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TabletopWelt
  • Ankündigungen

    • Sir Löwenherz

      Serverumzug am 20.05. / Downtime voraussichtlich bis 21./22.05   18.05.2019

      Als wir letztes Wochenende die dringend notwendigen Sicherheitsupdates durchführen wollten, kam uns der technische Stand des Servers dazwischen. Dieser war nach vielen Jahren des treuen Dienstes leider den Anforderungen verschiedener Programme, die die Vorbedingung für das Update sind nicht mehr gewachsen. Deshalb mussten wir den Umzug leider verschieben.   Wir haben einen neuen Server beantragt, Backups gemacht und erste Umstrukturierungen des Forums vorgenommen. Odysseus, der vielen von euch sicher noch bekannt ist hat den Server aufgesetzt, konfiguriert und den Umzug vorbereitet. Morgen ab ca. 21 Uhr ist es dann soweit, wir ziehen um. UPDATE: Der Server-Umzug ist nun abgeschlossen - hier geht es zum Feedback >   Ob im Anschluss daran das Sicherheitsupdate gleich durchgezogen wird oder erst eine Zeit lang der Betrieb auf dem neuen Server getestet wird, ist noch offen. In ersterem Fall sollten wir wohl ca. 2-3 Tage offline sein, während das Update durchgeführt wird, ich in den dafür notwendigen Schritten angeleitet werde und der Server den Rest erledigt. Im zweiten Fall sollten wir meiner Einschätzung nach spätestens Mittwochabend wieder online sein.
Woyzech

Pathfinder - Geschichten für Skie

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Hallo zusammen,

unsere Rollenspielgruppe spielt seit dem Sommer Pathfinder und treibt sich in der Stadt Cauldron herum. Wir spielen den Abenteuer Pfad "shackled city" und sind in erster Linie auf der Suche nach unseren Eltern. Aber auf der Suche kommen uns immer wieder andere Abenteuer in die Quere. ;)

In Cauldron gibt es eine Händlerin, Skie Aldersun, die sich als Ausstatterin von Helden versteht. Nachdem wir einige kleinere Abenteuer erlebt haben und bei ihr vorgesprochen haben, wurden wir in den erlauchten Kreis der Helden aufgenommen und genießen nun bei ihr einige Privilegien. Voraussetzung dafür ist aber, dass wir mindestens einmal im Monat bei ihr vorbeikommen und ihr von unseren Heldentaten berichten.

Da ich das Sprachrohr der Gruppe bin, werde ich das übernehmen und nach jeder Session an der Geschichte weiterschreiben.

Zuerst einmal, wer sind wir? Wir sind die Flammen der Hoffnung, bestehend aus:

Dorn Modigian (mir) einem Mystiker mit getrüber Sicht und dem Mysterium des Wissens. Dorn sieht sich als Volkskundler, Pfleger und Gelerhten

Elocin Modigian, meine Schwester, eine Barbarin. Was Dorn an Kraft fehlt, hat sie doppelt und dreifach, dafür ist sie ... nunja einfach gestrickt.

Elandril eine elfische Feuermagieren. Sie ist den Flammen die sie heute zu beherrschen versucht als Kind zum Opfer gefallen und ist dem entsprechend entstellt.

Sulochana, eine Schurkin vom Volke Vishkanya. Sie ist nicht auf der Suche nach ihren Eltern, sie wurde von unseren Eltern einmal gerettet und hat von unserer Suche Kentniss erlangt und möchte uns helfen.

Orik, ein zwergischer Kämpfer, der Klassiker

Smeagol, ein Hexenmeister vom Volke der Halblinge. Ein kleiner Sonderling. Er spricht nicht viel und wenn, dann nur dummes Zeug.

Und dann wäre da noch Alya, eine menschliche Klerikerin, die sich St. Cuthbert verschrieben hat.

Wir haben schon einige Abenteuer erlebt und hatten nun eine Woche Pause, da in Cauldron das Flutfest gefeiert wird. Ein Fest um die Götter milde zu stimmen und in der Regenzeit den See, der in der Mitte des Vulkankessels in dem Cauldron errichtet wurde, nicht so weit anschwillen zu lassen, dass die Bewohner gefährdet werden. Der St. Cuthbert-Tempel verwendet einen großen Teil der Einnahmen, die in der Woche, in der das Flutfest stattfindet dazu, um Zauberstäbe zu beschaffen, die das Wasser kontrollieren und so die Auswirkungen der Flut erträglich halten. Hohpriester Sarcem ist bereits seit Wochen deswegen unterwegs und wird in der Zeit von seiner Stellvertreterin Jenya Urikas vertreten. Die Flammen der Hoffnung haben an einigen der Wettbewerbe, die während des Flutfestes ausgetragen werden teilgenommen. Unter anderem haben Orik und Elocin am Trinkwettbewerb "Wir trinken die Flut weg!" teilgenommen und sind beide ins Final gekommen. Dort konnte sich Orik durchsetzen und durfte gegen den hoch angesehenen Fürst Valantru antreten, gegen den er aber in der vierten Runde volltrunken vom Stuhl stürzend verlor. Desweiteren hat die gesamte Gruppe am sogenannten Kraterball, einer Art Wasserball teilgenommen und konnte den Wettbewerb für sich entscheiden.

Soviel zur Vorgeschichte. Steigen wir also jetzt beim ersten Teil der ersten Geschichte ein, die Dorn Modigian der guten Skie erzählen wird.

Wir saßen noch im trunkenen Morkoth und feierten unseren Sieg beim Kraterball am vorletzten Tag des Flutfestes und die Finalteilnahme unseres Freundes Orik beim Tinkwettbewerb gegen Fürst Vhalantru, als Jenya mit einer besorgten Miene die Taverne betrat. Ich nahm sie in Empfang und sie berichtete uns, dass sie eine Botschaft von Hohepriester Sarcem erhalten habe, die für große Besorgnis sorge und sie bat uns um Hilfe. Natürlich folgten wir Jenya umgehend. Orik brachten wir allerdings zuvor auf sein Zimmer, er hatte das Bewusstsein noch nicht wiedererlangt und so wollten wir ihn auch vorerst nicht stören. Im Tempel von St. Cuthbert berichtete Jenya uns dann von der Botschaft des Hohepriesters. Er hatte einige Zauberstäbe für die Bekämpfung der Flut in Cauldron beschafft und war auf dem Heimweg im arglosen Affen eingekehrt. Die Herberge wurde unterdessen aber von, so sagte er, Affenmenschen überfallen, er sei tödlich verletzt und bat Jenya Hilfe zu schicken. Ohne lange zu überlegen willigten wir ein und so nutzten wir die Zeit, während Jenya Pferde für uns satteln ließ, Orik aus seinem Schlummer zu wecken und ihn kurz ins Bild zu setzen. Nur kurze Zeit später, drängten wir uns durch die feiernden Menschenmassen auf dem Weg aus Cauldron. Wir ritten die ganze Nacht und im Morgengrauen erreichten wir endlich den arglosen Affen. Die anderen berichteten davon, dass wir auf dem gesamten Weg von ungewöhnlich vielen Pavianen beobachtet wurden. Sie waren uns damals auf dem Weg nach Cauldron schon aufgefallen, aber jetzt waren es wohl noch mehr.

Als wir die Herberge erreichten hörten wir aus dem Inneren bedenkliche Geräusche. Es klang so, als würde jemand die gesamte Einrichtung in Stücke schlagen. Wir beschlossen daher nicht den Vordereingang zu wählen, sondern durch die Küche auf der Rückseite des arglosen Affen einzutreten. Also lenkten wir unsere Pferde hinter das Gebäude. Als wir gerade die letzte Ecke passiert hatten, scheuten unsere Pferde und warfen Elandril und mich ab. Die anderen konnten ihre Pferde zumindest soweit kontrollieren, dass sie absteigen konnten. Der Grund für die heftige Reaktion der Pferde, die mittlerweile im übrigen das Weite gesucht und offensichtlich auch gefunden hatten, waren zwei Jagdsaurier der Gattung Deinonychus die sich an einem Haufen aufgeschichteter Leichen gütlich taten. Wer macht denn so was? Die armen Leute!

Orik und meine Schwester Elocin, sowie Smeagol und Elandril, die sich mittlerweile wieder aufgerappelt hatte, überlegten nicht lange und unterstützt von Sulochana und Alya machten sie kurzen Prozess mit den zweifelsfrei bedrohlichen Tieren. Mein erster Gedanke galt Shensen Tesseril, einer Fharlanghn-Priesterin, die im arglosen Affen einen kleinen Schrein betreibt. Im muss gestehen, als wir von einigen Wochen auf dem Weg nach Cauldron in der Herberge gerastet hatten, habe ich mich ein wenig in sie verguckt. Sie ist ein außergewöhnliches Wesen. Zur Hälfte menschlich und zur Hälfte Dunkelelfe. Sehr exotisch, aber ich schweife ab. Glücklicherweise stellte ich fest, dass Shensen nicht zu den Leichen zählte, die dort hinter der Herberge aufgestapelt lagen. Es tat mir aber dennoch um all die sinnlos vergeudeten Leben leid, die hier ein jähes Ende gefunden hatten und nicht mal die Ehre einer vernünftigen Bestattung gehabt hatten.

Nun wandten wir uns der Hintertür der Herberge zu und Sulochana, untersuchte die Tür. Sie war verschlossen. Noch während wir nach einem Weg diese Tür zu öffnen suchten, bemerkte man unsere Anwesenheit im Inneren der Herberge und man schickte einige Wächter. Es waren primitive Vertreter des Hügelvolkes, einer steinzeitlich anmutenden Verwandschaft der Menschen. Es waren drei an der Zahl und begleitet wurden sie von drei für den Kampf abgerichtete Paviane. Ohne langes Federlesen stürmte meine Schwester mit erhobener Waffe auf die Wächter zu und wollte sie stellen, unterschätzte aber die Kampfkraft dieser primitiven Gesellen und ihrer wilden Begleiter. Das war ihr früher in Flen, unserer Heimatstadt, auch immer wieder passiert, als sie als Mädchen mit den Straßenkindern Keilereien ausgetragen hatte. Blindlings in eine Schlägerei stürmen und sich dann wundern, wenn es von allen Seiten Schläge hagelt. Leider verlor ich sie aus dem Blick und so erkannte ich erst, als auch ich mich näherte, dass Elocin dem Tode nahe war. Sie blutete aus zahlreichen Wunden und schwankte bereits. Ich war außer mir vor Sorge, glücklicherweise hatten sich unsere Gefährten ebenfalls dem Kampf gegen die Wächter angeschlossen. Während ich Elocins Wunden versorgte war sie Dank der Kräfte, die mir die Götter verliehen, als sie mir das Augenlicht trübten, wenig später aus dem Gröbsten heraus und auch unsere Freunde hatten die Feinde mittlerweile erschlagen.

… to be continued …

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Nachdem wir uns vom ersten Schreck erholt hatten, beschlossen wir nun keine weitere Zeit mehr zu verlieren und den arglosen Affen zu betreten. Da die Hintertür offensichtlich versperrt war, gingen wir um das Haus herum und fanden die Seitentür offen vor. Hier waren offenkundig unsere Gegner hergekommen. Vorsichtig betraten wir das Gebäude und Sulochana verschaffte sich einen groben Überblick. Eine der Türen zum Schankraum stand offen und dort randalierten gerade einige der primitiven Ureinwohner und einige Schläger, die eher den Eindruck erweckten in ein urbaneres Umfeld zu passen. Sulochana überlegte kurz und entschloss sich zu einem sehr gewagten Manöver, dass sie sich traute, da die Banditen sie noch immer nicht bemerkt hatten und stark angetrunken wirkten.

Mit einer schnellen Bewegung riss sie die Tür zu und verschloss sie kurzerhand. Dann rief sie uns heran und nachdem Elocin und Orik sich in Stellung gebracht hatten, schloss sie die Tür auf und riss sie auf. Meine Schwester und der Kampferprobte Zwerg stürmten in den Raum und machten kurzen Prozess mit den Randalierern. Sulochana machte sich, nachdem Ruhe eingekehrt war, wieder auf den Weg und erkundete das Gebäude weiter. Hinter der Küchentür waren erneut Geräusche zu vernehmen, vorsichtig näherten wir uns und auch hier war der Plan ähnlich. Orik und Elocin wollten sich in Stellung bringen, Sulochana sollte die Tür öffnen und dann würde kurzer Prozess gemacht. Also bereiteten sich alle auf die Umsetzung des Planes vor und Sulochana stieß die Tür auf. Uns bot sich ein eigenartiges Bild. Zuerst sahen wir in der Küche nur eine Gruppe randalierender Paviane und auf dem Boden aufgestapelte Haufen aus Münzen und Kunstgegenständen, am Ende des Raumes auf einen Haken gespießt hing ein Kopf.

Es war der Kopf eines älteren menschlichen Mannes. Wir kannten ihn nicht, aber mir war sofort klar, es handelte sich um Sarcem, den bedauernswerten Hohepriester, der der Grund für unsere Anwesenheit war und dann ging alles ganz schnell.

Die Affen stürzten sich auf uns und waren keineswegs arglos, unter ihnen befand sich eine eigenartige Kreatur, halb Mensch und halb Pavian, von einer ähnlichen Kreatur hatte ich schon gehört und als ich sah, wie viel weniger Schaden die Kreatur erlitt, als Orik einen mächtigen Hieb mit seiner Axt gegen sie führte, war es mir klar, " Ein Lykantroph!", rief ich und Elocin ließ sofort ihr Schwert fallen und riss die versilberte Axt, die sie seiner Zeit, als wir im Keller des Badehauses in Cauldron gegen den unsäglichen Halbvampir gekämpft hatten, aus der Halterung auf ihrem Rücken und brachte der Kreatur ein paar tiefe Wunden bei. Nachdem auch Orik sein Waffe gewechselt hatte, machten die beiden die Affen und ihren Anführer nieder. Orik musste einige heftige Hiebe einstecken, aber nachdem ich ihn untersucht hatte, stelle sich heraus, dass er wohl nicht infiziert worden war. Obwohl ein Zwergwerpavian sicher ein interessanter Anblick gewesen wäre und an Oriks Gemüt hätte das sicher auch nicht viel geändert.

Als wir die elenden Kreaturen besiegt hatten suchten wir den Raum nach den Überresten Sarcems ab, aber leider fehlte davon jede Spur. Sulochana entschied ihre Suche im Keller fortzusetzen, der von der Küche aus erreichbar war. Vorsichtig öffnete sie die Tür und stieg leise die Treppe hinab. Unten angekommen erwarteten sie schon einige der Ureinwohner und Banditen. Uns blieb kaum Zeit mal einen klaren Gedanken zu fassen.

Der Kellerraum war übel zugerichtet, alle Fässer und Kisten die dort gelagert worden waren, hatte man zerschlagen und der Boden schwamm in einem widerlichen Gemisch aus Wein, Bier und Schutt. Angelockt durch Sulochanas Ruf und den Kampfeslärm, stürmten Orik und Elocin ebenfalls in den Keller und halfen Sulochana gegen die Kontrahenten. Während dessen nahm ich den Kopf Sarcems von dem Haken an dem er hing und packte ihn in einen Sack, um ihn später mit nach Cauldron zu nehmen und Jenya Urikas zu übergeben, damit sie ihm die letzte Ehre erweisen konnte.

Als ich den Kopf von der Wand nahm, stellte ich fest, dass ihm die Zunge entfernt worden war. So ein Mist, da hatte jemand gewusst was er tat, denn auf diese Weise wären wir nicht in der Lage gewesen, die Leiche noch zu befragen. Mittlerweile hatte sich der Kampfeslärm unten gelegt und ein prüfender Blick stellte sicher, dass wir den Kampf gewonnen hatten. Und nun entdeckten wir auch Sarcems Körper und es gab nun keinen Zweifel mehr, denn es war ganz offensichtlich der Körper eines hochgestellten St. Cuthbert Angehörigen. Alya und ich richteten ein kurzes Gebet an St. Cuthbert und besinnten uns dann wieder der irdischeren Verpflichtungen, mussten aber leider feststellen, dass Sarcem keinen Zauberstab zur Wasserbändigung bei sich hatte. Das war eigenartig, denn ansonsten schien seine Ausrüstung vollständig. Also war klar, jemand hatte es auf die Zauberstäbe abgesehen. Wir untersuchten erstmal den Rest des Kellers, denn da wir Shensen noch immer nicht gefunden hatte, hofften wir, dass sie sich vielleicht in einem der weiteren Lagerräume aufhielt. In den weiteren Räumen sah es nicht anders aus, alles Fässer, Kisten und Regale waren zerschlagen und unbrauchbar gemacht. Die letzte Tür, die wir entdeckten war sonderbar. Sie sah aus, als wäre sie auf magische Weise in die Türöffnung geschoben worden. Und sie war mit Raureif überzogen daneben hing ein Schild, auf dem Stand "Vorsicht! Keine offenen Flammen!" Darauf konnten wir uns vorerst keinen Reim machen, beschlossen aber, da diese Tür sich ohnehin nicht würde öffnen lassen, erstmal den Rest des Hauses zu untersuchen, in der Hoffnung dort irgendwo auf Shensen zu treffen. aber auch diese Suche blieb erfolglos, einzig fanden wir noch eine Handvoll Ureinwohner und Banditen und da Elocin und Orik so viel Freunde am Töten haben, wurden auch diese umgebracht.

Nun ja, also blieben zwei Möglichkeiten, entweder Shensen war geflohen oder sie war in dem Raum hinter der verzauberten und überfrorenen Tür. Aber wie sollten wir dort hineinkommen, denn offensichtlich hatten es die Banditen ebenfalls versucht, denn es lagen zwei Leichen mit Erfrierungen davor. Sulochana äußerte eine zuerst fragwürdige Idee, aber da uns die Alternativen fehlten beschlossen wir es zu versuchen. Wir setzten einige Kübel mit Wasser in der Küche auf und erhitzten es. Als es kochte, gingen wir mit den Kübeln zur Tür und übergossen sie damit. Das Eis verschwand und kam auch so schnell nicht wieder, also machten wir uns nun daran die Tür einzurennen und nach einigen Versuchen gelang es uns auch die Tür zum Bersten zu bringen. Und mein Herz machte einen Satz, da lag sie, bewusstlos, Shensen.

Vor ihr stand eine Truhe, deren Deckel offen war und aus ihr wucherte brauner Schimmel. Brauner Schimmel ist ein natürliches Kühlmittel, der allerdings sehr empfindlich auf Feuer reagiert und sich im Falle von Kontakt zu Flammen stark vermehrt, will man ihn zerstören muss man ihm mit Kälte beikommen. Ich weiß nicht, woher sie das kann, aber Elocin war in der Lage während eines Hiebes mit ihrer Waffe Kälte zu erzeugen und so zerschlug sie den Pilz. Ich wollte schon in den Raum stürzen, als Orik mich beiseite schob und mit den Worten: "Ich gehe...." den Raum betrat. Sofort erfasste ihn die Kälte, aber seine zwergische Widerstandskraft schütze ihn vor größerem Schaden und so erreichte er Shensen und flößte ihr einige der Heiltränke ein, die wir den erschlagenen Ureinwohnern abgenommen hatten. Sie kam zu Bewusstsein und ließ sich ohne Widerworte von Orik aus dem Raum tragen. Wieder machte mein Herz einen Satz und ich spürte ihre Aufregung als sich unsere Blicke trafen. "Dorn!", stieß sie hervor und ich hüllte sie in meinen Umhang. Nachdem sie etwas zu Luft gekommen war, fragte ich sie, was hier geschehen sei und ihr Bericht war überaus besorgniserregend. Sie berichtete von einer rothaarigen Frau, mit einer Tätowierung im Gesicht und einer mit Stacheln bewehrten Rüstung, die das Symbol Hextors trug. Bei Pelor, Hextor... ging es denn nicht eine Nummer kleiner!? Diese Frau erteilte dem Pavianmann sowie den Ureinwohnern und Banditen Befehle. Jetzt war auch klar, dass dieser ganze Überfall nur Sarcem und den Zauberstäben gegollten haben konnte. Geschockt von dieser Information beschlossen wir eilends nach Cauldron zurückzukehren, da uns ohnehin weitere Anhaltspunkte über den Verbleib dieses unsäglichen Weibes und den Zauberstäben fehlten.

Wir suchten in den Ställen nach einem Handkarren, bahrten Sarcems Überreste darauf auf meine Freunde begannen unter Shensens Protest und meiner Scham einige Wertgegenstände aus dem Gasthaus auf den Karren zu laden. Shensen und ich berieten derweil, wie wir die gefundenen Leichen ihrer Freunde und der Gäste würdig auf ihre letzte Reise würden schicken können.

Da uns die Zeit für eine lange Zeremonie und das Ausheben von Gräbern fehlte, beschlossen wir eine Feuerbestattung abzuhalten, also schichteten wir einen großen Scheiterhaufen auf und platzierten die Leichen darauf, sowohl Shensen als auch ich sagten ein paar Worte, die den Toten ihren Weg weisen sollten und Elandril setzte den Scheiterhaufen dann in Brand. Noch kurz verharrten wir in stiller Andacht bis uns die Eile gebot aufzubrechen.

Erschöpft vom nächtlichen Ritt zum arglosen Affen und den Kampfhandlungen vor Ort mobilisierten wir doch unsere letzten Kräfte und beschlossen ohne Pause nach Cauldron zurückzukehren und so erreichten wir am nächsten Morgen die Stadt. Mit einer Leiche im Schlepptau erregten wir natürlich einiges Aufsehen und nachdem wir den Männern der Torwache klargemacht hatten, wer dort auf dem Karren lag und dass wir dringend zu Jenya Urikas mussten, ließ man uns ohne weiteres passieren. Ihr könnt eich sicher vorstellen, wie schockiert Jenya war aber auch ihr war klar, dass nun nicht die Zeit zur Trauer war. Nachdem wir ihr von unseren Erlebnissen berichtet hatten und auch Shensen ihr von dieser unsäglichen Hextoranhängerin berichtet hatte, entließ sie uns vorerst um endlich doch eine Mütze voll Schlaf zu bekommen. Shensen kam ebenfalls im trunkenen Morkoth unter und so begaben wir uns erstmal zur Ruhe.

Nach ein paar Stunden Schlafes trafen wir uns alle wieder im Schankraum und besprachen das weitere Vorgehen. Da wir keinerlei Anhaltspunkte hatten, wer diese Frau war und wo wir sie stellen könnten, beschlossen wir erstmal einen Versuch zu starten, mehr über sie herauszubekommen. Wir fragten alle Persönlichkeiten der Stadt, die wir kannten, darunter natürlich Jenya und auch Orak den Besitzer des Badehauses, bei euch werte Skie waren wir ja auch, ich nehme an, ihr erinnert euch. Erst Terson Skellerangh, der Hauptmann der Wache hatte einen Anhaltspunkt. Vor vielen Jahren gab es eine rothaarige Frau mit einer Gesichtstätowierung in der Stadtwache, die spurlos verschwand, nachdem sie auf einer Patroullie zwei ihrer Kollegen ermordet hatte. Mehr wusste er leider nicht, aber er versprach alles an Informationen zusammenzutragen, was er finden konnte und würde uns diese dann zukommen lassen. Nicht viel, aber zumindest ein Anfang. Wir beschlossen die Zeit zu nutzen um mehr über diese Begebenheit zu erfahren, vielleicht konnten wir noch Informationen erlangen, die Terson nicht hatte. Zu diesem Zeitpunkt war uns jeder Strohhalm recht.

... to be continued...

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Wie es ja immer so ist, wenn man sehr intensiv über eine Begebenheit nachdenkt, drängt sich ein völlig anderer Gedanke in den Kopf und lenkt einen ab. So ging es mir auch, noch während ich versuchte mir einen Reim auf diese Hextoranbeterin, deren Name übrigens Triel Eldurast war, zu machen, fragte ich mich, warum Shensen und dieser Zwerg sich so nahe standen und so ging ich ohne lange zu fackeln an die Tür von Shensens Zimmer und klopfte an. Offensichtlich hatten Shensen und der Zwerg, sein Name ist übrigens Tyro Amberhelm, vielleicht kennt ihr ihn, mich bereits erwartet und lieferten mir eine überaus überzeugende Erklärung für ihren Zusammenschluss. Bitte werte Skie versteht, dass ich euch keine Details nennen darf, aber zu meiner Beruhigung waren sie kein Paar. (in Gedanken: Tyro Amberhelm war nichtmal ein Zwerg, sondern ein Halbelf, namens Meerthan Eliotholrn, der sich mittels eines Verkleidungshutes, in Tyro verwandelte. Und es kam noch dicker, die beiden sind Teil einer Geheimorganisation namens die Streicher Fharlanghns. Diese Organisation ist ein loser Bund aus Abenteurern und Entdeckern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse aufrecht zu erhalten. Vielleicht haben sie noch Platz für einen Volkskundler wie mich?)

Wir führten ein langes Gespräch an dessen Ende ich mir ein Herz fasste und Shensen zum Essen einlud. Mir schoss Blut in die Wangen und ich muss geglüht haben, wie der Kessel eines Hexenzirkels, als sie zustimmte. (das lange Gespräch hatte hauptsächlich mit einer Gruppierung namens Käfigschmiede und einem möglichen Zusammenhang zu den Kettenbrechern zu tun. Ob es so clever war, dass ich Meerthan und Shensen von unserer Verbindung zu den Kettenbrechern berichtete, weiß ich nicht, aber ich musste ihnen einfach reinen Wein einschenken.) Nachdem Shensen und ich ein überaus gemütliches Essen verbracht hatten, ereilte mich die Erinnerung, dass wir bei Fürst Vhalantru zum Abendessen eingeladen waren und so musste ich wohl oder übel ein zweites mal zu Abend essen. Scheinbar hatte Elandril ihren Spaß an meiner Situation, denn sie grinste mich vielsagend an, als wir uns auf den Weg zum Anwesen des Fürsten machten. (Wir beschlossen, dass wir dem Fürsten vorläufig nicht verraten würden, wer wir wirklich sind und die Zeit lieber nutzen würden um mehr über die verlorenen Stäbe und die unsägliche Hextroanbeterin in Erfahrung bringen wollten.)

Der Fürst begrüßte uns und ließ uns ein. Als wir seine Anwesen betraten, vielen mir etliche Stauen überwiegende elfischer Abenteurer im Eingangsbereich und der Empfangshalle auf. Ein unauffälliger Blick zu meinen Freunden zeigte, dass ihnen dieser Umstand auch aufgefallen sein musste, aber niemand von uns brachte seine Verwunderung zur Sprache. Wir verbrachten einen unterhaltsamen Abend mit einem reichhaltigen Abendessen, leider. Aber da meine Statur verrät, dass ich nicht viel esse und ich einige der Speisen unauffällig an Elocin weitergeben konnte, war der Höflichkeit genüge getan und Elocin freute sich über die Extraportion.

Fürst Vhalantru verhielt sich uns gegenüber jovial aber zuweilen auch etwas herablassend.

Im Laufe des Abends erfuhren wir leider nichts Interessantes über die Kettenbrecher, nach denen wir euch ja auch bereits befragt haben, nur dass Fürst Vhalantru seiner Zeit plante sie in seine Dienste zu stellen und auch uns gegenüber äußerte er dieses Angebot, auf das wir sicher zurückkommen werden, wenn die Zeit es gebietet. Ich musste immer wieder an Shensen denken und freute mich schon auf ein baldiges Wiedersehen, so verpasste ich beinahe eine unglaubliche Möglichkeit, denn Fürst Vhalantru verspricht Elandril auf ihre Frage hin sich als Fürsprecher für uns einzusetzen und Zugang zur Blaukrater-Akademie zu gewähren. Natürlich ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen, nachdem Elandril mir einen Knuff mit dem Ellbogen gegeben hatte, der mich aus meinen Träumen riss und ich so wieder dem Gespräch folgte. Des Weiteren versprach der Fürst uns, Hauptmann Skellerangh die Dringlichkeit unserer Nachforschungen bezüglich Triel Eldurast noch mal ins Gedächtnis zu rufen, was auch Früchte tragen sollte, aber dazu komme ich später. Nachdem wir reichlich gegessen hatten, fragten wir den Fürsten nach einer Führung durch sein wundervolles Anwesen. Was uns bisher nicht berichtet wurde, der Fürst ist ein sehr großer Vogelfreund und besitzt viele, teils seltene Finken, die er in mehreren Käfigen hält (Ist das eine mögliche Verbindung zwischen Fürst Vhalantru, den so genannten Käfigschmieden und den Symbolen, die wir damals im Kellergewölbe des Badehauses auf den verschiedenen Kisten gefunden haben?) Besonders seine Bibliothek machte großen Eindruck auf mich. Nach dieser beeindruckenden Demonstration seines Wohlstandes setzten wir uns, in seinem Salon bei Pfeifen und flanischem Brandwein zusammen und sprachen über den Dämonenball und dass die Sturmklingen, die sich wohl von uns gedemütigt fühlen, uns dort wohl einen Streich würden spielen wollen, der uns vor der gesamten Gesellschaft bloßstellen würde. Der Fürst bot uns Hilfe durch Personal an um unsere Rollen beim Dämonenball richtig ausfüllen zu können, darüber hinaus gab er Elandrils Bitte nach, sich ein entsprechendes Buch auszuleihen, damit sie vorab einige Informationen herausarbeiten konnte. Übrigens war Oberbürgermeister Severen Navalant den gesamten Abend zugegen und wir geleiteten ihn noch nach Hause, als wir am Ende des Abends alle gemeinsam aufbrachen. Der Fürst und Navalant scheinen sehr gute Freunde zu sein, wir hatten zumindest den Eindruck, die beiden würden sich überaus gut verstehen.

Da wir einen anstrengenden Abend verbracht hatten, beschlossen wir ohne weiteres ins Bett und verbrachten eine geruhsame Nacht.

Am nächsten Morgen wurden wir beim Frühstück von Hauptmann Skellerang besucht und wie es schien, wirkte er wenig glücklich uns zu dieser frühen Stunde bereits persönlich einen Besuch abstatten zu müssen, aber angesichts des Versprechens, was Fürst Vhalantru uns am vergangenen Abend gegeben hatte, sah er sich wohl dazu genötigt und kam dieser Bitte nach.

Er hatte ein paar Informationen bezüglich Triel Eldurast und dem bereits angesprochenen Verbrechen, dass sie vor einige Zeit begangen hatte. Sie brachte drei ihrer Kollegen um. Zwei von ihnen waren wohl nicht mal in der Lage sich zu wehren und der dritte hatte ihr wohl nur kurz Widerstand leisten können. Uns kam die Frage in den Sinn, wie Triel Eldurast dies wohl bewerkstelligen konnte. Man fand die Leichen der drei Stadtwachen in einem Gebüsch nahe des Seepavillons und die Klerikerin wenig später in einer Pension, in der sie sich unter falschem Namen eingemietet hatte. Bei ihr fand man den Sold der drei Opfer und so wurde sie in eine Zelle gesperrt, aus der sie aber, wie auch immer, entfliehen konnte. Danach war sie untergetaucht, bis Shensen sie im arglosen Affen zu Gesicht bekam. Arme Shensen, es war wohl ihr Glück, dass sie sich verbarrikadierte, sonst wäre sie nun ebenso ein Opfer dieser widerlichen Frau, wie die drei Stadtwachen oder der arme Sarcem und wissen die Götter, wem sie sonst noch ein vorzeitiges Ende beschert hat.

Ich weiß noch nicht, ob es überhaupt eine Rolle spielt, aber Elandril erkannte, dass der Seepavillon in Sichtweite zum Waisenhaus ist und auch die Messingtrompete in der nähe liegt. Beides Örtlichkeiten die für uns bereits eine Rolle spielten. In der Messingtrompete war ein Versteck des letzten Lachens, das wir aufgestöbert hatten und aus dem Waisenhaus wurden ja einige Kinder entführt, die wir seiner Zeit aus der Malachitfeste gerettet hatten.

Den restlichen Tag versuchten wir, vergeblich Informationen über Triel Eldurast zu sammeln, indem wir uns ich verschiedenen Tavernen und Gasthäusern in ganz Cauldron umhörten.

Als wir abends wieder im trunkenen Morkoth saßen und die aktuellen Erkenntnisse oder ihr ausbleiben besprachen betrat ein Bote den Schankraum und überreichte mir eine Nachricht. Wir hatten wohl offensichtlich mit unserer Suche jemanden auf uns aufmerksam gemacht.

In dieser Nachricht wurde gefordert, dass ich mich um Mitternacht mit 500 Goldmünzen alleine am Seepavillon einfinden solle, wenn ich mehr über den Aufenthaltsort der Zauberstäbe erfahren wolle, die Cauldron vor dem Hochwasser schützen sollen. Wo ich gerade davon spreche, Fürst Vhalantru hatte den Verlust der Stäbe überraschend leicht genommen und mit der Bemerkung abgetan, dass sie in den vergangenen Jahren ohnehin kaum zum Einsatz gekommen waren. Ist das nicht ungewöhnlich? Ein so hochgestellter Bewohner der Stadt sollte sich doch etwas mehr Gedanken über seine Heimat machen, findet ihr nicht?

Aber zurück zu meiner unwiderstehlichen Einladung. Natürlich wollte ich der Einladung folgen, denn mir liegt das Schicksal Cauldrons am Herzen und ich werde jedes Risiko eingehen um dieser Stadt zu helfen. Es entflammte ein Streit unter meinen Gefährten ob das Risiko nicht zu hoch wäre, mich alleine zum Treffpunkt gehen zu lassen. Vor allem Elandril hielt das Risiko für unnötig und bot an, dass wir über einen Zauber Kontakt halten sollten, aber mir was das Risiko zu hoch entlarvt zu werden und dann keine Informationen erhalten zu können. Also begab ich mich in ein tiefes Zwiegespräch mit den Göttern und mich ereilte eine Vorahnung, dass dieses Treffen ein gutes Ende nehmen würde und so konnte ich alle Zweifel beiseite wischen. Wer widerspricht schon den Göttern und einem sturen Jungen, dessen Schwester im Alleingang eine Trollhorde verprügeln würde um ihren kleinen Bruder zu beschützen. Also marschierte ich in Richtung des Seepavillons und muss gestehen, dass mit das Herz bis zum Hals schlug, als ich dort ankam, aber wer zweifelt an den Göttern? Und so bewahrheitete sich meine Vorahnung und ich erfuhr einige interessante Details von einem vermummten Mann, dessen Gesicht mir aber dennoch nicht verborgen blieb. Die Götter mögen mir die Sicht getrübt haben, aber so manches Mal lichtet sich der Nebel. Aber zurück zu den Informationen, die ich erhielt. Triel Eldurast und ihre Kameraden der schwarzen Triade, einer Gruppierung, deren Name und bereits mehrfach begegnet ist. Was wir wissen ist, dass sie sich Hextor, Vecna und Erythnul verschrieben haben und zu einer übermächtigen Übergottheit zusammenführen wollen. Aber zurück zur eigentlichen Berichterstattung. Sie hatten offensichtlich ein Versteck in einer alten Ruine tief unter Cauldron, wo sich auch die Stäbe befinden wollten. Sogar zum Motiv konnte mir die Kontaktperson etwas sagen. Denn es war wohl schnöde Geldgier, man plante wohl, wenn die Not am größten war ein hohes Lösegeld für die Zauberstäbe zu verlangen. Der vergeblich vermummte überreichte mir sogar eine Skizze auf der der Zugang zu dieser Ruine im Nordosten des Kraters verzeichnet war. Bewaffnet mit diesen Informationen sammelte ich meine neugierigen Freunde am Waisenhaus wieder ein und wir kehrten zum trunkenen Morkoth zurück um die erkauften Informationen zu sichten und besprechen.

Bereits seit Tagen regnet es und wenn es so weitergeht, fürchte ich, dass unsere Zeit knapp werden könnte, die Zauberstäbe rechtzeitig zu finden. Seitdem wir beim arglosen Affen aufgebrochen sind um zurück nach Cauldron zu kommen hat der Regen nicht einmal ausgesetzt. Wie haltet ihr dieses Sauwetter denn so lange aus? Aber ich schweife ab, entschuldigt werte Skie. Wir überlegten also, wem wir diese Informationen anvertrauen würden, da wir nicht sicher waren, wem wir in Cauldron wirklich vertrauen können. Da wir Jenya Urikas uneingeschränkt vertrauen entschieden wir uns für sie, zumal sie ja auch die jenige war, die uns um Hilfe gebeten hatte. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie fassungslos die arme Frau war, erfahren zu müssen, dass Triel Eldurast den armen Sarcem aus reiner Geldgier getötet hatte. Jenya wollte uns unsere Ausgaben zur Erlangung dieser Informationen ersetzen, natürlich lehnte ich ab, denn soviel waren wir Sarcem und auch dem Tempel schuldig, aber ihr kennt ja meine Freunde. Jede Kupfermünze ist wertvoll und so gab ich der Übermacht der Protestierer nach und meine Freund strichen das Geld ein. Sind wir eigentlich besser als Triel? Wenn wir Jenya diese Informationen für Gold verkaufen, anstatt einfach nur alles daran zu setzen Sarcems Tod zu rächen und die Zauberstäbe zu bergen? Aber weiter in der Geschichte. Wir beschlossen den Zugang zu Triel Versteck zu suchen, aber vorher kehrte ich zu Shensen und Tyro zurück um ihnen mitzuteilen, wohin wir gehen würden, nur für den Fall dass wir nicht zurückkehren würden. Und, glaubt es oder nicht, Shensen schien ebenfalls Gefühle für mich zu entwickeln, denn sie umarmte mich zum Abschied und wünschte mir alles Gute. Beflügelt von ihrer Umarmung und den guten Wünschen kehrte ich zur Gruppe zurück und wir machten uns auf den Weg. Trotz des unaufhörlichen Regens entdeckte Elandril recht bald den Zugang und uns fielen neben einigen Schuh- und Stiefelabrücken auch gnollische Pfotenabdrücke auf. Übrigens, die meisten Gnolle beten einen Dämonenprinzen namens Yeenoghu an und bevorzugen intelligente Lebewesen als Futter, die sie mehr schreien, wenn sie gefressen werden. Wir erkundeten jedenfalls in gewohnter Manier den langen, gewundenen Tunnel. Nach knapp einer Stunde Fußmarsch erreichten wir tief im Berg eine Höhle. Dort gab es eine Seilbahn, die sich über einen grünlich schimmernden See spannte und wir vermuteten, dass der Schimmer durch Pilze hervorgerufen wurde. In der Höhle herrschte ein feuchtwarmes Klima und es roch muffig und die anderen berichteten mir, dass auf der anderen Seite des Sees eine Art Häuserfassade aus dem Fels gearbeitet worden war, allerdings gab es dort keinerlei Fenster sondern nur Türen. Immer wieder kräuselte sich die Wasseroberfläche verräterisch und ließ uns wachsam bleiben. Währenddessen ließ ich mir die Bausweise der Fassade genau beschreiben und wir überlegten gemeinsam, ob wir bereits davon gehört hatten. Und so fiel uns dann irgendwann ein, dass diese Ruine einst von einem aquatischen Volk namens Kopru erbaut worden sein musste, aber von diesem vor langer Zeit aufgegeben wurde. Wusstet ihr eigentlich, dass die Kopru Gegenden wie heiße oder Thermalquellen als Lebensraum bevorzugen? Oder habt ihr bereits davon gehört, dass die Kopru über mentale Fähigkeiten verfügen, die es ihnen erlauben andere Kreaturen zu manipulieren? Entschuldigt, aber ich schweife ab. Da wir unsicher waren, wie wir weiter vorgehen sollten, entschieden wir, erstmal zurück an die Oberfläche zu kehren um weitere Informationen zu sammeln und die bisher erlangten Informationen dazu in Beziehung zu setzen. Da wir noch keinen Zugang zur Blaukrater-Akademie hatten, baten wir den Fürsten um Zugang zu seiner Bibliothek und waren somit in der Lage unsere Vermutungen über die Kopruruinen zu bestätigen und mehr über die Kolonie in Cauldron und den Niedergang des Volkes zu erfahren.

… to be contiuned …

bearbeitet von Woyzech

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(Manchmal gibt es so Tage, da reden Spieler und Spielleiter einfach vollkommen aneinander vorbei. Es gibt massig Gründe woran es liegen kann, unzureichende Beschreibungen, Fehlinterpretation von Beschreibungen, manchmal einfach nur ein Wort, dass eine falsche Assoziation hervorruft. Woran es diesmal genau gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. Ich kann nur sagen, dass es offensichtlich ein großes Missverständnis gab, dass die Gruppe beinahe das Leben gekostet hätte und Schuld gewesen wäre ich, in der Rolle als Dorn. Glücklicherweise haben alle, wenn auch knapp überlebt und mir hat dankenswerterweise niemand einen Vorwurf gemacht.

Das Missverständnis lag in der Beschaffenheit, der Kopruruinen. Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Festung, leider hatte ich immer das Bild einer Ruine ähnlich der Felsenstadt Petra in Jordanien vor Augen und habe daher auch eher „Wohneinheiten†œ und keine miteinander verbundenen Wachräume hinter den Türen vermutet. Aber jetzt genug der Rechtfertigung, wir steigen direkt voll ein… )

Nachdem wir nun mehr über die Kopruruninen erfahren zu haben glaubten machten wir uns erneut auf den Weg. Schon nach kurzer Zeit erreichten wir wieder den Felsabsatz auf dem der Zugang zur Seilbahn war. Vorsichtig näherten wir uns dem kleinen Gebäude und Sulochana lauschte in das Gebäude. Sie gab uns zu verstehen, dass sie ein Grunzen oder Bellen vernommen hatte und so näherten wir uns sowohl vorsichtig als auch kampfbereit und öffneten die Tür zum Gondelraum. Dahinter lag ein kleiner Raum, mit einer Winde, die offensichtlich dazu gedacht war, die Gondel der Seilbahn zu bewegen und neben einem schmalen Fenster fiel unser Blick noch auf eine verschlossene Tür, links von uns.

Neben der Winde lagen einige Holzplanken, die offenkundig dazu gedacht waren, eine Art Steg zur sehr klapprig wirkenden Gondel der Seilbahn zu legen. An der Wand neben dem Fenster hing ein Stein an der Wand, der grob an einen Knopf oder Schieber erinnerte. Vorerst entschlossen wir uns ihn zu ignorieren, da hier ja immer noch irgendwo die Quelle des Bellens sein musste. Sulochana horchte an der zweiten Tür und vernahm das Geräusch erneut, diesmal deutlich lauter und so war klar, dass sich hinter der Tür jemand aufhielt. Ein kurzer Blick über die Schulter zeigte Sulochana, dass wir kampfbereit waren und ich bat für alle unsere Freunde um göttliche Führung in dem Gefecht, dass uns nun sicher erwarten würde.

Sulochana stieß die Tür auf und die Überraschung war auf unserer Seite. In dem Raum saßen zwei Gnolle die bis gerade noch in ein Kartenspiel vertieft waren. Wisst ihr eigentlich, was Gnolle gerne für Kartenspiele spielen? Vermutlich Wau Wau… (Dorn wartet kurz und als er merkt, dass sein Witz nicht zündet, spricht er ungerührt weiter. ) Die Gnolle erwiesen sich, trotz der Überraschung als sehr zäh und waren offensichtlich erfahrene Streiter. Sie stießen immer wieder ein langgezogenes Heulen aus, dass wir als eine Art Alarmruf deuteten. Noch während meine Schwester, Orik und Alya sich in einem verbissenen Kampf mit den Gnollen befanden, ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen. Es handelte sich offensichtlich um einen Wachraum, dort gab es einen Tisch mit zwei Stühlen, an dem die Gnolle eben noch gesessen hatten und im hinteren Bereich des Raumes standen zwei einfache Betten und Kommoden, in denen sich offensichtlich die wenigen Habseeligkeiten der Wachposten befanden. An der Wand linker Hand war eine weitere Tür und noch während ich mir einen Überblick verschaffte hatte Sulochana sie erreicht und versuchte sie zu verschließen um denen, die den Alarmruf vernahmen, den Weg abzuschneiden. Da mir das aber nicht reichte und mir klar war, dass die Tür sich in den Raum öffnete, suchte ich nach etwas, dass man als Keil nutzen konnte. Glücklicherweise fand ich an einem der Betten einen Keil, der offensichtlich verhindern sollte, dass es wackelte. Nun, die Gnolle würden sicher nicht mehr dazu kommen, in diesen Betten zu schlafen, dafür würden unsere drei Kämpfer schon Sorge tragen. Noch während der Kampf weiter wogte schob ich Sulochana den Keil zu und sie verkeilte die Tür. Nachdem wir den Kampf für uns entschieden hatten, stellte sich heraus, dass diese Maßnahme überflüssig war, denn hinter der Tür verbarg sich lediglich ein Lagerraum, es hätte also keine Gefahr gedroht. Aber sicher war sicher und so fühlten wir uns in unserem Vorgehen bestätigt. Nun hatten wir Zeit uns etwas genauer umzusehen und während wir dies taten, vernahm Elandril ein seltsames Platschen aus dem See, der sich unter der Seilbahn erstreckte. Als sie einen Blick durch das Fenster warf erblickte sie einen Strand unter uns, der mit angenagten Körperteilen übersäht war und einen auffälligen Wellenschlag, der vermuten ließ, dass gerade irgendjemand oder irgendetwas vom Strand ins Wasser geschlüpft war. Mir schoss sofort der Gedanke durch den Kopf, dass die Kopru wohl doch noch nicht ausgestorben waren, wie wir aus den Büchern der fürstlichen Bibliothek vernommen hatten. Andererseits gab es keinerlei Informationen darüber, dass die Kopru Menschenfleisch verspeist haben sollen. Ich äußerte meine Vermutung und erntet neben schiefen Blicken auch Sulochanas bestätigendes nicken, doch nun forderten andere Dinge unsere Aufmerksamkeit.

Dieser eigenartige Stein an der Wand im Raum mit der Winde, machte uns neugierig und so untersuchte ich ihn etwas genauer. Es stellte sich heraus, dass auf diesem Stein wohl ein Zauber lag, der der Bannmagie zu geschrieben wird, also schlussfolgerten wir, dass es sich um eine Art Alarmknopf handeln müsse und wir einigten uns darauf, nur ja die Pfoten davon zu lassen. Nach dem wir alles genauestens unter die Lupe genommen hatten und auch die letzte Tasche der Gnolle auf links gedreht war, fanden wir ein Schlüsselbund, für den wir vorerst keine Verwendung hatten, aber wir steckten ihn ein. Vielleicht würden wir ihn auf der anderen Seite noch gebrauchen können. Also machten wir uns mit der Funktionsweise der Seilbahn vertraut und fanden relativ schnell heraus, wie man die Winde betätigen musste, um die Seilbahn in Gang zu setzen.

Nach einer kurzen Absprache begaben sich Elocin und Orik in die Gondel und wir anderen drehten aus Leibeskräften, bis sie auf der anderen Seite angekommen waren. Dort untersuchten die Beiden zuerst die Hütte, in der die Seile verschwanden, fanden aber keinen Zugang zu einem Raum, in dem eine Winde war, damit sie uns nachholen konnten. Also mussten wir uns etwas anderes überlegen. Sulochana und ich würden die nächsten sein, die über den See gefahren würden, dann ich konnte meine Schwester unmöglich so lange unbeaufsichtigt lassen, denn nachdem Elandril ihr auf magischem Wege eine Botschaft hatte zukommen lassen, plante Elocin bereits das Haus mit ihrer gewaltigen Axt in Schutt und Asche zu legen, um an die Winde zu kommen. Das konnte ich nicht zulassen, dafür war zu unklar, was uns noch erwarten würde und wer uns vielleicht beobachtete. Ohne Zwischenfälle kamen auch wir auf der anderen Seite an. Nachdem ich die Umgebung untersucht hatte und feststand, dass keine Magie am Werke war, betrat Sulochana die Hütte und in einem lauten Rumpeln wurde sie von einer Trennwand in der Hütte begraben. Nur knapp überlebte sie diese Falle und ich versorgte sogleich ihre Wunden. Als es ihr besser ging witzelte sie: „Ein Glück, dass ich den Heiler dabei hatte!†œ So schlimm konnte es ihr also nicht gegangen sein. Mit Erleichterung stellten wir aber fest, dass nun, da die Trennwand der Hütte weg war, der Raum freigelegt war, in dem sich die Winde befand und wir somit die anderen hätten rüberholen können. Wäre da nicht der erste Wachposten, vermutlich aufgeschreckt durch den Lärm der ausgelösten Falle auf dem Weg zu uns. Gesehen hatten sie uns wohl noch nicht. Sulochana versteckte sich und Elocin und ich zogen uns in die Hütte zurück, nachdem Elandril, die unsere Bemühungen von der anderen Seite gemeinsam mit Alya und Smeagol beobachtet hatte, Orik per Botschaft warnte, versteckte auch er sich im Windschatten der Hütte und wir erwarteten die Wächter. Als die beiden Menschen begleitet von zwei Gnollen, die die Wache bildeten bei uns angekommen waren, entbrannte ein kurzer aber heftiger Kampf. Elandril unterstütze und aus der Ferne und während die anderen kämpften brachten Alya, Smeagol und ich die Gondel wieder auf die andere Seite. Als die Gondel auf der anderen Seite eintraf, entbrannte eine kurze Diskussion, denn niemand traute mir zu, dass ich die Gondel alleine bewegt bekommen würde, aber weit gefehlt, denn ich führ die drei im Alleingang über den See. Nachdem alle heile gelandet waren verschafften wir uns einen Überblick und planten nun durch die südliche Tür, die der Wachtrupp offen gelassen hatte, in die Kopruruine einzudringen. (Anmerkung des Spielers: hier war ich davon ausgegangen, dass es sich um Wohneinheiten handelt und nur so konnte es zu den folgenden Ereignissen kommen)

Als wir die Tür im Süden erreicht hatten, riskierte Sulochana einen Blick und erspähte zwei weitere Gnolle, die sich offensichtlich mit Armbrüsten bewaffnet hinter zwei umgeworfenen Tischen verbarrikadiert hatten. Wir überlegten kurz, wie wir die Situation angehen würden und da ich, den Göttern sei Dank, in der Lage bin jede Sprache zu sprechen, bot ich an, mit den Gnollen zu verhandeln um sie aus der Reserve zu locken. Den genauen Wortlaut möchte ich hier nicht wiedergeben, da es sich als ziemlicher Fehler herausstellte und es mir etwas peinlich ist. Jedenfalls stellte ich uns als Flammen der Hoffnung vor und bot ihnen freies Geleit an, sollten sie unseren Forderungen folge leisten. Mein Glück war, dass mich die anderen nicht verstanden, denn freies Geleit für Gnolle würden sie sicher niemals gutheißen.

Leider hatte der Raum wohl noch eine weitere Tür und so trabten die beiden Gnolle ab und nach einiger Zeit bevölkerte den Raum eine weitaus größere Schar an potenziellen Gegnern. Leider kamen aus einer Tür im Norden zeitgleich weitere Gegner auf uns zu und so zögerten wir nicht lange und rannten den Gegnern im Norden entgegen, denn so könnten wir eine bessere Ausgangslage für uns erschaffen. Wir vermuteten, dass wir es bis zur Seilbahnhütte schaffen würden und damit hatten wir etwas mehr Deckung als auf dem freien Strand. Und mit Glück würde es etwas dauern, bis die Gegner aus dem südlichen Raum sich hinaustrauen würden. Und so geschah es dann auch, wir schafften es bis zur Hütte und stellten uns auf, als die Gegner gegen uns brandeten. Es waren zuerst vier Menschen und vier Gnolle, denen wir uns gegenüber sahen und alle kämpften mit dem Mute der Verzweiflung, besonders Elandril wuchs über sich hinaus und hielt uns, im späteren Verlauf des Kampfes, als nämlich auch der südliche Wachposten aus seiner Deckung kam und uns unter Druck setzte, mit ihren Feuerzaubern den Rücken frei. Schwer angeschlagen und mit den Kräften am Ende gelang es uns dann aber doch noch auch die sechs Feinde aus dem Süden niederzuringen und so hatten wir es geschafft und überlebt. Eine wahre Heldentat meiner Kameraden. Ich bin mächtig Stolz darauf Teil dieser Gruppe zu sein und dankbar, dass sie meine Fehleinschätzung der Situation so heldenhaft ausgebügelt haben.

... to be continued...

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Teilweise schwer verletzt und erschöpft blickten wir uns um, zu unseren Füßen lag eine kleine Armee und wir konnten von Glück reden, dass keiner von uns zwischen den Leichen lag. Elandril konnte ihre Neugier nicht weiter im Zaum halten und fragte mich, was ich den Gnollen denn gesagt habe, dass diese Wirkung auf sie gehabt hätte. Ich schüttelte nur den Kopf und wandte mich ab. Sie gab sich damit dann auch zufrieden und bohrte nicht weiter nach.
Also beschlossen wir erstmal zur Ruhe zu kommen und überlegten, wo wir am ehesten einen sicheren Unterschlupf für die Nacht finden würden. Es boten sich uns drei Möglichkeiten. Erstens, wir würden wieder übersetzen und auf der anderen Seite des Sees in der Wachstube übernachten, dies barg aber die Gefahr, dass wir im falschen Moment von weiteren Patrouillen überrascht würden und so ein leichtes Ziel wären. Wir hätten in der Hütte übernachten können, die zur Seilbahn gehörte, entschieden uns aber dagegen da wir fürchteten, dass uns etwas aus dem See angreifen würde, während wir ruhten und wie wahrscheinlich diese Gefahr war, würde sich später noch zeigen. Also entschieden wir uns in den Wachraum zurückzuziehen aus dem die zweite Patrouille gekommen war und die Tür zum inneren der Festung zu versperren. Also begaben wir uns zu diesem Raum und Sulochana klärte für uns die Lage. Der Raum schien sicher, als begaben wir uns hinein und machten es uns so bequem wie möglich. Währenddessen schnitze Elandril einige Keile aus Stuhlbeinen, die sie unter die Innentür schob. Sie überlegt kurz, ob wir nicht vielleicht einen Blick durch die Tür werfen sollten, bevor wir sie verkeilten, aber meine Schwester brachte sie mit einigen barschen Warten von dieser Idee ab. Elocin gab, völlig zu recht, zu bedenken, dass hinter dieser Tür auch Gefahr drohen könnte und wir aktuell nicht in der Verfassung waren uns einer unbekannten Gefahr auszusetzen. Wir mussten erst ausruhen um wieder kampfbereit zu sein. Also schob Elandril die Keile unter die Tür und Sulochana setzte sich an die Außentür um den Strand im Blick zu behalten. Wir anderen ruhten uns aus um möglichst bald wieder zu Kräften zu kommen. Da es noch recht früh am Tag war schliefen wir nicht sondern ruhten und warteten auf die Nacht, um dann vielleicht doch eine Mütze voll Schlaf zu bekommen. Nach ungefähr einer halben Stunde hörten wir hinter der Innentür Schritte und jemand machte sich an der Tür zu schaffen, die Keile hielten aber und wir bekamen mit, dass jemand außen einen Zauber wirkte. Den Wortfetzen zu folge, die ich mitbekam, ging ich davon aus, dass es sich um den Zauber „arkanes Schloss†œ handelt musste. Also konnten wir diese Tür nicht mehr nutzen. Aber das hatten wir ja auch nicht unbedingt vor gehabt. Es kehrte vorerst Ruhe ein.
Nach einer weiteren halben Stunde regte Sulochana sich und flüsterte uns zu, dass sich etwas tat. Aus dem Tor, aus dem auch die anderen Patrouillen gekommen waren, setzten sich einige Schatten in Bewegung. Zuerst erspähte Sulochana die übliche Zusammensetzung, vier Gnolle und vier Menschen, ihnen folgte eine Frau, die in eine auffällige Rüstung gekleidet war, Triel Eldurast. Ich war tief erschrocken. Natürlich war mir klar, dass wir früher oder später auf sie stoßen würden, aber ich fühlte mich unvorbereitet und hatte Angst. Unter die Angst mischte sich aber auch ein Gefühl der Wut, schließlich hatte sie Shensen fast in den Tod getrieben und hatte Sarkems Tod verschuldet, den ich zwar nie kennengelernt hatte, den wir aber zu retten aufgerochen waren und dessen Kopf wir als Trophäe erblicken mussten. Ich war unschlüssig, was wir tun sollten, denn ich fürchtete die göttliche Macht des abgrundtief Bösen, die von ihr ausging. Obwohl ich sie nicht sah und sie viele Meter entfernt war legte sich eine eisige Hand um mein Herz und drückte fest zu und ich wusste, es ging von Triel aus. Doch Sulochana riss mich aus meinen Gedanken, als sie flüsterte, dass dort ein weiterer Schatten war, offensichtlich ein glatzköpfiger Halbling der in eine mit Fell besetzte Robe gekleidet war und eine graue Hautfarbe aufwies. Es wirkte so als würde die Patrouille und Triel ihn beschützen. „Die wollen abhauen†œ, knurrte Elocin und es entbrannte eine kurze Diskussion darüber, was wir nun tun sollten. Eine unbestimmte Vorahnung und die Angst um Leib und Leben ließen mich zu dem Schluss kommen, es wäre am vernünftigsten, die Truppe einfach abhauen zu lassen und ihrer Spur zu folgen. Denn ich war der Meinung, dass eine Hextorklerikerin und ganz besonders eine gesuchte Mörderin mit einer Gesichtstätowierung nicht spurlos verschwinden konnte, doch alle anderen waren der Meinung, man müsse sie stellen und hier und jetzt eine Entscheidung herbeiführen. Also rannten alle los, Elocin trank noch einen Heiltrank und Elandril wirkte einen Zauber, der viele Scheinbilder von ihr entstehen ließ. Ich hatte kein gutes Gefühl, aber allein in der Wachkammer konnte ich auch nicht bleiben, also rannte auch ich los. Schnell bemerkte man uns und die menschliche Wache legte mit ihren Kurzbögen auf uns an, konnte aber niemanden von uns treffen. Der eigenartige Halbling wirkte einen Zauber und eine gewaltige Riesenspinne erschien um ihn zu beschützen. Triel wirkte auch einige Zauber auf sich, einen konnte ich identifizieren, es war Bärenstärke und so war klar, sie würde es uns nicht leicht machen und war zu allem bereit… Das hatte ich befürchtet. Der Kampf entbrannte wild und schon bald wurde offenkundig, dass wir im Nachteil waren.
Irgendwann in den ersten Sekunden des Kampfes musste der Halbling einen Unsichtbarkeitszauber auf sich gewirkt haben, denn er war verschwunden.
Natürlich konnten wir auch einigen Schaden anrichten, die herbei gezauberte Riesenspinne war schnell erschlagen, leider schafften es die Gegner ein ums anderen mal Elandrils Zaubern zu widerstehen und wichen recht geschickt den wütenden Schlägen Oriks und Elocins aus. Immer und immer wieder gelang es den Gnollen und Triel einen von uns in die Zange zu nehmen und diesen Vorteil geschickt auszunutzen. Elandrils Scheinbilder reduzierten sich ebenfalls schneller als ihr lieb war und mir stockte kurz das Herz als ich Elocin fallen sah. Jetzt war es aus…
Aber glücklicherweise war Alya zur Stelle und kümmerte sich um Elocin, so konnte meine Schwester zwar nicht mehr am Kampf teilnehmen, aber sie war zumindest außer Gefahr und alle Gegner waren ausreichend beschäftigt gegen uns zu kämpfen, dass niemand die Chance nutzen konnte um Elocin den Garaus zu machen. Ich war derweil um die Seilbahnhütte geschlichen, an der wir die Gegner gestellt hatten um vielleicht von dort aus Sulochana zu unterstützen, die die Hütte vor mir umrundet hatte um Triel in den Rücken zu fallen aber ich erreichte sie nicht. Und schon fast entmutigt geschah etwas vollkommen unwahrscheinliches und ich danke den Göttern, dass sie uns diese Hilfe sandten, denn aus dem See brach eine Kreatur hervor und schob sich blitzschnell über den Stand um dem Kampf beizutreten. Ich traute erst meinen trüben Augen nicht, doch nachdem ich mir die Beschreibungen in Erinnerung gerufen hatte, gab es keinen Zweifel mehr, ein Kopru griff in den Kampf ein und rettet uns gerade die Haut. Von nun an ging es recht schnell, denn der Kopru erlange Kontrolle über einen der Gnolle und so drehet sich das Schlachtenglück zu unseren Gunsten und nach wenigen Minuten lagen unsere Gegner im Sand, alle samt erschlagen. Der Kopru stand uns nun gegenüber und blickte uns misstrauisch an. alle Blicke ruhten nun auf mir und so bewegte ich mich vorsichtig auf den Kopru zu und sprach in unschlüssig, was ich überhaupt sagen wollte, an. Ich dankte ihm für seine Hilfe und versicherte ihm unsere Dankbarkeit. Er erwiderte knapp: „Hilfe hat ihren Preis!†œ Auf die Frage was für eine Gegenleistung er erwartete, antwortete er wieder knapp: „Säubert die Festung!†œ Ich antwortete ihm, dass wir ohnehin nichts anderes vorgehabt hätten und erntete für meine Ehrlichkeit erneut strafende Blicke meiner Kameraden.
Aber das war mir gleich, auch wenn die Kopru ein böses Volk sind und man ihnen nicht weiter trauen kann, als ich sehen kann, war es mir dennoch wichtig meinen Prinzipien treu zu bleiben und lügen liegt mir nun mal nicht im Blut. Ohne ein weiteres Wort schob sich die Kreatur nun überraschend schwerfällig zurück ins Wasser und war verschwunden. Die Blicke meiner Kameraden wanderten unweigerlich zum übriggebliebenen Gnoll, der nur da stand und Löcher in die Luft starrte. Mit wenigen Schlägen hatten Alya und Orik die bemitleidenswerte Kreatur umgebracht und wie nicht anders zu erwarten, machten sich meine Kameraden über die Besitztümer der Leichen her, währenddessen bat ich die Götter um die Gnade mir die Kraft zu verleihen meine Schwester zumindest soweit zu heilen, dass sie wieder zu Bewusstsein kommt. Sie schlug die Augen auf ich berichtete ihr in kurzen Worten was sie verpasst hatte. Da wir nun noch angeschlagener waren, als noch vor einer Stunde und wirklich alle mit den Kräften am Ende waren, beschlossen wir gleich hier zu bleiben und die Nacht in der Seilbahnhütte zu verbringen. Sulochana und Alya suchten noch die Umgebung ab, um etwas über den Verbleib des Halblings herauszufinden, fanden zwar Spuren, aber nichts was darauf hinwies, wohin er verschwunden war. Da die Seilbahn ebenfalls unbenutzt schien, hatten wir die Hoffnung, dass die kleine Kreatur noch auf unserer Seite des Sees war. Zu unserer Erleichterung fanden wir bei Triel Eldurast vier Zauberstäbe, wenn es die Zeit zuließe würde ich mich daran machen herauszufinden, ob es sich dabei um vier der Zauberstäbe handelte, die wir Jenya Urikas zurückzubringen versprochen hatten. Aber weder war ich in der Lage noch war es die richtige Zeit sich mit dieser Frage zu befassen, denn es war nach wie vor Gefahr im Verzug und wir hatten noch ein Versprechen einzulösen. Allerdings war klar, dass wir etwas Schlaf brauchten und so begaben wir uns zur Ruhe. Nach einer unruhigen aber weitestgehend ereignislosen Nacht versorgte ich Elocins Wunden und stellte sie dank meiner heilenden Hände wieder soweit her, dass sie sich stark genug für die kommenden Gefahren fühlte. Also machten wir uns auf den Weg unser Versprechen gegenüber dem Kopru einzulösen und näherten uns der Festung.

Sulochana betrat die Festung durch das Tor, durch das Triel und ihre Wachen gekommen waren und wäre um ein Haar in eine Falle getappt, der große mehreckige Raum war bis auf einen schmalen Rand mit einem illusionären Boden versehen unter dem ein tiefes, mit Wasser gefülltes Becken verborgen lag. Glücklicherweise konnte Sulochana sich im letzten Moment fangen und das Gleichgewicht wiedererlangen und stürzte somit nicht ab. Sie drückte sich nun am Rand des Raumes an die Wand und wir anderen folgten ihr auf die gleich Weise. Immer weiter drangen wir in die Festung vor, wobei Sulochana immer die Vorhut bildete und wir anderen folgten, wenn es sicher war.
In einem Raum entdeckte Sulochana eine weitere Falle, die den gesamten Boden eines mehreckigen Raumes bedeckte. Dort hing ein Seil, an dem man auf einen Vorsprung empor klettern konnte. Ich vermutete, dass der Halbling, der ja auch noch irgendwo sein musste diesen Weg genommen haben könnte, aber wir entschieden vorerst diese Ebene weiter zu untersuchen und kamen nach einiger Zeit an eine verschlossene Tür. „Dahinter ist eine Falle†œ, sagte Sulochana unvermittelt und tippte sich an die Nase: „Das habe ich im Gefühl!†œ Nach einer kurzen Untersuchung der Tür stellte sich heraus, dass Sulochanas Spürnase sie nicht getäuscht hatte und so machte sie sich daran, den Auslöser der Falle zu entschärfen, während ich um göttliche Führung für sie bat, stieß sie plötzlich: „Ich hab†™s!†œ hervor und öffnete die Tür, ohne die Falle auszulösen. Hinter der Tür befand sich ein elegant eingerichteter Raum mit einer überraschend hohen Luftfeuchtigkeit. Im Süden des Raumes stand eine Wanne, die mit blubberndem Wasser gefüllt war und vermutlich der Grund für die hohe Luftfeuchtigkeit darstellte. Westlich stand eine große Truhe und ein Hängematte spannte sich von Wand zu Wand, die aber leer war. Gegenüber der Wanne waren einige Trainingspuppen aufgestellt. Wir vermuteten, dass es sich hierbei um Triels Gemächer gehandelt haben musste, ich konnte mir allerdings keinen Reim darauf machen, warum sie so eine hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugen würde. Die große Truhe erregte natürlich die Aufmerksamkeit meiner Gefährten und so untersuchten wir sie. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Truhe leer war und auch sonst keinerlei auffällige Eigenschaften aufwies.
 

... to be continued...

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Wir untersuchten den Raum, fanden aber nichts, was es wert gewesen wäre es mitzunehmen. Also gingen wird weiter und stolperten von Raum zu Raum und von Gang zu Gang. Dabei fanden wir leere Räume die mal Gefängniszellen gewesen sein mussten. Solche die mal als Mannschaftsschlafsäle gedient hatten und solche die Wach- oder Aufenthaltsräume gewesen waren. Allerdings gab es in der alten Festung auch Räume die interessanter waren. Dabei war ein relativ kleiner Raum, dessen Boden auf cirka sechs Zoll Höhe mit einem dichten Netz aus Drähten überspannt war. Bei Sulochana schrillten alle Alarmglocken und so suchten wir vorerst einen anderen Weg, würden aber später zu diesem Raum zurückkehren. Auf der Suche nach einem anderen Weg kamen wir in einen großen Raum der wohl mal eine Art Empfangszimmer gewesen sein musste, denn es stand ein großer Tisch mit einem Dutzend Stühlen darum in der Mitte. Der Boden dieses Raumes war glatt poliert und zwei große Kerzenleuchter hüllten den Raum in ein rauchiges Licht. An den Wänden lief Kondenswasser herab und in der westlichen Wand war eine große, doppelflüglige Tür eingelassen Der Raum bot ansonsten nicht viel Interessantes und so entschlossen wir uns durch die Tür zu gehen und Sulochana entdeckte sofort eine Fallgrube hinter der Tür. Sie versuchte die Falle zu entschärfen, löste sie dabei aber aus und da wir sie zuvor glücklicherweise mit einem Seil gesichert hatten, stellte die Falle keine Gefahr dar. Der zweite Versuch war dann doch wesentlich erfolgreicher und so konnten wir alle unbehelligt den Gang hinter der Tür betreten. Auffällig waren die Schießscharten die in den Ganz zeigten. Am Ende des Ganges war eine weitere Tür, deren Machart der ersten glich und so untersuchte Sulochana auch hier den Boden vor der Tür und entdeckte erneut eine Fallgrube. Wieder löste sie die Falle aus, konnte von uns aber am Seil gehalten werden und der zweite Versuch war ebenfalls erfolgreich. Hinter der Tür musste ja, zumindest früher mal etwas sehr wertvolles gewesen sein. Also öffneten wir vorsichtig die zweite Tür und erblickten eine gewaltige Halle, die wohl früher mal als Versammlungshalle oder sogar als Tempel genutzt worden war. Jetzt standen aber, in einem großen Kreis, Werkbänke in diesem Raum, auf denen eine Vielzahl von Werkstoffen und Werkzeugen herumlagen, die wohl schon länger nicht mehr benutzt worden waren.

Nachdem sich Sulochana etwas umgesehen hatte und im hinteren Teil der kathedralenhaften Hallen, der im Dunklen lag, verdächtige Geräusche wahrgenommen hatte, beschlossen wir alle uns die Werkbänke und den Rest der Halle genauer anzusehen. Elandril wirkte einen Lichtzauber und so war die Halle vollständig ausgeleuchtet, aber es war nichts und niemand zu sehen, das oder der für die Geräusche hätte verantwortlich sein können. Also widmeten wir unsere Aufmerksamkeit den Werkbänken. Orik war recht schnell klar, dass die Metallteile die hier verstreut lagen zur Herstellung von Käfigen gedient haben mussten, mir wurde aber noch mehr klar, denn es gab nicht nur handwerkliche Komponenten sondern auch magische und ich erinnerte mich an eine Geschichte, die mir damals in Flenn ein alter Magier erzählt hatte, und mir ging auf, dass hier mehr als nur einfache Käfige hergestellt wurden, denn die Magie die hier am Werke gewesen war, gehörte verschiedenen Schulen an. Es waren Beschwörungszauber und Bannmagie am Werke und noch viel schlimmer, die magische Schule der Nekromantie wurde hier ebenfalls praktiziert, doch leider blieb und keine Zeit weiter darüber nachzudenken, denn die anderen drangen weiter in den Raum vor und wie aus dem Nichts sprang hinter einer der hinteren Werkbänke ein gewaltiges froschähnliches Wesen hervor und stieß einen ohrenbetäubenden Schrei aus, der meiner Schwester schwer zusetzte und ihr einige Wunden beibrachte. Während Elocin, Orik und die anderen dem Wesen ersten Schaden zufügen konnten, konzentrierte es sich kurz und plötzlich tauchte ein zweites dieser Wesen auf und stieß ebenfalls einen Schrei aus, der sowohl mich als auch Alya galt. Alya hatte weniger Glück als ich und ging bewusstlos zu Boden. Die anderen kämpften verbissen weiter und ich kümmerte mich um Alya und konnte einige ihrer Wunden heilen. Als sie wieder bei Bewusstsein war nahm sie einen Heiltrank und stürzte sich dann erbeut in den Kampf. Nun ging es recht schnell und die beiden Schlammslaads, so nannten sich diese Ungeheuerlichkeiten, wurden erschlagen. Elandril wusste zu berichten, dass diese Kreaturen in der Lage waren Krankheiten zu übertragen und man dank dieser Krankheit am Ende selbst zu einem Slaad wird.

Da wir davon ausgingen, dass sich diese Kreaturen nicht ohne Grund hier versteckt hielten, untersuchten wir die hintere Werkbank etwas genauer und fanden ein großes Bündel, das sich als eine Laute, einige Platinmünzen und ein paar Edelsteine eingeschlagen in einen magischen Umhang herausstellte. Nachdem ich mir den Umhang etwas genauer angesehen hatte, konnte ich ihn als einen so genannten Spinnenumhang identifizieren. Davon hatte ich mal in einem Reisebericht gelesen. Diese Umhänge ermöglichen es ihrem Träger, wie eine Spinne zu klettern und verleihen einem eine Immunität gegen Spinnengifte. Und prompt fiel uns wieder der Raum mit den Netzen ein, den wir mit diesem Mantel vielleicht unbeschadet würden durchqueren können. Und tatsächlich, dank dieses Mantels konnten wir den Raum gefahrlos betreten und die Netze ohne weiteres durchtrennen. Dahinter fanden wir einen wenig spannenden Wachraum und stolperten erneut von Gang zu Gang und von Raum zu Raum. Hätten wir dem Kopru nicht unser Wort gegeben, hier für klare Verhältnisse zu sorgen wäre ich sicher schon längst umgekehrt und hätte die anderen gebeten es mir gleich zu tun. Auf unserer Suche stießen wir auf einen Raum, der mittels eines magischen Schlosses verschlossen war, wir stießen auf eine Türe die auf normalem Wege verbarrikadiert war und kamen schlussendlich an zwei Stellen in Räume, in denen es alte Lavakanäle gab, tiefer in die Erde führten. In einem der beiden Räume war alles mit Spinnenweben bedeckt, also entschieden wir uns vorerst für den anderen Kanal. Und hier wurde es kurios. Kaum waren wir dem Kanal zu seinem Ende gefolgt, dass in einer großen Höhle mündete, griffen uns zwei gewaltige Ogerzombies an. Was bitte hatten diese Untoten hier verloren? Hatte Triel hier ihre Spielzeuge gelagert? Oder stammten diese untoten Monstrositäten noch aus der Zeit, als die Kopru hier gehaust hatten? Wir wussten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber wir hatten auch keine Zeit uns großartige Gedanken darüber zu machen, denn nun galt es zu überleben. Es entbrannte wieder ein Kampf, doch letztendlich konnten wir uns durchsetzen und Orik erschlug einen der Zombies, während der zweite einem magischen Geschoss von Smeagol zum Opfer fiel. Wir entschieden schnell weiterzugehen und folgten einem schwachen Licht, dass aus einer weitere Höhle im Südwesten drang. Dort erwartete und der Anblick von zwei Kreaturen die man die Brut von Kyuss nennt und die wie skelettierte Zwerge aussehen, auf denen grüne Würmer wimmeln. Semagol kannte diese Kreaturen und berichtete, dass man sich vor diesen Würmern stark in Acht nehmen musste, denn gelangte man mit ihnen in Kontakt würden die Würmer versuchen  sich in den Körper des Opfers zu fressen und erlangten sie das Gehirn würden sie eine schwere Krankheit hervorrufen, die zum Tode führt und das Opfer ebenfalls zu einer Brut von Kyuss werden ließ. Außerdem berichtete Smeagol, dass die Bruten über die Fähigkeit verfügten Wunden schneller zu heilen als es normal ist und sie Furcht bei ihren Opfern auslösen konnten. Zumindest diesen Teil des Berichtes zu glauben, fiel mir nicht schwer. Aber noch während ich über Semagols Bericht nachdachte, stürzten sich meine Freunde auf die Bruten und vernichteten die bösartigen Kreaturen.

Elocin fing sich bei dieser Gelegenheit einen Wurm ein, konnte ihn aber abschütteln, bevor er sich durch ihre Haut gefressen hatte und zertrat das widerliche Tier. Nun, als wir uns etwas genauer umsahen, wurde uns klar, dass diese beiden Kreaturen wohl Wachen gewesen waren, denn zwischen ihnen lag auf dem Boden eine große Steinplatte, die wie eine Art Falltür aussah und nachdem wir sicher waren, dass sich unter der Platte keine Falle verbarg öffnete Elocin diese. Dabei geriet sie in Kontakt mit einem Gift, dass wohl offenkundig auf die Platte aufgebracht worden war. Ich kümmerte mich sofort um sie und erkannte, dass es sich um Nitharit handelte, ein Gift, dass ich in meiner Zeit im Hospiz bereit kennengelernt hatte. Alya unterstützte mich und so konnten wir Elocin vor der Auswirkung des Giftes schützen und es letztendlich auch aus ihrem Körper befördern. Neugierig, was hier so hinterhältig geschützt wurden, warfen wir aber dennoch einen Blick in die Grube, die unter der Platte verborgen war und fanden vier große Ledersäcke, in denen reichlich Münzen klimperten. Nachdem wir unsere Beute verstaut hatten, entschlossen wir weiterzuziehen und gingen in die vorherige Höhle zurück, denn dort wartete im Nordosten eine weitere Höhle auf uns. Wir näherten uns dieser Höhle und uns stockte der Atem, denn dort stand das Skelett eines riesigen Dinosauriers. Wir berieten kurz, ob wir uns dieser Kreatur stellen sollten oder ob wir sie nicht irgendwie umgehen konnten, zumal ja in der Koprufeste noch ein weiterer Weg wartete. Werte Skie, ihr mögt es nicht glauben, aber diesmal war ich es, dem ein Wortbruch dem Kopru gegenüber in den Sinn kam, aber ich hatte wohl bereits auf meine Freunde abgefärbt, denn sie bestanden darauf, dass wir unser Versprechen einzuhalten hatten und so stürzten sie sich in den Kampf mit der gewaltigen, untoten Kreatur. Und wieder war es denklich knapp, denn erneut ging Alya zu Boden und erneut musste ich alle meine Fähigkeiten aufbringen um sie zu heilen, doch währenddessen schafften es Elandrils Feuerzauber die Kreatur zu fällen, wie eine gewaltige Eiche…


… to be continued …




P.S. Dieser Text ist noch nicht korrekturgelesen...

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