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sackratte

Dystopian Wars - Allgemeine Diskussion

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Klingt interessant. Ich denke, die Box werde ich mir holen. Auch wenn Preußen und Antarktis nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören, ein paar alternative Flotten (oder zumindest Flottenfragmente) zu haben ist sicherlich nicht verkehrt. 

 

Bin gespannt, wie sich die einfacheren Regeln darstellen. Am nervigsten sind für mich diesbezüglich die X-Millionen zudem noch unübersichtlichen Sonderregeln der Schiffe und der Fraktionen.

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Ich freu mir nen Ast!

CoA und Preußen sind meine Fraktionen und das Spiel etwas schneller zu gestalten wäre sicher auch gut, denn Annatar und ich bekommen selten ein Spiel zuende, wenn wir uns abends zum

Spielen treffen...

Und Release ist pünktlich zum Ende des P500, besser könnte es kaum laufen! :ok:

bearbeitet von Woyzech

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Hat sich ja dann doch noch etwas gezogen, aber am Freitag habe ich das Paket endlich bekommen und habe jetzt auch mal die Gelegenheit gehabt, DW: Fleet Action mal durchzublättern. Nächste Woche werden Annatar und ich dann wohl mal ein Testspiel machen. Einige Ideen finde ich ganz nett, aber die Praxis muss dann zeigen, ob es entschlackt hat oder einfach nur Spieltiefe nimmt.

 

Hat schon jemand praktische Erfahrungen mit DW: Fleet Action gemacht? Und wie sind die ausgefallen?

 

So long

Woyzech

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Da entweder bisher niemand praktische Erfahrungen mit Fleet Action gemacht hat oder sich niemand traut, etwas dazu zu schreiben, werde ich einfach mal ausführen, wie wir es nach dem ersten Spiel sehen.

 

Man kann es eigentlich auf einen knappen Satz zusammendampfen. Es wurden einem viele taktische Spielereien genommen und dafür würfelt man immer mit einem Eimer voll Würfel.

Es wurden viele Sonderregeln, die meiner Meinung nach auch viel zur Atmosphäre des Spieles beigetragen haben und den Flotten nette Alleinstellungsmerkmale gegeben haben, weggestrichen, dafür wurden einfach die Attack Dice erhöht aber dank der Schadenstabelle passiert dann doch überraschend wenig. Man könnte es sich auch leichter machen. Man wirft einen Trefferwürfel, und je nachdem, ob man mit 4, 5 oder 6 trifft, bekommt man nix, +1 oder +2 auf den Wurf auf die Tabelle und das Ergebnis wird dann abgehandelt. Scheinbar haben die Jungs von Spartan aber den Eindruck, dass wir Spieler immer möglichst viele Würfel werfen wollen oder sie haben einen Vertrag mit der Würfelindustrie und wollen uns zum Kauf immer neuer Würfel anregen, ich weiß es nicht.

 

Die "vereinfachten" Bewegungsregeln finde ich auch etwas befremdlich, denn es wird nur noch die Medium-Schablone genutzt und das macht dann die früher sehr wendigen Smalls doch etwas träger, außerdem hatten wir etwas Schwierigkeiten, die Regeln für Turning auszulegen. Ist es nun richtig, dass man quasi nur eine Kurve pro Zug fahren darf oder darf man auch zwischen den Drehungen mal ein paar Zoll geradeaus fahren und ist nur auf Drehung in eine Richtung festgelegt. Ich weiß auch nicht so recht, was das soll, wir hatten in unserem Spiel sehr oft die Situation, dass wir uns nach den Bewegungsregeln des großen DW gesehnt haben...

 

Die Degradierung der SAW fanden wir auch etwas unbefriedigend, wobei ich der Idee, eine Waffe zu haben, bei der ich entscheiden kann, ob ich sie offensiv oder defensiv einsetzte, eigentlich ganz nett finde.

 

Das Boarding las sich eigentlich auch ziemlich cool, aber in der Praxis fehlte etwas der Dampf, letztendlich ist es auch wieder nur ein weiterer Kurzreichweiten Angriff, gegen den man andere defensive Maßnahmen ergreifen kann/muss, als gegen den "normalen" Beschuss.

 

Die aktuellen Orbats sind auch noch lange nicht ausgereift, ich hoffe da wirklich auf zukünftige Überarbeitungen, bin aber sicher, dass wir in absehbarer Zeit wieder zu "normalen" DW zurückkehren werden...

 

Als Fazit, mal ganz nett für zwischendurch, aber unseren Geschmack hat es nicht getroffen. Irgendwie lassen mich die Regeln von Fleet Action etwas unbefriedigt zurück...

 

So long

Woyzech

bearbeitet von Woyzech

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Ok, das zeigt mir, das ich mich nicht damit beschäftigen will und werde. Gerade die Eigenheiten der verschiedenen Flotten bei DW sind ja das schöne an dem Spiel. Jede spielt sich anders, trotzdem herrscht eine gute Balance. Und so kompliziert sind die Regeln ja auch nicht - etwas unübersichtlich geschrieben, aber nach ein paar Spielen hat man eigentlich das wichtigste drauf und dann geht es auch halbwegs zügig. Viel Zeit kostet die Bewegungsphase, aber wenn man doch wieder Schablonen benutzen muss (und ich wüsste nicht, wie man das besser lösen kann), dann hat man ja auch nichts gewonnen. Wir halten es auf unseren Turnieren einfach so, dass man nicht jedes Schiff einzeln ziehen muss wenn genug Platz ist und bei genug Reichweite kann man es auch mal ohne großes Messen machen. Das hilft am meisten und hat noch nie Probleme gegeben.

 

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Ich hab’ für mich den Eindruck, daß DW dann schneller geht, wenn man die Regeln seiner Fraktion sicher beherrscht, gute Cheatsheets mit Zusammenfassungen und Abläufen sowie Verweisen auf das Regelbuch hat und sich in der Zeit, in der der Gegner zieht, Gedanken macht, was man anstellen will. Für mich ist es zurzeit mangels Mitspielern tot, aber ich hoffe ...

 

Fleet Action ist eine gute Idee (Laßt es uns einfacher machen!) setzt indes falsch an.

bearbeitet von Mörserer

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vor 1 Stunde schrieb Thunderbolt:

Komm nach Berlin, da gibt es noch genug Spieler!

Hmm, ich werde meine Frau wohl eher nicht dazu bewegen können, wegen meines Hobbies nach Berlin zu ziehen, so schade das ist. :(

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Naja, deshalb gibt es auch so viele frische Posts im Spartan-Forum. ;)

 

Nene, ich denke, die sind halt nur nicht hier.  Ist ja nicht schlimm. Und unter Internet-Junkies verstehe ich was anderes. Einen Tabletopper, der NICHT auch oft im Internet ist, habe ich noch nicht getroffen. ^^

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Ich mache morgen mein erstes Fleet Action Spiel und habe mir gerade zum ersten Mal die Regeln komplett durchgelesen. Die Regeln sind kurz und knackig und machen einen guten Eindruck.

 

Um ein Beispiel für die Entschlackung gegenüber dem normalen DW zu geben: Es gibt nur noch sehr wenige Marker: Activation (Schwadron hat aktiviert), Damage (HP-Verluste, werden von Erfolgen (!) bei Angriffen abgezogen), Disorder (werden von Erfolgen bei Verteidigungswürfen abgezogen), Oscured (hoch fliegend oder tauchend/eingegraben, verschiebt Attacken von Exploding Dice zu Heavy Dice). Allgemein trifft alles immer auf 4+ und die Anzahl der Würfel wird nicht reduziert, es wird aber ggf. von Exploding auf Heavy oder Basic Dice geschaltet. Die Flottenzusammenstellung basiert auf Anzahlen (z.B. Core Battle Group: 1-2 Large, 1-3 Medium, 1-3 Small) und kommt ohne Prozentrechnung aus. Boarding und SAW sind auf spezielle Attacken von Modellen heruntergebrochen worden, funktionieren aber noch hinreichend anders im Vergleich zu normalem Beschuss, um sich davon zu unterscheiden. Die Liste der MARs und Generatoren wurde gekürzt. Es wird nun immer die Medium Turning Template benutzt und man darf in jeder Runde nur einmal drehen (beliebig weit um die Schablone herum, aber ohne Abzusetzen; insbesondere ohne Richtungswechsel). Es gibt nur noch die üblichen vier Feuerwinkel und Entfernungen und Sichtlinien werden immer vom Zentrum eines Modells zum Zentrum des Ziels gemessen.

 

Kurzum, es liest sich wie eine sehr schlanke Version von Dystopian Wars, die im Gegensatz zu diesem auch gut gegliedert und überschaubar ist. Ich werde am Sonntag kurz berichten, wie sich das Spiel in Aktion angefühlt hat.

bearbeitet von Botticelli

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Oh, da bin ich sehr gespannt drauf.

Prinzipiell habe ich auch schon Interesse daran gehabt die Version mal zu spielen.

Hatte dann aber doch Angst dass ich mit den Regeln durcheinander kommen würde.

Ich freue mich über eine DW light Version, befürchte aber dass mir die gewisse tiefe fehlen würde auf Dauer.

Ähnlich wie Anfangs bei Age of Sigmar, als es nur das 4 Seiten Grundregelwerk gab. Da war auch schnell die Luft raus.

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So, ein 1000-Punkte Spiel mit EotBS gegen FSA ist geschlagen. Ich habe ordentlich auf die Mütze bekommen, aber das war schon ok. Wir haben z.T. einfach mal ein bisschen herumprobiert, auch mal fragwürdige Aktionen durchgeführt, um zu sehen, was passiert, und haben recht lange für die vier Spielzüge gebraucht, aber beim nächsten Mal sollten wir die Regeln schon größtenteils aus dem Effeff beherrschen und dann geht es sicherlich viel schneller. Auf jeden Fall fanden wir beide Fleet Action wesentlich flüssiger und unkomplizierter als das normale DW, aber immer noch komplex genug, um nicht langweilig zu sein. Das Fehlen der diversen kritischen Schadenseffekte hat mein Mitspieler im Gegensatz zu mir etwas betrauert, er sieht aber auch den Vorteil von flüssigerem Spiel und fast kaum noch vorhandenem Marker-Management. Die Bewegung einer Schwadron gestaltet sich aufgrund der Beschränkung auf ein Drehmanöver pro Aktivierung deutlich schneller, da man nur einmal pro Modell die Schablone anlegt und nicht wie in DW potenziell nach jedem Zoll Bewegung. Andererseits muss man seine Bewegungen ggf. mehr vorausplanen, was ein zusätzliches strategisches Element beisteuert.

 

Zwei Dinge sind mir negativ aufgefallen, behindern aber den Spielspaß nicht unbedingt.

(1) Die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis sind falsch. Hier hat wieder der Spartan-typische Editing-Teufel zugeschlagen. Da das Regelbuch aber relativ kurz und übersichtlich ist, findet man die meisten Sachen auch ziemlich schnell durch Blättern.

(2) Die Schadenstabelle ist unnötig kompliziert gestaltet. Sowohl Angreifer als auch Verteidiger werfen je einen W6 und addieren ggf. einen oder zwei Werte. Das Schadensergebnis kann dann in einer Tabelle abgelesen werden. Diese ist jedoch völlig symmetrisch bzgl. Angreifer und Verteidiger, d.h. es ist völlig egal, welchen Würfel der Angreifer und welchen der Verteidiger geworfen hat, da das Schadensergebnis nur von der Augensumme abhängt. Wir haben dann einfach 2W6 gewürfelt und eine entsprechende Tabelle für die Augensumme geschrieben.

 

Abgesehen davon waren wir beide sehr angetan und werden beim nächsten Clubtreffen gleich die nächste Runde spielen, dann mit 2000 Punkten. Für mich fühlt sich das Spiel tatsächlich wie eine stark entschlackte Version von DW an, die man in kurzer Zeit lernen kann. Wenn ihr die Möglichkeit habt, probiert es zumindest einmal aus. Selbst den Leuten, die das normale DW bevorzugen, würde ich Fleet Action zumindest für die "Rekrutierung" von Anfängern empfehlen, denen man später dann immer noch die komplizierteren DW-Regeln beibringen kann, wenn sie mit den Prinzipien wie exploding 6's und den Modellen Spaß haben.

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Klingt doch schonmal sehr nett.

Würdest du mir/uns nochmal ein späteres review geben, wenn das system sich etwas eingespielt hat?

Habe nämlich echt etwas sorgen darüber dass es wie mit Age of Sigmar endet. Weil davon war ich Anfangs auch mega begeistert. Aber genauso schnell kam auch schlagartig das desinterresse.

Aber das mit dem schneller Spielen für Anfänger ist super, ich hatte heute (gerade eben) ein Spiel zwischen zwei Anfängern begleitet, 1300 Punkte in 9 Stunden gespielt, was zum Schluss darin endete das einer Aufgegeben hat da sein Dreadnought geboardet wurde.

Beide hatten eigentlich schon 2-3 Lernspiele gehabt, aber das ganze saß leider doch noch nicht so gut wie ich es mir erhofft hatte.

Nur jetzt sie umzulernen auf Fleet Action könnte den Kopf vllt zum platzen bringen ^^'

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Leider sind wir aktuell nur zwei aktive DW-Spieler im Club, aber ich kann gern später nochmal was dazu schreiben.

 

Das Umlernen auf Fleet Action sollte nicht weiter schlimm sein. Die meisten Sachen kennt man aus DW schon, es fallen halt haupsächlich Sachen weg und der Schaden funktioniert anders.

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Zitat

Aber das mit dem schneller Spielen für Anfänger ist super, ich hatte heute (gerade eben) ein Spiel zwischen zwei Anfängern begleitet, 1300 Punkte in 9 Stunden gespielt, was zum Schluss darin endete das einer Aufgegeben hat da sein Dreadnought geboardet wurde.

 

Na ja, ich würde für Anfänger auch kein Spiel mit 1300 Punkten machen - eher die Hälfte!

 

Bei der DM haben wir ja 1350 Punkte und 3 h reichen da aus, um ein vernünftiges Spiel hinzubekommen.

 

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