus denen der verzweifelte Versuch spricht, der Sache iiirgendwas Positives abzugewinnen, ist noch befremdlicher und unangenehmer als die Szenen in Game Of Thrones, in denen Theon gefoltert wird...

denn in der Manier dieser Kommentare hätte er auf die Behandlung mit "Ja, bitte! Noch mal!" und "Mehr!" antworten müssen um ähnlich verstörend zu sein.

Barbarus hat gesprochen und die Welt erklärt, weitere Diskussion unnötig.

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Und das sind Bausteine, die Dutzende andere Tabletops ebenfalls zu bieten haben.

Warum muss der Einstieg ins Hobby vom (derzeitigen) Marktführer kommen? Warum kann es nicht ein anderes Spiel sein, das - zum Teil seit Jahren schon - einen günstigen Einstieg ins Hobby möglich macht? Was bietet Age of Sigmar, das die Konkurrenten nicht bieten?

Präsenz allein kann es nicht sein, denn wenn sich die Kinder/Jugendlichen in einem Laden tummeln, wo sie auch Sammelkartenspiele kriegen, dürften sie dort auch mit anderen Spielen in Kontakt kommen.

 

Age of Sigmar steht im Laden direkt neben Magic The Gathering, das macht den Unterschied. Freebooters Fate, Eden, Malifaux und tausend andere stehen irgendwo und nirgendwo. Games Workshop ist eben auch außerhalb vom spezialisierten Hobby-Shop präsent.

 

 

Schneller? beweg mal 100, 200 oder 300 modelle alle einzeln per hand. Ja klar man kann auch spiele damit spielen wo jeder 1 modell aufstellt und sich freuen das das "spiel" nach 5 min fertig ist. Aber ich dachte immer das es bei Tabletop darum geht schlachten zu spielen und keinen Boxkampf.

 

WHFB war für diese Größen ausgelegt, AoS wird es nicht sein. Es wird wohl, nach dem was sich bisher erkennen lässt, eher auf kleinere, Skirmish-ähnlichere Spiele hinauslaufen bis zur Größe von 40k.

 

 

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich überraschend das so viele leute hier GW loben weil sie die 4 DINA4 seiten regeln nicht für 60 Euro verkaufen wollen sondern die gratis anbieten. :) Mal ganz ehrlich.. wer kauft denn extra ein Regel heftchen das 4 seiten beinhaltet. Selbst Brettspiele haben umfangreichtere anleitungen und wisst ihr was? Die gibts zum Spiel dazu! Und sogar ein Spielbrett :)

 

Klar, andere Tabletops haben mittlerweile auch kostenlose Regeln. Aber bisher eben keines von GW. Da schlägt GW eine neue Richtung ein. Von Minimaleinstieg 170€ auf Minimaleinstieg 30€. Schon 99€ allein für zwei dicke Bücher auszugeben, ist für viele Jugendliche abschreckend. Da ist das schon ein riesen Unterschied.

 

 

 

Und wenn ich einfache, schnelle, durchdachte, tolle Tabletops spielen möchte, bei den der Einstieg einfach und billig ist, spiele ich X-Wing, SAGA

und auch Bolt Action oder Infinity können da vermutlich mithalten ....

 

Ich, du, wir. Kein 12-Jähriger wird Infinity oder Saga oder Bolt Action spielen wollen, weil er es im Laden stehen sieht. X-Wing ist da wieder etwas ganz anderes. X-Wing ist erfolgreich, schon allein weil günstig und bemalt. Es ist präsent, weil Star Wars drauf steht und drin ist und Läden können es einfach ins Sortiment aufnehmen ohne groß Ahnung von Tabletop zu haben. Damit ist X-Wing wohl derzeit das Tabletop schlechthin, wenn es daraum geht, neue Spieler ans Genre zu führen. Dann irgendwann, wenn der neue Spieler mit X-Wing durch ist, vielleicht eine Spielergruppe hat, dann schaut er zu den anderen kleinen Spielen rüber.

 

 

Da vorhin der Bezug auf Mage Knight kam, war das wirklich so ein Ding? Mir fällt jetzt keins von diesen Collectibles ein, das nicht gefloppt wäre nach relativ kurzer Zeit.

 

Mit Mage Knight war es damals so: Die Regeln waren so simpel, dass die Tabletop-Szene davon ausging, es würde total floppen. Das Gegenteil trat ein; das Spiel boomte innerhalb kürzester Zeit eben wegen der einfachen Regeln, vorbemalter Figuren und geringer Einstiegshürde. Es war ohne drölftausend Beschränkungen turnierfähig und besaß auch eine große Turnierszene.

Abgeschossen hat WizKids das Spiel dann am Ende selbst, spätestens durch die Änderung auf Mage Knight 2.0 mit deutlich erhöhter Komplexität und fehlender Kompatibilität mit den alten Modellen.

 

Heroclix dagegen scheint immer noch gut zu laufen, in Amerika. Warum? Superhelden. Warum ist X-Wing erfolgreich? Star Wars. Bei beiden Spielen ist die Einstiegshürde gering, durch vorbemalte und gebaute Figuren und Spielfelder. Natürlich ist auch der Tabletop-Hobby-Anteil hier sehr gering. AoS scheint da anzuknüpfen und eine Richtung einzuschlagen, die vielleicht als "Minimal-Tabletop" zu bezeichnen wäre.

Klar gefällt das vielen alten Hasen nicht, die ihr WHFB behalten wollen. Aber das Spiel ist ja immer noch da. WHFB 8. Edition ist nahezu komplett. Wer sich jetzt mit fehlenden Büchern eindeckt, kann das noch lange, lange Jahre spielen. Ich spiele auch ab und zu noch Mage Knight, obwohl das Spiel seit über zehn Jahren "abgeschlossen" ist. Am Spaß-Faktor ändert das für mich nichts.

Ich finde man sollte einfach den Samstag abwarten. Bisher sind alles Leaks, uns fehlt trotz hastig abfotografierter 4 Regelseiten noch unglaublich viel an Informationen. Für mich zeichnet sich da was am Horizont ab, das mehr Potenzial als WHFB hat. Mehr Potential heißt nicht, dass es zwingend erfolgreicher werden muss. WHFB befand sich aber auch auf einem absterbenden Ast...sonst hätten sie es nicht so drastisch eingestampft.

bearbeitet von Knarrstein
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Barbarus hat gesprochen und die Welt erklärt, weitere Diskussion unnötig.

;)

 

Hätt ja auch irgendwie was angenehmes, wenn die Diskussion dadurch tatsächlich zu nem Ende käme...aber ich fürchte hier wirds noch ein paar Tage völlig sinnlos weitergehen :silly:

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Das liegt daran Barbarus, dass wir alle eine eigene Meinung zu dem Thema haben. (Zum Glück)

Meine Meinung z.B. Ist das genaue Gegenteil deines Posts.

Ich will diese Box... und mehr !

bearbeitet von MalteDerEchte
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Ich sehe gerade echt keine Anzeichen für Strategie in dem Spiel.  (Mal ganz losgelöst vom Armeebauen der keinen Sinn macht im Moment).

Keinerlei Angriffsreaktionen sind hier das schlimmste Übel. ICH FINDE, WHF war durch Flucht und umlenken definiert. Teilweise zu extrem albernen Situationen, aber "nach historischem Vorbild" war es AUfgabe des Anführers seine eigenen Truppen ist die beste Position zu bringen und die des Gegners in die Falle laufen zu lassen.

Wo soll man das hier wiederfinden?

Angriffsreichweiten sind 2w6, also noch viel viel schlimmer zufällig als in der 8. 

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