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Dinos Tabletop-Blog: Dreadball, Teil 2

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Dreadball "vs." Blood Bowl - die momentane Mutter aller Sportspielfragen

 

Nachdem ich mich nun das Wochenende über mit Dreadball beschäftigt habe, sind mir die wesentlichsten Unterschiede zu meinem Lieblingsbrettspiel nun offensichtlicher geworden. Im Grunde genommen kann man die Spiele nicht gut vergleichen, da sie unterschiedliche Vorbilder haben. Während Blood Bowl eine Persiflage auf einen Rugby/Footballmix ist, bei dem man den Ball ans Ende des Feldes schaffen muss, ist Dreadball eher eine Art Pelota mit Toren, welches wohl das Vorbild im alten Computerspiel Speedball hat. Ich habe dennoch versuchet einen Vergleich durchzuführen und die dabei für mich wichtigsten Punkte hervorzuheben.

 

1.) Mechanik und Dauer

 

Dreadball spielt man pro Runde nicht indem man alle Modelle bewegt, denn das geht gar nicht. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man im Gegensatz zu Blood Bowl nur sechs Modelle auf dem Feld stehen und bis zu acht im Team. Diese kann man auch nicht alle bewegen, denn man hat einen begrenzten Pool an "Aktionspunkten", welche man den Modellen entsprechend zuschustern kann. So kann es sein das ein Modell eine, oder aber auch mehrere Aktionen hintereinander ausführt. Da auch das Spielfeld kleiner als bei Blood Bowl ist und mehrere Trefferzonen beinhaltet, ist somit eines deutlich geworden: Dreadball hat eine kürzere Spieldauer als Blood Bowl. Allerdings liegt das nicht daran, dass Dreadball schneller ist, sonder das man einfach weniger zu tun hat.

 

Bei den Blockregeln läuft es hingegen ähnlich wie bei BB, nur dass sich die Stärke eines Spielers in seiner Position widerspiegelt anstatt in seinem Profil. Ein Guard ist stärker als ein Jack, ein Jack stärker als ein Striker. Die Positionen beeinflussen die Anzahl der Würfel bei einem "Kontakt". Andersherum ist es hingegen bei der Geschicklichkeit. Ein Striker ist geschickter als ein Jack, ein Jack geschickter als ein Guard. Das beeinflusst die Würfel für einen Wurf mit dem Dreadball. Zusätzlich kommt bei beidem noch der Standpunkt auf dem Feld hinzu, da die Modelle eine "Front", "Seite" und einen "Rücken" haben.

 

Mein momentaner Eindruck ist, dass Dreadball sich eher an "regelorientierte" Spieler richtet. Ob ich das gut finden soll, weiß ich nicht. Persönlich kommt für mich da immer der fade Beigeschmack überkompetativen Spiels auf, den ich mir bei einer Beschäftigung in meiner Freizeit nicht wünsche. Ansonsten spielt sich Dreadball jedoch angenehm, aber eben anders als Blood Bowl. Interessantestes Element ist dabei das Abprallen des Balls von Wänden und der Verzicht einer Neuaufstellung der Mannschaft nach erzielten Punkten.

 

2.) Modelle

 

Hier kommen wir zu dem Punkt, der mir bei Dreadball extrem aufstößt. Die Modelle sind allesamt aus einem sehr harten Plastikmaterial und in vereinzelten Fällen aus Zinn gegossen. Da ich mich derzeit an einen der Starspieler rangesetzt habe, kann ich aus erster Hand berichten, dass es einfach nur grauenhaft ist die Modelle zu entgraten, da sich das Material selbst mit einem sehr scharfen Cuttermesser nur extrem schwer bearbeiten lässt. Ein weiterer Knackpunkt ist die Größe der Modelle. Diese tendiert in dem Bereich Herr der Ringe, oder Das schwarze Auge: Schicksalspfade, was die Bemalung nicht gerade erleichtert.

 

Persönlich sehe ich mich als moderaten Maler an, kein Anfänger, aber von einem Golden Vinci auch noch weit entfernt. Dennoch hatte ich bislang Mühe auch nur die Haut des Modells zu bemalen, ganz zu schweigen von den Augen. Zumindest habe ich mich jetzt für ein Farbschema entschieden, welches Braun-Orange sein wird.

 

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Nun, für mich ist es machbar, wenn auch kein Spaß. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man bedingt durch die Größe, häufig auf Spieler mit weniger Geduld und damit auch mit überwiegend hässlichen Teams treffen wird. Da das Hobby für mich aus allen vier Elementen besteht (Sammeln, Basteln, Malen, Spielen), kann sich dies als ausgesprochene Bremse auf die Atmosphäre und den Spielspaß auswirken.

Auch das Basteln kommt etwas kurz, da die Modelle meist in wenigen Stücken und eher schlecht veränderbaren Posen daherkommen. Im Moment wird der Markt an Blood Bowl Modellen da einfach besser bedient. Positiv hervorzuheben ist jedoch die große Anzahl an unterschiedlichen Teams, die bereits zur Auswahl stehen. Warum man jedoch beim Neustart eines Systems, welches mit einem Spiel konkurriert das seit zehn Jahren ausschließlich von der Community gehegt, gepflegt und geliebt wird, bei der Qualität der Modelle derartige Abstriche macht, ist mir schleierhaft. Besser wäre es wohl gewesen Modelle im Maßstab von Wild West Exodus herauszubringen. Speaking of...nur als kleine Randnotiz, da hab ich demnächst auch was für Euch ;)

 

Direkt mit Größenvergleich - würde das Spiel direkt mit der Größe rereleasen

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Für ein Team habe ich mich bislang nicht entschieden. Die Tau...äh....die Judwan gefallen mir vom Hintergrund her als friedliebende Rasse, die Roboter eher vom Design. Allerdings mag ich einen Völkermix in Teams, weshalb ich erst mal auf die Jungs hier warte:

 

Sebulba ist einfach saucool...

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3.) Zubehör

 

Das Spiel benötigt ein Spielfeld, welches ein im Moment noch recht schlichtes Design aufweist, für das Setting aber passend ist. Nur wirkt das reine Feld an sich ziemlich nackt und....nun ja...langweilig. Mehr Abwechslung findet sich bei der Variante Dreadball Xtreme, welche man mit etwas lebendiger gestalten kann. Das hier hingegen finde ich allerdings schon wieder fesch:

 

SO müsste das Spiel ausgeliefert werden

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Mantic bedient das Spiel derzeit zunehmend mit zusätzlichen Gimmicks. Das Schiedsrichtermodell ist ganz nett, wird aber nur in der Standardvariante des Spiels benötigt, da es dort Einfluss auf die Spielmechanik hat. Zusätzlich gibt es ein paar schnieke Bälle, sonst aber nichts für das Spiel. Bei Blood Bowl hingegen findet man mittlerweile eine ganze Fülle an Sidelinegimmicks, Dug-Out`s oder individualisierten Spielfeldern und Endzonen. Leider bieten auch die anderen Spiele der Firma, wie Warpath oder Kings of War hier wenig Alternativen, mit denen man evtl. Fans usw. darstellen kann.

 

4.) Hintergrund

 

Hier weiß ich über Dreadball und das Warpathuniversum leider noch sehr wenig. Darkover, magst Du uns mal vielleicht einen Abriss darüber geben? Persönlich finde ich sowas ja immer wichtig, da es maßgeblich zur Motivation eines Projekts in dem Bereich beiträgt und auch Kampagnenplanung erleichtert.

 

Wenigstens bei der Kampagne kann ich erfreuliches verlauten lassen - im Manticblog ist eine Erweiterung für Kampagnen angekündigt worden.

 

Der Hintergrund von Blood Bowl ist im übrigen wahrscheinlich gar nicht so vielen bekannt, denn das Blood Bowl Universum spielt im "alten" Warhammer Universum. "Häääää?". Ja genau, das alte Warhammer Universum. In diesem ist Warhammer 40K quasi das, was VOR Warhammer Fantasy existiert hat und die Welt von Warhammer Fantasy ist eine Welt auf der die Völker des 40K Universums gestrandet sind - unsere Erde! Natürlich ist das laut Hintergrund schon so lange her, dass sich niemand mehr daran erinnert, bis durch Zufall die Überreste eines alten American Football Stadions entdeckt werden. Der Rest der Geschichte entwickelt sich dann zum derzeitigen Blood Bowl Universum, wo der sportliche Vergleich Kriege weitestgehend ersetzt.

 

5.) Ausblick

 

Dreadball wird in der Zukunft weiterhin vom Hersteller Support erhalten, was das Spiel am Leben erhalten wird, aber den Schatten der derzeitigen Schwächen leider nicht vertreibt. Zudem sind derzeit nur die Schnellstartregeln in deutscher Sprache erhältlich und eine internationale Verbreitung über die Grenzen Großbritaniens daher eher gehemmt. Ich erwarte als ausländischer Spieler da einfach mehr von einer Firma die ein aktives Spiel am laufen hat, denn ein deutsches Regelwerk bei einem Spiel das seit einer Dekade nicht mehr vom Hersteller unterstützt wird, gibt es schließlich auch.

 

Bei Blood Bowl steht allerdings Zulauf in Aussicht, nicht zuletzt wegen des anstehendes Releases des neuen Computerspiels Blood Bowl 2, welches bereits ein neues spielbares Team enthalten wird - Bretonen. Obwohl man dem Spiel gespalten gegenüberstehen mag, hat sich in der Vergangenheit doch gezeigt, dass Computerspiele durchaus neue Spieler ins Hobby ziehen. Daher ist in nächster Zeit beim Urvater der Sportbrettspiele mit Zuwachs zu rechnen.

 

6.) Fazit

 

Wenn man über erwähnte Schwächen hinwegsehen kann und über ein wenig künstlerisches Talent verfügt, macht Dreadball einen guten durchdachten Eindruck. Auch wenn ich persönlich Blood Bowl lieber mag, liegt dies doch zuletzt am Setting, welches auf einer Fantasywelt basiert und figurentechnisch eine größere Auswahl bietet. Dennoch bleibe ich bei Dreadball in Lauerstellung, denn das Spiel an sich macht Spaß.

 

Am Ende kann man nur sagen, was ich bereits zu Anfang erwähnt habe, ein Vergleich zwischen beiden Spielen ist schlecht möglich, denn ein Apfel ist nunmal nicht das Gleiche wie ein Maiskolben. Beide Spiele machen Spaß, sind aber vom Spielgefühl her total unterschiedlich. In meinen Augen eifern ihren sie realen Vorbildern erfolgreich nach und DÜRFEN NICHT miteinander verglichen werden.

 

 

+++

 

 

Und jetzt genug von Sportspielen, ARRRRR! Hier muss auch ein kleines Freebooters Fate Update her. Am Samstag haben Kalli und ich ein kleines Probespiel mit dem Szenario für Rum und Ehre gespielt. Bis zum finalen, achten Spielzug war im Grunde genommen alles offen. Erst im letzten Zug schaffte Kalli es tatsächlich noch zwei meiner Piraten von der Platte zu fegen und gewann somit die Partie.

 

Gelernt hab ich dabei, dass die Armada leichte Vorteile auf offeneren Spielfeldern hat, weil sie mit den Musketen viel Sichtfläche abdecken kann. Es gab bei der Partie nicht einen einzigen Nahkampf, was bei einer "bebauteren Platte wohl etwas anders gewesen wäre. Dennoch hats Spaß gemacht und ich denke im Salzwasserthread wirds bald mal ein Update zum Cuhillo meiner Mannschaft geben.

 

PENG! Du bist platt!

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bearbeitet von DinoTitanedition

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Mal schauen... ;)

 

1.) Mechanik und Dauer
Dreadball spielt man pro Runde nicht indem man alle Modelle bewegt, denn das geht gar nicht. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man im Gegensatz zu Blood Bowl nur sechs Modelle auf dem Feld stehen und bis zu acht im Team. Diese kann man auch nicht alle bewegen, denn man hat einen begrenzten Pool an "Aktionspunkten", welche man den Modellen entsprechend zuschustern kann. So kann es sein das ein Modell eine, oder aber auch mehrere Aktionen hintereinander ausführt. Da auch das Spielfeld kleiner als bei Blood Bowl ist und mehrere Trefferzonen beinhaltet, ist somit eines deutlich geworden: Dreadball hat eine kürzere Spieldauer als Blood Bowl. Allerdings liegt das nicht daran, dass Dreadball schneller ist, sonder das man einfach weniger zu tun hat.
 
Bei den Blockregeln läuft es hingegen ähnlich wie bei BB, nur dass sich die Stärke eines Spielers in seiner Position widerspiegelt anstatt in seinem Profil. Ein Guard ist stärker als ein Jack, ein Jack stärker als ein Striker. Die Positionen beeinflussen die Anzahl der Würfel bei einem "Kontakt". Andersherum ist es hingegen bei der Geschicklichkeit. Ein Striker ist geschickter als ein Jack, ein Jack geschickter als ein Guard. Das beeinflusst die Würfel für einen Wurf mit dem Dreadball. Zusätzlich kommt bei beidem noch der Standpunkt auf dem Feld hinzu, da die Modelle eine "Front", "Seite" und einen "Rücken" haben.
 
Mein momentaner Eindruck ist, dass Dreadball sich eher an "regelorientierte" Spieler richtet. Ob ich das gut finden soll, weiß ich nicht. Persönlich kommt für mich da immer der fade Beigeschmack überkompetativen Spiels auf, den ich mir bei einer Beschäftigung in meiner Freizeit nicht wünsche. Ansonsten spielt sich Dreadball jedoch angenehm, aber eben anders als Blood Bowl. Interessantestes Element ist dabei das Abprallen des Balls von Wänden und der Verzicht einer Neuaufstellung der Mannschaft nach erzielten Punkten.

 

Ein Team kann bis zu 14 Mann umfassen, 8 ist nur die Startzahl. Auf dem Feld stehen in der Regel in der Tat 6 Mann pro Team.

Man hat 5 Aktionen pro Rush, ein Spieler kann maximal 2 davon erhalten. Durch besonders hohe Erfolge kann man aber Free-Actions erhalten.

Dass die Profile sich nicht unterscheiden stimmt nicht, bei fast allen Völkern haben die unterschiedlichen Positionen auch unterschiedliche Profile (zusätzlich zu ihren Positionsboni für ebstimtme Proben). Nur bei den Menschen sind alle Profilwerte gleich (mit Ausnahme der Rüstung).

Die Spieler haben nur Front und Rücken, Seite gibt es ncht.

Den Eindruck mit der stärkeren Regelfixierung kann ich nicht wirklich nachvollziehen, ich gehe ziemlich fest davon aus, dass dieser Eindruck nach ein paar Spielen verfliegen wird. Du evtl. bist nur einfach in DB noch nicht so fest drin wie in Blood Bowl.

 
 

2.) Modelle
 
Hier kommen wir zu dem Punkt, der mir bei Dreadball extrem aufstößt...
 
[...]
 
Nun, für mich ist es machbar, wenn auch kein Spaß. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man bedingt durch die Größe, häufig auf Spieler mit weniger Geduld und damit auch mit überwiegend hässlichen Teams treffen wird. Da das Hobby für mich aus allen vier Elementen besteht (Sammeln, Basteln, Malen, Spielen), kann sich dies als ausgesprochene Bremse auf die Atmosphäre und den Spielspaß auswirken. Auch das Basteln kommt etwas kurz, da die Modelle meist in wenigen Stücken und eher schlecht veränderbaren Posen daherkommen. Im Moment wird der Markt an Blood Bowl Modellen da einfach besser bedient. Positiv hervorzuheben ist jedoch die große Anzahl an unterschiedlichen Teams, die bereits zur Auswahl stehen. Warum man jedoch beim Neustart eines Systems, welches mit einem Spiel konkurriert das seit zehn Jahren ausschließlich von der Community gehegt, gepflegt und geliebt wird, bei der Qualität der Modelle derartige Abstriche macht, ist mir schleierhaft. Besser wäre es wohl gewesen Modelle im Maßstab von Wild West Exodus herauszubringen.

 

Die Modellqualität ist in der Tat ein Knackpunkt, da bieten die diversen Blood Bowl Nebenhersteller und auch einige GW-Originale einfach mehr.

Man kann die Modelle aber auch mit einfachen Mitteln sehr solide bemalen, so habe ich mich beispielsweise in meinem P500 nicht wirklich verkünstelt und finde die Ergebnisse durchaus gut. Und ich habe inzwischen auch schon mehrere andere tolle Teams gesehen. Nicht das Niveau Deiner Blood Bowl Modelle, aber definitiv nicht abträglich für den Spielspaß.

Wenn Du umbauen willst: Durch Biegen mit heißem Wasser kann man wirklich viel machen, allerdings ist Mee'kel da kein gutes Beispiel für.

Warum Mantic die Modelle so gemacht haben, weiß ich nur bedingt, aber ein zentraler Punkt war natürlich der Preis, mit Resin oder Hartplastik wäre das einfach nicht in dieser Menge machbar gewesen (Hersteller wie Black Scorpion verkaufen halt pro Team vielleicht 50 Stück im Jahr, da kann man das eher langsame Resingussverfahren machen, aber wenn man von tausenden Kopien redet, und kein Hartplastik finanzieren kann, dann ist restic eben die einzige Option, es wird ja nicht ohne Grund von so vielen Kickstartern genutzt...

 
 

3.) Zubehör
 
Das Spiel benötigt ein Spielfeld, welches ein im Moment noch recht schlichtes Design aufweist, für das Setting aber passend ist. Nur wirkt das reine Feld an sich ziemlich nackt und....nun ja...langweilig. Mehr Abwechslung findet sich bei der Variante Dreadball Xtreme, welche man mit etwas lebendiger gestalten kann. Das hier hingegen finde ich allerdings schon wieder fesch:
Mantic bedient das Spiel derzeit zunehmend mit zusätzlichen Gimmicks. Das Schiedsrichtermodell ist ganz nett, wird aber nur in der Standardvariante des Spiels benötigt, da es dort Einfluss auf die Spielmechanik hat. Zusätzlich gibt es ein paar schnieke Bälle, sonst aber nichts für das Spiel. Bei Blood Bowl hingegen findet man mittlerweile eine ganze Fülle an Sidelinegimmicks, Dug-Out`s oder individualisierten Spielfeldern und Endzonen. Leider bieten auch die anderen Spiele der Firma, wie Warpath oder Kings of War hier wenig Alternativen, mit denen man evtl. Fans usw. darstellen kann.

 

 

Mantic haben Dich erhört und unter anderem ein neues Dschungel-Spielfeld angekündigt (Azure Forest Edition) und außerdem gibt es inzwischen mehrere Hersteller für entsprechende Spielmatten.

Hinzu kommt beispielsweise das zwar teure, aber sehr schicke Acryll-Spielfeld, das man mit teamspezifischen Endzonen ausmotzen kann.

Der Schiedsrichter ist in meinen Augen elementar, genau wie die Karten. Ich würde nie ohne spielen.

Weitere Gimmicks sind die Trainer und die Cheerleader, die nicht nötig sind, aber wenn man sie zukauft (und in sein Team einkauft) durchaus gravierenden Einfluss haben. Außerdem gibt es für Dreadball Trophäen, die zwar nur schön aussehen, aber immerhin. :)

 
 

4.) Hintergrund
Hier weiß ich über Dreadball und das Warpathuniversum leider noch sehr wenig. Darkover, magst Du uns mal vielleicht einen Abriss darüber geben?

 

Kann ich aber nicht heute, das dauert zu lange. :D

 
 

5.) Ausblick
Dreadball wird in der Zukunft weiterhin vom Hersteller Support erhalten, was das Spiel am Leben erhalten wird, aber den Schatten der derzeitigen Schwächen leider nicht vertreibt. Zudem sind derzeit nur die Schnellstartregeln in deutscher Sprache erhältlich und eine internationale Verbreitung über die Grenzen Großbritaniens daher eher gehemmt. Ich erwarte als ausländischer Spieler da einfach mehr von einer Firma die ein aktives Spiel am laufen hat, denn ein deutsches Regelwerk bei einem Spiel das seit einer Dekade nicht mehr vom Hersteller unterstützt wird, gibt es schließlich auch.

 

Dieser Vergleich ist ein wenig unfair, das Blood-Bowl-Regelwerk kommt schließlich nicht von GW (DEM Marktführer!), sondern von den Fans. Support hat man bei Blood Bowl also genau gar keinen.

Generell glaube ich, dass die finanziellen Möglichkeiten von Mantic etwas überschätzt werden. Inzwischen müsste man für Dreadball 3,5 Bücher übersetzen und drucken (und wenn deutsche Regeln kommen, wollen Spanier und Franzosen sicher auch welche), das ist einfach finanziell nicht so leicht zu stemmen. Bei Spielen wie Infinity, Warmachine oder Dropzone Commander übernimmt das der deutsche Distributor auf eigene Rechnung, aber dafür reicht es derzeit einfach bei Dreadball nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Kompendium, das alle Regeln umfasst, irgendwann auch auf deutsch kommt, aber man muss einfach sehen, dass Mantic nur von außen so groß wirken, im Grunde ist das trotz allem immer noch eine kleine Firma, die sehr genau auf ihr Geld achten muss. Um eine Übersetzung und einen Druck zu rechtfertigen, müsste jedes Buch in Deutschland rund 1.000 mal über die Theke gehen, das ist derzeit einfach unrealistisch, so schade das auch sein mag.

 

Alles weitere kann ich gerne die Tage mal posten, und Fragen beantworte ich natürlich auch weiterhin gerne. :)

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Ein Team kann bis zu 14 Mann umfassen, 8 ist nur die Startzahl. Auf dem Feld stehen in der Regel in der Tat 6 Mann pro Team.

Man hat 5 Aktionen pro Rush, ein Spieler kann maximal 2 davon erhalten. Durch besonders hohe Erfolge kann man aber Free-Actions erhalten.

Das habe ich mit den zusätzlichen Aktionen gemeint. Die Free-Actions hab ich gesehen. Bei den Profilen hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt, ich wusste dass die Profile unterschiedlich sind.

 

 

Den Eindruck mit der stärkeren Regelfixierung kann ich nicht wirklich nachvollziehen, ich gehe ziemlich fest davon aus, dass dieser Eindruck nach ein paar Spielen verfliegen wird. Du evtl. bist nur einfach in DB noch nicht so fest drin wie in Blood Bowl.

Hat sich jetzt beim screening der verschiedenen DB-Foren ergeben. Eine wirklich große Liga habe ich in Deutschland bislang nicht gesehen, aber die Szene ist ja auch noch klein.

 

 

Und ich habe inzwischen auch schon mehrere andere tolle Teams gesehen. Nicht das Niveau Deiner Blood Bowl Modelle, aber definitiv nicht abträglich für den Spielspaß.

 

Warum Mantic die Modelle so gemacht haben, weiß ich nur bedingt, aber ein zentraler Punkt war natürlich der Preis, mit Resin oder Hartplastik wäre das einfach nicht in dieser Menge machbar gewesen

Das ist genau der Punkt, meine BB Modelle sind nicht besonders gut bemalt, aber auf der Größe kann man besser und leichter Augenwischerei betreiben. Die Mantic Modelle sind einfach WINZIG...

 

Ich habe hier auch bewusst die WWE Modelle als Vergleich hinzugezogen, die ja auch von einem recht kleinen Hersteller kommen. Wäre interessant mal zu wissen wie die das machen. Schließlich stellen die ja auch ganze Gussrahmen in recht großen Mengen her.

 

 

Der Schiedsrichter ist in meinen Augen elementar, genau wie die Karten. Ich würde nie ohne spielen.

Weitere Gimmicks sind die Trainer und die Cheerleader, die nicht nötig sind, aber wenn man sie zukauft (und in sein Team einkauft) durchaus gravierenden Einfluss haben. Außerdem gibt es für Dreadball Trophäen, die zwar nur schön aussehen, aber immerhin. :)

Da gehen beide Spiele in jeder Hinsicht den gleichen Weg. Die Ausnahme ist der Schiedrichter, den ich bei BB aber allein aus Stylegründen immer mit aufstellen würde. Aber noch habe ich keinen...

 

 

Dieser Vergleich ist ein wenig unfair, das Blood-Bowl-Regelwerk kommt schließlich nicht von GW (DEM Marktführer!), sondern von den Fans. Support hat man bei Blood Bowl also genau gar keinen.

Aber nur ein bisschen ;) Nein, im Ernst, ich habe ja nicht umsonst gesagt, dass man den Vergleich eigentlich nicht machen kann. Das gilt natürlich auch für die Herstellerumstände, aber den Support der Community kann man gewinnen - ich denke das ist für ein wohl durchdachtes Produkt nicht das Problem. erfahrungsgemäß ist jemand aus der Community auch mit mehr Eifer und Einsatz dabei, als jemand der "irgendetwas" übersetzen muss.

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Das ist genau der Punkt, meine BB Modelle sind nicht besonders gut bemalt, aber auf der Größe kann man besser und leichter Augenwischerei betreiben. Die Mantic Modelle sind einfach WINZIG...

 

Mit Verlaub, Deine Blood Bowl Modelle sind unglaublich gut bemalt, und alles andere ist entweder übertriebene Bescheidenheit oder schlicht eine Fehleinschätzung. ;) Du gewinnst vielleicht keinen Golden Vinci, aber du steckst locker 90 Prozent aller anderen Spieler mit Deinen Modellen in die Tasche! Ich weiß zwar selber, dass man oft mit klug gewählten Effekten einen höheren Standard vortäuschen kann (davon lebt meine gesamte Bemalung), aber hier muss man auch mal sagen was Sache ist! :)

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Mit Verlaub, Deine Blood Bowl Modelle sind unglaublich gut bemalt, und alles andere ist entweder übertriebene Bescheidenheit oder schlicht eine Fehleinschätzung. ;) Du gewinnst vielleicht keinen Golden Vinci, aber du steckst locker 90 Prozent aller anderen Spieler mit Deinen Modellen in die Tasche! Ich weiß zwar selber, dass man oft mit klug gewählten Effekten einen höheren Standard vortäuschen kann (davon lebt meine gesamte Bemalung), aber hier muss man auch mal sagen was Sache ist! :)

 

Da hat der Christian Recht, keine falsche Bescheidenheit!

Zu FF:

Ich glaube dadurch, dass ALLE unserer Modelle Schusswaffen hatten, ging das Spiel dann halt in Richtung schießen....

Nächstes Mal mehr Modelle und Mehr Gelände. Immerhin kennen wir seit Samstag die Regeln "Zielen" und Feuersturm" :piraten:

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Da hab ich tatsächlich auch ein bisschen weitergemacht, aber da ich bei dem Cuchillo jede Etappe fürs Tutorial abfotografiere, gehts da doch eher etwas langsam voran. Die Woche komm ich aber vielleicht dazu mal das Hemd zu bemalen. Mal sehen ob sich die Motivation dann direkt weiterträgt, oder ob mich der Judwan, oder die beiden Goblinspieler wieder ablenken. Irgendwie ist alles grad so cool und ich kann aber gleichzeitig alles bemalen! :D

 

Aber hier schon mal für die Ungeduldigen.....kommt dann später noch mit Beschreibung ins Tutorial rein.

 

DinosTabletopBlog66_zpsb4278350.jpg

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So, beim Judwan ist der Strampler jetzt bemalt. Für alle die es interessiert wie das ging: Grundfarbe Charred Brown, in zwei Schritten mit Bestial Brown aufgehellt. Dieser Mix dann drei Mal mit Bone White aufgehellt. Dabei werden die Striche immer schmaler und gehen Richtung der "Kanten".

 

DinosTabletopBlog67_zpsf2bbf098.jpg

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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und auch ein bemalter Judwan. Nachdem ich gemerkt habe, dass eine dunkle Farbe auf dem Umhang nicht gut aussieht, habe ich den qualvollen Weg genommen, das Cape in Bone/White zu bemalen. Den einzigen Vorteil den das bisher hatte war, dass ich auch den Cuchillo etwas weiterbemalen konnte.

 

Beim Orange bin ich hingegen ganz zufrieden. Hier eine Kurzfassung der Vorgehensweise:

 

Grundschicht: Blazing Orange

Schatten: Abgedunkelt mit Baal Red Wash

Highlights: Erstes Highlight 50/50 aus Blazing Orange und Yellow Ochre, zweites und drittes Highlight jeweils Pale Sand in den Mix hinzugeben

 

DinosTabletopBlog68_zps64937dad.jpg

 

EDIT: Ach ja, ich bitte auch das gelbliche Licht zu entschuldigen, es ist mal wieder soweit - der Glühstab des Deckenfluters verabschiedet sich langsam.

bearbeitet von DinoTitanedition

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Uff, nur gut, dass ich morgen frei habe!!! Naja, der Malwahn hat mich gepackt....oder besser noch, das Bedürfnis den Kerl endlich vom Tisch zu haben :P Hab sogar mal geschafft die Mini unter hellerem Licht zu fotografieren. Das schluckt zwar hier und da ein paar Akzente, kommt aber besser an die Originalfarben heran.

 

DinosTabletopBlog69_zpsd8eea7c8.jpg

 

DinosTabletopBlog70_zps5a7d0e4b.jpg

 

Nachdem ich so ein bisschen auf der Mantic Homepage rumgesurft bin, ist mir nebst der Größe nun auch aufgefallen, warum mir die Minis optisch eher wenig zusagen - die meisten sehen lediglich wie waffenlose Varianten ihrer Warpathvorbilder aus. Das mochte ich bereits an der dritten BB Edition nicht, in der die Modelle ebenso wie waffenlose Warhammerfiguren aussahen. Vielleicht lässt sich Mantic ja dazu hinreissen, den Minis in Zukunft etwas zu geben, dass Dreadball einen individuelleren Look verabreicht. Bislang scheinen da nur ein paar MVP`s und die Orx in diese Richtung zu gehen. Evtl. kann man sich da an dem Speedball Look orientieren, was zumindest bei den Orx ganz gut zu funktionieren scheint.

 

Nun, ich bin zumindest froh, dass der winzige Kerl endlich fertig ist. Jetzt kann ich mich wieder etwas weniger fisseligen Modellen widmen. Der Cuchillo ist da wohl als nächstes an der Reihe. Was mach ich nur mit dem Kerl hier? Er ist zwar klein, aber Platz in der Vitrine belegt er trotzdem.

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Sehr, sehr cool, der ist wirklich schick geworden! :)

Schöne Farbkombo und sehr sauber umgesetzt!

 


Nachdem ich so ein bisschen auf der Mantic Homepage rumgesurft bin, ist mir nebst der Größe nun auch aufgefallen, warum mir die Minis optisch eher wenig zusagen - die meisten sehen lediglich wie waffenlose Varianten ihrer Warpathvorbilder aus. Das mochte ich bereits an der dritten BB Edition nicht, in der die Modelle ebenso wie waffenlose Warhammerfiguren aussahen. Vielleicht lässt sich Mantic ja dazu hinreissen, den Minis in Zukunft etwas zu geben, dass Dreadball einen individuelleren Look verabreicht. Bislang scheinen da nur ein paar MVP`s und die Orx in diese Richtung zu gehen. Evtl. kann man sich da an dem Speedball Look orientieren, was zumindest bei den Orx ganz gut zu funktionieren scheint.

 

Ich sehe schon, dass mit Dir und Dreadball wird nix mehr... :D

 

Und leider muss ich auch hier wieder widersprechen. :) Die Menschen sehen komplett anders aus als die Krieger der Corporation, einzig der Enforcer (MVP) trägt tatsächlich eine Kampfrüstung der Warpath Enforcer (was auch in seinem Hintergrund steht). Die Forge Fathers haben mit den Warpath-Forge Fathers ebenfalls nicht wirklich was gemein und diverse Rassen gibt es bei Warpath noch gar nicht (Judwan haben nur ihren einzelnen Deadzone-Medic, Z'Zor, Robos und Nameless (und 90% aller Xtreme-Teams) gibt es außerhalb von Dreadball noch gar nicht. Die beiden Deadzone-Zees sehen ebenfalls komplett anders aus als das Dreadball-Team, so ganz sehe ich das also nicht.

 

Ähnlichkeiten gibt es bei den Asterianern (die allerdings auch bisher erst zwei Deadzone-Charaktermodelle haben und bei Warpath/Deadzone ansonsten ausschließlich Droiden für sich kämpfen lassen) und den Teratons, da besteht die Ähnlichkeit allerdings eher zwischen Dozer (MVP) und dem Deadzone Teraton (beides Weibchen und deshalb deutlich größer als die regulären SPieler, bei denen es sich um Männchen handelt). Bei den Veer-myn gibt es ebenfalls eine recht hohe optische Ähnlichkeit, was auch daran liegt, dass die Ausrüstung der Veer-myn grundsätzlich recht markant ist (Gasmasken-Köpfe, etc), witzigerweise sind die Rüstungen der Dreadball-Spieler deutlich moderner als die der regulären Warpath-Ratten. :D

 

Generell gilt halt, dass alle Teams mit sehr futuristischen Anzügen spielen, die in ähnlicher Form auch für das Militär geeignet wären (allein schon deshalb, weil der Ball sie sonst umhauen würde :D  ).

 

Bin auf Deine nächsten Piraten gespannt!

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Ich weiß, Du bist als großer Fan nicht ganz unvoreingenommen, aber ich als eher wenig Vertrauter mit dem Manticuniversum kann Dir da einen recht jungfräulichen Vergleich machen. Es stimmt, einige Rassen gibt es so gar nicht, aber ich finde, dass gerade das Corporationteam bei seinen Rüstungen nur die Kanten rundgeschliffen hat. Bei den Forge Fathers habe ich mich auch direkt an die ersten Releases derer Fraktion erinnert. Gelungen finde ich die Optik im Moment bei den Orx, Veer-myn und dem weiblichen Corporation-Team (was aber auch an der Farbgebung liegen kann, da das wirklich vom Armeelook wegzieht).

 

Bei den Teratons hab ich tatsächlich ans Deadzonemodell gedacht ! :D Die meisten anderen humanoiden Modelle habe ich irgendwie als Fußsoldaten wiedererkannt, bei den Alienvölkern (besonders bei den Z`Zor) habe ich mich überhaupt nicht an einen gepanzerten Look erinnert gefühlt. Nachdem ich es aber selber erwähnt und wieder einen Blick drauf geworfen habe, könnte das tatsächlich an der Bemalung liegen. Ich glaub die Farbschemata sind hier einfach unglücklich gewählt. Wenn man einige Teile der Z`Zor eher bunt bemalen würde, würde es auch wie Rüstung aussehen und nicht so organisch. Nichstdestotrotz....klein und fisselig bleibt es immer noch. Wie treibt Dich die Größe nicht in den Wahnsinn? Ich fands unheimlich schwer zu bemalen...

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Die Z'Zor sind organisch, das sind Insekten, die sich in der Tat nur auf ihre Chitinpanzer verlassen. :) Bei den Nameless ist es teilweise ähnlich, da gibt es aber eine Mischung aus Chitinpanzer und Rüstung. Anzüge oder Rüstungen tragen beispielsweise Asterianer, Judwan, Menschen, Orks, Zees und

 

Aber das hier kann man doch nicht wirklich als "nahezu identisch" bezeichnen:

Dreadball Jack: http://3.bp.blogspot.com/-WHV12AFqJfw/UVSQZmjyNAI/AAAAAAAAM3A/XefIiPjx3Pc/s320/2.%2BJack.JPG

Corporation Marine: http://www.beastsofwar.com/wp-content/uploads/2012/02/Marine-with-Special-Weapon-1.jpg

Eine gewisse Ähnlichkeit gibt es zu den Enforcers: http://www.brueckenkopf-online.com/wp-content/uploads/2012/08/MG_Enforcer-Assault-Team.jpg

 

Und bei den Forge Fathers finde ich es noch gravierender wie unterschiedlich die sind:

Krieger: http://www.manticgames.com/ImageCache/Products/1773.1.368.368.FFFFFF.0.jpeg

Veteran: http://manticblog.com/wp-content/uploads/2011/10/Forge-Father-Stormrage-Veterans.jpg

Dreadball-Team: http://www.beastsofwar.com/wp-content/uploads/2012/08/Midgard-Delvers.jpg

 

Da erkennt man halt noch, dass es dasselbe Volk ist, was ja auch zwingend so sein muss. Natürlich erinnern die an die Warpath Forge Fathers, die Modelle haben ja dieselben kulturellen und technischen Wurzeln, aber ansonsten?

 

Die Größe ist für mich nicht so sehr das Problem, das liegt aber daran, dass ich eine andere Maltechnik habe als Du. Wenn ich alles highlighten und schichten würde, wäre ich inzwischen wohl auch bekloppt. Ich arbeite aber anders und verlasse mich stark auf Washes, denen ist die Modellgröße recht egal. Da gibt es nur manchmal Schwierigkeiten mit den recht geringen Vertiefungen. :)

Es gibt übrigens auch Modelle die deutlich größer sind. Die Nameless sind sehr groß geraten und auch die Teratons sind ziemlich massiv. Judwan und Zees sind hingegen so ziemlich die zierlichsten Modelle auf dem Spielfeld.

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Dreadball, oder nicht Dreadball, das ist die Frage. Bevor ich mir jetzt aber doch noch lang den Kopf zerbrech, mach ich erst mal was noch da ist. Das ist gemeinhin ja immer ein gutes Argument erst mal etwas Knete im Portemonaie steckenzulassen. Und wo wir schon dabei sind, beim Cuchillo bin ich auch endlich mal etwas vorangekommen.

 

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Jetzt frag ich mich natürlich wie ich die Hose bemalen soll. Möchte ja gerne, dass die Mannschaftsmitglieder nur anhand der Hutfarbe und des Hemdes verbunden sind. Der Rest soll sich schon variieren. Auch die Hutkrempe wird eine andere Farbe erhalten. Wahrscheinlich ein extravaganteres Rot als die Streifen.

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Whoooooooooo über einen Monat is hier schon nix gepostet worden - tja, dann wirds Zeit mal das Ganze zu entstauben! Fangen wir mal mit dem piratigen Zeugs an. Die Hose hat nun einen dunklen Braunton bekommen. Die Grundfarbe dafür German Black Brown von Vallejo Game Color, welches ein paar mal mit Bone aufgehellt wurde. Auf den ersten Blick mag das nicht viel hermachen, aber wenn die anderen Brauntöne erst mal drauf sind, wird es schön speckig wirken. Außerdem kann ich so den gewünschten Look, nämlich das alle Piraten zugehörig, aber doch unterschiedlich wirken, erreichen.

 

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Irgendwann die letzten Tage habe ich dann auch mal den Bot-MVP aus Dreadball zusammengebaut. Eigentlich wollte ich jetzt am Freitag ein Probespiel machen, aber Shaddn hat eher Lust auf eine Runde Freebooter. Na, vielleicht nächstes Mal. Zur Mini - ich will erst mal mein Urteil über die Größe der Dreadballfiguren revidieren. Sie sind nicht zu klein, sonder zu FEIN. Als ich den MVP mal neben einen Space Marine gestellt habe, ist aufgefallen, dass dieser nebst dem Bot geradezu lächerlich zwergenhaft wirkte. Allerding sind die Details auf der Figur wieder so winzig geraten, dass sich mit dem Material nahezu unmöglich gut zu entgraten sind. Speaking of Material....zu Beginn dachte ich, dass die Figur aus sage und schreiben elf Teilen besteht, bis mir auffiel, dass einfach nur zahlreiche Brüche entstanden waren beim Transport. Selbst eine der "Zehen" am Bot hatte sich gelöst, was an vielen Stellen nun zu unschönen Klebestellen geführt hat. Weiß der Geier, wie ich DAS bemalen soll, damits nicht schlampig wirkt.

 

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Und schließlich wieder ein bisschen BB. Diese drei Jungs bilden den Anfang eines Khorneteams, welches ich jedoch nicht für mich selbst baue, sondern für einen Freund, der mir im Gegenzug das letzte GW Menschenteam überlässt und wohl wieder die ein oder andere Runde gegen mich spielen wird. Vielleicht sogar eine Challengepartie, wenn er das Team bemalt hat. Würd ich mich drauf freuen, da er ein ganz passabler Maler ist.

 

Blood for the Blood...uhm...errr....Ball?

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Und schließlich noch ein kleiner Nerdgasmus hinterher - schon lange will ich ein Chaospaktteam ausheben, wohl zur nächsten Challenge und es gab sooooo viele alte, klassische Minis die ich unbedingt mal bemalen wollte. Endlich ENDLICH habe ich es geschafft die letzte Version von Zug in die Finger zu bekommen MUAHAHAHAHAHA....

 

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...NJIAAAHAHAHAHA.....tut mir Leid...ein wahnsinniges Lachen muss sein!

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Du Arsch hast meinen Meiko Miessen! Ich hoff den hast du nicht irgendwann in letzter Zeit bei Ebay gejagt. :D Und was deine Dreadball Mini betrifft. Genau aus den Grund mit dem Brüchen, rühr ich meinen Insektoiden nicht an. Da weis ma gar net was und wie man zuerst kleben soll. -.-

Ansonsten sehr schön mal wieder was von dir zu sehen und Glückwunsch zu Zug.

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Zug Zug Zug:).

Bin aber auch immer noch Fan von Bilerot und Gregor "Sure Hands" Meissan. Den Gregor hab ich schon in 2 Teams verwendet:).

bearbeitet von Chaoself

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Dreadball

 

So, letzte Woche hatte ich Gelegenheit mal in einem Testspiel auf Tuchfühlung mit DB zu gehen und bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Spiel. Nachdem ich die Minis nun in der Hand hatte, muss ich auch meine Meinung über Parallelen zum Look der Warpathrange revidieren. Wirklich ähnlich sehen sich zum großen Teil eigentlich nur die Köpfe. Da ich eine Neigung habe mir zuerst Gesichter anzusehen, habe ich da wohl zu schnell verglichen. Die Rüstungen weisen allesamt einen eher "runden" Stil auf, der, wahrscheinlich daran angelehnt, an das alte Computerspiel Speedball erinnert. Materialtechnisch bleibt das Ganze leider grenzwertig. Auch Shaddn, der das Probespiel gesponsort hat, hatte große Schwierigkeiten die Miniaturen zu entgraten. Der Detailgrad ist für die Skalierung allerding ziemlich hoch. Wie sagt man bei den Amis so schön? "You win some, you lose some".

 

Spieltechnisch kann ich nun auch ein Fazit ziehen. Wir haben das erste Spiel zunächst nur nach den Grundregeln und ohne Spielkarten, oder Schiedsrichter gespielt. Folgende Punkte sind mir positiv aufgefallen:

 

1.) Pro Spielzug, bei DB "Rush" genannt, hat man nur fünf Aktionen für Anfangs sechs Figuren. Das macht die strategische Vorgehensweise komplex, hemmt den Spielfluss aber nicht. Durch die geringe Anzahl an Modellen und Aktionen wird dieser eher beschleunigt. Jeder Spieler hat sieben Spielzüge zur Verfügung. An der Seite des Feldes sind zwar 14 aufgezählt, im Grunde genommen agiert man aber nur jeden zweiten Zug. Da die Trefferzonen unterschiedliche Punkte liefern, enden die Spiele wahrscheinlich eher selten mit einem Unentschieden. Nach dem letzten Zug hatte Volker mit 3 - 0 gewonnen und den einzigen Score der Partie erzielt. Endlich hat er auch mal was gewonnen ;):ok:

 

2.) Modifikationen auf Würfel beeinflussen die Anzahl der Würfel, nicht die Augenzahlen. Am Anfang hat mich das etwas verwirrt, aber man steigt schnell dahinter. Der Grundpool an Würfeln für ein Modell beträgt immer drei Würfel. Guards, welche besonders gut austeilen können, würden für eine Slamaktion (den Feindkontakt....oh wie schön es scheppert...) einen Würfel dazubekommen, weil sie "Experten" für diese Aktion sind - vier Würfel. Nehmen sie auch noch über ein Feld hinweg Anlauf, erhalten sie einen weiteren Würfel hinzu. Damit entfällt die ständige, lästige Rechnerei mit den Augenzahlen.

 

3.) Die Aufteilung von Front und Rücken betrifft auch die "Threatzone", die am ehesten mit einem Blickwinkel verglichen werden kann. Figuren sind nur zur Front gefährlich. Läuft man beispielsweise hinter ihnen vorbei, braucht man keine Ausweichversuche ablegen. Blockt man sie hingegen in den Rücken, können sie nicht anders reagieren als zu versuchen den Schlägen zu entgehen. Zur Front hingegen können sie mit Slambacks reagieren - sie haben quasi die Wahl den Schlägen auszuweichen, oder diese zu parieren (und damit quasi zurückschlagen).

 

4.) Zwei Erfolge bei einem Würfelwurf (drei Würfel geworfen, zwei zeigen das benötigte Ergebnis, oder höher), spendieren einem Spieler eine kostenlose Extraaktion. Ein Modell kann maximal zwei Mal anhand einer Aktion aktiviert werden. Die ausnahme dazu bildet die freie Aktion.

 

5.) Mit ziemlich geringen Kosten ist das Spiel extrem Einsteigerfreundlich. Teambooster kosten ca. 15 Euro und man kann mit diesen bereits ein Team stellen. Die Startteams sind aber auch nicht viel teurer mit ca. 20 Euro.

 

Alles in allem hats mir gefallen. Ich hab gleich mal nen kleinen Schnapp gemacht und für nen Zwanni das Kickstartset mit zwei Teams, Grundregeln, Spielfeld, Markern und Würfel ergattert. Denke ich werd mir in gewohnter Manier wieder einen Spieler nach dem anderen vornehmen und diese dann hier posten. Sobald sich in unserem Club auch mehr Spieler finden, werden ich versuchen eine Liga anzuleiern um die entsprechenden Regeln zu testen. Zu Anfang sind die Teams alle recht ausgewogen, aber ich habe bislang noch keine nennenswerten Berichte zu Langzeitligen finden können.

 

Korgen Cax stapfte säuerlich in die Umkleide. Kurz vor Ende des Spiels hatten dieser Abschaum von Trontekspielern einen Score erzielt. Obwohl die Jungs schnell reagiert hatten und sie es noch beinahe geschafft hätten über einen Flankenangriff den Ausgleich zu erzielen, war die Uhr gegen sie. Kurz bevor einer der Jacks den Ball loswerden konnte, erschallte die Sirene, welche die Partie beendet hatte. So knapp....SO KNAPP! Korgen`s Unmut wuchs mit jedem Schritt den er hinter sich legte.

Ein leises Räuspern riss ihn letztendlich aus seinen Gedanken.

"Korgen Cax nehme ich an?" sagte der im Schatten schwer auszumachende Humanoid.

Korgen nickte wortlos.

"Mein Name ist Vertigo Blackhand. Ich bin Geschäftsführer eines.....sagen wir mal `Beschaffungsunternehmens` und habe die Absicht in das Dreadballgeschäft einzusteigen. Jetzt suche ich Spieler für mein neues Team und habe dabei an dich gedacht."

Immernoch schwieg Korgen, doch innerlich kochte er - wer war dieser Kerl? Seit wann hatten dahergelaufene Menschen das Recht ihm, Korgen Cax, dem Teufel von Talax, Eroberer von Vingard 7 und einem der besten Dreadballspieler der Liga, so ein lächerliches Angebot zu machen? Der Humanoid bemerkte die unterschwellige Unruhe.

"Keine Sorge. Der Verdienst ist gut. Aber....wenn dich das nicht reizt....vielleicht ist Vulkar, von den 29ers ja eher zu so einer Gelegenheit bereit. Die 29ers wären übrigens auch unser erster Gegner im offiziellen Spielbetrieb...."

Langsam hob Korgen seine mächtigen Pranken an seinen Kopf und nahm seinen Helm ab. Mit durchdringendem Blick und einem Lodern in den Augen, welches eben noch nicht da war, sah er Mr. Dinopoli an. Sein Mund öffnete sich und grollte...."Wir sind im Geschäft....Partner!"

 

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bearbeitet von DinoTitanedition

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Der Chaoself hat mal wieder einen kreativen Impuls bei mir gezündet! Seine enorm stimmige Untermalungen zu seinem neuesten Projekt ist Schuld, dass ich meinen ursprünglichen Plan ein Team aus Starspielern zu basteln teilweise ad acta lege und das Ganze schlicht zu einem Dungeonbowl Team aus der Lehre der Schwarzen Magie umfunktioniere. Das kommt mir sehr entgegen, da ich zum einen sehr gerne Teams mit möglichst unterschiedlichen Völkern habe und nicht noch ein reines Untotenteam wollte.

 

Jetzt kann ich aber irgendwie beides haben, ohne dass es sich beisst! Die Regeln für die Zusammenstellung der Teams der verschiedenen Magieorden war schon immer einer meiner Favourites. Zudem habe ich ein Fable dafür entwickelt Skelette zu bemalen und kann dem so reuelos frönen. Ich finde jeder sollte mal eines dieser Mixteams ausprobieren, da man da ein ganz anderes Spielgefühl entwickelt, als bei einem regulären BB Match.

 

Der Goldene Orden ist ja mal krass....

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Es war eher Zufall als Absicht, aber mit den vorhandenen drei Bubis und der versteckten Mumie im Hintergrund, habe ich schon das halbe Team beisammen (in einem Dungeonbowl Match spielen immer nur sechs Spieler aus einem Team gleichzeitig).

 

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Das gleiche Farbschema probiere ich im übrigen auch für meine Mini für den Dreadball Malwettbewerb aus, nur dass ich das Grau diesmal bis ganz zum Weiß hin hochhiglighte und damit nicht nur Kanten betone. Außerdem habe ich das wärmere der beiden Vallejo Graus als Grundfarbe genommen (welches ironischer Weise Cold Grey heißt...).

Einen Vorteil hat diese Fitzelgröße ja - die Minis sind wirklich fix bemalt, wenn auch nicht sehr akkurat.

 

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Bei diesem Modell habe ich mich auch das erste Mal an Lichteffekten versucht. Wahrscheinlich muss ich noch etwas in der hellsten Farbe an ein paar Kanten auftragen, um ein halbwegs realistisches "Leuchten" zu erzeugen. Bislang bin ich ja doch eher unzufrieden mit dem Effekt. Aber hey, irgendwann ist ja immer das erste Mal...

 

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Sehr cool das ich dich motiviert habe.

Plan aber mit mehr Spielern, du kannst jeden Zug einen Reservisten reinteleportieren ( bis zu 16 Mann Wenn dein Kader so groß ist) :)

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