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Zavor

Wettstreit der Götter 2015/2016

Empfohlene Beiträge

Seid mir gegrüßt, Anhänger der Dunklen Götter.

 

Der Wettstreit der Götter beginnt heute seinen bereits sechsten Zyklus. Somit gehört er sicherlich nicht nur zu den ältesten Veranstaltungen dieser Art, sondern auch zu denen, die am regelmäßigsten mit neuem Leben gefüllt werden.

Die grundlegenden Regeln bleiben auch weiterhin dieselben, da sie sich über mehrere Jahre bewährt haben. Dennoch wird es mit dieser Staffel ein paar Neuerungen geben, um die Attraktivität des Wettbewerbs wieder zu erhöhen. Diese Neuerungen speisen sich aus dem zu dieser Staffel zugehörigen Vorbereitungsthread.

 

Den Anfang macht aber wie immerdas Herzstück des Wettstreits - der Punktematrix:

 

Zitat

Folgende Ereignisse steigern den Ruhm des Teilnehmers:

- Ausschalten eines Helden: 1 Punkt

- Ausschalten eines Kommandanten/"Großes Ziel": 2 Punkte

- Das Chaos ist in der Schlacht siegreich: 1 Punkt

 

Folgende Ereignisse verringern den Ruhm des Teilnehmers:

- Der Chaosgeneral wird ausgeschaltet: -1 Punkt (außer durch einen Kommandanten oder ein "Großes Ziel")

- Der Chaosgeneral wird durch einen Einheitschampion ausgeschaltet: -2 Punkte

 

Um den oben genannten Ruhm in den Augen der Götter zu erlangen, gelten die folgenden Bedingungen:

 

- Der Feind muss im Nahkampf vernichtet worden sein.

- Das eigene Charaktermodell muss den letzten Lebenspunktverlust verursachen.

- Die 2 Punkte-Regellungen treten nur in Kraft, wenn das Charaktermodell für den Verlust von mindestens der Hälfte der Punkte verantwortlich ist.

 

Zusätzlich zu diesen allgemein gültigen Aspekten wurde eine Reihe spezifischer Ruhmestaten erarbeitet, die nur mit dem jeweilgen Mal zu erreichen sind:

 

Am 31.1.2015 um 22:30 schrieb Zavor:

Für das Mal des Khorne:

 

Magie ist nur für Schwächlinge - einen Zauberkundigen ausgeschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

Der Schlächter - zwei ausgeschaltete Charaktermodelle/"Große Ziele" während der Schlacht

Massaker - 15 ausgeschaltete Modelle

 

Für das Mal des Nurgle:

 

Ich bin unverwundbar - zwei absolvierte Herausforderungen ohne eigenen Lebenspunktverlust

Versuch es noch einmal - vier Verwundungen mit Stärke 5 oder mehr überlebt

Nurgle liebt den siechenden Tod - Charaktermodell/"Großes Ziel" durch Giftattacken ausschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

 

Für das Mal des Slaanesh:

 

Exzess - Feind in einer Herausforderung mit einem Overkill von zwei ausgeschaltet

Unwürdig - Feindliches Charaktermodell verpatzt den Moralwert-Test für den "Reiz des Slaanesh"

Es wird Dir nicht helfen - Charaktermodell/"Großes Ziel", das über die Sonderregel "Immer zuerst zuschlagen" verfügt, ausgeschaltet

(Mehrfacherwerbung jeweils möglich)

 

Für das Mal des Tzeentch:

 

Vorhersehung - vier Rettungswürfe bestanden

Ich bin gesegnet - drei Würfe auf der 'Auge der Götter'-Tabelle während der Schlacht

Meister der Magie - fünf erfolgreich gewirkte Zauber

 

Allgemein

Rivalität - Charaktermodell/"Großes Ziel" mit dem Mal der jeweils rivalisierenden Gottheit (Khorne zu Slaanesh sowie Nurgle zu Tzeentch) oder der Sonderregel "Dämon des ..." ausgeschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

 

Jede erfolgreich absolvierter Aspekt generiert einen zusätzlichen Punkt. Die jeweiligen Angaben, die es zur Erfüllung bedarf, stellen ein zu erreichendes Minimum dar - natürlich sind die Götter des Chaos ebenfalls darüber erfreut, wenn das Minimum überschritten wird. Manche dieser Ausbeuten können lediglich einfach pro Schlacht erworben werden, manche mehrmals. Letztere wurden entsprechend in der Übersicht markiert. Im Zweifel obliegt die Entscheidung dem Herold der Götter.

 

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist es nun jedem Interessierten freigestellt, ob er einen Kriegsherren, Meisterhexer, gewöhnlichen Hexer oder erhabenen Champion als seinen Teilnehmer für den Wettstreit auswählt. Was die Ausrüstung des gewählten Modells anbelangt oder den Umfang der Spielberichte, bleibt ebenfalls Alles so, wie es bereits zuvor war. Sollte das Modell indes während der Schlacht zum Dämonenprinzen aufsteigen oder zur Chaosbrut mutieren, ist es auch weiterhin für das jeweilige Spiel berechtigt, Punkte in der neuen Form zu sammeln - in darauffolgenden Partien allerdings nur wieder in der ursprünglichen Gestalt.

 

Eingebracht werden kann jedes Spiel, das ab dem heutigen Tage, also dem 1. Februar 2015, bestritten wurde. Am 31. Januar 2016 endet diese Staffel.

 

Und nun, tapfere Recken des Chaos, geht hinaus und wütet unter den Feinden der wahren Götter! :chaos:

 

bearbeitet von Zavor
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Als der eine Zyklus endete, begann mit ihm ein neuer - denn nur das Chaos verkörpert das Zusammenspiel von Ende und Neubeginn in seiner reinsten, ureigensten Form. Und so steht auch weiterhin an einer geheimen Stelle in der Chaoswüste, nur den Eingeweihten bekannt und für alle Anderen von magischen Kräften verborgen, der Monolith, auf dessen kalten Stein die Taten derjenigen eingraviert sind, die im Namen der Dunklen Götter Ruhm sammeln und um die Aufmerksamkeit ihrer Herren streiten. Bewacht wird der Monolith auch weiterhin vom rätselhaften und Ehrfurcht einflößenden Herold der Götter, der sie mit unnachgiebiger Strenge führt, die...

 

Tafel des Ruhmes

 

1. Dargorr (Kriegsherr, Fuxxx): 8 Punkte (1 Chimäre - 2 Siege - 2x Vorhersehung, 2x Ich bin gesegnet)

2. Angh'rel (Kriegsherr, Zweiundvierzig): 2 Punkte (1 Sieg - 1x Massaker)

3. Kahron (Kriegsherr, Nobody1988): 1 Punkt (1 Sieg, 1 Schande - 1x Vorhersehung)

3. Tholon (Kriegsherr, Zavor): 1 Punkt (1 Sieg, 1 Schande - 1x Vorhersehung)

 

bearbeitet von Zavor
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Auch für die Streitkräfte des Chaos spielt die Vergangenheit durchaus eine relevante Rolle, denn sie zeigt Erfolg und Misserfolg gleichermaßen auf und gibt jedermann die Chance, zu erkennen, welche Taten des Nacheiferns würdig sind und welche von ihnen bis in alle Zeiten verdammt werden sollten...

 

Die Sieger

Spoiler

- 2010/2011: Pestzahn

- 2011/2012: Zavor

- 2012/2013: Zavor

- 2013/2014: Zavor

- 2014/2015: Zavor

 

Der Ruhm der Ewigkeit

Spoiler

1. Tholon (Zavor): 116 Punkte

2. Zarrak (Surlick): 37 Punkte

3. Valfar Sturmbringer (Korhedron): 34 Punkte

4. Khalac der Schlächter (Blackmane): 24 Punkte

5. Khargor (Archeron82): 15 Punkte

5. Sreng der Klingenmeister (Withe_Wolf): 15 Punkte

7. Azurek, Schneller als Licht (Wildjack): 14 Punkte

8. Unbekannter Kriegsherr (Chaosman): 13 Punkte

9. Kahron (Nobody1988): 11 Punkte

10. Enriko (Kathal): 9 Punkte

11. Mortken (6)/Mael (2) (Magna): 8 Punkte

11. Unbekannter Kriegsherr (Pestzahn): 8 Punkte

13. Unbekannter Kriegsherr (Assassiner): 7 Punkte

14. Khargan (Black Gobbo): 5 Punkte

15. Grindt (Mulle): 4 Punkte

15. Qawpo Eisenklaue (5)/Archibald Eisenzahn (-1) (Daniel de Aquitaine): 4 Punkte

17. Mirosz der Gewandte (Der_KB): 3 Punkte

17. Unbekannter Kriegsherr (Berserker): 3 Punkte

19. Xarvai (Aves): 2 Punkte

20. Unbekannter Kriegsherr (Bierbaron): 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (chaos spawn) 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (Mathias73) 1 Punkt

20. Unbekannter Kriegsherr (shétane) 1 Punkt

24. Bertho (skuzinho): -1 Punkt

24. Unbekannter Kriegsherr (Dr-Pepper86): -1 Punkt

26. Unbekannter Kriegsherr (darksteve): -9 Punkte

 

Opfer im Namen der Götter

Spoiler

Deren sechs:

- Vampirfürst

 

Deren fünf:

- Schwarzork-Waaaghboss

- Stegadon

 

Deren vier:

- Höllengrubenbrut

- Vampir

- Warlocktechniker

 

Deren drei:

- Brecher

- Flederbestie

- Gruftkönig

- Häuptling der Skaven

- Skinkhäuptling

- Todesbulle

- Tyrann

 

Deren zwei:

- Eisenspeier

- Gespenst

- Gruftherold

- Herold des Nurgle

- Herold des Slaanesh

- Hochgeborener

- Nekrolit-Koloss

- Lindwurm

- Prinz der Hochelfen

- Riese

- Seuchenmenetekel

- Seuchenpriester

- Todesrad

 

Deren eines:

- Arachnarok-Spinne

- Assassine aus Arabia

- Assassine der Dunkelelfen

- Banshee

- Bretonischer Herzog

- Chaoszauberer

- Chimärratte

- Drachenslayer

- Feuerbauch

- Fleischermeister

- Goblin-Gargboss

- Grauer Prophet

- Greif

- Großmeister

- Gruftprinz

- Hauptmann

- Herold des Khorne

- Hierotitan

- Höllenglocke

- Jarl

- Kampfzauberer

- König aus Norsca

- Kriegsfürst von Albion

- Kriegsherr der Skaven

- Kriegshydra

- Magier der Hochelfen

- Meistermaschinist

- Nachtgoblin-Gargboss

- Nekrosphinx

- Paladin

- Schamane

- Schrottschleuder

- Schwarzork-Gargboss

- Schwarze Kutsche

- Schwarzer Drache

- Slann

- Sturmbulle

- Tau'ruk

- Technikus

- Todeshexe

- Vampir-Admiral

- Wu Jen

 

Auch namhafte Wesen waren nicht gefeit:

- Golgfag Vielfrass

- Seuchenherrscher Skrolk

 

bearbeitet von Zavor
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So hier mein erster Schlachtbericht :naughty:

Da ich es doof finde die ganze Liste in einem fließ Text zu verarbeiten, hier die Aufstellung. Gespielt wurde nach den neuen Schoko Beschränkungen:

KdC

- Lord des Tzeentch auf Flugdämon

Höllenfeuerklinge, 5+ Retter (durch das Mal 4+), Flammenatem, verz Schild und Seelenfresser

- AST

2 händer und 4+ Retter

- Stufe 2

Schuppenhaut und Rüstung d. Schicksals

- 2 Nurgelautos

- 2x5 Khorne Barbarenreiter mit Flegeln

- 5 Hunde

- 8 Verstoßene des Khorne

- 15 Auserkorene des Tzeentch mit Schild, Musiker und Stand

- Chimäre mit Flammenatem und Rege

- 3 Schädelbrecher mit Musiker und verz Waffen

Oger

- Tyrannt mit Rüstung d. Schicksals und 2 Händer

- Fleischer stufe 3 mit Duellklingen, 4+ Retter und Stärketrank

- Kerl auf fliegendem Teppich und Ogerfaust

- 8-9 Bullen mit Kom

- 6 Eisenwänste mit Kom

- 3 Vielfrasse mit Gift, Unnachgiebig? und 2te Handwaffe

- 6 Bleispucker

- 3 Trauerfang

- Himmelskanone

Nachdem Kahron Jahre lang die Chaoswüste durchstreifte ist er als mächtiger Kriegsherr des Tzeentch wieder in der Welt der sterblichen erschienen um Tod und Leid zu verbreiten.

Ausgerüstet mit dem Segen des Tzeentch und den mächtigsten Chaosartefakten schaffte es Kahron schnell viele Kriegsheeren zu unterwerfen und ein mächtiges Heer um sich zu scharren.

Also seine Vorhut auf eine Bande der Oger traf konnte Kahron sich, zum ersten mal seit Jahren, wieder im Kampf beweisen.

Doch es sollte anders kommen als gedacht...

Gleich zu Beginn der Schlacht musste Kahron mit ansehen wie seine Auserkorenen, zusammen mit seinem treuen Armeestandartenträger Istan und Morgan dem Magier, unter dem Angriff der Trauerfänge und Eisenwänste zermalmt wurden. Der Rest dieser Feiglinge wand sich zur Flucht und wurde unter den Hufen der Trauerfänge zerschmettert.

Auf der Rechten Flanke griffen die unbeherrschten Barbarenreiter des Khorne eine Einheit Vielfraße an. Zwar konnten sie einen erschlagen und einen zweiten schwer Verwunden. Wurden aber im Gegenzug komplett vernichtet. Auf der linken Flanke wurde ein Streitwagen von einem lächerlichen Oger auf einem fliegenden Teppich in die Flucht geschlagen und vernichtet. Der zweite Streitwagen der sich im Zentrum der Schlacht hinter einem Turm vor der Kanone versteckte wurde von einer geballten Salve der Bleispucker in tausend Teile gerissen.

Doch als wäre das nicht genug musste Kahron mit ansehen wie seine zweiten Barbarenreiter Wutentbrannt in die Ogerbullen schmetterten, zwar schafften sie es den Fleischer zu verwunden und einen Oger zu töten. Doch auch sie wurden danach nieder gemacht. Aber das war noch lange nicht alles!

Hoch motiviert griffen die Ogerbullen die Verstoßenen des Khorne an und schafften es fast Verlust frei auch diese Einheit zu vernichten.

Wütend blickte Kahron sich um, die Schlacht hatte gerade erst begonnen (Ende der zweiten Runde) und seine Armee war schon fast ausgelöscht!

Doch dann rollte ein bestialisches Brüllen über das Schlachtfeld. Die Chimäre griff die Flanke der Trauerfänge an, der Angriff wurde von einem flammendem Atem eingeleitet der einen der Oger schwer verletzte nur um danach zusammen mit einem weiteren Reiter von der Chimäre in Stücke gerissen zu werden. Panisch wand sich der letzte Trauerfang zur Flucht.

Die Chimäre setzte ihm nach aber konnte den Feigling nicht einholen, dafür fand sie sich in der Flanke der Eisenbrecher wieder. Diese hielten dem Angriff jedoch knapp stand und formierten sich neu um der Chimäre ihre Front zu präsentieren.

Doch auf diese Chance hatte Kahron nur gewartet. Wut entbrannt griff er den Tyrann an. Direkt neben ihm krachten die Schädelbrecher in die Reihen der Eisenwänste.

Kahron und der Tyrann standen sich im Duell gegenüber doch keiner der beiden war in der Lage dem Gegner mehr als nur Fleischwunden zu zufügen. Nun griffen auch der verbleibenden Trauerfang zusammen mit dem Teppich Oger die verbleibenden Chaostruppen an.

Doch nun zeigte sich die Macht des Chaos. Die Schädelbrecher erschlugen den Trauerfangreiter und enthaupteten den einzelnen Helden während die Chimäre gleich 2 Oger erschlug. Einzig Kahron schaffte es nicht seinen Gegner auch nur zu verwunden...

Doch das Blutbad um ihn herum reichte um die verbliebenen Oger in die Flucht zu schlagen auf der sie von der Chimäre vernichtet wurden.

Kahron blickte sich auf der Suche nach neuen Gegnern um als plötzlich tausend Projektile die Luft um ihn herum füllten. doch dank der Segnung des Tzeentch konnte der Beschuss der Bleispucker ihm nichts anhaben. Lachend und sich des Schutzes seines Gottes bewusst wand sich Kahron den Bleispuckern zu. Doch sein Schutzgott sollte ihn gleich darauf verlassen als eine Kanonenkugel Kahron verschmetterte...

Doch die Bleispucker sollten kein weiteres Glück haben! Die Chimäre schmetterte in ihre Front und erschlug direkt zwei der Oger die daraufhin flohen und von der Chimäre zerquetscht wurden.

Punkte:

- Das Chaos ist in der Schlacht siegreich: +1 Punkt (11:9, ich hatte noch die Chimäre und Schädelbrecher, er die Vielfrasse und Kanone)

- Der Chaosgeneral wird ausgeschaltet: -1 Punkt

Vorhersehung - vier Rettungswürfe bestanden +1 Punkt (ich habe 9 bestanden, bekomme ich dann 2 oder 1 Punkt)

Gesamt: +1 Punkt

bearbeitet von Nobody1988

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Habe heute meine erste Schlacht geschlagen. Meine Legionen des Tzeentch traten gegen Krieger des Nurgle (hauptsächlich) an. Da er auch eine Mono-Armee hatte, bot ich ihm an, die Herrschaft der Chaosgötter anstelle dass ich als Spieler der Legionen sie bestimmen durfte einfach jeden Spielzug auszuwürfeln. Modelle die dem vorherrschenden Gott angehören dürfen Auge der Götter Würfe wiederholen. Außerdem haben Dämonen des Gottes keine Instabilität, im Spiel war aber kein einziger Dämon.

 

Dargorr blickte an sich herab. Sein Körper brannte in den schillerndsten Farben. Für normale Sterbliche mochte es nach normalem Feuer aussehen, doch der Wandler der Wege hatte ihm ein drittes Auge verliehen, welches ihn die Winde der Magie sehen ließ und ihm erlaubte die Fäden des Schicksals klar zu betrachten. Mit sich führte er einen Talisman, welcher ihn über alle Maße schützen würde, denn er war Tzeentch geweiht und aus den Knochen eines Dämonenprinzen gefertigt und die Essens eben jenes Dämonenprinzen war in seine Klinge gearbeitet, ein Schwert, dessen Durst nach Blut es ihm erlaubte, noch schneller zuzuschlagen. Auf seiner rechten Flanke konnte er Grogan sehen, einen meisterlichen Hexer, der es genoss, durch Manipulation der Rüstungen seines Feindes deren Tod herbeizuführen. An seinem Finger glühte rot ein brennender Ring, welcher nur von dem magischen Schild übertrumpft wurde, der an seiner Hand hing. In der anderen Hand hielt er eine Rolle mit seltsamen Zeichen und er ritt auf einer wundersamen magischen Scheibe, welche Tzeentch ihm verliehen hatte. Aus seinem Rücken spross ein kümmerlicher Wicht hervor, ein Vertrauter, der ihm half die Winde der Magie zu spüren und ihm zur rechten Zeit die rechten Zauber ins Ohr flüsterte. Doch Dargorr hatte dafür gesorgt, dass Grogan nicht zu viel Macht hatte, denn er musste sich die Macht mit zwei weiteren niederen Zauberern teilen, einem Tiermenschen und einem Akolythen, der ebenso wie Grogan auf die Alchemie schwor. Dargorrs persönliches Banner trug Olaf, ein Erhabener, der ihm oft treu gedient hatte und dessen unbändiger Glaube an den Herren des Wandels ihm ein dämonisches Reittier eingebracht hatte. Ansonsten war er nicht mit magischen Artefakten beschenkt, trug zu seinem Schutz jedoch einen ordinären Schild. Olaf nahm auf der rechten Seite des Schlachtfeldes Aufstellung in einer Einheit aus 16 Kriegern des Tzeentch mit Hellebarden, angeführt von einem grimmigen Veteranen und einem Standartenträger. Direkt links davon stand Dargorr mit seinen treuesten Gefährten, 18 Auserwählten mit Hellebarden und einer vollen Führungsriege und dem Alchemisten. Rechts von Olaf nahm Grogan seinen Platz ein. Geschützt von solch gestählten Kriegern wankte getragen von plumpen, mutierten Ogern ein Kriegsschrein hinter der Armee her. Auf der linken Seite stellten sich 18 Chaoskrieger mit Schilden auf, unterstützt von einem Streitwagen, der von den einzigen Kriegern dieser Armee gefahren wurde, die nicht das Mal Tzeentchs trugen und nur aus Freude am Blutvergießen ihre Unterstützung anboten. Die Krieger erhielten Unterstützung durch den grunzenden Tiermenschenschamane, welcher ungeduldig mit den Hufen scharrte. Mittig standen ein mächtiger Shaggoth, der gemeinsam mit einem gräßlich mutierten Riese durch den Wald vor ihnen vorrücken sollte.

 

Der Feind mit seinen verrottenden Legionen wurde von einem Dämonenprinzen mit Flügeln geführt, der ein mächtiger Zauberer zu sein schien und trotzig inmitten des Feldes stand. Unterstützt wurde er auf jeder Hälfte des Schlachtfeldes je von einem verrottenden Zauberer, welche sich den Wind des Todes zu nutze machten und von je 20 Nurglekriegern geschützt wurden, die Hellebarden trugen. Auf der linken Seite (von Dargorr aus gesehen) halfen diesen Kriegern ein Streitwagen des Nurgle und 5 Verstoßene, auf der Rechten ein Blutbestienstreitwagen, 5 Verstoßene und 3 Schädelbrecher des Khorne (wie (nicht?) Aussätzige behandelt :bking: aber dennoch hoch geschätzt) sowie 5 Ritter des Nurgle und eine Chimäre.

 

Die Schlacht begann. Der Himmel schien erfüllt von hellem Feuer, was Dargorr als günstiges Zeichen deutete. Die Auserkorenen schienen vor magischer Macht zu knistern, die sie sicherlich schützen würde und alles war bereit für ein Blutbad.

 

Dennoch war es den Legionen nicht beschieden die ersten Befehle zu geben, doch der Kriegsherr kicherte in sich hinein. Narren. Sollten sie denken es sei ein Vorteil den ersten Schritt zu wagen, doch zuletzt verrieten sie so nur ihre Absichten. Zu seinem erstaunen musste er beobachten, wie die gesamten gegnerischen Horden unter einem Gewaltmarsch so nah an seine Truppen herankamen, wie es ihnen möglich war. Der Dämonenprinz flog in den Wald vor Dargorrs monströsen Untergebenen, der sich als äußerst wehrhaft herausstellte und mit Ranken und Ästen um sich schlug. Vor dem Dämon begann ein fauliger Wind aufzuflauen, doch Grogan zückte geistesgegenwärtig seine kryptische Rolle, und während diese sich in Asche verwandelte, flaute der Seuchenwind wieder ab. Diese Ablenkung nutzte der Todeszauberer gegenüber den Auserkorenen, um diesen den Mut zu nehmen, und ihre Moral dauerhaft abzusenken. Dargorr wusste: Dieser Zauberer sollte sein Ziel sein, denn nur sein Tod konnte vor solch schändlichen Zaubern sicher schützen.

 

Der Shaggoth und der Riese konnten ihre Wut auf den Dämonenprinzen nicht zügeln, der so dreist vor ihrer Nase auf und abschwirrte und griffen ihn sofort an. Dargorr befahl den Sturm auf die Ritter des Nurgle und zeitgleich sollten die Krieger Olafs mit diesem die Chimäre abfangen, doch ihrem Angriff fehlte der Schwung und so stolperten sie nur einige Schritte nach vorn. Grogan kicherte vergnügt, als er einen der Schädelbrecher lebendig in seiner Rüstung kochte und einen weiteren schwer verbrühte. Doch auch von göttlicher Seite her kam Unterstützung, der Schrein glühte und segnete die treuesten Anhänger Tzeentchs: Olaf knisterte in dem magischen Licht, welches vorher die Auserkorenen ergriffen hatte, der Zaubernde Gefährte an Dargorrs Seite schien von einem harten Panzer umgeben und der Kriegsherr selbst spürte eine unbändige Stärke in sich aufkochen. So konnte er die Ritter nur vernichten! Beim direkten Anblick dieser verschlug es den hartgesottenen Auserkorenen nun den Mut, und selbst ohne die Auswirkungen des Zaubers wäre es ihnen nicht gelungen ihre Angst zu zügeln. Zusammen mit den Fliegenschwärmen, die die Gegner umschwirrten war es nahezu unmöglich dies zu treffen. Die Auserkorenen verloren zwei ihrer Brüder und konnten im Gegenzug keinen der Ritter fällen, doch da sie den Schwung des Angriffes nutzten konnten sie die Ritter dennoch in die Flucht schlagen und so konnte Dargorr seinen ehemaligen Plan verfolgen: während seine Krieger die fliehenden Reiter niedermachten, schmetterten sie in die Krieger mit dem verfeindeten Hexer. Der Dämonenprinz schien den Shaggoth nicht töten zu können, doch eine Wunde die der Wald dem mächtigen Wesen geschlagen hatte und der feurige Atem des Generals der Feinde schien zu viel für ihn zu sein und so fiel er. Der Riese wusste instinktiv etwas damit anzufangen, dass der Gegner ihn nicht beachtete: Er gab dem Monstrum eine Kopfnuss, worauf dieser betäubt zu Boden sank.

 

Die Faulige Horde führte ihre nächsten Befehle aus, doch zu Dargorrs Verzücken, erwies Tzeentch seiner Armee weiterhin seine Gunst. Während Blutbestienstreitwagen es nicht schaffte Olaf zu erreichen, kamen die Chimäre und die Schädelbrecher bei ihm an und schafften es, in einem wahren Blutrausch die tapferen Verteidiger in die Flucht zu schlagen und zu vernichten. Währenddessen hatte sich auf der linken Flanke wenig getan, lediglich der Schamane hatte Bjunjas Schicksal geteilt und sich totgelacht. Der eigentlich sehr mürrische Geselle hatte soviel Lachen einfach nicht vertragen und war innerlich davon zerrissen worden. Der Riese begann zu taumeln, denn sein Widerstand schien zu sinken, doch er sollte den Prinzen noch weiterhin aufhalten, sein Hieb mit der Keule verfehlte sein Ziel allderdings. Dargorr gelang es allerdings mit seinen Kriegern die verfeindeten Krieger in die Flucht zu schlagen und auf der Flucht zu töten. 

 

Ab dann waren Dargorrs Erinnerungen nicht mehr so sauber gegliedert. Er erinnerte sich, dass die Himmel ihre Farbe in ein kränkliches grün änderten, welches den Rest der Schlacht anhalten sollte. Nurgle schien sich besonders anzustrengen seine Krieger zu unterstützen, doch das sollte ihm nicht viel nützen. Tzeentch hielt zwar dagegen und ließ Feuer vom Himmel regnen, doch dieses schien nur der Einschüchterung zu dienen, denn er traf keinen einzigen Gegner. Nach einer fehlgeschlagenen Kopfnuss gelang es dem Dämonenprinzen den Riese zu töten und dafür wurde er von seinem Gott mit schnelleren Reflexen belohnt. Zu diesem Zeitpunkt war es Grogan gelungen, die restlichen Zerschmetterer zu vernichten und so richtete er seine magische Macht auf den Dämonenprinzen selbst.  Zwar war dieser genug durch Rüstung umhüllt um Grogans Zaubern gegenüber anfällig zu sein, doch schüttelte er deren Wirkung verächtlich lachend ab: Die Zauber des Hexers basierten auf der Hitze des Schmiedefeuers und gegen diese wusste der Avatar Nurgles sich mit einem Drachenfluchstein zu schützen. Nun drehte er sich um, um seine Krieger in ihrem Kampf gegen die Krieger Tzeentchs mit den Schilden zu unterstützen, doch da raste seinen Verbündeten schon der Streitwagen Dargorrs Seite in die Flanke und zerschmetterte genug um sie aufzureiben und auf der Flucht niederzumachen. So gelang es den Kriegerns sich in die Richtung der neuen Gefahr zu richten. Dargorr hatte dafür allerdings dafür wenig Aufmerksamkeit übrig, denn er war es, der den Streitwagen des Feindes und die Chimäre eigenhändig erschlug und ihre Körper mit dem Feuer Tzeentchs vernichtete. Dafür wurde er mit einer unzerstörbaren Konstitution geehrt, welche er in dieser Schlacht allerdings nicht mehr erproben konnte. Obwohl er seinen Kriegern den Marsch zum Dämonenprinzen befahl, wusste er, sie würden zu langsam sein und er würde nur zusehen können, wie das Schicksal sich entwickelte. Der Schrein wurde wieder und wieder vom Blutbestienstreitwagen bedrängt, der wiederholt in ihn krachte und trotz seiner mehrfachen Flucht gelang es dem Schrein nicht zu entkommen. Dieser Frevel wurde von Grogan gestraft, der den Streitwagen in einem glühenden Inferno zerstörte. 

 

Indes ereignete sich das letzte Kapitel dieser Schlacht: der Dämonenprinz, nun einzig von 2 Verstoßenen im Rücken der Krieger unterstützt, versuchte diese zu zermalmen und seine Wunden zu heilen indem er ihre Seelen fraß. Sein verzweifeltes Bemühen mittels Zauberei und Kampf seine Leiden zu lindern gipfelte darin, dass er die Kontrolle über die Winde der Magie verlor und so kurzerhand vergaß, wie er seinen Untergebenen regenerierende Eigenschaften verleihen konnte. Diese Ablenkung nutzte ein mutiger Chaoskrieger und verletzte den Dämoneprinzen weiter. Nun an der Hälfte seiner Belastbarkeitsgrenze, schwankte der Dämon schon sichtbar und der Streitwagen schaffte es, ihm so in die Seite zu schmettern, dass er sich von Wunden übersät und in Stücke geschlagen in das Reich des Chaos zurückziehen musste. Schnell waren auch die letzten Verstoßenen erledigt und Dargorr konnte Tzeentch einen glorreichen Sieg darbringen: Die gesamte feindliche Streitmacht war vernichtet und nicht ein Ketzer war übrig geblieben, um den Restlichen eine Warnung zukommen zu lassen.

 

Punkte:

Chimäre ausgeschaltet +2

Chaos siegreich +1

Insgesamt 3 Würfe Dargorrs auf der AdG-Tabelle: +1

4 Rettungswürfe bestanden: +1

Trotz Spiel gegen Nurgle insgesamt +5

 

Fazit: Dargorr hat mit seinen 7 Angriffen Stärke 6 zwar mächtig gewütet, aber zerstört hat er mit seinen Kriegern außer einer Einheit Verstoßener nichts, die haben alles nur überrannt, aber das reichte ja. Oh doch, die Chimäre, das ging ziemlich leicht, mein Gegner hatte sich da ein wenig verschätzt... Der Riese hat den DP länger aufgehalten als ich dachte, bisher hatte ich immer sehr viel Angst vor solchen Nurgleprinzen. Das Modell des Spiels ist eindeutig der Streitwagen. Den fiesen Prinzen ausschalten und dazu noch einen Nahkampf entscheiden war recht nett.  Am Ende hatte ich übrigens genau 4 Rettungswürfe bestanden. Ich hatte zwar nur die Chaosrüstung an, aber so viele Treffer kriegt der Kriegsherr jetzt auch nicht :D

bearbeitet von Fuxxx

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Meine zweite Schlacht ist geschlagen. Jetzt spiel ich erstmal nochmal meine anderen Armeen. Gespielt wurde 3000 Punkte gegen Orks und Goblins.

 

Wieder einmal hatte Tzeentch Dargorr reich beschenkt, neben dem dritten Auge dass auf seiner Stirn sproß und dem unheiligen Feuer, dass ihn umschloss, hatte der Wandler der Wege ihm die Fähigkeit verliehen Feuer zu speien und ihm einen Flugdämon geschenkt, der ihm als Reittier dienen sollte. Neben seinem magischen Schwert besaß er einen verzauberten Schild und hatte sich schützende Talismane umgehängt. Während Dargorrs macht gewachsen war, schien Grogans zauberische Macht vergleichbar schwach. Noch immer sproß aus ihm ein Vertrauter aus seinem Rücken und er trug einen schützenden Glücksbringer, doch seine Metallmagie schien schwach und so hatte er sich zum Schutz einer Einheit Auserkorener angeschlossen.

 

Das Schlachtfeld war durch einen Fluss geteilt, und auf beiden Seiten jenes Flusses sproßen üppige Wälder. In einem davon stand ein Uralter Kristall, ein Portal der Magie, dass ob der anschwellenden magischen Kräfte pulsierend Zauber hervorstieß. Auf der äußersten linken Flanke hatte Dargorr 5 Chaoshunde aufstellen lassen, deren geifernde Fänge nach dem Blut des Feindes gierten. Rechts neben ihnen meckerte vergnügt der Tiermenschenschamane, nun von 20 der schändlichen Kreaturen begleitet, die man Gors nennt, mit Schilden und durch den Segen Tzeentchs überaus widerstandsfähig gegen die Schläge des Feindes. Zwischen den blökenden Kreaturen und 18 Auserwählten mit Hellebarden in denen sich Grogan verschanzt hatte ritt Dargorr auf seinem Dämon. Neben den Auserkorenen hatten 18 Barbaren mit Flegeln Position bezogen, in ihnen ein Zauberer, der Feuermagie verwandte. Diese Einheit bestand aus Ketztern, und hatte mittlerweile der Streitwagen den Respekt der Tzeentchfürchtigen Armee erlangt, so gelang es ihnen nicht so recht Vertrauen zu erwecken. Um ihre lästerlichen Huldigungen anderen Göttern gegenüber (denn sie waren ungeteilt und beteten somit alle Götter an) einzuschränken, stand neben ihnen der Schrein des Tzeentch. Auf der anderen Seite des Flusses stand eine schrecklich mutierte Chaosbrut äußerst rechts um den Shaggoth zu unterstützen, der diesmal seine Zweihandwaffe mitgenommen hatte. Auch nahm neben ihm ein Streitwagen Aufstellung und daneben standen zuletzt 18 Chaoskrieger mit Schilden und dem Mal des Wandlers, unterstützt von Olaf, dem Armeestandartenträger auf seinem treuen dämonischem Reittier, nun gesegnet mit dem Dämmerstein, einer dicken Schuppenhaut und dem Helm der vielen Augen.

 

Doch der Feind sollte es ihnen nicht leicht machen und platzierte auf Olafs Seite des Flusses einen gewaltigen Orkboss auf Lindwurm, 24 beängstigend kräftige Orkmoschas auf Wildschweinen, die in ihrer Mitte einen Schwarzorkgargboss und einen Orkschamanenen hatten und einen Orkstreitwagen auf. Auf Dargorrs Seite jedoch standen 2  klapprige Kamikazekatapulte, 30 Wildors, unterstützt von einem Schamanen, eine Einheit aus 60 Orks mit 2. Waffe und dem General, einem gefürchteten Schwarzorkwaaghboss, der noch massiger war als sein Wildschwein und 20 Nachtgoblins. Hinter den Orks hatten sich noch weitere 20 Nachtgoblins verschanzt.

 

Die Schlacht begann, doch diesmal riss Dargorr die Initiative an sich. Die blutrünstigen Chaoshunde rannten auf die Goblins zu, nur um von 3 kettenschwingenden Irren Goblins niedergemacht zu werden, die mit unglaublicher Geschwindigkeit aus den Goblins hervorschossen. Ansonsten positionierte Dargorr seine Armee so gut er konnte und erkannte dank dem Schrein der kurz dadurch watete, dass der Fluss aus dickflüssigem Blut bestand. Die Winde der Magie wehten mit ungekannter Wehemenz, das Portal glühte in den schillernsten Farben und offenbarte Tzeentchs Wut auf die Barbaren, indem das Feuer einen von ihnen verschlang. Währenddessen schüttelte sich der Schamane der Orks in den Wildschweinreitern vor Schmerzen, bis er zerfloss und die zäh dahinfließende Pfütze hinter den Wildschweinreitern einen Herold des Tzeentch bildete. Trotz der starken Winde, gelang keiner der Zauber, die Gunst Dargorrs Gottes hatte sich wohl in dem Geschenk des Herolds erschöpft.

 

Nun war es an den Orks das ihre zu tun und einem Fanatic gelang es 2 Gors zu zermalmen. Nachdem er seine Truppen beängstigend in Position gebracht hatte grunzte der Waaghboss zufrieden und erlaubte seinen Magiern das Feuer zu entfesseln. Der Wildorkschamane versuchte Grogan mittels seiner Zauber eine Kopfnuss zu geben, was ihm erstaunlich gut gelang und dazu führte, dass zwar Grogan nicht verletzt wurde, er selbst jedoch eine gehörige Kopfnunss abbekam und somit diesen Zauber vergaß. Vollkommen verwirrt sah der Schamane zu, wie der leuchtende Stein im Wald wieder 2 Barbaren in einer Flammensäule verschlang und schrieb dies natürlich sofort seinem magischen Ausbruch zu. Die Kamikazekatapulte trafen trotz der lenkenden Goblins nicht gut und lediglich ein Barbar und 2 Auserkorene fielen ihnen zum Opfer.

 

Olaf befahl auf seiner Flanke den Angriff. Er bestimmte, dass der Streitwagen des Chaos die klapprige Konstruktion der Orks angreifen würde, während der Shaggoth die Wildschweinreiter aufhalten sollte bis er dazu käme. Die Brut konnte er nicht wirklich kontrollieren, doch er war entzückt als sie den Lindwurm angriff, und somit diesen, wenn sie ihn lange genug aufhalten würde, davon abhalten würde seinen Kriegern in die Flanke zu fallen. Dennoch war es ihm zu riskant und er beobachtete erst einmal das Geschehen. Dem Streitwagen fiel beim Durchfahren des Waldes auf, dass dieser ziemlich unheimlich war, doch die Bäume vermochten es nicht ihn aufzuhalten. Wieder einmal glühte das Portal und tötete erneut 2 Barbaren mit einem Feuerball, doch dieses Opfer schien Tzeentch gnädig gestimmt zu haben und so konnten die Anbetungen des Schreins Dargorrs Widerstand erhöhen. Der Pyromant ließ in der großen Einheit Orks eine riesige Feuersäule emporsteigen, die 7 Orks in ihr Grab riss und so konnte er die Nordmänner davon überzeugen, dass das Feuer nicht gegen sie war, sondern mit ihnen. Während die Brut im Kampf mit dem Waaghboss elendig zugrunde ging, gelang es dem Shaggoth den Schwarzorkboss in den Wildschweinreitern zu zermalmen und trotz der Überzahl des Feindes nicht zu verzagen und dem Streitwagen gelang es sogar seinen Gegner zu vertreiben und sich in Richtung der Reiter auszurichten.

 

Es schien dem Orkboss daraufhin nicht zu gelingen Ruhe in seine Truppen zu bringen und so prügelten sich die Wildorks mit der Orkhorde und der Streitwagen floh vom Schlachtfeld. Der Fanatic jedoch tötete wieder einmal 2 Gors und der Waaghboss auf seinem Lindwurm entschloss sich die verwundbare Flanke des Shaggoths anzugreifen. Um dem Fluch des Bösen Mondes zu entgehen musste der Feuermagier wieder einmal seinen Wert beweisen und zückte seine Bannrolle. Dennoch versengte das Feuer des Portals erneut 3 Barbaren. Während 1 Kamikazekatapult klappernd auseinanderbrach, gelang es dem anderen 6 Barbaren und einen Auserkorenen in den Tod zu reißen. Dem Lindwurm war nur mäßiger Erfolg beschieden, denn obwohl der Waaghboss die Riesenklinge nutzte, gelang es ihm nur den Shaggoth noch wütender zu machen, wodurch dieser den General vollständig erschlug. Das wiederum versetzte den Lindwurm in Rage und sein wütender Angriff schlug dem Schaggoth eine weitere Wunde.

 

Nun war der Zeitpunkt gekommen zu dem der Streitwagen wieder glänzen konnte. Während Olaf den Reitern näher kam, schmetterte er in ihre Flanke. Der Rest der Armee blieb stehen, denn Dargorr nahm sich alleine das Recht den Wildorks in die Flanke zu fallen. Dennoch ließ Grogar es sich nicht nehmen durch die Finale Transmutation 17 Orks in Gold zu verwandeln und der Schrein verschaffte ihm eine eiserne Haut und dem Feuermagier sowie Dargorr einen erhöhten Widerstand. Mit seinem flammenden Atem und seinem Sieg gegen den Champion der Wildorks gelang es Dargorr die Wildorks zu vertreiben und die Orks anzugreifen, die er auf dem falschen Fuß in der Seite erwischte. Dafür wurde er von Tzeentch mit einer erhöhten Stärke gesegnet. Doch das Schicksal meinte es schlecht mit ihm und so tappte er in die Falle der Orks. Die Goblins hinter ihnen warfen Fanatics und wohl oder übel musste er auf einem von ihnen stehen bleiben und die Treffer erdulden, die sie verursachten und ihm eine schwere Verletzung zufügten (24 Treffer bei 4W6!!). Lässig winkte Dargorr den Orkboss heran. Diesem emporgekrochenen Kümmerling würde er es zeigen!

 

Die Goblins deren Fanatics soeben Dargorr verletzt hatten, begannen damit dermaßen laut anzugeben, dass diese sich auf sie stürzten und eine Prügelei ihren lauf nahm. Wieder einmal gelang es dem selben Fanatic wie zuvor durch die Gors zu wirbeln und brachte damit weitere 2 der Tiermenschen zu Fall. Tzeentch schien es dem Schreinmeister übel zu nehmen, dass er den weniger fanatischen Feuerzauberer gesegnet hatte, und so begann der Streitwagen zu bröckeln und seine bisherige Stabilität schien dahin. (Dargorr hat die Vermutung, dass Grogan seine Finger im Spiel hatte, schließlich schien es sich um Alchemie zu handeln und Grogan teilt die Winde der Magie nicht gerne). Während der eine Goblinschamane manisch kicherte, fiel dem anderen auf, dass er zu viel Magie verwendet hatte und während beide Schamanen benommen zu Boden sanken, schienen die Waffen der Orks merklich schärfer geworden zu sein. Das Duell, dass Dargorr bisher so gleichgültig wie alle bisherigen schon vor seinem Beginn als gewonnen abgetan hatte, wendete sich gegen ihn. Tzeentch schützte ihn, doch auch sein magischer Beistand hatte ein Ende und so floh er vor den Orks, natürlich nicht ohne den Plan, mit mehr Segen zurückzukehren und diesen unwürdigen General niederzumachen. Dennoch blutete er aus vielen Wunden und mit der Frage im Kopf, warum er es trotz seiner überlegenen Stärke nicht vermocht hatte die Rüstung des Schwarzorks zu durchdringen.  

 

Daraufhin gelang es auch noch dem sträflich ignorierten Nachtgoblinschamane den Fluch des Bösen Mondes herabzubeschwören und der Strahl düsteren Lichts, der der Länge nach durch die Auserkorenen und die Gors glitt schaffte es je 5 der Diener Tzeentchs auszuschalten. Auch die Orks hatten ihren Mut wieder gefunden und Dargorr, dem weitere Segnungen verwehrt gewesen waren angegriffen. Im folgenden Duell gelang es Dargorr zwar den Schwarzork zu verletzen und zu überleben, doch musste er sich ein weiteres mal der Masse der Gegner geschlagen geben. War es eben noch kaltes Kalkül gewesen, was ihn zur Flucht bewegt hatte, so war es nun das blanke Entsetzen, denn er hatte in einer Vision den Kampf Grimgorks gegen Archaon verfolgt, eine Vision, die ihn noch lange verfolgen sollte. Vor dem Ende der Schlacht gelang es ihm noch seine Flucht zu bremsen und er befahl dem Streitwagen und dem schwer verwundeten Shaggoth den Angriff auf die Orks, um die Kreaturen zu brechen. Mittlerweile waren die Goblins alle geflohen vor dem Ansturm der Gors und Auserkorenen und auch das Kamikazekatapult war geschliffen worden. Einzig die sturen Grünhäute im Zentrum hielten stand, und so sollte es bleiben. Trotz magischer Unterstützung konnten die Orks den Angriff überleben und ihr General erschlug mit einem mächtigen Hieb den Shaggoth, obwohl dieser von mächtiger Metallmagie geschützt wurde. 

 

 

Am Ende hatte ich den Shaggoth und die Hunde verloren, keine andere Einheit war vollständig vernichtet (auch wenn nurnoch 3 oder 4 Barbaren standen), aber meist halt in einem sehr geschwächten Zustand. Beim Ork standen noch die große Einheit Orks, der General und die 2 Stufe 1 Nachtgoblinschamanen, die echt genervt haben. Die dämonische Besessenheit am Anfang war echt böse, das war das erste mal, dass die Tabelle irgendetwas sinnvolles gemacht hat, aber es war nur ein Stufe 2 Magier, ich hatte genau 11 Magiewürfel, der Magier hat den MW 9 Test nicht geschafft den er dank dem Schwarzork hatte und 2 Runden später wär die Einheit eh weg gewesen, aber dennoch wars übel, dass der auf einmal tot war. Ich hatte Glück, dass der Shaggoth so gut mitgehalten hat, auch wenn ich ihn am Ende sinnlos geopfert habe, hätte er den Reitern und dem Lindwurm nicht standgehalten wäre die rechte Flanke so gut wie verloren gewesen, auch 18 Krieger mit 3+ 5++ und der AST hätten nicht lange gegen einen General mit Stärke 9 und eine Einheit die mit Stärke 6 angreift gehalten... Dass Dargorr es allerdings nicht schaffte den Schwarzorkgeneral zu töten hat mir echt sauer aufgestoßen. Mein General wäre wirklich fast gestorben, was bei einem Tzeentchgeneral schon was heißen will. 

 

Punkte:

Sieg für mich: +1

4 Rettungswürfe geschafft: +1 (vielen dank an die Fanatics hierfür :D

3 Würfe auf der Auge der Götter Tabelle: +1 (echt gut zu schaffen wenn man es mit nem Schrein drauf anlegt)

Zusammen: +3

bearbeitet von Fuxxx

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Das Gefecht beim verfallenen Tempel

 

Vor wenigen Wochen ist Angh'rel, Der Unbesungene, Kriegsherr des Khorne, mit seiner Nachtstahllegion endlich auf die Anhänger von Melekh, dem Wandler, und Zarechgor in der Nähe der Ruine eines alten Chaostempels in der Chaoswüste getroffen. Er war diesen beiden rivalisierenden und doch schicksalsverbundenen Anhängern des Tzeentch schon lange auf der Fährte, die mehrere khornegeweihte Kriegerbanden ausgelöscht haben.

 

Liste:

_________________________________________________________________________

KOMMANDANTEN
_________________________________________________________________________


Angh'rel, der Unbesungene (355 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne
-Moloch des Khorne
-Schwert der Macht (Attacken sind magisch; +1 Stärke)
-Glückbringender Schild (Ignoriert ersten Treffer bei Wurf von 2+)
-Talisman der Bewahrung (Rettungswurf 4+)
-Seelenfresser


_________________________________________________________________________

HELDEN
_________________________________________________________________________


Der stumme Herold (210 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne (Raserei)
-Armeestandartenträger
-Reissende Klinge (Attacken sind magisch; gegnerischer Rüstungswurf -1)
-Talisman der Ausdauer (Rettungswurf 5+)
-Geschuppte Haut (Schuppenhaut 5+)
-Grausiges Antlitz (hat Sonderregel: Angst)

 

_________________________________________________________________________

KERN
_________________________________________________________________________


17 Chaoskrieger (343 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne
-Musiker
-Aufstrebender Champion (Champion)
-Hellebarden


_________________________________________________________________________


Chaos-Streitwagen (120 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne (Raserei)
-Hellebarden (nur Wagenlenker)
-Sensenklingen


_________________________________________________________________________

ELITE
_________________________________________________________________________


5 Chaosritter (255 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne (Raserei)
-Musiker
-Standartenträger
-Ritter des Untergangs (Champion)
-verzauberte Waffen (Attacken sind magisch; +1 Stärke)


_________________________________________________________________________


4 Chaosoger (210 Punkte)


Ausrüstung, Mal und Chaosgaben:

-Mal des Khorne (Raserei)
-Musiker
-Standartenträger
-Ogermutant (Champion)
-Zweihandwaffen


_________________________________________________________________________

=1493 Punkte

 

Angh'rel führte persönlich auf seinem Moloch reitend die Truppen seiner Vorhut an, die sich im Schatten des Tempels zur Schlacht gegen die Anhänger des Tzeentch stellten. Als die Feinde hinter dem Tempel in Sicht kamen, stürmten Angh'rel, seine Chaosritter und der Streitwagen augenblicklich zum Angriff an und krachten ungestüm in die dicht gestaffelten Gegner. Der Streitwagen schmetterte auf der rechten Flanke in eine Schar grotesk mutierter Verstossener. Auf der linken Flanke nahm es Angh'rel eigenhändig mit einer weiteren Schar Verstossener auf, während die Ritter im Zentrum auf ein Rudel Chaoshunde zuhielt und es nach Blut dürstend ebenfalls in den Nahkampf schafften. Die Krieger mit den Hellebarden - angeführt von Angh'rels Bannerträger, dem stummen Herold - marschierten den Rittern hinterher, und die Oger stampften auf den Kriegsschrein des Gegners zu.

 

Während die Frontlinie der Anhänger des Tzeentch sich noch den brutalen Angriffen entgegenstemmte, belegte ihr Hexer die Krieger des Khorne mit dem Rostfluch. Der Streitwagen sägte sich durch die Verstossenen, während die Ritter die Hunde verächtlich in den Schnee trampelten und in die Auserkorenen des Tzeentch dahinter krachten. Der Armeestandartenträger in den Reihen der Auserkorenen fiel kurz darauf unter den Axthieben des Champions der Ritter. Die Auserkorenen verloren schnell den Kampfesmut und flüchteten in dem Moment vom Schlachtfeld, als der Streitwagen der Khorniten nach der Verfolgung der fliehenden Verstossenen in ihrer Flanke wieder auf das Schlachtfeld rumpelte.

 

Links vom Kampfgetümmel gegen die Auserkorenen nahmen es die Oger der Khorniten mit dem Kriegsschrein auf und wurden in die Flucht geschlagen und ausgelöscht. Auf der linken Flanke metzelte sich Angh'rel durch die Verstossenen, die angesichts seiner Raserei ihr Heil in der Flucht suchten und das Schlachtfeld durch die Reihen der Barbaren hindurch verließen, die den Hexer begleiteten und sich jetzt selber dem Zorn des Kriegsherren der Khorniten gegenüber sahen.

 

Während die Krieger, Ritter und der Streitwagen den inzwischen sehr einsamen Kriegschrein einkesselten, tötete Angh'rel den Champion der Barbaren, und jagte den Rest vom Schlachtfeld und holte sich in der Verfolgung den Kopf des Hexers. Das erste Gefecht war gewonnen, doch zuviele Gegner haben es mit Leib und Leben vom Schlachtfeld geschaft. Der Blutdurst der Khorniten war noch lange nicht gestillt.

 

Allgemeine Punkte:

- Chaos (Khorne) siegreich: 1 Punkt

 

Khorne-spezifische Punkte:

- Massaker - 15 ausgeschaltete Modelle (10 Verstossene und eine Einheit Barbaren samt Hexer): 1 Punkt

 

2 Punkte - interessanterweise ein mehr als deutlicher Sieg, und trotzdem war es nicht möglich, mehr Punkte zu sammeln, weil die Einheit mit dem gegnerischen Hexer schon aus dem Nahkampf flüchtete, bevor mein General den Hexer nach Ausschalten des Einheitenchampions herausfordern konnte.

 

Das Rematch fand direkt im Anschluss statt, gegen dieselbe Armee mit ebenso eindeutigen Ausgang, daher werte ich das hier nicht, das wäre irgendwie unsportlich...

bearbeitet von Zweiundvierzig

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Erstes Fazit: Massaker ist einfach zu erreichen mit einem Khornegeneral. Schlächter und besonders Magie ist für Schwächlinge dagegen werden sehr schwer zu erreichen sein, da Hexer und Zauberer sich für gewöhnlich hinter Einheitenchampions verstecken oder in das hintere Glied verkrümeln, sobald es keinen Einheitenchampion mehr gibt. Hat da jemand einen Tipp für mich?

 

Im Vergleich scheinen mir nämlich Vorhersehung (vier Rettungswürfe bestanden)
Ich bin gesegnet (drei Würfe auf der 'Auge der Götter'-Tabelle) wesentlich einfacher zu erreichen zu sein, da die auch im Kampf gegen popelige Einheitenchampions erreichbar sind, durch die sich der Khornegeneral erstmal schnetzeln muß, BEVOR er an die fetten Punkte kommt.

 

Das sollte man mal im Auge behalten für die nächste Staffel - ist ja dieses Mal die erste mit götterspezifischen Ruhmespunkten

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Das ist einer der Gründe, warum ich in den vergangenen Jahren auf derartige Erweiterungen verzichtet habe. Die Vergleichbarkeit ist schwieriger herzustellen. Und darüber hinaus ist das Balancing der einzelnen "götterspezifischen" Punkte kaum auf ein gleiches Niveau zu bringen.

Ferner betrachtet finde ich es... sagen wir... bedauerlich, dass im Nachhinein die einzelnen Punkte moniert werden, da ihre Eckdaten in einer Abstimmung aller Interessierten entstanden sind. Vielleicht mögen die Punkte im Namen des Tzeentch leichter zu erreichen sein (obgleich ich das im Selbsttest erst noch verifizieren müsste). Dafür können diese nur jeweils einmal pro Spiel eingefahren werden. Die Anhänger des Khorne haben zum Einen die Möglichkeit, Magie ist nur für Schwächlinge mehrfach zu erwerben (obgleich das ohne Frage nicht einfach ist). Und zum Anderen bekommen sie mit Der Schlächter quasi noch einen Bonus, wenn sie dem eigentlichen Sinn des Wettstreits nachgehen - nämlich dem Ausschalten gegnerischer Charaktermodelle und großer Monster. Ich bitte jeden von Euch, nicht außer Acht zu lassen, dass die "götterspezifischen" Punkte nur ein Gimmick sein sollen, nicht der Hauptfokus.

Was den feindlichen Magier anbelangt: Versuch es mit einem großen Dämonen oder Vampirfürsten - die werden bestimmt keinen Einheitschampion vorschicken oder vor Deinem Kriegsherren fliehen wollen. ;)

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Bevor es zu Mißverständnissen kommt wird hier nichts moniert (in den alten, von mir so veehrten 'Realms of Chaos-Bänden aus der 3ten Edi war vieles in der Warband-Kampagne zwischen den Göttern auch schlecht balanciert, aber trotzdem spaßig), sondern erstmal nur beobachtet. Ein richtiges Urteil kann man eh erst nach mehreren Spielen und dem Vergleich zwischen verschiedenen Teilnehmern fällen. Insofern sehe ich diese Staffel auch als einen Test, an dem ich gerne teilnehme und meine Eindrücke sammel. Ich finde die Idee von götterspezifischen Punkten gut, Balancing hin oder her. Verbessern kann man nach einer Staffel immer noch.

bearbeitet von Zweiundvierzig

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Ich finde es gibt dem Spiel etwas zusätzliches interessantes, wenn man versucht Dinge zu erreichen die ungewöhnlicher sind. Und für mich mit tzeentch ist Magier auch eigentlich nicht zu machen wenn ich nicht unbedingt will, aber eigentlich geht es doch um den Spaß, nicht darum ein möglichst ausgewogenes Spiel zu schaffen, auch wenn so etwas wünschenswert wäre. In der nächsten Staffel ist man immer klüger :)

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(Den folgenden Bericht habe ich sehr lange vor mir hergeschoben, weil das Spiel absolut frustrierend verlief. Da ich vor wenigen Tagen allerdings eine weitere Partie absolviert habe, sehe ich mich nun gezwungen, den ausstehenden Bericht zu der damaligen Schlacht zu verfassen.)

 

Als sich Tholon umsah, musste er sich eingestehen, dass die Dunklen Götter an diesem Tag nicht an seiner Seite waren: Die Schädelbrecher und der Träger der Armeestandarte, der sie angeführt hatte, waren von der Höllengrubenbrut zerschmettert worden. Die Chaosbarbaren des Khorne waren im Kampf gegen eine Horde Riesenratten gefallen, während die Anhänger des Slaanesh durch eine der todbringenden Massenvernichtungswaffen des Klans Skryre in Stücke gerissen wurden. Auch der Todbringer erlag schlussendlich dem kontinuerlichen Beschuss der Skaven. Der Kriegsherr der Anhänger des Chaos hatte es ebenfalls nicht vermocht, das Schlachtenglück herumzureißen. Der Flugdämon hatte den General der Krieger des ungeteilten Chaos zwar zu den Stellen geführt, die ihm bedeutet wurden. Doch schlussendlich vernichtete Tholon mit seiner Zweihandaxt lediglich eine Warpblitzkanone.

 

Den finalen Kampf trat Tholon wie so oft in den vergangenen Jahren gegen Kreekit an, der sich - begleitet von einer Meute Rattenoger - dem Diener der Dunklen Vier entgegen gestellt hatte. Doch die Schutzmechanismen, die beide Generäle mit sich führten, vermochten den Schaden ihrer Waffen größtenteils abzulenken. Und so gelang es Tholon zwar, seinen Gegenüber zu verwunden, konnte diesen aber nicht überwinden. Somit blieb dem Anhänger des Chaos nur, sich mit den kläglichen Überresten seiner Streitmacht zurückzuziehen.

 

_________________________

Punkteausbeute:

Vorhersehung: 1 Punkt

= 1 Punkt

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung

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Die Götter waren dieser Tage nicht an der Seite von Tholon. Nach der jüngsten Niederlage gegen Kreekit und dessen Armee der Frostklippe unterlagen die Krieger des ungeteilten Chaos auch den untoten Kämpfern des Gruftkönigs Amrakash und ihren Verbündeten, einer rekrutieren Armee aus den Reichen der Oger.

 

Begonnen hatte die Schlacht mit einem gütlichen Zeichen, als die auserkorenen Chaosritter, die im Namen Khornes das Schlachtfeld betreten hatten, von ihrem Patron gesegnet wurden: Ihre Rüstungen verformten sich und bildeten messerscharfe Auswüchse, mit denen sie dem Feind weiteren Schaden würden zufügen können. Tholon, der die Reiter anführte, machte sogleich ein lohnendes Ziel für seine Mitstreiter aus, als auf ihrer Flanke ein Rudel Trauerfangkavallerie Stellung bezog. Und während die Drachenoger zu seiner Rechten auf eine Einheit Streitwagen zustürmte, ließ der Kriegsherr die Chaosritter einen Angriff auf die massige Reiterei des Feindes durchführen. Die Diener des Blutgottes krachten in die Trauerfangkavallerie und zerrissen zwei der Reiter. Weder die Reittiere des Feindes, noch die auf ihrem Rücken sitzenden Oger vermochten es, den Dienern Khornes Schaden zuzufügen und wandten sich stattdessen zur Flucht. Allerdings vermochten Tholon und seine Mannen es nicht, die fliehenden Feinde einzuholen, zu sehr waren die Chaosrösser vom Ansturm erschöpft.

 

Doch zu diesem Zeitpunkt sollte sich das Blatt verherrend wenden: Denn im nächsten Moment krachte eine Kanonenkugel in die Reihen der Chaosritter. Knochen wie Rüstungen barsten unter dem Einschlag des Geschosses, sodass Ross und Reiter gleichermaßen ihren letzten Lebenshauch taten. Doch damit nicht genug, so erblickte Tholon wenige Momente später vor sich die Lade der verdammten Seelen. Die verbliebenen Chaosritter waren kaum erholt vom Beschuss des Eisenspeiers, schon umfasste sie ein eisiger Windhauch. Die Zerrbilder früherer Krieger und Soldaten umschwebten sie und schlugen mit ihren geisterhaften Waffen nach ihnen. Die Kälte nahm zu und begann zu schmerzen, während sie die Leiber der Anhänger der Dunklen Götter physisch und psychisch attackierten.

 

Als der Spuk vorbei war, saß nur noch der Standartenträger der Reiterei aufrecht im Sattel, um seinem General zur Seite zu stehen - alle anderen Ritter waren umgekommen. In einem kurzen Moment der Ruhe machte sich der Kriegsherr ein Bild: Über den Leichen der Chaoskrieger, die sich Tzeentch angeschlossen hatten, sowie dem erhabenenen Champion, neben dem die Armeestandarte im Staub lag, thronten die Eisenwänste. Hinter ihnen konnte Tholon beobachten, wie Amrakash und eine weitere Einheit der leichten Streitwagen die letzten Überreste der Chaoskrieger des Nurgle vernichteten, denen auch Doktor Festus mit seinen Kräften nicht mehr helfen konnte.

 

Der Todbringer lag zertrümmert und in Einzelteile zerschlagen auf dem Boden, auch ihn hatte eine Kanonenkugel verheert. Selbst die Chimäre war nicht weit gekommen und auch ihre Haut zeigte Einwirkungen der unheiligen Magie der Lade.

 

Im nächsten Moment beobachtete Tholon, wie die Eisenwänste unter dem Wehen ihrer Armeestandarte auf die kläglichen Reste der Reiterei zuhielten. Tholon warf den Ogern eine Herausforderung entgegen. Doch der Fleischer sowie der Brecher schickten lediglich den Anführer der Eisenwänste nach vorne. Und als Tholon trotz der Ogerklinge, die er in Händen führte, es nicht vermochte, seinen Gegenüber tödlich zu verwunden, wusste er, dass ihm die Götter des Chaos am heutigen Tage nicht gewogen waren. Und als sich der Kriegsherr zur Flucht wandte, um den ihm folgenden Ogern zu entgehen, hatte er nicht so viel Glück wie zuvor die Trauerfangkavalleristen...

 

_________________________

Punkteausbeute:

Kriegsherr wurde ausgeschaltet: -1 Punkt

= -1 Punkt

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung

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Bisher habe ich keinen Gedanken daran gehabt, diesen Wettbewerb auszusetzen. Allerdings sollte in der kommenden Periode wesentlich mehr Aktivität herrschen - denn sechs Spielberichte binnen eines Jahres finde ich ziemlich dürftig. Ich selbst habe zwar einige Spiele mehr absolviert als die beiden eingebrachten, in diesen allerdings keinerlei Punkte für den Wettstreit generieren können.

Am Samstag wird sich hierfür noch einmal eine Chance ergeben. Aber es ist dennoch davon auszugehen, dass Du den Sieg dieses Mal für Dich verbuchen wirst, Fuxxx. Denn neun Punkte in dem noch ausstehenden Spiel dürften nicht machbar sein: Das Spiel wird nach Fluffhammer absolviert, wodurch weniger Charaktermodelle auf dem Feld stehen werden. Zudem werden die Gegner aus den Ogerkönigreichen kommen, wodurch mögliche Modelle mit der Sonderregel "Großes Ziel" fehlen.

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Wir werden sehen. Bisher hast du schließlich noch nie verloren (soweit ich das gesehen habe). Ich habe leider keine Chance mehr, den Vorsprung aus- oder abzubauen (man weiß ja nie). 

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Stimmt - sofern ich in der Endabrechnung Letzter werde, kann ich in der kommenden Staffel auch mit einer Chaosbrut Punkte einbringen. Das wäre sogar ein Ansporn, 'mal eine einzusetzen. :D

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Interpunktion

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(Die nachfolgende Partie wurde nach den Regeln von Fluffhammer absolviert, wodurch sich Änderungen an Einheiten und Ausrüstungsgegenständen ergeben haben.)

 

Als sich die Krieger des ungeteilten Chaos das letzte Mal mit den Bewohnern der Ogerkönigreiche gemessen hatten, war es ein Desaster. Dies galt es zu vermeiden, als Tholon seine Truppen abermals gegen die gefräßigen Oger ins Feld führte. Und der Kriegsherr hatte dieses Mal eine besondere Vorsorge getroffen, da sich Anhänger aller vier Chaosgötter in den Reihen seiner Armee befanden - dies sollte die mächtigen Wesen sicherlich zufrieden stellen.

 

Tholon selbst begab sich in die Anhängerschaft des Tzeentch und erhielt dadurch die Gelegenheit, auf einem Flugdämonen die Schlacht zu bestreiten. Unter seiner Rüstung trug der Kriegsherr den Talisman der Ausdauer und auf seinem Haupt trohnte der Helm der vielen Augen. Verborgen in den Platten seiner Chaosrüstung war des anderen Gauners Scherbe und in seinen Händen hielt er den Heldentöter sowie einen Schild.

 

Auf der rechten Flanke in Stellung gehend, ließ Tholon zu seiner Linken eine Gruppe aus Verstoßenen des Khorne vorrücken, daneben hielt sich eine große Einheit aus Auserkorenen des Nurgle auf, die vom Träger der Armeestandarte begleitet wurden. Auf der anderen Flanke marschierte ein Regiment aus Chaoskriegern des Khorne auf, an ihrer Seite eine weitere Gruppe Verstoßener. Im Zentrum der Armee sollte eine Rotte Chaoshunde sowie eine Einheit aus Chaosbarbarenreitern, die in Diensten des Dunklen Prinzen standen, für einen schnellen Durchbruch sorgen. Und hinter der Schlachtenreihe positionierte sich ein Todbringer.

 

Doch die Oger ergriffen als Erste die Initiative und Tholon sah sich einem Eisenspeier gegenüber, der seine gewaltige Munition in Richtung des Kriegsherren entlud. Es sah so aus, als würde die Kanonenkugel den General der Diener des Chaos von seinem Flugdämonen reißen und diesen zerschmettern, bevor er überhaupt in das Schlachtgeschehen eingreifen konnte. Doch im letzten Moment lenkte er den Dämonen unter seinen Füßen so um, dass die Kugel Tholon verfehlte. Das dritte Auge, das ihm sein Schutzpatron gegeben hatte, verhalf dem Kriegsherren, das Geschoß zu überleben.

 

Diesen Schock überwindend, rückten nun seinerseits die Truppen des Chaos vor. Tholon ließ seinen Flugdämonen nach vorne ziehen und brachte sich parallel zum Eisenspeier in Stellung, während die Verstoßenen auf dieser Flanke das Kriegsgerät in der Front bedrohten. Die Auserkorenen marschierten ebenfalls nach vorne, um sich den Ogerbullen und den Vielfraßen zu nähern, die sich ihnen gegenüber aufhielten. Der Eisenspeier zeigte sich jedoch unbeeindruckt von der Anwesenheit des Kriegsherren. Stattdessen ließ der Oger, der das Gefährt lenkte, das Rhinox auf die Verstoßenen zurasen. Glücklicherhand verlor es unterwegs an Schwung und krachte nicht mit voller Wucht in die mutierten Krieger. Durch den Aufprall wurden lediglich zwei von ihnen in den Boden gerammt. Im Gegenzug vermochten es die Verstoßenen beinahe, den Eisenspeier in seine Einzelteile zu zerlegen. In Anbetracht des misslungenen Angriffes versuchte der Oger, das Gefährt zu wenden und die Flucht zu ergreifen. Doch der Versuch schlug fehl und die Verstoßenen stürmten voller Tatendrang über das zerstörte Konstrukt in die Vielfraße.

 

Zeitgleich wagten es die Auserkorenen, die Ogerbullen anzugehen, doch der Fleischer, der sich in ihren Reihen befand, befahl einen taktischen Vorstoß in den rückwärtigen Raum, sodass seine Mannen und er dem Angriff entgingen. Währenddessen spielte sich zwischen den Vielfraßen und den Verstoßenen ein wahres Massaker ab: Zwar erlagen die stark mutierten Kämpfer den Fäusten der Oger und ihres Tyrannen, doch nicht, ohne die Reihen der erfahrenen Wanstträger deutlich auszudünnen. Möglicherweise wissend, dass ihr Ende nahte, entfesselten die Verstoßenen einen Wirbel an Schlägen und Hieben. Voller Wut, aber auch deutlich von Kampfesspuren gezeichnet, stürmten die Vielfraße nach vorne, um sich die Auserkorenen vorzunehmen. Tholon war sich sicher, dass dieser Kampf lang und blutig werden würde und positionierte sich somit hinter den Vielfraßen, um diese bei nächster Gelegenheit im Rücken anzugreifen.

 

Doch der Kriegsherr sollte sich bei dieser Einschätzung deutlichst täuschen: Angestachelt durch das Banner der Mordlust, das sich in Händen des erhabenen Champions befand, schlugen die Auserkorenen mit einer solchen Brutalität mit ihren Hellebarden auf die Oger ein, dass diese nicht wussten, wie ihnen geschah. Auch der Ogertyrann vermochte es nicht, diesen Sturm aufzuhalten und musste sich im Angesicht der Verluste geschlagen geben. Doch auch seine Haut wurde dieses Mal nicht verschont. Sich einen Weg durch die Leichname bahnend, stürmten die Auserkorenen nach vorne und befanden sich alsbald in Schlagdistanz zu den Ogerbullen. Etwas enttäuscht, nicht eingegriffen zu haben, machte sich Tholon auf, das nächste Ziel zu suchen und wählte hierfür die Eisenwänste aus, die auf der anderen Seite des Schlachtfeldes auf die Chaoskrieger des Blutgottes zumarschierten.

 

Im Rücken des Generals krachten die Auserkorenen in die Ogerbullen, während die Chaoskrieger in dessen Blickfeld die Eisenwänste erreichten. Doch auch diese beiden Kämpfe wogten nicht hin und her, sondern waren geprägten durch die rasende Blutlust der Anhänger des Chaos: Die Einheiten der Oger auf beiden Seiten des Schlachtfeldes erlitten ein weiteres Mal empfindliche Verluste und wandten sich im Angesicht der Wildheit ihrer Feinde zur Flucht, vermochten ihren Häschern allerdings ebenfalls nicht zu entkommen.

 

Im Zentrum des Schlachtfeldes schlich noch ein einzelner Säbelzahntiger durch den Wald, in dem sich das zentrale Areal des Schlachtfeldes befand, das jedoch von den Chaosbarbarenreitern eingenommen worden war. Alle anderen Mitglieder der feindlichen Armee waren ihrem Schicksal erlegen. Tholon selbst konnte diesen Sieg zwar den Göttern widmen, doch er selbst hatte keine Gelegenheit, zu diesem beizutragen.

 

_________________________

Punkteausbeute:

Das Chaos war siegreich: 1 Punkt

= 1 Punkt

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung

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Schöner Bericht :)

 

So, jetzt muss Tholon sich aber ranhalten, um auf der Zielgerade des Wettstreits noch an seinem Thron festzuhalten  :evil:  :steckenpf

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Wie gesagt - das war meine letzte Warhammer-Partie vor dem Ende dieser Staffel. Von mir wirst Du auf jeden Fall nicht mehr überholt werden.

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Dieses Mal hatten sich wieder mehrere Champions um den Monolithen versammelt, um auf das Urteil des Wesens zu warten, das als der Herold der Götter bekannt ist. Schweigen umfasste die Umgebung, als die in eine Robe gehüllte Gestalt hervortrat und mit der bekannten unwirklichen Stimme zu sprechen begann:

 

"Dargorr, Diener des großen Manipulators, Du hast Dich im vergangenen Zyklus als der mächtigste unter den Dienern der Dunklen Vier hervorgetan. Dir wird nun die wahre Gunst der Chaosgötter offenbart, denn fortan wirst Du in den Stand eines Prinzen des Äthers erhoben."

 

Die Anwesenden sahen, wie das Wesen seine Arme erhob, die Hände ausgestreckt. Während die Arme langsam nach oben stiegen, bemerkte der Kriegsherr, wie eine unbeschreibliche Macht an seiner sterblichen Hülle rüttelte. Seine menschliche Gestalt wandelte sich mit jedem Moment, in dem sich die Arme des Herolds erhoben. Den Champion durchfuhr eine Mischung aus Schmerz, aber auch Euphorie und Erhabenheit. Als der Herold der Götter seine Bewegung beendet hatte, ballte er die Fäuste zusammen. Mit einem lautlosen Knall, der eine kleine Druckwelle verursachte, war die Verwandlung des einst sterblichen Mannes abgeschlossen. Anstatt seiner menschlichen Hülle stand dort nun ein Dämonenprinz, von dem die Macht des Chaos - beinahme greifbar - ausging und die Umgebung erfüllte.

 

Während sich der verwandelte Champion nun ungläublig selbst betrachtete, richtete die Wesenheit vor dem Monolithen ihre Aufmerksamkeit auf zwei der anderen Anwesenden, jeweils mit einem Finger auf sie zeigend:

 

"Kahron und Tholon, Ihr habt es dieses Mal nicht vermocht, die Chaosgötter zu überzeugen. Vielmehr habt Ihr Euren eigenen Ruhm und Eure Namen besudelt. Hierfür müsst Ihr Bestrafung erfahren!"

 

Anschließend drehte sich der Herold der Götter vollständig zu Tholon und sprach in einem Ton, in dem viel Enttäuschung mitschwang:

 

"Von Dir, Tholon, dem Plünderer, wurde natürlich mehr erwartet. Somit wird Dir als besondere Schmach das Geschenk der Dämonenheit wieder entzogen. Wie auch Dein Rivale sollst Du bis zum Ende des nächsten Zyklusses die Segnung einer Brut erfahren. Auf dass Ihr beiden mehr Anstrengungen im Kampf um die Gunst der Götter aufweisen mögt."

 

Die unheilige Kreatur machte eine wischende Handbewegung. Ein dunkles Licht strahlte von dem Arm auf die beiden Champions. Als dieses Licht sie traf, durchfuhr ein Schmerz ihre Körper und beide hatten den Eindruck, dass ihnen ein Teil ihrer Selbst entrissen wurde. Das dunkle Licht hüllte die beiden Anhänger der Dunklen Vier ein. Sekunden vergingen, dann war das Licht ebenso schnell verschwunden, wie es gekommen war. Die beiden Champions waren noch an Ort und Stelle, doch sie waren nicht mehr allein: Jeder der beiden stand nun neben einer Chaosbrut. Und trotz all der zahlreichen Mutation, mit denen die Kreaturen überzogen waren, konnte man doch erkennen, wessen Abbild sie waren.

 

Noch bevor sich die Anwesenden an die neuen Begebenheiten gewöhnt hatten, war der Herold der Götter verschwunden - für ein weiteres Jahr...

 

bearbeitet von Zavor
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