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Mir gefällt er auch sehr gut. Das OSL kommt auch gut rüber. Denn Mantel finde ich auch gut bemalt. Wirkt auf mich auch schon etwas abgenutzt. Nicht mehr so richtig dunkel. Eher ein ausgewaschenen Schwarz. :ok:

 

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Scheinbar wolltest du so ein creepy grünes Licht. Das ist ja deine Entscheidung.
ABER:
Es ist Licht und damit sollte die angestrahlte Umgebung auch mindestens so hell sein, wie der nicht vom Licht erfasste Teil.
Bei der Base könnte man es durchgehen lassen, auch wenn mir die Steine zu Dunkel und zu monoton grün sind (du hast ja zwei Farben für die Pflastersteine).
Der Mantel geht so aber in meinen Augen gar nicht, weil das Grün ihn dunkler macht, als die nicht angestrahlten Highlights des Mantels daneben.

Hast du du für die angestrahlten stellen die Grundfarbe mit etwas grün gemischt? Oder nur das Grün dünn auflasiert? Sieht für mich nach Letzterem aus, weil es nur grün ist (und dann noch ohne Highlights, obwohl näher an der Lichtquelle = heller ...).

bearbeitet von frogstar
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Ah, hier niste ich mich mal ein FB #2 ist bestellt. Bin schon gespannt auf das System. Jaja, es gibt unzählige Videos, aber da fehlt mir meist die Zeit/ Ruhe zum angucken...tw. auch die Geduld...wenn ich neben dem Malen sowas höre bekomme ich eh nix davon mit...

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vor 18 Stunden schrieb Divinus-Dante:

Uh, Amazonen stehen auch auf meinem Tisch. Ich versuche gerade einen neuen Weg für die Hautfarbe auf Basis der Vallejo Game Clour "Bronzed Flesh" zu finden :) um mal von meinen dunklen Braunenen Hauttönen wegzukommen :) 

Warum möchtest du von den braunen Hauttönen wegkommen? Mehr Abwechslung? Realistischeres Bild? Spaß an der Freude? ;) Meine Amazonen sind alle eher dunkel gehalten, und ich sehe momentan keine Notwenigkeit was zu ändern :nachdenk:

 

vor 9 Stunden schrieb Jaensch:

Die AUGEN! Richtig cool und wirklich creepy :ok:

 

Danke dir! Creepy ist gut. :ok::) 

 

vor 8 Stunden schrieb Roughneck:

Der gefällt mir aber mal so richtig gut.

Fast so gut wie letztens die schicke Lady, die mir Speichelfluss beschert hatte ...

 

Weitermachen

 

Mach ich :) Nur mit was... Battitora? :nachdenk:

 

vor 6 Stunden schrieb Mr. V:

Mir gefällt er auch sehr gut. Das OSL kommt auch gut rüber. Denn Mantel finde ich auch gut bemalt. Wirkt auf mich auch schon etwas abgenutzt. Nicht mehr so richtig dunkel. Eher ein ausgewaschenen Schwarz. :ok:

 

 

Danke, ist auch extra eine Mischung aus Braun & Schwarz, damit er nicht so Tiefschwarz daher kommt. Wo gibts schon Tiefschwarz... ;) 

 

vor 6 Stunden schrieb frogstar:

Scheinbar wolltest du so ein creepy grünes Licht. Das ist ja deine Entscheidung.
ABER:
Es ist Licht und damit sollte die angestrahlte Umgebung auch mindestens so hell sein, wie der nicht vom Licht erfasste Teil.
Bei der Base könnte man es durchgehen lassen, auch wenn mir die Steine zu Dunkel und zu monoton grün sind (du hast ja zwei Farben für die Pflastersteine).
Der Mantel geht so aber in meinen Augen gar nicht, weil das Grün ihn dunkler macht, als die nicht angestrahlten Highlights des Mantels daneben.

Hast du du für die angestrahlten stellen die Grundfarbe mit etwas grün gemischt? Oder nur das Grün dünn auflasiert? Sieht für mich nach Letzterem aus, weil es nur grün ist (und dann noch ohne Highlights, obwohl näher an der Lichtquelle = heller ...).

 

Das grüne Licht wollte ich als Farbakzent und um die "creepy"-Wirkung zu unterstützen, ja. Klassisches Gelb/Orange hätte bei der eh schon braunen Miniatur mMn nicht gewirkt.

Aber du hast völlig Recht, die Umgebung sollte aufgehellt werden, und nicht abgedunkelt. Speziell bei der Base habe ich da mit dem Schattenwurf auch geschummelt, da mir das auch erst später eingefallen ist, den hinzuzufügen. So ist das eben beim ersten OSL, frei Schnauze und dadurch nicht korrekt. ;)

Wie du richtig bemerkt hast, habe ich Lasuren genutzt. Die überdecken irgendwann natürlich. Highlights waren aber drauf (wahrscheinlich bei der Mantellampe einfach nicht genug). Ich habe nun den Mantel nochmal nachgebessert, und hier die Mantelfarben mit Grün vermischt und einige wenige grüne Extra-Akzente gesetzt.

 

Wie gefällt dir (und natürlich euch allen) der jetzt? Realistischer? Besser?

 

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Je nachdem was ihr sagt, schau ich dann über die Steine nochmal drüber, wobei der Unterschied bei denen wohl geringer ausfällt. 

 

 

Und hier nochmal der direkte Unterschied als Vorher/Nacher:

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vor 6 Stunden schrieb Delln:

Ah, hier niste ich mich mal ein FB #2 ist bestellt. Bin schon gespannt auf das System. Jaja, es gibt unzählige Videos, aber da fehlt mir meist die Zeit/ Ruhe zum angucken...tw. auch die Geduld...wenn ich neben dem Malen sowas höre bekomme ich eh nix davon mit...

 

Selbst spielen macht eh viel mehr Spaß. :) Mir gefällt das neue Regelwerk jedenfalls :ok:

 

Vielen lieben Dank für eure Kommentare! 

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Genau das ist der Grund: Abwechslung :) und bei der ein oder anderen Amazone finde ich das mal eine angenehme Abwechslung. Ob es klappt, das werden wir ja dann sehen :) sonst geht es zurück zum altbewährten Braun! 

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Der Mantel ist richtig gut geworden! Jetzt sieht es auch aus wie von Licht angestrahlt. :ok: 
Geile Mini, die du da fabriziert hast.

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Der Geruch nach Tannenzweigen und frischem Laub... oder modrigem Gedöns? :nachdenk:

 

Wie versprochen fange ich heute an euch meine Weihnachtsurlaubsausbeute vorzustellen. Den Anfang macht:

 

Yolcameh

 

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Anführerin der Amazonen, absolut breitschultrig und mit etwas Glück unsterblich (meine nippelt immer direkt ab... irgendwas mach ich falsch :ka:)

 

Das Modell gefiel mir auch hier richtig gut - sie ist sowieso eine der Amazonen, die ich unbedingt haben musste :wub:

Bei der Bemalung habe ich auf Farbigkeit in Kombination mit Naturstoffen gesetzt, wie ich es für alle Amazonen durchzusetzen versuche. Sie hatte unglaublich viel Gedöns, das sehr viel Zeit gekostet hat durch die unterschiedlichen abwechselnden Farben. Das Endergebnis kann sich aber auch entsprechend sehen lassen, finde ich.

Farblich habe ich mich für Rot und Gelb entschieden und, farbkreispassend, Blau als Akzentfarbe gesetzt. Ansonsten NMM-Krallen, Dolch und Goldschmuck, typische Hautbemalung (wenn auch heller als meine meisten Amazonen, aber dunkler als normale Minis), und eine dunkle Kleidung (die ich sonst für Amazonen nicht bevorzuge - aber als Anführerin wollte sie sich einfach abheben. ;) )

Letztlich hat sie noch etwas Dschungeldreck abbekommen, und damit war sie soweit fertig.

 

Bei ihr habe ich drauf geachtet möglichst alle Schmuckstücke, aber besonders auch die Kopffedern wesentlich stärker zu kontrastieren als bei meinen vorherigen Amazonen. Aus dem Grund zeigen die Federn auch eine viel stärkere Tiefe (-> mehr Zwischenfarben, bessere Highlights). Seither versuche ich, das für alle nachfolgenden Amazonen zu halten.

 

Weitere Amazonen sind bereits im Anmarsch, also versteckt euch ihr Mannen. (Alle weiblichen Leser dürfen gerne bleiben. :P )

 

Viele Grüße

JenoLT

bearbeitet von JenoLT
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Mal wieder absolute Sahne! Ich finde den starrenden und intensiven Blick sehr genial, das hat so was getriebenes, aber auch unmenschliches.

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Absolut fantastisch was du hier ablieferst!

Der überarbeitete Mäntel ist besser als vorher, auch wenn ich ihn vorher schon gelungen fand.

Aber ich bin bei so einem Niveau sowieso immer so baff das es mir schwer fällt noch konstruktive Kritik zu üben statt einfach nur zu staunen :ok:

Weiter machen so, macht Spass deine Modelle zu betrachten 

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Vielen lieben Dank euch zwei. :)

 

@Atreju Auf Augen lege ich immer besonderen Wert, da ist's natürlich klasse, dass die euch auch so positiv auffallen. :) Eine wohlinvestierte Zeit. :ok: 

 

@Landi Klasse, danke! Konstruktive Kritik nehme ich gerne entgegen, aber wenns nichts zu kritisieren gibt ist das auch ok. :) Ihr dürft natürlich auch sagen wenn euch was nicht gefällt, ihr aber nicht wisst warum. ;) 

Und es freut mich, dass meine Modelle Spaß machen. Und wenn es jemanden inspiriert, noch viel besser. ^_^

 

Morgen gibt's dann mehr.

 

Viele Grüße

JenoLT

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Wie versprochen: heute gibt's mehr :) 

 

Matqueh (a.k.a "Pausbäckchen")

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Matqueh im Zebralook. Ich habe meistens versucht auch den Amazonen, die keine zugeordneten Tiere besitzen, tierische Kleidung zu verpassen. Bei Matqueh hat sich hier ein Zebra-Streifen-Muster angeboten, das der Miniatur mMn viel Charme verleiht. Das Aufhellen / Abdunkeln einer so kontrastreichen Kleidung war hier die größte Herausforderung, da ich jeden Streifen tatsächlich dann einzeln mit Highlights und Schatten versehen habe.

Gesichtstechnisch habe ich mit Absicht die Backen sehr stark aufgehellt, um ihr den Namen "Pausbäckchen" verleihen zu können :ok: - und während sie den Spitznamen wirklich trägt, war der Grund eher sie schon beim Luftholen fürs Blasrohr darzustellen.  :) 

 

Augen, Dreck und Base sind gemacht wie gehabt. Blaue und gelbe Federn & Schmuck, um ein bisschen Farbe reinzubringen. Ansonsten hat sie noch einen Hauch an Gold.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, sie wirkt frisch und abwechslungsreich, da sie ihren eigenen Look mitbringt. ^_^

Mit ihrer Schwesterminiatur "Chicomeh" bin ich übrigens nicht warm geworden - die verweilt aktuell bei mir im Schrank, weil ich das Modell eh schon nicht gern mag und die Bemalung auch noch versaut habe - ich poste sie aber demnächst dennoch, dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

 

Mehr gibt's gar nicht zu sagen :ka:

 

Ich hoffe sie gefällt euch. Kommentare und Kritik sind wie immer gern gesehen. :ok:

 

Viele Grüße

JenoLT

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Die Haut ist wunderbar, ich mag die weichen Übergänge und dass sie irgendwie "warm" wirkt. Die Idee mit dem Zebra ist auch sehr schick.

Was mir allerdings nicht so zusagt, sind die Haare. Schwarze Haare sind sowieso sauschwer zu machen, aber irgendwie fallen die im Vergleich zur restlichen Bemalung ab bzw. ist die Aufhellung über grau nicht so gelungen wie der Rest. Verbesserungsvorschläge habe ich da allerdings auch nicht, da ich selbst immer mit ähnlichen Problemen zu tun habe... 8)

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Die Haut ist Sahne!
Das "Zebra" finde ich gewöhnungsbedürftig aber ok.
Falls du dich an einem echten Zebra orientieren wolltest, ist der Effekt etwas daneben. Es wirkt, als wären es weiße Streifen auf schwarzem Grund und nicht wie schwarze Streifen auf weißem Grund. Der Anteil an Schwarz ist zu groß.
Stört aber nicht wirklich.

Die Base ist auch ein Traum. <3

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Am 21.2.2019 um 20:23 schrieb Atreju:

Die Haut ist wunderbar, ich mag die weichen Übergänge und dass sie irgendwie "warm" wirkt. Die Idee mit dem Zebra ist auch sehr schick.

Was mir allerdings nicht so zusagt, sind die Haare. Schwarze Haare sind sowieso sauschwer zu machen, aber irgendwie fallen die im Vergleich zur restlichen Bemalung ab bzw. ist die Aufhellung über grau nicht so gelungen wie der Rest. Verbesserungsvorschläge habe ich da allerdings auch nicht, da ich selbst immer mit ähnlichen Problemen zu tun habe... 8)

 

Dankeschön :) Die Haare werde ich dann demnächst nochmal etwas besser highlighten, ich glaube ein gewisser "Glanz" könnte schon wunder wirken. Danke für den Hinweis. :ok: 

 

Am 21.2.2019 um 22:08 schrieb Divinus-Dante:

Welche Farben nutzt du für deine Haut? :) 

 

Öh, normalerweise "Dunkle Haut" von Pegasus Farben, aber die gibts nicht mehr. Funktioniert mit 70.872 "Chocolate Brown" von Vallejo aber genauso gut. Dann "Tanned Skin" von Reaper als Highlight, und alles dazwischen als Stufen. Manchmal nehme ich als Highlight stattdessen auch "Basic Skintone" von Vallejo. Man braucht ja Abwechslung. ;) Und je nach Lust und Laune für den höchsten Glanz ein bisschen weiß mit hinein, bzw. für die Schatten schwarzen Shader oder halt Schwarz zum Mixen.

 

Am 25.2.2019 um 10:04 schrieb frogstar:

Die Haut ist Sahne!
Das "Zebra" finde ich gewöhnungsbedürftig aber ok.
Falls du dich an einem echten Zebra orientieren wolltest, ist der Effekt etwas daneben. Es wirkt, als wären es weiße Streifen auf schwarzem Grund und nicht wie schwarze Streifen auf weißem Grund. Der Anteil an Schwarz ist zu groß.
Stört aber nicht wirklich.

Die Base ist auch ein Traum. <3

 

Dankeschön! Das Zebra ist aus der Google-Bilder-Suche "Zebra" - die meisten Zebras haben dort im Bereich der Hinterschenkel tatsächlich geschätzt ca. die Hälfte Schwarz. Zumindest meine Vorlage :P (Hier klicken für ein Beispiel)

Ich fand die Ähnlichkeit wenigstens passend. :)

Freut mich, dass die Base dir auch gefällt.

 

---

 

 

Kaperfahrt-Zwischenbericht

 

Mit dem Malen bin ich nicht vorangekommen. Angefangen habe ich die Battitora, aber außer einer fertigen Base und Grundschicht Haut habe ich noch nichts vorzuweisen.

 

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Hintergrund des Ganzen: ich habe das Wochenende mit Zusammenbauen meiner Silberfische verbracht, die sich in meiner Schublade versteckten. Entgraten, Kleben, Stopfen, Schwarz und Weiß grundieren dauert eben. ;)

 

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Allerdings möchte ich mich an dieser Stelle gerne einmal über diese so grundlegenden Dinge des Hobbys mit euch unterhalten - mir fällt nämlich häufig auf, dass eigentlich keiner schreibt, wie er diese ganzen Schritte eigentlich macht :ka: 

 

Ich stelle euch daher einmal vor, wie ich meine Minis vorbereite und mit welchen Werkzeugen:

 

Miniaturenbau

 

1. Miniatur entgraten
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Ich entgrate meine Miniaturen im Normalfall mit einem Hobby-Skalpell. Senkrecht zur Oberfläche und möglichst nah an der Spitze gefasst schabe ich die Grate leicht ab, bis die Erhebungen nicht mehr zu sehen sind. Man siehts bei den Freebooter-Metallminiaturen recht gut, wann die Umgebung gleichmäßig "mitglänzt".
Für Erhebungen nutze ich eine kleine Hobbyfeile, für gröbere Dinge die dicke Feile (z.B. Baseränder). Den Seitenschneider (der schon bessere Tage gesehen hat) für grobe Schneidarbeiten.

Das bringt mich zu meinem absoluten Hassthema an Freebooters Fate: warum schaffen die es nicht passende Inlays für die Bases zu machen?! Ich möchte mein Base-Inlay IN der Base BÜNDIG haben. Nicht aufliegend. Kann doch nicht so schwer sein :motz: 
Jedenfalls ist es anscheinend so schwer, so dass ich meine Bases regelmäßig mit dem Seitenschneider und dann mit der Feile bearbeite, um auf die richtige Größe zu kommen (siehe folgende Bilder).

 

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2. Miniatur entfetten

Da ich hier ausschließlich Metallminiaturen verwende, benutze ich als "Waschschritt" Aceton. Figur einlegen, 5 Minuten warten, wieder herausholen. Auf einem Küchentuch trocknen lassen, fertig.
Ursprünglich habe ich das nicht gemacht. Ist ja immer alles gut gegangen, nie Probleme bei der Grundierung gehabt... BIS ich Probleme bei der Grundierung hatte. Die Farbe ist an den geraden Flächen einfach herabgesabbert, hat sich unten in dicken Tropfen gesammelt und ist dann brüchig getrocknet. Saugut! Die durfte ich dann direkt wieder entfärben...


Seither schmeiß' ich meine Minis in Aceton. Das entfettet, hilft beim Kleben, und auch die Grundierung scheint besser zu haften. :ok:


Kleiner Warnhinweis am Rande: MACHT DAS NICHT MIT PLASTIKMINIATUREN NACH! Ich übernehme keine Haftung für zu Matsch gewordene Space Marines, Skaven oder was auch immer. ;) Da empfehle ich die gute alte Spüli-Lösung, genau wie für Resin. Abspülen, mit klarem Wasser nachspülen, gut trocknen lassen. 

 

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3. Miniatur kleben

Sekundenkleber ist das Mittel der Wahl. Leider ist das Mittel der Wahl in Tausend verschiedene Untermittel der Wahl unterteilt. Es gibt viele mögliche Lösungen, jede hat eigene Vor- und Nachteile hab ich das Gefühl. Aber zu dem was ich nutze:
Hängengeblieben bin ich bei Pattex ULTRA Gel. Das ist eine angedickte Sekundenkleberlösung, die dadurch noch eine gewisse Möglichkeit hat, auch geringe Spalte aufzufüllen. Generell habe ich mit dem gute Erfahrungen gemacht. Der Nachteil: es trocknet relativ langsam, wenn kein Wasser in der Umgebung ist (speziell z.B. frisch entfettete Metallminiaturen :klatsch: ). Da hält man seine Teile auch schon mal für 60 Sekunden zusammen. Zum Kleben nutze ich einen Zahnstocher - damit kann man etwas leichter dosieren als mit der nervig dicken "Kanüle".

 

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Aber: auf der Suche nach einer "Haftoptimierung" habe ich in den Weiten des Internets einen tollen Hinweis gefunden: Küchenpapier! Nein, ich klebe keine ganzen Papiere da rein, aber was wirklich hilft sind kleine, einlagige Fetzen an Zellstoff, die man zuvor in die Klebegegenseite (z.B. die Aufnahme für ein Gelenk) drückt, oder direkt vor dem zusammendrücken in den Klebepunkt legt. Aber nicht zu lange warten, dann wird es hart und das Teil steht ab.


Wo liegen die Vorteile?
A) es reduziert die Klebezeit DEUTLICHST. Statt 30 - 60 Sekunden zum "fällt nicht mehr von selber ab" kann ich die Teile nun andrücken, 5 Sekunden warten, loslassen.
B) Die Teile halten besser. Wahrscheinlich dadurch, dass sie schneller kleben (keine Zeit sich von selbst langsam zu lösen oder durch zittern gelöst zu werden), und da der Zellstoff die Haftflächen miteinander verbindet (bessere Kontaktfläche durch das weiche Material als Zwischenschicht). Zusätzlich bringt es vielleicht noch ein bisschen Elastizität rein, die nie schlecht ist bei einer Klebeverbindung.


Nach dem Kleben empfehle ich eine Weile zu warten (24h?) bis der Kleber wirklich durchgehärtet ist.

Der Ergänzung halber möchte ich den Army-Painter Sekundenkleber erwähnen, der zwar sehr flüssig ist, aber hervorragend schnell klebt. Das wär wohl das zweite Produkt meiner Wahl. :ok:

 

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Zum Thema Ausblühungen: zu große Klebemengen, die unter Ausschluss von Luft, bzw. bei eingeschränkter Belüftung trocknen, hinterlassen gerne weiße Ausblühungen. Ich habe noch keinen Sekundenkleber gefunden, der diese nicht hatte. Meist hilft es aber, die richtige Menge Kleber zu nehmen (nicht zu viel) und sie nicht für geschlossene Bereiche zu verwenden (z.B. um ein Inlay in eine Base zu kleben). Darum verwende ich für das Einkleben in Bases auch Holzleim.

 

4. Miniatur "spachteln"

Passgenauigkeit ist ein Thema dass viele beschäftigt. Wer kennt sie nicht, die tollste Miniatur, die beim Zusammenbau dann plötzlich überall hässliche Löcher zwischen den Teilen hat:kotz: . Green Stuff war leider nie mein Freund :nono2:   , und Milliput gefällt mir vom Finish nicht, wobei ich die Spezialsorten nie getestet habe.
Hier nutze ich inzwischen Vallejo Plastic Putty. Aus der Flasche lässt sich das für ca. 1 Minute gut verarbeiten. Zahnstocher und Zahnarzttools sind hier die idealen Begleiter zum Verteilen der Paste. Ich lass das dann leicht antrocknen (ca. 1 Minute), und "rubbel" den Rest dann wieder mit einem sauberen Zahnstocher oder Tool ab. Die geflickte Fläche sollte dabei nach Möglichkeit nur "glatt" zwischen den Kanten überstrichen werden.
Große Flächen sollte man mehrfach behandeln, da das Material einen gewissen Schrumpffaktor aufweist und so kleine Vertiefungen bildet. Aus genau dem Grund würde ich auch von einer Verdünnung des Puttys mit Wasser abraten, da die Masse dann mMn zu unberechenbar als Kit wird.

 

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5. Miniatur grundieren

Nach dem Kleben, Ausbessern und Trocknen kommt die Miniatur bei mir auf einen Sektkorken mit Patafix. Den verlässt sie dann erst nach der Bemalung (oder zum zwischendrin Spielen).

 

Ich habe sonst immer mit Games Workshop Spray grundiert. Inzwischen bin ich bei Vallejo SURFACE PRIMER BLACK / WHITE hängen geblieben. Zum Gamesworkshop-Produkt zeigt es erhöhte Abriebfestigkeit, und die GW-Grundierung platzt beim verbiegen von Metall extrem schnell in dicken Schichten ab. Allerdings ist es ja auch ein ganz anderes Produkt (Spraydose vs. Airbrush).


Ich grundiere grundsätzlich schwarz, dann weiß.

Das Schwarz bedeckt die ganze Miniatur, und das lasse ich dann erst einmal handfest trocknen (falls man mal ein bisschen nasse Oberflächen erzeugt hat. Ist mir noch nicht negativ aufgefallen, sofern mans nicht übertreibt).
Im Anschluss grundiere ich dann weiß als Nebel. Kurze Farbstöße von unten (ca. 45° zur Standachse), einmal um die Miniatur herum (min. je 90°-Drehung). Dann ca. 45° von Oben zur Standachse, wieder aus allen Seiten (gerne auch min. jede 45°-Drehung). Hier dann mehr als von unten, um den Lichteffekt von oben zu erzeugen. Bitte nicht zu nah heranmit der Düse beim Weiß-Grundieren.

 

ACHTUNG: Für alle Leute, die ihre Miniatur NACH dem Grundieren noch mit Sandpapier schleifen wollen: das ist mit den Grundierungen NICHT möglich! Das Material erzeugt eine leicht "gummiartige" Oberfläche, die bei Beschädigung abrubbelt und eine Kante hinterlässt. Hierfür ist sie definitiv nicht geeignet.

 

Die Grundierung wird zusätzlich erst nach langer Aushärtezeit wirklich hart. Ich empfehle die Miniaturen daher für min. 24h nach dem Grundieren nicht anzufassen oder zu bemalen. Nur dann erreicht ihr eine gute Haftkraft für das spätere (Über-)Leben der Figur inkl. Bemalung. :)

 

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In Zukunft möchte ich die neue Linie von Vallejo mit dem Zusatz "MECHA" ausprobieren. Die soll besonders Widerstandsfähig sein und gleichzeitig nicht ganz so gummiartig im Finish trocknen. Ich lass euch wissen, wenn ich hierzu mal etwas probiert habe. :) Momentan habe ich jedenfalls das Vallejo MECHA VARNISH von einem Freund empfohlen und ausgeliehen bekommen, das ich jetzt einmal getestet habe. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt: 

 

 

7. Versiegeln (ja, 6. fehlt. Das ist bemalen. Das behandele ich hier nicht :P )

Bisher habe ich meine Miniaturen nicht versiegelt. Ich mag nicht wenn sich die Farben ändern, und ich hatte mit meiner letzten Grundierung nicht das Gefühl, dass die Miniaturen bei "normaler" Beanspruch (keine Fingernägel) leiden.
Wie geschrieben wurde mir Mecha Varnish empfohlen (und gezeigt) und ich fand das Finish schick. Bei einigen wenigen meiner Miniaturen bleibt manchmal von den Verdünnungen (oder schlecht geschütteltem Shade :rolleyes: ) ein Glanz übrig, dessen Eliminierung mir schon gefallen würde. Drum hab ichs ausprobiert:

 

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Der Glanz ist weg (auch bei der Base, das gefällt mir weniger, ist aber nicht dramatisch) und die Farben sehen im ersten Eindruck noch gleich aus. Zur Beanspruchung kann ich nichts sagen, da ich meine Miniaturen auch nicht für einen Test misshandele. Hier müsste ich ein Opfer besprühen und dann ausprobieren. Vielleicht ereilt Chicomeh das Schicksal bald. ;)
Bei den Bases überlege ich noch, ob ich wieder Glanzlack aufziehe. Aber das wird dann wahrscheinlich übertrieben wirken. Ein Vorteil den das Ganze hat: die Kanten der Magnetfolien stauben nicht mehr so stark zu. Sonst sammeln die aufgrund des Klebers gerne einmal Staub auf mit der Zeit, der sich kaum noch entfernen lässt.

 

Gut, viele Worte, langer Text. Ich hoffe, ich konnte euch etwas interessantes präsentieren, vielleicht hilft's ja dem einen oder anderen.


Aber ursprünglich wollte ich eine Diskussion starten: was macht ihr anders und warum? Was könnt ihr empfehlen? Findet ihr Dinge, die ihr absolut hasst oder nicht mögt, die ich hier plötzlich bevorzuge? Wie sieht euer Weg der Miniaturenvorbereitung aus?

 

Ich freu mich auf eure Kommentare. :)

 

Viele Grüße
JenoLT


 

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Wow, was ein detaillierter Bericht! Danke dafür :japan:

Ich schludere meist bei der Vorbereitung und bereue es dann beim bemalen. Ignoriere es wo es geht und arbeite nach wo ich muss.

Ich glaube aber auch das ich einen anderen Anspruch dabei habe als du ;)

 

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Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung.

 

Interessant zu lesen, dass auch andere das Waschen der Mini in dem Moment angefangen haben, als die Grundierung abblätterte (was mir zum ersten Mal bei meiner Brayhn während der Bemalung passierte). Bis auf den Aceton-Schritt mach ich es inzwischen nicht anders - ich verwende für alles Spüli-Wasser.

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Das mit dem Küchenpapier ist interessant, werde ich mal testen. Ich nehme in diesem Schritt meist einen kleinen Tropfen Holzleim (auch dosiert mit dem Zahnstocher). Also erst Sekundenkleber auf beide Seiten der Klebestellen, dann einen Minitropfen Holzleim an einer Seite dazu und zusammendrücken. Hat einen ähnlichen Effekt, denke ich.

 

Ich grundiere mittlerweile fast nur noch weiß und trage dann eine verdünnte Schicht aus braunem oder schwarzem Wash auf. So gehen weniger Details verloren, als wenn man 2 Schichten grundiert. Wobei das bei dir mit der Airbrush natürlich ne andere Geschichte ist, weil da die Grundierung dünner aufgetragen werden kann.

 

Und ich persönlich bringe grundsätzlich 2 Schichten Sprühlack zum Versiegeln auf, da ich mit meinen Minis auch viel spiele/Turniere besuche. Erst eine Schicht Glanzlack, da der härter ist als Mattlack und nach der Trocknung noch eine Nebelschicht aus Mattlack, damit der Glanz weg ist. Ich habe dadurch keine nennenswerten Farbveränderungen festgestellt. Selbst wenn, wäre mir das lieber, als wenn ich auf nem Turnier irgendwo gegenhaue und die Farbe abplatzt oder durch das ständige in die Hand nehmen die Farbe an den Kanten abgerieben wird. Aber da muss wohl jeder selber sein Für und Wider abwägen. ;)

 

Auf jeden Fall danke für die interessanten und ausführlichen Einblicke!

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Danke sehr für den großartigen Tutorial!!

Beim Küchenpapier achtest du vermutlich darauf, dass der Papierschnipsel so klein ist, dass er komplett in der Klebefuge Fuge verschwindet?

Ich verwende da oft einen kleinen Tropfen eben jenen Vallejo Plastik Putty anstatt dem Papier.

 

Die letzten gezeigten Minis haben mir auch sehr gut gefallen.

Wenn ich einen möglichen Verbesserungspunkt vorschlagen sollte, dann wären es die Haare der Amazonen.

Diese wirken noch etwas flach, mehr Kontraste und Reflexpunkte würden helfen, die einzelnen Strähnen besser zu strukturieren und einen wallenden Effekt zu erzielen.

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Ich schließe mich den Vorrednern an. Danke für das tolle Tutorial!

 

Vor allem der Sekundenkleber Tipp ist genial!

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