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Nicht zu fassen! :naughty:

 

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Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten wie der Wahl des richtigen Drahtes und der korrekten Einstellung des Kreisschneiders :gaga sowie der Ermittlung des jeweils richtigen Klebers ist die Großproduktion von Fässern angelaufen. Fünf sind schonmal komplett fertig und mit verdünntem Holzleim lackiert, so daß man sie sprühen könnte – oh, Moment ... da fehlen noch die Spundlöcher. Ach ja: Höhe der Fässer ca. 2 cm

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unfassbar!

 

Wirkt wie eine gute Idee. Wie hast Du denn die Deckel gemacht? Ansonsten gibt es übrigens - gerade wegen der Deckel - auch Fässe ohne Zapfen. Bei Atommüll gibt es fast sicher keinen Zapfhahn drunter ^^ ... obwohl ... wundern tät's mich auch nicht. :ok:

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vor 9 Minuten schrieb Drachenklinge:

Wie hast Du denn die Deckel gemacht?

100g-Papier, Kreisschneider (und viel Geduld beim Einstellen desselben). Einen Deckel kann man einpassen, indem man das Papierröllchen über die Batterie stülpt, den zweiten muß man händisch einpassen.

 

vor 2 Stunden schrieb Helle:

Bitte mehr von Berichten dieser Art. :ok:

Möchtest Du etwa ein Tutorial?

bearbeitet von Mörserer

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vor 24 Minuten schrieb Mörserer:

 

Möchtest Du etwa ein Tutorial?

 

Na klar, Fässer kann man doch immer gebrauchen. Werden jedes Spielfeld auf.

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Ich hab’ das ja nicht erfunden. Aber gut, es soll ein Tutorial geben – so richtig mit Materialen und schrittweiser Bebilderung. Das wird allerdings frühestens am Sonntag gehen, da ich morgen den ganzen Tag Supervision habe.

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Ölfässer selber basteln

 

Dieses Tutorial zeigt Euch, wie ihr Ölfässer als Gelände für Euren Spieltisch basteln könnt. Die Ehre, das erfunden zu haben, muß ich leider von mir weisen; der User Bugbait aus dem Infinity-Forum hat das in seinem Geländethread so gemacht und da habe ich es her.

 

 

Material

- Papier DIN A 4 in zwei Stärken, 80g und etwas dickeres oder dünner Karton (ich nehme 60g und 100g, weil ich das da habe)

- Draht (ich verwende 0,4 und würde von wesentlich dickerem Draht abraten, da es schwierig ist, den überzeugend rund zu bekommen)

- ggf. Plastikrohr oder -stab in 1 mm und 3 mm oder so

- Papierklebestift

- flüssiger (!) Sekundenkleber

- Holzleim (Ich verwende Ponal Express)

- Wasser

 

Werkzeug

- Cutter

- ggf. Kreisschneider, wer einen hat

- Schneidmatte

- alte Zeitung oder Werbeprospekt

- Seitenschneider, kleine Kneifzange oder Drahtschere

- Lineal o. Ä. als Führung für den Cutter

- Geodreieck

- Bleistift

- Zahnstocher

- Bierdeckel oder Mischpalette o. Ä. zum Anmischen kleiner Mengen

- 2-3 (leere) Batterien in Größe Mignon bzw. AA bzw. R6

 

 

Bauanleitung

 

Wir schneiden zunächst einen 21 mm breiten Papierstreifen von der schmalen Seite des dünneren A4-Blattes ab und wickeln diesen sorgfältig ausgerichtet um die Batterie. Nach 1,5 Windungen tragen wir etwas Papierkleber auft, damit die entstehende Papierrolle fixiert ist und sauen sodann den verbleibenden Papierstreifen großzügig mit Kleber ein (das am Besten nicht auf der Schneidmatte, sondern auf Zeitung). Dabei achten wir besonders darauf, daß das Ende des Streifens vollständig mit Kleber benetzt ist.

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Das fertige Papierröllchen schieben wir nun zu einem Ende der Batterie und zeichnen sodann mit einem Bleistift rundum eine Linie in 7mm Abstand vom Ende des Röllchens. Das wiederholen wir sodann auf der anderen Seite. Ich empfehle, den Stift irgendwie am Tisch zu fixieren (ich habe ihn schräg über die Kante der Schneidmatte gelegt und dann mit mithilfe des Geodreiecks soweit verschoben, daß die Spitze 7mm über der Schneidmatte lag) und das Papierröllchen daran vorbeizudrehen.

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Nachdem die Linien eingezeichnet sind, benötigen wir nun Draht und flüssigen Sekundenkleber – der gelförmige eignet sich nicht.

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Den Draht kann man sowohl direkt von der Rolle verwenden (ist umständlich), ihn vorher um eine Batterie wickeln, um eine Spirale zu erhalten, von der man einzelne Ringe abschneidet (geht gut und ist am effizientesten, man muß indes beachten, daß die Fässer größer als die Batterie sind, sodaß man 1,x Umdrehungen von der Spirale abschneiden muß) oder man schneidet ausreichend lange Drahtstücke von der Rolle ab und biegt diese zurecht. In jedem Fall fixieren wir ein/das Ende des Drahtes ein paar Millimeter mit Sekundenkleber entlang einer der Bleistiftlinien auf der Papierrolle. Hier am Anfang wirklich nur ein paar Millimeter – es ist zunächst wichtiger, daß wir das Ende befestigt und den Draht korrekt ausgerichtet haben. Am Besten beginnen wir dort, wo das Ende des Papierstreifens festgeklebt ist. Sobald der Kleber trocken ist, befestigen wir den Restdes Drahtes entlang der Linie und benutzen dabei reichlich Sekundenkleber. Das hat den Effekt, daß der Draht etwas im Kleber versinkt und so eine Füllung zwischen Draht und Papier entsteht. Ggf. schneiden wir überstehenden Draht ab – eine kleine Lücke zwischen den Drahtenden ist zwar ein Schönheitsfehler, aber keine Katastrophe.

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Wir wiederholen das Ganze entlang der anderen Linie und schieben das Röllchen sodann wieder an ein Ende der Batterie, bevorzugt an den Minuspol. Das Röllchen sollte dabei ca. 1-2 mm überstehen, damit der Deckel später von einem Rand umgeben ist.

 

 

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Nun geht es an die Deckel. Wir zeichnen entweder mithilfe der Batterie als Schablone einen entsprechend großen Kreis auf das dickere A4-Papier, den wir dann vorsichtig ausschneiden oder wir benutzen den Kreisschneider, den wir vorher im try-and-error-Verfahren auf den richtigen Radius eingestellt haben (und erstmal nicht mehr verstellen).

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Den entstandenen Deckel testen wir nun auf ungefähre Paßgenauigkeit. Es ist nicht schlimm, wenn er etwas größer oder unregelmäßig ist.

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Nun verdünnen wir etwas Holzleim mit Wasser und tragen diesen vorsichtig mit einem Pinsel innen auf das Papierröllchen. Wir achten dabei darauf, die Batterie nicht zu berühren, die soll ja nicht festkleben. Nun passen wir den Deckel vorsichtig in das Röllchen ein, wobei ein Zahnstocher sehr hilfreich ist. Der Deckel sollte 1/2 bis 1 mm vertieft sein. Nun warten wir kurz und streifen den mit verdünntem Holzleim getränkten Pinsel so am überstehenden Rand ab, daß sich zwischen Rand und Deckel Holzleim ansammelt und bepinseln sodann auch den Deckel selber.

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Nun lassen wir das Ganze auf der Batterie trocknen, da das Abziehen der Batterie sonst den Deckel einsaugt und wir die Arbeit wiederholen dürfen. Anschließend passen wir den Deckel auf der anderen Seite ein, was ohne Batterie etwas mehr Fummelei ist, und lassen auch diese Seite trocknen.

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Wir schneiden währenddessen einen ca. 1 mm breiten Papierstreifen vom schmalen Ende des dickeren Papiers ab. Sobald der Deckel trocken ist, pinseln wir verdünnten Holzleim außen um den Rand des Fasses und wickeln den Papierstreifen vorsichtig darum. So ein Streifen reicht für 4 Umwicklungen, mithin für 2 Fässer.

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Nachdem wir das auf der anderen Seite wiederholt haben, ist das Faß auch schon fertig – naja, fast.

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Natürlich sollte das Faß auch zwei Öffnungen oder Stopfen haben. Die kann man aus verschiedenen Sachen machen – Papier, Stücke eines Plastikstabs oder -rohres – ganz wie’s beliebt. Wenn nun alles wieder trocken ist, können wir das Faß mit verdünntem Holzleim „lackieren“, um es mit Acrylfarbe zu grundieren und zu bemalen oder zu besprühen.

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Schlußendlich noch ein Größenvergleich zu einer Infinity-Miniatur.

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Fazit

Baut man nur ein einzelnes Faß, ist das recht aufwendig und dauert ca. 20 Minuten. Da man jedoch im Regelfall nicht nur ein Faß herstellen will, kann und sollte man die Schritte effizient strukturieren. Man macht also erstmal ordentlich Papierröllchen, sodann befestigt man bei allen den Draht und einen Deckel und paßt anschließend den anderen Deckel ein usw. Damit geht’s schneller. Ich empfehle den Gebrauch eines Kreisschneiders, da es eine ganz schöne Fitzelei ist, die Deckelchen einzeln zu zeichnen und dann mit Cutter oder Schere auszuschneiden. Zudem solltet ihr gut lüften, während ihr mit dem Sekundenkleber arbeitet, da es bei den Mengen zu ordentlich Geruchsentwicklung kommt und das wohl nicht so gesund ist.

 

 

Euch viel Spaß beim Nachbauen! :winken:

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vor 3 Minuten schrieb Greenskin85:

Wie wäre es damit nach 3-4 Rohlingen die zu versiegeln und dann mit Silikon abzuformen und schließlich nachzugießen?

Die Idee ist gut. Ich fürchte jedoch, daß die Fässer das Abformen nicht aushalten, außer man füllt sie mit irgendwas.

bearbeitet von Mörserer

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Also VOR dem Kontakt mit Silikon sollten sie vermutlich zumindest Lackiert werden oder mit eine Schicht Liquid-Greenstuff überzogen werden um nicht "zu vermatschen". Druck sollte ja nicht soviel aufkommen.

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Die Fässer per Resin oder ähnlichem Zeugs nachgiessen dürfte sich eher nicht lohnen wenn man Material und Aufwand berechnet. Da gibt's für weniger Geld schon fertige Fässer.

http://www.modellbau-koenig.de/Dioramenzubehoer/Gebaeude_und_Geroedel/Peripherie_/_Strasse/Deutsche_Kanister_und_Faesser_Set__i275_13971_0.htm

 

Wenn du einen Abnehmer für die Kanister findest, ist da sicherlich ein Stückpreis von 40.- oder weniger drinnen. Die Tamiya Fässer sind übrigens genau so groß wie die Games Workshop Fässer aus dem Schlachtfeldzubehör.

 

Das ganze lohnt sich aber, wenn du Fässer in Spezialgrösse herstellen möchtest, oder aber du hast jede Menge Zeit und brauchst gefühlte 1000 Fässer. Dafür ist die Geschichte absolut großartig!

bearbeitet von Sgt. Hartman

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Gestern wurde mal wieder Monsterfutter gekauft. Jedes Mal, wenn ich im Zoofachgeschäft bin, mache ich einen Abstecher in die Aquarienabteilung und stehe sabbernd vor dem Regal mit den künstlichen Pflanzen. Jedes Mal sage ich mir dann aber, daß ich noch genug Plastikpflanzen habe, die ich erstmal verbauen muß. Gestern kam ich jedoch auch an der Nagerbedarf-Abteilung vorbei und konnte nicht widerstehen:

 

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Sind doch zwei passable Tanks, oder? Oben die Schraubhälse absägen, mit Plastikcard verkleiden und irgendwie rund modellieren und unten die Böden entweder ebenfalls absägen oder entsprechend hoch in Sand verbergen (ich tendiere zu ersterem, also absägen). Dann nebeneinander auf eine Base kleben und eine Plattform mit Leiter drumherum bauen. Ihre Kommentare, die Herren ...

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Als Orientierung: Der Schraubverschluß entspricht in den Dimensionen in etwa dem einer Mineralwasserflasche. Ich will die allerdings lieber als Tanks denn als Silos – wobei das schon charmant ist. Es gibt die Flaschen allerdings auch noch in kleineren Größen ...

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Dann ist das so etwas ein halber Liter.

Kannst Du nicht den Schraubverschluß kaschieren und nach oben setzen? Oder soll man oben laufen und stehen? Muß man denn ÜBERALL hochlatschen können?

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vor 2 Stunden schrieb Drachenklinge:

Muß man denn ÜBERALL hochlatschen können?

Es wäre halt der große Sichtlinienblocker mitten im Spielfeld – und wenn jemand einen Infiltrator hat, soll er den auch spielen können.

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Dann solltest Du einen Werbeschriftzug dranschreiben:

Sie haben Infiltrator? Dann haben wir den Tank für Sie. ;D

 

Aber hast Du nicht schon Türme und Tanks zum druffnuff kletträ?

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vor 2 Stunden schrieb Drachenklinge:

Aber hast Du nicht schon Türme und Tanks zum druffnuff kletträ?

Man kan nie genug Gelände haben in Infinity. Aber Du hast insoweit recht, als daß diese Tanks nicht unbedingt „infiltratortauglich“ sein müssen. Die funktionieren auch als gewöhnliche Sichtlinienblockierer gut.

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Zwischendurch ein Lebenszeichen. Am Freitag hat TaShadan mir erlaubt, seinen Kompressor zu benutzen, so daß ich meine H&S Ultra einweihen konnte. Airbrushen ist eine großartige Sache; Grundfarbe drauf, 2 Akzente 45° schräg von oben und direkt von oben sowie einzelne Highlights. Richtig geil, wie schnell das geht.

 

4 Janissaries (bzw. 3 und ein alter Azrail, den ich als Janissaire spiele)

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4 Ghulams (da sind die Akzente etwas dezenter)

Ghulams.thumb.jpg.030eead83b4fe0c27b45de

 

Jetzt muß ich die halt vermittels Pinsel weiterbemalen :(

 

Ich brauch’ einen Kompressor *sabber*

bearbeitet von Mörserer

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