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TabletopWelt

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Solange GW die eigenen Ziele erreicht werden sie nichts ändern. Warum auch? Ich finde das auch schade, aber wirtschaftlich nachvollziehbar. Es gibt z.B. auch diverse gute PC-Spiele-Entwickler, die sich irgendwann nur noch aufs Publishing konzentriert haben. Ist auch schade.

bearbeitet von khoRneELF

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gibt es denn einen erkennbaren Effekt oder eine Reaktion auf die Petition? Oder wie ist da der Stand?

Effekt = Keiner

Reaktion seitens GW = Keine

 

Ich muss schon sagen, ich finds klasse wie die ihre Linie halten. :ok:

 

Edi: Überrascht mich aber nicht. Immerhin habe ich ja auch schon erfahren wie die Firma mit Vorstandbeschwerden umgeht. Siehe hierzu "Umgang GWs mit Petitionen". :megalol:

bearbeitet von DieHupe

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Das bringt uns irgendwie zu der Frage, was denn der Kundenwunsch ist. Offenbar muss es ja eine Mehrheit unter den Kunden geben, die das wollen, was GW anbietet. Sonst würde der Laden nicht laufen und GW ja auch was ändern.

Mir gehen nur die Ideen aus, was GW eigentlich anbietet. Modelle für Sammler? Okay, aber das wäre ja am ehesten der Hobbit. Warum sollte man Sigmarines sammeln? Die kennt ja kein Mensch und generisch sind sie auch nicht.

Ich frag mich wirklich, wen das ansprechen soll.

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Laut dem Investorenbericht, der hier irgendwo vor ein paar Tagen verlinkt worden ist, ist die Weltsicht von GW Management:

 

Wir stellen Miniaturen zum Sammeln her und verkaufen diese für Profit.

Nur 20% unserer Kunden benutzen unsere Miniaturen auch für Spiele.

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Die Dinge laufen eben nicht so, wie GW das gerne hätte - deswegen ändern sie ja was: WHFB -> AoS.

 

Was noch gut zu laufen scheint sind die Lizenzen und 40k. Aufgrund der schon seit Jahren demonstrierten völligen Realitätsferne der GW-Fritzen ist wohl auch das nur noch eine Frage der Zeit. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendwer 40k klein kriegt, aber GW wird das schon irgendwie deichseln!

bearbeitet von Falk

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40k ist einfach noch einmal eine wesentlich größere Marke als WHFB. Aber: WHFB verkaufte sich seit Jahren schlecht. Ich habe 2006 mit WHFB angefangen (ca. 1993 mit 40k) und schon 2006 war WHFB keine "Cash Cow" mehr.

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Wenn die SpaceMarines mal nicht mehr laufen, holen sie sich die Lizenz der Schlümpfe. UltraMarines ... Schlümpfe ... beide Blau. Weiße Veteranen-Helme und der Captain hat nen roten Helm. Alter, das wird sich verkaufen, wie geschnitten Brot.

Adeptus Smurfitas, the lost Order.

Es wär nicht das erste Mal, dass ein Unternehmen doofe Entscheidungen trifft, die sich langfristig furchtbar retten. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass ein Unternehmen die Zahlen legal so dreht, damit es nochmal von Quartal zu Quartal gut aussieht ... und dann völlig überraschend trotzdem hops geht.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass AoS neue Leute ins Hobby zieht. Wie Tabletopper spielen eigentlich doch jeden Dreck. Aber insgesamt sehe ich das eben auch nur als Notlösung, nicht als großen Wurf.

Die Fantasy-Schiene bei GW ist für mich insgesamt tot. Die alten Minis sind nach wie vor gut, wie bei Rackham. Das eine (Spielsystem und Verkaufspolitik) hat für mich nix mit dem anderen (Miniaturem-Design) zu tun. Die neuen sind derzeit einfach nix für mich. Die Nagelprobe in meinem Fall werden etwaige Zwerge sein.

Für mich ist eine Petition an GW so sinnvoll, wie eine an ... ach ... ich würde eher darauf wetten, dass ein Brief von mir an Obama vorgelesen wird.

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Also kopiert GW Reaper oder was?

 

Mal unabhängig von dem ganzen Profit-blabla. GW betreibt einen Schmalspurbusinessplan, der ihnen um die Ohren fliegen kann, wenn die Salamireleases irgendwann schlechte Umsätze generieren und GW nichts weiter hat, um diese fehlenden Umsätze abzufedern. Seit ich mit dem Hobby in Kontakt kam, gab es immer den Slogan der 3 (oder waren es 4?) Säulen: Sammeln, Malen, Spielen. Malen hatte nur einen geringen Zusammenhang auf Spielen, mag man meinen, aber die 20% Spieler, wovon vielleicht 50% Turniere spielte, waren schon darauf bedacht, dass WHFB eben bemalt am meisten Spaß machte. Nun ist die Frage, wie die Gewichtung zwischen Sammeln und Spielen war und ich muss für mich sagen und dem Umfeld, in dem ich mich bewegte: Das Spielsystem bedingte das Sammeln. Soll heißen: Wenn mir eine Armeebuchauswahl spielerisch gefiel, dann sammelte ich diese. Nur in seltenen und exotischen Fällen (und ich stelle mich und mein Spielverständnis auch eher turnierfähig, aber exotisch dar), sammelte ich Figuren, um mit ihnen unabhängig ihrer Spielstärke zu spielen. Was wir hier immer wieder hören, ist dass es die Marke WHFB nicht brachte. Also der Miniaturenumsatz. Mich würde interessieren, wie GW sein Verhältnis zum Spielen beschreibt. Wann hatte GW gemerkt, dass das Spielsystem WHFB keine Umsätze mehr machte? Lag es an den Miniaturen oder an dem System oder am Bemalen? Oder will mir GW erzählen, die Säulen Sammeln und Spielen seien stets unabhängig zu betrachten. Das halte ich nämlich für Bullshit. Die ganze Sauce war ein schleichender Prozess. Nehmen wir zum Beispiel die Freischärler. Tolles Kit, spielerisch Müll. Könnte mir vorstellen, dass die Umsätze seit dem 6.Editionsbuch Imperium schlecht waren. Nachdem die Freischärler regeltechnisch nie geupdatet wurden, war klar, dass sie nie mehr als Überhang bleiben würden. Anderes Beispiel: Flagellanten: Der Traum in der 7. Edition, die Spieler hatten sie alle (also wenigstens hatten 20% aller potentiellen Kunden Umsätze generiert), aufgrund ihrer Regeln. Was folgte, war die spieltechnische Katastrophe beim 8. Edition Imperium AB, Umsätze dürften gen null aus Spielersicht gefahren sein. Ich behaupte, der Sammlerwert liegt auch deutlich hinter dem einer Tüte Pfandflaschen aus der S-Bahn. Beispiele dafür gibt es genügend. 

 

Außerdem: GW ist inkonsequent. Wenn sie nur Modelle verkaufen wollen, für Sammler wohl gemerkt, dann sollen sie auch aufhören, Regeln oder das, was sie für Regeln halten, zu veröffentlichen. Dann würden wenigstens auch die noisy few ihre Klappe halten. 

bearbeitet von thalamus

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Außerdem: GW ist inkonsequent. Wenn sie nur Modelle verkaufen wollen, für Sammler wohl gemerkt, dann sollen sie auch aufhören, Regeln oder das, was sie für Regeln halten, zu veröffentlichen. Dann würden wenigstens auch die noisy few ihre Klappe halten. 

Genau dieser Punkt ist doch der Pferdefuss an der ganzen Sache - wenn ich Minihersteller bin und ernsthaft glaube, dass nur 20% meiner Kunden damit spielen, wieso bringe ich dann immer noch Spiele heraus?

 

Wobei ja AoS als 4-Seiten-Unspiel da doch den folgerichtigen Weg aufzeigen dürfte... Als nächstes dann Age of 40K, und danach legen sie nur noch Beipackzettel in die Boxen, auf denen "Mach doch was du willst!" steht.

Wäre aber die deutlich bessere Alternative für die Spielerschaft als der bisherige "Support" (Spielsysteme und Armeebücher werden nur half-assed verfolgt) mit gleichzeitigem Cock-Block gegenüber anderen potentiellen Spielsystemschreibern (Festkrallen an der IP samt juristischem Weggrätschen).

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Ist doch klar: GW hat ein Realitätsverzerrungsfeld erfunden und erfolgreich an sich selbst getestet.

 

Wie man sieht, hat der Verkauf bereits in großem Maßstab begonnen. Die Bundesregierung war der erste Auslandskunde. Schau nur, wie viele deutsche Politiker schon damit rumlaufen!

Wozu noch Spiele verhökern, wenn man sein neues Produkt an Regierungen verkaufen kann? GWs Zukunft ist gesichert!

 

Gruß NogegoN

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Aus meiner Sicht läuft es immer wieder darauf hinaus, dass es keinen Sinn (Spaß) macht, die Figuren als Selbstzweck zu sammeln. Das wäre wie Plastikmüll horten. Entscheidend ist vielmehr, dass die Figuren einen tiefere Bedeutung, eine Geschichte haben. Dafür sind Fluff und Regeln nötig. So wird aus Plastik ein Hobby. Und hier schafft GW sich selbst ab. Das wir nicht gut gehen.

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Man sollte nicht über die Sammelgewohnheiten anderer urteilen, es gibt Sammelleidenschaften, da schnallt man ab. Aber, in deinem 2. Punkt, der Regeln und auch des Fluffs, da stimme ich dir voll und ganz zu. Deswegen halte ich die Aktionäre zu blöd, um zu erkennen, welch ein vergeudetes Umsatzpotenzial verloren geht, wenn sich GW so darstellt wie jetzt. Für die mag ja Rendite (wie einige BWLer Futzis behaupten) im Vordergrund, aber warum nicht die höchste Rendite?

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Glaubst du im Ernst das sich Investoren derart detailliert mit solchen Themen auseinandersetzen? Rendite stimmt = Geld bleibt. Rendite stimmt nicht = Geld wird abgezogen.

So einfach macht man sich das. Die Stellschrauben soll der Vorstand drehen. Wenn überhaupt müsste der Aufsichtsrat (ja ich weiß, dasitzen bisweilen auch Investoren) den Vorstand auf seine fehlgeleiteten Annahmen hinweisen.;)

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Keine neuen Produkte im Sinne von: Nichts außer WHFB und 40k (und selbst innerhalb derer nichts Neues wie neue Völker etc). Keine Specialist games, kein weiteres Spielsystem, kein garnichts. Die Kundenzahlen sinken, der Umsatz wird über entsprechende Preissteigerungen generiert.

 

Genau da wird es für mich spannend. Wie kommen denn heute Leute noch ins Hobby?

 

Bei mir war es Claymore Saga (mit MB), Mortheim, Fantasy. Schleichend, aber am Ende haben sie sich dann doch in den letzten zwei Jahrzehnten eine goldene Nase an mir verdient, weil halt alles zusammen cool war. Mein gesamter Freundeskreis ist (auf dem Dorf!) Stück für Stück ins Hobby gekommen. Da war die freundschaftliche Rivalität, der Spaß am Hintergrund und (für mich mehr als für andere) der künstlerische Teil.

 

Keine Ahnung, wie sie sich das vorstellen, aber ich bin schon der Meinung, dass GW 1+ Brettspiele und Specialist Games gut tun würden. Einfach um die Leute ins Boot zu holen. AoS ist einfach kein Einstiegsprodukt, das ist ein komischer Hybrid, der mehr Probleme macht als welche zu lösen.

 

Ich würde GW nicht wünschen, dass das komplett vor den Baum geht, aber sieht schon gefährlich danach aus.

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Du meinst, sie "brauchen" Brettspiele die über einen breiten Vertriebskanal, dauerhaft zu erhalten sind?

Denn Brettspiele gibt es ja nun so ein paar zum GW Universum.

bearbeitet von DieHupe

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Ich muss gestehen, ich würd für ein (an heutige Zeiten) angepasstest Hero-/Star-Quest jederzeit wieder 100€ und mehr ausgeben. Ihnen fehlt mMn ein Mehrspielerbrettspiel...das HH und SpaceHulk ist ja leider immer nur für zwei People.

Das sowas funzen kann, zeigt mMn zB DOOM ganz gut.:ka:

Da GW zur Zeit Lizenzen zu "verschenken" scheint, würde es ja bedeuten das keine Namenhafte Spieleschmiede zur Zeit Interesse oder Kapazitäten an/für solcherlei Umsetzungen hat.

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Das Dumme ist nur, dass die GW-Brettspiele genausowenig nachproduziert und supportet werden wie der SG-Friedhof.... :mauer:
bearbeitet von Ankhalagon

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Als die seinerzeit von MB produziert wurden, gab's die ziemlich lange...:ka:

Betrifft doch primär SpaceHulk...das war aber auch nur im GW-typischen Vertriebsnetz erhältlich, oder?

bearbeitet von DieHupe

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Da GW zur Zeit Lizenzen zu "verschenken" scheint, würde es ja bedeuten das keine Namenhafte Spieleschmiede zur Zeit Interesse oder Kapazitäten an/für solcherlei Umsetzungen hat.

Wieso auch, generische Fantasy Brettspiele verkaufen sich auch so gut und brauchen keinen Namen der Außerhalb der TT Szene nicht mehr Wert ist als die der anderen Brettspiele.

Und wenn man schon in Lizenz produzieren will, dann nimmt man einen Namen mit dem man wirklich die Masse erreicht (Game of Thrones zB).

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Ich muss gestehen, ich würd für ein (an heutige Zeiten) angepasstest Hero-/Star-Quest jederzeit wieder 100€ und mehr ausgeben. Ihnen fehlt mMn ein Mehrspielerbrettspiel...das HH und SpaceHulk ist ja leider immer nur für zwei People.

Das sowas funzen kann, zeigt mMn zB DOOM ganz gut. :ka:

Da GW zur Zeit Lizenzen zu "verschenken" scheint, würde es ja bedeuten das keine Namenhafte Spieleschmiede zur Zeit Interesse oder Kapazitäten an/für solcherlei Umsetzungen hat.

Fantasy Flight darf ja angeblich nicht. Die machen (teilweise) wirklich großartige Brettspiele aus der GW-Lizenz, wie zuletzt Forbidden Stars gezeigt hat. Aber ich habe gelesen, dass sie nichts mit Miniaturen machen dürfen, die denen vergleichbar wären, die GW selbst verkauft. Deswegen erscheint z. B. demnächst Warhammer Quest als Kartenspiel, obwohl viele - ich eingeschlossen - sich das als klassisches Brettspiel wünschen.

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