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Zavor

Das Erbe einer ganzen Welt

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Robin von Strabruch 

 

Noch von der Hektik der akuten Flucht in den Nebenraum überwältigt, höre ich sofort auf den Zwerg und rappel und drücke an den Fenstern. 

 

Was ist da nur draußen los? Und was hat es mit diesen aggressiven Kirchendienern wirklich auf sich? Zu sehr in Gedanken und mit den Fenstern beschäftigt, kriege ich kaum mit, was draußen noch vor sich geht. Bis auf den Zwerg und seine erneute Aufforderung.

 

"Zurück zu diesen Irren, welche sofort mit Schwert und Faust auf vermeintlich Unschuldige eindreschen?"

 

Wenn dieser Zwerg Jarn dennoch zurück in den Schankraum eilt, werde ich ihm aber folgen. Besser man streitet zu Zweit draußen, als alleine hier in der Sackgasse zu hocken. 

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Koriath Bandolyn

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Für eine geraume Zeit nun, hatte sich der aufmerksame Zwergenforscher in seiner Rolle als stiller Beobachter gesuhlt. Müde hatten seine Züge an dem unerwünschten Trunk genippt, einer bitteren Tinktur welche allgemeinhin auch als Bier bekannt gewesen war und nicht umbedingt seinen Vorstellungen eines entspannten Getränkes entsprach. Ein simpler Kräutertee jedoch, so versicherte ihm die Maid, wäre zu diesem Zeitpunkt nicht zu erhalten gewesen, und Koriath möge sich mit dem starken Bier dieser Gegend doch abfinden. Tatsächlich hatte sie sein Anliegen mit einem kurzen Lächeln bedacht, wohl überzeugt davon, dass der Zwerg nur scherzen konnte, wenn er etwas anderes als den Trank seines Volkes bestellte, und ging einfach davon aus ihm den korrekten Humpen vor die Nase gestellt zu haben. Viel hatte der Forscher seit dieser Zeit gegrübelt und bedacht, seine aktuelle Lage ebenso beäugt wie er den Blick gen Zukunft zu richten suchte, doch schlußendlich verlangte sein Schicksal es, dass er sich erneut der Gegenwart und ihren Geschehenissen annahm. Viel Sinn fand sich ohnehin nicht in seinen Überlegungen, die meisten davon ausgerichtet auf den möglichen Erhalt eines der großartigen Weltensteine oder aber ob sich in einem der so gram drein blickenden Menschlinge ein Verbündeter finden ließ, wenn nicht sogar in Form des abschätzig wirkenden Zwegen am anderen Ende der Räumlichkeiten.

 

Derlei lang gezogene Überlegungen mussten schlußendlich jedoch hinten angestellt werden, als das Geschehen in der kleinen Taverne im wahrsten Sinne des Wortes entflammte und selbst den entrückt wirkenden Bartlosen aus seiner vermeintlichen Trance heraus rissen. Ein lauter Knall und der seichte Gestank von Blut waren wohl das erste Anzeichen dafür, dass die bestimmte Ruhe sich nicht aufrecht erhalten lassen würde, nur untermauert von dem Gefallenen um welchen sich recht schnell ein Zentrum der Aufmerksamkeit bildet. Vermutlich hätte sich allsbald mehr zu diesem armen Recken heraus finden lassen, wären die Ereignisse innerhalb des vor Kälte starrenden Saales nicht kurzerhand erneut umgeschwappt, getragen von den Händen der kirchlichen Truppen, welche es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schienen, selbst das geringste Interesse von der Leiche zu zerren. Nahezu instinktiv hatte sich Koriath in diesem Augenblick etwas intensiver mit seinem Getränk beschäftigt, wohl wissend dass diese Leute keinesfalls ein gutes Bild von ihm oder seiner Zunft haben mochten, so fehlgeleitet ihrer Interpreation ebenjener auch sein mochte. Neugier gewann jedoch, wie so oft, die Kontrolle als der hochgewachsene Mann von finstersten Naturen sich an den anderen Zwerg wandte, welcher bereits zuvor von dem Sterbenden angesprochen worden war. Schnell wird klar dass Olafson, so scheinbar der Name des Erdenbruders, wohl irgend etwas verbrochen haben soll, ein unausgesprochenes Verbrechen von offenkundig ausreichender Tragweite dass ein solcher Ordenskrieger wie Reinbach es für nötig erachtet persönlich mit seinem Aufgebot fanatischer Henker auf den Plan zu treten.

 

Seltsam, um es simpel zu sagen, erweist sich dieser Umstand für Bandolyn, welcher durchaus bewandert ist in den Freveln welche die Kirche gemeinhin zu verfolgen gedenkt, fand er sich doch nicht bloß ein Mal in die Situation versetzt um die eigene Haut zu bangen.  Wie erwartet lassen auch diese Exemplare nicht mit sich reden, ihr Auftrag weit wichtiger als das Wohl der Leute, welche doch angeblich unter ihrem Schutz zu stehen haben, und so kommt es wie es nun einmal kommen muss. Ein lautstarkes Geplänkel, geboren aus Unzufriedenheit und Trotz, wenn nicht gar ein wenig Rachsucht, welches sich kurzerhand zu einem ausgelassenen Gefecht steigert, erfüllt schon bald den Saal der Schänke und drängt Koriath schon bald zurück an den Rand des Geschehens. Sich einzumischen liegt dem Zwergen an und für sich fern, doch andererseits scheint es kaum einen anderen Weg zu geben, dieser Todesfalle zu entkommen als eine Bresche durch den Tumult zu schlagen. Umso entsetzlicher wohl erweist sich für diese Erkenntnis das sich ausbreitende Feuer, welches schon bald mehr noch zu verschlingen droht, denn nur das gemarterte Dachgebälk, und somit Eile gebietet in diesem gar unerfreulichen Ringen. Und doch scheint Koriath, der unscheinbare Zwerg von nur geringer Gewalt, zumindest äußerlich die Ruhe selbst zu sein, ein Plan sich langsam hinter der glatten Stirn formend, welcher hoffentlich nicht bloß seinem Überleben, sondern auch den Kirchendienern zum Trotze gereichen mag. Einzig der Umstand, dass seine Anonymität unter dem angedachten Akt zu leiden vermag, ist dafür verantwortlich dass der Gelehrte nicht sofort zur Tat schreitet und stattdessen andere Wege auszumachen sucht. Ein züngelndes Flämmchen jedoch, welches nur knapp darauf verzichtet sein Hab und Gut in Brand zu stecken, findet schlußendlich die richtigen Worte um auch den zurückhaltenden Zwergen von einem etwas aktiveren Vorgehen zu überzeugen.

 

"Nun.... so sei es denn wohl." redet sich der Magister selbst gut zu, kaum hörbar unter dem Tumult des Infernos und den Geräuschen klingenden Stahls, bevor er einen ersten Schritt hinein in das Chaos wagt, den Stab fest mit einer Hand umklammert. Langsam, beinahe ebenso in die Länge gezogen wie das Fallen des Flammenspenders, hebt sich die von einem kleinen Kristall geschmückte Spitze empor, während Koriath in Konzentration versinkt, die tosenden Flammen um sich herum so gut es geht ausblendend um den richtigen Ansatzpunkt zu finden. Sekunden, wohmöglich gar Minuten in der Wahrnehmung des Zwergen vergehen, bis er es wagt seinen Stab herab zu bringen, mit gesammelter Kraft gen Boden zu stoßen und einen kurzweiligen Schock des arkanen durch diesen wandern zu lassen. Erneut vollführt er einen Schritt nach vorn und erneut hebt sich der Stab, nur um kurzerhand herab zu fahren, Takt um Takt, Schritt um Schritt, bevor kraftvolles Leben durch die hölzernen Dielen wandert. Zunächst langsam, dann jedoch mit umso kraftvolleren Gewalten, scheinen diese zu bersten, von unten herab zerbrochen zu werden durch etwas dass dem aufmerksamen Beobachter nur als grünlicher Kristall in Erinnerung zu bleiben vermag. Bedrohlich erhebt sich das wertvolle Kunstwerk des Erdenreiches, bringt lange Streben um den kleinen Magister hervor, welche sich ihren Weg an die Decke arbeiten, diese zu stabilisieren und vor einem potenziellen Einsturz zu bewahren sobald die nächste Hälfte seines Plans in die Tat umgesetzt werden kann. Mit lauter, ja fast bebender Stimme, sucht Koriath sich Gehör zu verschaffen um so hoffentlich den Platz zu finden, welchen er für die nächste Hälfte seines Vorhabens benötigt.

 

"Meine Damen und Herren! Wenn sie so frei wären die nördliche Wand zu räumen! Es mag ihrem fortlaufenden Leben nur von Nutzen sein!"

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Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Hannes Schwarzdorn:

Die Situation droht zusehends chaotischer zu werden: In Eurem Blickwinkel könnt Ihr wahrnehmen, wie Panik unter den Dörflern ausbricht und sie - natürlich völlig unkoordiniert - in Richtung der Eingangstür drängen, die Ihr gerade gegen die Wachmänner freizukämpfen versucht.

Allerdings droht Euch nicht, in die Schwerter der beiden verbliebenen Wachleute geschoben zu werden. Auch ihnen ist weder Eure Kampffertigkeit, noch die Situation in dem Wirtshaus verborgen geblieben. Als Reaktion darauf weichen die beiden Männer vor der Eingangstür zurück. Die Gelegenheit, das Gebäude zu verlassen und den nachrückenden Bewohnern ebenfalls die Flucht vor dem Feuer zu ermöglichen, scheint nun günstiger geworden zu sein.

Bestimmt für Jarn Olofson und Robin von Strabruch:

Eure instinktiven Lösungsansätze bringen Euch keinen Erfolg: Weder lässt sich ein Werkzeug auffinden, um die verschlossene Tür zu öffnen, noch ist das Fenster mit einem bloßen Handgriff zu öffnen. Ein flüchtiger Blick erweckt zusätzlich den Eindruck, dass schon seit Längerem niemand mehr das Fenster geöffnet hat, was sich entsprechend auf den Mechanismus ausgewirkt haben könnte.

Als Ihr die Küche wieder verlasst, um auf den kleinen Flur zu treten, spürt Ihr schon, wie die Wärme angestiegen ist. Der entsprechende Ausruf, den Ihr zuvor gehört habt, war also kein Ablenkungsmanöver, um auf den Angriff der Wachleute aufmerksam zu machen. Als Jarn die Türe öffnet, weht Euch ein unangenehmer Wärmeschwall entgegen. Der Schankraum ist seit Eurem Aufbruch kaum wieder zu erkennen: Die Gäste haben sich zu einem Pulk zusammengemischt, der sich panisch auf den Ausgang zubewegt, drängelnd und schubsend. Indes hat sich das Feuer schon in einem erheblichen Teil des Raumes ausgebreitet und beginnt langsam, die Stühle und Tische zu erfassen. Es könnte also mit einem erheblichen Risiko verbunden sein, diesen Weg einzuschlagen, um das Gebäude zu verlassen.

Dann entdeckt Ihr den anderen Zwerg, der sich seit seinem Eintreffen im Wirtshaus äußerst zurückhaltend benommen hatte. Und auch jetzt scheint er eine ausgesprochene Ruhe zu bewahren, selbst im Angesicht des größer werdenden Chaos. Als sein Stab den Holzboden berührt, geschieht zunächst nichts. Doch schon wenige Momente später bilden sich kristallin wirkende Strukturen, nachdem sie aus dem Boden hervorgebrochen sind. Dem Material, das sich zu Säulen formt, um die Decke abzustützen, folgen weitere Strukturen, die die Wand durchschlagen, um einen zusätzlichen Ausgang zu erschaffen. Zwar werden nur die Gäste darauf aufmerksam, die am weitesten von der eigentlichen Eingangstür entfernt stehen, aber zumindest für Euch tut sich nun eine neue Möglichkeit auf, diesen Ort zu verlassen. Allerdings scheint Eile geboten, denn die Flammen beginnen, Euch allmählich den Weg zu versperren.

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Die meisten Personen, die zuvor im Raum verteilt waren, hatten sich - nachdem sie den anschwellenden Brand bemerkten - in panischer Reaktion aufgemacht, das Gebäude so bald als möglich durch die Eingangstür wieder zu verlassen. Deinem Vorhaben steht also keine unübersichtliche Anzahl an Personen mehr im Wege - und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes.

Den wohl entscheidenden Teil Deines Plan umsetzend, wachsen die Kristalle weiter an und bilden die Form nach, die sich auch in Deinen Gedanken manifestiert haben. Mit dem typischen Geräusch, das erklingt, wenn bereits betagteres Holz zerbirst, wird ein neuer Ausgang erschaffen. Die Teile der Wand, auf die die von Dir geschaffenen Kristalle getroffen sind, verteilen sich in alle Richtungen. Das dadurch entstandene Loch dürfte allerdings groß genug sein, nicht nur einer Person Deiner Körpergröße, sondern auch einem durchschnittlichen Menschen den Durchgang zu ermöglichen.

Als Du Dich vergewissern willst, wer Deinem Aufruf gefolgt ist, realisierst Du, dass nur die Personen, die am weitesten vom eigentlichen Eingang entfernt stehen, sich nun umorientieren und der von Dir geschaffenen Alternative zuwenden. Du kannst zwar die Verwirrung in ihren Gesichtern erkennen, als sie auf die Kristalle blicken, aber schlussendlich ist der Impuls der Flucht wesentlich stärker.

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Robin von Strabruch

 

Mit einem Ausdruck außerordentlicher Verwunderung verlässt meine Lippen zunächst ein unkontrolliertes "Waah", als ich die Manifestation der Kristalle bemerke, welche ein Loch in die Wand reißen. Schnell versuche ich mich dann allerdings wieder zu fassen und mit ausgestrecktem Arm und einem Fingerzeig rufe ich diesem Jarn zu:

 

"Dort entlang! Die Wand ist offen und wir können dort hindurch!" 

 

Kaum habe ich diese Worte ausgesprochen fange ich auch schon an in diese Richtung zu laufen. Nicht blindlings, sondern wohl bedacht, das dieser Jarn ebenso den Weg unbeschadet findet. 

Und was noch viel wichtiger ist: Das Ich den Weg ohne Probleme hinter mich bringe. Ein letztes Mal schaue ich mich daher um, das nicht irgendwer dieser "um sich schlagenden" meinen Weg unbedacht erreichen könnte und ich ihn dann zu spät entdecke. 

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard
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Der Schattenelf wischt das Blut an der Klinge an der Kleidung des Wachmanns ab und betrachtet kurz die scharfe Schneide, welche bei der Herstellung mit einem schwarzen Metall geschmiedet wurde. Die Klinge reflektiert das Licht kaum, denn das Metall ist matt, um dem Feind keine Chance zu geben, den Gegner mit seiner hinterhältigen Klinge zu entdecken. Mit einer kurzen Handbewegung, welche den Mechanismus der Springklinge erneut aktiviert, fährt die Klinge zurück in die schützende Scheide.

"Der Magister, welcher diese Klinge entworfen und gebaut hat, hat ganze Arbeit geleistet, wieder einmal leistete sie mir gute Dienste!", geht es Naltyrr durch den Kopf.

Mit der nun freien Hand greift er in das Innere seines Mantels und zieht zwei Wurfmesser hervor. Er ziehlt auf den ersten Angreifer und wirft eines der Messer. Dieses dreht sich mehrmals in der Luft, ehe es sein Ziel im Sehschlitz, des Helmes der rechten Wache findet, worauf dieser zu Boden geht. Ehe der Soldat den Boden berührt fliegt auch schon das zweite Messer durch die Luft, doch ein glücklicher Zufall rettet dem Gegner vorerst das Leben, denn der Soldat dreht in dem Moment seinen Kopf und die Klinge prallt am Rand seines Sehschlitzes ab!

"Holen wir uns den Mann und dann raus hier!", ruft Naltyrr dem gerüsteten Streiter neben ihm zu und geht mit dem Rapier in der linken Hand auf den Wachmann zu.

bearbeitet von LastKnight

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---Jarn Olofson---

Jarn wirft noch einen Blick auf die eigentliche Ausgangstür, den Weg dahin beginnen die Flammen unweigerlich zu einem heißen Tanz werden zu lassen. Robins Worte reißen ihn aus seinen Gedanken und sein Blick folgt dem Fingerzeig des Mannes auf die neu entstandene Lücke in der Wand. Er nickt nur kurz, dass macht er sich auf um aus der Tür hinaus ins freie zu stürzen. Sobald er draußen ist wenden sich seine Schritte, 4 oder 5 sind es wohl, von dem brennenden Haus weg. Dann nimmt er einen tiefen Zug der rauchfreien Luft und versucht sich einen Überblick zu verschaffen. 'Wo sind diese irrgeleiteten Menschen. Wo kam dieser unerwartete Ausweg her? Was mag das alles bedeuten?' Um sich zu überzeugen, dass er den einzigen Hinweis den er hat noch bei sich trägt fährt seine Hand an die Stelle wo er den Brief der Verstorbenen trägt. 'Und viel wichtiger, Wo ist Korn?'

Dann erinnert er sich wieder an Robin von Strabruch und blickt sich nach dem jungen Mann um. Als er ihn erblickt nähert er sich langsam um dem Mann ebenfalls Zeit zum Verschnaufen zu geben. "Lasst uns nach unseren Gefährten sehen, sie sind bestimmt noch vorne angebunden."

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Hannes Schwarzdorn

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Als die erste Wache vom Wurfmesser des Schattenelfs getroffen zu Boden geht widme ich meine Aufmerksamkeit komplett seinem Kameraden. Er ist angespannt, seine Augen im Sehschlitz wandern unsicher vom Schattenelfen zu mir. Der Mann ist dem Kampf gegen zwei Gegner nicht gewachsen, und das weiß er auch, schießt es mir durch den Kopf. Anstatt dem Schattenelfen zu antworten folge ich seinen Worten, pariere einen Schwerthieb des Soldaten und versetze ihm einen Tritt, der ihn ein Stück zurückwirft, von dem direkten Durchgang fort. Schnell rücke ich nach, stehe jetzt halb im Freien und versuche ihn weiter weg von der Tür zu drängen, damit die verängstigten Bürger die Taverne verlassen können. Schon jetzt, kaum über der Schwelle, ist der Unterschied von der frischen Luft zum Rauch im engen Raum spürbar.

bearbeitet von Kommissar Trymon

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Bestimmt für Robin von Strabruch und Jarn Olofson:

Mit der gebotenen Eile, aber dennoch mit so viel Bedacht wie möglich begebt Ihr Euch zu dem entstandenen Loch in der Wand. Als Ihr ungefähr die Hälfte der Strecke hinter Euch gebracht habt, stürzt knapp zwei Meter hinter Euch ein verkohlter Balken von der Decke herab und zerspringt, als er auf den Boden kracht, in zwei Teile sowie mehrere handgroße Splitter. Da sich auch das Feuer weiter ausbreitet, beschleunigt Ihr Euren Schritt noch etwas weiter. Die aufsteigende Hitze, die allgemeine Panik, das Waffengeklirr - all dies lässt die Momente endlos erscheinen.

Dann jedoch steigt Ihr nacheinander durch die Bresche und steht nun außerhalb des Gebäudes. Euch durch den Notausgang folgend, verlassen noch einige andere Gäste das Wirtshaus und gelangen ins Freie. Keine Minute zu früh, denn schon bald breiten sich die Flammen auch um das Loch herum aus und versperren den weiteren Zugang. Ihr jedoch seid in Sicherheit. Zumindest für den Moment, denn schon bald wird das Gebäude seine Stabilität verlieren und in sich zusammenstürzen.

Dem Vorschlag von Jarn folgend, umkreist Ihr beschleunigten Schrittes das Wirtshaus, um nach Euren treuen Begleitern zu sehen. Als Erstes fallen Euch die Menschen auf, die das brennende Gebäude durch den eigentlichen Ausgang fluchtartig verlassen. Dabei rempeln sie sich gegenseitig an, wodurch manche an Halt verlieren und ausrutschen. Doch das Adrenalin, das in ihren Adern pulsiert, lässt sie sich schnell wieder aufrappeln und das Weite suchen.

Der Schattenelf und der andere, unbekannte Streiter drängen derweil auch die letzten der Wachmänner zurück. Der einzig verbliebene der bewaffneten Schergen lässt indes seine Waffe fallen und sucht im Angesicht der Übermacht das Heil in der Flucht. Von Gregor Reinbach ist indes nichts zu sehen.

Doch der Anführer der bewaffneten Kirchenanhängern ist nicht das einzige Geschöpf, das fehlt: An dem Holzbalken, an dem Ihr Eure Reittiere angebunden habt, harrt nur noch ein Pony aus, das ob der drohenden Gefahr am Seil zieht und zerrt. Von dem Ross ist allerdings weit und breit nichts zu sehen.

Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Hannes Schwarzdorn:

Obgleich die Wachmänner Euren Kampfkünsten nicht gewachsen sind, behindern die Bewohner, die hinter Euch ins Freie streben, Eure Fähigkeiten doch spürbar. Dennoch schafft Ihr es, Euch Euren Weg nach draußen zu bahnen. Nicht nur, weil die meisten der Wachleute tot oder sterbend zu Euren Füßen liegen, sondern weil nur noch ein letzter dieser armen Teufel Euch gegenübersteht.

In Anbetracht des Schicksals seiner Kameraden, der panisch aus dem Gebäude strebenden Bewohner und der darin wütenden Flammen, wählt dieser jedoch eine nachvollziehbare Reaktion: Seine Hände gleiten nach unten, die Hand, die bisher noch das Schwert hielt, lockert sich, sodass die Waffe losgelassen wird und mit einem Klirren auf den Holzdielen, die vor der Eingangstür des Wirtshauses ausgelegt worden sind, aufschlägt. Ihr könnt den entsetzten Gesichtsausdruck in der Miene des Mannes erkennen, kurz bevor dieser sich umdreht und die Beine in die Hand nimmt. Dabei stolpert er zunächst über seine eigene Beine, geht aber nicht zu Boden.

An Euch vorbei drängen die Bewohner des Dorfes, um ins Freie zu gelangen. Dabei rempeln sie einander, aber auch Euch an, stürzen mitunter, rappeln sich aber wieder auf. Euch stellt sich die Frage, ob Ihr die Verfolgung des verbliebenen Wachsmanns aufnehmen wollt. Von seinem Vorgesetzten, Gregor Reinbach, ist indes keine Spur auszumachen.

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Als Du den geeigneten Moment für Dich wahrnimmst, um selbst die von Dir geschaffene Bresche zu durchschreiten, suchst auch Du Dein Heil in der Flucht vor der um sich schlagenden Feuerbrust. Als hinter Dir die ersten Deckenbalken zu Boden stürzen, bist Du Dir sicher, keine Sekunde zu früh losgezogen zu sein. Als Du Dich außerhalb des Wirtshauses aufhältst und noch einmal einen Blick in den Schankraum hineinwirfst, indem Du durch das Loch in der Wand schaust, wirst Du gewahr, dass das Feuer mittlerweile jeden einzelnen Flecken für sich beansprucht hat und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Gebäude ausbrennt.

Um Dich herum befinden sich einige Bewohner, die Deinen Handlungen wegen ihr Leben behalten konnten, die aber zu konsterniert scheinen, Dir ihren Dank auszusprechen. Stattdessen starren sie ungläubig und wie paralysiert auf das in Flammen stehende Wirtshaus. Darüber hinaus kannst Du wahrnehmen, wie der andere Zwerg, Jarn Olofson, und der junge Mensch, der sich mit ihm aufhielt, als sie das Gebäude verließen, nach vorne eilen, wahrscheinlich zum regulären Eingang des Gebäudes.

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Auch der Schattenelf macht die letzten Schritte ins Freie, er nimmt etwas Abstand zur brennenden Gaststätte und holt erstmal tief Luft. Erst jetzt nimmt er bewusst war, wie die rauchige Luft seine Kehle zugeschnürt hat. Als er erkennt, dass der Hauptmann der Wache nicht zu sehen ist, steckt er seinen Rapier zurück in die Scheide.

"Soll der Soldat nur fliehen. Ich hoffe er erkennt, was sein Handeln für schlimme Folgen hat!", denkt sich Naltyrr und schaut dabei dem fliehenden Wachmann hinterher!

 

Kurz überlegt der Schattenelf, ob er den panisch fliehenden Gästen helfen kann, doch bei dem ganzen Chaos fällt ihm keine Möglichkeit ein, was er tun könnte.

Deshalb tritt er dem gerüsteten Krieger gegenüber, welcher gerade an seiner Seite gekämpt hat und hält ihm die Hand hin: "Ihr habt gut gekämpft!"

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---Jarn Olofson---

Jarn eilt ungeachtet der womöglich drohenden Gefahr durch Kirchenanhänger die sich außerhalb seines Sichtfeldes befinden mögen, schnellen Schrittes auf sein zottiges Bergpony zu und tätschelt mit einer Hand beruhigend den Hals des Kameraden. "Schschhhh....Alles in Ordnung alter Freund. Ich mache dich sofort los." Nach dem letzten Satz bindet er schnell die Zügel los und führt Korn, weiterhin beruhigend auf ihn einredend, zurück zu dem jungen Mann. Sein Blick gleitet dabei über die auseinandertreibene Menschenmenge. Seine Augen suchen den Schattenelfen. 'Ob dieser Naltyr auch entkommen konnte? Er schien ja für einen Schattenelfen annehmbar zu sein und mit seiner Klinge umgehen zu können. Falls mehr dieser Irregeleiteten auftauchen wäre eine weitere Klinge sicher nicht verkehrt.'

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Robin von Strabruch

 

Eine tiefe Leere durchzieht zunächst meinen Geist, als ich sehe, das mein Brutus nicht mehr an der Stelle steht, wo ich ihn festband. Alleine würde er niemals abhauen. 

 

Es vergehen einige Augenblicke, bis ich wieder realisiere, das um mich herum das Chaos noch nicht abgeklungen ist. Erst jetzt bekomme ich wirklich mit, das der Zwerg Jarn mit seinem struppigen Pony auf mich zu kommt.

Im Augenwinkel das brennende Haus und mit einem flüchtigen klopfen auf Koriaths Schulter begleitend mit einem "Danke Zwerg", schaue ich mich erst einmal panisch um und wechsle zwischen einem laut ausgestoßenden:

 

"Bruuutuuus!" und dem pfeifen auf zwei Fingern, welches Brutus sofort mit mir in Verbindung bringen würde. Falls er dieses hört. 

 

"Mein Schwert wurde zusammen mit Brutus entwendet. Wenn ich diesen klerikalen Haudegen entkommen möchte und vor allem Brutus wieder finden möchte, brauch ich von nun an Unterstützung. Diese zwei Zwerge scheinen genauso wie ich, in diese Geschichte hineingestolpert zu sein. Ebenso wie diese zwei gerüsteten, der Mensch und der Elf, welche ebenso nicht zu diesen Kirchendienern, noch zu der Dorfbevölkerung gehören. "

 

Ich versuche mich abschließend mit/bei den beiden Zwergen zu sammeln und schließe mit einem lauthals gebrülltem:

 

"Bruuuutuuuus!"

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Hannes Schwarzdorn

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Ich stecke mein Schwert weg, erst dann wandern meine Blicke zu dem flüchtenden Mann. Soll er fliehen. Eigentlich würde ich keine Zeugen zurücklassen, aber es ist genug Blut vergossen worden und auch auf ihn wartet eine Familie. Der Schattenelf scheint zu dem gleichen Schluss gekommen zu sein, er hat sich neben mich gestellt und mir die Hand entgegengestreckt. "Ihr habt gut gekämpft!" Ich lächle und schlage ein. Wir haben Seite an Seite gesiegt. Ihr habt mir das Leben gerettet, ich danke Euch. Dabei kenne ich noch nicht einmal Euren Namen! Ich werde Hannes Schwarzdorn genannt. Ich reibe mir die vom Rauch schmerzenden Augen und lasse meinen Blick über die entkommenen Menschen schweifen. Habt Ihr eine Ahnung was diese Männer in Wirklichkeit von diesem Zwerg wollten? Hat er es überhaupt heraus geschafft? 

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Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Hannes Schwarzdorn:

Bevor Ihr Euer Gespräch richtiggehend vertiefen könnt, dringen Laute der Empörung und des Zorns an Euer Ohr, die sich zu dem wütenden Knistern und Knacken des Feuers, das im Wirtshaus brennt, hinzugesellen. Euch zu der Ursache der veränderten Geräuschkulisse umdrehend, nehmt Ihr eine surreal wirkende Szenerie wahr:

Dort steht der Zwerg Jarn Olofson, in der einen Hand die Zügel haltend, die zu dem Pony gehören, das neben ihm steht, die andere auf das Fell eben jenes Tieres abgelegt, um es zu beruhigen. Doch dieser Plan trägt kaum Früchte, denn einige der Bewohner des Ortes haben einen kleinen Halbkreis um den Bartträger gebildet und nähern sich diesem langsam. Dabei haben sie wütende Mienen aufgelegt und ihre eigene Ereiferung führt zu einer Gesichtsfarbe, die sogar mit den nebenan brennenden Flammen konkurrieren könnte. Da mehrere der Menschen wild durcheinander rufen, könnt Ihr nur einzelne Wortfetzen identifizieren: Beschimpfungen und Schuldzuweisungen werden vorgebracht. Offensichtlich haben diese Männer und Frauen den Sündenbock ausgemacht, dem sie den Verlust des Wirtshauses in die Schuhe schieben können.

Und so drängen manche der Bewohner weiter auf den Zwerg und sein Pony ein, während andere Menschen die Szenerie ebenso wie ihr beobachten und unschlüssig sind, was zu tun wäre. Besonders aberwitzig ist jedoch, dass Ihr niemanden wahrnehmen könnt, der Anstalten unternimmt, das Feuer zu löschen oder zumindest irgendwie einzudämmen.

Bestimmt für Jarn Olofson:

Es dauert den einen oder anderen Moment, bis Du Korn wieder einigermaßen beruhigt hast. Doch Deine ihm bekannte Stimme in Verbindung mit Deinen Streicheleinheiten sowie dem Umstand, dass Ihr Euch von dem brennenden Gebäude entfernt, bringt das Tier wieder in eine ruhigere Gemütsverfassung.

Doch der Stress kommt schneller zurück, als es Deinem Pony und Dir selbst lieber wäre. Denn alsbald beginnt sich eine kleine Traube um Dich zu bilden, einige der Bewohner stellen sich Dir in den Weg. In ihren Gesichtern kannst Du Wut ablesen, denn nicht nur ihre Mimik und die anschwellende Gesichtsfarbe sind eindeutig. Ein Mann, der sich trotz der Armut, die das Dorf erfasst hat, einen deutlich sichtbaren Bierbau aneignen konnte, steht vor Dir, die Hände in die Hüften gestemmt. Er war sicherlich ein Stammgast des gerade abbrennenden Wirtshauses. "Du! Das ist Alles nur deine Schuld, Du Zwergenschuft!" Eine leichte Alkoholfahne schlägt Dir entgegen, die wahrscheinlich nur deswegen so schwach weht, weil der Mann gut zwei Meter von Dir entfernt steht. Seine weiteren Worte gehen wegen des Gekreisches einer älteren Frau unter, die diagonal hinter dem Mann steht und durch ihren zahnlosen Mund mit einer unangenehmen Stimme brüllt: "Ja, der Bartträger ist es, den die Kirchendiener haben wollten! Und seht, was er angerichtet hat!" Dann spuckt sie in Deine Richtung, doch ihr Speichel trifft einen Meter von Dir entfernt auf den Boden.

Weitere der Bewohner schließen sich der Schimpftirade an, während andere Männer und Frauen mehr oder weniger regungslos verharren, wohl nicht wissend, wie sie in der aktuellen Situation reagieren sollen.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Deine ersten Rufe sowie der Pfiff verhallen ohne Reaktion in der Luft. Wenn sich Brutus losgerissen haben sollte, dann scheint er nicht in der Nähe zu sein. Und bei der allgemeinen Geräuschkulisse könnte es dem Pferd ohnehin schwerer fallen, Dich zu hören. Deine Suchanstrengungen wirst Du somit ausweiten müssen, um Deinen treuen Freund aufzufinden.

Doch schon im nächsten Moment werden Deine Bemühungen jäh unterbrochen, denn zu dem Knistern und Knacken, das die Flammen von sich geben, mischen sich Stimmen. Du erkennst, wie Jarn - sein Pony neben ihm - Gesellschaft erhalten hat. Einige der Bewohner verstellen dem Zwergen den Weg und überziehen ihn mit deutlichen Worten. Offenbar haben sie ihn als Schuldigen für den Brand des Wirtshauses ausgewählt, da er im Fokus der Kirchenmänner stand. Und während sich einige der Bewohner des Ortes an Jarn abreagieren, stehen andere Dörfler wie angewurzelt herum. Sie beobachten lediglich die sich abspielende Szene. Dass sich jemand aufmacht, das Feuer zu löschen oder anderweitig unter Kontrolle zu bringen, kannst Du indes nicht wahrnehmen.

Bestimmt für Koriath Bandolyn:

Von den zurückliegenden Ereignisse etwas weiter zu Ruhe kommend, begibst auch Du Dich zum Bereich vor dem abbrennenden Gebäude, an dem sich auch all die anderen ehemaligen Gäste des Wirtshauses sammeln.

Während Du das Gebäude umrundest, vernimmst Du ein anschwellendes Stimmengewirr, das einen zornigen Unterton zu haben scheint. Bald darauf kannst Du auch erkennen, was es damit auf sich hat: Jarn Olofson, Zielobjekt der Anhänger der menschlichen Kirche, steht dort, neben ihm das Pony, das vor dem Gebäude angebunden war, als Du es betreten hattest und wohl ihm zu gehören scheint, umringt von einigen der Bewohnern. Ihre aufgerissenen Münder, die rote Färbung ihrer Gesichter und ihre Körperhaltung lassen darauf schließen, dass sie dem Zwerg äußerst feindlich gegenüber aufgestellt sind. Einige Wortfetzen, die Du vernimmst, bestätigen diesen Eindruck: Deinem Volksgenossen wird eindeutig die Schuld an dem Verlauf des Abends und der flammenden Konsequenzen gegeben.

Ebenso erschreckend wie diese Szenerie ist indes der Umstand, dass die anderen Dörfler keine Anstalten machen, sich des Feuers anzunehmen und es zu löschen. Stattdessen verharren sie an Ort und Stelle und beobachten das sich ankündigende Tribunal.

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Ausbesserung

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---Jarn Olofson---

Jarn läst seinen Blick über die sich versammelnde Menge schweifen, dann hebt er beschwichtigend die Hände  "Gute Leute...ihr habt selbst gesehen, dass ich nur friedlich eines eurer wohlgebrauten Biere getrunken habe. Wenn jemand Schuld an dieser Sache hat, dann dieser Gregor Reinbach und seine Leute. Die kommen hier in euer Dorf, brennen die Schenke nieder und verschwinden ohne eine Erklärung " seine Worte begleitet er mit ruhigen Gesten. "Ich werde ihm nachreiten und ihn zur Rede stellen, dass er euch ehrlichen hart arbeitenden Leuten, den Schaden ersetzt " mit diesen Worten steigt Jarn schnell auf Korn, der es eher nicht gewohnt ist, dass er als Reitpony gebraucht wird, und mit seinem Kopf schüttelt, dass die Mähne hin und her fliegt. Dann macht das Pony aber doch zaghafte Schritte auf die Menge zu. Jarns Hand gleitet zu seinem Hammer am Gürtel und seine Augen suchen über der Menge nach Robin von Strabruch und Naltyrr. 'Das könnte sich doch wieder ganz schlecht entwickeln hier ohne Hilfe.'

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Hannes Schwarzdorn

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Mit einem Stirnrunzeln verfolge ich das Geschehen. Diese Leute sollten eher anfangen, zu retten was noch zu retten ist anstatt einen Sündenbock zu suchen! Ich blicke den Schattenelf an.

Scheinbar müssen wir unser Gespräch verschieben. Der Zwerg scheint in Schwierigkeiten zu geraten.

Ich beginne, auf die sich zusammenrottende Menschenmenge zuzugehen und rufe dem Mob entgegen: Leute! Das Feuer brennt immer noch! Lasst den Zwerg in Frieden und löscht stattdessen die Flammen! Wir haben nicht eine Verhaftung verhindert um jetzt doch einen toten Unschuldigen zu sehen!

Mit einem Winken weise ich die unschlüssigen Umstehenden an, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die andere Hand bleibt offen in der Nähe meines Schwertes. Diese Leute wissen nicht was sie tun. Solange ich stehe wird hier niemand ermordet, ob von Kirchensoldaten oder aufgebrachten Bauern.

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Naltyrr nickt dem gerüsteten Krieger zu, als Zeichen, dass er diese Unterhaltung gerne später fortsetzen würde. Er tritt mit dem Krieger nach vorne der aufgebrachten Menge entgegen:

"Volk, so beruhigt euch. Seht euch eure Schenke an, sie brennt noch lichterloh und ihr seid nicht bereit sie zu löschen? Wenn ihr nicht aufpasst, schlägt das Feuer auf andere Gebäude um. Stattdessen beschuldigt ihr einen Zwerg, den ihr noch nie zuvor gesehen habt und von dem keine falschen Handlungen ausgingen! Der Aggressor, und die Person auf die ihr wütend sein solltet, ist wie ein feiger Hund davon geritten. Dieser Mann und seine Handlanger sind Schuld an dieser Sache. Heute sind schon genügend Leute zu Tode gekommen und es ist schon genug Unheil passiert! Löscht das Feuer und geht Heim zu euren liebsten, nehmt diese in den Arm und seid dankbar das ihr diesen schrecklichen Tag überlebt habt!"

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Robin von Strabruch

 

"Wo ist Brutus..?" Zu sehr mit mir selber beschäftigt und nach Brutus umguckend übersehe ich fast, was sich da direkt vor meiner Nase abspielt. Das der Pulk von Menschen hier ein große Traube gebildet hat.

 

Ich zeige auf die Taverne und erhebe meine Stimme: "Bürger! Eure Taverne brennt lichterloh! So tut was dagegen und bildet eine Menschenkette, damit ihr noch was retten könnt! Nicht das noch wer dort danieder liegt und gerade Opfer der Flammen wird. Dieser Zwerg ist nebensächlich und pass drauf auf, das er nicht abhaut. DU DA!", ich zeige auf irgendjemanden in meiner nähe und packe etwas grob in seine Kleider und bedeute ihm in Richtung Taverne zu gehen. "Schnell, bevor alles zu spät ist!"

 

Während ich auf die Reaktion warte mache ich mich dazu bereit auf dieses Packpony mit aufzusteigen und dem Zwergen Jarn zu zeigen, wie man auch so ein Tragetier noch zum laufen kriegen kann. 

 

Ich muss hinter diesen Leuten hinter her. Sie werden Brutus entführt haben.  :sauer:

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Bestimmt für Jarn Olofson, Hannes Schwarzdorn, Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Robin von Strabruch:

Eure jeweiligen Versuche, die aufgebrachte Menschenmenge zu beruhigen und ihren Fokus auf das eigentliche Problem zu lenken, tragen zunächst keinerlei Früchte.

Vielmehr beobachtet Ihr, wie sich einer der Bewohner durch die anderen Dörfler drückt. Wenige Augenblicke später bleibt er einen halben Meter vor Jarn und seinem Pony stehen. Er ist einen guten Kopf größer als die anderen Dorfbewohner und erscheint weniger durch die Situation des Ortes gebeutelt zu sein: Unter seiner ebenfalls ärmlich anmutenden Kleidung zeichnen sich Muskelstränge ab, die auf eine gewisse Körperkraft hindeuten. Er stemmt seine Hände in die Flanke und versperrt dem Zwerg somit den weiteren Weg. Einen Moment später erhebt er seine Stimme, die Wut und Ärger enthält und durch ihren sonoren Charakter an Nachhaltigkeit gewinnt: „Du wirst nirgendwo hingehen, Zwerg! Wenn die Kirche sagt, dass du etwas getan hast, dann hast du etwas getan! Ich werde dafür Sorge tragen, dass du die Strafe erhältst, die man für dich vorgesehen hat.†œ

Bevor eine der um den Mann stehenden Personen in irgendeiner Form reagieren kann, greift der Dorfbewohner mit einer schnellen Handbewegung an seinen Gürtel, an dem eine Art Knüppel hängt. Die Bewegung setzt sich fließend fort und nutzt den Schwung, den Knüppel in Jarns Richtung zu schwingen. Glücklicherweise hat der Angreifer den Schlag falsch angesetzt, sodass das Holz der Waffe den Kopf des Zwergen verfehlt.

Diese für alle überraschende Aktion löst eine weitere Panik unter den anderen Dorfbewohnern aus! Ihr seht, wie manche von ihnen die Flucht ergreifen und in verschiedene Richtung davonlaufen, manche von ihnen über ihre eigene Füße stolpernd. Andere - zum größten Teil diejenigen, die bereits zuvor aufgebracht waren - beginnen, den Mann anzufeuern und ihn zu bestärken. Zudem könnt Ihr wahrnehmen, wie einige der anderen männlichen Bewohner zu nahegelegenen Häusern und Schuppen eilen. Während einige von ihnen in den Gebäuden verschwinden, greifen sich andere wahllos Gegenstände wie Werkzeuge und anderes Gerät. Jeder von Euch realisiert schnell, dass ein weiteres Blutbad droht.

Dann ertönt eine weitere Stimme, dessen Besitzer auf die Schnelle nicht auszumachen ist: „Setzt sie alle fest! Jeder von ihnen muss der gerechten Sache übergeben werden!†œ Währenddessen unternimmt der Mann, der Jarn zunächst vergeblich attackiert hatte, einen weiteren Versuch, den Zwerg von seinem Reittier zu holen.

Bestimmt für Hannes Schwarzdorn und Naltyrr T'rissaghar De Rillochard:

Als Ihr näher kommt, um dem Zwerg zur Seite zu stehen, bewegen sich drei Männer in Eure Richtung, um Euch den Weg zu versperren. Ihr Erscheinungsbild macht Euch keine Sorgen, passen sie doch genau in das Bild, das diese Ortschaft Euch schon die ganze Zeit vermittelt: Ihre Kleidung ist zerschlissen, ihre Gesichter und Hände gezeichnet von harter Arbeit. Und doch mischt sich eine große Portion Zorn in ihre Mimik, als sie Euch mit aufgerissenen Augen ansehen. Einer von ihnen wendet sich an den Schattenelfen und raunzt diesen an: „Abschaum wie du und deine Sippe es sind, gehört nicht in die Städte der Menschen! Ihr bringt nur Leid und Ärger mit euch!†œ

Die Bewohner, die sich Euch entgegen stellen, halten ihre potentiellen Angriffsgegenstände bereits in Händen. Von Waffen kann hier sicherlich keine Rede sein: Einer der Männer trägt ein rostiges Handbeil, der andere einen robusten Ast und der dritte einen recht alt wirkenden Schmiedehammer. Natürlich ist Euch keiner der Männer im Kampf gewachsen. Sie zu besiegen wäre also nicht das Problem. Aber zu welchem Preis? Derzeit ist es schwer, abzuschätzen, welche Konsequenzen Eure Taten nach sich ziehen könnten.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Dein Plan, dem Zwerg zur Seite zu springen, scheitert recht früh. Denn der Bewohner, den Du Dir gegriffen hast, denkt gar nicht daran, sich dem brennenden Gebäude zuzuwenden. Stattdessen stößt er Dich von sich weg und schreit Dich an: „Fass mich nicht an, du geleckter Schnösel! Wer glaubst du, der du bist? Ein Graf?! Ich lasse mich nicht herumschubsen, nur weil jemand, der sich für etwas Besseres hält, das verlangt!†œ

Während Du erfolgreich versuchst, Dein Gleichgewicht zu halten, hörst Du ein zischendes Geräusch. Bevor Du zu einer Antwort ansetzen kannst, wirst Du gewahr, wie der Bewohner ein Messer gezogen hat, das so zerschlissen aussieht wie sein Träger, aber dennoch eine Gefahr für Deine Gesundheit darstellen könnte. Noch zeigt der Mann keine Anzeichen, welche Handlung er als nächstes ausführen wird, aber Du bist Dir sicher, dass er nicht vorhat, Dir ein Brot zu beschmieren.

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Korrektur

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Naltyrr T'rissaghar De Rillochard

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Beschwichtigend hebt Naltyrr die Arme in die Höhe und schaut den zornigen Mann an: "Ja es stimmt, mein Volk ist nicht bekannt dafür das friedlebenste zu sein, doch sollte die Tatsache, das hier ein Mensch, ein Zwerg und ein Schattenelf Seite an Seite stehen, nicht Tatsache genug sein, dass es Ausnahmen gibt?"

Naltyrr legt eine Pause ein, damit das Volk über die gesprochenen Worte nachdenken kann, anschließend fährt er fort:

"Wir wollen keinen Ärger machen und unser Handeln sollte euch gezeigt haben, dass wir euer Wohl schützen wollten. Oder habe ich euch etwas getan? Denkt ihr diese Männer hätten euch aus dem brennenden Wirtshaus gelassen, wenn wir Sie nicht niedergestreckt hätten?"

"Ich bitte euch noch einmal, lasst uns ziehen! Wir wollen nicht, das noch mehr unschuldige zu Schaden kommen!"

 

 

 

 

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Hannes Schwarzdorn

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Die Wut, die von den Dorfbewohnern ausgeht, kann ich leider zu gut nachvollziehen. Trotzdem will ich kein weiteres Blutvergießen. Schnell ziehe ich mein Schwert und halte es in die Höhe. Ich hoffe, damit die Aufmerksamkeit der Menschen zu erregen. Ich rufe so laut es meine vom Rauch kratzige Stimme vermag:

"Leute! Ich verstehe eure Wut auf uns Fremden! Doch lasst alle in Frieden ihrer Wege gehen! Es soll euer Schaden nicht sein!"

Bei den letzten Worten greife ich an meinen, von den Münzen reicher Reisender schweren Geldbeutel, und lasse ein paar Münzen auf den Boden fallen, andeutend, das noch einige folgen könnten. Jede einzelne der massiven Goldmünzen ist vermutlich mehr wert als alle Münzen, die die ärmlich wirkenden Bewohner in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen haben. Ich trete ein paar Schritt zurück, damit die Menschen sie sehen können. Sollte die Menge auf mein Angebot eingehen, bin ich gern bereit den Beutel zu leeren, ist mir doch der Frieden und die Unterstützung für die notleidenden Menschen mehr wert als sein Inhalt. Die Umstehenden wirken für mich nicht wie kaltblütige Lynchmörder, eher wie vom Bier und Met zornige Väter, deren Familien auf sie warten. Sollten sie mein Angebot nicht annehmen und jemand doch handgreiflich werden...
Verstohlen blicke ich mich nach dem Schattenelf und den anderen Fremden um.

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---Jarn Olofson---

Nachdem der Mann das erste mal versuchte hat Jarn mit dem Knüppel von Korn herunter zu holen, greift Jarn instinktiv an seinen Gürtel, wo er seinen Prospektionshammer trägt, dieses Arbeitsgerät ist zwar keine Waffe, aber an die Spitzhacke kommt er im Moment nicht dran und eine wirkliche Waffe ist diese ebenfalls nicht. Als Jarn sieht, dass der Mann zu einem weiteren Hieb ausholt versucht und der Korn mit den Füßen und durch Schenkeldruck einige Schritte nach hinten gehen zu lassen. Das störische Pony ist jedoch aufgrund der vielen Menschen die sich um es drängen zu verängstigt um auf die ungewohnten Befehle zu reagieren. So kann Jarn nur seinen Oberkörper nach hinten beugen um dem Hieb des Fremden zu entgehen. Während er sich nach hinten lehnt zieht er den Hammer aus seinem Gürtel und versucht der Waffe einen Schlag in Schwungrichtung mitzugeben um den Mann aus dem Gleichgewicht zu bringen.

 "Ihr habt es nicht anders gewollt" murmelt der Zwerg, nur für die unmittelbar neben ihm stehenden zu hören, in seinen Bart. Dann beugt er sich nach vorne und schlägt mit aller Wucht, die er auf dem Ponyrücken aufbringen kann, auf den Arm der die gegen ihn gerichtete Waffe führt, ein.

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Robin von Strabruch

 

"Haltet ein! Ihr werdet doch kein Blut vergießen wollen!" - Ich versuche den Bürger nicht aus den Augen zu verlieren und auf meine eigene körperliche Unversehrtheit zu achten. Die Hände in schützender Haltung und darauf achtend, nicht aggressiv zu wirken. "Wir werden doch keinen Fehler machen wollen Bürger!"

 

Nebenbei versuche ich mich Schritt,- und/oder schlurfenderweise dem Zwerg Jarn mit seinem Grubenpony zu nähern. Diese Vierbeiner sind schließlich meine Stärke!

Immer darauf bedacht und aufmerksam das mich dieser schäbige Bürger nicht auf den falschen Fuß erwischt und mir sein dreckiges Messer zwischen die Rippen zu rammen. Sollte sich der Bürger dazu entschließen dennoch aggressiv auf mich zu zu kommen, werde ich mich mit aller Gewalt und auf meine rudimentäre Ausbildung besinnend, verteidigen. Dabei werde ich dann auch nicht mehr darauf achten, das ich so höflich bleibe, wie noch zuvor. 

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Bestimmt für Naltyrr T'rissaghar De Rillochard und Hannes Schwarzdorn:

Ihr habt nicht den Eindruck, dass Eure Beschwichtigungsversuche eine nachhaltige Wirkung erzielen. Zumindest rufen Eure Worte keine Reaktion in den drei Männern hervor, die Euch darauf schließen lässt, dass sie sich beruhigen. Zwar sind ihre Schritte in Eure Richtung kurz, fast schon zögerlich. Aber sie setzen sie fort. Rationalen Argumenten scheinen sie derzeit nicht zugänglich zu sein.

Ins Stocken geraten die Dorfbewohner, die sich Euch nähern, als Hannes einige matt schimmernde Münzen freigibt, die auf dem erdigen Boden landen und dort regungslos liegen bleiben, bereit für denjenigen, der sie aufzuheben versucht. Die drei Männer starren voller Unglauben auf das, was vor ihnen vor sich geht. Ihr könnt erkennen, wie sie ihre... Waffen langsam senken und abwechselnd zwischen dem Geld und untereinander hin- und herschauen. Die Momente, die Ihr bis zu der Reaktion der potentiell Beschenkten warten müsst, erscheinen Euch wie Stunden. Insbesondere, da jede Sekunde kostbar ist, wenn Ihr bedenkt, in welcher Situation der gebeutelte Jarn Olofson sich befindet.

Dann wendet sich der Träger der Handaxt wieder in Eure Richtung. Während Ihr im ersten Moment noch Hoffnung habt, die überraschende Aktion von Hannes könnte Erfolg haben, nehmt Ihr die Wut des Mannes wahr, die sich deutlich in seiner Mimik abzeichnet. Seine nächsten Worte spuckt er Euch regelrecht entgegen: "Wir lassen uns nicht bestechen, du... du... niederträchtiger Hund! Wir mögen arm sein, aber unser verbliebener Stolz ist nicht käuflich! Jemand wird für das büßen, was uns und unserer Heimat widerfahren ist!"

Jeder von Euch fühlt im Anschluss an diese Worte den inneren Drang, einen Seufzer auszustoßen. Denn Euch beiden ist unabhängig von einander klar, was nun folgen dürfte. Und tatsächlich haben die auf den Boden geworfenen Münzen das Gegenteil dessen bewirkt, was eigentlich bezweckt war: Die drei Mannen überbrücken nun den Raum, der zwischen ihnen und Euch liegt, mit schnellen Sätzen. Dabei versucht der Wortführer, seine Handaxt fest umklammert, Hannes zu attackieren, während seine beiden Kameraden mit den stumpfen Schlagwaffen auf den Schattenelfen eindringen.

Bestimmt für Jarn Olofson:

Bevor Du Dich verteidigen kannst, schwingt der Mann seinen Knüppel ein weiteres Mal in Deine Richtung. Im Gegensatz zum ersten Angriff kannst Du Dich nicht rechtzeitig genug wegducken und der Knüppelkopf streift die Schulter Deines linken Arms. Dennoch breitet sich ein dumpfer Schmerz in Deinem Körper aus.

Korn wird unterdes spürbar nervöser. Während Du versuchst, Dich von dem Schmerz abzulenken, um Deinen ursprünglichen Plan wieder zu verfolgen, wirst Du gewahr, dass Dein treuer Freund anfängt, unter Dir zu zittern. Selbst für Dich als langjähriger Begleiter des Tiers wird es schwer, vorauszusagen, wie Korn reagieren wird, wenn die Lage weiterhin eskaliert.

Der Mann vor Dir holt ein drittes Mal aus. Und diese Ausholbewegung gibt Dir die Chance, zum Hammer zu greifen. Du ziehst den Schlaggegenstand hervor und schwingst ihn in Richtung des Angreifers. Der Knüppel des Dorfbewohners und Deine provisorische Waffe treiben beide auf einen imaginären Mittelpunkt zu, der zwischen Euch liegt. Doch bevor sich herausstellt, ob einer von Euch beiden einen entscheidenden Treffer landet, geschieht etwas unvorhergesehenes:

Mit einem Laut, der nach einer Mischung aus Empörung und purer Angst klingt, reagiert Dein Pony auf den Stress der Situation. Das Tier bäumt sich auf und Du gerätst ins Schwanken, kannst Dich allerdings im ersten Moment auf Korns Rücken halten. Das Pony erhebt seine Vorderläufe und schlägt mit ihnen unkontrolliert aus. Die Bewegung geht durch den gesamten Leib des Tieres und schüttelt Dich regelrecht durch. Als Abschluss bäumt sich Korns Hinterteil auf und die Hinterläufe treten beherzt in die Luft.

Diese Bewegung kannst Du nicht ausgleichen und mit dem Schwung, den Korn ausführt, stürzt Du vom Rücken des Ponys und plumpst mit einem dumpfen Aufschlag auf dem Boden, der Hammer landet einen halben Meter von Dir entfernt. Während sich der Schmerz in Deinem Unterleib ausbreitet, versuchst Du zu überblicken, was um Dich herum geschieht: Korn scheint sich immer noch nicht beruhigt zu haben. Aber zumindest hat die Reaktion des Tiers auch Deinen Angreifer etwas zurückgetrieben. Dein langjähriger Begleiter mag zwar nur ein Pony sein, aber auch deren Tritte können sehr schmerzhaft sein.

Bestimmt für Robin von Strabruch:

Du kannst in den Augen des Dorfbewohners eine gewisse Aggressivität erkennen: Seine Augen haben einen Schein, der nach Bluvergießen verlangt. Und seine Mimik wird von einem bösartig wirkenden Grinsen umspielt. Deine erhobenen Hände scheinen keine Abhilfe zu schaffen, denn beschwichtigt wirkt Dein Gegenüber zweifelsfrei nicht.

Einige Schritte kannst Du in Richtung von Jarn und dessen Pony machen, den möglichen Angreifer immer im Blick haltend. Doch schlussendlich geschieht, von dem Du gehofft hattest, es würde nicht passieren: Der Mann hebt sein Messer auf Höhe seines Kopfes und springt regelrecht in Deine Richtung, um die Klinge in Deinen Leib zu versenken.

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---Jarn Olofson---

Den Schmerz ignoriert Jarn mit der seinem Volk und ihm im Besonderen zueigenen Zähigkeit (Sonderfertigkeit). Nachdem er sich einen Überblick verschafft hat rollt er sich von Korn weg um nicht aus Versehen unter die Hufe des alten Kameraden zu gelangen. Wenn ihn seine Sinne nicht täuschen müsste sein Hammer auch in dieser Richtung liegen und tastend streckt er seine Hand nach dem Griff aus. Wenn er ihn erfasst richtet er sich zu seiner vollen Größe auf und schwingt den Hammer nach demjenigen, der ihm als nächstes zu nahe kommt.  "Nun ist es also an der Zeit andere Seiten aufzuziehen" grummelt der Prospektor. Nach diesen Worten macht er einen Schritt auf die Menge zu, den Wahlspruch seiner Heimatstadt Eisentor "Steinern im Inneren, ehern nach Außen" den Gegnern in der Sprache seines Volkes entgegenbrüllend. Mit seinen Schlägen zielt er soweit es möglich ist auf Arme und Hände.

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Robin von Strabruch

 

Mich an meine rudimentäre und leider viel zu früh abgebrochene ritterliche Ausbildung besinnend, spanne ich meine Muskeln und fokussiere meine Konzentration auf diese Situation. Es ist ein Bürger, ohne jegliche kämpferische Ausbildung. Dennoch macht auch ein Messer gefährliche böse tiefe Löcher in einem menschlichen Körper.

 

Sobald dieser fehlgeleitete Bürger nach vorne stößt um mir sein Messer in Bauch oder Brust zu stechen, versuche ich nach links auszuweichen, sofern er Rechtshänder ist um ihm einen Tritt gegen das Schienbein zu verpassen und seinen Führungsarm zu packen und ihn so zu entwaffnen. Entweder ich bringe ihn zu Fall durch meinen Tritt, bestenfalls habe ich am Ende dieser Situation seinen Arm oder sein Messer in der Hand. 

 

Falls er zu Boden stürzen sollte, stürze ich mich auf ihn um ihn zu fixieren, zu packen und sein Gesicht in den Boden zu drücken, damit dieser elendige Hund endlich auf mich hört und von mir ablässt. 

 

Fällt auch noch das Messer zu Boden, behalte ich es im Auge, damit dieser schäbige Lump mit seinen Drecksgriffeln nicht mehr daran kommt. Zur Not lasse ich ihn sogar los um selber ans Messer zu  kommen. 

 

Meine erste Priorität ist allerdings die Fixierung dieses Fehlgeleiteten Herren. 

 

"Bei allen Göttern! Was ist in euch gefahren, dass Ihr so spinnernd ausrastet?"

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