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TabletopWelt
Hannibal

Ich muss jetzt GW auch mal loben!

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Fakt ist, dass GW aufgrund verschiedenster Umstände Modelle herstellen kann, die andere Firmen von der Komplexität her schlichtweg völlig überfordern. Ich bin ein grosser Freund von Alternativmodellen und habe früher auch einen Haufen Nicht-GW-Spiele gespielt. Wo immer vernünftige Konkurrenzprodukte auf dem Markt sind ziehe ich die immer ernsthaft in Betracht (genauso wie etwaige Modelle früherer Editionen) und vergleiche Erscheinungsbild, Qualität und Preis. Manchmal führt das zum Kauf der Alternativen aber noch häufiger nicht, denn erstaunlicherweise sind die Modelle, die qualitativ/ästhetisch  mit aktuellen GW-Modellen mithalten können recht dünn gesät und (!) häufig auch nicht wesentlich günstiger im Preis, der bekanntlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird.

Sobald ein neues Spiel erst einmal ein wenig etabliert war wurde im übrigen vom Hersteller meist ein ähnlicher Weg wie der aus Nottingham beschritten - mit mehr oder weniger Erfolg, wie der Friedhof der zwischenzeitlich beerdigten Systeme mehr als deutlich anzeigt.

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Nachdem die Henker/Garde 10er Box der DE mit 40€ an den Start ging hat sich GW wohl wieder etwas besonnen. Denn die Eternal/Ranger 10er Box der WE gibt's für 31€.

Das wird wohl lediglich der Unterschied zwischen Kern- und Eliteeinheit sein.

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Ich muß zugeben, dass der Preis für mich keine Rolle spielt. Ich bin nicht reich, aber verteile meine Ausgeben so, dass Nachschub parallel zu meinen Fortschritten im Bastel- und Bemalpensum gekauft wird. Es ist denk ich schon alles zum Thema, Preis und Preisentwicklung im Vergleich zur Qualität gesagt worden, dennoch hier mal meine Meinung zum Thema:

 

Ich habe als 13- oder 14-Jähriger mit WFB angefangen (3te Edition) und war damals von den Minis begeistert. Damals konnte ich mir vom Taschen- oder Ferienjobgeld aber keine großen Armeen leisten, und Umbauten, die ich damals schon gerne gemacht habe, waren mühsam und umständlich. Heute gefallen mir die wenigsten Minis von damals noch...

 

Heute gibt es Plastikgussrahmen mit zu einem großen Teil tollen Kombinationsmöglichkeiten, alternativen Bitz, es gibt Greenstuff, und da die Minis aus Plastik sind (mit einem tollen Detailgrad und sauber gegossen) brauche ich keine Metallsäge, Bohrer, Stifte, Zweikomponentenkleber etc. mehr zum umbauen, sondern lediglich Bastelmesser und Plastikkleber. Für all die Möglichkeiten, die mir die Plastikmodelle bieten, zahle ich persönlich ehrlich gesagt gerne mehr. Das ist aber nur meine Meinung, und ich bin ein Bastler und Umbauer.

bearbeitet von Zweiundvierzig

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Na wenn der Thread schon aus den Tiefen emporgeholt wurde... Der ( alte) neue Shadowdancer aus Fai...äh Finecast gefällt mir gut. Tadelloser Guss, das Schwert war leicht verbogen, kurz mit dem Fön drauf, danach ins kalte Wasser, perfekt. Ich fürchte fast, GW hat das einfach zu früh auf den Markt geworfen, weil irgendein BWL Held gesagt hat, dass sie jetzt gefälligst Geld damit zu verdienen haben. Die neuen Plastiksachen sind schon gut, aber an die Detailschärfe von Resin kommen sie bei weitem nicht heran. Ist wie bei den DRAGON Gen2 Figuren, die sind auch gut für Plastikfiguren, aber kommen doch nicht an eine Resinfigur heran ( falls es auch Militärmodellbauer hier geben sollte).

Echt schade um Finecast, denn die Kombination Details wie Resin, Verarbeitung wie Plastik, wäre echt genial.

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Die neuen Plastiksachen sind schon gut, aber an die Detailschärfe von Resin kommen sie bei weitem nicht heran

 

Geht ja auch nicht, das gibt die Art der Form gar nicht her. Die Leute haben sich bloß dran gewöhnt, dass ein Modell an den Seiten keine Details hat..Kettenhemden und so was, oder zum Beispiel die CSM-Termis, die aus Plastik einfach "simpler" sind als die aus Metall.

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GW hat zu den End Times 3 Päckchen geschnürt:

- The Black Host

- The Army of Sternieste

- The Army of the Silver Pinnacle

Das letzte Paket (weil da auch paar Khemri Modelle dabei sind, welche ich bisher ja nicht besitze) zumindest hat einen leichten Nachlas von 10% gegenüber dem Einzelkauf.

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Einmal ein paar anmerkungen zu den neuen AM Releases:

 

Ogryns:

 

Zinn Ogryns waren damals glaube ich mit locker €17,50 am Start - Pro Stück! Jetzt kostet der Dreierpack €37,- und ist aus Plastik. Die Jungs sind sogar billiger geworden. Dazu sind noch drei verschiedene Varianten möglich und genügend Köpfe, welche so Aussagen wie "Der schaut aus wie Sloth von den Goonies!" relativieren. Dazu sind noch genügend Bits über, um aus ihren Fantasy-Brüdern für nen Appel und nen Ei waschechte 40k-Knüppelogryns zu bauen.

 

Scions:

 

Bei den Scions werden sich die Geister streiten. Ich habe jedenfalls noch genügend Cadianer-Beine und Cadiander-Torsos über um eine Knallharte Spezialtruppe mit den Scion Bits zusammen zu schustern.

Was mit den Barocken Schörkel-Rüstungs-Torsos geschieht? Ganz einfach! Billiger bekommt mann keine Prunkvollen Kommissare oder Armeegeneräle aus Plastik! Dazu gehen die Jungs von ihren Proportionen auch einen winzig kleinen Schritt in Richtung True Scale. Da sehen die Plaste-Cadianer schon fast wie die Comicfiguren aus dem "Sturmtruppen" Comic aus.

 

€27,- für fünf Püppchen sind zwar heftig, aber in der Qualität und mit dem Lieferumfang keine Seltenheit im modernen Plastikmodellbau.

 

Von Dragon gibt es eine 3-Mann Crew mit reichlich Zubehör und einer lächerlich kleinen 3,7cm PAK. Infanterie und Drumherum dürfte der gleiche Lieferumfang wie die GW Scions sein - Zu einem Vergleichbaren Preis. Die Qualität der neuen Miniaturen ist derart gut, daß ich alle Arbeiten an meinen alten Zinn-Gardisten eingestellt habe, welche mir von Detailgrad her überhaupt nicht mehr gerecht werden.

 

Wyvern / Hydra / Taurox:

 

Die Regeln für das Modell mal aussen vor gelassen:

 

€44,- ist wirklich ein krasser Sprung für eine Imperiale Unterstützungsauswahl und  €38,- für ein 40-Punkte-Infanterietaxi echt krass, aber:

 

Verglichen mit "seriösen" Plastikmodellbau ist das ganze nicht so viel teurer. Eine vergleichbare Selbstfahrlaffette mit zwei Püppchen bei kostet von Tamiya gute €30,- Wir reden da von einem alten Plastikbausatz, der nicht mehr an die Details des Wyvern drann kommt. Auch vergleichbare Halbkettenfahrzeuge kann man im normalen Plastikmodellbaubereich teurer kaufen....

 

Dazu ist die Qualität wahnsinnig gut. Betrachtet man sich beim Wyvern den beiglegten, garnichtmal so alten Gußrahmen für das Chimärenchassis und vergleicht diesen dann mit dem Gußrahmen für den Wyvern-Aufbau, könnte man schon fast meinen, das wäre ein komplett anderer Hersteller, was Detailgrad und Gußqualität betrifft. Das gleiche trifft auf den Taurox zu. Zwischen dem Leman Russ Gußrahmen oder Chimäre und dem neuen Taurox Modell liegen Welten! Alles ist viel zarter und schärfer gegossen, die Geschütze sind fast schon True Scale und nicht mehr so fette Ofenrohre wie beim Leman Russ...

 

Dazu gibt es immer noch die Möglichkeit, bei einem Rabattladen fette Prozente abzugreifen.... Sehr attraktiv sind auch die neuen Rundum-Sorglos-Pakete, bei denen man schon von GW aus sparen kann. Im freien Einzenhandel kann man da sicherlich noch mehr Prozente herausschlagen. Was jetzt genial wäre, wäre die Möglichkeit, Panzer & Co direkt im kompletten Schwadron zu kaufen, gegen nette Rabatte auf das Komplett-Set.

bearbeitet von Sgt. Hartman

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Schließe mich dem Lob an. Die neuen Modelle der Echsenmenschen sind 1A mit Sternchen. Die Klebestellen passen super, Grate gabs bei mir nicht und die Klebestellen sind sogar per Design noch gut versteckt! Hat richtig Spaß gemacht so einen Carnosaurier gemütlich an einem Abend zusammen zu bauen :)

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Ich hab das nur mal kurz überflogen weil ich mim Handy on bin aber was mir dazu einfällt, was auch irgendwie frech ist. Für die eldar gibt's ja diesen "Titan"...komplett Plastik soweit ich weiß und dafür wollen die fast 100€. Ich weiß das da viel arbeit hinter steckt aber bei pc spielen steckt auch viel arbeit hinter und man würde den Firmen aufs Dach steigen wenn sie zb diablo 3 für 90€ auf den Markt geworfen hätten...mal abgesehen von der limited Edition.

Ich frag mich was die mit ihrem Plastik machen...is es fair trade oder packen die Gold mit rein?

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Naja, tendenziell werden die Produktionskosten berücksichtigt. Dazu gehört das Sculpten, das anfertigen der Molds, nach 1-2-3 Testläufen anfertigen von 1-2-3 weiteren/verbesserten Molds. Dann gibt es einen Bereich ab dem Gewinn eingefahren wird (ein verkauftes Modell. 1000 verkaufte modelle, etc.) je nachdem ab welchem Modell Gewinn erzielt werden soll wird der Preis dann festgelegt. Hier spielen dann die zu erwartenden verkaufszahlen usw. auch noch mit rein.
 

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Naja, tendenziell werden die Produktionskosten berücksichtigt. Dazu gehört das Sculpten, das anfertigen der Molds, nach 1-2-3 Testläufen anfertigen von 1-2-3 weiteren/verbesserten Molds. Dann gibt es einen Bereich ab dem Gewinn eingefahren wird (ein verkauftes Modell. 1000 verkaufte modelle, etc.) je nachdem ab welchem Modell Gewinn erzielt werden soll wird der Preis dann festgelegt. Hier spielen dann die zu erwartenden verkaufszahlen usw. auch noch mit rein.

 

 

Damit wäre fast alles gesagt. Fixe Kosten sind das Zauberwort - also die Kosten, die anfallen, egal ob du einen oder tausend Eldartitanen verkaufst. Und wie oft sieht mal so einen Eldar-Titanen irgendwo herumstehen? Polystyrolspritzguß ist auf jeden Fall nicht mit dem giessen von Zinnfiguren oder Failcast zu in einer Hinterhofwerkstatt zu vergleichen, weil die Gußformen um ein vielfaches komplizierter gefertigt sind und ein Vermögen kosten. Das Material wird unter hoher Temperatur und hohem Druck eingespritzt wird und die Form muss dabei absolut präzise und durchdacht gefertigt sein, damit auf dem Fertigen Modell keine Details duch Trennstellen der Formen verloren gehen oder aber gar Oberflächen durch Auswerfermarken verunstaltet sind.

 

Nicht umsonst werden im Plastikmodellbaubereich Gußformen für Polystyrolmodelle bis zum endgültigen Ende unter den Modellbauherstellern herumgereicht. Altes Tamiya Zeugs landet bei Academy, Revell bei Heller und kommt über Italeri wieder zu Revell, und dann landen die Sachen wieder beim ursprünglichen Hersteller, der die X-te Panzer-IV-Auflage aus Formen von 1985 ein letztes mal mit Photogeätzten Teilen und CNC-gefrästem Alu-Geschützrohr auf den Markt wirft, bis der unweigerliche Tod der Gußformen eintritt...

 

Sicherlich wird ein nicht unwesentlicher Teil auch GW-Preispolitik sein, um laufende Kosten zu decken. Welcher andere Tabletophersteller betreibt denn schon Läden, in denen ein Großteil der Verkaufsfläche zwei bis drei Spieltische und zwei fette Bemal- und Basteltische ausmachen wo die Leute ihr Zeugs zusammenschustern. Sicherlich kann man einen Laden auch effizienter auf der Hälfte der Verkaufsfläche mit der hälfte der Nebenkosten Gas-Wasser-Heizung betreiben - macht GW aber nicht. Ich finds gar nicht schlecht. Das holt einen Teil der Kids von der Straße. Lieber Space Marines als für einen Sack voll Crystal Meth anschaffen gehen.... :D

bearbeitet von Sgt. Hartman

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