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Raven17

Kommentare zu "Das darf doch nicht wahr sein!"

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vor 9 Stunden schrieb Eldanesh:

Mein Eindruck: das passiert um kognitive Dissonanz zu vermeiden. 

(Richtige) linke Politik ist seit alters her Gleichstellungspolitik. Also das Menschen gleich zu behandeln sind, eben unabhängig von Adelsstand, Vermögen, Religion, Hautfarbe, Geschlecht usw. 

Bloß: dieses Ziel ist weitgehend verwirklicht.

 

Dem würd ich doch mal widersprechen. Schon richtig, dass hierzulande institutionalisierte Diskriminierung kaum noch stattfindet. Höchstens dort, wo es den Menschen kaum auffällt. 


Aber wenn wir von einer wirklichen Gleichstellung der Menschen sprechen, dann sind wir davon weit entfernt. Sogar wieder weiter als noch vor 10/15 Jahren, weil die Ungleichheit zwischen Arm und Reich immer weiter zunimmt. Damit einher geht eine immense Ungleichheit in den Chancen und der Selbstbestimmung.

Das war - in meinen Augen - immer schon das linke Kernthema und ist es noch. Ich hab ja eh schon mal gesagt, dass es eine Verbindung zwischen Kapitalismus, Rassismus, Sexismus etc. gibt.
Gerade an Ungleichgewichten in der Gesellschaft verdient der Kapitalist immer gut, versucht deshalb diese Ungerechtigkeiten und Stereotype bewusst oder unbewusst zu fördern.


Letztlich lautet meine Schlussfolgerung: wenn man den Kapitalismus los wird, wird man auch einen großen Teil der sonstigen gesellschaftlichen Probleme los. Natürlich nicht alle und nicht vollständig, aber ohne den großen Katalysator wird die Sache ganz anders aussehen.


 

Und global ist das ja eh wieder ein anderes Thema, immerhin gibts noch genug Ländern, in denen Diskriminierung auf allen Gesellschaftsebenen stattfindet.

 

 

vor 9 Stunden schrieb Eldanesh:

Die Sozialdemokratie hat gewonnen - und ist genau deshalb überflüssig, was linke Parteien auch überall merken.

 

*gähn*
Ein typischer Eldanesh. Komm, ey... der is echt lahm.

 

 

 

vor 9 Stunden schrieb Eldanesh:

Quasi als Ersatzhandlung hat man die Gleichheit des Menschen auf andere Institutionen übertragen, mit weitgehend sinnfreien Ergebnissen: da müssen dann halt auch Religionen/Ideologien/Kulturen gleichwertig sein oder es wird gleich die Zweigeschlechtlichkeit geleugnet/relativiert.

 

Da kommen wir ins Star Trek-Territorium. Dort werden durchaus alle Religionen und Kulturen als gleichwertig gehandelt, allerdings werden sie auch kritisiert, wenn die Charaktere das für nötig halten.
Es ist eine löbliche und interessante Idee. Angewendet auf unsere Welt sähe das wohl so aus, dass man beispielsweise die Traditionen/Gepflogenheiten eines Muslims oder einer sonstigen religiösen Person so lang respektieren würde, wie diese niemandem schaden.

Da ich allerdings Atheist bin und Religionen generell für einen (extrem) schädlichen Einfluss auf die Gesellschaft halte, gewinnt man damit bei mir keinen Blumentopf und ich habe grundsätzlich keinen Respekt für irgendeine religiöse Tradition... und finde es auch wichtig, das offen zu sagen und zu zeigen.

Ich bin da immer zwiegespalten... wie gesagt, es ist ne löbliche und interessante Idee, alle Kulturen und Religionen als gleichwertig zu behandeln. Ich fänds ja richtig schön, wenn das ginge. Ich glaub aber dafür müssten Menschen ganz grundsätzlich anders gestrickt sein. Deswegen haut es in der Praxis einfach nicht hin. Die religiösen Menschen werden immer andere Menschen/Religionen mit Füßen treten und man kann da nicht friedlich dazwischenstehen und vermitteln, zumindest nicht dauerhaft.
 

 

 

 

vor 9 Stunden schrieb Eldanesh:

 

Die open Border Diskussion der Linken geht in die selbe Kerbe: da geht der Arbeiterpartei doch glatt der Arbeiter verloren. 

 

Uff, da wirds halt noch viel schwieriger. Bei Kulturen und Religionen bin ich ja bereit eine Art "Wertung" vorzunehmen, aber nicht bei Menschen.
Und wenn alle Menschen gleich viel wert sind, mit welcher Begründung sollte man dann jemandem die Einreise verwehren, wenn derjenige Hilfe sucht?
"Pech gehabt" kanns ja wohl nicht sein. Derjenige hat sich nicht ausgesucht in nem Land geboren zu werden, wo Krieg herrscht oder herrschen wird, und keiner von uns hat sich ausgesucht, in nem relativ reichen, relativ sicheren Land geboren zu werden.
Derjenige hat genau so ein Recht auf ein schönes, friedliches Leben wie wir.
Einzig und allein kriminelle Handlungen, die derjenige begangen hat, können in meinen Augen sein Recht auf die Einreise beschränken. 
Aber natürlich wirds auch da schnell wieder moralisch vertrackt, denn: was wenn der einfach nur in seiner Jugend nen dummen Fehler gemacht hat, oder wenns einer jener Fälle ist, die in chaotischen Ländern öfter vorkommen, und er zu irgendwelchen Taten gezwungen wurde (Stichwort Kindersoldaten in Afrika etc.)?
Würd ich jemandem die Einreise verweigern wollen, wenn derjenige seine Taten bereut?
Puh. Echt schwierig... darauf weiß ich nicht wirklich ne Antwort.

Ich weiß nur, dass ich eine Sache nicht will: haufenweise Menschen Hilfe verweigern, weil die Chance besteht, dass darunter ein Krimineller ist. Das ist moralisch völlig verwerflich. Stattdessen muss man es sich zum Ziel machen, diesen Menschen zu helfen und den Kriminellen darunter möglichst schnell zu finden, damit ist allen geholfen.

 

 

 

 

vor 9 Stunden schrieb Eldanesh:

Weil man sich mit solchen Zielsetzungskonflikten auch gar nicht beschäftigen will (mit wenigen Ausnahmen: Alice Schwarzer z.B. ist so ziemlich die einzige "Feministin" die man intellektuell noch satisfaktionsfähig ist), beschäftigt man sich eben mit solchen Lappalien und Blödsinn wie gendergerechte Toiletten, Safe Space usw.

 

Is halt son first-world-problems-Ding... andere, größere Themen sind zumindest gefühlt in den Hintergrund getreten und diese Themen sind für manche Leute ja tatsächlich alltäglich.
Hatte dazu letztens auch ne Diskussion. Ich fragte dann einen Kumpel, der politisch auch links steht, sich aber viel mehr mit solchen Themen befasst als ich, was er tun würde, wenn er mit 100km/h auf ne Wand zufährt und mit dem Beifahrer grad ne hitzige Diskussion über so ein Thema (Genderdebatte, whatever) führt... das Steuer rumreißen oder die Diskussion weiterführen?

Die Menschheit steht halt vor immensen Problemen und könnte es nicht mehr lang machen, wenn sie diese Probleme nicht in den Griff kriegt. Um diese würd ich mich daher schon gern jetzt kümmern, bevor ich mir um irgendwas anderes Sorgen mache.
Der Gender-Kampf etc. hat am Ende Keinem genützt, wenn wir alle krepiert sind.

Und ich hab die Frage auch nicht nur ihm gestellt, sondern auch einigen Anderen. Die häufigste Antwort war: ich würd das Steuer rumreißen und dabei weiter diskutieren.
*schulterzuck*
Naja, gut. Kann man so sehen. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich mehrere Probleme auf einmal zu lösen. Aber ich hab da so meine Zweifel und bin eher der Typ für "eins nach dem anderen"...

 

 

 

vor 10 Stunden schrieb Mörserer:

Kann ich so nachvollziehen, geht mir so ähnlich. Was ich dazu jedoch noch anmerken möchte: Mein Eindruck ist, daß sich Teile der Linken immer "linkser" betätigen. Das mag vielleicht auch daher rühren, daß sich neue Themen und neue Standpunkte ergeben haben, bei denen ich so nimmer mitkomme. Gender, Safe Space, Intersektionalität? Och nö, nicht so, daß sich bedenkenswerte Ansätze und Erkenntnisse mit Ideologie mischen.

 

Ich würds mit folgendem Ansatz versuchen:

Sowohl Links als auch Rechts haben viele Leute, die sich dem jeweiligen Lager nicht aus politischer Überzeugung heraus zuordnen, sondern weil sie emotional an irgendeine Sache gebunden sind und dann streben sie in jenes Lager, das ihrer emotionalen Lage entspricht.

Ich hab in meinem Leben genug von diesen Spinnern getroffen. Das sind dann irgendwelche Rechten, die als Kinder von Schwarzen verprügelt wurden, oder denen ein Mädel von Türken ausgespannt wurde, etc. etc. bei den Linken sind irgendwelche, die mal von nazis verprügelt wurden oder ihren Eltern eins auswischen wollen oder halt einer Minderheit angehören und ausgegrenzt wurden (der letzte ist wohl der beste der emotionalen Gründe)... all solche Sachen.

Da wird halt einfach die persönliche Erfahrung und/oder Situation in Politik umgemünzt. Das ist natürlich Blödsinn.

Das endet darin, dass viele von denen nicht gescheit argumentieren können, weil sie weder das nötige Politikverständnis noch die Sachlichkeit dazu besitzen und auch darin, dass sie sich immer wieder in wütenden Mobs organisieren und ihre Emotionen relativ grundlos überkochen.

Wenn man sich ernsthaft mit Politik auseinandersetzt, wird man irgendwie mit diesen Leuten leben lernen müssen.

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Barbarus:

Letztlich lautet meine Schlussfolgerung: wenn man den Kapitalismus los wird, wird man auch einen großen Teil der sonstigen gesellschaftlichen Probleme los. Natürlich nicht alle und nicht vollständig, aber ohne den großen Katalysator wird die Sache ganz anders aussehen.

 

Wie kommst du denn darauf? Die Zustände waren in vor kapitalistischer Zeit fast überall deutlich schlimmer - genauso wie die meisten Dinge die dem Kapitalismus heute vorgeworfen werden eben auch schon aus dem Merkantilismus etc. stammen...

 

 

vor 4 Stunden schrieb Barbarus:

 

Und global ist das ja eh wieder ein anderes Thema, immerhin gibts noch genug Ländern, in denen Diskriminierung auf allen Gesellschaftsebenen stattfindet.

 

Jep, und leider wird man nicht nur von rechten sondern auch von Linken dafür verurteilt wenn man diese Verurteilt. Da ist dass was bei der eigenen Kultur zu recht scharf zu kritisieren ist, plötzlich zu akzeptieren und teil einer plötzlich Wertvollen und Schützenswerten Kultur (womit ich nicht mal ein Problem habe, ich gehe gerne ins Museum  - das Problem besteht in meinen Augen nach wie vor in den Konservativen und Kollektivisten, die diese Kultur nicht nur selbst leben sondern auch anderen aufzwingen wollen - ist in meinen Augen also wenige ein Kulturelles als ein soziales Problem wo Kultur nicht als Mittel sondern als Zweck gebraucht und der Mensch demnach zum bloßen mittel degradiert wird).

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vor 6 Stunden schrieb Barbarus:


Einzig und allein kriminelle Handlungen, die derjenige begangen hat, können in meinen Augen sein Recht auf die Einreise beschränken. 

 

 

Das scheitert leider so tragisch wie vorsätzlich an der Praxis.

Dafür müsste man allerwenigstens auf einer Identitätsfeststellung bei der Einreise bestehen, oder aber selbige im Nachgang Ernst nehmen. Da kann aber dummerweise jeder behaupten was er will, Name Alter, Land, Lebensgeschichte, man muss nichtmal die Landessprache sprechen, man kann auch on-the-fly mal ändern.

 

Auch haben Verbrechen im In- wie Ausland so ziemlich jeder Art keinerlei Einfluss auf das Asylverfahren, das dürfen sie nach geltender Rechtslage nicht haben. Auch nicht auf allerlei freie Rechtsmittel und diverse frisch eingeführte Schutzstufen. Somalische Piraten, die die Holländer von nem deutschen Schiff gepflückt haben, harzen heute fröhlich in Hamburg.

 

Übrigens hat so ein Satz vor nicht all zu langer Zeit im berühmten F Thread noch zu Antworten in Grossbuchstaben geführt. Von daher: willkommen im braunen Sumpf. :drink:

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vor 4 Stunden schrieb Darius Dunkelmond:

Jep, und leider wird man nicht nur von rechten sondern auch von Linken dafür verurteilt wenn man diese Verurteilt. Da ist dass was bei der eigenen Kultur zu recht scharf zu kritisieren ist, plötzlich zu akzeptieren und teil einer plötzlich Wertvollen und Schützenswerten Kultur (womit ich nicht mal ein Problem habe, ich gehe gerne ins Museum  - das Problem besteht in meinen Augen nach wie vor in den Konservativen und Kollektivisten, die diese Kultur nicht nur selbst leben sondern auch anderen aufzwingen wollen - ist in meinen Augen also wenige ein Kulturelles als ein soziales Problem wo Kultur nicht als Mittel sondern als Zweck gebraucht und der Mensch demnach zum bloßen mittel degradiert wird).


Das ist eine ziemlich alberne Verallgemeinerung. Und das weißt du bestimmt auch. Man wird nicht "von Linken" verurteilt, wenn man Diskriminierung in anderen Ländern kritisiert.
Es mag sein, dass es hin und wieder nen Idioten gibt, der sich als links bezeichnet, und jede negative Äußerung gegenüber nem anderen Land als rassistisch oder was-weiß-ich wertet, aber mal ehrlich... hier im OT wird genau von solchen Einzelfällen immer auf den Rest geschlossen. Kann man damit nicht mal langsam aufhören?

 

 

vor 2 Stunden schrieb capt.nuss:

Das scheitert leider so tragisch wie vorsätzlich an der Praxis.

Dafür müsste man allerwenigstens auf einer Identitätsfeststellung bei der Einreise bestehen, oder aber selbige im Nachgang Ernst nehmen. Da kann aber dummerweise jeder behaupten was er will, Name Alter, Land, Lebensgeschichte, man muss nichtmal die Landessprache sprechen, man kann auch on-the-fly mal ändern.


Richtig. Und das kann ja auch dem Schutz der Person dienen. Angenommen wir beide fliehen aus nem Land, wo wir politisch verfolgt werden, und suchen uns anschließend irgendwo Asyl... wäre es für uns nicht besser dort nen falschen Namen anzugeben, um sicherzugehen, dass der Geheimdienst unseres Heimatlandes uns nicht findet?

 

 

vor 2 Stunden schrieb capt.nuss:

Auch haben Verbrechen im In- wie Ausland so ziemlich jeder Art keinerlei Einfluss auf das Asylverfahren, das dürfen sie nach geltender Rechtslage nicht haben. Auch nicht auf allerlei freie Rechtsmittel und diverse frisch eingeführte Schutzstufen. Somalische Piraten, die die Holländer von nem deutschen Schiff gepflückt haben, harzen heute fröhlich in Hamburg.


Auch richtig. So soll es ja auch eigentlich sein. Asyl ist ein Menschenrecht, und nur weil du Verbrechen begangen hast, bist ja nicht plötzlich kein Mensch mehr.
Wie ich oben schon angemerkt hab, ist da auch immer die Frage der Reue. Und auch ob jemand seine Strafe für ein Verbrechen schon verbüßt hat.

Moralisch am einwandfreisten wäre es wohl, demjenigen, der ein Verbrechen begangen hat, Asyl zu gewähren, ihn dann aber hier entsprechend fürs Verbrechen zu bestrafen. Auch wenn mancher das als Überschreitung der Kompetenzen deutscher Behörden werten würde.

 

 

vor 2 Stunden schrieb capt.nuss:

Übrigens hat so ein Satz vor nicht all zu langer Zeit im berühmten F Thread noch zu Antworten in Grossbuchstaben geführt. Von daher: willkommen im braunen Sumpf. :drink:


Ich sagte

 

vor 9 Stunden schrieb Barbarus:

Einzig und allein kriminelle Handlungen, die derjenige begangen hat, können in meinen Augen sein Recht auf die Einreise beschränken.


Und schrieb danach von der moralischen Problematik... man müsste das außerdem erst mal diskutieren, ob es IRGENDEINE Einschränkung beim Asyl geben darf.

Meine Logik wäre: wenn derjenige Verbrechen gegen die Menschenrechte begangen hat, könnt man ihm guten Gewissens das Asyl verweigern.

Andere würden sagen: wenn wir einem Menschenrechtsverbrecher Asyl verweigern, sind wir selbst Menschenrechtsverbrecher.




Ich merk immer wieder, wie gern ihr, die meisten hier im OT irgendeine einfache und eindeutige Lösung für die Asylfragen hättet. Aber ihr müsstet euch mal damit abfinden, dass es die nicht gibt.
Ihr werdet auch nicht erleben, wie das Asylrecht als Menschenrecht aufgegeben wird... da könnt ihr noch so viel für die AfD, NPD etc. stimmen.
Es gibt für solche Änderungen nicht genug politischen Rückhalt und das ist auch gut so.

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vor 25 Minuten schrieb Barbarus:

 


Und schrieb danach von der moralischen Problematik... man müsste das außerdem erst mal diskutieren, ob es IRGENDEINE Einschränkung beim Asyl geben darf.

Meine Logik wäre: wenn derjenige Verbrechen gegen die Menschenrechte begangen hat, könnt man ihm guten Gewissens das Asyl verweigern.

Andere würden sagen: wenn wir einem Menschenrechtsverbrecher Asyl verweigern, sind wir selbst Menschenrechtsverbrecher.

 

Ich frage mich ja immer, wer Dich da gerade reitet, dass Du solch wirre Gedanken zu Papier bringst. :???:

Und ob Du nicht erst schreiben kannst, wenn Du sie fertig geritten hast...

 

Das Asylrecht nach Artikel 14 ist bereits von Haus aus nur sehr eingeschränkt gültig. Das muss und wird niemand mehr zusätzlich einschränken, man muss sich nur endlich mal daran halten. So benennt Art 14 näm­lich Asyl lediglich als Recht des Men­schen, es in anderen Län­dern zu suchen. ABER!, es verpflichtet keinen Staat, poli­tisch Ver­fol­gten auch tat­säch­lich Asyl zu gewähren. Merkst was?! ;)

 

Darüber hinaus erkennt man aus dem Wortlaut des Artikel 14, das das Asyl­recht überhaupt immer nur in der Form benannt ist, in der die Staat­en bere­it sind es zu gewähren.  Um es deutlich zu machen - Ungarn ist genauso Asylrechtsfreundlich nach Art.14, wie D.

 

Zum Schluss und auch dem letzten, was Du schriebst - die All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechte kennt natürlich auch Schranken des Asyl­rechts: Denn das Asyl­recht beste­ht nur für poli­tis­che Flüchtlinge, die nicht gegen die Ziele und Grund­sätze der Vere­in­ten Natio­nen ver­stoßen haben (Art.14 Abs2).

Übersetzt: Es gilt nicht für Menschenrechtsverbrecher.

 

 

Und um das Rad zu vollenden - Deutschland hat sogar die UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 5. April 1992 nur eingeschränkt ratifiziert.

Die Vorbehalte beziehen sich - Überraschung - auf das Asyl- und Ausländerrecht und dabei vornehmlich auf die Zugangsmöglichkeiten von unbegleiteten Flüchtlingskindern auf das Bundesgebiet. *hört hört*

Also selbst hier ein stark eingeschänktes Asylrecht.

 

 

BG!

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vor 55 Minuten schrieb Barbarus:


Richtig. Und das kann ja auch dem Schutz der Person dienen. Angenommen wir beide fliehen aus nem Land, wo wir politisch verfolgt werden, und suchen uns anschließend irgendwo Asyl... wäre es für uns nicht besser dort nen falschen Namen anzugeben, um sicherzugehen, dass der Geheimdienst unseres Heimatlandes uns nicht findet?
 

 

Sofern du tatsächlich selbst glaubst, also wirklich ehrlich glaubst, dass die Passverliererei und die systematischen falschen Angaben in der großen Masse dem Zwecke dienen, heimischen Geheimdiensten zu entkommen, dann seis dir gegönnt.

Da mag sich jeder Leser sein eigenes Urteil bilden.

 

 

Zitat


Auch richtig. So soll es ja auch eigentlich sein. Asyl ist ein Menschenrecht, und nur weil du Verbrechen begangen hast, bist ja nicht plötzlich kein Mensch mehr.
Wie ich oben schon angemerkt hab, ist da auch immer die Frage der Reue. Und auch ob jemand seine Strafe für ein Verbrechen schon verbüßt hat.

Moralisch am einwandfreisten wäre es wohl, demjenigen, der ein Verbrechen begangen hat, Asyl zu gewähren, ihn dann aber hier entsprechend fürs Verbrechen zu bestrafen. Auch wenn mancher das als Überschreitung der Kompetenzen deutscher Behörden werten würde.
 

 

Offenbar leiden wir in der Diskussion wieder mal unter der Vermischung von Asyl und Migration.

Wir haben eine Asylanerkennungsquote von +/- 3%. Die sind nicht das Problem, und auch nie gewesen, auch in der öffentlichen Meinung nicht.

 

Würde man sich auch nur im Entferntesten daran halten, gäbe es heute den ganzen Palaver nicht, und auch keine AfD, jedenfalls nicht in der Größenordnung, und da könnten wir wohl alle ganz zufrieden sein. Die praktische Problematik liegt schlicht im Umstand, dass auch die deutlich über 90% der nicht-Asylberechtigten unter den Ankommenden zum ganz überwiegenden Teil bleiben.

Asyl ist ein Menschenrecht - da bin ich ganz bei dir, und ich lehn' mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, dass es der Masse im OT auch so geht.

Migration ins Sozialsystem der Wahl ist allerdings kein Menschenrecht, sofern man sich nicht zur open-border Fraktion zählt. Was du, sofern ichs jetzt richtig verstanden habe, nicht tust..?

 

 

Die zitierten somalischen Piraten genießen im Übrigen auch keinen Asylstatus.

Ganz am Exemplar gefragt: welches Vorgehen würdest du hier als das Richtige sehen? Die Strafe ist abgesessen, Asylgründe liegen nicht vor. Was nun?

 

 

 

Zitat

 


Ich sagte

 


Und schrieb danach von der moralischen Problematik... man müsste das außerdem erst mal diskutieren, ob es IRGENDEINE Einschränkung beim Asyl geben darf.

Meine Logik wäre: wenn derjenige Verbrechen gegen die Menschenrechte begangen hat, könnt man ihm guten Gewissens das Asyl verweigern.

Andere würden sagen: wenn wir einem Menschenrechtsverbrecher Asyl verweigern, sind wir selbst Menschenrechtsverbrecher.

 

 

Kein Thema, Asyl, im Wortsinne und im rechtlich einwandfreien Sinne brauchen wir nicht einschränken. Das sind n paar tausend Hanseln auf ganze Jahr gerechnet, das merkt nicht mal einer.

 

Zu diskutieren sind die mannigfaltigen Möglichkeiten, das Asylsystem als Einwanderungsvehikel zu missbrauchen.

 

 

Zitat


Ich merk immer wieder, wie gern ihr, die meisten hier im OT irgendeine einfache und eindeutige Lösung für die Asylfragen hättet. Aber ihr müsstet euch mal damit abfinden, dass es die nicht gibt.
Ihr werdet auch nicht erleben, wie das Asylrecht als Menschenrecht aufgegeben wird... da könnt ihr noch so viel für die AfD, NPD etc. stimmen.
Es gibt für solche Änderungen nicht genug politischen Rückhalt und das ist auch gut so.

 

Die meisten EU Länder haben bereits sehr viel bessere Lösungen; zu existieren scheinen die irgendwie schon. Es muss auch keine einfach und eindeutige Lösung sein, obwohl ja nett wäre, aber mit einer besseren wäre ich schon zufrieden. Wir haben leider nicht die Gnade der japanischen Insellage, der kanadischen solchen mit Ozeanen drumrum, oder auch den feinen iberischen Vorzug, freundlich zu winken und schlicht zu wissen, dass man doch nur 'Transitland' ist.

 

Schon an zweckmässigen Vorschlägen fehlts ja, mehr als laisser faire mit Andeutungen von Verschleierungstanz ist der Regierung bisher nicht eingefallen, die Reaktion beschränkt sich aufs Scheckbuch, als würde sowas ewiglich reichen. Immerhin vergisst man nicht, sich pünktlich zur WM wieder mal selbst den Parteienetat um 15% vom Steuerzahler erhöhen zu lassen, was will man auch machen, wenn die Ergebnisse schrumpfen und auf keinen einzigen Funktionär verzichtet werden kann.

 

Wie wenig das tatsächlich mit "Asyl als Menschrecht" oder der angeblichen Aufgabe desselben zu tun hat, kann ich einfach nur wiederholen, mach ich seit 3 Jahren schon.

 

 

Jetzt fang ich auch schon wieder mit diesen Zitate-Wall of Text Posts an, sorry dafür, normal ist das auch der falsche Thread dafür.

bearbeitet von capt.nuss

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vor 8 Stunden schrieb Barbarus:


Das ist eine ziemlich alberne Verallgemeinerung. Und das weißt du bestimmt auch. Man wird nicht "von Linken" verurteilt, wenn man Diskriminierung in anderen Ländern kritisiert.
Es mag sein, dass es hin und wieder nen Idioten gibt, der sich als links bezeichnet, und jede negative Äußerung gegenüber nem anderen Land als rassistisch oder was-weiß-ich wertet, aber mal ehrlich... hier im OT wird genau von solchen Einzelfällen immer auf den Rest geschlossen. Kann man damit nicht mal langsam aufhören?

 

Ja und nein; 

Auf den einzelnen gesehen ist es eine ziemliche Verallgemeinerung, da hast du sicher recht; allerdings zählt es zu den problematischen Positionen die oftmals als linker Mainstream durchgehen; d.h. hier die nicht einfach fachlich sondern moralisch erwartet wird und zum Moralpossing und Virtue Signaling geeignet ist (vergleichbar mit den Kapitalismus für soziale oder ökonomische Probleme verantwortlich zu machen, ohne das auf nachfrage hin wirklich erläutern zu können). Wer bei so was widerspricht gilt schnell als Querulant oder das Moralpossing aufdeckt, gilt schnell als Querulant und ggf. selbst als unmoralisch und zwar auch dann, wenn man begreiflich machen kann, warum die Mainstreampossition ansich oder an der stelle Unsinn ist (das fällt dann bestenfalls unter Klugscheißerei, teilweise auch unter total unmoralisch  und führt auch nicht dazu, dass die Position bei anderen kritisiert, teilweise nicht mal aufgeben wird - schließlich wird man mit ihr in der Eigengruppe ja akzeptiert)...

 

 

...und da gibt es eben viele Positionen (sowohl Links als auch rechts) wo von typische Beispiele Atomkraft, Gentechnik aber eben auch "Kulturelle Identität" sind.

Und da habe ich mir schon einiges anhören müssen, wenn ich diese kritisiert habe - angefangen von "Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen?!?" (seit wann ist es "deutsches wesen" Traditionalismus und Stammesdenken abzulehnen?!?) bis hin das ich ein "Assozialer Neoliberaler" sei (seit wann ist es Assozial sich auf die seite der in einer Kultur benachteiligten zu stellen, anstelle durch die Erhöhung der Kultur das jeweilige Establishment zu unterstützen, selbst wenn das die Ungleichzeitigkeit (E. Bloch) weiter wachsen lässt?)

 

 

  Ich weiß nicht wann das angefangen hat, aber bei der Linken sind mittlerweile ansich hochgradig konservative Positionen Mainstream und Jeder der das zu scharf kritisiert gilt schnell als "Neoliberal" -  konservative Feld und Handarbeit gelten plötzlich als Ausdruck eines neuen globalisierungskritischen ökologischen Bewusstseins der Progressiven und jeder der die ökos wieder loswerden will, schon fast als reaktionär - die Republik ist nicht nach links gerückt, vielmehr werden von sogenannten Linken zunehmend konservative ideen und Werte vertreten bis hin zur kitschigen Verklärung des Landlebens und einem starken misstrauen gegenüber neuen Technologien... 

 

Schöner Artikel dazu ist z.B. auch: https://www.novo-argumente.com/artikel/hassarchitektur_und_die_neue_linke

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sind mittlerweile ansich hochgradig konservative Positionen Mainstream

Das könnte mit dem Beamten- und ÖDler-Anteil zu tun haben. Wer wenn nicht die sind konservativ, zumindest was sie selbst angeht?

 

Ich mochte den Artikel übrigens, jetzt hab ich auch nostalgisch Lust, in einem Gründerzeithaus zu wohnen, die haben geiler gebaut, jedenfalls innen. Ich hab mal ne Weile in einer ehemaligen preußischen Kaserne im Osten gewohnt und nichts Modernes (ok, ein Loft) schlägt vom Raumgefühl her ein Treppenhaus, durch das man eine Couch quer tragen kann, und fast 4 Meter Deckenhöhe. Ganz andere Wohnqualität als der komische 70er-Jahre-Block, in dem ich jetzt wohne.

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vor 6 Stunden schrieb Bloodknight:

Das könnte mit dem Beamten- und ÖDler-Anteil zu tun haben. Wer wenn nicht die sind konservativ, zumindest was sie selbst angeht?

 

Ich mochte den Artikel übrigens, jetzt hab ich auch nostalgisch Lust, in einem Gründerzeithaus zu wohnen, die haben geiler gebaut, jedenfalls innen. Ich hab mal ne Weile in einer ehemaligen preußischen Kaserne im Osten gewohnt und nichts Modernes (ok, ein Loft) schlägt vom Raumgefühl her ein Treppenhaus, durch das man eine Couch quer tragen kann, und fast 4 Meter Deckenhöhe. Ganz andere Wohnqualität als der komische 70er-Jahre-Block, in dem ich jetzt wohne.

 

Ah, ein Liebhaber der hohen Nebenkosten und des hohen Reinigungsaufwand also?

 

Habe ja ansich nicht mal grundsätzlich was dagegen, solange man derartige Unfunktionalität* in die Peripherie gesetzt wird, da dass die angespannte Mietlage in Downtown entpsannen könne, wenn jeder der es sich leisten kann und wünscht übers wohnen Dekadenz zu demonstrieren, in die Vorstädte abwandert...

 

...das Problem ist aber mittlerweile oft das diese Dekadenzbauten den Platz in der Innenstadt wegnehmen und damit verstärkt ärmere Bevölkerungsschichten verdrängen und das ist eben das Gegenteil von einem guten Anreizsystem...

 

...sondern so, als würden in einem MMORPG alle Monster genauso viel XP und Loot geben - dann Farmen die Highlevel Spieler nur noch trashmobs in den Startgebieten und die Lowlevelspieler schauen in die Röhre - nicht weil die Monster begrenzt währen, sondern weil es einfach keinen Anreiz gibt sich nicht nur auf die am mühelosesten erreichbaren zu konzentrieren (Ressourcen mögen ansich unbeschränkt sein, aber der Zugang ist nicht überall gleich einfach)      

 

 

*(bin Bauhausfan und da gilt: "Schönheit ist die Einheit von Form und Funktion") 

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Ah, ein Liebhaber der hohen Nebenkosten und des hohen Reinigungsaufwand also?

Kaltmiete war Peanuts. Hab für 75qm, 2 Zimmer, 450 warm bezahlt, 250 waren Nebenkosten. Heizung war gar nicht mal so viel davon, weil die Bude locker einen Meter dicke Wände hatte und moderne Fenster. Reinigung war egal, da war ein Hausmeister dabei; ich ziehe in kein Mietshaus, in dem ich selber das Treppenhaus putzen muss, da hab ich schlicht keine Lust zu. Das war halt ein umgebautes öffentliches Gebäude von 1895 - da war erst das preußische Militär drin, dann die Wehrmacht, danach die Stasi (man stelle sich meine Verwunderung vor, als an einem Tag ein Mahnmal vor die Tür gestellt wurde für die Opfer der Stasi...nur um dann rauszufinden, dass in den 80ern ein Typ da über die Mauer geklettert ist und den im Ort als Alkoholiker bekannten Wachmann verarscht hat, der ihn dann aus Wut erschossen hat, was irgendwie nicht zu meiner Vorstellung eines Stasiopfers passt. Da ging ein Streit zwischen 2 Idioten tödlich aus), dann hat ein Investor Wohnungen draus gemacht -  mit 30 Wohnungen oder so, die nie alle besetzt waren. Anscheinend gab's um 2015 rum im Osten keine Wohnungsnot.

 

Ich stehe übrigens auch voll auf Bauhaus, aber Bauhaus heißt nicht mickrig, ne Bauhausvilla hat auch keine niedrigen Decken. :)

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Bloodknight

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vor einer Stunde schrieb Bloodknight:

 

Ich stehe übrigens auch voll auf Bauhaus, aber Bauhaus heißt nicht mickrig, ne Bauhausvilla hat auch keine niedrigen Decken. :)

 

 

 

Ja, aber auch nicht sinnlos hcoh und dass überall...

 

Wenn du Bauhausfan bist, wahrst du ja vielleicht auch mal im Musterhaus am Horn in Weimar. Das mag heute in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß sein (Zimmer der dame und Zimmer des Herren etc.) - es war aber dennoch das Haus, wo ich mich ins Bauhaus vernarrt habe...

 

...und auch wenn das sicher ne totale Idealisierung ist und ich, wenn ich mir den Entwurf genau anschauen würde vermutlich auf viele Ungereimtheiten und Uneindeutigkeiten stoßen würde; so hatte ich damals bei der Führung das Gefühl eine Haus wirklich zu verstehen und dass es für die Bewohner gebaut wurde und nicht für den Zeitgeist...

 

Wenn ich mir da heutige entwürfe, mit sinnlosen Fluren, nicht barrierefreien Zugängen und vielen Elementen anschaue, bei denen es ein hohes maß an kreativität erfordert, wenn man die dahinterstehende Nützlichkeitsüberlegung ergründen will...

...ein Gebäude soll den Körper des Nutzers sinnvolle ergänzen; nur scheint vielen Architekten mehr daran gelegen zu sein die Kultur zu "bereichern" anstatt dem Menschen nützlich zu sein.      

 

 

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Naja, als das Gebäude damals gebaut wurde, machten die hohen Decken durchaus Sinn, da die originalen Bewohner da dreistöckige Betten hatten :D. Bei Gebäuden ist Höhe aber auch relativ egal, Höhe verbraucht keine Fläche.

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vor 53 Minuten schrieb Bloodknight:

 Bei Gebäuden ist Höhe aber auch relativ egal, Höhe verbraucht keine Fläche.

 

Jain: - Wenn eine weitere Etage die Alternative wäre kann es direkt Fläche verbrauchen und wenn dadurch der Abstand zwischen den Gebäuden erhöht werden sollte indirekt...

 

Prinzipiell sind die Probleme hoher Wohnungen aber eher direkt die Heizkosten und indirekt und ggf. die Zukunft... 

...damit meine ich nicht mal die höheren Materialkosten und Anforderungen bei der Statik; sondern dass günstigere und progressive Wohnkonzepte einen schweren stand haben könnten wenn so was kulturelle Erwartung ist - da kann das Haus dann noch so SMART, Modular, Mobil und vieles mehr sein, wenn die Gesellschaft sozialen aufstieg mit steigender Deckenhöhe gleichsetzt, kann so was nur uns Geeks begeistern.

Herrschende Mode beachten zu müssen, macht es innovativen Konzepten schwer Fuß zu fassen, auch wenn sie dem Status Quo auf der Funktionsebene in allen Beziehungen überlegen sein sollten.      

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Och, das muss jeder selber wissen. Ich finde auch diese Mikrohäuser witzig, aber da würde meine Sammlung nicht reinpassen. Hohe Decken finde ich geil, weil die nicht so drücken. :).

Ich hab auch mal ein geiles Haus im Fernsehen gesehen, das aus mehreren TEU-Containern gebaut wurde, das kriegt man hier nicht durchs Bauamt. Zu Smart Home kann ich nicht viel sagen, ich hab bisher kaum was gesehen, dessen Zweck nicht anscheinend darin bestand, teuer gewesen zu sein. Das meiste, was aktuell auf dem Markt ist, ist für mich ziemlich nutzloser Schnickschnack mit ner Einbauwanze.

 

 

 

edit: #Käse vs. Schokolade: man sollte nicht vergessen, dass das ne US-Studie ist, die haben praktisch keine guten Käse. Da ist Gouda schon woooow.

 

bearbeitet von Bloodknight

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Ich habe Käse erst mit Mitte 20 schätzen gelernt. Meine Freundin hat damals immer die eingeschweißten Käseaufschnitt Dinger aus dem Supermarkt angeschleppt und deren Geschmack ist....bläääähh. Da kann ich auch auf ner Klopapierrolle rumkauen.

 

Irgendwann hab ich mal interveniert und sie quasi verpflichtet anständigen Käse bei ihrer Arbeit zu besorgen (sie arbeitete damals in der Schweiz). Es war eine Erweckung!

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Bei mir ging das damals erst mit dem diagnostizierten Diabetes richtig los.

 

Da gingen die üblichen Snacks nebenher halt nichtmehr so problemlos, dann fängt man auszuprobieren und merkt auf einmal an was man im Leben bisher vorbei gelaufen ist.

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Zitat

Meine Freundin hat damals immer die eingeschweißten Käseaufschnitt Dinger aus dem Supermarkt angeschleppt und deren Geschmack ist....bläääähh.

3x Gouda, 1x Emmentaler, 1x Tilsiter, alles ohne Trennblättchen, damit keiner mehr vernünftig schmeckt, das Ganze dann direkt aus dem Kühlschrank, damit er überhaupt kein Aroma mehr hat. :D

 

 

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