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Zavor

Das Erbe einer ganzen Welt

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Bestimmt für Jarn Olofson und Naltyrr T'rissaghar De Rillochard:

Während Eures Gespräches, das - von Eurem gegenseitigen Misstrauen geprägt - schleppend verläuft, wendet Ihr das eine oder andere Mal Euren Blick vom jeweiligen Gegenüber ab, um den Innenraum des Wirtshauses zu betrachten und um die anderen Gäste zu mustern. Auch beobachtet Ihr, wenn jemand Neues das Gebäude betritt.

Und tatsächlich seid Ihr nicht die einzigen Gäste dieser Einrichtung, die sich von der Bevölkerung dieser Ortschaft sichtbar abheben: Binnen weniger Minuten betreten drei Personen den Schankraum, die auch die Aufmerksamkeit der anderen Besucher mehr oder minder stark auf sich ziehen. Zunächst erreicht ein junger Mann menschlicher Herkunft die Lokalität. Seine Rassenzugehörigkeit stellt natürlich in dieser Umgebung keine Besonderheit dar, vielmehr ist es sein Erscheinungsbild, das ihn von den anderen Menschen abhebt: Obgleich auch seine Kleidung bereits etwas abgenutzt wirkt, zeugt sie immer noch von einem gewissen Stil und kündet von der Erhabenheit einer früheren Zeit. Darüber hinaus trägt er nicht die Niedergeschlagenheit der Dorfbewohner in seinen Gesichtszügen, sondern eine gewisse Gelassenheit auf den Lippen.

Kurz darauf tritt ein weiterer Mensch ein, dessen Erscheinen dazu führt, dass sich die Lautstärke, die typisch für ein Wirtshaus ist, fast verstummt, denn etliche Gäste unterbrechen ihre Gespräche, eingeschüchtert von der Statur und dem Äußeren des Mannes: Er ist stämmig und in eine Rüstung gehüllt, die die Bedrohlichkeit seines Körperbaus noch verstärkt. Die ersten Momente seiner Anwesenheit scheinen wie endlos lang wirkende Minuten zu vergehen. Doch da er nichts Böses im Schilde zu führen scheint, löst sich die Stimmung langsam wieder und das Rauschen, das das Stimmengewirr ergibt, setzt wieder ein.

Fast wäre ein weiterer Besucher des Wirtshauses in der entstandenen Verwirrung untergegangen. Doch die rassentypische Statur des Zwerges verhindert, dass sein Erscheinen gar nicht auffällt, obgleich er erst zum Vorschein kommt, als er sich erfolgreich an der hünenhaften Statur des Menschen vorbei gemogelt hat. Besonders auffällig ist das kurz geschnittene Haar sowie der fehlende Vollbart, der für einen Zwergen eigentlich typisch ist.

Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Trotz der zahlreichen Situationen, in denen Du Deinen Geist mit dem Deines treuen Begleiters verschmolzen hast, ist es jedes Mal wieder ein unvergleichliches Erlebnis. Den Wind zu spüren, durch den die Schwingen schneiden, den Rausch der Höhe zu fühlen, den Dein gefiederter Freund an Dich weitergibt - all das ist mit Worten kaum zu beschreiben. Schlussendlich bist auch Du lediglich ein erdgebundenes Wesen, dem die Erfahrungen einer fliegenden Kreatur fehlen. Aber Deine Magie kann Dir zumindest einen Eindruck vermitteln, den Du jedes Mal wieder genießt.

Der Spähflug des Raben dauert einen Moment, bevor sich in sein Blickfeld eine Abweichung zu all den Baumkronen schiebt: Mit dem gestochen scharfen Blick des Vogels kann eine kleinere Siedlung erspäht werden, die zudem über einige Beleuchtungen verfügt, also offensichtlich bewohnt ist.

Als der Rabe höher steigt, um für sich einen besseren Überblick zu erhalten, verlierst Du die Kontrolle über die geistige Verschmelzung. Als Dein Bewusstsein sich wieder in Deinem eigenen Körper manifestiert, nimmst Du Dir ein paar Momente, um wieder klar im Kopf zu werden. Diese Art der Magie wird noch einige Übungen brauchen, dessen bist Du Dir bewusst. Bevor Du wieder aufstehst, lässt Du die Bilder, die Dein Rabe in Deinen Geist projiziert hat, Revue passieren: Der Entfernung zu der Siedlung zu urteilen, könnte es ein bis zwei Stunden dauern, bis Du dort eingetroffen bist.

In Anbetracht des Mondstandes, der sich immer mehr seinem Höhepunkt nähert, könnte Deine Ankunft die Bewohner im Schlaf überraschen. Und bei den Reaktionen, die die meisten Menschen auf einen Ork wie Dich zeigen, könnte dies zu unangenehmen Konsequenzen führen. Auf der anderen Seite könnte das Dorf über einen Ort verfügen, an dem Du zumindest rasten kannst - ein Wirtshaus oder Gasthaus, wie derartige Gebäude genannt werden. Und dort wärest Du auf jeden Fall sicherer als im Wald, wie Dir nicht zuletzt die Begegnung mit dem Wegelagerer vor wenigen Minuten gezeigt hat.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Auf den ersten Blick kannst Du nichts entdecken, was dazu geführt hat, dass sich an diesem Ort so viele Menschen versammelt haben. Viele von ihnen unterhalten sich mit einander und manche sitzen einfach nur auf einem zweckmäßigen Stuhl-Ersatz wie einer Kiste, einem Fass oder einem Heuballen. Das Wirtshaus, vor dem sich diese Menschen befinden, scheint - zumindest zu vorangegangener Stunde - der Lebensmittelpunkt dieser Siedlung zu sein. Allerdings scheint sich nicht jeder der Bewohner die Getränke leisten zu können, weswegen auch der Platz und die Gassen vor dem Gebäude rege in Beschlag genommen werden.

Nachdem Du Dich vergewissert hast, dass Brutus auch sicher genug angebunden wurde, machst Du Dich auf, das Wirtshaus zu betreten. Als Du eintrittst, schlägt Dir die verbrauchte Luft entgegen, die ein Sammelsurium aus Schweiß, Wärme und Alkoholgeruch ist - also das, was man von einer Lokalität wie dieser in einer Siedlung wie dieser erwarten kann. Du versuchst Dir einen Überblick zu verschaffen und erstaunlicherweise ist der Schankraum größer, als Du vermutet hast. Weniger überraschend ist natürlich die Spannbreite der Gäste - insbesondere, wenn man den mangelnden Reichtum der Bewohner bedenkt. Allerdings wirst Du auch auf zwei Gestalten aufmerksam, die zu diesem Ort nicht so recht passen wollen: Zum Einen sitzt dort ein Zwerg. Erst auf den zweiten Blick - der Beleuchtung geschuldet - erkennst Du in ihm den Vertreter seiner Rasse wieder, dem Du vor dem Gasthaus begegnet bist. Ihm gegenüber sitzt eine schlanke Gestalt, die wie ein Elf auszusehen scheint. Deine Begegnungen mit Mitgliedern dieser Rasse waren bisher nicht allzu zahlreich, aber seine Hautfarbe dürfte ein Hinweis darauf sein, dass es sich bei ihm um einen Schattenelfen handelt.

Bevor Du jedoch Deine nächste Handlung ausführen kannst, verändert sich die Stimmung um Dich herum, denn plötzlich verstummt das allgemeine Gemurmel fast vollständig. Du kannst dafür eigentlich nicht verantwortlich gewesen sein. Aus diesem Grunde drehst Du Dich um, nachdem Dir aufgefallen ist, dass viele der Gäste an Dir vorbei auf die Tür starren, die Du vor wenigen Augenblicken selbst durchschritten hattest. Im ersten Moment erschrickst Du sogar ein wenig, denn hinter Dir hat ein Mann das Wirtshaus betreten, der einen beunruhigenden Eindruck hinterlässt: Hoch gewachsen und in eine dunkle Rüstung gewandet erscheint der neue Besucher wie eine Art Raubritter.

Wie die anderen Gäste auch bist Du ein wenig paralysiert und wartest ab, was als nächstes geschieht. Doch der Mann scheint sich zunächst nicht als Bedrohung zu entpuppen. Als dies auch die anderen Besucher realisieren, wenden sie sich wieder ihren Gesprächspartnern oder ihren Getränken zu und auch das Gemurmel beginnt abermals einzusetzen.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn:

Als Du Dich dem Wirtshaus weiter näherst, gewinnst Du den Eindruck, dass dieser Ort eine Art Versammlungspunkt für die Bewohner dieser Siedlung darstellt. Mehrere Personen unterhalten sich mit einander und andere scheinen Entspannung zu suchen, indem sie sich auf verschiedenen Gegenständen Sitzgelegenheiten gesucht haben. Aus der Masse hervor sticht ein junger Mann, der sein kraftvoll wirkendes Pferd gerade neben einem Pony an einen dafür vorgesehenen Querbalken festbindet. Seine Kleidung unterscheidet sich von den eher ärmlichen Gewändern, die das Bild dieser Siedlung prägen. Denn obgleich auch sie schon bessere Zeiten gesehen hat, vermitteln die Kleidungsstücke den Eindruck, als gehöre ihr Träger nicht zur unteren Schicht. Ob er wohl ebenfalls ein Gast ist wie Du es bist? Vielleicht wirst Du noch die Gelegenheit erhalten, ihn zu befragen, denn auch er öffnet die Türe zum Wirtshaus und verschwindet in dessen Inneren.

Auch Du hast kurz darauf das Gebäude endgültig erreicht und öffnest die Türe, um einzutreten. Das Stimmengewirr, das in einem öffentlich zugänglichen Ort wie diesem zu vernehmen ist und das Du auch schon von außen hören konntest, verstummt urplötzlich, als Du den Schankraum betrittst und sich die Tür hinter Dir schließt. Etliche Augenpaare lasten auf Dir und fühlen sich von Deiner Erscheinung überrumpelt. Vielen Menschen in Deiner Situation wäre dies wohl sehr unangenehm gewesen, Dir jedoch bereitet es kein besonderes Unbehagen, da Dir derlei Erlebnisse schon oft widerfahren sind. Außerdem bist Du Dir Deines Erscheinungsbildes bewusst und hast aus guten Gründen kein Antlitz gewählt, das zu einem strahlenden Held gehört.

Nach und nach kehren die Besucher des Wirtshauses aus ihrer Starre zurück, da sie wohl den Eindruck gewonnen haben, dass Du keine bösen Absichten zu hegen scheinst. Du blickst Dich im Schankraum um und musterst in Ruhe die Anwesenden. Die Bewohner des Dorfes geben auch hier keinen anderen Anblick ab als im Rest der Siedlung, wenn man einmal von den Krügen vor ihnen absieht. Neben dem Mann, dem das Pferd gehört und den Du mit Deinem Auftreten ein wenig erschreckt zu haben scheinst, fällt Dir auf der anderen Seite des Raumes ein Zwerg auf, der für Dich einen ungewöhnlichen Anblick darstellt - ein Mitglied seiner Rasse hattest Du in dieser Ortschaft nicht erwartet. Ebenso wenig wie einen Schattenelfen, der ihm genau gegenüber sitzt! Dieser Ort steckt wirklich voller Überraschungen.

Kurz darauf spricht Dich eine junge Frau an, die wohl die Schankmaid zu sein scheint †“ zumindest deutet ihre Kleidung darauf hin, sowie ihr nicht unattraktives Äußeres. Auf Deinen Streifzügen hast Du die Erfahrung gemacht, dass Wirte meist ansehnliche Bedienstete unterhalten, um so mehr Kundschaft anzulocken. Und auch diese Magd verfügt über die notwendigen Reize, wie Dir nach einer kurzen Musterung auffällt. Du allerdings kennst diese Art von Trick bereits und wirst Dich davon nicht einlullen lassen.

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Du beschleunigst Deinen Schritt, um zu der Gestalt, die Du als eine Art Ritter identifiziert hast, aufzuschließen. Dies gelingt Dir recht gut, denn der gerüstete Mensch lässt sich Zeit, um auf das Wirtshaus zuzusteuern. Während Du Dich ebenfalls dem Gebäude näherst, erhältst Du den Eindruck, dass es sich hierbei um das gesellschaftliche Zentrum der Gemeinde handelt, wenn der Abend hereinbricht. Denn nicht nur aus dem Inneren des Wirtshauses ist der typische Lärm zu hören, auch vor dem Gebäude werden Unterhaltungen geführt. Allerdings vermutest Du, dass einige der Bewohner, die vor dem Gebäude stehen, es sich nicht leisten können, die Getränke im Inneren zu konsumieren und sich deswegen draußen aufhalten.

Kurz darauf betritt der hünenhafte Mann das Gebäude und Du folgst ihm kurzerhand, ohne allerdings auf Dich aufmerksam zu machen. Und so schlüpfst Du in den Innenraum, kurz bevor sich die Türe wieder schließt. Im selben Moment, als der Ritter den Raum betreten hat, verstummt allerdings das Gemurmel der anderen Gäste und alle Blicke richten sich auf den Gerüsteten. Dir ist nicht klar, wie diese Reaktion zu werten ist - sie könnte zu beiden der Alternativen passen, die das Erscheinungsbild des Mannes hergibt. Du stehst nahe des Hünen und wartest den weiteren Verlauf ab. Dieser ist allerdings nicht allzu spannend, denn schon nach kurzer Zeit wenden sich die Besuch der Schankwirtschaft wieder ihren Getränken und etwaigen Kumpanen zu. Damit wäre aber zumindest die Frage beantwortet, welche Rolle dieser Mann in der hiesigen Siedlung spielt - er ist lediglich wie Du ein Gast.

Als Du Deinen Blick durch die Reihen der Besucher streifen lässt, fällt Dir eine mehr als ungewöhnliche Kombination auf: Dort drüben sitzt ein anderer Zwerg und ihm gegenüber einer dieser zwielichtigen Schattenelfen. Während Letzterer Dir keine große Aufmerksamkeit entgegenbringt, ist es Dir nicht möglich, den Blick zu deuten, den Dir der Zwerg zuwirft. Du hast aber den Eindruck, dass er Dich fixiert hat.

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Ausbesserung

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Azhog Rabenschwinge

 

Azhog stand mit zittrigen Beinen auf und musste den Drang unterdrücken mit den Armen zu wedeln. Seine Sinne schienen plötzlich viel eingeschränkter und er kam sich wie ein Besucher ihm eigenen Körper vor. Doch langsam ließ dieses Gefühl nach und Azhog begann zu überlegen.

Sollte er Rast machen im Wald oder lieber eines dieser Gasthäuser suchen?
In der Nacht durch einen Ort laufen war eine eher schlechte Idee, aber es wäre auch von Vorteil die Nacht geschützt zu verbringen, zumal dann am nächsten Tag der Wirt schon wusste wer er war.

Doch dann entschied sich Azhog im Wald zu übernachten. Das Wetter machte ihm wenig aus und die Gefahren die entstanden wenn er nachts durch einen Ort lief waren die Sache nicht wert.

Daher suchte er sich einen möglichst geschützten Flecken um zu übernachten. Ein Baum auf dem er schlafen konnte, oder eine Kuhle zwischen Ästen, Azhog war das recht egal. Er wollte nur möglichst geschützt sein vor Wildtieren, weshalb ihm ein Schlafplatz in luftiger Höhe lieber war.

 

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Nachdem sich das Gespräch mit dem Schattenelfen recht schwierig und stockend entwickelt oder eher stagniert, 'scheinbar versteht dieser Kerl kein Wort von dem was ich sage und scheinbar ist er auch nicht mein Kontaktmann'  nimmt Jarn weitere tiefe Schlücke des menschlichen Bieres.

 

'Gestern gab es hier doch noch recht anständigen Korn, einer davon täte mir jetzt gut' etwas missmutig blickt er sich nach der Magd um, als der erste Neuankömmling das Gasthaus betritt. Interessiert mustert Jarn sowohl den etwas freundlicher wirkenden jungen Mann als auch den später eintreffenden Ritter. Sein Gegenüber scheint er zunächst einmal vergessen zu haben.

 

'Hmm, vielleicht meint Meister Igrekson einen der beiden Menschen. Die sehen schon eher als die Dörfler so aus als ob sie etwas Interessantes zu berichten wüssten. Und selbst wenn nicht, könnten sie andere lohnenswerte Informationen haben.' Gerade als Jarn die Hand heben will um den Menschen ein Zeichen zu geben betritt der bartlose Zwerg den Schankraum. 'Das...'

 

Jarns blick verfinstert sich, wie zuvor als er den Schattenelfen zum ersten Mal erblickt hatte "..beim Licht." entfährt es ihm. 'Das kann nicht sein. Meister Igrekson wird doch nicht in Kontakt mit diesem....diesem...' Jarn kam kein Wort für die schwere des Verrates dieses berüchtigten Zwerges in den Sinn. Einfach nur Verräter traf es in seinen Augen nicht ausreichend. "Koriath Brandolyn" murmelt er leise in seinen Bart und fährt mit der freien Hand und finsterem Blick zu dem Angehörigen seines Volkes durch seinen gepflegten Bart. "..niemals kann Meister Igreksson IHN gemeint haben".

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Dankbar bestelle ich auf die Frage der schönen Schankmaid hin ein Bier für mich sowie für den jungen Mann mit dem Pferd vor mir, den ich mit einem kurzen Blickaustausch informiere. Seine Kleidung ist besser als die der Dörfler. Vielleicht hat er eine interessante Geschichte zu erzählen, vielleicht hat auch er schwierige Zeiten hinter sich. Als sie anschließend an mir vorbei hinter mich schaut und mich mit einem Blick fragt, ob auch der Mann, der nach mir den Raum betreten hat, zu mir gehört, drehe ich mich um. Ein Zwerg. Ich grinse gehässig. Sein Bier soll sich dieser garantiert übermäßig reiche Knirps selbst zahlen. Ich schüttle also den Kopf, gehe zwei Schritte vom Eingang weg und spreche den jungen Mann mit einem Lächeln an.

N' Abend. Man nennt mich Schwarzdorn. Entschuldigt, falls ich Euch erschreckt habe. Beeindruckendes Pferd habt Ihr da draußen.

bearbeitet von Kommissar Trymon

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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'Was mache ich eigentlich hier? Ich trinke mit einem Zwerg, der irgend etwas über Steine und Rohstoffe faselt! Was interessiert mich so schnöder Fels!'

Naltyrr wird aus seinen Gedanken gerissen, als er die drei Gestalten erblickt: 'Was für ein Berg. Der Mann weiß, wie man sich Respekt verschafft, so wie der Aussieht. Und seine Rüstung tut ihr übriges!'. Dann fällt Naltyrr auf, wie Jarn auf den Zwerg reagiert, der hinter dem Hünen zur Tür herein kommt!

'Nun, mal schauen was der Zwerg zu erzählen hat. Vielleicht führt er zu einem kleinen Abenteuer, hinaus aus diesem trübseligen Ort um mal wieder etwas aufregendes zu erleben!'

 

"Jarn, entschuldigt mein Zögern, aber ich muss euch sagen, dass ich nichts von Steinen oder Rohstoffe verstehe! Und ich weiß wirklich nicht, wer das war, der mich angegriffen hat. Sie schienen mich zu kennen, aber ich sie nicht! Ich weiß nicht, ob ich zu viel getrunken hatte, aber ich befürchte ich bin da in etwas hinein geraten, in das ich nicht hinein geraten wollte!", Naltyrr nimmt einen tiefen Schluck von seinem Bier, sodass er den Boden des Kruges sieht und fährt fort: "Mein Krug ist leer und ihr seht so aus, als könntet ihr noch einen kräftigen Schluck vertragen! Darf ich euch noch etwas ausgeben?"

 

Wenn der Zwerg bestätigt, so bestellt er für ihn mit, andernfalls bestellt er nur ein Bier!

 

"Kennt ihr diesen Zwerg, welcher gerade zur Tür herein gekommen ist? Er sieht recht ungewöhnlich aus! Ich glaube ich habe noch nie einen Zwergen mit so einem kurzen Bart gesehen!"

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Die Entschuldigung von Naltyrr nimmt Jarn mit einem kurzen Kopfnicken zur Kenntniss. Dass der Schattenelf nichts von Steinen und Rohstoffen versteht war ihm auch klar geworden. 'Dieser Schattenelf scheint ja völlig ahnungslos durchs Leben zu schreiten' denkt er abschätzig.

 

Dann schaut er ebenfalls in seinen Krug und stellt diesen an die Tischkante  "Aber gerne, ich kann sehr gut noch einen vertragen"  dabei wandert sein Blick zurück zu dem gerade eingetretenen Zwerg. Als die Magd an den Tisch herantritt wendet der Zwerg ihr sein Gesicht zu  "Und bringt uns bitte noch 2 Korn, mein Kind." 

 

Anschließend wendet er sich wieder Naltyrr zu.  "Und das werdet ihr auch sicher nicht wieder"  bezieht er sich auf den letzten Satz des Schattenelfen. 'Was soll ich einem Schattenelfen dazu erzählen? Ein Vertreter dieses Volkes wird die schwere des Verrats niemals verstehen'. Dann fährt er fort:  "Nun, kennen ist zuviel gesagt, aber natürlich habe ich von ihm gehört. Koriath Brandolyn ist ein ... "  er sucht nach dem richtigen Wort "...Verbannter..ja Korn, das trifft es, nicht wahr?" kurz wirkt er etwas abwesend, dann festigt sich seine Stimme wieder "ein Verbannter unter den Zwergen."

bearbeitet von Delln

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Koriath Bandolyn

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Hatte sich das, relativ nahe, Gebäude zuvor noch in einer entspannenden Grauzone der Unklarheit befunden, scheint es nunmehr kaum möglich, die Natur des Gasthauses weiterhin zu ignorieren, als der Klang klirrender Gläser sich über den wandernden Zwergen her macht. Ein seltsames Gefühl der Nostalgie erfasst Koriath, als er sich der wohl recht gut besuchten Taverne nähert, Erinnerungen an eine Zeit unter Wesen, zu denen er nicht regelmäßig aufblicken musste, um ein Gespräch mit ihnen zu führen. Ein wahrer Trinker war er nie gewesen, kein Freund der unscharfen Gedanken die ihn grundsätzlich unter Einfluß des starken Zwergenbieres ereilten, während er sich doch weitaus lieber seinen Studien gewidmet hätte. Dies bedeutete jedoch nicht, dass er die Zeit unter Freunden und Verwandten nicht zu genießen wusste, zumindest vor dem .... Vorfall welcher das Leben des arkanen Gelehrten aus den Bahnen warf. Rückblickend vermisste er seine Heimat wohl, allen voran an Tagen wie diesen, an denen seine Füße schmerzen und er sich  nichts sehnlicher wünscht als einen angenehmen Ruheplatz. Irgendwann, ja so mutmaßt der Brünette, wird er zurück kehren und die Fehler der alten Zeit aus dieser Welt tilgen, gefeiert für seine Erkenntnisse, anstatt verstoßen zu sein ob seiner Ideale.

 

Nun jedoch gibt es Wichtigeres als die verbotene Heimat, bodenständigere Ziele und weit naheliegendere Bedürfnisse, deren Tilgung das Denken des Bandolyn unweigerlich in Anspruch nehmen. Der hoch gewachsene Krieger, sein persönliches Leuchtfeuer auf der Wanderung durch die Straßen des Dorfes, schien es ihm leicht zu machen, die ersten Blicke der Aufmerksamkeit von sich abzulenken. Erwies sich der vermeintliche Rittersmann doch als weitaus interessanter für die, vermutlich bereits in dem ein oder anderen Rausche gefagenen Gesellschaft, als ein simpler Zwerg mit, zugegeben fragwürdigem Bartwuchs. Umso leichter fällt es diesem auch, sich an dem gut gepanzerten Menschen vorbei zu stellen, nicht jedoch ohne das gehässige Grinsen jenes Mannes zu erhaschen, als dieser sich für einen Moment zu ihm umdreht. Ein kurzes Nicken der Anerkennung, immerhin will man das potenziell rohe Raubein ja nicht vergrämen, und schon gesellt sich Koriath mit matter Mine unter die Besucher des Schankraumes, einen etwas weiter in der Ecke stehenden Tisch anpeilend welcher, wie es sich für eine jede gute Taverne gehört, natürlich noch Platz für einen ominösen Wanderer bietet. Kaum dort angekommen, die schwermütigen Schritte sich wankelmütig über das morsche Holz ergebend, sieht sich der Gelehrte jedoch genötigt, zusammen zu fahren, als ein lautstark gegröhltes "Hey da! Zwerg!" durch den Schankraume hallt. Ein möglicher Mörder? Eine alte Rechnung, welche den nicht umbedingt beliebten Theoretiker nun endlich eingeholt hat? Vorsichtig wendet der kleine Magister seinen Blick um heraus zu finden, welche Strafe das Schicksal ihm wohl zu bieten gedenkt, als er einen Mann ausmacht, welcher stolz einen großen Humpen in die Höhe reckt. Den, zumindest für den von aktuellen Vorurteilen belasteten Koriath entsprechend wirkenden, glasig verschlagenen Augen zufolge, scheint dieser aber entweder nicht mehr in der Lage zu sein, gerade aus zu blicken, oder aber sein Zuruf gilt einem anderen Vertreter, des untersetzten Volkes. Noch weiter unterstützt wird jene These, als ein ebenso kraftvolles "Ich wette....ich wette euch kann ich unter´n Tisch saufen, ja!" aus der krankhaften Kehle erschallt, welches wohl kaum dem unbedachten Wanderer gelten kann, wie dieser sich einredet. Aufmerksam folgt Koriath dem Wink des Mannes, durchforstet den Schankraum mit gekonnter Wachsamkeit, während er versucht den Gedankengang des Trunkenen zu verfolgen, bis auch er selbst dem kräftigen Zwergen gewahr wird, welcher wohl das eigentliche Ziel der Ansprache gewesen sein muss.

 

Surreal wirkt der langbärtige Geselle, wie er dort neben einem... ja, es muss tatsächlich ein Schattenelf sein, wenn die Sinne des Brünetten ihn nicht gänzlich zu trügen sehnen, sitzt und scheinbar mehr denn nur ernste Blicke in die Richtung des Wanderers wirft. Erleichtert ob der Erkenntnis, dass ihm kein möglicher Attentäter aufgelauert ist, zugleich jedoch sonderbar neugierig ob des hassenden Antlitz seines entfernten Gegenübers, lässt sich Koriath auf einem der Stühle nieder, den stabilen Wanderstab vorsichtig neben sich gelehnt, ohne diesen jedoch aus seinem Griff zu entlassen. Der grimmige Bruder scheint durchaus ein Interesse an ihm zu haben, und nicht ohne Grund fürchtet der kaum als Held gefeierte Bandolyn zu wissen, warum dem so sein mag. Jener verdrießliche Fremde dort, ja so muss es wohl sein, weiß nur zu gut Bescheid darüber, wer und was der kurz geschorene Brünette ist, welche Tat er vollbracht und welches Laster er sich angelastet hat um aus der Gesellschaft des Erdenvolkes verbannt zu werden. Und seinem Blick zufolge, gehört er keinesfalls zu den Befürwortern des Forschers, so dieser denn überhaupt solcher Dinge verfügen sollte. "Nun..." denkt Koriath bei sich, ein freundliches, gespielt nichts ahnendes Lächeln an seinen persönlich Interessenten richtend ".... er wird wohl kaum etwas derartig Unüberlegtes tun, ohne gänzlich sicher zu sein, nicht wahr?", sich mit diesem Gedanken in eine Sicherheit wiegend, an welche selbst er nur äußerst bedingt zu glauben vermag. Schlußendlich entscheidet er sich dazu, den Zwergen etwas genauer im Auge zu behalten, falls dieser doch entscheiden sollte, dass dies der geeignete Ort ist um eine eingebildete Blutsschuld seines Volkes zu bereinigen. Doch welche Rolle mag wohl der Schattenelf spielen? Welche fragwürdige Agenda verfolgt dieses Geschöpf, dieser seltene Obsidian an dieser matten Granitküste?

 

"Erst einmal etwas zu trinken, der Rest wird sich schon ergeben mein Alter..." quittiert Koriath jedoch kurzerhand seine, sich erneut überschlagenden Überlegungen, bevor er mit einer lockenden Handbewegung versucht, irgend eine Form von Dienstpersonal auf sich aufmerksam zu machen. Der zuvor erhaschte Trunkenbold, offenkundig ein bekannter Unruhestifer in diesen Landen, wenn man die Blicke der restlichen Gäste als Hinweis nimmt, scheint sein anfängliches Interesse an dem gebotenen Wettstreit derweil bereits verloren zu haben, wenn er nicht sogar gänzlich vergessen hat, wo er sich im Augenblick befindet. In wankendem Gang, gestützt von einem seiner vermeintlichen Kumpane, torkelt dieser aus der Taverne, weit wahrscheinlicher in Anbetracht einer beträchtlichen Zechschuld an den Wirt als tatsächlicher einer Aufgabe seiner abendlichen Säufertätigkeiten....

bearbeitet von Liskit

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Robin von Strabruch

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Leicht erschrocken, dass dieser Herr in Rüstung mich anspricht, schau ich ihm aber direkt in die Augen. Nicht das dieser "Raubritter" von meinem alten Lehnsherren geschickt wurde um mich und vor allem Brutus zurück zu holen. Ich zuppele ein wenig meine Kleidung zurecht, bevor ich das Wort zur Antwort erhebe:

 

"Ja, mein Pferd ist wahrhaftig prächtig. Wohl mehr wert, als alle Pferde dieses Ortes zusammen." Mit einem leichten grinsen, warte ich auf die Reaktion meines Gegenübers, bei dem Gespräch über meinen Brutus.

 

"Mein Name ist Ro---... Ronald und ich bin nur auf der Durchreise. Aber woher kommt euer Interesse an mir, bzw. an meinem Pferd? Und zu welcher Familie gehört ihr, dass man euch die Platte tragen lässt? Ich sehe keine Wappen oder Insignien."

 

Vor allem bei letzterer Frage, schaue ich ein wenig misstrauisch auf die Reaktion meines Gegenübers. 

 

Wenn der meinen Brutus zurückholen will, muss er erst an mir vorbei! 

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Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Während Du Deine Gedanken sortierst, um Dich von den Ereignissen der vergangenen Minuten zu erholen, dringst Du in den nahen Wald ein, der sich nahe des Pfades befindet, auf dem Du seit einiger Zeit wanderst. Es stehen also genügend Bäume mit ihren Kronen zur Verfügung, auf dass Du Dir einen Schlafplatz suchen kannst.

Allerdings braucht es doch einige Versuche, um einen Baum zu finden, der eine geeignete Konstellation aus Ästen und Blattwerk bietet, damit Du Dich dort einigermaßen bequem zur Nachtruhe begeben kannst. Als Du Deinen Platz für die verbliebenen Stunden in Dunkelheit gefunden hast, dauert es nur wenige Momente, bis Du den Baumstamm hinauf geklettert bist. Einige Minuten brauchst Du allerdings noch, um eine einigermaßen bequeme Position für Dich zu finden, bevor Dich die Müdigkeit umfängt und Dich hinfort trägt.

Während Dein Körper in Ruhe versunken ist und ausruht, findet sich Dein Geist in einer geträumten Ebene wieder. Du hast allerdings nicht das Gefühl, Dich in Deinem orkischen Körper zu befinden und als Du den Kopf zur Seite neigst, wirst Du des schwarzen Gefieders Deines treuen Begleiters gewahr. Die kürzlich durchgeführte Verbindung mit dem Raben hat wohl seine Spuren in Deinem Bewusstsein hinterlassen. Ohne groß darüber nachdenken zu können, bemerkst Du, wie der Körper, in dessen „Inneren†œ Du Dich befindest, sich in die Lüfte erhebt. Unter Dir siehst Du einen Wald, über den der Rabe segelt. Aber im Gegensatz zu dem realen Gegenstück, in dem sich Dein eigener Körper gerade befindet, ist dieser nicht in die Dunkelheit der Nacht gehüllt, sondern von der Helligkeit des Tages umgeben.

Wie auch es zu diesem Zustand gekommen sein mag, so genießt Du doch die Perspektive und lässt den Raben gewähren. Einige Augenblicke später senkt sich dessen Flug und er peilt eine Lichtung inmitten des Waldes an. Als er diese erreicht, setzt er sich auf einen Stein, der sich in der Nähe eines kleinen Baches, der die Lichtung längsseits durchquert, befindet. Im nächsten Moment kommt ein hoch gewachsener und prächtig anzusehender Hirsch aus dem Unterholz des Waldes hervor und kommt auf Dich - beziehungsweise den Raben - zu. Das gefiederte Tier weicht nicht zurück. Als der Hirsch rund einen Meter vor dem Stein stehen bleibt, fixiert es die Augen des Raben. Nein, Du hast sogar den Eindruck, dass er Dich direkt ansieht! Im nächsten Moment öffnet der Hirsch sein Maul und spricht mit Dir verständlicher, klarer Stimme: "Bist Du Dir wirklich sicher in dem, was Du tust, Azhog?" Dir kommt die Stimme bekannt vor, aber Du weißt nicht, woher.

Bestimmt für Jarn Olofson:

Es fällt Dir im Moment schwer, auszuwählen, wem Du Deine Aufmerksamkeit zukommen lassen sollst: Dir gegenüber sitzt immer noch Dein Gesprächspartner. Dem bisherigen Verlauf Eurer Bekanntschaft nach wäre es sicherlich sinnvoller, sich ihm zuzuwenden. Und obgleich es sich auch weiterhin nur um einen Schattenelfen handelt, so solltest Du den Anschein der Höflichkeit zumindest wahren.

Auf der anderen Seite ist da dieser besondere Zwerg, der in allen Städten unter den Bergen bekannt ist. Als Du diesen beobachtest, erkennst Du, dass er Dich ebenfalls bemerkt hat. Und Du bist Dir ziemlich sicher, dass er Dir Deine Überraschung über sein Auftauchen angemerkt hat. Denn schlussendlich dürfte es niemandem in Deiner Situation schwer fallen, diese Emotion zu überspielen. Bisher lässt sich jedoch noch nicht erahnen, was Koriath Brandolyn vorhat, geschweige denn, was ihn an diesen Ort gebracht hat. Der andere Zwerg bleibt zunächst für sich und ordert ein Getränk, soweit Du das beobachten kannst.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn:

Dein Gegenüber scheint ein wenig nervös zu sein. Er versucht dies zwar so gut es möglich ist zu überspielen, aber Deine erworbene Menschenkenntnis lässt Dich seine Bemühungen durchschauen. Was es damit auf sich hat, weißt Du natürlich nicht. Aber gerade Du kannst nachvollziehen, dass jeder seine Geheimnisse hat und hier und da zu Maskeraden neigt, weswegen Dich diese Situation nicht sonderlich in Aufregung versetzt.

Stattdessen verfestigt sich bei Dir der Eindruck, dass es nicht sehr sinnvoll ist, mitten im Schankraum zu stehen, kurz vor der Eingangstür.

Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard:

Dass Dir Dein Gesprächspartner nur noch einen kümmerlichen Rest seiner Aufmerksamkeit zuteil werden lässt, hast Du natürlich schnell bemerkt, zumal der Zwerg, der Dir gegenüber sitzt, seit der Ankunft seines Rassengenossens fast nur noch diesen im Blick hat. Und obgleich dieses Verhalten von wenig Höflichkeit zeugt, verärgert es Dich weniger, als es vermutlich sollte. Es handelt sich hierbei um einen Zwerg - und Deinen Erfahrungen nach gehört Etikette nicht zu den Stärken dieser Wesen.

Dennoch lauschst Du den Worten von Jarn Olofson mit Interesse. Ob diese Informationen aus der Situation heraus unbedacht ausgesprochen wurden oder nicht - uninteressant sind sie auf keinen Fall. Ein verbannter Zwerg? Das erklärt auf jeden Fall die Reaktion Deines Gesprächspartners. Der Verbannte indes, von Jarn als Koriath Brandolyn identifiziert, verhält sich erst einmal unauffällig und ordert lediglich ein Getränk.

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Nach ein paar erfolglosen Versuchen kannst Du die Schankmaid auf Dich aufmerksam machen und nutzt die Münze, die Du beim Eintritt in die Stadt erhalten hast, dazu, ein Bier zu ordern. Natürlich verfügt das menschliche Gebräu nicht über die Qualität zwergischer Erzeugnisse, aber auf Deinen Reisen hast Du die Erfahrung gemacht, dass es die notwendigen Bedürfnisse durchaus zu stillen vermag.

Anschließend lässt Du Deinen Blick durch die Taverne schweifen: Der andere Zwerg schaut immer wieder mit dem bereits bekannten Gesichtsausdruck in Deine Richtung und der Schattenelf tut es ihm ab und an gleich, wenn das Gespräch der beiden es zulässt. Inmitten des Schankraums stehen die beiden Menschen, die das Gebäude vor Dir betreten haben und sich nun ebenfalls in einem Gespräch befinden.

Außer dem anderen Zwerg scheint niemand sonst auf Dich Acht zu geben. Allerdings hat es auch seine Vorteile, nicht sofort jedermanns Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wie Dir die vergangenen Zeiten bereits verdeutlicht haben.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Es ist schwer, zu durchschauen, was es mit Deinem Gesprächspartner auf sich hat, obgleich sein Erscheinungsbild ohne Frage einschüchtern ist. Stattdessen verfestigt sich bei Dir der Eindruck, dass es nicht sehr sinnvoll ist, mitten im Schankraum zu stehen, kurz vor der Eingangstür.

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Azhog Rabenschwinge

 

Azhog hat im Zuge seiner Ausbildung bereits Erfahrungen mit Träumen und Geistreisen gemacht. Es war üblich Substanzen und Kräuter einzunehmen um in Trance zu kommen. Dazu kam eben seine besondere Beziehung zu einem gewissen Raben. Allerdings fühlt sich diese Begegnung wie eine krude Mischung aus Traum und Wirklichkeit an, wobei ihm jederzeit bewusst ist dass er träumt.

Doch etwas war eben seltsam und Azhog beschließt ohne zu zögern sich auf den Traum einzulassen.

"Nichts ist jemals sicher, aber ich muss es tun. Für mich, für mein Volk."

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Hannes Schwarzdorn

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"Ihr könnt wirklich stolz auf euer Pferd sein. Verzeiht mir, wenn ich euch zu nahe getreten bin, ich war nur überrascht, ein solch edles Tier in einem Dorf zu sehen."

Seine zweite Frage ist mir ein wenig unangenehm und ich nutze eine Antwort, die sich schon an unzähligen Lagerfeuern, Wirtshaustischen und Kaminen bei diesem Thema bewährt hat.

"Was meine Familie angeht, glaube ich nicht, das ihr wirklich gewillt seid, einen derart großen Teil eurer Lebenszeit zu verschwenden um die passende Geschichte zu hören. Um es kurz zu machen: Mein altes Leben wurde durch die Hand des Schicksals gewendet und nun stehe ich hier ohne Wappen und mit einem dreckigen Mantel über den Schultern. Kommt, lasst uns Platz nehmen. Im Stehen spricht es sich nicht gut."

Ich warte auf die Reaktion Ronalds und lasse währenddessen meinen Blick kurz durch den Raum schweifen. Alle Tische sind zumindest teilweise besetzt und von der Reaktion des Händlers ausgehend wird keiner der Dörfler erfreut sein, mich an seinem Tisch begrüßen zu müssen. Nur ein Tisch sticht aus der Masse hervor - Der Tisch mit dem seltsamen Gespann aus Zwerg und Schattenelf. Der Zwerg wirkt nicht gerade einladend, auch wenn er überrascht in meine Richtung starrt. Mit etwas Pech hat er mich erkannt, vielleicht überrascht ihn aber auch etwas ganz anderes. Ich beschließe uns, sollte der junge Mann einwilligen, zu den Bauern an den Tisch neben Zwerg und Elf zu setzen. Von dort sollte mir kein Wort der beiden entgehen.

 

 

 

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Robin von Strabruch

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Ich lache kurz auf, als ich höre, dass dieser "Ritter" einer ohne Wappen ist. Entweder bin ich jetzt völlig am Arsch. Oder wir sind uns gar nicht so fern im Geiste, bzw. im Schicksal.

 

"Na denn! Lasst uns hinsetzen. Mein Brutus hätte euch eh nicht getragen, Herr... Schwarzdorn war richtig, oder?"

 

Ich zeige auf den Platz mit den Bauern, neben dem Zwerg und dem Elfen.

 

"Scheint eine gute Wahl zu sein. Und vielleicht sollte ich gleich bei einem Bierchen noch etwas klar stellen. Wer sich so kleidet, hat wahrscheinlich auch etwas übrig für jemanden der sich so kleidet?" 

Bei diesen Worten zeige ich an mir herunter und schaue Hannes fragend an. 

 

"Aber lasst uns erst einmal setzen. Eine sehr gute Wahl mit dem Tisch Herr... Schwarzdorn, richtig?"

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Gedankenverloren streicht Naltyrr über den Rand seines Bierkrugs: "Das Exil ist nicht immer die schlechteste Wahl, manchmal muss man sich von seinem Volk lossagen. Ich bereue diesen Schritt nicht, aber was soll ich jetzt tun? Der Zwerg scheint wohl auch kein Interesse an meiner Gesellschaft zu haben. Die ganze Zeit starrt er nur auf auf den verbannten Zwerg!"

 

Naltyrr wollte sich gerade erheben und dem Zwerg lebewohl sagen, als ihm ein weiterer Gedanke durch den Kopf ging: "Aber würde ich anders reagieren, wenn ich plötzlich einen mir bekannten Schattenelf durch die Türe laufen sehe? Ich denke ich sollte mich etwas in Geduld üben und Jarn noch eine Chance geben!"

 

"Verzeiht meine Frage, aber es scheint, dass ihr sehr interessiert seit an diesem Zwerg? Was hat er angestellt, das er ins Exil geschickt wurde?"

 

Nachdem Jarn ihm geantwortet hat, erzählt Naltyrr von seiner eigenen Vergangenheit: "Ihr müsst wissen, auch ich bin in gewisser Art und Weise verbannt worden. Doch wällte ich mein Schicksal selbst, denn ich habe mich von meiner Familie und meinem Volk los gesagt. Das Leben, das ich führte, war nicht das leben, welches ich wollte und ich will der Welt zeigen, das nicht alle Schattenelfen gleich sind. So wie es in jedem Volk Individuen gibt, was man an eurem Bekannten unschwer erkennen kann!"

bearbeitet von LastKnight

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---Jarn Olofson---

Jarn scheint in Gedanken zu sein, bis die Frage des Schattenelfen und die Rückkehr der Schankmagd mit 2 Korn ihn wachrütteln. Bevor er zu einer Antwort ansetzt kippt er sich den ersten der Schnäpse die Kehle hinunter und stellt den kleinen Krug wieder auf das Tablett der Magd "Habt Dank mein Kind". Am zweiten Krug nippt er kurz und er scheint es zu genießen, wie der kleine Schluck seine Speiseröhre hinabrinnt. dann sortiert er seine Gedanken 'ich hätte mich nicht so aus der Ruhe bringen lassen sollen' und schaut auf zu Naltyrr.

 

Mit einem Lächeln schaut er auf zu dem Schattenelfen und winkt ab "Ach, das weiß ich gar nicht so genau, aber jeder Zwerg, der den heimatlichen Stollen nicht schon zu lange fern geblieben ist weiß, dass der Zwerg-ohne-Bart ein Verstoßener ist. Und da diese Strafe so selten ausgesprochen wird ist dieser Zwerg schon fast eine Legende" Jarn lacht plötzlich sehr laut auf. "Beim Licht, das ist er wirklich." Kurz blickt er auf, als die beiden, aus dem Einheitsbrei der Dörfler herausragenden, Menschen sich am Nachbartisch niederlassen.

 

Danach richtet er seine Aufmerksamkeit auf seinen Gesprächspartner und lauscht interessiert. Beim letzten Satz des Schattenelfen wirkt er kurz nachdenklich 'da ist vielleicht etwas Wahres dran, Mensch Korn, ein Schattenelfe und Wahrheit, seltsame Zeiten.' Der Zwerg nippt erneut an seinem Schnaps, runzelt die Stirn und blickt zu dem Elfen. "Verzeiht, wolltet ihr auch Einen?" (Je nach Antwort des Elfen ordert er noch 1 oder 2 Korn bei der Magd). Dann richtet er das Wort erneut an Naltyrr: "Berichtet doch von dem Leben, dass ihr wolltet. Habt ihr es gefunden?" 

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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"Nun Korn ist nicht gerade mein liebstes Getränk, aber ich sollte aus Höflichkeit das Angebot annehmen!", denkt sich Naltyrr und antwortet: "Ja gerne. Habt dank für das Angebot!"

Wenn der Korn geliefert wird hebt er sein Glas und schaut Jarn an: "Auf das uns unsere Wege, wohin sie auch führen mögen, uns zum dem Ziel bringen, welches wir erstreben!" Daraufhin kippt Naltyrr seinen Korn herunter, woraufhin er ein kurzes schütteln unterdrücken muss, welches ihm wegen des Schnappses durch den Körper fährt.

"Nun ich habe mich aufgemacht von meiner Heimat, wenn ich sie den Heimat nennen soll, um die Welt zu erkunden und um ein Zuhause zu finden, welches nicht von Hass und Intrige durchwachsen ist. Dabei hoffe ich Freunde auf dem Weg zu finden und mich durch meine Taten auszuzeichnen. Damit auch andere Völker sehen, dass nicht alle Schattenelfen aus dem gleichen schwarzen Holz geschnitzt sind! Wer weiß, vielleicht wachsen ja irgendwann die Völker mehr zusammen!"

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Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Es vergehen einige Momente, bis der Hirsch auf Deine Antwort reagiert. Zunächst schaut er Dich weiterhin mit seinen durchdringenden Blicken an, als wolle er Dich hypnotisieren oder Deinen Willen brechen. Weiterhin versuchst Du Dich zu erinnern, woher Du die Stimme kennst, die aus der Kehle des Vierbeiners an Dein Gehör drang. Doch noch immer erweist sich Dein Gedächtnis in diesem Fall als hilflos.

Aus diesen Gedanken wirst Du jedoch alsbald gerissen, als der Hirsch erneut zu sprechen beginnt. Doch es ist nicht mehr der ruhige, gelassene, fast schon freundschaftliche Tonfall. Er wurde ersetzt von einem angriffslustigen, bissigen Gegenstück, das Dir entgegen geschmettert wird: "Dein Volk wird untergehen! Zertrampelt, niedergestreckt, aufgespießt! Und du wirst das erste Opfer sein!"

Im nächsten Moment bäumt sich der Hirsch auf und macht einen Satz auf den Raben zu, in dessen Körper sich Dein Bewusstsein gerade aufhält. Als das Geweih dem Sitzplatz des Vogels gefährlich nahe kommt, springt dieser zurück und breitet seine Flügel aus, um sich in der Luft zu halten. Der Hirsch, der nun wieder einen Meter entfernt ist, hat indes den Großteil seiner Ähnlichkeit mit diesen edlen Geschöpfen verloren: Zwar erinnert die Statur und das Geweih noch an das Wesen der Kreatur, doch das Äußere wirkt wie das eines bösartigen Geistes: Pechschwarzes Fell bedeckt den Körper und aus den Nüstern stoßen kleine schwarze Wolken empor. Die Augen glühen in einem markanten Rot und ein dunkler Schimmer umrankt die Verästlungen des Geweihs.

Während sich der Rabe in der Luft befindet, hast Du den Eindruck, dass Du nun die Kontrolle über den Körper des Vogels übernommen hast. Und tatsächlich weicht der Rabe noch etwas weiter zurück, als Du diesen Impuls auslöst.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn, Robin von Strabruch, Naltyrr T'rissaghar De Rillochard, Jarn Olofson und Koriath Bandolyn:

Ein Knall unterbricht das allgemeine Gemurmel und die Gespräche im Schankraum. Etwas ist gerade gegen die Außenwand des Wirtshauses gestoßen. Der Schlag klingt dumpf und da kein Unwetter herrscht, wendet jedermann seinen Blick auf die Wand, in der auch die Eingangstür eingehängt ist. Stille tritt ein und selbst die bereits angetrunkenen Besucher halten inne, um abzuwarten, was geschieht. Zunächst allerdings passiert nichts. Vielleicht hat jemand achtlos oder aus Wut heraus einen Stein gegen die Außenwand geworfen? Vielleicht ist etwas, das zuvor irgendwo angelehnt war, gegen das Holz des Gebäudes gestoßen?

Als sich die meisten Gäste wieder ihrem Gesprächspartner oder dem Getränk vor ihnen widmen wollen, wird die Tür geöffnet. Langsam. So, als wolle die Person, die auf der anderen Seite den Türknauf in Händen hält, sich erst einmal vergewissern, ob die Luft rein ist. Als das Gemurmel der Gespräche wieder einzusetzen beginnt, betritt ein Mann das Gebäude. Sein Zustand wirkt allerdings in irgendeiner Form beeinträchtigt, denn er schleift mit seiner Flanke an der Tür entlang, während er eintritt. Im ersten Moment könnte man ihn für einen Betrunkenen halten, aber normalerweise verlassen Besucher eine solche Lokalität in diesem Zustand, anstatt sie so zu betreten.

Der Mann sieht arg mitgenommen aus. Zumindest suggeriert dies seine Kleidung, denn sie ist voller Dreck und an etlichen Stellen zerrissen. Zunächst verdeckt ein Hut sein Gesicht, das nach unten blickt. Als er im Innenraum steht, die Tür halb geöffnet, und sich an eben jener fest hält, blickt er auf und sieht sich um. Diejenigen, die den Blick von dem neuerlichen Besucher nicht abgewandt hatten, erkennen schnell, dass dieser Mann nicht betrunken, sondern verletzt ist: Blutspuren zeichnen sein Gesicht und seine Augen zucken voller Hektik.

Plötzlich schreit er auf: "Jarn! Jarn Olofson! Endlich!" Er löst seine Hand von der Tür und beginnt, auf einen Zwergen zuzustapfen, der in einer der hinteren Ecken des Schankraumes sitzt. Doch weit kommt der unbekannte Mann nicht mehr, denn nur zwei Schritte später stürzt er zu Boden und bleibt dort regungslos liegen. Schnell ist klar, wie es dazu kam: Aus seinem Rücken ragt ein mit Blut besudelter Dolch hervor.

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Robin von Strabruch

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Ich eile zu dem Verwundeten und versuche ihn, bzw. seinen Kopf zu stützen und ihn wach zu halten und rufe auf dem Weg zu ihm:

 

"Ein Medicus! So holt doch wer einen Medicus! Herr Schwarzdorn! Helft mir!"

 

Ich versuche so behutsam wie möglich seinen Körper zu bewegen, damit der Dolch keinen weiteren Schaden anrichtet. Den Dolch einfach hinaus zu ziehen, wage ich zur Zeit noch nicht, bis ich weitere Reaktionen bemerke. 

bearbeitet von Zaknitsch

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Azhog Rabenschwinge

 

"Woher kenne ich diese Stimme?"

"Ist das Traum, Wirklichkeit, beides zusammen oder nichts davon? Ein Omen?"

"Was will der Hirsch von mir?"

Fragen, so schnell wie nur Gedanken sein können und so wichtig diese Blitzlichter auch sein mögen zersplittern angesichts der Wandlung des gerade noch so edlen Tieres. Vom edlen Tier und Pflanzenfresser zum wilden Prädator in eben wenigen Augenblicken.

Azhogs Instinkte übernehmen wieder und erst verspätet begreift er plötzlich, dass er völlige Kontrolle über den Raben bekommen hat.

Ob es nun sein Traum-Ich ist oder etwas ganz anderes, auch diese Fragen stellen sich momentan nicht. Dort ist ein Gegner und fast schon Instinktiv reagiert Azhog darauf. Traum oder nicht Traum, ein direkter Angriff als "Rabe" wäre selbstmörderisch, doch Azhog hat auch andere Waffen - und diese zudem aus einer momentan unangreifbaren Position. Selbst die Frage ob das überhaupt möglich ist stellt sich Azhog nicht, er konzentriert einfach seinen Willen und ist überzeugt davon dass dieser in dieser Traumwelt, die vermutlich wie alle Traumwelten vornehmlich auf dem Willen basiert seine Gabe eher noch stärker ist als in der Realität.

Er stellt sich Ranken vor, dornengespickt, die aus der Erde brechen. Keine kleinen Pflänzchen wie bei dem Räuber, sondern mörderische Flora eines ausgesprochen karnivoren Typs. Das Bild ins Azhogs Geist zeigt armdicke Ranken die den Hirsch umschlingen, dolchartige Dornen die sich in dessen Fell bohren und wie langsam von dem Gewicht zu Boden gezogen wird.

Dann entfesselt Azhog seine angestaute Konzentration mit aller Kraft und harrt der Dinge die da kommen mögen.

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---Jarn Olofson---

 

Jarn hebt das Glas dem Elfen entgegen und nickt ihm zu. Dann kippt er sich ebenfalls den Schnaps hinunter. Er schaut wieder zu dem Elfen auf und sieht noch, leicht amüsiert, wie Naltyrr sich schüttelt. "Gut gesprochen" 'für einen Schattenelfen'. Das letzte spricht er nicht laut aus, kann den Gedanken aber auch nicht aus dem Kopf verbannen.

Dann wirft er nochmals einen verstohlenen Blick auf Brandolyn um sich anschließend wieder Naltyrr zuzuwenden, wenn dieser zu sprechen beginnt.

 

 

Als der Neuankömmling durch die Tür hinein kommt schaut Jarn interessiert auf 'vielleicht kommt da ja mein Kontakt' kurz mustert er den Mann 'nein, scheinbar nur ein Bettler' gerade will er sich wieder seinem Gesprächspartner zuwenden. Als der Neue aufblickt und man die Wunden in dessen Gesicht erkennen kann. Dann kommt der Verwundete auch schon näher und ruft den Namen des Zwerges. Jarn springt auf und schlägt leicht gegen den Tisch, doch sofort sammelt er sich und macht den ersten Schritt auf den Mann zu als dieser schon zu Boden geht.

Der junge Mensch neben ihm scheint gute Instinkte zu haben denn Jarn erreicht erst kurz nach ihm den scheinbar bewusstlosen und geht neben ihm auf die Knie, mustert das Gesicht des Fremden und wendet sich dann dem restlichen Körper zu auf der Suche nach einer Wunde, als sein Blick auf den Dolch fällt, den er ebenfalls schnell mustert. Dann geht er Robin zur Hand.

"So tut doch etwas, Mann." Dann wendet auch er sich an die restlichen Gäste "Kennt sich jemand mit schweren Stichwunden aus?"

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Naltyrr ist von der Situation überrumpelt, er ist sich nicht sicher ob er dem verletzten helfen oder abwarten soll. Er steht auf, um zu dem Verletzten zu laufen, doch er hält inne und beobachtet die Situation. Als Jarn nach einem helfenden ruft, kann der Schattenelf nur mit den Schultern zucken. Als er sich gefasst hat, eilt er durch die offene Türe auf die Straße und schreit:

 

"Gibt es hier einen Heiler, hier wurde jemand mit einem Messer verletzt!"

 

Anschließend schaut er sich um, ob er eine Spur entdeckt, welche auf den Attentäter hinweißt. Er sucht nach Blutstropfen, die den Weg des Opfers aufzeigen!

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Hannes Schwarzdorn

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Als der Mann stürzt, springe ich auf um zu ihm zu laufen, doch Ronald ist schneller und kniet sich neben den Mann.

"Ein Medicus! So holt doch wer einen Medicus! Herr Schwarzdorn! Helft mir!"

Der Zwerg eilt ihm zu Hilfe. Zwei sollten genug sein, denke ich und sprinte durch den Raum nach draußen zum Schattenelf, der bereits nach einem Heiler ruft. Sollte ich den Mörder oder eine Spur von ihm entdecken will ich die Verfolgung aufnehmen.

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Bestimmt für Robin von Strabruch und Jarn Olofson:

Eure Anfragen nach Hilfe verhallen unbeantwortet - keiner der anderen Gäste scheint in der Lage oder zumindest willens zu sein, zu helfen. Ihr seht den meisten von ihnen an, dass sie schockiert sind. Insbesondere die Schankmagd scheint den Tränen nahe zu sein, als sie auf den erdolchten Mann schaut. Ihre Hände sind vor das Gesicht geschlagen und nach den ersten Momenten, in denen sie wie paralysiert auf den blutenden Neuankömmling blickt, macht sie überhastet auf dem Absatz kehrt und verschwindet eilig in den hinteren Bereich des Wirtshauses - wohl, um sich von dem Schock zu erholen. Ansonsten starren Euch viele ratlose Gesichter an - von dem undefinierbaren Gesichtsausdruck ganz zu schweigen, den die bereits angetrunkenen Gäste tragen. Diese Stadt scheint so in Armut und Vergessenheit geraten zu sein, dass ein anständiger Heiler oder gar Arzt sich keinesfalls in dieses Nest verirren würde.

Auch reagiert der verletzte Mann auf keinerlei Aktionen Eurerseits. Zudem nehmt Ihr auch keine Bewegungen mehr wahr, die zumindest von einer rudimentären Atmung herrühren müssten. Stattdessen breitet sich die Blutlache, die sich mittlerweile unter dem Erdolchten gebildet hat, weiter aus. Er scheint verstorben zu sein. Selbst ein Heiler hätte hier wohl nichts mehr tun können.

Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Deine Konzentration wird etwas gestört, denn Du musst auch noch darauf Acht geben, dem Geweih der Kreatur auszuweichen, das diese immer wieder in Deine Richtung schlägt. Dein tierischer Begleiter, in dessen Bewusstsein und Körper Du Dich gerade befindet, wäre wahrscheinlich einfach hinfort geflogen, um der Gefahr zu entgehen. Doch Du hast Dich dazu entschieden, Dich ihr zu stellen und sie zu bekämpfen.

Und Deine Gedanken tragen schlussendlich Früchte. Der Boden unter dem unheiligen Hirsch vibriert zunächst, bevor im nächsten Augenblick dunkelgrüne Ranken aus der Erdkruste hervorbrechen und nach dem Ziel zu greifen versuchen. Zunächst sind es nur wenige Ranken geringer Dicke, die die Hufe und Beine des Hirsches nicht zu greifen oder zu halten vermögen. Doch auch diese Pflanzen zwingen Deinen Kontrahenten, mehr und mehr von Dir abzulassen, was Dir weitere Gelegenheit gibt, Dich auf Deine magischen Kräfte zu konzentrieren. Diese zusätzliche Anstrengung wiederum lässt die Ranken zahlreicher und stabiler werden. Kleine Dornen bilden sich auf ihnen und schlagen sich in das Fleisch des Hirsches, der mit missmutigem Schnaufen darauf reagiert.

Je mehr und mehr die Ranken Deinen Kontrahenten zu fassen bekommen, desto weniger Bewegungsmöglichkeiten ergeben sich ihm. Bald kann er sich nicht mehr rühren. Doch das scheint ihn nicht sonderlich zu besorgen, denn er wirft Dir entgegen: "Mehr hast du nicht zu bieten, Azhog?!"

Bevor Du antworten oder anderweitig reagieren kannst, beobachtest Du, wie der Hirsch den Kopf zurücklegt und ihn in der nächsten Sekunde nach vorne schnellen lässt. Dabei ergießt sich ein feuriger Schwall aus seinen Nüstern und hüllt Ranken ein, die Du zuvor beschworen hast. Doch das Feuer hat keine gewöhnliche rötlich-gelbe Färbung, sondern einen wesentlich dunkleren Ton, der fast schon ins Violette reicht. Die Ranken fangen sofort Feuer und lassen von ihrem Ziel ab, während sie binnen weniger Momente zu Asche zerfallen. Der Hirsch ist also wieder frei und somit in der Lage, Dich erneut zu attackieren.

Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Hannes Schwarzdorn:

Vor dem Wirtshaus ist es ruhiger geworden. Entweder haben sich die Menschen, die noch zu früherer Stunde vor dem Gebäude standen, in dasselbe hinein begeben oder sind nach Hause gegangen. Nur noch drei Gestalten könnt Ihr auf den ersten Blick ausmachen. Aber ob sie dem Mann, der im Inneren des Wirtshauses mit dem Tode ringt, helfen können, muss stark angezweifelt werden: Zwei von ihnen liegen - vom Rausch übermannt - in der Nähe der Gassen und der dritte im Bunde lehnt an einigen Kisten - ein lautes Schnarchen geht von ihm aus. Allein das Ross und das Pony sind noch wach und schauen zu Euch, natürlich nichts ahnend, was gerade vor sich geht.

In der nächsten Sekunde jedoch erregt etwas Eure Aufmerksamkeit: Der Marktplatz, bis eben nur sporadisch und schwach durch ein paar Fackeln erleuchtet, wird zu einem Teil in einen Lichtkegel gehüllt, der sich nach und nach ausbreitet. Dann hört Ihr das Klirren und Klacken von Metall, das sich in Bewegung befindet. Und das Geräusch, das im Gleichklang marschierende Stiefel von sich geben. Dann seht Ihr auch schon die ersten Gestalten, die hinter einem Haus vorkommen und auf den Marktplatz einbiegen, in Richtung des Wirtshauses. Und Ihr erkennt sofort, dass die Männer keinen Bezug zu diesem Dorf haben dürften: Sie sind uniformiert, gehüllt in Wappenröcke, darunter blitzen Kettenhemden auf. Das Symbol auf den Wappenröcken könnt Ihr aus Eurer Position heraus nicht erkennen, dafür ist der Schein der Fackeln, die die Gestalten in Händen tragen, noch zu schwach. An der Spitze marschiert ein Mann, der selbst von Eurer Entfernung aus betrachtet einen stattlichen Eindruck macht. Hinter ihm tauchen - in Zweierreihen gruppiert - sechs weitere Männer auf. Das kann nichts Gutes bedeuten...

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Die Hilferufe erzeugen keinerlei positive Reaktion - ebenso wie Du scheint niemand darin bewandert zu sein, einem derart zugerichteten Mann zu helfen. Während die fragenden Blicke des jungen Menschen und des anderen Zwergen durch die Reihen der Gäste wandern, löst sich die Schankmagd aus ihrer Starre und rennt davon, wohl in die Küche oder einen anderen Nebenraum. Zudem kannst Du beobachten, wie sich das Blut, das sich von dem Manne auf den Boden ergießt, langsam ausbreitet. Wahrscheinlich dürfte jede Hilfe - selbst, wenn es sie gäbe - sowieso zu spät kommen.

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Ausbesserung

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Azhog Rabenschwinge

 

Frustriertes Krächzen dringt aus dem Schnabel des Raben, als Azhog mitansieht wie sich der Hirsch mit seiner Attacke befreit.

Spätestens jetzt wird klar, dass es sich um keinen normalen Hirsch handelt. Azhogs Kräfte scheinen hier in diesen Gefilden allerdings tatsächlich weitaus größer zu sein denn in der wirklichen Welt und so beginnt er direkt einen weiteren Versuch dieses Wesen zu bekämpfen.

Eingedenk der neuen Fähigkeiten des Wesens versucht Azhog durch kräftiges Flügelschlagen außer Reichweite des feurigen Atems zu bleiben.

"Was willst du von mir? Wer oder was bist du?"

Noch während Azhog diese Fragen stellt, konzentriert sich Azhog erneut auf den Boden unter den Füßen seines Angreifers. Diesmal sucht er allerdings nicht nach den natürlichen Energien, sondern baut auf die seltsamen Gegebenheiten dieser Realität. Seine Gedanken gelten dem Boden selbst, auf dem der Hirsch steht. In seinen Gedanken sieht er, wie sich der Boden unter den Hufen verflüssigt, wie kleine Wellen Erde an den Hufen den Tieres - oder Wesens - emporsteigen und wieder fest werden, während sein Angreifer feststeckt und langsam im Erdboden versinkt.

Azhog versucht es erst im Kleinen, so wie vorher erst nur kleine Ranken erschienen waren. Es erscheint, als wäre es leichter, wenn er zuerst einen kleinen Teil seiner Gedanken manifestiert hat. Er ist sich absolut nicht sicher ob seine Kräfte hier auch auf unbelebtes Material wirken, aber er ist zumindest bereit es zu versuchen, bevor er sich weitere Angriffe überlegt.

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---Jarn Olofson---

Jarn mustert den scheinbar Verstorbenen genau, dabei richtet sich sein Blick vor allem auf das Gesicht des Mannes. 'Woher kennt dieser Mensch nur meinen Namen?' Sein Blick schweift dann mit einem resignierenden Ausdruck zu dem jungen Mann, der an seiner Seite hockt. "Scheinbar kamen wir zu spät." meint er mit einer kleinen Spur von Traurigkeit oder Enttäuschung in seinen Augen. 'Beim Licht, was geht hier vor. Wenn es der erwartete Kontaktmann war, was für Informationen mag er gehabt haben?'. Schnell tastet er nach dem Puls des Fremden. Möglichst unauffällig tastet er dabei die Taschen des Mannes ab. 'Vielleicht hat er eine schriftliche Botschaft' denkt sich der Zwerg.

 

Nach einer kurzen Zeit wird ihm klar, dass sie hier im Schankraum neben einem Toten knien. Hilfesuchend schaut er auf und sucht die Magd oder den Wirt. Da die Magd in einen anderen Raum entschwunden ist richtet er seine Worte an den Wirt: "Habt ihr hinten einen Raum, wo wir ihn hinbringen können? Hier im Schankraum kann er nicht liegen bleiben." 'Und jemand sollte wohl eigentlich den Dorfbüttel informieren.' Den letzter Satz läßt er jedoch unausgesprochen, schließlich will er sich den Toten der seinen Namen kannte zunächst selbst noch einmal genauer ansehen.

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Naltyrr geht rückwärts gerichtet zurück zur Tür des Wirtshauses, ohne dabei die uniformierten Gestalten aus dem Auge zu lassen. Er versucht mit seinen Augen das Symbol oder ein anderes Erkennungsmerkmal an der Uniform der Männer zu erkennen.

Anschließend betritt er das Wirtshaus und sucht den Zwerg:

"Jarn, da draußen braut sich etwas zusammen. Sieben uniformierte und gerüstete Männer, die auf den Platz marschieren! Und sie sehen nicht nach einer Stadtwache aus!"

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