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TabletopWelt
Zavor

Das Erbe einer ganzen Welt

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Robin von Strabruch

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"Kannte er euch, Herr Zwerg? Oder nach wem rief er?"

 

Ich schaue mich daraufhin ein wenig skeptisch um. Ärger ist das letzte was ich jetzt gebrauchen kann. 

 

Weiterhin zu Jarn Olofson:

"Und der Mörder machte dies nicht zum ersten Mal, wenn er es schaffte mit nur einem Dolchstoß diesen Mann zu Fall zu bringen."

 

Ich schaue mich nach Jarns Ausruf und Naltyrr Information um, ob es eine weitere Türe gibt (und am besten eine die nach draußen führt!), wo wir den Toten erst einmal hinbringen können, bzw. wo wir/ICH schnell hinkönnen. 

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---Jarn Olofson---

"Jaja, er nannte meinen Namen, aber ich kenne den seinen nicht."

Nach dem Ausruf von Naltyrr und dem Hinweis des Menschen, dass dieser Mann wohl das gezieltes Opfer eines Meuchelmordes war, lässt er die Vorsicht fallen und durchsucht nun schnell, aber präzise die Taschen des Mannes und bewegt den Leichnam dabei nun auch mehr als zuvor und rollt ihn gegebenenfalls herum. 'Einen Zwerg oder einen Schattenelfen werden diese Menschen bestimmt als erstes beschuldigen etwas mit dem Tod des Mannes zu tun zu haben, vor allem, da er meinen Namen nannte'.

Den Dolch mustert er nun ebenfalls genauer, vielleicht kann man von der Machart auf den Täter schließen.

 "Ich denke uns bleibt nicht mehr viel Zeit" raunt er dabei dem Menschen zu "Wenn diese Kerle nicht zur Stadtwache gehören" in diesem Kaff gibt es so etwas bestimmt gar nicht  "hat es bestimmt etwas Übles mit Ihnen auf sich. Und das bedeutet Ärger."  Nach einem Fluchtweg suchend blickt er sich noch einmal um, leise und mehr zu sich selbst murmelt er dabei:  "Korn, vielleicht wäre es das Beste wir verschwinde schnell von hier." 'Verflucht, ich kann nicht ohne Korn gehen, also bleibt wohl nur ein Weg...'

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Hannes Schwarzdorn

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Mit schnellen Blicken versuche ich meine Möglichkeiten abzuschätzen. Zuerst will ich flüchten, aber dann schießt mir ein Gedanke durch den Kopf: Wenn ich sie sehen kann, können sie mich auch sehen. Direkt nach dem Schattenelf ziehe ich mich also ins Wirtshaus zurück und suche sofort nach einem Hinterausgang. Mein Bier-Durst hat mich nachlässig gemacht!

Trotz der draußen lauernden Gefahr zwinge ich mich zur Ruhe. Wenn ich keinen besseren Weg finde, werde ich mich in die Ecke des Raumes stellen, die die Uniformierten als letztes einsehen können. Wenn sie tatsächlich auf der Suche nach mir sind, werden sie mich nicht ohne einen Kampf kriegen.

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Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Wieder ertönt ein Lachen seitens der Kreatur, das sich auf der einen Seite amüsiert, auf der anderen Seite aber auch gequält anhört. „Was ich von dir will, Azhog Rabenschwinge? Deinen Tod will ich! Den Tod aller Orks ist mein Ansinnen! Du wirst der Anfang sein. Oder vielmehr dein Ende wird der Anfang sein!†œ

Wie machtvoll und gefährlich dieses Wesen auch immer sein mag, es ist doch genauso machttrunken wie die meisten Anderen auch. Denn scheinbar abgelenkt durch ihre eigenen unheilvollen Worte hat die Kreatur Deine weiteren magischen Anstrengungen komplett missachtet. Erst, als der Hirsch von seiner Litanei ablässt und versucht, den Platz, den Du zwischen Euch beiden gebracht hast, wieder auszufüllen, bemerkt dieser, was Du angestellt hast: Die Hufe und ein gutes Zehntel der langen Beine sind im Boden versunken, beziehungsweise von diesem verschluckt worden. Als dies auch die Kreatur realisiert, stößt sie ein wütendes Brüllen aus. Du kannst erkennen, wie sie ihre ganzen Kräfte dafür aufzuwenden versucht, den Auswirkungen des Zaubers zu entfliehen.

Während Dein Kontrahent fluchend seine Aufmerksamkeit von Dir zurückgezogen hat, bleibt Dir ein Moment, um nachzudenken und um eine Entscheidung zu treffen: Wirst Du diesen Kampf weiter ausfechten, ohne zu wissen, was Dir bei einem Sieg oder gar einer Niederlage blüht? Oder wirst Du lieber den Rückzug antreten, nun, wo Du die Gelegenheit dazu hättest?

Bestimmt für Jarn Olofson:

Als Du Dich nach dem Schankwirt umsiehst, kannst Du ihn auf die Schnelle nicht entdecken. Das mag an mehreren Faktoren liegen: Zum Einen haben sich die meisten der Gäste in einem Halbkreis um den Leichnam und somit auch um Dich und den anderen Menschen herum aufgestellt, bleiben aber weiterhin vollkommen untätig. Zum Anderen hast Du als Zwerg durch Deine geringe Körpergröße sowieso eine Benachteiligung, wenn es darum geht, sich einen Überblick zu verschaffen. Noch dazu, da Du gerade auf dem Boden kniest.

Ein Blick auf den Dolch, der zur Hälfte aus dem Rücken des Toten herausragt, verschafft Dir auf die Schnelle keine hilfreichen Informationen. Die Klinge scheint keine Besonderheiten aufzuweisen, auch der Griff erscheint normal für eine Waffe dieser Art zu sein. Du müsstest den Dolch wohl aus dem Körper des Mannes ziehen, um ihn näher zu untersuchen. Ob das in der jetzigen Situation allerdings von Vorteil ist, erscheint Dir sehr fraglich. Als Du stattdessen in den Mantel des Verstorbenen greifst, ertastest Du zunächst keinerlei Gegenstände. Doch plötzlich fühlst Du etwas in Händen, das Papier sein könnte. Du ziehst den Gegenstand hervor und es ist tatsächlich eine Art Couvert, auf dem... Dein Name steht! Doch es zu öffnen, hast Du keine Zeit, denn da wird schon die Türe des Wirtshauses aufgestoßen.

Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard:

Bevor Du in das Wirtshaus zurückkehrst, fokussierst Du Deinen Blick auf die Wappenröcke der bewaffneten Männer. Eine Eigenheit Deiner Rasse ist der Vorteil, im Dunklen besser sehen zu können als es andere Rassen vermögen - schließlich haben sich Deine Vorfahren lange Zeit an verdunkelten und abgelegenen Orten verborgen.

Natürlich kannst Du Dir nicht allzu lange Zeit lassen, aber Du glaubst, eine Art Sonnensymbol ausgemacht zu haben: Ein Kreis, an dessen äußerem Rund in unregelmäßigen Abständen kleine... ja... Flammen ausschlagen. Du überlegst einen Moment, kannst Dich aber nicht entsinnen, dieses Symbol schon einmal gesehen zu haben.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Nach Deinem kurzen Austausch mit dem Zwerg, der den Namen Jarn Olofson zu tragen scheint, stehst Du von dem Toten wieder auf, um Dich umzusehen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die übrigen Gäste haben um den Verstorbenen und folglich auch um Euch herum einen Kreis geschlossen. Allerdings wollen sie wohl nur ihre Schaulust befriedigen, denn keiner rührt sich, um irgendeine Art von Hilfestellung zu leisten.

Du reckst also Deinen Kopf, um Dir den geplanten Überblick zu verschaffen: Im hinteren Bereich des Schankraumes, in der Nähe des Tresens kannst Du einen Durchgang entdecken. Was Dir als Detail am Rande auffällt, ist, dass der Tresen vollkommen verwaist ist - der Schankwirt scheint wohl getürmt zu sein. Der Durchgang indes dürfte entweder zu einem anderen Raum führen oder besser noch zu einem weiteren Ausgang. Aber zwischen Dir und der Möglichkeit, dieser Vermutung nachzugehen, stehen mehrere Menschen, die keine Anstalten machen, sich zu bewegen. Und Du hast auch keine Möglichkeit, einen Korridor zu schaffen, denn im nächsten Moment wird die Eingangstür des Gebäudes aufgestoßen.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn:

Obgleich sich ein Kreis der übrigen Gäste um den auf dem Boden liegenden Leichnam gebildet hat, kannst Du auf Grund Deiner Körpergröße den Raum auch weiterhin relativ gut überblicken. Und tatsächlich kannst Du im hinteren Teil des Schankraums einen Durchgang entdecken. Wohin dieser jedoch führt, lässt sich nicht sagen. Dazu müsste man ihm schon folgen. Allerdings dürfte es einige Minuten dauern, Dich durch den Wust der Gäste zu arbeiten - zumindest dann, wenn Du es auf sanfte Weise versuchen wolltest.

Allerdings wirst Du hierzu keine Zeit mehr haben. Stattdessen trägst Du Deinem anderen Vorhaben Rechnung und stellst Dich an die Wand, zu der auch die Eingangstür gehört und zwar so, dass Du in einem gewissen toten Winkel stehst. Natürlich wirst Du auch weiterhin sofort auffallen, wenn man in Deine Richtung blickt. Aber zumindest wirst Du dann das Überraschungsmoment auf Deiner Seite haben. Du machst Dich also innerlich bereit, als die Tür aufgestoßen wird.

Bestimmt für Jarn Olofson, Naltyrr T'rissaghar De Rillochard, Robin von Strabruch, Hannes Schwarzdorn und Koriath Bandolyn:

Durch die geöffnete Tür, die wegen des Schwungs gegen die Wand knallt, tritt zunächst ein einzelner Mann: Er ist hoch gewachsen und hat ein schneidiges Auftreten. Sein Gesicht, bestehend aus harten und gestählten Zügen, ist eingerahmt durch schwarzes Haar. In Verbindung mit seinem ebenso schwarzen Bart, den er gestutzt trägt, vermittelt er einen unerbittlichen Eindruck. Die Kälte, die von außen in den Schankraum kriecht und sich mit der stickigen Wärme austauscht, tut ihr übriges, um dem Ganzen die passende Atmosphäre zu verleihen. Gewandet ist der Mensch in einen blutroten Wappenrock, der über ein Kettenhemd gelegt ist. Das Symbol auf dem Wappenrock erinnert an eine Sonne, die in güldener Färbung auf weißen Grund leuchtet. An der Flanke des Mannes hängt ein Bastardschwert, auf dessen Griff sein Besitzer eine Hand abgelegt hat, die in einem schwarzen Handschuh steckt. Kurz darauf begeben sich zwei weitere Menschen in das Gebäude und verstellen die Eingangstüre vollends. Auch sie tragen dieselbe Aufmachung wie der Mann vor ihnen, allein die Farbe des Wappenrocks ist vollkommen weiß, vom Sonnensymbol einmal abgesehen.

Der Schwarzhaarige, der sich ob der besonderen Färbung seiner Kleidung wohl als eine Art Hauptmann entpuppt, lässt seinen Blick über die Anwesenden, die sich im Zentrum des Raumes befinden, schweifen. Dann fällt sein Blick auf den Leichnam und den neben diesem knienden Zwerg. Einige Moment vergeben, während der Mann Jarn Olofson schweigend mustert. Dann tritt er einen Schritt vor und spricht den Zwerg direkt an. Die Stimme des Mannes passt zu dem düsteren Eindruck, den er vermittelt. Denn sie klingt hart und abweisend: „Wenn Ihr der Kleinwüchsige seid, den man Jarn Olofson nennt, erkläre ich Euch hiermit im Namen der allwissenden Kirche für verhaftet. Ihr habt sogleich mit uns zu kommen. Weigert Ihr Euch, werden wir Euch festsetzen und Euch zwingen, unserem Befehl Folge zu leisten.†œ

Der Mann legt die Finger seiner Hand um den Griff seiner Waffe. Er scheint wohl zu hoffen, dass der Zwerg Widerstand leistet. Und obgleich die Einleitung seiner Worte einen anderen Eindruck vermitteln, liegt nahe, dass er gefunden hat, wonach er suchte.

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Azhog Rabenschwinge

 

Kämpfen oder fliehen? Diese Gedanken kommen mir erst gar nicht.

Hier ist ein Gegner, der soeben meiner ganzen Rasse den Tod versprochen hat. Welcher Ork würde hier die Flucht antreten, solange er nicht den Tod direkt vor Augen hat? Der einzige Grund zu fliehen wäre, mehr über diese Gefahr herauszufinden und um mein Volk zu warnen. Doch derzeit war dieses Wesen zu beschäftigt mit sich selbst.

"Du kannst die Orks nicht auslöschen. Wir sind ein Teil der Natur selbst. Die Kraft des Lebens der Form und Verstand gegeben wurde."

Das war halb ernsthaft gesagt, halb dazu gedacht die Kreatur weiter abzulenken. Noch während sie sich bemüht aus meiner Falle zu entkommen - und sich hoffentlich zu Antwort hinreißen lässt, konzentriere ich mich wieder auf den Boden unter dem Ding.

Dessen Beine stecken immer noch fest und kämpft mir Gewalt gegen diese Fesseln an, doch ich versuche die Zeit zu nutzen. Der nächste Angriff ist kein großflächiger wie der erste mit den Dornenranken und Wurzeln, oder der zweite der die ganze Fläche unter dieser Kreatur betraf. Er ist nur punktuell, aber dafür mit aller Kraft.

Eine steinerne Speerspitze, direkt zwischen den Beinen der Kreatur, unter ihrem Bauch und außerhalb ihres Sichtbereichs, so scharf wie möglich und ebenfalls so schnell nach oben wachsend wie möglich....

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--------------------Jarn Olofson ----------------------

 

Von Naltyrr gewarnt reagiert Jarn schnell als die Tür aufschlägt und steckt das Kuvert in seine Tasche. Dann spricht der Mensch ihn auch schon an. Bei dessen Worten richtet der Zwerg sich auf und es scheint so, als strecke er sich sogar etwas um so groß wie möglich zu wirken. Dann antwortet er mit fester und klarer Stimme: "Ja, ich bin Jarn Olofson, Prospektoren der Bergbaugilde von Eisentor in königlichem Auftrag und damit bin ich einzig und allein meinem König Grombart dem Starken Rechenschaft schuldig." Der letzte Halbsatz entspricht zwar nicht ganz der Wahrheit, aber was wissen diese Menschen schon. "Zudem verlange ich zu wissen was man mir vorwirft, und vor allem auch, wer mein Ankläger ist."

Trotzig verschränkt er die Arme vor seiner Brust und blickt dem Hauptmann des Trupps fest in die Augen. "Falls es um diesen Vorfall hier geht" er zeigt mit ausgestreckter Hand auf den kürzlich Verstorbenen "so können alle Anwesenden hier bezeugen, dass der Mann bereits verwundet in diese Schenke kam."

'Ich muss irgendwie Zeit gewinnen' in Jarns Kopf fliegen die Gedanken förmlich 'der Hinterausgang, so es denn einen gibt ist sicher keine Möglichkeit. Ich kann Korn nicht allein in diesem Drecksloch von einem Dorf lassen.'

bearbeitet von Delln

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Hannes Schwarzdorn

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Ich atme unhörbar auf als der groß gewachsene Mann den Grund seines Daseins nennt und meine Finger gleiten vom Griff meines Schwertes, an den sie unwillkürlich gewandert sind. Auch wenn der Zwerg am Tod dieses Menschen unschuldig scheint und sein Ankläger nicht gerade vertrauenerweckend aussieht, drängt mich der zwergische Charakter des Beschuldigten nicht gerade ihm zur Seite zu stehen. Erstmal abwarten, wegen was er belangt werden soll. Wenn es sich tatsächlich um diesen Mord handelt, kann ich immer noch einschreiten.

Auch wenn das Interesse der Bewaffneten nicht auf mir liegt, versuche ich trotzdem, ihrer Aufmerksamkeit zu entgehen und bleibe weiter an der Wand ohne Verdacht zu erwecken. Mein bisheriges Leben hat mir nicht gerade gezeigt, dass man Männern in Wappenrock vertrauen sollte. 

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Naltyrr tritt nach vorne und stemmt seine Hände in die Seite. Seine Hände sind flink genug, um schnell eine Klinge zu ziehen, weshalb er auch eher eine Aufrechte und nicht so bedrohliche Haltung einnimmt.

"Weshalb meint ihr, das Recht zu haben den Zwerg festzusetzen? Was wird ihm vorgeworfen und wer seid ihr überhaupt?"

"Ich weiß zwar nicht, warum ich mich für den Zwerg einsetze, aber das ist das interessanteste, was er seit Wochen erlebt hat! Mal schauen wohin sich das entwickelt!", denkt Naltyrr und ist dabei fest entschlossen sich auf die Seite des Zwerges zu stellen.

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Robin von Strabruch

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Ich atme erleichtert aus. Mit mir hat diese Geschichte dieses Mal nichts zu tun. Mein Blick wandert vom Zwerg, zum Toten zu den eingetretenen Soldaten. In der Hosentasche packe ich das Stück Stoff, welches das Wappen meiner Familie trägt. 

In Gedanken: "Es hat nichts mit mir zu tun... aber wenn es sich hierbei um eine Ungerechtigkeit handelt will ich sie nicht zulassen."

Da der Zwerg, welches sich anscheinend Jarn nennt, um Zeugnis gebeten hat erhebe ich nach seiner Aufforderung auch das Wort:

"Ich kann dafür Zeugnis ablegen, das dieser Herr", wobei ich auf den Toten zeige, "bereits vor der Schenke mit dem Dolche niedergestreckt wurde! Dieser Zwerg hier aber saß zu diesem Zeitpunkt bereits in der Schenke an eben diesen Tisch!", woraufhin ich auf seinen Tisch zeige, wo er zuvor gesessen hatte. 

"Er hat somit nichts mit dem Tot dieses Mannes zu tun."

 

Noch einmal tief durchatmend... stockend... Gehe ich schließlich einen Schritt auf die Soldaten der menschlichen Kirche zu.

"Jedoch gehe ich nicht davon aus, das die Kirche sich mit solch einer weltlichen Aufgabe beschäftigen möchte und das euer Besuch ein gänzlich anderer ist..." [letzterer Nebensatz wird halb als Frage betont].

 

"Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Robin von Strabruch, freier Reisender. Und ihr seid?" schließe ich diesen ersten Kontakt mit einem (hoffentlich) charmanten Lächeln. 

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Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Auch in dieser irrealen Welt gelangst Du langsam an die Grenzen Deiner Kräfte: Der Boden unter der mysteriösen Kreatur schwankt zwischen Deinen beiden Befehlen hin und her. Zwar bildet sich der Dolch aus Gestein, der Deinen Feind entzwei reißen soll, aber wesentlich langsamer, als Du es Dir erhofft hast. Zudem scheinen die Schlingen um die Beine des Hirschen langsam an Kraft und Stabilität einzubüßen, denn es bilden sich feine Risse auf der Oberfläche.

Dennoch muss das fremdartige Wesen alle ihm zur Verfügung stehenden Kräfte aufbringen, um der Situation Herr zu werden oder sie zumindest nicht vollends entgleiten zu lassen. "Deine Rasse ist ein Schandfleck auf dieser Erde. Es wird vernichtet werden! Du kannst das nicht verhindern!" Die letzten Worte spricht der Hirsch mit Nachdruck und einer starken Wut aus. Die Wut, die tief aus dem Inneren des Wesens hervorbricht, lässt den Körper aufbäumen und mit einem Krachen werden die Fesseln um die Beine der Kreatur gesprengt. Die Einzelteile fliegen in alle Richtungen und auch Du musst zwei Brocken ausweichen, was Dir in Deiner jetzigen Gestalt allerdings ohne Mühe gelingt.

Deine Konzentration bündelnd, schießt nun der Speer aus Stein und Erde hervor, um dem Hirsch das Leben auszuhauchen. Frei von seinem Gefängnis kann er jedoch einen Schritt vor Seite machen, sodass ihn die Waffe nicht vollständig aufspießt. Stattdessen schrammt sie an der linken Flanke der Kreatur entlang und reißt eine beachtliche Wunde. Ein von Wut gefüllter Schmerzensschrei entfährt Deinem Kontrahenten und dunkles Blut besudelt die von Dir erschaffene Waffe sowie den Boden um sie herum.

Der Hass in den Augen der Kreatur lodert nun um so stärker. Wieder bläht der Hirsch seine Nüstern und feuert einen flammenden Strahl in Deine Richtung. Zu Deinem Glück ist das Geschoss nicht gezielt genug abgeschossen, was auf die Schmerzen Deines Gegenübers zurückzuführen sein dürfte. Gerade so kannst Du der Attacke ausweichen. Nun aber ist der Hirsch wieder frei.

Bestimmt für Jarn Olofson, Hannes Schwarzdorn, Naltyrr T'rissaghar De Rillochard, Robin von Strabruch und Koriath Bandolyn:

Der Euch unbekannte Mann strahlt trotz der angespannten Situation eine Aura der Ruhe aus. Jedermann †“ und verfüge er über noch so wenig Menschenkenntnis †“ kann erkennen, dass er sich seiner Sache sehr sicher ist. Welche auch immer das sein mag. Während er Euren Worten zuhört, verschränkt er die Arme vor seiner Brust und blickt abwechselnd zwischen den Sprechern und der Leiche hin und her. Der Raum füllt sich langsam mit dem Geruch des gerinnenden Blutes.

Als sich Robin von Strabruch vorstellt, kann man eine Regung im Gesicht des Mannes erkennen und seine bisher eisenharte Mine zuckt kurz. Diese Regung währt allerdings nur den Bruchteil eines Moments, dann kehrt er wieder zu dem autoritären Gesichtsausdruck zurück, den er seit seiner Ankunft zur Schau stellt.

"Schweigt!" Nicht laut gebellt, sondern mit Ruhe, aber Nachdruck gesprochen, erklingt dieser Befehl durch den Schankraum. "Obgleich mein Name eigentlich nichts zur Sache tut, entspricht es dennoch der Höflichkeit, ihn zu nennen. Gregor Reinbach." Er nickt Robin von Strabuch zu. "Und ja, ich diene der heiligen Kirche unseres geliebten Reiches." Als Reaktion auf diese Vorstellung wird einiges Gemurmel unter den Anwesenden angestimmt, das nach Erstaunen und Verwunderung klingt. Das Gemurmel verstummt jedoch wieder schlagartig, als Gregor Reinbach abermals ansetzt: "Mein Ansinnen jedoch hat den gemeinen Pöbel nicht zu interessieren. Genauso wenig wie es mich interessiert, was in dieser Spelunke geschehen ist." Obgleich der Mann den Leichnam bei diesen Worten keines Blickes würdigt, ist klar, auf was er anspielt.

"Ihr, Jarn Olofson, werdet schnell genug erfahren, was vor sich geht. Und da Ihr Euch auf dem Territorium unseres Reiches und der geheiligten Kirche befindet, ist das Gesetzt Eures Volkes irrelevant. Ich fordere Euch also abermals auf, mit uns zu kommen." Nach diesen Worten lässt der Gerüstete seinen Blick streifen und spricht eine Warnung an die übrigen Anwesenden aus: "Jeder, der sich einmischt, begeht Verrat an seinem Land und König. Oder..." und hierbei sieht er insbesondere in Richtung des Schattenelfen mit einem abfälligen Blick, "... macht sich schuldig, dem Gesetz zuwidergehandelt zu haben."

Anschließend dreht er sich in die Richtung von Robin. "Ich kenne Eure Schwester. Ihr habt also nichts zu befürchten, wenn Ihr Euch in diese Angelegenheit nicht einmischt." Und nach einer kurzen Pause fügt er mit zweideutigem Unterton hinzu: "Und um ihretwillen hoffe ich, dass Ihr im Sinne der Vernunft handelt."

Gregor Reinbach dreht sich nach dieser Empfehlung um und nickt den beiden Männern, die hinter ihm stehen, zu. Daraufhin setzen sie sich in Bewegung, zielstrebig auf Jarn Olofson zu. Der Anführer der Gruppierung macht sich stattdessen auf, das Wirtshaus zu verlassen.

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung

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---Jarn Olofson---

Der erfahren Zwergenfreund erkennt, wie Jarn mit sich ringt. 'Ich weiß mir nichts vorzuwerfen, was diese kleingeistige Kirche der Menschen angehen könnte, jedoch habe ich gegen 2 Gerüstete alleine wohl auch keine Chance. Die anderen' Jarns blickt gleitet von Naltyrr zu Robin von Strabruch 'werden sich für einen fremden Zwerg wohl auch nicht besonders einsetzen'.

 

Als Gregor Reinbach sich abwendet um das Gasthaus zu verlassen erhebt Jarn seine Stimme "Ihr habt mir noch immer nicht gesagt, was ihr mir vorwerft! Ich verlange eine Erklärung, ansonsten werde ich mich der Willkür eurer sogenannten heiligen Kirche nicht unterwerfen." Bei den Worten "sogenannten heiligen Kirche" ist die Abschätzigkeit in seiner Stimme klar zu hören. Vor den näherkommenden Männern weicht er in der Enge des Schankraums so gut es geht zurück. Nach Möglichkeit in Richtung der Tür zum Nebenraum. Sollten sie ihm zu Nahe kommen und/oder ihre Waffen ziehen ohne dass ihr Anführer weitere erklärende Worte von sich gibt, zieht er seinen Dolch versucht den Angreifern, die sie dann in seinen Augen sind, etwas wie einen Stuhl oder Tisch entgegen zu schleudern.

bearbeitet von Delln

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Azhog Rabenschwinge

 

Auch wenn sein Plan fehlgeschlagen hatte, so wurden Azhog doch die Grenzen dieser Welt klarer und er kann sich jetzt darauf konzentrieren diese auszunutzen.

So lange er sich auf eine Sache konzentriert, kann diese recht schnell und kräftig vonstatten gehen.

Allerdings scheint sein Gegner schnell zu sein und zu wissen, welche Attacken gefährlich sind und welche nicht.

Doch immerhin, hat Azhog es endlich geschafft seinen Gegner zu verwunden und stellte zufrieden fest, dass dieser auch verwundbar ist.

Zeit sich etwas neues zu überlegen! Die Pflanzen waren zu schwach gewesen und kamen wohl nicht durch die Haut seines Gegners, während die Angriffe mit Boden und Stein zu langsam waren, oder zu punktuell.

"Wer oder was bist du?"

So interessant diese Frage auch ist, dient auch diese mehr der Ablenkung als alles andere.

Azhog konzentriert sich auf den Boden seitlich seines Gegner und formt dort kleine, verteile Steinspitzen die nach oben schauen.

Dann konzentriert er sich auf den Steinpfeiler auf der anderen Seite, der eine Wunde in die Flanke seines Gegner gerissen hatte.

Kleine Wurzeln schlagen aus dem Gestein, bilden Ranken, Blätter, Blüten. Samenkapseln schwellen an und werden prall und dick.

Es gibt Pflanzen mit langen Härchen, die darauf warten dass vorbeikommende Tiere diese berühren, woraufhin sie ihre Samen durch Druck und Spannung in deren Fell schießen damit diese verteilt werden. Es gibt auch fleischfressende Arten, die böse Stacheln verschießen können und deren Wurzeln sich von den toren Tieren ernähren.

Doch Azhog bezweifelt stark, dass kleine Dornen seinen Gegner verwunden können, die erforderliche Menge und Stärke wäre einfach zu groß für seine Kräfte.

Also schwellen die Samenkapseln immer weiter an und schießen ihre winzigen Samen dann mit Hochdruck in die offene Wunde an der Seite seines Feindes. Keine Stacheln, kein Gift, einfach nur Samenkapseln, während auf der anderen Seite kleine, vorgeformte Steinspitzen im Boden lauern...

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Hannes Schwarzdorn

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Ich ringe mit mir. Grundsätzlich ist es ein Zwerg und als gläubiges Mitglied der Kirche will ich ihnen auch nicht widersprechen, trotzdem bin ich mir beinahe sicher, dass der Beschuldigte nichts schlechtes getan hat, sein empörtes, keinesfalls schuldbewusstes, eher überraschtes Auftreten spricht für eine ungerechte Beschuldigung. Meine Finger wandern wieder zurück an den Schwertgriff und mein ganzer Körper wird wie eine Bogensehne vor dem Schuss von einer Spannung erfasst. Wenn sie ihm ein Leid antun, schreite ich ein. Ich sehe nicht zu, wie ein Unschuldiger von Uniformierten verletzt oder getötet wird.

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Unbewusst hat Naltyrr seine Hand auf den Griff seines Rapiers gelegt. Sein linkes Bein ist nach vorne gestellt, sodass er sofort bereit ist, die entscheidenden Schritte zu tun:

"Was mache ich jetzt? Ist der Zwerg vielleicht doch schuldig? Was wenn die Zwerge ein genauso hinterlistiges und hintertriebenes Volk sind wie die Schattenelfen! Und sein Handeln sollte uns dazu verleiten, in ihm eine Person mit guter Gesinnung zu sehen! Auf der anderen Seite hat er sich bei unserem Gesprächsversuch nicht gerade schmeichelhaft verhalten und wer würde sich schon so verhalten, wenn er jemanden von seiner guten Seite überzeugen will!"

Naltyrr ringt mit sich selbst und so sieht er zu, wie sich der Hauptmann dieser 'Heiligen Kirche' umdreht und zwei Wachen vortreten um den Zwerg zu ergreifen. Er wagt es nicht, den ersten Schritt zu tun, denn seine Impulsivität hat ihm bereits in der Vergangenheit Probleme bereitet und so steht er nur da und tut nichts.

Doch es scheint, dass er nicht der einzige ist, der Schankraum ist totenstill und es liegt ein knistern in der Luft. Man hört das Leder der Soldatenstiefel quietschen und das Holz des Fußbodens knarren. Alles erscheint Naltyrr wie in Zeitlupe. Der Moment scheint ewig zu dauern.

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Robin von Strabruch

 

"Er kennt meine Schwester", geht es mir durch den Kopf. Vorteil oder doch, wie üblich: Nachteil? Weiß er um meine Situation? Na ja, er hat den Zwerg im Visier. Eigentlich kann das nur gut für mich ausgehen. Aber er kennt meine Schwester...

 

[Nachteil "Lockere Zunge" ]

Ich stemme meine Hände in meine Seite und grinse in Richtung der Bewaffneten. 

"So, so. Ihr kennt also meine Schwester? Und droht mir, damit es "ihretwegen" gut geht und ihr nichts passieren soll? Dieser Zwerg ist mir doch egal", zu Jarn gewannt, "tut mir leid Kleiner", wobei ich ihn anzwinkere. "Aber an meine Schwester würdet Ihr mit Sicherheit keine Hand anlegen. Dafür würde ich sorgen!"

 

"Autch", geht es mir durch den Kopf. "Warum nur bei der Ehre meiner Familie, kann ich nie meine Klappe halten? Das gibt mal wieder Ärger..."

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Bestimmt für Jarn Olofson:

Die beiden Wachmänner, die angewiesen wurden, Dich festzusetzen, haben eine gewisse Mühe, Deiner habhaft zu werden. Aber nicht nur, weil Du ihnen zu entkommen versuchst, indem Du vor den Gerüsteten zurückweichst, sondern auch, weil ein Teil der Gäste, die bisher vollkommen unbeteiligt im Raume herumstanden und sich nicht rührten, die Zurückhaltung ablegt. Ihre Aktivitäten sind zwar überschaubar, denn ihr Widerstand ist eher passiver Natur, indem sie die Wachmänner nicht vorbeilassen wollen. Natürlich können sie die Bewaffneten nicht lange aufhalten, aber das Eingreifen dieser fremden Menschen ehrt Dich ein wenig, soweit die Situation solche Gefühlsduseleien überhaupt zulässt.

Tatsächlich bekommst Du einen Schemel zu fassen, den Du mit festem Griff in Deiner rechten Hand hältst, während Du den Dolch schon einmal in Deine linke Handfläche legst. Die darauffolgenden Sekunden kommen Dir vor, als vergingen sie nur sehr langsam. Und dann schält sich doch einer der Wachleute durch die Wand der Gäste des Wirtshauses hindurch und steht nun nur noch einen Meter von Dir entfernt. Für einen kurzen Moment überlegst Du Dir noch, ob Du diesen Schritt wirklich gehen solltest, entscheidest Dich aber schlussendlich doch dazu, zu handeln! Mit einem starken Schwung holst Du aus und schlägst den Schemel in Deiner Hand dem Gerüsteten entgegen.

Obwohl Du Deinen Gegenüber lediglich an der Brust triffst und ihn allzu stark verletzt haben dürftest, führen Wucht des Schlags und die daraus resultierende Überraschung bei der Wache, dass diese nach hinten taumelt. Dabei reißt sie zwei der Einheimischen mit sich um und die drei Personen schlagen auf dem Boden auf.

Dieser eigentlich wenig tragische Unfall löst eine Kettenreaktion aus: Ob es der Alkohol ist, der sich in den Adern der meisten Anwesenden befindet oder der Ärger über die schlechte Lebenssituation in der Gemeinde dazu führt, plötzlich bricht ein allumfassender Tumult aus. Mehrere Gäste drängen auf den zweiten, noch stehenden Wachmann ein, der zunächst im Begriff war, seinem Mitstreiter aufzuhelfen.

Den Schemel immer noch in Deiner Hand haltend, kannst Du die chaotische Situation zunächst vollkommen ungestört beobachten, denn niemand gibt noch auf Dich Acht. Das Gemurmel, das die ganze Zeit über den Schankraum gefüllt hatte, artet nun in Getobe aus, aufgebrachte Stimmen tönen herum. Nach einigen Momenten hörst Du, wie Glas zerbricht und kurz darauf vernimmst Du das unverwechselbare Geräusch, wie eine Schwertklinge aus der Scheide gezogen wird. Hier wird es sehr bald sehr ungemütlich...

Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Dein abermaliger Versuch, die Kreatur in ein Gespräch zu verwickeln, hat dieses Mal keinen Erfolg. Ob es die Schmerzen sind, der Zorn, der Hass auf Dich und Deinesgleichen, den der Hirsch zum Ausdruck gebracht hat oder ein anderer Grund - eine erneute Antwort erhältst Du nicht. Allerdings ist das auch kein wirklicher Nachteil, denn Du selbst hast mittlerweile große Mühe, die notwendige Konzentration aufzuwenden, um auf der einen Seite dem näher kommenden Hirsch und seinen flammenden Attacken auszuweichen und Dich auf der anderen Seite selbst zur Wehr zu setzen.

Als Du den Pflanzen den Befehl gibst, die Samen abzufeuern, kannst Du dem Ergebnis gar keine Beachtung schenken, denn im selben Moment schießen Dir abermals Flammen entgegen, denen Du in Deiner gefiederten Gestalt gerade so ausweichen kannst. Du spürst allerdings einen kurzen, stechenden Schmerz an Deinem linken Flügel. Als Du kurz zur Seite schaust, erkennst Du, dass das dortige Gefieder leicht angesengt ist und einige Federn fehlen.

Doch in der jetzigen Gefahrenlage bleibt keine Zeit, Dir um derartige Kleinigkeiten Gedanken zu machen. Also versuchst Du, den Schmerz aus Deinem Bewusstsein zu verdrängen und konzentrierst Dich wieder auf Deinen Feind, zumal Dich ein Aufschrei wieder in seine Richtung blicken lässt:

Also Du Dich der Kreatur wieder zuwendest, realisierst Du, dass Dein Plan einen Erfolg verzeichnen konnte. Weiteres Blut strömt aus der Wunde und verteilt sich in kleinen Spritzern auf dem Boden. Der Hirsch wankt hin und her, geht aber nicht zu Fall. Und obgleich Dein Kontrahent an Stabilität verliert, feuert er weitere Flammenstöße in Deine Richtung ab. Diese sind allerdings längst nicht mehr so zielgerichtet wie zuvor, was Dir die Gelegenheit gibt, Dich Deiner Gesamtsituation gewahr zu werden: Um Euch herum sind viele Pflanzen in Flammen aufgegangen und haben kleinere Brandherde gebildet. Doch die wirkliche Gefahr lauert hinter Dir, denn bereits die ersten Bäume haben Feuer gefangen. Bald könnte sich ein Flammenmeer ausbreiten, dem selbst ein Vogel nur schwerlich entrinnen könnte.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn, Naltyrr T'rissaghar De Rillochard, Robin von Strabruch und Koriath Bandolyn:

Auf die jüngst ausgesprochenen Worte des Jünglings, der nun als Robin von Strabruch bekannt ist, reagiert Gregor Reinbach nur mit einem höhnisch klingenden Lachen, während er das Gebäude verlässt.

Währenddessen ist Jarn Olofson aus Eurem Blickfeld verschwunden - ihm hinterher einer der beiden Wachmänner, die mit Gregor Reinbach angekommen waren. Allerdings könnt Ihr beobachten, wie die Gäste des Wirtshauses so langsam ihre unbeteiligte Haltung verändern. Der Gerüstete hat sichtbare Schwierigkeiten, durch die Reihen zu gehen, da man ihm den Zutritt versperrt. Das arrogante Auftreten der Kirchendiener scheint die Einheimischen zu verärgern, was ob ihrer ärmlichen Situation nur allzu verständlich sein dürfte. Schlussendlich hat sich der Gerüstete dann doch durch die Anwesenden gequält, um seinem Befehl nun Folge zu leisten.

Doch das, was dann passiert, überrascht jeden von Euch: Anstatt den festgesetzten Jarn zu beobachten, wie er nach draußen geführt wird, stolpert der Wachmann in die Mitte des Raumes zurück und reißt bei seinem darauffolgenden Sturz zwei der Einheimischen mit sich zu Boden. Wie eine Initialzündung, die es brauchte, bricht nun eine Unruhe herein, die niemand erwarten konnte. Der zweite Wachmann, zunächst bestrebt, seinem Begleiter aufzuhelfen, wird von mehreren Bewohnern des Dorfes bedrängt und auch verbal angegangen.

Dieser weiß gar nicht, wie er richtig darauf reagieren soll. Wer ihn genau beobachtet, bemerkt, wie er bereits an seiner Waffe herumnästelt. Das Gemurmel, das zuvor als konstanter Unterton im Schankraum zu hören war, ist nun einem lauten Stimmenwirrwarr gewichen. Plötzlich hört Ihr, wie Glas zerbricht und neben dem Schattenelfen tauchen zwei Männer auf, die jeweils einen abgebrochenen Krug in Händen halten und beginnen, auf die Gerüsteten zuzugehen. Derjenige der beiden, der zu Boden gestürzt war, rappelt sich so langsam wieder auf und wird den beiden bewaffneten Bürgern gewahr. Während er sich wieder auf seine Beine hievt, zieht er seine Waffe aus der Scheide, um die möglichen Angreifer zurückzuhalten.

Da hört Ihr von draußen die aufgebrachte und durchdringende Stimme von Gregor Reinbach: "Ich will den Zwergen lebend. Was Ihr mit dem Pöbel macht, ist mir egal! Nur bringt mir diesen Zwerg!" Kurz darauf betreten zwei weitere der Wachmänner den Raum, ebenfalls mit gezogenen Waffen.

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard
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Für Naltyrr ist das plötzlich hereinbrechende Chaos wie ein Signal auf das er gewartet hat. Entschlossen springt er zu dem Wachmann, welcher gerade zu Boden gestürzt war. Mit einer geschmeidigen Bewegung zieht er seinen Rapier und vollführt einen Stich zur Körpermitte des Wachmannes, doch mit einer plumpen Bewegung schaft dieser es, den Schlag zu parieren. Naltyrr versucht seinen Rapier mit einem Bogenschwung nach oben zu bekommen, doch schnell merkt er, dass der Platz zu Eng ist für den Kampf mit dem Rapier. Er bricht seinen Schlag ab und setzt zu einem tiefen Stich an, als der Wachmann sein Schwert mit beiden Händen auf seinen Kopf herab sausen lässt. Naltyrr springt gerade noch rechtzeitig zur Seite und das Schwert schlägt in den Dielenboden und bleibt stecken, worauf Naltyrr blitzschnell einen Satz nach vorne macht und dem Soldaten einen Tritt mit dem Fuß verpasst, worauf dieser das Gleichgewicht verliert und nach hinten umfällt. Sofort prügeln die Bürger auf den, am Boden liegenden, Wachmann ein und als Naltyrr sieht, wie der Soldat einen kaputten Bierkrug ins Gesicht bekommt, weiß er, dass der Gegner keine Gefahr mehr darstellt.

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Azhog Rabenschwinge


 


Die Luft rund um Azhog wird wärmer und ihm wird bewusst, dass seine Zeit hier dem Ende entgegen geht. Er hat auch den  Fehler gemacht, sich zu sehr auf seine Angriffe zu konzentrieren und dabei seine Verteidigung vernachlässigt. Doch nun war es an der Zeit seinen Feind endgültig zur Strecke zu bringen.


Azhog ignoriert die Schmerzen in seinem Flügel. Die angesengte Seite beeinträchtigt zwar seine Flugeigenschaften, kurioserweise hilft ihm aber momentan das Feuer, das ihn schon bald in Bedrängnis bringen wird. Die warme Luft bringt Auftrieb und vereinfacht es in der Luft zu bleiben.


Azhog sammelt erneut seine Konzentration. Keine Ranken aus dem Boden, keine Steinspitzen oder Speere. Kein Schlamm um den Gegner festzuhalten.


Dies alles hat zwar teilweise funktioniert, aber war nicht ausreichend genug. Sein Gegner war zu schnell, zu widerstandsfähig.


Die winzigen Samen hatten getroffen. Sie hatten - natürlich - keinen Schaden angerichtet. Wären sie gefährlicher gewesen, wäre seine Gegner vermutlich ausgewichen, aber er hatte wohl die Finte erkannt und die lauernden Steinspitzen auf der anderen Seite einfach ignoriert.


Azhog gestattet sich einen kurzen Moment der Selbstzufriedenheit. Sein schlauer Gegner war zu schlau gewesen. Nicht die Steinspitzen sollten der Angriff sein, sondern die recht offensichtliche "Finte", also eine Finte in der Finte sozusagen.


Die winzigen, harmlosen Samen waren mittlerweile in den Blutkreislauf und Körper seines Gegners vorgedrungen. Diese beiden Dinge kann Azhog einfach nicht erfassen, er spürt nur große Wut und Dunkelheit. Doch diese kleinen Samen, Symbole des Lebens, kann Azhog spüren - und beeinflussen.


Rasend schnell brechen sie auf, treiben aus.


Ranken, Dornen, Wurzeln, immer schneller beginnen sie zu wachsen.


Innerhalb des Körpers seines Feindes...die Kraft des Lebens.


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Hannes Schwarzdorn

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Als die beiden Bewaffneten eintreten und ich die brutalen Worte des Anführers höre, fällt jeder Zweifel. Um mir und den Bürgern Mut zu machen stoße ich einen Kampfschrei aus, ziehe dabei mein Breitschwert und springe aus meiner versteckten Ecke nach vorne, in die Front der beiden Neuankömmlinge. Beim Anblick der blanken Klinge weiten sich viele Augen, Gäste und Wachmänner sind von meinem Eingreifen überrascht. Von vielen Kämpfen erprobt lasse ich meinen Blick zwischen den Gerüsteten hin und her wandern, die Waffe bereit, einen Angriff zu kontern. Der linke Wachmann entschließt sich zuerst zur Attacke, doch eine Parade schlägt seine Klinge zur Seite. Ich drehe mich um die eigene Achse und benutze meinen breiten Körper, unterstützt von meinem stählernen Harnisch, um meinen Gegner zu Boden zu stoßen. Sein Kamerad sticht um ihm zu helfen von der Seite zu und hätte mich ohne Brustpanzer wohl aufgeschlitzt, so zerfetzt er nur meinen Umhang und fügt dem Stahl einen weiteren tiefen Kratzer zu. Ich versuche ihm aus der Drehung heraus einen Schwerthieb zu versetzen, der auch ihn zu Boden schicken sollte.

bearbeitet von Kommissar Trymon

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Robin von Strabruch 

 

Ich versuche mich durch den Tumult hindurch zu bewegen. Als Ziel visiere ich die zuvor ausgemacht zweite Tür an. Während ich mich durch die Menge hindurch drücke, zwänge und stoße, schaue ich mich in der Taverne nach dem Zwerg um. Irgendwas muss ja mit dem sein, das so viel Aufwand wegen ihm getrieben wird. 

 

Nur raus aus dem hier ausartenden Blutbad.

 

"DAMIT will ich nichts zu tun haben. Ich habe genug Stress mit meinem Brutus...", denke ich mir. "Warum stolpere ich nur in so einen Zwischenfall, wenn ich eh schon Kacke am Schuh habe?"

 

Falls ich die Tür erreiche ohne den Zwerg ausgemacht zu haben, öffne ich diese um zu sehen, was dahinter steckt um anschließend von hier aus noch einmal nach dem Zwerg ausschau zu halten. 

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---Jarn Olofson---

In der Unruhe des beginnenden Tumultes verschafft Jarn sich zunächst einen Überblick über die Lage. Scheinbar sind diese Kirchenmänner der Bevölkerung auch ein Dorn im Auge. Dem Geräusch des zerbrochenen Glases folgend erkennt Jarn, dass hier bald Blut fließen wird. Das Geräusch der gezogenen Schwerter verstärkt diese Gedanken.

'Ich sollte zusehen, dass ich von hier verschwinde und einen Blick auf den Brief des Toten werfen, ich verwette eine Wochenration an Korn, dass dies alles mit dem Breif zu tun hat'

 

Langsam und möglichst unauffällig macht Jarn sich in Richtung der Tür zum Nebenzimmer auf. Wenn es dort keine Tür gibt so doch zumindest ein Fenster. 'Dort hinaus, ums Haus herum und sehen ob ich an Korn herankomme. Notfalls muss ich später nochmal zurück kommen.' Den Dolch behält er auf dem Weg in der Hand. Seine Augen suchen in der wogenden Menge nach weitere gerüsteten Kirchenkriegern.

Dabei fällt sein Blick auf den jungen Menschen, der ebenfalls bei dem Toten hockte. Scheinbar ist er auch auf dem Weg zur Tür. 'Vielleicht finde ich ihn ihm einen Verbündeten und uns gelingt gemeinsam die Flucht' geht es Jarn durch den Kopf. Schnell sieht er sich nach dem Schattenelfen um 'eine weitere Klinge, auch wenn es die eines Schattenelfen ist, wäre bestimmt nicht verkehrt'.

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Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard:

Die wütenden Bewohner erledigen, was Du begonnen hast. Die Wachleute, die sich in Deiner Nähe befunden haben, verschwinden bald in einer Traube aus Menschen und den Lauten zu Folge, die Du vernimmst, haben die beiden Bewaffneten in dieser Situation keine Chance gegen den Mob.

Um Deine weiteren Schritte zu planen, siehst Du Dich um und versuchst so gut es geht, das Chaos zu überblicken. Von Jarn Olofson ist auch weiterhin nichts zu sehen, auch der Jüngling, der sich als Robin von Strabruch vorgestellt hat, ist für Dich gerade nicht aufzustöbern. Dafür macht ein weiterer Kampf auf sich aufmerksam: Die beiden Kämpfer, die von ihrem Anführer in das Gebäude geschickt wurden, kamen nicht allzu weit, da der stämmige und schwer gerüstete Mann, der als einer der letzten das Wirtshaus betreten hatte und sich die Zeit über im Hintergrund hielt, auf sie zugestürzt war und sie nun in Schach hält. Für einen Moment hast Du mehr oder weniger freie Sicht auf den Bereich vor dem Gebäude. Dort siehst Du Gregor Reinbach stehen, wie jener wild gestikulierend Befehle zu erteilen scheint. Du erinnerst Dich zurück, was Du gesehen hattest, als Du die Kirchen-Anhänger vor ihrem Eintreffen entdecktest. Zwei weitere Wachleute müssten sich also noch außerhalb des Gebäudes befinden. Und obgleich der schwer gerüstete Mann, der derzeit einen Engpass bei der Eingangstür bildet, wacker genug aussieht, um es mit zwei Feinden aufzunehmen, lässt sich schwer einschätzen, wie er mit vier von ihnen klarkommen oder ob er wohl möglich Hilfe benötigen könnte.

Bevor Du diesen Gedanken jedoch ganz zu Ende denken kannst, schieben sich wieder einige der Anwesenden in Dein Blickfeld. Und dann vernimmst Du ein Scheppern. Instinktiv blickst Du in die Richtung, aus der das Geräusch zu vernehmen war und Du realisierst, dass dort ein Fackelständer zu Boden gefallen ist. Die ersten Flammen lecken aus der Vorrichtung heraus und beginnen, sich auf dem Boden auszubreiten...

Bestimmt für Azhog Rabenschwinge:

Zunächst geschieht nichts - zumindest kannst Du die möglichen Auswirkungen Deiner schamanischen Handlungen nicht sehen. Stattdessen musst Du weiterhin den feurigen Attacken Deines Gegenübers ausweichen und bemerkst, wie Du immer weiter zu den lodernden Flammen gedrängt wirst, die sich hinter Dir im Wald ausbreiten.

Doch dann kannst Du ein Zögern im Verhalten des Hirsches feststellen. Ein Zittern durchzieht dessen Körper. Erst ganz leicht, dann an Intensität zunehmend. Die Angriffe der Kreatur setzen aus, sie stockt in ihren Bewegungen. Du blickst abermals auf den Teil des Körpers Deines Feindes, in den die Samenkapseln eingedrungen sind. In den nachfolgenden Sekunden scheint dort nichts zu geschehen, aber dann glaubst Du, kleine, dunkelgrüne Ranken, von Blut überzogen, zu erkennen, die sich ihren Weg aus der offenen Wunde nach außen suchen. Als der Hirsch wieder einen von Wut durchzogenen Schrei in die Welt hinauslässt, bist Du Dir sicher, dass Dein Plan Erfolg hatte, zumal die Ranken nun deutlicher zu erkennen sind.

"Du wirst diesen Sieg nicht auskosten können! Ich komme wieder und werde dir und den deinen die Strafe zu teil kommen lassen, die euer schändliches Volk verdient!" Nur wenige Sekunden nach dieser letzten, ultimativen Drohung kannst Du sehen, wie sich die Ranken über den ganzen Körper des Wesens ausbreiten und sich unter der Haut abzeichnen. In wenigen Momenten sollte der Leib der unnatürlichen Kreatur zerbersten. Doch bevor Du Dich dessen versichern kannst, schleudert Dir Dein Kontrahent einen letzten, breit gefächerten Flammenstoß entgegen, dem Du nicht mehr ausweichen kannst...

Dein eigener Schrei weckt Dich wieder auf. Hastig schreckst Du hoch und musst aufpassen, nicht aus der Baumkrone zu stürzen. Reflexartig schaust Du Dich um und tastet Dich ab, um sicher zu gehen, nicht doch in Flammen zu stecken. Um Dich herum ist Alles ruhig, der Wald, in dem Du Dich aufhältst, liegt in tiefer Nacht. Ein paar Äste über Dir thront Dein gefiederter Begleiter, in dessen Körper Du noch bis vor wenigen Sekunden stecktest. Er sieht Dich mit seinen dunklen Augen an und legt dabei den Kopf schief. Ein einzelnes Krächzen ist von ihm zu hören, als wolle er fragen, ob Alles in Ordnung sei.

Dann entdeckst Du in Deinem Augenwinkel einen Lichtschein. Du blickst in die Richtung und sieht einen Lichtschein am Horizont, der in dieser Intensität eigentlich nur auf eines schließen lässt: Feuer! Und zwar dort, wo der Rabe noch vor wenigen Stunden, vor Deinem Schlaf, die Siedlung erspäht hatte.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn:

Das allgemeine Durcheinander, das im Wirtshaus herrscht, beeinträchtigt die Wachleute spür- und sichtbar. Denn für Dich ist es ein Leichtes, im Handgemenge die Oberhand zu gewinnen. Deine einschüchternde Statur tut ihr Übriges, ebenso, wie deine schwere Rüstung es Dir ermöglicht, die unkoordiniert vorgebrachten Attacken der Bewaffneten abzuwehren. Allein Dein Plan, die Wachmänner zu Boden zu schicken, geht nicht ganz auf, da Deine Attacken ob der Enge des Raumes nicht ihre ganze Kraft zu entfalten vermögen. Dennoch drängst Du Deine Kontrahenten immer wieder zurück und bildest somit eine Art Engpass vor der Eingangstür.

Durch Deine Nähe zum Eingangsbereich und durch die offene Tür hindurch hörst Du die Worte von Gregor Reinbach relativ deutlich, wie er mit den verbliebenen seiner Männer spricht und ihnen Instruktionen einbläut. Gegen die zwei Männer, mit denen Du Dich gerade auseinandersetzt, kannst Du es in der aktuellen Situation locker aufnehmen. Aber weitere Angreifer könnten auch Dir zum Verhängnis werden, insbesondere im beengten Schankraum, der Dir keine gescheiten Rückzugsmöglichkeiten eröffnet.

Im nächsten Moment dringt ein Scheppern an Dein Ohr, das nach Eisen klingt, das auf dem Boden geschlagen ist. Eine weitere Attacke gegen den Wachmann, der vor Dir steht, stößt ihn etwas zurück und eröffnet Dir die Möglichkeit, einen kurzen Blick zur Seite zu werfen, um nachzuprüfen, was es mit dem Lärm auf sich hatte. Und was Du siehst, gefällt Dir gar nicht: Offenbar wurde ein Fackelständer umgerissen, dessen Inhalt sich nun langsam auf den Holzdielen des Raumes ausbreitet. Auf einmal sind die Wachleute vor Dir nicht mehr die größte Gefahr...

Bestimmt für Robin von Strabruch und Jarn Olofson:

Nachdem Ihr Euch kurzerhand geeinigt habt, wer von Euch die Tür öffnet, gelangt Ihr in einen kleinen Flur, der gerade breit genug ist, dass eine Person ohne Komplikationen hindurch passt. Der Gang ist nach links abgewinkelt, aber lediglich zwei Meter lang. Am Ende ist eine weitere Türe zu sehen, die diagonal betrachtet zu dem Durchgang zum Schankraum in die Wand eingebaut wurde. Diese Konstruktion wurde vermutlich gewählt, damit niemand aus dem Schankraum heraus einen Blick in den Raum werfen kann, den Ihr nun anvisiert. Neben der Tür befindet sich eine an der Wand angebrachte Fackel, die ein schwaches Licht erzeugt.

Wirklich spannend ist das, was Ihr in dem anderen Raum auffindet, allerdings nicht: Denn Ihr steht nun in Mitten der Küche. Geräumig ist sie nicht, aber in Anbetracht der Ortschaft dürfte sie für das Wirtshaus groß genug sein. Allerdings ist die Küche verwaist - von der Schankmaid wie dem Wirte ist keine Spur zu sehen. Dafür befindet sich auf der anderen Seite des Raumes eine weitere Tür, die hoffentlich einen Ausgang darstellt. Mit schnellen Schritten begebt Ihr zu der Tür, um sie zu öffnen. Doch - sie ist verschlossen! Wahrscheinlich hat der Wirt sie zugesperrt, um ganz sicher zu gehen, dass ihm niemand folgt. Und plötzlich wird es Euch ziemlich unwohl, als Ihr es aus Richtung des Schankraumes mit lauter Stimme rufen hört: "Feuer!"

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Es fällt Dir - auch auf Grund Deiner geringeren Körpergröße - schwer, das Durcheinander zu überblicken: Hier drängen mehrere der Gäste des Wirtshauses auf zwei der Wachmänner ein, unterstützt vom Schattenelfen, der selbst in der Beengtheit des Raumes seine Waffe elegant führt. Dort - an der Zugangstür zum Gebäude - misst sich der hochgewachsene, schwer gerüstete Kämpfer mit zwei weiteren Wachleuten und hält den Eingangsbereich des Schankraumes besetzt.

Du selbst bist in den Hintergrund getreten, denn bisher hast Du noch keine Situation wahrgenommen, auf die es sich zu reagieren lohnte. Schließlich kennst Du die Hintergründe der geplanten Inhaftierung genauso wenig wie die anderen Personen in diesem Raum. Kurz darauf beobachtest Du, wie nur wenige Schritte neben Dir einer der - offensichtlich unter Einfluss des Alkohols stehenden - Gäste nach hinten taumelt und dabei gegen eine der Fackelständer stößt, die den Raum erhellen sollen. Der Mensch realisiert gar nicht, was er da angerichtet hat und stampft sogleich wieder nach vorne.

Du jedoch verfolgst, wie der Ständer schwangt und dann Richtung Boden stürzt. Der Fall kommt Dir vor, als dauere er mehrere Minuten und als das Eisen auf dem Boden aufschlägt, hallt es dumpf in Deinen Ohren. Und dann musst Du beobachten, wie die Flammen langsam auf die Holzdielen übergreifen und sich dort ausbreiten.

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Ausbesserung

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard
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"Löscht das Feuer!", schreit Naltyrr, doch sein Ruf verebbt im Lärm des Kampfes. Er wendet sich mehreren Stadtbewohnern zu und versucht diese dazu zu bringen, dass Feuer zu löschen. Der Schattenelf achtet aber nicht darauf, ob diese seiner Aufforderung nach kommen, denn sein Ziel sind die beiden Wachmänner, welche den Gerüsteten bedrängen. Naltyrr wechselt seinen Rapier in die linke Hand und drückt sich durch das Gemenge zur Tür. Er sieht wie, der gepanzerte Krieger den Schlag seines linken Kontrahenten pariert und wie der rechte dazu ansetzt dem Krieger die Klinge auf den Schädel zu hauen. Der Schattenelf drückt sich rechts an dem Mann vorbei, pariert mit seinem Rapier den Kopfschlag der Wache und schwingt seine rechte Faust auf die Halsschlagader des Soldaten. Kurz bevor seine Faust den Leib der Wache berührt, lässt Naltyrr seine versteckte Springklinge heraus schnellen, welche mühelos durch die ungeschützte Haut des Halses dringt. Der Mann spuckt noch jede Menge Blut, ehe er schlaff zusammen bricht.

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---Jarn Olofson---

Jarn schaut sich in der kleinen Küche um und rappelt noch einmal an der verschlossenen Tür. Ohne sich umzusehen wendet er seine Worte an den jungen Menschen "Schaut nach den Fenstern, sind die verschlossen?" Er selber öffnet die nächstbeste Schublade oder Schranktür. 'Irgendwo muss es hier doch geeignetes Werkzeug für die Tür geben.' Seine Gedanken werden von dem Warnruf aus der Schankstube unterbrochen. Wenn nun alle hinausstürzen wird es doch sicher möglich sein in dem Tumult Korn zu schnappen und das Weite zu suchen.

Er wendet sich dem Menschen zu "Kommt mit nach vorne, in dem Tumult müssten wir mit unserem treuen Freunden entkommen können" Jarn erinnert sich daran, den jungen Mann vorher diesen Tag mit einem Pferd gesehen zu haben.

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Hannes Schwarzdorn

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Das Feuer wird sich seinen Weg zu mir fressen. Bis dahin muss ich hier weg sein! Ich sehe zwei Wege: Durch ein Fenster im hinteren Teil aus dem Raum oder durch die Wachen hindurch aus der Tür. Im Raum herrscht ein zu großes Chaos, um problemlos nach einem vermutlich ohnehin nicht vorhandenen Hinterausgang zu suchen. Also muss ich an den Wachen vorbei, schießt es mir grimmig durch den Kopf, doch mit den weiteren Männern hinter der Tür werde ich ohne Hilfe nicht fertig.

Gerade als ich diesen Gedanken gefasst habe, sehe ich einen der Wachleute blutspuckend zusammenbrechen, getötet von dem Schattenelfen, den ich bislang noch gar nicht bemerkt habe. "Ich danke Euch! Wir müssen hier raus, schnell!" Während ich einen Hieb des verbliebenen Soldatens pariere, werfe ich meinem Retter einen Blick zu. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, die restlichen Angreifer zu bedrängen und den Bürgern den Weg aus der Taverne freizukämpfen. Ich drehe meinen Körper und lasse den Angriff des Mannes gegen meinen Harnisch krachen, um meinen nächsten Stoß auf seinen ungeschützten Hals zu richten. Glänzender Schild, gib uns die Kraft aus diesem Haus zu entkommen!

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