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Wettstreit der Götter 2014/2015

Empfohlene Beiträge

Seid mir gegrüßt, Anhänger der Dunklen Götter.

 

Der Wettstreit der Götter geht mit dem heutigen Tag in seine fünfte Runde. Damit gehört er auch weiterhin zu den ältesten Wettbewerben dieser Art und er erfreute sich bisher stets einer großen Beliebtheit.

 

Es gibt keinen Grund, an den bestehenden Regeln des Wettbewerbs etwas zu ändern, die sich über mehrere Jahre bewährt haben. Aus diesem Grunde kommen wir nun zum Herzstück des Wettstreits - der Punktematrix:

 

Zitat
Folgende Ereignisse steigern den Ruhm des Teilnehmers:

- Ausschalten eines Helden: 1 Punkt

- Ausschalten eines Kommandanten/"Großes Ziel": 2 Punkte

- Ausschalten eines Zauberkundigen: 1 Punkt (nur beim Mal des Khorne)

- Das Chaos ist in der Schlacht siegreich: 1 Punkt

 

Folgende Ereignisse verringern den Ruhm des Teilnehmers:

- Der Chaosgeneral wird ausgeschaltet: -1 Punkt (außer durch einen Kommandanten oder ein "Großes Ziel")

- Der Chaosgeneral wird durch einen Einheitschampion ausgeschaltet: -2 Punkte

 

Um den oben genannten Ruhm in den Augen der Götter zu erlangen, gelten die folgenden Bedingungen:

 

- Der Feind muss im Nahkampf vernichtet worden sein.

- Das eigene Charaktermodell muss den letzten Lebenspunktverlust verursachen.

- Die 2 Punkte-Regellungen treten nur in Kraft, wenn das Charaktermodell für den Verlust von mindestens der Hälfte der Punkte verantwortlich ist.

 

Was die Ausrüstung des Chaosgenerals anbelangt oder den Umfang der Spielberichte, bleibt ebenfalls Alles so, wie es bereits zuvor war. Sollte das Modell indes während der Schlacht zum Dämonenprinzen aufsteigen oder zur Chaosbrut mutieren, ist es auch weiterhin für das jeweilige Spiel berechtigt, Punkte in der neuen Form zu sammeln - in darauffolgenden Partien allerdings nur wieder in der ursprünglichen Gestalt.

 

Eingebracht werden kann jedes Spiel, das ab dem heutigen Tage, also dem 1. Februar 2014, bestritten wurde. Am 31. Januar 2015 endet diese Staffel.

 

Und nun, tapfere Recken des Chaos, geht hinaus und wütet unter den Feinden der wahren Götter! :chaos:

 

bearbeitet von Zavor
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Als der eine Zyklus endete, begann mit ihm ein neuer - denn nur das Chaos verkörpert das Zusammenspiel von Ende und Neubeginn in seiner reinsten, ureigensten Form. Und so steht auch weiterhin an einer geheimen Stelle in der Chaoswüste, nur den Eingeweihten bekannt und für alle Anderen von magischen Kräften verborgen, der Monolith, auf dessen kalten Stein die Taten derjenigen eingraviert sind, die im Namen der Dunklen Götter Ruhm sammeln und um die Aufmerksamkeit ihrer Herren streiten. Bewacht wird der Monolith auch weiterhin vom rätselhaften und Ehrfurcht einflößenden Herold der Götter, der sie mit unnachgiebiger Strenge führt, die...

 

Tafel des Ruhmes

 

1. Tholon (Zavor): 7 Punkte (1 Schwarzork-Waaaghboss, 1 Vampirfürst - 3 Siege)

 

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Auch für die Streitkräfte des Chaos spielt die Vergangenheit durchaus eine relevante Rolle, denn sie zeigt Erfolg und Misserfolg gleichermaßen auf und gibt jedermann die Chance, zu erkennen, welche Taten des Nacheiferns würdig sind und welche von ihnen bis in alle Zeiten verdammt werden sollten...

 

Die Sieger

Spoiler

- 2010/2011 - Pestzahn

- 2011/2012 - Zavor

- 2012/2013 - Zavor

- 2013/2014 - Zavor

 

Der Ruhm der Ewigkeit

Spoiler

1. Tholon (Zavor): 109 Punkte

2. Zarrak (Surlick): 37 Punkte

3. Valfar Sturmbringer (Korhedron): 34 Punkte

4. Khalac der Schlächter (Blackmane): 24 Punkte

5. Khargor (Archeron82): 15 Punkte

5. Sreng der Klingenmeister (Withe_Wolf): 15 Punkte

7. Azurek, Schneller als Licht (Wildjack): 14 Punkte

8. Unbekannter Kriegsherr (Chaosman): 13 Punkte

9. Kahron (Nobody1988): 11 Punkte

10. Enriko (Kathal): 9 Punkte

11. Mortken (6)/Mael (2) (Magna): 8 Punkte

11. Unbekannter Kriegsherr (Pestzahn): 8 Punkte

13. Unbekannter Kriegsherr (Assassiner): 7 Punkte

14. Khargan (Black Gobbo): 5 Punkte

15. Grindt (Mulle): 4 Punkte

15. Qawpo Eisenklaue (5)/Archibald Eisenzahn (-1) (Daniel de Aquitaine): 4 Punkte

17. Mirosz der Gewandte (Der_KB): 3 Punkte

17. Unbekannter Kriegsherr (Berserker): 3 Punkte

19. Xarvai (Aves): 2 Punkte

20. Unbekannter Kriegsherr (Bierbaron): 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (chaos spawn) 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (Mathias73) 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (shétane) 1 Punkt

24. Bertho (skuzinho): -1 Punkt

24. Unbekannter Kriegsherr (Dr-Pepper86): -1 Punkt

26. Unbekannter Kriegsherr (darksteve): -9 Punkte

 

Opfer im Namen der Götter

Spoiler

Deren fünf:

- Stegadon

- Vampirfürst

 

Deren vier:

- Höllengrubenbrut

- Schwarzork-Waaaghboss

- Vampir

- Warlocktechniker

 

Deren drei:

- Brecher

- Flederbestie

- Gruftkönig

- Häuptling der Skaven

- Skinkhäuptling

- Todesbulle

- Tyrann

 

Deren zwei:

- Eisenspeier

- Gespenst

- Gruftherold

- Herold des Nurgle

- Herold des Slaanesh

- Hochgeborener

- Nekrolit-Koloss

- Lindwurm

- Prinz der Hochelfen

- Riese

- Seuchenmenetekel

- Seuchenpriester

- Todesrad

 

Deren eines:

- Arachnarok-Spinne

- Assassine aus Arabia

- Assassine der Dunkelelfen

- Banshee

- Bretonischer Herzog

- Chaoszauberer

- Chimärratte

- Drachenslayer

- Feuerbauch

- Fleischermeister

- Goblin-Gargboss

- Grauer Prophet

- Greif

- Großmeister

- Gruftprinz

- Hauptmann

- Herold des Khorne

- Hierotitan

- Höllenglocke

- Jarl

- Kampfzauberer

- König aus Norsca

- Kriegsfürst von Albion

- Kriegsherr der Skaven

- Kriegshydra

- Magier der Hochelfen

- Meistermaschinist

- Nachtgoblin-Gargboss

- Nekrosphinx

- Paladin

- Schamane

- Schrottschleuder

- Schwarzork-Gargboss

- Schwarze Kutsche

- Schwarzer Drache

- Slann

- Sturmbulle

- Tau'ruk

- Technikus

- Todeshexe

- Vampir-Admiral

- Wu Jen

 

Auch namhafte Wesen waren nicht gefeit:

- Golgfag Vielfrass

- Seuchenherrscher Skrolk

 

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Obgleich Tholon und seine Mannen nicht tatenlos gewesen waren, so waren die letzten Reisen der Krieger des ungeteilten Chaos zweifelsohne nicht von den Göttern des Chaos gesegnet worden. Woran dies lag, vermochte niemand der Anhänger der Dunklen Vier zu sagen, doch Tholon ließ sich hiervon nicht entmutigen. Und so entschied er sich, in die Landstriche aufzubrechen, wo einige Stämme der grobschlächtigen Grünhäute ihr Unwesen trieben.

 

Der Dämonenprinz wählte für die bevorstehende Schlacht den Segen des Dunklen Prinzen und wurde von diesem mit magischen Kräften bedacht. Bedenkend, auf welche Feinde sie treffen würden, wählte Tholon die hinterhältige Lehre der Schatten für seine Zwecke. Unter der Chaosrüstung verformte sich die Haut des übernatürlichen Wesens zu undurchdringlichen Schuppen und abermals spürte Tholon, wie sein Blut zu brodeln begann, gleichsam vor Kraft, als auch vor Hunger. Doch trotz all dieser äußerlichen wie innerlichen Veränderungen stattete Slaanesh seinen Günstling mit einer atemberaubenden Aura aus. Schlussendlich tunkte Tholon seine Waffe noch in einen vor Gift triefenden Bottich und war somit gerüstet für die Schlacht.

 

Doch als er seine Truppen aufmarschieren ließ, erblickte er eine Armee der Grünhäute, die er so nicht erwartet hatte: Im Zentrum türmte sich eine gewaltige Horde laut gröhlender Moscha-Orks auf. Auf den ersten Blick zählte der Dämonenprinz, der sich auf einem Hügel gelandet war, knapp einhundert Grünhäute! Flankiert wurden sie von je einer Einheit Schwarzorks. Auf den Flanken waren zum Einen ein Riese aufmarschiert und auf der anderen Seite konnte Tholon zwei Streitwagen erblicken, deren Wildschweine schon begierig mit den Hufen scharrten. Die zahlreichen Rotten der Chaoshunde, die der Dämonenprinz zusammenstellen ließ, waren somit ihrer Funktion enthoben. Dafür würde der Todbringer sicher ein paar dankbare Ziele ausmachen können.

 

Zu der Linken des Generals der Diener des Chaos waren Doktor Festus und seine Leibgarde aus Chaoskriegern des Nurgle aufmarschiert, begleitet vom Armeestandartenträger, der sich ebenfalls in den Dienst des Herrschers über alle Seuchen gestellt hatte und auf einem Streitwagen in die Schlacht zog, der von einer Blutbestie gezogen wurde. Zwei weitere dieser Fahrzeuge hatte Tholon auf den Flanken auffahren lassen, doch trugen ihre Fahrer jeweils das Zeichen des Blutgottes. Nahe des Zentrums hatte sich zudem eine der unheimlichen Mutalith-Wandelbestien aufgebaut, deren geheimnisvollen Kräfte Tholon ein weiteres Mal testen wollte.

 

Seinen Kriegern erteilte der Dämonenprinz den Befehl, erst einmal auf die vorrückenden Grünhäute zu marschieren, während er sich - getragen von seinen Schwingen - auf die linke Flanke begab. Dort musste er allerdings beobachten, wie die Streitwagen-Besatzung ihre Beherrschung verlor und die Blutbestie in den nahen Riesen trieb. Und obgleich das Geschöpf etliche Wunden davontrug, so schwankte es nur, aber fiel nicht, sondern schlug mit seiner Keule mit einem kraftvollen Schlag auf das Gefährt vor ihm. Glücklicherhand hatte Doktor Festus die Kräfte des Nurgle angerufen und ein Teil des Schadens konnte durch die unheilige Macht abgefangen werden. Zeitgleich spie der Todbringer die erste Ladung auf die Horde im Zentrum aus und forderte die ersten Opfer unter den Grünhäuten, die sich anhand ihrer Masse aber nichts daraus machten.

 

Derweil sahen die Schwarzorks eine Chance, dem Streitwagen den Garaus zu machen und attackierten diesen in der Flanke. Die Chaoskrieger auf dem Chassis, die sich nun eingekesselt sahen, entschieden sich, den Riesen den Gar endgültig auszumachen und beraubten diesen seines letzten Lebenshauchs. In diesem Moment war Khorne auf ihrer Seite, denn der Riese stürtze mitten in die Reihen der Schwarzorks und begrub einige von ihnen unter seinem Leib. Durch dieses Ereignis wohl möglich überrascht, schafften die Eliteorks es nicht, den Streitwagen endgültig zu zerstören. Und ob dies noch nicht genug wäre, gerieten sie zudem sogar in Panik und flohen vor dem unheilvoll erscheinenden Gefährt! Der Wagenlenker trieb den Schwarzorks hinterher und holte diese ein. Das erste Gemetzel auf dem Schlachtfeld hatte somit einen für alle Beobachter äußerst überraschenden Ausgang genommen.

 

Doch spätestens mit diesem Ereignis hatte die linke Flanke der Krieger des ungeteilten Chaos die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, sodass die Horde der Moschas auf sie zuhielt. Und während sich die Chaoskrieger und der Träger der Armeestandarte darauf vorbereiteten, im nächsten Moment auf die Horde der Grünhäute zu treffen, versuchte sich Tholon, deren Anzahl zu verringern, indem er die Schattengrube unter den Füßen der Orks auftat. Doch aller Erwartungen zu wider konnte sich ein Großteil der Orks vor den Tiefen der gewaltigen Grube retten. Auch der abermalige Beschuss des Todbringers vermochte den Kampfeswillen der Grünhäute nicht zu stoppen. Und so krachte die wilde Horde, die immer noch mehr als sechszig Mann stark war, in die - im Vergleich - kleine Einheit der Chaoskrieger und in den Streitwagen, auf dessen Chassis der erhabene Champion stand, über ihm die Armeestandarte. Sogleich ertönte eine herausgebrüllte Herausforderung des Schwarzork-Waaaghboss, der sich in den Reihen der Moschas aufgehalten hatte. Ohne Frage stellte sich der ranghöchste Anhänger des Chaos, der an diesem Kampf beteiligt war.

 

Doch bevor auch nur eine Hellebarde, Axt, Spalta oder sonstige Klinge auf den Feind hernieder ging, erschien wie aus dem Nichts ein großer, grüner Fuß und zielte auf die Wandelbestie, die sich nahe des Nahkampfs aufhielt. Doch der Fuß war mehr Schein, als Sein, denn die Kreatur erlitt durch die magische Attacke keinerlei Schaden. Der Fuß versuchte es erneut und zielte dieses Mal auf den Streitwagen. Doch abermals war nichts geschehen, als sich der grünliche Fuß wieder von der Erde erhob. Doch das dritte Ziel hatte weniger Glück, als etliche Chaoskrieger unter Gorks Tritt gerieten. Die Kräfte, die Festus' Phiolen in den Kriegern entfacht hatte, konnten einige vor ihrem vorzeitigen Ableben allerdings bewahren. Und so war es nun an der Zeit, an den Moschas Rache zu üben. Etliche fielen unter den Hieben der Hellebarden, doch ihre Zahl wollte einfach nicht abnehmen. Ein ganzer Schwall an Attacken ging auf die Diener des Nurgle hernieder. Und obgleich etliche Spalta ihre Ziele trafen, wirkten die regenerativen Kräfte nicht nur zu Festus' Freude. Die Herausforderung indes brachte keinen Sieger hervor. Denn so sehr die beiden Kontrahenten mit einander fochten, keiner vermochte, seinem Gegenüber eine Verwundung zuzufügen. Und wieder geschah etwas, das jedermann überraschen sollte: Die immer noch zahlreichen Moschas wendeten sich zum Rückzug, ohne, dass der Schwarzork-Waaaghboss in ihren Reihen etwas gegen die Flucht unternehmen konnte. Die Krieger wollten die Gelegenheit ergreifen, den Orks nachzusetzen, doch Tholon, der bisher keine Gelegenheit erhalten hatte, in den Kampf einzugreifen, hielt seine Mannen von dieser Entscheidung ab und ließ die Horde entkommen.

 

Kurz darauf konnte der feindliche General seinen Mitstreitern wieder die notwendige Vernunft einbläuen und wendete die Moschas den Kriegern des ungeteilten Chaos zu, die die Horde nun einkreisten. Ganz so, wie es Tholon vermutet und auch erhofft hatte. Einen letzten Trumpf spielten die Grünhäute aus, als abermals die Mächte der Orkgötter beschworen wurden. Und wieder stampfte der überdimensionierte Fuß über das Schlachtfeld. Das erste Ziel war abermals die Wandelbestie, die dieses Mal in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber sich weiterhin ohne Probleme auf den Beinen hielt. Auch die Chaoskrieger wurden ein zweites Mal ins Visier genommen, hatten jedoch das Glück auf ihrer Seite, als der Fuß ins Nichts traf. Ob das Nachfolgende auf den Ärger der Orkgötter zurückzuführen war oder auf die Manipulation der Dunklen Vier geschoben werden musste, bleibt sicherlich ein Objekt der Spekulation: Denn mit einem weiteren Aufstampfen traf der Fuß mitten in die dicht gedrängten Reihen der Moschas, von denen etliche zertreten wurden.

 

Nun sah Tholon den Zeitpunkt gekommen, seine verbliebenen Streitkräfte angreifen zu lassen: Er selbst krachte nahe den Chaoskriegern in die Front der Moschas, der Streitwagen, der auf der rechten Flanke die Schlacht begonnen hatte, donnerte in den Rücken der Feinde und die Wandelbestie folgte dem Streitwagen des Armeestandartenträgers in die Flanke der Orks. Ein heilloses Gemetzel schloss sich diesem Ereignis an und als sich der Staub gelegt hatte, standen nur noch rund zwanzig der Grünhäute auf den Beinen. Indes hatte sich der Waaaghboss der Herausforderung des Dämonenprinzen gestellt. Mit dem Spalta des schnellen Todes hieb der Schwarzork mit einer selbst für einen Dämonen des Slaanesh höllischen Geschwindigkeit auf Tholon ein, doch kein Treffer vermochte den Schutz der unheiligen Kreatur zu durchschlagen. Der Diener der Dunklen Götter setze mit seiner Klinge zum Gegenangriff an und schaffte es, die Verteidigung des feindlichen Generals zu durchdringen. Der Talisman der Bewahrung jedoch versagte seinem Träger die Gefolgschaft und so ging auch der Waaaghboss gurgelnd zu Boden. In Anbetracht dieser weiteren Niederlage wandten sich die Moschas abermals zur Flucht und wurden nun von den Heerscharen der Anhänger des Chaos niedergemacht. Als Tholon von den Leichen um ihn herum aufblickte, beobachtete er, wie die anderen Schwarzorks mit ihren beidhändigen Spaltas den Todbringer in Einzelteile herhackten. Doch dieses Ereignis hatte keine Bedeutung mehr - die Krieger des ungeteilten Chaos hatten gesiegt.

 

_________________________

Punkteausbeute:

Einen Kommandanten im Nahkampf erschlagen: 2 Punkte

Das Chaos war siegreich: 1 Punkt

= 3 Punkte

 

bearbeitet von Zavor
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Bisher ja, leider. Als Herold sowie als Teilnehmer und auch als Leser bin ich darüber natürlich überhaupt nicht erfreut. Allerdings scheint mir die Aktivität in unserem Völkerforum im Allgemeinen eingebrochen zu, was sich natürlich auch auf den Wettbewerb auswirkt.

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Die Züge der Plünderung und Zerstörung bringen die Krieger des ungeteilten Chaos an viele Ecken dieser Welt und animieren eine Großzahl an Feinden, ihre Machenschaften zu unterbinden. Und so geschah es, dass Tholon und seine Mannen auf einen Feind trafen, der schon seit Längerem nicht mehr ihren Weg gekreuzt hatte: Die Bewohner und Verteidiger Athel Lorens, die mysteriösen Waldelfen.

 

Tholons Segnungen ähndelten der siegreichen Schlacht gegen die Grünhäute, nur seine magischen Energien richtete er dieses Mal ganz auf die Kräfte aus, die Slaanesh dem Dämonenprinzen bereit stellte. Auch des anderen Gauners Scherbe befand sich verborgen unter den Platten seiner Chaosrüstung und auf dem Kopf thronte der Drachenhelm, der die Ausrüstung des Generals seiner Armee komplettierte.

 

Stellung bezog der Dämonenprinz auf der linken Flanke seiner Streitmacht, ihm nahe eine Chimäre, deren vor Gift geiferndes Maul bereit war, Elfenfleisch zu kosten. Zu Tholons Rechten fuhren drei Streitwagen auf, einer davon besetzt mit dem Armeestandartenträger der Anhänger der Dunklen Götter, vor den Karren eine Blutbestie gespannt. Eine Rotte Chaoshunde begleitete eine tief gestaffelte Einheit Chaosbarbaren, die den Schutz des Tzeentch und ihrer Rüstungen genossen. In ihrer Mitte ein Hexer des Chaos, der der Magie des Feuers mächtig war. Auf der gegenüberliegenden Flanke hatte Tholon eine weitere Chimäre aufmarschieren lassen, ebenso wie einen Todbringer, der hinter den Reihen Stellung bezogen hatte.

 

Die Waldelfen hatten ebenfalls einige schlagkräftige Einheiten zusammengezogen: Der Dämonenprinz konnte zwei Gruppen Kampftänzer erblicken, zwei Scharen wilder Dryaden sowie eine Abteilung der legendären ewigen Wache. Unter den Waldelfenkriegern machte Tholon den General der Feinde ausfindig, einen mächtigen Zauberweber. Und über der Armee der Waldelfen ragte auf der rechten Flanke ein Baummensch auf sowie auf der linken eine Schar aus zwei Riesenadlern. Zudem galt es als sicher, dass irgendwo im Unterholz mehere Waldläufer lauerten.

 

Tholon beorderte die Chimäre, die sich neben ihm befand, auf die äußerste Seite der Flanke, um von dort die Feinde zu bedrohen, während er eine Art Rochade mit der anderen Bestie vollführte, um über die rechte Flanke in die Schlacht zu ziehen. Im Zentrum rumpelten die Streitwagen nach vorne, als sich plötzlich vor ihnen der Baummensch aufbaute, der zuvor eine massive Häuserruine durchschritten hatte. Der Angriff der Streitwagen verpuffte, da die Magie der Waldelfen die Rinde des großen Waldgeistes gegen die weltlichen Attacken unempfindlich gemacht hatte. Auch die Schlachtenklinge des Trägers der Armeestandarte konnte die Verteidigung des Baummenschen nicht durchdringen. Doch auch die mit magischer Kraft beseelte Kreatur vermochte nur geringen Schaden an dem von Chaosrössern gezogenen Streitwagen anzurichten. Die Kraft der unheiligen Standarte der Krieger des ungeteilten Chaos, auf dessen blutrotem Grund der schwarze Chaosstern matt leuchtete, versetzte dem Baummenschen einen Stoß, sodass dieser sich zum Erstaunen aller Anwesenden zur Flucht wandte und von den fahrenden Konstruktionen nieder gemacht wurde.

 

Die Streitwagen hielten vor dem massiven Leib einer Chimäre, die die Chance ergriffen hatte, die Leibgarde des Zauberwebers in die Flanke anzugreifen. Die Kreatur wütete unter den Waldelfen und schlug diese ebenfalls in die Flucht, was natürlich weniger überraschend ausfiel als der Tod des Baummenschen. Die Armee der Waldelfen verlor somit im Handstreich ihren Anführer sowie ihre machtvolle magische Präsenz. Tholon konnte diese Entwicklung nicht beobachten, da er selbst den Feindkontakt suchte: Zunächst verscheuchte er die Riesenadler, die sich vor ihm befanden, um anschließend die Flanke einer Dryaden-Schar anzuvisieren. Doch der schnelle Sieg, den sich der Dämonenprinz erhoffte, artete in einen sehr mühseligen Kampf aus. Ob es nun an dem Anführer selbst lag, der seine Feinde als geringschätzig ansah oder Slaanesh seinem Günstling die Macht entzog, es dauerte sehr lange, bis der Dämonenprinz die zwanzig Waldgeister auszulöschen vermochte. Selbst die zwischenzeitlich gewirkte magische Unterstützung in Form eines Feuerschirmes um Tholon herum konnte keinen entscheidenden Schub mit sich zu bringen. Zumindest vermochte der Seelenhunger, der im Inneren des Dämonenprinzen hauste, die wenigen Wunden, die die Dryaden geschlagen hatten, wieder zu schließen.

 

Währenddessen wüteten die Chimären und Streitwagen weiter unter den verbliebenen Waldelfen. Doch insbesondere die Kampftänzer hielten sich wacker und konnten ihrerseits ebenfalls Verluste unter den Kriegern des ungeteilten Chaos verursachen. So fiel mitunter der Armeestandartenträger einem Todesstoß zum Opfer. Die Waldläufer versuchten zudem, den Todbringer auszuschalten, bevor die Höllenmaschine zu große Opfer unter den Elfen würde fordern können. Doch scheinbar wurde der Dämon, der an die Kriegsmaschine gebunden war, von den Pfeilen nur noch mehr angestachelt, denn eines der Geschosse landete inmitten der ewigen Wache, wodurch etliche der disziplinierten Elfen ihr Leben mit einem Aufschrei ließen und die Einheit nur noch zu einem Schatten seiner selbst verkommen war.

 

Als Tholon nach einer Art endlosen Kampfes endlich die Dryaden besiegt hatte und endlich wieder einen Blick auf das Schlachtfeld werfen konnte, erkannte er, dass weitere der Waldgeister die Chaosbarbaren bedrängten und sogar schon den Hexer getötet hatten. Er selbst attackierte mit einem Seufzer auf den Lippen die Dryaden in die Flanke und befahl einer der Chimären, die sich in der Nähe aufhielt, sich dem Kampf anzuschließen. Die Kreatur röhrte auf und griff die Waldgeister in den Rücken an. Und obgleich die Dryaden sich abermals tapfer wehrten, so konnten sie dieser Übermacht doch nicht standhalten.

 

Gegen Ende der Schlacht konnten die mit Bögen bewehrten Waldelfen noch einige Opfer unter den Anhängern der Dunklen Vier fordern, doch die Streitwagen und die Chimäre, die unter dem Pfeilbeschuss zu Grunde gingen, würden sich leicht ersetzen lassen. Den Schlusspunkt setzten die Waldläufer gemeinsam mit einigen verbliebenen Dornenschwestern, indem sie den Todbringer noch zu Fall brachten, bevor sie sich geschlagen und besiegt in die nahen Wälder zurückzogen.

 

_________________________

Punkteausbeute:

Das Chaos war siegreich: 1 Punkt

= 1 Punkt

 

bearbeitet von Zavor
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Ich als Chaosnewbie hab da mal ne Frage, hatte nämlich vor ner Woche mein erstes Spielchen mit den Chaoten. Zunächst Mal zu den Schlachtberichten - was für Regelungen gelten da(bin auch dankbar für nen Link zu einem der vergangenen Wettsreite)? Und die Extrapunkte für das Erschlagen gegnerischer Chars zählen nur wenn der General das macht, richtig? Und bekommt man wenn man nicht für mehr als der Hälfte der Lebenspunkteverluste verantwortlich ist noch 1 Punkt beim Ausschalten des gegnerischen Generals oder gar keinen?

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Die Verlinkungen zu den bisherigen Staffeln des Wettstreits findest Du im Abschnitt, in dem die jeweiligen Sieger benannt wurden. Wie Du in den anderen Threads sehen wirst, gibt es allerdings keinerlei Vorgaben, was die Berichte anbelangt. Du kannst also einen klassischen Spielbericht ebenso einbringen wie einen erzählerischen. Auch die Ausführlichkeit bleibt Dir überlassen, ebenso, ob Du Bilder nutzen willst. Ein ausführlicher Bericht ist bei entsprechender Qualität natürlich für den Leser die schönere Angelegenheit.

Punkte kannst Du nur dann einbringen, wenn ein Kriegsherr (in früheren Armeebüchern als Chaosgeneral bekannt) Deine Armee angeführt hat (der amtierende Sieger darf dies auch mit einem Dämonenprinzen). Wie Du schon richtig festgestellt hast, werden auch nur von ihm ausgeschaltete gegnerische Modelle für den Wettbewerb gezählt. Punktewertungen, bzw. -konstellationen, die nicht im ersten Beitrag zu lesen sind, werden ebenfalls nicht berücksichtigt. Sollte Dein Kriegsherr also nur einen Lebenspunktsverlust eines feindlichen Kommandaten verursacht haben, kann dieser dennoch nicht gezählt werden, selbst, wenn es der letzte Lebenspunkt war, der verloren ging. Diese Regelung soll verhindern, dass der Anführer die Reste einsammeln kann, die seine Untergebenen zuvor weichgeklopft haben.

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Alles klar, danke für die Infos. Da meine Armee durch einen Dämonenprinzen angeführt wurde bin ich für die vergangene Schlacht erstmal raus. Muss ich wohl auf das nächste Turnier nach Großem Horus warten, dann teste ich auch wieder Listen mit Kriegsherr.

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Da ich grade wieder ein wenig vom Chaos angefixt worden bin, werde ich wohl demnächst auch mal einsteigen.

Ich spiele allerdings überhaupt nicht regelmäßig, von daher kann ich nicht sagen, wann ich durchstarte.

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Manches Mal zwingen besondere Umstände langjährige Feinde, ein Bündnis einzugehen, um eine noch größere Bedrohung abzuwenden. Selten sind davon die Anhänger der Dunklen Götter betroffen, doch auch sie geraten durchaus in diese Konstellation. Und so kam es, dass Tholon seinem Kontrahenten Amrakash beistand, um den Verteidigern der khemrischen Lande dabei zu helfen, einen Vorstoß feindlicher Untoter sowie einiger Grünhäute beizustehen.

 

Für den Kampf der vier Heere wählte Tholon eine menschliche Hülle und stellte sich in die Dienste von Tzeentch, dem Wandler aller Wege. Dieser übergab dem Kriegsherren einen Flugdämonen, auf dessen Rücken sein Schützling die feindlichen Reihen durcheinander wirbeln sollte. Auf Tholons Stirn wuchs ein drittes Auge, das in Verbindung mit dem Talisman der Bewahrung für undurchdringlichen Schutz sorgen sollte. Die Haut unter der Chaosrüstung verhärtete sich, während auch in seiner menschlichen Hülle das Verlangen nach den Seelen Sterblicher brannte. In Händen führte der Kriegsherr die Ogerklinge und er führte abermals des anderen Gauners Scherbe mit sich.

 

Tholon bezog Stellung auf der linken Flanke, begleitet von einem Blutbestien-Streitwagen. Seine Krieger nahmen im Zentrum ihre Positionen ein - die Chaoskrieger des Nurgle begleitet von Doktor Festus, die Krieger des Khorne vom Armeestandartenträger. Auf der rechten Flanke ballte sich das untote Heer Amrakashs, der - wie bereits oft gesehen - auf einem Streitwagen Platz nahm. Die feindlichen Generäle hatten andere Wege für sich gewählt: Der Vampirfürst hatte sich mit einer Leibgarde aus Verfluchten umgeben, während der Waaaghboss auf dem Rücken eines Lindwurmes Platz genommen hatte. Umgeben war er von Moschas sowie einer großen Einheit aus Trollen.

 

Besondere Sorge hatte der Kriegsherr indes vor dem, was sich fernab vom Zentrum befand: Dort war ein Kettensquig-Pärchen bereit, loszuschlagen, was ebenfalls für die schwarze Kutsche galt, die sich auf derselben Flanke befand. Dahinter hatten die Grünhäute mehrere Kriegsmaschinen aufgeboten - so machte Tholon eine Steinschleuda, eine Speerschleuda sowie ein Kamikazekatapult aus. Der General der Anhänger des Chaos hoffte, dass Amrakash den einen oder anderen Gruftskorpion bereit hielt, um diesen Waffen und deren Besatzungen zu Leibe zu rücken. Denn auf die kleineren Rotten aus Chaoshunden zu setzen, wäre eine mehr als optimistische Herangehensweise.

 

Und so dauerte es auch nicht allzu lange, bis die instabil zusammengezimmerten, aber dennoch wirkungsvollen Kriegsgerätschaften der Grünhäute ihr erstes Opfer forderten, als ein Felsbrocken den Streitwagen mitsamt der Blutbestie unter sich begrub. Tholon konnte somit allerdings dem Kreuzfeuer entgehen und beobachtete stattdessen, wie der Todbringer seine dämonisch beseelte Munition dem Lindwurm entgegen schleuderte und diesem erste Verwundungen zufügte, allerdings ohne die Kreatur in die staubigen nehekharanischen Ebenen zu schicken. Der Kriegsherr der Diener der Chaosgötter musste seinen nächsten Schritt gut überlegen und wagte es schlussendlich, die Verfluchten anzugreifen. Während er den Flugdämonen nach vorne trieb, konnte Tholon beobachten, wie im Zentrum das Handgemenge seinen Lauf nahm: Die Chaoskrieger, die unter Nurgles Einfluss standen, bekamen es mit den Moschas unter der Führung eines Schwarzorks zu tun, während der Waaaghboss sein Reittier auf die Krieger des Khorne ansetzte. Darüber hinaus fiel eine Rotte Ghule den Dienern des Herrschers über die Seuchen in die Flanke.

 

Tholon brüllte eine Herausforderung, doch der Vampirfürst zog es vor, den Anführer seiner Leibwache dem Kriegsherren entgegen zu schicken. Der Herrscher über die Untoten schien darauf zu spekulieren, dass das Ableben seines Untergebenen die drückende Masse seiner Einheit nicht aufwiegen konnte. Dieser Plan ging auf, doch Tholon hielt stand. Und während er den Verfluchten seiner unheiligen Kraft beraubte, musste er beobachten, wie die Chaoskrieger, die sich selbst dem Blutgott geweiht hatten, auch noch von den Trollen attackiert wurden, die über die Knochenhaufen zuvor erledigter Skelettkrieger gestiegen waren.

 

Abermals brachte der Kriegsherr eine Herausforderung vor und dieses Mal nahm der Vampirfürst diese an. Und obgleich die Kräfte des Untoten nicht auf den Nahkampf ausgelegt waren, hatte es Tholon dennoch schwer, sein Gegenüber zu verwunden. Allerdings vermochte die Ogerklinge dem Vampir doch eine Wunde beizufügen, währenddessen die Attacken des Untoten an den Schutzmechanismen des Kriegsherren verpufften. Einen kurzen Augenblick der Ruhe zwischen zwei Attacken nutze Tholon, um sich einen Überblick über den Kampf im Zentrum zu verschaffen und was er sah, erfreute ihn: Die Trolle waren ebenso wie die Moschas auf der Flucht - ihre Zahl stark dezimiert - und über den Leichnamen des Waaaghbosses und seines Lindwurms thronte der erhabene Champion mitsamt seiner Armeestandarte.

 

Diesen Schub, nicht hinter seinem Untergebenen zurückfallen zu wollen, nutze Tholon, als er seine Kampfkünste ausspielte und den Vampirfürsten mit der Wucht seiner Attacken zu Boden warf, woraufhin dieser zu hellbläulich leuchtenden Staub zerfiel. Und obgleich die feindlichen Untoten nun der Führung durch den Vampir beraubt waren, drängten die Verfluchten mit ihrer Masse Tholon dazu, sich zurückzuziehen. Den Fängen der Verfolger entkam er zwar, musste sich ihnen jedoch erneut stellen, als sie ihn - unterstützt von einer Bande Nachtgoblins - erneut attackierten. Die Kampfkraft des Kriegsherren schien etwas erlahmt zu sein, denn nur noch wenige der Verfluchten fielen unter seinen Schwerthieben. Doch hielt Tholon der Masse seiner Feinde abermals stand, während er beobachten musste, wie die schwarze Kutsche durch die Reihen der Chaoskrieger des Nurgle pflügte, als seien die Kämpfer verwelkter Weizen. Doch dieser - wenn auch schmerzliche Verlust - konnte über den Sieg der Untoten Khemris und der Krieger des ungeteilten Chaos schlussendlich nicht hinwegtäuschen.

 

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Punkteausbeute:

Einen Kommandanten im Nahkampf erschlagen: 2 Punkte

Das Chaos war siegreich: 1 Punkt

= 3 Punkte

 

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Als lediglich ein Anhänger der Dunklen Götter zu dem Monolithen pilgerte, um sich zur Jahresfrist einzufinden, dauerte es einige Momente länger als sonst, bis das Wesen, bekannt als der Herold der Götter, das Wort ergriff. Aus der Stimme der Kreatur war eine Mischung aus Überraschung, aber auch Missmut herauszuhören:

 

"Tholon, der Du Dich bereits in den vergangenen Jahren als der zuverlässigste Diener der Götter herausstelltest, hast im abgelaufenen Zyklus als Einziger Deine Taten auf der Steinwand verewigen können. Zweifelsohne hast Du es Dir verdient, Deinen Stand als unsterblicher Dämonenprinz beizubehalten und auch weiterhin in dieser Inkarnation Angst, Schrecken und grausame Gewalt über die schwachen Völker dieser Welt zu bringen."

 

Das Wesen streute eine kurze Pause ein, bevor es erneut ansetzte. Dieses Mal überwog die Verärgerung in der Stimme des Herolds:

 

"Obgleich dieser Sieg ob der fehlenden Konkurrenz natürlich weniger ruhmreich ausfällt als die vorherigen. Aber sei Dir Deiner Stellung nicht zu sicher, Tholon, der Plünderer, denn es werden neue Herausforderer kommen, die Dir Deine Position streitig zu machen suchen."

 

Mit diesen klaren Worten verschwand der Herold der Götter wie stets in den Schatten, die sich rings um den unheilvollen Monolithen befanden und ihn einhüllten. Bis er in einem Jahr wieder erscheinen und abermals seine Worte verkünden würde.

 

bearbeitet von Zavor
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